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leo-ende

Betrifft"Zurück zum Ende der Welt" Teil XXXX - Qinan XII
Kommentar
Die Ereignisse im Dschungel, bzw. das was von ihm über ist, haben sich zugespitzt.

Eine riesen Flut hat alles mit sich gerissen. Shatt und Uruk sind seit dem verschwunden. Den übrigen Gefährten geht es jedoch soweit gut.

Leya, die Zwischenzeitlich bereits in Mu war, ist ebenfalls zurück bei der Gruppe. Dank ihr und Viktors Drachenverwandtschaft ist es den Gefährten gelungen neue Informationen zu sammeln.

Allerdings scheint der Aufbruch in die Tempelstadt schneller zu kommen, als sich die neuen Information ordnen lassen. Shawn kocht vor Wut und ist bereits auf dem Besten Weg mehr Unheil anzurichten als vielleicht notwendig wäre.



Lest nun, wie es weiter geht mit unserem Rollenspiel :)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir unterbrechen das Intro für eine kurze Werbepause:

ALLE interessierten Schreiber sind eingeladen sich zu beteiligen, Neulinge sind gerne gese-hen! Wenn ihr mitschreiben möchtet, einfach eine kurze Charakterbeschreibung in eurem ersten Post, dann geht’s auch schon los.

Lasst eurer Fantasie freien Lauf, eine neue Welt liegt uns zu Füßen und will entdeckt werden.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Regeln:
Niemand ist allmächtig. Wir haben Respekt vor den anderen Mitschreibern.
Über Verletzungen und den Tod des Chars darf nur der Eigentümer entscheiden.

Es darf nur mit dem eigenen Charakter gehandelt werden (außer es wird darum ersucht, wegen Abwesenheit o.ä) NPC (Non playing Char) dürfen von jedem erstellt werden und dür-fen von jedem gespielt werden (ein Händler, ein Kutscher, ein Bauer etc.)

Normaler Text wird normal geschrieben, Gedanken werden KURSIV geschrieben.
Es wird auf „das geschliffene Wort“ Wert gelegt. Im Mittelalter gab es wohl kaum ein „Alder“ oder ein „cool“ oder ein „boah ey“.

Hinweis! Bitte nutzt für Beiträge außerhalb eurer Charakter den dafür vorgesehenen Faden "OOC-Faden zum RPG ZzEdW"
Eventuelle Abwesenheiten (Urlaub, Wochenende etc.) werden bitte im OOC-Faden ange-meldet. Sollte jemand länger Abwesend sein, bitte den Char nicht einfach auf der staubigen Strasse stehen lassen, sondern irgendwo „parken“. Sollte jemand keine Lust mehr zum Schreiben ha-ben, bitte den Charakter auch aus dem Spiel „entfernen“.

Falls doch Beiträge außerhalb des Charakters in den Text geschrieben werden müssen beti-telt diese bitte mit „OOC:“ (Out of char) und trennt sie klar vom RPG-Text ab.

Tages- und Nachtzeiten sind zu beachten damit wir zeitlich nicht durcheinander kommen.
Rechtschreibfehler sind unerwünscht und werden gnadenlos angeprangert. ;)


Spieler:
Velera (Halb-Dunkelelfe)
Viktor (Halbdrache)
Ruby (kleines Mädchen)
Fadime/Tutu (kleines Mädchen und Prinzessin)
Leya (ehemalige Sklavin)
Shawn Paddy McGraw (Rotkappe)
Rayu (Mönch des Ivgorod-Ordens)
Esmeralda del Cara (Wicca)
Hendrik (Schwertkämpfer)
Ronin (Söldner)
Meister Silberauge genannt Glamdil (Zwerg)
Lofen (Zwergin)
Nepomuk (Meckerdrache)
Laimon (schwarzer Panther)
Yumiko (Diebin)
- Shatt Mias (Mensch) ?
Bestlin und Gog (Kobolde)
- Uruk (Ork) ?
Auro (Ein Wesen, welches mit Pflanzen verbunden ist)



und der weitere Weg wird gemeinsam leichter beschritten.

Wir kommen von hier:

Siehe auch: "Zurück zum Ende der Welt" Teil XXXIX - Qinan XI
Verfasser Velera (591822) 06 Sep 12, 12:12
Kommentar
„Ja Leya, ich bin zurück... Allerdings ohne Shawn.“ Esmeralda säufst. „Fast hätte ich ihn nicht gefunden, aber dann wurde ich von einer Wächterin angegriffen. Sagen wir, er hat mich daraufhin gefunden. Leider konnte ich ihn nicht aufhalten. Er meint, es sei genug geredet worden. Ich konnte ihm gerade noch erklären was wirklich mit dir ist Leya und das du bald wieder sehen wirst....“


„Ich denke wir sollten ihm folgen.“
#1Verfasser Velera (591822) 06 Sep 12, 12:13
Kommentar
Mit einem Nicken verkündet Viktor seine Zustimmung, daraufhin erklärte er der Wicca noch kurz und knapp was er während seiner Bewusstlosigkeit erfahren hatte. „Ich schlage vor, dass wir zunächst hier nächtigen. Leya ist blind und ich hoffe, dass der Junge aus Mu die Wahrheit gesprochen hat und sie morgen wieder sehen kann. Bis dahin ist Shawn auf sich alleine gestellt. Ich vertraue ihm, er wird sicherlich nichts Unüberlegtes tun.“ Antwortete der Halbdrache noch - anscheinend hatte keiner etwas dagegen.

So verbrachte die Gruppe den Mittag damit wieder zu Kräften zu kommen. Viktor und Ronin machten sich auf etwas Feuerholz sammeln, Velera und Esmeralda kümmerte sich um Leya und Auro hielt die zwei Kobolde im Auge. Gegen Abend saßen die Gefährten zusammen, sprachen über die vergangen Tage und legten sich schließlich zur Ruhe.

Die Nacht verlief ereignislos und es ging schnell ehe die Sonne sie mit ihren ersten Lichtstrahlen weckte. Viktor ging sofort zu Leya hinüber und versuchte sie zu wecken. Innichst hoffte er, dass wenn sie ihre Augen öffnet, er keine Schwärze mehr sehen würde.
#2Verfasser kayron (590549) 06 Sep 12, 12:30
Kommentar
"Wennde brav bist werd ich dir auch nichts tun Alterchen. Leja ist wieder bei uns. Scheinst also dein Versprechen nich gehalten zu haben auf sie auf zu passen."

Shawn hat den Alten an die Wand gedrückt und seine Arme dann links und rechts an ihr abgestützt sodas er von oben auf den Priester herab sehen kann.

"Das werd ich dir aber nachsehen. Wenn auch nur meiner Begleiter wegen. Wo ist jetzt dieser Stock vor dem alle so Angst haben?"
#3Verfasser Narfmonsta (238074) 06 Sep 12, 12:59
Kommentar
Leya war überhaupt nicht damit einverstanden, so viel Zeit verstreichen zu lassen... Vor allem nicht, weil diese Zeit wegen ihr verstreichen sollte. “Damals bei Herrn Core war ich auch manchmal tagelang Blind. So mit verbundenen Augen und so... das ist nicht so schlimm...“ Doch niemand lässt sich von ihren wackeligen Argumenten überzeugen und ohne Hilfe würde Leya niemals unbeschadet von dieser Säule runter kommen... so bleibt ihr nur ab zu warten.
Es scheint ihr einer der längsten Tage in ihrem Leben zu sein, doch irgendwann ist auch dieser Tag vorbei und irgendwann schläft die ehemalige Sklavin dann auch ein...
Im frühen Morgengrauen wird sie von Viktor geweckt. Noch halb am schlafen, öffnet die Kleine ihre Augen.
“Ja, Herr. Ich bin wach. Bitte verzeiht, dass ich verschlafen habe... das Frühstück ist gleich fertig..“ murmelt sie im Halbschlaf und blickt Viktor dann an... ohne etwas zu sehen... Die Augen sind noch immer schwarz. Doch bevor Viktor reagieren kann fällt ein Sonnenstrahl in Leyas Augen und ganz langsam beginnt sich die Farbe der Augen zu verändern. Von Schwarz zu dunkel Grau. Ganz leicht ist die Iris bereits wieder zu erkennen.
“Es ist ja noch ganz dunkel, Herr...“
So ganz wach ist Leya wohl noch immer nicht.
#4Verfasser Tutu (613407) 06 Sep 12, 13:09
Kommentar
“Bei Euch....“ Fragt Hoang Li erstaunt und beginnt langsam zu begreifen.
“Dann seid Ihr, der Jenige, der mir den Kopf abbeißen wollte?... Bitte glaubt mir... ich habe ihr wirklich nichts getan. Ich hatte sie nur in Melias Zimmer eingesperrt um kurz mit dem Rat reden zu können und als ich zurück kam, war sie weg. Sie muss es irgendwie geschafft haben, den Riegel zu öffnen.
Aber ich bin froh, dass es ihr gut geht... Wisst Ihr, die Prophezeihungen... Die Schriften der Altvorderen... sie erzählen von eine Gruppe, die kommen wird und das Zepter zerstört... Nachdem ich mit Leya beim Zepter war bin ich überzeugt, dass Ihr diese Gruppe seid... Wo sind die Anderen? Ihr müsst gemeinsam zum Zepter... Oh... wenn nur kein Alarm gegeben worden wäre... im Augenblick ist es fast unmöglich, Euch ungesehen in den Tempel zu bringen... Ist der Drach auch hier?“
#5Verfasser Tutu (613407) 06 Sep 12, 14:29
Kommentar
*** Mu - Im weißen Tempel ***

„Nicht mehr lange, dann sollten sie hier sein Meister!“ Es klatscht einmal gewaltig und der kleine Junge rutscht über den glatten Marmorboden nach hinten, schmerzend fasst er sich an die linke Wange. „Das weiß ich selber du Tölpel! Immerhin war es meine Idee diese Gruppe hier her zu locken. Sieh zu das du Land gewinnst, sonst fängst du dir noch eine ein!“ Bellt er den Jungen an, anschließend lässt Antonius sich in den eisernen Thron sinken.

Müde entfaltet er das Manuskript in seinen Händen. „Drachenschuppen, Elfentränen, Zwergenblut..“ murmelt er leise vor sich hin. „Es wird klappen, diesmal wird es klappen!“ Der Magier ballt seine Rechte zur Faust und schlägt auf die Thronlehne, als plötzlich eine Wache keuchend und nach Luft japsend den Saal betritt. „Herr, irgendjemand ist in die Stadt eingedrungen… Er wurde im unteren Teil gesehen.“ Der Mann fällt auf die Knie. „Wie sollen wir vorgehen?“ – „Gar nicht! Wenn dieser eine von der Gruppe ist, dann werden die anderen ihrem verlorenen Freund folgen… diese Narren!“ Antonius fing an zu lachen, ein grässlich schadenfrohes Lachen, welches in den Gängen widerhallte…
#6Verfasser kayron (590549) 06 Sep 12, 14:47
Kommentar
Viktors Gesichtsausdruck wechselt von einem düsteren über einen erstaunten, bis zu einem erleichterten, als er der ehemaligen Sklavin in die Augen blickt. Bei Leyas Worten muss er schmunzeln, ruhig streicht er dem Mädchen über den Kopf. „Ich bin es, Viktor. Es ist Zeit aufzustehen. Wir haben früh am Morgen. Wie geht es dir und deinen Augen?“
#7Verfasser kayron (590549) 06 Sep 12, 15:47
Kommentar
Kurz stuzt Leya. "Viktor?... Oh... Ähm... Guten Morgen..."
Verlegen lächelt die Kleine und blickt den Halbdrachen dann aus ihren noch immer verdunkelten Augen an.
"Ich kann dich sehen... aber es ist noch sehr dunkel... ist es wirklich so dunkel? Ich sehe kaum mehr als Schatten..."
Nun blickt sie sich um und bleibt bei der aufgehenden Sonne hängen. Einen Augenblick lang blickt sie direkt in die Sonne.
"Ist das der Mond?..." Fragt sie nach einem Augenblick. Doch falls Viktor ihre Augen dabei betrachtet, kann er sehen, wie sich ihre Farbe langsam verändert. Scheinbar ist es das Licht der Sonne, dass die Dunkelheit aus Leyas Augen vertreibt.
"Nein... das ist die Sonne!" Stellt Leya nun auch fest und hebt schließlich sogar eine Hand, um nicht von der Sonne geblendet zu werden.
Dann blickt sie wieder zu Viktor und strahlt ihn an.
"Ich kann dich sehen..."
Noch immer liegt ein leichter Grauschleier über ihren Augen, doch auch der würde wohl bald verschwinden und Leya scheint er nun auch nicht mehr zu behindern.
"Gehen wir dann jetzt Shawn suchen?"
#8Verfasser Tutu (613407) 07 Sep 12, 06:38
Kommentar
"Wir finden schon einen Weg. Ich denke die Anderen werden bald nachkommen. Lass mal zu dem Zimmer gehen von demde gesprochen hast. Da können wir vielleicht abwarten bis der größte Tumult hier abgeebbt ist."

Shawn nimmt seine Hände von der Wand und versucht etwas weniger bedrohlich zu wirken.

"Und du kannst mir ein wenig was erzählen hm?"
#9Verfasser Narfmonsta (238074) 07 Sep 12, 08:35
Kommentar
Nachdenklich schüttelt der Priester seinen Kopf. “Nein... Melias Zimmer liegt im Tempel. Ausserdem säßen wir dort in der Falle, wenn wir entdeckt werden.
Lass und in die Speisekammern gehen. Die liegen periphär und sind nicht besonders bewacht.“
Schlägt er dann vor und wenn Shawn einverstanden ist, führt er die Rotkappe durch die verschachtelten Gänge zu den Speisekammern.
“Was möchtest du denn wissen?“ Fragt er schließlich, als er sich halbwegs sicher fühlt.
#10Verfasser Tutu (613407) 07 Sep 12, 09:07
Kommentar
Shawn folgt dem Alten und sie verstecken sich in einer recht großen Kammer voller Essen und anderer Vorräte.

"Was hat es mit diesem dämliche Zepter auf sich?"
#11Verfasser Narfmonsta (238074) 07 Sep 12, 09:29
Kommentar
Verdutzt blickt der Alte Shawn an.
“Das Zepter? Ich dachte, ihr wisst darüber bescheid?“ Fragt er erstaunt.Dann seufzt er und setzt sich auf eine Kiste, in der wohl allerlei Kräuter gelagert werden.
“Das Zepter ist uralt. Niemand weiß heute mehr so genau, warum es hier ist. Aber die Schriften der Altvorderen erzählen seine Geschichte. Ich wünschte, ich hätte die Zeit, alle Schriften zu übersetzen, aber dazu reicht ein Menschenleben nicht aus.
Wie auch immer. Was ich weiß ist, dass die alten Drachen es erschaffen haben um die Menschheit zu einen.
Es verfügt über die Macht der Drachen wobei sich die Erzählungen über seine Macht teilweise wiedersprechen. So genau weiß ich also garnicht, was es zu tun vermag.
Auf jeden Fall ist eines klar. Es ist viel zu mächtig, als dass ein einzelner Mensch diese Macht besitzen sollte.
Deshalb haben einige mächtige Magier versucht, es zu zerstören, doch sie hatten keinen Erfolg.
Auch mit roher Gewalt gelang es nicht.
Allerdings kann es auch niemand.verwenden im Augenblick.
Seit Jahrhunderten schon steckt das Zepter in einem.Stein fest, der sich ebenso wie das Zepter nicht zerstören lässt.
Die Schriften erzählen davon, dass nur der Erwählte, der die Macht des Zepters nicht nutzen will, es aus dem Stein ziehen könne.
Ich setzte größte Hoffnung in Euch. Ihr habt einen Drachen in Eurer Mitte und die Drachen haben das Zepter erschaffen.
Die Schriften berichten von einer Grupe, die das Zepter letztlich zerstören würde... Ich hoffe so sehr, dass ihr diese Gruppe seid...“
#12Verfasser Tutu (613407) 07 Sep 12, 10:12
Kommentar
*** Auf der Säule ***


"Das sollten wir tun. Wenn er die Aufmerksamkeit der Wächter innerhalb Mus auf sich zieht, könnte er in große Schwierigkeiten geraten."

Auro war aufgestanden und machte sich bereit um vielleicht Hilfestellungen beim Klettern zu geben.
#13Verfasser Skylee (865526) 07 Sep 12, 13:49
Kommentar
*** Außerhalb der Stadt Mu ***

Viktor nickte dem Mädchen zu. „So ist es.“ Er half Leya auf die Beine, anschließend weckten sie zusammen die anderen. Nachdem alle eine Kleinigkeit gegessen und getrunken hatten, packten sie das restliche Proviant zusammen und begannen mit dem Abstieg.

Der Weg nach Mu war anstrengender als vermutet, Schatten gab es nur an wenigen Stellen und die Hitze war kurz nach ihrem Aufbruch schon unerträglich geworden. Nach einem halben Tagesmarsch erreichten sie dann endlich den ersten Säulenring rund um die Stadt. Mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Begeisterung betrachtete Viktor das, was vor ihnen auftauchte.

Eine unterirdische Stadt, so etwas hatte der Halbdrache zuvor nicht gesehen. Die Wassermassen hatten dafür gesorgt, dass man jetzt einen sauberen Querschnitt der Stadt begutachten konnte. Die umliegenden Säulen waren zwar auch noch von Tunnelresten und Räumen durchzogen, von Leben war dort allerdings keine Spur mehr – bei dem Stadtkern, der Hauptsäule, sah es allerdings anders aus.

Vor der Gruppe schraubte sich eine gewaltige Wand in die Höhe. Überall sah man verwüstete Zimmer, abgetrennte Tunnel und Balken die aus der Wand ragten. Überraschenderweise war ein Großteil der Schäden bereits provisorisch repariert worden. Die Öffnungen der zahlreichen Zimmer und Gänge wurden mit Holzplatten vernagelt, nur an wenigen Stellen konnte man wirklich noch in das „Innere“ der Stadt blicken.

Viktor drückte sich an die Wand und gab den anderen zu verstehen, dass sie sich im Schatten der Säule halten sollten. Aus der Entfernung erkannte er nur schemenhaft mehrere Wachen die am Rande der Stadt patrouillierten. In der Stadt selber schien jedoch größere Aufruhr zu herrschen, durch die kleinen Schlitze und Löcher konnte man deutlich das hektisches Treiben der Einwohner erkennen.

„Es scheint so, als hätte Shawn ganze Arbeit geleistet.“ Der Halbdrache schaut über die Schulter zu den anderen. „Jetzt bleibt nur die Frage, wie kommen wir da rein?“
#14Verfasser kayron (590549) 07 Sep 12, 15:44
Kommentar
"Schaut mal, dort unten scheinen noch einige Zugänge zur Stadt offen zu sein."
Ronin zeigt auf drei Gänge, die unweit des Bodens in die Säule hineingehen. Diese sind noch nicht verbarikadiert, Wachen sind keine zu sehen.
"Wie es aussieht wird dort gerade nicht gearbeitet. Wir müssen es nur schaffen unbemerkt bis dort hin zu gelangen. Das dürfte der schwierige Teil sein."
#15Verfasser traveller in time (589684) 10 Sep 12, 11:41
Kommentar
Esmeralda wirkt nachdenklich.
Im Kopf geht sie die Anzahl ihrer Gefährten durch.
"Ich könne versuchen euch alle nach und nach mitzunehmen. Allerdings bin ich nicht sicher wie viel Kraft mich das kostet..."
#16Verfasser Velera (591822) 11 Sep 12, 07:23
Kommentar
“Vieleicht würde es ja ausreichen, wenn du einen von uns mit nimmst, Frau Esmeralda.“ meint Leya nachdenklich.
“Wir müssten nur auf die andere Seite der Stadt gehen und dort genügend Aufmerksamkeit auf uns ziehen, dass die Anderen hier rein können.“
#17Verfasser Tutu (613407) 11 Sep 12, 08:20
Kommentar
"Das könnte klappen." Esmeralda nickt. "Dann nehm ich dich mit. Du warst schon drin und ich kann sonst nicht genauer definieren wo ich lande."
#18Verfasser Velera (591822) 11 Sep 12, 08:30
Kommentar
Viktor lehnte sich gegen die Säulenwand und blickte erst Leya, dann Esmeralda an. "Ein Ablenkungsmanöver? Das könnte klappen. Allerdings glaube ich nicht, dass wenn am anderen Ende der Stadt Alarm geschlagen wird, dass plötzlich alle Wachen abgezogen werden. Da schätze ich diese Bruderschaft als intelligenter ein.“

Der Blick des Halbdrachen schweifte in die Ferne. Nicht weit zu ihrer Linken erhob sich eine weitere Säule, direkt daneben noch eine und so weiter, bis der Säulenring hinter der eigentlichen Stadt verschwand. Etwas weiter hinten, an dem dritten oder vierten Plateau konnte Viktor einen Übergang erkennen. Vermutlich eine alte Seilbahn oder die Reste einer Brücke - auf jeden Fall musste vor der Flut dort bereits eine Überführung gewesen sein.

„Was haltet ihr davon, wenn Leya und Esmeralda für Ablenkung sorgen und wir es dort drüber versuchen? Über dem Boden vermutet man uns wahrscheinlich weniger, als auf dem Boden. Es reicht vermutlich, wenn ihr irgendetwas in der Nähe zum Einsturz bringt, damit die Augen der Wachen nicht in den Himmel gerichtet sind.“ Der letzte Satz war an die ehemalige Sklavin und die Wicca gerichtet.
#19Verfasser kayron (590549) 11 Sep 12, 09:07
Kommentar
"Gut, machen wir es so." An Esme gewandt fährt Ronin fort. "Am Besten gehen wir erst alle zu dem Plateau und ihr startet dann von dort."

Die Gefährten machen sich auf den Weg zu der Säule. Zwischendurch müssen sie einer Patrouille ausweichen, kommen aber unbemerkt an. Auch den Aufstieg bringen sie schnell hinter sich.

Bei dem Übergang handelt es sich tatsächlich um die Reste einer Brücke. Auf der einen Seite hängen noch beide Seile, auf der anderen nur noch das untere. Die meisten Bretter hängen noch sehen aber alles andere als stabil aus.

#20Verfasser traveller in time (589684) 11 Sep 12, 10:15
Kommentar
Viktor deutete von oben auf die Wachen hinab, sehen konnte er von dem Plateau aus sechs an der Zahl – drei rechts von einem Durchgang, zwei weitere an einem kleineren Durchgang weiter links und eine Wache im ersten Stockwerk der Wand. Bisher hatte sie keiner erblickt…

Der Halbdrache ballte seine Klaue zu einer Faust. Hinter den zahlreichen Öffnungen, Tunneln und Balustraden spürte er hunderte Pulsschläge, jedoch konnte er keinen einem exakten Ort zuordnen, da sie sich alle bewegten. „Da drüben müssen wir vorsichtig sein, dort wimmelt es nur so von Leuten. Versucht also alle so gut es geht unerkannt zu bleiben.“

Anschließend zeigte er Esmeralda und Leya noch die Standorte der Wachen, den Rest müssten sie selber erledigen. Dann heiß es abwarten, bis irgendetwas geschehen würde.. „Viel Glück.“ Waren seine letzten Worte zu den beiden.
#21Verfasser kayron (590549) 11 Sep 12, 11:34
Kommentar
Aufmerksam hört Leya den Ausführungen des Halbdrachen zu und nickt nachdenklich. Dann blickt sie zu Esme.

"Ich glaube da hinten ist ein Wandstück provisorisch abgestützt. Vieleicht können wir da was machen." Schlägt das Mädchen vor und deutet auf eine Stelle in der aufgrissenen Stadt Mu, wo mit ein paar Baumstämmen ein Gang abgestützt wird.
#22Verfasser Tutu (613407) 11 Sep 12, 13:08
Kommentar
So viele Informationen in so kurzer Zeit und keine Zeit sie zusammenzusetzen!
Der Pfeiffer ist frustriert. Es scheint ihm, daß sein Geist seit seinen Verletzungen durch die Flut noch nicht wieder richtig arbeitete. Immerhin steht er wieder sicher auf den Beinen, so daß er der Gruppe auf dem Weg keine Last darstellt.
#23Verfasser P.. (308627) 11 Sep 12, 17:52
Kommentar
„Gut, versuchen wir es.“ Mit einer Geste bittet die Wicca Leya zu sich. Ihr Blick ruht auf den Gefährten. „Viel Glück. Passt auf euch auf.“

Esmeralda bittet Leya sie zu umarmen. Wenig später flimmert die Luft.
Als die Beiden schließlich an der Besagten stelle der aufgerissenen Stadt auftauchen, hat noch keiner der Wachen sie bemerkt. Eine Tatsache, die sich sicher bald ändern würde.

„Halt dich im Verborgenen. Es muss aussehen, als würde das hier von allein einstürzen. Auf mein Zeichen versucht du etwas Sand und ein paar Steine nach unten rieseln zu lassen....“ Die Wicca betrachtet die Baumstämme. „Wenn ich diesen hier zerstöre, müsste der Rest ebenfalls nach unten fallen. Wir müssen nur schnell genug Schutz suchen.“ Suchend blickt sie sich um.
#24Verfasser Velera (591822) 12 Sep 12, 07:32
Kommentar
Esmeralda kann spüren, dass Leya die Luft anhällt während sie die Wicca umarmt. Ausserdem hat die Kleine ihre Augen fest zu gepresst. Nun blickt sie sich sichtlich beeindruckt um. Es ist nicht so, dass Esmes Fähigkeit neu für das Mädchen wäre. Doch deshalb ist es noch lange nicht selbstverstädlich.
Trotzdem reißt die Kleine sich zusammen und blickt sich suchend um.
"Wir könnten da vorne in den Tunnel flüchten. Nur lange da bleiben sollten wir wohl nicht." Damit deutet sie auf ein Tunnelstück, dass etwa 15 Schritt weit in den Berg führt, dann jedoch endet, da er eingestürzt ist.
Vermutlich ein wirklich halbwegs sicherer Platz, wenn aussen etwas einbricht... aber auch ein Platz, an dem sie wohl innerhalb weniger Minuten von den ersten Wachen entdeckt werden würden.
#25Verfasser Tutu (613407) 12 Sep 12, 09:38
Kommentar
Esmeralda nickt schließlich. „Gut, dann machen wir es so.“ Sie legt eine Hand auf Leyas Schulter. „Das klappt schon.“

Sie hebt kurz die Hand, in der Hoffnung Velera erkennt das Zeichen. „Dann los. Auf drei...“ Ihre Hände sind auf die Holzbalken gerichtet. Ihre Konzentration ganz bei sich. Sie hoffte Leya war schnell genug.

Erste Steine rieseln nach unten. Dann durchbricht ein lautes Knacken die Stille. Der von Esmeralda fixierte Balken ist nur noch Sägespäne. Die übrigen Stützbalken brechen in sich zusammen. Mauerwerk stürzt in die Tiefe. Die Luft hängt voll Staub.
#26Verfasser Velera (591822) 12 Sep 12, 11:05
Kommentar
Ronin zeigt in Richtung der Staubwolke die sich aus einem Gang ins Freie ergießt.

"Es geht los"

Von der Dreierwache rennt einer durch den Durchgang ins Innere, die beiden anderen Wächter gehen von außen zu dem einstürzenden Gang.

Die Zweiergruppe setzt sich ebenfalls in Bewegung. Sie laufen genau an der Säule auf der die Gefährten stehen vorbei, scheinbar wollen Sie überprüfen ob sich von jemand außerhalb nähert.

Nur der einzelne Wächter bleibt auf seiner Position. Er schaut alledings häufig in Richtung des Einsturzes.
#27Verfasser traveller in time (589684) 12 Sep 12, 11:43
Kommentar
Shawn hat die Nacht in dem Vorratslager mit dem Alten zugebracht. Die Wachen scheinen sich etwas beruhigt zu haben.
"Sie werden trotzdem auf der Hut sein" gibt der Priester zu bedenken.

"Jaja, lass uns jetzt endlich zu dem Zepter gehen. Wieviele Wachen habt ihr eigentlich hier?"

"Es sind nicht viele. Fünzig in zwei Schichten. Dazu kommen die Wächter und die restlichen Bewohner. Grade mal hundertfüntig sind wir hier."

"Na die pack ich doch mit Links" schmunzelt Shawn und will grad die Tür öffnen als es nicht weit weg zu einem Einsturz kommt.

"Los, wir gehen!"
Ein gehetzt aussehender Wächter stürmt an dem Lager vorbei und rennt Shawn in die Arme.
"Hallo!" Ein Schlag gegen seinen Helm lässt ihn das Bewustsein verlieren.
#28Verfasser Narfmonsta (238074) 12 Sep 12, 12:34
Kommentar
Gebannt wartet der Pfeiffer die Reaktionen aller ab.
#29Verfasser P.. (308627) 12 Sep 12, 19:11
Kommentar
Die Überführung bestand aus zwei Kordelsträngen, beide nicht dicker als Viktors Daumen. Die Holzbretter waren alle drei bis vier Schritt herausgerissen, alles in allem machte das Konstrukt keinen stabilen Eindruck mehr.

Viktor war der Erster der sich über den Abgrund wagte, vorsichtig schlich er auf allen Vieren von einem zum anderen Brett. Früher, in Dar Jalam, war es sein täglich Brot gewesen in solchen Höhen herumzuturnen, jetzt bereitete es ihm ein flaues Gefühl im Magen. Immer wieder hielt der Halbdrache an und beobachtete die eine Wache weit unter ihm, dann setzte er seinen Weg fort.

Kurz vor dem Ende rutschte er plötzlich ab, er konnte sich gerade noch halten, scharf sog er die Luft ein als sich eines der Bretter löste und in die Tiefe stürzte. Im letzten Moment konnte er das Stück Holz greifen, schnell klemmte er sich die Sprosse unter den Arm und überwand die letzten Meter. Oben auf dem Plateau war keine Menschenseele zu sehen, mit einem erleichterten Lächeln winkte er den anderen zu.
#30Verfasser kayron (590549) 13 Sep 12, 09:29
Kommentar
Während Esmeralda sich auf den Balken konzentriert, blickt Leya sich aufmerksam um. Ein Stück entfernt entdeckt sie eine Wache, die gelangweilt in die Luft blickt. Aber wenn Esme die Wand einstürzen lässt, würde sich das wohl schnell ändern und vermutlich wäre er zu schnell zur Stelle, als dass die Wicca sich noch verstecken könnte. Kurz blickt Leya zu Esme und dann wieder zu der Wache. Sie muss etwas tun und ohne weiter über die Gefahren nach zu denken, läuft sie los.
Lautlos nähert sich das Mädchen dem Mann und umrundet ihn dabei, um hinter ihn zu kommen. Gerade, als sie ihn erreicht hat, beginnt unweit der von Esmeralda in Gang gesetzte Erdrutsch. Staub erhebt sich in die Luft, während ein ohrenbetäubendes Donnern die Schluchten erfüllt. Sofort ist die Wache in Alarmbereitschaft. Der Kurzbogengleitet wie von allein von seiner Schulter und schon liegt ein Pfeil auf der Sehne während seine Augen aufmerksam zur Einsturzstelle gerichtet sind. Gleich würde der Staub sich legen und dann… Leya mag gar nicht darüber nachdenken. Fest schließt ihre Hand sich um einen etwas mehr als Faustgroßen Stein. Hart schluckt die Kleine. Jemanden zu verletzen, geht völlig gegen ihre Überzeugungen, aber dieser Mann würde Esme ohne zu zögern erschießen, wenn er sie sieht… gleich würde der Staub sich legen Abermals schluckt Leya und schlägt dann fest zu.
Der Stein trifft mit einem seltsam dumpfen Geräusch auf den Schädel des Mannes, der die Augen verdreht und zu Boden geht. Sofort lässt Leya den Stein fallen und geht neben dem Mann in die Knie. Besorgt prüft sie, ob er noch lebt und ob er allzu schwer verletzt ist. Dabei hofft sie inständig, dass sie ihn nicht getötet haben möge und tatsächlich stellt sie erleichtert fest, dass er noch atmet.

"Tut mir leid, Herr…" Murmelt sie und steht dann auf, um eilig zu Esme zu laufen um mit dieser zusammen in der versteckten Gang zu verschwinden. Schon sind Stimme der anderen Wächter zu hören, die schnell näher kommen.
#31Verfasser Tutu (613407) 13 Sep 12, 11:26
Kommentar
Shawn meint fast ein Echo des Klonks an einem Kopf, mit seinen feinen Ohren, zu hören. Aber das muß er sich wohl eingebildet haben.

Er treibt den Alten vor sich durch die Gänge. Der weist ihm den Weg, doch es kommt immer wieder vor das ein paar Wächter ihren Weg kreuzen.

Da sie sich wenig zurückhalten kann Shawn ebenfalls nicht an sich halten. Die Gänge färben sich rot vom Blut der gefallenen, trotzdem die Rotkappe versucht seine Gegner in einem Stück zu lassen.
#32Verfasser Narfmonsta (238074) 13 Sep 12, 13:26
Kommentar
Ronin macht sich als nächstes auf den Weg über die Brücke.

Nachdem schon das erste Brett verdächtig knarzt geht er wie Viktor doch lieber auf allen Vieren weiter um sein Gewicht besser zu verteilen.
Eines der Bretter bricht halb durch als er sein Knie darauf stützen will. Schnell verlagert Ronin sein Gewicht ein wenig. Er schaut zuerst hinunter zu der Wache, die sich aber immer noch nicht rührt. Dann macht er eine Geste zu den anderen, daß sie dieses Brett nicht benutzen sollen.
Ohne weitere Probleme erreicht Ronin die andere Seite.
#33Verfasser traveller in time (589684) 14 Sep 12, 10:53
Kommentar
Esmeralda hat den Arm an den Mund gepresst und sieht sich nach Leya um. Als diese schließ-lich neben ihr auftaucht atmet sich erleichtert aus.

„Da bist du ja... Los wir müssen hier weg.“
Sie nimmt das Mädchen bei der Hand und rennt mit ihr zum dem ausgeguckten Gang.

Auf der Brück ist Velera als nächstes an der Reihe. Sie schluckt schwer. Höhe war nicht unbedingt ihr Ding und die Brücke hatte gerade ja schon bewiesen wie mitgenommen sie war. Vorsichtig macht sich die Bardin dennoch auf den Weg zu Viktor und Ronin.
#34Verfasser Velera (591822) 14 Sep 12, 11:03
Kommentar
Leya nickt Esmeralda zu und rennt dann zusammen mit ihr in den Gang, den sie vorher ausgesucht hatten. Noch immer stürzen hier und da Geröll Brocken ab und Staub liegt in der Luft.
Die beiden hetzen durch den Gang, während am Eingang des Tunnels die Stützbalken unter ihrer Last ächzen und dann, als Esme und Leya gerade ein paar Schritt weit im Gang sind, bricht der Balken und ein neuerlicher Erdrutsch verschließt den Gang. Erde und Felsbrocken werden durch den Gang geschleudert und Leya strauchelt und fällt zu Boden. Glücklicher Weise schon weit genug von dem einstürzenden Gangende entfernt... und dann wird es ruhig im Gang. Stockfinster und totenstill... Leya und Esme sind völlig von der Aussenwelt abgeschnitten.

