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TopicFrauen aus Deutschland sind Zickiger?205 replies    
Comment
okay, ich fang hier jetzt mal ein ganz heißes Thema an... ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einigen von meinen Freunden, und wir kamen irgendwie aufs Thema Frauen... (ok, eigentlich kamen die Jungs auf das Thema... aber naja ;) woraufhin es weiterging, bis irgendwann das Thema aufkam, dass Frauen aus Deutschland allgemein als (achtung, subjektive Meinung eines Freundes!) zickiger und eingebildeter gelten als ihre .. äh.. internationalen Kolleginnen (ohgott, heute kann ich nicht formulieren)

Ich hab n bisschen überlegt, und muss sagen, dass ich auch übermäßig viele kenn, die in dieses Schema passen und war grad ein wenig erschrocken...

ein anderer meinte aber widerum, dass es ihm gar nicht aufgefallen ist und er erstmal drauf achten müsse...

da ich aber nicht mit nur einer Handvoll Meinungen dastehen möchte, würd ich mich über eure echt freuen X_x'

Ist da wirklich was dran oder hab ich und mein Bekannter nur die falschen Damen bisher größtenteils erlebt? ;)
AuthorMakoChan (238032) 19 Dec 06, 10:02
Comment
Your friend should keep in mind that he is experiencing the "international women" of whom he speaks either outside of his or their native language. So unless he is completely bilingual and can experience say, an English woman in English as a native speaker, he is surely missing a lot of nuances. And the "international" women he meets here in Germany are a select lot: students or ex-pats, by virture of their choice to travel, perhaps more open and friendly, while the German women here run the whole gamut, obviously, since this is their homeland.
I am not German and have no horse in this race. I have not, with the exception of salewomen in department stores, found German women to be any zickiger than those from my homeland, the US, or any other country I have lived in. And I have lived here for a total of 10 years now and am as good as bilingual.
#1AuthorSelkie (236097) 19 Dec 06, 10:18
Comment
I do have a little experience with people from a number of different countries, and I'd put it like this:

most people are a lot more relaxed than Germans.

As "zickig" is quite far removed from being relaxed, I suppose German women tend to be not very relaxed and therefore "zickig"... for me I can say that I am rather "zickig" here in Germany, but I never was like that in Scotland or South America... maybe it's something in the water?

It is really a question of cause and effect, because being a woman I'd say that simply men abroad are a lot nicer and treat me better than German men, so there's no reason to be "zickig"...
#2AuthorKat19 Dec 06, 10:55
Comment
"men abroad are a lot nicer and treat me better than German men, so there's no reason to be "zickig"...

Hiermit wäre alles gesagt, der Faden kann geschlossen werden!
:-)
#3AuthorRicky19 Dec 06, 10:59
Comment
most people are a lot more relaxed than Germans.


hmm... stimmt, das könnte es eigentlich eher treffen. Fällt mir zumindest beim Autofahren immer auf... ich bekomm ganz ehrlich jedesmal die Krise, wenn mir einer hinten auffährt, ganz so als wenn er sich gleich auf meine Rückbank setzen wollte.

Außerdem hupen die Leute hier schneller... und schreien.
#4AuthorMakoChan (238032) 19 Dec 06, 11:02
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Was HUPEN?
Wo?
Wie gross?
#5Author;o)19 Dec 06, 11:26
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@ MakoChan: Fahr mal in Rom mit dem Auto.......
#6Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 11:31
Comment
Na, ich würde mal meinen das kannst du allg. auf das ganze Land beziehen
#7AuthorMaster of Disaster19 Dec 06, 11:32
Comment
Rom. Ha. Thessaloniki ist der HIT. Ich war froh, als ich wieder sicher im Hotel war. Die Griechen sind ja recht nett, aber das Auto setzen die echt als Waffe ein. Von wegen "more relaxed". Beim Autofahren anscheinend nicht ;-)
#8AuthorBacon [de] (264333) 19 Dec 06, 11:33
Comment
Was ist denn überhaupt "zickig"? Wenn Frauen nicht gleich auf jede blöde Anmache hin mitkommen? Vielleicht auch eine Frage des Standpunktes, was man bei einer Frau als zickig gelten lassen will...
...und dass die Leute anderswo relaxter sind: wen wundert´s : woran können die Deutschen sich denn noch erfreuen....nicht mal der Winter will noch hier her ;-(
#9Authorsleipnir (249147) 19 Dec 06, 11:34
Comment
Zauberwort: Intercultural Communications, da gibt's auch Literatur zu.

Einige populäre Beispiele:
"No one says no in Sweden", woher kommt das?

Sind alle jungen Schwedinnen nymphoman? Unsinn! Nur Küssen ist dort eben keine große Sache, Küssen (ohne Fummeln) machen Jugendliche schon auch mal beim ersten Date.

Jetzt stelle man sich einen jungen US-Soldaten im WWII vor, vielleicht noch aus einem hinterwäldlerischen Gebiete voller puritanischer Eiferer ... wo Küssen eigentlich schon fast eine Verlobung darstellte, eine Vorstufe zum Sex, nie vor dem mindestens fünften Date durchzuführen .... und der trifft eine junge Schwedin, lädt sie auf ein Bier ein und kriegt prompt einen feuchten Schlabberkuss: _SO_ entstehen Gerüchte :-)

But ...
Zickig? No, german girls aren't zickig. Very few of them can move with the breathtaking elegance of young Spaniards, few of them cook as well as every Italian mama, and most of them seem to think that bullshit nationalist/racial stereotypes such as these are complete idiocy, with which I agree.

[German girls are all zickig, no Brit can cook, American girls will suck anything, all Poles steal and all jews are greedy? Come on! I thought we'd grown up since 1930?)
#10Authoryotix (271058) 19 Dec 06, 11:37
Comment
Zickig:

M: ICH WILL RAMMELN!!
F: Nehh, ich will heut net. Du hast nicht geduscht und stinkts nach Bier.
M: Geht sich duschen und Zähneputzen
M: Jetzt?
F: Nehh, jetzt bin ich zu müde, aber trag den müll noch raus, vielleicht dann.
M: Müll raustrag.
F: *schnarch*
#11Authormann19 Dec 06, 11:39
Comment
Ich würde sagen das Kommentar #11 eine direkte Bestätigung von Kommentar #2 ist.

Aus Kommentar #2: "It is really a question of cause and effect, because being a woman I'd say that simply men abroad are a lot nicer and treat me better than German men, so there's no reason to be "zickig"..."

Aus Kommentar #11: "M: ICH WILL RAMMELN!!"

q.e.d.
#12AuthorNetzspannung19 Dec 06, 11:44
Comment
hmm... im nachhinein überlegt war "zickig" vielleicht das falsche wort... es ist nur dieses ... hmm.... hmmm... (ich schreib das jetzt eh falsch) etepetete sein... dieses... hmm... naja, dieses "nicht alles locker nehmen" ... hmm... dieses... dieses "haach"-getue... :/ irgendwie fehlt mir grad das wort.

Und das ist mir (wie oben schon geschrieben) nicht bei ALLEN, aber bei EINIGEN aufgefallen ;)
#13AuthorMakoChan (238032) 19 Dec 06, 11:45
Comment
i think the German language/way of expressing stuff really does not help - only excellent command of a foreign language can take the edges off... it's a cultural thing... i also think there is a great German north/south divide...

easy going - does not originate in Germany...
#14Authornoli19 Dec 06, 11:48
Comment
p.s. man muss geeicht sein...
#15Authornoli19 Dec 06, 11:53
Comment
zickig a) (bes. in Bezug auf Frauen) überspannt, launisch, eigensinnig:

This would describe the women in my (British) family pretty well, although woe to the man who dares say so: men are treated as a joke, a subspecies who don't understand the subtleties of double-meaning conversation or washing machine instructions and hence have to do the washing up and put up with whatever mood the women happen to be in.
#16AuthorCM2DD (236324) 19 Dec 06, 11:57
Comment
(NB I am a woman, but quite nice myself, compared with my mother.)
#17AuthorCM2DD (236324) 19 Dec 06, 11:59
Comment
Also für mich ist eine dumme Zicke z.B.
Mein Chef ist ein Dr. prof.
Externe sprechen ihn mit Herr Dr. prof sowieso an.
Er legt aber überhaupt keinen Wert darauf und sagt auch immer, man solle ihn Herr. sowieso ansprechen, das reicht.

Dann traf ich mal seine Frau und sprach sie mit "hallo Frau Sowieso an", da sagte sie, sie heisst dann resp. man solle sie mit, Frau Dr.prof sowieso ansprechen (und das ihn einem recht hochnässigen Ton) dann hab ich gefragt was sie studiert hat. Tja, eigentlich nichts, aber da ihr Mann einer ist, hat man sie gefälligst auch so zu betiteln.
Das nenn ich ma ne blöde Zicke.
(sie hat nicht ma das Abi)
#18AuthorMaster of Disaster19 Dec 06, 12:01
Comment
Ich denke, Selkie liegt mit Ihrer Sicht wohl richtig. Ich hätte dem noch hinzuzufügen, dass es einen beträchtlichen Unterschied macht, ob man Menschen (z.B. auch Frauen) in fremden Ländern "als Reisender" kennenlernt oder ob man über längere Zeit in einem fremden Land lebt.

Bevor ich 1985 für fünf Jahre nach den USA übersiedelte, hatte ich drei Urlaubsreisen in die USA gemacht. Auf den drei Urlaubsreisen fanden so gut wie alle Frauen/Mädchen, die ich kennenlernte, den "Austrian guy from overseas" interessant und waren freundlich und nicht selten auch "interessiert", niemals aber ablehnend oder unfreundlich.

Als ich dann dauerhaft in den USA wohnte, machte ich bald die Erfahrung, dass in den USA ungefähr die gleiche Mischung von freundlichen und unfreundlichen, netten und arroganten, kurz: sympathischen und weniger sympathischen Frauen lebt wie "zu Hause."
#19AuthorUlrich05 (236177) 19 Dec 06, 12:01
Comment
Ich glaube, dass das jeder Mann von den Frauen denkt, mit denen er eben mehr (oder besonders eindrückliche) Erfahrung hat. Ich sass neulich in einer sehr internationalen Runde, in der ein Italiener eine zum Schreien köstliche Imitation italienischer Mädels abgegeben hat: Affektiert, eingebildet, zickig. Seiner Meinung nach ist das typisch für Italienerinnen. O-Ton: "When I came here [meaning England], I was surprised they [women] could walk! Italian women don't walk." Er hat beschrieben, wie er mit seiner Freundin auf dem Weg zu einem Restaurant ca. 20 mal um den Block fahren musste, um unbedingt einen Parkplatz zu finden, der nahe dran war, damit sie auch ja nicht in den unpraktischen Schuhen mehr als 50 m gehen musste. Er hat sicher übertrieben, lustig war's trotzdem. "They don't eat [...]" - immer nur eine Gabelvoll bei jedem Gang...
Und so weiter. Es hängt eben sehr davon ab, was man gewohnt ist und was man erwartet.
Und natürlich gibt es keine Unterschiede im Ausmaß der Zickigkeit oder anderer Eigenschaften, das sind selbstverständlich Stereotype.
#20AuthorNica (de)19 Dec 06, 12:15
Comment
@CM2DD - "compared with my mother" - bruhaahahahahaha - that was one of the best I ever read here.

Zum Thema - das kommt alles von der Emanzipation ;-)
#21Authorweißnix (236288) 19 Dec 06, 12:23
Comment
@Master o.d.: vor Jahren war mal eine junge (österreichische) Frau in irgendeiner Sendung, die nannte sich "Doktorin eigenen Rechts" - und erklärte das mit dem Verhalten so mancher Professorengattin, die sich den Titel ihres Ehemannes anmaße.
Nur als Bestätigung Deines Erlebnisses...
#22Authorweißnix (236288) 19 Dec 06, 12:25
Comment
the lure of the exotic... the grass is always greener and the lack of a shared language often represents rose-coloured glasses...
#23Authornoli19 Dec 06, 12:25
Comment
Womit wir wieder bei der Titelgeilheit und - ergebenheit der Deutschen (und der Österreicher) wären. Da hate ich auch mal ein "nettes" Erlebnis: Neu in die Wohnung eingezogen; mein Fahrrad schloß ich immer draußen vor der Tür an. Bis mich eines Tages eine Nachbarin (die ich vorher noch nie gesehen hatte) mit den Worten anfuhr, ich solle gefälligst mein Fahrrad woanders hinstellen, "das sehe hier ja aus wie auf dem Hasenbergl". Ich (freundlich lächelnd): "Oh, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt. Gestatten, X, Doktor X." Sie (auf einmal sch...freundlich): "Ich hoffe, ich habe Sie nicht beleidigt. Ich zeige Ihnen jetzt den Fahrradkeller"


...
#24AuthorBacon [de] (264333) 19 Dec 06, 12:30
Comment
Geh mal nach London, wenns wo bitches, Zicken, MEGAzicken gibt, dann dort ;-)

#25AuthorKat19 Dec 06, 12:30
Comment
I've been living in Germany for 10 years and have virtually no female friends, but a lot of male friends. Men tend to like me because I am very open and drink beer. I think if more German women would drink beer, they would be less uptight. I've actually had men complain to me about their wives because they don't drink. I'm not saying German women should become alcoholics, but instead of sitting in a bar drinking apple schorle with a scowl on their faces, they should relax and drink a beer.
Okay, somebody has to drive home, but you can take turns, take a taxi, or walk. I've been to so many parties where I am the only woman drinking. Strangely enough, my women friends are all 15-20 years older than me (I'm 40) and they drink. It's the younger ones that I can't relate to.
#26AuthorKate19 Dec 06, 12:53
Comment
Ach, deswegen halten mir meine Schwester und die Ex von meinem Freund (die beste Freundin meiner Schwester) immer vor, ich wolle mich mit den Männern "verbünden". Hmmm, ich finde nichts Schlimmes daran, auch als Frau ab und zu in eine Bar mal ein Bier zu trinken. Naja, ich bin schon immer mit Männern besser klargekommen (auch beruflich) und die meisten meiner Freundinnen sind auch eher unkompliziert veranlagt.

Wobei ich sagen muss, dass ich die zickigsten Frauen (immer um ihr Makeup und ihre Frisur und Maniküre besorgt)in den USA getroffen habe, andererseits aber auch die unkompliziertesten. Von daher ist das wohl wirklich nicht an der Nationalität festzumachen.
#27Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 13:03
Comment
@Poppi-Bacon,
mit det Unterwürfigkeit und Titelergebenheit vieler Deutscher hast Du wirklich recht! Das findest Du sogar bei Leuten, die auch einen Titel haben und solch einen Untertanengeist garnicht nötig hätten. Ich spreche meinen Arzt auch nicht mit "Herr Doktor" an, sondern mit seinem Namem (würde ich auch tun, wenn ich keine Frau Dr. wäre).
Ich arbeite als Grüne Dame und oft, sehr oft, beobachte ich diese untertänige Haltung bei Patienten gegenüber den "Halbgöttern in Weiß". Ich versuche dann, die Patienten dazu zu bewegen, daß sie den Arzt als ganz normalen Menschen ansehen und daß sie nachfragen, wenn ihnen etwas an den Erklärungen des Arztes nicht klar ist.
#28Authorelfe (236235) 19 Dec 06, 13:04
Comment
@Bienchen
"Wobei ich sagen muss, dass ich die zickigsten Frauen (immer um ihr Makeup und ihre Frisur und Maniküre besorgt)in den USA getroffen habe,"

I find German women much better dressed than American. In Germany, I come across as a total slob. Many of the mothers here put on makeup to bring their kids to kindergarten, while I look like I've just crawled out of bed (which I have). It's perfectly normal for an American woman to wear a sweatsuit to the grocery store, but you'll never see that in Germany.

