äÄöÖüÜß

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Monophthonge
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çʤŋʃʀʁʒ
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Monophthonge
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Konsonantensystem
ŋθʃʒçʍɹɻɫɾ
Diakritische Zeichen
ˈː
 
leo-ende

TopicPronunciation of German Geographical Names72 replies    
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What are some other German place names that would be difficult for non-natives to know how to pronounce correctly given only their written form, e.g.

Dresden (long e before two consonants)
Berlin (long i, does not rhyme with "bin")
Erlangen (accent on first syllable, unlike the verb)

Also, please, examples with "dehnungs e" that could be mistaken for "umlaut e."

Thanks.
Authorcartographer29 May 08, 15:42
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Duisburt wird "Düsburg" ausgesprochen.
#1AuthorEmily29 May 08, 15:47
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Ein Tippfehler, ich wollte sagen:

Duisburg wird "Düsburg" ausgesprochen.
#2AuthorEmily29 May 08, 15:48
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Mecklenburg (like Dresden)
Anything ending -ow (Hönow etc)
Radeberg / Radeburg (unless they are good at German they'll pronounce them both 'börg')
#3AuthorCM2DD (236324) 29 May 08, 15:48
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Viel schwerer finde ich z.B. Oer-Erkenschwick, Grevenbroich etc.
#4Authoreastworld29 May 08, 15:49
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(Sorry for the stupid question, but what's an umlaut-e?)

Anything starting Zsch looks odd if you don't know how that's pronounced - in Dresden there's a place called Zschertnitz.
#5AuthorCM2DD (236324) 29 May 08, 15:53
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Bad Oldesloe is pronounced Bad Oldeslo

#6AuthorCheru29 May 08, 16:04
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@CM2DD: Das Umlaut-e ist das e hinter einem a, o oder u, das den Umlaut anzeigt. Aus dem (bei Minuskeln) kleiner geschriebenen und über den Vokal gesetzten e wurde schließlich das Trema in ä, ö und ü.

Beispiel: Moers, ausgesprochen wie Mörs -- also kein Dehnungs-e wie in Oer-Erkenschwick (ausgesprochen wie Ohr)

@cartographer: See http://de.wikipedia.org/wiki/Dehnungszeichen#Dehnungs-e for some regional peculiarities of the orthogrophy of long vowels in proper names.
#7AuthorFrank FMH (236799) 29 May 08, 16:07
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@CM2DD: Ich sollte noch hinzufügen: Dass Umlaute heute ä, ö und ü geschrieben werden, gilt nur für normale Wörter. Eigennamen sind nicht den allgemeinen Orthographieregeln unterworfen.

@cartopgrapher: A nice list with Rhenish place names that are likely to be mispronounced even by mmost Germans unless they are from the region or are aware of the pronunciation of a particular place name or the rule involved.
#8AuthorFrank FMH (236799) 29 May 08, 16:15
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Heute ist nicht mein Tag ... hier der Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinische_Ortsnamen
#9AuthorFrank FMH (236799) 29 May 08, 16:15
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Baesweiler (nordwestlich von Aachen) - ausgesprochen "Baasweiler".
Der Name ist vermutlich niederländischen Ursprungs, weil dort ältere Namen statt eines doppelten a öfter ein "ae" haben. Heute auch im Niederländischen nicht mehr korrekt !

Aachen selbst ist so weit klar ? langes A, und dann das ch wie in Dach, nur etwas länger ?
etwas OT: In Aachen gibt es (sicherlich auch anderswo) die "Roermonder Straße", die gern und falsch "Rörmonder ..." ausgesprochen wird. "Rurmonder" ist korrekt... (bei Roermond [NL] fließt der Bach Rur (ja, OHNE h) in die Maas, kurz nachdem er in "Roer" umgetauft wurde).

D'horn (Kaff bei Düren:
http://www.maplandia.com/germany/nordrhein-westfalen/koln/duren/d-horn/= ) - habe selbst keine Ahnung, wie das korrekt ausgesprochen wird.

#10Authorweißnix (236288) 29 May 08, 16:27
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Looks like I hit the jackpot.
Thanks kindly for your great answers and the terrifc links.
#11Authorcartographer29 May 08, 19:19
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Anything ending -ow (Hönow etc)


How is it pronounced then? I think I've been doing it wrong.
#12Author):29 May 08, 20:10
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Wobei man sagen muss, dass mit dem Dehnungs-E und -I die meisten Deutschen ebenfalls Schwierigkeiten haben, wenn es sich nicht um einen wirklich bekannten Ort handelt. Das Gleiche gilt für die im Nordosten häufig anzutreffende Endung -ow. Viele nach Berlin Zugereiste sprechen diese Orte anfangs falsch aus (-off statt -o).
#13Authorbunzel29 May 08, 20:16
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Ebenfalls Dehnungs-e: Itzehoe (Schleswig-Holstein)
#14Authoreszett.de (374487) 29 May 08, 20:43
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So does that mean it's pronounced Itzehoh? And Hönow is Hönoh?