"Frau Esmeralda?..." Fragt Leya nun leise und zögerlich.
#35Verfasser Tutu (613407) 14 Sep 12, 11:50
Kommentar
Irgendwo scheint etwas einzustürzen. Sollte es nur. So war es schwerer ihnen zu folgen.
Kurz überlegt Shawn ob er nicht auch ein zwei der Gänge einstürzen lassen sollte. Nein, die Anderen sollten ihm schon folgen können.

"Wir sind bald da. Ich hoffe niemand wurde bei dem Einsturz verletzt."

Zumindest niemand den ich kenne... setzt Shawn in Gedanken zu und biegt mit seinem Führer um eine Ecke. Der Gang weitet sich und öffnet sich zu einem großen Saal.
In der Mitte steht der Felsblock mit dem Zepter darin.
#36Verfasser Narfmonsta (238074) 14 Sep 12, 12:13
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Jedes Mal wenn jemand seiner Gefährten die Brücke überquerte, hielt Viktor die Luft an. Als es schließlich Glamdil, Auro und sogar die zwei Kobolde geschafft hatten, wandte der Halbdrache seinen Blick nach hinten über das Plateau.

Vor ihm erhob sich zunächst ein dichter Palmenwald, unzählige Büsche, Sträucher und Lianen machten es fast nicht möglich mehr von der oberen Stadt zu sehen. Aber ebend nur fast. Dort wo die Gefährten standen, gab es eine kleine Schneise zwischen den Bäumen, hier konnte man ganz deutlich die verschiedenen Bauwerke, Ruinen und Felsen mit Verzierungen erkennen. Es war ruhig, nur gedämpft nahm man von hier oben das unterirdische Treiben war.

Ganz am Ende, wo die Grenze zwischen Wald und Himmel verlief, konnte man im Zentrum der Säule, die Spitze eines hohen weißen Gebäudes erkennen. „Ich vermute, dass das dieser weiße Tempel ist von dem immer alle sprechen.“

Dann plötzlich krachte es, sofort rannte der Halbdrache zum Abgrund und warf einen Blick in die Tiefe. Unten sah er nichts als Staub. Scharf sog er die Luft ein. Was würde aus Esmeralda und Leya werden? Darüber hatten sie sich vorher keine Gedanken gemacht.
#37Verfasser kayron (590549) 14 Sep 12, 12:17
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Langsam und vorsichtig hatte auch der Pfeiffer die wackelige Hängebrücke überquert.
Gespannt wartet er, was nun passieren wird. Außer seiner Armbrust kann er zur Kampfkraft leider nichts beitragen...
Wie gerne wäre ich jetzt an einem sicheren Ort und würde für meine Freunde ein Lied singen....
#38Verfasser P.. (308627) 15 Sep 12, 19:50
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Esmeralda presst den Arm dicht auf Mund und Nase, als der Eingang des Gangs in sich zusammen fällt.
„Leya...?“ Die Wicca steht aus ihrer Schutzhaltung auf und tastet sich an der Wand vor. „Leya wo bist du?“
#39Verfasser Velera (591822) 17 Sep 12, 10:47
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"Ich bin hier..." Kommt Leyas Antwort. "Ich kann nur mal wieder nichts sehen..." Fügt sie dann hinzu. Kurz sagt sie nichts, und beginnt dann leise zu lachen.
"Langsam gewöhne ich mich daran, blind zu sein."
Esmeraldakann es merh erahnen, als hören, dass Leya sich bewegt. Die nackten Füße des Mädchens machen absolut keine Geräusche auf dem rauen Steinboden des Ganges. Doch dann berühren die tastenden Finger der Kleinen Esmes Arm und Schulter.

"Ich schätze, den Ausgang können wir vergessen. Aber ich spüre einen Luftzug. Irgendwo muss es eine Öffnung geben. Vieleicht kommen wir nach drinnen weiter..."
#40Verfasser Tutu (613407) 17 Sep 12, 11:00
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Esmeralda greift nach Leyas Hand. „Gut, dann versuchen wir so weiter zu kommen. Ich könnte uns zwar auch auf dem Weg raus bringen, wie wir rein gekommen sind, aber die Gefahr, dass wir dort von Wachen erwartet werden, ist mir einfach zu hoch.“

Jetzt spürt auch die Wicca den Luftzug. Langsam tasten sich die beiden Frauen ihren Weg durch die Dunkelheit des Ganges. Schier ewig scheint es zu dauern, bis schließlich ein schwaches Licht in der Entfernung wahr zu nehmen ist.

Noch immer hält Esme Leyas Hand fest in ihrer.
#41Verfasser Velera (591822) 17 Sep 12, 11:08
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Leya lässt sich gerne von Esmeralda führen und so erreichen die Zwei schließlich einen Gang, der von Fackeln erleuchtet wird, die in recht großem Abstand zueinander an der Wand angebracht sind.

"Wir sind nicht im Tempel. Die Wände dort sahen anders aus. Wenn wir im Tempel sind, kann ich sagen, wo wir lang müssen, aber hier habe ich keine Idee..." Gibt Leya leise flüsternd zu.

...................................

Der Priester bleibt im Eingang zum Saal stehen und betrachtet den großen Altar, der kunstvoll aus einem massive Felsblock geschlagen wurde.
Wie oft hat er diesen Altar schon untersucht, aber der Stein hatte alles seinen Versuchen und Experimenten wiederstanden. Selbst die härtesten Werkzeuge konnten nichtmal einen Kratzer bewirken.
Nein, der Altar würde sich nicht zerstören oder fortbewegen lassen, solange das Zepter darin steckt.

"Dann versucht Euer Glück. Ich fürchte allerdings, dass wir warten müssen, bis Eure Gefährten hier versammelt sind.
Insbesondere auf den Drachen setze ich meine Hoffnungen."
#42Verfasser Tutu (613407) 17 Sep 12, 11:46
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*** Im Saal des Zepters ***

"Und ihr glaubt ihr könntet hier so hereinspazieren?"

Hinter dem Alter waren 3 Menschen hervorgetreten.
Zwei drahtige Männer hatten ihr Bögen im Anschlag während ein bulliger Mann in schwerer Rüstung zwischen ihnen Stellung bezog. Er maß mehr als 2 Meter und war annähernd so breit wie hoch.
Die Rüstung bedeckte den ganzen Körper und ließen ihn wie ein kleines Bollwerk aussehen.

Er hatte die Stimme erhoben und richtete nun die Spitze seiner Hellebarde auf den Eindringling und den Priester.

"An Verrätern scheint es uns nicht zu mangeln... Die Stadt mag in Aufruhr sein, aber weniger vorsichtig werden wir dadurch noch nicht."

Allerdings war ihm auch bewusst, dass auch im Gang mehrere Wachen positioniert waren, und wie scheinbar mühelos diese Kreatur durch sie gepflügt sein musste.
Er wollte Zeit schinden, um Verstärkung durch die Wächter zu erhalten.
#43Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 13:00
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"Bis die da sind kann ichs ja versuchen. Ach, noch so ein Held. Geh oder trag die Konsequenzen. Ich hab nix gegn dich!" ist das einzige das Shawn seinen Gegnern zuraunt bevor er sich immernoch Blutbespritzt auf den Weg macht.

Seine nicht vorhandenen Ärmel hoch schiebend geht Shawn auf das Artefakt zu. Er hat schon ein paar andere recht wertvolle Artefakte zerstört, man könnte es ein Hobby nennen, aber so etwas mächtiges bisher noch nicht.

Der Aufbewahrungsraum hat zwei Zugänge, aus dem einen werden wohl keine Wächter mehr kommen. Aus dem Anderen vielleicht.

"Wir haben übrigens zwei Drachen in der Gruppe."

Nachdenklich schaut die Rotkappe den Stein an.
"Schönes Stück ..."

Als Shawn näher kommt lässt einer der Wächter seinen Pfeil fliegen. Da er, trotzdem es vielleicht so gewirkt hat, die Drei nicht aus dem Auge gelassen hat, fängt Shawn den Pfeil aus der Luft und zerbricht ihn mit einer Hand.

"Wenn ihrs denn so haben wollt ..."


Nepomuk ist der Gruppe als Schatten gefolgt. Die Stadt von so nahem zu sehen macht ihn aufgeregt. Obwohl an der Oberfläche viel zu eine Art Kulisse ist, ist doch alles massiv. Irgendwo muß ein Zugang bestehen.
#44Verfasser Narfmonsta (238074) 17 Sep 12, 13:01
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*** Im Saal des Zepters ***

Als Shawn den Pfeil einfach fängt, starrt der Schütze ihn mit großen Augen an.

Verunsichert gehen die beiden hinter der großen Wache in Deckung. Diese festigt ihren Stand, lässt die Hellebarde unerwartet geschickt kreisen und bringt sie dann in Anschlag.

Die beiden Schützen wichen noch ein Stück zurück, die Knie sichtbar zitternd.

"Na dann mal los", brummte der Hauptmann.
#45Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 13:29
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Shawn lässt die Knöchel in seinen Fäusten knacken und grinst sein schönstes Haifischgrisen. Seine menschliche Maske fällt von ihm ab und gibt das graue, finster dreinblickende Wesen frei das er ist.

"Na los, einen Stoß hast" zischt die Rotkappe den Wächter an und stellt sich vor den Dorn der Hellebarde.
#46Verfasser Narfmonsta (238074) 17 Sep 12, 13:42
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Gerade hat der Priester seinen Schrecken überwunden und will vortreten um Blutvergießen noch zu verhindern, als Shawn sich plötzlich verändert. Mit schreckgeweiteten Augen starrt der Priester das Wasen an, das er in den Tempel gefühlt hat.
Hart schluckt er und weicht einen Schritt zurück.
#47Verfasser Tutu (613407) 17 Sep 12, 13:47
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Schon im ersten Moment von Shawns Veränderung landete der Bogen des ersten Schützen auf dem Boden, während er sein Heil in der Flucht suchte.

Der zweite Schütze verzog keine Miene und legte die Hand an den ersten Pfeil.

"Bitte, gerne" konterte der Hauptmann und, statt eines Stoßes, begann er eine Drehung, um Schwung für einen Hieb mit der Klinge der Hellebarde zu sammeln.

"2B und F", kamen die Befehle, woraufhin sich der zweite Schütze duckte und so der Hellebarde entging. In der gleichen Bewegung spannte er zwei Pfeile und zielte sowohl über, als auch unter den Hellebardenhieb. Ein normaler Mensch konnte sich weder weit genug ducken, noch hoch genug springen um der Klinge und beiden Pfeilen zu entgehen.
#48Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 14:03
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Mit dem Schwung wird der Kerl seinen Schlag nicht verkürzen können. Keine gute Wahl denkt Shawn.
Er macht einfach zwei schnelle Schritte vor. Beide Pfeile treffen ihn. Einer in den Oberschenkel und einer in die Schulter.
Getroffen grunzt die Rotkappe. Guter Schmerz!
Der Wächter kann die geschwungene Waffe nicht mehr verkürzen, so trifft der Schaft der Hellebarde ihn in die Seite unter dem erhobenen Arm. Der sinkt blitzschnell und klemmt den hölzernen Stab ein.
Shawn macht eine Drehung. Entweder bricht die Waffe oder der, der sie hält bekommt den Schwung ab.
#49Verfasser Narfmonsta (238074) 17 Sep 12, 14:26
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Die Waffe ist ziemlich stabil und der Griff des Gepanzerten fest. Auf den Füßen rutschend wird er durch Shawns Drehung einfach verschoben, was ihn ziemlich hilflos aussehen lässt. Das Metall seiner schweren Stiefel schleift über den Boden.
Ach du heilige ...

Er hob den Fuß um Shawn ächzend von sich weg zu drücken und ihm die untere Spitze der Klinge in den Rücken zu treiben.

Was IST dieser Kerl?


Der Schütze hingegen war noch ein Stück zurückgewichen, um nicht als Kollateralschaden zu enden. Er hatte den nächsten Pfeil angelegt, zielte auf Shawns Hals und schoss als er einen guten Winkel bekam.
#50Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 14:40
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Happs! Knack!
Der Pfeil ist Shawn zwischen die Zähne geraten. Grinsend kaut er auf der Pfeilspitze.
"Wart mal, kommst auch gleich ran."

Den Ruck an der Stabwaffe bringt Shawn einfach nur näher an den Wächter heran. Nahe genug das er ihm einen festen Schlag auf den Brustpanzer versetzen kann der dadurch eindrucksvoll eingedellt werden sollte.
#51Verfasser Narfmonsta (238074) 17 Sep 12, 14:45
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Wenn der seinen Kopf auch noch komplett drehen kann, bin ich hier fertig. Nicht nur mit den Nerven.
Mit diesen Gedanken umläuft der Schütze das Kampfgeschehen halb und zielt in einiger Entfernung schräg hinter Shawn noch einmal auf dessen Hals, womit er sich gefährlich weit ins Abseits bringt.

Währenddessen keucht der Hauptmann nach dem Schlag auf die Brust auf. Doch trotz des Schocks lockert er seinen Griff um die Waffe nicht.
Trotz Blutgeschmacks im Mund schafft er es den Fuß so weit zu heben, dass er ihn auf Shawns Brust setzen kann, dann versucht er erneut ihn wegzudrücken.

Wenn er nur das Schwert seines Partners hätte; so braucht er einfach ein wenig Abstand.
#52Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 14:55
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*** Im oberen Teil der Stadt Mu ***

Von dem Kampf unter der Erde bekommen die Gefährten oberhalb der Stadt nichts mit. Mit schnellen Schritten bewegte sich die Gruppe in Richtung Tempel. Die Stadt hier oben glich einer Geisterstadt, die Gebäude waren in gewisser Weise immer identisch, erst eines mit einer Kuppel als Dach, dann drei flache Bungalows, anschließend wieder Kuppeldach und so weiter. Wer auch immer der Architekt war, viel Kreativität hat er nicht besessen.

Zwischen den Häusern verliefen schmale Straßen, staubige Wege die lediglich aus zwei Spuren für Karren oder sonstiges Gefährt gedacht waren. Das Einzige was der oberen Stadt Mu’s einen Hauch von Leben gab, waren die zahlreichen Palmen und Gewächse zwischen den Gebäuden.

Nach einer guten Stunde Fußmarsch, erreichte die Gruppe endlich eine Unebenheit in dieser monotonen Gegend, eine weiße, von Lianen umrankte Mauer. Der Wall maß gute zehn Fuß in die Höhe und schien uralt zu sein, nur die Spitzen der Tempelgebäude dahinter konnte man nach wie vor erkennen, alles andere wurde von der Mauer verdeckt.

„Na, wen haben wir denn da?“ Erklingt eine tiefe Stimme, einen Augenblick später erscheinen mehrere Wachen auf der Mauer. Jeder der Männer war in schwarze Kleidung gehüllt, insgesamt waren es zehn an der Zahl. Der jenige der gesprochen hatte, trat vor. Eindeutig ein Mann, breit gebaut und muskulös, er verstand sich wohl als Anführer, da er als einziger eine Art Krone aus dunklem Metall trug. „Euer Freund wird schon versorgt! Jetzt seid ihr dran. Der Magier will euch, er brauch euch, lebend oder tot!“

Plötzlich ertönte ein zischendes Geräusch und einer der Wachen kippte leblos von der Mauer, mit einem Klatschen zerschellte die Leiche am Boden vor der Gruppe. „Er hat uns alle hintergangen, bis jetzt!“ Mit diesen Worten trat Tempus hinter einem der Häuser hervor, den Bogen im Anschlag. „Sofern ihr es zulasst, stehe ich euch bei!“
#53Verfasser kayron (590549) 17 Sep 12, 15:11
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Auro hatte bereits beide Hände an den Schwertgriffen und sich ein wenig seitlich gedreht, um weniger Angriffsfläche zu bieten, als Tempus sich bemerkbar machte.

"Die richtige Entscheidung, aber ich hatte nichts anderes erwartet, Nachbar."
Wer so intelligent ist, musste irgendwann von selbst erraten, was hier los ist.


Er nickte den Wachen auf der Mauer zu.
"Kennst du die Jungs? Oder sollen wir helfen?"

Sollte Tempus diese Wachen kennen, war stark anzunehmen, dass in ziemlicher Höhe noch genau 9 Pfeile über den Kerlen schwebten und ganz langsam sanken.
#54Verfasser Skylee (865526) 17 Sep 12, 15:27
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Als der Bogenschütze unten im Tempel erneut auf Shawn anlegt, tritt der Priester zu dem Mann und legt seine Hand auf den Pfeil, während er dem Schützen in die Augen blickt.

"Weißt du noch, für was du hier kämpfst, Rufus? Sieh mich an... wir kennen uns doch..."
#55Verfasser Tutu (613407) 17 Sep 12, 17:39
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Leya irrt mit Esmeralda eine Weile durch die unterirdische Stadt, bis Leya plötzlich aufgeregt auf eine Türe zeigt.
"Da! Dort! ... Da geht es zu Melias Zimmer. Ich weiß wieder wo wir sind. Zum Tempel geht es da lang!" Schon greift sie nach der Hand der Wicca und zubbelt diese hinter sich her in Richtung Tempel, ohne zu ahnen, dass Shawn dort gerade kämpft.
#56Verfasser Tutu (613407) 17 Sep 12, 17:41
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Als der Wächter den Fuß hebt macht er einen Fehler. Er gibt seinen sicheren Stand auf.
Shawn packt die Waffe mit beiden Händen und gibt ihr einen Ruck der den Wächter weiter seitlich aus dem Gleichgewicht bringt. So destabiliesiert wird er seine Waffe nicht mehr einsätzen können.
Shawn lässt los und tritt mit einer weiteren schnellen Drehung hinter den Wächter. Den Bogenschützen hat er natürlich nicht vergessen.

Nepomuk hat die Pfeile in der Luft bemerkt. Immerhin ist Tag und sie sind gut über den schwarzgewandeten zu sehen.
Da sich die Situation allerding grade zu ändern scheint belässt er die Pfeile dort wo sie sind.
Gespannt wartet er auf einem Dach was als nächstes geschied.
#57Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Sep 12, 08:17
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„Für was ich kämpfe? Ich kam hier her um eine grauenvolle Waffe zu schützen, doch im Moment versuche ich nur einen Kameraden vor einem Monster zu schützen, das bereits einen ganzen Gang blutrot gefärbt hat. Schau es dir doch an!
Natürlich kannte ich dich, zumindest bist du mit dieser Bestie hier gewütet hast.“

Rufus hatte nicht genau gesehen, was im Gang geschah, doch das Blut war nicht zu übersehen. Er trat ein Stück zur Seite um den Bogen frei zu bekommen und zielte erneut.

Der Hauptmann verlor tatsächlich das Gleichgewicht, und er ließ sich einfach fallen. Damit gab er Rufus freie Schussbahn, die dieser auch gleich nutzte.
#58Verfasser Skylee (865526) 18 Sep 12, 08:51
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*** Weißer Tempel ***

Völlig überrascht starrten die Wachen auf die Leiche am Fuß der Mauer, es dauerte einen kurzen Moment ehe ihr Anführer weitere Anweisungen gab. „Runter!“ Schrie der Mann durch das schwarze Leinentuch vor seinem Gesicht. Die Wachen vollführten augenblicklich einen eleganten Sprung nach vorne und schlitterten die verrankte Wand hinab.

Just in diesem Moment schossen vier weitere Pfeile hinter der Mauer hervor und durchbohrten die Wachen noch während ihres Manövers. Die verbliebenen fünf Männer standen jetzt unten vor der Gruppe, sie ließen sofort ihre Bögen fallen und zogen noch während des Angriffs jeder zwei Dolche.

Viktor duckte sich unter der ersten Wache hinweg und rammte ihm sein ganzes Gewicht in den Magen, im gleichen Zug entwaffnete er den Mann und rammte seinem Nachfolger einen der Dolche zwischen die Rippen. Geschickt tänzelte der ehemalige Assassine nach hinten und stellte sich einer weiteren Wache in den Weg. Drei waren noch übrig, doch hinter der Mauer ertönten schon die nächsten Alarmrufe…
#59Verfasser kayron (590549) 18 Sep 12, 09:07
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Esmeralda folgt Leya durch den Gang. Kurz macht sie sich Gedanken darüber, warum ihnen keine Wachen in die Quere komme. Doch als die beiden Frauen an der nächsten Abzweigung in einen weiteren Gang abbiegen, säumen einige schwer Verletzte und auch tote Wächter ihren Weg.

„Shawn...“ Ist alles was die Wicca zu sagen vermag
#60Verfasser Velera (591822) 18 Sep 12, 09:12
Kommentar
*** Vor dem Tempel ***

Der Wächter der auf Ronin zurennt sticht etwas versetzt mit den Dolchen zu.
Ronin blockt den ersten Schlag mit der Armschiene zur Seite ab und dreht sich sofort in den Arm rein.
Der zweite Stoß des Wächtes geht daher vorbei. Sekunden später trifft ihn Ronins Ellbogen direkt oberhalb des Kinns. Man hört ein Knacken und der Wächter bricht bewusstlos zusammen.
Ronin schaut nach den anderen Gegnern und zieht sein Schwert.
#61Verfasser traveller in time (589684) 18 Sep 12, 09:26
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

Die letzten beiden Wachen standen mit dem Rücken zur Wand, als einer der beiden seine Waffen fallen lies. „Verschont mich. Ich bitte euch..“ Waren seine Worte. Unentschlossen und nervös wanderte der Blick des anderen Mannes zwischen seinem Kumpanen und der Gruppe hin und her, dann lässt auch er die Dolche sinken. „Wir ergeben uns!“

Viktor nickte den Männern zu. „Wir hatten nie vor euch zu verletzten oder anzugreifen!“ Seine Stimme klang wütend, zornig funkelte er Tempus an. Dann, ganz plötzlich, schnellte die Klaue des Halbdrachen zur Seite und packte den Wächter an der Gurgel. „Wer glaubst du eigentlich wer du bist und wofür du kämpfst? Denkst du wirklich mit ein paar Worten kannst du dich auf unsere Seite schlagen?“ Viktor spürte den Kehlkopf zwischen seinen Fingern, der Drache in ihm würde diesen Mann auf der Stelle töten!
#62Verfasser kayron (590549) 18 Sep 12, 09:34
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*** Weißer Tempel ***

Velera war es gelungen sich gegen die Wachen zu verteidigen, ohne sie direkt umzubringen. Erleichtert blickt sie ihren Gegner an, als dieser sicher ergibt.
Das Schwert jedoch noch immer in der Hand.

"Ihr habt uns zuerst angegriffen... Auch wenn das keine Entschuldigung sein soll..."

Sie bemerkt Viktors Reaktion auf Tempus.
"Viktor..." Die Elfe legt ihre Hand auf die Schulter des Drachens. "Du hast sicher nicht Unrecht was ihn angeht. Aber gib ihm die Gelegenheit, die uns hier niemand gegeben hat... Gib ihm Gelegenheit sich zu erklären."
#63Verfasser Velera (591822) 18 Sep 12, 09:45
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

"Das dürfte meine Frage erübrigen.“

Nachdem der Kampf ziemlich schnell vorbei war - Auro kam nicht einmal dazu eins seiner Schwerter zu ziehen - stellte Viktor Tempus zur Rede.

Unbeeindruckt von seiner Klaue schaute er Viktor ins Gesicht.
"Wer ich bin? Mein Name ist Tempus, angenehm. Wofür ich kämpfe? Bis vor kurzem für die Bruderschaft, nun ... nicht mehr.
Ich sehe jetzt etwas klarer, im übertragenden Sinne, und habe sowohl Auros Handlung als auch eure Absichten verstanden.
Ich möchte mich nicht mit ein paar Worten auf eure Seite schlagen, wie Ihr vermutet. Allerdings haben wir den gleichen Feind, daher sollten wir vielleicht nicht gegeneinander arbeiten.

Natürlich müsst Ihr mir nicht vertrauen, ich tue es genauso wenig. In diesem Sinne möchte ich Euch raten mich nicht sofort umzubringen. Ich hatte genug Zeit Vorbereitungen und Absicherungen zu treffen."

Noch während er die letzten Worte sprach streckte er den linken Arm zur Seite und fing einen von oben kommenden Pfeil, dann einen zweiten, ohne den Blick von Viktor abzuwenden.

"Nun kennt ihr meine Fähigkeiten. Entscheidet."
#64Verfasser Skylee (865526) 18 Sep 12, 10:34
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Wie vor eine unsichtbare Wand gelaufen, bleibt Leya stehen, als sie den Tempelraum erblickt und dort dieses Wesen sieht, dass Shawn ist... Schlagartig fällt ihr wieder diese Vision ein... zumindest hatte sie es für eine solche gehalten... Nachdem die Spinne sie gebissen hatte, hatte sie dieses Wesen schon einmal gesehen... Shawn... ist das wirklich Shawn?

"Shawn?..." bringt sie nach einer kurzen Pause mit zitternder Stimme hervor.


................


Kurz huscht der Blick des Priesters zum Eingang, wo Leya und diese hübsche Frau, die er bei Leyas Gefährten gesehen hatte, auftauchen. Doch im Augenblick hat er keine Zeit sich um die Beiden Gedanken zu machen und so blickt er wieder zu dem Schützen.

"Dieses Monster hat niemanden angegriffen, sondern sich immer nur verteidigt... und die Götter allein wissen, dass er schon erheblich mehr Menschen hier hätte töten können als er es getan hat...
Du beschützt dieses Artefakt... ja... Aber wovor?... und für was? ... ICH habe die alten Schriften Studiert und diese Gruppe wird das Zepter zerstören... Das ist es, warum ihr alle hier seid!"
#65Verfasser Tutu (613407) 18 Sep 12, 11:31
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Der letze Pfeil trifft Shawn in den Bauch. Die Wucht lässt ihn einen Schritt zurück machen. Dem Wächter am Boden entwindet er die Hellebarde und stellt sie neben sich. Wie auf einen Wanderstab stütz er sich darauf und schaut den Schützen an.

"Das ... machst du keine zweiunddreißig mal mit mir!"
Grad will er auf diesen zugehen als Esme und Leya auftauchen.


Nepomuk landet neben Viktor mit einem Bündel Pfeilen in den Klauen.
"Meinst du die hier? Ich habe mir erlaubt deine Pfeile einzusammeln. Bring uns zum Zepter, dann können wir das hier zu einem Ende bringen."
#66Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Sep 12, 11:44
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„Ja Leya, das ist Shawn. Du brauchst keine Angst haben. Er würde uns nie etwas tun. Das weißt du doch...“ Esmeralda versucht die Situation im Tempelraum zu überschauen. Eine gefährliche Spannung liegt in der Luft. Shawn wurde mehrmals getroffen. Das Wesen vor ihr ist Shawn, ganz gleich wie er aussieht. Sorge zeichnet sich in ihrem Gesicht ab.

Den Blick nicht von dem Bogenschützen abwenden, der jetzt den Bogen auf sie gerichtet hält. Sie stellt sich schützend vor Leya.
#67Verfasser Velera (591822) 18 Sep 12, 11:54
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Als der Wächter mit dem Bogen diesen auf die Mädchen richtet, spuckt Shawn etwas Blut auf den Boden.

"Hey, hier spielt die Musike!"
Trotz seiner Verletzung ist die Rotkappe schnell. Mit einer Hand führt sie die Hellebarde und stößt wuchtig in Richtung des Wächters.
Die Klinge verfehlt knapp Kopf und Arm des Schützen und durchtrennt nur die Bogensehne.

Die andere Wache hat sich inzwischen aufgerappelt und schaut sich nun mürrisch aber etwas unsicher um.
Ein schmerzender Brustkorb und keine Waffe machen seine Aussichten nicht rosig. Jetzt da auch noch zwei weitere von "Denen" aufgetaucht sind. Was für mörderische Bestien sich wohl hinter diesen Frauen verbergen mochten?
#68Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Sep 12, 12:05
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*** Weißer Tempel ***

Noch während Nepomuk sprach, bohrte sich neben ihm ein weitere Pfeil in die Erde.

Tempus schmunzelte.
"Ja, einen Teil hast wirklich gesammelt.

Zum Tempel? Aber gern, wenn da nicht diese... Hand? Nennen wir sie mal Hand."
Während er die letzten Worte sagte, tippte er mit einem Finger auf Viktors Klaue, die immernoch seinen Hals umschloss.



*** Im Saal des Zepters ***

Der Stoß der Hellebarde kam zu schnell, als das er reagieren konnte.
Rufus sah zuerst zu seinem Bogen, dann zu Shawn und dann zu Leya und Esme.

Den Bogen ließ er vorsichtig auf den Boden fallen, die Hände erhob er langsam.
"Auch wenn ich nicht weiß, was hier gespielt wird: Ich habe getan, was in meiner Macht steht. Wir sind nur Wachen, wir haben ein wenig Zeit gewonnen. In Kürze sammeln sich die Wächter hier, ich kann nichts mehr tun."

Der Gepanzerte musste sich noch auf einem Knie aufstützen. Jetzt unbewaffnet ging von ihm auch keine Gefahr mehr aus.
#69Verfasser Skylee (865526) 18 Sep 12, 12:20
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

Ronin hatte sich unterdesssen eine Liane geschnappt und fängt an die beiden überlebenden Wächter zu fesseln.
"Tut mir leid, aber wir müssen sichergehen, daß ihr uns nicht mehr in die Quere kommt. wenn das hier vorbei ist werden wir euch losbinden und ihr könnt gehen."
#70Verfasser traveller in time (589684) 18 Sep 12, 12:21
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

Viktor schnaubte und stieß den Wächter mit einem kräftigen Ruck nach hinten, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen wandte er sich wieder der Tempelmauer zu. „Glaube ja nicht, dass wir jetzt Freunde werden!“ Brummte der Halbdrache mehr zu sich selber. Vor dem Wall ging er in die Hocke um die Beschaffenheit des Bodens zu untersuchen.

Vorsichtig tastete er die Erde ab – für jemanden der nicht wusste was er dort tat, musste sein Verhalten ziemlich komisch aussehen – nach ein paar Augenblicken schien Viktor jedoch gefunden zu haben, wonach er suchte. Eine seichte Stelle an der Mauer, ohne viel Gestrüpp und Grünzeug. Der Halbdrache ging in die Hocke und stemmte sich gegen die Wand, seine Augen glühten für einen Moment golden auf, dann öffnete sich vor ihm das Erdreich.

Zunächst nur ein Stück, dann immer weiter. Nach und nach entstand eine breite Mulde, die unter der Mauer hindurch führte. Anschließend verschwand Viktor in dem Erdloch, um auf die andere Seite zu gelangen.
#71Verfasser kayron (590549) 18 Sep 12, 14:12
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

"Die Freude ist ganz meinerseits.“

Nachdem Tempus durch Viktors Stoß zurückgestolpert war, sah er zu, wie der Halbdrache eine Mulde unter der Mauer öffnete.
Er hob seinen Bogen auf und ging nochmal zurück hinter das Haus um seinen zweiten zu holen.

Wieder an der Mauer zog er einen neuen Pfeil aus seinem langen Köcher und schoss ihn an der Mauer empor, hoch in die Luft. Eine Handbewegung und er kam nicht wieder herunter.
„Vier... und zwei...“ murmelte er zu sich selbst.

Dann legte er sich die Bögen um und machte sich daran Viktor zu folgen.


*** Die andere Seite der Mauer, Weißer Tempel ***

Brunko stand ein gutes Stück vor der Mauer und starrte auf die gerade entstandene Mulde.
Er war zur großen Wand gekommen, nach dem er Kampfgeräusche vernommen und sich auf ein wenig Prügelei gefreut hatte.
Brunko maß zweieinhalb Fuß, hatte mehr und größere Muskeln als man sich vorstellen konnte und war mit nicht mehr als einer kurzen Leinenshorts bekleidet. Bärenstark und kampferprobt, nur leider nicht der Hellste.
Und im Moment konnte er sich keinen Reim auf diese Mulde unter Mauer machen.

Sich den Kopf kratzend und dümmlich blickend trat er näher an sie heran.
#72Verfasser Skylee (865526) 18 Sep 12, 15:01
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Ronin ging direkt hinter Tempus durch die Mulde. Tempus konnte ihnen sicherlich sehr behilflich sein. Trauen würde er ihm trotzdem nicht einfach so.
#73Verfasser traveller in time (589684) 18 Sep 12, 15:42
Kommentar
*** Im Saal des Zepters ***

Der Priester nickt dem Bogenschützen zu. "Ja, ihr habt getan was in Eurer Macht stand. Das... Monster hat euch beide besiegt und ihr seid nicht mal verletzt.
Geht und lasst euch nicht mehr hier blicken."

Unterdessen nähert sich Leya langsam Shawn. In einer seltsamen Mischung aus verstört, ängstlich und besorgt mustert sie ihn.

"Shawn?... bist du... du siehst so... geht es dir gut?... Du bist verletzt..." Stammelt sie unsicher.
#74Verfasser Tutu (613407) 19 Sep 12, 10:41
Kommentar
Jetzt nimmt Shawn wieder sein bekanntes Aussehen an. Es ist als würde er einen moment unscharf dann überlagert sein menschliches Aussehen das Feeische.

"Mit Pfeilen in einem drinnen gehts nicht wirklich gut. Aber ich werd mich halten."

Auf die Hellebarde gestützt geht Shawn zu dem Zepter und dann darum herum.

"Kommen wir mal zu dem Stöckchen." Er klettert auf den Stein in dem das Zepter steckt und streicht darüber.
"Hm, harter Granit."
#75Verfasser Narfmonsta (238074) 19 Sep 12, 11:49
Kommentar
*** Weißer Tempel ***

Das Erste was Viktor auf der anderen Seite der Tempelmauer erblickte, waren zwei gewaltige Beine, eines so dick wie der Stamm eines jungen Baumes. Sein Blick wanderte weiter nach oben, über den muskulösen Körper, bis hin zu dem dumpfbackenähnlichen Gesicht des Mannes. Trotz der Größe und Kraft verspürte der Halbdrache keine Furcht. Vielleicht lag das an der Tatsache, dass sein Gegenüber ihn nur nachdenklich anstarrte und nicht so richtig wusste, wie er auf den goldschuppigen Mann reagieren sollte.

Der ehemalige Assassine beschloss ihn zu ignorieren und kroch geradewegs durch seine Beine auf den Innenhof des weißen Tempels. Vor ihm lagen zwei große Trainingsplätze auf staubigem Boden, zwischen den Flächen führte ein säuberlich gepflasterter Weg zum Hauptgebäude der Tempelanlage. Der weiße Turm war riesig und verlief nach oben hin spitz zu, überall waren kleine Säulen, Verzierungen und Schriftzeichen in das helle Gestein gemeißelt.

Der Eingang des Tempels lag am Fuße des größten Turmes, rechts und links davon führten zwei Korridore nach unten. Ohne dem großgewachsenen Mann Beachtung zu schenken, sagte er der Halbdrache zu Tempus. „Die Seitenkorridore, führen die in den unteren Teil der Stadt? Wir haben dort unten ein paar Freunde, die wir unbedingt finden müssen!“
#76Verfasser kayron (590549) 19 Sep 12, 12:35
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*** Weißer Tempel ***

Brunko beugte sich nach unten, sah durch seine Beine Viktor hinterher und grunzte fragend. Dann hellte sich sein Gesicht auf.