Returning to my original question, why do so few German women drink? Are they afraid of losing control?
#29AuthorKate19 Dec 06, 13:23
Comment
@Kate
Vielleicht liegt es an den vielen Kalorien in alkoholischen Getränken?
#30AuthorRicky19 Dec 06, 13:28
Comment
@Kate: Ich habe nicht den Eindruck, dass die deutschen Frauen besonders wenig trinken. Jedenfalls nicht in meinem Bekanntenkreis. Klar gibt es auch da Frauen, die nicht viel trinken oder generell kein Bier mögen - das macht sie aber noch lange nicht zickig! Muss man unbedingt Alkohol trinken, um locker und entspannt zu sein? Ich nicht. Und ich trinke normalerweise, wenn mir danach ist (sofern ich nicht fahren muss). Nicht, um irgendwie cool oder locker zu erscheinen, wie armselig wär das denn?
Ach, bei Groß- oder Sportveranstaltungen verkneife ich mir das Bier übrigens, weil ich meist keine Lust habe, mich dann so of stundenlang vor der Damentoilette anzustellen ;-)

Und die Frauen, die geschminkt und gestylt beim Kindergarten erscheinen, müssen vielleicht anschließend zur Arbeit eilen?
#31Author17 (unplugged)19 Dec 06, 13:33
Comment
Kate, ich glaube, dass Du da dem typischen Verallgemeinerungs-Syndrom unterliegst. Vielleicht bist Du zufällig in einem Freundes-/Bekanntenkreis gelandet, wo viele Frauen nichts trinken. Das ist aber überhaupt nicht typisch für Deutschland. In den letzten 10 Jahren bin ich umgezogen, hab verschiedene Freundeskreise gehabt etc., aber ich war immer die einzige, die nichts getrunken hat (und ich bin unter 30, also in der von Dir genannten Altersgruppe).
Ich trinke nichts, weil ich mehrere Alkoholiker kenne und mir sowohl dieser Gefahr bewusst bin als auch der Tatsache, dass es generell ungesund ist - und weil mir alkoholische Getränke von Anfang an nicht geschmeckt haben. Ich sehe nicht ein, warum ich mir diese instinktive geschmackliche Abneigung 'abgewöhnen' soll, nur damit einige wenige sich weniger schlecht fühlen, wenn sie in meiner Gegenwart trinken. Das sind aber wirklich wenige; die meisten haben damit kein Problem (und ich sitze auch nicht stirnrunzelnd da, sondern hab auch Spaß).
#32AuthorNica (de)19 Dec 06, 13:34
Comment
Drink Kate, or drink beer? The women I know drink quite happily, some of them a bit too much for my taste, just not beer. They tend to prefer wine. Scowling Apfelschorle drinkers have not crossed my path yet, and I am only a few years younger than you are.
#33AuthorSelkie unplugged19 Dec 06, 13:34
Comment
@ Kate: What I meant was that whenever we went out to watch a dragrace or a sports event, there were these girls who kept flipping their her and going "Oh my god, it's so hot, my make-up's melting" or "well, sorry, but I can't help you with that, it would ruin my nails...". I always though "Well, don't put on so much make-up when you plan to be outside at 35°C in the Las Vegas sun".

Admittedly, there are girls like this in Germany as well, particularly in the now teenager generation but they ar "zickig" by my definition as well.
#34Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 13:36
Comment
Ich glaube Kate meinte die Art Frau, die mit in eine Bar geht, aber dann ihren Partner schief anschaut, wenn er was trinkt, oder?
#35Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 13:40
Comment
Aber so eine richtige Tussi (Zicke), schön blond und bunt geschminkt, behängt mit allerlei Tand und an den richtigen Stellen gut gepolstert, ist doch das, was die meisten Männer haben wollen. Man kann sie herzeigen, sich über sie lustig machen, stehen lassen (Vorsicht! Manche können auch mit Stöckelschuhen rennen!) und braucht sich mit ihrer Gedankenwelt nicht auseinanderzusetzen.
Frau verhält sich offenbar marktgerecht ...
#36Authornja19 Dec 06, 13:42
Comment
@bienchen: Solche Frauen kenne ich nicht...
#37Author17 (unplugged)19 Dec 06, 13:42
Comment
@ 17: Ich schon. Zur Genüge!

@nja: hey, nichts gegen Blondinen ;0)
#38Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 13:44
Comment
@bienchen: Vermutlich gehe ich diesen Frauen schon unbewusst aus dem Weg, so dass ich sie gar nicht näher kennen lerne ;-)
#39Author17 (unplugged)19 Dec 06, 13:46
Comment
Ich glaub ich werf da lieber noch ein paar Smileys hinterher :-) :-) :-) :-) :-)
Nein, nix gegen Blondinen, gar nicht. Frau verhält sich so, dass sie ihrem Zielpublikum gefällt, passt doch. :-)
#40Authornja19 Dec 06, 13:51
Comment
hmpfff....ich muss endlich lernen, Ironie auch im Forum zu erkennen...
#41Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 13:58
Comment
Kate, apart from having nearly the same name, we seem to know the same women.

I'm one of the few women I know here in Germany who do not shy away from everything that has alcohol and/or calories in it.

And that is definitely a German thing. When I didn't drink for a while in Scotland, everyone thought me a bit weird; in Germany I get cynical remarks if I don't keep to one glass of wine for a whole evening or dare to order a pint...
And it's not that I need alcohol to relax (I can drink a lot without even having fun ;), but it's the kind of stuck-up attitude women display here, not eating, not drinking, not laughing, not doing anything that could ruin their absolute and total self-control.

Mind though, I consider myself pretty relaxed and still I am definitely "zickig" at times...
#42AuthorKat (the one from post no. 2)19 Dec 06, 14:03
Comment
Sind so manche Blondinen dumm weil sie blond sind oder blond weil siedumm sind?
#43AuthorHans19 Dec 06, 14:08
Comment
Das liegt mE am Bleichmittel ;0)
#44Authorbienchen (de)-Naturblondine19 Dec 06, 14:21
Comment
Bienchen:
Da haste recht:-)
#45AuthorHans19 Dec 06, 14:32
Comment
but it's the kind of stuck-up attitude women display here, not eating, not drinking, not laughing, not doing anything that could ruin their absolute and total self-control.


jaaa... DAS ists was ich mein! ^^' Ich find das voll schlimm... ^^'
#46AuthorMakoChan (238032) 19 Dec 06, 14:39
Comment
@kat, just a thought - I live in the UK and am definitively averse to drinking. but the drinking levels over here (and I'm in London, where I am told that the Scots are the worst drinkers) are a LOT higher than in Germany, or actually in other countries I have lived and worked in (e.g. Australia, South Africa, France...)
Is it possible that Scotland just drinks more than anywhere else in the world?
You MUST know the binge drink reputation of the Brits...

And I just can't subscribe to your impression that to order a pint is something weird for a woman. Certainly not in the places that I have lived in Germany...(Munich and Leipzig). People generally drink less, but that is not gender related as far as I can tell.
#47Authorvero19 Dec 06, 14:45
Comment
Naja, ich krieg von meiner Mutter immer noch zu hören "Eine frau trinkt kein Bier. Das wirkt plump. Wein? Na gut, aber wenn, dann nur ein Glas. Cocktails? Das gleiche." Soviel zu Frauen, die Bier/Alkohol trinken oder eben nicht.
#48Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 15:11
Comment
it's the kind of stuck-up attitude women display here, not eating, not drinking, not laughing, not doing anything that could ruin their absolute and total self-control.


Ich fühle mich gerade völlig unweiblich - trifft nämlich alles nicht auf mich zu ("not eating" - LOL)! Und auch nicht auf die Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis.
Mit was für Frauen umgebt Ihr Euch, um Himmels Willen???
#49Author17 (unplugged)19 Dec 06, 15:29
Comment
@ 17: Ich hatte auch schon fast angefangen, mich für ein "Mannsweib" zu halten. Puh, ich will doch schwer hoffen, dass dem nicht so ist!
#50Authorbienchen (de)-nicht eingelogged19 Dec 06, 15:31
Comment
Ich kenne mich wenig mit Frauen anderer Nationen aus, aber ich kann Kate durchaus verstehen. Ich finde ebenfalls, dass es einen recht hohen Anteil von Frauen gibt, die nicht oder wenig Alkohol trinken, und wenn, dann Wein, kein Bier.

Meist habe ich bei denen den Eindruck, sie sind nicht abstinent, weil ihnen das Bier nicht schmeckt oder sie keine Lust darauf haben, sondern es ist die Sorge, irgendwie die Selbstkontrolle oder den Anschein der Integrität und Perfektheit zu verlieren, denn es sind meist die etwas affektierteren Frauen, die viel Wert auf Aussehen und ordentliches Verhalten legen - und dabei oft irgendwie unnatürlich wirken.

Ob es davon aber in Deutschland mehr gibt als anderswo? Ich weiß es nicht. Mir scheint dieses Phänomen zum Beispiel in Frankreich noch viel verbreiteter zu sein, aber ich mag mich täuschen. Ich denke, dass die meisten Frauen auch nicht so sind. Die oben beschriebenen fallen einfach mehr auf.

> Aber so eine richtige Tussi (Zicke), schön blond und bunt geschminkt, behängt mit allerlei Tand und an den richtigen Stellen gut gepolstert, ist doch das, was die meisten Männer haben wollen.

Das ist, glaube ich, eine der verbreitetsten Fehleinschätzungen von Frauen über Männer. Ja, solche Frauen schaue ich mir gerne an, und sie lösen, solange es einigermaßen geschmackvoll ist, gewisse Begehrlichkeiten aus. Aber das war's dann auch. Ich verspüre null Anreiz, so eine Frau näher kennen oder gar lieben zu lernen, da fehlt einfach das Sympathische. So jemand ist was zum Hingucken oder fürs Bett, zum Leben und Lieben aber gar nicht.

Und so erfreue ich mich denn auch meiner (fast) nie geschminkten Frau, wenn wir wieder gemeinsam einen heben (und das tun wir nicht selten) und uns bei jeder Party streiten müssen, wer nach Hause fährt. :-)
#51AuthorSophil <de> (239990) 19 Dec 06, 15:32
Comment
@ Vero: Yeah, Scots drink more than most other people, that's true. It's not good to drink that much, binging is even worse and waking up once a week with a terrible hangover is nothing to be aimed at, either.

Funnily enough, though, a quick research pointed me at the "Trinkkultur" article in the Wikipedia, saying that Luxemburg(!) is the country where most alcohol is consumed, and Britain is behind Germany... funny, isn't it?

Anyway, I think we are getting far away from the original topic - I'd just like to emphasise that there's a lot of options between knocking back eight pints a night and sitting there for hours, sipping one glass of Apfelschorle. And the last behaviour is something I only ever experienced in Germany.
#52AuthorKat19 Dec 06, 15:34
Comment
@Kate: Die wenigsten Frauen, die ich kenne und kennengelernt habe (alte Schulfreunde, heutiger Freundeskreis, Universität, Arbeit, Sport...) machen sich zurecht.
Ich bin bestimmt nicht der Meinung, dass Frauen ständig Röcke, Kostümchen und hohe Absätze tragen müssen, andererseits kann ich Schlabberpullis, Jeans, die das Rote Kreuz auf den Müll werfen würde und abgelatschte Turnschuhe nicht mehr sehen ;-)

Am besten finde ich die immer wiederkehrende Frage neuer Tanzpartnerinnen (nur ein Tanzkreis, nix "Offizielles"): Muss man auf dem Ball ein Kleid anziehen? - Nee, Taucheranzug geht auch :-)


Aber etwas anderes: Mir ist aufgefallen, dass Frauen mit ausländischer Abstammung vielfach genauere und realistischere Vorstellungen von ihrem Leben haben, z.B. "ich will einen Mann heiraten und x Kinder haben (fast immer liegt x zwischen 0 und 3)".
Dass fast 30jährige immer noch vom Märchenprinzen oder vom Rockstar oder vom Staranwalt mit Porsche Cabrio träumen, sieht man bei denen eher nicht.

(Das war jetzt etwas ketzerisch, aber es trifft den Kern.)
#53AuthorTTMM (236247) 19 Dec 06, 15:39
Comment
Alles wesentliche zu diesem Thema hat Houellebecq schon in "Ausweitung der Kampfzone" ausgeführt, auch wenn's da eher um Französinnen ging. Aber das eigentliche Thema war menschliches Zusammenleben in der modernen (kapitalistischen) Gesellschaft.
Man(n) hat schon den Eindruck, dass die Frauen besonders in den großen Städten hohe Ansprüche an mögliche Partner haben, die sie durch ihre eigene Biographie rechtfertigen (Wozu hat man studiert & Karriere gemacht? Da muss auch ein Partner her, der dem entspricht). Dumm nur, dass damit ziemlich viele Frauen um relativ wenige in Frage kommende Männer konkurrieren. Das muss ja zu Frustrationen führen - zu 'zickigem' Verhalten, Stutenbissigkeit etc.
Auf dem flachen Land ist die Situation etwas entspannter, hatte ich den Eindruck. Vielleicht weil die ehrgeizigsten Exemplare bereits in die Großstadt abgewandert sind...
#54AuthorAM<de> (236333) 19 Dec 06, 16:09
Comment
@Kat
Where do you live?:=)
You sound like just the friend I'm looking for.
#55AuthorKate19 Dec 06, 16:22
Comment
Ohne alle Kommentare gelesen zu haben...: Wenn ich "zickig" mit "high maintenance" in Verbindung bringen darf, dann gibt es keine größeren Zicken als US-girls! Finde ich und wurde mir auch von vielen Natioanalitäten bestätigt, ob nun Männlein oder Weiblein.
MFG, Jassy
#56AuthorJassy19 Dec 06, 16:23
Comment
Bier würde ich ja gerne trinken, es ist so schön billig im Vergleich zu meinen geliebten Cocktails. Aber ich fürchte wirklich die Kontrolle zu verlieren, wenn ich das Zeug nur rieche.

Obwohl ich dem Alkohol nicht abgeneigt bin, frage ich mich aber ob dieser Diskussion schon, ob man denn unbedingt welchen braucht, um locker zu sein. Ich habe keine Angst vor Kontrollverlust, sondern für mich ist Beschwipstsein immer ein bisschen "Nicht-Ich-Selbst-Sein", vielleicht vergleichbar mit einer kleinen Schwindelei.
Wobei Schwindeleien ganz angenehm sind.
#57Authorbabs19 Dec 06, 16:24
Comment
Ich finde eigentlich in den seltensten Fällen, dass Alkohol wirklich die Persönlichkeit verändert. Höchstens etwas beeinträchtigt. Ich beispielsweise lache nüchtern laut (und auch viel) und wenn ich angetrunken bin lache ich lauter und eventuell auch über Dinge, die mich sonst nur zum Schmunzeln gebracht hätten.
Was ich erschreckend finde, ist das so viele Menschen von "blackouts" berichten und es ihnen ein völliges Rätsel ist wie sie nach hause gekommen sind (oder mit wem) :-). Das würde mich definitv vom Trinken abbringen.
#58AuthorNetzspannung19 Dec 06, 16:36
Comment
> Für mich ist Beschwipstsein immer ein bisschen "Nicht-Ich-Selbst-Sein"

Interessant, dass du das so siehst. Ich glaube, dass man leicht alkoholisiert viel mehr man selbst ist. Alkohol enthemmt, man gibt seinen Neigungen und Gefühlen eher nach. Es fällt einem schwerer, seine wahre Natur unter der schönen Hülle zu verstecken.

