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SujetFrankfurt: Kultur, Museen und Geschichte61contributions    
Commentaire
Hallo zusammen,
Ich habe diesen Faden geschrieben, weil ich mich sehr für Frankfurt interessiere. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen mit allen austauschen. Die Themen sind die folgenden: Museen, Ausstellungen, ungewöhnlichen Orten mit Geschichte, Tipps, Empfehlungen,usw...
Ich würde mich auch freuen, wenn Ihr auch Links von Bildern einstellen würdet.
Jeder kann natürlich in der Sprache schreiben, die er bevorzugt.

Ich habe ein Blog über Frankfurt zwischen Kultur und Tourismus erstellt (historiaurbana.net). Er ist z.Z. auf französisch. Es spricht über die Geschichte, die Museen und die ungewöhnlichen Orten von "der kleinsten Metropolen der Welt".
Bis Bald auf diesem Faden!

Had

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Bonjour à tous,
J'ai créé ce fil car j'aime beaucoup Francfort. Je souhaiterais partager et échanger avec vous mes connaissances et mes expériences en particulier dans les domaines suivants : musées, expositions, lieux insolites historiques, bons plans, bonnes adresses, etc...
Cela serait super si chacun pourrait apporter ses connaissances en publiant, par exemple, des images (liens internet).
Chacun est bien sûr libre de publier ses articles dans la langue qu'il préfère.

Je suis le créateur d'un blog à la fois culturel et touristique sur Francfort (historiaurbana.net). Il est actuellement en français. Il traite des thèmes suivants : les musées, l'Histoire et les lieux insolites historiques de "la plus petite métropole du monde".
A bientôt sur ce fil!

Had
AuteurHad (606012) 21 Sep 11, 18:55
Commentaire
Hallo zusammen,

Ich fange natürlich an. :-)

Kennt Ihr schon das Palais Thurn und Taxis ganz nah von der Zeil?

Das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main wurde 1731 bis 1739 von Robert de Cotte im Auftrag des Reichserbgeneralpostmeisters Fürst Anselm Franz von Thurn und Taxis erbaut.[...]
1943 und 1944 wurde das Palais bei mehreren Bombenangriffen stark beschädigt; ein guter Teil der Substanz blieb allerdings erhalten, z. B. Reste von Deckenmalereien und Stuck.
Von 2004 bis 2009 wurde es als Teil des Investitionsprojektes Palais Quartier mit verändertem Grundriss rekonstruiert.

Modèle du Palais Thurn und Taxis

Palais Thurn und Taxis heute mit dem neuen PalaisQuartier hinten

Und die Zeil?

Die Zeil ist eine Straße in der nördlichen Innenstadt von Frankfurt am Main. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gilt sie als eine der bekanntesten und umsatzstärksten Einkaufsstraßen in Deutschland. Zuvor war sie vor allem für ihre prächtigen Gasthöfe und Palais aus der Zeit des Barock und Klassizismus berühmt.

Die Zeil, Einkaufsmeile




#1AuteurHad (606012) 21 Sep 11, 19:07
Commentaire
Had, da Frankfurt den meisten vor allem als Flughafen sowie als Finanz- und Messestadt bekannt ist, will ich hier gleich einmal das historisch gewachsene Frankfurt dagegensetzen: Der Römer.

Das Frankfurter Rathaus ist eines der schönsten und ältesten der Republik. Seit über 600 Jahren wird im Römer regiert, Kaiser gingen ein und aus, Fußballstars winkten von seinem Balkon.

Am 11. März 1405, einem Mittwoch, erwarb der Rat der Stadt Frankfurt die beiden Häuser "Zum Römer" und "Zum Goldenen Schwan" für 800 Gulden. Seitdem ist der "Römer" das Rathaus Frankfurts.

Aber nicht nur für die Stadt war und ist der Römer bedeutsam - das Rathaus, das nur wenige hundert Meter vom Main entfernt steht, war viele Jahrhunderte lang auch von nationalgeschichtlicher Bedeutung. Der Römer wurde zum "hus des riches", hier wurden die Vorverhandlungen zur Wahl der deutschen Könige und Kaiser abgehalten. Die Nationalversammlung von 1848 wollte anfangs im Kaisersaal tagen, ehe sie aus Platzgründen in die Paulskirche umziehen musste. Und heute beherbergt der "Römer" den begehrtesten Balkon des Landes. (http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=3828&_ffmpar[_id_inhalt ]=54351 )
#2Auteurmars (236327) 21 Sep 11, 21:44
Commentaire
Salut, Had, ton fil est une très bonne idée.

Pour moi, la ville de Francfort est indissociablement liée à Goethe;
lointains souvenirs de mon premier livre d'allemand lorsque j'étais en sixième ...

La maison natale de Goethe
#3AuteurIsabelle. (609042) 21 Sep 11, 22:31
Commentaire
Frankfurt est aussi la ville allemande avec une grande proportion de Japonais.
Le meilleur restaurant japonais www.iroha.de situé en dessous du Frankfurter Hof.
Rien que d'y penser, l'eau me viens à la bouche!
#4Auteurlagrange (678527) 22 Sep 11, 08:57
Commentaire
@Isabelle :
Merci pour ton compliment ! :-)

En vivant à Francfort, j'ai aussi le sentiment que l'âme de Goethe plane toujours sur la ville même si son visage a complètement changé depuis 1944.

Il y a, par exemple, :

-La Goethe Platz :
Vues de la Goethe Platz

-Le Goethe Denkmal :
Cette statut a été fabriquée en 1844 par Ludwig Schwanthaler. Elle se trouve sur la Goethe Platz depuis 2007, à deux pas de la place du Rossmarkt.

Le Goethe Denkmal, vue actuelle

Le Goethe Denkmal au XIXe s.

-Le musée Goethe qui a réouvert ses portes le 28 août à l'occasion de l'anniversaire de la naissance de Goethe et on peut voir la célèbre peinture Goethe dans la campagne romaine :

Goethe dans la campagne romaine
Site du Musée Goethe ou Goethe Museum également situé dans la Goethe Haus

@lagrange
Oui, je le connais mais que de nom ! J'irai surement y faire un tour !
Je connais aussi Iimori, un café offrant des pâtisseries franco-japonaises avec à l'intérieur du café, un décor hors du commun. Il y en a trois à Francfort que je connaisse : l'un à la Willy Brandt Platz, l'autre tout près du Römer, et enfin un dernier, dans le quartier Bornheim, tout près de la Bergerstrasse, http://www.iimori.de/


#5AuteurHad (606012) 22 Sep 11, 10:16
Commentaire
Sur le même thème:

http://de.wikipedia.org/wiki/Goetheturm

Endroit parfait pour faire des balades. A éviter le WE.
#6Auteurlagrange (678527) 22 Sep 11, 11:46
Commentaire
Isabelle und Had, auch ich bringe mit Frankfurt immer wieder Goethe in Verbindung. Goethe arbeitete von August 1771 bis Mai 1772 als Rechtsanwalt in seiner Vaterstadt. Dort erlebte er den Prozess mit gegen Susanna Margaretha Brandt (* 8. Februar 1746 in Frankfurt am Main; † 14. Januar 1772), eine Frankfurter Magd, die ihr neugeborenes Kind tötete und Goethe später als Vorbild für die Gretchentragödie in seinem Faust diente.

Goethe war mit vielen direkten Prozessbeteiligten persönlich gut bekannt und erlebte den ganzen Prozess mit. Der Gerichtsschreiber Johann Heinrich Thym war neun Jahre lang Hauslehrer Johann Wolfgangs und seiner Schwester Cornelia gewesen. Goethes Freund und späterer Schwager Johann Georg Schlosser war zu dieser Zeit Schriftführer des Scharfrichters. Die beiden Ärzte, die Susanna Margaretha Brandt im Hospital behandelten, waren Hausärzte der Goethes und der Textors. Weitere Verwandte Goethes, darunter sein Onkel Johann Jost Textor, gehörten dem Gericht an.