It would be helpful to give the pronunciation as well as the spelling.
#15Authorhm -- us (236141) 29 May 08, 20:59
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@ hm--us

oh, entschuldige bitte! ja, genau: die Aussprache von "Itzehoe" ist "Itzehoh" mit Betonung auf der letzten Silbe.
#16Authoreszett.de (374487) 29 May 08, 21:07
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Soest is pronounced Soost, anything ending in -broich is pronounced -brooch
Chemnitz is pronounced Kemnitz.

The stress is also a bit tricky, but anything ending in -brunn or -born or
-bronn or -broich is stressed on that syllable.

Hannover is stressed on the second syllable; that is irregular. So is Vorarlberg. Montabaur on the last.
#17Authorescoville (237761) 29 May 08, 21:22
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escoville: Vorarlberg wird auf der zweiten Silbe betont? Wirklich? Wir in Bayern betonen es auf der ersten. Österreicher nicht?
#18AuthorIrene (236484) 29 May 08, 21:31
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Ich glaube Coesfeld (sprich "Kohsfeld") und Bad Oeynhausen (sprich "Bad Öhnhausen") sind noch nicht genannt worden.
#19AuthorChaja (236098) 29 May 08, 22:04
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Oh ja. Paßt vielleicht nicht ganz hierhin, aber Bad Salzuflen sprechen die Einheimischen "Bad Salzuffeln" aus.
#20Authoreastworld29 May 08, 22:08
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oje, eastworld, wenn wir hier die Einheimischen noch einbauen, gibt es kein Ende! Die Aschaffenburger nennen ihre schöne Stadt Eschebesch. Oder so ähnlich.
#21AuthorIrene (236484) 29 May 08, 22:18
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Und es ist A-schaffen-burg, nicht Asch-affen-burg (für die Nicht-Deutschen).
Aber Bad Salzuffeln ist möglicherweise wirklich die übliche Aussprache.
#22Authorjudex (239096) 30 May 08, 07:19
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Noch ein Hinweis für die Nicht-Deutschen.
Viele Ortsnamen setzen sich aus einem alten Genitiv und dem Wort -heim zusammen, wie Rüdesheim, es wird also nicht Rude-shime gesprochen, sonder eben Rüdes-heim.
#23Authorjudex (239096) 30 May 08, 08:17
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Für viele Anglophone ist das -ch- ein arger Stolperstein, Bsp. München.

In Friedberg (Bayern) wird das -i- zumindest von den Augsburgern kurz gesprochen. Neuruppin hat ein langes -i- und wird auch auf diesem betont (wie Berlin, ebenso Schwerin etc.).
#24AuthorSelima (107) 30 May 08, 08:49
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Hi,

Owen ist für alle Auswärtigen schwierig: Auen.
Oder ist das für englisch-sprechende schon wieder einfach?

Nicht weit von Owen liegt Calw, gesprochen Kalf.
#25AuthorUdo(de) (58) 30 May 08, 08:51
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*seufz* Oh ja, ich werde nie verstehen, warum es Soost, Grehfenbroch und Kohsfeld heißt, aber Mörs... schreibt man doch alle mit oe!

Eins noch aus NRW: Neukirchen-Vlujn spricht sich Neukirchen-Vlühn. Glaube ich.
#26Authortigger30 May 08, 09:52
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@17: I was always sure teh first syllable of Montabaur was stressed. At least that is how my boyfriend's friends who life im Limburg (not far away from Montabaur) stress it.