Fühlst du dich mehr "du selbst", wenn du dich voll unter Kontrolle hast? Für mich ist das ein Unterdrücken des "man selbst" und damit ein Widerspruch.
#59AuthorSophil <de> (239990) 19 Dec 06, 16:40
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(Erschreckend finde ich auch, dass es mir in meinem obigen Beitrag nicht möglich war "dass" richtig zu schreiben und das Komma richtig zu setzen.)
#60Author(Netzspannung)19 Dec 06, 16:46
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"Saufen ist Urlaub im Kopf" (A quote from one of my husband's friends)
#61AuthorKate19 Dec 06, 17:01
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@ Sophil: Mich stört manchmal ein bisschen, dass ich einen falschen Eindruck vermittle.So bin ich eben nicht im täglichen Leben. Ich bin meistens eben etwas schüchtern und zurückhaltend. Das ist dann ein Teil von mir, den der Alkohol untergräbt.
#62Authorbabs19 Dec 06, 17:01
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Ich gehoere zu der Gruppe weiblicher Wesen, die kein Bier, wohl aber Wein und harte Sachen drinken. Ich vertrage tatsaechlich kein Bier - es loest bei mir Brechreiz aus. Da reicht manchmal schon allein der Geruch von Bier.

Ich weiss jetzt natuerlich nicht, wievielen anderen Frauen es aehnlich geht, aber ...
ich verstehe nicht, dass die Damen sich dann anscheinend regelmaessig in eine Situation begeben, in der sie das Zeug riechen muessen. Bei uns gibt es Bier nur in Ausnahmefaellen, dafuer wird gern Wein eingeschenkt und der Barschrank ist gut gefuellt.

Meine Erfahrung ist, dass in Deutschland meist sehr viel mehr Mass gehalten wird beim Drinken als in anderen Laendern, die ich etwas kenne. Ich kenne gezielte Besaeufnisse und gezieltes abgefuellt werden nur vom Ende der Schulzeit und Beginn des Studiums. Schon waehrend des Studiums haben die meisten meiner Bekannten aufgehoert, Alkohol als Betaeubungsmittel zu missbrauchen.
#63AuthorAGB (236120) 19 Dec 06, 17:27
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I wasn't advocating that German women should get drunk--although it wouldn't hurt once in awhile--I was more referring to this "in face anti-alcohol attitude" of many women. Instead of enjoying a glass of wine or a beer, they sip apple schorle and scowl at their husbands, while informing everyone that they don't like alcohol. I never had this feeling around American women. I get the feeling many German women feel like they have to be "brav." I know a lot of German women, who I can only describe as brav. Of course there are plenty of exceptions.
I'm not talking about how much they drink or don't drink. It is more of an attitude.
#64AuthorKate19 Dec 06, 17:35
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@Kate
Also irgendwie hab ich das Gefühl, Dich interessieren die Gründe dieser Frauen gar nicht. Du möchtest viel lieber bei Deiner vorgefaßten Meinung über engstirnige Kontrollfreaks bleiben. Hast Du Dir mal meine Gründe oben angesehen? Ich finde, das sind durchaus valide Gründe für mich, keinen Alkohol zu trinken. Ich missioniere nicht, und ich verbringe viel Zeit in fröhlichen Runden, deren andere Mitglieder alle etwas trinken. Es stört mich nicht, wenn um mich herum getrunken wird, aber ich kann beim besten Willen die Haltung nicht verstehen, dass ich 'gefälligst auch was trinken sollte'. Warum stört es Dich denn so, wenn mal jemand dabei sitzt, der nichts trinkt? Kriegst Du ein schlechtes Gewissen? Das ist doch total idiotisch, wenn man sich als erwachsener Mensch durch die Entscheidungen anderer so sehr beeinflussen läßt. Das wäre in etwa, als wenn man nicht mit Vegetariern in ein Restaurant geht, weil die Tatsache, dass sie kein Fleisch essen, einem ein unangenehmes Gefühl gibt. Da könnte ich doch auch sagen: Warum sind die so engstirnig und verkünden lauthals, dass sie Vegetarier sind, warum schauen sie angeekelt auf mein Stück Fleisch auf dem Teller?
Aber das ist ihre Entscheidung, die respektiere ich und habe damit kein Problem. Ich habe meine eigenen Gründe, warum ich Fleisch esse, und damit ist das Thema erledigt.
#65AuthorNica (de)19 Dec 06, 17:56
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Ich würde es so formulieren (ob ich damit richtig liege, sei dahin gestellt - aber so empfinde ich es):

- jeder ist unter dem Einfluss von Alkohol "anders" als im nüchternen Zustand.

- ob man dabei das Gefühl hat, "man selbst" zu sein, hängt m.E. sehr stark davon ab, ob man sich im Zustand des "Beschwipstseins" (mancher vielleicht auch im Zustand der Trunkenheit) wohl fühlt, ob man dabei eben empfindet, so zu sein wie man sich sieht bzw. mag.

- physiologisch gesehen ist man sicher im nüchternen Zustand eher "man selbst" als unter dem Einfluß irgendeiner Droge (physiologisch gesehen ist Alkohol eine Droge).

- Alkohol enthemmt, d.h. sein Genuss verleitet dazu, Dinge zu tun (oder zu sagen), die man nüchtern nicht oder kaum tun (oder sagen) würde. Er verleitet auch dazu, Dinge auszusprechen, die man nüchtern lediglich denken würde.
Aber ist man alkoholisiert mehr "man selbst", weil einem Takt und Zurückhaltung, die doch auch Teil der Persönlichkeit sind, abhanden gekommen sind? Ich glaube nicht, dass das so ist.

Ich persönlich trinke Wein wegen des "Geschmacksgenusses", Bier als Erfrischung (ein oder zwei Gläser an einem heißen Sommertag) oder zu einem herzhaften Abendessen (ein bis zwei Gläser), und einen Schnaps (Grappa, Cognac, Obstler, je nach Anlass) nach einer reichhaltigen Mahlzeit wegen des angenehmen Gefühls im Magen (und manchmal auch aus "zeremoniellen" Gründen - z.B. wenn ein guter Freund eine Runde Schnaps ausgibt). Ich trinke Alkohol ganz sicher nie deshalb, weil mir der Zustand des Alkoholisiertseins angenehm wäre. Zugegeben, solange dieser Zustand sich lediglich in einer erhöhten Neigung äußert, im Kreise von Freunden spätabends die Probleme dieser Welt zu lösen, stört er mich auch nicht. Sobald ich jedoch wahrnehme, dass sich dieser Zustand auf meine Denk- oder Sprechfähigkeit oder meine Motorik auszuwirken beginnt, empfinde ich dies als äußerst unangenehm und würde heftigst widersprechen, wenn jemand behauptete, ich sei dann "mehr ich selbst" als im nüchternen Zustand.
#66AuthorUlrich05 (236177) 19 Dec 06, 17:57
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It's no problem for me either when someone doesn't drink. My point is that whenever I am in a group of men and women, 90% of the men drink, and 90% of the women don't. I never noticed this in the US and I'm trying to understand why it is so in Germany.

I've had plenty of time to observe groups in Germany since I ran my own Kneipe for 3 years. the men enjoy 4-5 beers, the women sip apple schorle and drive them home. Perhaps this is just a subtle form of sexism.
#67AuthorKate19 Dec 06, 18:14
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Frauen, die tatsächlich säuerlich sind in Anwesenheit von Alkohol und mein persönlicher Alkoholgenuß mal außenvor - IMO ist die Aufforderung, Bier (oder anderen Alkohol) zu trinken, um Spaß zu haben, eine ziemlich miese und zeugt nicht gerade von viel Humor.
- Alkohol brauchen, um Spaß zu haben? - Cool, echt toll.
Spaß haben und dabei Alkohol trinken oder auch nicht find _ich_ besser. Wenn sich jemand besaufen will ohne Sinn und Verstand, um "Spaß" haben zu können - sein Bier. Mich als Spielverderber zu bezeichnen, weil ich das anders mache? Seine Dummheit.

#68Authorhh19 Dec 06, 18:21
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Ich kann Kate im Grunde schon sehr gut verstehen, wenngleich ich ihre Erfahrungen und Ansichten etwas extrem finde. Es ist ganz sicher nicht so, dass "90% of the men drink, and 90% of the women don't", wenigstens habe ich solch eine Erfahrung nie gemacht. Ich würde eher sagen "90% of the men drink, and 30% of the women don't".

Und, Nica, natürlich ist nicht jede Apfelschorle trinkende Frau ein "engstirniger Kontrollfreak". Dennoch ist dies ein Eindruck, den ich bei vielen (nicht allen) Frauen gewinne - und auch bei einigen Männern.

Es ist auch nicht so, dass Alkoholtrinken unbedingt die Ursache für Lockerheit und Geselligkeit ist. Möglicherweise ist das Trinken von Alkohol auch nur ein Symptom einer allgemeinen Einstellung hierzu. Wahrscheinlich aber ist das höchst individuell und oft eine Mischung aus beidem.
Die Parallele mit dem vegetarier passt mir da irgendwie nicht so recht. In einer feucht-fröhlichen Runde wirkt ein nicht mittrinkender auf mich weniger wie ein Vegetarier und Fleischfressern, sondern vielmehr als ob jemand gar nicht mitisst, sondern einfach nur daneben sitzt. Alkohol ist für mich nicht nur Ursache, sondern auch Ausdruck von Geselligkeit.
Die von Kate aufgestellte Formel "Frauen, trinkt mehr, dann werdet ihr auch lockerer" kann ich daher auch nur teilweise nachvollziehen.

Aber dennoch verstehe ich nur zu gut, was sie meint. Ein Beispiel: Wir sind vor ein paar Jahren in eine neue Stadt gezogen und haben dort nach und nach neue Leute kennen gelernt. Man lud sich auch gegenseitig nach Hause ein. Mir fiel bei mehreren Gelegenheiten auf, dass die Frauen dort bei unseren ersten Treffen tatsächlich wenig bis gar nicht tranken. Über die Jahre hinweg legte sich das, inzwischen trinken sie deutlich mehr. Nicht wirklich viel, aber halt nicht nur das eine Glas Wein zum Essen. Ich fasse das als Zeichen stärkerer vertrautheit auf - am Anfang hat man sich noch "beschnuppert" und wollte sich nicht "danebenbenehmen".

So weit, so gut: Was aber wirklich auffällig ist, ist etwas anderes: Meine Frau hat sich mit den jeweiligen weiblichen Teilen dieser Freunde öfters zum "Frauenabend" getroffen. Manchmal irgendwo zuhause, manchmal auswärts. Zuhause hatten sie jedes Mal eine (in den Augen meiner Frau) eine schöne Zeit, haben mehrere Flaschen Bier oder Wein geleert und sich amüsiert.
Aber immer, wenn sie auswärts waren, war das anders: Dort tranken die anderen Frauen fast nichts, allenfalls ein kleines Bier, und die losgelöste Stimmung der Treffen zuhause kam laut meiner Frau auch nie auf. Ihr kam es so vor, als ob sich ihre Freundinnen in der Öffentlichkeit nicht trauten, die gleiche Lockerheit und Ungezwungenheit zu zeigen wie zuhause - ob mit oder ohne Alkohol. Inzwischen verabredet sie sich nicht mehr "draußen" mit ihnen.

Dies war nur ein - für mich - recht prägnantes Beispiel. Ähnliche Erfahrungen habe ich schon oft gemacht. Und es sind für mich ganz bestimmte Typen "Frau", die diese Zurückhaltung zeigen - wie Kate schon sagte, sie haben dieses "brave", dieses erkennbare Stets-darauf-bedacht-sein, die Erwartungen der Umwelt zu erfüllen. Meist nette Menschen, denen mir aber irgendwie die geistige Nähe und Offenheit fehlt, um mit ihnen richtig "warm zu werden".
Ich behaupte, dass ich inzwischen genügend Lebenserfahrung habe, um das Trinkverhalten einer Frau schon nach 1 Stunde Kennenlernen mit einer gewissen Treffsicherheit einschätzen kann.

Dass diese Frauen selbst ihre Motive vermutlich ganz anders einschätzen, ist eine andere Sache. Möglicherweise fehlt da Selbsterkenntnis, weil so etwas ja keine rationale Entscheidung ist, sondern im Bauch abläuft. Möglicherweise liege ich auch falsch. Aber ich werde in meinen Beobachtungen oft bestätigt.
#69AuthorSophil <de> (239990) 19 Dec 06, 18:58
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In contrast, we once had a Schlachtschüssel with 40 people between 50 and 70. Half of the women were "besoffen." This was a Waffenring, so all the men and most of the women had a university education.
Is it just me, or does it seem like the more educated women also drink more?
#70AuthorKate19 Dec 06, 19:16
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Zickige Frauen sind zickig, weil sie ein "bitch shield" vor sich tragen ;) Sie wollen sich mit diesem Schutzschild vor Männern schützen. Zicken glauben, dass sie vom hohen Wert sind, das einfachste was man machen kann, ist ihr "bitch shield" zu zerstören mit Kommentaren wie: "Schöne Haare! Sind die echt?", "Haha, deine Nase bewegt sich, wenn du lachst", "Das sind ja bequeme Schuhe" "Wusstest du noch nicht, dass blau und rot nicht zusammen passen?", etc. Probiert's mal aus, wichtig ist, dass die unglücklichen Kommentare wie ein Unfall wirken.
#71AuthorCaptain (236655) 19 Dec 06, 19:16
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@Captain,
Or how about: I wouldn't drink beer if I were you either. You don't need the extra calories.:=)
#72AuthorKate19 Dec 06, 19:24
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Interessante Beobachtungen, aber falsche Schlussfolgerungen ;-) Hier mal eine Biermeinung aus Bayern: der Großteil aller Frauen, die ich kenne (Mütter, Omas, Freundinnen jeglichen Alters), trinken abends beim Ausgehen kein Bier. Weil sie nämlich zuhause beim Abendessen schon eins getrunken haben. Bier ist ein netter Essensbegleiter, weil es tut geben einen guten Geschmack zu allem ;-) Bier ist auch ein ideales Sommer-im-Biergarten-Getränk. Aber Abends in Kneipe, Bar, Club mögen viele Frauen was Süßes. Und wenn es nur eine Schorle ist.

Ich persönlich trinke abends lieber Wein, aber nicht mehr als einen Schoppen. Wenn ich aus Beschwipstheitsgründen bei Diskussionen nicht mehr ganz folgen kann, ärgert mich das ungemein (HA, doch die Furcht vor Kontrollverlust!). Und das Gefühl beim Aufwachen am nächsten Tag ist es absolut nicht wert, das Ganze absichtlich öfters zu wiederholen...

