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Falscher Eintrag

to grok - kapieren

12 Antworten    
Beispiele/ Definitionen mit Quellen
I would seem that LEO has a wrong translation ("kapieren") and a wrong style marking (American slang)

Coined by Robert A. Heinlein in his novel Stranger in a Strange Land in which the word is described as being from the word for to drink and, figuratively, "to drink in all available aspects of reality", "to become one with the observed" in Heinlein's fictitious Martian language.
http://en.wiktionary.org/wiki/grok
VerfasserOrtis25 Sep 10, 15:05
Vorschläge

"grocken"



Kontext/ Beispiele
[PDF]
Der Stadtschamane
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
in sie "hineinversetzen" – oder wie er es nennt, indem wir die Elemente "grocken"... Spannend ist sicher das Kapitel über die Steigerung der eigenen ...
http://www.weripower.at/pdfs/king_stadtschama...
Kommentar
So kann man das Heinlein'sche Kunstwort übersetzen, wenn man will. Beispiel siehe oben.

Zumindest laut Urban Dictionary hat das Wort aber mittlerweile auch eine eigenständige Slang-Bedeutung, losgelöst vom Ursprung bei Heinlein, was den bestehenden LEO-Wörterbuch-Eintrag "kapieren" unterstützt.
http://www.urbandictionary.com/define.php?ter...

Ich meine, der LEO-Eintrag ist korrekt.
#1Verfassermad (ausgeloggt)25 Sep 10, 15:30
Kommentar
Im zitierten "Urban Dictionary" steht nirgends etwas von "Slang" und von "amerikanisch", sondern von "Programmiererjargon", der mit einem Satzbeispiel belegt wird.

Das deutsche "kapieren" geht (im Gegensatz zu "grocken") weit über einen Jargonausdruck hinaus.
#2VerfasserOrtis25 Sep 10, 15:42
Kommentar
Ich halte die Übersetzung trotzdem für korrekt. "Kapieren" befindet sich im Deutschen in etwa auf der selben sprachlichen Ebene.
#3VerfasserCarullus (670120) 25 Sep 10, 17:23
Vorschläge

to grok, AE (sl.)

-

(sl.) schnallen, (ugs.) kapieren, mibekommen



Kontext/ Beispiele
grok (grk)
tr.v. grok·ked, grok·king, groks Slang
To understand profoundly through intuition or empathy.

[Coined by Robert A. Heinlein in his Stranger in a Strange Land.]

The American Heritage® Dictionary of the English Language, Fourth Edition copyright ©2000 by Houghton Mifflin Company. Updated in 2009. Published by Houghton Mifflin Company. All rights reserved.

Kommentar
(sl.) mitkriegen
#4Verfasserw29 Sep 10, 15:09
Kommentar
"To understand profoundly through intuition or empathy." könnte genausogut "verinnerlichen" heißen. Diese Definition ist zu schwammig als dass sie "schnallen" oder "kapieren" belegen könnte. "mitbekommen" wäre übrigens die falsche Sprachebene, wenn, dann müsste es "mitkriegen" heißen.

Hier müssen unbedingt konkrete Satzbeispiel her, damit man Stil und Bedeutung der theoretischen Definitionen mit der Praxis vergleichen kann.

#5VerfasserJuskys29 Sep 10, 15:59
Kontext/ Beispiele
mịt•be•kom•men; bekam mit, hat mitbekommen; [Vt]

1. etwas (von etwas) mitbekommen gespr; etwas hören, sehen, verstehen o. Ä.: Sie war so müde, dass sie von dem Film kaum etwas mitbekommen hat; Hast du überhaupt mitbekommen, was ich gesagt habe?

mịt·krie·gen
(mit OBJ) jmd. kriegt etwas mit (umg. ≈ mitbekommen) erfassen, wahrnehmen

TheFreeDictionary.com Deutsches Wörterbuch. © 2009 Farlex, Inc. and partners.

Kommentar
mitbekommen (bes. südd.) = mitkriegen (bes. nordd.)
#6Verfasserw29 Sep 10, 16:13
Kommentar
Als Südländer kann ich sagen dass diese Unterscheidung nicht zutrifft. "mitkriegen" wird hier genauso wie im Norden verwendet und ist die umgangssprachlichere, mündliche Variante von "mitbekommen", das vorwiegend schriftlich verwendet wird.
#7VerfasserOrtis01 Okt 10, 01:25
#8Verfasserjoeditt (360029) 20 Apr 17, 21:04
Kommentar
Wow, eine Stimme aus der Vergangenheit. Hallo joeditt.
#9Verfasserpenguin (236245) 20 Apr 17, 21:25
Kommentar
[Mist, Korrekturzeit abgelaufen, weil der Cursor hier gern an falsche Stellen hüpft, Schriftschnitte aber nur online wählbar sind — also noch einmal gepostet.]
_______

Die Überlagerung durch nicht regionsspezifisches Breitband-(Pseudo-)Norddeutsch aus Synchronstudios (bis in die 1970er vereinzelt via Kino, bis in die 90er zunehmend via TV, inzwischen heftig via Computerspiele & Soziale Medien) führt auch zu steigender Verbreitung von mitkriegen.

Dieser Fall ist nur insofern komplexer, als mitbekommen zwar besser in eher schriftnahe Süddeutsche Alltagssprachvarianten passt (kriegen wirkt da zu preußisch-zackig), sich aber nicht in Süddeutsche Dialekte integrieren lässt — was paradoxerweise mit mitkriagn funktioniert (wie auch mit kriagn = bekommen, erhalten).
_______

Hallo, penguin.
;-)
#10Verfasserjoeditt (360029) 20 Apr 17, 21:45
Kommentar
Ich halte kriegen durchaus nicht für (nur) norddeutsch; das ÖWB kennt den Begriff, und ich verwende ihn selbst aktiv.
#11VerfasserCarullus (670120) 22 Apr 17, 20:22
Kommentar
Ich halte kriegen durchaus nicht für (nur) norddeutsch - dem kann ich hier vom Südwesten nur zustimmen ...
#12Verfasserno me bré (700807) 22 Apr 17, 21:14
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