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    Berliner Luft schnuppern 2

    Kommentar
    Der riesige Erfolg des Berlin-Fadens, den vor zwei Monaten kitine gestartet hatte

    Siehe auch: [fr-de] Berliner Luft schnuppern

    ist Grund genug, immer wieder einmal einen Blick in diese gehaltvolle Beitragssammlung zu werden, aber vor allem auch, in einem zweiten Faden die Berliner Luft zu schnuppern.

    Ich finde es großartig, dass wir hier in diesem deutsch-französischen Forum parallel laufende Fäden zu den Hauptstädten Frankreichs und Deutschlands haben. Nicht nur Paris lohnt eine Reise – eine echte oder eine virtuelle - sondern auch Berlin. An der deutschen Hauptstadt ist man ja mittlerweile auf der ganzen Welt interessiert, am historischen Berlin, aber auch am heutigen, mit seinen Menschen, seiner Kultur, seinen Landschaften, mit seinen Chancen und seinen Problemen.

    Alle, die zu Berlin Sinnvolles mitzuteilen oder zu fragen haben, sind eingeladen, sich auch an den nächsten 300 Beiträgen zu beteiligen. Sie können es zum Beispiel tun, indem sie persönliche Erinnerungen mitteilen, Besonderheiten von Berlin darstellen, Einblicke in die Geschichte der Stadt geben, aktuelle Meldungen verlinken oder eben eine Frage zu Berlin stellen, die vielleicht von einem Mitlesenden beantwortet werden kann.
    Verfasser mars (236327) 12 Apr. 11, 16:46
    Kommentar
    Ein symbolträchtiges Berlinfoto zum Beginn des zweiten Fadens ...
    #1Verfasser mars (236327) 12 Apr. 11, 16:51
    Kommentar
    Merci mars d'avoir ouvert ce deuxième fil consacré à "ma" ville et pour cette belle introduction !

    50 Menschen, eine Frage: Was ist Berlin für dich?
    http://www.youtube.com/watch?v=K4-rNrlccsY&fe...
    #2Verfasser kitine (633017) 12 Apr. 11, 16:56
    Kommentar
    Pete Doherty in Berlin

    (BZ) Pete Doherty fing pünktlich sein Konzert im Postbahnhof an und legte einen disziplinierten Auftritt hin: Punkt 22.15 Uhr betrat Pete Doherty die Bühne. Ja, er war pünktlich. Schade. Das entspricht so gar nicht den Vorstellungen, die man von dem Skandalrocker und Ex-Junkie hat.

    Andererseits meistert der Sänger mit den Pausbacken seine Auftritte schon seit längerem mit einer ungeahnten Disziplin. Die Exzesse passieren immer hinterher.
    Auf der Bühne im ausverkauften Postbahnhof ist Doherty auf jeden Fall erstmal Künstler: Nur er und seine Gitarre. Band? Fehlanzeige. Ebenso wie Bühnenbild oder Lichtshow.

    Wer Pete Doherty will, bekommt Pete Doherty. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Der Sänger, fast klassisch im schwarzen V-Auschnitt-Pulli, redet kaum bis gar nicht, wenn er mal ins Publikum guckt, dann nur mit dem Arm vorm Kopf - das Licht blendet so! Aber die Zuschauer lieben ihn.

    Er ist ein begnadeter Musiker, das bestritt auch nie jemand. Die Akustik-Versionen seiner Lieder sind roh, aber romantisch. Seine Fans lieben seine Musik, nicht seine Skandale. Zu recht.

    Pete Doherty
    #3Verfasser mars (236327) 12 Apr. 11, 17:01
    Kommentar
    Es gibt schon noch ein paar "klassische Gedenkstätten", die wir meines Wissens noch nicht erwähnt haben. So z.B. den sogenannten "Bendlerblock" - heute zweiter Dienstsitz des Verteidigungsministeriums:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dat...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bendlerblock

    In dem Gebäude befindet sich die Gedenkstätte Deutsche Widerstand:

    http://www.gdw-berlin.de/

    #4Verfasser Dana (236421) 12 Apr. 11, 17:50
    Kommentar
    Wie kitine schon im Beitrag 299 des ersten Berlin-Fadens erwähnte, kam Königin Beatrix der Niederlande zusammen mit Kronprinz Willem-Alexander und Kronprinzessin nach Berlin. Ein bunt geschmücktes Tulpenmädchen und die historische Keukenhof-Figur, Jacoba van Beieren, präsentieren am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor farbenprächtige Tulpensträuße.
    #5Verfasser mars (236327) 13 Apr. 11, 13:30
    Kommentar
    Berlin

    Nachmittags treibt mich der Sonnenschein
    In die hellen Straßen und Gassen hinein.
    Dienstmädchen treff' ich, den Korb am Arm,
    Dort spielt im Sande ein Kinderschwarm,
    Lieutnants rasseln an mir vorbei,
    Ferne ein schriller Stadtbahnschrei,
    Pferdebahnklingeln und Wagengestampf,
    Aus den Fabriken bläulicher Dampf,
    Das Grün auf den Plätzen so farbensatt,
    Und die Sonne schimmert über die Stadt,
    Ueber mein schönes Berlin!

    Vor mir ein Backfisch mit reizendem Zopf,
    An jedem Fenster ein Blumentopf,
    Plötzlich ein Rufen und Hurrahgeschrei,
    Grüßend fährt unser Kaiser vorbei.
    Brückenbögen geht es hinauf,
    Schäumendes Wasser und Dampfergeschnauf,
    Ein Zettel ist plötzlich in meiner Hand,
    Ich lese, bis jemand mich angerannt,
    Dann kauf' ich den schönsten Veilchenstrauß
    Und such' mir den schneidigsten Backfisch aus -
    Mein altes, liebes Berlin!

    Carl Busse (1872-1918)
    http://www.uncp.edu/home/rwb/berlin_potsdamer...
    #6Verfasser Clélia (601872) 13 Apr. 11, 15:54
    Kommentar
    Berlin bekommt endlich ein Einheitsdenkmal ...

    ... in Form einer begehbaren goldenen Schaukel am Schlossplatz, die an die deutsche Einheit erinnern soll. Jahrelang wurde über die Umsetzung und Konzepte gestritten, jetzt wird der Entwurf des Stuttgarter Architekten Johannes Milla und der Berliner Choreographin Sasha Waltz realisiert.

    "Bürger in Bewegung" heißt die goldene Schaukel, die in Schwingung gerät, sobald sich mindestens 50 Personen auf eine Seite bewegen. Verziert ist die Schale mit Bildern von der friedlichen Revolution im Herbst 1989. Im Asphalt erinnern Zitate wie „Wir sind das Volk“ an den friedlichen Protest der DDR-Bürger.

    Ich bin sehr gespannt, wie diese Schaukel in der geplanten Größe aussehen wird.
    #7Verfasser mars (236327) 14 Apr. 11, 09:54
    Kommentar
    In der frz. Tageszeitung Libération habe ich soeben ein Foto des Denkmal-Modells (siehe 7) gefunden:

    http://q.liberation.fr/photo/id/273395/r/23/1...

    Und Libération schreibt dazu:

    "Berlin va se doter d'un nouveau monument pour commémorer la réunification allemande: une plateforme concave de 50 mètres de long, accessible aux visiteurs qui la feront pencher d'un côté ou de l'autre, à la façon d'une longue bascule, en fonction de leur répartition.

    Le projet a été retenu mercredi par la commission culturelle de la Chambre des députés et le monument, d'un coût de 10 millions d'euros, devrait être installé sur l'avenue Unter der Linden, dans l'ancien Berlin-est, au niveau de l'ancien palais impérial aujourd'hui détruit.

    Le parlement avait lancé en 2007 un concours visant à créer un monument symbolique de la révolution pacifique qui a renversé le régime communiste est-allemand, provoquant la chute du mur de Berlin en 1989 et la réunification du pays l'année suivante.

    Le concept retenu a été imaginé par le cabinet d'architectes Johannes Milla de Stuttgart et la chorégraphe Sasha Waltz. Il a été choisi parmi trois projets au terme d'une longue sélection d'oeuvres proposées par 386 artistes et architectes.

    Le monument, en métal et en verre, aura pour nom Citoyens en mouvement et portera sur son socle le slogan scandé par les manifestants est-allemands: «nous sommes le peuple. Nous sommes un peuple».

    «Le fait que les citoyens puissent se déplacer sur ce plateau fait qu'ils feront eux mêmes partie du monument», selon Wolfgang Börnsen, porte-parole des partis conservateurs à la commission parlementaire."
    #8Verfasser mars (236327) 14 Apr. 11, 13:59
    Kommentar
    http://ais.badische-zeitung.de/piece/02/a2/84...

    Eine ganz andere Sicht auf das Denkmal-Modell ...

    Und die Bad. Zeitung schrieb dazu:

    Berlin (dpa) - Salatschüssel der Einheit, Bürgerbewegungsschale oder Babywippe: Die ersten Reaktionen auf den frischgekürten Entwurf für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin klingen spitz.

    Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Renate Künast, zweifelt an Verfahren, Standort und Gestaltung. Ehemalige DDR-Bürgerrechtler wie der Bundestagsabgeordnete Günter Nooke (CDU) finden die Idee des schaukelnden Denkmals mit Namen «Bürger in Bewegung» hingegen genial. Designer Johannes Milla, der das Denkmal in Form einer Waagschale zusammen mit der Choreographin Sasha Waltz erdachte, stören die Kontroversen wenig. Wie bei der Reichstagskuppel oder dem Holocaust-Mahnmal gehörten sie zur Denkmalplanung dazu, sagt er.

    Der Entwurf von Waltz und Milla ist eine himmelwärts gebogene, 50 Meter lange, begehbare Waagschale. Das Denkmal aus Glas und Metall soll in zwei bis drei Jahren auf dem alten Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte entstehen, ganz nah an der berühmten Museumsinsel. Das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms, das auch an die Einheit des Deutschen Reichs im Jahr 1871 erinnerte, gibt es schon lange nicht mehr. Es wurde 1950 eingeschmolzen. Damals ließ die DDR auch die Reste des kriegszerstörten Stadtschlosses sprengen.

    Das alles macht es heute nicht leicht, sich das zukünftige Stadtbild in Berlins historischer Mitte vorzustellen: Der Schlossplatz ist noch eine zugige Brache, auf der das Schloss unter dem Namen Humboldtforum erst wieder aufgebaut werden soll. Auf der anderen Seite des Denkmal-Bauplatzes liegt die Bauakademie, eine Perle Schinkelscher Architektur - bis auf eine Ecke allerdings nur eine Attrappe aus Plastikplanen. Der Wiederaufbau ist gewollt, aber noch nicht finanziert. Und nun noch das Einheitsdenkmal, an dem seine Kritiker kaum ein gutes Haar lassen: belanglos, beliebig, ein Erwachsenenspielzeug mit Rummelplatz-Atmosphäre ..."
    #9Verfasser mars (236327) 15 Apr. 11, 10:53
    Kommentar
    Fortsetzung von #9 zum Berliner Einheitsdenkmal:

    ... "Das sehen die Macher und Denkmal-Anhänger natürlich anders. Der Entwurf verstehe sich als «soziale Plastik», verteidigt Sasha Waltz das Werk. Sie sei in dem Geist geschaffen, dass jeder Mensch durch kreative Hingabe zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und sie mitgestalten könne. Dem Bürger werde Gewicht gegeben. Designer Milla ergänzt, das Denkmal erinnere an die «Einheit von unten» - im Gegensatz zur «Einheit von oben» im Jahr 1871.
    Die Oberseite des Denkmals trägt im Entwurf bekannte Losungen aus der Zeit des Mauerfalls: «Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk.» Die untere, vergoldete Seite zieren Bilder aus der Wendezeit im Herbst 1989. Weitere Inschriften will Milla nun mit ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern abstimmen. Auf der riesigen Wippe sollen die Menschen auf und ab gehen können und das Denkmal dadurch langsam in Bewegung setzen. «Das passiert nicht von selbst», betonte Milla. Besucher aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen müssten sich dafür verständigen. «Dieser Prozess des Einigens hat für mich nichts mit einem Spielplatz zu tun. Das ist das Wesen einer jeden Bürgerbewegung», ergänzte er.
    Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse betonte, das Mahnmal werde an einen glücklichen Moment der deutschen Geschichte erinnern, nachdem bereits das Holocaust-Mahnmal in der Mitte Berlins für das «dunkelste Kapitel» stehe. Zweifler fragen sich allerdings, ob der Prozess der Deutschen Einheit mit diesem Entwurf nicht zu sehr vergoldet wird. Gebrochene Ost-Biografien, das ungute Gefühl, Bürger zweiter Klasse zu sein - das bleibe vielleicht unerwähnt.
    Politische Kritik am Denkmal wurde bereits am Mittwochabend von den Oppositionsfraktionen der Linken und der Grünen laut, die sich bei der Entscheidung ausgeschlossen fühlten. Am Donnerstag legte Renate Künast, in Berlin auch Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, nach. «Das Planungsverfahren für den Bau des Denkmals überzeugt mich nicht», sagte sie. Bis heute gebe es keine gesellschaftliche Verständigung über das Ziel, die Konzeption und den möglichen Standort. Berlin habe bereits viele authentische Orte, die auf die Friedliche Revolution in der DDR und den Mut der DDR-Bürgerbewegung im Kampf gegen die SED-Diktatur hinwiesen.
    Kontrovers ist die Debatte um ein Einheitsdenkmal allerdings nicht erst jetzt. Beim ersten offenen Wettbewerb gab es 533 Entwürfe mit viel Kitsch und Pathos, von denen keiner überzeugte. Beim zweiten Durchgang mit 386 Künstlern blieben drei Entwürfe, die der Jury gefielen. Die Entscheidung für die spielerische Waagschale gilt Kritikern als Weg des geringsten Widerstands. Aber es gibt immer noch eine zweite Chance: Leipzig als Stadt der Montagsdemonstrationen will bis 2014 ein eigenes Einheits- und Freiheitsdenkmal bauen. Der Wettbewerb soll im Sommer beginnen."
    #10Verfasser mars (236327) 15 Apr. 11, 14:13
    Kommentar
    Umgestaltung rund um den Fernsehturm, hier in einer Simulation. Die Flächen rund um den Alexanderplatz sollen neu gestaltet werden. Die ursprüngliche Geometrie des Platzes möchte man aber beibehalten.
    #11Verfasser mars (236327) 16 Apr. 11, 19:46
    Kommentar
    Diemal habe ich wieder Lektüre anzubieten: The Berlin Stories

    Von Christopher Isherwood "Goodbye to Berlin" (Grundlage des Films "Cabaret")
    und "Mr.Norris changes trains".

    Beide spielen im Berlin der 30er Jahre. Zwischen den Zeien Unheildrohendes, aber auch köstliche Charaktere und Pikantes. Unterhaltsam.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mr._Norris_Chang...
    #12Verfasserangie800 (400427) 17 Apr. 11, 18:13
    Kommentar
    Die kräftigen Farben einer Berliner Künstlerin gibt es heute im Kaffeehaus zu bewundern:

    Gabriele Münter

    Siehe auch: [fr-de] XIX. Kulturcafé - #127

    Herzlichst oopsy
    #13Verfasser oopsy (491382) 18 Apr. 11, 09:26
    Kommentar
    Der Musiker James Last steht in der o2 World in Berlin auf der Bühne. Er verabschiedet sich mit dem letzten Konzert seiner "Musik ist meine Welt"-Tour von seinen Fans.
    #14Verfasser mars (236327) 18 Apr. 11, 18:01
    Kommentar
    "Der Wettbewerb für die landschaftliche Gestaltung des stillgelegten Flughafens Tempelhof ist entschieden. Im Osten des Baudenkmals enstehen Wasserbecken und -läufe, die über Stege erschlossen werden. Das ist eine von vielen überraschenden Ideen des Siegerentwurfs". 

    http://www.morgenpost.de/berlin/article161083...

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/steile-idee...
    #15Verfasser kitine (633017) 19 Apr. 11, 08:17
    Kommentar
    Carlfriedrich Claus war einer der wundersamsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Jetzt wird er in Berlin geehrt.

    Ein Gemälde von Carlfriedrich Claus aus der Ausstellung "Geschrieben im Nachtmeer" an der Berliner Akademie der Künste.