Was ist übrigens schlimmer als eine Zicke? Eine angetrunkene Zicke.
#73AuthorBirgila/DE19 Dec 06, 20:04
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I will carefully steer clear of this one .... :-)
#74AuthorFujiApple (250126) 19 Dec 06, 20:40
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Für meine Umgebungen, mal Schleswig Holstein, mal Ffm, mal die Pfalz, mal Bayern, mal Baden trifft das nicht zu. Ich habe, egal wo, immer zahlreich Frauen erlebt, die mit einem guten Durst gesegnet waren. Wein wird bevorzugt, das stimmt. Unter Frauen gibt es haufenweise Cocktail-Freaks.
Bei unserer letzten Weihnachtsfeier waren es nur noch zwei Frauen die bis nach Mitternacht durchgehalten haben und angetörnt und hochzufrieden nach Hause wankten.
Ist erstaunlicherweise auch in Japan so. Manche Frauen vertragen da nichts, andere "saufen" auch so manchen Mann unter den Tisch. Hab das mehr als einmal erlebt.
Also Kate, wenn Du einen anderen Eindruck hast, dann sollte es dafür auch objektive Gründe geben, z.B. dass in Deiner Umgebung besonders viele Möchtegern Models gibt. Versuch mal Deine Schorle schlürfenden Mitmenschinnen (?) mal zu analysieren. Vielleicht gibt es da einen Grund, der objektivierbar ist.
#75AuthorHans20 Dec 06, 08:54
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Ich glaube nicht, dass man trinken muss, um lustig zu sein.

Ich trinke gelegentlich ein Glas Wein, zum Essen auch mal 1/4 (richtig gelesen !) Bier.

Auf Alkohol - und vor allem Bier - werde ich nicht lustig, sondern müde. Und es passiert auch schon mal, dass ich nach einem Glas Wein, das Gefühl bekomme, dass alles um mich herum schwankt. Da trinke ich lieber nicht, weil ich dieses Gefühl hasse.

Es stört mich natürlich überhaupt nicht, wenn die Leute um mich herum trinken. Allerdings finde ich es ekelig, wenn sie sich zusaufen.

Bin ich zickig?
#76Authorvision.at20 Dec 06, 09:01
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@vision.at: nein, du bist nicht zickig. Auch ich halte mich nicht für zickig, obwohl ich kein Bier trinke. Es schmeckt mir einfach nicht.

Gegen ein Gläschen Wein oder Sekt habe ich nichts einzuwenden, aber ich schütte mir nicht die ganze Flasche hinunter.
#77AuthorChris_791 (AT)20 Dec 06, 09:30
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@ Sophil (51): Genau das ist doch der Sinn des Auftakelns. Begehrlichkeiten auszulösen, ohne den Typen gleich auf ewig am Hals zu haben. Wenn ich erst gar keine Begehrlichkeit aufkommen lassen will - nun, dann darf ich mich einfach nicht in Fummel werfen, damit die Leute normal reden, ohne Stielaugen.

Ein Frau mit Ausschnitt bis zum Nabel will nicht diskutieren, sondern Blicke auf sich ziehen - aus welchem Grund auch immer.

Übrigens kann man sich auch ohne Alkohol gut unterhalten. Was daran abenteuerlustig oder sonstwie toll sein soll, wenn gutbürgerliche Ehefrauen spätabends halbnackt und stockbesoffen auf dem Tisch tanzen, hab ich sowieso noch nie kapiert :-)
In Ö gibt's Frauen, die vertragen VIEL Alk.
#78Authornja20 Dec 06, 09:53
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Das "Auftakeln" ist zumindest teilweise auch Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Frauen auch wenn`s kaum noch bewusst ist. So sehen es viele Verhaltensforscher.
#79AuthorHans20 Dec 06, 10:02
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When I was younger, I drank wine and cocktails, also shots of vodka with customers when I was working in Russia.(sometimes entire bottles).
In Russia, I used to get drunk and sick and have terrible hangovers.

Since coming to Germany and meeting my husband, I drink nothing but Hefeweizen. I never get particularly drunk even when I down 5 of them. I consider it my "safe" drink.

I admit one of my favorite activities is to get together with my husband and friends and drink Hefeweizen. I suppose I could have fun without it, but I'm much happier when I have a beer in my hand, as is my husband, and a lot of other Bavarians I know.

I live in a tiny Dorf. We have Damentreffen every month. The women drink Bowle, which I absolutely detest. Some of them are very nice (they've even provided beer for me), but others (the ones who don't drink in public) spend the entire evening gossiping and bitching. Das sind Zicken!

I've also had married men tell me it is a major stress in their marriage that their wives don't drink. I have a good friend who is 71 years old. He has to drink wine in the Keller to keep his wife from bitching at him.
#80AuthorKate20 Dec 06, 10:14
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gibt es das wort denn wirklich? => Bitching
#81AuthorBramo20 Dec 06, 10:21
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Kate:
Das Dorf ist sicher ein Teil der Ursache der von Dir beobachteten "abstinenten" Frauen.
Es gibt zahlreiche Arten von Alkoholikern. Vielen merkt man es nicht an. Die verhalten sich ganz normal, können in der Familie dennoch ein Problem sein.
Trinken am Morgen, heimliches Trinken können Symptome des Alkoholismus sein.
#82AuthorHans20 Dec 06, 10:23
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@Kate: Nichts für ungut, aber so langsam fühle ich mich in die Oberstufenzeit zurückversetzt, als (insbesondere die Jungs) damit geprahlt haben, wie viel sie am Vorabend getrunken haben oder wie viel sie generell vertragen.

Mir scheint fast, Du setzt ebenso wie die unreifen Jungs von damals auch auf die Formel: viel trinken = cool sein (respektive nicht zickig sein). Bzw. auf deren Umkehrschluss.
#83Author17 (uneingestöpselt)20 Dec 06, 10:24
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Hey, saufen ist die Ursache und die Lösung aller Probleme.
Also!
#84AuthorHomer20 Dec 06, 10:26
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Ich tu das mit der Apfelschorle. Ich hab schon drei Freunde gehabt, die Alkoholprobleme haben. Und ich hab da keine Lust mehr drauf. Und wenns mir gereicht hat, bin ich vorher heim, und dann werd ich nachts um zwei aus dem Schlaf geholt, wenn er reintorkelt, weil er noch nicht einschlafen kann. Ich weiß nicht wie viel Diskussionen ich schon hatte, die nirgendswohin gehen konnten. Und er versteht nicht, warum er mich nach 7, 8 Bier abturnt, weil ich kenn das, da wird eh nichts richtiges draus.
Ständig pumpt er sich Geld, weil er sein halbes Gehalt in der Kneipe lässt, wenn du dann einmal 10 Euro brauchst, ist er obergenervt und will's am nächsten Tag penetrant zurück, obwohl er dir locker 500 schuldet. Und zwinkert die anderen ah, he, die Kleine rechnet auf, ist das nicht uncool? Und jammert aber dauernd, wie ungerecht die Welt ist, weil er hat Probleme mit der Bank, aber die Millionäre lassen sie laufen usw. Langweil!
Wenn du die Jungs in der Kneipe triffst und da diese humorlose Tante danebensitzt, sieht der Typ natürlich toll locker aus, sie ist die öde Spaßbremse. Aber versuch dir da mal vorzustellen, dass sie nun schon den vierten Tag die Woche ihm beim Saufen zuschaut, und das ist nicht die erste Woche. Sein ewiges Kneipengefasel rauf und runter kennt, das die ersten drei Mal witzig war, aber jetzt nur noch hohl ist.
Wenn ich sage, he du trinkst mir zu viel, sagt er, das tun andere, aber niht er, er hat kein Alkoholproblem, und geht total hoch.
Und jeden zweiten (gute Woche) verdammten Abend neben jemand mit ner Riesenfahne einschlafen, was für ein Spaß! Und dann trink ich einmal bisschen viel und was erzählt mir der: he, du hast eine Fahne, putz dir die Zähne und außerdem, du bist peinlich.
Ich kann nur sagen, das ist kein einmaliger Fall.
#85Authormag Bier eigentlich ganz gern20 Dec 06, 10:29
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@Bramo
Of course!
To bitch: verb
is bitching : continuous form

@17
I wasn't bragging about how much I can drink. I was just pointing out that beer is much more harmless than those cocktails that so many women seem to prefer. They are sweet with hidden alcohol. I drink beer to avoid drinking too much.
#86AuthorKate20 Dec 06, 10:31
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@brano: Sicher gibt's das Wort Bitching; scheint im Hippie-Slang so viel wie "groovy", "krass cool alder" oder "geil" zu bedeuten

zB bei Cheech and Chong ...

"Welcome our special guest ... he's an MBA, MD, ... and a BMF besides, here's Bob Bitchin! How you doing Bob?"
"Bitchin'!"

Meistens wird's "to bitch about sthg" / "bitching" als "Jammern, Herumnörgeln ..." verwendet, die positive Bedeutung ist möglicherweise veraltet.
#87Authoryotix (271058) 20 Dec 06, 10:32
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Kate, das ist schon wieder zu offensichtlich ;) besser wäre "Oh kein Bier? Habe ich auch gemacht, als ich paar Pfunde zu viel hatte." ;-)
#88AuthorCaptain unplugged20 Dec 06, 10:37
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@Kate: Na, das ist ja schön für Dich, aber warum kannst Du nicht akzeptieren, dass manche Frauen Bier nun mal nicht mögen?
Mich stört einfach, dass Frauen, die in dieser Hinsicht nicht mit den Männern mitziehen, in Deinen Augen gleich griesgrämig und zickig sind. Das mag sicher auf einige zutreffen, aber ich habe das noch nicht erlebt, dass ich vom Getränk auf die Lebenseinstellung einer Person schließen kann. Meine Güte, ich habe in der Kneipe auch schon heiße Milch mit Honig getrunken - ich möchte nicht wissen, in welche Kategorie ich damit bei Dir falle ;-))
#89Author1720 Dec 06, 10:38
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@nja (78): Ja, in Ö gibt es Frauen, die viel Alk vertragen.

Eine der coolsten Studentinnen an der TU Graz etwa, die ich damals kannte, Motorradfahrerin und Maschinenbaustudentin und so weiter -- naja, während dem Studium war sie halt mehrmals die Woche mit Freunden saufen, manchmal mit recht extremen Burschenschaftlern, die sie und sich immer richtig volllaufen ließen, etc ...

Naja, den Job in einer großen Firma hat sie verloren, als das Alkoholproblem sich nicht mehr verbergen ließ. Das Arbeitsamt konnte wohl auch nicht mehr sagen als "Alkoholiker sind schwer vermittelbar", und inzwischen wohnt die gute Frau wieder bei ihren Eltern am Land, hat die [aus Mitleid von einem Freund der Familie angebotene] Stelle als Aushilfe in einer Kfz-Werkstatt wegen dem Alkohol wieder verloren, und kämpft um jede einzelne Woche, in der sie von der Flasche wegbleibt.


@Kate:
"Waffenring"? OF COURSE these people were blind drunk. Among extremist right-wing fraternities such as these, alcololism is rampant.
#90Authoryotix (271058) 20 Dec 06, 10:42
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@ mag Bier eigentlich ganz gern: Sich jeden Abend zu betrinken ist ja auch nicht das, worüber wir hier diskutieren. Wer sein halbes Gehalt in der Kneipe lässt, sollte sich ohnehin einmal überlegen, wie lange er dieses Leben noch weiterführen will.

Es geht um die gelegentlichen Anlässe, mal am Wochenende auszugehen oder sich auf Partys oder bei Freunden zu treffen, und dabei eine gemäßigte Menge Alkohol zu trinken, mit der man noch problemlos nach Hause laufen und eine normale Unterhaltung führen kann.

Alles darüber hinausgehende ist für mich entweder krank oder pubertär.
#91AuthorSophil <de> (239990) 20 Dec 06, 10:44
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@17
Where in my posts did I say that all women who don't drink beer are Zicken? I never said that. At least I didn't mean to say that and I apologise if I offended you.
I'm going to stop posting before I get myself into more trouble.:=)

#92AuthorKate20 Dec 06, 10:47
Comment
Ja, yotix. Alk ist ein echtes Problem, und schon ganz Junge fangen damit an. Apfelsaft für alle! :-) Besser uncool daneben sitzen als cool kotzen.
#93Authornja20 Dec 06, 10:47
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How anyone can drink five large beers without their stomachs exploding with the gas is beyond me.
#94AuthorCM2DD (236324) 20 Dec 06, 10:53
Comment
@Kate: Du hast es vielleicht nicht explizit so gesagt, aber bei mir kam die Tendenz auf jeden Fall so an. Aber keine Sorge - mich persönlich triffst Du damit nicht: Ich trinke sehr gerne Bier, Wein, Cocktails, Bowle, Ramazotti, und vieles andere (sofern ich nicht gerade schwanger bin *ggg*). Allerdings kann ich auch viel Spaß haben, wenn ich mich den Abend über nur mit Apfelschorle begnüge - und das ist bei den anderen Frauen in meiner Umgebung ebenso. Aber vielleicht liegt das tatsächlich an der "dörflichen" Umgebung bei Dir?

So, und jetzt werde ich mich hierzu auch nicht mehr äußern :-)
#95Author1720 Dec 06, 10:58
Comment
Okay, I'll just believe No. 32 (Nica) und 85 - every German woman sitting there all night drinking one glass of Apfelschorle has a boyfriend/father/friend who in an alcoholic. As i.e. Scottish women don't behave like that, are they simply tougher or aren't there any alcoholics in Scotland?

But anyway, if you want to discuss how people who drink alcohol are very sad and sick, maybe you should do this somewhere else. This thread was originally about being zickig, and at least I would like very much to continue with that. Surely being zickig can't be only about drinking?

So what in particular do you consider zickig? Do you think there might be national/cultural differences in what might be considered zickig?

Kat (who got registered now)
#96AuthorKatKat (272518) 20 Dec 06, 11:16
Comment
Ach herrje, jetzt kommen diese Sprüche wieder:
Ich kann ohne Alkohol genau so lustig sein wie ohne

Ich kanns ned mehr hören echt!

Da kotz ich lieber.
#97Authorsatt hat20 Dec 06, 11:17
Comment
Hey du Lusche, lies doch nochmal was du geschrieben hast.
#98Author-_-20 Dec 06, 11:21
Comment
Ach herrje, jetzt kommen diese Sprüche wieder:
Ich kann ohne Alkohol genau so lustig sein wie ohne

Ich kanns ned mehr hören echt!

Da kotz ich lieber.




krank oder pubertär.
#99AuthorBloodflowers (270583) 20 Dec 06, 11:47
Comment
"Ich kann ohne Alkohol genau so lustig sein wie ohne"

Hicks! Prost!
#100AuthorGacker20 Dec 06, 11:56
Comment
Man kann auch mal was trinken, ohne lustig zu sein! :)
#101Authorpixi ghs20 Dec 06, 12:15
Comment
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es in Deutschland bestimmte Kreise gibt, in denen die Frauen wie besessen davon sind, alles richtig zu machen und ihr Leben durchzudesignen: Mit 21 abgeschlossene Ausbildung (was kaufmaennisches oder Arzthelfe), dann Mitte 20 heiraten und das erste Kind deutlich bevor man 30 ist. Hausbauen, 2 Autos und gut Aussehen stehen auch noch auf der Agenda. Das ganze hat nur den Nachteil, dass der Mann den man Mitte 20 geheiratet hat, gar nicht sooo toll war (aber die Uhr tickt halt) und man Mitte 30 sich dann fragt, obs das jetzt war. Kommt man da dann als Quereinsteiger rein (weil man inzwischen auch aufs Land gezogen ist und ein Kind hat), hat aber noch Spass im Leben und noch was anderes im Kopf als die beste aller Eheweiber zu sein (womoeglich hat man auch noch einen groesseren Horizont, weil man auch mal zweckfrei und nur aus Vergnuegen gelebt hat) - dann kann einem schon mal ein kleines Zickengewitter entgegenschlagen, was seine Energie aus der totalen Frustration bezieht. Ich verbinde diese Sorte Frau mit Dorf und Neubaugebiet. Keine Ahnung obs das in anderen Laendern auch so gibt, moeglicherweise ist diese Art des Mitteschichtstraums in Schottland zB gar nicht realistisch, weil die Strukturen so anders sind. Ich kieg jedenfalls immer Gaensehaut, wenn mir wieder eine mit dezenten Straenchen und "frecher" Brille in ihrem Audi auf dem Weg in Fitnesscenter begegnet. Und ja, ne Apfelschorle passt da auch irgendwie rein. (Ein etwas zu viel trinkender Mann uebrigens auch). Kat, ich glaub ich weiss was Du meinst.
#102Authorlisbet20 Dec 06, 12:36
Comment
@Kate every German woman sitting there all night drinking one glass of Apfelschorle has a boyfriend/father/friend who in an alcoholic. As i.e. Scottish women don't behave like that, are they simply tougher or aren't there any alcoholics in Scotland?