Tempus war eher skeptisch und war seitlich an Brunko vorbeigelaufen.
"Nur die zwei auf der linken Seite, der Rechte führt zu einem Zeremonienraum unt-“ Brunko klatsche zwei Mal laut in die Hände.
Er hatte sich umgedreht und schaute Viktor strahlend an.
„Brunko Haua!“ Dann lief er mit ausgebreiteten Armen auf den Halbdrachen zu.

Tempus nahm gerade seinen Bogen ab, als der erste Pfeil aus der Höhe auf Brunkos Schulter traf. Die Metallspitze hinterließ einen Kratzer, bohrte sich aber nicht einmal in die Haut. Der Pfeil fiel einfach ab.

„Na wunderbar. Ich wusste zwar, dass er unheimlich stark und unheimlich dumm ist, aber das...“

Brunko störte der Pfeil nicht - freudig lief er auf Viktor zu.
Er wollte spielen.
Auf seine Weise.



*** Saal des Zepters ***

Die beiden Wachen waren vorsichtig zum gegenüberliegenden Eingang gegangen. Sie verließen den Saal und machten sich auf um Bericht zu erstatten.
#77Verfasser Skylee (865526) 19 Sep 12, 12:52
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Viktor spürte wie die gewaltigen Fleischmassen des Riesen auf ihn zu rannten. Instinktiv drehte er sich um und rutschte ein weiteres Mal durch die Beine des Mannes. Bevor der Riese sich umdrehen konnte, veränderte sich die Konsistenz der Erde unter seinen Füßen. Aufgrund seines Gewichtes sackte er abrupt bis zu den Oberschenkeln in eine Art zähen Treibsand ab.
#78Verfasser kayron (590549) 19 Sep 12, 12:55
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*** Weißer Tempel ***

Brunko schloss seine Arme um Viktor - der schon gar nicht mehr da war. Brunko stolperte leicht und schaute sich dann suchend um.

"Oh?"
Dann sank er in den Boden. Mit verärgertem Gesichtsausdruck versuchte er zu laufen, was ihn nur noch weiter sinken ließ. Er nutzte seine großen Hände um sich freizuschaufeln, doch der Treibsand wurde und wurde nicht weniger.
Brunko brüllte aus Frust und schlug mit den Fäusten in den Sand.

Dann ließ er nur noch den Kopf hängen und schluchzte resigniert.



Tempus schaute ein wenig irritiert.
"Äh, wie gesagt. Den linken Gang."


Auro war gerade aus der Mulde getreten und schaute jetzt nur kopfschüttelnd zu Brunko.
"Ich war wohl doch länger nicht hier."
Dann streckte er seine Hand in Richtung Mulde.
"Kann ich jemandem behilflich sein?"
#79Verfasser Skylee (865526) 19 Sep 12, 13:12
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Leya steht da und blickt Shawn nur an.

"Ähm... sollten wir die Pfeile nicht... als... äh... raus machen? ... und die Wunden versorgen?" Fragt sie zögerlich, traut sich aber wohl nicht so recht, wirklich zu Shawn hin zu gehen.
#80Verfasser Tutu (613407) 19 Sep 12, 13:17
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Ronin war aus der Mulde gestiegen und wollte gerade Viktor helfen. Doch durch Viktors Magie war der Gegner schon besiegt bevor Ronin überhaupt loslaufen konnte.
Er sah sich um. Weitere Wächter waren gerade keine zu sehen.
#81Verfasser traveller in time (589684) 19 Sep 12, 13:27
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Esmeralda hingegen geht direkt auf Shawn zu.

„Gestern konnte ich dich nicht aufhalten. Auch wenn du dich gezügelt hast.... Ich weiß die Gänge dort draußen hätten noch schlimmer aussehen können....“ Esmeraldas Augen bohren sich fast schon in Shawns.

„Lass mich bitte nach deinen Wunden schauen.... Das hier ist noch nicht aus gestanden... Du hast ihn gehört. Die bisherigen Wächter waren jeder für sich stark. Gemeinsam werden sie kaum zu schlagen sein....“
#82Verfasser Velera (591822) 19 Sep 12, 13:40
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Shawn schaut zurück und grinst.
"Kannst dich auch noch um einiges anderes kümmern ... später. Nu is das hier doch erstmal wichtig oder?"

Mit der Linken rupft sich die Rotkappe den Pfeil aus der Schulter. Die Spitze hat keine Wiederhake und gleitet aus dem schon heilenden Fleisch.

"Umpf ... das macht wach. Zieh mal kräftig an dem da" Shawn zeigt auf den Pfeil in seinem Oberschenkel.

"Wir sollten nich hier bleiben. Deshalb sollten wir den Stock da mitnehmen."
Shawn leidet schmerzen, ganz offensichtlich aber irgendwie scheint er sie auch zu genießen. Immer wieder bewegt er die Teile seines Körpers die verletzt sind etwas, als fordere er es heraus.

Nepomuk fliegt über die Mauer und landet neben dem von Tempus gewiesenen Gang.
"Ich höre Gesellschaft! Es rollt ein Komando von Wächtern heran. vielleicht fünzehn von Ihnen."
#83Verfasser Narfmonsta (238074) 19 Sep 12, 14:08
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"Was ist schon wichtiger als ich?" Esme lacht. Der Klang ihrer Stimme verrät, dass ihre Worte im Spaß gesprochen sind. "Aber vermutlich hast du Recht." Sie spreizt ihre Finger und richtet die Handfläche auf den Pfeil, der kurz darauf einfach verschwindet.

"Jetzt sag nix. Ich weiß du kannst Magie nicht leiden. Aber schau mich an. Glaubst du im ernst ich hätte die Spitze sonst aus deinem Oberschenkel bekommen. Nein.. Genau so wenig wie ich glaube, dass du das Ding aus dem Stein da bekommst."
#84Verfasser Velera (591822) 19 Sep 12, 14:18
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"Schon gut, danke. Nu is da noch der" Shawn lässt den Schaft des Pfeils in seinem Bauch mit einem Fingerschnippen vibrieren. Dabei verzieht er etwas das Gesicht.

"Wer sagt denn das ich es heraus ziehen will?"

Probeweise beißt Shawn in eine Kante des Steins. Seine Kiefermuskeln spannen sich sichtlich und es knackt recht unschön. Seine fähigkeit alles zu essen ist trotz allem seinen Leugnens magisch. Destriktion gehört zu seiner Art. Kein noch so mächtiges Ding kann sich lange wiedersetzen. Der Stein springt und Shawn schließt seine Kiefer.

"Klappt ja" meint er kauend "nur wird das nich reichen schätz ich."
#85Verfasser Narfmonsta (238074) 19 Sep 12, 14:26
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*** Weißer Tempel ***

"Ich hoffe die anderen kommen klar. Wenn das hier so weiter geht, haben wir noch einiges zu tun, bis wir uns irgendwo treffen können."
Auro hatte schon ein Schwert gezogen und bewegte sich jetzt langsam zum Gang hin.


"Irgendwelche Ideen, durch die wir uns nicht mit den Wachen herumschlagen müssen? Andere Eingänge gibt es nicht oder wären zu große Umwege." Tempus hingegen war noch etwas vom Gang zurückgewichen. Er hing sich seinen kürzeren Bogen wieder um und nahm den Langbogen ab.
#86Verfasser Skylee (865526) 19 Sep 12, 14:30
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"Wissen sie das Tempus nicht mehr auf ihrer Seite ist?" Ronin wendet sich an Tempus. "Hast du Befehlsgewalt über die Wachen? Vielleicht kannst du Ihnen entgegengehen und sie wo anders hin schicken. Sag ihnen wir sind schon im Tempel oder etwas in der Art."
#87Verfasser traveller in time (589684) 19 Sep 12, 15:06
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Esmeralda entfernt auch den Pfeil aus Shawns Bauch und beobachtet dann, wie er sich an dem Stein zu schaffen macht. „Willst du jetzt den ganzen Stein mit samt Zepter essen?“ Die Wicca schüttelt den Kopf.

„Ob so ein magisches Artefakt verdaulich ist.“
#88Verfasser Velera (591822) 19 Sep 12, 15:14
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*** Weißer Tempel ***

Tempus schüttelt den Kopf, ohne den Blick vom Gang zu nehmen.
"Auch wenn sie es nicht wissen, ich bin ursprünglich im Wald stationiert. Dadurch habe ich keine Befehlsgewalt über diese Wachen. Die Wächter, die sich permanent in der Stadt aufhalten sowie die Hauptmänner der Wache koordinieren sie."
#89Verfasser Skylee (865526) 19 Sep 12, 15:28
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"Dann werden wir wohl kämpfen müssen."
Ronin geht in einem Bogen in Richtung Seite des Ganges. So würde er von Innen nicht gesehen werden und kann vielleicht den Wachen in den Rücken fallen nachdem sie aus dem Gang gestürmt sind.
#90Verfasser traveller in time (589684) 19 Sep 12, 15:40
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"Ich hab mal den Zauberstab von nem Magier gegessen. Er mußte ja auch damit vor meiner Nase rumfuchteln. Hat etwas gekitzelt im Magen aber sein Gesicht war echt zum lachen."

Die Geräusche die Shawn macht als er sich durch den harten Fels frisst sind Ohrenbetäubend und unangenehm. Er scheint das Zepter aus dem Fels zu lösen. Allerdings mit einem großen Klumpen Stein daran. Es steckt gut einen halben Schritt tief in dem Stein und ist damit verschmolzen. Außer zum Zuschlagen ist es in diesem Zustand zu nichts anderem zu gebrauchen.

Als die Rotkappe es dann mit dem Stein herauszieht sieht es aus wie ein überdimensionaler Streitkolben.

"Na also."
#91Verfasser Narfmonsta (238074) 20 Sep 12, 08:30
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"Weißt du was das Schlimmste ist. Ich kann es mir sogar bildlich vorstellen." Esmeralda lächelt kurz. Verzieht dann aber etwas das Gesicht, als Shawn sich weiter durch das Gestein frisst.
#92Verfasser Velera (591822) 20 Sep 12, 09:13
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*** Weißer Tempel ***


Man konnte das Geräusch des Gleichschritts durch den Gang hallen hören. 15 Wachmänner kamen in Reih und Glied bis zum Eingang marschiert. In drei Reihen zu je fünf Mann gestaffelt blockierten sie nun den Eingang.
Die vordeste Reihe war bewaffnet mit großen Schilden und Kurzschwertern, die zweite Reihe hatte ihre langen Speere auf die Schultern ihrer Vordermänner gelegt. Wenige Schritte hinter ihnen hatten fünf Bogenschützen Position bezogen; vier von ihnen legten bereits an, einer machte kehrt und lief zurück ins Innere. Er wollte die Position der Eindringlinge an seine Kommanduere weitergeben.

Tempus spannte einen schweren Pfeil aus Metall in seinen großen Bogen. Er war vorne Stumpf und würde die Schilde nicht durchdringen können.
Trotz des Gewichts flog der Pfeil mit lautem Zischen wie an der Schnur gezogen auf die Wachmänner zu und stoppte nur zwei Schritte vor ihnen.
Man konnte sehen wie er ganz langsam die Luft durhscnitt und sich noch langsamer um sich selbst drehte.

„Noch habt ihr die Wahl. Lasst euch auf einen sinnlosen Kampf ein und tragt die Konsequenzen – oder lasst uns passsieren.“



Auro hatte inzwischen auch sein zweites Schwert gezogen. Wurzeln umschlossen seine Hände, verstärkten seinen Griff und boten auch eine Möglichkeit die Fäuste zu nutzen.

Auch er wollte nicht kämpfen und hoffte, dass die Wachen einsichtig waren.
#93Verfasser Skylee (865526) 20 Sep 12, 09:17
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*** Weißer Tempel ***

Auch Viktor brachte sich in Stellung, sein Gesichtsausdruck blieb ernst. Noch immer konnte er nicht verstehen, wie auch er einmal blind die Befehle von irgendwelchen Dritten befolgen konnte. Manche dieser Männer hatten vielleicht Familie, mit Sicherheit hatte aber jeder ein eigenes Leben und sie setzten es für einen Gegenstand aufs Spiel. Einen Gegenstand dessen Geschichte sie nicht kannten.

Unsicherheit spiegelte sich in den Augen der Wachen wieder, die paar Personen vor ihnen mussten ein groteskes Bild für sie abgeben. Ein Bogenschütze der seine Pfeile schweben ließ, ein Mann aus dessen Hände Wurzeln wuchsen, ein muskelbepackter Krieger mit einem riesigen Breitschwert, ein blonder Junge mit Reptilienaugen und goldenen Schuppen im Gesicht und eine Frau von enormer Schönheit mit spitzen Ohren. Den Göttern sei Dank, dass die Kobolde weit und breit nicht zu sehen waren.

Plötzlich ertönten seltsame Geräusche, sie schienen aus dem Korridor hinter den Wachen zu kommen. Viktor musste zwei Mal hinhören, ehe er wusste wer dafür verantwortlich ist. Es klang wie Hammer und Meißel, als würde jemand mit einem spitzen Gegenstand auf einen harten Untergrund schlagen. „Shawn…“ murmelte der Halbdrache.

*** Beim Szepter ***

Das massive Tor zur Halle schwang auf und jemand trat mit leisen Schritten der Rotkappe entgegen. Dieser Jemand war in einen dunkelroten Umhang gehüllt, ein edler Stoff, durchzogen mit goldenen Stickereien. Er hatte die Kapuze tief in sein Gesicht gezogen, ein pechschwarzer Bart zierte den sichtbaren Teil seines Gesichtes.

Die Mundwinkel des Mannes formten sich zu einem Lächeln, dann hob er seinen Kopf. „Fein gemacht, Rotkappe. Allerdings wird dir das nicht weiterhelfen, da das Szepter ohne deine Freunde nur ein Stück Metall ist, unzerstörbar, aber wertlos!“ Er vollzog eine kurze Handbewegung, im gleichen Moment erhob sich das Szepter mit dem Stein und schwebte zum Zentrum des Raumes, gute fünf Fuß über dem Boden blieb es dort einfach in der Luft hängen und drehte sich um die eigene Achse.

*** Weißer Tempel ***


Währenddessen meldete sich der Hauptmann vor dem Korridor zu Wort. „Auch wir wollen nicht kämpfen. Wir haben den Befehl euch in den unteren Teil der Stadt zu führen. Ich soll euch ausrichten, dass euere Freunde dort auf euch warten. Wenn ihr uns also bitte folgen würdet.“

Misstrauisch blickte Viktor den Mann an, er musste die Wahrheit sprechen, da er Shawn soeben erst gehört hatte. Und was wenn er sich in Gefahr befand? Was wenn sich Leya und Esmeralda in Gefahr befanden? Er nickte der Wache zu und folgte den Soldaten in den dunklen Korridor.
#94Verfasser kayron (590549) 20 Sep 12, 10:27
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*** Weißer Tempel ***

Was hat das jetzt wieder zu bedeuten? Erst greifen sie uns an, dann wollen sie mit uns reden? Vielleicht hat der Priester doch etwas erreicht.


Ronin lässt sein Schwert sinken steckt es aber nicht weg. Dann folgt er den anderen in den Gang.
#95Verfasser traveller in time (589684) 20 Sep 12, 10:49
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Tempus senkte seinen Bogen und machte sich daran Viktor und den Wachen zu folgen.
Er passierte seinen Pfeil und als er ein paar Schritte voraus war, löste sich das Geschoss. Tempus fing ihn mit einer Hand, musste aber eine Drehung vollführen um ihm den Schwung zu nehmen.
Nachdem der Pfeil im Köcher verstaut war, hielt Tempus sich den Kurzbogen bereit. Langbögen waren im Inneren eher schwierig einzusetzen.


Auro löste die Wurzeln wieder, erleichtert, dass es nicht zum Kampf kam. Trotzdem blieb er wachsam und behielt seine Schwerter in den Händen, als er den Seitengang betrat.
#96Verfasser Skylee (865526) 20 Sep 12, 11:07
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Als der Magier den Raum betritt strafft sich der Priester, der bei Shawns Aktion nur fassungslos zu gesehen hatte.

"Schön, dass Ihr uns beehrt. Seltsam, dass der Rat keine Zeit hatt mich anzuhören und nun der hohe Vorsitzende des Rates persönlich die Zeit findet her zu kommen."

Leya unterdessen weicht in die hinterste Ecke des Raumes zurück. Magie... das ist etwas, wovon sie überhaupt keine Ahnung hat und was ihr Angst macht. Noch mehr Angst als Shawn ihr eben gemacht hat.
#97Verfasser Tutu (613407) 20 Sep 12, 11:36
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Da die Rotkappe das Zepter nicht losgelassen hat, baumelt er an dem Ding in der Luft.

"Toller Trick" kommentiert er nur und wartet ab was wohl als nächstes geschehen würde.


Nepomuk ist unbemerkt an den Wachen vorbei geschlängelt und wartet in einem Alkoven. Wäre es zum Kampf gekommen, hätte er sie von hinten überrascht.
Nun wartet er einfach das die Anderen auftauchen.
#98Verfasser Narfmonsta (238074) 20 Sep 12, 12:37
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Die Gruppe folgte den Soldaten den Korridor hinab, ihre Schritte hallten von den glatten Marmorwänden wider, bestimmt hörte man sie unten bereits. Es dauerte länger als vermutet bis sie ein geschwungenes Holztor erreichten. Rechts und links von dem Durchgang hingen zwei Fackeln, es waren die einzigen Lichtquellen hier unten.

Der Hauptmann räusperte sich, rückte seine Rüstung zurecht und klopfte dann zwei Mal kräftig gegen die Türe. Nach ein paar Sekunden der Stille, öffnete sich plötzlich die Tür wie von Geisterhand. Vor ihnen lag ein erleuchteter Raum, auch hier war der glatte weiße Marmorboden zu sehen, außer in der Mitte, dort erhob sich ein dunkler Berg aus Gestein, vermutlich Granit. Direkt daneben stand Esmeralda, Leya stand weiter Abseits, die ehemalige Sklavin wirkte sehr ängstlich.

Der Blick des Halbdrachen wanderte weiter durch die Halle. Sofort fiel ihm der Gesteinsbrocken über ihren Köpfen auf, und dann sah er es. Ein goldener Stab, verziert mit etlichen Zeichen, er steckte tief in dem schwarzen Gestein. Und als ob das alles nicht genug war, baumelte Shawn an dem Szepter.

Nachdem er realisiert hatte, dass das Szepter mit samt der Rotkappe in der Luft schwebte, fiel sein Blick auf den Magier. Er hatte diesen Umhang schon einmal gesehen, und zwar am Lao Kloster. „Du!“ Viktors Stimme bebte vor Wut. „Herein spaziert meine Gäste.“ Entgegnete Antonius und machte eine einladende Geste. „Man lässt seinen Gastgeber doch nicht warten.“ Ein unheimliches Lächeln umspielte die Lippen des Magiers.

Dann geschah plötzlich etwas Unvorhersehbares. Ein weiteres Tor zum dem Saal öffnete sich und wieder stand eine Gestalt im Schatten des Ganges, als sie ins Licht trat, fehlte selbst Antonius der Atem…
#99Verfasser kayron (590549) 20 Sep 12, 12:40
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Der Stimmung und dem Zusammentreffen in der Halle ist es zu verdanken das Nepomuk noch unsichtbarer wird als er ohnehin schon ist. Langsam klettert er eine Wand empor und in die Kuppel hinauf. Als der Magier spricht, und eine weitere Tür sich öffnet ist er über dem Fels mit dem Zepter.


Shawn hängt da wie ein Schluck Wasser. "Da seit ihr ja endlich. Habt ihr ausdiskutiert? Ich habs gefunden."

Als sich die neue Tür öffnet geschied dies in seinem Rücken da ihn das Zepter grad in Richtung Antonius dreht.
Als diesem die Gesichtszüge entgleiten schaut er sich dann aber doch um. "Wasn?"
#100Verfasser Narfmonsta (238074) 20 Sep 12, 13:19
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Vor ihnen stand ein exaktes Abbild von Antonius, dunkler Umhang, goldene Stickereien, Kapuze tief ins Gesicht gezogen, schwarzer Bart. Das erstaunliche an der Situation war, dass der andere Magier ebenso überrascht schien, wie alle anderen in der Halle. „Was zur…“ Stammelte Antonius vor sich hin, hektisch fuhr er sich über den Bart.

Der Blick des Halbdrachen beobachtete beide Magier, das Abbild war nahezu perfekt, er brauchte eine Weile ehe er eine Ungereimtheit fand. Es war schwierig, da der neue Antonius alle Bewegungen des echten Antonius nachahmte, auf die Sekunde genau, sogar das was er sprach hallte als doppelte Stimme durch den Raum.

Viktor achtete auf die Füße des neuen Magiers und tatsächlich, er hatte sich nicht getäuscht. Am Saum des Umhangs konnte man eine wabbernde weiße Masse erkennen, ganz seicht und etwas milchig. Sofort dachte er an Leya, wie sich ihre Hand plötzlich in eine Klinge verwandelt hatte und…

Während der Halbdrache überlegte, war Antonius zu seinem Abbild herüber gegangen, beide standen sich jetzt exakt gegenüber. Vorsichtig machte er ein paar Bewegungen um zu schauen, ob sein Gegenüber ihm wirklich alles nachmachen würde. Und tatsächlich verfehlte der neue Magier keine einzige Bewegung. „Was bist du?“ Fragte er das Abbild – als Antwort erhielt er nur seine eigene Frage.
#101Verfasser kayron (590549) 20 Sep 12, 14:23
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Der Saal war von totaler Stille erfüllt. Die wenigen Worte Antonius hallten übermäßig laut durch den Raum.
Auro drehte sein rechtes Schwert, die Klinge hielt er nun nach unten, wie einen Dolch.
Selbst das Surren der Waffe in der Luft war zu hören.

Sollte er angreifen? Er wusste selbst nicht, was hier vor sich ging. Wer war auf wessen Seite, wer gegen wen?
Er konnte sich denken, wer der andere Anotnius war, seit dem Vorfall auf der Säule.

Aber er wusste nicht warum es nun so verlief.


Dann traf er eine Entscheidung. Angriff. So lange der Gegner verwirrt war.

Ein Schemen schoss auf Antonius zu, zwei grünlich leuchtende Schwerter - die Auro im letzten Moment zum Schutze hoch riss. Sofort wurde er zurückgestoßen, rutschte auf beiden Füßen über den Boden des Saals bis er zum Stehen kam.

Eine kleine Flamme brannte kurz hinter Antonius. Plötzlich fauchte es und sie schwoll an, bis fast an die Decke des Saals.
Dann wurde sie wieder kleiner, schrumpfte wieder und verschwand - und gab einen Mann preis, der nun mit dem Rücken zu Antonius stand und Auro ansah. Sein Äußeres sah vebrannt aus, wilde Mischungen aus schwarz und rot.

"Gento..." sagte Antonius.
"Herr." kam die knappe, ruhige Antwort.
"Ich habe hier zu tun, du darfst dich um ihn kümmern, wie du es wolltest."

Gento ging einen Schritt in Auros Richtung. Dann fingen seine Arme Feuer. Es rauschte, als er einen Arm hob und Auro bedeutete herzukommen und ihn damit herausforderte.

Dieser hob nur ein Schwert zur Abwehr waagerecht vor den Körper und schüttelte den Kopf. "Gento."

"Auro, alter Kumpel." Gento senkte den Arm, ging ein wenig in die Knie, stellte sich seitlich und ließ sich ein Stück nach vorne fallen. Einen Wimpernschlag später kam er mit hoher Geschwindigkeit frontal auf Auro zu und stieß mit der rechten Faust zu.

Er konnte gerade noch das andere Schwert hochreißen um den Schlag zu blocken. Trotzdem rutschte er abermals einige Schritt nach hinten.

"Du bist schnell geworden, Grünie."

Auro senkte die Schwerter und wischte etwas Asche von den Klingen.
Kleine Teile seiner Kleidung fielen von ihm ab und wurden zu Laub, das langsam um ihn herum wirbelte.

"Wir werden sehen..."
#102Verfasser Skylee (865526) 20 Sep 12, 15:34
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Der Priester weicht zurück, als plötzlich der Ratsvorsitzende doppelt im Raum steht. Was geht hier nur vor? Das Ganze läuft einfah völlig falsch. Wenn der Rat ihn nur gestern schon angehört hätte...

Unterdessen steht Leya in einer Ecke des Raumes und hat das Gefühl, die Ereignisse würde ihr die Brust einschnüren und ihr die Atemluft nehmen. Warum ist sie hier? Was soll sie gegen einen Magier wie diesen ausrichten?... Oder gegen einen Mann, der aus sich heraus brennt.
Auro kämpft gegen den Feuermann... Auro ist wie eine Pflanze... Holz... und Holz verbrennt, wenn man es entzündet... Vieleicht könnte man ihn noch löschen... löschen... Feuer bekämpft man mit Wasser...
Leya strafft sich, als ihr dieser Geistesblitz kommt. Wasser! Sie braucht Wasser.
Sofort huscht los. Mehr oder weniger unbemerkt schlüpft sie durch die Türe und verlässt den Saal. Jetzt nur schnell, bevor Auro brennt.
So schnell ihre Füße sie tragen rennt Leya vom Tempel zu Melias Zimmer. Sie kennt sich in der unterirdischen Stadt nicht aus, aber dort stand eine große Schüssel mit Wasser zum waschen.
Allerdings kommt Leya garnicht erst so weit. Eine Gruppe aus drei Wächtern kommt ihr im Gang entgegen. Erstaunt bleiben die Männer stehen. Ein Mädchen wie Leya hatten sie wohl nicht hier erwartet.
Einen Herzschlag lang zögert die ehemalige Sklavin. Dann jedoch strafft sie sich. Sie trägt ein Kleid, das mal Melia gehörte und diese gehörte hier her. Vieleicht könnte sie den Wachen ja weiß machen, dass sie auch hier her gehört.

"Da seid ihr ja endlich! Schnell! Die Eindringlinge sind auf dem Weg zum Rat! LOS!!!" Leya hat keine Ahnung, woher sie den Mut für diese Worte nimmt und ganz ehrlich glaubt sie nichtmal, dass es funktioniert. Aber aus Mangel an Alternativen ist es immernoch besser, als alles Andere... und tatsächlich nicht eine der Wachen.

"Ist gut, Melia." bestätigt er, wendet sich um und eilt davon. Die Anderen Wachen blickt kurz zwischen Leya und dem davon eilenden Mann hin und her, folgen dann aber ihrem Kollegen.
Tief atmet Leya durch und setzt dann ihren Weg fort.
Wenig später nähert sie sich mit einer großen Schüssel Wasser 'bewaffnet' wieder dem Tempelraum in der Hoffnung, dass sie noch nicht zu spät ist...
#103Verfasser Tutu (613407) 21 Sep 12, 06:45
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Ronin schaut fasziniert dem Schauspiel um den doppelten Antonius zu.

Auch ihm kommt der Gedanke, daß es sich beim Doppelgänger um die falsche Leya handeln dürfte. Aber auf wessen Seite das Wesen steht ist ihm nicht klar.

Dann beginnt der Kampf von Auro mit dem Flammenwesen. Die beiden scheinen sich schon lange zu kennen. Man kann die Rivalität spüren.
Ronin wird sich aus diesem Kampf zunächst raushalten und wendet sich wieder Antonius zu.
#104Verfasser traveller in time (589684) 21 Sep 12, 09:30
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Gento zog seine Hand zurück, schüttelte sie aus und richtete sich wieder auf.
Ständig rieselte ein wenig Asche von seinem Körper. Die Arme brannten nicht mehr, waren von orange-rot leuchtenden Linien durchzogen. Die Luft über ihm flimmerte.

"Lass es uns zu Ende bringen. Ich habe so lange gewartet..."


Auro ließ Gento nicht aus den Augen. Beide Schwerter waren gezogen und pulsierten so stark wie nie zuvor.
Er ging ein Stück in die Knie, nahm beide Schwerter an die rechte Seite, schaute über den linken Arm zu Gento und antwortete mit einem einfachen "Hm.".

Die Blätter wurden ein Stück mitgezogen, als er nach vorn schoss, selbst ein Schemen war kaum zu sehen. Direkt vor Gento stoppte er, machte aber sofort einen Ausfallschritt nach links, als sich unter ihm bereits Feuer sammelte.
Er zog beide Schwerter über Gentos Oberkörper. Wo er gerade noch stand riss der Boden auf: Eine Fontäne aus Feuer und Gestein schoss in die Höhe.

Gento hatte die Arme nach oben gerissen um das Feuer zu leiten und kam nicht dazu den Angriff abzuwehren. Zwei diagonale Schnitte zogen sich über seine Brust, doch er ignorierte den Schmerz.
Er zog sein linkes, nun brennendes, Bein zum einem Tritt heran, der einen Schweif aus Flammen zog.

Auro konnte gerade noch seinen Fuß heben und ihn gegen Gentos Bein stemmen, wodurch er einen groben Treffer abwenden konnte, aber einige Schritte zurück rutschte.

Nun allerdings stand sein Bein in Flammen.

Sich umblickend sah er, wie Leya mit einer Schüssel Wasser den Tempelraum betrat.

Zeit, ich brauche kurz Zeit!

Er warf sein Schwert - und machte sich sofort auf zu Leya um die Flammen zu löschen.



Gento war wirklich überrascht von dem auf ihn zu fliegenden Schwert, doch es zu fangen war nicht das Problem.

"Du gibst mir dein Schwert? Möchtest du nicht gleich ganz aufgeben?"
#105Verfasser Skylee (865526) 24 Sep 12, 01:07
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Viktor trat einen Schritt vor und verschaffte sich einen Überblick. Die zwei Magier waren mit sich selber beschäftigt, was ihnen für den Augenblick einen Vorteil verschaffte. Shawn hing immer noch an dem rotierenden Szepter und Auro lieferte sich währenddessen einen unermüdlichen Kampf mit einem anderen Wächter.

Dann sah er Leya. Das Mädchen kam gerade durch eines der Tore gelaufen, in ihren Händen einen große Schüssel mit Wasser. Trotz der prekären Situation musste Viktor bei dem Anblick der ehemaligen Sklavin lächeln, die Kleine erstaunte ihn immer wieder. Ihr Vorhaben brachte ihn auf eine Idee. „Leya hat Recht, Wasser löscht Feuer – und was löscht Feuer noch? Natürlich, Erde!“

Gento sprach gerade seinen spotterfüllten Satz zu Ende, als ihn ein kräftiger Schlag von den Füßen riss. Eine mannsgroße Faust aus Sand hatte ihn von der Seite getroffen, mit einem dumpfen Geräusch klatschte der Wächter gegen die Wand. Unweit von Auro hockte der Halbdrache am Boden, mit einem Lächeln nickte er dem ehemaligen Wächter zu.
#106Verfasser kayron (590549) 24 Sep 12, 10:56
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"Misch dich doch nich ein" ruft Shawn von oben. "Das is ne persönliche Sache. Die musser alleine beenden."

Von oben war der Überblick noch besser.
Shawn schaukelt mit dem Steinbrocken und dem Zepter um Schwung zu holen. Nach nur ein paar Schwüngen hat er genug Moment um den Stein zu drehen, so das das Zepter nach oben zeigt und Shawn auf dem Stein stehen kann. Viel bequemer.
#107Verfasser Narfmonsta (238074) 24 Sep 12, 11:53
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Der Halbdrache schnaubte. „Eine persönliche Sache? Das ist falscher Stolz! Was bringt es dir, wenn er nachher tot ist? Und das weil wir nicht eingegriffen haben! Rein gar nichts…“ Viktor erhob sich und huschte ein Stück näher zur Wand. Dort wo der Wächter eingeschlagen war, erhob sich eine dichte Staubwolke.
#108Verfasser kayron (590549) 24 Sep 12, 12:07
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Als Leya zurück in den Tempelraum kommt, braucht sie erstmal einen Augenblick, um die Situation zu erfassen. Da kommt Auro auch schon auf sie zu und eines seiner Beine brennt. Einen Augenblick lang ist das Mädchen versucht, das Wasser einfach komplett über sein Bein zu schütten. Doch das würde nur kurz helfen. Also besinnt sie sich eines Besseren, stellt die Schüssel schnell auf den Boden, reißt sich eilig die leichte Tunika vom leib und taucht diese in das Wasser. Dass sie nur noch mit einem Lendenschurz bekleidet vor den Anderen steht, stört sie dabei überhaupt nicht. Schon ist Auro heran und Leya wirft die nasse Tunika über das brennende Bein. Die Schüssel ist nun noch etwa zur hälfte gefüllt.
Nachdem das Bein gelöscht ist, richtet Leya sich auf und drückt Auro die noch immer nasse Tunika in die Hände.
#109Verfasser Tutu (613407) 24 Sep 12, 14:16
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#110Verfasser kayron (590549) 24 Sep 12, 17:26
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Esmeralda steht nicht weit von Leya entfernt, als diese verschwindet und wenig später mit einer Schüssel Wasser zurück kehrt.
Der Wicca huscht trotz der angespannten Situation ein Lächeln über die Lippen. Das Mädchen ist nicht zu unterschätzen. Ob sie sich selbst ihrer besonderen Stärke überhaupt bewusst ist?

Wenig später legt sie Leya ihren Mantel über die nackte Haut und nickt ihr zu.
Unsicher wie sie sich weiter verhalten solle.

Auch Velera versucht einen Überblick über die Situation zu erhalten. Die Bardin kann spüren, dass Shawn Recht hat mit dem was er sagt. Es war ein Kampf, den Auro alleine schlagen wollte. Eine Tatsache die sie vorerst nicht eingreifen lässt.

Ihr Blick wandert zu Antonius und dem Wesen, dass das perfekte Abbild Antonius zu sein scheint. Die Hand am Schwertgriff. Vielleicht war die scheinbare Abwesenheit der Beiden die beste Gelegenheit zum Angriff. Sie sucht Viktors Blick.
#111Verfasser Velera (591822) 25 Sep 12, 07:53
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Viktor spürte die Blicke der Bardin sofort, er verstand und nickte ihr zu. Widerwillig entfernte er sich von dem Flammenwächter, vielleicht hatten Shawn und Velera Recht, die kleine Backpfeife hatte der Typ trotzdem verdient. Mit ein paar Schritten war bei der Halbelfe.

„Ich vermute, dieser neue Antonius ist eine Art Gestaltenwandler. Siehst du die Flüssigkeit an seinen Füßen? Genau dasselbe habe ich bei der falschen Leya gesehen. Irgendwie strahlt dieses Wesen etwas altes, sehr mächtiges aus… wir sollten vorsichtig sein!“

Die beiden Magier standen sich immer noch gegenüber, die Situation hatte etwas äußerst Unheimliches an sich. Viktor trat einen Schritt vor. Plötzlich geschah etwas, der Gestaltenwandler blickte den Halbdrachen direkt an und verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Milchige Zähne und eine weiße Zunge formten ein hämisches Grinsen.