@13: Stimme hier zu, hatte selbst bei einigen der hier genannten Probleme... Komme aus Dresden, kenne die -ow regeln, wobei die "Dehnungs-i"-Sache wirklich nicht einfach ist: Ich arbeite bei Wuppertal, da gibt es Haan Gruiten - und das spricht man grüten, nicht Gruhten, wie es nach der Regel mit Grevenbroich (-brooch) sein sollte...
#27Authorkerstin30 May 08, 10:35
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Oje, einige Tippfehler:
Regeln
Grüten
#28Authorkerstin30 May 08, 10:36
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Dann gibt es da noch Wyk auf Föhr, das wird "Wiek" gesprochen.
#29AuthorChaja (236098) 30 May 08, 10:44
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Bei Namen mit "C" weiß man nie:

Cölbe, Cappel, Celle, Cyriaxweimar

ausgesprochen:
Kölbe, Kappel, Zelle, Süriaxweimar


und "Landshut" ist "Lands-hut", nicht "Land-shut".
#30AuthorHarald S30 May 08, 10:46
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Ähm... und weiß jemand zufällig, wie Stendal ausgesprochen wird? Ich habe es immer nur von meinem Vater als "ßtendal" gehört (Bahnlinie Hannover-ßtendal-Berlin), bin aber der Meinung, die Mehrheit sagt "Schtendal". Nun frage ich mich, was sagt der Stendaler selbst? Ich selbst habe auch immer ßtendal gesagt, befürchte allerdings, damit dem über den s-pitzen S-tein s-tolpernden Dialekt meiner väterlichen Verwandtschaft auf den Leim gegangen zu sein...
#31AuthorChaja (236098) 30 May 08, 10:47
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Und Konstanz am Bodensee wird Konschtanz ausgesprochen.
#32AuthorIrene30 May 08, 10:49
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Viele würden "Ziesar" an der A2 in West-Brandenburg bestimmt auch falsch lesen. Es wird Zie-eh-sar ausgesprochen.

ausserdem:
Quedlinburg (Queedlinburg) - Dehnungs -e
Schwerin (Schwe-rien) - Dehungs -i

#5:

Zschernitz (Tscheer-nitz)

reminds me of Schkeuditz (Sch-keu Ditz)

#31:

Stendal - (Schtenn-daal)
#33Authorrawsmack (de)30 May 08, 10:52
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Und bei Düsseldorf ist der Umlaut wirklich sehr sehr sehr wichtig. ;o)
#34AuthorAnja--CL30 May 08, 10:55
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An der Nordseeküste:
Wilhelms-haven ist nicht Wilhelm-shaven
Varel gesprochen Farrel
Rodenkirchen, gespr. Roodenkirchen (aus Platt Roonkark)
Verden gesprochen Ferden
Syke gesprochen Sieke
Bederkesa gesprochen Beederkesa (aus Platt Beerst)
#35AuthorUweVb30 May 08, 10:56
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Alle Ortsnamen, die auf -e enden.
Das scheint sehr schwer für Englischsprachler zu sein.
Stade reimt sich dann wahrscheinlich auf slade.

Etwas OT: Ich eine Weile gebraucht, bis ich begriff, dass mein amerikanischer Kollege zum Optiker wollte, wenn er "Brilli-Shop" sagte.
#36AuthorAnjaF30 May 08, 11:08
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"Ich habe..." wollt ich sagen!
Ohwei
#37AuthorAnjaF30 May 08, 11:09
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Hier gibt es auch einige Ortschaften, die französisch ausgesprochen werden:

Pinache (Pinasch), Perouse (Peruhs)

Außerdem noch Flacht (Flaacht) und Schönaich (Schönaich)

Das sh nicht zu sch wird muss glaube ich nicht als Besonderheit aufgeführt werden.
#38AuthorXC230 May 08, 11:10
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@Irene: bei mir klingt das eher wie Konztanz, an dieses SCH mitten im Wort konnte ich mich noch nie gewöhnen...
#39AuthorChaja (236098) 30 May 08, 11:13
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#3
Hier wo ich wohne, würde niemand Meeecklenburg sagen. Wir sprechen es mit kurzem "e" aus.
#40AuthorEllen1109 (438172) 30 May 08, 11:26
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I was surprised to learn that Schoenheide (Saxony)is accented on the second syllable.

My list of German towns shows c. thirty-six names beginning with Schön.

Would the German native speakers' presumption be that the accent is on the first syllable?



#41Authortonl30 May 08, 11:27
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"Chemnitz" = "Kemnitz"
#42AuthorEllen1109 (438172) 30 May 08, 11:28
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@tonl - yes, that is right.
#43AuthorEllen1109 (438172) 30 May 08, 11:30
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@chaja - Schtendal - ist 60 km von mir weg.
#44AuthorEllen1109 (438172) 30 May 08, 11:34
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Im Landkreis Kulmbach, Gemeinde Wonsees, gibt es eine Ortschaft namens Sanspareil, die trotz des unverkennbar französischen Namens von allen Einheimischen und den meisten Besuchern deutsch ausgesprochen wird, mit Betonung auf der dritten Silbe. Nur wer mit seinen Französischkenntnissen protzen will, spricht den Ortsnamen französisch aus.

