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Betrifft"Kinder"300 Antworten    
Kommentar
Ich glaube, dieser Faden bedarf keiner Erklärungen. Seine Spannweite ist immens: Von Kinderelend, Kindermund, Erlebnisse aus der eigenen Kindheit, Jugendsprache, erwachsene Kinder, Enkelkinder, Kinderlieder, Kindergedichte, Kinderbücher, das Kind in einer erwachsenen Person ... kurz: Heiteres und Besinnliches rund um Kinder.

Selbstverständlich darf auch Alsakos Magalie nicht zu kurz kommen :-))

Herzlichst oopsy

Verfasseroopsy (491382) 23 Dez 11, 12:41
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Knecht Ruprecht

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp - stapp, stipp - stapp und huckepack -
Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin'
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss' fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.
Martin Boelitz (1874-1918)

Herzlichst oopsy
#1Verfasseroopsy (491382) 23 Dez 11, 12:43
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Elektrizität
In der Physikstunde fragt der Lehrer: "Was ist eigentlich Elektrizität?"
"Das kann ich Ihnen sagen", erklärt Marco stolz, "morgens unter Spannung aufstehen, mit Widerstand in die Schule gehen, in allen Stunden gegen den Strom schwimmen, geladen nach Hause kommen und dann noch eine gewischt bekommen!"

Herzlichst oopsy
#2Verfasseroopsy (491382) 23 Dez 11, 12:45
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Kinderpunsch

½ Liter Tee (Waldbeere oder andere Fruchtsorte)
¼ Liter Apfelsaft
8 Nelke(n)
1 Stange/n Zimt
1 Zitrone(n), davon den Saft
½ Orange(n), davon den Saft
n. B. Zucker, braun oder Süßstoff
1 Pkt. Aroma (Orangenschalen-Aroma)


Zubereitung
Den Tee aufbrühen und ca. 8 Minuten ziehen lassen. Ich nehme gerne Waldbeere-Tee, weil der uns hierzu einfach am besten schmeckt.
Den Apfelsaft, die Nelken (diese am besten im Teeei), die Zimtstange, den Zitronensaft und Orangensaft sowie das Orangenaroma dazugeben und erwärmen, aber nicht kochen lassen.

Ca. 10 Minuten ziehen lassen. Dann die Gewürze herausnehmen und heiß servieren.

Ursprünglich dachte ich daran, dem Getränk eine ganze Orangenschale zuzugeben. Aber da ich leider keine richtig unbehandelten Orangen gefunden habe, bin ich auf Orangenaroma ausgewichen.
Wer diese unbehandelten Orangen findet, mag vielleicht auch den Punsch mit der Schale ausprobieren. Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad:simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe

Quelle: http://www.chefkoch.de/rezepte/584251157554103/Kinderpunsch.html

Herzlichst oopsy
#3Verfasseroopsy (491382) 23 Dez 11, 12:50
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Kindermund tut Wahrheit kund:

Ein Fahrer wird von der Polizei angehalten, weil er nicht angeschnallt ist. Er zahlt die Strafe, sagt aber dabei : "Normalerweise schnalle ich mich ja immer an." Da sagt seine Tochter (3,5 Jahre alt): "Stimmt doch gar nicht, Papa, du schnallst dich doch nie an!"

"Eigentlich ist adoptieren besser. Da können sich die Eltern ihre
Kinder aussuchen und müssen nicht nehmen, was sie bekommen."

"Bei uns hat jeder sein eigenes Zimmer. Nur Papi nicht, der muss immer bei
Mami schlafen."
#4Verfassermars (236327) 23 Dez 11, 13:09
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Celui qui n'aime ni les chiens ni les enfants ne peut être foncièrement mauvais"
W C Fields
#5Verfasserpatapon (677402) 23 Dez 11, 14:18
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Deine Kinder sind nicht deine Kinder,
sie sind Söhne und Töchter
der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.


Sie kommen durch dich,
aber nicht von dir,
und obwohl sie bei dir sind,
gehören sie dir nicht.

Du kannst ihnen deine Liebe geben,
aber nicht deine Gedanken,
denn sie haben ihre eigenen Gedanken

Du kannst ihrem Körper ein Heim geben,
aber nicht ihrer Seele,
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen,
das du nicht besuchen kannst,
nicht einmal in deinen Träumen.

Khalil Gibran († 10. April 1931 in New York City)

Khalil Gibran war ein libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter. Sein Werk wird als Bindeglied der philosophischen Richtungen des Orients, z. B. des Sufismus, und der westlichen, durch das Christentum beeinflussten Philosophien gesehen.
#6Verfassermars (236327) 23 Dez 11, 14:55
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Super mignon, ce fil !
Merci, oopsy !

Les 10 péchés des bébés
#7VerfasserIsabelle. (609042) 23 Dez 11, 19:50
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Ein zum heutigen Tag passendes Kunstwerk mit Kind, ein Kapitell aus der Kathedrale St-Lazare in Autun, aus dem 12. Jahrhundert im Stil der burgundischen Romanik.
#8Verfassermars (236327) 24 Dez 11, 09:42
Kommentar
Angeblich kennt jedes Kind dieses Weihnachtslied:

http://www.youtube.com/watch?v=2BtQtmToUVI

Herzlichst oopsy
#9Verfasseroopsy (491382) 24 Dez 11, 09:50
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Oopsy, leider ist die von dir verlinkte "Weihnachtsbäckerei" in Deutschland nicht zu hören, da die dämliche GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat. Als Ersatz stelle ich ein Video "Weihnachbäckerei" ein, in dem der Text des Liedes zu sehen ist und vor allem Kinder als Weihnachtsbäcker agieren:

http://www.youtube.com/watch?v=KKWYU6VUxVE
#10Verfassermars (236327) 24 Dez 11, 10:02
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»Solange Kinder klein sind, gib' ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib' ihnen Flügel.« (Albert Schweitzer).

Herzlichst oopsy
#11Verfasseroopsy (491382) 26 Dez 11, 15:09
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▪ BROKEN BELLS (U.S.A.) – „[…] The high road is hard to find […]
- - - http://bit.ly/uovC7W - - -
#12Verfasserplavcik -de- (466344) 26 Dez 11, 15:36
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Ergänzung zu 4: Auch hier tut Kindermund Wahrheit kund:

Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm. Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da sah er betrübt nach dem Tisch und die Augen wurden ihm naß. Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht festhalten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schalt, er sagte nichts und seufzte nur. Da kaufte sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus mußte er nun essen.

Wie sie da so sitzen, so trägt der kleine Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen. "Was machst du da ?" fragte der Vater. "Ich mache ein Tröglein", antwortete das Kind, "daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin." Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an, fingen endlich an zu weinen, holten alsofort den alten Großvater an den Tisch und ließen ihn von nun an immer mitessen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.

Gebrüder Grimm
#13Verfassermars (236327) 26 Dez 11, 17:00
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▪ JEUNES et LIMITÉS (France, 2009?)
http://www.dailymotion.com/video/xa1vwf_jeunes-et-limites_music

▪ JEUNES et LIMITÉS, Une Vraie Vie de Chien
http://www.dailymotion.com/video/xehurp_clip-jeunes-et-limites-une-vraie-vi_musi...


- - - - -


▪ Tina YORK (Deutschland) – Ein Adler Kann Nicht Fliegen (1977)
- - - http://bit.ly/sXNfZY - - -

[…] Denn lass dir sagen, ein Adler kann nicht fliegen,
Solange er im Käfig sitzt
Lässt man ihn frei, wird er bald zu spüren kriegen
wie das Leben wirklich ist […]


#14Verfasserplavcik -de- (466344) 26 Dez 11, 22:43
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#15Verfasseroopsy (491382) 27 Dez 11, 09:28
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Bei einem Festival für Kinder sangen Nana Mouskouri und Dorothée das Lied:

Rock a soul in the….
http://www.youtube.com/watch?v=KWqDCz51HD0

Hier der Refrain:
1. Stimme:
Rock my soul in the ... Bosom of Abraham,
rock my soul in the ... Bosom of Abraham,
rock my soul in the ... Bosom of Abraham,
o rocka my soul.

2. Stimme:
So high, you can't get over it,
so low, you can't get under it,
so wide, you can't get round of it,
you can't get through the door.

3. Stimme:
Rock my soul,
rock my soul,
rock my soul,
rock my soul.

Die einzelnen Strophen versteh ich nicht und habe auch im Internet den Text dazu nicht gefunden.
Man kann wirklich miterleben, wie die Freude, die Begeisterung und der Rhythmus der Sängerinnen, Mitsingerinnen, Musikanten auf die Kinder überspringt. Vor allem da man ja auch am Busen (bosom) von Abraham singt.
Irgendwo habe ich einmal gelesen, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Wenn wir uns heut zu Tage wieder einmal richtig freuen wollen (können, möchten), dann schauen wir es den Kindern ab.
#16VerfasserJosef-Joseph (324940) 27 Dez 11, 11:34
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#17Verfasseremg (454352) 27 Dez 11, 12:41
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Jo-Jo :-))

Emg :-)) !! Ist das Foto herzig :-)) !! Das müsste einen Sonderpreis bei der Fadenwahl bekommen :-)) Herzlichst oopsy
#18Verfasseroopsy (491382) 27 Dez 11, 12:59
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Mein Kind, wir waren Kinder

Mein Kind, wir waren Kinder,
Zwei Kinder, klein und froh;
Wir krochen in’s Hühnerhäuschen
Und steckten uns unter das Stroh.

Wir krähten wie die Hähne,
Und kamen Leute vorbei –
Kikereküh! sie glaubten,
Es wäre Hahnengeschrei.

Die Kisten auf unserem Hofe,
Die tapezirten wir aus,
Und wohnten drin beisammen,
Und machten ein vornehmes Haus.

Des Nachbars alte Katze
Kam öfters zum Besuch;
Wir machten ihr Bückling’ und Knixe
Und Complimente genug.

Wir haben nach ihrem Befinden
Besorglich und freundlich gefragt;
Wir haben seitdem dasselbe
Mancher alten Katze gesagt.

Wir saßen auch oft und sprachen
Vernünftig, wie alte Leut’,
Und klagten, wie Alles besser
Gewesen zu unserer Zeit;

Wie Lieb’ und Treu’ und Glauben
Verschwunden aus der Welt,
Und wie so theuer der Kaffee,
Und wie so rar das Geld! – – –

Vorbei sind die Kinderspiele
Und Alles rollt vorbei, –
Das Geld und die Welt und die Zeiten,
Und Glauben und Lieb’ und Treu’.

Heinrich Heine (1827)
#19Verfassermars (236327) 28 Dez 11, 09:15
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Englisch für Kinder

Die Wissenschaft hat es längst erkannt und veröffentlicht:
„Die optimale Phase, in der Kinder am besten die Grammatik und die Phonologie einer Sprache aufnehmen und erlernen, liegt vermutlich zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr.“ (Süddeutsche Zeitung vom 16.04.2002, Sprachforscher J. Meisel)
Kleinkinder sind unbefangen und nähern sich einer Fremdsprache unbeschwerter als Erwachsene. Sie erlernen die Fremdsprache ähnlich wie ihre Muttersprache. Ihr Gehörsinn ist noch aufnahmebereit, was besonders im englischen Lautsystem sehr wichtig ist. Wie schwer fällt es oft Erwachsenen sich mit dem englische ‘th’ anzufreunden?! Für Kinder meist kein Problem.
Quelle: http://www.klads.de/englisch/englisch-fur-kinder

Herzlichst oopsy
#20Verfasseroopsy (491382) 28 Dez 11, 09:25
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Schön finde ich, wie die Bayrische Staatsoper versucht, Kinder für sich zu gewinnen. für 5- bis 7-Jährige ist Maestro Margarini da. Er stellt den Kindern auf spielerische Art das Haus und die Bühne vor. Der vergessliche Dirigent hat seinen Taktstock verloren, benötigt ihn am Abend jedoch wieder, um das Orchester dirigieren zu können. Deswegen muss er sich mit den Kindern im Opernhaus auf die Suche machen. Diese Reise führt durch den Königssaal bis in den Bühnenbereich, und selbst im Souffleusenkasten wird nachgesehen, ob sich der Taktstock dort versteckt hat.

Für 7- bis 10-Jährige gibt es „Abenteuer Oper“. Wie wird in der Oper das unterschiedliche Licht erzeugt? Wer sagt den Sängern den Text ein? - Die "Abenteuer Oper"-Führung beantwortet diese Fragen und soll die Kinder vor allem auf die Welt der Oper und den riesigen Betrieb, der dahinter steckt, neugierig machen: angefangen von der interessanten Geschichte des Hauses bis hin zu den Räumlichkeiten wie der Königsloge, dem Zuschauerraum und dem Bühnenbereich.

Sehr gelungen finde ich vor allem den Internetauftritt der Bayrischen Staatsoper für Kinder. Für die Website wurde eine virtuelle Oper entwickelt, die dem Opernhaus der Bayerischen Staatsoper entspricht, dazu Computerspiele aus den Bereichen Musik, Oper und Ballett. Maestro Margarini führt durch die verschiedenen Spiele. Seht selbst:

http://www.bayerische.staatsoper.de/data/kinder_flash/index.html
#21Verfassermars (236327) 28 Dez 11, 13:39
Kommentar
Une chanson pour enfants chantée par Nana Mouskouri et Georges Brassens. Elle va bien pour ce temps de Noël, voici donc le lien :

http://www.youtube.com/watch?v=l_dvH-GgQuc

La chanson est déjà vieille, mais les paroles et la mélodie sont restées jeunes. Regardez ces visages de petits garçons et de petites filles qui écoutent émerveillés les paroles et la mélodie. Malheur à nous les adultes si nous perdions un jour le don de l’émerveillement, l’enfant en nous sera ainsi définitivement mort et alors, nous serions vraiment des vieux, des ratés, de vrais croque-morts.

D’après youtube 114 735 personnes ont vu cette vidéo. Sur 221 personnes, 217 l’ont trouvée très belle et 4 seulement ne l’aiment pas.

Quelques réactions d’internautes qui ont laissé un message sur youtube :

- Just Beautiful !!
- C'est toujours un plaisir...............
- jador la chansons surtoutle mots ki dise "tintinabuler"
- Does anyone know if there is an English version to this song? (Est-ce qu’il y a quelqu’un qui connaît s’il y a une version anglaise de cette chanson?)



Nana Mouskouri - Petit Garçon - 1972 - Avec Le Groupe Les Athéniens

"Old Toy Train"
R.Miller
Adapt. G.Allwright
Avec : Georges Brassens

Dans son manteau rouge et blanc
Sur un traîneau porté par le vent
Il descendra par la cheminée
Petit garçon, il est l'heure d'aller se coucher

Tes yeux se voilent
Ecoute les étoiles
Tout est calme, reposé
Entends-tu les clochettes tintinnabuler ?

Et demain matin petit garçon
Tu trouveras dans tes chaussons
Tous les jouets dont tu as rêvé
Petit garçon il est l'heure d'aller se coucher

Tes yeux se voilent
Ecoute les étoiles
Tout est calme, reposé
Entends-tu les clochettes tintinnabuler ?

Et demain matin petit garçon
Tu trouveras dans tes chaussons
Tous les jouets dont tu as rêvé
Petit garçon il est l'heure d'aller se coucher

Tes yeux se voilent
Ecoute les étoiles
Tout est calme, reposé
Entends-tu les clochettes tintinnabuler ?

Et demain matin petit garçon
Tu trouveras dans tes chaussons
Tous les jouets dont tu as rêvé
Petit garçon il est l'heure d'aller se coucher
La la la la la...

Wortschatz
tintinnabuler litt v/i leise klirren;
clochettes klingeln
© Langenscheidt KG
#22VerfasserJosef-Joseph (324940) 28 Dez 11, 15:15
Kommentar
Bettina Wegner - Kinder (sind so kleine Hände)

http://www.youtube.com/watch?v=N61eLZfQj9k&feature=related
#23Verfasserkitine (633017) 28 Dez 11, 19:33
Kommentar
Servus Kitine :-))


Suchen, Suchmaschine für Kinder - Die Blinde Kuh


Start 1997 - Die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder - gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Spielen - Tiere und Pflanzen - Lernen - Erdkunde
http://www.blinde-kuh.de/

Ein Blick lohnt, auch für Erwachsene :-))

Herzlichst oopsy
#24Verfasseroopsy (491382) 29 Dez 11, 09:39
Kommentar
Prima, oopsy, das "Blinde-Kuh-Portal" kann ich nur empfehlen. Ich habe es über den Vortrag eines Psychologen für Eltern kennen gelernt und für Kinder schon oft geöffnet!

Doch auch viele deutsche Universitäten bieten regelmäßig Veranstaltungen speziell für Kinder an. Auf den Websites der Unis findet man die ausführlichen Vorlesungspläne. Die Links zu den Kinder-Unis sind hier zusammengestellt.
#25Verfassermars (236327) 29 Dez 11, 10:44
Kommentar
Das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde in Österreich stufenweise zwischen 1975 und 1989, in Deutschland erst im Jahr 2000!!! durch eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) ersatzlos abgeschafft.

Immerhin wird bereits am 27.12.1951 im Bundesgesetzblatt verkündet: "Körperliche Züchtigung sowie jede die Gesundheit des Lehrlings gefährdende Behandlung sind verboten."
Damit wird Paragraph 127a der Gewerbeordnung geändert. Zuvor hatte der Lehrherr noch ein gesetzlich verbrieftes sogenanntes "väterliches Züchtigungsrecht".
#26VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 29 Dez 11, 13:13
Kommentar
Au “Blinde-Kuh“-Portal allemand pour les enfants correspond un peu le „Babygo“ français. Il propose des sous-rubriques directement accessibles depuis la page d'accueil : jeux, images, coloriage, livres. Le design du site est réussi et la navigation simple et épurée. Idéal pour une première prise en main de la souris ! L'intégralité des sites présents dans l'index ont été vérifiés manuellement. Une calculette et une table des conjugaisons sont même disponibles sur la page d'accueil. A mettre dans vos favoris (si vous avez des enfants) : http://www.babygo.fr/
#27Verfassermars (236327) 29 Dez 11, 16:26
Kommentar
#28Verfasseroopsy (491382) 30 Dez 11, 09:38
Kommentar
In emgs moments musicaux kam "Trompis Zeitreise" für Kinder so gut an, dass ich den Beitrag gerne híerher verlinke:

Siehe auch: Moments Musicaux ♫♫♫♪ , Beitrag 24.
#29Verfassermars (236327) 30 Dez 11, 13:11
Kommentar
En France, le spectacle pour enfants est un secteur très vivant, tout au long de l’année. Théâtres et opéras multiplient les propositions à destination des familles au moment des fêtes. Dans ce domaine, la France se distingue par sa créativité.

Le Chat Botté d’après Charles Perrault, musique de César Cui, est présenté à l’Opéra national du Rhin.
#30Verfassermars (236327) 31 Dez 11, 08:23
Kommentar
Die Geschichte vom kleinen Schneemann

...der alles ganz genau wissen wollte.
Oder die seltsame Geschichte vom Glauben und Wissen.

Die Geschichte, die ich euch Heute erzählen will, hat sich vielleicht irgendwann einmal in den riesigen eiskalten Weiten Grönlands zugetragen. Vielleicht auch ein anderes mal hoch oben in den schneebedeckten Spitzen eines riesigen Berges. Vielleicht aber auch an einem ganz anderen Platz. Und eigentlich ist es ja auch egal, wo es geschah. Und vielleicht ist diese Geschichte auch nie so geschehen. Trotzdem sollt ihr erfahren, was sich irgendwann und irgendwo vielleicht einmal zugetragen hat.

Hier geht die Geschichte weiter: http://www.terrapie.de/html/schneemann.html

Herzlichst oopsy
#31Verfasseroopsy (491382) 31 Dez 11, 10:59
Kommentar
oopsy,
die Geschichte des kleinen Schneemannes fand ich sehr gut, toll und spannend erzählt. Da kann man etliches noch herausholen...
vorausschauend auf Weihnachten 2012, denn der weise Josef plant schon vor, und die kluge oopsy plant schon für 2013 vielleicht.
#32VerfasserJosef-Joseph (324940) 31 Dez 11, 11:44
Kommentar
@ Jo-Jo, vielen Dank für die Blumen, aber ich fürchte Du übertreibst gewaltig !! Ich erlaube mir aber, Dir das Kompliment - nein Feststellung - sehr, sehr gerne zurückzugeben.


In einer Biografie über Jeanne Hachette wird auch Louis Hachette genannt, der Herausgeber der "Bibliothèque rose", 'une collection de romans destinée aux enfants et aux adolescents, des milliers d'ouvrages scolaires commandés par l'État.
Meine Quelle: Jeanne Hachette (1454-?) - la championne de Louis XI. In: Mesdames! Große Französinnen in kleinen Geschichten. Erzählt und übersetzt von Irène Kuhn. Deutscher Taschenbuchverlag, München, 2003, p. 22.

Die Wiki:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Bibliothèque_rose

Herzlichst oopsy
#33Verfasseroopsy (491382) 31 Dez 11, 18:21
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Auch in der Bildenden Kunst ist das Kind ein beliebtes Motiv. Hier ein Bild, das sicher jeder schon einmal gesehen hat und dessen Maler die meisten von uns sofort erkennen werden.
#34Verfassermars (236327) 01 Jan 12, 09:12
Kommentar
Zu 34:

Wie die meisten gesehen haben werden, ist in 34 Picassos »Mädchen mit Taube« zu sehen. Dieses weltberühmte Gemälde aus dem Jahr 1901 markiert den Beginn von Picassos blauer Periode. Es ist ein Motiv voll zarter Ausdruckskraft, in dem die 'Soledad', die typisch spanische Melancholie bereits zu spüren ist.

Das «Mädchen mit Taube» spielt eine zentrale Rolle in der von Adolf Kabatek ersonnenen Disney-Geschichte Picasso-Raub in Barcelona (1985), ein Comic, in der Dagobert Duck mit seiner Verwandtschaft allerlei Abenteuer in und um Barcelona erleben. In dem 184-minütigen Dokumentarfilm 13 Tage im Leben von Pablo Picasso (Frankreich 1999, ARTE-Edition/absolut Medien), hergestellt von Pierre Daix, Pierre Philippe und Pierre-André Boutang, werden dreizehn Tage, die Wendepunkte in Picassos Leben darstellen, anhand von Kunstwerken, Skizzenbüchern, Gesprächen und Filmausschnitten dokumentiert.
#35Verfassermars (236327) 01 Jan 12, 14:59
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Hier gleich mehrere Kinder, und zwar auf dem Gemälde Junge Bäuerin mit drei Kindern im Fenster, von Ferdinand Georg Waldmüller, 1840, München, Neue Pinakothek.

"Die Kinder scheinen eher Bürgers- als Bauernkinder zu sein. Pausbackig, kugelköpfig und lebensdrall zurechtgemacht drängen sie sich in den Vordergrund. Spitzbübisch lugt der Älteste links hinter dem Balken hervor und hält mit seiner rechten Hand das daumenlutschende Nesthäkchen an den Fenstersims. Den molligen Kopf in ein weißes Häubchen gepackt, schaut der Säugling gedankenverloren ins Freie. Der gelockte Blondschopf neben ihm im weiten Hemdchen wendet das Gesicht aufmunternd dem älteren Geschwister zu. Sein auf den Betrachter zufahrender Zeigefinger ersetzt den direkten Blick und greift suggestiv aus dem Bildraum hinaus.