    So einen wie ihn kann es eigentlich nicht gegeben haben, zumindest wenn man jenes geistig-ästhetische Koordinatensystem benutzt, mit dem das 20. Jahrhundert üblicherweise vermessen wird. Carlfriedrich Claus gehört zu den genialen Randgestalten der Kulturgeschichte, die ab und an auftauchen und ihr eigenes Koordinatensystem erfinden.

    Geboren 1930 im erzgebirgischen Annaberg, gestorben 1998 in Chemnitz, bietet dieser sächsische Autodidakt, Lautpoet, Zeichner, Sprachkünstler und -denker, utopischer Kommunist und universal gebildeter »Existenz-Experimentator« (Claus) reichlich Stoff für Künstlerlegenden – und für eine eindrucksvolle Ausstellung, die in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz eröffnet wurde.

    Mitten in nazideutscher Provinz entdeckt der Junge durch seine Eltern, die eine Kunst-und-Schreibwaren-Handlung besaßen, die verfemten Künstler Klee, Picasso, Léger, Kandinsky. Schriften und Sprachen faszinieren ihn; alsbald beherrscht der Knabe das hebräische und kyrillische Alphabet – während der Vernichtungskrieg seines Landes tobt.
    Als in den fünfziger Jahren der sozialistische Realismus zur ästhetischen Doktrin in der DDR wird, mit glücklich-gesunden Proletariern als beliebtestem Bildmotiv, veröffentlicht der 25-jährige Einzelhandelskaufmann einen Aufsatz, in dem er Picasso gegen SED-Kunstideologen verteidigt: Deren Formalismus-Bannfluch sei eine »mit geschlossenen Augen vorgenommene Charakterisierung«, die zu einer »falschen Einschätzung aller Kunstwerke führen muß«. Unerhörte Worte eines Unbefugten; der Chefredakteur muss seinen Hut nehmen. Claus arbeitet derweil im elterlichen Geschäft und verfertigt in den Pausen sein Automatisches Tagebuch: intuitiv auf Blätter hingeworfene Bleistiftlinien als Ausdruck von Bewusstseinsströmen. Mit einem Tonbandgerät zeichnet er erste lautpoetische Versuche auf.

    Später versucht die Staatssicherheit seine Sprachbilder zu entziffern, weil sie hinter den mit Minischrift überzogenen Blättern verschlüsselte Botschaften vermutet. Noch in den siebziger Jahren drängen ihn die Behörden zur Ausreise, wogegen sich Claus empört wehrt ... (ZEIT 14.4.2011)
    #16Verfasser mars (236327) 19 Apr. 11, 16:51
    Kommentar
    Bei der Suche nach einem Ausdruck stiess ich eben zufällig auf den
    Berliner Blaulichtatlas[/b. Nichts für schwache Nerven!

    http://www.blaulichtatlas.de/events/in/berlin...
    #17Verfasserangie800 (400427) 19 Apr. 11, 18:51
    Kommentar
    Oskar Loerke, Blauer Abend in Berlin

    http://www.rhetoriksturm.de/blauer-abend-in-b...

    Herzlichst oopsy
    #18Verfasser oopsy (491382) 20 Apr. 11, 12:17
    Kommentar
    Im Tandemfaden habe ich einmal ein eindrucksvolles Jugendbuch vorgestellt, das in Berlin spielt, die autobiographische Erzählung von Barbara Gehrts "Nie wieder ein Wort davon?" Die Autorin schildert aus der Sicht der jungen Hanna die Geschichte ihrer Familie, die den Nationalsozialismus ablehnte.

    Im zweiten Kriegsjahr 1940 ist Hanna Singelmann 13 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Geprägt von der politischen Haltung des Vaters gegen das Hitler-Regime, erkennt die Familie immer deutlicher die gefährliche Staats- und Kriegsführung. Ab dem 1. September 1941 müssen alle Juden den gelben Stern tragen. Hanna erlebt, wie die jüdischen Familien in der Nachbarschaft weiter ausgegrenzt werden, die Mutter versucht zu helfen. Von ihrer jüdischen Freundin Ruth bekommt Hanna einen Abschiedsbrief, als die Nazis hatten vor dem Haus der Familie Schmidtke einen Galgen aufgestellt haben, bringt sich Ruths Familie um.

    Am 9. Oktober 1942 wird der Vater von der Gestapo wegen „staatsfeindlicher Haltung" verhaftet und das Haus durchsucht. Die Mutter, der Bruder und Hanna werden verhört. „Am 12. Januar 1943 wurde mein Vater zum Tode verurteilt: Wehrkraftzersetzung." In Berlin-Plötzensee wird der Vater am 10. Februar 1943 hingerichtet. Die Reichsanwaltschaft beim Reichsgericht schickt eine Kostenrechnung für den Prozess und die Hinrichtung. Der Bruder wird eingezogen und stirbt an einer verschleppten Mittelohrentzündung. Als im November 1943 bei einem Bombenangriff das Haus zerstört wird, gehen die Mutter und Hanna nach Schleswig-Holstein.

    „Die Handlung der Geschichte ist nicht erfunden. Außer belanglosen Nebensächlichkeiten hat sich damals alles so zugetragen", schreibt die Autorin im Nachwort.

    Ich habe dieses Buch mehrfach als Ganzschrift mit Klassen der Unterstufe gelesen und kann es für Jugendliche ab 12 Jahre unbedingt empfehlen. Das Fragezeichen im Titel ist nämlich, finde ich, ernst zu nehmen, und von dieser Zeit sollte auch heutzutage durchaus noch die Rede sein. Und zur Geschichte Berlins gehört diese leidvolle Epoche natürlich auch.
    #19Verfasser mars (236327) 20 Apr. 11, 20:48
    Kommentar
    Im Bücherfaden
     
    Siehe auch: [fr-de] Der Bücherfaden - Au (le?!) fil des livres - #35 und ff.

    sind heute mehrfach Bücher von Wladimir Kaminer erwähnt worden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Kaminer

    Er gehört mittlerweile fest zur Berliner Szene, wenn er auch mit seiner "Russendisko" nach wie vor durch die ganze Republik jökelt:

    http://www.russendisko.de/

    Und er hat in seinen Büchern viele Facetten Berliner Alltags eingefangen.
    #20Verfasser Dana (236421) 20 Apr. 11, 21:13
    Kommentar
    Zur Ratlosigkeit im planerischen Umgang mit dem Zentrum Berlins:

    Wer wissen will, wie sich das geteilte Berlin bis 1989 angefühlt hat, besichtige das Kulturforum an der Gemäldegalerie und die alte Stadtmitte mit Rathaus, St. Marien, Molkenmarkt – diese beiden Orte der ehemaligen geistig-politischen Mitte des geteilten Berlins. Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall wird hier immer noch die mauerübergreifende Radikalität des Umgangs mit der Geschichte und gleichzeitig die Abwesenheit einer gemeinsamen Mitte sichtbar ...

    Mit dem Fall der Mauer ... begann eine Phase intensiver Planungen und Wettbewerbe, begleitet von Kontroversen über die zukünftige Funktion der verstaatlichten historischen Mitte, die Lage der Parlaments- und Regierungsstandorte, die des neuen Hauptbahnhofes und der Bedeutung des Potsdamer Platzes. Die neuen Areale sind trotz ihres fragmentarischen Charakters inzwischen Orte von höchster Attraktivität: Hauptbahnhof, Parlaments- und Regierungsviertel, Pariser Platz, Potsdamer Platz, Friedrichstraße, Unter den Linden, Museumsinsel, Friedrichswerder. Ausgeklammert sind dagegen bis heute das Kulturforum und die alte Stadtmitte mit Rathaus, Marienkirche und Molkenmarkt. Was man allenfalls spürt, sind die Brüche, die Politik und Planung hier hinterlassen haben ...

    Beginnen könnte man mit der Umgebung der buchstäblich vergrabenen Marienkirche, um ihr wieder Maßstab und Würde zurückzugeben. Ähnliches gilt für das Rathaus, das Stadthaus und die Klosterkirche. Generell fehlen die verbindenden und angemessen dimensionierten Straßen und Plätze für Wohn- und Geschäftshäuser. Dabei muss schon positiv vermerkt werden, dass über den Umgang mit der Leere vor und hinter dem Rathaus überhaupt gesprochen wird. Denn um die Zukunft des Kulturforums herrscht seit dem Beschluss des Senats über einen Masterplan im Jahre 2005 parteiübergreifendes Schweigen. Dieses in den 60er Jahren als Antwort des West-Berliner Senats auf die Museumsinsel geplante Quartier dämmert buchstäblich im Schatten des Potsdamer Platzes vor sich hin. Den räumlichen Mittelpunkt bildet die Matthäikirche, die daran erinnert, dass hier einmal ein bürgerliches Wohnquartier seinen Mittelpunkt hatte. In diesem „Dahlem der Jahrhundertwende“ wohnte von Lorenz Adlon bis Carl Zuckmayer die wirtschaftliche, kulturelle und politische Elite Berlins in Villen und Stadthäusern, die zum Besten gehörten, was die Stadt um 1900 an Privatarchitektur hervorgebracht hatte ...

    Noch mehr in: http://www.tagesspiegel.de/berlin/umbaute-lee...
    #21Verfasser mars (236327) 21 Apr. 11, 16:01
    Kommentar
    Das Bode-Museum mit seiner sensationellen Ausstellung ab August 2011:

    Das Bode-Museum ist Teil der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte Museumsinsel Berlin.
    Erst 1956 nach seinem ersten Direktor in Bode-Museum umbenannt, wurde es im Jahr 1904 als Kaiser Friedrich-Museum eröffnet. Der von Kaiser Wilhelm II. beauftragte Architekt Ernst von Ihne nutzte die Lage an der Spitze der Museumsinsel, um den Bau in seiner optischen Wirkung wie aus dem Wasser aufsteigen zu lassen.
    Die große Kuppel wie auch die beiden weitläufigen Treppenhäuser geben dem Museumsbau eine herrschaftliche Ausstrahlung. Die Kunstwerke wurden auf Vorschlag Wilhelm von Bodes, der das Haus als Renaissance-Museum konzipierte, im Kontext originaler Decken, Türgewände und Möbel gezeigt. Dieses auf eine authentische Gesamtwirkung abzielende Präsentationskonzept machte weltweit Schule.
    http://www.smb.museum/smb/gesichter/bmu.php


    Gesichter der Renaissance
    Ab August im Bode-Museum


    Berlin und New York organisieren unter der Schirmherrschaft der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Italien eine spektakuläre Ausstellung zur Portrait-Kunst der italienischen Renaissance.
    Schöne Frauen und reiche Kaufleute entführen nach Florenz und Venedig. Intriganten, Höflinge und Heerführer erzählen ihre Geschichte. Die großen Museen entsenden Meisterwerke von Lippi, Botticelli, Ghirlandaio und Leonardo da Vinci in das Bode-Museum.
    Unter dem Titel "Gesichter der Renaissance" veranstalten die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und das Metropolitan Museum of Art New York 2011/12 eine große Publikumsausstellung zur Entwicklung des italienischen Portraits im 15. Jahrhundert.
    Berlin verfügt mit dem 2006 neu eröffneten Bode-Museum, das Wilhelm von Bode als Renaissance-Museum konzipierte, über einen idealen Ort für dieses Vorhaben.
    http://www.smb.museum/smb/gesichter/home.php?...

    Herzlichst oopsy
    #22Verfasser oopsy (491382) 25 Apr. 11, 10:38
    Kommentar

    Ick sitz an' Tisch und esse Klops
    uff eenmal klopts.
    Ick kieke, staune, wundre mir,
    uff eenmal jeht se uff, de Tür!
    Nanu, denk ick, ick denk nanu,
    jetz is se uff, ers' war se zu.
    Ick jehe raus und kieke,
    und wer steht draußen? - Icke!

    Welche Eigenheiten der Berliner Mundart sind in diesen netten Versen zu entdecken?
    #23Verfasser mars (236327) 25 Apr. 11, 20:24
    Kommentar
    In Berlin gibt es am 1. Mai eine Unterwasseroper zu sehen:

    Unterwasseroper AquAria_PALAOA
    Eines der schönsten Jugendstil-Bäder Europas als Bühne, die bis zum Parkett mit Wasser gefüllt ist. AquAria_PALAOA - eine Oper unter Wasser, in der uns die Gesänge der Wedellrobben unter dem antarktischen Schelfeis zu Gehör kommen, als musikalische Nachricht aus einer menschenfeindlichen Umwelt. Ein submarines Klanggeschehen, eine Geschichte aus der Urzeit der Menschheit – an die Oberfäche gebracht von dem amphibiengleichen Chor, der Sängerin unter Wasser, den Solistinnen und dem Instrumentarium ...
    http://www.unterwasseroper.de/

    Herzlichst oopsy
    #25Verfasser oopsy (491382) 27 Apr. 11, 09:24
    Kommentar
    Eine erste Antwort zu 23

    Eigenheiten der Berliner Mundart sind unter anderem:

    die Vertauschung von „mich“ mit „mir“
    ein ck statt eines ch (ick)
    ein j statt eines g (jeht)
    ein „auf“ wird sowieso immer zum „uff“
    #26Verfasser mars (236327) 28 Apr. 11, 09:19
    Kommentar
    Als Ergänzung zu 23 und 26:

    Asterix in Berlinerisch:

    http://www.asterix-obelix.nl/manylanguages/la...
    #27Verfasser mars (236327) 29 Apr. 11, 09:08
    Kommentar
    zum Thema Unterwasseroper:

    am 27. August gibt es eine Vorstellung von Sasha Waltz' "Dido und Aeneas" in der Waldbühne:

    http://www.sashawaltz.de/index.php?lg=de&main...

    ich habe das Werk vor ein paar Jahren in dieser Version in der Staatsoper gesehen und gehört und kann es nur jedem wärmstens empfehlen!

    http://www.youtube.com/watch?v=K5KlgvD22UE
    #28Verfasser idaia (592475) 30 Apr. 11, 01:57
    Kommentar
    #29Verfasser Clélia (601872) 30 Apr. 11, 14:33
    Kommentar
    Der Bildband "Berlin. Die Welt von gestern in Farbe" versammelt handkolorierte Panoramafotos aus der Kaiserzeit und Fotoreportagen aus dem Alltag der kleinen Leute

    So farbenfroh war die Stadt vor 100 Jahren: Ein Bildband verblüfft mit handkolorierten Fotos.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-bl...
    http://neuebuecher.de/home/kategorien/kategor...
    #30Verfasser kitine (633017) 01 Mai 11, 08:57
    Kommentar
    Welche Brücken gibt es eigentlich noch in Berlin?

    Clélia hat schon in # 29 die Löwenbrücke präsentiert.


    Ich bin der Frage noch ein bisschen mehr nachgegangen:


    Die ehemalige Kaiser-Wilhelm-Brücke im Jahr 1900 (heute Liebknechtbrücke)
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dat...

    Jungfernbrücke von 1798, die älteste erhaltene Brücke Berlins
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Anhalter Steg über dem Landwehrkanal
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Die Abteibrücke
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Die Oberbaumbrücke
    http://www.berlin-stadtfuehrung.de/media/Ober...

    Die Lutherbrücke
    http://www.hobbyuo.de/Fluggrafik/Luther_Bruec...

    Herzlichst oopsy
    #31Verfasser oopsy (491382) 01 Mai 11, 14:27
    Kommentar
    Heute beginnt an der Berliner Charité ein unbefristeter Pflegestreik. Auch Rettungsstellen und Intensivstationen seien ab 6.00 Uhr früh vom Ausstand betroffen, kündigten die Gewerkschaften verdi und dbb Tarifunion an.

    Die Notfallversorgung sei aber sichergestellt. Bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen könne es jedoch zu erheblichen Einschränkungen kommen. Ärzte beteiligen sich nicht an dem Ausstand.

    Mit ihrem Streik wollen die Gewerkschaften Lohnerhöhungen für Pflege- und Technikpersonal erreichen. Die Uni-Klinik ist jedoch hoch verschuldet und will in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben.
    #32Verfasser mars (236327) 02 Mai 11, 16:18
    Kommentar
    Vor 125 Jahren wurde die Grundlage für den Kudamm in Berlin gelegt.