Viktor fing an zu rennen. „Zurück..“ Seine Stimme klang verzweifelt. Es war zu spät. Aus seinem Augenwinkel konnte er sehen wie sich die rechte Hand des Wesens in eine silberne Klinge verwandelte, einen Atemzug später bohrte sich die Waffe durch den gesamten Brustkorb des echten Magiers.
#112Verfasser kayron (590549) 25 Sep 12, 09:55
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Mit Vorsicht hat die Rotkappe nicht viel am Hut.
Als Bewegung in die beiden Gestallten kommt und er sieht wie sich die eine Verformt ist sein Ziel klar.

Shawn packt das Zepter mit beiden Händen, springt und rollt ein der Luft. Sein Gewicht zieht den Stein auf dem er eben gestanden hat mit, aus der Umklammerung des Zaubers der ihn hält.

"Hossa, hier kommt Shawn" brüllt er als er mit dem Zepter und dem Stein über dem Kopf erhoben, wie eine Keule, niedersaust. Zwei Meter über dem Boden beschleunugt Shawn die Keule noch mehr indem er sie mit beiden Armen abwärts schwingt.

Der Zauberer ist in der kurzen Zeit von der Armklinge des Wandlers gerutsch.

Der Stein schlägt ein wie ein Meteor und lässt das Wandlerwesen nach allen Seiten spritzen. In dem uralten Marmorboden bildet sich unter einem gebirgeerschütternden Donner ein tiefer Krater.
#113Verfasser Narfmonsta (238074) 25 Sep 12, 11:38
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Viktor federte zurück und blickte zunächst auf den toten Magier hinab, er war vielleicht ein machtgieriger und egoistischer Mensch gewesen, den Tod hatte er aber nicht verdient. Jetzt betrachtete er den Gestaltenwandler oder vielmehr das was von ihm übergeblieben war. Überall auf dem Boden wabbelten kleine weiße Masseteilchen umher, sie schienen umher zu kriechen, fast so als wollten sie sich orientieren.

Shawns Maßnahme war zwar radikal gewesen und im ersten Moment wirkte sie auch mehr als effektiv, aber auch wirklich nur im ersten Augenblick. Kaum hatte sich der Halbdrache wieder aufgerichtet, sah er etwas, was ihn mehr als beunruhigte.

Die kleinen Glibberteilchen fingen an zu wachsen, wurden größer und größer und nahmen schließlich eine Form an. Es war die Gestalt der Rotkappe. Insgesamt waren es acht an der Zahl, alle samt mit einem breiten Haifischgrinsen. „Hier kommt Shawn!“ sprachen alle zusammen im Chor und machten sich sofort zum Angriff bereit.
#114Verfasser kayron (590549) 25 Sep 12, 11:49
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Gerade schien sich alles geregelt zu haben und jetzt das. Statt einem haben sie es jetzt mit acht Wesen zu tun.
Ronin geht auf das nächste Wesen zu und hebt seine Waffe.
#115Verfasser traveller in time (589684) 25 Sep 12, 12:19
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„Ich danke dir.“
Auro nahm die nasse Tunika entgegen, die Verbrennungen am Bein wurden bereits von Pflanzenmaterial überzogen.
Die Tunika legte er sich über die Schultern, als Gento aus der Staubwolke trat und den Kopf prüfend hin und her wiegte.
„Erdmagie, hübsch. Kam auch sehr schnell. Das ist allerdings nicht dein Kampf, tut mir Leid. Ich habe hier nur einen Gegner.“

Er hielt Auros Schwert hoch. „Bist du so leichtfertig, mir dein Schw-“ Er stockte als die Waffe in seiner Hand verrottete und einfach zerfiel. Im gleichen Augenblick wuchs neben Auro eine Pflanze aus dem Boden und formte ein Schwert. Er brach es ab, wiegte es in der Hand, woraufhin es wieder zu pulsieren begann.
„Nett, dann kann es also weitergehen“, sprach Gento.

„Du redest zu viel“, erwiderte Auro trocken, als er abermals auf Gento zuschoss. Dieser warf ihm einen einzelnen, heißen Feuerball entgegen, den Auro durch eine Drehung auf die Tunika prallen ließ. Der Stoff war sofort trocken und schon ein wenig angesengt.
Auro kam an Gento heran und ließ zahlreiche Schwerthiebe folgen. Gento wich aus oder blockte mit den Unterarmen, jedes Mal Schnitte erhaltend.
Als sich erneut Feuer und Auro sammelte machte er wieder einen Ausfallschritt, dieses Mal nach rechts, doch Gento sah es kommen. Er griff nach einem von Auros Schwertern, ließ seine Hand auflodern und brach es an der Hälfte. Auro sprang ein Stück zurück und verteilte Energie in seinem Körper um, um die Schwertlängen anzupassen. Nun waren beide Schwerter auf drei Viertel der Länge gekürzt.

Dann durchstach der Doppelgänger Antonius Brustkorb. Gento spürte es und weitete die Augen, ein Moment der Ablenkung den Auro sofort nutzte. Sofort stand er vor Gento und bohrte beide Schwerter von unten in seinen Oberkörper.
„Dein Fehler.“ Auro sah ihm in die Augen, als Gento den Blick erwiderte und dann grinste.

„Aber nur vielleicht – denn jetzt...“ Er packte Auro an den Schultern und zog ihn näher zu sich heran, trieb die Schwerter noch weiter in sich hinein.

„... kommt das Finale.“

Die Explosion war bis weit in die Schluchten zu hören. Der ganze Saal war blendend hell erleuchtet, Steine und Staubteilchen vom aufgerissenen Boden flogen als schmerzhafte, kleine Geschosse durch den Raum, fügten jedoch nicht mehr als Kratzer und Schürfer zu.
Die Stelle, an der Auro und Gento gestanden hatten, nahm jetzt eine kleine Sonne ein, ein Feuerball aus unglaublicher Hitze.

Als das Gleißen nachließ und das Feuer erstarb, war von Auro nichts mehr zu sehen. Gento befand sich auf allen Vieren, sein ganzer Körper mit weißer und grauer Asche bedeckt. Die Schnitte an seinem Körper bluteten, seine Atem ging nur noch röchelnd.
#116Verfasser Skylee (865526) 25 Sep 12, 12:31
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Gerade noch hatte Leya gewusst, was sie tun könnte... doch nachdem Auro sich wieder in den Kampf gestürzt hat und Esme ihr den Mantel umlegte, steht das Mädchen völlig ratlos da.
Plötzlich stehen da etliche Shawns und Leya begreift nicht, was vor geht.

"Sind wir Feinde?" Fragt sie einen Shawn, der in ihrer Nähe steht. Ist es der Echte oder eine Kopie? Leya weiß es nicht.
Doch bevor der Shawn antworten kann. erschüttert eine Explosion den Raum und Leya wird von der Druckwelle zu Boden geschleudert. Nur Esmes Mantel verhindert, dass sie dabei wieder völlig zerschunden wird.
"AURO!!!" Leyas Ruf erschallt in dem Raum, als sich der Staub gerade zu legen beginnt.
Der Feuermann scheint schwer verletzt, aber Auro ist verschwunden.


Ohne weiter auf die Shawns zu achten, rappelt Leya sich auf und packt die noch immer halb volle Wasserschüssel. Sie würde sie dem verletzten Feuermann über kippen. Entweder gibt ihm dass den Rest, oder er bringt sie anschließend um. So oder so... immerhin weiß sie gerade wieder, was sie tun könnte.
#117Verfasser Tutu (613407) 25 Sep 12, 13:48
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Der Pfeiffer war den Anderen die ganze Zeit wortlos gefolgt. Trotz des recht langsamen Vorankommens durch die Gänge, hatte er Mühe gehabt, Schritt zu halten. Der Kopf schwamm ihm mit jedem Schritt. Er hatte wohl während der Flut doch einen stärkeren Schlag an den Kopf bekommen, als er sich selbst eingestehen wollte.
Das einzige, was ich tun kann, ist mich in Deckung zu halten. dachte er sich. Wenn er schon keine Hilfe war, so wollte er wenigstens nicht, daß die anderen ihre Kräfte zu seiner Hilfe oder gar Rettung brauchen müssten.
Und so hielt er sich im Hintergrund.

Auch das gesamte Geschehen im Saal beobachtet er aus einer unauffälligen Wandnische, in die er sich zurückgezogen hatte.
#118Verfasser P.. (308627) 25 Sep 12, 18:28
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Ronin konnte gerade noch den Arm vor das Gesicht reissen und die Augen schließen.

Er hatte nach dem Knall schlimmeres erwartet aber außer ein paar Kratzern hatte er nichts abbekommen.

Ronin nutzt die kurze Verwirrung die auch bei den Shawns auftrat, sprang nach Vorne und schlägt mit dem Schwert nach der Hüfte des Gegners.
#119Verfasser traveller in time (589684) 26 Sep 12, 09:49
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Esmeralda wird ebenfalls von der Druckwelle zu Boden geworfen.
Als das gleißende Licht versiegt ist und sich ihre Augen wieder an die normale Helligkeit im Raum gewöhnt haben, erkennt sie, dass Auro verschwunden ist.

Während dessen nimmt Velera den Arm von ihren Augen. Die Shawns waren ebenfalls von dem Lichtball aus dem Konzept gebracht worden und so will auch sie die Gelegenheit des Überraschungsangriffs nutzen. Surrend gleitet ihr Schwert durch die Luft. Ihre Blicke versuchen den wahren Shawn von dem falschen zu trennen.
#120Verfasser Velera (591822) 26 Sep 12, 11:18
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Der echte und einzig wahre Shawn hat die meiste Wucht seines Falls mit dem gewaltigen Schlag seiner Waffe abgefangen. Trotzdem taumelt er kurz und hält sich an dem Zepter fest als sich der Staub um ihn verzieht.

Der Blitz erfolgt in seinem Rücken und die Druckwelle rollt über den Krater hinweg.
Kopfschüttelnd versucht er seine Sinne wieder zusammen zu bekommen als ihm einer seiner Doppelgänger auf die Schulter tippt.
#121Verfasser Narfmonsta (238074) 26 Sep 12, 11:43
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Tempus hatte sich sofort auf den Boden gekauert, als er den Lichtblitz bemerkte; dadurch war er von der Explosion größtenteils unversehrt geblieben.

Während er sich noch einen Überblick verschaffte, legt er schon den ersten Pfeil an.
Nachdem er sich vergewissert hatte, welcher Shawn echt und welcher eine Kopie war, indem er auf Gangart und gelegentliches Deformieren achtete, schoss er der ersten Kopie einen Pfeil in die Schulter.

Nach einem Grunzen, das eher fragend klang, drehte sich der Pseudo-Shawn um, nahm Tempus ins Visier – und stürmte los.

„Jetzt aber schnell!“ Tempus nahm einen der schweren Metallpfeile aus dem Köcher und zog die Sehne bis zum Äußersten.
Der Pfeil schnitt mit einem singenden Geräusch durch die Luft und durchschlug die Kopie in der Mitte des Körpers, welcher zur Seite kippte und zerfiel – nur um sich dann langsam wieder zusammenzusetzen. Wenige Augenblicke stand er wieder aufrecht, Verletzungen waren nicht zu sehen.

„Das könnte ein Problem werden...“ seufzte Tempus und legte den nächsten Pfeil an.
#122Verfasser Skylee (865526) 26 Sep 12, 12:16
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Alles hat eine Schwachstelle... Nepomuk hat sich das Getummel von oben angeschaut. Jetzt ist er bereit für ein erstes Experiment.

Wie ein Pfeil stößt er auf einen Teil des Formwandlers herab und hüllt ihn in seinen Flammenodem.
Völlig überrascht kann der nicht ausweichen und geht einen hohen dünnen Schrei von sich gebend in den sengenden Flammen auf.

Der kleine Drache brennt sein Opfer solange nieder, bis nur ein kleiner knuspriger Haufen Asche übrig ist.
Die Reaktion der anderen Teile des Formwandlers ist interessant. Sie zucken zusammen und scheinen ebenfalls Schmerzen zu leiden als wären sie verbunden.
#123Verfasser Narfmonsta (238074) 26 Sep 12, 12:27
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Ronins Schlag geht einfach durch die Gestalt durch. Die Kleidung wird zwar zerschnitten aber das Wesen selbst setzt sich direkt wieder zusammen.

Das Wesen schaut Ronin einen Moment an und verwandelt sich dann. Plötzlich steht Ronin sich selbst gegenüber.

Als der Gestaltwandler zusammenzuckt springt Ronin vor und schiebt ihn nach hinten weg. Dabei prallt er auf ein weiteres Wesen und die beiden zerschmelzen miteinander.

Zumindest einer weniger... denkt sich Ronin.
#124Verfasser traveller in time (589684) 26 Sep 12, 12:33
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Die Verwunderung war dem Halbdrachen deutlich ins Gesicht geschrieben, der Knall und das gleißende Licht hatten ihn völlig aus dem Konzept gebracht. Vorsichtig senkte er den Arm, diesmal hatte er rechtzeitig gehandelt, seine Augen schienen unverletzt. Aus der Hocke versuchte Viktor die Situation zu überblicken.

Auro war verschwunden, doch für Trauer war jetzt gerade keine Zeit. Das Szepter lag in einem riesigen Krater an der Wand, immer noch fest mit dem Gestein verschmolzen. Dort wo der Felsen eingeschlagen war, standen mehrere Doppelgänger der Rotkappe. Die einzig effektive Waffe gegen den Gestaltenwandler war bisher Nepomuks Feuer… „Feuer..“ murmelte der ehemalige Assassine. Woher sollten sie jetzt Feuer bekommen? Der Meckerdrache konnte es unmöglich mit allen Teilen des Wesens aufnehmen.

Doch dann geschah plötzlich wieder etwas Seltsames. Alle Teile des Gestaltenwandlers verflüssigten sich und krochen zur Mitte der riesigen Halle, um sich dort wieder zusammen zufügen. Die milchige Masse wabbelte dort einige Sekunden vor sich hin, dann verformte sie sich und wuchs zunächst schmal in die Höhe.

Nach mehreren Augenblicken fiel plötzlich die erste Schicht der Masse ab. Vor ihnen Stand ein Mann, ein Mann mit einer prachtvollen Rüstung und einem weiß geschorenen Bart. Seine Haare wurden von einer goldenen Krone bedeckt und in seiner Rechten hielt er ein gewaltiges Bastardschwert. Quer durch sein Gesicht verlief eine Narbe, die irgendwann unter dem Verschluss seines roten Umhangs verschwand. Er wirkte müde und gleichzeitig aufgeregt.

„Lange habe ich auf diesen Augenblick gewartet.“ Als die raue Stimme ertönte, bewegte der Mann nicht einmal seine Lippen, die Stimme war einfach da und schien von überall zu kommen. „Mein Name ist König Alanor, König aller Menschen und Träger des goldenen Szepters.“ Die Stimme klang plötzlich traurig. „Zumindest war ich das mal.. bis..“ Die Stimme schwang um, in puren Zorn! „.. man mich hinterging. Doch jetzt… jetzt seid ihr hier, um die Prophezeiung endlich zu erfüllen und den König ein zweites Mal zu krönen!“
#125Verfasser kayron (590549) 26 Sep 12, 16:02
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Es genau der Augenblick, in dem sich die wabernde Masse wieder vereinigt, als Leya die Wasserschüssel über Kopf, Nacken und Rücken des Feuermannes entleert. Natürlich ist es viel zu wenig Wasser, um ihn gänzlich damit zu benässen, aber ein paar Liter waren es schon noch.

Dass sich unweit eine neues Übel zusammen braut, bekommt sie überhaupt nicht mit. Erst, als der seltsame Mann mit der Krone zu sprechen beginnt, blickt Leya verwundert zu ihm hinüber. Ein König?... DER König?
#126Verfasser Tutu (613407) 26 Sep 12, 17:10
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Gento war zu schwach um sich in irgendeiner Weise zu wehren. Das Wasser zischte, als es auf seine Haut traf. Auch wenn er nicht mehr brannte, kalt war er nicht.

Dann bemerkte er, in der Wasserlache auf dem Boden, in den Ritzen zwischen den Steinen, einen kleinen Spross. Dann einen Zweiten und einen Dritten.
Sie wuchsen Mit steigender Geschwindigkeit, verzweigten sich, schoben sich an ihm vorbei uNd wurden immerdicker.
Immer mehr Sprosse wuchsen um ihn herum und zogen ihn schließlich mit.
Sie wurden dick wie Baumstämme, die einen großen Stamm bildeten, wanden sich auf ihrem Weg, kreuzten sich und zogen Gento mit in die Höhe.
Sie umschlossen ihn, drehten sich um sich selbst, bis sie ihn quetschten, jeden einzelnen Knochen brachen und ihn vollkommen umschlossen.

Die Stämme bildeten an der Decke des Saals eine riesige Baumkrone aus, die fast den ganzen Raum überspannte. Es grenzte an ein Wunder, dass der Baum nicht kippte.

Als der Baum ausgeachsen war, breitete sich ein blassgrünes Licht im Saal aus. Aus den Blättern der Baumkrone fielen kleine grüne Lichter, die langsam durch den Altarraum schwebten, die einen seltsamen Kontrast zum zornigen König bildeten.

Die kräftigende Wirkung des Lichtes war in der Gruppe deutlich zu spüren, kleinere Wunden und Kratzer erfuhren Heilung.


Die Energie aus Auros Körper war zurück im Kreislauf des Waldes.
#127Verfasser Skylee (865526) 27 Sep 12, 09:54
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Erschrocken springt Leya zurück, als plötzlich ein Baum mitten in der Halle wächst. Für das Mädchen ist das alles einfach viel zu viel. Feuermänner, alte Könige und Bäume, die in einem Saal wachsen.
Wie auch immer... der Feuermann ist fort... genau wie Auro... Langsam wendet sich Leya dem König zu. Ein König. Müsste sie jetzt nicht niederknien? Sie hatte noch nie mit einem König zu tun. Nur eine Prinzessin kennt sie. Prinzesssin Fadime... Wuschel... Was die wohl jetzt sagen würde?

Fragend blickt Leya zu Esmeralda hinüber.

"Wollen wir ihm wirklich helfen?"
#128Verfasser Tutu (613407) 27 Sep 12, 10:29
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Eine einzelne Träne rinnt über Esmeraldas Wange. Der Baum, das Licht... Ein Anblick, der trotz der angespannten Situation berührt. Die Wicca kann Auros Energie deutlich spüren.

Als Leya sie anspricht, wandert ihr Blick zu dem angeblichen König der Menschheit. Ihre Stimme klingt entschlossen. „Nein!“
#129Verfasser Velera (591822) 27 Sep 12, 11:02
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„Und aus welchem Grund sollten wir euch helfen?“
Velera macht keine Anstalten ihr Schwert sinken zu lassen. „Ich weiß nicht wer oder was ihr seid... Aber ihr habt uns angegriffen. Es gab unzählige Tote und fast hättet ihr mir das genommen, was mir am wichtigsten ist. Nennt mir also einen Grund warum wir euch helfen sollten!“

Bevor Alanor die Gelegenheit hat, der Bardin zu antworten, ist die Halle erfüllt von einem grünlichen Licht. Der Duft von Wald liegt in der Luft. Der ganze Raum ist von Auros Melodie erfüllt. Die Bardin wirkt kurz aus dem Gleichgewicht gebracht.
#130Verfasser Velera (591822) 27 Sep 12, 11:11
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Mit argwöhnischem Blick musterte Viktor die Gestalt in der Mitte, als plötzlich der Baum aus der Erde wuchs. Ein grünliches Licht erfüllte die Halle und für einen kurzen Moment vergaß man den Kampf, die Gewalt und den Zorn in dieser Halle. Selbst der selbsternannte König hielt kurz inne und betrachtete das Gewächs.

Ein seichter Windschweif umhüllte die Gefährten, plötzlich fühlten sie sich ausgeruht und gesund. „Danke, Auro..“ Sprach Viktor leise, dann wandte er sich dem Mann namens Alanor zu. „Ich kenne deine Vergangenheit. Eine alte Freundin erzählte mir die Geschichte von dir und dem Szepter, von einer Zeit in der Machtgier und Selbstsucht nach dir griff. Menschen sind für solch große Macht nicht geschaffen, die Drachen haben damals einen Fehler begangen und die Menschen selber waren es, die dem Szepter durch einen mächtigen Zauber die Kraft nahmen.“ Viktor trat einen Schritt vor. „Ich weiß was die Prophezeiung besagt, Zwergenblut, Drachenschuppen, Elfentränen. Das alles tragen wir bei uns. Doch werden wir das Szepter damit vernichten und nicht zur seiner früheren Macht verhelfen! Das Szepter ist zu mächtig, es muss zerstört werden – ansonsten wird es die menschliche Rasse vernichten!“

Ein weißer Schweif löste sich vom König und schwebte langsam in Viktors Richtung. Wie Qualm umhüllte es die goldene Klaue des Halbdrachen. „Halbdrache. Wie lange habe ich keine Drachen mehr gesehen. Ich spüre ein großes Verlangen in dir, ein Verlangen nach der Macht des Szepters, es rührt von der menschlichen Seite. Die andere Seite ist zornig und besitzt trotzdem große Weisheit, deine drachische Seite will das Artefakt zerstören.“ Viktors Blick war starr nach vorne gerichtet und die Stimme des Königs wurde flüsternd. „Überleg dir was wir beide alles erreichen könnten. Du, ein direkter Nachfahre der Drachen und Ich, ein mächtiger Geist des Menschen.“
#131Verfasser kayron (590549) 27 Sep 12, 11:33
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"Könich schmönich."
Shawn ist jetzt so richtig in Fahrt. Dieser ganze mystische und geheimnisvolle Quatsch stört ihn ziemlich. Erst tippt ihm ein Spaßvogel auf die Schulter der ausschaut wie er, dann wird darauß ein König und dann wächst da auch noch n Baum.

Mit einem Wutschrei und dem Keulenzepter springt er in langen Sätzen auf den Exregenten der Menschen zu. Nahe genug heran wird er ihn wohl damit schlagen.


Nepomuk indes hat seine Beobachterrolle wieder angenommen und schaut sich den König genau an.
Ihm fehlt die linke Hand. Anstatt ihr ist dort nur ein verbrannter Stumpf. Möglicherweise war es die Hand die Nepomuk verbrannt hat.
#132Verfasser Narfmonsta (238074) 27 Sep 12, 11:36
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Tempus war zunächst erleichtert, dass der Doppelgänger nicht weiter auf ihn zu stürmte.

Dann aber erschien der angebliche König im Saal und Tempus war unschlüssig, wie er reagieren sollte.
Als dann Shawn das Zepter in die Hand nahm und einen Angriff begann, nahm er den Bogen wieder hoch und einen Pfeil in Anschlag.
#133Verfasser Skylee (865526) 27 Sep 12, 12:28
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Die Taktik des Königs schien gerade aufzugehen, Viktor war wie paralysiert und machte einen Schritt nach vorne. Das Manöver der Rotkappe kam genau richtig, wie ein Keil durchtrennte Shawn die Verbindung zwischen Alanor und dem Halbdrachen. Der Mann begriff sofort, dass dieses wütende etwas kein Mensch war, sonst hätten seine Worte auch bei ihm Wirkung gezeigt.

Unbeeindruckt von Shawns Angriff, teilte der König sich in viele kleine Tropfen auf und setzte sich augenblicklich hinter Shawn wieder zusammen. Seine Rechte fuhr mit einem kräftigen Schlag auf Shawns Arm nieder – und verfehlte ihn, stattdessen trennte er einen großen Teil des Granitblockes ab, in dem das Szepter steckte. An seinem linken Unteram formte sich eine deformierte Klaue, blitzschnell griff er damit nach dem Fußknöchel der Rotkappe.

Der Halbdrache taumelte währenddessen nach hinten, hektisch blickte er sich um, irgendwie kam ihm das alles hier unwirklich vor, wo war er gerade nur gewesen?
#134Verfasser kayron (590549) 02 Oct 12, 16:54
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Der Pfeiffer beobachtete das Geschehen aus der Nische, in der er sich zurückgezogen hatte. Auf die Geschehnisse konnte er sich keinen Reim machen. Er konnte nicht einmal guten Gewissens entscheiden ob er träumte oder ob seine Wahrnemung wahrhaftig war.
#135Verfasser P.. (308627) 03 Oct 12, 15:14
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Völlig verunsichert steht Leya da. Was soll sie nun tun? Dieser Gegner ist eine Nummer zu groß für sie... ist er überhaupt ein Gegner. Langsam beginnt sich in ihrem Kopf alles zu.drehen, bis der alte König sie plötzlich anblickt. Sein stechender Blick dringt tief in den Geist des Mädchens und in ihrem Kopf erklingt donnernd die Stimme des Königs. Ohne dass die Anderen eine Ton hören könnten spricht er zu der Kleinen. ‘GREIFE DIE WICCA AN!‘
Fast augenblicklich werden Leyas Augen glasig, während der Zauber des Königs ihren Geist übersteuert.
“Ja, Herr.“
Damit dreht Leya sich um und marschiert schnurstracks auf Esme zu, um im Anschluss mit bloßen Händen auf die Frau einzuschlagen.
#136Verfasser Tutu (613407) 08 Oct 12, 11:05
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Tempus sah, wie Leya sich plötzlich umdrehte und mechanisch auf Esme zulief.
Zusammen mit Viktors kurzer geistiger Ablenkung konnte er sich einen Reim darauf machen.

Mentale Kontrolle? Auch wenn er sich einfach zerlegen wird, vielleicht verliert er die Konzentration...

Damit legte er drei Pfeile an und schoss direkt auf den König. Schon als die Pfeile noch in der Luft waren, war die Sehne erneut gespannt.
#137Verfasser Skylee (865526) 08 Oct 12, 11:22
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Als Auro seinen Kampf beendete und die Welle über die Gefährten lief hielt auch Ronin einen Moment inne.
Auro hatte seinen Kampf gewonnen und war jetzt... ja was? Wieder Teil des Dschungels? Oder taucht er wieder auf?

Aber darüber kann die Gruppe sich später Gedanken machen. Antonius war tot aber jetzt hatten sie einen neuen Gegner? Verbündeten? Freund?

Shawns Angriff löst auch den Einfluß des Königs auf Ronin.
Einen Moment schaut er sich um, dann stürmt er ebenfalls auf den König zu. Ronin wird den König nicht töten können aber er kann ihn zumindest beschäftigen.
#138Verfasser traveller in time (589684) 08 Oct 12, 11:36
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So am Fuß gepackt wird Shawn emporgehoben und auf der anderen Seite des Königs auf den Boden geschmettert. Dann geht es wieder hinauf und erneut über den König auf den Boden der anderen Seite.

Trotz der groben Behandlung hat die Rotkappe das Zepter immernoch in der Hand. Damit schlägt sie nach der Klaue die sie gepackt hält und befreit sich mit dem Schlag aus dem Griff.

Ein paar Knochenbrüche, herrlich! Ächzend rollt sich Shawn zur Seite. Nu soll der Nächste sein Glück probieren.
#139Verfasser Narfmonsta (238074) 08 Oct 12, 12:25
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Viktor schüttelte sich und wog den Kopf von rechts nach links, dieser König hatte es in sich. Kurz fragte der Halbdrache sich, wie Alanor wohl zu so einem mächtigen Wesen geworden war, ein Mensch war er sicherlich nicht mehr. Und was würde wohl mit ihm geschehen, wenn die Macht des Szepters wieder in seinen Händen läge? Fragen auf die er keine Antwort wusste und wenn er ganz ehrlich zu sich selber war, dann wollte er die Antworten auch gar nicht wissen.

Mit einem Satz war Viktor bei der ehemaligen Sklavin, Alanor schien sich ihrer bemächtigt zu haben, verunsichert blickte er Leya ins Gesicht. Plötzlich kam ihm eine Idee. Mit ein paar Sprüngen tänzelte er durch die zahlreichen Gesteinsbrocken bis zur Wandnische, in der sich der Pfeiffer versteckte. „Spiel ein Lied für uns und spiel es laut. Vielleicht hälst du den König so davon ab, in unsere Köpfe zu gelangen.“

„Keine schlechte Idee Halbdrache.“ Dröhnte die Stimme von Alanor durch den Raum. „Doch das was ich gesucht habe, hast du mir soeben schon gegeben!“ Der König hatte das Schwert auf dem Rücken befestigt, in seiner Rechten hielt er stattdessen einen blutroten Stein. Viktor sog die Luft ein und fasste sich instinktiv an die rechte Hosentasche, der Stein von Otaku fehlte jedoch…
#140Verfasser kayron (590549) 08 Oct 12, 15:58
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genau zu diesem Zeitpunkt war Ronin beim König angekommen. Er haut mit dem Schwert auf den Arm des Königs und trennt die Hand vom Arm ab.
Zusammen mit dem Stein fällt die Hand auf den Boden und beginnt sofort sich zu verformen.
#141Verfasser traveller in time (589684) 08 Oct 12, 16:13
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Ronin war vom Schlag noch gebückt, sodass die drei Pfeile den Oberkörper des Königs trafen. Der vierte Pfeil war jetzt im Flug: Ein schwerer Metallpfeil, genau in die Mitte der drei vorherigen Pfeile gezielt.

Den kurzen Zeitgewinn nutzte Tempus sofort um einige Pfeile wieder aufzusammeln. Sein Köcher war zwar groß, aber er Vorrat an verschiedenen Pfeilen nicht unerschöpflich.
#142Verfasser Skylee (865526) 09 Oct 12, 07:18
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Die Pfeile zeigten keine Wirkung, ebenso wenig wie Ronins Versuch dem König die Hand abzuschlagen. Ohne sichtliche Verletzungen setzte sich Alanors Körper wieder zusammen, die Hand verschmolz mit seinem Bein, Tempus Geschosse prallten hinter ihm an der Hallenwand ab und landeten scheppernd auf dem Boden. Behutsam bückte der König sich und hob den blutroten Kristall auf.

Er schien das zu haben was er wollte und wonach er gesucht hatte, denn nachdem er den Kristall wieder in seiner Hand hielt, waren die Gefährten für ihn uninteressant. Mit großen Schritten bewegte er sich auf das Zentrum des Saals zu, genau dort wo Shawn das Szepter aus dem Boden gebissen hatte.

Am Rande des Lochs blieb Alanor plötzlich stehen, blickte sich noch einmal um und sprang in die Tiefe. Viktor reagierte abrupt, sofort rannte er zur Mitte des Raums. Bisher hatte er sich keine Gedanken darüber gemacht und hätte er sich welche gemacht, dann hätte er fest damit gerechnet, dass das Loch einen normalen Boden aus Granit besaß. Vorsichtig lugte er über den Rand…
#143Verfasser kayron (590549) 09 Oct 12, 08:43
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Esmeralda ist für einen kurzen Moment völlig perplex, als Leya sie angreift. Der erste Schlag des Mädchens trifft sie völlig unvorbereitete. Den weiteren kann sie jedoch ohne große Schwierigkeiten ausweichen.

„Leya, ich bin deine Freundin und das weißt du auch.“ Für einen Moment lässt die Wicca sie an sich ran kommen. Schließlich zieht sie Leya dicht an ihre Brust und schenkt ihr eine erzwungene Umarmung.

"Leya..."
#144Verfasser Velera (591822) 09 Oct 12, 12:07
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Leya ist keine große Kämpferin, doch im Augenblick stellt sie sich noch ungelenker an, als sonst. Sie nutzt weder ihre Beweglichkeit von ihre Geschwindigkeit aus und schlägt stattdessen wie ein Kleinkind ungezielt und eher wirkungslos auf die Wicca ein. Trotzdem erreicht sie damit wohl, was der König wollte... Esme ist beschäftigt...
Nachdem die Wicca das Mädchen gepackt hat, versucht Leya noch ungelenk sich los zu reißen, bis zu dem Moment, in dem der König in das Loch springt und damit den Raum verlässt. Nun geht ein Ruck durch den zierlichen Leib der Kleinen, bevor sie ihren Kopf hebt und Esme verwirrt anblickt.
“Frau Esmeralda? ... Was... warum... Was ist passiert?“
#145Verfasser Tutu (613407) 09 Oct 12, 13:22
Kommentar
Esmeralda drückt Leya kurz an sich. „Dieser König hat versucht dich und Viktor zu beeinflussen...“

„Was ihm auch gelungen ist.... Irgendwie...“ Velera ist an den Rand des Kraters getreten. „Er hat den blutroten Kristall.“
#146Verfasser Velera (591822) 10 Oct 12, 07:26
Kommentar
Tempus sammelte alle Pfeile ein, die er finden konnte. Ein paar musste er aus den Wänden ziehen, den schweren Metallpfeil geradezu herausbrechen.

Dann begab er sich auch an den Krater, hielt aber etwas Abstand, seinen Kurzbogen ziehend.
#147Verfasser Skylee (865526) 10 Oct 12, 09:06
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“Den Kristall?... Ich dachte, er will das Zepter...“ Wundert Leya sich und dreht ihren Kopf um in den Raum zu blicken. Dann jedoch sieht sie Esme wieder an.
“Er hat mich beeinflusst? Ich weiß noch, dass er mich angesehen hat und dann hast du mich plötzlich fest gehalten.... Habe ich irgendwas schlimmes gemacht?“
#148Verfasser Tutu (613407) 10 Oct 12, 09:38
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Aus dem Loch wehte den Gefährten ein kalter Luftzug entgegen, es schien geradewegs in einen tiefer gelegenen Raum zu führen. Viktors Drachensinne waren hier keine Hilfe, er konnte dort unten nichts als gähnende Schwärze sehen und spüren konnte er den König auch nicht. Verbittert schaute der Halbdrache in die Runde. „Es tut mir Leid. Der Stein.. irgendwie ist er in Vergessenheit geraten. Es ist meine Schuld..“ Er senkte den Blick.

Er versuchte sich zu konzentrieren, Otaku hatte also Recht. Vorsichtig zog er ein zerdrücktes Manuskript unter seiner Ledertunika hervor. Es war das Papier auf dem die fünf Symbole abgebildet waren, eines davon musste für den blutroten Kristall stehen.

„Auch wenn wir eigentlich keine Zeit zu verlieren haben, sollten wir kurz das zusammenfassen was wir wissen oder vermuten.“ Er deutete auf das Pergament mit der Zeichnung, sie stellte fünf Kreise dar. In allen fünf Kreisen waren seltsame Zeichen vermerkt – Viktor betrachtete eines nacheinander. Oben links war eine Art Oval abgebildet, ähnlich eines Blattes oder einer Schuppe, der obere rechte Kreis umrundete einen kleineren Halbkreis der an der Oberseite spitz zulief, vermutlich ein Tropfen. Der Blick des Halbdrachen ging weiter nach unten. Hier war der linke Kreis schlicht durch eine geschlängelte Linie durchzogen und im rechten konnte man die Konturen eines Sternes erkennen. Der mittlere Kreis war lediglich von einer Linie durchzogen, jedoch waren alle vier Außenkreise mit diesem mittleren durch Striche verbunden.