Familienbilder waren in der Malerei des 19. Jahrhunderts ein überaus beliebtes Motiv. In der von politischen, sozialen und industriellen Umwälzungen zerrissenen Zeit zwischen 1815 und 1848, die als sogenanntes »Biedermeier« den Rückzug ins Private propagierte, um den vielfältigen Problemen durch scheinbare Ordnung und Geschlossenheit aus dem Weg zu gehen, galt die intakte Familie als ein intimer Hort von sittlicher Substanz und als Garant des individuellen Glücks." (Johannes Halder)
#36Verfassermars (236327) 02 Jan 12, 09:03
Kommentar
Wenn Du die kleine Hand mir gibst

Wenn Du die kleine Hand mir gibst,
die so viel Ungesagtes sagt,
hab ich Dich jemals dann gefragt,
ob Du mich liebst?
http://decourtenay.blogspot.com/2010/05/hermann-hesse-wenn-du-die-kleine-hand.ht...

Hermann Hesse, gest. 1962

Herzlichst oopsy
#37Verfasseroopsy (491382) 02 Jan 12, 09:42
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Bekannt ist Brueghels Bild Kinderspiele. Ich bringe zu ihm einen englischen Link: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.brucevanpatter.com/bvp_images/pain...

Dort heißt es: Pieter Brueghel (sometimes spelled Bruegel) wanted to capture in one painting all the children's games he knew. Most of the games he showed have been identified. As you look around, notice how few toys are involved. This was painted in the 1500's and kids had to make fun with simple things: sticks, hats, hoops, and the like.
How are things different in our time? Move your mouse over the painting to see how I've updated it to show all the games children play today. To see the central child more clearly, click and hold your mouse on him. My, how things have changed.
#38Verfassermars (236327) 02 Jan 12, 16:45
Kommentar
Ypskind Nr. 1 fragte mich im zarten Alter von etwa 4 Jahren, als wir im Fotoalbum ein Bild meiner Grossmutter mit ihren Brüdern sahen: "Sind Uromas Brüder alle schon ausgestorben?". :-)
#39VerfasserYps (236505) 02 Jan 12, 16:50
Kommentar
Yps :-))


Buratino - ein russisches Kinderlied

http://www.youtube.com/watch?v=PEURwVHO3Eg

Herzlichst oopsy
#40Verfasseroopsy (491382) 03 Jan 12, 09:28
Kommentar
Noch einmal eher leichte Kost: Wer erinnert sich noch an Will Brandes u. die kleine Elisabeth mit ihrem Baby-Twist:

http://www.youtube.com/watch?v=LGXfoRsqJE0
#41Verfassermars (236327) 03 Jan 12, 17:06
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Dieses Lied mag man in jedem Lebensabschnitt.
#42VerfasserJosef-Joseph (324940) 03 Jan 12, 17:25
Kommentar
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

Herzlichst oopsy
#43Verfasseroopsy (491382) 04 Jan 12, 10:01
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«Écrire pour les enfants, c’est écrire à hauteur d’enfance»

Auteur de théâtre pour enfants, Fabrice Melquiot collabore régulièrement avec le Théâtre de la Ville, à Paris. Il est le père de « Bouli Miro », qui sera à l’affiche du « Centquatre », à partir de demain, 5 janvier 2012.
#44Verfassermars (236327) 04 Jan 12, 11:58
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Mit Fabrice Melquiot (siehe 44) sprach für die Zeitung La Croix Elodie Maurot:

LA CROIX : Qu’est-ce que cela change pour un auteur de théâtre d’écrire pour les enfants ? Quelles sont les contraintes de cette écriture ?


Fabrice Melquiot : Ce qui change, c’est la source. La source où l’on agrège les mots, où se construisent les phrases, d’où vient la forme. C’est en enfance que je cherche à écrire, en tension vers l’enfantin, dans l’espoir qu’il me surprenne de manière toujours inattendue. On élabore des architectures dont on espère qu’elles finiront par provoquer l’accident d’une réminiscence, d’une trace enfouie. Ce qu’on écrit, c’est un lien perdu avec l’enfant de soi, une relation en lambeaux, un paysage abîmé par le temps.
Les enfants spectateurs y trouvent leur place de vivant, au présent de leur enfance, dont ils reconnaissent un écho, une traduction, une variante. La contrainte, c’est d’écrire à hauteur d’enfance, c’est-à-dire au plus pur du poème, de la hauteur poétique que l’enfance sait engendrer, par hasard ou par intuition. Je préfère qu’on me dise que je surestime les enfants. Il faut les surestimer, c’est bon pour leur teint.

Pensez-vous aux petits spectateurs comme à de futurs spectateurs adultes ?
Y a-t-il dans votre travail une part liée à la volonté de sensibiliser les enfants au théâtre et à l’art ?

Fabrice Melquiot: Quand je regarde un enfant, je vois un enfant. Et les enfants qui viennent au théâtre ne sont pas forcément les spectateurs de demain. Ce sont à coup sûr des spectateurs d’aujourd’hui, à part entière. Ce ne sont pas des promesses, ce sont des personnes. Bien sûr, assister à la représentation d’un spectacle, c’est exercer sa sensibilité, exciter son intelligence critique, creuser sa pensée, sur l’art et sur la réalité, sur le rêve et le réel ... (http://www.la-croix.com/Culture-Loisirs/Culture/Theatre/Ecrire-pour-les-enfants-... )
#45Verfassermars (236327) 05 Jan 12, 09:19
Kommentar
Unter dem Motto "Klopft an Türen, pocht auf Rechte" soll bei der Sternsinger-Aktion in diesem Jahr auf die Rechte der Kinder aufmerksam gemacht werden. Insgesamt sind bundesweit etwa 500.000 Sternsinger unterwegs.
#46Verfassermars (236327) 06 Jan 12, 09:06
Kommentar
Ich komme noch einmal auf ein Kinder-Gemälde zurück. Eindrucksvoll erscheint mir dieses Bildnis eines alten Mannes und seines Enkels, von Domenico Ghirlandaio, um 1490.

Vor der graugestrichenen Wand eines Innenraumes erblickt man in Dreiviertelansicht das Brustbild eines alten Mannes in einem roten, mit Wolfspelz gefütterten Gewand, dessen Blick auf einem jungen Knaben ruht. Das unmittelbar vor ihm stehende Kind ist im Profil wiedergegeben und bis zu den Schultern sichtbar. Eine rote Kappe auf dem gelockten blonden Haar, blickt es zum Großvater empor und hat seine linke Hand an die Brust des Mannes gelegt, der es mit beiden Händen umfasst.

Mit genau beobachtender Sachlichkeit hat der Maler auf eine Warze an der rechten Stirnseite und auf die von krankhaften Wucherungen entstellte Nase nicht verzichtet. Dadurch wird der Audruck von Güte und Herzlichkeit dem Enkel gegenüber noch gesteigert. Ungewöhnlich und bis dahin in der Florentiner Malerei unbekannt ist die porträthafte Darstellung zweier Personen in so unterschiedlichen Lebensaltern.
#47Verfassermars (236327) 07 Jan 12, 18:09
Kommentar
"Ich hör' es gerne, wenn die Jugend plappert:
Das Neue klingt. Das Alte klappert."
(Goethe)

Neulich hörte ich "Ceranfeld" für Glatze :-)). Wir sagten noch "man(n) trägt sein Wissen blank"

Herzlichst oopsy

#48Verfasseroopsy (491382) 10 Jan 12, 15:41
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Die folgende kindliche Einstellung verstehe ich gut:

"Überall reden sie von Lehrermangel. Nur bei uns fehlt nie einer!"
#49Verfassermars (236327) 10 Jan 12, 19:08
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Eure Kinder

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und die Töchter de Sehnsucht
des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts
noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und er spannt euch mit seiner Macht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt eure Bogen von er Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran
(* 06.01.1883 , † 10.04.1931)

Herzlichst oopsy
#50Verfasseroopsy (491382) 12 Jan 12, 10:08
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#17emg: dans la galerie photo vous pourrez voir les pieds de Magalie
#51VerfasserAlsako (319256) 12 Jan 12, 10:22
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Que c'est mignon, Alsako, tu dois être bien heureux!

Chansonnette pour les écoliers

We are the Alphabet
http://www.youtube.com/watch?v=w_-lz2BI2Co&feature=relmfu
#52Verfasseremg (454352) 12 Jan 12, 10:40
Kommentar
Alsako :-)))!! Dafür hat Magalie noch ein bisschen Zeit :-))


Je bunter, desto besser: Tipps für eine gesunde Jause

Schnell soll es gehen, einfach und lecker - damit Ihre Kinder in der Pause gerne zum Jausenbrot greifen, haben wir Rezepte und Tipps gesammelt.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/freizeit/lokalerezepte/2916026/familienkochbuch.stor...

Herzlichst oopsy

#53Verfasseroopsy (491382) 13 Jan 12, 09:09
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#54Verfasseremg (454352) 13 Jan 12, 09:45
Kommentar
Emg :-))

Pas seulement pour Magalie

Regensburger Domspatzen - Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
http://www.youtube.com/watch?v=tdLwbdfINnU

Bien cordialement oopsy
#55Verfasseroopsy (491382) 14 Jan 12, 11:08
Kommentar

Robert Schumann - Kinderszenen

http://www.youtube.com/watch?v=uiH_8DMBWwg
#56Verfasseremg (454352) 14 Jan 12, 18:11
Kommentar
Emg, der von dir gepostete Teil aus Schumanns Kinderszenen („Von fremden Ländern und Menschen“ gefällt mir ganz besonders.

Ich will aber Folgendes anmerken: Es sind keine Stücke für Kinder, sondern Schumann will, wie einmal Chamisso sagte, dem Erwachsenen den „Traum von der eigenen Tage, die nun ferne sind“ zurückrufen, die Kindheit, in der viele Erscheinungen von träumerischem Glanz verklärt waren, Diese Verklärung erreicht Schumann hier ohne alles Raffinement, nur durch eine schlichte melodische Phrase ...

Und die Bilder, die dein Einspielung begleiten, sind auch rührend.
#57Verfassermars (236327) 15 Jan 12, 22:06
Kommentar
@ Emg, Dein Bild in # 54 und die Kinderszenen haben mich auf diese Idee gebracht:

Eine Putte, Plural: Putten, ist in der Skulptur und Malerei eine Kindergestalt, die meist wenig bekleidet oder nackt auftritt, mit oder ohne Flügel.

Bilder:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9a/Putto_Kloster_Obermarchtal.jp...

http://www.demetz-patrick.com/foto/zoom/15006.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Putte_Carpentras.JPG

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51mYUp7OA9L._SL500_AA300_.jpg

http://bild6.qimage.de/majolika-putte-schalmei-foto-bild-38968676.jpg

Herzlichst oopsy
#58Verfasseroopsy (491382) 16 Jan 12, 08:35
Kommentar
Voici de la musique pour enfant!

Pour apprendre les jours de la semaine en français!

http://www.youtube.com/watch?v=noo1_wUGsIU&feature=related
#59Verfasseremg (454352) 16 Jan 12, 15:27
Kommentar
Vielen Dank Emg :-))


Als "Hexenkind" verfolgt und misshandelt

Die gebürtige Nigerianerin Joanna Adesuwa Reiterer legt mit "Hexenkind" einen erschütternden Report über moderne Hexenverfolgung in Afrika vor. Der schwarze Kontinent abseits von Safari, Nationalparks, Folklore und Exotik.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/magazin/reise/rezensionen/2923575/hexenglaube-schwar...

oopsy
#60Verfasseroopsy (491382) 17 Jan 12, 11:17
Kommentar
Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt

Stets wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt,
hat unser Herr ein Stück sich selbst geschickt.
Es heißt, die Liebe ist noch nicht verschwunden,
ein neuer Engel hat zu uns gefunden!

unbekannt

Herzlichst oopsy
#61Verfasseroopsy (491382) 18 Jan 12, 09:51
Kommentar
#62Verfasseremg (454352) 23 Jan 12, 17:59
Kommentar
Emg, was sind diese Mädelchen doch nett :-))

Kindermund
"Mama, Mama, jetzt weiß ich's! Der Nikolaus ist der Bruder vom Weihnachtsmann und der Osterhase ist ihr Haustier."

Herzlichst oopsy
#63Verfasseroopsy (491382) 24 Jan 12, 11:06
Kommentar
Coucou Magalie :-)) welches Auto fährst Du denn ?

Hier wären ein paar "Oldtimer"

Sorry, den gab es nur in hellblau:
http://www.meinesammlung.com/user-pics_300/Tchibo82/20091203-205021-Xtp5M.jpg

Ich glaube, meiner sah so aus:
http://www.baerbels-puppenkinder.de/images/stories/puppenwagen/puppenwagen01_a.j...

Das ist schon einer aus der A-Klasse
http://www.campingplatz-kronenburger-see.de/assets/images/antik_Baby_Kinderwagen...

Etwas fragiler hingegen:
http://www.cepolina.com/freifoto/f/Andere.Objekte.Kunst/Kinderwagen.alten.Jahrga...

Für die Wochentage
http://2.bp.blogspot.com/_9UE7A_Wg1W0/SdudpkoOrkI/AAAAAAAABB4/w5BltMs82Q8/s400/k...

Ob der noch fahrtauglich ist?
http://img1.classistatic.com/cps/bln/110724/067r1/1483j46_23.jpeg

Donnerwetter, dieses Modell aus Chrom !!
http://blog.stuttgarter-zeitung.de/wp-content/baby-carriage-airstream-john-knott...

Ein etwas ländlicheres Modell
http://images4.dhd.de/44945998.jpg

:-))lichst oopsy
#64Verfasseroopsy (491382) 25 Jan 12, 17:43
Kommentar
Kind

Michael Holm

http://www.youtube.com/watch?v=Z9kKUeyKg2c

(Von Freddy Aguilar - Indonesien vor 20 Jahren als "ANAK" gesungen)
#65Verfassermars (236327) 26 Jan 12, 13:20
Kommentar
Pippi Langstrumpf - Intro

http://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0

Herzlichst oopsy
#66Verfasseroopsy (491382) 27 Jan 12, 19:41
Kommentar
#67Verfasseroopsy (491382) 28 Jan 12, 10:16
Kommentar
Kindergesundheit
Fernseher ist zu oft der "Babysitter"


Gesundheit ist auch durch das soziale Umfeld und die Möglichkeit der Partizipation in Familie, Schule und Gesellschaft bedingt.

Quelle: http://derstandard.at/1326503879336/Kindergesundheit-Fernseher-ist-zu-oft-der-Ba...

Herzlichst oopsy
#68Verfasseroopsy (491382) 28 Jan 12, 10:17
Kommentar

C'est la mère Michelle qui a perdu son chat...

http://www.youtube.com/watch?v=aJVN8wHXz68&feature=related
#69Verfasseremg (454352) 28 Jan 12, 11:08
Kommentar
#70VerfasserClélia (601872) 28 Jan 12, 11:37
Kommentar
#71Verfasseremg (454352) 29 Jan 12, 13:42
Kommentar
Das Kind kommt am ersten Schultag nach Hause. „Ich geh nicht mehr in die Schule!“ - „Warum?“ - „Jetzt war ich den ganzen Tag in der Schule und kann immer noch nicht lesen!“
#72Verfassermars (236327) 31 Jan 12, 17:45
Kommentar
"Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch."

Erich Kästner
#73Verfassermars (236327) 02 Feb 12, 07:41
Kommentar
Ich hörte aus dem Fenster ein Kinderlachen und ich wusste, es wird ein guter Tag.
unbekannter Verfasser

Herzlichst oopsy
#74Verfasseroopsy (491382) 02 Feb 12, 09:01
Kommentar
'Anyone who hates children and animals can't be all bad'

W.C. Fields
#75Verfasserframi_s (835229) 02 Feb 12, 09:09
Kommentar
Heute vor 203 Jahren, am 3. Februar 1809, wurde Felix Mendelssohn Bartholdy geboren. Ich gedenke seiner mit dem Kinderstück Op.72, Nr.2

http://www.youtube.com/watch?v=J2_Plt4PW3k

Seine sechs "Kinderstücke" erschienen in Mendelssohns Todesjahr im Druck. Vor allem das zweite, das hier erklingt, und das romanzartige vierte strömen eine warme, zarte Empfindung aus. Ich muss aber zu diesem Kinderstücken dasselbe sagen wie oben in Beitrag 57 schon zu Schumanns "Kinderszenen": Als Unterrichtsliteratur sind die "Kinderstücke" wegen ihres Schwierigkeitsgrades kaum verwendbar.
#76Verfassermars (236327) 03 Feb 12, 10:20
Kommentar
Die unverhoffte Wirkung

Wenn du die Kinder ermahnst, so meinst du, dein Amt sei erfüllet.
Weißt du, was sie dadurch lernen? - Ermahnen, mein Freund!

Heinrich von Kleist
(* 18.10.1777 , † 21.11.1811)

Herzlichst oopsy
#77Verfasseroopsy (491382) 04 Feb 12, 10:19
Kommentar
Der Alltag der Kinder darf einfach nicht völlig durchgeplant sein. Der Spielraum der Freiheit wird in der Kindheit angelegt oder er wird nicht angelegt. Das Leben von Kindern darf nicht von Anfang an auf ihren Gebrauchswert reduziert werden. Wenn sie deshalb in ihrer Kindheit mehr gefördert würden, damit wir später mehr Facharbeiter haben, dann fände ich das eine unerträglich ökonomische Reduktion des Menschen. Am Umgang mit Kindern entscheidet sich, ob wir die Würde des Menschen ernst nehmen. Es ist die alte Frage: Welches Vorbild gibt eine erwachsene Generation einer nachwachsenden?
(Wolfgang Huber, bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, in chrismon 2012.2)
#78Verfassermars (236327) 04 Feb 12, 12:55
Kommentar
In der Kurzgeschichte Das dicke Kind von Marie Luise Kaschnitz, die das erste Mal im Jahr 1952 veröffentlicht wurde, berichtet die Ich-Erzählerin , dass „das dicke Kind“ an einem Tag wie selbstverständlich durch die Haustür kommt und sich vor die Erzählerin stellt. Das etwa zwölfjährige Mädchen, das altmodische Kleidung trägt, steht im Raum ohne etwas zu sagen, doch dann stellt es sich als „die Dicke“ vor und antwortet auf Fragen mit „ja“, „nein“ und „ich weiß nicht“.

Der Erzählerin wird mit der Zeit immer mehr klar, dass sie dieses Kind verabscheut. Sie will es rauswerfen, ihm nichts mehr geben, doch sie kann es nicht, da sie sich auf irgendeine Weise angezogen fühlt. Als das Kind isst, vergleicht sie es mit einer Raupe, die langsam, wie aus einem Zwang heraus frisst. Es sieht lächerlich aus, doch es darf trotzdem bleiben, obwohl sie sich aufregt, kalt zu dem Kind spricht. Nach einer Zeit verabschiedet es sich, doch kaum ist es draußen, hat die Erzählerin den Drang hinterherzulaufen. Sie geht unbemerkt hinter dem Kind her. Auf dem Eis stellt sich das Kind ungeschickt an, es ähnelt einer Kröte. Die Erzählerin sieht aus einiger Entfernung zu. Sie hört jemanden rufen. Eine helle Gestalt ruft nach „der Dicken“. Es ist ihre Schwester. Dann bricht die Dicke nahe dem Ufer in das Eis ein, scheint es nicht zu schaffen herauszukommen, zeigt aber letztendlich Willen und Lebensmut und zieht sich heraus.

Dass Marie Luise Kaschnitz mit dem dicken Kind sich selbst meint, zeigt die Interpretation, die wie die vorangegangene Inhaltsangabe hier zu finden ist.
#79Verfassermars (236327) 05 Feb 12, 17:39
Kommentar
Es liegen keine genauen Daten zur Kinderzahl der Frauen in Deutschland vor. Dies liegt daran, dass es in Deutschland aus Datenschutzgründen verboten ist, nach der Anzahl jemals geborener Kinder zu fragen. Stattdessen wird nach der Anzahl der Kinder im Haushalt gefragt. Dies ist problematisch, da nicht im Haushalt der Mutter lebende Kinder nicht erfasst werden.
#80Verfassermars (236327) 06 Feb 12, 13:19
Kommentar
Das Büblein auf dem Eise

Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
und spricht zu sich ganz leis:
"Ich will es einmal wagen,
das Eis, es muss doch tragen.
Wer weiß!"

Das Büblein stapft und hacket
mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
und krach! schon bricht's hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt,
als wie ein Krebs und zappelt
mit Arm und Bein.

"O helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See!"
Wär' nicht ein Mann gekommen -
der sich ein Herz genommen,
o weh!

Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus,
vom Fuße bis zum Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hat's geklopfet
es aus
zu Haus.

Friedrich Güll (1812-1879)

Herzlichst oopsy
#81Verfasseroopsy (491382) 07 Feb 12, 09:04
Kommentar
La jeune génération et les nouvelles technologies ou une manière moderne de communiquer avec ses parents:

http://medock.voila.net/burki_areu.jpg
#82VerfasserClélia (601872) 08 Feb 12, 09:02
Kommentar
Michel Fugain

Un enfant

Clip officiel

http://www.youtube.com/watch?v=d0WQWg5taGI
#83Verfassermars (236327) 08 Feb 12, 11:46
Kommentar

Grimms Märchen - Hänsel und Gretel - Ganze Folge

http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=joq9_xBp_D8&NR=1
#84Verfasseremg (454352) 08 Feb 12, 18:53
Kommentar

Ronde pour les enfants

Fillettes, les fleurs sont écloses,
Dansez, courons.
Je suis ébloui par les roses
Et par vos fronts.

Chez les fleurs vous êtes les reines ;
Nous le dirons
Aux bois, aux prés, aux marjolaines,
Aux liserons.

Avec l'oiselle l'oiseau cause,
Et s'interrompt
Pour la quereller d'un bec rose,
Aux baisers prompt.

Donnez-nous, gaités éphémères,
Futurs tendrons,
Beaucoup de baisers... - A vos mères
Nous les rendrons.

Victor Hugo 1802 - 1885
#85Verfasseremg (454352) 09 Feb 12, 10:06
Kommentar
Ein schönes Gedicht, emg, von Victor Hugo!

Hier eines von Rilke:

Kindheit

Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit
mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen.
O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen...
Und dann hinaus: die Straßen sprühn und klingen
und auf den Plätzen die Fontänen springen
und in den Gärten wird die Welt so weit -.
Und durch das alles gehn im kleinen Kleid,
ganz anders als die andern gehn und gingen -:
O wunderliche Zeit, o Zeitverbringen,
o Einsamkeit.

Und in das alles fern hinauszuschauen:
Männer und Frauen; Männer, Männer, Frauen
und Kinder, welche anders sind und bunt;
und da ein Haus und dann und wann ein Hund
und Schrecken lautlos wechselnd mit Vertrauen -:
O Trauer ohne Sinn, o Traum, o Grauen,
o Tiefe ohne Grund.

Und so zu spielen: Ball und Ring und Reifen
in einem Garten, welcher sanft verblaßt,
und manchmal die Erwachsenen zu streifen,
blind und verwildert in des Haschens Hast,
aber am Abend still, mit kleinen steifen
Schritten nachhaus zu gehn, fest angefaßt -:
O immer mehr entweichendes Begreifen,
o Angst, o Last.

Und stundenlang am großen grauen Teiche
mit einem kleinen Segelschiff zu knien;
es zu vergessen, weil noch andre, gleiche
und schönere Segel durch die Ringe ziehn,
und denken müssen an das kleine bleiche
Gesicht, das sinkend aus dem Teiche schien -:
O Kindheit, o entgleitende Vergleiche.
Wohin? Wohin?

