äÄöÖüÜß

Lautschrift

Deutsch
Monophthonge
ɛɪɔɶøʏ
Diphthonge
au̯ai̯ɔʏ̯
Konsonantensystem
çʤŋʃʀʁʒ
Englisch
Monophthonge
ɛɜɪɔʊəɑɐɒæ
Konsonantensystem
ŋθʃʒçʍɹɻɫɾ
Diakritische Zeichen
ˈː
 
leo-ende

TopicGuter und schlechter Stil
Comment
Nachdem ich hier schon die eine oder andere Diskussion habe ausarten sehen, und mich zum Teil sehr an dem Stil des einen oder anderen gestört habe (und sicherlich auch einige sich an meinem Stil verzweifelt sind), wollte ich einfach mal das Thema aufgreifen.

One of the most important things I have learned is to avoid academic or intellectual bullying:

http://donstuff.wordpress.com/2008/10/08/writing-to-intimidate-or-academia-here-...

In the words of Calvin (of Calvin & Hobbes) : "I realized that the purpose of writing is to inflate weak ideas, obscure poor reasoning and inhibit clarity. With a little practice writing can be an intimidating and impenetrable fog."

Was mit überraschenderweise sehr gut gefällt sind die Stilregeln für Juristen:

http://www.uni-potsdam.de/u/ls_rechtsgeschichte/lehre/stilregeln.php

Ich halte mich zwar nur selten daran, aber ich habe sie zumindest im Hinterkopf beim Schreiben.

Besonders schön finde ich Schachtelsätze verführen zur Unordnung der Gedanken und Die exzessive Akkumulation von Fremdwörtern signalisiert relevante Semiintellektualität.

Was ist für euch guter oder schlechter Stil? Was lest ihr gerne, und woran stört ihr euch am meisten?
Author BryceS (858421) 06 Mai 13, 08:37
Comment
Leute, die einen seitenlangen, im Passiv konstruierten Schachtelsatz, an dessen Ende unauffällig und leicht zu überlesen ein Partizip verborgen ist, zustandebringen, ihn mit Nebensätzen füllen, wobei sie am Ende selbst vergessen haben, wie sie ihren Satz begonnen haben, und dann noch von einem Übersetzer erwarten, ihr ciceronisches Kunstgebilde aufzudröseln und sinnvoll ins Englische zu übertragen, haben in meinen Augen einen schlechten Stil.
#1Author Valeriana Ebonstar (894625) 06 Mai 13, 09:29
Comment
... haben, und das mag - wenn ich ehrlich bin - nur an den mannigfaltigen Erfahrungen, die ich im Rahmen meiner Karriere als Übersetzer oder Lektor oder Technischer Redakteur oder Schreiberling gleich jedweder anderen Sorte, gesammelt habe, liegen, in meinen Augen einen schlechten Stil.
Oder so ähnlich.:-)
Jedenfalls hat die (1) mein vollstes Mitgefühl.
#2Author rufus (de) (398798) 06 Mai 13, 09:49
Comment
Aus dem uni-potsdam-Link: "Begründungssätze brauchen nicht mit »denn« eingeleitet werden."

Es sieht schon irgendwie kurios aus, wenn ein Text, der uns "korrekte Sprache" beibringen will, selbst in schlechtem Stil geschrieben ist.

Ich habe mal gelernt: Wer "braucht" braucht, ohne "zu" zu brauchen, braucht "braucht" erst gar nicht zu gebrauchen.
#3Author AndiH (335362) 06 Mai 13, 10:11
Comment
Schlechter Stil: Frank Schätzing, Helene Hegemann und ein paar andere, bei denen ich über die ersten Zeilen nicht hinausgekommen bin.
#4Author Mr Chekov (DE) (522758) 06 Mai 13, 10:19
Comment
Ich bin weder Übersetzer noch Lektor, und die Texte , die ich verfasse, sind eher technischer Natur, also hier meine Antwort als einfache Leserin:

Ich mag Nebensätze; es gefällt mir nicht so gut, wenn in einem Text nur Hauptsatz an Hauptsatz gereiht wird. Verschachtelte Sätze - da kommt es auf den Verfasser und den Inhalt an, ob ich sie verstehe und gut finde oder nicht, es gibt solche und solche. Und ein exzessiver Gebrauch von Fremdwörtern, der allem Anschein nach nur dazu dient, zu demonstrieren, wie furchtbar gebildet der Schreiber doch ist, am besten zusammen mit ein paar lateinischen Redewendungen und ein paar Wendungen der Art "wie allgemein bekannt ist", "wie bereits jedem Fünftklässler bekannt sein dürfte" usw., bringt mich auf die Palme, selbst wenn ich jedes einzelne Wort verstehe.