„Kann es sein, dass jedes Symbol für einen Kristall steht? Und das mittlere hier.." Er deutete auf den zentralen Kreis. ".. das Szepter? Hatte Otaku nicht davon gesprochen, dass es vier Kristalle gibt? Wenn das stimmen sollte, dann würde es auch mit dem passen, was die Drachin mir erzählt hat. Um das Szepter zu schützen wurde das Relikt damals mit einem mächtigen Zauber belegt. Vielleicht sind diese vier Kristalle notwendig um den Zauber aufzuheben und das Szepter zu aktivieren?“ Erwartungsvoll ließ der Halbdrache seine Worte wirken.
#149Verfasser kayron (590549) 10 Oct 12, 09:42
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"Das klingt plausibel. Ich habe allerdings noch nie von diesen Kristallen gehört, es ging stets nur um das Zepter in diesem Raum. Vermutlich sind da nur die höheren Kreise eingeweiht, wenn überhaupt..."

Vorsichtig lugte Tempus über den Rand des Kraters in die Dunkelheit.

"Hat jemand Feuer?"
#150Verfasser Skylee (865526) 10 Oct 12, 12:36
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"Die Krone des Königs hatte Kristalle eingearbeitet. Leider habe ich nicht darauf geachtet was für welche und ob einer gefehlt hat."
Ronin geht die letzten Minuten gedanklich nochmal durch
"Nein, keine Ahnung. Aber es könnte sein das die Krone der Schlüssel ist."
#151Verfasser traveller in time (589684) 10 Oct 12, 13:09
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„Könnte eine Möglichkeit sein, allerdings muss ich gestehen Ronin, dass ich nicht darauf geachtet habe.“ Velera blickt ebenfalls über den Rand des Kraters. Eine weile blickt sie ein-fach nur in die Dunkelheit. „Ich spüre Nichts... Als wäre dort unten gähnende Leere.“

Esmeralda erklärt Leya kurz das sie sich keine all zu großen Gedanken machen sollte. Sie hatte niemanden verletzt. Die Wicca lacht. „Ich glaube wirklich, ein paar Kampfübungen würden dir nicht schaden.“ Sie legt liebevoll den Arm um das Mädchen und zieht sie an sich.

„Tempus?“ Esme stand dem Wächter noch immer skeptisch gegenüber. „Ihr kennt euch in den Räumlichkeiten der Tempelanlage aus. Ist das dort möglich? Ich meine, was liegt unter diesem Saal. Wenn Velera Recht hat, dann könnte es sich um eine Art magisches Portal handeln..:“
#152Verfasser Velera (591822) 11 Oct 12, 07:38
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"Das ist es, was mich wundert. Zugegeben, ich war nicht oft hier und kenne nicht jede kleinste Ecke. Aber trotzdem sollten wir jetzt gerade am tiefsten Punkt von Mu sein. Unter uns sollte... nichts sein. Und irgendwie stimmt das ja auch..."

Mit hochgezogener Augenbraue sah Tempus über den Rand des Kraters.
#153Verfasser Skylee (865526) 11 Oct 12, 07:45
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"Wir können ja etwas in dieses Loch werfen um zu sehen ob es einen Boden hat. Einen der Kobolde vielleicht?"
Ronin schaut mit einem breiten Grinsen zu den beiden rüber. Dabei fällt sein Blick auf Hoang Li, der immernoch in einer Ecke kauert.
"Priester. Vielleicht könnt ihr uns auch etwas darüber sagen."

#154Verfasser traveller in time (589684) 11 Oct 12, 10:08
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Für den Priester überschlugen sich die Ereignisse, mit ungläubigen Blicken hatte er den Kampf beobachtet. Hoang Li kannte die alten Geschichten, er kannte den Namen Alanor, doch lag all das solange zurück, dass er es mehr für einen Mythos als für bare Münze genommen hatte. Immer noch sprachlos stand er da und blickte die Gruppe mit großen Augen an, erst nach einem Moment der Stille realisierte er, dass mit ihm gesprochen wurde.

Vorsichtig kam der alte Mann hervorgehuscht und machte fünf Fuß vor dem Loch halt, fast so als würde er einen Sicherheitsabstand zu etwas gefährlichem einhalten. „Ihr seid es wahrlich, ihr seid die Gruppe aus der Prophezeiung, die Gruppe aus den alten Schriften.. das ist.. das ist ein großes Ereignis! Wisst ihr wer das war? Das war Alanor, der der das Szepter als Erster in seinen Händen hielt, der erste König der Menschheit. Unglaublich!“ Seine Stimme klang mehr als euphorisch.

„Man sagt er habe damals einen Packt mit dem Bösen geschlossen, er gab seine Seele für Unsterblichkeit und andere unheimliche Fähigkeiten. Es ist alles wahr!“ Nervös rieb der Geistliche sich die Hände und trat einen weiteren Schritt vor. „Woher habt ihr dieses Manuskript? Eine ähnliche Zeichnung findet man immer und immer wieder in den alten Pergamenten der Tempelbibliothek.“ Hoang Li machte ein paar weitere Schritte nach vorne, bis er schließlich direkt neben Viktor stand.

„Werter Halbdrache, ihr habt Recht. Es wird geschrieben, dass damals vier Kristalle erschaffen wurden. Das Szepter beinhaltet nur noch einen Bruchteil der Drachenmagie, die Magie des Drachen der kurz nach der Erschaffung des Szepters gestorben ist und somit seine Magie nicht zurück nehmen konnte. Aber selbst dieses kleine bisschen ist mächtiger, als alles was ihr euch vorstellen könnt. Die Legenden besagen, dass vier mächtige Magier der Menschen diese Macht in spezielle Steine sperrten, nur zusammen können Sie wieder in das Szepter gebannt werden.“ Der Blick des Priesters fällt auf das Loch. „Was allerdings hier drunter liegt, weiß ich nicht. Ich vermute, dass hier ein Teil der Stadt beginnt, den seit mehreren Jahrtausenden keiner mehr betreten hat.“ Ehrfürchtig senkte er den Blick.
#155Verfasser kayron (590549) 11 Oct 12, 11:01
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"Er ist also der Ursprung? So alt sah er gar nicht aus."

Kurz war bekam Tempus einen nachdenklichen Gesichtsausdruck, schüttelte dann aber mit dem Kopf.

"Aber was nun? Folgen wir ihm nach unten oder suchen wir einen anderen Weg? Dort unten hat er sicherlich den Vorteil uns gegenüber, andererseits haben wir vielleicht nicht mehr allzu viel Zeit."
#156Verfasser Skylee (865526) 11 Oct 12, 13:16
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Leya schmiegt sich an Esme und scheint diese Nähe auch zu benötigen, um sich wieder zu sammeln.
Sie hat also niemanden verletzt... und Kampfübungen könnten nicht schaden. Langsam fügt sich das in Leyas Geist zu einem Bild, das dem Mädchen garnicht gefällt. Sie scheint auf Esme los gegangen zu sein und nur weil sie nicht kämpfen kann, ist nichts schlinmeres passiert...
“Bevor wir darüber nachdenken, ob wir dort runter gehen, sollten wir eine Möglichkeit finden, dort auch etwas aus zu richten.
Schwerter nützen ja offenbar nicht besonders viel.
Was ich mich frage ist, warum er mich beherrscht hat. Ich war sicher keine Gefahr für ihn.... Bleibt also Frau Esmeralda... Ich sollte sie beschäftigen, damit sie nicht.... ich weis nicht... irgendwas muss sie tun können, was die Anderen nicht können...“
#157Verfasser Tutu (613407) 12 Oct 12, 08:15
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„Und warum hat er Nepomuk nicht angegriffen? Sein Feuer war bisher das Einzige was wirklich einen Effekt gezeigt hat.“ Viktor zögerte kurz. „Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass er nur Menschen in seinen Bann ziehen kann. Bei Shawn hat sein Zauber nichts gebracht, bei Esmeralda auch nicht, nur bei mir und Leya und auch nur, wenn er in unmittelbarer Nähe war und direkten Blickkontakt mit seinen Opfern hatte.“

Plötzlich schlug der Priester die Hände überm Kopf zusammen. „Jetzt fällt es mir ein..“ brüllt er förmlich. „.. in den alten Schriften habe ich einmal einen Absatz und eine kleine Zeichnung zu einem versteckten Teil der Stadt gesehen. Auch das hielt ich bis jetzt für reine Spinnerei. Dort stand etwas von einem geheimen Eingang zu einem tieferen System aus Tunneln und Hallen.“ Während Hoang Li sprach, gestikulierte er wild mit den Händen durch die Luft. „Los, wir suchen das Pergament in der Bibliothek, folgt mir! Irgendwo muss es einen anderen Eingang geben. Dieses Loch könnte durchaus eine Falle sein.“ Mit den Worten stapfte er einem der Tore entgegen.
#158Verfasser kayron (590549) 12 Oct 12, 14:00
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Shawn hat sich nach dem Verschwinden des Königs auf das Zepter gestützt aufgerappelt und kommt, es hinter sich herschleifend, zu den Anderen gehumpelt.

"Das war herrlich. Bin lang nich so verdroschen worden. Lasst uns hinterher, ich will weitermachen."

Nepomuk ist schon einen Augenblick früher wieder da.

"Ich bin ein Drache. Seine Macht erreicht mich nicht. Drachenfeuer aber ist recht speziell. Warscheinlich kann ich ihn schwächen wenn er uns das nächste mal zu nahe kommt."

Als der Prister in seine Euphorie los rennt verzieht Shawn etwas entteuscht sein Gesicht und murmelt "Schade."

Neben Esme angekommen schaut er sie und Leya an.
"Alles gut bei euch?"
#159Verfasser Narfmonsta (238074) 15 Oct 12, 14:54
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"Warte..."

Doch Ronin reagiert zu spät. Hoang Li ist schon unterwegs.

"Da draußen laufen sicherlich imernoch genügend Wachen herum. Und einer wird wissen, daß der Hohe Rat Antonius tot ist. Wir sollten also alle zusammenbleiben und damit jetzt wohl dem Priester hinterher."
#160Verfasser traveller in time (589684) 15 Oct 12, 15:19
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Wie in Trance läuft der Pfeiffer Hoang Li hinterher. Die Nebel in seinem Kopf werden immer dichter so daß er keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Es ist, als handle sein Körper aus reinen Reflexen - nur Reflexe worauf?
#161Verfasser P.. (308627) 15 Oct 12, 20:38
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Unsicher blickt Leya dem Priester nach. Erst als Shawn sie anspricht, blickt sie zu der Rotkappe hoch.
Shawn sieht fürchterlich aus. Als wäre eine Herde Wildpferde über ihn hinweg getrampelt. Leya erschaudert.
“Ich glaube, ich sollte nicht mit dort runter gehen. Ich könnte ja doch nicht helfen und wenn er mich dann wieder anblickt und ich.... ich bleibe besser oben...“
#162Verfasser Tutu (613407) 16 Oct 12, 09:11
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*** In der Halle des Szepters ***

Viktor hockte immer noch an dem Abgrund, bei der gähnenden Schwärze lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. „Mir ist auch wohler dabei, wenn wir nicht auf gut Glück in dieses Loch hier springen müssen!“ Schnaubend klopfte der Halbdrache sich den Staub aus der Kleidung. „Ronin hat Recht, wir sollten zuerst dem Priester folgen. Ich will nicht wissen, was uns dort unten erwartet…“ Den letzten Satz hatte er mehr zu sich selber gesprochen, als zu seinen Gefährten.

Aus dem Augenwinkel sah er zufällig, wie der Pfeiffer gerade durch das Tor verschwand, seine Bewegungen wirkten drahtig, fast mechanisch. Mit einer Kopfbewegung machte er die anderen auf den Barden aufmerksam. „Ich würde vorschlagen, dass wir uns beeilen. Mit unserem Musikanten scheint irgendetwas nicht zu stimmen..“

*** Tempel Bibliothek Mu ***

Gott sei Dank war der Weg zur Bibliothek nicht kompliziert, eine große Treppe abwärts, über den Flur und eine weitere große Treppe abwärts, dann sah man schon die großen, knorrigen Torflügel der alten Tempel Bibliothek. Alleine der Anblick des Durchgangs ließ Hoang Li immer und immer wieder kurz inne halten.

„Das geballte Wissen eines ganzen Kontinents..“ Murmelte der Priester geistesabwesend und drückte einen faustgroßen Holzknopf am Torschloss. Sofort hörte man das Rattern und Klicken vieler Zahnräder, das Knirschen rostiger Ketten und einen Augenblick später glitten beiden Torflügel langsam nach hinten. Was dort hinter zum Vorschein kam, war von gigantischem Ausmaß. Ein modriger Geruch wehte Hoang Li entgegen und ein vertrautes Lächeln umspielte seine Lippen als er die Bibliothekshalle betrat.

Die kreisrunde Halle war bewusst am tiefsten bekannten Punkt der Stadt gebaut worden, denn sie maß genau acht Stockwerke nach oben. Die einzelnen Ebenen bestanden lediglich aus runden Veranden, die durch Treppen verbunden waren, so konnte man bequem vom Erdgeschoss bis ins achte Stockwerk gelangen. Eine Decke gab es nur im obersten Stockwerk, sie bestand aus mehreren gläsernen Kuppeln, so dass genügend Licht bis zum Erdgeschoss vordrang und die gesamte Bibliothek erhellte.

Hoang Li schnürte sein Gewand etwas enger um die Hüften. Durch die tiefe Lage der Bibliothek war es hier unten angenehm kühl, die hohe Luftfeuchtigkeit des Dschungels konnte den Büchern hier nichts anhaben. Für den Priester lag hier der wirkliche Schatz Mu’s, Bücher. Die Wände der Tempel Bibliothek bestanden auf jeder Ebene aus Bücherregalen und auf den ersten Blick schien es, als wäre wirklich jeder einzelne Regalplatz belegt. Taschenbücher, wertvoll gebundene Bücher, Pergamente, Manuskripte, Urschriften und Aufzeichnungen – hier gab es alles.

Hoang Li huschte weiter über den mosaikbespickten Boden der Halle, eine gegenüberliegende Treppe hinauf und im ersten Stockwerk geradewegs eine Leiter hoch. Zielsicher zog er eine Schriftrolle aus einem der oberen Regale. „Das sollte es sein…“
#163Verfasser kayron (590549) 16 Oct 12, 09:52
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Veleras Augen sind weit aufgerissen. Mit offenem Mund betrachtet sie die Schätze dieser gewaltigen Bibliothek. "Erstaunlich das sich hier jemand zurecht findet..."


Die Wicca hatte den Arm um Leya gelegt und sie einfach mitgenommen. "Niemand von uns bleibt Allein. Egal was kommt..."

Sie betreten erst die Bibliothek, als Hoang Li mit einer Schriftrolle die Leiter herunter klettert.
#164Verfasser Velera (591822) 16 Oct 12, 11:12
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Der Pfeiffer war einmal im Rund der Bibliothek gelaufen ohne auch nur einen Blick für all die geschriebenen Schätze zu verwenden. Wieder am Ausgangspunkt angekommen, an dem die anderen inzwischen zu Hoang Li hinauf sehen, passiert merkwürdiges:
Zuerst streift er Leya, die er gar nicht wahrzunehmen scheint. Dann stolpert er über Esmes Fuß und fällt der Länge nach auf den Boden, wo er auf dem Rücken liegend liegen bleibt. Einige Male flattern seine Augenlider, sein Blick ist glasig und er rudert mit den Armen.

Sein Mund öffnet sich und mit seltsam verstellter Stimme murmelt er die Worte: "Die Zeit... tick, tock... zuvor... danach..."
#165Verfasser P.. (308627) 16 Oct 12, 18:45
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Ronin blieb in der Mitte des Raumes stehen und betrachtete beeindruckt die Bibliothek.

Dies war sicher nicht der geeignete Ort für einen Söldner wie ihn. Dennoch wusste er um den Wert von Büchern. Nicht nur den materiellen Wert sondern auch das Wissen und die Informationen die man hier finden kann.
Hier musste das gesammte Wissen Quinans zusammengetragen sein, wenn nicht sogar der gesammten Welt.

Erst als der Pfeifer über Esmes Füße fällt nimmt er die anderen wieder wahr.

"Was ist mit ihm? Kam so etwas schonmal vor?"
#166Verfasser traveller in time (589684) 17 Oct 12, 08:57
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Beim betreten der Bibliothek bleibt Leya ehrfürchtig stehen. So viele Bücher... Wenn sie doch nur lesen könnte... aber selbst wenn würde ein Menschenleben wohl nicht ausreichen um all diese Bücher zu lesen...
Erst als der Mann, der sich als Pfeiffer vorgestellt hatte, zu Boden fällt und Leya dabei streift, wird sie aus ihren Gedanken gerissen.
“Herr Pfeiffer!“ ruft sie erschrocken aus und kniet sofort neben dem Mann nieder.
“Er muss sich den Kopf gestoßen haben.“ Vermutet das Mädchen und legt vorsichtig eine Hand auf seine Stirn.
Dann blickt sie fragend zu Esme hoch.
“Was machen wir denn jetzt?“
#167Verfasser Tutu (613407) 17 Oct 12, 09:12
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*** Bibliothek ***

Tempus war an der Tür der Bibliothek geblieben, um diese zu sichern.

„Dieser König scheint immer noch einen starken Einfluss auszuüben“, sagte er, als der Pfeiffer am Boden lag scheinbar zusammenhanglose Worte von sich gab. Trotzdem hatte er immer ein Auge für den Eingang, er misstraute der Ruhe.

Wo sind nur all die Wächter von Mu? Bis jetzt fanden wir nur die normalen Tempelwachen...




*** Tempel ***

In einem Gang, nicht allzu weit entfernt von der Bibliothek, lief eine Frau scheinbar ziellos durch den Tempel.

„Meister?“

Die welligen, silbernen Haare hingen ihr bis auf die Schultern und wiegten sich bei jedem Schritt.
Sie war barfuß, einen weißen Fuß vor den anderen setzend.

„Meister?“

Doch an ihrem Gang war etwas seltsam. Wenn man genau hinsah, schien sie nicht wirklich zu laufen. Zwar machte sie Schritt für Schritt, doch irgendwie schien sie zu gleiten, was ihre Erscheinung unwirklich aussehen ließ.

„Meister?“

Wenn man dann noch ihr Gesicht sah, konnte man sich sicher sein, dass mit dieser Person einiges nicht in Ordnung war. Die Augen waren ausdruckslos und komplett weiß. Sie blinzelte nicht und ließ auch sonst keine Regung im Gesicht erkennen.

„Meister?“
„Ja, hier bin ich“, antwortete plötzlich eine bekannte Stimme. Das Gesicht Antonius' schwebte vor der Frau.
„Meister!“, sagte sie in ihrer monotonen Stimme und blieb stehen.

Die Mundwinkel ließen ein leichtes Lächeln erkennen, das die Augen aber nicht erreichte. Sie legte in einer ruckartigen Bewegung den Kopf schief.
Ihre Kleidung bestand aus dunkelblauen Schuppen, die fast den ganzen Körper bedeckten. Nur Kopf, Hände und Füße ließen sie frei.

„Sylvana, meine Liebling, ich habe dich schon gesucht! Ich benötige noch etwas Zeit, möchtest du mir helfen?“ fragte das Gesicht des Magiers übermäßig freundlich.

Sylvanas Kopf ruckte in einer unwirklichen Bewegung wieder gerade, das Lächeln wurde eine Spur deutlicher, den Augen fehlte jeglicher Ausdruck.


Das schwebende Gesicht verschwand, kurz bevor es die ersten Züge des Königs annahm...
#168Verfasser Skylee (865526) 17 Oct 12, 09:48
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*** In der Bibliothek ***

Die beiden Kobolde waren der Gruppe Schritt für Schritt gefolgt, doch waren sie ohne Magie keine großen Kämpfer, so dass Sie sich in Deckung gehalten haben.
Gerne hätten Gog und Bestlin das eine oder andere Mal mit ein bisschen Zauberei der Gruppe geholfen doch die Ermahnung zur Vorsicht hatten sie nicht vergessen. Dies mag auch daran liegen, dass die beiden sich immer wieder den Blick von Viktor spürten und auch die Kommentare nicht spurlos durch ihre Ohren zogen.


Mit jedem Mann der im Kampf um das Zepter gefallen ist verstanden die Kobolde einmal mehr für was hier gekämpft wird. Doch je mehr Bestlin verstand je unruhiger wurden seine Nächte, wenn die Träume kamen und ihn abholten in eine andere, eine alte Welt. Immer wieder wachte er auf und dachte an das Orit. An die alten Götter. An die alte Überlieferung:



Es gab eine Zeit in der die Kobolde im „Draußen“ lebten.
Bei Sonne und Licht, fern ab von jetzigen Wegen.
Dort gab es Orte der Schönheit und warmen Regen.

Hütet euch vor Reichtum - Schätze bringen verderben.
Also habt acht: Damals der Schatz uns die Belagerung gebracht.
Doch kurz vor dem Tod die Götter uns haben ein neues Reich gemacht.

Danket nun der Orit’s Macht. Die uns schenkte leben für Macht.
Hoffet nun auf edlen Mut. Nur mit diesem wird die Welt wieder gut.




Vielleicht hat dies alles auch mit Ihnen zu tun. Vielleicht geht es bei der Zerstörung des Zepters nicht nur darum die Menschen vor der Macht zu schützen, sondern auch darum die Kobolde wieder aus den Bergen ins Licht zu führen.

Zu viele Generationen sind bereits vorübergegangen um eine genaue Erzählung der Umstände zu erhalten weshalb die Kobolde im Moos lebten.
Doch mit dem was Bestlin die letzten Wochen erfahren hatte versuchte er sich ein neues Bild zu machen. Doch er konnte keinen Zusammenhang sehen. Es ging ihm wie mit einem Traum.
Je mehr er versuchte daran zu denken, Details einzufangen, je mehr driftete er davon, wurde zu Nebel. Bis nur noch Facetten vorhanden waren und die Gedanken verschwommen und sich neuen Eindrücken hingaben.
#169Verfasser Lifestyle (855355) 17 Oct 12, 09:58
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*** In der Bibliothek ***

Auch Viktor ließ seinen Blick ehrfürchtig umherschweifen, der Anblick dieser Bibliothek war wirklich atemberaubend. Ein Tempel des Wissens, und die Kobolde hätten diesen fast zerstört. Ärgerlich schüttelte der Halbdrache den Kopf.

Der Pfeiffer verhielt sich immer noch sehr seltsam. Anscheinend reichte es nicht, dass der Barde einmal quer durch den Saal marschierte, als er auch noch umkippte und wirres Zeug von sich gab, hielt Viktor inne. Misstrauisch blickte er sich um, konnte aber niemanden spüren oder ausfindig machen, war dieser König immer noch bei ihnen? Oder hatte der Pfeiffer sich einfach nur den Kopf gestoßen? Letzteres hielt er eher für unwahrscheinlich, in dieser Stadt geschah nichts unter normalen Zuständen!

Der Halbdrache hatte den Gedanken kaum zu Ende gedacht, als Hoang Li hektisch mit einer Schriftrolle auf die Gefährten zu rannte. „Ich glaube ich habe etwas gefunden. Es klingt wie eine Art Rätsel..“ Nervös entrollte der Priester das Manuskript. Es sah älter aus, als die anderen und die Ränder fielen unter den groben Griffen Hoang Li’s teilweise auseinander.

Auf dem Pergament war neben ein paar seltsamen Schriftzeichen folgender Satz zu lesen: „Worte bestehen nicht nur aus Buchstaben, ganze Zeilen nicht nur aus Worten, manchmal verbirgt sich sogar der Teil einer ganzen Stadt hinter einem Vers.“

Viktor hatte den Satz laut vorgelesen, der Rest des Papiers war mit kryptischen Zeichen versehen. „Ein komisches Rätsel..“ Murmelte er und strich sich nachdenklich übers Kinn. „Nein, nein, nein..“ Keifte Hoang Li ihn an. „Verzeiht, die anderen Zeichen stellen eine verschlüsselte Sprache dar. Das eigentliche Rätsel steht erst in dem Abschnitt darauf.“ Er deutete auf vier Zeilen unterhalb des Satzes.

„Das heißt soviel wie: Man kann es nicht sehen, kann's nicht aufstören, kann es nicht fressen und kann's auch nicht hören, liegt hinter den Sternen und unterm Gestein, rieselt in alle Höhlen hinein, kommt zuerst und auch zuletzt, löscht alles Leben, bis keiner mehr schwätzt.“

Als der Priester geendet hatte, blickte er fragend in die Runde. „Wie gesagt, bisher habe ich es für leeres Geschwafel gehalten. Glaubt mir, nicht alles in dieser Bibliothek hat einen Nutzen.“
#170Verfasser kayron (590549) 17 Oct 12, 14:52
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Leya blickt zu Hoang Le hoch, während dieser das Rätsel vorliest. Dann jedoch wendet sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Pfeiffer. Irgendetwas muss sie doch tun können für ihn... und wenn es nur ist, ihn bequemer zu betten.
So setzt sie sichließlich auf den Boden und hebt seinen Kopf auf ihren Schoß. Kurz zieht sie Esmes Mantel, den sie ja im Augenblick trägt zurecht. Es ist doch recht kühl hier unten.
Dann streicht sie sanft über des Pfeiffers Stirn. ‘Die Zeit, tick tock...‘ Die Worte die er brabbelt ergeben keinen Sinn.. oder?
“Die Zeit könnte die Lösung sein, Herr. Man kann sie nicht sehen, hören oder essen und mit der Zeit muss jedes Wesen sterben...“ Meint sie nach einer Weile und blickt den Priester dabei an.
“Icu weis aber nicht, wie uns das jetzt helfen soll...“
#171Verfasser Tutu (613407) 18 Oct 12, 08:57
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"Doch die Zeit liegt nicht unterm Gestein oder rieselt in Höhlen hinein. Zeit ist einfach überall, sie durchdingt alles und jeden."

Tempus nahm ein kleineres Buch aus dem Regal und warf es in die Luft.

"Man kann sie bremsen..."
Am höchsten Punkt der Flugbahn wurde das Buch sehr langsam, fiel aber dennoch, sich sich selbst drehend.
"... aber nur sehr schwer aufhalten."
Damit fiel das Buch wieder schneller und Tempus fing es wieder auf.

"Ich denke, Zeit passt hier nur teilweise..."
#172Verfasser Skylee (865526) 18 Oct 12, 10:33
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"Nichts" brummt Shawn und sagt Nepomuk gleichzeitig.

Die Rotkappe hat sich auf das Zepter gestützt und steht am Eingang der Bibliothek.

Nepomuk ist kurz als das Rätsel verlesen wurde hinter einem Stapel Pergament aufgetaucht.
"Tzs tzs tzs, die Pflege dieser Schätze lässt sehr zu wünschen übrig. Viel davon müsste kopiert werden. Sonst ist es bald verloren."
Der kleine Drache kritzelt mit unglaublicher Geschwindigkeit in sein Buch.
"Wenn wir hier fertig sind werde ich mich hier mal um das eine oder andere kümmern müssen. Diese Sammlung ist sträflich vernachlässigt."
#173Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Oct 12, 10:41
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“Richtig. Zeit ist überall. Auch unter dem Stein und in der tiefsten Höhle.“
Meint Leya, zuckt dann aber mit ihren schmalen Schultern.
“Aber was weis ich schon? Ich bin nur eine dumme, kleine Sklavin...“
Die Worte des Mädchens scheinen frei von Ironie und Bitterkeit. Die Kleine hält sich selbst wirklich nicht für so wichtig oder besonders klug. Sollen sich der gelehrteren Leute um so komische Rätsel kümmern.
#174Verfasser Tutu (613407) 18 Oct 12, 10:48
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Gog hatte keine Verwendung für Rätsel. Das war nicht sein. Also spazierte er langsam an den langen Regalen der Bibliothek entlang und nahm hier und da ein Buch heraus. Doch anstatt sie aufzuklappen knabberte er vorsichtig an den Ecken, leckte ein bisschen dran rum und nahm sich das nächste.
#175Verfasser Lifestyle (855355) 18 Oct 12, 11:41
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Als Nepomuk das sieht färbt er sich feuerrot und stößt auf den Kobold hinab, nagelt ihm am Boden fest und zischt ihn bedrohlich an.
"Bücher sind nicht zum Essen da!" Die Augen des Meckerdrachens verengen sich zu schlitzen und funkeln wild.

"Wage es nocheinmal ein Buch oder etwas anderes zu essen auf dem sich Schrift, Zeichen oder Buchstabe befindet und ich röste dich auf kleiner Flamme."

Die letzen Worte sind ein eindringliches Flüstern.
#176Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Oct 12, 11:48
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„Könntet ihr bitte aufhören euch jetzt auch noch gegenseitig zu bekämpfen. Wir haben hier genug Probleme...“
Esmeralda steht bei Leya und hat ihr eine Hand auf die Schulter gelegt.

„Ich finde ihren Gedanken gar nicht so abwegig. Wie uns das jedoch weiter helfen soll, ist mir nicht ganz klar.“
#177Verfasser Velera (591822) 18 Oct 12, 11:57
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"Die Zeit würde bedeuten, daß hier irgendwo eine Uhr oder etwas derartiges sein muß wo wir einen Eingang finden." Ronin sieht sich um, kann aber nichts derartiges entdecken. "Und nicht... da würde mir nur das Loch oben in dem Saal einfallen. Es muß eine andere Lösung für das Rätsel geben."
#178Verfasser traveller in time (589684) 18 Oct 12, 12:04
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"Was wenn das Loch eine Art Portal ist?" Veleras Blick ruht sorgenvoll auf dem Pfeiffer. Sein Ausbruch erinnert sie an die eines Orakels.
#179Verfasser Velera (591822) 18 Oct 12, 12:09
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Auf Leyas Erwiderung wendet sich Tempus mit hochgezogenen Augenbrauen wieder der Tür zu.

Hab' ich was falsches gesagt?

"Diesem König würde ich selbst ein Portal zutrauen. Doch sobald wir es betreten, hat er die Kontrolle" meinte Tempus, mehr über die Schulter.

#180Verfasser Skylee (865526) 18 Oct 12, 12:12
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“Herr Core hatte in seinem Garten so eine vorrichtung, an der man die Zeit ablesen konnte. Da war ein Stab, der im Sonnenlicht einen Schatten geworfen hat und der Schatte hat dann auf Zahlen gezeigt... Gibt es sowas hier vieleicht auch, Herr Hoang Le?“ Leya sitzt noch immer auf dem Boden und streicht sanft durch die Haare vom Pfeiffer, dessen Kopf ja auf ihrem Schoß liegt. Solange sich sein Zustand nicht nennenswert ändert wird sie sich wohl auch nicht dort weg bewegen.
#181Verfasser Tutu (613407) 18 Oct 12, 12:16
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"Wer kämpft denn hier? Ich schütze diesen Schatz vor Schaden."
Nepomuk ist recht ungehalten. Das Geschriebene liegt ihm wohl sehr am Herzen.

Diese Bibliothek ist ein Hort des Wissen. Vielleicht, so hofft Nepomuk könnte er davon einen großen Teil für seinen Hort kopieren.

"Dieser Simpel hier will die Bücher essen! Soetwas kann ich nicht zulassen."

Mit einem Schnauben steigt der Drache von dem Kobold herunter und schaut sich weiter in der Halle um.

Shawn steht weiter leicht schwankend am Eingang und schaut dem Pfeiffer zu. Das Hochgeistige und Rätsel sind nicht so ganz sein Ding. Seine Wunden haben schon aufgehört zu bluten und seine gebrochenen Knochen wandern wieder an ihren Platz. Es knirscht und knackt in ihm und mehrmals zieht Shawn die Luft scharf ein als es besonders schmerzt.
#182Verfasser Narfmonsta (238074) 18 Oct 12, 13:07
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Gog erschreckt als Nepomuk auftaucht. Leicht verwirrt legt er das Buch in ein Regel und schnappt sich anstelle dessen eine Buchstütze und lässt dadurch mehrere sehr alte Exemplare auf den Boden gleiten...

Nach kurzem lecken und riechen schmeißt er diesen jedoch einfach hinter sich und läßt sich resigniert auf den Boden fallen.

Keine Pilze. Durst. Und sein Schädel tut auch weh.
#183Verfasser Lifestyle (855355) 18 Oct 12, 13:17
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"Schööööön" murmelt der Pfeiffer. Das ist allerdings auch das einzige, das er von sich gibt.
#184Verfasser P.. (308627) 18 Oct 12, 19:49
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Als Shawn wieder einmal schwer zu atmen scheint, dreht Esmeralda sich zu ihm um.

„Du siehst schrecklich aus. Dir kann es doch nicht gut gehen. Kann ich dir irgendwie helfen Shawn? Mir scheint fürs rätseln bin ich nicht gemacht.“
#185Verfasser Velera (591822) 19 Oct 12, 10:01
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Der Halbdrache hockte am Boden und blickte gedankenversunken durch die Bibliothekshalle. Erst nach Leyas Worten, realisierte er, dass jemand gesprochen hatte. „Ich finde deinen Einfall ganz und gar nicht unsinnig, du hast völlig Recht, es muss irgendetwas sein, was allgegenwärtig ist. Die Zeit kommt also durchaus in Frage. Nur was soll uns das sagen? Eine Uhr sehe ich hier nicht.“

Auch Hoang Li schüttelte den Kopf. „Der Einfall ist gut, aber Zeit spielt hier keine Rolle, diese Bibliothek ist zeitlos. Uhren brauchen wir nicht. Es muss etwas anderes sein.“ Er verschränkte die Arme hinterm Rück und lief auf und ab. Das es in der Bibliothek verdächtig still war, fiel ihm dabei nicht auf. Keine Wache, kein Gelehrter, normalerweise herrschte in diesen Hallen ein reges Treiben…

Viktor runzelte Stirn und nickte der Halbelfe zu. „Wenn das Loch ein Portal sein sollte, dann wäre das für mich ein Grund mehr, diesen Weg nach unten unversucht zu lassen. Dieser König ist mächtig und ich vermag nicht zu sagen, welche Fähigkeiten er noch besitzt.“
#186Verfasser kayron (590549) 19 Oct 12, 10:35
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“Müssen wir ihm denn unbedingt folgen?“ Fragt Leya nach einer Weile leise und zögerlich.
“Ich meine... Shawn hat doch das Zepter. Darum geht es doch. Ohne das Zepter kann dieser König nichts tun. Früher oder später wird er daher zu uns kommen, oder nicht?“
#187Verfasser Tutu (613407) 23 Oct 12, 08:32
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Traurig schüttelt Viktor den Kopf. „Mittlerweile vermute ich, dass viel mehr dahinter steckt, als wir bisher ahnen. Die Steine sind der Schlüssel zur Macht des Szepters – aber wer bitte sagt dir, dass das was Shawn da in der Hand hält das richtige Szepter ist?“ Nachdenklich lief er auf und ab. „Und außerdem bin ich nicht der Typ, der sich jetzt hier niederlässt und wartet, dass wir angegriffen werden.. Wir müssen dieses Rätsel lösen.“

Der Halbdrache hebt den Kopf und blinzelt der Glaskuppel im achten Stock entgegen. Das helle Tageslicht scheint ihm dabei mitten ins Gesicht. „..liegt hinter den Sternen und unterm Gestein, rieselt in alle Höhlen hinein..“ Murmelt er leise vor sich hin. „Natürlich…“ Spricht Viktor plötzlich etwas lauter und dreht sich schlagartig zu den anderen um.