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)
#86Verfassermars (236327) 10 Feb 12, 09:24
Kommentar
@ 86
Hier eine Rezitation von Christian Brückner:
http://www.youtube.com/watch?v=A3A7mNXByD0
#87VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 10 Feb 12, 09:36
Kommentar
#88Verfasseremg (454352) 10 Feb 12, 09:57
Kommentar
Emg :-))

Klassische Kinderlieder
http://www.youtube.com/watch?v=X-me3Bq6fiY

Herzlichst oopsy
#89Verfasseroopsy (491382) 10 Feb 12, 11:41
Kommentar
Est-il important de ne pas se mettre les ados à dos ?
#90Verfassermars (236327) 11 Feb 12, 08:40
Kommentar
Ich nehme einmal an, diese Zahlen haben auch für Österreich Gültigkeit :-((

Deutschland
Fast jedes sechste Kind lebt in suchtkranker Familie


Über 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche leben mit alkoholkranken Eltern zusammen

Berlin - Fast jedes sechste Kind in Deutschland wächst Schätzungen zufolge in einer suchtkranken Familie auf: Über 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche leben mit alkoholkranken Eltern zusammen, weitere 40.000 Kinder haben Eltern, die drogenabhängig sind. Eine bundesweite Aktionswoche, mitinitiiert vom Verein Nacoa Deutschland (Berlin), macht vom 12. bis 18 Februar auf die Situation dieser Kinder und Jugendlichen aufmerksam - in rund 30 Städten mit über 40 Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto: "Vergessenen Kindern eine Stimme geben".
Quelle: http://derstandard.at/1328507382221/Deutschland-Fast-jedes-sechste-Kind-lebt-in-...

oopsy
#91Verfasseroopsy (491382) 11 Feb 12, 09:25
Kommentar
La leçon

"Coin, coin, coin,
C'est le pingouin ?"
"Non Gaspard,
C'est le canard !"

"Cui, cui, cui,
C'est la souris ?"
"Non Marion,
C'est l'oisillon !"

"Ouah, ouah, ouah,
C'est le boa ?"
"Non Martin
C''est le chien* !"

"Et miaou,
C'est le hibou ?"
"Pas du tout,
C'est le matou !"

La leçon d'aujourd'hui
Est maintenant finie,
Demain nous apprendrons
À compter les moutons !

Sophie Arnould
#92Verfasseremg (454352) 11 Feb 12, 17:30
Kommentar
Emg :-))

Le Cafézoïde

Dans le nord de la capitale, voici le premier café culturel pour les enfants. Ici, ces derniers sont rois et les adultes sont pries de ne pas déranger !
Quelle: écoute 3/2011

Links dazu:
http://www.cafezoide.asso.fr/joomla/

http://www.cafezoide.asso.fr/accueil.htm

Herzlichst oopsy
#93Verfasseroopsy (491382) 12 Feb 12, 16:56
Kommentar
Eine Kindergeschichte: Die Zahl Null

Weit weg und fernab der Menge der Menschen, hinter den höchsten Bergen und den tiefsten Meeren, lag das Land der Zahlen. Dort lebten viele verschiedene Arten von Zahlen und je nachdem, welcher Art eine Zahl angehörte, hatte sie ganz bestimmte Aufgaben.

So waren zum Beispiel die Ordnungszahlen so etwas wie die Zahlenpolizei. Das waren ganz natürliche Zahlen, die sich irgendwann einmal durch vorbildliches Verhalten, einen Punkt verdient hatten. Der heftete ihnen an ihrem Zahlenkörper an und jeder konnte sofort erkennen, dass sie nun der Zahlenpolizei angehörten.
http://www.leselupe.de/lw/titel-Die-Zahl-Null-98991.htm

Herzlichst oopsy
#94Verfasseroopsy (491382) 15 Feb 12, 08:51
Kommentar
#95Verfasseremg (454352) 16 Feb 12, 09:41
Kommentar
Interessant fand ich immer die Beobachtung der kindlichen Entwicklung und Sprache. Dabei leuchtete mir die folgende Einstellung von Piaget ein:

„Ein guter Experimentator muss zwei oft unverträgliche Eigenschaften in sich vereinigen: Er muss beobachten, das Kind sprechen lassen können, er darf den Redefluss nicht bremsen, nicht in eine falsche Richtung bringen, und er muss gleichzeitig ein Sensorium haben, etwas Genaues heraus zu holen. Er muss jederzeit eine Arbeitshypothese, eine Theorie, ob richtig oder falsch, zur Hand haben.... Anfänger suggerieren dem Kind, was sie finden möchten, oder aber sie suggerieren überhaupt nicht, weil sie nichts suchen, und dann finden sie auch nichts.“
#96Verfassermars (236327) 17 Feb 12, 09:34
Kommentar
La barbe à papa - chanson enfant et dessin animé interactif et éducatif:

http://www.youtube.com/watch?v=MRsre8BpAsY&feature=fvst
#97Verfassermars (236327) 18 Feb 12, 17:25
Kommentar
Kindermund :-))

Die Fische legen Leichen ab, um sich zu vermehren.

Adam und Eva lebten in Paris.

Unter der Woche wohnt Gott im Himmel. Nur Sonntag kommt er in die Kirche.

Die Fischstäbchen sind schon lange tot. Die können nicht mehr schwimmen.

Ein Kreis ist ein rundes Quadrat.

Kühe dürfen nicht schnell laufen, damit sie ihre Milch nicht verschütten.

Am liebsten esse ich Milchreis mit Apfelkompost.

Als ich nach Hause kam, hatte meine Mutter schon alles erfahren und predigte mir eine wütende Gardine.

;-))lichst oopsy
#98Verfasseroopsy (491382) 19 Feb 12, 11:10
Kommentar
Eltern halten ihre Kinder nur für kurze Zeit an der Hand - aber für immer in ihren Herzen.

sooo wahr!!
#99VerfasserPhiluna (687687) 20 Feb 12, 13:13
Kommentar
Servus Philuna!:-)) Was für ein schöner Spruch, herzlichst oopsy
#100Verfasseroopsy (491382) 20 Feb 12, 17:59
Kommentar

Es war einmal ein Kind, das bereit war geboren zu werden.

Das Kind fragte Gott:
"Sie sagen mir, dass Du mich morgen auf die Erde schicken wirst, aber wie soll ich dort leben, wo ich doch so klein und hilflos bin?"

Gott antwortete:
"Von all den vielen Engeln suche ich einen für Dich aus. Dein Engel wird auf Dich warten und auf Dich aufpassen."

Das Kind erkundigte sich weiter:
"Aber sag, hier im Himmel brauche ich nichts zu tun, außer singen und lachen, um fröhlich zu sein."

Gott sagte:
"Dein Engel wird für Dich singen und auch für Dich lachen, jeden Tag. Und Du wirst die Liebe Deines Engels fühlen und sehr glücklich sein."

Wieder fragte das Kind:
"Und wie werde ich in der Lage sein die Leute zu verstehen wenn sie zu mir sprechen und ich die Sprache nicht kenne?"

Gott sagte:
"Dein Engel wird Dir die schönsten und süßesten Worte sagen, die Du jemals hören wirst, und mit viel Ruhe und Geduld wird Dein Engel Dich lehren zu sprechen."

Das Kind fragte weiter:
"Ich habe gehört, dass es auf der Erde böse Menschen gibt. Wer wird mich beschützen?"

Gott sagte:
"Dein Engel wird Dich verteidigen, auch wenn er dabei sein Leben riskiert."

Das Kind sagte:
"Aber ich werde immer traurig sein, weil ich Dich niemals wiedersehe."

Gott sagte:
"Dein Engel wird mit Dir über mich sprechen und Dir einen Weg zeigen, auf dem Du immer wieder zu mir zurückkommen kannst. Dadurch werde ich immer in Deiner Nähe sein."

In diesem Moment herrschte viel Frieden im Himmel, aber man konnte schon Stimmen von der Erde hören.

Und das Kind fragte schnell:
"Gott, bevor ich Dich jetzt verlasse, bitte sage mir den Namen meines Engel."



"Ihr Name ist nicht wichtig.
Du wirst sie einfach 'Mama' nennen!!!"


Natürlich ist das nicht von meiner Tochter - aber sie hat es mir geschickt... *bisslschnüffundgerührtbin..... :-)
#101VerfasserPhiluna (687687) 21 Feb 12, 17:23
Kommentar
Philuna :-))


Bettina Wegner - Sind so kleine Hände ....

http://www.youtube.com/watch?v=N61eLZfQj9k

Herzlichst oopsy
#102Verfasseroopsy (491382) 22 Feb 12, 09:42
Kommentar
Ich kenne das auch oopsy - das ist so schön, so wahr... Gänsehautlied!
#103VerfasserPhiluna (687687) 22 Feb 12, 14:04
Kommentar
Klaus Hoffmann - Jedes Kind braucht einen Engel

http://www.youtube.com/watch?v=YmIRWcRqQp4
#104VerfasserPhiluna (687687) 22 Feb 12, 14:06
Kommentar
Philuna, ich begrüße dich ebenfalls in diesem so vielfältigen und reichhaltigen Faden. Auch ich mag Klaus Hoffmann und stelle dieses Lied ein, das er gemeinsam mit Reinhard Mey (seinem Trauzeugen!) singt und das auch den Kindern gewidmet ist:

Klaus Hoffmann und Reinhard Mey "Kinder erkennen sich am Gang" - Friedrichstadtpalast, 27.03.2011


http://www.youtube.com/watch?v=kOA3Ru7-0Fo&feature=related
#105Verfassermars (236327) 22 Feb 12, 17:22
Kommentar
Danke schön für die nette Begrüßung :-)

Dieses Lied haben die beiden auf der Tour anlässlich zu Hoffmanns 60. gesungen... herrlich!
#106VerfasserPhiluna (687687) 22 Feb 12, 22:33
Kommentar
#107Verfasseroopsy (491382) 23 Feb 12, 08:52
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Philuna, Klaus Hoffmann scheint sich mit Kinderschicksalen häufiger beschäftigt zu haben. Mir fällt da sein auch musikalisch ausgezeichnetes Lied von der blinden Katharina ein:

Klaus Hoffmann - Blinde Katharina (live)


http://www.youtube.com/watch?v=0J1K88BYq-M
#108Verfassermars (236327) 23 Feb 12, 10:46
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Kinder in Religion und Kunst

Kinder symbolisieren in der Bibel die Haltung des unbefangenen Empfangens (Matth. 18, 3; Luk. 18, 7) und sind darin vorbildlich. In der mystischen Tradition wird ausgemalt, dass ihnen noch etwas Paradiesisches, ursprünglich Gottnahes anhaftet. Daher können Engel in der christlichen Kunst unter dem Bild von Kindern und den Zügen der Unschuld und Reinheit abgebildet werden. Der hierzu meist verwendete Bildtyp ist jedoch durch die Eroten, Putten und Amoretten der spätantiken Kunst inspiriert.

Kinder sind manchmal auch auf Darstellungen von Heiligen zu sehen, zum Beispiel ein Kind in der Wiege bei den Heiligen Ambrosius (ein Säugling soll durch Zuruf seine Bischofswahl bewirkt haben), Edmund v. Canterbury (als Schutzpatron der Neugeborenen) und dem Evangelisten Matthäus (weil sein Evangelium mit dem Stammbaum Jesu beginnt).
#109Verfassermars (236327) 23 Feb 12, 21:47
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Orthopädische Mängel
Kinderschuhe häufig zu schmal geschnitten


Eine sehr gute Bewertung erhielten die getesteten Kinderschuhe von Superfit, Richter und GehGutiGut.
Der fehlende Halt in den getesteten Kinderschuhen kann dazu führen, dass sich Senk- oder Spreizfüße entwickeln

Wien - Selbst wenn für Eltern das Wichtigste an Schuhen die Passform und nicht das Aussehen sein mag: Am Ende eines langen Einkaufstages tragen viele Kinder "Plastikbomber" in Pink mit Glitzersteinchen oder blinkende "Schuhmonster".
Quelle: http://derstandard.at/1329870081521/Orthopaedische-Maengel-Kinderschuhe-haeufig-...

Herzlichst oopsy
#110Verfasseroopsy (491382) 24 Feb 12, 08:06
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#111VerfasserIsabelle. (609042) 24 Feb 12, 12:24
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"L'enfant naît bon et c'est la société qui le corrompt."

Jean-Jacques Rousseau - Emile ou De l'Education
#112VerfasserIsabelle. (609042) 24 Feb 12, 14:39
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#113VerfasserIsabelle. (609042) 24 Feb 12, 18:21
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Liebe Isabelle, ich ergänze deinen Beitrag "Enfants en Peinture" mit diesem schönen Bild:

August Macke: Mutter und Kind

In rund zehn Jahren schuf Macke ein Werk, das sich unter dem Einfluss der vielfältigen Kunstströmungen der Zeit zunächst stilistisch rasch wandelte. Der persönliche Stil, zu dem er schließlich fand, und der heute als typisch für Macke empfunden wird, ist geprägt durch die Beschäftigung mit der Wirkung des Lichts und durch die Verwendung reiner, leuchtender, harmonierender Farben. Die Gemälde wirken heiter und leicht, alles Tragische ist ihnen fremd. „Seine Bilder befriedigen die Sehnsucht nach positiven Bildern einer intakten Welt, dem Gleichklang des Menschen mit den Dingen, die ihn umgeben.“(Wiki) Sein Bild "Mutter und Kind" ist dafür, finde ich, ein gutes Beispiel.
#114Verfassermars (236327) 25 Feb 12, 14:08
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#115VerfasserIsabelle. (609042) 26 Feb 12, 17:49
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Kinder an die Macht - Herbert Grönemeyer

http://www.youtube.com/watch?v=qii1ETl5GjU

Herzlichst oopsy
#116Verfasseroopsy (491382) 27 Feb 12, 10:57
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Merci, oopsy, c'est charmant!

Enfants chanteurs
#117VerfasserIsabelle. (609042) 27 Feb 12, 19:12
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Wie anregend, Isabelle, dein Quiz in 115 mit den Bilderkindern! (Ich habe aber nicht gut abgeschnitten: "Presqu'un bon score, juste presque" ...)

Dieses Bild kommt aber nicht vor:

Gustav Klimt: Mutter und Kind
#118Verfassermars (236327) 28 Feb 12, 18:03
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L'enfant dans la littérature :

Jules Vallès - L'Enfant




DÉDICACE À TOUS CEUX
qui crevèrent d’ennui au collège
ou
qu’on fit pleurer dans la famille
qui, pendant leur enfance,
furent tyrannisés par leurs maîtres
ou
rossés par leurs parents

Je dédie ce livre.

Jules Vallès

#119VerfasserIsabelle. (609042) 28 Feb 12, 19:02
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Für eine Modelleisenbahn kann ich mich immer noch begeistern:

http://www.youtube.com/watch?v=Jcc0EsWgG3A&feature=related

Herzlichst oopsy

#120Verfasseroopsy (491382) 29 Feb 12, 14:34
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L'enfance malheureuse en littérature :

Cosette - Les Misérables - Victor Hugo


Cosette était laide.
Heureuse, elle eût peut-être été jolie.
Nous avons déjà esquissé cette petite figure sombre.
Cosette était maigre et blême.
Elle avait près de huit ans, on lui en eût donné à peine six.

Ses grands yeux enfoncés dans une sorte d’ombre profonde étaient presque éteints à force d’avoir pleuré.
Les coins de sa bouche avaient cette courbe de l’angoisse habituelle, qu’on observe chez les condamnés et chez les malades désespérés.
Ses mains étaient, comme sa mère l’avait deviné, « perdues d’engelures ».
Le feu qui l’éclairait en ce moment faisait saillir les angles de ses os et rendait sa maigreur affreusement visible.

Comme elle grelotait toujours, elle avait pris l’habitude de serrer ses deux genoux l’un contre l’autre.
Tout son vêtement n’était qu’un haillon qui eût fait pitié l’été et qui faisait horreur l’hiver.
Elle n’avait sur elle que de la toile trouée ;
pas un chiffon de laine.

On voyait sa peau çà et là, et l’on y distinguait partout des taches bleues ou noires qui indiquaient les endroits où la Thénardier l’avait touchée.
Ses jambes nues étaient rouges et grêles.
Le creux de ses clavicules était à faire pleurer.

Toute la personne de cette enfant, son allure, son attitude, le son de sa voix, ses intervalles entre un mot et l’autre, son regard, son silence, son moindre geste, exprimaient et traduisaient une seule idée : la crainte.

La crainte était répandue sur elle ;
elle en était pour ainsi dire couverte ;
la crainte ramenait ses coudes contre ses hanches, retirait ses talons sous ses jupes, lui faisait tenir le moins de place possible, ne lui laissait de souffle que le nécessaire, et était devenue ce qu’on pourrait appeler son habitude de corps, sans variation possible que d’augmenter.

Il y avait au fond de sa prunelle un coin étonné où était la terreur.



Extrait des Misérables (Deuxième partie, Livre troisième, chapitre VIII) de Victor Hugo
#121VerfasserIsabelle. (609042) 29 Feb 12, 20:12
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Isabelle :-)) und vielen Dank für den schönen Beitrag, herzlichst oopsy
#122Verfasseroopsy (491382) 01 Mär 12, 08:50
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Die Wiener Sängerknaben

http://www.youtube.com/watch?v=d5CPkNld5ww

Die Regensburger Domspatzen

http://www.youtube.com/watch?v=tdLwbdfINnU

Herzlichst oopsy
#123Verfasseroopsy (491382) 01 Mär 12, 21:15
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L'enfance malheureuse en littérature :

Poil de carotte est un enfant très mal aimé, qui, pour lutter contre les humiliations quotidiennes et la haine maternelle, n'a que la ruse.



"- Il ne reste plus de melon pour toi, dit Madame Lepic ;
d'ailleurs, tu es comme moi, tu ne l'aimes pas.

- Ca se trouve bien, se dit Poil de Carotte.

On lui impose ainsi ses goûts et ses dégoûts.
En principe, il doit aimer seulement ce qu'aime sa mère.
Quand arrive le fromage :

- Je suis bien sûre, dit Madame Lepic, que Poil de Carotte n'en mangera pas.

Et Poil de Carotte pense :

- Puisqu'elle en est sûre, ce n'est pas la peine d'essayer.

En outre, il sait que ce serait dangereux.

Et n'a-t-il pas le temps de satisfaire ses plus bizarres caprices dans des endroits connus de lui seul ?

Au dessert, Madame Lepic lui dit :

- Va porter ses tranches de melons à tes lapins.

Poil de Carotte fait la commission au petit pas, en tenant l'assiette bien horizontale afin de ne rien renverser.

A son entrée sous leur toit, les lapins, coiffés en tapageur, les oreilles sur l'oreille, le nez en l'air, les pattes de devant raides comme s'ils allaient jouer du tambour, s'empressent autour de lui.

- Oh ! Attendez, dit Poil de Carotte ;
un moment, s'il vous plaît, partageons.

S'étant assis d'abord sur un tas de crottes, de séneçon rongé jusqu'à la racine, de trognons de choux, de feuilles de mauves, il leur donne les graines de melon et boit le jus lui-même ;
c'est doux comme du vin doux.

Puis il racle avec les dents ce que sa famille a laissé aux tranches de jaune sucré, tout ce qui peut fondre encore, et il passe le vert aux lapins en rond sur leur derrière."



Poil de carotte

Poil de carotte - Jules Renard

#124VerfasserIsabelle. (609042) 01 Mär 12, 21:25
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#125Verfasseremg (454352) 02 Mär 12, 14:37
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Toujours l'enfance malheureuse dans la littérature :

Vipère au poing - Hervé Bazin


Le roman commence lorsque Jean, dit Brasse-Bouillon, a huit ans et que ses parents qu'il n'a pas vus depuis plusieurs années, rentrent de Chine.

Mais les retrouvailles se transforment en cauchemar.
Les deux frères sont sur le quai de la gare pour accueillir leurs parents et leur petit frère.
Ils se précipitent vers leur mère pour l'embrasser.
Mais celle-ci, agacée par ces gestes de tendresse les gifle sans ménagement et leur ordonne de porter les valises.

(voir ci-joint résumé du roman)

Vipère au poing
#126VerfasserIsabelle. (609042) 02 Mär 12, 19:12
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UNICEF: Immer mehr arme Kinder

Die Zahl der Kinder, die in Armut und Elend aufwachsen, nimmt ständig zu. Das hat eine Untersuchung von UNICEF ergeben. Die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen weltweit – rund eine Milliarde – lebt mittlerweile in großen Städten, viele von ihnen in Slums.

Slums sind meist überbevölkert, unsicher und von Kriminalität und Drogenhandel geprägt. Jedes dritte Kind wird in so einer Umgebung groß. Viele von ihnen sind unterernährt, kennen keine Schulen oder Ärzte und Krankenhäuser. Es fehlen Toiletten, Badezimmer und sauberes Wasser.

Damit die Kinder dort überleben, arbeiten sie schon früh als Lumpensammler oder Schuhputzer auf der Straße. Oft werden sie von Erwachsenen missbraucht, verkauft oder schließen sich Banden an. Viele dieser Kinder haben keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern.

Kinder in Deutschland kennen solch eine Armut in der Regel nicht. Für Familien in Not gibt es hier eine ganze Reihe von Hilfen. Die UN-Kinderrechtskonvention ist von der deutschen Regierung unterschrieben. Zumindest theoretisch kann jedes Kind seine Rechte vor Gericht erstreiten.
#127Verfassermars (236327) 03 Mär 12, 14:25
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Ronde pour les enfants

Fillettes, les fleurs sont écloses,
Dansez, courons.
Je suis ébloui par les roses
Et par vos fronts.

Chez les fleurs vous êtes les reines ;
Nous le dirons
Aux bois, aux prés, aux marjolaines,
Aux liserons.

Avec l'oiselle l'oiseau cause,
Et s'interrompt
Pour la quereller d'un bec rose,
Aux baisers prompt.

Donnez-nous, gaités éphémères,
Futurs tendrons,
Beaucoup de baisers... - A vos mères
Nous les rendrons.

Victor Hugo (1802-1885)
#128VerfasserIsabelle. (609042) 03 Mär 12, 19:15
Kommentar
Eine sehr traurige Geschichte von Émile Zola, die von einem kleinen Jungen erzählt:

"Le deuxième soir, on a vendu la dernière chemise de la mère" *

http://lettres.ac-rouen.fr/zola/txt/mort4.htm

* Die Überschrift: Source/Quelle: Émile Zola, Comment on se marie et comment on meurt. Wie man heiratet und wie man stirbt. Übersetzung von Ulrich F. Müller, 3. Auflage, dtv, München, 2005, p. 128.

Herzlichst oopsy
#129Verfasseroopsy (491382) 04 Mär 12, 11:15
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Les enfants dans la littérature :

Hector Malot - Sans famille

Rémi, un enfant trouvé de huit ans, est vendu à un vieux musicien ambulant.
Les voici tous les deux sur les routes.
Bientôt, le vieux musicien meurt et, seul au monde, Rémi recherche sa vraie famille de l’Auvergne à l’Angleterre.
Il rencontre des personnages terrifiants, voleurs ou bourreaux d’enfants. Mais il s’attache à des animaux : entre autres, un petit singe prénommé Joli-Cœur et Capi, le chien savant.
#130VerfasserIsabelle. (609042) 04 Mär 12, 13:24
Kommentar

"Frühlingstanz" :-))

http://www.youtube.com/watch?v=KGR16tkQ7a4

Herzlichst oopsy
#131Verfasseroopsy (491382) 05 Mär 12, 09:55
Kommentar
Auch solche Kinder gibt es:

„Jeder sollte jeden Tag irgendjemandem eine Freude machen! Aber bei dir, Timo, kann ich mir das gar nicht vorstellen! Oder hast du zum Beispiel gestern jemandem eine Freude gemacht?“, fragt die Lehrerin den frechen Timo. „Oh, doch“, meint Timo. „Ich war gestern bei meiner Tante und die hat sich sehr gefreut, als ich wieder gegangen bin!“
#132Verfassermars (236327) 05 Mär 12, 14:39
Kommentar
In der ZEIT erklärte der Psychologe Wolfgang Prinz in dem Artikel „Die soziale Ich-Maschine“ (10. Juni 2010):

... Das Baby entdeckt im ersten Schritt die Subjektivität am anderen, und im Prozess der sozialen Spiegelung hat es dann Gelegenheit, die Ergebnisse eigener Handlungen am anderen wahrzunehmen und sich auf diese Weise als jemand zu verstehen, der genauso ist wie die anderen. Man braucht dazu zwei Dinge: Mechanismen, die das Baby in die Lage versetzen, die Handlungen der anderen mit den eigenen in Korrespondenz zu bringen. Dafür könnten Spiegelneuronen Kandidaten sein. Außerdem muss man aber als Baby in einer anregenden sozialen Umgebung leben, die das Potenzial dieser Spiegelsysteme ausnutzt ...
#133Verfassermars (236327) 05 Mär 12, 21:38
Kommentar
L'enfant dans la littérature :

Mon petit Trott - André Lichtenberger


Le livre est constitué par une suite de récits, non reliés les uns aux autres,
évoquant la vie de Trott, un enfant âgé de 8 ou 9 ans,
qui vit avec sa mère dans une villa de Nice,
ainsi qu'avec une vieille bonne et une gouvernante ;
son père, officier de marine, est absent depuis très longtemps.