Des Rätsels Lösung: die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, ließ hier einen Felsengarten anlegen, welcher heute noch die Hauptattraktion darstellt. Die Ortschaft ist nach dem Felsengarten benannt.
#45Authorqwertzuiopü30 May 08, 11:50
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Nicht nur die Ausländer habens schwer mit unseren Ortsnamen. Ich oute mich, ich habe letztens die Gemeinde Dittlofrod in Hessen gelesen als Dittlo-Frod und mich gewundert über so einen komischen Otsnamen.
*schäm
#46AuthorAnjaF30 May 08, 11:59
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Ich schäm mich gleich mit, denn ich komm nicht drauf...
Verrätst Du mir die Auflösung?
#47AuthorLutz B (319260) 30 May 08, 12:09
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@Lutz: War dein Post ironisch gemeint?
Falls nicht, die Gemeinde wird ausgesprochen Dittlof-Rod
:-)
#48AuthorLothar430 May 08, 12:10
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Stimme #39 und #40 zu: Ich denke, dass Konschtanz eher auf Dialek basiert als auf richtiger Aussprache... Und Mecklenburg kenne ich auch nur kurz gesprochen... Vielleicht ist die lang gesprochene Variante ja eine Anspielung auf die landwirtschaftliche Prägung dieses Bundeslandes? (määääh....)
@'42: Hatten wir schon ;) siehe #17
#49Authorkerstin30 May 08, 12:28
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@tonl, #41: for a german native speaker, "Schön" at the beginning of a town name is just a prefix, an addendum, an additional specification, to which the proper name is to follow. That's why "Schön" is not accentuated, as a rule: Schöneiche near Berlin, Schöngeising near Munich, or Schönheide in Saxony mentioned by you.

An exception might occur if the proper name after "Schön" is very short, e.g. Schönberg. But for an exception from the exception, see #38.

The same applies to "Groß", "Klein" (Kleinkleckersdorf, an invented name used frequently for an arbitrary unimportant small village), "Hoch", "Nieder", "Ober", "Unter" and even "Wald" (Waldmünchen)
#50Authorqwertzuiopü30 May 08, 12:30
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@ #41/43

Da bin ich mir nicht so sicher.
Ich würde so betonen:

1. Silbe: Schönfeld, Schönbach, Schönow
2. Silbe: Schönhagen, Schönau, Schönwald, Schönwalde,
#51AuthorEmil 14 (299747) 30 May 08, 12:36
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Emil: Schönau im Schwarzwald (wo unser Bundestrainer Jogi herkommt) wird aber ganz sicher auf die 1. Silbe betont. Das liegt halt am Badischen, wir Badener versuchen fast alles auf die erste Silbe zu betonen, selbst den Balkon :-)
#52Authorfroginspace30 May 08, 12:54
Comment
Ziesar ist auch so ein Fall für die besondere Aussprache. Wer weiß schon, dass das i und das e einzeln gesprochen werden?
#53Authorskye (236351) 30 May 08, 12:55
Comment
Eltville klingt so französisch, wird aber trotzdem Eltville gesprochen, denn es ist direkt aus dem spätlatainischen übernommen: alta villa = hohe Stadt.
#54Authorjudex (239096) 30 May 08, 12:57
Comment
@quertzouipü: Und was machst du dann mit den Ortschaften in der schönen Südsteiermark, Großklein und Kleinklein? :-)

Das ebenfalls steirische Deutschlandsberg macht auch so manchem Probleme, weil es nämlich wider Erwarten Deutschlandsberg heißt. (Zur Abgrenzung zu Windisch-Landsberg, Böhmisch-Landsberg, Mährisch-Landsberg oder was es sonst an Landsbergen gegeben haben mag in der k&k-Monarchie. :-))
#55Authortigger30 May 08, 12:59
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Mein Gott tigger, wie kann man sich bei dem nick vertippen... quertzuiopü meine ich natürlich.
#56Authortrigger30 May 08, 13:00
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*seufz* *shootmyself*
#57Author.30 May 08, 13:00
Comment
@ Lothar4: Nein, keine Ironie. Ich kenn weder den Ort noch seine Aussprache noch die örtliche Mundart und finde (*nochmalschäm*) Dittlof-Rod eigentlich genauso komisch.
#58AuthorLutz B (319260) 30 May 08, 13:02
Comment
@Lutz: Ich fand Dittlof-Rod im Nachhinein doch ganz logisch. Es gibt ja sehr viele Orte, die auf -rod, -roth oder -reuth enden. Die haben sicher alle den selben Ursprung, würd ich mal laienhaft annehmen.
#59AuthorLothar430 May 08, 13:10
Comment
@tigger: Du darfst qwertz zu mir sagen.
#60Authorqwertzuiopü30 May 08, 13:18
Comment
@#30: Keine Regel ohne Ausnahme, aaaaber meistens ist das mit dem "C" ganz einfach:

Wird ausgesprochen wie "K" vor a, o und u
wird ausgesprochen wie "C" oder wie scharfes "S" vor e und i (resp. y)

deshalb amüsiere ich mich auch immer, wenn in deutschen Texten von "recyceln" = "rießeißeln" *gggg* die Rede ist....
#61AuthorLouisa30 May 08, 13:26
Comment
Huch - - nehme das "C" zurück und setze dafür "Z"
#62AuthorLouisa30 May 08, 13:27
Comment
@60 - rofl
#63Authorweißnix (236288) 30 May 08, 13:27
Comment
kerstin, das ist eindeutig die Folge einer Bildungslücke. Das -c- in Mecklenburg ist nämlich ein Dehnungs-c :-) Und die überspitze Aussprache des -st- ist eindeutig eine regionale Variante und nicht allgemein üblich in Deutschland.
#64AuthorSelima (107) 30 May 08, 13:28
Comment
One of my first jobs in Germany was in Leipzig's Zschocherschestraße. It took me a while to get my tongue round that.
#65AuthorGraeme (UK) (238205) 30 May 08, 13:34
Comment
-rod kommt vermutlich von Rodung (im Wald).
#66AuthorAM<de>30 May 08, 13:34
Comment
Bei Jena gibt's noch etliche schöne: Apolda, Kunitz, Nerkewitz, Löberschütz, Döbritschen, Cospeda - um nur ein paar zu nennen.
#67AuthorAM<de>30 May 08, 13:39
Comment
Székesfehérvárer Straße

ist auch nicht schlecht :-)
#68AuthorVinx (424414) 30 May 08, 13:44
Comment
Am Einfachsten werden wohl die deutschen Orte Amerika, Kanada, Buenos Aires usw. sein. :-)

@AM: aus der Ecke komme ich ursprünglich. Da gibts noch mehr schöne Orte: Magdala zum Beispiel finde ich einen schönen Ortsnamen, wenn auch nicht ursprünglich ein deutscher.

Einfacher für Ausländer wirds wahrscheinlich schon mal wenn sie die häufigsten deutschen Ortsnamenbestandteile kennen, z.B. die slawischen enden meist auf -itz, dann wieder -reuth, -rode, -roda, -roth, -berg, -burg, Schön- , Klein- , Hohen- usw. (mehr fallen mir jetzt nicht ein)
Dann kann es weniger passieren, dass man die Wortbestandteile falsch trennt beim Aussprechen (siehe Dittlo-frod und Dittlof-rod) :-)
#69AuthorLothar430 May 08, 13:52
Comment
Székesfehérvár ist Stuhlweißenburg in Ungarn.
Und -rod, -rad etc. kommen tatsächlich von Rodung.
#70Authorjudex (239096) 30 May 08, 13:52
Comment
@judex: Also hat in Dittlofrod der gute Dittlof dieses Stück Land ursprünglich zuerst gerodet. *endlichkapier

Ohja, die Straßennamen...
Ich weiß nicht wie man die Egenolffstraße ausspricht. :-(
#71AuthorLothar430 May 08, 13:59
Comment
Im Saarland hätten wir den Zungenbrecher Bischmisheim (selbst für Deutsche kaum aussprechbar, außer im Dialekt, da wird's zu Bischm). Dann gibt's da Urexweiler, von dem ich nur vermuten kann, dass es Ur-Ex-Weiler gesprochen wird (zu Urexweiler gehört übrigens eine Siedlung mit dem schönen Namen Habenichts), da es weiter westlich noch einen Ort namens Thalexweiler gibt.
Weiter Richtung Mosel: Longuich. Ich zitiere Wikipedia: Longuich ist ein galloromanischer (genauer: moselromanischer) Ortsname, der sich von einer Gründung aus dem 1. Jahrhundert. namens Longus Vicus (langes Dorf, langes Viertel) ableitet. Briten sollten damit weniger Probleme haben als Deutsche... Auch schön: Bekond, Ockfen, Pluwig, Riveris (am Riveris) und Tawern (keine Ahnung, ob jeweils erste oder zweite Silbe betont werden). Alle im Landkreis Trier-Saarburg, wo auch Igel liegt.
#72AuthorAM<de>30 May 08, 14:12
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