Goethe ließ sich von dem Kanzlisten Liebholdt Abschriften der Prozessakten anfertigen. Er war von der Geschichte der Brandtin so tief beeindruckt, dass die Tragödie um die Kindesmörderin Gretchen ein zentrales Motiv des Urfaust wurde. Die noch in Prosa verfasste Szene Im Kerker, der älteste Teil des Urfaust, entstand wahrscheinlich bereits kurze Zeit nach Margarethes Hinrichtung.

Die 335 Seiten starke Prozessakte (Criminalia 1771, Nr. 62) ist im Institut für Stadtgeschichte erhalten.
Auch eine Schere, das corpus delicti, mit dem Brandt die Leiche ihres Kindes verstümmelt haben soll, ist in der Akte asserviert.
„Zu peinlicher Untersuchungssachen wider Susanna Margarethen Brandtin, erkennen wir Bürgermeister und Rath der Kayßerlichen freyen Reichsstadt Frankfurt am Mayn, auf vorgängige umständliche Erforschung und Untersuchung der Sache geführte Verteidigung, vorgelegt rechtliche Syndicatsbedenken und sorgfältiger Erwägung aller Umstände vor Recht, daß gedachte Brandtin des an ihrem lebendig zur Welt gebrachten Kinde, nach eigener wiederholter Bekundnis, vorsetzlich und boshafterweise verübten Mordes halber, nach Vorschrift der göttlichen und weltlichen Gesetze und zwar ihrer zur wohlverdienten Strafe und anderen zum abscheulichen Exempel mit dem Schwerd vom Leben zum Todt zu bringen und dieses Urteil fordersamt zu vollziehen seye. Geschlossen bey Rath dinstag den 7. Januar 1772.“
#7Auteurmars (236327) 23 Sep 11, 10:38
Commentaire
Und wie erklärt sich der Name Frankfurt?

Frankonovurd auch Vadum Francorum lautet der Name der Siedlung auf dem Domhügel in den beiden ersten urkundlichen Erwähnungen 794 in althochdeutscher und lateinischer Sprache. Beides bedeutet Furt der Franken, eine Felsbarriere im Untergrund des Mains, die es ermöglichte, an dieser wahrscheinlich etwas oberhalb der Alten Brücke gelegenen Stelle den Fluss – der damals viel breiter war als heute – bei normalem Wasserstand gefahrlos zu überqueren. Die Furt hatte in der Römerzeit wohl noch keine strategische Bedeutung gehabt, da die von Mainz aus in das Innere Germaniens führenden Straßen den Domhügel und die sumpfige Mainniederung umgingen.

Nach dem Abzug der Römer um das Jahr 260 war der Domhügel von den Alamannen übernommen worden. Etwa um 530 lösten die Franken die Alamannen in der Herrschaft über das Untermaingebiet ab. Wahrscheinlich nutzten die neuen Herrscher die Furt nun als wichtigen Verkehrsweg, den ihre Handelspartner deshalb mit dem Namen Frankenfurt belegten.

Bereits im Mittelalter erzählt der Chronist Thietmar von Merseburg eine bis heute bekannte Legende von der Gründung der Stadt durch Karl den Großen. Er bringt sie in Verbindung mit den Sachsenkriegen:

„Die Herkunft dieses Ortsnamens soll dir nicht länger unklar bleiben, lieber Leser. Deshalb will ich dir jetzt erzählen, was ich von glaubwürdigen Männern darüber gehört habe. Unter der Regierung Kaiser Karls des Großen, des Sohnes König Pippins, kam es zwischen den Seinen und unseren Vorfahren (den Sachsen) zum Kriege. In diesem Kampfe wurden die Franken von den Unsrigen besiegt. Als sie nun, unkundig einer Furt, über den Main zurück mußten, ging vor ihnen eine Hirschkuh hinüber und zeigte ihnen so durch Gottes Erbarmen gleichsam den Weg. Ihr folgten sie und erreichten frohen Mutes das rettende Ufer. Danach heißt der Ort Frankfurt. Als sich der Kaiser auf diesem Feldzuge schon von den Feinden überwunden sah, wich er als erster zurück und erklärte: ‚Es ist mir lieber, daß die Leute mich schmähen und sagen, ich sei von hier geflohen, als ich sei hier gefallen. Denn so lange ich lebe, darf ich hoffen, die mir angetane schwere Schmach zu rächen.‘“

Tatsächlich führte Karl der Große niemals in der Maingegend Krieg gegen die Sachsen. Auch der Name des Stadtteils Sachsenhausen, als vermeintlicher Ort der Ansiedlung gefangener Sachsen durch den siegreichen Kaiser, ist nur eine Legende (Wikip.)

Die Legende von der Frankenfurt, Aquarell von Leopold Bode, 1888. Frankfurt am Main, Historisches Museum.
#8Auteurmars (236327) 24 Sep 11, 16:34
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merci mars, en particulier pour l'image ! Danke schön!

Ergänzung zum Beitrag 8:

Eine weiße Hirschkuh spielt in der Geschichte um die Gründung Frankfurts eine zentrale Rolle. Sie soll vor Karl dem Großen aufgetaucht sein, als dieser mit seinen Truppen auf der Flucht vor den Sachsen plötzlich vor einem nebelverhangenen Fluss – dem Main – stand und nicht weiter wusste. Die Hirschkuh, so heißt es, fand für sich und ihr Kalb eine sichere Furt über den Fluss und wies dem Frankenkönig so den Weg. Der baute aus Dankbarkeit an dieser Stelle eine Königspfalz und nannte sie “Furt der Franken”.

Soweit die Legende.

Sicher ist, dass Karl der Große den Ort, der Franconofurt, Frank ane Furth, Francenford oder auch Frangkenfort genannt wurde, im Jahr 794 erstmals zum Schauplatz des Reichtages gemacht hat, einer jährlichen Versammlung von kirchlichen und weltlichen Amtsträgern. Sein Enkel Ludwig der Deutsche wählte Frankfurt im Jahr 843 zu seiner Hauptresidenz. Zwölf Jahre später wurde mit Lothar II. in der Stadt zum ersten Mal ein König gewählt, ab 1356 ist Frankfurt offizielle Wahlstadt der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

http://www.frankfurt.frblog.de/stadtgruendung

Louis II dit le Germanique ou de Bavière, né vers 806, mort le 28 août 876, est un des petit-fils de Charlemagne qui procèdent au partage de l'empire en 843. Duc de Bavière sous le règne de Louis le Pieux, il est roi de Francie orientale de 843 à sa mort.

http://fr.wikipedia.org/wiki/Louis_II_de_Germanie

Ludwig der Deutsche ou Louis II de Germanie (806-876)
#9AuteurHad (606012) 25 Sep 11, 16:40
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Zurück in die Gegenwart: Hier ein sehr großes Panorama-Bild des heutigen Frankfurt (2010).

Kann jemand das eine andere Gebäude für mich identifizieren? Ich kenne mich selbst in Frankfurt nicht aus.
#10Auteurmars (236327) 26 Sep 11, 11:28
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mars, unter einige Informationen über die Frankfurter Hochhäuser.
:-)


Liste von Hochhäusern in Frankfurt

Im Gegensatz zu Asien und Nordamerika ist der Bau von Hochhäusern in europäischen Großstädten relativ unüblich. Aufgrund der in der europäischen Architekturgeschichte (vor allem in der Gotik und im Barock) beliebten vertikalen städtebaulichen Dominanten besitzen zahlreiche europäische Städte eine historische Skyline aus Kirchtürmen und Kuppeln. In solchen Städten (etwa Wien, Prag, Sankt Petersburg, Dresden oder Köln) ist der Bau von Hochhäusern im Zentrum politisch nicht mehrheitsfähig und aus städtebaulichen Gründen auch nicht wünschenswert.
In Europa gibt es nur wenige typische Hochhausstädte. Frankfurt am Main, Moskau, London und Warschau können diesbezüglich hinsichtlich der Bauhöhe und Anzahl der Gebäude als die führenden Städte angesehen werden. Dazu kam kürzlich auch Madrid, das sich jedoch erst mit wenigen höheren Hochhäusern profilieren kann. Eine weitere aufstrebende Hochhausstadt ist Rotterdam, wo Hochhäuser vor allem in der Innenstadt und auf ehemaligen Hafenanlagen gebaut werden.
#11AuteurHad (606012) 26 Sep 11, 12:11
Commentaire
ne pas oublier la légendaire "Kleinmarkthalle", Mecque de la gastronomie

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinmarkthalle_Frankfurt
#12AuteurAlsako (319256) 26 Sep 11, 13:06
Commentaire
merci Alsako !
C'est bien vrai, c'est super pour trouver tous types de poissons, de viandes, d'ingrédients et d'épices !