Ansonsten sind die Dinge, die mich als Leserin stören, eher formaler Natur: Schlampig redigierte Texte mit vielen Tippfehlern, fehlende Kommata, Missachtung der Regeln für Groß- und Kleinschreibung, viel "würde" und "wäre" und wenige korrekte Konjunktive, etc. Das ist aber weniger eine Frage des Stils.

Ich muss aber auch sagen, dass mir beim Lesen eines Romans oft der Stil als solcher nicht sonderlich auffällt, wenn mir das Buch gefällt. Wenn es mir allerdings nicht gefällt, halte ich öfter inne und achte auch mehr auf den Stil, der natürlich zu meinem Nichtgefallen beitragen kann. So geschehen z.B. bei dem ersten "Twilight"-Buch, das ich geschenkt bekam, weil ich das nun einmal unbedingt lesen müsse und es so toll sein und überhaupt. Bei Autoren wie Terry Pratchett oder Douglas Adams mag ich "die Art zu schreiben", also im Grunde auch den Stil, ohne dass ich das an irgendwelchen Stilmitteln festmachen könnte (abgesehen vom Humor natürlich, der sich ziemlich gut mit meinem deckt). Ganz anders, aber mir ebenfalls positiv aufgefallen: Ferdinand von Schirach, "Der Fall Collini". Und David Lodge, den ich ebenfalls schätze, spielt sehr gerne mit verschiedenen Stilrichtungen, mischt Tagebucheinträge der handelnden Personen mit Parodien verschiedener Schriftsteller, Dialogsequenzen, stream-of-consciousness... Das würde ich auch gern können.
#5Author Dragon (238202) 06 Mai 13, 10:36
Comment
Bei der Arbeit: umständliche Formulierungen, überflüssige Füllphrasen und nicht relevante Informationen, z.B.: „Der Schalter, der mit Schutzgerät x zweikanalig verbunden ist, ist zu betätigen, um die Anlage sicher abzuschalten, da sonst nämlich die Gefahr besteht, dass die Komponenten nicht entsprechend schnell abgeschaltet werden.“

Aber bei meinen Kollegen bin ich tolerant, schließlich ist das Thema Stil meine Domäne. Sie erwarten von mir ja auch nicht, dass ich Anlagen entwickle.

Was mich dagegen in letzter Zeit bei einigen Sachbüchern wirklich geärgert hat: wenn Autoren nicht in der Lage sind, ihr Anliegen stringent schriftlich darzulegen. Da wird die gleiche Informationen diverse Male mit minimalen Variationen wiederholt, und die Kapitelüberschriften sind offensichtlich nur der Zierde halber da, da das ganze Buch eigentlich zu einem Gedankenbrei verschwimmt. Bei mir erweckt das den Eindruck, als hätte jemand einen ersten, in einer nächtlichen Kreativaktion niedergeschriebenen, Entwurf völlig unredigiert in den Druck gegeben.
Besonders schade, wenn der Autor eigentlich durchaus etwas interessantes zu sagen hätte.

Vor allem frage ich mich da immer, ob es nicht so etwas wie einen Lektor gibt, der dem Autor das Manuskript wieder auf den Tisch knallt?