Les anecdotes concernent généralement une confrontation de Trott avec la pauvreté, la vieillesse, la maladie ou la mort.


Mon petit Trott
#134VerfasserIsabelle. (609042) 05 Mär 12, 21:48
Kommentar

Il ne sait pas encore lire, le bienheureux !

http://storage.canalblog.com/41/43/508636/69896588.jpg
#135Verfasseremg (454352) 06 Mär 12, 15:37
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#136VerfasserIsabelle. (609042) 06 Mär 12, 20:08
Kommentar
L'enfance dans la littérature :

"Un singulier enfant que mon frère Jacques ;
en voilà un qui avait le don des larmes !
D'aussi loin qu'il me souvienne, je le vois les yeux rouges et la joue ruisselante.
Le soir, le matin, de jour, de nuit, en classe, à la maison, en promenade, il pleurait sans cesse, il pleurait partout.

Quand on lui disait :
“Qu'as-tu ?” il répondait en sanglotant : “ Je n'ai rien. ”

Et, le plus curieux, c'est qu'il n'avait rien.

Il pleurait comme on se mouche, plus souvent, voilà tout.

Quelquefois M. Eyssette, exaspéré, disait à ma mère : “ Cet enfant est ridicule, regardez-le... c'est un fleuve. ”

A quoi Mme Eyssette répondait de sa voix douce : “ Que veux-tu, mon ami ? cela passera en grandissant ;
à son âge, j'étais comme lui. ”


Le Petit Chose

pour qui j'ai une affection particulière.



Souvenirs familiaux.


#137VerfasserIsabelle. (609042) 07 Mär 12, 19:51
Kommentar
Que serait la littérature enfantine sans Heidi, cette délicieuse petite fille qui vit dans les montagnes suisses ?

Heidi

L'orpheline Heidi va habiter chez son grand-père sur un alpage en dessus de Maienfeld en Suisse, où elle devrait passer sa vie.
Alors qu'elle s'est acclimatée et a trouvé de nouveaux amis (le petit chevrier Peter et sa grand-mère), sa tante qui doit légalement l'élever revient la chercher pour vivre à Francfort-sur-le-Main, où elle doit tenir compagnie à Clara Sesemann, une parente des patrons de la tante de Heidi, qui est paralysée.
Mais Heidi est nostalgique de son alpage et devient malade.
Elle pourra finalement retourner chez son grand-père.


Heidi - le film
#138VerfasserIsabelle. (609042) 08 Mär 12, 13:14
Kommentar
Isabelle :-)))))lichst oopsy
#139Verfasseroopsy (491382) 08 Mär 12, 15:09
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L'enfance dans le cinéma :

The Kid, Charlie Chaplin, 1921
#140VerfasserIsabelle. (609042) 08 Mär 12, 21:24
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Die Biene Maya

L'histoire de Maya l'Abeille (de : Die Biene Maja und ihre Abenteuer, Maya l'abeille et ses aventures) a été écrite par l'Allemand Waldemar Bonsels et publiée en 1912.

Plus récemment, une série de dessins animés austro-nippone appelée Maya l'abeille a été produite en 1975.

Dans cette histoire écrite pour les enfants, on voit évoluer Maya l'abeille au milieu de ses amis (Willy l'abeille, Flip la sauterelle) et d'autres invertébrés (fourmis élevant des pucerons, araignée, bousiers,…)
http://fr.wikipedia.org/wiki/Maya_l'abeille
http://de.wikipedia.org/wiki/Biene_Maja

Der Titelsong der Zeichentrickverfilmung:
http://www.youtube.com/watch?v=qt78t0MJgtM

Herzlichst oopsy
#141Verfasseroopsy (491382) 09 Mär 12, 08:02
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Der Generalleutnant Heinrich Wilhelm von Horn beschwert sich 1828 im Landwehrgeschäftsbericht: Krüppel könne man in der Armee nicht gebrauchen. Kinder, die in Fabriken arbeiteten, sollten zumindest so weit geschont werden, dass aus ihnen noch tüchtige Rekruten werden konnten.

Am 9. März 1839 wurde daher in Preußen die Kinderarbeit verboten.
Das Preußische Regulativ gilt als das erste deutsche Gesetz zum Arbeitsschutz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fisches_Regulativ
#142VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 09 Mär 12, 08:19
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Le travail des enfants

Le petit ramoneur savoyard

Au XIXe siècle, la tradition des petits ramoneurs savoyards amenait certains enfants de Savoie à partir sur les routes de France pour aller ramoner les cheminées dans les villes, afin de fuir la pauvreté des familles nombreuses.

Dès 6 ans, les enfants sillonnaient à pied les routes de France.

Le maître ramoneur imposait 14 heures de travail par jour toute la semaine.

Fréquemment, ils contractaient des maladies respiratoires et devenaient allergiques ou aveugles à cause de la suie.

Pour finir, les lois françaises de 1874 et de 1892, relatives à l'emploi des enfants, découragèrent les maîtres ramoneurs à employer tous ces pauvres enfants en bas âge.
#143VerfasserIsabelle. (609042) 09 Mär 12, 11:57
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L'enfance dans la littérature :

Charles Dickens - Oliver Twist



et au cinéma :

Oliver Twist - 1933
#144VerfasserIsabelle. (609042) 09 Mär 12, 20:14
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Isabelle ! :-)) Unglaublich, was Du da so aus Deiner Schatzkiste zauberst ! Natürlich kenne ich sehr viele Geschichten, aber eingefallen waren sie mir bis jetzt nicht.

Herzlichst oopsy
#145Verfasseroopsy (491382) 10 Mär 12, 09:24
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#146VerfasserIsabelle. (609042) 10 Mär 12, 14:04
Kommentar
Sous un berceau de fleurs, un bel enfant repose


Sous un berceau de fleurs, un bel enfant repose
Dans les bras maternels, - deux ivoires polis.
Vermeil, demi-penché, l'on dirait d'une rose
Qu'un souffle de printemps incline entre deux lis.

Déroulée en anneaux, sa chevelure est blonde
Comme un bouquet d'épis aux mains du moissonneur.
Bleus comme les lotus qui se mirent dans l'onde,
Ses yeux en ont l'éclat, leurs regards, la douceur.

Son sourire ressemble à celui de l'aurore
Transparente à travers le voile de la nuit ;
Sa voix, au cri joyeux, mais inhabile encore,
De l'oisillon jasant à l'étroit dans son nid.

De la voix, du sourire, il enchante et caresse
L'oreille et les regards ; et la mère, à son tour,
Abeille butinant une rose, - ne cesse
De cueillir des baisers sur cette fleur d'amour.


Léandre Brocherie (1834-18??)
#147VerfasserIsabelle. (609042) 10 Mär 12, 18:01
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L'enfance dans la littérature et au cinéma :

Claudine à l'école


"... Chers bois!
Je les connais tous;
je les ai battus si souvent.

Il y a les bois-taillis, des arbustes qui vous agrippent méchamment la figure au passage,
ceux-là sont pleins de soleil, de fraises, de muguet, et aussi de serpents.

J'y ai tressailli de frayeurs suffocantes à voir glisser devant mes pieds ces atroces petits corps lisses et froids;
vingt fois je me suis arrêtée, haletante, en trouvant sous ma main, près de "la passe-rose", une couleuvre bien sage, roulée en colimaçon régulièrement, sa tête en dessus, ses petits yeux dorés me regardant;
ce n'était pas dangereux, mais quelles terreurs!

Tant pis, je finis toujours par y retourner seule ou avec des camarades; plutôt seule, parce que ces petites grandes filles m'agacent;
ça a peur de se déchirer aux ronces;
ça a peur des petites bêtes, des chenilles velues et des araignées des bruyères,
si jolies, rondes et roses comme des perles;
ça crie, c'est fatigué, insupportables enfin."

(extrait de 'Claudine à l'école')

Claudine à l'école - film 1937
#148VerfasserIsabelle. (609042) 11 Mär 12, 19:58
Kommentar
Isabelle :-))

Liest man eigentlich als Jugendlicher noch "Onkel Toms Hütte"?

La Case de l'oncle Tom (Uncle Tom's Cabin) est un roman de l'écrivain américaine Harriet Beecher Stowe. Publié d'abord sous forme de feuilleton en 1852, il valut le succès immédiat à son auteur. Le roman eut un profond impact sur l'état d'esprit général vis-à-vis des Afro-Américains et de l'esclavage aux États-Unis ; il fut l'une des raisons de l'intensification des conflits qui menèrent à la Guerre de Sécession.
http://fr.wikipedia.org/wiki/La_Case_de_l'oncle_Tom

Herzlichst oopsy
#149Verfasseroopsy (491382) 12 Mär 12, 08:14
Kommentar
Kinderlebensmittel: vor allem süß und fett

Deutsche Konsumentenschützer nahmen 1.500 Kinderprodukte unter die Lupe. Ihre Kritik: die Industrie wolle Kinder möglichst früh "auf ungesundes Junkfood programmieren", eine ausgewogene Ernährung sei damit nicht möglich.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/freizeit/lokalerezepte/2969762/kinderlebensmittel-vo...

:-((lichst oopsy
#150Verfasseroopsy (491382) 13 Mär 12, 17:42
Kommentar
Merci, oopsy, pour 'La Case de l'Oncle Tom'.
Roman magnifique.


J'ai lu aussi quand j'étais jeune les oeuvres de
Francis Finn

Tom Playfair
Le héros est l’idéal d’un jeune adolescent, catholique et américain.
#151VerfasserIsabelle. (609042) 13 Mär 12, 18:57
Kommentar
#152Verfasseroopsy (491382) 15 Mär 12, 09:28
Kommentar
ZEIT ONLINE: Frau O'Connor, auf dem Cover Ihres neuen Albums sieht man ein kleines Mädchen, vielleicht zwei Jahre alt, das auf einem Fensterbrett sitzt und nach draußen schaut. Es hält dem Betrachter die Hand entgegen, als würde es sich gegen fremde Blicke wehren wollen. Was hat es damit auf sich?

Sinéad O'Connor: Ich mag das Bild, weil es mich so an den Titel der CD erinnert hat. Es stammt von einem irischen Maler namens Neil Condron und heißt Upon small shoulders. Ich habe es vor ein paar Monaten entdeckt. Es ist das erste Bild das ich jemals gekauft habe. Ich mache so etwas sonst nicht.

ZEIT ONLINE: Was sagt Ihnen das Bild?

O'Connor: Das Kind hat etwas gehört, das von draußen, irgendwo aus der Luft kam, und es will weiter zuhören. Mit seiner Geste wehrt es sich gegen alle, die es mit irgendwelchem Gequatsche belästigen. Es sagt so etwas wie: "Behaltet eure Meinungen für euch. Lenkt mich nicht ab. Shut the fuck up!"

ZEIT ONLINE: Der Titel Ihres Albums heißt doch aber How About I Be Me (And you be you)...
O'Connor: Für mich ist Shut the fuck up! seine wahre Bedeutung. Dieses Mädchen will seine ganze Aufmerksamkeit dem schenken, was ihr wirklich wichtig ist, was in ihr selbst vorgeht, ihrer Musik zum Beispiel.

ZEIT ONLINE: Haben Sie das Bild zuhause aufgehängt?

O'Connor: Ich sollte das vielleicht nicht sagen, sonst kommt noch jemand vorbei und klaut es. (lacht) Ja, es hängt in meinem Schlafzimmer.

Das Album
#153Verfassermars (236327) 15 Mär 12, 14:13
Kommentar
#154VerfasserIsabelle. (609042) 15 Mär 12, 21:08
Kommentar
"Gullivers Reisen"

Les Voyages de Gulliver (en anglais Gulliver’s Travels) est un roman satirique écrit par Jonathan Swift en 1721. Une version censurée et modifiée par son éditeur paraît pour la première fois en 1726 ; ce n’est qu’en 1735 qu’il paraîtra en version complète. Il apparaît pour la première fois en français sous le titre Voyages du capitaine Lemuel Gulliver au XVIIIe siècle, par l’abbé Desfontaines.
http://fr.wikipedia.org/wiki/Les_Voyages_de_Gulliver
#155Verfasseroopsy (491382) 16 Mär 12, 09:29
Kommentar
Die Familienministerin Kristina Schröder will noch in dieser Regierungsperiode eine allgemeine Großelternzeit einführen. Sofern sich Oma und/oder Opa um die Betreuung ihrer Enkel kümmern, sollen sie dafür ebenso wie die Eltern eine Auszeit von ihrem Beruf nehmen können. Ihr Arbeitsplatz soll dabei erhalten bleiben.

Bei der Vorstellung des 8. Familienberichts am Mittwoch in Berlin sagte Schröder, dass sie auf freiwillige Lösungen setze. Die betroffenen Arbeitgeber sollen widersprechen können, sofern dem Ansinnen dringende betriebliche Gründe entgegenstehen. Schon jetzt haben Großeltern in begrenzten Ausnahmefällen die Möglichkeit, Großelternzeit zu beantragen – dies allerdings nur, wenn die eigenen Kinder nicht älter als 21 Jahre alt sind und selbst noch in der Ausbildung stehen.
#156Verfassermars (236327) 16 Mär 12, 17:32
Kommentar
L'enfant dans la chanson :

Marie Myriam - L'oiseau et l'enfant
#157VerfasserIsabelle. (609042) 16 Mär 12, 20:09
Kommentar
Isabelle :-))

Le petit Nicolas

Le Petit Nicolas est un personnage de la littérature de jeunesse imaginé et écrit en 1959 par René Goscinny et illustré par Jean-Jacques Sempé.

Les thèmes sont avant tout ceux de l'enfance (comme la camaraderie, les disputes, les rapports avec la maîtresse d'école, les premières amourettes) mais Goscinny décrypte également le monde complexe des adultes: rapports entre voisins, avec son patron, avec une belle-famille, l'éducation, disputes familiales...
http://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Petit_Nicolas

Ich freue mich schon auf diese Lektüre, herzlichst oopsy
#158Verfasseroopsy (491382) 17 Mär 12, 09:16
Kommentar
#159VerfasserIsabelle. (609042) 17 Mär 12, 22:38
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#160Verfasseremg (454352) 18 Mär 12, 15:36
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Emg :-)) !! Das wird einmal ein großer Denker ! Es scheint so, als wäre er im Schlaf mit den Problemen dieser Welt beschäftigt. :-))lichst oopsy
#161Verfasseroopsy (491382) 18 Mär 12, 16:02
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Haus? Auto? Yacht? Langweilig! Kinder hatten in den 80er, 90-Jahren ganz andere Statussymbole. Turnschuhe zum Aufpumpen, blinkende Roboter und knallbunte Armbanduhren entschieden auf dem Schulhof, wer cool war und wer nicht. 16 Erwachsene erinnern sich hier, womit sie damals angaben - und was ihnen am bittersten fehlte.
#162Verfassermars (236327) 19 Mär 12, 14:01
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Les enfants et la danse :

Les petits rats de l'Opéra
#163VerfasserIsabelle. (609042) 19 Mär 12, 20:21
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Es wäre eigentlich jetzt, im Frühjahr 2012, der ideale Zeitpunkt, sich um eine bessere Familienpolitik zu bemühen: eine Politik, die mit ähnlich viel Geld wie bisher viel mehr für Eltern und Kinder erreicht. 187 Milliarden Euro gibt der deutsche Staat jedes Jahr für Familien aus, mehr als die meisten anderen westlichen Industrienationen. Trotzdem geht es den Eltern und Kindern nicht besser als anderswo. Jedes sechste Kind gilt hierzulande als arm; die Geburtenrate ist niedrig, und die Betreuungsangebote sind insbesondere für Kleinkinder lückenhaft. (Die ZEIT, 19.3.2012)
#164Verfassermars (236327) 20 Mär 12, 09:04
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Kinder verhalten sich egoistisch. Es mangelt ihnen nicht an Einsicht – ihr Gehirn kann noch nicht anders.

... Der kindliche Egoismus kommt nicht daher, dass die Kleinen nicht großzügig sein können oder nicht wissen, was gerecht ist. Nikolaus Steinbeis, Psychologe am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, hat mit seinen Kollegen Boris Bernhardt und Tania Singer herausgefunden, dass das kindliche Gehirn noch nicht weit genug entwickelt ist, um eine gerechte Entscheidung zu treffen.

Mit Experimenten aus der Spieltheorie hat Steinbeis eine bestimmte Art von sozialem Verhalten bei 146 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren untersucht: das strategische Handeln. In einer ersten Runde gab man in einer Gruppe von Schulkindern einigen sechs Münzen, anderen nichts. Wie wertvoll das Geld war, wussten alle: Für eine Münze konnte man einen Aufkleber bekommen, für sechs ein Buch. Dann mussten die Besitzenden ihr Geld mit den anderen teilen. Resultat: Die Habenichtse bekamen zwar etwas ab. Gerecht ging es dabei aber nicht zu.

In der nächsten Runde galt die Regel: Wenn dein Gegenüber den Deal ablehnt, bekommst auch du nichts. "Wir wollten wissen, ob die Kinder bessere Angebote machen, wenn ihnen klar ist, dass ein ungerechter Deal den Verlust eines Geschenks bedeutet", sagt Steinbeis. Doch während die Älteren ihr Verhalten anpassten, änderte sich bei den Jüngeren kaum etwas. "Sie wussten, dass mehr auf dem Spiel stand, und haben dennoch nur versucht, das Beste für sich herauszuholen." Das war eine Überraschung, weil alle Kinder im gleichen Maße sozial kompetent und ähnlich risikofreudig waren. "Junge Kinder sehen ein, wenn etwas ungerecht ist", sagt Steinbeis, "aber es fällt ihnen schwer, das Wissen umzusetzen."

Um zu erfahren, warum sie mit zunehmendem Alter besser strategisch handeln können, wurde bei 28 spielenden Kindern die Hirnaktivität untersucht. Steinbeis stellte fest, dass der präfrontale Kortex umso aktiver war, je älter die Kinder waren. Dieses Hirnareal wird unter anderem für die Kontrolle des Verhaltens benötigt. "Wir konnten zeigen, dass die altersabhängige Aktivierung des Kortex entscheidend für faires Handeln ist." ... (ZEIT, 21.3.12)
#165Verfassermars (236327) 21 Mär 12, 09:25
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#166VerfasserIsabelle. (609042) 21 Mär 12, 20:58
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Camillo kocht Spinatknödel

Dieses Rezept ist etwas Besonderes, da doch viele Kinder keinen Spinat mögen, aber vielleicht klappt es mit Hilfe der Semmelknödel? Camillo (7) liebt sie jedenfalls und hat sie mit ganz wenig Hilfe für uns zubereitet.

Quelle und Rezept: http://derstandard.at/1330390542063/Kinder-an-den-Herd-Camillo-kocht-Spinatknoed...

Herzlichst oopsy
#167Verfasseroopsy (491382) 22 Mär 12, 09:23
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22 mars 1841: Loi sur le travail des enfants:

L'âge minimum d'embauche est fixé à 8 ans et à 13 ans s'il s'agit d'un travail de nuit. La durée du temps de travail est établi à 8 heures par jour pour les enfants de 8 à 12 ans et à 12 heures pour ceux entre 12 et 16 ans. Cette loi d'un genre nouveau en France ne concerne que les entreprises de moins de 20 ouvriers. Elle ne sera que très peu appliquée.
#168Verfassermars (236327) 22 Mär 12, 10:38
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Les adolescents passent en moyenne deux heures par jour sur Internet, 90 % d’entre eux sont membres d’un réseau social et 80 % jouent à des jeux en ligne.

C’est une pomme de discorde fréquente entre parents et enfants : le temps passé par les adolescents sur Internet, en moyenne deux heures par jour, est souvent mal évalué par les parents et nécessite une gestion au quotidien parfois difficile.
En partant de ce constat, la société Adonéom, basée à Sophia-Antipolis, a développé deux logiciels pour surveiller la « consommation Internet » des enfants. Ils sont disponibles depuis lundi 19 mars.
Le premier s’appelle Time Board et décompte le temps passé sur la Toile. Le second, baptisé Mess@ger, limite par simple texto la durée d’utilisation de la machine, l’accès aux jeux, aux réseaux sociaux, ou les trois à la fois. L’enfant peut de son côté gérer son temps de connexion grâce à un tableau de bord l’informant de la durée d’accès autorisée.

Bernard Krounba, cofondateur de ces logiciels élaborés en collaboration avec des psychologues, avance le principe de « l’autorisation encadrée »,qui doit être préparée en amont par un dialogue avec l’enfant.

« On observe deux attitudes : l’interdiction totale, rejetée par l’enfant et les psychologues, ou le laisser-faire et là, c’est l’autoroute vers la dépendance, constate-t-il. Avec cet outil, nous dégageons une troisième voie, fondée sur la confiance, la prévention et l’éducation, qui permet aux enfants de quantifier leur consommation car, quand on joue, on perd la notion du temps. » (La Croix)
#169Verfassermars (236327) 23 Mär 12, 13:56
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Fortsetzung des Textes 169:

... Un constat partagé par un conseiller du numéro d’urgence Info Famille Net Écoute, qui aide les parents en difficulté. « Les parents ne savent pas comment limiter la consommation de leurs enfants, notamment des jeux, explique-t-il. En interdisant, ils ont peur de ne plus être aimés et finissent par banaliser des situations anormales »,poursuit le conseiller, qui constate que certains jeux sont addictifs. « Certains jeunes de 12 à 16 ans passent des dizaines d’heures par jour sur des jeux en ligne. Ils n’ont plus d’activité sociale et ne s’intéressent à rien d’autre. »

Au-delà de ces cas extrêmes, qui touchent environ 2 % des jeunes joueurs, Xavier Pommereau, psychiatre et chef du pôle aquitain de l’adolescent au CHU Bordeaux, juge ce système de contrôle plutôt satisfaisant.
« On ne peut pas miser sur l’aptitude des ados à se gérer eux-mêmes, ils n’en sont pas capables »,estime-t-il. Les spécialistes s’inquiètent surtout du grignotage des heures de jeux sur les heures de sommeil. En effet, 41 % des jeunes joueurs en ligne s’adonnent à cette activité en soirée ou la nuit.

La chronobiologiste Sylvie Royan-Parola, qui voit défiler dans son cabinet des adolescents consultant pour fatigue, impossibilité de se réveiller, manque de concentration et/ou irritabilité, diagnostique la plupart du temps chez ces jeunes patients un comportement excessif sur les écrans.
« La privation de sommeil fragilise ces enfants qui sont moins intégrés socialement et dont les performances scolaires baissent, souligne-t-elle. Les écrans ont un effet rémanent : la lumière qu’ils diffusent stimule le système d’éveil et empêche l’endormissement. »

C’est pourquoi elle préconise d’éteindre l’ordinateur au moins une heure trente avant le coucher. Une règle qu’il sera désormais plus facile de faire respecter grâce à ces logiciels car, une fois le temps de connexion autorisé dépassé par l’enfant, l’ordinateur s’éteint automatiquement, sans autre forme de procès.
#170Verfassermars (236327) 24 Mär 12, 09:33
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Auf allen Gebieten ist die Einfachheit verschwunden, selbst aus der Kinderstube. Schellen von Silber, von Gold, von Korallen, von geschliffenem Kristall, Klappern von jedem Preise und jeder Gattung - was für unnützes und verderbliches Zeug! Fort mit all diesem Krame! Fort mit den Schellen! Fort mit den Klappern! Kleine Baumzweige mit ihren Früchten und Blättern, ein Mohnkopf, in welchem man die Samenkörner klappern hört, ein Stück Süßholz, an dem es saugen und kauen kann, werden das Kind in ebenso großes Entzücken versetzen.

