• Sonderzeichen
     
  • Lautschrift
     
 
leo-ende
Werbung
Betrifft

googeln

7 Antworten    
Kommentar
Im Zuge einer kürzlichen Diskussion hier im Forum hat jemand einen älteren Link eingestellt, aus dem hervorging, dass Google seinerzeit durch Anwälte verhindern wollte, dass googeln als Wort verwendet wird.
Weiß jemand, ob das gerichtlich ausgefochten wurde?
Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Googeln Franzosen und Spanier und Tschechen und... auch?

Irgendwie bin ich froh, dass wir nicht yahooen... :-)
Verfasserwk.at22 Mär 06, 10:18
Kommentar
Die Idee selbst sieht ein bisschen lächerlich aus, findest Du nicht? Nicht nur weil die Anwendung von "googeln" bestätigen würde, dass Google ein Teil der heutigen Kultur (sorry) geworden ist, welches für sie nur ein kommerzieller Vorteil und ein Grund für Würde wäre; sondern auch weil es ziemlich schwer ist, sich vorzustellen, wie man technisch das Verbot erzwingen könnte: Gedankenpolizei? Gesprächspolizei? "Sie haben ein ungesetzliches Wort benutzt, bitte folgen Sie mir!" - lustig, oder?
#1Verfassercoldby22 Mär 06, 10:35
Kommentar
Gegen wen sollten sie klagen? Ein Gericht kann niemendem (außer Googles Wettbewerbern im weitesten Sinne) vorschreiben, wie er sich auszudrücken hat. Und selbst wenn, dann gilt das urteil immer nur gegen den einzelnen.

Durch Googlen binnen Sekunden gefunden: http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/3006486.stm
#2VerfasserSophil22 Mär 06, 10:37
Kommentar
Warum sollten die das verhindern wollen? Bessere Werbung gibts doch gar nicht.
#3Verfasserdirk22 Mär 06, 10:37
Kommentar
Vielleicht sollte die Überlegung, Klage zu führen, ein Maketing-Gag sein?
Irgendwer hat mir kürzlich gesagt, dass "googeln" bereits in den Duden aufgenommen wurde - werde das bei Gelegenheit mal recherchieren.
#4Verfasserchristiane <zz>22 Mär 06, 10:43
Kommentar
@dirk: schau mal auf folgenden Link. Deshalb bin ich auf die Frage gekommen.
related discussion

#5Verfasserwk.at22 Mär 06, 10:52
Kommentar
Das Problem, das Google damit hat, lässt sich in dem einen Satz aus dem Artikel zusammenfassen: "Once it becomes just a word, it erodes the value of that brand."

Eine Marke ist ein wirtschaftlicher Wert. Der Wert würde dann schwinden, wenn man unter "googeln" nicht mehr ausschließlich "Google benutzen", sondern generell "eine (x-beliebige) Suchmaschine benutzen" verstehen würde. Die Gefahr besteht zwar mE angesichts der überragenden Bedeutung von Google nicht, aber bei "Uhu" zB ist das schon lange der Fall: Wenn ich sage "ich brauch einen Uhu" und der andere kommt mit "Pritt" zurück, ist der Schaden für Uhu ja schon klar nachweisbar.

Natürlich kann Google nix dagegen machen, dass Du und ich das Wort "googeln" benutzen. Aber sie könnten zB gegen andere Unternehmen vorgehen, die sich den Begriff (und damit das Produkt Google) zu eigen machen, um ihre eigenen Produkte zu vermarkten und zu verkaufen, wenn nachweisbar wäre, dass Google dadurch einen wirtschaftlichen Nachteil erlangen.
#6VerfasserBeppo22 Mär 06, 10:56
Kommentar
@coldby, dirk,
> Bessere Werbung gibts doch gar nicht.

Das sollte man meinen, aber faktisch sind die Markeninhaber gar nicht glücklich, wenn ihre Marken zu generischen Begriffen werden, da sie dadurch ihren Markenstatus verlieren könnten. Die Marke "Fön" zum Beispiel wird von den meisten Bundesbürgern gar nicht als Marke erkannt, weil kein Mensch die Produkte von Philips und Rowenta als "Haartrockner" bezeichnet.
#7VerfasserSophil22 Mär 06, 10:59
i Nur registrierte Benutzer können in diesem Forum posten
 
LEO benutzt Cookies, um das schnellste Webseiten-Erlebnis mit den meisten Funktionen zu ermöglichen. Es werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weiterführende Informationen erhalten Sie in den Hinweisen zu den Nutzungsbedingungen / Datenschutz (Cookies) von LEO.