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Topicbeste West-Qualität6 replies    
Comment
I'm reading this article - http://www.zeit.de/2006/14/A-Tunnel

I suppose I understand what "beste West-Qualität" means in this context. But is it a term in broader usage? Does it have a historical meaning outside of this one case?

Thanks.
Authoreric (new york) (63613) 06 Mar 12, 14:32
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Der Begriff wurde in der DDR benutzt, wo man eigenen (DDR-) Produkten gegenüber recht skeptisch war und wo Produkte aus der Bundesrepublik bisweilen zum Sozialprestige beitrugen.
#1Authorjudex (239096) 06 Mar 12, 14:46
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Dieser Film nimmt das ganze Thema auf die Schippe ...
:-)
#2Authorno me bré (700807) 06 Mar 12, 14:51
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@1 Doch nicht nur das. Zum Teil wurden auch Waren mit unterschiedlichen Qualitätsstandards in der DDR produziert, wobei die höherwertigen Produkte in den Westen (gegen Devisen) verkauft wurden. Beispiel: Feinschraubendreher mit Metallgriffen (ab in den Westen) und mit Plastegriffen (für den doofen Rest).
#3AuthorSector 7G (253579) 06 Mar 12, 15:09
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Auch "West-Firmen" haben in der DDR produzieren lassen ... ausschließlich für den "West-Markt", hier ein Beispiel : http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0801/03_ikeacheck.jsp
#4Authorno me bré (700807) 06 Mar 12, 15:12
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Darum geht es doch garnicht. Hier wird der Gegensatz zwischen Ost und West zu einer Zeit, als der Eiserne Vorhang noch undurchdringlich war, dargestellt und stolz darauf verwiesen, dass der Westen mehr Tricks und Technik auf Lager hatte als der Osten.
#5AuthorWerner (236488) 06 Mar 12, 15:15
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@5 / zur Undurchdringlichkeit des Eisernen Vorhangs:

Von Anfang an wurde der Güteraustausch zwischen den drei Zonen der westlichen
Besatzungsmächte USA, England und Frankreich einerseits und der sowjetischen
Besatzungszone andererseits durch mehrere bilaterale Abkommen geregelt. Die
beiden Währungsreformen 1948 und die anschliessende Gründung der beiden
deutschen Staaten im Jahre 1949 machten jeweils neue Vereinbarungen erforderlich.
Am 20. September 1951 schliesslich wurde das “Abkommen über den Handel
zwischen den Währungsgebieten der Deutschen Mark (DM-West) und den
Währungsgebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DM-Ost)”
unterschrieben. Dieser als “Berliner Abkommen” bezeichnete Vertrag blieb in seiner
Fassung vom 16. August 1960 mit zahlreichen Änderungen und Ergänzungen bis zur
Wiedervereinigung 1990 die Rechtsgrundlage des Interzonenhandels bzw. (ab Ende der sechziger Jahre) des Innerdeutschen Handels.

[...]
Erstaunlicherweise wurde der Innerdeutsche Handel durch die Errichtung der Mauer
kaum beeinträchtigt
. Die Umsätze sanken zwar 1961 um 12,9 % und 1962 um weitere
2,6 % (jeweils gegenüber dem Vorjahr), aber angesichts der Tragweite dieser
Maßnahme war dies nicht eben viel. Bereits im Laufe des Jahres 1964 wurden die
Umsätze des letzten Jahres vor dem Bau der Mauer wieder erreicht und bis zum
Jahresende sogar übertroffen.


(Peter Gey, Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik 1949-1989, Bonn, o.J. – Hervorhebungen: 3.S.)

Die Umsätze des innerdeutschen Handels lagen 1950 bei ca. 750 Mio. Verrechnungseinheiten (VE), 1960 bei ca. 2 Mrd. VE. Nach einem kleinen Einbruch (1962: ca. 1,7 Mrd. VE) gab es eine kontinuierliche Steigerung auf ca. 10 Mrd. VE (1980) bzw. ca. 15 Mrd. VE im Jahre 1989.
#6AuthorDritte_Schicht (804716) 06 Mar 12, 18:05
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