Bei Romanen stört mich vor allem der Gebrauch von abgeschmackten und stereotypen Formulierungen. Wobei das bei gewissen Literaturgattungen vermutlich ganz bewusst so gestaltet wird.
#6Author sonselit (596984) 06 Mai 13, 10:56
Comment
OT LEO's bordello professor is sure to know about style... scnr ;--/
#7Author noli (489500) 06 Mai 13, 11:36
Comment
From Charles Dickens, "The Chimes" (First Quarter):

Incontinently his little white apron would be caught up [by the wind] over his head like a naughty boy's garments, and his feeble little cane would be seen to wrestle and struggle unavailingly in his hand, and his legs would undergo tremendous agitation, and Toby himself all aslant, and facing now in this direction, now in that, would be so banged and buffeted, and touzled, and worried, and hustled, and lifted off his feet, as to render it a state of things but one degree removed from a positive miracle, that he wasn't carried up bodily into the air as a colony of frogs or snails or other portable creatures sometimes are, and rained down again, to the great astonishment of the natives, on some strange corner of the world where ticket-porters are unknown.

Ich würde sagen: "Nicht schlecht!"
#8Author Reinhard W. (237443) 06 Mai 13, 11:53
Comment
Thomas Mann ist auch berühmt/berüchtigt für endlos lange Schachtelsätze. Keiner würde hier sagen "Schlechter Stil", aber es ist dennoch mühsam, den Sätzen zu folgen.

Außerdem hängt Stil immer davon ab, WAS man schreibt. Technische Dokumentation, z. B. Reparaturanleitungen, zeichnet sich nicht durch eine blumige Sprache aus. Hier sollen kurze, knappe Sätze verwendet, dasselbe Teil immer gleich bezeichnet werden. Und dann steht eben fünfmal hintereinander "Die Anlage" im Text, nicht abwechselnd mit "das System", das "Gesamtsystem" usw. Liest sich tödlich langweilig, aber ist es jetzt schlechter Stil?
Ansonsten halte ich es wie Dragon: Ich stolpere beim Lesen eher über formale Fehler, nicht eingehaltene Richtlinien usw.
#9Author rufus (de) (398798) 06 Mai 13, 12:07
Comment
Vor allem frage ich mich da immer, ob es nicht so etwas wie einen Lektor gibt, der dem Autor das Manuskript wieder auf den Tisch knallt?

Das frage ich mich in letzter Zeit auch oft, aber offenbar wird da von den Verlagen gespart: related discussion: Wie wird man Korrektor oder Lektor bei einem Verlag?
#10Author RE1 (236905) 06 Mai 13, 12:10
Comment
Thomas Mann ist auch berühmt/berüchtigt für endlos lange Schachtelsätze. Keiner würde hier sagen "Schlechter Stil", aber es ist dennoch mühsam, den Sätzen zu folgen.

... und er hat damit schon Generationen von Schülern zur Verzweiflung getrieben ... mich eingeschlossen! ;)


Ganz fürchterlich finde ich, wenn in einem übersetzten Buch, das ich eigentlich spannend finde, ursprünglich flapsige Sprüche oder witzige Wendungen schlecht übersetzt sind. Wie gewollt und nicht gekonnt. So vor einiger Zeit wieder mal erlebt bei einigen Büchern von Jussi Adler-Olsen. Eigentlich packende Themen und Handlungen, aber die Dialoge .... teilweise grauslich!
#11Author minima (507790) 06 Mai 13, 13:59
Comment
Schlechten Stil finde ich leider in der letzten Zeit in neueren Büchern viel häufiger vor als guten.
Dann sitze ich da, ringe die Hände, heule den Mond an und möchte rufen: "Ich zeige euch jetzt mal, wie man ein gutes Buch schreibt." Dann aber fällt mir ein, dass mir ja gar nicht genügend Story für ein Buch einfällt, und ich begnüge mich mit dem Verlangen, mal ein Buch, dessen Handlung mir gut gefällt, bei dessen Lektüre mich aber der Schreibstil schaudern lässt, in "gutes Deutsch" zu "übersetzen". Wäre sicher sehr spannend zu sehen, ob am Ende wirklich ein besseres Buch dabei herauskäme.
#12Author Darth (563277) 06 Mai 13, 14:11
Comment
Darth, wenn Du diesem Verlangen irgendwann einmal nachgegeben haben wirst, lass uns den Titel wissen!

Wäre spannend zu sehen, was die Leoniden davon halten ... ;D
#13Author minima (507790) 06 Mai 13, 14:19
Comment
Ich fange mal leicht abseits des Themas an. Den verlinkten Uni-potsdam Text hat vemutlich noch kein Jurist jemals gelesen.