    ... Dieser Tage feiert die 3,5 Kilometer lange und 53 Meter breite Verbindung zwischen Innenstadt und Grunewald Geburtstag. Vor 125 Jahren wurde die erste Dampfstraßenbahn auf dieser Linie einrichtet. Das Ereignis gilt als Auftakt einer später rasanten Entwicklung zum noblen Einkaufs- und Flanierareal. Den Weg selbst gibt es bereits seit dem 16. Jahrhundert. Die Kurfürsten ritten darauf hinaus zu ihrem Jagdschloss. 

    Nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 nagte in Reichskanzler Otto von Bismarck der Neid auf die Pariser Champs-Elysées. Per Order von Oben sollte Berlin nun auch einen Boulevard erhalten. Die Wahl fiel auf den Kudamm, wie die gebräuchliche Abkürzung noch heute heißt.

    Hildegard Knef besang das Heimweh nach dem Kurfürstendamm. In etlichen Filmen dienen Bürgerhäuser und Straße als Kulisse. Hier lag und liegt das Zentrum des Berliner Westens mit teuren Boutiquen und Cafés.

    In Zeiten der Teilung war der Kudamm Sinnbild für den kapitalistischen Überfluss inmitten der umgebenden Mangelgesellschaft. Heute geben sich im ruhigeren Teil die Wohlhabenden die Klinke in die Hand. Gucci, Cartier, Bulgari und andere globale Luxusmarken haben hier ihre Dependancen. Den Kudamm schön zu nennen, wäre eine Übertreibung. Vielfach haben Steakhäuser oder Pizzabäcker hässliche Anbauten auf die breiten Trottoirs gepflanzt und Baulücken aus Kriegstagen wurden mit lieblosen Neubauten gefüllt. Zwischenzeitlich wurde schon der endgültige Niedergang des quirligen Dammes befürchtet, als sich teilweise auch das horizontale Gewerbe verstärkt zeigte. Die Angst war unbegründet.

    Kulturell tut sich zwar wenig, aber als große Shoppingzone lebt der Kudamm wieder auf. Und der Boulevard hat unverändert eine magische Anziehungskraft. In den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts führten Demonstrationen vorzugsweise in dieses Herz West-Berlins. Studentenführer Rudi Dutschke wurde auf dem Kudamm erschossen, vor dem Haus des dort residierenden sozialistischen Studentenbundes.

    Bis Ende Oktober feiert die Hauptstadt nun ihren bekanntesten Straßenzug. Eine Sonderausstellung mit zahlreichen Glasvitrinen erinnert an die glänzenden und traurigen Zeiten des Boulevards. ( http://www.badische-zeitung.de/panorama/der-b... )

    Das berühmte Café Kranzler am Kudamm im Jahr 1960
    #33Verfasser mars (236327) 04 Mai 11, 09:15
    Kommentar
    Stelzenläufer stolzieren in Berlin beim Geburtstagsspaziergang auf dem Kurfürstendamm. Berlin hat die Feiern zum 125. Geburtstag des Ku'damms eingeläutet.
    #34Verfasser mars (236327) 10 Mai 11, 14:00
    Kommentar
    Tiré de wikipédia:

    Non-violence est une sculpture en bronze réalisée par l'artiste suédois Carl Fredrik Reuterswärd pour le gouvernement du Luxembourg, qui l'a offerte le 30 septembre 1988 au siège de l'Organisation des Nations unies à New York.
    Elle a été créée en réaction au meurtre de John Lennon en 1980.
    Il existe plusieurs répliques de cette sculpture dans le monde :
    notamment, dans le parc du musée olympique à Lausanne en Suisse
    http://images.ados.fr/sport/photo/8015274801/...

    et sur l'Alexanderplatz de Berlin.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...
    #35Verfasser Clélia (601872) 11 Mai 11, 07:55
    Kommentar
    (BZ) In Berlin gibt es so etwas wie einen Theaterwalk of Fame. Vor dem Haus der Berliner Festspiele in Charlottenburg sind Metallplatten in den Boden eingelassen mit den Autogrammen der Regisseure, die in den vergangenen Jahren zum Theatertreffen eingeladen waren. Christoph Schlingensief ist dabei, natürlich, Christoph Marthaler, Sebastian Nübling, Jürgen Gosch, Roland Schimmelpfennig, Stefan Pucher, Nicolas Stemann, Stefan Kimmig, die üblichen Verdächtigen eben. Im vergangenen Jahr ist ein neuer Name dazugekommen – besonders erfreulich, dass mit Karin Beier die drückende männliche Regievorherrschaft unter den angeblich besten deutschsprachigen Aufführungen des jeweiligen Jahres wenigstens ein bisschen aufgeweicht worden ist: numerisch.
    #36Verfasser mars (236327) 11 Mai 11, 15:51
    Kommentar
    Ein Sportberger-Karawan aus dem Jahr 1938 steht im Technik-Museum in Berlin. Der Wohnwagen ist nun Teil der neuen Dauerausstellung "Mensch in Fahrt". Die Schau zeigt innovative und außergewöhnliche Exponate aus der Kulturgeschichte der Mobilität.
    #37Verfasser mars (236327) 13 Mai 11, 18:02
    Kommentar
    Berlin einst und jetzt - alte Ansichtskarten

    http://www.heimatsammlung.de/topo_unter/10/ei...

    Herzlichst oopsy
    #38Verfasser oopsy (491382) 13 Mai 11, 18:40
    Kommentar
    re #26: die Vertauschung von „mich“ mit „mir“

    Det stümmt nich' janz, mars! Der Balina sacht 'mir', ooch wenn't richtich is.
    #39Verfasser Pierrot (236507) 13 Mai 11, 23:34
    Kommentar
    Pierrot, da haste mir überzeugt!
    #40Verfasser mars (236327) 14 Mai 11, 21:39
    Kommentar
    Die Berliner Philharmoniker ...

    ... werden ab 2013 zu Ostern ein Festival mit dem Schwerpunkt auf szenische Opernaufführungen in meiner badischen Heimat beginnen, nämlich im Festspielhaus Baden-Baden. Das bedeutet den Abschied von den Salzburger Osterfestspielen, wie die Stiftung Berliner Philharmoniker gestern Abend mitteilte. Auf dem Programm werden neben der Opernproduktion Konzerte, Kammermusik- sowie Education-Projekte stehen. Die künstlerische Leitung der Oper und der Konzerte werde in den Händen der Stiftung Berliner Philharmoniker in Zusammenarbeit mit der Leitung des Festspielhauses Baden-Baden liegen. "Wir hatten seit 1967 eine wundervolle Zeit in Salzburg und freuen uns nun auf die Zukunft in Baden-Baden", sagte Martin Hoffmann, Intendant der Stiftung Berliner Philharmoniker.
    #41Verfasser mars (236327) 14 Mai 11, 21:41
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    "Berlin, du bist so wunderbar"

    http://www.youtube.com/watch?v=uga_sPZRF70

    Herzlichst oopsy
    #42Verfasser oopsy (491382) 16 Mai 11, 10:16
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    Die größte Blume der Welt, den Titanenwurz, sehen sich viele Menschen im Botanischen Garten Berlin an. Der riesige Kelch begann sich Zentimeter für Zentimeter zu entfalten. In den vergangenen Tagen hatte sich der Blütenstand auf eine Höhe von 1,99 Metern entwickelt.
    #43Verfasser mars (236327) 18 Mai 11, 09:05
    Kommentar
    In der BZ entdeckt:

    Sensations-Fund in Berlin: Älteste Spinne des Planeten entdeckt

    Vor 49 Millionen Jahren einmal nicht richtig aufgepasst und schon für die Ewigkeit konserviert. Wissenschaftler des Berliner Naturkundemuseums machten bei Untersuchungen eine erstaunliche Entdeckung. Sie schoben einen etwa zwei Zentimeter großen Bernstein, der sich bereits seit 150 Jahren in der Sammlung befand, in den Computertomografen und sichteten darin die älteste Spinne der Welt.

    Ein Jungtier, wahrscheinlich noch nicht stark und schnell genug, im Tertiär von einem Harztropfen erwischt, welcher langsam erstarrte. „Der Fund ist außergewöhnlich“, sagt Forscher Jason Dunlop (41). „Nachweislich der älteste Vertreter der sogenannten Riesenkrabbenspinnen. Seine Ururgroßeltern haben noch die Dinosaurier kennengelernt.“
    #44Verfasser mars (236327) 19 Mai 11, 11:36
    Kommentar
    Gedichte und Sprüche eines großen Berliners -

    Bert Brecht

    http://www.rogersite.ch/gedichte_anzeige.asp?...

    Herzlichst oopsy
    #45Verfasser oopsy (491382) 21 Mai 11, 18:27
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    Eine große "5"<</b> steht zum Jubiläums-Fest vor dem Hauptbahnhof in Berlin. Der Hauptbahnhof feiert seinen 5. Geburtstag mit einem Bühnenprogramm, einer historischen Fahrzeugschau und einem Feuerwerk.
    #46Verfasser mars (236327) 23 Mai 11, 13:08
    Kommentar
    Hin und wieder gibt es aus Berlin auch weniger Erfreuliches zu vermelden. So lese ich heute im "Tagesspiegel":

    Ist Berlin noch ganz dicht? - Von der Doofheit der Metropole


    Erst ist Berlin am Morgen nach dem Pokalfinale wegen eines Radrennens gesperrt, und dann ist auch noch die Avus auf einen Fahrstreifen eingeengt. ... Im Grunde reicht es, die beiden Worte „Autofahrer“ und „Radfahrer“ in die Runde zu werfen – schon kochen die Emotionen hoch. Das liegt, wenn ich das als Mitglied beider Lager mal mutmaßen darf, an einer grundlegenden Unsymmetrie der Diskussion: Die einen fühlen sich als Parias und fahren für viel Geld und mit häufig schlechtem Gewissen, die anderen wähnen sich im Einklang mit dem Zeit- und Weltgeist und halten ihr Tun für so prallvoll mit Richtigkeit, dass ihnen jegliches Verständnis für die andere Seite abgeht. Es ist praktisch, als würden Atomkraftwerke und Windräder nebeneinander an der Ampel stehen, das kann nur knallen.

    Typisch für diese Gemengelage ist, dass ein Autohersteller in Selbstkasteiung eine Fahrradveranstaltung ausrichtet, die die Berliner Innenstadt inkl. Autobahnen für den Autoverkehr komplett lahmlegt. Warum nur? Ich kann auch nach langem Nachdenken wenig zur Sinnhaftigkeit des Velothons sagen. Sportlich gibt es absolut nichts her, und es scheint mir auch extrem unwahrscheinlich, dass sich jemand einen Skoda kauft, weil ihm diese Firma an einem schönen Maisonntag das Autofahren so effektiv verleidet.

    Was aber in Berlin einmal massenhaft angefangen hat, hört nicht wieder auf, sondern erwirbt beim zweiten Mal quasi Verfassungsrang. Der unfassbare Blödsinn, dass man eine Großstadt am Morgen nach dem Pokalendspiel komplett sperrt, während gleichzeitig die wichtigste Ausfallstrecke, die Avus, auf einen Fahrstreifen eingeengt ist, schlägt insofern in eine stolze Botschaft um: So doof sind nur die ganz großen Großstädte! ...

    #47Verfasser mars (236327) 24 Mai 11, 11:21
    Kommentar
    Der Flugverkehr von und nach Berlin hat sich heute Morgen normalisiert. Nachdem die Aschewolke aus Island am Mittwoch für den Ausfall von 185 der rund 700 Flügen gesorgt hatte, gibt es laut Flughafeninformation derzeit keine erheblichen Verspätungen oder Flugausfälle.
    #48Verfasser mars (236327) 26 Mai 11, 09:44
    Kommentar
    Nicht nur im Wiener Tiergarten gibt es Nachwuchs :-)) In Berlin gibt es kleine Panther :-))

    http://www.tikonline.de/stargalerien/detail.p...

    Die drei Bilder sind einfach nur gut :-))
    http://www.tuxboard.com/bebes-panthere-nes-au...

    Herzlichst oopsy
    #49Verfasser oopsy (491382) 26 Mai 11, 12:09
    Kommentar
    Luise, das neue Fährschiff zur Pfaueninsel (siehe Berliner Luft schnuppern 1, 38 - 40), wird gebührend mit einer zerschellenden Sektflasche getauft.
    #50Verfasser mars (236327) 27 Mai 11, 14:58
    Kommentar
    Gestern Abend wurden bei einer Gala im Auswärtigen Amt in Berlin die Civis Medienpreise überreicht.

    Gewürdigt wurden herausragende Fernseh- und Radiobeiträge, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft fördern. Der Preis wurde zum 24. Mal vergeben und ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. Sie gehen in diesem Jahr an Produktionen der Sender ARD, WDR und BR. Weitere Preisträger sind das SRF (Schweiz), Radio Essen und die Hochschule Luzern Design & Kunst.

    Schirmherren des europäischen Medienpreises sind Bundespräsident Christian Wulff und der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek. Integration benötige Medien, die fair, gründlich und objektiv berichteten, sagte Wulff. Die Gewinner hätten dazu beigetragen, das "Netz des Zusammenhalts" zu stärken. ARD-Vorsitzende Monika Piel forderte die Medien auf, ein realitätsnahes und ausgewogenes Bild von den Tatsachen zu liefern.
    #51Verfasser mars (236327) 27 Mai 11, 22:06
    Kommentar
    Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner, der dienstältste Ressortchef der Republik, wird nach den Wahlen in Berlin (September), wie sie auch ausgeht, als Bildungssenator nicht weitermachen. Die ZEIT (26.5.2011) fragte ihn, ob er, als er von Mainz in die dt. Hauptstadt ging, Berlin unterschätzt habe. Zöllner antwortete: "Ich habe unterschätzt ..., wie schwer es in Berlin ist, geeignetes Spitzenpersonal zu gewinnen ... Zeitweise fühlte ich mich recht einsam. Zudem musste ich mich an die Ruppigkeit gewöhnen. Mein Politikstil beruht auf Konsens und Ausgleich. In dieser Stadt pflegt man dagegen die harte Kontroverse. Da wird manches Thema - zurückhaltend formuliert - öffentlich sehr zugespitzt diskutiert."
    #52Verfasser mars (236327) 29 Mai 11, 10:29
    Kommentar
    "Berlin wird international immer stärker als Wirtschaftsmetropole wahrgenommen".

    Berlins Ansehen gewinnt weltweit
    Imagemessung von TNS Infratest für Hauptstadtkampagne

    Berlin ist nach wie vor die Stadt des Mauerfalls und der Wiedervereinigung. Aber als Wirtschaftsstandort, als attraktive Stadt zum Leben und Arbeiten holt Berlin stark auf. Gut positioniert ist die deutsche Hauptstadt auch in Wissenschaft, Kunst und Kultur. Berlin wird spontan mit guter Forschungslandschaft, innovativen Firmen und Produkten verbunden. Die Assoziationen rufen in den allermeisten Fällen positive Emotionen hervor.

    Das ist das Ergebnis einer internationalen Imagemessung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest für die Hauptstadtkampagne be Berlin. Die Studie wurde heute von Senatssprecher Dr. Richard Meng und Michael Ehlting, einem der Autoren von TNS Infratest, vorgestellt. Befragt wurden 1.510 Führungskräfte aus Wirtschaft sowie (in geringem Umfang) Wissenschaft und Kultur. Die Interviewpartner kamen aus 21 Städten in zwölf Ländern (Großbritannien, Frankreich, Türkei, Spanien, Dänemark, Japan, China, Indien, Brasilien, USA, Australien und Russland). Die Befragung erfolgte via Internetfragebogen zwischen Mitte November und Mitte Dezember 2010. Mit dieser, für Wirtschaftsumfragen international üblichen Methode können wichtige Trends und qualitative Aussagen über das Image eines Standorts ermittelt werden.


    http://www.sei.berlin.de/live-dabei/imagemessung
    #53Verfasser kitine (633017) 29 Mai 11, 14:20
    Kommentar
    Nach 8 Tagen in Berlin wieder zurück in Südwestfrankreich.
    Diesmal war ich im Botanischen Garten, in kladow mit der Fähre, in Spandau an der Havel entlang, im Deutschen Historischen Museum, in den Hackeschen Höfen (zu touristisch!)in der Regenbogenfabrik und, neu für mich, im Mauerpark.

    http://www.mauerpark.info/2011/03/der-berline...