Gerade wollte er weiter sprechen, als er aus dem Augenwinkel mehrere Bewegungen in einem der mittleren Stöcke wahrnimmt. Einen weiteren Atemzug später rauscht der erste Pfeil an ihm vorbei. Von oben ertönen Stimmen und Fußgetrampel. „Schnell..“ fordert Viktor die anderen auf. „Wir müssen in den achten Stock. Ich habe eine Idee!“ Mit den Worten bewegte er sich auf die erste Treppe zu.
#188Verfasser kayron (590549) 23 Oct 12, 08:49
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Shawn grunzt "Hab Spaß wie nie. Der Schmerz ist gut. Hab nur ein paar gebrochene Knochen."

Dann nimmt er das Metallding in dem Stein und steckt das eine Ende in den Mund. Er sauft und knabbert daran wie an einem Hänchenschenkel.

"Was es auch is. Magisch isses. Es lässt sich nich kauen. Wenns nich das Zepter is dann was Anderes in der Richtung."

Als der Pfeil zischt zieht er Leya und Esme aus der Schussbahn. Esme landet dabei in seinem Arm ganz dicht an Shawn. "Das mit dem Helfen is ne Überlegung wert. Vielleicht später" grinst er und schaut sich dann nach den Anderen um.


Nepomuk schießt von einem der Regale nach oben. Noch wer der Bücher gedankenlos beschädigt. Immerhin hätte der Pfeil auch ein Buch treffen können. Zischend und mit aufgespreizten Flügeln taucht er vor dem Schützen auf.
#189Verfasser Narfmonsta (238074) 23 Oct 12, 12:27
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Als die ersten Pfeile ankommen, quietscht Leya erschrocken auf. Durch den Pfeiffer, dessen Kopf auf ihrem Schoß liegt, kann sie nicht weg laufen und bietet so ein wunderbares Ziel für die Schützen. Allerdings scheint es, als würden die Angreifer das Mädchen und den halb Bewusstlosen nicht als Gefahr betrachten.
Dennoch... lange so offen da sitzen bleiben, sollte sie wohl nicht.
Panisch blickt sie sich um. Sie kann doch nicht einfach weg laufen und den Pfeiffer so liegen lassen... Ihr weg tragen kann sie aber ebenfalls nicht...

Doch Shawn reagiert sofort. Noch ehe Leya sich versieht, hat er sie aus der Schussbahn gezogen.
“Shawn... Der Pfeiffer....“
#190Verfasser Tutu (613407) 23 Oct 12, 12:34
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Mit schnellen Schritten eilte Viktor ein Stück zurück und warf sich den bewusstlosen Barden über die Schulter. Der Mann war dürr und wog so gut wie gar nichts, deswegen stellte er keine große Last für den Halbdrachen dar. Seine menschliche Hand hielt er der ehemaligen Sklavin entgegen. „Komm, wir müssen hier weg..“

Der Bogenschütze hatten mit Gegenwehr gerechnet, aber einen kleinen Drachen hatte er nicht erwartet. Verblüfft starrte er auf Nepomuk und stupste eine weitere Wache neben ihm an. „Fred, schau mal, ein Minidrache…“ Vorsichtig ließ er den Bogen sinken und machte einen Schritt auf das Geländer zu. „Hey, kleiner Bursche komm mal her.. was meinst du Fred, kann ich mir den als Haustier halten?“
#191Verfasser kayron (590549) 24 Oct 12, 11:45
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Nepomuks Augen verengen sich zu wütenden Schlitzen.
"Haustier was?"
Ein Feuerstoß verbrennt den Bogen zu Asche, der kurz vorher ein klägliches Ploing von sich gibt als die Sehne reißt.

"Dir werd ich Haustier geben!"

Ohne umschweife stürzt sich der Meckerdrache auf den Wächter und hüllt ihn in eine Wolke von Klauen, scharfen Zähnen und Schwanzschlägen. Sein Schwert hat Nepomuk noch garnicht gezogen. Wie eine Furie beißt, kratzt und schlägt er den Mann. Seine Rüstung und die darunter liegende Kleidung verwandelt sich in Fetzen und seine Schreie hallen durch die Bibliothek.
Als der kleine Drache von ihm ablässt liegt er fast nackt auf dem Mamorfußboden.

Mit einem Fetzen im Maul und gebleckten Zähnen schaut Nepomuk den andern Wächter an.

"Na? Noch einer ohne Respeckt vor Drachen?"
#192Verfasser Narfmonsta (238074) 24 Oct 12, 12:54
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Gog war an der Bücherwand sitzend eingeschlafen und bekam vom Angriff der Wachen nichts mit. Auch die lauten Geräusche störten ihn weniger. Bestlin lief mit schnellen kleinen Schritten auf seinen Freund zu und rüttelte kräftig an seiner Schulter, so dass Gog zur Seite rutschte und mit dem Kopf hart auf den Boden prallte. Eine Blutlache ergoß sich langsam über den Boden um seinen Kopf.

Bestlin hatte kein Zeit die Wunde zu versorgen und selbst wenn, war er dafür nicht der Richtige. Aber Gog wachte auch noch immer nicht auf. Irgendwas stimmt mit ihm nicht. Doch darum wollte sich Bestlin später kümmern. Er griff an die Handgelenke des Bewusstlosen und lief, Gog hinter sich her schleifend, Viktor nach. Eine blutige Spur bezeugte ihren Weg.

Den abgebrochenen Pfeil, der in der roten Pfütze lag entdeckte Bestlin nicht. Auch sah er nicht, dass die andere Hälfte tief in den Kopf seines Weggefährten eingedrungen ist.
#193Verfasser Lifestyle (855355) 24 Oct 12, 13:02
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„Wir werden sehen.“ Esmeralda löst sich von Shawn. „Danke... Du solltest das Zepter mitnehmen... Ich bin mir nämlich fast sicher, dass es sich dabei um das Gesuchte handelt. Vielleicht fehlt noch etwas.“

Die Wicca blickt sich ebenfalls nach den anderen um.
Gerade sieht sie, wie ein Pfeil Richtung Velera fliegt, die dem Priester zu helfen versucht.
Bevor seine Spitze jedoch in die Haut der Bardin eindringen kann, zerfällt der Pfeil zu Staub.

„Danke.“ Velera zieht Hoang Li mit sich. „ Kommt wir müssen den anderen nach.“
Esmeralda blickt sich noch einmal um und entdeckt Bestlin, der Gog hinter sich herzieht.
„Warte ich helf dir.“ Sie nimmt den Kobold auf den Arm und zuckt augenblicklich zusammen. Für einen Moment scheint sie wie eingefroren. Schupst dann aber Bestlin weiter und folgt den Gefährten.

Nepomuk wohl mit den Schützen zu Recht kommen.

#194Verfasser Velera (591822) 25 Oct 12, 08:42
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Sobald Esmeralda den Gog auf den Arm genommen hatte lief Bestlin los.

Schnelle Schritte von vielen Schuhpaaren waren zu hören. Bestimmt 10 oder 20 Mann die den Gang entlangliefen. Der lautstärke nach konnte es nur noch wenige Sekunden dauern bis die Truppe die Tür erreicht hatten. Sie würden in der Fall sitzen, sofern die Wachen von oben und unten angriffen. Sie hatten dann keinen Schutz und mindestens schon 3 Verletzte. Keiner wusste wie es Nepomuk in den mittleren Ebenen erging.

Bestlin hatte keine Wahl. Mit einem schnellen Haken nach links stellte er sich in eine Bücherreihe zwischen 2 Regale und wartete bis Esme an ihm vorbei ist. Er schupst ein paar Bücher auf den Boden um die Tür im Blick zu haben. Alle Muskeln angespannt, die Augen zu schlitzen geformt beinahe erstarrt wartet er ab. Wartet bis die Wachen durch die Tür kommen um Ihnen den Weg abzuschneiden.

Zeitgleich sind von den oberen Etagen weitere Rufe zu hören. Bestlin kann nicht zuordnen ob die Rufe von Nepomuk oder weiteren Wachen kommen und hat auch keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Die Tür zur Bücherei wird aus den Angeln gerissen und eine Staubdecke verdeckt die Menge der Angreifer. Beinahe auf die Sekunde genau fliegt eine Tür direkt hinter Nepomuk auf den Angeln und eine weitere kleine Truppe Bogenschützen stürmt den Raum. Die Pfeile bereits im Anschlag betreten sie die Bibliothek.
#195Verfasser Lifestyle (855355) 25 Oct 12, 10:05
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"Ich lass die Keule bestimmt nich zurück" antwortet Shawn und folgt den Anderen als letztes hinter Esme.


Nepomuk nimmt die Verwüstung der Bibliothek fast körperlich wahr. Die Beschädigung diese Schatzes macht ihn rasend.

"Nun habt ihrs geschafft. Jetzt bin ich wütend"
Mit einem Drachenschrei der das Gemäuer erzittern lässt als wäre er von einem Urdrachen gebrüllt worden, stürzt sich Nepomuk auf die Frevler die es wagen geschriebenes Wort zu missachten. Das Bild das sich bietet lässt an Berserker denken. Jene wilden Krieger die ohne Unterlass und Gnade kämpfen.
#196Verfasser Narfmonsta (238074) 25 Oct 12, 11:47
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Vom Blut in den Gängen des Gemäuers gewarnt haben die Wachen bereits mit schwerem Widerstand gerechnet. Doch der Schrei des Drachen lässt die kleine Armee für kurze Augenblicken zögern, so dass die Pfeile nicht gleichzeitig abgefeuert werden.

Auch im unteren Bereich der Bibliothek ist der Schrei von Nepomuk zu hören. Bestlin schließt sich dem Kampfesschrei an während er mit aller Kraft versucht das Bücherregal umzustürzten um den Wachen den Weg zu versperren. Doch auch alle Anstrengungen lassen es nicht bewegen. Die ersten Wachen haben die Tür und die Staubwand durchschritten. Es bleiben noch 5 vielleicht 6 Atemzüge bevor die Wachen ihn erreicht haben...
#197Verfasser Lifestyle (855355) 25 Oct 12, 12:16
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Ohne weiter abzuwarten hatte der Halbdrache Leyas Hand gegriffen und sie mit sich in den breiten Korridor gezogen. Das Treppenhaus welches sie betraten, war ein zehn Fuß breiter Gang der in einer Rundung nach oben führte. Die Stufen waren mit einem roten Teppich überzogen und an den Wänden hingen dunkelrote Flaggen mit goldenen Stickereien, die einzigen Lichtquellen waren hier ein paar Kronleuchter die unter der gewölbten Decke hingen.

Schnaufend lehnte sich Viktor gegen die Wand. Hinter ihnen ertönte Fußgetrampel und das metallische Klirren von Rüstungen. Von oben kamen selbige Geräusche – sie saßen in der Falle. Und als ob das alles nicht genug wäre, ertönte plötzlich ein dumpfes Pochen. RUMMMS.. Dann einen Moment der Stille, selbst die Wachen hielten inne. RUMMMMS.. dann plötzlich krachte es und eines der Bibliothekstore zersplitterte, die hölzernen Einzelteile flogen dabei durch das gesamte Erdgeschoss.

Staub wirbelte umher. Viktor lugte vorsichtig um die Ecke am Anfang der Treppe. Die Wachen standen immer noch hinter dem Tor aus dem sie gekommen waren, alle blickten ehrfürchtig zum gegenüberliegenden Eingang. Ein Schnauben ertönte aus der Staubwolke, als würde eine gewaltige Nase etwas riechen.

Dann, ohne Vorwarnung schoss einen riesige Kette aus der Wolke, ihr Ende umschlang den Oberkörper einer Wache und zog sie genauso schnell wieder zurück. Man hörte ein Knacken, einen schmerzerfüllten Schrei, dann trat das Wesen in die Halle.

„Leute, wir müssen nach oben!“ Mit samt dem Pfeiffer machte Viktor kehrt und nahm direkt drei Stufen auf einmal. „Los! Das ist ein Troll…“
#198Verfasser kayron (590549) 25 Oct 12, 15:15
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Bestlin verstummte als der Troll durch den Staub und die zerstörte Tür trat. An eine Flucht war nicht zu denken. Verstecken? Zwecklos! Die Reihen war zu groß und einsehbar. Kurz wägt Bestlin in Gedanken ab, was er machen könnte. Was würde Gog jetzt machen? Noch hat der Troll ihn nicht entdeckt.

Bestlin hatte ein solches Wesen noch nie in seinem Leben gesehen. Der Troll war riesig. mindestens 5 mal so groß wie er selbst. Jede Stelle seines Körpers, mir ausnahme seines überdimensionalen Kopfes waren in Kettet gekleidet. Darunter trug er Stofffetzen wie er selbst.

Bestlin griff nach einem Buch. Zielte auf den Kopf des Trolls und warf mit aller Kraft. Er hatte keine Zeit um zu schauen ob er traf, oder welchen Schaden er dem Troll zufügen konnte. So schnell er konnte kletterte er auf das Bücherregal. Vielleicht konnte er es von oben umstürzen indem er kippelte oder auf die nächste Ebene flüchten.
#199Verfasser Lifestyle (855355) 25 Oct 12, 17:17
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Ohne zu wissen was sie tut, rennt Leya hinter Victor her nach oben. Weg von dem Troll und den Wachen, die unten sind... Doch oben erwarten sie weitere Wachen. Ein Kampf, der unausweichlich ist.
Doch gerade als die Wachen in Sicht kommen und die ersten mit ihren Bögen anlegen, erlicht plötzlich das Licht. Doch nicht nur die Leuchter an der Decke gehen aus. Jegliches Licht scheint verbannt zu sein und völlige Dunkelheit flutet gut die hälfte der Bibliothek. Die Jenigen, die sich nicht in der Dunkelheit befinden, sehen eine tiefschwarze Wand, aus purer Dunkelheit.
#200Verfasser Tutu (613407) 26 Oct 12, 08:17
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Zusammen mit Leya an der Hand und dem Pfeiffer im Schlepptau ging es die Treppe hinauf, weg von dem wütenden Troll im Erdgeschoss. Oben hockten bereits zwei Wachen, die Bögen im Anschlag, die anderen Wachen standen am Geländer und blickten gebannt ins untere Stockwerk. „Sie kommen..“ brüllte einer der Männer. „Macht euch ber… Was ist das?“

Auch Viktor bleib abrupt stehen, mit einem Mal war es dunkel, nicht normal dunkel, sondern so, als wäre mit einem Mal sein Augenlicht erloschen. Einer der Männer kreischte auf, ein anschließendes Scheppern ertönte und Viktor hörte wie neben ihm ein Pfeil gegen die Wand schlug und auf dem Boden landete. Anscheinend war er nicht der Einzige, der sein Augenlicht verloren hatte. „Leya? Geht es dir gut?“

Sofort wechselte er auf seine sensiblen Drachensinne, er spürte die Pulsschläge um sich herum, oben mussten ungefähr acht Wachen auf sie warten, ihre Herzschläge waren rasend, vermutlich waren sie alle blind. Das könnte ihnen einen Vorteil verschaffen.

Viktor konzentrierte sich ganz auf seine Umgebung, zusammen mit Leya an der Hand tänzelte er um die ersten zwei Wachen herum, die anderen Männer brauchte er nicht mehr zu fürchten, er hörte ihre Schreie, mehrere waren in ihrer Blindheit schon über die Veranda gestürzt. Sie mussten weiter nach vorne, weiter nach vorne, der Halbdrache hatte eine wage Vermutung wer dafür verantwortlich war und wenn er richtig lag, dann würde diese Dunkelheit ganz bald enden…
#201Verfasser kayron (590549) 26 Oct 12, 09:31
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“Ih bin wieder blind.“ Antwortet Leya hörbar erschrocken auf Viktors Frage. Sie war ja nicht dabei, als der junge Wächter draussen diese Dunkelheit erschaffen hat. Doch dann ergreift der Halbdrache ihre Hand und zieht sie vorran. Die Geräusche um sie herum verraten, dass sie nicht die einzige ist, die nichts sieht.
Mit etwas unsicheren Schritten stolpert die Kleine hinter Viktor her als plötzlich wieder diese unortbare Stimme aus der Dunkelheit spricht.

“Vor Euch sind Bogenschützen, die ins Dunkle schießen wollen. Ich werde das selbe tun, wie draussen, als ihr mich ergriffen habt. Bereitet Euch vor. Fünf... vier... drei... zwei... eins... LUMINUS!!!“ ...
Und schon kehrt sich die Dunkelheit in gleißende Helligkeit. Brennend und blendend, als würde man direkt in die Sonne blicken...
#202Verfasser Tutu (613407) 29 Oct 12, 12:28
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Als der Troll auftaucht rennt Ronin den anderen hinterher die Treppe hinauf.
Gerade als er sein Schwert ziehen will wird es plötzlich stockfinster.

Ronin bleibt stehen und schließt die Augen.

So wie ich stehe, ein klein wenig nach links.
Ronin streckt den Arm aus und tastet nach dem Geländer.

Kaum hat er es ergriffen hört er Schritte vor und hinter sich. Er lauscht einen Moment. Die Person vor ihm geht genau auf das Geländer zu, die hinter ihm müsste an Ronin vorbeilaufen.
Das Schleifen und Scheppern. Beide scheinen eine ähnliche Rüstung zu tragen. Die beiden gehören nicht zu uns.


Ronin macht einen Schritt nach hinten. Der Wächter vornedran läuft im Dunkeln gegen das Geländer und fällt darüber hinweg. Die zweite Wache steht mittlerweile neben Ronin als plötzlich die Dunkelheit brennender Helligkeit weicht.
Ronin, der die Augen geschlosen hatte, gewöhnt sich schneller wieder an die Helligkeit. Sobald er erkennt, daß die Person neben ihm nicht zur Gruppe gehört schnappt er ihn und stößt ihn über das Geländer.
#203Verfasser traveller in time (589684) 29 Oct 12, 14:03
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Diesmal war Viktor vorbereitet, er hatte damit gerechnet, dass der junge Wächter von draußen für die Dunkelheit verantwortlich war. Als die Stimme plötzlich runter zählte, fasste der Halbdrache sein Tuch und band es in Windeseile um seinen Kopf. Er hatte die Augen geschlossen und trotz des Tuches, spürte er den Schmerz der Helligkeit auf seinen empfindlichen Lidern.

Vorsichtig tastete er sich links zur Wand, dann weiter gerade aus, bis er merkte, dass das gleißende Licht nachließ. Behutsam zog er sein Tuch vom Gesicht und beugte sich hinab zu Leya. „Geht es dir soweit gut?“ Anschließend blickte Viktor sich einmal um.

Unter den Wachen war das völlige Chaos ausgebrochen, ein Teil der Männer war blindlings über das Geländer der ersten Etage gestürzt, der andere Teil lag auf dem Boden, alle hatten die Hände vors Gesicht geschlagen und krümmten sich vor Schmerz. Das Wimmern der geblendeten Wachen vermischte sich dabei mit den Schreien aus dem Erdgeschoss.

Viktor trat zum Geländer und warf einen Blick nach unten. Der Troll stand mittlerweile im Zentrum der Halle. Er war gewaltig, ein riesiger Berg an Muskelmasse. Seine Haut war tiefgrün, sein Körper bedeckt von Kleidungsfetzen und einem beschädigten Kettenhemd. In seiner Rechten hielt er eine rostige Kette, mit der er wütend nach den Wachen schlug. In seiner Linken wog ein massiger Speer an dem bereits ein halb lebender Mann zappelte. Das Monstrum beugte sich nach vorne und gab einen grausigen Schrei von sich, der in der gesamten Bibliothek widerhallte. Um den Troll standen knapp zwanzig Männer in Rüstungen, bewaffnet mit Hellebarden, Schwertern und Speeren.

„Das ist unsere Chance..“ Dachte der Halbdrache laut und blickte die rundliche Veranda entlang zum nächsten Treppenkorridor in die zweite Etage. Erst jetzt fiel sein Blick auf den jungen Wächter, breitbeinig stand er ein paar Meter abseits und nickte ihm zu.
#204Verfasser kayron (590549) 30 Oct 12, 11:00
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Auf das Brüllen des Trolls antwortet das Brüllen eines Drachen.

Nepomuk ist außer sich. Die Bibliothek wird zerstört. Wissen wird vernichtet. Als würde ein Teil von ihm angegriffen werden spürt er den Schaden der entsteht. Von der kurzen Dunkelheit hatte er nichts mitbekommen.

Die Wächter auf seiner Etage sind kampfunfähig oder geflohen.
Als er über die Brüstung schaut sieht er den Troll wüten.

Ungestühm stößt Nepomuk hinunter und entfesselt einen starken Windstoß der alle Regale der Bibliothek an die Wände und hoffentlich außer Gefahr.

Er landet vor dem Troll auf seinen Hinterbeinen stehend, schaut ihn herausfordernd an und winkt ihm mit einer Klaue näher zu kommen.

Der Troll ist verdutzt über die kleine Eidechse die da vor ihm gelandet ist und beugt sich verwirrt vor um sie zu beschnüffeln.

Die angreifenden Wachen hat es auch bis fast an die Wände geweht. Sie schauen überrascht und verwirrt auf den Drachen im Kleinformat der da den Troll zu sich winkt.


Shawn erlebt die Dunkelheit weitertrottend. Mit dem Zepter in der einen Hand läuft er fast zufällig in Esme hinein und umschlingt sie mit dem anderem Arm damit sie sich nicht fürchten braucht. Als es licht wird hat er einen Amr vor seinen Augen der ihn schützt.
Als es wieder weniger hell ist beginnt er damit den entgegen gesetzten Weg zu gehen und unter den geblendeten Verfolgern auf zu räumen.
#205Verfasser Narfmonsta (238074) 30 Oct 12, 13:56
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*** Erdgeschoss – Bibliothek ***

Verdutzt hob der Troll seinen Speer und kratzte sich damit am Rücken. Nach ein paar Sekunden der Verwunderung, fasste er sich jedoch wieder. Wütend schnaubte der Riese, beugte sich abermals nach vorne und brüllte Nepomuk lauthals an. Dabei spritzten Unmengen an grünlichem Speichel auf das Schuppenkleid des Meckerdrachen.

*** Erster Stock – Bibliothek ***

Viktor lief dem Jungen entgegen. „Danke..“ knurrte er ihn an. „Leider bleibt mir gerade keine Zeit sicher zu gehen, ob man dir vertrauen kann. Aber das werde ich später herausfinden, glaube mir..“ Ohne ein weiteres Wort stapfte er an dem angehenden Wächter vorbei. Bevor er die zweite Treppe betrat, drehte er sich noch einmal um. „Leya, kommst du?“ Mit einem sanften Klaps auf die Wange des Pfeiffers prüfte der Halbdrache, ob dieser mittlerweile wieder bei Bewusstsein war, der Mann zeigte jedoch keine Regung.
#206Verfasser kayron (590549) 30 Oct 12, 15:09
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Leya war nicht dabei, als der junge Wächter draussen auf die Gruppe stieß und so kann sie auch mit der Warnung nichts anfangen und schützt ihre Augen daher nicht, als es plötzlich hell wird.
Erschrocken schlägt sie ihre Hände vor das Gesicht und nur die Tatsache, dass Kayron sie hällt, verhindert, dass sie hinfällt, oder schlimmeres.
Doch Zeit sich zu erholen hat sie nicht denn schon geht es weiter. Helle Punkte tanzen vor Leyas Augen, aber sie nickt bei Viktors Frage und stolpert mit unsicheren Schritten hinter dem Halbdrachen her.

Caligatio, der junge Wächter indessen nickt Viktor ebenfalls zu. “Ja, später...“ stimmt er ihm zu und tritt dann zurück in einen Schatten, der daraufhin dunkler zu werden scheint und den jungen Mann völlig verschluckt.
#207Verfasser Tutu (613407) 31 Oct 12, 08:05
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Als sich das Brüllen des Kollos auf seinem Höhepunkt befindet und seine Zunge heraus hängt verpasst Nepomuk ihm einen Kinnhaken in den er alles drachische legt das in ihm ist. Als würde die Faust doppelt soviel wiegen wie der Troll, schmettert sie ihm mit Wucht an die Unterseite seines Schädels.

Der Trollkiefer klappt donnernd zu und trennt die Zunge ab bevor er auf den Oberkiefer trifft und förmlich pulverisiert wird. Hässlich knackend geben die großen, gelben Zähne nach als sie rückwärts in den Gaumen geschoben werden. Der ganze Trollkopf peitscht zurück und reißt den Rest des Körpers mit sich.
#208Verfasser Narfmonsta (238074) 31 Oct 12, 08:17
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Bestlins versuch über da Regel in die erste Etage zu fliehen wurde durch eine Übermacht verhindert. Wie durch Zauberhand wird ihm das Regal auf dem er Stand unter den Füssen weggerissen. Bestlin steht für einen kurzes Augenblick in der Luft und fällt dann hinunter auf den Boden. Der Aufprall ist sehr hart und die Luft wir ihm aus seinen kleinen Lungen gepumpt. Er kann kaum einatmen, doch schafft er es angesichts der Bedrohung des Trolls aufzustehen. Wie durch ein Wunder war der Weg zur Treppe frei und die Wachen, zum größten Teil ohne Waffen, waren wie die Regale an die Wand gestellt worden.

So schnell die Schmerzen erlaubten lief Bestlin. Als er die ersten Stufe der Treppe geschafft hatte dreht er sich kurz um. Blick zum Troll und sieht den Schlag von Nepomuk. Dann die Zunge des Trolls und die Wucht die den riesigen Troll nach hinten reißt.

Eine solche Kraft hätte Bestlin ihm nicht zugetraut.

Beruhigt von der Rückendeckung durch den kleinen Drachen nahm Bestlin sich ein wenig mehr Zeit. Konzentrierte sich ein wenig mehr auf seine Atmung und versuchte das Pochen zu ignorieren. Er musste nach oben, zur Gruppe.
#209Verfasser Lifestyle (855355) 31 Oct 12, 08:53
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Sobald sich seine Augen wieder an das Licht gewöhnt haben sieht Ronin sich um.
Bei Viktor steht der junge Wächter der schon einmal das Licht hat verschwinden lassen.

Unten kämpf der Troll gegen die Wächter.

Der Wächter, das ist es!
"Das Rätsel. Ich glaube ich..." Dann ertönt das Brüllen des Drachen und Nepomuk rauscht nach unten. Ronin muss kämpfen um das Gleichgewicht zu halten. Die Regale kippen nach hinten um.
Als Ronin sich gefangen hat und nach unten sieht bekommt er gerade noch den Schwinger mit.
Er hatte schon ein paar Attacken des Drachen gesehen aber solch eine Wucht hätte er dem kleinen Meckerdrachen nicht zugetraut.
#210Verfasser traveller in time (589684) 31 Oct 12, 10:57
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Als Ronin sich vom Geländer abstößt und zu den anderen gehen will steht plötzlich eine Wache mit gezogener Waffe vor ihm. Die Wache grinst Ronin fies an, winkt Ronin zu sich heran und stellt sich in eine fast schon hochmutig erscheinende Pose.

Ronin springt ansatzlos nach vorne und rammt der Wache sein Knie in den Unterleib. Dieser krümmt sich vor Schmerzen und lässt seine Waffe fallen. Ronin zieht seinen Kopf an den Haaren zu sich hoch und flüstert ihm ins Ohr:
"Wir sind hier nicht in der Arena, lass das schauspielern nächstes mal lieber sein."

Dann schlägt er den Wächter bewusstlos und geht zu den anderen.
#211Verfasser traveller in time (589684) 31 Oct 12, 16:16
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Am Zustand des Pfeiffers hatte sich nichts geändert. Er war weiterhin nicht von dieser Welt. Der Körper war nicht spürbar - unwichtig. Die Realität wurde nicht wahrgenommen. Und der Geist vollführte Sprünge wie im Traum.

Ein Vers hallte in seinem Unterbewusstsein wider:

irdische Weisheit und himmlische Mystik
beide so hoch und erhaben
sie beide erreichen der Wahrheit ihr Herzstück
als Speichen des Wahrheitsrads Naben

zusammengefügt bilden beide ein Großes
sollten als Eins sie's betreiben,
doch fruchtlos bleibt's in des Erdenrundschoß
sollten sie einzelne bleiben
#212Verfasser P.. (308627) 31 Oct 12, 17:35
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Esmeralda hält noch immer Gog auf dem Arm, als sich Shawn wieder löst. Auch sie hatte sich vor dem gleisenden Licht schützen können. Sie eilt hinter Kayron, Leya, Velera und Hoang Li her. Immer weiter die Stufen empor, hoch zur gläsernen Kuppel. Ihr Blick wandert nach unten, wo ein erbitterter Kampf zwischen Nepomuk und einem Troll tobt. Ihre grünen Augen suchen Shawn.

Als Ronin zu ihnen aufschließt, wendet sich die Wicca an Viktor. „ Ich hoffe wirklich du weißt was du hier tust.“
#213Verfasser Velera (591822) 05 Nov 12, 07:53
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Shawn ist immernoch ächzend hinter den Anderen. Es tauchen aber keine Verfolger auf. Deshalb schnauft er die Stufen weiter hinauf. Jede Stufe macht das Zepter "klonk" als es hinauf geschliffen wird.

Nepomuk steht keuchend da. "Alle raus!" brüllt er die Wächter an.
"Wer bleibt dem gehts wie dem Troll da!"

Es sollte in einer Bibliothek nie so zugehen. Das ist falsch!
Die nicht bewustlosen Wächter taumeln zu den Türen und nehmen die mit die sich nicht aus eigener Kraft bewegen können.
Nepomuks Schuppen sind wärend des Kampfes leuchtend Rot gewesen. Jetzt werden sie erst schwarz und dann verschmilzt er wieder mit der Umgebung. Grade hat er alles andere vergessen. Er ringelt sich auf einem Regal zusammen als würde er auf seinem Hort sitzen und schließt seine Augen. Er hat all seine Kraft aufgebraucht.
#214Verfasser Narfmonsta (238074) 05 Nov 12, 12:09
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Tempus hatte sich in den Kämpfen gegen die Wächter eher zurückgehalten.
Gegen einige Bogenschützen konnte er vorgehen, doch um wirklich etwas zu bewirken brauchte er vor Allem Vorbereitung und Platz - hier hatte er weder das eine noch das andere.
Auch der Troll sah nicht so aus, als er würde er sich von ein paar Pfeilen beeindrucken lassen.
So fand er sich auf der Treppe, den anderen in den 8. Stock folgend, wieder und versuchte, so gut es ging, die Rückendeckung zu übernehmen.

Nur am Rande bemerkte er das platschende Geräusch, als er in eine kleine Wasserpfütze trat. Sie bedeckte fast die Hälfte einer Stufe der ansonsten staubigen Treppe.
Muss wohl ein Rückstand der Überschwemmung sein...

Dass der Rest der Treppe trocken und sie nicht mehr in Bodennähe waren, ließ ihn nicht stutzig werden...
#215Verfasser Skylee (865526) 06 Nov 12, 13:15
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Über Mu, von allen unbeachtet, zieht eine dunkle Wolkenfront heran. Seltsamerweise scheint sie aus allen vier Himmelsrichtungen zu nahen. Als sie sich über der Kuppel der Bibliothek trifft donnert es felserschütternd und ein Blitz fährt blendent hell herab. Irgendwo in der falschen Stadt schlägt er ein.

Unter der Kuppel der Bbliothek ist es finster geworden. Die wenigen Laternen im oberen Bereich spenden flackernd nur wenig Licht. Den Donnerschlag war körperlich zu spüren gewesen.

"Hu, Gewitter" kommentiert Shawn nur und lehnt sich an eine Wand.

Hinter ihm an der Wand beginnen Symbole zu leuchten. Seltsame Zeichen die die ganze Wand einnehmen breiten sich von der Stelle aus an der Shawn lehnt.
#216Verfasser Narfmonsta (238074) 07 Nov 12, 12:07
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Gewitter... seltam leuchtende Zeichen an den Wänden... Trolle, Wächter, Hell und Dunkel...
Leya hat langsam gas Gefühl, völlig den Verstand zu verlieren. Das ist alles viel zu viel für das Mädchen.
Am liebsten würde sie sich einfach in eine Ecke verkriechen und weinen. Doch selbst dass scheint im Augenblick nicht möglich zu sein.
"Ich will nach Hause..." wimmert sie ganz leise und weiß dabei noch nicht mal, wo dieses Zuhause wohl sein sollte. In Haprean? Das Anwesen von Herrn Core hat sie nie als Zuhause betrachtet, aber trotz allem, was sie dort durch machen musste, um ihr Leben hat sie in der Sklaverei nie fürchten müssen...
#217Verfasser Tutu (613407) 07 Nov 12, 15:45
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"Seht ihr, Dunkelheit. Das war des Rätsels Lösung. Ich hätte aber nicht erwartet, daß eine Gewitterfront ausreichen würde."
Ronin betrachtet die Wand. Keine quinianischen Schriftzeichen, es muß sich um eine ältere Schrift handeln.
"Hoang Li, könnt ihr das hier entziffern? Oder vielleicht jemand anderes von euch? Wo ist Nepomuk?"
#218Verfasser traveller in time (589684) 08 Nov 12, 08:50
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"Wie,wo, was?" Shawn stößt sich von der Wand ab und schaut sich um. Als er den Kontakt zur Wand unterbricht verblasst das Licht.

Viktor könnten die Zeichen an altes Drachisch erinnern.
#219Verfasser Narfmonsta (238074) 08 Nov 12, 11:14
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"Weg. Sie sind erschienen als du dich an die Wand gelehnt hattest."
Ronin tritt nach vorne und legt seine Hand an die Wand.
#220Verfasser traveller in time (589684) 08 Nov 12, 11:24
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Auf den Stufen zur zweiten Ebene macht Viktor plötzlich kehrt, aus dem Augenwinkel sah er wie sich die Bibliothekshalle verdunkelte. Die Dunkelheit kam abrupt, doch war es eine andere Dunkelheit als zuvor, zumindest hatte der Halbdrache nicht das Gefühl sein Augenlicht verloren zu haben. Mit drei großen Schritten war er am Geländer des ersten Stocks und blickte zur Glaskuppel empor.

Tiefschwarze Gewitterwolken bedeckten den Himmel über Mu, die Wolken wirkten künstlich und irgendwie unheimlich. Woher sie so urplötzlich kamen wusste wohl keiner der Gefährten, doch einen positiven Nebeneffekt hatte sie. Eifrig suchte Viktor den Saal ab, wenn er richtig lag, dann war die Dunkelheit des Rätsels Lösung.

Erst als Shawn sich bewegte, blickte der Halbdrache über die Schulter. An den Stellen wo keine Bücherregale die Wand bedeckten, schimmerten unzählige Zeichen in einem weiß grünlichen Ton. Die Zeichen wirkten kryptisch, fast wie Hieroglyphen, doch bei ihrem Anblick regte sich in Viktor etwas.