Du klingst etwas ungläubig. Überlege Dir einmal, dass jede Frau vier Großeltern, zwei Eltern, (mehrere) Geschwister und meistens mehrere Lebenspartner hatte, von reinen Freunden ganz zu schweigen. In Deutschland sind nach konservativen Schätzungen 1.6 Millionen Menschen alkoholabhängig. Jeder von denen zieht einen Rattenschwanz an Menschen hinter sich her, die durch seine/ihre Krankheit belastet sind oder wurden. Und diese Belastung ist enorm; ich kämpfe jetzt schon fast mein ganzes Leben mit den Folgen.

Dass in Schottland (möglicherweise, ich zweifele noch) weniger Frauen nichts trinken, liegt wahrscheinlich am gesellschaftlichen Klima, das diese Entscheidung wesentlich schwerer macht, weil Nicht-Trinken kaum akzeptiert wird. Ich wohne jetzt seit einem Jahr in London, und obwohl ich glücklicherweise von vielen Ausländern umgeben bin, die nicht in der Bingedrinking-Kultur aufgewachsen sind, spüre ich trotzdem einen größeren Druck, auch etwas zu trinken. Schon alleine die Medien propagieren das Trinken sehr eindrücklich - die kostenlosen U-Bahn-Zeitschriften hier z.B. haben immer wieder Berichte über "nights about town", in denen selbstverständlich gesoffen wird. Einmal war ein Bericht dabei, wo der Autor versucht hat, zwei Wochen (! nur zwei Wochen!) nichts zu trinken und kläglich gescheitert ist - sein Motto am Ende des Artikels: Ohne Trinken geht's nicht. Es werden zwar auch viele Berichte veröffentlicht, in denen die offiziellen Institutionen und Ärzte vor der Trinkkultur warnen, aber die sind oft in einem "Ach, lass sie doch reden"-Ton geschrieben. In der letzten Woche gab es Artikel, die die Leute aufgefordert haben, bei Alkoholvergiftungen nicht mehr die Notrufnummer anzurufen, weil dort über 3 Anrufe pro Minute eingegangen sind, von denen fast 3/4 mit Alkohol zusammenhingen. Die Notärzte haben darauf hingewiesen, dass sie nicht mehr ausreichende Versorgung für "echte" Notfälle zur Verfügung stellen konnten. Der durchschnittliche Erwachsene werde in den 10 Tagen über Weihnachten und Neujahr durchschnittlich 68 Pints bzw. 12 Flaschen Wein trinken. Vergleicht das mal mit der empfohlenen Höchstdosis unten.

Hier mal ein paar Links zur Information:
http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/alkohol03.htm
http://www.netdoktor.de/ratschlaege/fakten/alkohol.htm
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/ThemenAZ/gesundhei...

Hier noch was zur Menge
"recommend no more than three units a day for men and two a day for women. Either way, you should not "save up" the units over the week and use them to binge at the weekend.
One unit is equal to:
* about half a pint (300ml) of ordinary-strength lager, beer or cider,
* a 25ml pub measure of spirit or a small glass of fortified wine, such as sherry or port (17.5% ABV),
* a small glass (125 ml) of 8% ABV wine."

http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4541281.stm
http://www.scotland.gov.uk/News/Releases/2006/09/05103520 (Schottland)
http://www.alcoholconcern.org.uk/servlets/home
http://www.alcoholconcern.org.uk/files/20040602_095617_Women%20and%20alcohol%20u...
In GB sind ca. 7,4% der Bevölkerung alkoholabhängig, also ca. 4,4 Millionen Menschen (Zahl aus dem letzen Link). Auch der nächste Link bestätigt das:
http://www.dh.gov.uk/assetRoot/04/09/53/20/04095320.pdf

@Sophil
Es geht in diesem Faden um das gelegentliche Trinken, das stimmt - es wird aber so getan, als gebe es keinen akzeptablen Grund, warum Leute nichts trinken. In diesem Zusammenhang kann man doch berechtigterweise auf die Existenz von Co-Alkoholikern hinweisen...
Das bezieht sich aber natürlich nicht auf den Typ der zuhause trinkenden, aber draußen abstinenten Person.
#103AuthorNica (de)20 Dec 06, 12:45
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@Bacon

Bist du aus Saarburg?
wegen dem "Hasenberg".
#104AuthorDjurgarden20 Dec 06, 13:02
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@Nica
I didn't say that. Kat said that. We are two different people. I've never been to Scotland.
#105AuthorKate20 Dec 06, 13:10
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Oh, Kate, tut mir leid! Da ist mir ein 'e' zuviel hineingeraten - ich hab schon mitgekriegt, dass ihr nicht dieselbe seid - sorry!
#106AuthorNica (de)20 Dec 06, 13:26
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Nach meiner völlig unwissenschaftlichen Sichtweise werden Frauen dann zickig, wenn sie das Gefühl haben, dass die ihnen von Natur aus zustehenden Rechte nicht gewährt werden. (Recht auf Besserbehandlung, Recht auf Bewunderung, Recht auf roten Teppich, Recht auf Nicht-tun-müssen-was-der-Plebs-tut). Frauen werden zickig, wenn sie mit der Welt unzufrieden sind (dass sie eigentlich mit sich selbst unzufrieden sind, fällt ihnen nicht auf). Meist haben sie ein gestörtes Selbstbewusstsein, das nicht in sich selbst ruht, sondern davon abhängt, dass es von aussen ständig bestätigt wird. Viele Zicken sind einfach zu sehr verwöhnt worden und denken, es sei das Normalste, dass sich die Welt um sie dreht und dass ihre eigenen Bedürfnisse wichtiger seien als die anderer (sofern die der anderen überhaupt wahrgenommen werden.)

Ob es in Deutschland mehr Zicken gibt als anderswo? Ich kann nur für München sprechen, und hier hat es den Anschein als ob es seeeeehr viele gäbe. Ich hoffe, ich beleidige jetzt niemanden, aber für mich persönlich geht "zickig sein" einher mit "preißeln" (so reden wir jemand nördlich des Mains) zu tun (Umkehrschluss unzulässig!!!).... Eine bayerische Zicke würde ich wahrscheinlich nicht als 'Zicke' bezeichnen. Da gibt es schöne andere Schimpfwörter, aber das ist ein anderer Faden ;-)
#107AuthorBirgila/DE (172576) 20 Dec 06, 13:32
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man streiche "zu tun" :-)
#108AuthorBirgila/DE (172576) 20 Dec 06, 13:33
Comment
"Recht auf Besserbehandlung, Recht auf Bewunderung, Recht auf roten Teppich, Recht auf Nicht-tun-müssen-was-der-Plebs-tut)"

@Birgila : wenn das die offizielle Definition von "Zicke" ist, gibt es bestimmt erheblich mehr männliche als weibliche Zicken :-)
#109AuthorRosanna 20 Dec 06, 14:08
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Hmm, das Stereotyp gibt es:

Schöne Frauen sind extrem anspruchsvoll bzw "teuer im Unterhalt", weil sie ständig eingeladen und beschenkt werden wollen; tut man dies nicht, angeln sie sich den nächstbesten Scheißyuppie, der nach Porsche riecht -- mit gutem Aussehen haben sie ja voll die Wahl. Noch dazu sind schöne Frauen dem Stereotyp nach meist schlecht im Bett, da sie öfter nur daliegen und sich, naja, begatten lassen, anstatt selbst aktiv zu werden.

Hässliche Frauen sind demselben Stereotyp nach wesentlich günstiger im Unterhalt, weil sie auch ohne ständige Gold- oder Alkoholgeschenke bei einem bleiben; weil man nicht jedesmal, wenn man in der Disco pissen war, erstmal fünf aufgestylte männliche Mitbewerber vertreiben muss, bis man wieder zu seiner Freundin kann; und hässliche Frauen sind in der Regel - dem Stereotyp nach - besser im Bett, da sie sich mehr anstrengen oder "ins Zeug legen".

... zumindest war ungefähr sowas die "Expertenmeinung", wie man sie unter heftig pubertierenden Schul- und Studienkollegen ausgetauscht hat ... dass Pubertät zu temporärem Hirnschwund führt, ist ja wohl nix neues ^^
#110Authoryotix (271058) 20 Dec 06, 14:16
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yotix: Das scheint nicht nur Stereotypie zu sein. Japanerinnen werden im Gegensatz zu westlichen Frauen von der Männlichkeit kaum "gehätschelt" und haben auch keinerlei Privilegien im täglichen Umgang.
So findet man kaum "zickige" Frauen in Japan.
#111AuthorHans20 Dec 06, 14:34
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Nica,
> es wird aber so getan, als gebe es keinen akzeptablen Grund, warum Leute nichts trinken.
Wenn dieser Eindruck bei dir oder anderen entstanden ist, tut es mir Leid. Aber ich habe das ganz sicher nicht so gemeint und auch nicht aus Kates Ausführungen herausgelesen.

Meine Definition von Zickigkeit: Kompromisslos auf einem eigenen Standpunkt beharren, der meist emotional bedingt und logisch-sachlich für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist und die eigenen Interessen über Gebühr in den Vordergrund stellt. Dabei wird oft bewusst oder unbewusst die Strategie gefahren, möglichst unzufrieden und sauer zu wirken und zu demonstrieren, dass man andere überhaupt nicht respektiert, mit dem Ziel, dass die anderen um der Harmonie willen klein beigeben, weil ihnen das immer noch lieber ist als drei Tage Missachtung und schlechte Laune.

Männer können auch zickig sein, sind dies aber insgesamt viel seltener. Sie haben dafür andere Macken. :-)
#112AuthorSophil <de> (239990) 20 Dec 06, 14:47
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Männer können auch zickig sein, sind dies aber insgesamt viel seltener. Sie haben dafür andere Macken. :-)

Die machen uns doch aber liebenswerter oder ? *liebschau*
#113AuthorBloodflowers (270583) 20 Dec 06, 15:04
Comment
"Japanerinnen werden im Gegensatz zu westlichen Frauen von der Männlichkeit kaum "gehätschelt" und haben auch keinerlei Privilegien im täglichen Umgang. So findet man kaum "zickige" Frauen in Japan."

Naja, wenn man Frauen als unterlegen ansieht und behandelt (wie in Japan häufiger als in D. der Fall ist), bekommen sie tatsächlich keine Zickenallüren. Ob das aber der richtige Weg zur Zickenvermeidung ist...?

Ich glaube, Zickigkeit als Charakterzug ist das Ergebnis einer schlechten Erziehung. Mädchen, die von Anfang an soziales Verhalten und Respekt für andere vorgelebt und anerzogen bekommen, werden bestimmt jenseits der Pubertät keine Zicken. (Sagt mir, dass das kein Wunschdenken ist, ich habe zwei kleine Töchter!)
#114AuthorBirgila/DE (172576) 20 Dec 06, 15:14
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Ich werde nicht alle bisherige Anworten lesen, sondern nur meine auf meiner Erfahrung basierende Meinung verlauten:

Deutsche Frauen sind zwar zickiger als amerikanische, aber nur weil sie tatsächlich sagen, was sie denken und erwarten. Amerikanische Frauen wollen dasselbe (daß die Männer aufräumen, Zeit für ihre Familie nehmen usw.), aber sie sitzen herum und hoffen insgeheim, daß ihre Männer dies "irgendwie" mitkriegen werden. Dann kriegen sie Depressionen, weil die Männer von sich aus sich nicht ändern.
Die deutschen Frauen haben die Emanzipation etwas konsequenter verstanden und sagen geradeaus, was sie wollen. Das gilt halt als zickig. Finde ich persönlich aber OK, den es ist psychisch gesunder.
Es muß nur taktvoll geschehen.
#115Authorlyrebird20 Dec 06, 15:15
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@ Sophil: Das von dir beschriebene Verhalten kenne ich. Durch und durch bösartig. Familienzersetzend. Aber das ist schon mehr als nur zickig, finde ich. Und bestimmt nicht auf ein Land beschränkt :-)
#116Authornja20 Dec 06, 15:43
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"Deutsche Frauen sind zwar zickiger als amerikanische, aber nur weil sie tatsächlich sagen, was sie denken und erwarten."

Guter Punkt. In Deutschland darf man ja Kritik und anderes Negatives einfach so herumblöken wie man will. Das geht in Nordamerika (noch) nicht so einfach. Das macht das Leben dort in diesem Punkt auch oft so viel angenehmer :-)
#117AuthorBirgila/DE (172576) 20 Dec 06, 15:53
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Yeah, we American women bite our tongues while the German ladies purse their lips.
I don't mind if the German women stay zickig forever... my German husband will never regret having an Ami-wife.
#118AuthorNever try to change men!20 Dec 06, 18:25
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oh je, was fuer ein thema......what a subject
#119AuthorMoniMaus (271877) 20 Dec 06, 19:40
Comment
you don't have to change men. Just change your own behaviour. Too much tongue biting is bad for your health :-)

Übrigens habe ich heute beim Verlassen der Firma eine gesehen. Eine Zicke, meine ich. Sie war überaus blond, trug ein cremefarbenes Mäntelchen, maximal Größe 34 und parkte ihren Mercedes quer über den Fußweg, den ich gerade betreten wollte. Ein kurzer angeekelter Blick auf meinen Anorak und selbstgestrickten Schal und weg war sie.
Ich dachte, das ist die Sorte Person, über die hier geredet wird.
#120Authorrosanna (242941) 20 Dec 06, 20:27
Comment
rosanna...das war keine zicke....das war ne bitch....lol
#121AuthorMoniMaus (271877) 20 Dec 06, 20:37
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Das ist nicht eine Zicke, sondern eine Zecke.
#122AuthorTGJ2U20 Dec 06, 22:26
Comment
Birgila (114):
Da bist Du zumindest teilweise der Klischeevorstellung von der devoten Japanerin (Asiatin) aufgesessen. So einfach ist das doch nicht. Japanische Frauen denken meist sehr pragmatisch im Gegensatz zu ihren männlichen Gegenstücken. Das hat Geschäftsverhandlungen mit Japanerinnen recht unkompliziert gestaltet. Ich hab mich nur einmal mit einer Japanerin in der Wolle gehabt, nicht wirklich ernsthaft. Da bin ich als Verlierer aus dem Ring gestiegen. Japanerinnen bekommen Dinge die sie wollen eher mit Ruhe und Sachlichkeit als andere Frauen mit Zickerei.
Damit`s nicht allzulang wird, mach ich jetzt Schluss:-)
#123AuthorHans21 Dec 06, 07:18
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Hans, ich habe sicherlich ein Bild von Japan, das etwas veraltet ist. Die Freundin meiner Tante ist dort verheiratet und lebt seit über 30 Jahren dort. Mein Bild speist sich also aus den Erzählungen einer Person der "älteren" Generation. Wenn junge, moderne Japanerinnen besser dran sind, ist das ja nur gut!
#124AuthorBirgila/DE (172576) 21 Dec 06, 08:12
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Birgila:
Meine Erfahrungen gehen auch in die frühen 70-er Jahre zurück. Als Frau einen japanischen Mann zu heiraten, gehört auch heute noch zu den Hochrisikounternehmen. Da spielen Mentalitätsunterschiede eine Rolle.
Japanische Frauen sind oft emotional sehr unabhängig von ihren Männern.
Natürlich ist das Land sehr vielfältig. Für viele Japanerinnen geht Problemlösung (in ihrer Situation) vor jammern. Auch dann, wenn Jammern berechtigt wäre.
Ich habe vier Jahre in Japan (Tokyo/ Ashiya (bei Kobe) gelebt.
#125AuthorHans21 Dec 06, 08:25
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Ich kenne nur ein bekanntes japanisches Sprichwort über Zicken: "Tsike tsa kezi ketsake hoi, hoihoi!" Ich habe aber leider vergessen, was es bedeutet. ;-)
#126AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 09:42
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Es heisst:
Je kleiner die Titten, desto grösser die Zicke.