    Flohmarkt und Karaoke,sehr witzig, mit tollem amerikanischen Moderator und gutmütig applaudierendem Riesenpublikum. Ein Paar aus Peru oder Guatemala verkaufte Bier direkt aus dem Kasten, der geschultert durch die Menge getragen wurde. Der Moderator sprach das Publikum an, mit wirklich süssem amerikanischem Akzent: "Hi folks, today we forgot the mülltüten. Please take your own müll home..." Sein Lieblingsausdruck war "Jausa" (neues Modewort alten Ursprungs??)Lange nicht mehr so gut amüsiert.
    Was hier in Frankreich der Wein, ist dort das Bier. Soviele meist jüngere Männer mit 'ner Bierflasche in der Hand, wo auch immer in der Stadt. Vor allem an dem Tag, als im Olympiastadium eine Siegesfeier stattfand. Heisse Szene in der S-Bahn und im Bus, den wir zufällig in Richtung Stadion nahmen. Wir haben's überlebt!
    Ich freue mich schon auf die nächste Reise in diese unglaublich vielfältige, interessante ,grüne, wasserrreiche und weitläufige Stadt.
    #54Verfasserangie800 (400427) 29 Mai 11, 18:29
    Kommentar
    Hört sich super an, angie! Wir beneiden Dich und merken uns den Mauerpark vor.
    #55Verfasser Dana (236421) 29 Mai 11, 18:40
    Kommentar
    Hallo Dana, Flohmarkt und Konzert anscheinend nur am Sonntag. U-Bahn Eberswalderstrasse, dann ausgeschildert.
    #56Verfasserangie800 (400427) 29 Mai 11, 19:00
    Kommentar
    Merci vielmals!
    #57Verfasser Dana (236421) 29 Mai 11, 19:13
    Kommentar
    Anlässlich des 125. Geburtstags des Kurfürstendamms und des Automobils rollten in Berlin zahlreiche Oldtimer an. Eine Frau betrachtet hier am Kurfürstendamm einen Cadillac.
    #58Verfasser mars (236327) 30 Mai 11, 17:24
    Kommentar
    1. Lange Nacht der Bibliotheken (8. Juni 2011)

    Anlass dieser Ersten Langen Nacht der Bibliotheken ist der 100. Deutsche Bibliothekartag, der vom 7. bis 10. Juni 2011 in Berlin stattfindet. Veranstaltet wird die Lange Nacht von den drei bibliothekarischen Interessenverbänden dbv-Berlin, BIB-Berlin und vdb-Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit den Berliner Bibliotheken.

    http://www.lange-nacht-der-bibliotheken.de/

    #59Verfasser kitine (633017) 02 Jun. 11, 11:14
    Kommentar
    Berlin - einmal nur musikalisch

    Denkst de denn, du Berliner Pflanze
    http://www.youtube.com/watch?v=PtR9okaHi4E

    Das ist der Zauber von Berlin ..
    http://www.youtube.com/watch?v=zSRUzFR-SRQ

    Marlene Dietrich - Das ist Berlin
    http://www.youtube.com/watch?v=Zq6vz8GHx-4&fe...

    Durch Berlin fliesst immer noch die Spree ..
    http://www.youtube.com/watch?v=fNfZAagWl7k&fe...

    Das ist der Frühling von Berlin
    http://www.youtube.com/watch?v=hUrxQXn1sWE&fe...

    Herzlichst oopsy
    #60Verfasser oopsy (491382) 02 Jun. 11, 13:05
    Kommentar
    Ein Turm aus Styropor-Bausteinen, der vor dem Arbeitsministerium in Berlin umstürzt, soll den Fachkräftemangel symbolisieren ...
    #61Verfasser mars (236327) 03 Jun. 11, 21:23
    Kommentar
    Am Kürfürstendamm fing alles an

    "Berlin (dapd). Dialoge wie aus dem Leben gegriffen, treffsichere Pointen, ein bisschen Melancholie, dazu sehr viel Humor und Spielfreude: All das kennzeichnet die Stücke des Filmautors und Liedtexters Curth Flatow. Seine Karriere startete er Anfang der 1950er Jahre mit dem Kabarettprogramm "Das muss man gelesen haben". Viele Auftritte folgten dieser Empfehlung - und viele Bücher, die man gelesen haben sollte.

    Gestern starb Flatow in seiner Geburtsstadt Berlin im Alter von 91 Jahren.

    Flatow wurde 1920 als Sohn einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters in Berlin geboren. Die Erlebnisse aus seiner Lehrzeit zum Konfektionskaufmann und Modezeichner verarbeitete er später unter anderem in der Fernsehserie "Durchreise". Seine Fernsehserie "Ich heirate eine Familie" erwies sich 1983 als Straßenfeger.

    Seine künstlerische Begabung entdeckte Flatow 1945 nach einem erfolgreichen Auftritt bei einer Nachwuchsmatinee. Im gleichen Jahr gründete er die Kabarettgruppe "Die Außenseiter", mit der er "durch ganz Berlin tingelte", wie er selbst sagte. In den folgenden Jahren arbeitete er als Conferencier und Revueautor für verschiedene Kabaretts, und seine lange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Radiosender Rias Berlin begann.

    Doch einem breiten Publikum bekannt wurde der fleißige Autor als Drehbuchschreiber und Liedertexter. Der Humorist brachte es auf mehr als 20 Schwänke und Lustspiele, mehr als 400 Lieder und Chansons, rund 50 Rundfunksendungen sowie mehr als 30 Film- und Fernsehdrehbücher." (yahoo).

    Hier in memoriam Curth Flatow die Titelmelodie von "Ich heirate eine Familie":

    http://youtu.be/DHfoO6aViGI
    #62Verfasser mars (236327) 05 Jun. 11, 15:25
    Kommentar
    We speak English - Verheissung oder Drohung?

    Interessanter Artikel über Restaurants und Kneipen in den von Touristen besonders stark besuchten Bezirken (Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg), wo das Personal kein Deutsch spricht.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/sorry-kein-...


    Heute auf der Arbeit nicht viel zu tun, deshalb Zeit zum online Zeitung lesen.

    Idee im Eimer:

    Projekt abgebrochen, Idee entsorgt: Nach nur zwei Wochen hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ihre singenden Mülleimer im Mauerpark und Görlitzer Park wieder abmontieren lassen. Aus den sieben Behältern tönte Musik, sobald jemand Müll einwarf – das sollte eigentlich zum korrekten Entsorgen anregen. Trauriges Resultat: Ein Eimer wurde von Unbekannten gestohlen, zwei weitere sind beschädigt. An der falschen Musikauswahl oder dem recht metallischen Klang hat es aber angeblich nicht gelegen. Vielmehr könne es eben immer "Einzelne" geben, die ein derartiges Projekt torpedieren wollen, heißt es aus der Senatsverwaltung. Von einem Scheitern der Idee mag man dort sowieso nicht sprechen.

    „Wir haben mit der Aktion Aufmerksamkeit auf das Müllproblem gelenkt“, sagt Sprecher Mathias Gille. Genau dies sei das Ziel gewesen.

    Die Idee mit der musikalischen Belohnung bei Mülleinwurf war schon bei Start des Projekts auf Kritik gestoßen. Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky tat sie als „nett, kreativ und lebensfremd“ ab. Ein Folgeversuch mit neuen Eimern soll es nun nicht geben.

    #63Verfasserangie800 (400427) 05 Jun. 11, 16:14
    Kommentar
    #64Verfasser Dana (236421) 06 Jun. 11, 18:28
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    Dieser Herr begeisterte am 05.06.2011 seine Fans im Berliner Olympiastadion. Ihn werden wohl alle erkennen ...
    #65Verfasser mars (236327) 07 Jun. 11, 21:57
    Kommentar
    Falls jemand den "Herrn" in 65 nicht erkannt haben sollte: Es war Gröni, d.h. Herbert Grönemeyer. Über seinen Auftritt im Berliner "Oly", d.h. dem Olympiastadion, schrieb die Berliner Morgenpost:

    Grönemeyer staunt über Fans im Olympiastadion

    Mitreißend und gefühlvoll – so begeisterte Herbert Grönemeyer das Berliner Publikum auf der vierten Etappe seiner „Schiffsverkehr"-Tour. Die Jubelstürme der rund 55.000 Fans versetzten auch den Vollprofi in ungläubiges Staunen.

    Rauchschwaden ziehen in den Berliner Abendhimmel, ein Nebelhorn erklingt – schon jetzt setzt im Publikum tosender Applaus ein. „HRBRT“ steht in riesigen weißen Buchstaben auf schwarzem Hintergrund. Dann betritt er selbst die Bühne: Begeistert wird Herbert Grönemeyer am Sonntag im Berliner Olympiastadion von rund 55.000 Fans in Empfang genommen. Die Hauptstadt ist die vierte Station seiner „Schiffsverkehr“-Tour. Schon bevor er das erste, gleichnamige Lied anstimmt, hat er die Zuschauermenge fest im Griff.

    Mehr als 15 Millionen Tonträger hat der gebürtige Göttinger schon verkauft, zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit bekommen. Grönemeyer ist Profi durch und durch, trotzdem hält er beim Applaus des Berliner Publikums immer wieder inne, genießt und schüttelt manchmal sogar ungläubig mit dem Kopf. „Klasse!“ ruft er seinen Fans nach den Jubelstürmen und mitgesungenen Liedzeilen immer wieder zu. Seinen Auftritt in der Hauptstadt hat er dem Aufstieg von Hertha BSC gewidmet: „In meiner Brust schlagen zwei Herzen“, gibt der 55-Jährige zu. Nicht nur für das von ihm besungene Bochum, sondern eben auch für Berlin.
    #66Verfasser mars (236327) 09 Jun. 11, 19:05
    Kommentar
    #67Verfasser mars (236327) 13 Jun. 11, 15:43
    Kommentar
    Der bekannte Berliner Aufbau-Verlag ist nun am Moritzplatz in Kreuzberg beheimatet. Einen Einblick ins Außen- und Innenleben erält man durh die 12 Bilder in dieser Fotoreportage:

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotost...
    #68Verfasser mars (236327) 15 Jun. 11, 21:59
    Kommentar
    Die amerikanische Sängerin Janet Jackson hat der deutschen Hauptstadt ihren Hit "Rhythm Nation" gewidmet.

    Für ihre Welttournee widmet die Künstlerin jeder Tourneestadt einen Song, wie ein Sprecher des Konzertveranstalters am Freitag sagte. Das einzige Deutschlandkonzert findet den Angaben zufolge am 24. Juni im Berliner Tempodrom statt.

    "'Rhythm Nation' scheint der perfekte Song zu sein, um ihn dieser Stadt und den Menschen, die hier leben, zu widmen", wird Janet Jackson vom Veranstalter zitiert. Während der Tournee "Number Ones: Up Close & Personal Tour", die die Künstlerin nach Asien und Nordamerika nun nach Europa führt, präsentiert Jackson laut dem Sprecher eine Auswahl ihrer Hits (yahoo)
    #69Verfasser mars (236327) 17 Jun. 11, 17:06
    Kommentar
    Beide deutschen Staaten hatten sich im Einigungsvertrag von 1990 auf Berlin als deutsche Hauptstadt verständigt. Am 20. Juni 1991 beschloss der Deutsche Bundestag die Verlegung von Parlaments- und Regierungssitz nach Berlin. Nachfolgend werden die wichtigsten Dokumente, Beschlüsse und Vereinbarungen - auch zur Koordinierungsfunktion der Senatskanzlei - aufgeführt: http://www.berlin.de/rbmskzl/hauptstadtvertraege/
    #70Verfasser kitine (633017) 20 Jun. 11, 10:15
    Kommentar
    Für den Wiederaufbau des Neuen Museums Berlin hat der Architekt David Chipperfield den renommierten EU-Preis für zeitgenössische Architektur erhalten. EU-Kommissarin Androulla Vassiliou überreichte dem Briten den mit 60 000 Euro dotierten Mies-van-der-Rohe-Preis am Montagabend in Barcelona. Chipperfield hatte das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Museum, das die weltbekannte Nofretete-Büste beherbergt, seit 2003 wiederaufgebaut. Ende 2009 war es eröffnet worden. Das Neue Museum wurde ursprünglich Mitte des 19. Jahrhunderts nach den Plänen von Friedrich August Stüler auf der Spreeinsel gebaut.

    Lob gab es insbesondere für die Kombination aus neu und alt: Das von Chipperfield umgebaute Museum vereine Vergangenheit und Gegenwart in großartiger Weise, hieß es in der Begründung.
    #71Verfasser mars (236327) 21 Jun. 11, 08:52
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    Heute vor 58 Jahren beschloss der West-Berliner Senat in Gedenken an den DDR-Volksaufstand die Umbenennung der Charlottenburger Chaussee in Straße des 17. Juni.
    #72Verfasser mars (236327) 22 Jun. 11, 09:19
    Kommentar
    Kreuzberger Nächte

    1978!

    Gebrüder Blattschuss

    http://youtu.be/hKaIehw4ItY
    #73Verfasser mars (236327) 23 Jun. 11, 16:25
    Kommentar
    1995: Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude stellt in Berlin sein Kunstprojekt „Verhüllter Reichstag“ fertig.
    Vergleiche dazu: Siehe auch: [fr-de] H e u t e - aujourd'hui - #23 - die Beiträge von Tigrou und Mars.

    Das Material, das verwendet wurde:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Die Vorbereitung - jetzt vom Behördenmarathon einmal abgesehen:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Die Verhüllung:
    http://img.fotocommunity.com/photos/6179872.jpg

    http://img.fotocommunity.com/photos/3167072.jpg

    Wer nachlesen möchte:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Herzlichst oopsy
    #74Verfasser oopsy (491382) 24 Jun. 11, 10:26
    Kommentar
    Oopsy, der Link zum Nachlesen ist dir nicht gelungen, ich will das hiermit gutmachen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%BCllter_...

    Besonders bemerkenwert finde ich in dem Text diesen Passus:

    "Christo und Jeanne-Claude schufen mit dem Projekt Verhüllter Reichstag ein Kunstwerk, das neben dem ästhetischen Wert auch enormes gesellschaftspolitisches Potenzial mit sich brachte. Der Verhüllte Reichstag veranschaulichte nach der Wende das progressive Denken der Berliner, da er traditionelle Werte wie die Demut vor historisch wichtigen Gebäuden auf eindrucksvolle, künstlerische Weise angriff und damit das Paradebeispiel für einen Neuanfang verkörperte.

    Christo erläuterte die Wichtigkeit des temporären Charakters: „Niemand kann diese Projekte kaufen, niemand sie besitzen, niemand kommerzialisieren, niemand kann Eintritt für ihre Besichtigung verlangen – nicht einmal uns gehören diese Werke. Unser Werk handelt von Freiheit, und Freiheit ist der Feind allen Besitzanspruchs, und Besitz ist gleichbedeutend mit Dauer. Darum kann das Werk nicht dauern.“

    Und der fraktionslose Abgeordnete Ulrich Briefs brachte die Bedeutung des Projekts für Deutschland während der Debatte vor der Abstimmung auf den Punkt: „Die Verhüllung ist zumindest – diesen Wert hat sie – eine spektakuläre Aktion gegen nationales und gegen sonstiges deutsches Spießertum.“ Freimut Duve von der SPD fügte hinzu: „Lassen Sie uns diese neue deutsche, demokratische Gelassenheit durch ein großes Symbol für 14 Tage beweisen. Dann gehen wir mit großem Vergnügen und mit großem Ernst in den umgebauten Reichstag.“

    #75Verfasser mars (236327) 24 Jun. 11, 19:00
    Kommentar
    "All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin. And therefore, as a free man, I take pride in the words 'Ich bin ein Berliner!'"