Jean-Jacques Rousseau
#171Verfasseroopsy (491382) 25 Mär 12, 09:53
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Tout à fait d'accord !

;-)

Chevaux de bois anciens

#172VerfasserIsabelle. (609042) 25 Mär 12, 12:38
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#173Verfasseremg (454352) 25 Mär 12, 18:55
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#174VerfasserIsabelle. (609042) 27 Mär 12, 20:07
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@165: Wahrscheinlich liegt das unterschiedliche Verhalten von älteren und jüngeren Kindern schlicht und einfach daran, dass die ganz kleinen noch keinen Zahlenbegriff haben.
Kann jeder ausprobieren: 3 Puppen links und 3 Stühle rechts - und dann ein Kleinkind gefragt, ob jede Puppe auf einem eigenen Stuhl sitzen kann. Erst ab ca. 5 Jahren können die Kinder das beantworten, ohne die Puppen auf die Stühle zu setzen und es auszuprobieren.
Der in #165 beschriebene Test sagt über die soziale Kompetenz der Kinder gar nichts aus, er bestätigt nur, was längst bekannt ist: Kleine Kinder haben keinen Begriff von mehr - weniger - gleichviel.
#175VerfasserEifelblume (341002) 28 Mär 12, 09:18
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Eifelblume, da hast du gegenüber dem in 165 beschriebenen Testergebnis einen sehr klugen Einwand formuliert!

Hast du oder haben andere auch Vorbehalte gegenüber diesem Text aus der ZEIT? :

Die Enteignung der Kindheit

Kindheit und Schule sind eine Liaison eingegangen, die zu keiner Zeit so fest war wie heute. Die Schule hält die Kindheit im Klammergriff. Die Schule verwaltet die Kindheit. Die Eroberung der Kindheit durch die Schule als den alles umfassenden Ort, in dem Kindheit stattfindet, kulminiert in der Ganztagsschule.
Für Kindheit bleiben nach diesem »ganzheitlichen« Schulkonzept lediglich die Nacht sowie der kümmerliche Rest zwischen Tag und Nacht. Frühmorgens ziehen die Kinder noch halb ausgeschlafen in die Schule und kommen spätnachmittags müde und ausgelaugt an den familiären Rest- und Rastplatz zurück; zur Not wird hier noch Nachhilfe untergebracht. Kinder sind auf diese Weise immer in einen außengesteuerten Betrieb integriert. Selbstgesuchte Liebhabereien und eigene Beschäftigungen finden keine Zeit mehr und keinen Raum. So werden die Kinder frühzeitig für den Rhythmus der Erwerbsgesellschaft abgerichtet, in den ihre Mutter und ihr Vater schon voll eingespannt sind. So fügt sich eines zum anderen ...

Ich selbst war schon immer gegen das sog. G8, das flächendeckend zu Ganztagesschulen geführt hat.
#176Verfassermars (236327) 28 Mär 12, 16:47
Kommentar
Ein schwieriges Thema, mars.
Der ZEIT-Artikel scheint mir ein bisschen polemisch. Nachmittags laufen zumindest in den Ganztags-Grundschulen (fast) keine klassischen Unterrichtsfächer, sondern Kunst, Musik, Sport, Arbeitsgruppen, Hausaufgaben mit Betreuung usw.
Die meisten Kinder fühlen sich wegen der Anwesenheitspflicht dabei selbstverständlich "eingesperrt".
Allerdings sind viele Eltern darauf angewiesen, ihre Kinder am Nachmittag unterzubringen. Alleinerziehende sowieso, und es gibt auch genug Familien, in denen ein Einkommen wirklich nicht ausreichen würde.
Dann gibt es leider wirklich die Familien, in denen es keine ordentlichen Mahlzeiten, keine Gespräche, keine Bücher, keine Hausaufgabenhilfe, aber im Kinderzimmer Spielkonsole und Fernseher gibt. Für diese Kinder ist jede Minute, die sie ordentlich betreut werden, ein Segen.
Ich weiß nicht genug über die Art der Betreuung an den Ganztagsschulen, um beurteilen zu können, in wie weit Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortung dort geschult und gefördert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein bisschen zu kurz kommt, weil der ganze Tag im Stundenplan geregelt ist.

Richtig schlimm finde ich die immer lauter werdenden Forderungen der Politik nach Krippenplätzen für alle Kinder ab dem Krabbelalter. In den ersten drei Jahren gehören die Kinder zur Mutter bzw. einer festen Bezugsperson, die sich nur um dieses Kind kümmert.
In den 60-er Jahren gab es einen Fachausdruck für die typischen Verhaltensweisen von Kindern, die vor dem 3. Lebensjahr in Gruppen professionell betreut wurden: Hospitalschäden
#177VerfasserEifelblume (341002) 29 Mär 12, 13:36
Kommentar
Ein schwieriges Thema, mars.
Der ZEIT-Artikel scheint mir ein bisschen polemisch. Nachmittags laufen zumindest in den Ganztags-Grundschulen (fast) keine klassischen Unterrichtsfächer, sondern Kunst, Musik, Sport, Arbeitsgruppen, Hausaufgaben mit Betreuung usw.
Die meisten Kinder fühlen sich wegen der Anwesenheitspflicht dabei selbstverständlich "eingesperrt".
Allerdings sind viele Eltern darauf angewiesen, ihre Kinder am Nachmittag unterzubringen. Alleinerziehende sowieso, und es gibt auch genug Familien, in denen ein Einkommen wirklich nicht ausreichen würde.
Dann gibt es leider wirklich die Familien, in denen es keine ordentlichen Mahlzeiten, keine Gespräche, keine Bücher, keine Hausaufgabenhilfe, aber im Kinderzimmer Spielkonsole und Fernseher gibt. Für diese Kinder ist jede Minute, die sie ordentlich betreut werden, ein Segen.
Ich weiß nicht genug über die Art der Betreuung an den Ganztagsschulen, um beurteilen zu können, in wie weit Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortung dort geschult und gefördert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein bisschen zu kurz kommt, weil der ganze Tag im Stundenplan geregelt ist.

Richtig schlimm finde ich die immer lauter werdenden Forderungen der Politik nach Krippenplätzen für alle Kinder ab dem Krabbelalter. In den ersten drei Jahren gehören die Kinder zur Mutter bzw. einer festen Bezugsperson, die sich nur um dieses Kind kümmert.
In den 60-er Jahren gab es einen Fachausdruck für die typischen Verhaltensweisen von Kindern, die vor dem 3. Lebensjahr in Gruppen professionell betreut wurden: Hospitalschäden
#178VerfasserEifelblume (341002) 29 Mär 12, 13:36
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Je n'ai malheureusement pas la recette...

http://www.blogigo.de/familiemartin/20071010_112klein.jpg
#179Verfasseremg (454352) 30 Mär 12, 10:20
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Eifelblume,
ich freue mich, dass du so ausführlich auf den Beitrag 177 eingegangen bist. Er ist gewiss etwas polemisch und stammt aus einem zweiseitigen ZEIT-Artikel "über die Enteignung der Kindheit und die Verstaatlichung der Familie". Der Verfasser, niemand anderes als Norbert Blüm, der frühere Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, nannte ihn selbst eine Streitschrift!

Ich selbst bin nicht generell gegen Ganztagesschulen. Es gibt welche, die sehr gute Arbeit leisten, und es gibt nicht wenige Kinder, die in diesen Schulen in mancherlei Hinsicht gefördert werden. Ich bin nur nicht dafür, dass sich Eltern mangels alternativer Angebote gezwungen sehen, ihr Kind in eine Ganztagsschule zu schicken. Das bedaure ich im gleichen Maß wie du die regelmäßige Unterbringung schon der Jüngsten in einer sog. Krippe.
#180Verfassermars (236327) 30 Mär 12, 18:17
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Für alle Freunde echter Kindheit hier als Ergänzung zu unserer Diskussion ein weiterer Auszug aus der "Streitschrift" von Norbert Blüm:

Der schulische Imperialismus

Die Schule entwickelt zusehends einen ehrgeizigen Expansionsdrang, für alles zuständig zu sein, was das Leben an Aufgaben den zukünftigen Erwachsenen abfordern könnte. Deshalb weitet sich der schulische Lehrplan ständig aus. Denn die moderne Schule traut sich anscheinend zu, die zukünftige Gesellschaft sowohl ab- als auch auszubilden. Für diese Anmaßung muss sie freilich zuvor die ganze Kinderzeit beschlagnahmen.

Inzwischen ist die Schule nicht nur zuständig für ihre eigenen traditionellen Felder, sondern bietet zudem allerlei prophylaktische Lebenshilfen an wie etwa Verkehrserziehung, Ernährungskunde, Kochunterricht, Medienpädagogik, Kommunikationstechniken, Umweltschutz inklusive Entsorgungsfragen, Meditations- und Selbsterfahrungstraining, Verbraucherberatung, Integrationskurse, Erste Hilfe, Bastelei, Tourismusprojekte, Projekte je nach Vorliebe des Schulkollegiums. Die Schule saugt auf diese Weise alle Aktivitäten auf, die früher außerhalb von ihr, nämlich in Familie, Vereinen und unter Freunden, initiiert wurden. So trocknet der Raum zwischen Individuum und Staat aus.

In diesem Zwischenraum war aber von jeher der Widerstand gegen totalitäre Vereinnahmung lokalisiert, weshalb alle Diktatoren diese intermediären Widerstandsnester aus dem Weg zu räumen versuchten, um ihr Feld so zu planieren, dass es von der konturlosen Masse und deren Bewegungen besetzt werden konnte. In diesem Vorhaben unterschied sich Robespierre nicht von Hitler und Stalin.

Die Eliminierung gesellschaftlicher Eigenwilligkeiten wird jetzt von der Schule betrieben. Dazu bedarf es permanenter Lehrerkonferenzen, Meetings, Evaluierungen und Planungsausschüsse, welche die Strategie und Logistik der Einvernahme planen und die inzwischen mehr Lehrerzeit in Anspruch nehmen als die eigentliche Unterrichtszeit. Schließlich muss das Netz geknotet werden, in welchem die Schule die Spinne ist.

Die moderne Schule versucht, für alles alle Antworten vorzuhalten. So wird die Schule am Ende ihrer Perfektionierung schließlich einem aseptischen Brutkasten gleichen, in dem Küken ausgebrütet werden, um nach der schulischen Brutzeit als verbrauchsfertige und gebrauchsfähige Erwachsene ins Berufsleben abgeliefert zu werden.

(Norbert Blüm in der ZEIT vom 15.3.2012)
#181Verfassermars (236327) 31 Mär 12, 10:38
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#182Verfasseremg (454352) 31 Mär 12, 19:17
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C'est effectivement un long débat et chaque cas est unique.
Et c'est à chaque maman, à chaque famille de pouvoir décider.

Cependant je pense avant tout aux mères, diplômées ou pas,

et indépendamment de problèmes financiers et de droits à la retraite qui se poseront un jour ou l'autre,

qui n'ont peut-être pas envie de passer toute la journée à la maison.
#183VerfasserIsabelle. (609042) 31 Mär 12, 20:12
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#184Verfasseroopsy (491382) 01 Apr 12, 10:22
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Zu 176 - 178, 180f und 183:

Ganztagesschule oder nicht, dass sollte in der Tat jede Mutter, jede Familie selbst entscheiden. Ich bin nur der Meinung, dass sie es auch entscheiden können sollten. Dafür wäre es notwendig, dass es für alle in einer zumutbaren Entfernung sowohl eine Ganztages- als auch eine Halbtagesschule gibt, zum Beispiel ein Gymnasium, an dem das Abitur in bewährter Weise (kein Nobelpreisträger war auf „G8“!) nach insgesamt 13 Schuljahren abgelegt werden kann. Sogar in Frankreich gab bzw. gibt es Überlegungen, das (frühere) „deutsche Modell“ probeweise nachzuahmen.

Ich selbst war froh, dass meine Kinder alle auf dem G9 waren und nachmittags Zeit für viele Hobbys, für Freunde und für die Familie hatten. Als Lehrer war ich selbst in der glücklichen Lage, mir die Zeit der häuslichen Vor- und Nachbereitung des Unterrichts flexibel einteilen zu können. Ich hatte zwar sehr oft eine 60-Stunden-Arbeitswoche, aber wenn ich nachmittags Zeit für die Kinder haben wollte, habe ich eben lange nachts gearbeitet. Mir ist klar, dass das privilegierte Bedingungen waren. Ich würde sie vielen Müttern bzw. Vätern gönnen oder ihnen zumindest wünschen, einen Halbtagsjob zu finden, der ihnen Zeit für die Kinder lässt, aber ihre finanzielle Situation und ihre Rentenansprüche nicht in unzumutbarer Weise verschlechtert.
#185Verfassermars (236327) 01 Apr 12, 13:16
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Da gebe ich dir in allen Punkten Recht, mars. Dieses Streben nach Ganztagsbetreuung von Geburt an untergräbt das Elternrecht. Ob sich mal jemand findet, der darin einen Verstoß gegen Art. 6 GG sieht und in Karlsruhe dagegen klagt?
G8 - auch so ein Reizthema. In Bayern gab es in den 70-ern einen Schulversuch, besonders Begabte die Klassen 7-10 in 3 Jahren absolvieren zu lassen, sodass sie ihr Abitur nach 12 Jahren machen konnten. Der Versuch wurde nach wenigen Jahrgängen wieder aufgegeben, weil diese Schüler in der 11 nicht mehr mitkamen. Die Verkürzung war auf Kosten der echten Verankerung des Stoffes im Langzeitgedächtnis gegangen.
G8 führt also zu einer Senkung des Bildungsniveaus: Die Abiturienten vergessen den im Galopp durchgepaukten Stoff schnell wieder - oder die Curricula werden von vorne herein für G8 gekürzt.
Das erinnert mich an eine Spaßaufgabe, die wir beim Dreisatz einmal hatten: Ein Lehrer braucht 8 Schuljahre à 40 Schulwochen à 25 Unterrichtsstunden, um einem Schüler das Nötige fürs Leben beizubringen. Wie viele Lehrer braucht man, um diese Arbeit in einer Stunde zu schaffen?
#186VerfasserEifelblume (341002) 02 Apr 12, 13:02
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Mehr Jugendschutz
Schönheitsoperationen: Neues Gesetz schützt Jugend


Wien - Das neue Gesetz, das Schönheitsoperationen strenger regeln soll, dürfte noch vor der Sommerpause vom Parlament behandelt werden. Mit dem neuen Gesetz sollen medizinisch nicht notwendige Schönheitsoperationen konkret geregelt werden, um dabei gewisse Standards sicherzustellen und Missbrauch bei Jugendlichen zu verhindern.
Quelle: http://derstandard.at/1333185007135/Mehr-Jugendschutz-Schoenheitsoperationen-Neu...
#187Verfasseroopsy (491382) 03 Apr 12, 08:23
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#188Verfasseremg (454352) 03 Apr 12, 09:03
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In den ersten drei Jahren gehören die Kinder zur Mutter bzw. einer festen Bezugsperson, die sich nur um dieses Kind kümmert.
In den 60-er Jahren gab es einen Fachausdruck für die typischen Verhaltensweisen von Kindern, die vor dem 3. Lebensjahr in Gruppen professionell betreut wurden: Hospitalschäden
178

Tout s'explique ! Jetzt weiß ich endlich, warum so viele ehemalige DDR-Bürger, so viele Franzosen und Leute anderer Länder, in denen es Rabenmütter gab und gibt, nicht richtig ticken. Sie haben alle Hospitalschäden! Meine Kinder wussten trotz Crèche stets sehr genau, wer ihre festen Bezugspersonen waren und wo sie zu Hause waren. Eine stichhaltige wissenschaftliche Begründung dieser "deutschen" These ist mir bis heute noch nicht begegnet.

Dieses Streben nach Ganztagsbetreuung von Geburt an untergräbt das Elternrecht. Ob sich mal jemand findet, der darin einen Verstoß gegen Art. 6 GG sieht und in Karlsruhe dagegen klagt? 186

Niemand verlangt eine zwangsweise Ganztagsbetreuung von Geburt an. Bis zur Schulpflicht ist jegliche Betreuung freiwillig. Dass viele, viele Dreijährige seit den Fünfzigerjahren ganztägig, oft nur unterbrochen von einer zweistündigen Mittagspause, in den Kindergarten gehen, scheint den Gegnern der Ganztagsschule momentan entfallen zu sein.
#189VerfasserCeesem (719060) 03 Apr 12, 11:50
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Mehr Medikamenten-Studien an Kindern gefordert

Bis zu 90 Prozent der Medikamente sind für Kinder nicht zugelassen. Pharmazeutische Industrie fordert mehr klinische Studien für Kinderarzneimittel. Besonders große Defizite gebe es bei chronischen Erkrankungen.

...

Seit fünf Jahren gibt es eine EU-Verordnung, die Arzneimittelzulassungen für Kinder unter strengen Vorlagen zwingend vorschreibt. Das Problem dabei: "Studien dazu sind nicht nur extrem aufwendig und teuer (es gibt fünf definierte Altersgruppen, Anm.)", sagte Christoph Male, Leiter der Gerinnungsambulanz der Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde. In der Gesellschaft gebe es immer noch ethisch-moralische Bedenken und in Österreich fehle es zudem an der geeigneten Infrastruktur. In Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Finnland habe man sich bereits vor Einführung dieser Verordnung über Koordinationsstellen Gedanken gemacht. In Österreich fehle bisher ein solches Netzwerk.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2987241/mehr-medikamenten-studie...
#190Verfasseroopsy (491382) 03 Apr 12, 15:26
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Les Effarés

Noirs dans la neige et dans la brume,
Au grand soupirail qui s'allume,
Leurs culs en rond,

À genoux, cinq petits, - misère ! -
Regardent le boulanger faire
Le lourd pain blond...

Ils voient le fort bras blanc qui tourne
La pâte grise, et qui l'enfourne
Dans un trou clair.

Ils écoutent le bon pain cuire.
Le boulanger au gras sourire
Chante un vieil air.

Ils sont blottis, pas un ne bouge,
Au souffle du soupirail rouge,
Chaud comme un sein.

Et quand pendant que minuit sonne,
Façonné, pétillant et jaune,
On sort le pain ;

Quand, sous les poutres enfumées,
Chantent les croûtes parfumées,
Et les grillons ;

Quand ce trou chaud souffle la vie ;
Ils ont leur âme si ravie
Sous leurs haillons,

Ils se ressentent si bien vivre,
Les pauvres petits plein de givre,
- Qu'ils sont là, tous,

Collant leur petits museaux roses
Au grillage, chantant des choses,
Entre les trous,

Mais bien bas, - comme une prière....
Repliés vers cette lumière
Du ciel rouvert,

- Si fort, qu'ils crèvent leur culotte,
- Et que leur lange blanc tremblotte
Au vent d'hiver.....

Arthur Rimbaud
#191VerfasserIsabelle. (609042) 03 Apr 12, 19:42
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66 % des enfants de moins de 10 ans ne voyagent pas en voiture dans de bonnes conditions de sécurité, faute d’être installés correctement. Ces résultats ont été rendus publics jeudi 5 avril par la Prévention routière et Bébé confort.

Deux enfants sur trois circulent en voiture dans de mauvaises conditions de sécurité, faute d’être correctement attachés. Pas tant par violation flagrante de la réglementation – « seuls » 5,5 % des enfants ne sont pas du tout attachés – que par négligence ou maladresse.

« 38,5 % des enfants de notre étude sont très mal retenus », assure Paul Barré, responsable pédagogique de la Prévention routière. En cause : des sièges mal fixés, des harnais trop lâches ou surtout des ceintures adultes utilisées sans rehausseur pour des enfants de moins de dix ans et mesurant moins de 1,35 m. « En cas de freinage brutal, la ceinture peut cisailler le cou et la sangle ventrale risque de s’enfoncer dans l’abdomen, faute d’une maturité osseuse du bassin suffisante »,explique Paul Barré.

Ces constats sont issus d’une enquête de terrain réalisée en février dernier par la prévention routière et le fabricant de sièges pour bébé, Bébé confort, à proximité du jardin d’acclimatation du bois de Boulogne. Les conditions de circulation de 293 enfants, âgés en moyenne d’un peu plus de 5 ans, ont été étudiées. (La Croix, 5-4-12)
#192Verfassermars (236327) 05 Apr 12, 20:48
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#193VerfasserIsabelle. (609042) 05 Apr 12, 21:28
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"Das Kind wird zum Symbol"

Warum Kinder so oft die ersten Opfer im Scheidungskrieg der Eltern sind - Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger im Sonntagsinterview.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2990683/kind-zum-symbol.story
#194Verfasseroopsy (491382) 09 Apr 12, 08:53
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#195Verfassermars (236327) 10 Apr 12, 10:03
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Schönheits-OPs für Jugendliche auf Prüfstand

(BZ) Sie sind ein Dauerbrenner der Gesundheitspolitik: die Schönheitsoperationen bei Jugendlichen. Wie häufig sie vorkommen, ist aber bis heute nicht verlässlich erfasst worden. Dafür dreht sich die Debatte um Aspekte, die längst geklärt sind, während andere offenbleiben.

So hatten die Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Fraktion im März 2010 verlangt, medizinisch nicht notwendige Schönheits-OPs bei Jugendlichen unter 18 Jahren zu verbieten. Dies ist aber nach Einschätzung des Familien- und des Justizministeriums rechtlich nicht möglich. In einer Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages im April 2008 zeigte sich zudem, dass die Bundesärztekammer und die medizinischen Fachgesellschaften den Vorschlag der Union ablehnen.

Gleichwohl findet er sich nun wieder in einem Papier, das die Gesundheitspolitiker der CDU/CSU heute auf ihrer Klausurtagung beraten. Dass der Vorstoß der Union keinen Rückhalt findet, hat nicht nur mit der Rechtslage zu tun. Auch ist es schwierig zu bestimmen, was medizinisch nicht nötig sein soll. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) entfielen im vergangenen Jahr 1,16 Prozent aller ästhetisch-plastischen Eingriffe auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Man könne durchaus sagen, dass diese Eingriffe rein medizinisch nicht nötig seien, sagt Kerstin van Ark von der DGPRÄC. Allerdings litten viele Kinder und Jugendliche seelisch stark, wenn sie abstehende Ohren hätten. Die Ohrmuschelplastik sei deshalb unter den ästhetischen OPs bei unter 18-Jährigen der häufigste Eingriff, gefolgt von Änderungen an der Nase, Verkleinerungen der Brust und Eingriffen bei so genannter Gynäkomastie (ein männlicher Jugendlicher entwickelt Formen einer weiblichen Brust).

Aus Sicht der DGPRÄC ist eine Lösung sinnvoll, wie sie derzeit in Österreich überlegt wird: Ästhetische Eingriffe bei Kindern und Jugendlichen setzen ein psychologisches Gutachten voraus, um sicherzustellen, dass ein junger Mensch seelisch leidet und nicht etwa einem überzogenen Schönheits- oder Schlankheitsideal nacheifert. Das wäre auch deshalb sinnvoll, weil die Zahl von 1,16 Prozent nur einen Teil der Wirklichkeit zeigt. Sie basiert auf Angaben der Ärzte, die in der DGPRÄC organisiert sind. Wie viele Eingriffe an Jugendlichen vorgenommen werden, weiß aber niemand genau.
#196Verfassermars (236327) 13 Apr 12, 10:27
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#197Verfasseremg (454352) 13 Apr 12, 19:32
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Viel eleganter, emg, als der Zweijährige in 195, aber der war dafür drolliger!
#198Verfassermars (236327) 13 Apr 12, 19:50
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Je ne l’avais pas encore vu, il est mignon...et bien hardi !
#199Verfasseremg (454352) 13 Apr 12, 20:06
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Wieder einmal ein Bild von Kindern aus früheren Zeiten, und zwar das Gemälde von Peter Paul Rubens - Helene Fourment und ihre Kinder:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7b/Rubens_-_H%C3%A9l%C3%A8ne_Fou...

