| Comment | MickeMuh und ihre Begleiter bekamen beinahe Stielaugen, denn im See zeigten sich erst eigentümliche Wirbel, dann bildeten sich Buchstaben, die sich dann endlich zu lesbaren und verständlichen Worten formten. WER STÖRT LA.KTHO HAT MAN DENN NIEMALS SEINE RUHE WAS WOLLT IHR, stand da deutlich zu lesen, wenn auch leicht verschwommen. Der Magier war gefunden. Ob er wirklich helfen konnte? Ehe einer aus der Gruppe antworten konnte, raschelte es im Dornbusch, den jetzt ein heftiges Zittern durchlief. Die Blüten waren so gruppiert, dass sie in etwa einem stilisierten Gesicht entsprachen. Das bemerkte aber erst nur Lyri, der ein hervorragender Beobachter war. Er wies seine Begleiter darauf hin. Da, wo dann die Augen sein mussten, öffneten sich am Dornbusch die beiden Blüten und drehten sich zu den Anwesenden hin. Die mittlere Blüte, die wohl den Platz der Nase einnahm, wurde etwas gerümpft (so kam es den Freunden zumindest vor), war sehr lang, gekrümmt und hing stark nach unten. Ein Tautropfen zierte die Spitze. Die allergrößte der Blüten, sehr schmal, etwas wulstig und lang, die quer unter der Nasenblüte lag, bewegte sich, öffnete sich aber nicht. Dann erklang ein vernehmliches Räuspern, das anschließend in einen grollenden Husten überging. Jetzt schmatzten die Blütenlippen. Hrrmmm, öch, grrrm, ach, ruuuuuch So, oder ähnlich entrangen sich den Lippen eigentümliche Geräusche. Kurz blieben die Lippen geschlossen. Dafür tat sich aber etwas dahinter. Wieder räuspern. Endlich öffneten sich die Blütenlippen. So, hrm, hrrm, jetzt dürfte es gehen, ich bin das seit Ewigkeiten nicht mehr gewohnt! Fortsetzung folgt!
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