    John F. Kennedy - vor dem Rathaus Schöneberg am 26. Juni 1963
    #76Verfasser Dana (236421) 24 Jun. 11, 20:23
    Kommentar
    Heute werden zum 33. Mal rund eine Million Menschen bei der Christopher Street Day Parade und dem CSD Finale für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgender, Inter- und Bisexuelle auf die Straße gehen.
    Das Motto dieses Jahr ist „Fairplay für Vielfalt!“ in Anlehnung an das Leitthema „Sport“.

    http://www.csd-berlin.de/
    #77Verfasser kitine (633017) 25 Jun. 11, 11:31
    Kommentar
    Ergänzung zum Beitrag 7:

    Das Modell

    Sicherheit geht vor Ästhetik: Das auf dem Berliner Schlossplatz geplante Einheitsdenkmal bekommt ein Geländer. Das sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) in einem dapd-Interview. Nach Präsentation des Entwurfs Mitte April hatte es Sicherheitsbedenken gegeben, Menschen könnten von dem Denkmal, einer Art begehbaren Wippe, herunterstürzen. Der Entwurf für das Denkmal stammt von der Arbeitsgemeinschaft Milla und Partner sowie der Choreografin Sasha Waltz Modell.

    Das Denkmal mit dem Titel "Bürger in Bewegung" soll in spätestens drei Jahren fertig sein. Für den Bau des Denkmals stehen zehn Millionen Euro zur Verfügung. Der Bundestag hatte ihn am 9. November 2007 beschlossen. Als Standort wurde der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm auf der Schlossfreiheit festgelegt.

    Neumann sagte, es werde kein besonderes Unfallrisiko geben. Die Hauptfragen seien in Richtung Sicherheit und technische Realisierbarkeit gegangen. "Das haben wir sorgsam untersucht, die Architekten haben uns TÜV-Gutachten vorgelegt, auch der Behindertenverband wurde in der Frage der Barrierefreiheit beteiligt. Und wir haben das Gütesiegel bekommen: Ja, das geht."

    Neumann fügte hinzu: "Ein Geländer muss es geben." Die Sicherheitsfragen würden nun bei der weiteren Planung noch detaillierter weiterentwickelt. Es werde ein Denkmal entstehen, "das gerne wahrgenommen wird, das lebendig ist und mit großer Wirkung an die unwiderstehliche Freiheits- und Einheitsbewegung, an die friedliche Revolution erinnert", sagte Neumann.

    Er empfinde den Entwurf als faszinierend. "Diese ästhetische Schale, die sich mit großer Leichtigkeit abzuheben scheint von ihrem Fundament, die sogar in Bewegung geraten kann, setzt das Thema 'Friedliche Revolution und Einheit' auf geniale Weise um, sagte er. Das Denkmal lade ein zur Aktivität, zur Kommunikation. Es bewege sich, wenn möglichst viele zusammenstünden. Die friedliche Revolution sei ja auch nur möglich gewesen, weil viele zusammengestanden hätten. Er sei sicher, das Denkmal werde eine Attraktion in Berlin werden, gerade auch für junge Leute.

    Der Entwurf zeigt eine himmelwärts gebogene, begehbare Waagschale aus Glas und Metall. Auf ihrer Oberseite sind Losungen aus der Zeit des Mauerfalls zu sehen, die untere, vergoldete Seite zieren Bilder der Demonstrationen vom Herbst 1989 und aus der Wendezeit.

    Mit der Entscheidung für Milla und Waltz ging Mitte April eine jahrelange Suche voller Pleiten und Pannen nach einem geeigneten Entwurf zu Ende: Ein erster Wettbewerb war 2009 gescheitert, weil keine der damals 533 eingereichten Arbeiten die notwendige Mehrheit erhielt. Für den zweiten Wettbewerb wurden gezielt Künstler und Architekten zur Bewerbung aufgefordert. Mitte Oktober war die Entscheidung für einen Siegerentwurf jedoch erneut aufgeschoben worden. Die 15-köpfige Jury des zweiten Wettbewerbes vergab drei gleichrangige Preise mit der Vorgabe, diese sollten überarbeitet werden. Im April fiel die Wahl dann auf Milla und Waltz.

    In Leipzig soll bis 2014 ebenfalls ein Freiheits-Denkmal entstehen, für das der Bundestag fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt hat. (yahoo)
    #78Verfasser mars (236327) 25 Jun. 11, 15:36
    Kommentar
    Eines von insgesamt 13 neugeborenen Afrikanischen Straußenkindern erkundet in der Nähe einer Henne im Berliner Zoo seine Umgebung. Wer die Mutter des Neugeborenen ist, lässt sich nicht eindeutig klären, da insgesamt drei Hennen in Betracht kommen.
    #79Verfasser mars (236327) 29 Jun. 11, 15:40
    Kommentar
    Humboldt Box - ein Vorgeschmack auf das Schloss


    So soll die Historische Mitte Berlin einmal ausgesehen haben. Zu bestaunen gibt es dieses Miniatur-Berlin in der neu eröffneten Humboldt-Box auf dem Schlossplatz.

    Die Humboldt-Box im Herzen Berlins ist eröffnet worden. Acht Jahre lang soll sie bei Besuchern Vorfreude auf das Schloss wecken.

    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/kultur/humboldt-bo...

    1 Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=hkiRfElUkzs

    Herzlilchst oopsy
    #80Verfasser oopsy (491382) 30 Jun. 11, 11:19
    Kommentar
    Très intéressant, merci oopsy!
    #81Verfasser Clélia (601872) 30 Jun. 11, 11:28
    Kommentar
    Manch kritischem Geist gefiel es NICHT in Berlin. Hier wieder eine der Foto-und diesmal auch Zitatestrecken des Tagesspiegel zum Thema: "Berlin ist das Allerletzte!"

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotost...


    #82Verfasserangie800 (400427) 03 Jul. 11, 15:52
    Kommentar
    @ angie 800: très intéressant, merci beaucoup!
    #83Verfasser Clélia (601872) 04 Jul. 11, 06:39
    Kommentar
    Letzte Hürde für Berliner Schloss genommen

    Infolge der Sparbeschlüsse der Bundesregierung stand der Wiederaufbau des Berliner Schlosses vergangenes Jahr sogar kurz vor dem Aus. Gestern aber machte der Haushaltsausschuss des Bundestags mit überwältigender Mehrheit den Weg endgültig frei – trotz der Mehrkosten von 38 Millionen Euro. Der Gesamtpreis beläuft sich jetzt auf 590 Millionen Euro.
    #84Verfasser mars (236327) 07 Jul. 11, 08:59
    Kommentar
    Daniel Barenboim verlängert in Berlin

    Der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim, bleibt bis mindestens Juli 2022 in Berlin. Der 68-Jährige verlängerte seinen bis 2012 laufenden Vertrag um weitere zehn Jahre. Die Zeit in Berlin sei für ihn ein "einmaliges Erlebnis", sagte Barenboim, der seit 1992 in der Stadt ist, bei der Unterzeichnung im Roten Rathaus.
    #85Verfasser mars (236327) 07 Jul. 11, 18:22
    Kommentar
    DHM - Deutsches Historisches Museum

    Die Wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Histor...
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Musée_historiqu...

    Bilder:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Das Zeughaus
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dat...

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dat...

    Alpinorama
    http://www.alpinorama.com/images/peibau.jpg

    http://media.pointoo.de/files/assets/images/0...

    Die Sammlungsbereiche:
    Alltagskultur I
    Technische und medizinische Erzeugnisse und Geräte
    Haushaltsgegenstände, Produktwerbung: ca. 65.000 Objekte
    Alltagskultur II
    Mode, Kostüme, Ziviltextilien, Abzeichen, Religiosa: ca. 45.000 Objekte
    Alltagskultur III
    Spielzeug, Postkarten, politische Objekte, Sonderinventar: ca. 11.000 Objekte
    Bibliothek
    Alte und wertvolle Drucke: ca. 25.000 Objekte
    Bildarchiv
    Dokumente I
    Urkunden, Einblattdrucke, Flugblatt- und Landkartensammlung, Autographen
    Siegel und Stammbücher bis 1914: ca. 50.000 Objekte
    Dokumente II
    Fotoalben, Zeitungen, Flugblätter, Propagandaschriften
    Landkarten und Autographen seit 1914: ca. 120.000 Objekte
    Filmsammlung
    100 Filme
    Kunstgewerbe und Skulpturen bis 1900
    Möbel, Keramik, Glas- und Metallkunst, Design: ca. 6000 Objekte
    Graphische Sammlung
    zur Ereignisgeschichte des 16. bis 20. Jahrhundert
    Porträtstichsammlung des 15. bis 20. Jahrhundert: ca. 100.000 Blatt
    Kunst I
    Gemälde bis 1900: ca. 700 Objekte
    Kunst II/ Photosammlung
    Malerei und Skulpturen des 20. und 21. Jahrhundert: ca. 3.000 Objekte sowie ca. 10.000 Fotografien
    Militaria I
    Alte Waffen und Rüstungen, militärische Geräte: ca. 20.000 Objekte
    Militaria II
    Uniformen, Fahnen, Orden und Ehrenzeichen, Militaria-Grafik: ca. 30.000 Objekte
    Numismatik
    ca. 80.000 Objekte
    Plakate
    künstlerische Plakate 1896–1938 der Sammlung Hans Sachs,
    politische Plakate 1920–1960 der Sammlung Wolf und DDR-Plakate: ca 80.000 Objekte

    Herzlichst oopsy
    #86Verfasser oopsy (491382) 09 Jul. 11, 11:01
    Kommentar
    Klaus Hoffmann - "Berlin" (Live)

    http://youtu.be/aQFd7E2pdr4
    #87Verfasser mars (236327) 14 Jul. 11, 17:43
    Kommentar
    "Pack die Badehose ein!"

    Cornelia (Conny) Froboess

    mit Bildern von Strandbad Wannsee


    http://youtu.be/UhZEba0SWNs
    #88Verfasser mars (236327) 15 Jul. 11, 09:04
    Kommentar
    Berlin

    Im Jahr 1831.


    Du, meine liebe deutsche Heimath, hast,
    Warum ich bat, und mehr noch mir gegeben;
    Du ließest freundlich dem gebeugten Gast
    Die eig'ne traute Hütte sich erheben,
    Und der bescheid'ne kleine Raum umfaßt
    Ein neuerwachtes heitres reiches Leben;
    Ich habe nicht zu bitten, noch zu klagen,
    Dir nur aus frommem Herzen Dank zu sagen. -

    Du siehst mich zweifelnd halb und halb erschrocken
    Mit feuchten Augen an, mein gutes Kind,
    Laß' nicht den Schein in Irrthum dich verlocken,
    Es ist ja nur des Abends kühler Wind,
    Des Mondes bleicher Schein auf meinen Locken,
    Die fast wie Silber anzusehen sind;
    Ein halbes Hundert mir entrauschter Jahre
    Hat nicht mein Herz berührt, nur meine Haare.

    Mit duft'gen üpp'gen Blumenkränzen mußt,
    Mit Rosen, du beschatten ihren Glanz;
    Ich bin noch jung, noch stark, noch voller Lust,
    Und windet um die Stirne sich der Kranz,
    Und wieget sich mein Haupt an deiner Brust,
    Und wird der Traum zur Wirklichkeit so ganz,
    Erblühet zum Gesang mein heimlich Meinen,
    Und alle meine Lieder sind die deinen.

    Ja! Lieder, neue Lieder will ich singen;
    Du, meine Muse, lauschest unverwandt,
    Und wenn die Weisen dir zum Herzen dringen,
    Drückst leise du belohnend mir die Hand;
    Laß ungestraft um uns die Kinder springen,
    Vielleicht daß sie der Geist der Lieder bannt,
    Kein Zwang: es würden mich die armen dauern,
    Sie dürfen nicht um uns're Freude trauern.

    Und, liebes Kind, laß Thür' und Fenster offen;
    Erworben hab' ich mir der Freunde viele,
    Und habe derer manche schon getroffen,
    Die Freude hatten an dem heitern Spiele;
    Willkommen sei, wer lauschen will: mein Hoffen
    Wär' eben, daß es vielen wohlgefiele;
    Wem aber uns're Lieder nicht gefallen,
    Der stört uns nicht, der wird vorüber wallen.


    Adelbert von Chamisso (1781 - 1838)

    Zu Adelbert von Chamisso siehe auch den ersten Berlin-Faden, Beitrag 109 von Clélia.
    #89Verfasser mars (236327) 17 Jul. 11, 08:21
    Kommentar
    Hallo Berlinfans!

    Hier wieder eine "Bilderstrecke" aus dem Tagesspiegel. Diesmal "Zettelbotschaften" im Stadtbild, manche überaus sinnig!

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotost...
    #90Verfasserangie800 (400427) 17 Jul. 11, 10:33
    Kommentar
    Bei einer Fotoprobe des Alvin Ailey American Dance Theater zeigen die Tänzer in der Deutschen Oper Berlin ihr Können. Die berühmte Tanzkompanie aus den Vereinigten Staaten startet ihre Gastspieltournee durch Deutschland und die Schweiz in Berlin.
    #91Verfasser mars (236327) 18 Jul. 11, 20:06
    Kommentar
    Bouke und Jaap aus den Niederlanden legen am Tempelhofer Hafen in Berlin letzte Hand an einen sechs Meter hohen Leuchtturm aus Sand. Der Turm kann tatsächlich leuchten, in der Nacht gibt die Sandskulptur alle sieben Sekunden Leuchtzeichen.
    #92Verfasser mars (236327) 21 Jul. 11, 11:36
    Kommentar
    Klaus Hoffmann

    Derselbe Mond über Berlin

    http://youtu.be/mHuBjKbPatg
    #93Verfasser mars (236327) 24 Jul. 11, 08:35
    Kommentar
    Berliner ifa-Galerie
    Verschleierte Arabesken


    Schmetterling, dessen Flügel von Gefangenschaft erzählen: eine Arbeit der Deutsch-Iranerin Parastou Forouhar.

    Die Ausstellung "Political Patterns" spürt den überraschenden Beziehungen von abstrakten Ornamenten und neuen politischen Bestimmungen nach.

    mehr und Quelle: http://derstandard.at/1310512108448/Berliner-...

    Eine wenige Bilder, wo ich mir gar nicht sicher bin, ob die letzten beiden zur Ausstellung gehören:
    http://images.derstandard.at/2011/07/25/13105...

    http://www.bildwissenschaft.org/own/journal/i...

    http://1.bp.blogspot.com/-hN3NsrOnWFg/Tii-8uV...

    Herzlichst oopsy
    #94Verfasser oopsy (491382) 26 Jul. 11, 10:09
    Kommentar
    Modedesigner Harald Glööckler verschenkte in Berlin als Botschafter des deutschen Kinderhilfswerks und Schirmherr des Kindernothilfefonds Schulranzen an 50 Grundschüler in Hellersdorf. Mit den Geschenken wollte er auf die schlechte soziale Situation vieler Berliner Schulanfänger hinweisen.
    #95Verfasser mars (236327) 27 Jul. 11, 09:24
    Kommentar
    Kulturjuwel
    Rettung für das Berliner "Nicolaihaus"


    Das Nicolaihaus hat den einzigen noch erhaltenen barocken Innenhof Berlins. Es galt im 18. Jahrhundert als ein Ort der Aufklärung.

    "Wieder eine Seele geben": Deutsche Stiftung Denkmalschutz übernimmt und saniert das Berliner Kulturdenkmal.

    mehr und Quelle: http://derstandard.at/1310512152199/Kulturjuw...