Tout près de la Kleinmarkthalle dans la Hasengasse (en face de la bibliothèque municipale) se trouve la Tugend-Brunnen qui pourrait se traduire par fontaine de la vertue.

In der Hasengasse, Ecke Töngesgasse 13, steht seit 1967 die von dem Bildhauer Georg Krämer geschaffene Kopie des "Tugend- Brunnens". Es ist ein klassizistischer Pumpenbrunnen mit allegorischer Rokokostatue. Sein anderer Name "Heiliggeist-Brunnen" rührt von seinem früheren Standort am Heiliggeistkrankenhaus in der Saalgasse her. Der alte Ziehbrunnen wurde1789 durch einen Pumpenbrunnen ersetzt und trägt folgende Inschriften:
BRUNNEN ZUM HL. GEIST. H.A. BÖLLING BRUN . SCHULTHEIS. I.W. SIEBERT ACLT.BR.MSTR. A. STRÖMSDÖRFER JÜNG. BR. MSTR. 1822.

Tugend-Brunnen in Frankfurt ou la fontaine de la vertue à Francfort
#13AuteurHad (606012) 27 Sep 11, 11:17
Commentaire
Fraa Rauscher et la statue à sa mémoire dans la Klappergasse fait partie du folklore de Francfort. Toute personne vivant à Francfort la connait :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fraa_Rauscher
#14Auteurlagrange (678527) 27 Sep 11, 14:00
Commentaire
merci lagrange !
Moi, je ne la connaissais pas ! :-)
Connaissez-vous déjà la tour Elefant ou Kuhhirtenturm pas très loin de la Fraa Rauscher à Sachsenhausen ?

La tour Kuhhirtenturm, ancienne tour de fortifications de Francfort
#15AuteurHad (606012) 27 Sep 11, 15:51
Commentaire
Une idée de restaurant à essayer si vous passez à Francfort.
Une sorte de brasserie à la française avec de la cuisine locale !
Réservez de préférence car c'est plein très vite...

http://www.cafe-groessenwahn.de/

Des connaisseurs du restaurant ?
#16AuteurHad (606012) 28 Sep 11, 22:57
Commentaire
Da in diesem Faden auch schon vom Kulinarischen die Rede war, hier Wiki-Auführungen zu den "Frankfurter Würstchen" und ihre Konkurrenz zu der Wiener Variante:

Als Frankfurter Würstchen (kurz „Frankfurter“) bezeichnet man eine dünne Brühwurst aus reinem Schweinefleisch im Saitling (Dünndarm vom Schaf). Ihr besonderes Aroma wird durch ein spezielles Räucherverfahren erreicht. Ursprünglich wurden die Frankfurter Würstchen ohne Nitritpökelsalz hergestellt. Nach dem speziellen Reife- und Räucherverfahren legte man die goldgelb geräucherten und seidig matt schimmernden Würstchen in Holzkistchen zwischen einzelne Lagen Pergamentpapier. Die Original Frankfurter Würstchen erhielten dadurch ihre typische Vierkantform.

Frankfurter Würstchen dürfen in keinem Fall kochen, sie werden nur etwa acht Minuten in heißem Wasser erhitzt. Gegessen werden sie traditionellerweise mit Brot, Senf, Meerrettich und/oder Kartoffelsalat.

Der Name „Frankfurter Würstchen“ ist in Deutschland seit etwa 1860 als geographische Herkunftsbezeichnung geschützt und darf seit 1929 nur für Würstchen verwendet werden, die tatsächlich aus dem Raum Frankfurt am Main (in der Regel von spezialisierten Metzgereien aus Neu-Isenburg und Dreieich) kommen.[1] In Frankfurt am Main ist diese Wurstsorte bereits seit dem 13. Jahrhundert bekannt.[2]

Die Bezeichnung „Frankfurter“ wurde jedoch vor allem über die Wiener Abwandlung bekannt, die Johann Georg Lahner (1772–1845), ein in Frankfurt ausgebildeter Metzger, ab 1805 in Wien aus einer Mischung von Rind- und Schweinefleisch herstellte und „Frankfurter“ nannte. Der Erfolg ging um die Welt, weshalb man in Österreich, Nordamerika und anderen Staaten mit „Frankfurtern“ die Wiener Variante meint. In Deutschland und der Schweiz dagegen ist dieser Name für die Würstchen aus Frankfurt besetzt, während diejenigen aus Wien als Wiener Würstchen bezeichnet werden, in einer längeren Variante auch „Sacherwürstel“ ... Und im englischsprachigen Raum spricht man von „Hot Dogs“.

Bon appetit, Had, Isabelle, lagrange et Alsako!
#17Auteurmars (236327) 29 Sep 11, 13:04
Commentaire
Vielen Dank mars für diese leckere Frankfurter Würstchen!

Ich kenne auch einen Platz, wo man leckere Frankfurter Würtschen in der Galeria Gourmet vom Galeria Kaufhof gibt essen kann, das ist auf der Hauptwache. Ein bisschen Geschichte...

Pour les germanophones :
Die Hauptwache ist ein barockes Gebäude in der Frankfurter Innenstadt. Es ist namensgebend für den Platz An der Hauptwache und den Bahnhof Hauptwache. Das ehemalige Wachgebäude wurde 1729-30 vom Stadtbaumeister Johann Jakob Samhaimer erbaut.[...]
Auf dem Platz neben der Hauptwache befanden sich im 18. Jahrhundert mehrere Richtstätten: Der 1709 errichtete, 1734 erneuerte und 1758 beseitigte Soldatengalgen und verschiedene Einrichtungen zur Abstrafung des liederlichen Gesindels: ein hölzerner Schandesel, ein Pranger sowie bis 1779 auch das Trillerhäuschen, ein hölzerner Käfig, den jedermann drehen durfte, bis dem darin eingesperrten Delinquenten übel wurde. Am Übergang zwischen Hauptwache und Zeil stand von 1731 bis etwa 1860 ein Röhrenbrunnen. Neben diesem Brunnen ließ der Rat der Stadt das Schafott errichten, auf dem am 14. Januar 1772 die Dienstmagd Susanna Margaretha Brandt hingerichtet wurde.

Die in der Hauptwache stationierten Soldaten gehörten zum Linienbataillon, der regulären Armee der Freien Stadt Frankfurt.

Am 3. April 1833 wurde beim Frankfurter Wachensturm auch die Hauptwache gestürmt. [...] Als Preußen 1866 die Stadt annektierte, verlor Frankfurt mit seiner Souveränität auch seine militärische Bedeutung und damit die Stadtwehr. 1869 fiel das Gebäude aufgrund des Frankfurter Rezesses an den preußischen Militärfiskus.

Das Gefängnis wurde aufgegeben, die Hauptwache aber weiterhin als militärisches Wachlokal genutzt. [...] 1920 wurde die Hauptwache nochmals zum Schauplatz militärischer Ereignisse, als französische Truppen in Frankfurt einmarschierten und das Gebäude sechs Wochen lang besetzten.
Bei einer Demonstration am 7. April 1920 schossen die Soldaten in die Menge, wobei sieben Personen getötet und 26 verletzt wurden.
In den 1930er Jahren beschäftigte das Café 50 Angestellte, davon 17 Kellner und sechs Konditoren. Es öffnete morgens um sieben Uhr und schloss nachts um zwei Uhr. Zu den Stammgästen gehörten der Schauspieler Carl Luley, der Bildhauer Georg Mahr, die Journalisten Benno Reifenberg und Richard Kirn und der Schriftsteller Ernst Nebhut. 1944 brannte die Hauptwache nach den schweren Bombenangriffen völlig aus

Für die französischsprächige Leute:
La Hauptwache (Garde principale) est le bâtiment baroque qui lui a donné le nom, construit en 1730. Il fut le siège de la milice municipale, lorsque Francfort était une ville-État indépendante et comportait une prison. Au xviiie siècle Francfort avait encore des remparts et sa propre armée. En 1833, au cours de la Wachensturm Frankfurter, le Hauptwache est pris d'assaut par une force révolutionnaire de petite taille qui échoue finalement. Quand la Prusse annexa la ville en 1866 et a repris les activités militaires, le Hauptwache perdit ce rôle sécuritaire.
La prison est restée et la Hauptwache est également devenu un poste de police. En 1904, le bâtiment a été utilisé comme un café et en reste toujours un à ce jour. Incendié au cours des bombardements de 1944, il a été rouvert sous une forme provisoire en 1954.