Nach dem Tod seiner ersten Frau, Isabella Brandt, ging Rubens eine zweite Ehe ein: 1630 heiratete er Helene Fourment, eine Verwandte seiner ersten Frau. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor.

Auf unserem Bild ist Claire abgebildet, die Älteste, die 1632 geboren wurde, außerdem Franz (1633), den Helene umschlungen hält. Rechts, nur eben angedeutet – genau hinschauen! – erscheint eine Kinderhand, die sich am Stuhl festhält; dies dürfte wohl die Hand der 1635 geborenen Isabella Claire sein.
#200Verfassermars (236327) 14 Apr 12, 19:16
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#201Verfasseremg (454352) 15 Apr 12, 12:47
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Die Sendung mit der Maus - 17 Nonstop Spots

Spotshttp://www.youtube.com/watch?v=o-BGepjoNJE&feature=relmfu
#202Verfasseremg (454352) 15 Apr 12, 16:29
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Emg :-))

Trainings
Wenn Kinder Lernen lernen


Lesen will gelernt sein.
Individuelles Anti-Chaos-Training und Leseförderung werden in Wien-Josefstadt angeboten

Wien - Kinder, die die Hälfte ihrer Bücher und Hefte nicht mithaben, die Wasserfarben vergessen und das Turnsackerl daheim liegen lassen, "brauchen oft Hilfe, damit sie ihre Siebensachen auch beisammenhaben", sagt Marliese Pick. Pick ist Direktorin in der AHS Feldgasse in Wien-Josefstadt und weiß aus langjähriger Erfahrung, dass "Lernen lernen" für die kleinen Chaoten häufig bereits mit dem Schultasche-Einpacken beginnt.
Quelle: http://derstandard.at/1334368979821/Trainings-Wenn-Kinder-Lernen-lernen
#203Verfasseroopsy (491382) 16 Apr 12, 08:55
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Le petit Chaperon rouge...vous connaissez?

http://blog.mes2l.fr/public/chaperon_rouge/.P1020535_m.jpg
#204Verfasseremg (454352) 16 Apr 12, 12:32
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2 X
#205Verfasseremg (454352) 16 Apr 12, 12:32
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In seinem viel zitierten, aber mittlerweile kaum noch gelesenen Buch "Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft" beschrieb der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich 1963, warum die zunehmende Arbeitsteilung und Rationalisierung der Arbeitswelt zum allmählichen Verschwinden des Vaters (genauer: der väterlichen Autorität) aus der Familie geführt hat. Mitscherlich spricht vom „Erlöschen des Vaterbildes“ oder gar „Vaterverachtung“, die gesellschaftliche Abwertung des Vaters als Vorbild, Lehrmeister und Erzieher zieht die „private“ Entfremdung nach sich.

Im traditionellen Beziehungsdreieck Vater-Mutter-Kind verkörperte der Vater einmal die „Außenwelt“, in der produktiven Auseinandersetzung mit ihm bildete sich die Ichstärke des Kindes, seine Realitätstüchtigkeit, sein Gewissen. Fehlt die väterliche Instanz, droht in der Sicht Mitscherlichs eine fatale Ichschwäche: leichte Verführbarkeit durch fremde „Autoritätsverstärkungen“ (wie etwa das Machtgefühl, einer bestimmten Gruppe anzugehören) oder auch durch schnellen Lustgewinn.
#206Verfassermars (236327) 17 Apr 12, 22:08
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An ein Kind

Ungetrübt und klar und helle
Rinnet noch des Lebens reine Quelle,
Zwischen Blumenufern Dir dahin.
Morgenroth glänzt auf den stillen Fluthen,
Und im Wiederschein der Purpurgluthen
Spiegelt sich Dein unbefangner Sinn.

Aber bald umwölkt ein trüber Schleier
Dir des Daseyns jugendliche Feier,
Und Aurora′s milder Glanz verbleicht.
Wolken ziehn sich über Dir zusammen,
Denn der Leidenschaften wilde Flammen
Haben bald die zarte Brust erreicht.

Und verlohren ist der goldne Frieden,
Der der Kindheit nur allein beschieden,
Wenn Dir Liebe droht mit giftigem Pfeil.
Hat er einmahl Dir das Herz durchdrungen,
Machen selbst des Erdballs Huldigungen
Nicht des Busens tiefe Wunde beil.

Blühe Deinem Schicksal denn entgegen,
Und wenn Stürme schauernd Dich bewegen,
Wanke dennoch nimmermehr Dein Sinn.
Kraft und Muth siegt über bittre Leiden,
Und wenn alle Rosen von Dir scheiden,
Welke nie der Hoffnung Grün Dir hin.

Charlotte von Ahlefeld
(* 06.12.1777 , † 27.07.1849)
#207Verfasseroopsy (491382) 18 Apr 12, 09:02
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#208Verfasseremg (454352) 18 Apr 12, 10:27
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#209Verfasseremg (454352) 20 Apr 12, 10:18
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Ergänzung zu 206:

Zu Mitscherlichs These von der "vaterlosen Gesellschaft" schrieb Heiko Ernst in "Psychologie heute" Folgendes:

Die „Vaterlosigkeit“ ist damals wie heute vor allem eine „innere Vaterlosigkeit“: Selbst physisch präsente, engagierte junge Väter sind in ihrer Rolle tief verunsichert.

Sie haben kaum ein Bewusstsein davon, was Vatersein heute sein soll oder noch sein kann - im Spannungsfeld wirtschaftlicher Zwänge, familiären Strukturwandels, widersprüchlicher gesellschaftlicher Erwartungen. Welche Werte, welche Eigenschaften sollen sie ihren Kindern vorleben? Wie können sie im Zeitalter des postmodernen, partnerschaftlichen „Verhandlungshaushalts“ eine Grenzen setzende Autorität sein und gleichzeitig einfühlsam und liebevoll? Ganz zu schweigen von solchen Vätern, die sich gleich ganz um die alltäglichen Mühen der Erziehungsarbeit drücken und sich auf die Rolle des Samenspenders und Freizeitmoderators zurückziehen.
#210Verfassermars (236327) 20 Apr 12, 18:45
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#211Verfasseremg (454352) 22 Apr 12, 11:07
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Sieht er nicht ein bisschen traurig aus, der Dauphin Charles Orlant, gemalt vom „Meister von Moulins“?
#212Verfassermars (236327) 23 Apr 12, 14:31
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Frau Lose sitzt weinend im Sessel. Ihr Mann fragt entsetzt, was sie habe. Da schluchzt Frau Lose:
»Egon, ich glaube, wir sind zu streng mit Fritzchen. Als ich ihn gestern im Kaufhaus verloren hatte, wurde er nach seinem Namen gefragt. Und er hat geantwortet: >Fritzchen Lassdas!<«<br/>
#213Verfassermars (236327) 25 Apr 12, 17:11
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Canadian Children's Opera Company sing Donizetti Servants'Chorus in Deutschlandsberg

http://www.youtube.com/watch?v=yxHfHZHWBw4&feature=related

Deutschlandsberg ist eine kleinere Stadt in der Nähe von Graz; mehr über diese Stadt demnächst im Österreichfaden, herzlichst oopsy
#214Verfasseroopsy (491382) 25 Apr 12, 18:26
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#215Verfasseremg (454352) 26 Apr 12, 15:39
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#216VerfasserTheoD (392230) 27 Apr 12, 09:18
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Gut, TheoD, denn in diesem Faden geht es ja keineswegs um ein Verniedlichung des Kinds bzw. des Kindseins; hier haben sowohl drollige als auch trostlose Aspekte ihren Platz; c'est la vie ...
#217Verfassermars (236327) 27 Apr 12, 15:38
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Die Oma möchte wissen, wie die Enkelkinder in der Schule sind.
Sabine berichtet stolz: »Ich bin die Erste im Rechnen.«
Kurt kann auch stolz sein: »Ich bin der Erste im Turnen!«
Dann wendet sich Oma dem kleinen Ernst zu: »Na, Ernstchen, und du?«
Ernst strahlt sie an: »Oma, ich bin der erste auf dem Schulhof, wenn es zur Pause klingelt.«
#218Verfassermars (236327) 28 Apr 12, 09:33
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"Warum schreit dein Schwesterchen so?"
"Sie bekommt neue Zähne."
"Ja, will sie denn keine?"


Fritzchen verbringt den Nachmittag bei seiner Oma. Als er beim Kakaotrinken mit seiner Tasse kleckert, entfährt ihm ein unanständiges Wort. Oma ist entsetzt: "So was sagt man doch nicht! Wenn du dieses Wort nie wieder aussprichst, bekommst du von mir einen Euro."
"Ich verspreche es", sagt Fritzchen schnell und steckt den Euro ein. Treuherzig grinsend meint er dann: "Du, ich kenne noch ein Wort, das ist mindestens zehn Euro wert!"
#219Verfasseroopsy (491382) 30 Apr 12, 11:11
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Das Grazer Kindermuseum

http://www.fridaundfred.at/

Ich habe es zu zwei Themen besucht und die Präsentation hat mir unwahrscheinlich gut gefallen.
#220Verfasseroopsy (491382) 02 Mai 12, 09:47
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Etwas ähnliches gibt es auch in Frankfurt.
http://kindermuseum.frankfurt.de/

Sehr zu empfehlen ist natürlich auch das "Le Vaisseau" in Straßburg.
http://www.levaisseau.com/
Einfach genial.

Aber auch das Technoseum in Mannheim hat uns gut gefallen. Auch da kann man vieles ausprobieren.
http://www.technoseum.de/

Nicht nur für Mathefreaks: das Mathematikum in Gießen
http://www.mathematikum.de/
#221VerfasserKatz2 (473027) 02 Mai 12, 10:34
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15 Millionen Kinder kommen jedes Jahr zu früh zur Welt. 1,1 Millionen Babys sterben an den Folgen der Frühgeburt: Das ist das Ergebnis des weltweit ersten umfassenden Frühgeborenen-Reports, der am Mittwoch in London vorgestellt wurde.

Entwickelte Länder wie Deutschland oder die USA schneiden im internationalen Vergleich nicht automatisch gut ab.

"Es ist das erste Mal, dass wir Schätzungen für alle Gegenden der Welt vorlegen können", sagt die Südafrikanerin Joy Lawn. Sie ist eine der Hauptautorinnen der Studie und eine von mehr als 100 beteiligten Forschern von 40 Universitäten, UN- und Hilfsorganisationen.

Die höchste Quote an Frühgeburten hat der Studie zufolge mit 18,1 Prozent Malawi in Südostafrika, die niedrigste Weißrussland mit 4,1 Prozent. Die USA liegen mit zwölf Prozent auf Rang 131. In Deutschland werden der Statistik zufolge 9,2 Prozent aller Kinder zu früh geboren. Die Bundesrepublik kommt damit international auf Rang 79 und ist damit schlechter als viele Nachbarstaaten – und auch schlechter als Albanien oder Surinam. Eines haben aber fast alle der 65 genauer untersuchten Staaten gemeinsam: "Die Zahlen steigen", sagt Lawn.
#222Verfassermars (236327) 03 Mai 12, 14:29
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Bei unserem letzten Aufenthalt in Paris besuchten wir ein Kindertheater, das Aktéon. Hier werden auch Vorstellungen für die ganz Kleinen (1-4 Jahre) gegeben. Unserer Kleinen hat es sehr gut gefallen, sie hat gelacht, geklatscht, mitgesungen und sich gefreut, wenn M. Lapin wieder auftauchte. Wir finden, daß das Theater sehr zu empfehlen ist:
http://www.akteon.fr/

Außerdem haben wir ein Café besucht, das sich auf Kinder spezialisiert hat. Die Kinder können dort herumlaufen, wie sie wollen, während die Eltern in Ruhe Kaffee trinken oder etwas essen, es gibt eine schöne Spielecke, einen Wickeltisch, eine "Garage" für Kinderwagen und natürlich auch Spielsachen und anderes zu kaufen.
Einziger negativer Punkt war für mich, daß alle Gerichte Fertiggerichte waren (wenn auch Bio), die einfach in der Mikrowelle aufgewärmt wurden. Ich war eigentlich begeistert gewesen, weil für Babys und Kleinkinder spezielle Gerichte angeboten wurden. Ich war so naiv zu glauben, daß frisch gekocht würde, doch eine Küche gab es nicht einmal und das "Bing!" der Mikrowelle war deutlich zu hören. Für Mikrowellenessen fand ich es dann zu teuer. Doch für einen Kaffee lohnt sich der Besuch.
http://www.lepoussettecafe.com
#223VerfasserTigrou (459790) 03 Mai 12, 14:47
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Die KJA - die Kinder- und Jugendanwaltschaft

Die Homepage: http://www.kja.at/
#224Verfasseroopsy (491382) 07 Mai 12, 12:27
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Kindermund ...

Horst schwänzt immer wieder die Schule und geht auf den Fußballplatz. Der Lehrer redet ihm ins Gewissen: »Weißt du, was aus einem Jungen wird, der nichts lernt und nur Fußball spielt?«
»O ja. Der kommt später in die Bundesliga und wird Millionär.«
#225Verfassermars (236327) 09 Mai 12, 09:31
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#226Verfasseroopsy (491382) 10 Mai 12, 10:26
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Spar wegen verbotener Kinderwerbung verurteilt

Die Aufforderung "Hol dir hier das Buch dazu" richtet sich direkt an Kinder und stelle eine unzulässige direkte Kaufaufforderung dar, so der VKI. Das Urteil gegen Spar ist nicht rechtskräftig.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/3015521/stickerbuch-spar-verb...

Spar ist ein große Handelskette in Österreich.

Ich flüstere einmal: Ich habe als Kind mit Begeisterung diese Bildchen gesammelt und getauscht.
#227Verfasseroopsy (491382) 10 Mai 12, 16:40
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(BZ) Gerade einmal 17 und 14 Jahre alt sind die Preisträger des ersten Jugendfriedenspreises der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN e.V.). Christella Langen und Niklas Zollinger, die mit ihrer Forderung nach einem Kinderrecht auf eine intakte Umwelt für Furore sorgen, werden am 11. Mai im Heidelberger Schloss von der DGVN und der Klimaschutz Stiftung mit dem ersten Jugendfriedenspreis für ihr außergewöhnliches Engagement als Unicef-Juniorbotschafter in Lörrach ausgezeichnet.

"Wir sind überglücklich. Der Preis spornt uns an, weiter für die Rechte von Kindern zu kämpfen und anderen als gutes Beispiel voranzugehen", sagt Christella Langen. "Die Anerkennung unserer Arbeit tut gut." Der Jugendfriedenspreis wird zum ersten Mal vergeben und war zunächst nur für das Land Baden-Württemberg ausgeschrieben. Eine bundesweite Ausweitung ist angedacht.

Ausgezeichnet werden Jugendliche und junge Gruppen, die sich im Sinne der Vereinten Nationen engagieren.
#228Verfassermars (236327) 11 Mai 12, 10:07
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Wenn Eure Kinder Euch mal wieder ärgern, freut Euch, dass sie gesund sind.
http://video.sina.com.cn/v/b/76724307-1893801487.html
#229Verfasserpaul potts (863386) 11 Mai 12, 12:56
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Zwar haben in Dld. alle Kinder ab 2013 von ihrem ersten Geburtstag an einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Ob das Ziel jedoch angesichts des schleppenden Ausbautempos vor allem im Westen Deutschlands noch erreicht werden kann, ist zumindest fraglich.

Doch selbst wenn das klappen sollte, bleibt ein weiteres großes Problem: die Öffnungszeiten von Kitas und Horten. Vor 8 Uhr und nach 16 oder spätestens 17 Uhr geht nur in den seltensten Fällen noch etwas. Was also tun als Krankenschwester oder Ärztin mit Früh-, Spät- und Wochenendschichten? Was tun als Verkäuferin im Lebensmittelgeschäft, die um 6 Uhr die Regale auffüllen muss? Was tun, wenn der Chef in der Kommunikationsabteilung mal wieder ein Meeting auf 17 Uhr gelegt hat? Und wer hat schon Oma und Opa in der Nachbarschaft, die regelmäßig einspringen können?

So unterschiedlich sind die Gepflogenheiten weltweit:

In den USA ist es vollkommen üblich, dass eine Mutter sechs Wochen nach der Geburt wieder arbeiten geht. Kindermädchen und Kitas mit langen Öffnungszeiten machen es möglich. Und die Geburtenrate ist in Amerika mit 2,07 deutlich höher als hierzulande.

Die griechische Regierung hat angesichts der Krise vor allem auch im sozialen Bereich gekürzt. Kitaplätze sind nur noch schwer zu bekommen. Vor allem gutausgebildete junge Menschen tragen sich eher mit dem Gedanken auszuwandern, als ausgerechnet jetzt Kinder zu bekommen.

Norwegen bietet Eltern ein Rundum-sorglos-Paket - und die nehmen es auch an. Die Geburtenrate in Oslo hat sich in den vergangen 30 Jahren verdoppelt, 80 Prozent der Frauen sind berufstätig.

In Deutschland ist die Geburtenrate zu niedrig, in Griechenland ist die Lage noch schlimmer. In Pakistan dagegen werden zu viele Kinder geboren, es gibt Familien mit zwölf Sprösslingen und mehr. Manche Staaten versuchen schon seit Jahrzehnten, mit politischen Mitteln die Lebenspläne ihrer Bürger zu steuern - mit Erfolg etwa in Skandinavien. Die USA brauchen keine staatlichen Anreize - sie zahlen weder Kindergeld, noch organisieren sie einen bezahlten Mutterschutz. Die Mittelschicht ist stolz auf ihren Nachwuchs, Kinder zu haben, ist eine Frage des Prestiges. (nach http://www.spiegel.de/politik/ausland/familienpolitik-warum-deutschland-keine-lu... )
#230Verfassermars (236327) 14 Mai 12, 11:26
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#231VerfasserElö (662022) 14 Mai 12, 17:45
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Kinderspiel

Ich hab eine Zither, du ein blaues Band,
komm laß uns werden ein Paar!
Er faßt nach ihrer braunen Hand
und bietet die Lippen ihr dar.

Sie küssen sich hungrig, sie küssen sich satt,
die Vöglein lauschen sacht:
er rührt sich in den Büschen kein Blatt;
nacktfüßig komm die Nacht.

Die jüngsten Sterne gucken
neugierig auf die zwei,
ihre goldnen Wimpern zucken...
zögern ziehen sie vorbei.

Maria Janitschek, gest. 1927
#232Verfasseroopsy (491382) 15 Mai 12, 09:01
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Ainsi font, font, font, Les petites marionnettes,
Ainsi font, font, font, Trois p'tits tours et puis s'en vont

http://www.youtube.com/watch?v=ecH4QGBBvJE
#233Verfasseremg (454352) 15 Mai 12, 17:19
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Emg :-))

Stilblüten aus Kinderaufsätzen I

Säuren können ächzend wirken.

Odysseus war viele Jahre fort von zuhause. Dort wartete schon
sehnsüchtig seine Frau Odyssee.

Das Trojanische Pferd war nur außen ein Pferd. Innen war es ein
Wohnmobil.

Im Farahdibakäfig ist die Spannung weg.

Siegfried hatte seine Achillesferse am Rücken.

Alle Fische legen Eier. Die russischen sogar Kaviar.
#234Verfasseroopsy (491382) 17 Mai 12, 09:15
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Une histoire de poulailler!

Une poule sort de son poulailler, elle se plaint :
- Quel froid de canard !
A ce moment, un canard qui passait par là répond :
- Ne m'en parlez pas, j'en ai la chair de poule.
#235Verfasseremg (454352) 17 Mai 12, 12:23
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Fraîcheur et innocence d'un regard d'enfant sur un monde indéchiffrable.

Vu, il y a deux jours, au centre de Morges:

Deux écoliers de neuf à dix ans, un Africain et un Asiatique passent devant cette affiche:

http://www.auns-initiative-nein.ch/fr/actualites/

Le petit Asiatique stupéfait: C'est qui ça?

Le jeune Africain: C'est la Suisse!

Explications à la radio:
http://www.rts.ch/info/3983198-economiesuisse-s-oppose-a-l-asin-les-explications...
#236VerfasserClélia (601872) 17 Mai 12, 16:49
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Le vilain petit canard d'Andersen.

http://www.youtube.com/watch?v=jbuAncD_2G8

La scène de ménage entre les parents canards est très réussie!
#237VerfasserClélia (601872) 18 Mai 12, 08:43
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19 mai 1874: Le travail de la femme et de l'enfant mieux réglementé

Une loi instaure de nouvelles règles quant aux conditions de travail de certaines catégories de la population. Ainsi, il sera dorénavant interdit d’employer un enfant en deçà de 12 ans, sauf exception. Pour les mineurs et les femmes en âge de travailler, le travail sera limité à douze heures par jour et interdit le dimanche et les jours fériés. Malgré la peur des « classes laborieuses », notamment après la Commune de Paris, cette concession paraît nécessaire, ne serait-ce que sur un point de vue militaire. En effet, la défaite contre la Prusse est perçue par beaucoup comme la défaite de corps usés par le travail avant l’âge. L’autre innovation est la création d’institutions susceptibles de contrôler l’application de la loi et de prononcer des sanctions. Toutefois, faute de moyens humains, la portée de cette loi sera très limitée dans les faits.
#238Verfassermars (236327) 19 Mai 12, 09:05
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#239Verfasseroopsy (491382) 19 Mai 12, 09:55
Kommentar
Mittagszauber

Im Garten wandelt hohe Mittagszeit,
der Rasen glänzt, die Wipfel schatten breit;
von oben sieht, getaucht in Sonnenschein
und leuchtend Blau, der alte Dom herein.

Am Birnbaum sitzt mein Töchterchen im Gras;
die Märchen liest sie, die als Kind ich las;
ihr Antlitz glüht, es ziehn durch ihren Sinn
Schneewittchen, Däumling, Schlangenkönigin.

Kein Laut von außen stört; ′s ist Feiertag -
nur dann und wann vom Turm ein Glockenschlag!
Nur dann und wann der mattgedämpfte Schall
im hohen Gras von eines Apfels Fall!

Da kommt auf mich ein Dämmern wunderbar,
gleichwie im Traum verschmilzt, was ist und war:
die Seele löst sich und verliert sich weit
ins Märchenreich der eignen Kinderzeit.

Emanuel Geibel
(* 17.10.1815 , † 06.04.1884)
#240Verfasseroopsy (491382) 21 Mai 12, 10:05
Kommentar
Stilblüten:

Wenn man kurzsichtig ist, geht man zum Optimisten und läßt sich eine
Brille verschreiben.

Auf das Formular mußten wir laut und deutlich unsere Namen schreiben.

Fröhlich singend fuhr der Bus los.
#241Verfasseroopsy (491382) 23 Mai 12, 09:42
Kommentar

Ah! les crocrocro les crocrocro les crocrocrodiles

http://www.youtube.com/watch?v=3YI08sRToU0&feature=fvwrel
#242Verfasseremg (454352) 23 Mai 12, 18:48
Kommentar
Kürzlich im Vorbeigehen gehört:

Ein kleiner Junge zu seiner kleinen Begleiterin, "Ist deine Freundin realistisch oder hast du sie dir ausgedacht?".