    Herzlichst oopsy
    #96Verfasser oopsy (491382) 27 Jul. 11, 10:05
    Kommentar

    Drehorgelspieler standen auf dem Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche anlässlich der 12. Internationalen Drehorgel-Party hinter ihren Instrumenten, etwa 125 Drehorgelspieler aus aller Welt. Bei freiem Eintritt war neben Drehorgel- und Leierkasten-Darbietungen auch ein buntes Bühnenprogramm geboten.
    #97Verfasser mars (236327) 30 Jul. 11, 14:40
    Kommentar
    Schreckpoint Charlie

    Verkehrschaos, Klamauk und ewige Brachen: Der berühmteste Ort des Kalten Kriegs ist peinlich für Berlin. Doch bald könnte sich das ändern.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schreckpoin...
    #98Verfasser kitine (633017) 01 Aug. 11, 08:34
    Kommentar
    Jörg Steinbach, der Präsident der Technischen Universität, hat eine Vision: Das Gelände des Flughafens Tegel soll zu einem Universitäts- und Forschungs-Campus für Grünes Wirtschaften werden, entwickelt von der TU und der Beuth-Hochschule für Technik. Steinbach fordert eine intensive öffentliche Diskussion: „Wir müssen dem gravierenden Platzmangel und dem sehr hohen Sanierungsstau Konzepte entgegensetzen, die einer modernen und konkurrenzfähigen Universität den Weg ebnen.“

    Die größte Stadt Deutschlands, in ihren besten Tagen Pionierstadt, könnte eine Renaissance erleben als Wissenschafts-, Industrie-, Verkehrs- und Energiemetropole, falls sie ihre Kräfte auf die wissenschaftlich-technische Revolution konzentriert und Potenziale nutzt. Diese sind zuallererst die reiche Berliner Forschungs- und Wissenschaftslandschaft und die beiden stillgelegten zentralen Flughafenareale Tempelhof und Tegel.
    #99Verfasser mars (236327) 02 Aug. 11, 10:11
    Kommentar
    Das „Zoofenster“, ein 118 Meter hoher Turm am Bahnhof Zoo, ist das neue Wahrzeichen des Westens Berlins. Zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer galt der Wiederaufbau vorrangig dem Osten und der Mitte Berlins. Jetzt gibt das Waldorf Astoria Hotel das Signal für die Wiederauferstehung des Berliner Westens. Ein Zwillingsturm gleicher Höhe soll folgen und das Schimmelpfenghaus ersetzen. Nebenan erleben das Bikini-Haus und der legendäre Zoo Palast ihr Comeback. Der Kurfürstendamm verjüngt sich und feiert seinen 125. Geburtstag mit spektakulären Bauprojekten, David Chipperfields neuem Ku’damm-Karree und der Wiedergeburt des Hauses Cumberland gegenüber dem neu gestalteten George-Grosz-Platz.


    Das sog. Zoofenster. Der Entwurf des 118 Meter hohen Baus stammt vom Frankfurter Architekten Christoph Mäckler. Auf 14 der 32 Etagen zieht das Hotel Waldorf Astoria ein, die Premiummarke des Hilton-Konzerns. Insgesamt gibt es 232 Zimmer, darunter Luxusappartements und Suiten mit exklusivem Hotelservice für längere Aufenthalte. Die Gäste in den obersten Etagen können durch bodentiefe Fenster einen einzigartigen Panoramablick auf Berlin genießen.
    #100Verfasser mars (236327) 03 Aug. 11, 14:10
    Kommentar
    Es ist so weit! Die Gaukler kommen wieder ! Ab morgen und bis zum 14. August wird es Kunsthandwerk zum anfassen, kulinarische Highlights und Unterhaltung für Alle auf dem Schinkelplatz geben!

    http://www.gauklerfest.de/index.php?page=Star...
    #101Verfasser kitine (633017) 04 Aug. 11, 17:03
    Kommentar
    Ah, ab 6.Oktober bin ich endlich wieder für zwei Wochen in Berlin!
    Dann werde ich schauen ob ich nicht ganzjährig irgendwo eine preiswerte Ein-Zimmerwohnung mieten kann um öfter zu kommen.Wer weiss was?
    Berlin, I miss you so!
    #102Verfasserangie800 (400427) 04 Aug. 11, 21:42
    Kommentar
    Blick auf einen Teilstück der Berliner Mauer an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße in Berlin. Die Stiftung Berliner Mauer will jetzt damit beginnen, die Reste der ehemaligen Grenze zu konservieren. Die Erhaltung der restlichen Mauerteile habe sich als unerwartet schwierig herausgestellt, teilte die Stiftung mit.
    #103Verfasser mars (236327) 05 Aug. 11, 14:35
    Kommentar
    Auch vor dem Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren war ein Wechsel von Ost nach West und umgekehrt war nicht ohne Weiteres möglich, wie dieses Foto zeigt.
    #104Verfasser mars (236327) 11 Aug. 11, 15:16
    Kommentar
    Die Premiere der Seefestspiele am Berliner Wannsee ist gestern Abend mit Begeisterung aufgenommen worden. Es gab minutenlangen Applaus für die Neuinszenierung der "Zauberflöte" durch Katharina Thalbach. Die Mozart-Oper war auf einer knapp 17 Meter hohen Felslandschaft aufgeführt worden, die nicht wie ursprünglich geplant auf dem Wasser, sondern vor dem Strand. Die Seefestspiele enden am 28. August. Es sind noch weitere elf Aufführungen geplant.
    #105Verfasser mars (236327) 12 Aug. 11, 11:39
    Kommentar
    50 Jahre Mauerbau: So gedenkt Berlin

    Heute vor 50 Jahren begann in Berlin der Bau der Mauer. Darüber wird in wohl in allen deutschen Zeitungen berichtet, aber besonders geeigenet für einen Link erscheint mir der Berliner Tagesspiegel:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/so-gedenkt-...
    #106Verfasser mars (236327) 13 Aug. 11, 15:30
    Kommentar
    Auch in Frankreich wird des Baus der Mauer gedacht, hier ein Beispiel:

    http://www.lepoint.fr/monde/ceremonie-l-allem...
    #107Verfasser mars (236327) 13 Aug. 11, 16:39
    Kommentar
    Un peu d'ambiance pour bien commencer le dimanche!

    Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2008
    http://www.youtube.com/watch?v=c-jQy1lCoJc&fe...
    #108Verfasser emg (454352) 14 Aug. 11, 09:53
    Kommentar
    Auch in Österreichs Zeitungen wurde der Berliner Mauer große Aufmerksamkeit gewidmet.


    Hier nur eine kleine Auswahl:

    Gedenken an Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/polit...

    Deutschland gedachte der innerdeutschen Todesgrenze
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/polit...

    Berlin gedenkt des Baus der Mauer vor 50 Jahren
    http://derstandard.at/1313024250529/13-August...

    Berliner Mauer: "Die Freiheit ist unbesiegbar"
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolit...

    Die spröden Spuren der Mauer
    http://kurier.at/nachrichten/4067343.php

    Herzlichst oopsy
    #109Verfasser oopsy (491382) 14 Aug. 11, 10:06
    Kommentar
    Der russische Stabhochspringer Anton Ivakin überspringt vor dem Brandenburger Tor in Berlin die Latte. Leichtathletik-Weltmeister und Europameister starteten am Freitag erstmals vor dem Brandenburger Tor bei der Team-Challenge «Berlin fliegt!». Angetreten sind Top-Leichtathleten aus Deutschland, den USA, Frankreich und Russland.
    #110Verfasser mars (236327) 15 Aug. 11, 13:33
    Kommentar
    Die Zukunft des Medizinhistorischen Museums der Charité steht aus finanziellen Gründen auf der Kippe.

    Charité-Sprecherin Stefanie Winde bestätigte am Mittwoch einen Bericht der „Berliner Zeitung“, wonach eine Schließung als eine von mehreren Optionen im Vorstand Thema war. Eine Schließung sei aber ausgeschlossen, die Abgabe des Museums definitiv nicht beabsichtigt. Allerdings müssten angesichts der Verluste alternative Finanzierungen gesucht werden. Der Charité-Vorstand will bis Anfang Oktober eine endgültige Entscheidung fällen.

    Die Gelder dürften nicht aus den Erlösen der Krankenversorgung und den öffentlichen Zuschüssen für Lehre und Forschung kommen, sagte Winde. Die Kosten für das Museum lagen 2010 nach Charité-Angaben bei rund einer Million Euro. Rund 300.000 Euro würden jährlich über Einnahmen erwirtschaftet, das Defizit von 700.000 Euro solle durch Einsparmaßnahmen bis Anfang 2012 auf bis zu 500.000 Euro gesenkt werden, so Winde. Weitere Einsparungen wie preiswertere Depots für nicht ausgestellte Exponate oder höhere Eintrittspreise seien in der Diskussion.

    Die Sammlung der Charité wurde vor mehr als 100 Jahren vom Mediziner Rudolf Virchow (1821-1902) aufgebaut. Angaben des Deutschen Kulturrates beherbergt das Medizinhistorische Museum 14.000 Objekte. Dazu zählten Medizininstrumente ebenso wie pathologische Präparate. Die ältesten seien 300 Jahre alt.
    #111Verfasser mars (236327) 18 Aug. 11, 20:47
    Kommentar
    C'est vraiment instructif d'avoir un membre de sa famille en visite à Berlin ! J'ai ainsi pu découvrir hier l'ancienne prison de la Stasi (Ministerium für Staatssicherheit) à Berlin-Höhenschönhausen. C'est un symbole visible des 44 ans d'histoire de persécutions politiques dans la zone d'occupation soviétique (1945-1949) et dans la RDA (1949-1989). A la fin de la 2ème Guerre Mondiale, on y installa un camp d'internement soviétique, puis la maison d'arrêt centrale soviétique de l'Allemagne de l'Est. Au début des années cinquante, la Stasi prit en charge cette prison et en fit jusqu'en 1989 sa propre maison d'arrêt centrale.
    Ce sont d'anciens détenus qui dirigent les visites guidées.

    http://www.stiftung-hsh.de/document.php?nav_i...
    #112Verfasser kitine (633017) 20 Aug. 11, 09:45
    Kommentar
    Da Vincis "Dame" als Zugpferd in Berlin

    Nach der "Mona Lisa" gilt sie als Leonardo da Vincis schönstes und wertvollstes Porträt. Jetzt ist die geheimnisvolle "Dame mit dem Hermelin" Höhepunkt einer Ausstellung, die ab 25. August auf der Berliner Museumsinsel zu sehen ist.
    Quelle: http://www.kleinezeitung.at/magazin/reise/281...

    Das Bild (es ist auch im Link zu sehen)
    http://picture.yatego.com/images/4cdc1c666d0e...

    Herzlichst oopsy
    #113Verfasser oopsy (491382) 24 Aug. 11, 18:39
    Kommentar
    "Der Berliner neigt gerne mal zum Größenwahn": Hertha-Trainer Markus Babbel kritisiert die Mentalität der Hauptstädter.

    Da hat er ja was angerichtet, Markus Babbel, Hertha-Coach. „Der Berliner an sich neigt ja tendenziell gerne mal zum Größenwahn. Er ist laut, redet viel, will viel - aber getan wird oft erstmal wenig“, sagte er in einem Interview.

    „Babbel hat natürlich unrecht, denn Relativierungen sind hier völlig fehl am Platz. Was soll denn das „tendenziell gerne mal“ oder das „oft erstmal“? Das, was Babbel da so vorsichtig äußert, ist genau das, was die Berliner am liebsten ihren Politikern, allen voran Wowereit, vorwerfen. Große Schnauze, nichts dahinter.

    Sind die endlosen Diskussionen um den Großflughafen Schönefeld, die Gestaltung des Tempelhofer Feldes oder den Wiederaufbau des Stadtschlosses schon vergessen? Wenn Hertha zweimal hintereinander gewinnt, ist die Champions League Minimalziel. Elite-Unis müssen es sein, aber finanziert werden können sie leider nicht.

    Besonders reizend ist natürlich auch, dass Babbel diese skandalösen Sätze in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung geäußert hat. Ja, genau: Stuttgart. Schwaben – klingelt’s? Und damit nicht genug, ein paar Sätze später lobt er auch noch Baden-Württemberg. „Überhaupt gibt es einen großen Unterschied zwischen den Baden-Württembergern und den Berlinern. Im Ländle ist alles seriöser - es wird erst einmal gearbeitet, bevor man viel redet.“ Auch das stimmt natürlich, und wohin das dann führt, sieht man an Stuttgart 21.

    Und dann ist Babbel auch noch Bayer, seine Familie wohnt offensichtlich immer noch in München. Da war doch auch mal was, erinnern Sie sich noch an Frank Steffel? Der hatte damals 2001, als er glaubte, Chancen auf das Amt des Regierenden Bürgermeisters zu haben, München zur „schönsten Stadt Deutschlands“ erklärt. Sowas verzeiht der Berliner nicht, da ist er ganz provinzieller Spießer.

    Schwaben, Hertha, Bayern, Berlin-Bashing, Wahlkampf. Ich habe es sogar geschafft, Tempelhof zu erwähnen. Wir haben also alle Zutaten, das kann jetzt noch ein paar Tage so weitergehen. Holen Sie schon mal das Popcorn.“ (http://www.tagesspiegel.de/meinung/babbel-hat...
    #114Verfasser mars (236327) 26 Aug. 11, 14:01
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    32.000 Kunstfreunde genossen die Berliner Museumsnacht

    Besuchermagnete waren mit jeweils rund 10.000 Besuchern das Alte Museum, der Berliner Dom und die Museen des Kulturforums, wie ein Sprecher der Kulturprojekte GmbH am Sonntag mitteilte. Gewohnt hohe Besucherzahlen hatten auch das Naturkundemuseum (6.500), das Deutsche Historische Museum (5.000) und das DDR-Museum (4.400).

    Die 105 beteiligten Museen und Ausstellungen hatten sich in ihren Programmen und Führungen dem Thema Musik gewidmet.

    Die 30. Lange Nacht der Museen in Berlin findet am 28. Januar 2012 statt.

    #115Verfasser mars (236327) 28 Aug. 11, 17:12
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    Liebermann, Biergarten 1898

    Max Liebermann (* 20. Juli 1847 in Berlin; † 8. Februar 1935 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus.

    Nach einer Ausbildung in Weimar und Aufenthalten in Paris und den Niederlanden schuf er zunächst naturalistische Werke mit sozialer Thematik. Durch die Beschäftigung mit den französischen Impressionisten fand er seit 1880 zu einer lichten Farbigkeit und einem schwungvollen Farbauftrag, der sein Hauptwerk prägt. Sein Schaffen steht symbolisch für den Übergang von der Kunst des 19. Jahrhunderts hin zur Klassischen Moderne zur Zeit des Wilhelminismus und der Weimarer Republik. Diesen Wandel förderte er als Präsident der Berliner Sezession. Von 1920 bis 1933 leitete er die Preußische Akademie der Künste, bevor er infolge der nationalsozialistischen Einflussnahme auf die Kunstpolitik zurücktrat. Seine letzten beiden Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in seiner Heimatstadt Berlin. (Wikip.)
    #116Verfasser mars (236327) 31 Aug. 11, 19:26
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    Und hier noch Liebermanns Große Seestraße in Wannsee mit Spaziergängern, um 1924
    #117Verfasser mars (236327) 02 Sep. 11, 17:37
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    Am 3. September 1926: Einweihung des Berliner Funkturms anlässlich der 3. Funkausstellung.

    Dat iss er :-)) - voici l'image:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Funkturm
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Tour_radio_de_Berlin

    Juten Tach :-)) et bon jour, herzlichst oopsy
    #118Verfasser oopsy (491382) 03 Sep. 11, 10:03
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    mars - merci pour Max Liebermann !!!

    Es gibt in Berlin die Liebermann-Villa am Wannsee. Ich habe dort sehr interessanten Lesungen erlebt, schöne Konzerte gehört und natürlich die Bilder von Max Liebermann bewundert!
    Diese Villa ist wirklich sehr schön gelegen. Der Garten (ich würde eher Park sagen) ist wundervoll und lädt zum Schlendern ein...

    http://www.max-liebermann.de/pwp/DesktopDefau...
    #119Verfasser kitine (633017) 03 Sep. 11, 11:01
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    Berlin etabliert sich zunehmend als internationale Kongress-Stadt. 

    Bei Medizinkongressen sei die Hauptstadt bereits Weltmarktführer, sagte ein Sprecher der Marketinggesellschaft visitBerlin am Montag. Elf Prozent aller Veranstaltungen im ersten Halbjahr seien auf diese Branche entfallen. Besonders gefragt sei die deutsche Hauptstadt auch im Bereich Handel.