So sah die Hauptwache früher aus :
Hauptwache vor den Kriegzerstörungen

Danke Wikipedia!
#18AuteurHad (606012) 29 Sep 11, 14:05
Commentaire
Und zu den Würstchen gehört dann ein zünftiger Ebbelwei oder Äppelwoi oder Apfelwein. Die Stadt bietet neben einer Fahrt im Ebbelwei-Express
http://www.ebbelwei-express.com/

auch eine Äppelwoi-Tour an:
https://www.frankfurter-stadtevents.de/themen/1170/20010004/

Das Getränk wird stilecht im Bembel

http://bembelblog.files.wordpress.com/2011/08/2011-08_frankfurt-apfelweinfest-be...

serviert und ist nur für Leute gedacht, die sich von Sauerem nicht abschrecken lassen ;-)
#19AuteurDana (236421) 29 Sep 11, 14:14
Commentaire
et avec l'Ebbelwei, n'oublions pas la fameuse Grüne Sauce que l'on sert par exemple avec des oeufs durs.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Sauce
#20Auteurlagrange (678527) 29 Sep 11, 16:49
Commentaire
Lagrange, aus deinem Link will ich noch das Denkmal für die Grüne Sauce besonders hervorheben:

Seit dem 21. Mai 2007 gibt es in Frankfurt-Oberrad auch ein Denkmal für die Grüne Sauce. An einem Weg im Norden des Stadtteils stehen sieben kleine Gewächshäuser aus Plexiglas Darin ist auf dem Boden jeweils der Schriftzug einer Zutat genannt: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Entworfen hat das Denkmal die Ludwigsburger Künstlerin Olga Schulz.

Bei der Luminale, einem Lichtspektakel in Frankfurt und Region (zuletzt 11. bis 16. April 2010) sind die Gewächshäuser eines der 221 besonders beleuchteten Projekte.

Das Grüne-Sauce-Denkmal in Frankfurt
#21Auteurmars (236327) 30 Sep 11, 10:48
Commentaire
Incroyable ce monument à la Grüne Sosse! Vielen Dank mars!

Un restaurant où l'on peut déguster de la bonne Grüne Sosse se trouve sur le Römerberg.

Ce restaurant a également une histoire à raconter qui est liée à cette grande place du Römerberg...

Unmittelbar neben der Nikolai-Kirche vor dem Kaiserpalast, dem Saalhof gelegen, wurde der "Schwarze Stern" erstmalig im Jahre 1453 genannt.
[...] Bei der Kaiserkrönung 1790 vermietete der damalige Besitzer alle 55 Fenster. Zusätzlich hatte er noch mehrere Löcher in die Hauswand brechen lassen, um Platz für weitere Schaulustige zu schaffen. Dafür konnte er die für damalige Zeit riesige Einnahme von 20.000 Mark verbuchen.
Um 1850 kaufte die Stadt Frankfurt das prächtige Gebäude.
1944 sank das Haus in einer der Bombennächte in Trümmer und zur gleichen Zeit verbrannten die alten Hausurkunden und Inventarien im Stadtarchiv. 1983 entstand an der Südfront des Römerbergs unter der Verwendung der erhaltenen Bauteile der neue "Schwarze Stern" in der Form, in der schon Johann Wolfgang von Goetheden "Schwarzer Stern" Frankfurts schicklichste Bauweise nannte.

http://www.schwarzerstern.de/
#22AuteurHad (606012) 30 Sep 11, 13:28
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Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse

Zu der Frage, wie die Börsianer zu Bulle und Bär kamen, fand ich in der FAZ Folgendes:

"An der Börse geht es regelmäßig tierisch zur Sache. Bären und Bullen kämpfen dort miteinander. In der letzten Zeit behielten dort meist die Pelztiere die Oberhand. Ihre gehörnte Konkurrenz, die zuvor jahrelang das Sagen hatte, ist über kurzfristige Siege nicht hinaus gekommen. Die Stimmung bleibt „bearish“ dominiert, wie die Börsianer so sagen.

Doch während Bären in Form von Teddys in Kinderzimmern und beim Kind im Erwachsenen sich anhaltend großer Beliebheit erfreuen, sind sie unter vielen Anlegern, die ihr Geld in Anteile an Unternehmen gesteckt haben, gar nicht gerne gesehen. Denn die Marktteilnehmer spielen, wenn sie von einer „bearishen“ Gemütslage reden, in der ihnen eigenen Sprache auf allgemein fallende Aktienkurse an. Der Bär ist mithin so etwas wie der Pleitegeier der Aktienmärkte. Dagegen sind die Bullen jene, die bei steigenden Kursen, also in einer sogenannte Hausse das Sagen haben.

Dieses Sinnbild-Paar soll auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, wie in der Börsenliteratur zu lesen ist. Seinerzeit „besuchte ein spanischer Literat die damals dominante Börse in Amsterdam. Als er dem Treiben der Börsenhändler zusah, wurde er an eine besondere Variante des Stierkampfs in Südamerika erinnert: Dort ließ man nämlich in manchen Arenen Bullen gegen Bären kämpfen“, so Vanessa Redak und Beat Weber in ihrem Buch „Börse“.

Wenn ein Bär nach einem Gegner oder Opfer schlägt, haut er mit der Tatze von oben nach unten. Der Bulle stößt umgekehrt mit den Hörnern von unten nach oben. Auf die Aktienmärkte übertragen heißt das:

Die Bären prügeln die Kurse nach unten, während die Bullen eine Aufwärtsbewegung befördern und den Wert der Aktien nach oben wuchten."

Was kannst du, Had, als Experte noch ergänzen?
#23Auteurmars (236327) 01 Oct 11, 13:39
Commentaire
Danke mars,

Zu deinem Beitrag kann ich folgendes dazu schreiben:

Vor der Börse steht überlebensgroß eine Bronze der beiden Leitfiguren der Finanzmärkte: "Bulle & Bär". Die Bronze wurde 1985 von der Wertpapierbörse anlässlich ihrer 400-Jahr-Feier gestiftet. "Bull" und "Bear" symbolisieren in der angelsächsischen Börsensprache steigende und fallende Kurse. Im deutschen Sprachgebrauch werden dafür die französischen Begriffe "Hausse" und "Baisse" verwendet. Der Bulle, in aufgerichteter majestätischer Pose, soll Aufbruch und Optimismus vermitteln, der Bär das Gegenteil. Er repräsentiert in seiner geduckten Haltung den Abwärtstrend an der Börse. Interessanterweise wurde der Bulle zwischen Börse und Bär platziert, quasi als Beschützer, der den Pessimismus von der Börse fernhalten soll.

"Bulle & Bär" ist das wohl bekannteste Werk von Reinhard Dachlauer, der 1922 in Frankfurt geboren wurde, ab 1948 in Würzburg lebte und zu den begabtesten Tierplastikern des 20. Jahrhunderts zählt.

Quelle: http://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page28.html?id=25

Bulle & Bär vor der Frankfurter Börse (Zeichnung)
#24AuteurHad (606012) 04 Oct 11, 11:24
Commentaire
Hier eine weitere schöne Tierplastikdes Frankfurter Künstlers Dachlauer. Sie erinnert mich im Übrigen an schöne Tierskulpturen des französischen Bildhauers François Pompon (1855-1933), wie ich sie in Saulieu oder in Dijon gesehen habe, zum Beispiel im dortigen Jardin Darcy.
#25Auteurmars (236327) 05 Oct 11, 15:31
Commentaire
Bleiben wir beim Finanz-Frankfurt:

Das Bankenviertel Frankfurt
#26Auteurmars (236327) 06 Oct 11, 10:48
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Danke mars!