Ich brauchte selbst einige Sekunden, bis mir das richtige Wort einfiel. :-))
#243VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 23 Mai 12, 19:01
Kommentar
350 Millionen für Kitas und mehr Tagesmütter

In Deutschland fehlen mindestens 130 000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige. Die Bundesregierung will nun den Bau von Kitas mit zinsgünstigen Krediten fördern. Grund: Die Angst vor einer Klagewelle von Eltern.

Denn vom 1. August 2013 an haben Eltern einen Rechtsanspruch auf ein staatlich gefördertes Betreuungsangebot. Um bis dahin genug Plätze anbieten zu können, stellte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder am Mittwoch ein 350 Millionen Euro schweres Förderprogramm vor.

An dem vereinbarten Rechtsanspruch ab August 2013 werde nicht gerüttelt, sagte Schröder bei der Vorlage des Aktionsplans in Berlin. Sie fügte hinzu: "Die Eltern vertrauen darauf. Wir dürfen sie nicht enttäuschen."

Die Kommunen glauben trotz der Hilfen des Bunds nicht, dass der Termin gehalten werden kann. Es fehlte immer noch viel Geld, um den Bedarf an Plätzen vollständig zu decken, erklärten die kommunalen Spitzenverbände am Mittwoch in Berlin. Der Rechtsanspruch sei noch nicht flächendeckend gesichert.

Schröders Aktionsprogramm sieht mehrere Maßnahmen vor, um die Zweifel zu entkräften. Kommunen und Träger von Kindergärten und -tagesstätten sollen beim Bau und Betrieb der Einrichtungen auf zinsgünstige Kredite von 350 Millionen Euro zurückgreifen können. Der Bund will einen Zinszuschuss dazugeben. (http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/350-millionen-fuer-kitas-... )
#244Verfassermars (236327) 30 Mai 12, 22:19
Kommentar
In der Einleitung nannte oopsy als denkbares Thema dieses Fadens auch die Jugendsprache. Dazu passt gut dieser Spruch Goethes:

"Ich hör' es gerne, wenn die Jugend plappert: Das Neue klingt. Das Alte klappert."


Nun las ich, dass merkwürdigerweise zum Jugendwort 2011 von einer Jury aus Jugendlichen und Journalisten "Swag" gekürt wurde. Der US-amerikanische Ausdruck aus der Rapmusik bezeichne eine "beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung", teilte der Langenscheidt Verlag damals mit.

Wer erinnert sich an andere Jugendwörter des Jahres?

Oder hat jemand schon einen Vorschlag für das Jugendwort 2012? - Dann her damit!

#245Verfassermars (236327) 31 Mai 12, 17:35
Kommentar
Ein trauriger Witz zum Thema Kindheit:

»Ich freue mich, daß du dich mit dem neuen Jungen von nebenan so gut verträgst, Daniel. Vorhin hast du ihm ja sogar ein paar Bonbons geschenkt.«
»Das waren keine Bonbons, Mami, das waren seine Vorderzähne.«
#246Verfassermars (236327) 01 Jun 12, 22:20
Kommentar
Lieber Gott, ich liege
im Bett. Ich weiss, ich wiege
seit gestern fünfunddreissig Pfund.
Halte Pa und Ma gesund.
Ich bin ein armes Zwiebelchen,
nimm mir das nicht übelchen.

Lieber Gott, recht gute Nacht,
ich hab noch schnell Pipi gemacht,
damit ich von dir träume.
Ich stelle mir den Himmel vor
wie hinterm Brandenburger Tor
die Lindenbäume.
Nimm meine Worte freundlich hin,
weil ich schon sehr erwachsen bin.

Lieber Gott mit Christussohn,
Ach schenk mir doch ein Grammophon.
Ich bin ein ungezognes Kind,
weil meine Eltern Säufer sind.
Verzeih mir, dass ich gähne.
Beschütze mch in aller Not,
Mach meine Eltern noch nicht tot,
Und schenk der Oma Zähne.

- Joachim Ringelnatz 1883-1934

:-))
#247Verfasseroopsy (491382) 03 Jun 12, 15:10
Kommentar
Wie man sich wiegt .... Kinderwiegen

Ein einfacheres Modell
http://korb-rieck.de/images/product_images/popup_images/986_0.jpg

Eine futuristisch anmutende Wiege
http://www.kindermoebel-shogazi.de/uploadfiles/bilder/babybetten-wiege/4712_Wieg...

Etwas rustikaler
http://www.mamiweb.de/magazinbilder/container/007/7775/babywiege-l.jpg?t=1313053...

Es geht auch ohne :-))
http://www.apotheke-dr-herrmann.de/mutter_und_kind/baby_wiegen/pics/image.jpg

Schon etwas fürstlicher
http://katerwolf.files.wordpress.com/2011/12/dsc_4266.jpg

Mehr ein goldener Käfig
http://lh6.ggpht.com/garnesha621/R5OtG-qPkSI/AAAAAAAAAWk/Su8pwx2As7U/s400/IMG_06...

Auch als Cabrio verfügbar :-))
http://www.moebel-aus-massivholz.de/wp-content/uploads/2012/01/rockid_hr1.jpg

Werkstoff Karton
http://www.moebel-aus-massivholz.de/wp-content/uploads/2012/01/lullaby-eco-cradl...

Aus der Serie Kung Fu ?
http://cdn1.misterhonk.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/sjs_rocking-horse.jpg?...

:-))
#248Verfasseroopsy (491382) 04 Jun 12, 11:41
Kommentar
Jedes fünfte österreichische Kind ist übergewichtig

Laut einer Expertin der Uniklinik Innsbruck hat die Anzahl der übergewichtigen Kinder massiv zugenommen. Zwanzig Prozent der unter 18-Jährigen sind übergewichtig, rund 8 Prozent leiden an Fettleibigkeit.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/3034381/jedes-fuenfte-oesterreichis...
#249Verfasseroopsy (491382) 05 Jun 12, 10:11
Kommentar
Die Aufnahme von Pflegekindern ist eine große Herausforderung, der sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald fast 200 Eltern stellen.

Theresa Lindner (Name von der Redaktion geändert) hat Grundausstattungen für jedes Alter: Wenn ein Kind in ihre Familie kommt, bringt es oft gar nichts mit. Schlimmer als fehlende materielle Versorgung sind die emotionalen Folgen der Erlebnisse, die Kinder hinter sich haben, bevor sie in Pflegefamilien kommen. Bei den Lindners finden sie Geborgenheit – und manche ein dauerhaftes Zuhause. Zurzeit kümmern sich 15 Pflegefamilien im Landkreis vorübergehend und 180 längerfristig um Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern bleiben können.

Es gibt solche typischen Momente. Zum Beispiel, wenn ein Pflegekind wissen will: "Warum fragst du mich, wie es in der Schule war?" Dass ihnen jemand Interesse entgegenbringt, ist für die meisten neu. Bis sie zu Theresa Lindner kommen. Erinnert sie sich an ihr erstes Pflegekind? "Natürlich", erzählt sie lachend, "das war ein Geburtstagsgeschenk". Es kam zufällig an ihrem Geburtstag in ihre Familie.

Zehn Jahre ist das her. Damals war ihre jüngste leibliche Tochter zwei Jahre alt, die zwei Älteren sieben und zwölf. Das neue Kind war ein Baby – "und alle haben sich gefreut". Das sei immer so, bei jedem neuen Kind, auch nach zehn Jahren noch. Die Lindners leben in der Region Müllheim und sind eine offene Familie. Aber jede Aufnahme ist auch eine Erschütterung für diejenigen, die schon da sind ...

Mehr findet ihr hier: http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/ein-zuhause-bei-ei...
#250Verfassermars (236327) 05 Jun 12, 19:02
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Studie zu Fettleibigkeit Die dicken Kinder von Rom


Pizza und Eiscreme: Italienische Kinder haben einer europäischen Studie zufolge am stärksten mit Übergewicht zu kämpfen - gefolgt vom Nachwuchs in anderen Mittelmeer-Staaten. Jetzt soll "Capitan KUK" den Kleinen Obst und Gemüse schmackhaft machen.


Rom - Die mediterrane Küche gilt als äußerst gesund: Obst, Gemüse, Fisch und Olivenöl sollen schlank halten und Krankheiten vorbeugen. Doch ausgerechnet die jungen Italiener liegen inzwischen beim Übergewicht in Europa ganz vorn. Mehr als 40 Prozent der Zwei-bis Zehnjährigen sind einer europäischen Untersuchung zufolge übergewichtig oder fett. Bei ihren Altersgenossen in Griechenland, auf Zypern und in Spanien sieht es der Studie zufolge nicht viel besser aus.



"Die Erhebungen der letzten zehn, zwanzig Jahre zeigen, dass wir in Südeuropa höhere Fallzahlen von Fettleibigkeit bei Kindern haben", sagt der Leiter der IDEFICS-Studie am Bremer Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung der Universität Bremen, Wolfgang Ahrens. Bei dem von der EU-geförderten Forschungsprogramm untersuchen seit 2006 Forscher in elf Ländern Lebensstil-bedingte Erkrankungen der Kinder. Mit 16.225 Kindern ist es die größte Langzeitstudie in der EU zu ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen bei Kindern.


Die mediterrane Kost, seit 2010 auf Betreiben Italiens, Spaniens, Griechenlands und Marokkos als Mittelmeer-Diät sogar von der Unesco als Immaterielles Kulturerbe anerkannt, schmeckt mittlerweile anderen besser. "Die Daten, die wir gesammelt haben, deuten darauf hin, dass das Mittelmeer nach Norden wandert", sagt Ahrens. In Schweden werde von den Kindern inzwischen eher "mediterran" gegessen als am Mittelmeer.


Die italienische Regierung hat das Problem erkannt. "Capitan KUK" soll die Kinder umstimmen. Das Gesundheitsministerium hat den Comic-Helden erfunden, um sie zum Essen von Früchten und Gemüse zu animieren. Denn diese Bilder gehören zum Alltag: In einem Kinderwagen am Strand von Paestum in Süditalien liegt eine Chips-Tüte, friedlich nuckelt ein Kleinkind an einer Flasche mit süßer Limo. Am Strand von Fano unterhalb von Rimini planschen pausbackige Jungen und Mädchen, und auch am Gardasee spielen einige Kinder mit Speckfalten - und schlecken Eis.


"Viele italienische Eltern können nicht nein sagen"


Gesundheitsminister Renato Balduzzi möchte zudem mit einer neuen Steuer auf gezuckerte Limonaden-Getränke zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Ernährungsgewohnheiten der Jugend verbessern und Geld für Gesundheitsmaßnahmen in die klammen Kassen spülen. Die Abgabe solle "die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken, das in den Familien zu wenig gesehen wird", sagt der Minister. "Die Hälfte unserer Kinder konsumiert zu viel kohlensäurehaltige und gezuckerte Getränke." Sein Plan stößt allerdings auf harsche Kritik. Verbraucherschützer werfen der Regierung vor, sie wolle unter dem Vorwand der Gesundheitsförderung den Bürgern erneut in die Taschen greifen.


Gerade die italienischen Mütter sind normalerweise sehr um ihren Nachwuchs besorgt. Genau das kann zum Bumerang werden. "Es gab das Schönheitsideal, dass Kinder etwas proper sein sollen. Die Vorstellungen, wie ein gesundes Kind aussieht, gehen noch immer auseinander", sagt Ahrens. Manche Mutter lässt ihr Kind zudem wegen der Kriminalität oder wegen des chaotischen Verkehrs nicht zum Spielen auf die Straße. Und wie überall in Europa sitzen die Kleinen immer mehr vor dem Computer, surfen im Netz oder sehen fern, gern auch beim Essen. "Kinder, die viel fernsehen, ernähren sich anders und greifen eher zu ungesunden Nahrungsmitteln", sagt Ahrens.


Auch mangelnde Konsequenz könnte eine Rolle spielen. "Ein süßer Riegel zwischendrin, das ist einfacher als ein Apfel", schildert Paola, die inzwischen Großmutter ist, ihre Erfahrungen mit ihrem Enkel. Emanuela Sarolsi aus Forli in Oberitalien, Mutter von drei Kindern, meint: "Viele italienische Eltern können nicht nein sagen." Tatsächlich werden der Studie zufolge Essensregeln am strengsten in Schweden eingehalten.


Was zudem kaum bekannt ist: Schlafmangel macht dick. "Es gibt eine klare Beziehung zwischen Schlafdauer und Übergewicht. Die Stoffwechsellage verändert sich, die Insulinsensibilität nimmt ab, das Risiko für Diabetes steigt." Schlafen Grundschulkinder weniger als neun Stunden pro Nacht, sind sie doppelt so anfällig für Übergewicht wie Kinder mit elf Stunden Schlaf, fanden die Forscher heraus. Und die Studie ergab: "Die italienischen Kinder schlafen am kürzesten von allen, die schwedischen am längsten."


Und schließlich gibt es in Italien ein paar Nationalgerichte, die sicher nicht zur gesunden mediterranen Kost gehören, aber Kindern schmecken: Pizza und Eiscreme.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kinder-in-italien-sind-die-dicksten-...
#251VerfasserCeesem (719060) 05 Jun 12, 20:04
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Laut einer Ende Mai erschienenen Studie des Kinderhilfswerks Unicef unterstützt kein Land der Erde Eltern so großzügig wie Frankreich. Der Großteil der Fördermittel kommt der Kinderbetreuung zugute. Anderweit mag als Rabenmutter in Verruf geraten, wer seine Zöglinge in zartem Alter Fremden anvertraut. In Frankreich gilt dies als normal. Ob in der Krippe oder der École maternelle, der französischen Variante des Kindergartens: Ganztagsbetreuung ist die Regel.

Die Vielfalt der Angebote ist beeindruckend. Eine halbe Million vom Staat mitfinanzierte Tagesmütter bieten ihre Dienste an. Es gibt stundenweise buchbare Krippen. Landesweit stehen für 30 Prozent der Kleinkinder Krippenplätze zur Verfügung. So gut Frankreich im EU-Vergleich damit abschneidet, es sind zu wenig. Aktuell fehlen mehr als 300 000 Krippenplätze. Kindergartenplätze gibt es hingegen genug.

Mehr in: http://www.badische-zeitung.de/liebe-familie/kitaplaetze-und-die-familienpolitik...
#252Verfassermars (236327) 06 Jun 12, 08:53
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Mon âne, mon âne, a bien mal à la tête...

http://www.youtube.com/watch?v=YK0ix1KoGTQ&feature=related
#253Verfasseremg (454352) 07 Jun 12, 18:42
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Eine Mutter bringt ihre Zwillinge Tim und Tom ins Bett. Der eine lacht und lacht, da fragt die Mutter: „Warum lachst du denn so viel?“. Darauf antwortet er: „Du hast Tom zweimal gebadet und mich gar nicht!“
#254Verfasseremg (454352) 08 Jun 12, 09:41
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#255Verfasseremg (454352) 08 Jun 12, 17:38
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Zwei Millionen Kinder sterben an vermeidbaren Krankheiten

New York - Jedes Jahr sterben mehr als zwei Millionen Kinder weltweit an Durchfall und Lungenentzündung.
Quelle: http://derstandard.at/1338558971109/Epidemiologie-Zwei-Millionen-Kinder-sterben-...

:-((
#256Verfasseroopsy (491382) 09 Jun 12, 11:17
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Kindheit: Frühformen gegenständlichen Erlebens

Erst von etwa dem zweiten Monat an „zeigen sich im Verhalten des Kindes Anzeichen aktiver Zuwendung zur Umwelt, und damit zugleich findet ein Umschlag in der Art seines sonstigen Verhaltens statt. Während es in den ersten Wochen nur bei Wärme, Trockenheit und Sättigung positive Affektäußerungen zeigt, auf alles andere aber schreckhaft zusammenfahrend und unmutsvoll reagiert, treten mit der aktiven Einstellung auch bei Sinneserlebnissen positive Gefühle in Erscheinung. Für die theoretische Deutung des sich damit anbahnenden Neuen ist es wichtig, dass das Kind sich um die gleiche Zeit bei Eindrücken, die es wiederholt gehabt hat, anders zu verhalten beginnt als bei neuen.

Hierbei muss irgendwie ein Bekanntsein mitsprechen, die früheste Form des Gedächtnisses, die also zur selben Zeit konstatiert werden kann, in der das Kind aktiv zu lauschen und zu schauen und dabei Zeichen der Befriedigung zu zeigen beginnt.

Gedächtnismäßige Nachwirkung liegt auch den ersten Nachahmungen zugrunde, die nun zu verzeichnen sind. Solche Nachahmungen lassen aber auch erkennen, dass nunmehr bei den Bewegungen des Kindes Richtungsmomente wirksam werden, die auch schon in einfachen, aber zielgerichteten Flucht- und Abwehrbewegungen bei störenden Eingriffen von außen vorliegen.“ (Wilhelm Hansen, Die Entwicklung des kindlichen Weltbildes, S.39f.)
#257Verfassermars (236327) 09 Jun 12, 15:36
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Aus der eben genannten Quelle ein weiteres Zitat (S. 43), diesmal zum Tätigsein eines kleinen Kindes:

Ein Kind, dessen Gegenstandserleben von der bisher beschriebenen Eigenart ist, vermag seinem Handeln keine ich-unabhängigen Ziele zu stellen. Es ist tätig, entweder weil das Tätigsein selbst ihm wertvoll ist, oder weil es damit Erfolge erstrebt, die es im Zusammenhang seines Fürchtens, Wünschens und Bedürfens als bedeutsam erlebt. Diese beiden Arten des Tätigseins aus subjektiven Beweggründen lassen sich im frühkindlichen Verhalten kaum säuberlich scheiden. Wenn ein Kind nach dem Aufwachen die Mutter ruft, um aus dem Bett genommen zu werden, so will es damit zweifellos etwas ihm Wertvolles erreichen; denn es wird ungeduldig, wenn seinem Rufen nicht Folge geleistet wird. Die Art, in der es ruft, lässt aber meist deutlich erkennen, dass auch das Rufen selbst ihm Freude macht. Dieses Rufen verkörpert dann beide Tätigkeitsarten; auch erfolggerichtetes Tun kann als Eigenwert erlebt werden.

Andererseits kann das, was als Erfolg des Handelns erstrebt wird, auch wieder ein Tun sein, und gerade in der Frühphase ist das Tätigsein um seiner selbst willen innigst verquickt und durchsetzt mit Akten, die es ermöglichen sollen. So wird die abseits liegende Schaufel herangeholt, um damit im Sande zu graben, sie wird wieder hoch genommen, wenn sie hingefallen ist; eine Bank wird herangeschleppt, um an den Waschtisch reichen und im Wasser planschen zu können usw. Die beiden Tätigkeitsarten greifen also in der Frühphase dauernd ineinander, überschneiden sich, und manches Tun des Kindes wird die Merkmale beider tragen.
#258Verfassermars (236327) 11 Jun 12, 10:02
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http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/erziehung-warum-eltern-ihre-kinder-...

Wie wahr. Gestern hat unser Minitiger versucht, ganz allein auf unser doch recht hohes Bett zu kommen und ist genau in dem Moment, in dem ich hereinkam, heruntergefallen. Erst gab es ein paar Tränen, dann lachte petit Tigrou aber gleich wieder und versuchte es erneut. Dieses Mal war der kleine Tiger zwar unter meiner Aufsicht, aber ich habe ihn es alleine versuchen lassen und irgendwann saß er dann auf unserem Bett, klatschte in die Hände und war offensichtlich sehr stolz auf sich.
#259VerfasserTigrou (459790) 11 Jun 12, 12:12
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Laut UN-Bericht: Syrische Armee setzt Kinder als Schutzschilde ein

Kinder als Kriegsopfer: Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen bestätigt, dass sich nichts verändert hat. Es sind nur noch mehr Staaten auf die "Liste der Schande" gesetzt worden.

Bericht listet Staaten in denen Kinder in bewaffneten Konflikten getötet, verstümmelt, missbraucht werden - Sondergesandte Coomaraswamy: "Selten solche Brutalität gesehen"
Quelle: http://derstandard.at/1338559314058/Kinder-als-Opfer-von-Militaeroperationen-Lau...

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#260Verfasseroopsy (491382) 12 Jun 12, 09:00
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#261VerfasserTigrou (459790) 12 Jun 12, 09:12
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#262VerfasserEifelblume (341002) 12 Jun 12, 12:54
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Wenn man bedenkt, wie viele Kinder auch heute noch gezwungen werden, zu arbeiten. Meistens dazu noch zu den schlimmsten Bedingungen:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/25001/anwalt_der_kinder...
#263VerfasserTigrou (459790) 12 Jun 12, 14:34
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La France compte près de 10 % d’enfants pauvres, selon l’Unicef

Dans un rapport sur la pauvreté des enfants dans les pays riches, publié le 29 mai 2012, l’Unicef constate que la France figure parmi « les moins bons élèves », avec près de 10% d’enfants pauvres.

Le pays se situe au « 14e rang des 35 pays étudiés », avec 8,8 % d’enfants pauvres du point de vue monétaire (dont la famille a un revenu inférieur à 50 % du revenu médian) et 10,1 % si l’on prend comme indicateur le « taux de privation » (parmi les critères, le fait de manger des fruits et des légumes chaque jour, de disposer de livres adaptés, d’un endroit calme pour faire ses devoirs, etc.). (http://www.la-croix.com/Actualite/S-informer/France/La-France-compte-pres-de-10-... )
#264Verfassermars (236327) 12 Jun 12, 19:04
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Hallo Tigrou,

du hast die Entwicklung deiner Tochter von Anfang an mit allergrößtem Interesse verfolgt und im Beitrag 259 auch schon von den Fortschritten des ‚Minitigers‘ erzählt. Ich stelle deshalb – sozusagen extra für dich - aus dem oben erwähnten Buch von Hansen noch einen Passus ein, der sich auf die Bedeutung der Sprache für ein Kind bezieht (S. 129).

"Das Kind der vorsprachlichen Zeit hat bereits intentionale Erlebnisse; d. h. es meint etwas, wenn es seine Ärmchen nach der Milchflasche, der Mutter, einem Spielzeug ausstreckt; es freut sich auch über das, was seinen Bedürfnissen entgegenkommt, und fürchtet, was ihm Schmerz oder Unannehmlichkeit bereitet; es erkennt auch wieder, was ihm Eindruck gemacht hat, und verhält sich je nach der Vertrautheit und Gefühlsbetontheit den Dingen gegenüber verschieden; es vermag sich, mit einem Wort gesagt, auf seine Umwelt praktisch zu beziehen und sich in ihr seinen primitiven Bedürfnissen entsprechend zurechtzufinden.

Um die Wende zum zweiten Lebensjahr lässt die Art des Umgangs mit Dingen auch bereits erkennen, dass es die Gegenstände, auf die es sich bezieht, aus dem komplexen Ineins mit dem eigenen Selbst herauszulösen beginnt. Wir haben aber keinen Anhaltspunkt, anzunehmen, dass es seine Erlebnisse mit der Welt auch geistig zu verarbeiten, »auf einen Nenner« zu bringen vermag. Dazu verhilft ihm erst die Sprache. Erst indem es durch sie die erlebten Gegenstände in neuer Weise zu veranschaulichen und damit zu fixieren vermag, werden sie aus der flutenden Fülle des Erlebens geistig herausgehoben. Durch die Namen werden die beachteten Wahrnehmungsinhalte zu individuellen, wichtigen Sachen. Nur sofern Erlebtes in dieser Weise herausgehoben und fixiert wird, vermag das Kind es sich auch dann noch zu vergegenwärtigen, wenn das aktuelle Erlebnis bereits abgeklungen ist, und es so immer wieder mit neu Erlebtem und neuen Bedürfnissen in Verbindung zu bringen."

Wenn du möchtest, Tigrou, können wir uns hier später auch ein bisschen über die konkrete sprachliche Entwicklung von Kindern unterhalten.