    Nach der visitBerlin-Kongressstatistik für das erste Halbjahr stiegen die Übernachtungszahlen auf rund drei Millionen - 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis Ende Juni fanden 53.450 Tagungen und Kongresse in Berlin statt (+1 Prozent). Die Teilnehmerzahlen erhöhten sich um zwei Prozent auf 4,3 Millionen.
    #120Verfasser mars (236327) 05 Sep. 11, 20:48
    Kommentar
    Es ist wieder so weit! Die 11. Auflage des ILB (Internationales Literaturfestival Berlin) wird vom 7.09. bis zum 17.09. stattfinden. Berlin wird dann wieder das Zentrum der internationalen Literatur. Autoren aus der ganzen Welt werden sich und ihre Werke präsentieren. Eine einmalige Gelegenheit sie zu entdecken, sie kennen zu lernen und mit ihnen zu diskutieren.

    http://www.literaturfestival.com/

    #121Verfasser kitine (633017) 06 Sep. 11, 07:39
    Kommentar
    Kitine, hier ein Beitrag von Ringelnatz (gest. 1934) zum Literaturfestival:

    Unter den Linden


    Unter den Linden, vom Pariser Platz
    An, unter und neben den kleinen Linden,
    Kann jedes Mädchen einen Schatz
    Ganz leicht finden.

    Da wird einem so gut wie zu Hause zu Mut. –
    Den ganzen Tag tönt dort
    Autogetut.
    Aber alles versöhnt dort.

    Da schwingt im Takt einer Einigkeit
    Der Asphalt unter den Füßen.
    Und Neuzeit, gute und alte Zeit
    Gehn hell vorüber und grüßen.

    Unter den Linden
    Schwindet der Haß,
    Sieht man immer etwas
    Um die Ecke verschwinden.
    #122Verfasser mars (236327) 06 Sep. 11, 17:30
    Kommentar
    Berlin Decadence - Die Weintraubs: Marion-Tango, 1928

    Mit - speziell für kitine - Bildern von Jeanne Mammen


    http://youtu.be/1UQHvMy_RVo
    #123Verfasser mars (236327) 07 Sep. 11, 22:23
    Kommentar
    Wäre das was für manche Berlin-Besucher, die mit dem Zug oder mit dem Flugzeug in die deutsche Hauptstadt gekommen sind?:

    Mit dem Auto des Nachbarn zum Einkaufen oder zum Kurzurlaub an die Ostsee - die Internetplattform Nachbarschaftsauto macht es möglich. "Die Idee ist, dass Menschen ihre Fahrzeuge an Mieter aus der Umgebung verleihen", sagt Kristin Borlinghaus, die bei dem Berliner Projekt für die Produktentwicklung zuständig ist. Sie versteht das Angebot als Alternative zu etablierten Carsharing-Modellen. Ein halbes Jahr nach dem Start melden sich immer mehr Nutzer auf der Plattform von Nachbarschaftsauto an.

    Und so funktioniert es: Autobesitzer können sich und ihren Wagen auf der Internetseite registrieren. Wer ein Auto leihen möchte, sichtet die Angebote und schließt bestenfalls einen Vertrag ab. Die Besitzer legen nach den Worten von Borlinghaus den Preis fest und bestimmen zum Beispiel, ob im Auto geraucht werden darf oder nicht.

    Das günstigste Angebot in Berlin auf der Seite "Nachbarschaftsauto.de" ist aktuell ein Kleinwagen für 20 Euro pro Tag. Aber auch ein Cabrio für 99 Euro, ein Kleinbus für 50 Euro sowie Mofas und Motorräder von 20 bis 80 Euro können gebucht werden.

    Laut Studien stehen private Autos im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt herum ...

    #124Verfasser mars (236327) 09 Sep. 11, 15:04
    Kommentar
    #125Verfasser Dana (236421) 15 Sep. 11, 11:16
    Kommentar
    "Herschel und Gretel im Jüdischen Museum" heißen die beiden Figuren des Künstlers Victor Kégli aus dem Jahr 2011, die vor dem Jüdischen Museum in Berlin zu sehen sind. Die Figuren, die sich bei Geldeinwurf zueinander drehen und sich verneigen, gehören zu der Ausstellung "Heimatkunde. 30 Künstler blicken auf Deutschland", die anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Jüdischen Museums vom 16. September 2011 bis zum 29. Januar 2012 gezeigt wird.

    Herschel und Gretel
    #126Verfasser mars (236327) 16 Sep. 11, 10:10
    Kommentar
    http://www.wahlen-berlin.de/

    Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2011.
    #127Verfasser idaia (592475) 19 Sep. 11, 00:12
    Kommentar
    Und hier, idaia, eine treffende Karikatur zu den Berlin-Wahlen: Siehe auch: [fr-de] Humour VI, esprit VI et fantaisie VI - #62 , Beitrag 62. Man beachte besonders die Gestalten ganz rechts und ganz links!
    #128Verfasser mars (236327) 20 Sep. 11, 08:49
    Kommentar
    Polen - Deutschland 1000 Jahre Kunst und Geschichte. Delegationsmitglieder betrachten im Martin-Gropius-Bau in Berlin einen Flügel des Triptychons der Legende der hl. Hedwig von Schlesien um 1440. Die Ausstellung ist ab übermorgen, 23. September, bis zum 09.01.2012 geöffnet.
    #129Verfasser mars (236327) 21 Sep. 11, 15:50
    Kommentar
    Die AVUS (Automobil-Verkehrs-und Übungsstraße) wird 90!

    Die erste Autobahn der Welt!
    http://de.wikipedia.org/wiki/AVUS#Geschichte

    Sie war auch die schnellste Rennstrecke der Welt
    http://www.stern.de/auto/service/avus-rennstr...
    http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmer...
    http://www.rbb-online.de/stadt_land/dossiers/...

    Die Skulpturengruppe "Motorradfahrer" aus Bronze an der AVUS-Einfahrt im Bereich der ehemaligen Nordkurve wurde 1938/39 von Max Esser (1885-1943) geschaffen
    http://www.berlin.de/imperia/md/images/bachar...
    #130Verfasser kitine (633017) 22 Sep. 11, 08:41
    Kommentar
    Und morgen sind in Berlin die Marathonläufer dran! Hier das Programm:

    8.35 Uhr: Rollstuhlfahrer.
    8.43 Uhr: Handbiker.
    9 Uhr: 38. Berlin-Marathon, Läufer.
    14 Uhr: Abschlussfeier am Brandenburger Tor.
    17 Uhr: Literaturmarathon, Schlegelstraße 26.
    20 Uhr: Marathon-Party.

    Und das ist die Marathonstrecke
    #131Verfasser mars (236327) 24 Sep. 11, 21:18
    Kommentar
    Bei yahoo lese ich soeben diese Ergebnisse des heutigen Berlin-Marathons:

    Vorjahressieger Patrick Makau hat beim 38. Berlin-Marathon einen Fabel-Weltrekord aufgestellt und den äthiopischen "Wunderläufer" Haile Gebrselassie entthront. Der Kenianer lief bei optimalen Bedingungen die 42,195 km in 2:03:38 Stunden und war damit 21 Sekunden schneller als der viermalige Berlin-Sieger Gebrselassie bei seiner Bestzeit von 2:03:59 Stunden, die er 2008 ebenfalls in der deutschen Hauptstadt aufgestellt hatte.

    Es war der achte Weltrekord in der Geschichte des bekanntesten deutschen Marathons und Gebrselassies erste Niederlage beim fünften Start in Berlin. "Ich hatte mich morgens eigentlich nicht gut gefühlt, aber mit dem Startschuss hat alles funktioniert", sagte der glückliche Sieger: "Wenn Gott es mir erlaubt, will ich nächstes Jahr Olympiasieger werden."

    Bei den Frauen
    gewann Halbmarathon-Weltmeisterin Florence Kiplagat in 2:19:44 und machte damit den kenianischen Doppelsieg perfekt. Die deutsche Rekordhalterin Irina Mikitenko (Gelnhausen) wurde in 2:22:18 Zweite, Weltrekordlerin Paula Radcliffe aus Großbritannien kam in 2:23:47 als Dritte ins Ziel.
    #132Verfasser mars (236327) 25 Sep. 11, 11:58
    Kommentar
    Eine schöne Initiative: die "Geschenkkästen" (Neu"deutsch": give-box), die ich hier in Frankreich auch schon kenne, aber nur für Bücher.
    Hurrah! Ab nächster Woche kann ich mich wieder an Berlin erfreuen!

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/givebox-pro...
    #133Verfasserangie800 (400427) 27 Sep. 11, 17:05
    Kommentar
    Am 29. September 1867: In Berlin wird die erste Markthalle eröffnet, das Gebäude beherbergte nach mehreren Umbauten zuletzt den Friedrichstadtpalast.

    Herzlichst oopsy
    #135Verfasser oopsy (491382) 29 Sep. 11, 07:55
    Kommentar
    ERÖFFNUNG AM 1.10.2011
    Endlich ist es soweit! Pünktlich zum 120-jährigen Jubiläum wird die Markthalle IX - zunächst jeden Freitag und Samstag - wieder ihren regulären Marktbetrieb aufnehmen.

    http://www.markthalle9.de/index.html

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/naechster-h...

    #136Verfasser kitine (633017) 01 Okt. 11, 09:07
    Kommentar
    Pergamon-Panorama

    Berlin ist um eine Attraktion reicher: das 360°-Panorama von der antiken Stadt Pergamon.

    Im Ehrenhof des Pergamon-Museums errichtet der Berliner Künstler Yadegar Asisi eine Panoramasicht der besonderen Art. In einer Rotunde können Besucher einen 360° Panorama-Blick über die Stadt Pergamon im Jahre 129 n.Chr. genießen.
    Asisi recherchierte hierfür in der 130 Jahre alten Geschichte der bisherigen Forschung Pergamons und führte eigene aufwendige Untersuchungen im heutigen Bergama (Türkei) durch. Er fotografierte und stellte mithilfe von Komparsen Alltagsszenen zu Zeiten Hadrians nach.
    Die Besucher werden in zwölf und fünfzehn Metern Höhe eine Tag- und eine Nachtversion des alten Pergamon zu sehen bekommen.

    http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/fotos...



    #137Verfasser kitine (633017) 03 Okt. 11, 07:12
    Kommentar
    Berlin (dapd). Tausende haben am Sonntag am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni in Berlin die Deutsche Einheit gefeiert.

    Von der Bühne bis zum Riesenrad erstreckte sich eine Menschenmenge. Während am Samstag mehr Familien das Fest besuchten, waren es am Sonntag angesichts der Konzerte am Abend eher Jugendliche. Am Sonntagabend sollten als Höhepunkt des drei Tage währenden Festes Mando Diao, Sunrise Avenue und Culcha Candela auftreten.

    Zwischenfälle gab es nach Angaben der Sprecherin bis zum späten Nachmittag nicht. "Es ist ein wunderbar friedliches Fest", fügte sie hinzu. Für das leibliche Wohl sorgten etwa 80 Stände mit Spezialitäten aus den Bundesländern.

    Der Eintritt war frei. Das umzäunte Festgelände beann am Brandenburger Tor und reichte auf der Straße des 17. Juni bis zum sowjetischen Ehrenmal. Der Zugang war über sechs Eingänge möglich.

    Natürlich ging das Fest am heutigen Feiertag weiter. Die offiziellen Veranstaltungen zur deutschen Einheit fanden aber dieses Jahr in Bonn statt.
    #138Verfasser mars (236327) 03 Okt. 11, 19:17
    Kommentar
    Gleich zwei Berliner Opernhäuser eröffneten ihre Saison mit Werken von Janácek.

    Im Schillertheater dirigierte Simon Rattle das Häftlingsdrama "Aus einem Totenhaus" in Patrice Chéreaus Wiener-Festwochen-Inszenierung von 2007. An der Komischen Oper läutete Intendant Andreas Homoki seine letzte Berliner Saison mit einem von ihm inszenierten "Schlauen Füchslein" ein. Standen die Opern des 1928 verstorbenen Tschechen vor 20 Jahren eher selten auf den Spielplänen, so gehören sie heute fast schon zum Kern des Repertoires. Janáceks tragische Alltagshelden, sein lakonischer Witz, der atemlose, kleingliedrige Tonfall seiner Musik, die mal skurril-originellen, mal verstörenden Stoffe scheinen das Lebensgefühls des 21. Jahrhunderts zu treffen.

    Seit der legendären Inszenierung Walter Felsensteins von 1956 war "Das schlaue Füchslein" nicht mehr an der Komischen Oper zu sehen. Regisseur Homoki verleiht der rätselhaften tierisch-menschlichen Geschichte zarte Poesie. Er lässt mit seinem Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt einen wunderbar leichten, von sanfter Melancholie durchzogenen Abend entstehen, dem man sich gern anvertraut. Der Tannenwald wächst direkt vor der Tür. Der Traum des alten Försters (mit etwas polterndem Bariton: Jens Larsen) von seiner Hochzeit wird visualisiert.

    Das schlaue Füchslein – inszeniert von Andreas Homoki
    #139Verfasser mars (236327) 06 Okt. 11, 10:06
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    Auch Berlin erlebte einen herrlichen Herbst, hier an der Spree.
    #140Verfasser mars (236327) 09 Okt. 11, 21:34
    Kommentar
    Der herrliche Herbst ist leider vorbei, es regnet seit zwei Tagen, aber wir besuchten gestern trotzdem im Berliner Umwald das ehemalige KZ Sachsenhausen und das Olympiadorf von 1936, beide sehr heruntergekommen und wohl nur mit ungeheurem finanziellem Aufwand zu restaurieren. Nur die damaligen Unterküunfte der britischen und amerikanischen Sportler waren soweit restauriert, dass wir in letzteren das Zimmer von Jesse Owens sehen konnten...

    http://www.michael-metze.de/historische-baute...

    http://www.stiftung-bg.de/gums/de/index.htm

    Viele Grüsse aus Charlottenburg, bis bald!
    #141Verfasserangie800 (400427) 11 Okt. 11, 16:28
    Kommentar
    Viel Freude und vielfältige Entdeckungen trotz des miesen Wetters, angie!
    Das Olympiadorf ist ein Supertip (kenne ich noch nicht und setze es auf die Liste).
    #142Verfasser Dana (236421) 11 Okt. 11, 19:27
    Kommentar
    Angie,

    das KZ Sachsenhausen habe ich noch vor der "Wende" mit einer 11. Klasse besucht. Durch die Nähe zu Berlin und damit auch zur Gestapozentrale in der Prinz-Albrecht-Straße hatte dieses Lager ja eine Sonderrolle im KZ-System. Ein großes SS-Kontingent war hier stationiert. Das Lager diente als Ausbildungsort für KZ-Kommandanten und das Bewachungspersonal im ganzen NS-Bereich (ähnlich wie das KZ Dachau). Insgesamt wurden ca. 200.000 Häftlinge nach Sachsenhausen deportiert, nur etwa 140.000 davon wurden registriert. Im August 1941 wurde eine Massenerschießungsanlage errichtet, in der dann etwa 13.000 bis 18.000 sowjetische Kriegsgefangene ermordet wurden. Insgesamt sollen mehrere zehntausend Häftlinge ermordet worden sein.

    Für viele Schüler war der Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen viel nachdrücklicher als der übliche Buch- und Kreideunterricht.
    #143Verfasser mars (236327) 11 Okt. 11, 20:33
    Kommentar
    Big Container is watching you, Installation auf der Admiralsbrücke in Kreuzberg.
    #144Verfasser mars (236327) 12 Okt. 11, 15:55
    Kommentar
    Von den derzeit (und wie ja immer in grossen Städten9 laufenden Ausstellungen habe ich mir heute morgen 1000 Jahre Geschichte Polen - Deutschland ausgesucht:

    http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/f...

    Mein Lieblingsausstellungsstück war eine Miniaturmadonna mit Kind, von Veit Stoß um 1500 aus Buchsbaumholz geschnitzt. Daran muss er viele Monate lang gearbeitet haben.

    http://www.web-wolf-marketing.de/ma_zeittafel...
    #145Verfasserangie800 (400427) 12 Okt. 11, 16:39
    Kommentar
    Berlin setzt auch in diesem Jahr wieder spektakuläre leuchtende Akzente. Vom 12. bis 23. Oktober 2011 verwandelt das Festival of Lights die Metropole erneut in eine glitzernde, farbenprächtige Stadt.

    Bilder des Festivals 2010

    http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/fotos...
    #146Verfasser kitine (633017) 13 Okt. 11, 08:07
    Kommentar
    Medienriese Bertelsmann drängt in das Filmgeschäft. In der Potsdamer Filmstadt Babelsberg baue der Konzern zusammen mit Produzent Nico Hofmann eine neue Filmgesellschaft auf, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Thielen den Zeitungen «Neue Westfälische» und «Westfalen-Blatt».

