Tante-Emma-Laden ist eine in Deutschland und der Schweiz gebräuchliche umgangssprachliche Bezeichnung für ein kleines Einzelhandelsgeschäft, welches Lebensmittel und weitere Artikel des täglichen Bedarfs anbietet. Bezeichnend ist, dass der Laden oft so klein ist, dass nur eine Person, häufig die Ladenbesitzerin persönlich – eben die „Tante Emma“ – dort arbeitet.
In Österreich spricht man vom Greißler.
BegriffsherkunftIm Brockhaus Wahrig steht unter Tante-Emma-Laden: „Kleines Einzelhandelsgeschäft; die Zahl der Tante-Emma-Läden ist weiter zurückgegangen [nach dem früher häufigen Namen Emma; Tante Emma, die einfache Durchschnittsfrau, zu der man als Nachbar noch ein persönliches Verhältnis hat, als Kontrast zu den unpersönlichen Selbstbedienungsläden und Supermärkten]“.
Früher war Emma – wie Minna – eine geläufige Bezeichnung für Dienstmädchen. Heinz Küpper verzeichnet ebenfalls den „Tante-Anna-Laden“. Das Wort „Tante“ wird mehrfach übertragen gebraucht, etwa für "(ältere) weibliche Person", und es ist jugend- und kindersprachlich üblich. Küpper datiert seine Belege für Tante-Anna- bzw. Tante-Emma-Laden mit 1950 ff. und 1955 ff.; auch „Tante Emma“ mit der Bedeutung "Inhaberin eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts" stammt nach seinen Belegen aus der Nachkriegszeit.
In diese Zeit fällt der Niedergang des Lebensmitteleinzelhandels mit Bedienung. Die zuerst unrentabel werdenden Kleinstbetriebe wurden in der Regel nicht sofort aufgegeben, sondern von einem Familienmitglied, meistens der Frau des Inhabers, als Nebenerwerbsbetrieb weitergeführt. Die verbleibenden Vollbetriebe mit oft mehreren Angestellten und dementsprechenden Kosten empfanden diese Nebenerwerbskaufleute als "unfaire" Konkurrenz, und belegten sie mit dem damals abschätzig gemeinten Namen Tante-Emma-Laden. So sollte insbesondere deren mangelnde Professionalität betont werden.
Geschichte Überwiegend als Anbieter von Lebensmitteln bzw. Kolonialwaren, aber auch anderen Produkten für den täglichen Bedarf (Haushaltswaren, Textilien, Mercerie, Schreibwaren usw.) sorgten sie früher häufig für die lokale Warenversorgung der Bevölkerung.
Heute gilt der nostalgische Begriff Tante-Emma-Laden als Synonym für eine (noch) intakte persönliche Beziehung und Dienstleistungsbereitschaft zwischen dem lokalen Händler und seinen Kunden, ganz im Gegensatz zu anonymen Discountern, Kaufhäusern mit Selbstbedienung, Supermärkten, Einkaufszentren, Boutiquen in Einkaufspassagen oder Warenhäusern.
Besonders im ländlichen Raum dienen die Tante-Emma-Läden noch immer der Nahversorgung mit Lebensmitteln. Aufgrund der Altersstruktur der Laden-Betreiber ist ein weiterer Rückgang der klassischen Tante-Emma-Läden absehbar. Initiativen von (meist mittelständischen) Lebensmittelgroßhandlungen führen in einigen Regionen teilweise zur Renaissance von Tante-Emma-Geschäften. Bis 2005 führte die österreichische REWE Group-Tochter Billa kleinere Lebensmittelläden unter dem Namen „Emma“.
Seit den 1980er Jahren werden die klassischen Tante-Emma-Läden in Deutschland von Lebensmittelläden abgelöst, die von Immigranten betrieben werden. Heutzutage haben viele Einwanderer kleine Läden, die an Tante-Emma-Läden erinnern. Vor allem in den letzten Jahren haben diese Gewerbetreibenden eine bedeutende Rolle in der Nahversorgung der Bevölkerung in manchen Stadtteilen übernommen. Eine Umkehr versucht die Gemeinde Gemmerich (Taunus) nach drei Jahren ohne Geschäft im Ort. 2009 beschloss der Gemeinderat die Errichtung eines kleinen Ladengeschäfts mit einem Backwarenangebot auf Rechnung der Gemeinde.
Nachbildungen von Tante-Emma-Läden sind heute noch als Kinderspielzeug beliebt und werden „Kaufladen“ genannt.
So ähnlich weiß es
Tante Wiki.
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