Ganz nah vom Bankenviertel, gibt es das Bahnhofsviertel, aber wusstet ihr schon, dass es ein ähnliches Projekt wie Stuttgart 21 in Frankfurt geben könnte?

Frankfurt 21 war ein Projekt der Deutschen Bahn AG zum Umbau des Bahnknotens Frankfurt am Main. Die DB stellte das Projekt im Jahr 1996 vor. 2002 wurden die Planungen aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.
Der 1888 eröffnete Frankfurter Hauptbahnhof wurde den damaligen Voraussetzungen entsprechend als Kopfbahnhof konzipiert. Dadurch müssen Züge, die nicht in Frankfurt enden – dies sind aufgrund der zentralen Lage der Stadt die meisten Fernverkehrszüge – erst wieder „rückwärts“ den Bahnhof verlassen, bis sie ihre Fahrt fortsetzen können. Ein Durchgangsbahnhof sollte hier einen Zeitgewinn von etwa zehn Minuten erreichen.
Die Frankfurter Gleisanlagen sind bis zu etwa 230 m breit. Der ehemalige Güterbahnhof, der in das Projekt ebenfalls einbezogen war, wies Breiten von 230 bis 300 m auf.[1]

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_21

Frankfurter Hauptbahnhof
#27AuteurHad (606012) 11 Oct 11, 14:20
Commentaire
Had, Dieses Bild des Frankfurter Hauptbahnhofs zeigt ihn von ihnen, ungefähr so, wie ihn die Durchreisenden sicher in Erinnerung haben. Mich hat dieser Kopfbahnhof - wie der in Leipzig - durch seine Dimensionen immer beeindruckt.
#28Auteurmars (236327) 11 Oct 11, 14:57
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(BZ) Mit stabilen Ausstellerzahlen und neuen Themen startet an diesem Mittwoch die Frankfurter Buchmesse. 7384 Anbieter aus 106 Ländern zeigen bis zum Sonntag ihre Produkte, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Die Zahl der Anbieter liegt leicht unter dem Vorjahresniveau, mehr als die Hälfte kommt aus dem Ausland. Drei Tage ist die Messe Fachbesuchern vorbehalten, am Wochenende ist auch das allgemeine Publikum zugelassen. Wie im Vorjahr werden rund 280 000 Besucher erwartet, zwei Drittel davon Fachbesucher. Zur feierlichen Eröffnung der Messe am Dienstagabend hatten sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und der isländische Präsident Ólafur Ragnar Grímsson angekündigt.

Wichtigstes Thema der 63. Buchmesse ist der digitale Wandel. Die Buchbranche sieht darin Chance und Gefahr zugleich. Vor allem die Internet-Piraterie bereitet Händlern und Verlegern Sorgen. Rund 60 Prozent aller E-Book-Inhalte würden illegal heruntergeladen, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder. «Das macht uns sehr unruhig». Er beklagte, «dass die Politik in bemerkenswerter Weise nichts tut» und warf ihr vor, sie wolle die Wähler der Piraten-Partei nicht verprellen, die sich für «Freiheit im Netz» stark mache.
#29Auteurmars (236327) 12 Oct 11, 08:33
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Danke mars !
Ergänzung zum Beitrag 29:

Die Frankfurter Buchmesse entstand im Jahre 1485 und wurde ein großer Erfolg. Schon kurze Zeit danach hatte Frankfurt den Ruf eines Zentrums des deutschen und europäischen Buchdrucks. 1596 wurden zur Buchmesse neunzig Buchdrucker und Buchhändler empfangen.
Trotz allmählich stärker werdender Konkurrenz der Leipziger Messe konnte Frankfurt zunächst seine starke Position als Messestadt wahren. Im Jahre 1604 fanden sich auf der Herbstmesse etwa 460 Stände mit Händlern und Besuchern aus aller Herren Länder. Gehandelt wurden Seidenstoffe, Tuche, Leder, Manufakturwaren, Juwelen, Silber, Gold und Bücher; hinzu trat ein florierender Geldhandel. Der Besucherstrom zog auch Gaukler, Spielleute und sogar Theatergruppen englischer Komödianten an, die für die Unterhaltung der Messegäste sorgten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Messe_Frankfurt#Geschichte_im_Mittelalter_und_in_der_Renaissance

Festhalle Messe, 1935

Festhalle Buchmesse, 2011
#30AuteurHad (606012) 12 Oct 11, 09:43
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Hier, Had, ein ergänzendes Bild zu deinem originellen dritten Link in 30. Da ist der Verlag noch mit den Vorbereitungen beschäftigt ...

#31Auteurmars (236327) 12 Oct 11, 13:59
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Die lebendigen, teils ungewöhnlichen Wochenmärkte in Frankfurt müssen hier unbedingt noch erwähnt werden. Erst heute Abend wieder war ich auf dem schon nach wenigen Jahren legendär gewordenen Markt am Friedberger Platz.
Städte wie Mainz, Wiesbaden, aber auch Köln und vielleicht sogar Berlin können uns beneiden um die Märkte (mittwochs - demnächst wieder freitags - 10-20 Uhr Friedberger Platz, donnerstags: 10-20 Uhr Konstablerwache, freitags: bis 19 Uhr Schillerstraße, samstags: 9-17 Uhr Konstablerwache und andere mehr), wo man nicht nur vielfältig einkaufen, sondern auch essen und trinken kann, sich ungezwungen trifft, wo man ohne Verabredung Bekannte trifft und stundenlang zusammensitzt, auch im Januar und Februar, bei Glühwein oder heißem Äppler, Himbeer- oder Holunderbeersaft und ein Schwätzchen hält. Es lebt sich gut hier!
#32Auteurfenena (508581) 13 Oct 11, 01:24
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n'oublions pas le Wochenmarkt de Bornheim, deux fois par semaine.
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4623&_ffmpar[_id_inhalt ]=102202

Il y a là un vendeur d'olives, dont une variété provenant du Portugal qui est marinée dans différentes herbes: un délice pour l'apéritif.
#33Auteurlagrange (678527) 13 Oct 11, 07:20
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La foire du livre de Francfort bat son plein. Voici ce que dit la Wiki française de cette foire la plus grande du monde dans le domaine des livres qui a lieu tous les ans pendant cinq jours à la mi-octobre:

"La foire du livre se tient à Francfort depuis environ 500 ans quand Johannes Gutenberg inventerait l'imprimerie à la cité de Mayence.

Après la seconde guerre mondiale, c'était à l'Église Saint-Paul de Francfort où se trouvait environ 200 libraires allemandes pour renouveler leurs affaires.

C'est tout d'abord pour négocier les droits d'auteurs et pour se retrouver « en bonne famille » chaque année à Francfort que s'y tient la foire du livre. Les trois premiers jours du mercredi au vendredi la foire est accessible exclusivement pour les visiteurs du métier, pendant que le samedi et la dimanche, elle est accessible à quiconque. Les lecteurs s'interessent beaucoup à la foire parce que les grands journaux allemands publient les feuilletons spéciaux traitant les nouveautés de la saison dans tous les domaines des éditions, y compris aussi la science. Plus de 12 000 journalistes en provenance d'environ cent pays reportent de la foire.

Souvent, le Prix Nobel de littérature est annoncé pendant la foire, rendant d'autant plus important l'évènement, pour le public et pour l'éditeur lui-même.

Chaque année, il y a un invité d'honneur, c'est-à-dire qu'on met l'accent sur une litterature de ce pays ou d'une certaine région. Les années passées, les invités d'honneur étaient : la Corée (2005), l'Inde (2006), la Catalogne (2007), la Turquie (2008) la Chine (2009) et l'Argentine (2010). En particulier, la Turquie et la Chine étaitent des invités d'honneur bien critisés a cause des problèmes humanitaires et politiques dans ces pays."

L'invité d'honneur de l'édition 2011 est l'Islande, c'est pourquoi le président islandais, isländische Ólafur Ragnar Grímsson - je l'ai dit dans la contribution 29 - est venu à Francfort. En 2012 ce sera le tour de la Nouvelle-Zélande, en 2013 du Brésil et en 2014 de la Finlande.