#127Author;o)21 Dec 06, 09:52
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Ach so! Ich dachte schon, es heißt: "Soll'n es viele Zicklein werden, gib's Heu den Ziegen, nicht den Pferden." Aber mein Japanisch ist nicht besonders gut.
#128AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 10:06
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Und jetzt dämmert mir auch, warum mich meine japanischen Geschäftspartner und besonders -partnerinnen immer so komisch ansehen, wenn ich das ins Gespräch einflechte.
#129AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 10:13
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Obwohl seit Anfang meines Lebens in Deutschland wohne, waren alle (!) meine Freundinnen Ausländerinnen (Spanierin, Österreicherin, Engländerin). Das kann nun entweder ein Zufall sein oder ich habe einen Xenofimmel. Am wahrscheinlichsten ist für mich aber, dass deutsche Frauen wirklich zickiger sind.

Wenn man bspw. eine Französin anspricht, dann wird sie leicht rot, erzählt von ihrem Leben, man selbst erzählt von seinem. Das was man an ihr toll und nett findet, findet sie an einem toll. Bei deutschen kommt als erstes so eine "Was will der denn jetzt"-Reaktion, am besten noch mit abfälligem Kopfschütteln zur zufällig neben ihr stehenden besten Freundin.

Es wundert mich übrigens auch nicht, dass Deutschland so kinderlos ist. An den Männern liegt es meiner Auffassung nach weniger. Egal welchen Mann ich frage, alle lieben Kinder. Frauen sicher auch, aber da steht die "Selbstverwirklichung" im Vordergrund (Mädels, das ist etwas anderes als Emanzipation!). Sprich: Der Mann wird als Erzeuger der Kinder und als Geldinshausbringer aufgefasst. Da dürfen sich die Damen nicht wundern, wenn der Mann irgendwann zu einem Al Bundy verkommt.

Das Verhalten habe ich bei fast noch keiner Ausländerin erlebt.

Achja: Ausnahmen gibt es natürlich auch.

Noch ein Tipp: 99 % aller Männer hassen (!) Zicken. Wenn Ihr bei einem Mann landen wollt, dann müsst Ihr Euren netten Kern zeigen. Den haben alle, nur macht es einem die deutsche Gesellschaft leicht, ihn zu unterdrücken.
#130AuthorJan21 Dec 06, 13:31
Comment
Achja, wenn ich schon bei Tipps bin:

Frauen denken meist, sie landen bei Männern, wenn sie sich in den "Business-Hosenanzug" zwängen, der ja soo dynamisch wirkt. Da kriegen sie aber sofort den Zickenstempel, aber sicher keine Verabredung.

Eher geht schon die Verkleidung in Richtung Minirock aus Leder. Da denkt zwar jeder Mann (ist die billig), aber vielleicht nimmt er sie doch mit nach Hause. Sicher aber nicht für eine Beziehung.

Jetzt der Tipp: Fast jeder Mann sucht die liebe Freundin, die mit einem gemeinsam Kaffee trinkt, die ein Baumwoll-T-Shirt mit kleinen Blümchen drauf trägt. Wenn der Mann denkt "Man, die ist aber lieb (!)", dann kommt sie beim Mann an.

Welche Frau auch immer in die Welt gesetzt hat, zickig wäre auf Männer anziehend. Sie hat der Frauenwelt keinen Gefallen getan.
#131AuthorJan21 Dec 06, 13:39
Comment
Übrigens kommt man mit tollen Ratschlägen als Mann auch super bei Frauen an!! Bruhaahahahahaha (Letzteres habe ich geklaut, ich geb's zu.)
#132AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 13:48
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Hmmm... der Kommentar von Jan gibt mir zu denken. Mein Freund hat mir neulich gesagt, das er mit mir zusammen ist, weil er "was zum liebhaben wollte". Scheint also zu stimmen.
#133Authorbienchen (de) (236808) 21 Dec 06, 13:55
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Bienchen, warum legst du dir dann einen so superzickigen Namen zu? Bruhaahahahahaha...
Sorry, habe heute einen Clown gefrühstückt. ;-)
#134AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 13:58
Comment
Andererseits hat eine Freundin von mir mal überlegt, vielleicht etwas zickiger zu werden. Sie ist nämlich lieb und natürlich und pflegeleicht (und durchaus gutaussehend!) - hat aber irgendwie immer Pech mit den Männern. Und "zickigen" Frauen in ihrer Umgebung liegen die Männer quasi zu Füßen.
Ich hab ihr dennoch davon abgeraten, zickig zu werden ;-)
#135Authordie 17 (236312) 21 Dec 06, 13:58
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Hmm - ich bin Österreicher und meine Freundin ist Deutsche. Und sie ist _keine_ Zicke, sonst wäre sie nicht meine Freundin :)
#136AuthorChris_791 (AT)21 Dec 06, 14:02
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Ich fürchte, dass Frauen in Deutschland die Emanzipation falsch verstehen.

Während es bspw. in Frankreich heißt, dass man wieder Frau sein darf, die aber wenn sie will das gleiche machen kann wie ein Mann, wenn sie denn will, so versteht die deutsche Frau darunter oft Männerhass und Überlegenheit. Beides widerspricht aber sicher der Natur einer Frau. Sie kann sich ja gerne dazu zwingen, nur kommt sie damit eben nicht an und wirkt frustriert.

Emanzipation bedeutet für mich ein Miteinander auf Augenhöhe, bei dem jeder und jede ihre natürliche Stärken so entfaltet und hofft, dass der Partner die Schwächen ausgleicht. Das ist paarindividuell.

Laut Emma sind immerhin 2/3 aller Männer inzwischen für eine Emanzipation. Das restliche Drittel ist vermutlich nur dagegen, weil es denkt, Frauen wollten ihnen ans Bein pissen. Und genau das tun viele eben, wenn sie Männer ausnutzen, sich immer nur einladen lassen, für lange Beziehungen nicht zur Verfügung stehen, trotzdem aber nur halbtags arbeiten wollen, wenn der Mann dann doch den 12-Stunden-Tag hat und dann auch noch jammern und sich einreden lassen, dass Kinder etwas Schlimmes sind. Selbst schuld.
#137AuthorJan21 Dec 06, 14:07
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Ein denkender Mensch kann wohl nichts gegen die Gleichberechtigung einzuwenden haben. Was ich nicht vertrage, sind jene Kampf-Emanzen, bei denen man sich bei Beginn des Gesprächs erst einmal dafür entschuldigen muss, dass man ein Mann ist.
#138AuthorChris_791 (AT)21 Dec 06, 14:17
Comment
zu Kommentar 135: Genau das hab ich mir auch schon überlegt...ich betrachte mich durchaus als nett und pflegeleicht und lerne ja durchaus immer wieder mal einen Mann kennen...aber seit einigen Jahren entpuppen die sich dann immer wieder als Typen, die völlig verzweifelt ihrer zickigen Ex-Freundin nachhängen und nicht von ihr loskommen...und in mir nur ein "Trösterle" suchen...ein Teufelskreis.
#139Authordie Unzickige21 Dec 06, 14:28
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@Jan
Deine Ratschläge sind sicherlich nicht kontraproduktiv, aber durchaus mit Vorsicht zu geniessen. Einen Mann der eine Frau sucht die lieb ist und nett bestickte T-Shirts trägt ist nicht was für jede.
Eine vielschichtige und komplexe Persönlichkeit zieht ganz andere Männer an als eine Frau die gleich von ihrem letzten Urlaub auf dem Reiterhof erzählt.
Ich glaube nicht, das jede (heterosexuelle) Frau eine feste Beziehung will - geschweige denn, dass die betroffenen Frauen auch jeden Mann wollen der bereit ist die Blümchen auf ihrer Bluse anzuhimmeln. :-)
#140AuthorNetzspannung21 Dec 06, 14:30
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@ die 17
> Sie ist nämlich lieb und natürlich und pflegeleicht (und durchaus gutaussehend!) - hat aber irgendwie immer Pech mit den Männern. Und "zickigen" Frauen in ihrer Umgebung liegen die Männer quasi zu Füßen.

Hmm... ich will deiner Freundin ja nicht zu nahe treten, aber ihren Misserfolg bei Männern würde ich da ganz sicher in anderen Ursachen suchen als bei fehlender Zickigkeit. Sie ist vielleicht zu schüchtern, zu langweilig, zu introvertiert, zu dumm, was weiß ich, aber ganz sicher nicht zu wenig zickig.

Na ja, wenigstens nicht, wenn meine Präferenzen bei Frauen halbwegs repräsentativ für die Männerschaft sind. Mich turnen zickige (gemäß meiner obigen Definition) Frauen ab. Ich bin ein rational denkender Mensch und ich mag Menschen, die sich emotional gesteuert sachlicher Argumentation entziehen, einfach nicht leiden. Das kann noch so viel Schönheit und Charme nicht wettmachen.
#141AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 14:36
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Noch'n Rat: Vorsicht bei Baumwollshirts mit kleinen Blümchen, das sind nämlich Schlafanzugoberteile.
#142AuthorSCNR21 Dec 06, 14:37
Comment
@Sophil (ich muss mir übrigens immer wieder klar machen, dass Du männlich bist, Dein Nick ist einfach zu weiblich): Klar, das weiß ich auch, dass es nicht an ihrer mangelnden Zickigkeit liegt. Es kam ihr ja nur der Gedanke...
Und übrigens ist sie
- intelligent
- überhaupt nicht schüchtern oder introvertiert
- schon gar nicht langweilig

Man könnte ihr vielleicht vorwerfen, dass sie sich (aus welchen Gründen auch immer) die falschen Männer aussucht - es gibt nämlich durchaus viele, die sich für sie interessieren. Aber da fehlt offenbar der berühmte Funke.
#143Authordie 17 (236312) 21 Dec 06, 14:40
Comment
@17, wie sieht denn deine Freundin aus? Einem Mann bringt das nichts, wenn eine 100kg schwere Frau sagt "Aber ich bin klug!". Genauso wenn ein männlicher Waschlappen sagt "ich bin doch nett!".

(Ich habe seit meinem ersten Post hier, 'ne Menge zugelernt :-) Ich bin jetzt nicht mehr Mr. Nice Guy, sondern Mr. Ain't No Time. Und es wirkt wie Wunder ;) )
#144AuthorCaptain (236655) 21 Dec 06, 15:11
Comment
@ heinz: Wieso ist denn mein Name "superzickig"?
#145Authorbienchen (de) (236808) 21 Dec 06, 15:14
Comment
@Captain: Siehe Beitrag #141 - durchaus gutaussehend.
#146Authordie 17 (236312) 21 Dec 06, 15:15
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"Sich rar machen" war schon immer ein guter Tipp, und zwar für Männlein und Weiblein.

Erstere, ach ach ach, schaffen das nur leider nicht so gut oder halten es nicht so lange aus - schon weil sie ja von Mutter Natur als die Jäger definiert sind, die dem Wild hinterher zu laufen haben.

Demgegenüber brauchen die Sammlerinnen (in diesem Falle OHNE großes Zwischen-i) nur zu warten, bis die Früchte groß genug sind und die Pilze aus dem Boden kommen ;-)
#147Authorweißnix (236288) 21 Dec 06, 15:16
Comment
Quatsch, das war ja Beitrag #135 ;-)
#148Authordie 17 (236312) 21 Dec 06, 15:16
Comment
@bienchen - ich erlaube mir, an heinz' Stelle einzuschieben, dass Dein Nick wirklich sehr nett klingt, dass man aber nie vergessen sollte, wozu auch noch so süße Bienchen bei Aufregung fähig sind...
#149Authorweißnix (236288) 21 Dec 06, 15:18
Comment
@ Jan, ich denke, dass du recht stark pauschalisierst. Ganz so schwarz-weiß ist die Welt dann doch nicht. Ich zum Beispiel kann mit einer lieben netten Frau mit Blümchen-T-Shirt überhaupt nichts anfangen.

Zum einen kann ich mit Blümchen-T-Shirts nichts anfangen. :-) Aber vor allem soll sie nicht einfach nur lieb sein. Sie soll durchaus eine eigene Meinung haben und die auch vertreten und mit mir darüber streiten.

Aber eben nicht zickig sein, das heißt
- Meinungsverschiedenheiten sollten sich auf die wichtigen Dinge beschränken und sich nicht um jeden Sch...ß drehen.
- sie sollten den Standpunkt und die Interessen des jeweils anderen angemessen berücksichtigen.
- Sie sollten sich Sachargumenten bedienen und nicht irgendwelchen Befindlichkeiten.

die 17,
vielleicht ist das das Problem bei deiner Freundin: Sie ist lieb, aber zu angepasst? Nee, wird sie wohl nicht sein, so wie du sie beschreibst.

Ich kenne auch so eine, sie ist nett und humorvoll und sympathisch und hübsch, aber sucht sich immer nur Männer, die einfach nicht zu ihr passen. Sie ist recht intelligent, hat sich aber immer eher einfach gestrickte Machos gesucht, und die haben alle irgendwann festgestellt, dass sie mit einer Frau, die spürbar intelligenter ist als sie selbst, nicht klarkommen (sonst wären sie ja keine Machos).
Es hätte auch andere Männer gegeben, aber die will sie aus irgendwelchen Gründen nicht. So ist sie in all den Jahren schon weit über 40 geworden und musste den Traum von der Familie mit Kindern inzwischen endgültig begraben.

(Warum nur halten mich immer alle für weiblich? Phil ist doch eindeutig ein männlicher Name, oder? ;-)
#150AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 15:19
Comment
@17, dann ist deine Freundin zu einfach zu gewinnen. Sie muss ihren Auserwählten mehr das Gefühl geben, dass sie sie verlieren können, denn anscheinend probieren die Männer ihre verlorenen Exs zurückzugewinnen.
#151AuthorCaptain (236655) 21 Dec 06, 15:20
Comment
@ weiß nix: Hihi. Aber irgendwie müssen sich ja auch die lieben Bienchen ab und zu wehren können.
#152Authorbienchen (de) (236808) 21 Dec 06, 15:22
Comment
Bin ich jetzt erleichtert oder beunruhigt, dass in diesem Faden offen zugegeben wird, dass auch ausgewachsene Männer die Psycho-Spielchen nicht lassen können? :-)
Am besten wir bestellen uns alle den Titel "Frauen sind von der Venus und Männer voll für'n Ar***" (oder so ähnlich) und können nach dieser Lektüre zwar immer noch nicht zivilisiert miteinander umgehen, wissen aber wenigstens warum.
#153AuthorNetzspannung21 Dec 06, 15:30
Comment
@Captain: Nene, es ist eher so, wie (So)phil *gg* schreibt. Meine Freundin sucht sich auch die falschen Männer aus - nicht unbedingt schlicht gestrickte Machos, aber bindungsunfähige Typen oder Männer, die sie ausnutzen. Tja, und diejenigen, die es gut und ehrlich mit ihr meinen, will sie nicht.
#154Authordie 17 (236312) 21 Dec 06, 15:31
Comment
@Sophil - zu Deinem Nick ♂ / ♀ : mir passierte das in meiner ersten LEO-Zeit auch immer wieder.

