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Die Behandlung des generellen, von Doris angesprochenen Problems, verengte sich zuletzt m.E. unzulässig auf eine Person, was anderen die Gelegenheit gibt, sich dahinter zu verstecken.
Ich hatte mich da bislang rausgehalten, da ich mich eigentlich nach meinem Dienstalter und meiner Sprachqualifikation nicht für berufen hielt, da mit zu reden. Insbesondere da ich das Problem weniger im Umgang mit Neulingen sehe, als in den bestehenden, teils intensiv gepflegten Animositäten zwischen einigen mehr oder weniger langgedienten Nutzern und ich nicht mitbekommen habe, wie diese Antipathien entstanden sind.
Aus meiner Sicht kann man da nur appelieren, daß sich jeder wieder zurücknimmt und mal was durchlaufen läßt. Und wer meint, das intensiv weiter betreiben zu müssen, möge sich doch per PM bekriegen. Es ist wirklich störend für das LEO-Projekt, das doch eigentlich alle hoch schätzen (siehe das Zusammenstehen, wenn hier Trolle auftauchen).
Und denkt doch alle mal drüber nach, welcher Eindruck entsteht, wenn man bei der Suche nach unverfänglichen Begriffen auf diese rüden Einlassungen stößt. Sicher ist hier jeder hinter einem Nick versteckt, aber wer das ohne Kenntnis irgendwelcher Vorgeschichten liest, muß doch denken, die Alle oder der jeweilige Nutzer haben einen an der Waffel.
Die Alternative wäre doch, daß man wirklich eine Leo-Polizei und Sanktionen einführt, indem man z.B. gelbe und rote Karten verteilt, die dann eine Zugangssperre von zwei Wochen o.ä. mit sich bringen. Aber hier sind doch lauter erwachsene, intelligente und kreative Menschen versammelt, die erfolgreich (was immer das auch heißen mag) in ihrem Beruf sind oder waren. Da kann es doch nicht sein, daß nur durch äußeren Druck eine angemessene Kommunikation hergestellt wird.
Vielleicht sollte man bei aller Sprachverliebtheit auch bedenken, daß menschliche Kommunikation nur zu einem Bruchteil aus Sprache besteht und bei einem virtuellen Forum die restlichen Kommunikationsebenen fehlen, so daß die eigenen Verhaltensweisen, mit denen man im persönlichen Umgang mit anderen keine Probleme hat, mißdeutet werden können. Möglicherweise hilft auch hier, wie im "richtigen" Leben: Nicht weggucken, sondern handeln". Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß aus manchen Sache die Schärfe rausgenommen würde, wenn die anderen sich bei dem Auftreten solcher Diskussionen nicht (vielleicht manchmal sogar amüsiert oder schadenfreudig) zurücklehnen, sondern mal sachlich und neutral zur Gelassenheit mahnen oder vermitteln. Keine Ahnung, ob das hilft, aber auch aus meiner Sicht ist es tatsächlich in den letzten Wochen sehr viel ruppiger geworden, was ich sehr bedauere. |
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