Hoang Li schüttelte den Kopf. „Diese Zeichen sehe ich zum ersten Mal, warum sollten wir uns hier mit den Wänden beschäftigen? Das ist eine Bibliothek. Wir haben sie damals einfach mit den Regalen zugestellt und nachts, wenn es dunkel ist, findet man hier keine Menschenseele.“

Als Shawn von der Wand abließ, verblassten die Zeichen und auch bei Ronin zeigte die Berührung keine Wirkung. Vorsichtig machte Viktor mehrere Schritte auf die Wand zu, kurz davor blieb er stehen. Sein Herz raste, sein Blut kochte. Er konnte sich keinen Reim darauf machen, warum ihn diese Zeichen so bedeutsam vorkamen. Verträumt strich der Handrache mit seiner goldenen Klaue über die Wand. „Das sind drachische Zeichen..“

Genau in diesem Augenblick leuchteten die Zeichen abermals auf. Heller und wesentlich stärker als bei der Rotkappe und dem Krieger. Sie fingen an sich zu bewegen, veränderten ihre Position und wurden schließlich so gleißend hell, dass die Gefährten wegschauen mussten. Man konnte ein bersten von Steinen hören, ein Klacken gefolgt auf das andere, dann verdunkelte sich das Licht abermals.

Als die Gruppe ihre Augen öffnete und zu der Wand hinsah, waren alle Zeichen verschwunden. Unten am Boden hatte sich jedoch eine Öffnung gebildet, hinter der mehrere Stufen in die Tiefe führten. „Nach euch..“ Der Halbdrache machte eine einladende Geste.
#221Verfasser kayron (590549) 08 Nov 12, 11:47
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Ronin betritt als erstes den breiten Gang, die anderen folgen ihm.

Die Stufen führen ein kurzes Stück nach unten, darauf folgt ein kurzer Gang und danach, wie in einem Turm, eine lange Wendeltreppe nach unten. Alles in einer derart großen Dimension, daß hier sicherlich auch die Erschaffer der Schriftzeichen hinabsteigen konnten.
In regelmäßigen Abständen leuchten an der Wand wieder große Zeichen auf. Immer wenn Velera, Shawn, Viktor oder Glamdil an einem Zeichen vorbeigehen wird bereits das nächste heller so das die Gruppe stets ausreichend Licht um sich hat.

Die Gleichmäßigkeit des Weges macht es schwer ein Gefühl für die Strecke oder Dauer zu bewahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die Gefährten müssen schon weit unter den neu entstandenen Schluchten sein, endet die Treppe in einen Gang, der sich kurz darauf in einen riesigen Saal öffnet. Kaum verlassen die Gefährten den Gang beginnen an den Wänden im gesamten Raum Lichter zu leuchten. Diesesmal keine Schriftzeichen sondern in der Form einer Flamme. Man erkennt in der Mitte des Raumes einen Säulengang, noch etwas breiter als der bisherige Gang, und rechts und links der Säulen Bänke, Tische aus Stein gehauen. Diese sind in verschiedensten Dimensionen und Formen gebaut, wie um jedem Volk die passende Sitzgelegenheit zu bieten.
an der Stirnseite der Höhle scheint sich ebenfalls eine große Tafel oder etwas ähnliches zu befinden und dahinter konnte man ein großes hölzernes Tor erkennen.
#222Verfasser traveller in time (589684) 09 Nov 12, 09:26
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Staunend betrachtete Tempus die immer wieder aufleuchtenden Symbole an den Wänden.
Nicht das Licht faszinierte ihn, es war viel mehr die Zeit.
Sie durchdrang diese Zeichen nicht, wie alles andere, sie umfloss sie eher, als würden sie nicht beeinflusst werden. So war es wohl möglich, dass sie sehr lange bestehen konnten.

Die schiere Größe der Treppen und Gänge raubte ihm den Atem. Das Mu, das er kannte, war schon beeindruckend, aber dies übertraf es noch. Er kam sich in den Räumen regelrecht verloren vor.

Die Wasserlache auf der Trppe war mittlerweile verschwunden, doch nun waren auch in den unteren Gängen immer wieder kleine Pfützen zu entdecken.
Manche schienen sogar in Bewegung zu sein, aber vielleicht waren es auch nur kleine Erschütterungen, die sich wiederspiegelten...
#223Verfasser Skylee (865526) 09 Nov 12, 10:54
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Zusammen betraten die Gefährten das unterirdische Gewölbe. Die Halle maß gute zweihundert Fuß in die Breite und die Säulen in der Mitte verliehen dem Saal ein noch gewaltigeres Aussehen. Durch die verschieden großen Altare und Bänke wirkte die gesamte Architektur etwas verschoben, aber dennoch prachtvoll. Auch hier waren die Wände zunächst schmucklos, doch kaum betrat die Gruppe den Raum, erfüllte er sich mit Leben. Wild ineinander verflochtene Linien verliefen durch Boden und Wandgemäuer und tauchten die Halle in ein matt grünliches Licht.

Der Halbdrache bemerkte es erst nach den ersten paar Metern, doch die flammenähnlichen Linien bahnten sich einen ganz bestimmten Weg, und zwar verlief jede Linie zu einem Altar. Hatte die leuchtende Linie den Tisch erreicht, schimmerte auf der Steinplatte ein ovaler Kristall einmal kurz auf. Viktors Blick folgte einer anderen Linie die geradewegs zum Zentrum des Saals führte.

Genau dort stand ein kleiner Sockel mit einer Öffnung, ähnlich einem Schlüsselloch - man musste nur eins und eins zusammen zählen, um zu ahnen welches Artefakt dort hinein gehörte.

Die Gefährten waren ein Stück in die Halle hineingelaufen, als plötzlich ein Klicken ertönte gefolgt von einem scharrenden Geräusch. Aus dem Augenwinkel sah der Halbdrache noch, wie sich ein gewaltiger Steinblock vor den Zugang schob. Auch dieser Stein war besetzt mit den grünlichen Linien. Viktor spürte die Magie die von ihnen ausging und ihm war sofort klar, ein Zurück gab es nicht mehr.

Behutsam legte er den Pfeiffer in Wandnähe ab, band sich sein Tuch ab und schob es dem Mann als Kopfstütze unter den Nacken. Verletzt schien der Musiker nicht zu sein, sein Atem ging ruhig, manchmal zuckten seine Augenlider nervös zusammen, als würde er träumen. Jetzt trat Viktor zu den anderen.. „Das scheint mir eine Art Ritualhalle zu sein. Die Linien verbinden alles miteinander und diese Altare. Ich vermute das ist der Ort, an dem das Szepter aktiviert werden soll!“ Seine Stimme klang verbittert, denn er ahnte, dass der König sie jetzt genau da hatte, wo er sie haben wollte.

„SEHR RICHTIG!“ Der Halbdrache zuckte zusammen, als die donnernde Stimme durch den Saal fuhr. Das frontal liegende Holztor schwang auf und vor ihnen stand niemand anderes als König Alanor. Sein Körper bestand nicht mehr aus dem prunkvollen Antlitz eines Königs, er war wabbelig, aus einer milchigen, fast durchsichtigen Substanz. Seine Augen glühten in einem kalten Blau und sein langer weißer Bart reichte bis weit über seine Brust. „Endlich ist der Zeitpunkt gekommen..“
#224Verfasser kayron (590549) 09 Nov 12, 11:13
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„Der Zeitpunkt euch endgültig zu erledigen.“ Esmeralda hatte den kleinen lebelosen Kobold neben den Pfeiffer abgelegt und ihm sanft die Augen geschlossen. Das Leben war aus seinem kleinen Körper gewichen. Dessen war sich die Wicca fast sicher. Eine Tatsache, die sie Bestlin jedoch jetzt einfach nicht sagen konnte.

In der Stimme der Hexe liegt Wut und Traurigkeit. Zu viele Menschen waren beeinflusst und getötet worden... In ihrer Haltung kann man Entschlossenheit lesen.
„Ihr seid kein König. Für niemanden... Ihr seid nicht mehr als ein mächtiger Geist. Ein Geist, ohne Körper und Seele und vor allem ohne Herz. Die Macht der Zeit und der Völker wird niemals zu euch zurück kehren. “

Velera tritt ebenfalls einen Schritt vor. „Sie hat Recht. Glaubt nicht, dass ihr so leichtes Spiel haben werdet.“ Sieh zieht ihr Schwert, was augenblicklich in einem hellen blau zu Leuchten beginnt. Ein leichter Luftzug streift das Haar der Bardin.
#225Verfasser Velera (591822) 09 Nov 12, 11:42
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„Oh, Wind...“ Die Stimme schien aus allen Richtungen zu kommen und klang... falsch.
Die Wasserlachen aus den Ecken des Raumes flossen zum König und sammelten sich dort, bis sich ein Körper herausbildete und immer mmehr an Form gewann.

Die Augen immer noch leer, das Lächeln trügerisch freundlich, stand Sylvana neben dem König. Ihr Kopf legte sich unnatürlich auf die Seite, als sie auf die Gruppe zu ging.



Tempus hatte die Sehne seines Bogens schon gespannt und einen Pfeil im Anschlag. Als Sylvana erschien ließ er den Bogen sinken.

„Syl... Sylvana!? Was machst du dort? Schnell, komm - "
Ihre Augen wurden plötzlich dunkel und das überzogene Lächeln verschwand aus ihrem Gesicht. Der Kopf nahm ruckartig wieder eine normale Position ein, drehte sich aber nicht zu ihm.
Die Stimme klang tief und drohend, als sie wieder sprach.
„Sei still, Tempus, ich weiß genau was ich hier tue.“

Doch schon nächsten Moment kehrte das Lächeln zurück und Sylvana setzte ihren Weg fort. Der König lachte lauthals beim Anblick dieses Schauspiels.

Sylvana setzte einen Fuß vor den anderen und glitt gleichzeitig über den Boden.

"Jetzt hat sie völlig den Verstand verloren", seufzte Tempus und schickte einen Pfeil auf sie, obwohl er wusste, dass es keinen Zweck hatte.

"Ihr kennt doch das Sprichwort: Wasser hat keine Balken!" sagte Sylvana mit der hohen, zuckersüßen Stimme, als der Pfeil ihren Bauch traf, ein wenig gebremst wurde, aber ihn dann einfach passierte.

Tempus ließ den Bogen wieder sinken. "Das war schon immer ein Problem... Und jetzt ist nicht einmal mehr Vex da, um sie im Zaum zu halten."
#226Verfasser Skylee (865526) 09 Nov 12, 12:17
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„Ihr könnt mir so viel erzählen wie ihr wollt, meinen Befehlen werdet ihr trotzdem Folge leisten!“ Dröhnte die Stimme eindringlich. Alanor nickte seiner Dienerin zu. „Jawohl Meister!“ Antwortete die ehemalige Wächterin und hob beide Arme über die Kopf, ihre Finger waren gespreizt, ihre Augen geschlossen.

Augenblicklich vibrierten die Wasseroberflächen zweier Pfützen. Die Flüssigkeit glitt über den Boden, schlängelte sich durch die Fugen der Gruppe entgegen. Dort angekommen schossen unzählige Wasserstränge aus allen Ritzen des Gemäuers, der Angriff galt nur einem Ziel: Leya! Wie Greifarme fassten sie nach der ehemaligen Sklavin, immer mehr, bis der kleine Körper von einer wabbernden Wasserschicht umhüllt war. Dann blitzschnell erhob sich die Kugel in der Leya nun eingeschlossen war, rasend schoss sie durch den Raum und hielt direkt neben dem König.

„Begebt euch an die Altare!" Er deutete auf Velera, Viktor, Glamdil und Ronin. "Oder eure kleine Freundin wird sterben!“ Abermals nickte er Sylvana zu. Mit einem arroganten Lächeln schloss diese ihre Hände. Augenblicklich fing die Wasserkugel um Leya langsam an zu gefrieren. „SOFORT!“ Donnerte Alanors Stimme.
#227Verfasser kayron (590549) 09 Nov 12, 15:10
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Shawn ist noch zu angeschlagen um schnell genug zu reagieren.
Er bleibt einfach im Schatten einer der Säulen stehen und wartet ab. Ein tiefes Knurren ist von ihm zu hören.

Das Licht der Wände flackert und pulsiert als die Gefährten ihren Plätzen näher kommen.

Ein gehässiges und überlegenes Lächeln ist auf dem Gesicht des verrückten Königs zu sehen. Seine stechenden Augen verfolgen gierig die Bewegungen der Vier.
#228Verfasser Narfmonsta (238074) 09 Nov 12, 15:46
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Leya kam sich so unglaublich verloren vor, dort unten in den Tiefen unter der Stat Mu. Schon in Mu selbst hatte sie das Gefühl, fehl am Platze zu sein, doch hier unten fühlt das Mädchen sich kleiner denn je.
Die riesige Halle tut ihr übriges und als die seltsame Wächterin aus Wasser auftaucht steht Leya kurz davor einfach laut schreieind weg zu laufen... wenn es blos einen Weg gäbe, den sie entlang laufen könnte... Doch der ist einem massiven Felsblock versperrt und Leya muss wirklich mit sich kämpfen, nicht einfach in purer Panik auf den Stein einzuschlagen... Allerdings dauert dieser innerliche Kampf nicht lange, denn bevor sie dazu kommt, sich die Hände an dem Stein blutig zu schlagen, wird sie plötzlich von Wasser umschlossen. Mit einem mal fühlt sie sich schwerelos und muss hilflos mit ansehen, wie sie in einer Kugel aus Wasser durch den Raum gleitet. Panisch beginnt sie zu strampeln und zu zappeln. Wenn sie doch wenigstens schwimmen könnte...
Dass ihr das hier nichts nützen würde, ist ihr nicht bewusst.
Wasser... überall Wasser... Instinktiv hatte sie die Luft angehalten, doch schon nach wenigen Augenblicken geht ihr die Luft aus. Eine Weile versucht sie noch stark zu sein und weiter die Luft an zu halten, doch irgendwann wird das Pochen in ihrem Kopf und das Brennen in ihrer Lunge so schlimm, dass sie fest die Besinnung verliert und wenig später füllen sich ihre Lungen mit Wasser... Nun ist es wohl so weit... jetzt wird sie sterben... davon ist die Kleine in diesem Augenblick überzeugt... doch die erwartete Dunkelheit bleibt aus. Sie spürt das Wasser in ihren Lungen und hat das Gefühl, sich die Seele aus dem Leib husten zu müssen... aber sie erstickt nicht... Aus irgendeinem Grund erstickt sie einfach nicht.
Stattdessen beginnt sie zu frieren... Mit einem mal wird es unglaublich kalt um sie herum.
Wie tausend Nadelstiche durchdringt die Kälte ihre Körper und Leya würde Weinen, wenn das hier im Wasser möglich wäre.
Langsam beginnt sie sich zu wünschen, dieser König würde sie einfach schnell töten, anstatt sie so langsam zu tode zu quählen... denn genau das hat er vor. Dessen ist Leya sich sicher.
#229Verfasser Tutu (613407) 09 Nov 12, 23:28
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Sinneseindrücke kämpften sich in das Bewusstsein des Pfeiffers vor.Eis, wie damals. ging es ihm im Kopf herum. Daß er nur Leyas Situation erfasst hatte, und alles andere um ihn herum eigentlich ähnlich wichtig war, kam ihm nicht zu Bewusstsein.
Wie mechanisch stand er auf und tappte etwas wackelig zu dem Eisblock, der Leya einschloss. Seine Hände begannen an dem Eis zu reiben um es zu schmelzen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.

"Mädchen, deine Heimat ist da, wo dein Herz ist, und dein Herz ist gut und voller Liebe und Liebe ist warm. Du hast Feuer in dir! WARM! WARM! WARM!!!"
#230Verfasser P.. (308627) 10 Nov 12, 19:01
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Velera schluckt heftig, bewegt sich dann aber widerwillig auf einen der Altare zu.
Das Licht am Boden der Halle und das Pulsiere der Linie wies ihr den Weg. Sorge um Leya und absolute schiere Wut sind in ihren Augen zu lesen.
Es musste einen Weg geben diesen falschen König aufzuhalten.

Mit voller Wucht trifft Esmes Magie den König.
Erst scheint es, als zerspringe er in hunderttausend Einzelteile, die dann aber wie von einem Seil gehalten zurück schnellen.

Egal wie oft die Wicca es versucht. Ihre Magie scheint machtlos. Sie sinkt auf die Knie und muss tatenlos mit ansehen, wie das Eis um Leya mehr und mehr zu werden scheint und die Kristalle immer strahlender leuchten, je näher ihre Gefährten ihnen kommen.
#231Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 07:56
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Stille hat Leya umfangen. Das Eis lässt keinen Ton zu dem Mädchen durch. Auch ihre Bewegungen sind langsam erstorben. Nur das pochen ihres Herzen durchbricht die Stille und ist vieleicht das einzige, was verhindert, dass die Kleine völlig den Verstand verliert.
Ein letztes Blinzeln, bevor auch ihre Augenlieder in der Kälte erstarren.
Aber Leya ist noch wach. Sie sieht wie ihre Freunde durch den Raum gehen. Esme scheit zu zaubern, aber Leya kann nicht sehen, was die Zauber bewirken.
Der Pfeiffer steht vor ihr und bewegt seinen Mund. Spricht er zu ihr? Vermutlich ja.. Aber Leya hat keine Ahnung, was er sagt.
Und leise pocht ihr kleines Herz...
#232Verfasser Tutu (613407) 12 Nov 12, 08:33
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Ronin hatte die Hand schon an seinem Zweihänder und wollte Richtung Alanor stürmen.
Doch was soll er ausrichten. Weder dem Wabbelwesen noch der Wasserfrau kann er mit einer Waffe etwas anhaben.

Dann ertönt der Befehl des Königs.
Wieso gerade ich? Die ganze Magie hier in dem Tempel hat auf mich doch gar nicht reagiert?
Trotzdem lässt er die Hand sinken und sieht zu Velera, Viktor und Glamdil.
Die anderen drei scheinen zu wissen, welche Altare sie anzusteuern haben. Also geht er zum Vierten. Vielleicht findet sich hier der Schlüssel das Zepter nicht nur zu erneuern sondern auch zu vernichten.
#233Verfasser traveller in time (589684) 12 Nov 12, 08:44
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Ein verschmitztes Lächeln huscht über Alanors Gesicht. Nachdem die Vier ihren Platz eingenommen hatten, schwebte der König zur Mitte des Raumes, schloss seine Augen und nahm seine Krone vom Kopf. Einen kurzen Augenblick verweilte er so, dann ertönte ein Klicken und drei faustgroße Kristalle lösten sich aus den Halterungen am Kopfschmuck. Die drei Steine hingen schwerelos über der Krone ehe Alanor in seine Innentasche griff und den blutroten Kristall hervorzog.

„Yulin. Drachenschuppe.“ Als er dieses Wort murmelte, glühte der gelbe Kristall einmal kurz auf und schwebte zum Altar hinüber, an dem Viktor stand. „Lei. Elfenträne.“ Der tiefblaue Stein glitt zu Veleras Altar hinüber. „Xue. Zwergenblut.“ Der dunkelrote Kristall nahm vor Glamdil seinen Platz ein. „Mao. Menschenhaar.“ Der weiße Kristall flog auf Ronins Altar zu.

Ein kurzer Moment der Stille. Scheppernd landete die Krone auf dem Steinboden, nutzlos ohne die Steine. König Alanor faltete die Hände und öffnete die Augen. Anschließend ging ein Ruck durch den Felsen in dem das Szepter steckte. Viktors Keuchen hallte in der Halle wider, als er sah, dass sich das Szepter ohne jeglichen Widerstand aus dem Granitblock löste. Wie selbstverständlich nahm es seinen Platz in dem dafür vorgesehenen Sockel ein.

„Legt eure Hände auf die Kristalle!“ Waren die nächsten Worte des Königs. Viktors Blick war trübe, traurig schaute er zu Leya hinüber. Der kleine Körper hing leblos in der fast gefrorenen Wasserblase, doch konnte er ihren Puls noch spüren, ganz leise pochte das Herz der ehemaligen Sklavin im Takt. Mit einem weiteren Seufzen erhob der Halbdrache Hand und Klaue und legte sie auf den goldgelben Kristall, der vor ihm schwerelos in der Luft hing.
#234Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 09:20
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Velera zögert. Ihre Hände sind zu einer Faust geballt. Ihr Blick ruht auf Leya. Sie liebt das Mädchen und doch zuckt ihr ein Gedanke durch den Kopf. Gelangt der König zu seiner Macht, würden sie alle sterben... Dessen war sie sich fast bewusst.

Fast mechanisch greift sie zu ihrem Schwert. Eine Träne rinnt über ihre Wange, während die Klinge auf den blauen Kristall herab saust...

... doch anstelle den Kristall in einzelne Stücke zu zerschlagen, wird das Schwert zurückgeschleudert. Die Energie reist Velera mit sich und lässt sie gegen die Wand er Halle schlagen.

#235Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 09:43
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„Ein Fehler!“ Genervt gab Alanor seiner Dienerin einen Wink, diese nickte nur. Anschließend konnte man deutlich sehen, wie die Wasserkugel fast zur Hälfte vereiste. „Du tötest deine Freundin, Halbelfe! Willst du ihre Mörderin sein?“
#236Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 09:52
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Nach dieser Aktion greift Ronin nach dem Kristall.

Er versucht ihn ein wenig zu bewegen doch der Strahl auf dem der Kristall zum Altar geschwebt ist hält diesen auch weiterhin fest.
#237Verfasser traveller in time (589684) 12 Nov 12, 10:02
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Da Shawn noch immer das Zepter hält als es befreit wird, wird er ein kleines Stück mitgezogen bevor er es doch loslässt.

Den Moment des Zugs ausnutzend verschwindet er in einem Schatten.
Das Licht der Kristalle wirft viele dunkle Schatten in den Saal.
Die Säulen als Deckung nutzend schleicht sich Shawn hinter den König und die Wassermamsel. Solange ihn niemand beachtet gilt es sich in eine günstige Position zu bringen.
#238Verfasser Narfmonsta (238074) 12 Nov 12, 10:20
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Velera steht schmerzerfüllt auf und geht zurück zu dem Altar über dem der blaue Kristall noch immer völlig unversehrt glüht.

Widerwillig öffnet sie schließlich ihr Faust und legt die Handfläche auf den Stein.
#239Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 10:35
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Als alle Vier ihre Hände an den Kristallen haben, geschieht etwas Merkwürdiges. Am Boden des Saals zeichnen sich grünliche Linien ab, von jedem Altar schlängelt sich eine zum Szepter. Der Sockel des Artefakts beginnt mechanisch zu klicken, mehrere Steine drehen sich und das Licht wandert in den goldenen Gegenstand. Die Zeichen an dem Stab glühen auf, jede Seite in dem jeweiligen Farbton eines Kristalls. Wenn man den Ernst der Lage beiseite lassen würde, könnte man fast sagen, dass die Regenbogenfarben schön wirkten.

Der König trat langsam dem Szepter entgegen und streckte seine milchige Hand nach dem Gegenstand aus. Jetzt passiert es.. Dachte Viktor. Wir haben versagt, das Böse hat gewonnen! Aber was sollten sie schon gegen eine solche Macht unternehmen? Der König schien unbesiegbar. Seine Augen waren starr auf den König gerichtet. Doch dann kam alles anders...

Mit beiden Händen griff Alanor den goldenen Stab und wartete auf einen Effekt. Nichts geschah. Er wartete weiter, doch die erwartete Machtübergabe, das blitzen eines Lichtes und das Auferstehen des neuen alten Menschenkönigs blieb aus. Gewaltsam zog der König an dem Artefakt, rüttelte daran, doch nichts tat sich. Wütend schreite der selbsternannte Herr der Menschen, seine Stimme klang verzweifelt, überrascht und wütend zugleich.

Viktor wusste nicht worauf er sich konzentrieren sollte, dann fiel sein Blick auf den Kristall vor ihm. Das gelbe Gestein wurde rissig, zunächst waren es kleine Haarrisse, dann immer größere und einen Augenblick später zerbröselte der Stein bis nichts als ein Häufchen goldener Staub von ihm übrig blieb. Überrascht trat er nach hinten und sah, dass es seinen Gefährten ähnlich erging.

„Die Steine.. das Szepter.. das Manuskript… das Manuskript war keine Anleitung um die Macht des Szepters wiederherzustellen, es war eine Anleitung um es zu zerstören.“ Hörte der Halbdrache die zittrige Stimme des Hoang Li. Der alte Mann trat aus dem Schatten einer Säule hervor, das regenbogenfarbene Licht spiegelte sich auf seinem Gesicht wider.
#240Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 10:51
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Velera betrachtet den blauen Staub vor sich. Ihr Gesicht spiegelt ihre innere Verwirrtheit. Es scheint als könne sie nicht fassen, was gerade geschehen ist. Hoang Lis Worte dringen nur dumpf zu ihr.

„Ihr wusstet es?“ Esmeralda hatte den Atem angehalten, als alle vier ihrer Gefährten die Hände auf die Steine gelegt hatten und blickt jetzt den Mönch fragend an.
#241Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 11:18
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Als das Leuchten beginnt versucht Ronin noch stärker den Stein vom Altar zu ziehen. Dieser lässt sich aber nicht bewegen.

Es sieht alles danach aus als habe der König gewonnen und dann... passiert nichts.

Ronin ist genauso verwirrt wie die anderen. Dann bemerkt er, daß der Stein unter seiner Hand zerbröselt.
Ronin lässt den Edelstein los und schaut wie Alanor und Sylvana reagieren.
#242Verfasser traveller in time (589684) 12 Nov 12, 11:32
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Laut ist Shawns Lachen von überall und nirgens zu hören. Der Saal macht es unmöglich ihn zu lokalisieren.
Die Worte des Alten sind echt komisch.

Der König blickt verdutz auf den Stab vor ihm. Das weiße Wabern, jene ihn ausmachende Macht beginnt von ihm abzutropfen. Unter dem Schleim ist der Mensch zu sehen der er einst war. Die Macht die ihm gegeben wurde um sich das Zepter zu eigen zu machen ist anscheinend nicht mehr.
#243Verfasser Narfmonsta (238074) 12 Nov 12, 11:48
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Der Priester schüttelte den Kopf. „Das war eine Feststellung. Aber jetzt ergibt es einen Sinn. Nirgendwo wurde geschrieben, dass unser Vorhaben wirklich das Szepter mit der alten Macht speist, diese Vermutung wurde einfach von uns festgelegt, ohne handfeste Beweise dafür zu haben. Wir haben die ganze Zeit in die falsche Richtung gedacht. Nicht wir sollten das Szepter vernichten, der König selber sollte es vernichten, denn nur er hatte die Macht dazu. Wir beziehungsweise ihr Vier..“ Er blickte Velera, Viktor, Glamdil und Ronin an. „..wart nur der Schlüssel dazu. Ein genialer Schachzug derer, die die Kristalle erschaffen haben.“

„Versteht ihr? Die Menschen wussten von Alanor und seiner wachsenden Macht, doch selber konnten sie das Szepter nicht zerstören. Sie schreiben eine Anleitung die so wirken sollte, als könne man durch die Kristalle das Szepter wiederherstellen. Um das Ganze authentischer zu machen, brauchte man vier Rassen um die Kraft der Steine zu aktivieren – aber nicht um das Artefakt mit Macht zu befüllen, sondern um es mit Hilfe der gewaltigen Macht von König Alanor zu vernichten!“ Die alte Euphorie war in den Geistlichen zurück gekehrt. Nervös sprang er von einen auf den anderen Fuß. „Ich werde das alles dokumentieren.. ganz bald schon.“

Während Hoang Li sprach, traf Alanor die Erkenntnis wie ein Schlag. Schreiend vor Wut begann die Macht von ihm zu tropfen, bis nach einer kurzen Zeit ein normaler alter Mann vor ihnen stand. Menschlich und genauso verletzlich wie alle von ihnen…
#244Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 12:21
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Shawns Lachen verstummt. "Da wa das nu erledigt ham. Lass die Kleine gehen."
Seine Stimme hat eindeutig einen drohenden Unterton.

Nachdem das Zepter nun bar jeder Magie ist, verblassen nun auch die Zeichen an den Wänden. Langsam aber stetig wird es dunkler.
#245Verfasser Narfmonsta (238074) 12 Nov 12, 12:33
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„Ich rate dir, hör auf seine Worte.“ Esmeralda streckt ihre Handfläche Richtung Alanor. „Glaub mir, dieses mal wird meine Magie wirken, denn du hast keine Macht mehr... Lass sie frei..“

„...Auf der Stelle!“ Ergänzt Velera, die sich scheinbar wieder gefangen hat und ihr Schwert erneut in der Hand hält. Auch in Glamdils Miene kann man Entschlossenheit lesen.
#246Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 13:26
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Das Blatt hatte sich mit einem Mal gewendet. Plötzlich waren die Gefährten in der mächtigeren Position, doch den König schien das nicht wirklich zu interessieren. Es schien als hätte der alte Mann mit einem Mal seinen Machtdurst und sein Streben nach Vernichtung aufgegeben.

„Warum bittet ihr mich darum? Ich besitze keine Macht über das Wasser!“ Sein Blick wanderte zu seiner ehemaligen Dienerin. „Sylvana Liebes, gebe ihnen was sie wollen. Meine Zeit ist vorbei. Und an euch habe ich nur eine Bitte: Tötet mich! Ich… ich fühle mich sehr schwach.“ Die Stimme des Königs klang zittrig und erschöpft.

„NEIN!“ Hörte man das Kreischen von Sylvana. „Das kann es nicht gewesen sein, nicht so, nicht kampflos durch einen Trick!“ In Kampfstellung baute sich die Wächterin vor Leyas Gefängnis auf. „Ich werde nicht einfach so aufgeben!“ Ihr Gesicht war wutverzerrt, nichts als purer Hass spiegelte sich darin wider.
#247Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 13:58
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"Ganz sicher nicht." In Veleras Bilck kann man pure Verachtung lesen.

"... und was euch betrifft. Fordert nicht das Feuer heraus, das in jedem von uns brennt. Nicht das es euch zu heiß wird. Denn auch Wasser hat seine Schwächen..."
#248Verfasser Velera (591822) 12 Nov 12, 14:10
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Während der König seine Macht verliert, geht auch in Leyas Gefängniss eine Veränderung vor. Äusserlich ist nichts davon zu sehen, doch auch wenn der König keine Macht über das Wasser hat, so war es doch seine Macht, die das gefangene Mädchen im Eis am Leben gehalten hat.
Doch nun, verblasst diese Macht. Im Eis hält sie sich zwar etwas länger, doch so wie die Zeichen an den Wänden verblassen, verblassen auch Leyas Lebensgeister. Schon wird ihr schwarz vor Augen und Viktor kann spüren, wie ihr Herzschlag immer langsamer wird...
#249Verfasser Tutu (613407) 12 Nov 12, 16:23
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Mit einem Mal konnte Viktor nicht mehr an sich halten, er hörte nur das Pochen eines kleinen Herzens, Leyas Herz. Der Halbdrache sog die Luft ein. „Sie stirbt..“ Flüsterte er, das waren seine letzten Worten. Er spürte wie sein Blut anfing zu kochen, die Bestie in ihm schrie, sie schrie danach ihren Schatz zu beschützen, mit allen Mitteln!

Ohne weiter abzuwarten rannte er nach vorne. Das Manöver kam so überraschend, dass auch Sylvana nicht rechtzeitig reagieren konnte. Die ehemalige Wächterin schrie schmerzerfüllt auf, als sie die Klaue des Halbdrachen an ihrem Hals spürte. Mit all seiner Kraft hob Viktor die Frau nach oben und schleuderte sie hinter sich. Sie landete direkt vor den Füßen der Rotkappe.

Vor der Eiskugel hielt er kurz inne, der schlaffe Körper erfüllte ihn mit einer tiefen Traurigkeit. Ein Schrei ertönte aus seiner Kehle, er ähnelte dem Schrei den die Gefährten bereits von Nepomuk in der Bibliothek gehört hatten, der Schrei eines Drachen. Viktor holte aus und rammte seinen schuppenbewehrten Arm mit aller Kraft durch die Eisdecke. Er spürte wie die Knochen seines Unterarms nachgaben, den Schmerz ignorierte er. Stattdessen packte er mit seiner linken Hand ebenfalls in das Loch und zog die Kugel auseinander. Erst ein kleines Stück, dann immer mehr. Wasser strömte ihm entgegen und vermischte sich mit dem Blut, welches aus der klaffenden Wunde an seinem Arm spritzte.

Dann hielt er endlich den leblosen Körper in seinem Arm, behutsam legte er ihn auf dem Boden ab. „Leya..“ Tränen rannen aus seinen goldenen Reptilienaugen. „Velera… hilf ihr! Bitte!“ Seine Stimme klang verzweifelt.
#250Verfasser kayron (590549) 12 Nov 12, 16:38
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Da Shawn in der zunehmenden Dunkelheit schwer zu sehen ist, ist das unheilvolle Leuchten seiner Augen gut zu sehen.
Sylvana starrt ihn mit vor Angst aufgerissenen Augen an. Erst der Drache dann die Rotkappe. Das konnte einen schon erschrecken.

"Eigentlich sollte ich mich viel länger um dich kümmern" knurrt Shawn und beugt sich zu der Wasserhexe hinab. "Aber das ists mir grad nich wert."

Er packt den Kopf Sylvanas und ruckt ihn schnell einmal nach links und einmal nach rechts. Hörbar brechen die Wirbel in ihrem Hals. Schnell und schmerzlos verlischt das Lebenslicht der Wächterin.

Dann geht er hinüber zum König. Auf dem Weg zu ihm nimmt er das Zepter aus seinem Halter. So ohne Kraft ist es einfach nur ein Stück Zierrat.
Der König blickt zu ihm auf. Ohne Macht ist er ein alter, grauer, gebrochener Mann.

"Bitte" fleht er. "Mach dem ein Ende."
#251Verfasser Narfmonsta (238074) 13 Nov 12, 08:22
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Das Schwert der Bardin landet klirrend auf dem Boden der Halle, als sie zu Leya läuft. Die Ereignisse der letzten Augenblicke hatten sich förmlich überschlagen. Veleras Sorge galt Leya und Viktor gleicher Maßen.

Sie nimmt die Leblosen Hände in ihre und sucht Leyas Puls.
Er war nur noch schwach, zu schwach. Sie reist sich ihren Umhang von den Schultern und legt ihn um das zierliche Mädchen. Ihr Körper war völlig unterkühlt.

Veleras Hände wandern über den Körper des Mädchens. Hell und klar erklingt die Stimme der Bardin in der Halle. Die Worte des Pfeiffers in sich.

Spür die Wärme, Spür das Licht.
Spür wie die Liebe dein Herz erreicht.
Die Kälte von dir weicht.

Dein Herz ist rein.
Alles andere als klein.
Lass die Liebe dein Ofen sein.

Zu Hause ist da, wo dein Herz ist.
Dein Herz ist da, wo die Liebe ist.
Deine Lieben sind da, wo du bist.

Spür das Feuer in dir.
Komm zurück zu mir.
Wärme schenk ich dir.

Spür die Wärme, für das Licht.
Die Kälte von dir weicht.
Spür wie das Leben dich erreicht.
#252Verfasser Velera (591822) 13 Nov 12, 09:17
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Velera kann spüren, wie der Körper Leyas auf sie reagiert. Langsam scheint sich die normale Körpertemperatur einzupendeln. Gleichzeitig scheint ihr Atem jedoch immer schwächer zu werden. Verzweiflung macht sich in dem Gesicht der Bardin breit.