Noch nie daran gedacht, dass Sophie einer der richtig in Mode stehenden Mädchennamen ist, und dass der Phil(ipp) hinter dem So irgendwie untergeht ?
#155Authorweißnix (236288) 21 Dec 06, 15:32
Comment
Danke, weißnix, und natürlich, liebe bienchen, war mein scherzhaft gemeinter Kommentar über deinen Nick ironisch gemeint! Was sollte niedlicher als "bienchen" sein - außer vielleicht noch "blümchen"? Das drückt für mich jedenfalls das absolute Gegenteil von Zickigkeit aus und hat mich eher an Jans Baumwoll-Blümchen-T-Shirt erinnert.

Dein Kommentar zuvor hörte sich aber so an, als ob du zu dir selbst sagtest: "Hm, vielleicht sollte ich mal an meiner ausgeprägten Zickigkeit arbeiten!" Ich habe einfach den Kontrast eines "superzickigen Bienchens" sehr komisch gefunden und einen (vielleicht schlechten, weil nur mir selbst einleuchtenden) Scherz machen wollen. Tschuldigung, wenn das falsch rüberkam!
#156AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 15:34
Comment
@Sophil: Ich zumindest verbinde mit deinem Namen nichts Weibliches. "Emil" ist ja auch nicht weiblich, nur weil's eine Emmy gibt!
#157AuthorHenk L. (244857) 21 Dec 06, 15:38
Comment
@Netzspannung, wenn man nur die Wahl hat zwischen Askese und Metamorphose, dann ziehe ich gerne die Verwandlung von Mr. Nice Guy zum Mr. Ain't No Time vor. ;)
#158AuthorCaptain (236655) 21 Dec 06, 15:41
Comment
@weißnix, natürlich habe ich darüber nachgedacht.

Noch nie darüber nach gedacht, was die Zeichenfolge aus Semikolon, Minuszeichen und sich schließender Klammer bedeutet? ;-)
#159AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 15:42
Comment
@Sophil - kalt erwischt !
#160Authorweißnix (236288) 21 Dec 06, 15:44
Comment
Wann ist denn eine Frau "lieb"? Wenn sie auch dem größten Langweiler scheinbar interessiert zuhört, abends das warme Abendessen bereithält, eine Patenschaft für ein armes Negerkind hat, und sich immer und gerne sozial voll einbringt? Frauen sollten aufhören "lieb" zu sein. Lieb ist fad, lieb ist harmlos, lieb ist der Yorkshire-Terrier meiner Tante. Frauen sollen interessant sein, eine Herausforderung, eine Bereicherung. Jawoll.
#161AuthorBirgila/DE (172576) 21 Dec 06, 15:47
Comment
@Birgila, liebe Frau = kooperative Frau ;-)
#162AuthorCaptain (236655) 21 Dec 06, 16:05
Comment
Muss denn, Birgila, die Alternative zu "lieb" immer anstrengend sein ?
#163Authorweißnix (236288) 21 Dec 06, 16:05
Comment
Ich bin dafür, dass jeder das nimmt, was ihm gefällt, ob nun lieb oder nicht, Zicke oder keine. Ich frage mich in letzter Zeit, ob ich mit zu viel Desinteresse an meinen Mitmenschen durchs Leben gehe, oder ob man das irgendwie anders - positiver - bezeichnen kann, dass ich der Meinung bin: Macht alle, was ihr wollt, wenn's euch glücklich macht und ihr damit niemandem wehtut, was auch immer das sein mag. Gibt's eigentlich ein sprachliches Gegenteil zu einer Zicke? Goldhamster?
#164AuthorCath (nicht eingeloggt)21 Dec 06, 16:14
Comment
Hallo zusammen,
interessante Diskussion, bei der ich gerne auch noch einen Aspekt anbringen würde, der komischerweise noch nicht angesprochen wurde (es sei denn, ich hab' was übersehen): Könnte es nicht auch sein, dass manche Frauen dann zickig werden, weil Männer sich ihnen gegenüber schlecht benehmen? Wie viele Männer (und manchmal auch Frauen) überschreiten denn im Umgang mit Frauen mit der größten Selbstverständlichkeit Grenzen und wundern sich dann, weshalb sie damit bei emanzipierten Frauen abblitzen? Beispiel: Eine Frau unterhält sich in einer Kneipe mit einer guten Freundin, trinkt womöglich ein Bier (!) und amüsiert sich gut. Die Mädels sind nett, jung, hübsch und haben Spaß miteinander - und schon kommen irgendwelche Männer auf die Idee, diese Mädels anzusprechen - wäre ja sicher nett, die näher kennen zu lernen (oder was auch immer in deren Köpfen - hoffentlich Köpfen - vor sich geht). Da gehört wirklich eine große Portion Charme dazu, damit das bei den Frauen gut ankommt - schließlich stören solche Männer die Frauen zunächst einmal und bekommen dann halt eine Abfuhr. Um sich dann zu sagen: Was für Zicken!

Ich gebe zu, dass es öfters ein Problem ist, als Frau speziell Männern gegenüber den richtigen Ton zu treffen, aber das Ding ist: Das trifft auch umgekehrt zu, nur habe ich bisher noch nie erlebt, dass sich Männer mal darüber Gedanken machen.

Zur Eingangsfrage: Ich habe auch den subjektiven Eindruck, dass das in Deutschland besonders weit verbreitet ist, vielleicht, da jammern und Miesepetrigkeit hier auch stereotypisch besonders weit verbreitet ist. Mit Männern in einigen anderen Ländern komme ich deutlich besser klar, da der übliche Umgang (als kulturelle Gepflogenheit) anderes zulässt: charmant und flirtend in Frankreich (was weit über das hinausgeht, was in Deutschland möglich ist, aber sich in deutlichen Grenzen bewegt), ironisch-kumpelhaft in Großbritannien, eher laut und partymachend in spanischsprachigen Ländern, und auf andere Weise faszinierend im Umgang mit einer Reihe anderer Nationalitäten. In Deutschland ist der Umgang m. E. nach eher etwas ernster, und wenn dazu Grenzüberschreitungen von männlicher Seite kommen, rutscht der Umgang halt leicht ins zickige ab. Unabhängig vom Alkoholgenuss.
Was meint ihr?
#165Authornightingale21 Dec 06, 16:16
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@nightingale: I've mentioned it. In post #2... thanks for bringing that up again, cause I agree with you 100%.
#166AuthorKatKat (272518) 21 Dec 06, 16:28
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Birgila, ja genau das verstehe ich unter "lieb". Und wie gesagt, damit kann ich wenig anfangen - andere Männer mögen das anders sehen. :-)

Aber das ist ja keine eindimensionale Skala, an deren einem Ende "lieb" und am anderen "zickig" steht. Da gibt es auch noch eine Menge anderer Ausprägungen bei Frauen zu beobachten, die durchaus nicht uninteressant sind ...
#167AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 16:31
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Weil ich es in diesem Forum so häufig lese und bei den Amerikanern hier sicherlich auch mal ein Afro-Amerikaner dabei sein könnte (wie in meinem Fall):
Das Wort "Neger" (oder Negerkind) wird nicht immer so freundlich verstanden, wie es sicherlich in den meisten Fällen gemeint ist. Wenn Weiße weiß sind, sind Schwarze auch schwarz.
Das ist überhaupt nicht böse gemeint (genau so wenig wie Beitrag # 161), sondern nur aufklärend.

Danke und ein Frohes Fest!

#168AuthorNetzspannung21 Dec 06, 16:50
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Ich finde, zwar auch, dass im Vergleich zu manchen anderen, vorwiegend osteuropäischen (und ebenso emanzipierten) EU-Staaten, die deutschen Frauen zickiger sind. Am schlimmsten ist es aber wohl in den USA: Wie sie sich schminken, rosa Bras tragen. Leider sind auch in Deutschland zunehmend Britney & Co. Vorbilder. Überhaupt ist eine Gesellschaft wenig wert, in der 90 % der Jugendlichen glauben, es sei das Größte, durch diese Superstar-Sendungen berühmt zu werden. Früher war es das Größte, die Bildungsleiter bis Professor oder Unternehmer aufzusteigen. Diese Zeiten sind wohl vorbei. Heute zählen Vordergründigkeiten, bei Frauen ausgedrückt durch Zickigkeit, bei Männern durch Alkoholprotzerei.
#169AuthorTorben21 Dec 06, 16:58
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Torben, es wäre offensichtlich, wenn du mal definiertest, was du unter "Zickigkeit" verstehst. Wir scheinen davon völlig unterschiedlich Auffassungen zu haben.
#170AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 17:04
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Hm ... als Nachtrag: Meine Aussage liest sich vielleicht etwas zu pauschal. Ich will nicht Nicht-Deutsche romantisieren und Deutsche verteufeln. Der Umgang ist tendenziell jeweils ein anderer, das ist alles. Männer aller Herkunft und Hautfarbe können Frauen im Rahmen von bestimmten Grenzen behandeln oder eben darüber hinausgehen - und in letzterem Fall kommt dann bei mir persönlich und sicherlich auch bei anderen sonst gar nicht zickigen Frauen die Zicke doch zum Vorschein. Die Grenzen sind natürlich je nach (spontaner) Sympathie noch dazu unterschiedlich gesetzt ... (Noch ein Beispiel: Wenn ein junger, netter Kollege, mit dem ich mich bei diversen Firmenfesten bereits nett unterhalten habe, mich einlädt, nach der Arbeit ein Bier trinken zu gehen, bin ich gerne dabei; wenn ein fünfzigjähriger Kollege mit Bierbauch, mit dem ich mich ein Mal zehn Minuten über Reparaturmöglichkeiten unterhalten habe und dem ich sicherlich kein privates Interesse signalisiert habe, mich im Anschluss in die Oper einlädt, kann ich es überhaupt nicht fassen und fühle mich geradezu belästigt ... Ist nachvollziehbar, oder? Außer vielleicht für Männer dieses Schlags ...)
#171Authornightingale21 Dec 06, 17:04
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... reiche ein "hilfreich" zwecks Einfügung hinter "offensichtlich" nach ...
#172AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 17:05
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Ich hatte geschrieben, dass Frauen statt "lieb" lieber interessant, herausfordernd und bereichernd sein sollten.
weißnix folgert daraus: "Muss denn, Birgila, die Alternative zu "lieb" immer anstrengend sein ?"

Heißt das, weißnix, dass du eine Frau anstrengend findest, wenn sie dir auf Augenhöhe begegnet, und für dich mehr sein möchte als dein Kuscheltierchen?
#173AuthorBirgila/DE (172576) 21 Dec 06, 18:28
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Birgila, ich glaube schon, dass das für viele Männer anstrengend sein kann.

Die Frauen sind da auch nicht ganz unschuldig dran. In ihrem tiefsten Inneren wollen ja doch viele Frauen den Superhelden, zu dem sie aufschauen und den sie bewundern können.

Einen Mann haben, zu dem man aufschauen kann, und gleichzeitig auf Augenhöhe sein - das ist schon ein schwieriger Spagat. :-)

Und für Männer ist das dann schon anstregend, denn auch wenn ihre tatsächliche Frau da realistisch ist und sich auch mit einem ganz normalen Mann auf Augenhöhe zufrieden gibt, verspüren die Männer doch ständig den Druck, ein klein bisschen Superheld zu sein. Das ist natürlich leichter mit so einer "lieben" Frau, die einen nicht ständig auf die Probe stellt, und ihm so wenigstens das Gefühl gibt, diesen (vermeintlichen oder realen) Anspruch zu erfüllen.
#174AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 19:04
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Da muss ich Sophil ganz recht geben. Frauen teilen links und rechts 'shit tests' aus, um zu sehen, ob der Mann dominant/ein Superheld ist. Beim kennenlernen an der Bar läuft der shit test vielleicht so ab: "Ok, lass uns in den anderen Club gehen, wo die heißen Kerle sind." Um diese shit test zu bestehen, muss die Antwort so lauten: "Langweilig, was soll ich mit heißen Kerlen?!", "Ok, bis später!" oder "Ok, aber nur wenn ich die gratis Drinks von den Kerlen kriege, wenn sie mit dir sprechen" Diese Tests oder Herausforderungen, wie Birgila sie nennt, sind irgendwie anstrengend.
#175AuthorCaptain (236655) 21 Dec 06, 19:20
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@Birgila: "Ich hatte geschrieben, dass Frauen statt "lieb" lieber interessant, herausfordernd und bereichernd sein sollten."

Das klingt ja so, als ob "lieb" die Attribute "interessant, herausfordernd, bereichernd" ausschließt. "Lieb" ist doch nicht "treudoof", sondern eine von vielen möglichen positiven Eigenschaften. Und kann m.E. durchaus zusammen mit den Eigenschaften "interessant, herausfordernd, bereichernd" auftreten.
Freilich, wenn jemand nur "lieb" ist und sonst gar nichts... (dann würde ich allerdings auch nicht mehr "lieb" sagen) ;- 9

@Netzspannung: ich hatte Birgila's Formulierung "...eine Patenschaft für ein armes Negerkind hat..." eigentlich als bewusst so gewählt verstanden, um den vordergründigen, demonstrativen Charakter, der solch oberflächlicher Wohltätigkeit manchmal zu Grunde liegt, zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Motto: "Um 'lieb' zu sein, musst Du folgende Dinge tun: ..."
#176AuthorUlrich05 (236177) 21 Dec 06, 19:31
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Ulrich, ich finde schon, dass "lieb" stark mit "treudoof" einhergeht. "Lieb" ist ja vor allem ein Attribut für Kinder. Wenn ein Kind immer macht, was die Erwachsenen wollen, sich anpasst und nicht aufmuckt, dann ist es "lieb". Oder Haustiere: Ein "lieber" Hund ist einer, der nie bellt und nie beißt und immer brav gehorcht.

Viel anders kann ich "lieb" auch in Zusammenhang mit Frauen nicht interpretieren.

Wäre mal interessant, deine Definition von "lieb" zu erfahren.

(PS: Bitte nimm sofort diesen hässlichen Apostroph zurück! Ich bemühe mich ja um orthographische Toleranz, aber das geht zu weit! ;-)
#177AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 19:47
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Dass sich hier alle so über "lieb" ärgern. Mit lieb ist weder treudoof noch anbiedernd gemeint, sondern einfach lieb. Ich hätte auch "nett" schreiben können, nur wäre die Blümchen-T-Shirt-Metapher dann nicht so lustig gewesen.

Wenn man den Alltag mit jemandem meistern, dann ist Zickigkeit nicht erwünscht. Bei mir jedenfalls. Jeder soll sich aber entfalten und dem anderen zuhören. Das meine ich mit Augenhöhe. Jeder aber auf seine Art. Männer sind keine Frauen und umgekehrt auch nicht.
#178AuthorJan21 Dec 06, 19:54
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Jan, "nette" Frauen tragen aber keine Blümchen-T-Shirts. Oder wenigstens nicht mehr als nicht-nette.