#265Verfassermars (236327) 13 Jun 12, 13:07
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Zur sprachlichen Entwicklung:
Schon zum zweiten Mal durfte ich vor Kurzem erleben, wie ein dreijähriges Kind innerhalb weniger Monate (in diesem Fall waren es 4) im Kindergarten eine Fremdsprache erlernen kann: akzentfrei, syntaktisch altersgemäß und bereits mit Nebensätzen. Atemberaubend! Schade nur, dass man diese Fähigkeit im Laufe seines Leben verliert.
#266VerfasserDana (236421) 13 Jun 12, 13:16
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#267Verfasseroopsy (491382) 18 Jun 12, 19:11
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Negativpreis für picksüße Kindertees

Den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge bekommt heuer die Firma Hipp für ihre Instanttees für Kleinkinder: "Zuckergranulat mit Wasser aufgegossen!", wird angeprangert. Ein 200-Milliliter-Tasse soll umgerechnet zweieinhalb Stück Würfelzucker enthalten.

http://www.kleinezeitung.at/freizeit/lokalerezepte/3030519/welcher-werbung-kann-...
#268Verfasseroopsy (491382) 19 Jun 12, 10:03
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#269VerfasserIsabelle. (609042) 19 Jun 12, 13:02
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„Es soll groß, blond und blauäugig sein, hochbegabt und sportlich.“ „Kein Problem, dann kreuzen Sie das im Fragebogen an. Wir schauen, was wir für Sie und ihr Ungeborenes tun können.“

Zugegeben, das ist eine sehr zugespitzte Vision eines Szenarios in der Sprechstunde eines Frauenarztes, eines Humangenetikers oder in einer Kinderwunschpraxis. Aber die Angst vor dem maßgeschneiderten Baby, das sich Mutter und Vater mit Hilfe der Medizin in der Petrischale oder durch Schwangerschaftsuntersuchungen basteln, wird offenbar immer größer.
Anzeige

Jetzt wird sie zusätzlich beflügelt durch eine vor kurzem bekannt gewordene Methode zweier amerikanischer Wissenschaftler: Jacob Kitzman und Jay Shendure haben einen Test entwickelt, mit dem der Genpool eines Kindes identifiziert werden kann, ohne in den Mutterleib einzugreifen. Auf diese Weise können Eltern lange vor der Geburt ihres Kindes erfahren, welche Behinderungen oder todbringende Krankheiten der Fötus in sich trägt.

Mehr dazu hier: http://www.taz.de/Debatte-Gentechnik/!95721/
#270Verfassermars (236327) 21 Jun 12, 13:29
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Wieder etwas zur Sprachentwicklung von Kindern:

E. Cassierer weist darauf hin, dass der Drang nach Benennung mehr als "lediglich eine Art intellektuelle Neugier" ist. "Die Wissbegier des Kindes ist nicht auf die Namen als solche, sondern sie ist auf das gerichtet, wozu es jetzt den Namen braucht - und es braucht ihn zu nichts anderem als zur Gewinnung und Fixierung bestimmter gegenständlicher Vorstellungen ... Das Interesse des Kindes haftet nicht am Akt des Bezeichnens, den es als isolierten Akt überhaupt noch nicht kennt. Es fragt nach dem Namen, um mit ihm den Gegenstand selbst gewissermaßen in Besitz zu nehmen." (E. Cassierer "Die Sprache und der Aufbau der Gegenstandswelt", S. 140f.)
#271Verfassermars (236327) 22 Jun 12, 14:01
Kommentar
Jeder zehnte Schüler benötigt psychologische Hilfe

Schlechte Noten, Unverständnis, Streit und Tränen: So endet für manche Schüler der Zeugnistag. Zu Schulschluss spitzen sich längst brodelnde Konflikte zu. Beratungsstellen sind derzeit gefragt.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3048646/jeder-zehnte-schueler-be...
#272Verfasseroopsy (491382) 22 Jun 12, 16:47
Kommentar
Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Pearl Buck, 1892 - 1973
#273Verfasseroopsy (491382) 23 Jun 12, 11:44
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Unterwegs mit Kind

SPIEGEL ONLINE gibt Tipps, wie auch die Jüngsten im Urlaub zu ihrem Recht kommen, stellt besonders familienfreundliche Reiseziele vor - und berichtet von abenteuerlustigen Eltern, die sich auf Extremtouren trauen und ihre Kinder einfach mitnehmen.

http://www.spiegel.de/thema/familienreisen/
#274Verfassermars (236327) 24 Jun 12, 12:45
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@272: Die Leserkommentare sind weit richtiger und besser als der Artikel.
#275VerfasserEifelblume (341002) 25 Jun 12, 08:57
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Rätsel

Ich habe Flügel, rate Kind,
doch flieg ich nur im Kreise,
und singen tu ich, wenn der Wind
mir vorpfeift, laut und leise,
was ihr den Feldern abgewinnt,
kau ich auf meine Weise,
doch – was mir durch die Kehle rinnt,
das mundet euch als Speise.

(Fußnote: Windmühle)

#276Verfasseremg (454352) 25 Jun 12, 10:29
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#277VerfasserTigrou (459790) 26 Jun 12, 09:07
Kommentar
Das sehe ich auch so, Tigrou !


Studie: Frühförderung hilft sowohl Kindern als auch dem Staat

Kinder, die eine qualitativ hochwertige Frühförderung besuchten, zeigen eine höhere Lernfreude und Lernbereitschaft.

Leitl: Ausbau aus Budgetplus finanzieren - Kurz will innerhalb von drei Jahren mindestens zweites verpflichtendes Kindergartenjahr

Wien - Investitionen in frühkindliche Betreuung und Förderung nützen sowohl den Kindern als auch der Volkswirtschaft und der Gesellschaft.

Quelle: http://derstandard.at/1339638857111/Achtfacher-Nutzen-Studie-Fruehfoerderung-hil...
#278Verfasseroopsy (491382) 26 Jun 12, 10:04
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Nach Viktor Frankl sind Eltern weniger "Erzeuger" ihrer Kinder, sondern "Zeugen eines Wunders"; des Wunders nämlich, wie sich das von ihnen im Zeugungsakt per Chromosomen genetisch weitergereichte Existenz-Minimum mit "etwas/jemandem" geheimnisvoll auffüllt zum Existenz-Totum des Kindes.
#279Verfassermars (236327) 27 Jun 12, 13:35
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"C'est un petit garçon aux cheveux et aux yeux sombres, tout sourire. Il est l'heure du petit-déjeuner à la pouponnière du Village Saint-Exupéry (VSE), le foyer départemental de l'enfance d'Angers (Maine-et-Loire). Deux auxiliaires de puériculture dirigent les opérations, chacune un bébé dans les bras. Noé (tous les prénoms ont été modifiés) grimpe sur les genoux du visiteur et engage la conversation, comme n'importe quel enfant curieux de son âge.

Mais il aura bientôt 5 ans et parle comme s'il en avait 2. Une profondeur vertigineuse dans son regard laisse soupçonner qu'il revient de loin. Dans le jargon des spécialistes, Noé est un "enfant du placard". Jusqu'à l'âge de 2 ans et demi, il a vécu la plupart du temps enfermé dans sa chambre, seul dans son lit. Ses parents se préoccupaient davantage de la nourriture du chien que de la sienne.

"Quand il est arrivé, il avait un comportement d'enfant sauvage", raconte Anita Crochet, chef du service petite enfance du VSE. Il criait, mordait, déchirait le papier peint, marchait sur les plus petits. Ici, Noé a été placé en "réanimation affective", résume joliment Mme Crochet. En deux ans, il a découvert l'autre. Mais il ne tient pas en place et demande une surveillance constante.

On croise d'autres petits visages à la pouponnière, d'autres histoires impensables. Sandrine a débarqué voilà une semaine, les cheveux cassés, la peau abîmée, couverte de poux. Sa mère a une dizaine d'enfants dont la moitié est placée. Elle ne connaît pas leur date de naissance. Deux soeurs, Manon et Emma, ont elles aussi été laissées sans soins par des parents toxicomanes. La plus jeune ne sait que crier. Morgane, 2 ans, est arrivée six jours après sa naissance. Son père est en prison, sa mère n'est pas venue la voir depuis des mois. Elle a eu un autre enfant, placé lui aussi.

"Bienvenue dans un autre monde", lance Daniel Rousseau, pédopsychiatre libéral à Angers et intervenant au VSE. Il vient d'écrire un livre, Les grandes personnes sont vraiment stupides (Max Milo, 256 p., 18 euros), consacré à l'enfance en danger. "Les violences faites aux femmes sont devenues un sujet politique, observe le médecin. Pas les enfants maltraités. Ils sont oubliés." Est-ce parce que le sujet est si difficile à regarder en face ? Il ne surgit dans le débat public que lors de faits divers, suivis avec un mélange d'horreur et de fascination, avant de retourner aux oubliettes" ...

La suite de cet article
#280Verfassermars (236327) 27 Jun 12, 20:09
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Für die Kleinen nur das Schönste

Der führende Designer und Möbelproduzent Terence Conran beschreibt in seinem Buch "Kinderzimmer - Das Wichtigste", wie man ein Kinderzimmer phantasievoll gestalten kann und worauf man achten muss, damit sich die Kleinen wohl fühlen.

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/bauenwohnen/3046882/fuer-kleinen-nur-schoe...
#281Verfasseroopsy (491382) 28 Jun 12, 08:51
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#282VerfasserIsabelle. (609042) 29 Jun 12, 21:59
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Die Eltern im Erleben des kleinen Kindes:

Die Eltern bieten Hilfe in allen Schwierigkeiten und Konflikten, die sich für das kleine Kind in der Auseinandersetzung mit Dingen und Menschen ergeben. Ihre bloße Gegenwart garantiert für das Kind schon Konfliktlosigkeit. Sie fühlen mit und geben Trost bei Kränkungen und Verletzungen, die das Kind von außen treffen. Sie allein verstehen sein Denken, weil sie durch den ständigen Umgang mit ihm noch am ehesten die individuellen Zusammenhänge seines Weltbildes durchschauen, seine Sprache verstehen. Sie nehmen das Kind ernst, gehen auf seine Einfälle und Spiele ein, nehmen nichts übel. Im Gegenteil zeigt ihr Blick und ihre Zärtlichkeit, dass es ihnen immer willkommen ist, dass es selbst den Eltern etwas bedeutet.

Wenn das Kind etwas wissen möchte, fragt es die Eltern. Sie wissen alles und wissen in allem Rat. Die eigenen Gedanken bekommen durch Bestätigung der Eltern erst ihre volle Geltung. Darum äußert das Kind alles und auch das gleiche immer wieder. Die Eltern vermitteln ihm die »Muttersprache« und damit den Schlüssel zur Welt. Sie zeigen, wie man sich zu den Dingen verhalten muss, um mit ihnen fertig zu werden … (Quelle: s. Beitrag 257, S. 162)
#283Verfassermars (236327) 01 Jul 12, 16:51
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Film „Sams im Glück" erhält Kinder-Medien-Preis:

Der Film „Sams im Glück“ ist mit dem Kinder-Medien-Preis „Der weiße Elefant“ ausgezeichnet worden. In weiteren Kategorien wurden die ZDF-Kindersendung „Jonalu“ und das ARD-Wissensmagazin „Checker Can“ ausgezeichnet. Der Preis wurde zum elften Mal im Rahmen des Münchner Filmfestes verliehen.
#284Verfassermars (236327) 02 Jul 12, 10:37
Kommentar
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr regt an, Ärzte zu Vorsorgeuntersuchungen von Kindern in die Schulen zu schicken.

«Die sehr guten Erfahrungen bei den Vorbeugeuntersuchungen zur Zahngesundheit von Schulkindern sind Anlass, auch weitere Vorbeugeuntersuchungen in Schulen zu prüfen», sagte der FDP-Politiker der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Dienstag). Der Minister kündigte entsprechende Gespräche mit den Ländern an.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen würde einen Ausbau der Früherkennung in den Schulen begrüßen. «Damit kommt die öffentliche Hand ihrer Verpflichtung, im Rahmen der Prävention einen eigenen Anteil zu leisten, besser nach als heute», sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, dem Blatt. Bislang sind nach den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt nur zu Beginn der Schulzeit Untersuchungen üblich - wie etwa ein Hör- und Sehtest sowie eine Prüfung der Sprachentwicklung. Lediglich in einigen ostdeutschen Ländern finden weitere Reihenuntersuchungen im Laufe der Schulzeit statt.
#285Verfassermars (236327) 03 Jul 12, 10:00
Kommentar
Le problème des "nounous":

«Difficile de faire confiance à une femme dont on ne connaît pas grand-chose pour s'occuper de son enfant, résume la sociologue Caroline Ibos, auteur de Qui gardera nos enfants, une enquête sur les liens complexes entre parents et nounous. Nombre de mères culpabilisent quand elles reprennent le travail. Elles veulent trouver quelqu'un qui s'occupe de leur enfant comme elles-mêmes mais elles ne veulent pas être remplacées. Plus les parents sont inquiets, plus ils cherchent à maîtriser la relation avec la nounou»,décrit la sociologue.C'est ainsi que certains peuvent aller jusqu'à mettre en place un dispositif de surveillance. Une tentation à laquelle Bénédicte n'a pas pu résister. Cette Lyonnaise de 36 ans avait décidé d'accorder sa confiance à une auxiliaire parentale d'une cinquantaine d'années, munie d'un CAP enfance rassurant. Jusqu'à ce qu'elle relève des attitudes déplaisantes pendant la période d'adaptation. De petits riens: un geste vif, un haussement de ton. De retour au bureau, le cœur lourd, elle décide d'installer un magnétophone dans son appartement pour vérifier que sa recrue fait correctement son travail. Un enregistrement illicite aux yeux de la loi. Sur la bande, elle entend des propos brusques, voire injurieux. Bénédicte décide de se séparer en catastrophe de son employée. «Ma mère a gardé mon fils en attendant que je trouve une place en crèche», raconte cette maman encore sous le choc.

À tort ou à raison, beaucoup de parents surveillent leur nounou, usant de moyens divers et variés. «Ils rentrent à l'improviste chez eux, ils envoient des amis espionner au square, ils branchent une webcam», énumère Catherine Leroy, fondatrice d'une association spécialisée dans le placement de garde d'enfants à domicile. «Dès lors que la confiance n'existe pas, la relation peut rapidement dégénérer», prévient-elle. (http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2012/07/02/01016-20120702ARTFIG00675-nou... )
#286Verfassermars (236327) 03 Jul 12, 22:14
Kommentar
In Deutschland stellt sich der erhoffte Anstieg der Geburtenzahl nicht ein. Bernhard Walker meint dazu in der Bad. Zeitung vom 4.7.12: „Viele junge Frauen und junge Männer lassen sich eben in einer höchst privaten und für ihr Leben überaus wichtigen Frage nicht von irgendwelchen staatlichen Maßnahmen oder Anreizen dreinreden. Sie entscheiden sich für ein Kind, wenn sie – und niemand sonst – es wollen … Darüber kann man lang und breit lamentieren. Ganz konservative Geister mögen nun die Emanzipation der Frau beklagen, wobei sie meist vergessen zu erwähnen, dass viele Beziehungen zerbrechen, weil der Partner kein Kind möchte. Alles Lamentieren allerdings ist sinnlos, weil es in einer liberalen Gesellschaft zum Glück niemanden gibt, der über den Lebensentwurf der Bürger zu Gericht sitzt oder gar irgendeine Handhabe hätte, sie in privaten Dingen zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen.

Diesen liberalen Fortschritt sollte auch niemand durch verquere ökonomische Hinweise in Frage stellen. Der Wohlstand eines Landes hängt nicht von einer möglichst hohen Kinderzahl ab. (Wäre es so, wäre Indien steinreich. Tatsächlich sind die meisten Inder bettelarm). Entscheidend ist vielmehr, dass die Kinder, für die junge Paare sich entscheiden, möglichst gut ausgebildet sind und später möglichst produktiv erwerbstätig sind.“

http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/leitartikel-kinder-sind-nicht-...
#287Verfassermars (236327) 07 Jul 12, 08:23
Kommentar
Angleterre : la police, remède contre l'école buissonnière

Allô, la police ? On ne rigole plus avec l'absentéisme scolaire des petits Anglais. La commune d'Amesbury, dans le comté de Wiltshire, a décidé de mettre en place un partenariat d'un nouveau genre pour chercher à domicile les paresseux : policier et assistante sociale. Chaque matin, une liste des absences non justifiées est fournie aux officiers de police, qui se rendent sur place pour constater le délit. Si l'enfant n'est pas malade ou n'a pas de raison valable, ni une, ni deux, il se retrouve embarqué par le policier, rapporte le Telegraph. "Nous ne sommes pas dans l'humiliation publique, par contre, les parents s'exposent à des suites judiciaires s'ils sont incapables de faire en sorte que leur enfant aille en classe", justifie le porte-parole de la police locale. Après une première semaine d'expérimentation, les autorités semblent assez satisfaites. Une seule visite matinale devrait suffire pour qu'il n'y ait pas de récidive, car "ce n'est pas bon pour les parents quand leurs voisins nous voient frapper à leur porte et emmener leur enfant à l'école", explique l'inspecteur Christian Lange.
Responsabilité parentale

Si l'opération a d'abord pour objectif de remettre les enfants sur le chemin de l'école, elle entend surtout essayer de réduire les comportements jugés "antisociaux", de plus en plus fréquents, et qui s'expliquent en partie, d'après les autorités, par l'absentéisme. "Si les enfants ne sont pas à l'école, ils ont plus de risques de s'attirer des ennuis", justifie Christian Lange.

Ce problème ne concerne pas uniquement cette paisible commune. Il s'agit d'un enjeu national depuis plusieurs années. Chaque jour, sur près de quatre millions d'élèves du primaire, 55 000 enfants font l'école buissonnière en Angleterre. Le chiffre n'est pas très élevé, mais il ne cesse de croître d'année en année. Le ministère de l'Éducation a donc décidé de miser sur le premier cycle pour "encourager les bonnes habitudes dès le plus jeune âge". La liste des 17 communes les plus problématiques a été établie pour lutter efficacement contre ce fléau. Les parents sont passibles d'amendes pouvant aller jusqu'à 100 euros, comme au Pays de Galles, rapporte BBC News, et de prison. En 2006, un couple de Newport avait été condamné à quatre mois de prison pour ne pas avoir réussi à obliger sa fille à aller à l'école. Entre janvier et juillet, la gamine avait fréquenté son établissement pendant... six jours !
http://www.lepoint.fr/monde/angleterre-la-police-remede-contre-l-ecole-buissonni...
#288Verfassermars (236327) 09 Jul 12, 16:41
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@285: Zu meiner Schulzeit gab es diese Reihenuntersuchungen. Allerdings wurden die nicht von qualifizierten Kinderärzten durchgeführt, sondern von Amtsärzten, waren also reine Zeitverschwendung.
#289VerfasserEifelblume (341002) 10 Jul 12, 10:10
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Alle Kinder sind durchsichtig, außer das eigene

dieMama meldet sich aus dem (Familien-)Urlaub zurück. Am ersten Tag in der städtischen Heimat konnte ich - wie sollte es anders sein - gleich wieder Einblicke in das soziale Gefüge "Spielplatz" gewinnen und dabei wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Was ein paar Wochen im südlichen Ausland alles bewirken können.
http://diestandard.at/1341845236867/Alle-Kinder-sind-durchsichtig-ausser-das-eig...
#290Verfasseroopsy (491382) 14 Jul 12, 09:17
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Auf dem Berge Sinai

Auf dem Berge Sinai
wohnt der Schneider Kikriki.
Seine Frau, die Margarete,
saß auf dem Balkon und nähte.
Fiel herab, fiel herab
und das linke Bein brach ab.
Kam der Doktor hergerannt
mit der Nadel in der Hand.
Näht es an, näht es an,
daß sie wieder laufen kann.

oder:

Kam der Doktor Hampelmann,
klebt es ihr mit Spucke an
#291VerfasserDana (236421) 17 Jul 12, 21:39
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Dana :-))

Kinder können "Micky Maus"-Heft mitgestalten


Berlin - Micky, Daisy oder die Panzerknacker auf dem Titel? Kinder können demnächst eine Ausgabe des "Micky Maus Magazin" mitgestalten. Vom 27. Juli bis 24. August werden die Jung-Redakteure der "Micky Maus"-Kinderredaktion per Internet unter anderem darüber abstimmen, wer Coverheld des Heftes wird und welche Comics und welches Poster in das Magazin sollen. Die ganz nach den Wünschen der Kinder gestaltete Ausgabe soll dann am 2. November in den Kiosken liegen, wie der Egmont Ehapa Verlag in Berlin mitteilte.
http://derstandard.at/1342139523273/Kinder-koennen-Micky-Maus-Heft-mitgestalten
#292Verfasseroopsy (491382) 20 Jul 12, 09:31
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Schack - GrönemeyerCoverband

Kinder an die Macht

http://www.youtube.com/watch?v=ncANaojyGBY
#293Verfassermars (236327) 21 Jul 12, 12:06
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Le carrousel de Sophie - Chevaux de bois - manège à Blois

http://www.youtube.com/watch?v=OaHWkAB12eE
#294Verfasseremg (454352) 22 Jul 12, 13:12
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#295Verfasseremg (454352) 25 Jul 12, 20:27
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Ich hoffe, dass es nicht vielen Kindern so wie jetzt Klein-Erna ergeht:

Frau Kripganz zu Klein Ernas Mamma: „Wieviel Kinder haben Sie eigentlich?“ Frau Pumeier: „Fünf: Heini is Bierkutscher, Frieda geht nach die Fabrik, Maata is in Dienst, und denn Klein Bubi!“ „Aber das sind doch bloß vier!“ „Nee, fünf hab ich doch! Heini [...] Klein Bubi – Ach sooo, Klein Erna! Die ischa seit vier Wochen in Krankenhaus, muscha direkt mal nach kucken!“
#296Verfassermars (236327) 28 Jul 12, 16:56
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#297Verfasseremg (454352) 29 Jul 12, 11:27
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Großbritannien geht mit straffälligen Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum übrigen Europa ziemlich hart ins Gericht.

Während in Deutschland Kinder erst ab dem 14. Lebensjahr als strafmündig gelten, können Kinder in England bereits ab zehn Jahren, in Schottland sogar schon ab acht vor Gericht gestellt werden. Schon Mitte der 1990er Jahre ging der Trend in Richtung verschärftes Kinder- und Jugendstrafrecht im Vereinigten Königreich. Zahlreiche Einzelgesetze, so genannte Acts, ermöglichen es, Jugendliche möglichst früh wie Erwachsene zu verurteilen. Als abschreckender Teil dieser Maßnahmen ist auch die Untersuchungshaft in normalen Gefängnissen statt in Jugendstrafanstalten üblich. (Yahoo, 3-8-12)
#298Verfassermars (236327) 03 Aug 12, 11:39
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Beverly Hills mit 8 Jahren - beachtlich

http://www.youtube.com/watch?v=YAz2HgSZaDs&feature=related
#299Verfasseroopsy (491382) 03 Aug 12, 18:26
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Ich danke allen sehr, sehr herzlich, die sich an diesem Faden so rege beteiligt haben. Allen voran ❁ Emg, allen voran ❁ Mars, allen voran ❁ Dana, allen voran ❁ Eifelblume, allen voran ❁ Isabelle, allen voran ❁ Tigrou ....

Selbstverständlich wird es einen Nachfolgefaden geben, der sich "Minderheiten" nennen wird. Unter diesem Begriff können selbstverständlich auch Beiträge über Kinder gemacht werden. Ich hatte dabei vor allem an Minderheiten gedacht, die noch immer benachteiligt werden, sei es wegen einer möglichen körperlichen oder geistigen Behinderung, sei es wegen ihrer sexuellen Orientierung oder auch wenn es eine nationale oder religiöse Minderheit betrifft.
#300Verfasseroopsy (491382) 03 Aug 12, 18:32
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