C'est d'ailleurs au dernier jour de la foire du livre, un dimanche, que le Prix de la paix des libraires allemands est décerné à l'Église Saint-Paul de Francfort.

Die Paulskirche in Frankfurt
#34Auteurmars (236327) 14 Oct 11, 17:58
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Merci mars pour cette contribution à la foire du livre de Francfort !

Eglise St-Paul en 1848

L’Assemblée nationale allemande de Francfort-sur-le-Main

Fin mars 1848, l’« Antichambre » composée de députés des Diètes régionales et d’éminents représentants de l’opposition libérale et démocratique prend la décision de faire élire les membres de l’Assemblée nationale allemande par des hommes majeurs et « indépendants », au scrutin majoritaire universel et égal. [...]
Le 18 mai 1848, les membres du premier Parlement de l'Allemagne tout entière se réunissent en l’église Saint-Paul de Francfort pour débattre d’une constitution libérale et de la formation d’un État national allemand. L’Assemblée nationale élit à sa présidence Heinrich von Gagern, un libéral de bonne réputation. Elle se dote d’un règlement intérieur et forme des commissions et des comités chargés de préparer les débats. La commission constitutionnelle en particulier est l’une des plus en vue et prend une part déterminante dans la Constitution ultérieurement adoptée par l’Assemblée en l’église Saint-Paul.
[...]
En avril 1849, le roi de Prusse Frédéric-Guillaume IV est élu « empereur des Allemands » par l’Assemblée nationale, mais il rejette les fonctions qui lui sont proposées en se réclamant de sa légitimation monarchique fondée sur la grâce divine. Ce rejet scelle pour ainsi dire l’échec des efforts de l’Assemblée réunie en l’église Saint-Paul pour adopter une constitution et édifier un État national allemand. Alors que les forces monarchistes et restauratrices se raffermissent dans les divers États allemands, le Parlement perd rapidement le soutien de la population, se résigne et se saborde à la fin du mois de mai. Pas davantage le Parlement croupion transféré à Stuttgart, composé principalement de députés de gauche de l’église Saint-Paul, ni même la campagne conduite par des moyens violents pour défendre la Constitution du Reich dans le Sud-Ouest de l'Allemagne ne peuvent faire efficacement obstacle aux tendances contre-révolutionnaires. La dissolution du Parlement croupion de Stuttgart et la prise de la forteresse de Rastatt, en été 1849 dans le pays de Bade, brisent les reins de l’ultime résistance révolutionnaire et marquent l’échec irrémédiable du mouvement libéral, démocratique et unitaire de 1848/49, initialement porteur de grandes espérances.

Source: http://www.bundestag.de/htdocs_f/cultureethistoire/histoire/parlementarisme/1848...
#35AuteurHad (606012) 15 Oct 11, 13:46
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Zurück aus dem Jahr 1848 ins Jahr 2011:

In Frankfurt gehen Tausende auf die Straße, geeint vom Gefühl, dass etwas grundsätzlich falsch läuft. Viel mehr verbindet sie nicht – noch nicht.

Der Euro hat heute Zulauf. Aus allen Richtungen strömen die Menschen zu ihm, aus den Häuserschluchten des Frankfurter Bankenviertels kommen sie, sammeln sich vor der Europäischen Zentralbank, rund um die riesige Statue des Euro-Symbols mit dem blauen € und den gelben Sternen drum herum. Hier, am Ort, der wie kein zweiter in Deutschland für die Bedeutung des Geldes steht, kommen fast 5.000 Menschen zusammen, um gegen die Macht des Geldes zu demonstrieren – gegen das, was sie als Herrschaft der Finanzmärkte über die Wirtschaft, die Politik, und ihr ganz persönliches Leben wahrnehmen ... (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/banken-proteste-frankfurt )
#36Auteurmars (236327) 16 Oct 11, 08:33
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Frankfurt als geistige Lebensform

Pünktlich zur Buchmesse erinnert das Heft der Zeitschrift für Ideengeschichte V/3; Ausgabe „Frankfurter Kreuz“ an die lokale Gedankenproduktion von einst. Es wird erinnert an den preußischen Kultusminister Carl Heinrich Becker, der Ende der zwanziger Jahre durch eigenmächtige Berufungen dafür sorgte, dass die Universität Frankfurt mit dem Theologen Paul Tillich, dem Nationalökonomen Adolph Lowe und dem Soziologen Karl Mannheim zum Mekka einer reformorientierten Soziologie wurde. Liliane Weissberg präsentiert noch einmal den gewundenen Werdegang Alexander Mitscherlichs, der in den sechziger Jahren zum einflussreichen bundesdeutschen Starintellektuellen avancierte. Auf die Suche nach der speziellen Physiognomie seiner Stadt macht sich der Schriftsteller Wilhelm Genazino, während Ulrich Raulff mit dem Fotoapparat über den Frankfurter Hauptfriedhof spaziert, Schopenhauer, Adorno und Robert Gernhardt im Visier.
#37Auteurmars (236327) 16 Oct 11, 12:40
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Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal ist am Sonntag mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche hob Sansal die Bedeutung des „arabischen Frühlings“ für die Welt hervor. Die arabischen Revolutionen seien eine „kopernikanische Wende“.

„Wir spüren alle, dass sich seit der tunesischen Jasminrevolution in der Welt etwas geändert hat“, sagte der 1949 im algerischen Teniet el Had geborene Schriftsteller.
Boualem Sansal lobt „arabischen Frühling“

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/friedenspreis-boualem-sansal-lobt-...
#38AuteurHad (606012) 16 Oct 11, 21:23
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14 Jahre währte der Streit um die neue Start- und Landebahn des Frankfurter Flughafens.

Am Freitag wird Bundeskanzlerin Merkel sie einweihen und als erste Passagierin dort landen. Doch die Stimmung ist so schlecht wie noch nie: Das überraschend verhängte Nachtflugverbot könnte zum Desaster für das Prestigeprojekt werden.

Die neue Nordwest-Landebahn des Frankfurter Flughafens
#39Auteurmars (236327) 18 Oct 11, 18:02
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Danke mars !

Ein bisschen Geschichte um das Flughafen.

1912: Erster Flughafen am Rebstock
Am 16. November 1908 wurde in Frankfurt am Main mit der Deutschen Luftschiffahrts-Aktiengesellschaft (DELAG) die erste Fluggesellschaft der Welt gegründet.
Diese eröffnete 1912 in Frankfurt-Bockenheim den „Luftschiffhafen am Rebstock“ (später dann „Flughafen Frankfurt-Rebstock“ genannt), dieser war zunächst nur für Luftschiffe vorgesehen, wenig später wurde das Gelände auch als Start- und Landeplatz für Flugzeuge verwendet. [...]
1930 beschloss der Frankfurter Magistrat nach Jahren der meteorologischen, geografischen und verkehrstechnischen Planung den Neubau eines Flughafens im Frankfurter Stadtwald südlich von Frankfurt-Schwanheim, der allerdings an der Weltwirtschaftskrise scheiterte.
[...]
Nach der sogenannten „Machtergreifung“ machten sich die Nationalsozialisten im Dezember 1933 diese Planungen zu eigen und ordneten die weiträumige Rodung im Stadtwald für den Bau eines neuen Großflughafens an.
[...]
Zum Gedenken der Opfer der Luftbrücke wurde 1985 am Flughafen ein Luftbrückendenkmal, das verkleinerte Berlin Airlift Memorial eingeweiht
[...]

und ein bisschen Verkehrszahlen...

Der Flughafen Frankfurt am Main ist der mit Abstand größte Flughafen Deutschlands (53,0 Millionen Passagiere im Jahre 2010)[...].

Europaweit ist der Frankfurter Flughafen vom Passagieraufkommen her der drittgrößte Verkehrsflughafen nach den Flughäfen London-Heathrow (65,7 Millionen Passagiere) und Paris-Charles de Gaulle (57,9 Millionen Passagiere). Weltweit liegt er an der 9. Position im Ranking der internationalen Verkehrsflughäfen.

Quelle: Wikipedia

Frankfurter Flughafen, 1952
#40AuteurHad (606012) 20 Oct 11, 13:08
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Had, eigentlich lese ich nie die Bild-Zeitung, aber im Zusammenhang mit dem Frankfurter Flughafen stieß ich online auf diesen Artikel:

Airport Frankfurt: Umzug der Tiere kostete 160 Mio.

