| Comment | spheniscus, "wieso", weil dies auf meine Aussage in #23 zurueckgreift, dass man vorsichtig sein muss, was man in Deutschland unter Homöopathie versteht. Viele betrachten als Homoeopathie, was genausogut "Naturheilkunde" sein koennte.
Ich sehe keinen Unterschied zwischen einem pflanzlichen Homöopathikum mit der Verdünnung D3 und einem Pflanzenheilmittel der selben Konzentration. Die Homöopathieanhaenger moegen glauben, dass es einen Unterschied macht, ob man etwas gleich runterverduennt oder langsam "potenziert", aber das Resultat ist eine Loesung mit einem Wirkstoff in therapeutisch relevanter Konzentration. Wenn hm-us von "...acceptance of homeopathy [in Germany], which doesn't seem at all well supported by serious academic research" spricht, dann bezieht er sich auf das Verduennungsprinzip. Gering konzentrierte Pflanzenheilmittel waeren eher "herbal remedies". Waehrend man sich hier natuerlich streiten kann, ob Aerzte auf Krankenkassenkosten "herbal remedies" verschreiben sollen oder nicht, so ist dies, denke ich, nicht, was Captain Flint als "largely derided, rightly in my view, as quackery." beschreibt.
Vgl. die Definition der engl. Wikipedia: Homeopathic remedies are prepared by serial dilution with shaking by forceful striking on an elastic body, which homeopaths term succussion. Each dilution followed by succussion is assumed to increase the effectiveness. Homeopaths call this process potentization. Dilution often continues until none of the original substance remains.
mit der deutschen: Zur Herstellung der Arzneimittel werden die Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung unterzogen, das heißt sie werden wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben. Die Verdünnung wurde zunächst wegen der Giftigkeit vieler der verwendeten Stoffe durchgeführt. Erst in einer späteren Phase verordnete Hahnemann so genannte Hochpotenzen, bei denen die Ausgangsstoffe so stark verdünnt werden, dass sie nicht mehr nachweisbar sind. ... Bei einer 2009 in Deutschland durch das Allensbach-Institut durchgeführten Befragung brachten 17 % der Personen, die schon von homöopathischen Arznei- bzw. Heilmitteln gehört haben, die Homöopathie mit dem Verdünnungs- oder Ähnlichkeitsprinzip in Verbindung. |
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