Blümchen-T-Shirts werden eindeutig von "lieben" Frauen bevorzugt. In meiner Welt jedenfalls. ;-)
#179AuthorSophil <de> (239990) 21 Dec 06, 19:58
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@Sophil: "Bitte nimm sofort diesen hässlichen Apostroph zurück!"
Also, das kam so: ich war nur ganz kurz aus dem Zimmer, da hat mir doch meine Frau hinter meinem Rücken diesen Apostroph in mein Posting gesetzt. Das gibt noch Ärger. Ich würde doch Birgila's Namen niemals mit Apostroph schreiben!

Zu "lieb": wenn das bei Dir in der Nähe von "treudoof" angesiedelt ist, dann haben wir klar eine unterschiedliche Definition. Mein "lieb" steht für tolerant, nicht exzessiv irrational, ... na ja, eben "lieb". Nichts Negatives. Aber für sich allein wohl auch etwas substanzlos. Auf jeden Fall ist "lieb" kompatibel, d.h. kombinierbar, mit so gut wie allen anderen positiven Eigenschaften.

Ich würde allerdings die Bezeichnung "lieb" im "öffentlichen" Sprachgebrauch eher meiden. Passt irgendwie nicht. Ist für mich mehr ein Terminus "innerhalb" der Beziehung.
#180AuthorUlrich05 (236177) 21 Dec 06, 21:42
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Ich teile Birgilas Meinung bezueglich des Wortes lieb.
Lieb in Zusammenhang mit einer Frau von einem Mann gebraucht, impliziert fuer mich, dass die Frau keine eigene Meinung vertritt und immer zu diesem Mann aufschaut. Fuerchterlich!

Etwas anderes ist es, wenn der Mann von seiner lieben Frau oder von seiner geliebten Frau spricht. Aber die ist einfach lieb erweckt in mir die Assoziation eines Kissens, das sich von jedem in Form knuffen laesst und keine eigenstaendige Form kennt.

Und auch ich begreife nicht, wieso interessant, herausfordernd und bereichernd zumindest von weißnix mit anstrengend gleichgesetzt wird.
#181AuthorAGB (236120) 21 Dec 06, 21:53
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@AGB: Da muß ich Dir leider widersprechen (auch wenn es mir weh tut ...). ;-)
Einige Monate, nachdem meine Frau und ich uns flüchtig kennengelernt hatten, war ich für ca. zwei Wochen nicht in der üblichen Gruppe erschienen. Sie rief mich dann an, um mal zu hören wie es mir geht und ob ich eventuell krank sei. Das fand ich ganz lieb von ihr.
Das hatte nichts mit einer Abwertung ihrer Persönlichkeit oder beruflichen Qualifikation zu tun (meine Frau war zuletzt persönliche Assistentin des Geschäftsführers der deutschen Niederlassung eines namhaften britischen Getränkekonzerns). Also "lieb" ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit "naiv" oder "treudoof". ;-)
#182AuthorWolfman (236211) 22 Dec 06, 00:37
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Ich finde meine Freundin auch lieb. Ich verbinde aber unter diesem Begriff auch: herzig, zuckersüss =)

Lieb ist auch von der Art her, wie sie mit anderen umgehen.
Meine ex z.B. die war geil, aber nicht lieb. das heisst sie sah hammer aus, aber hatte nicht sooo ein herziges Gesicht.
#183AuthorMaster of Disaster22 Dec 06, 08:17
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So mancher Mann sucht südländisches Temperament und findet Zickigkeit.
Ansonsten beweist dieser Thread, dass jeder unter "lieb" und anderen Wörtern etwas anderes vertehen und sich prinzipiell doch einig sind.
Soweit meine ganz kurze Weihnachtspredigt (der erste Satz gehört naturürlich nicht dazu)
#184AuthorHans22 Dec 06, 08:24
Comment
Hello,

I'm a German girl and I'm not touchy.
In each world you can find so many
diffrent typs of women who are touchy too.

Some men in our country are also difficult
person.
#185AuthorSunny22 Dec 06, 08:44
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Hmm, vielleicht ist das "lieb" auch in Ö mehr verbreitet? "des is ganz a liabe" über eine Frau gesagt, heißt eigentlich, dass sie auf Parties lustig ist, im Beruf einen freundliche Mitarbeiterin, und ev. eine fürsorgliche Mutter. "lieb" ist unabhängig vom Ausbildungsgrad, beinhaltet aber nicht haarsträubende Dummheit, und schon gar nicht treuherzige Anhänglichkeit und übertriebene Bewunderung für den Ehemann. Aber liebevollen Umgang mit der Mitwelt. Dass "lieb" negativ sein könnte, darauf wäre ich nicht gekommen.
Sophil, ich stimmer dir in fast allen deinen Aussagen zu, aber :-) don't judge a book by its cover :-)
#186Authornja22 Dec 06, 09:02
Comment
äh, nehme ein n und ein r und sonstige von mir unentdeckte Morgenmuffelfehler zurück, bitte.
#187Authornja22 Dec 06, 09:03
Comment
Für mich ist eine liebe Frau, wenn nicht dauernd ich nach Schnick-Schnacken fragen muss, sondern es immer sie macht und will.
Mich so richtig aussaugt.
#188AuthorFenster22 Dec 06, 09:13
Comment
Könnte es sein, daß dein Freund weder internationalen als auch
innländische Erfahrungen mit den Frauen hat?

Alle Frauen sind gleich,
nur kriegt man sie nicht gleich.
Alle Frauen sind gleich,
nur begibt man sich nicht gleich.
Alle Frauen sind gleich,
aber nur eine gleich meine...
#189Author******22 Dec 06, 09:24
Comment
Nach weiterem Darübernachdenken sehe ich ein, dass es vom Kontext abhängt, was mit "lieb" gemeint ist. "Das finde ich lieb von dir." ist ganz sicher positiv - aber es geht da ja auch um ein konkretes Ereignis und nicht um einen Charakterzug.

Und "lieb" ist auch nicht in der Regel kein Widerspruch zu "intelligent". Im Zusammenhang mit anderen Eigenschaften genannt, kann "lieb" durchaus auch positiv gemeint sein. Aber so wie das oben dargestellt wurde ("einfach eine liebe Frau mit Blümchen-T-Shirt"), würde ich mich als Frau eher beleidigt fühlen - AGBs Kissen-Analogie passt da schon ganz gut.

Wenn ich in Annoncen lese, dass da jemand eine "liebe" Frau sucht, dann frage ich mich immer, wer sich davon angesprochen fühlt. Für mich klingt das nach "suche eine Frau, die mir das Leben so angenehm wie möglich macht und nicht aufmuckt."

Und wenn ich meiner Frau auf die Frage hin, was ich an ihr am meisten schätze, antwortete "Du bist lieb.", dann würde sie mir wohl binnen Sekunden das Gegenteil beweisen ... ;-)
#190AuthorSophil <de> (239990) 22 Dec 06, 10:30
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@ Sophil: Ja, bei den Annoncen hat es wirklich einen Unterton. Oft schwingt da aber Enttäuschung über fehlgeschlagene Beziehungen mit, nehme ich an, und die Hoffnung, Liebe zu erfahren.
Es wurden weiter oben Frauen erwähnt, die offenbar verliebt sein (eine Krankheit, die nach 2-3 Wochen vergeht :-)) mit Liebe verwechseln - klar, dass die Enttäuschung da nicht ausbleibt, auch beim jeweiligen Partner.
"Du bist a ganz a liabe" - ich würde das als generelles Lob auffassen. Was möchte deine Frau, dass du an ihr schätzt? Sauberkeit und Fleiß? :-)))))
#191Authornja22 Dec 06, 10:46
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.. also, ich betrachte es nicht als Abwertung wenn jemand von mir sagt, ich wäre lieb. Ich versuche eben, meine Meinung "lieb", also freundlich aber bestimmt, durchzusetzen. Dies ist meist schwerer als seinern Emotionen freien Lauf zu lassen, einfach rumzuschreien und den Anderen niederzumachen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß man mit einer freundlichen Geste oder einem Lächeln bei dem Durchsetzen seiner Interessen mehr erreichen kann als durch Rumgezicke.
#192Authorelfe (236235) 22 Dec 06, 11:05
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Ich, liebe Freunde, war heute, was sonst nicht meine Art ist, auch zickig. Essen für 4 Tage und 10 Leute kaufen (nur noch das ganz aktuelle, aber immerhin). Da drängelt sich im Obstladen (ja, da muss man anstehen, aber nur da gibt's die Goldrosinen und die Äpfel, die Tochter Nr. 1 als Lieblingsspeise ist) ein älterer Herr vor. Echt dreist. Aber außer meinem Unmut etwas lauter Luft zu machen, habe ich mich zurück gehalten - und alles noch vor dem Frühstück! Dann drängelt sich ein Knilch vor, der mir draußen schon aufgefallen war, weil er breit auf Rad- und Fußweg geparkt hatte, obwohl mehrere freie Plätze in unmittelbarer Nähe waren. Das hatte ich mit einem Kopfschütteln kommentiert, was ihm wohl nicht entgangen war, denn als ich anmerkt, jetzt sei ich aber dran, und nicht er, wurde er sofort ausfallend, erklärte mir, er könne parken, wo er wolle (Frage meinerseits: hat Ihnen noch nie jemand die Seite zerkratzt?), das wäre Terrorismus ('wohl eher seine Art zu parken'). Darauf hat er mir der Reihe nach soziale, sexuelle und psychische Schwierigkeiten vorgeworfen, laut und vor allen Leuten! Nachdem ich schließlich nicht mehr an mich halten konnte, habe ich ihm erklärt, es wäre unter meiner Würde, mich mit ihm auseinander zusetzen. Dann hat er mich im Auto verfolgt - bis vor die Polizeiwache - ich wollte gerade per Handy dort anrufen, als er merkte, wo wir standen, dann ist er abgedampft. Ein echte Psychopat. Aber viele im Laden halten mich bestimmt auch für zickig - und dass, obwohl ich nur einmal den Kopf geschüttelt habe, weil er Rad- und Gehweg zuparkte - schließlich bin ich sehr oft mit Rad und Hänger unterwegs uns ärgere mich massiv, wenn ich auf die Straße muss, weil mal wieder jemand bis vor die Theke fahren muss...
#193Authorkrazy_mom (D) (238333) 22 Dec 06, 11:41
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krazy_mom, das war ein Fall von lobenswerter Zickigkeit. :-)

Lass mich raten ... er fuhr sicher ein dickes, teures Auto, oder? Würde zumindest zu seinem Verhalten passen.
#194AuthorSophil <de> (239990) 22 Dec 06, 11:47
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@sophil: klar, 'ne schwarze E-Klasse.
#195Authorkrazy_mom (D) (238333) 22 Dec 06, 11:58
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Guten Tag,

ich möchte noch einmal kurz auf die letzte Aussagen unserer werten Forumsteilnehmerin elfe eingehen. Dabei geht es mir im Speziellen um den Begriff der Leere, deren Bedeutung, soweit nicht in- sondern außerhalb des Kant'schen Bildungskanons betrachtet, nicht selten an Strahlkraft verliert, während die durchaus kontrovers zu betrachtende Symbiose Mann/Frau/Family in diesem Zusammenhang eine andere Rolle spielt, da sie nämlich nicht nur in einer Hinsicht aus dem Rahmen fällt. Kurze Rede, langer Sinn: wer nicht zickig, die Polin. Ich denke, ihr wisst, dass die Betonung dabei auf "-in" liegt. Viele Grüße auch an sleipnir und Masterhocker! Eure Ulla
#196AuthorUlla22 Dec 06, 12:00
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Ihr habt recht - eine Frau kann etwas etwas Nettes tun, ohne dass der Kommentar "Das ist aber lieb von dir" oder "Du bist aber lieb" deshalb gleich einen negativen Beigeschmack hätte. Ich denke, "lieb" wird dann abwertend, wenn es einem als einziges einfällt, um eine Frau zu beschreiben. "Wie ist denn die neue Kollegin?" "Lieb." ("Oje, ist das ALLES?") Noch abwertender ist es, wenn über eine Frau gesagt wird sie sei "So eine ganz Liebe" - das geht dann schon stak in Richtung treudoof.

@Ulrich05, #176: du hast genau verstanden, wie es gemeint war :-)

@krazy_mom: sich ab und zu zickig verhalten und von Grund aus eine Zicke sein sind zwei Paar Stiefel. Manchmal MUSS frau einfach zicken, damit sie nicht ständig in die pfanne gehauen wird. Rumzicken macht mir ehrlich gesagt auch manchmal SPASS :-)
#197AuthorBirgila/DE (172576) 22 Dec 06, 12:29
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Mein Kommentar mit dem Reizwort "anstrengend" war insofern missverständlich, als ich nicht klar genug gesagt hatte, dass man ja nicht gleich ins andere (eben anstrengende) Extrem verfallen muss.

Wenn man das hier diskutierte "lieb" durch "liebenswert" ersetzen würde, oder durch "liebenswürdig", schlösse das doch wohl den Bezug auf "treudoof" aus.
#198Authorweißnix (236288) 22 Dec 06, 12:30
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Birgila, du hasst den blödesten Namen, der wo gibt!
#199AuthorKirgila22 Dec 06, 12:32
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*ggg* Blöde Namen muss doch man einfach hassen, du Trollchen.
#200AuthorBirgila/DE (172576) 22 Dec 06, 12:37
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"Wenn man das hier diskutierte "lieb" durch "liebenswert" ersetzen würde, oder durch "liebenswürdig", schlösse das doch wohl den Bezug auf "treudoof" aus."
Stimmt, weißnix. "Liebenswert" oder "liebenwürdig" kann man eigentlich gar nicht negativ verstehen.
#201AuthorBirgila/DE (172576) 22 Dec 06, 12:39
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Ein bisschen anstrengend kann natürlich auch sehr liebenswert sein. Ich bin seit fast 22 Jahren mit einer liebenswert-anstrengenden Frau verheiratet und weiß, wovon ich rede.
Sie ist mit drei im ausgewachsenen Zustand baumlangen Brüdern aufgewachsen und hat beizeiten, um nicht zu verhungern, lernen müssen, sich zu wehren. Die Brüder sind übrigens auch liebenswert, aber nicht sooo anstrengend. ;-)
#202Authorweißnix (236288) 22 Dec 06, 12:55
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@ulla (196. Beitrag)
Meinst Du mit Deiner Stellungnahme, daß man zickig sein muß, um nicht ein Putzfrauen-Mäuschen zu werden?
Nun ja, dazu habe ich, wie gesagt, aus eigener Erfahrung eine andere Meinung und bleibe auch dabei.

Die werte Forumsteilnehmerin
#203Authorelfe (236235) 22 Dec 06, 13:36
Comment
Aus meiner Sicht ist das mit dem "lieb" sein bei Frauen, im Prinzip das selbe wie bei Männern das "süss" sein.

Wenn eine Frau zu einem Mann sagt:"Oooh du bist aber süss"
dann heisst das meistens nur, sie mag ihn, will aber nichts von ihm (aus welchen Gründen sei erst mal dahingestellt).
Und bei einem Mann ist es genau dasselbe wenn ein Mann sagt:"Hey, die is aber lieb" dann sagt er im Prinzip auch nur "Sie ist nett, aber wollen tue ich trotzdem nichts von ihr"

Das hier ist nur meine Einschätzung, aber ich hoffe das meine Aussage richtig rüber kommt!
#204AuthorF.D.M. 200622 Dec 06, 13:43
Comment
Deine Aussage trifft genau zu. Ich habe die gleichen Erfahrungen gesammelt.
#205AuthorFrauenversteher12 Feb 07, 16:22
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