Um die Natur zu schützen, sammelten Helfer vor Baubeginn zigtausende Tiere ein, forsteten 282 Hektar Wald an anderer Stelle im Rhein-Main-Gebiet wieder auf. Und die tierischen Bewohner zogen mit um!

Die Tierschützer zählten ganz genau: 11 372 Kröten und Springfrösche, 805 Zauneidechsen und 53 „Italienische Schönschrecken“ bekamen ein neues Zuhause.

17 umgesiedelte Ameisenvölker und 300 von Hirschkäferlarven bewohnte Eichenwurzeln machten ihre mangelnde Größe mit starken Zahlen wieder wett: Gemeinsam kommen sie auf eine Population von 900 000.

Kosten des Tier-Umzugs: Etwa 160 Millionen Euro!

Damit sich Bechsteinfledermaus, Mittelspecht und Co. in ihrer neuen Umgebung wirklich wohl fühlen, wurden 350 künstliche Baumhöhlen gebohrt, 281 Vogelnistkästen, 90 Fledermausflachkästen und 595 Überwinterungskästen für Fledermäuse im neuen Waldgebiet angebracht.

Stolz wird BILD auf dieses Fazit sein: "Tierisch, dieser Aufwand!"
#41Auteurmars (236327) 23 Oct 11, 20:51
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Danke mars für diese ungewöhnliche Nachricht :-)
Ergänzung zu deinem Beitrag

Umzug der Tiere, Bild vom Frosch


#42AuteurHad (606012) 23 Oct 11, 23:42
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En parlant de "Frosch", voici un homme célèbre ayant vécu à Francfort au XIV e siècle qui a laissé des traces encore visibles comme l'église St Catherine ou "Katherinenkirche".
Il se nomme "Grenouille" !

Wicker Frosch (* vor 1300 in Frankfurt am Main; † im Spätherbst 1363 in Mainz) war ein Frankfurter Patrizier und Geistlicher in Frankfurt und Mainz. Er stiftete eine Reihe noch heute bestehender Einrichtungen, darunter das St.-Katharinen- und Weißfrauenstift, eine Versorgungseinrichtung für alte, bedürftige christliche Frankfurter Frauen, und die Katharinenkirche.

Die St.-Katharinen-Kirche ist die größte evangelische Kirche in Frankfurt am Main, mitten im heutigen Stadtzentrum an der Hauptwache. Der barocke Bau wurde 1678 bis 1681 errichtet und 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1950 bis 1954.

Gut zu wissen!

Die Familie Goethe besaß zwei Kirchenstühle in der Katharinenkirche. Im August 1748 wurden Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Textor durch Johann Philipp Fresenius, den Senior des evangelischen Predigerministeriums, in der Katharinenkirche getraut. Ihr Sohn Johann Wolfgang Goethe wurde am 29. August 1749 durch Fresenius privatim getauft – ob in der Katharinenkirche oder in der Wohnung am Großen Hirschgraben ist nicht sicher. Der damalige Pfarrer der Katharinenkirche, Johann Jakob Starck, war mit Maria Anna Textor, einer Schwester von Catharina Elisabeth Goethe, verheiratet.

Quelle: Wikipedia

Katherinenkirche by Night

#43AuteurHad (606012) 23 Oct 11, 23:55
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Anne Frank est née à Francfort le 12 juin 1929 et y a vécu les quatre premières années de sa vie. Sa famille quitte Francfort pour Amsterdam à la fin de l’année 1933 afin d'échapper aux persécutions nazies à l'encontre des Juifs, qui se multiplient depuis l’arrivée au pouvoir d'Adolf Hitler en janvier. Le journal d'Anne Frank a été traduit du néerlandais en de nombreuses langues et est devenu l'un des livres les plus lus dans le monde.
#44Auteurmars (236327) 28 Oct 11, 14:52
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Frankfurt heute:

Dieses Bild fand ich heute im Figaro mit der Unterschrift: "Ce trader de la bourse de Francfort est au bord du burn out." :

http://www.lefigaro.fr/medias/2011/10/31/20111031PHOWWW00495.jpg
#45Auteurmars (236327) 02 Nov 11, 19:40
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Der 3. November 1949 war ein trauriger Tag für Frankfurt: Siehe auch: Aujourd'hui - Heute Nr. 2 , Beitrag 131 ...
#46Auteurmars (236327) 03 Nov 11, 12:29
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OT, nur zwecks divertissement:

Fast hätte ich die Schlagzeile im letzten Link dieses Beitrags Siehe auch: Humour VI, esprit VI et fantaisie VI , Beitrag 170, für eine hierher gehörige Information gehalten ...
#47Auteurmars (236327) 03 Nov 11, 15:24
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Danke mars, gut zu wissen für den 3. November 1949.

A propos,

Aufgrund der zu starken Kriegszerstörungen sowie seiner exponierten Lage unweit der Zonengrenze schied Kassel als möglicher Regierungssitz aus. Stuttgart scheiterte in erster Linie an seinen finanziellen Problemen: Die Stadt hatte im Jahre 1948 alleine für Mieten eine Million DM aufzubringen. Die Frage spitzte sich auf zwei Kandidaten zu: Frankfurt am Main und Bonn. Bonn wurde stark durch die britische Besatzungsmacht unterstützt, während Frankfurt am Main aufgrund seiner bedeutenden Rolle in der deutschen Geschichte geschätzt wurde.

Die beiden offiziellen Hauptgründe, welche gegen Frankfurt sprachen, waren zum einen der Büro- und Wohnraummangel der stark zerstörten Stadt und zum anderen die Frage, ob man die Amerikaner dazu bewegen könne, ihr militärisches Hauptquartier für die amerikanische Besatzungszone zu verlegen, denn der neue Regierungssitz sollte besatzungsfrei sein.[3] Wegen der offenen Hauptstadtfrage blieb es auch bei der Verfügung der amerikanischen Militärregierung, dass Wiesbaden und nicht Frankfurt am Main die Landeshauptstadt von Hessen blieb.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptstadtfrage_der_Bundesrepublik_Deutschland

Bau des Plenarsaals in Frankfurt für die Hauptstadtfrage

Am 3. November 1949 stimmten 176 Abgeordnete für, 200 gegen den Umzug nach Frankfurt.

Quelle: http://www.frankfurt.frblog.de
#48AuteurHad (606012) 03 Nov 11, 15:41
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#49AuteurHad (606012) 03 Nov 11, 15:48
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Weihnachtsmarkt: Die Bethmännchen, Frankfurter Spezialität

Sie sind der Stolz der Frankfurter und in der Weihnachtszeit überall zu kaufen: die Bethmännchen. Doch wer sie erfunden hat und warum ausgerechnet drei Mandeln sie verzieren, ist vielen ein Rätsel. Seit langem streiten sich Genießer der Marzipankugeln um ihre Entstehungsgeschichte.

[...]

Der Erfinder war demnach der Franzose Jean Jacques Gautenier, der als Küchenchef bei der Frankfurter Bankiersfamilie Bethmann arbeitete. Er formte kleine Kugeln aus der süßen Masse der Brenten, die bereits damals als Frankfurter Spezialität galten. Diese verzierte er jeweils mit vier Mandeln, eine für jedes Kind der Familie. Als einer der Söhne 1845 starb, wurden die Bethmännchen nur noch mit drei Mandeln geschmückt. “Diese Tradition hat sich bis heute gehalten”, sagt Gundlach.

Quelle: http://www.frankfurt.frblog.de/bethmaennchen

Die Bethmännchen

Wer kennt andere Weihnachtspezialitäten, die auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt verkauft werden?
#50AuteurHad (606012) 03 Nov 11, 15:54
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Had, ich glaube, dass man auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt auch leckere Weihnachtsgänse und guten Honig bzw. Met bekommen kann.