„Sie muss Wasser in der Lunge haben.“ Esmeralda beugt sich neben Velera über das Mädchen. „Wir müssen sie zwingen zu Atmen und auf die Seite drehen, sie muss das Wasser ausspucken.“ Die schmalen Finger der Wicca tasten an Leyas Wirbeln entlang bis zu einem bestimmten Punkt. Im Wechsel versucht sie nun das Herz des Mädchens und ihre Atmung durch Beatmung zu unterstützen.

#253Verfasser Velera (591822) 13 Nov 12, 12:18
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"Wer bittet dem wird gegeben."
Dem König wird das selbe Ende zuteil wie seiner Schergin. Er hat jedoch einen friedlichen Ausdruck auf seinem Gesicht.

Dann ist er auch schon bei den Anderen die sich um Leya drängen.
"Wenn sie Wasser in der Lunge hat muß es heraus. Sonst bekommt sie keine Luft. Viktor, nimm sie auf den Arm und lass ihren Kopf anch unten hängen das daß Wasser heraus laufen kann."
#254Verfasser Narfmonsta (238074) 13 Nov 12, 12:39
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ganz langsam beginnt der Pfeiffer wieder in die reale Welt zurückzukehren. Verwundert schaut er sich um.
"W-Wo sind wir?"
"Was ist geschehen?"
#255Verfasser P.. (308627) 13 Nov 12, 18:03
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Viktor reagierte nicht sofort, geistesabwesend starrte er noch einen Moment auf den Körper der ehemaligen Sklavin. Dann fasste er sie unter Hals und Hüfte und hob sie hoch, langsam ließ er ihren Kopf in Richtung Boden gleiten, bis er das Mädchen in einer geeigneten Position hatte.

Leyas Lippen waren blau angelaufen und ihre Augen eingefallen, sie sah stark unterkühlt aus und doch hörte der Halbdrache das leise Pochen ihres Herzens. Ein Hoffnungsschimmer der ihm Kraft gab. Gebannt starrte er zu ihr herab und wartete ab.. „Los Leya.. du schaffst das!“ Murmelte er leise.
#256Verfasser kayron (590549) 14 Nov 12, 12:25
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Das Wasser fließt aus ihr, als kleines Rinnsal, heraus.
Leya hustet und holt röchelnd Luft. Trotzdem bleibt sie noch ohne Bewustsein. Ihr Atem pfeift und röchelt doch beginnt er dann regelmäßiger zu werden.

Shawn legt eine seiner großen Hände auf Viktors Schulter und enie auf Esmes.
"Sie schafft es. Das Mädel ist zäh wien alter Wanderstiefel."
#257Verfasser Narfmonsta (238074) 14 Nov 12, 12:32
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„Das ist sie wohl.“ Esmeralda lächelt Shawn an. „Wir sollten versuchen hier raus zu kommen. Geht es allen anderen gut?“ Ihr Blick fällt auf Grog. „Weiß einer von euch, wo Bestlin ist?“ Sie seufzt schwer.

Auch die Bardin ist erleichtert, als Leyas Atem langsam regelmäßiger geht.
Behutsam streift sie ihr einige Haare aus der Stirn. „Du schaffst das. Ich weiß es.“
Ihr besorgter Blick richtet sich auf Viktor. „Was macht dein Arm?“ Behutsam berührt sie den Halbdrachen.

Währenddessen ist Glamdil bei dem Pfeiffer und berichtet ihm, was geschehen ist.
#258Verfasser Velera (591822) 15 Nov 12, 07:25
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Ein stummes Nicken erfolgt auf Shawns Worte. Der Halbdrache betrachtet seinen Unterarm, die goldenen Schuppen reichten bis kurz vor den Ellebogen, danach zog sich eine klaffende Wunde bis hoch zu seinem Bizeps. Außerdem war da dieser pochende Schmerz, dessen Ursache nicht die offene Verletzung war.

„Ich glaube mein Unterarm ist gebrochen. Das Eis war doch härter als erwartet.“ Er versuchte einmal zuzugreifen, als er jedoch die Finger bewegte, wurden die Schmerzen unerträglich. Mit einem Keuchen ließ er den Arm wieder sinken. „Ja, er ist definitiv gebrochen.“

Erst jetzt bemerkte er, dass der Pfeiffer wieder zur Besinnung gekommen war. „Oh, ich fürchte, du bist vor Angst ohnmächtig geworden.“ Antwortete er dem Barden. Trotz der Schmerzen und der prekären Lage konnte sich Viktor diesen Scherz nicht verkneifen.
#259Verfasser kayron (590549) 15 Nov 12, 11:15
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“Es wird zeit... wir müssen hier weg.“ Meint der Priester nun und blickt dann zu Shawn.
“Könnt Ihr das Mädchen tragen? Wir können sie zurück in den Tempel bringen. Im Melias Zimmer haben wir ein Bett, warme Decken und trockene Kleider für sie.
Verbandszeug für Euren Arm haben wir dort auch, Herr Viktor... kommt. Bevor es völlig Dunkel ist hier unten.“
#260Verfasser Tutu (613407) 15 Nov 12, 12:04
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Shawn nickt und nimmt Viktor das Mädchen ab. Wie eine Puppe trägt er sie auf einem Arm.

Mit dem anderen stützt er sich auf dem alten Zepter ab wie auf einem Gehstock.
#261Verfasser Narfmonsta (238074) 15 Nov 12, 12:13
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Als Leya aus dem Eis befreit war und die anderen sich um sie kümmern kann Ronin nichts weiter machen. Aber er muß sich irgendwie ablenken.
Er geht zu der Krone und hebt diese auf. Sie ist sehr schwer. Ronin klopft auf ihr herum und kratzt mit einem Dolch ein wenig an der Innenseite entlang. Scheinbar massives Gold. Diese Krone würde die Gefährten für die Mühen die sie auf sich genommen haben entschädigen.
Während die Gefährten sich zum Aufbruch bereit machen sinniert er noch ein wenig über die Ereignisse der letzten Wochen. Bis zurück zum Kloster wo sie...

"Wartet! Was ist mit den Lao? Antonius können wir nicht mehr befragen. Meint ihr sie sind irgendwo hier? Oder ist sein Zauber gebrochen und sie sind wieder zurück im Kloster?"
#262Verfasser traveller in time (589684) 15 Nov 12, 13:30
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"Gute Frage. Mit der können wir uns später beschäftigen."

Wie aufs Stichwort erlischt das Licht von den Zeichen an den Wänden ganz.

"Hat wer ne Laterne mitgenommen?"
#263Verfasser Narfmonsta (238074) 15 Nov 12, 14:21
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Als es dunkel wird, dauert es nicht lange, bis hinter einer der Säulen ein neues Licht entfammt. Wie eine große Fackel. Dann tritt der junge Wächter Caligatio hinter der Säule hervor.

"Vieleicht kann ich Euch helfen... Wenn ich darf..." Etwas zaghaft lächelt der Junge Mann, über dessen ausgestreckter Hand eine art Ball aus purem Licht zu schweben scheint, der sein warmes Licht in den Raum wirft. Es ist nicht taghell, aber man kann sich in diesem Licht gut orientieren.

"Ich könnte auch mehr Licht machen, aber dann sieht man wieder nichts, weil es so blendet." fügt er nach einem halben Atemzug noch hinzu.
#264Verfasser Tutu (613407) 15 Nov 12, 16:58
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"Unglaublich!" meint der Pfeiffer zu Glamdil nach dessen Erklärung. "Ich kann mich daran erinnern, euch getroffen zu haben, und dann war da auch schon diese Flutwelle, die mich mitgerissen hat. Irgendwie meine ich mich daran zu erinnern, danach noch mit jemandem gesprochen zu haben, aber ich bin mir beileibe nicht sicher."
Er fühlt in sich hinein. Alles scheint in Ordnung zu sein, auch wenn er nicht weis, wie er die letzte Zeit verbracht hat.

"Wie kann ich helfen?" fragt er, in die Runde blickend. Erst als ihm die plötzliche Dunkelheit auffällt, merkt er, daß er wohl doch noch nicht ganz bei alten Kräften ist.
#265Verfasser P.. (308627) 15 Nov 12, 17:42
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„Ich würde auch sagen, dass wir endlich mal an uns denken müssen. Nach den Mönchen schauen wir später.“ In der plötzlichen Dunkelheit würde es schwer werden den Weg zurück zu finden, umso glücklicher war Viktor, als der junge Wächter hinter der Säule hervortrat. Schnell verständigten sich die Gefährten darauf, dass sie zunächst die Gemächer des Tempels aufsuchen würden. Saubere Kleider, etwas Ruhe und Medizin würde jeder von ihnen gut gebrauchen können.

Es war ein komisches Gefühl den Weg nach oben zu gehen, die toten Wachen, der Troll, die Kampfspuren waren jetzt deutlicher als zuvor. Ihnen begegneten ein paar Wachen, doch die Männer schienen mit dem Tod von Alanor ihre Feindseeligkeit verloren zu haben, sie wirkten verwirrt und unsicher – mit ein paar Worten wurde jedoch Klarheit geschaffen und die Männer machten sich auf den Rückweg zur Stadt Yenissa.

Die Gefährten begaben sich in die Gemächer des Magiers Antonius. Diese Räume waren weitaus luxuriöser und größer, als das kleine Zimmer von Melia. Es gab zwei Räume in denen man sich waschen konnte, drei große Zimmer in denen Betten mit Bergen von Kissen standen, außerdem gab es Tische mit einer Vielzahl an Früchten und Getränken. Ein lauwarmer Wind wehte durch die seidenen Vorhänge in die Räumlichkeiten, hier würde es allen leicht fallen wieder zu Kräften zu kommen.

Der Halbdrache ging zuerst in einen der Baderäume und machte ein Feuer unter einem Kessel mit klarem Wasser. Anschließend ließ er das heiße Wasser in eine der bronzefarbenen Wannen ein. Er betrachtete die Wunde an seinem rechten Unterarm und strich sich verwundert über die Stelle. Dort wo die goldenen Schuppen in menschliche Haut übergingen, hatte die Verletzung bereits angefangen zu heilen, teilweise war der Heilungsprozess soweit voran geschritten, dass nur eine hässliche Narbe geblieben war. „Selbst jetzt haben Drachen noch Fähigkeiten, die mich überraschen..“ Murmelte er und legte seinen Lederharnisch auf einem Stuhl ab. Als er später in der Wanne lag, hoffte er insgeheim, dass Velera sich zu ihm gesellen würde – bei dem Gedanken huschte ein verstohlenes Lächeln über sein Gesicht.
#266Verfasser kayron (590549) 16 Nov 12, 10:20
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Eine ganze Weile lang liegt Leya bereits in dem großen Bett, ehe sie langsam beginnt sich zu regen.
Erst nur ein ganz leichtes Zucken an einem Finger, dann dreht sie ihren Kopf und kommt ganz langsam wieder zu sich.
Wie in Watte gepackt fühlt sich ihr Kopf an. Was ist passiert? Wo ist sie?
Noch immer mit geschlossenen Augen versucht sie ihre Gedanken zu ordnen.
‘Wo bin ich? Das ist nicht mein Platz im Schlafraum. Weich.. Ein Bett... aber er riecht sauber. Also nicht das Bett von Herrn Core...‘ Träge gehen dem Mädchen die Gedanken durch den Kopf, bevor es endlich die Augen aufschlägt und müde in den Fremden Raum blickt.
#267Verfasser Tutu (613407) 16 Nov 12, 12:02
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Esmeralda hatte wohl noch die schwerste Aufgabe von allen.
Behutsam erklärt sie Bestlin was mit Gog geschehen ist. Ein Pfeil oder ähnliches musste ihn bereits in der Bibliothek tödlich verletzt haben.
„Es tut mir leid Bestlin.“ Sie berührt den Kobold sanft an der Schulter. „Denk dran du bist nicht allein. Ich weiß wenig über euch, aber wenn du möchtest, nehmen wir gemeinsam mit dir Abschied und bereiten ihm ein angemessenen Abschied.“

Sie nickt dem kleinen Kobold noch einmal zu und lässt ihn dann mit Gog alleine.
Sicher brauchte er ein wenig Zeit. Müde und erschöpft lässt sich die Wicca auf eines der Betten fallen. Es dauert nicht lange und sie driftet ins Land der Träume davon.

Unterdessen haben einige Männer, unter der Leitung Hoang Lis, begonnen die Bibliothek aufzu-räumen. Denn nicht alle sahen ihre Bestimmung darin nach Yenissa zurück zukehren. Viel mehr galt es jetzt das alte Wissen zu retten und die neuen Geschichten festzuhalten.
Der alte Priester wollte sich nicht ausruhen. Nicht jetzt...

Velera ist froh, dass sich Leyas Zustand weitestgehen stabilisiert hat. Sie liegt ruhig in ihrem Bett, als die Bardin noch einen Blick auf sie wirft, bevor sie sich aufmacht nach ihrem Halbdrachen zu schauen. Sie folgt seiner Melodie bis zu einem der beiden Baderäume.

Ein Grinsen huscht über das Gesicht der Elfe, bevor sie sich leise durch die Tür stiehlt.
#268Verfasser Velera (591822) 19 Nov 12, 09:30
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Verwundert blickt sich Leya in dem großen Schlafzimmer um Alles wirkt hochwertig und teuer und Leya ist sich sicher, dass sie den Raum noch nie gesehen hat. Und sie hat keine Ahnung, wie sie hier her gekommen ist.
Das schmerzhafte Brummen in ihrem Kopf könnte dafür die erklärung sein.
“Ich habe wohl einen kräftigen Schlag auf den Kopf bekommen...“ Murmelt sie mehr zu sich selbst und setzt sich auf. Allerdings beginnt das Zimmer um sie herum in diesem Moment, sich zu drehen so dass das Mädchen wieder zurück sinkt und seine Augen schließt.
#269Verfasser Tutu (613407) 19 Nov 12, 10:42
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Viktor hatte den Kopf im Nacken und die Augen geschlossen, das heiße Wasser tat nach den vergangenen Strapazen mehr als gut. Selbstzufrieden streckte er alle Viere von sich. „Einen Platz habe ich noch frei.“ Lächelte er, als die Bardin ihren Kopf durch den Türschlitz steckte.
#270Verfasser kayron (590549) 19 Nov 12, 11:33
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Shawn sitzt auf einem bequemen Sessel und schaut vor sich hin.
Das Zepter quer über seinen Schoß gelegt.
Seine Augen sind halb geschlossen und starren in die Unendlichkeit.

Nepomuk wird von den ersten Leuten geweckt die wieder in die Bibliothek gekommen sind um aufzuräumen.
Sofort ist der kleine Drache wieder wach und stellt sich schützend vor die Bücher.
Bis Hoang Li kommt trauen sie sich nicht einen Finger zu rühren. Dann erscheint der Alte und erklärt Nepomuk was geschehen ist. Den Büchern droht nun keine Gefahr mehr. So beruhigt stürzt sich auch der Bücherwyrm nun ins Aufräumen.
Es wird warscheinlich ewig dauern alle Bücher zu retten. Manches ist vielleicht unwiederbringlich dahin.
#271Verfasser Narfmonsta (238074) 19 Nov 12, 11:53
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„Eigentlich bin ich nur hier um mir deine Verletzung anzusehen.“ Velera grinst.
„Aber wie ich sehe, geht es dir besser... Dann kann ich ja wieder gehen.“
Die Bardin steht nun neben der Wanne und spritz Viktor einen Schwall Wasser ins Gesicht.
#272Verfasser Velera (591822) 19 Nov 12, 12:28
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„Dabei könntest du das Bad gut gebrauchen, so wie du riechst!“ Theatralisch fächert der Halbdrache sich etwas Luft zu. Dann steht er blitzschnell auf, packt Velera unter Oberkörper und Kniekehlen und zieht sie mit samt Kleidung zu sich ins Wasser. „Selbst schuld meine Herzallerliebste!“ Lacht er laut.
#273Verfasser kayron (590549) 19 Nov 12, 12:46
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Der Pfeiffer scheint seltsam erhohlt, seit die Magie des Königs gebrochen ist. Daß er Leya mit seinen bloßen Händen aus ihrem Eisblock hatte schmelzen wollen weis er nur aus den Berichten der anderen. Aber jetzt will er ein Auge auf sie haben, wo er wieder dazu fähig ist.
Daher sitzt er still im Raum mit ihr. Als sie sich regt und danach schnell wieder zurück in die Kissen sinkt streicht er ihr vorsichtig und mitfühlend über den Kopf.
"Es wird schon wieder mit dir, keine Sorge, du brauchst einfach etwas Zeit. Genau so wie ich sie gebraucht habe."
Sie erinnert mich so an Tutu, an Prinzessin Fadime, genau so stark und dabei genau so zerbrechlich... Das wäre ein schöner Gedanke, wenn er mich nicht daran erinnern würde, wie zerbrechlich ich selbst in meinem Inneren bin...
#274Verfasser P.. (308627) 19 Nov 12, 19:40
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Leya zuckt erschrocken zusammen, als der Pfeiffer ihr über den Kopf streicht. Sie hatte ihn noch garnicht bemerkt und gedacht, allein im Zimmer zu sein.
Aus weit aufgerissenen Augen starrt sie den Mann an und der Pfeiffer kann kein Erkennen in ihren Augen sehen. Sie weiß ganz offensichtlich nicht, wer er ist.
Stattdessen nimmt sie sich zusammen. Eigentlich ist die Situation ja offensichtlich. Sie liegt mehr oder weniger nackt im Bett und ein Mann ist bei ihr, der ihr zärtlich über den Kopf streichelt. Für Leya gibt es dafür nur eine mögliche Erklärung, die ihr zwar nicht gefällt, die aber auch nicht neu für sie ist.
"Es geht schon, Herr." Antwortet sie nach einem kurzen Luft holen und versucht abermals sich auf zu richten. Dieses Mal ein wenig langsamer und tatsächlich gelingt es ihr jetzt auch. Dabei hofft sie nur inständig, dass der Herr jetzt nicht zu viel von ihr verlangen möge.
Das der Pfeiffer alles andere als ihr Herr ist, ist dem Mädchen nicht bewusst.
#275Verfasser Tutu (613407) 19 Nov 12, 20:25
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„He.“ Velera schreit überrascht auf, als sie im Wasser landet.

„Das wirst du noch bereuen.“ Die Bardin streift sich lachend das nasse Haar aus der Stirn und versucht Viktor unter Wasser zu drücken. Grinsend kneift sie ihm in die Seite.
#276Verfasser Velera (591822) 20 Nov 12, 08:50
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Viktor lässt es geschehen und taucht einmal unter, um die Bardin anschließend mit beiden Armen zu umschließen. Als er auftaucht grinst er sie an und prustet ihr einen kleinen Schwall Wasser ins Gesicht. „Warum lässt du eigentlich deine Kleidung an, wenn du ein Bad nimmst?“ Langsam fing der Halbdrache an ihre Bluse aufzuknöpfen.
#277Verfasser kayron (590549) 20 Nov 12, 08:58
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„Ja warum eigentlich?“ Velera verdreht die Augen. Lässt sich aber bereitwillig von Viktor entkleiden. Ihre Finger streifen seinen Oberkörper und gleiten seine Arme hinab.
#278Verfasser Velera (591822) 20 Nov 12, 09:09
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Die nassen Sachen warf Viktor ohne Beachtung neben die Wanne. Als er die Bardin vollständig entkleidet hatte, drückte er sie mit sanfter Gewalt an sich und vergrub seinen Kopf in ihrem Nacken. Dann nahm er ihren Kopf in beide Hände und fing sie an leidenschaftlich zu küssen.

Die Nähe zu Velera entfachte eine seltsame Ruhe und Gelassenheit in ihm. Die Liebe zu ihr war einer der wenigen Dinge, die es schaffte seine Bestie zu bändigen und sein Misstrauen zu vergessen – in diesem Moment waren Drache und Mensch im Einklang, als gäbe es keine gespaltene Persönlichkeit in ihm. Viktor ließ seinen Kopf zurücksinken und blickte ihr tief in die Augen.

„Danke, dass du da bist.“ Flüsterte er. Man konnte deutlich sehen, dass er glücklich war. Die Sorgen einfach los lassen, etwas was er durch sie gelernt hatte und nur mit ihr an seiner Seite konnte.
#279Verfasser kayron (590549) 20 Nov 12, 09:39
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Velera gibt ihm einen zärtlichen Kuss und kuschelt sich an seine Brust. Viktor kann spüren, dass sie ebenfalls glücklich ist.

Rund um die Wanne spiegelt sich das Licht in einigen Wasserpfützen. Ihre Finger berühren die Stelle an der sich, nach dem Angriff der falschen Leya, ein neues goldenes Schuppenkleid gebildet hatte.

„Manchmal ist es, als verwandele sich immer mehr von dir in den Drachen, der in dir wohnt... Aber ein Stück weit scheint dich eben dieser Drache auch zu schützen. Fast hätte ich dich schon wieder verloren... “Ihre Lippen berühren seinen Hals.
#280Verfasser Velera (591822) 20 Nov 12, 11:57
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Shawn streckt sich als der Pfeiffer mit Leya spricht und schaut zu ihnen hinüber.

"Ah endlich wach hm?" Er steht auf, wuchtet den Sessel näher und setzt sich wieder.
"Wir hams geschaft. Der König is nich mehr."
#281Verfasser Narfmonsta (238074) 20 Nov 12, 12:16
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„Unser Beruf als Abenteurer ist nicht der ungefährlichste.“ Viktor verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. „Aber ganz ehrlich, ich könnte mir noch nicht vorstellen den Rest meines Lebens an Ort und Stelle zu bleiben. Irgendwann bestimmt, mir dir an meiner Seite, in einem kleinen Haus an einem See – diese Zeit ist aber noch nicht gekommen.“

Der Halbdrache hielt seine goldene Klaue in die Sonnenstrahlen, die durch das offene Fenster fielen. Der Sonnenschein spiegelte sich in den Schuppen wider und warf dabei ein goldenes Licht in den Raum. „Der Drache in mir und ich als Mensch gehören einfach zusammen. Ich würde es mit einer Art Hassliebe vergleichen, wir können oft nicht miteinander, aufeinander verzichten geht allerdings auch nicht. Er beschützt mich und verleiht mir unglaubliche Fähigkeiten und ich gebiete ihm Einhalt und lehre in das Verständnis für die menschliche Rasse.“

„Aber verzeih mir. Ich will nicht nur von mir sprechen, wenn ich eine so hübsche Frau auf mir liegen habe und eine nackte obendrein.“ Ein hemmisches Grinsen umspielte seine Lippen.
#282Verfasser kayron (590549) 20 Nov 12, 15:01
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„Und dabei höre ich dir doch so gerne zu...“ Velera richtete sich etwas auf und grinst Viktor frech an. Sie überlegt übertrieben. „Blöd wirklich blöd... Und ich hatte uns jetzt schon in einem kleinen Haus gesehen. Mit hübschen Vorhängen.. Unserem eigenen kleinen Garten... Jeden Tag Liebe und absolute Ruhe.“

Der Blick der Bardin wirkt verträumt. „.... Ach ja.... Und das so lange bis wir einer nach dem anderen vor Langeweile gestorben sind.“
Lachend zieht sie Viktor, der noch immer die Arme hinter seinem Kopf hat, unter Wasser.
#283Verfasser Velera (591822) 20 Nov 12, 16:14
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*Bei Leya im Zimmer*

Esmeralda schreckt aus ihrem Schlaf hoch. Ihre Locken sind leicht zerzaust, als sie sich verschlafen umblickt. Wie es aussah, war Leya wach. Die Wicca hatte sich in dem gleichen Zimmer zur Ruhe gelegt. Scheinbar war Shawn ebenfalls wieder auf den Beinen.

Sie streckt sich, immer noch müde in die Kissen. Lange konnte sie nicht geschlafen haben.
Schwerfällig klettert sie schließlich aus dem Bett und geht zu Leyas. „Na bist du auch wieder bei uns.“ Esme schenkt der kleinen ein Lächeln und setzt sich dann auf die Lehne des Sessels, auf dem Shawn sitzt. Mühsam streift sie sich einzelne Locken von der Stirn.
#284Verfasser Velera (591822) 20 Nov 12, 16:28
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Für solche Antworten liebte er sie. Sanft umschlang Viktor den Körper der Bardin, als er wieder auftauchte fing er an ihren Hals zu liebkosen, gleichzeitig fuhr er ihr mit seiner Klaue über den Rücken und hinterließ dort leichte Kratzspuren. Seine menschliche Hand wanderte dabei immer weiter ihren Bauch hinab.
#285Verfasser kayron (590549) 20 Nov 12, 16:59
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„Leg dich nur wieder hin, bis es dir wirklich gut geht, Leya“ meint der Pfeiffer zu dem sichtlich verschüchterten Mädchen.
Er ist sich wirklich nicht sicher, ob die beiden sich schon vorgestellt worden waren, denn offensichtlich erkannte das Mädchen ihn nicht. Er selbst wahr lange nicht erselbst gewesen und auch sie schien ziemlich mitgenommen zu sein.
„Der Kampf ist vorbei, habe ich mir sagen lassen und allen geht es so weit gut, wenn ich es richtig weis. Viktor und Velera verbringen gerade etwas Zeit miteinander, nehme ich an, deshalb sind sie nicht hier.
Du erinnerst mich wirklich ziemlich an Tutu. 'Wuschel' habt ihr sie damals bei Herrn Core genannt, hat sie mir erzählt. Du siehst ihr sogar etwas ähnlich, weist du das?
Aber jetzt ruh dich noch ein bisschen aus, vielleicht finden wir hier ja auch irgendwo etwas zu essen.“ Letzteres hatte er zu niemandem bestimmten gesagt und auch er fühlte sich gerade irgendwie nicht danach, aufzustehen und zu suchen. Es würde sich eine Zeit finden.
#286Verfasser P.. (308627) 20 Nov 12, 18:31
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Das alles ist für Leya ziemlich verwirrend. Plötzlich ist da noch ein zweiter Mann. Ziemlich grobschlächtig wirkt dieser und Leya ist für den Augenblick froh, nicht mit diesem Mann allein zu sein.
Irgendetwas von einem König sagt er. Herr Core hatte mal gesagt, der König sei in Illumarburg... oder so ähnlich... auf jeden Fall weit weg von Haprean.

Während Leya noch fieberhaft überlegt, was sie antworten sollte, taucht noch eine dritte Person auf. Eine hübsche, junge Frau, die sich auf die Lehne des Sessels setzt, auf dem der Grobschlächtige Kerl sitzt.
Gehört sie zu ihm? Sie scheint zumindest freundlich zu sein. Vieleicht ist sie ja seine Sklavin und sie selbst gehört dem anderen Mann.
Andererseits hat die Frau kein Halsband an.
Verwirrt hebt Leya ihre Hand und tastet nach ihrem eigenen Halsband... das jedoch nicht da ist.
Nun versteht Leya endgültig nichts mehr.
Erst als der Pfeiffer von Wuschel spricht, blickt sie ihn wieder an.

"Wuschel?" Fragt sie verwundert. Herr Core hatte Wuschel doch verkauft. An einen Händler hier in Haprean. Ein Herr... Nivea... Bivea... Avea.. ja, richtig... Avea
Wenn Wuschel diesem Mann hier etwas erzählt hat... dann muss das wohl dieser Herr Avea sein. Scheinbar hat er sie nun auch gekauft.
"Wenn Ihr mir die Küche zeigt, kann ich Euch etwas zubereiten, Herr."
#287Verfasser Tutu (613407) 20 Nov 12, 21:19
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„Essen zubereiten? Herr?“ Esmeralda betrachtet Leya eingehend. „Leya, was ist das letzte woran du dich erinnerst. Weißt du wer ich bin?“ Sie tauscht einen Blick mit Shawn. Man kann sorge aus ihren Augen ablesen.

**Bad**

Trotz des warmen Wasser, das die Bardin umspielt, kann Viktor eine leichte Gänsehaut spüren, während seine Lippen ihren Hals liebkosen. Ihre ganzer Körper signalisiert, dass ihr gefällt was die Hände des Halbdrachen erforschen. Gleichzeitig wandern ihre Hände über seinen Körper.
Seinen Rücken hinab zu seinem Hintern.. hin zu seinen Lenden. Ihre Lippen suchen die Seinen.
#288Verfasser Velera (591822) 21 Nov 12, 09:09
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Nun blickt Leya zu Esme hinüber. Kurz scheint sie zu überlegen, bevor sie langsam ihren Kopf schüttelt.

“Nein, Herrin. Tut mir leid...“ Gibt sie zögerlich zu und zieht dabei ängstlich ihren Kopf zwischen die Schultern.
“Ich erinnere mich noch, dass Herr Core gestern schlecht gelaunt war. Er hat die kleine Kalinda geschlagen...“
Kurz zögert sie und fügt dann noch eine vorsichtige Frage an. “Darf... darf ich fragen, warum Ihr mich Leya nennt?“
Ganz offensichtlich fühlt sie sich überhaupt nicht wohl bei dieser Frage.
#289Verfasser Tutu (613407) 21 Nov 12, 09:25
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*** Bad ***

Velera kann spüren wie die Männlichkeit des Halbdrachen pulsiert, wie sein Blut kocht und seine Küsse leidenschaftlicher werden, zärtlich fasst er sie mit beiden Händen an der Taille und blickt zu ihr hinauf. Gleichzeitig fängt er an ihre Brüste zu liebkosen, bis er schließlich in sie eindringt und von einer wohligen Wärme umfangen wird. Mit sanfter Gewalt drückt er die Bardin stärker auf sein Gemächt, lustvoll wirft er seinen Kopf in den Nacken. Und für einen kurzen Augenblick kann Velera den Drachen in Viktors Seele spüren, so intensiv wie nie zuvor.
#290Verfasser kayron (590549) 21 Nov 12, 09:44
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„Weil das dein Name ist.“ Die Wicca wirkt irritiert. „Leya wir sind seit Monaten gemeinsam unterwegs. Du lebst nicht mehr bei Herrn Core und bist auch keine Sklavin mehr. Du bist frei. Wir sind deine Freunde....“ Hilflos und fragend zu gleich blickt sie immer wieder den Pfeifer und Shawn an. „Bist du sicher das es dir wieder gut geht?“
#291Verfasser Velera (591822) 21 Nov 12, 09:53
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“Keine Sklavin?“ Fragt das Mädchen leise und abermals tasten ihre Finger über ihren Hals.... Kein Halsband...
Dabei blickt sie Esme an, als würde sie darüber nach denken, ob nun sie oder Esme den Verstand verloren hat.

“Habt Ihr mich gekauft?“ Fragt sie nach einer ganzen Weile zögerlich.
#292Verfasser Tutu (613407) 21 Nov 12, 11:18
Kommentar
Da alle anderen sich hingelegt hatten begab Ronin sich in das zweite Bad. Während das Wasser aufheizte nahm er sämtliche Verbände ab, inspizierte die Verletzungen und reinigte die frischeren Wunden.
Danach setzt er sich in die Wanne und genießt zunächst einmal das warme Bad.
Anschließen reinigt er noch seine Kleidung in dem Wasser.

Als er mit allem fertig ist zieht er sich eine Hose über und geht zu den Anderen.

"Ah Leya ist wieder wach. Ist alles in Ordnung mit dir?"
#293Verfasser traveller in time (589684) 21 Nov 12, 11:35
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"Sie scheint einen Schlag auf den Kopf bekommen zu haben oder so. Da vergisst man hin und wieder was."

Shawn rutscht etwas vor und streift dabei wie zufällig Esmes Hüfte.

"Core ist tot. Alle Mädchen sind frei und leben nun glücklich und selbständig."
#294Verfasser Narfmonsta (238074) 21 Nov 12, 11:51
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Erstaunt blickt Leya zur Türe, als Ronin herein kommt.
Noch ein etwachsener Mann. Ob das auch ein Freund ist? Auf jeden fall nennt er sie auch Leya.... Leya... Müsste sich der Name nicht vertraut anfühlen, wenn sie so genannt wird.

“Mein Kopf brummt...“ Meint sie leise. Ronin hatte ja gefragt, wie es ihr geht.
“Sind wir denn noch in Haprean?“ Fragt sie und blickt sich kurz um. Ein edles Zimmer, das aber keine Fenster zu haben scheint.
#295Verfasser Tutu (613407) 21 Nov 12, 12:14
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„Vielleicht liegt es auch daran, dass du eine ganze Weile keine Luft bekommen hast...“ Esmeralda wirkt besorgt.

„Das was er sagt, stimmt. Alle Mädchen sind frei. Wir haben dich nicht gekauft. Du bist aus freien Stücken mit uns gekommen. Wir sind Freunde und das meine ich, wie ich es sage...“
#296Verfasser Velera (591822) 21 Nov 12, 12:15
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**Im Bad**

Velera stöhnt lustvoll auf, als Viktor in sie eindringt. Sie spürte ihn in einer bisher unbekannten Intensität. Für einen Wimpernschlag scheint der Atem der Elfe zu stocken, während erneut ein warme Schauer über ihren Körper fließt. Sie bebt vor Leidenschaft.

Sie kippt ihr Becken leicht um Viktor noch tiefer in sich auf zu nehmen. Den Oberkörper leicht zurück gelehnt...
#297Verfasser Velera (591822) 21 Nov 12, 12:53
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Einen Augenblick mustert Leya Esme nun und seufzt dann leise.
“Ihr seid alle so nett... Es tut mir leid, dass ich Euch vergessen habe...“ Entschuldigt sie sich schließlich.
Dann atmet sie tief durch.
“Keine Luft... wäre ich fast ertrunken? Bin ich deyhalb noch nackt? Meine Tunika ist sicher nass, oder?“
Immerhin scheint sie langsam wieder Vertrauen zu fassen.
#298Verfasser Tutu (613407) 21 Nov 12, 12:59
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*** Im Bad ***

Als Velera sich nach hinten lehnt, stöhnt auch er laut auf. Mit beiden Händen hebt Viktor den Oberkörper der Halbelfe leicht an, so dass er sich freier bewegen kann, seine Bewegungen werden daraufhin immer schneller. Das Wasser schwappt in großen Wellen über den bronzenen Rand der Wanne. Seine Hand wandert jetzt an ihr nach unten um sie zum Höhepunkt zu geleiten, fest blickt er ihr dabei in die Augen…
#299Verfasser kayron (590549) 21 Nov 12, 14:26
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Unter Viktors Berührungen spürt sie, wie die Leidenschaft langsam ihren Höhepunkt erreicht.
Veleras Fingernägel kratzen über seine Brust... Raum und Zeit sind vergessen.
Sie liebte sie beide.. den Drachen und den Menschen. Noch nie hatte sie Beide so intensiv
gespürt. Mit voller Hingabe genießt sie den Moment, in dem die Lust sie schier zur Ektase zwingt.

** Bei Leya***

Die Wicca nickt ernst. „Ja. Du warst in einer Wasserblase gefangen. Eine Wasserblase, die nach und nach zu Eis wurde. Aber wir konnten dich retten und haben dich dann in dieses Bett hier gebracht...“ Sie stockt. „Du wärst fast gestorben. Deine Kleidung ist noch nass. Aber ich kann dir sicher neue holen wenn du magst.“
#300Verfasser Velera (591822) 21 Nov 12, 17:05
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