Was für mich guten Stil ausmacht:
- ist, wie schon von Anderen angeführt, kontextabhängig.
- keine Wortwiederholungen, außer bei Fachtexten.
- Struktur und Inhalt sollten nicht zu sehr auseinandereklaffen (Gegenbeispiel ist Wittgensteins Tractatus, in dem jeder Satz nummeriert ist, was mir keinen Deut geholfen hat)
- der Text sollte den Gedanken leiten. Bei einer Bildbeschreibung darf dieser auch mal wild durchs Bild hüpfen, wie das Auge des Autors. Ein logischer Gedankengang sollte durch den Text vermittelt nicht verwirrt werden.
- kurze Sätze. Aber das Dickens-Beispiel zeigt (für mich nicht 100% gelungen), dass ein unverschachtelter, langer Satz eine treibende Kraft haben kann, indem er kürzer und konzentrierter ist, als das Pendent aus vielen kurzen Sätzen. Kants und Manns Werke sehe ich als Plädoyers für kurze Sätze.
- wenig Fremdworte/exotische Worte/Eigenkreationen: Ich findes sie an sich nicht schlecht. Wenn etwas 'mañana' geschehen soll, ist das eben nicht das Gleiche wie 'morgen'. Schrecklich finde ich es, wenn der Autor seinen großen Wortschatz beweisen will.
- Sprachrhythmus. Es muss nicht lyrisch werden, darf aber gerne deklamierbar sein.
- Abwechslung. Der Stil darf sich ruhig der Situation, Stimmung, ... anpassen.
#14Author wor (335727) 06 Mai 13, 15:31
Comment
Schrecklich finde ich es, wenn der Autor seinen großen Wortschatz beweisen will.

Gerade wenn der Autor dies hauptsächlich zur Selbstdarstellung nutzt.

Ich finde es jedoch sehr angenehm und entspannend, wenn Stephen Fry auf sein substantielles Vokabular zurückgreift, und zum Teil recht verspielt sehr unbekannte Begriffe benutzt.

Vermutlich empfinde ich es dann als unangebracht und unangenehm, wenn der Text dem Autor als Profilierungsmittel dient und nicht der Übermittlung der Inhalte.
#15Author BryceS (858421) 06 Mai 13, 15:54
Comment
@#13 minima:
Genau das meine ich. Zu denken, man könne es besser, muss sich ja nicht unbedingt bewahrheiten, wenn man es dann tatsächlich selbst versucht. :-)
#16Author Darth (563277) 06 Mai 13, 16:12
Comment
Zu schlechtem Stil gehört für mich, wenn der Autor es für nötig hält, zu erklären, zu beschreiben, zu erzählen, was die handelnde Person X gerade denkt, was sie bewegt usw., und wenn dann im nächsten Satz die Gedanken von Person Y erläutert werden. Das hat für mich sowas von "Wir spielen jetzt mal Familie, und du wärst jetzt der Papa, und ich wär jetzt die Mama, und der Lukas, der wär das Kind, und dem würd jetzt was wehtun und er würd schreien."
Guter Schreib- und Erzählstil hat das nicht nötig, da spürt der Leser das aus dem, was gerade geschieht, und aus der Atmosphäre der Szene.
#17Author Darth (563277) 06 Mai 13, 16:19
Comment
Vermutlich empfinde ich es dann als unangebracht und unangenehm, wenn der Text dem Autor als Profilierungsmittel dient und nicht der Übermittlung der Inhalte.