Auf jeden Fall stelle ich hier gern ein Foto des Weihnachtsmarktes ein.
#51Auteurmars (236327) 05 Nov 11, 18:56
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Sehr schön scheint ja, Had, in Frankfurt der Palmengarten zu sein:

Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main
Siesmayerstraße 61
60323 Frankfurt am Main

http://www.palmengarten.de/#/de_DE/index/index

#52Auteurmars (236327) 11 Nov 11, 17:27
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Had, ich habe zu den Brenten (50) ein Gedicht von Eduard Mörike (1804 - 1875) entdeckt:

Frankfurter Brenten

Mandeln erstlich, rat' ich dir,
Nimm drei Pfunde, besser vier (Im Verhältnis nach Belieben);
Diese werden nun gestoßen
Und mit ordinärem Rosenwasser feinstens abgerieben.

Je aufs Pfund Mandeln akkurat
Drei Vierling Zucker ohne Gnad'!
Denselben in den Mörsel bring',
Hierauf ihn durch ein Haarsieb schwing.

Von deinen irdenen Gefäßen
Sollst du mir dann ein Ding erlesen,
Was man sonst eine Kachel nennt,
Doch sei sie neu zu diesem End'!
Drein füllen wir den ganzen Plunder
Und legen frische Kohlen unter.

Jetzt rühr' und rühr' ohn' Unterlaß,
Bis sich verdicken will die Mass',
Und rührst du eine Stunde voll!
Am eingetauchten Finger soll
Das Kleinste nicht mehr hängen bleiben;
So lange müssen wir es treiben.

Nun aber bringe das Gebrodel
In eine Schüssel (der Poet,
Weil ihm der Reim vor allem geht,
Will schlechterdings hier einen Model,
Indes der Koch auf ersterer besteht.)

Darinne drück's zusammen gut!
Und so hat es über Nacht geruht,
Sollst du's durchkneten Stück für Stück,
Auswellen messerrückendick.
Je weniger Mehl du streuest ein,
Um desto besser wird es sein.)

Alsdann in Formen sei's geprägt,
Wie man bei Weingebacknem pflegt;
Zuletzt - das wird der Sache frommen -
Den Bäcker scharf in Pflicht genommen,
Daß sie schön gelb vom Ofen kommen!
#53Auteurmars (236327) 13 Nov 11, 08:28
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#54Auteurmars (236327) 23 Nov 11, 21:50
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Danke mars für dieses schöne Foto!

Grüsse,
Had
#55AuteurHad (606012) 27 Nov 11, 16:44
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Das zweite Törchen ihres Adventskalenders werden einige Architekten, Theaterleute und Bauherren am Freitag mit besonderer Spannung öffnen. An diesem Tag wird der Frankfurter Magistrat voraussichtlich den Neubau des sogenannten Turm-Carrées in die Wege leiten. Von dem Beschluss ist aber nicht nur der Block am Eschenheimer Tor betroffen, in dem bis 2010 das beliebte Fremdsprachenkino "Turmpalast" residierte, Folgen hat er mittelbar auch für das Romantikmuseum und das Haus des Buches.

Weil das bislang neben dem Goethehaus ansässige Volkstheater in das neue Turm-Carrée umziehen soll, passt das letzte Puzzleteil, das zu einer Neuordnung des Areals am Goethehaus noch fehlte. Damit wäre auf dem Gelände am Großen Hirschgraben Platz für zwei neue Kulturinstitutionen, das Romantikmuseum und das Haus des Buches, mit deren Bau die städtische ABG Holding 2014 beginnen könnte. Auch der Umzug des Kulturamts auf das Grundstück ist als drittes Element im Gespräch.
Das letzte Puzzleteil fehlt noch

Alfred Gangel hat die kleine Kulturrochade vorbereitet. Der Leiter des Liegenschaftsamts rechnet fest damit, dass der Magistrat am Freitag beschließt, im Turm-Carrée wie von den Stadtverordneten gewünscht eine Fläche zur kulturellen Nutzung von dem Investor anzumieten, der das Gelände bebauen will.

Mehr
#56Auteurmars (236327) 30 Nov 11, 17:21
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Bis Weihnachten stehen Holger Meckel und seinen Kollegen im Straßenverkehrsamt arbeitsreiche Tage bevor. Täglich landen mehrere Dutzend Anträge auf ihren Schreibtischen, in denen Autofahrer eine Ausnahmegenehmigung zum Fahren in der Frankfurter Umweltzone beantragen. Offenbar beschäftigen sich viele erst kurz vor dem Jahreswechsel mit der Frage, ob sie mit ihrem Fahrzeug auch im nächsten Jahr noch in der Innenstadt unterwegs sein können. Dabei gilt von 2012 an das strengste Fahrverbot seit Einführung der Umweltzone im Oktober 2008: Von Januar an dürfen in Frankfurt innerhalb des Autobahnrings nur noch Autos und Nutzfahrzeuge fahren, die eine grüne Feinstaub-Plakette haben. Als größte Feinstaub-Produzenten gelten Dieselfahrzeuge; sie bekommen das grüne Siegel nur, wenn sie einen Rußpartikelfilter haben.

Nach Angaben der Behörden verfügen von den in Frankfurt zugelassenen Fahrzeugen rund 28.000 Autos und 7000 Last- und Lieferwagen nicht über die grüne Plakette. Geschätzt wird, dass es die gleiche Zahl von Fahrzeugen ohne diesen Umweltstandard auch im Frankfurter Umland gibt. Seit 2010 die gelbe Plakette Pflicht wurde, hat Meckel beobachtet, dass verstärkt auch Pendler zu ihm kommen, um Ausnahmegenehmigungen zu beantragen. (FAZ)
#57Auteurmars (236327) 17 Dec 11, 22:23
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Danke mars für dieses Info.
Ich habe zum Glück eine Grüne Plakette!
Grüsse,
#58AuteurHad (606012) 19 Dec 11, 14:53
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Gestern, am 3. Februar 2012, wurde im Frankfurter Städel eine große Claude-Lorrain-Austellung eröffnet. Sie ist noch bis zum 6. Mai dort zu sehen. Weitere Informationen:

http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=1354
#59AuteurDana (236421) 04 Feb 12, 10:04
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Dana,

zu Claude Lorrain las ich heute in meiner Tageszeitung: "Der Dichter sah die Bilder und schloss auf den Maler. "Da sehen Sie einmal einen vollkommenen Menschen." So Goethe zu Eckermann. In Claudes Landschaftsmalerei sahen dann Kunsthistoriker einen "unnachahmlichen Schimmer des Glücks" (Walter Friedländer), einen "ewigen Feiertag" (Theodor Hetzer). Wer war dieser Claude Lorrain, der Betrachter so anspricht und von dem eine über Jahrhunderte anhaltende Wirkung ausging?

Von seinem wirklichen Leben ist wenig bekannt. Um 1600 ist Claude Gellée geboren, in Lothringen (weshalb man ihn "Le Lorrain", den Lothringer, nennt). Pastetenbäcker sei er gewesen, heißt es. Der Florentiner Künstlerbiograph Baldinucci nennt einen Aufenthalt des jungen Claude in "Friburgo in Alsacia", womit gewiss Freiburg im Breisgau gemeint ist. Da habe er bei einem älteren Bruder, einem Intarsienschneider, gezeichnet. Danach ging er nach Rom und wurde zum Maler. Claudes Anfänge sind also durchaus nicht klar und linear. Aber in Rom, das er nur noch ein kurzes Mal verließ in Richtung Norden, lief sein Leben in geraden ruhigen Bahnen. Ein Arbeitsleben.

Mehr dazu
#60Auteurmars (236327) 04 Feb 12, 20:14
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Da wir einmal beim Thema Kunst sind: Seit Februar zeigt die Schirn in Zusammenarbeit mit dem Munch-Museum Oslo und dem Centre Pompidou Paris "über 140 Gemälde, Fotografien, Stiche, Zeichnungen, Skulpturen und Filme" (Internetseite der Schirn) des norwegischen Künstlers Edvard Munch. Die Exponate sollen einmal einen anderen Blick auf einen Künstler werfen, der vor allem als Maler sehr ausdrucksstarker aber vor allem düsterer/ sehnsüchtiger Bilder bekannt ist.
Hätte vielleicht jemand Lust gemeinsam dorthin zu gehen? Die Ausstellung läuft bis zum 13. Mai 2012.
#61AuteurSunniva89 (845740) 07 Mar 12, 16:15
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