So geht es mir zur Zeit mit Underground London von Stephen Smith. Eigentlich spannend, was sich so alles unter Londons Pflaster verbirgt, aber der Autor erzählt mehr von seiner Schulzeit und wie er sich eine freedom kauft als von Londons Untergrund. Dazu streut er öfters Wörten wie tarmacadam statt tarmac ein und schwurbelt generell rum. Nun finde ich es durchaus interessant zu lernen, daß tarmac tatsächlich die Kurzform von tarmacadam ist und das wiederum auf einen Herrn McAdam zurückgeht ( http://en.wikipedia.org/wiki/Tarmac
http://en.wikipedia.org/wiki/Macadam ), aber es in ganz normalern Sätzen, etwa "there was a hole in the tarmacadam" (erfunden, habe das Buch nicht zur Hand) zu verwenden ist für mich einfach albern.
#18Author Russisch Brot (340782) 06 Mai 13, 16:21
Comment
Die Hölle, wie sie sich der englische Schriftsteller Evelyn Waugh in seinem Roman "Eine Handvoll Staub" ausmalt, trägt folgende Züge: Gestrandet irgendwo im brasilianischen Dschungel, fern aller Zivilisation, festgehalten von einem gewalttätigen Stammesführer, ist man gezwungen, jeden Tag laut vorzulesen. Und zwar die gesammelten Werke von Charles Dickens.
http://www.seiten.faz-archiv.de/fas/20130224/sd1201302243788455.html

Und schlechter Stil beim Übersetzen begegnet mir auch in alten Büchern oft. Ein drastisches Beispiel ist der Anfang von Bulwer-Lyttons "Last Days of Pompeii": http://www.gutenberg.org/files/1565/1565-h/1565-h.htm
und dessen deutsche Übersetzung: http://gutenberg.spiegel.de/buch/302/1
#19Author Valeriana Ebonstar (894625) 06 Mai 13, 16:23
Comment
Als schlechten Stil empfinde ich auch, wenn x-mal im Roman vorkommt, "denn er wusste noch nicht, was passieren würde". Simon Beckett ist dafür leider so ein Kandidat. Spätestens nach der dritten Erwähnung, dass die Figur noch nicht weiß, was noch passieren wird, hat man begriffen, es handelt sich NICHT um einen Wahrsager.
#20Author rufus (de) (398798) 06 Mai 13, 16:27
Comment
Simon Green does something similar in his Nightside series. "And it was the easiest thing in the world to [INSERT SOMETHING IMPOSSIBLE]"

In one of the later books he uses this sentence at least half a dozen times. But then, he is writing pulp fiction/fantasy here, so lack of style is easily forgiven. He never pretends to be writing the new British Novel of the Century.
#21Author BryceS (858421) 07 Mai 13, 08:10
Comment
Weil Dan Browns neuer Roman bald erscheint, hier ein alter, aber ziemlich wirkungsvoller Verriss seines Stils:

http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/000844.html
#22Author Mr Chekov (DE) (522758) 07 Mai 13, 08:18
Comment
#20: Noch klassischer ist der Satz: "Er konnte nicht ahnen, wie sehr er dies noch bereuen würde." Immer am Ende eines Abschnitts. Für mich immer ein Grund, das Buch ins Altpapier zu schmeißen. Die einzige halbwegs gelungene Variante davon sah ich bei einem russischen Autor, dessen Held einen neuen Auftrag annimmt, worauf seine Erzählung mit dem Nachsatz endet: "Er ahnte nicht, dass er von dieser Expedition nicht zurückkehren würde."
#23Author Valeriana Ebonstar (894625) 07 Mai 13, 09:13
Comment
@23: Es kann auch sein, dass es genau dieser Satz ist (... bereuen würde...) ist. Ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur, dass es eben nervt. Gut, es geht ja nicht um Weltliteratur. Aber sowas nervt auf Dauer auch, wenn man es nur zum Hirnspülen und Abschalten lesen will:-(
#24Author rufus (de) (398798) 07 Mai 13, 10:02
Comment
David Gemmell lässt seinen Protagonisten in seinem Buch davonstapfen, um ihn sterben zu lassen.

Sein nächstes Buch beginnt mit den Worten "But he did not die."

Simple. Direct. Works perfectly.
#25Author BryceS (858421) 07 Mai 13, 10:17
Comment
I am just reading a book which is written by an English-speaking writer and set in Germany, and it is written in a slightly odd way, maybe to make readers feel as if they are reading a German book, to create a sense of foreignness. Lots of short sentences, and novel imagery that could mean anything ('the sky was crouching') or adjectives in an unusual order ('his rough long fingers'). I'm finding it hard to concentrate on the story any more. Not sure that counts as 'style', though.
#26Author CM2DD (236324) 07 Mai 13, 10:29
  Only registered users are allowed to post in this forum