    Zurzeit werde die Verfilmung von Noah Gordons «Der Medicus» vorbereitet. «Das wird unser erster Blockbuster», sagte Thielen der «NW».
    #147Verfasser mars (236327) 13 Okt. 11, 12:50
    Kommentar
    Bei unseren Streizügen durch´s Berliner Umland (Westrand) entdeckt:

    Die Heilandskirche in Sakrow, eine Art religiöses Flaggschiff am Wasser

    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilandskirche_a...


    und die "Gärten der Welt" in Marzahn:

    http://www.berlins-gruene-seiten.de/Gaerten-u...
    #148Verfasserangie800 (400427) 14 Okt. 11, 14:20
    Kommentar
    Schön, angie, dass du live aus Berlin berichten kannst, schön für dich und für uns. Ich finde es auch erfreulich, dass es in Marzahn diesen Erholungspark mit den Gärten der Welt gibt, denn der Ortsteil galt ja eine gewisse Zeit lang als städtebauliche Sünde, nachdem die DDR dort elfgeschossige Plattenbauten, errichtet hatte, die jeweils innerhalb von etwa 110 Tagen aus den angelieferten Großplatten montiert wurden. Ich habe Verwandte, die in diesen Plattenbauten wohnen mussten.
    #149Verfasser mars (236327) 14 Okt. 11, 16:48
    Kommentar
    .... Einwohner, mars, die diese wunderbaren Gärten nun zu äusserst geringem Eintrittspreis mit Begeisterung und in Massen nutzen... eine Oase in der Betonwüste!
    Überall Liegestühle, Bänke, ja Hängematten, Kinderspielplätze, Cafes und Imbisse (auch ein chinesisches Teehaus, am Lotusteich!). Erfreulich!
    #150Verfasserangie800 (400427) 14 Okt. 11, 20:39
    Kommentar
    Vor meiner Abreise noch eine Fotostrecke aus dem Tagesspiegel:

    Berlin skurril
    : http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotost...
    #151Verfasserangie800 (400427) 15 Okt. 11, 10:55
    Kommentar
    Hallo angie, ich entdecke die Fotostrecke erst heute, doch umso besser passt das erste Bild. Auch die anderen sind sehenswert, denn solche Skurrilitäten gehören zum Charme vieler Städte, also auch zu Berlin.

    Ich wünsche dir eine gute Heimreise!
    #152Verfasser mars (236327) 16 Okt. 11, 11:04
    Kommentar
    Danke mars! Leider hatte der Flieger 4 Std. Verspätung, aber nun bin ich im 20.Pariser Bezirk zwischengelandet, einem "quartier populaire" das ich sehr mag. Berlin-Paris, welch unterschiedliche Athmosphäre!
    #153Verfasserangie800 (400427) 16 Okt. 11, 20:24
    Kommentar
    merci angie pour tes "reportages en direct" de Berlin !

    15. Berliner Archäologentag am 20. Oktober 2011

    Archäologie und Stadtplanung sind in Berlin eng miteinander verbunden. Die Ausgrabungsstätten in der historischen Mitte sollen zukünftig dem öffentlichen Raum eine ausdrucksstarke Identität geben. Das Ziel, in der historischen Mitte Berlins "archäologische Fenster" zu schaffen und Bodendenkmale zu erhalten und erlebbar in die Neubebauung zu integrieren, wird näher vorgestellt. Vor Beginn der Veranstaltung ist die Möglichkeit gegeben, die auf dem Gelände des Großen Jüdenhofs begonnene Grabung zu besichtigen.

    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal...



    #154Verfasser kitine (633017) 17 Okt. 11, 07:35
    Kommentar
    Angie, du schreibst: "Berlin-Paris, welch unterschiedliche Atmosphäre!" Wenn du die Unterschiede in wenigen Sätzen ausdrücken müsstest, wie würdest du sie formulieren?
    #155Verfasser mars (236327) 17 Okt. 11, 08:56
    Kommentar
    Die Nachrichtenagenturen dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH und Kyodo News präsentieren eine gemeinsame Fotoausstellung zu den deutsch-japanischen Beziehungen. Die 68 großformatigen Fotografien werden vom 18. Oktober bis 6. November im Museum für Kommunikation in Berlin ausgestellt. Auf dem verlinkten Bild geht eine Frau geht durch diese Ausstellung Kaiser Kanzler Kimonos.

    #156Verfasser mars (236327) 19 Okt. 11, 10:14
    Kommentar
    Hallo mars: leider konnte ich nicht gleich antworten, sodass ich nun meine spontanen Eindrücke rekonstruieren muss. Als ich in Paris aus der U-Bahn stieg und durch die Strassen ging: Paris "enger" als Berlin. Keine Fahrradwege, kaum Bäume, Häuser teils wesentlich höher; dadurch ein irgendwie "dunkles" Feeling. Fussgänger (in F allgemein) laufen auch bei Rot über den Zebrastreifen, in D wird diszipliniert gewartet. Paris: une ville "définie", Berlin: une ville toujours "en devenir"....
    Ich mag beide!
    #157Verfasserangie800 (400427) 21 Okt. 11, 12:53
    Kommentar
    Angie, da hast du ja den Unterschied zwischen Berlin und Paris auf eine originelle Formel gebracht: "ville "définie" vs. ville toujours "en devenir". Zwar ändert sich auch in Paris gelegentlich etwas - auch zum Guten - , aber sicher nicht so rasant wie in Berlin. Ob deine Formel auch noch in 30 Jahren Gültigkeit beanspruchen kann?

    « Paris "enger" als Berlin » ist auch ein Fazit, das vieles für sich hat und das wahrscheinlich noch länger als 30 Jahre gelten wird. Radfahren wird in Paris zwar etwas Mode, aber an Radwegen fehlt es tatsächlich.

    (Und Bäume verschwinden auch zu viel in der Provinz: Ich erinnere mich an herrliche Alleen in Burgund, von denen kein Baum mehr übrig ist. "Zu gefährlich für den Straßenverkehr!" war das Argument fürs Abholzen ...)

    Dass du, angie, beide Städte magst, ist ideal ...
    #158Verfasser mars (236327) 22 Okt. 11, 20:27
    Kommentar
    Planeten der Weltzeituhr am Alexanderplatz ziehen vor dem Fernsehturm ihre Bahnen durch den Himmel in der Blauen Stunde.
    #159Verfasser mars (236327) 23 Okt. 11, 20:40
    Kommentar
    23.10.2011: Menschen sitzen am Ufer der Spree in der Sonne, während ein Ausflugsschiff vorbeifährt.
    #160Verfasser mars (236327) 24 Okt. 11, 22:14
    Kommentar
    Zur Ergänzung des Beitrags über die Berliner Pergamon-Ausstellung: Siehe auch: [fr-de] ’S Kulturcafé XXII   ▓▄ ┬┬ ▄     - #26 und vor allem als Ergänzung von kitines Beitrag 137:

    Pergamon, der Name der antiken Metropole an der türkischen Westküste, steht für eine Sternstunde der deutschen Archäologie. "Wir haben nicht nur ein Dutzend Reliefs, wir haben eine ganze Kunstepoche ausgegraben", schwärmte der westfälische Ingenieur Carl Humann 1878 in einem Brief an den Direktor der Berliner Antikensammlung Alexander Conze. Der hatte den Straßenbauer und Amateurarchäologen mit den Grabungen auf dem Burgberg über der Stadt Bergama betraut. In der Stadtmauer entdeckte Humann die Überreste eines der bedeutendsten Bauten der Antike: Relieftafeln vom Weihetempel Eumenes II. (um 170 vor Christus), einst als 8. Weltwunder bestaunt: wild bewegte Gruppen von Kämpfenden – olympische Götter gegen das Heer drachenschwänziger Giganten.

    Dass ein Drittel des Altars in einem riesigen Berliner Museums wieder erstehen würde, hätte der Ausgräber sich ebenso wenig träumen lassen wie die fototechnische Reanimierung der römischen Stadt rund achtzig Jahre später. Die Epoche, welche die Funde aus Pergamon idealtypisch repräsentieren, hat ihren Namen vom Historiker Johann Gustav Droysen: Hellenismus. Das Wort steht für eine einzigartige Kulturmischung von Orient und Okzident in den griechischen Nachfolgestaaten Alexanders des Großen. Dass sich das kleinasiatische Königreich Pergamon fast 200 Jahre zwischen den Großmächten der Zeit, den syrischen Seleukiden und den ägyptischen Ptolemäern halten konnte, verdankte es vor allem seiner geschickter Diplomatie und einer dritten Großmacht als Verbündetem: Rom. Unter den Cäsaren, vor allem unter Hadrian, erlebte die als Kur- und Wallfahrtsort berühmte Stadt dann eine neue Blüte.

    Die Ausstellung führt uns zurück in die Glanzzeit der Stadt auf dem Tafelberg über dem Fluss Kaikos, eine Gegend, die, früh besiedelt, auch schon von Griechen beherrscht war, ehe sie in den Kämpfen um das Erbe Alexanders echte Bedeutung gewann. Fett und schwammig wirkt das Büstenporträt des Philetairos, vermeintlicher Eunuch und "Glücksschwein" der Geschichte. Auf der Bergfeste durfte er erleben, dass sein Vorgesetzter und dessen ärgster Feind nacheinander das Zeitliche segneten. Wer das Geld hat, hat die Macht, aber noch lange keine Reputation ...

    Eine Ausstellung, welche die erhofften 1,8 Millionen Besucher mühelos erreichen dürfte:

    "Pergamon – Panorama der antiken Metropole" Bis 30. September 2012. Museumsinsel Berlin. Mo–Mi und Fr–So 9–18 Uhr, Do 9–21 Uhr.
    #161Verfasser mars (236327) 26 Okt. 11, 09:37
    Kommentar
    Siehe auch: Hotels in Berlin - kinderfreundlich

    *********************************

    Wurde hier schon die Aussprache des Savignyplatz diskutiert?
    benannt nach http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Carl_v...

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Carl_v...

    In der Passage am S-Bahnhof Savignyplatz wurden Szene des Films "Cabaret" gedreht.

    **********************************

    Bei der Suarezstrasse ergibt sich ein ähnliches Eindeutschungsphänomen.
    #162Verfasser Pachulke (286250) 27 Okt. 11, 16:38
    Kommentar
    Vielen Dank, Pachulke, für den Hotel-Link und für die beiden Links im Hotel-Faden zu den beiden Luft-Schnupper-Fäden.

    Nein, über Savigny wurde m. W. hier noch nicht gesprochen; schön, dass du auch zu ihm Infos geliefert hast. Du scheinst dich ja in Berlin bestens auszukennen, deshalb hoffe ich, dass du unseren Faden ab und zu wieder bereichern kannst.
    #163Verfasser mars (236327) 27 Okt. 11, 17:03
    Kommentar
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-westen...

    Mehr Westen geht nicht


    Savignyplatz

    http://www.d-berlin.de/berlin/plaetze-in-berlin/
    Leider bezüglich Geschäften und Lokalen nicht ganz aktuell mehr.

    http://www.spiegel.de/wikipedia/Savignyplatz.html

    Siehe auch: reichslothringisch


    Loriot wohnte am Savignyplatz in dem dem S-Bagnhof zugewandten Eckhaus. Unten Pizzeria. Dort im Sommer der erste Tisch für Loriot dauerreserviert mit in den Tisch eingelassenem "Grabstein" - muss man jetzt wohl sagen.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/...

    In den Räumen der Pizzeria war im Kalten Krieg ein obskurer Nachtclub oder eine Bar. Als Ladenschild brannte an der Hauswand immer eine Gasfackel. Sei ein Fluchthelfertreffpunkt, wurde kolportiert. Gleiches galt vom Bristol, nicht weit am Ku’damm.

    Dieter Hallervorden kam mit seiner Citroên-Deesse hier in einen bald ausgeräumten Mordverdacht:
    http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:hfP...

    Beachtenswert das Kiosk in Platzmitte und der Pavillon aus Klinkersteinen gegenüber der Einmündung Knesebeck.

    Nicht weit, in der Knesebeck Richtung Ku'damm rechts vor der Mommsen eine sehr gute und meine liebste Buchhandlung mit grossem Bestand englischer Bücher: Marga Schoellerhttp://www.margaschoeller.de/
    Der Laden gehört dem Kollektiv der Agestellten.
    Die Hausfassade von der gegenüberliegenden Seite (Parkhaus) betrachten.
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/tagestipps/...


    Den Bücherbogen für Bücher über Architektur und Film in den S-Bahn-Bögen findet jeder sowieso. http://www.buecherbogen.com/
    Dort erhältlich: Berliner Geschenkpapier: http://www.tagesspiegel.de/kultur/aufreissen-...

    Fast daneben in der Passage Galerie Aedes: Architektur
    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/massengesc...
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/aedes-das-i...

    Gegenüber interessante Juwelierin und ein Laden für Ampelmännchen.

    Für Frauen mit erotischem Verhältnis zu Schuhen das Schuhgeschäft am Eingang der Grolman.
    http://www.kurfuerstendamm.de/berlin/strassen...

    Nicht weit auch die Bleibtreustrasse. Dort, Ecke Mommsen, hat sich ein Gastwirt, Ivan Vranjes, für seinen Restaurantnamen das französisch-deutsche Wortspiel ausgedacht – „Reste Fidèle“ ist die deutsche Übersetzung von „bleib treu“.
    http://www.spiegel.de/wikipedia/Bleibtreustra...

    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/wo-gaeste-...

    Vorher, Ecke Niebuhr, das filmkunst 66. Gutes Programm.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-chefin...

    Gegenüber Alibaba, Pizza zum Mitnehmen.
    http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/re...
    http://www.alibaba-berlin.de/

    Den Savignyplatz kreuzt als Hauptstrasse die Kant. Charlottengrad. Dort Richtung Funkturm-Wilmersdorfer viele chinesische Läden. Ich kaufe dort Möbel, Steinbuddhas und Gartenlaternen und verhöker sie anderswo.
    Richtung Theater des Westens und Zoo: Stilwerk und Tchibos Ramschladen : Tchibo Prozente, Kantstr. 154, D-10623 Berlin. (Der beste Tchibo %e Laden ist allerdings in Bremen.)

    ******************************************

    ad Siehe auch: [fr-de] Berliner Luft schnuppern - #66

    Siehe auch: Currywurst - #39

    Siehe auch: Currywurst Berlin

    *****************************************

    BSR
    Siehe auch: Dümmliches Denglisch - #6

    #164Verfasser Pachulke (286250) 27 Okt. 11, 20:04
    Kommentar
    Der reichhaltigste Beitrag, Pachulke, seit es diese Berlin-Fäden gibt! Du scheinst dich ja in der deutschen Hauptstadt so gut auszukennen, dass wir nicht befüchten müssen, du habest jetzt dein Pulver verschossen. Aber es wäre nicht schlecht, wenn du die Informationsdosis pro Beitrag auf die Aufnahmekapazitäten sehr provinzieller Köpfe - wie des meinem - abstellen würdest :-))
    #165Verfasser mars (236327) 28 Okt. 11, 09:43
    Kommentar
    http://www.carl-auer.de/blog/simon/merger/#co...

    Merger? 

    Fritz B. Simon

    Montag, 20. Dezember, 2010

    In Berlin gibt es zwei miteinander konkurrierende Obdachlosenzeitungen. Was sie miteinander verbindet, ist der Vertriebsweg: Ein mehr oder weniger erbarmungswürdig aussehender Mensch männlichen oder weiblichen Geschlechts (so viele Optionen gibt es da ja nicht) kommt in die S-Bahn und bittet mit – kaum vorstellbar – eintöniger Stimme um Aufmerksamkeit, um dann mit unmodulierter Stimme anzukündigen, dass er oder sie versucht ehrlich zu Geld zu kommen, indem das Obdachlosenblatt x (x = Motz oder x = Strassenfeger) gegen eine Spende, die selbstverständlich (ohne affektive Beteiligung mitgeteilt) auch gern angenommen würde, verkauft wird. Dass die Inhalte interessant sind, wird ebenfalls noch vollkommen betonungslos betont.

    Da manchmal zwischen Savignyplatz und Hackeschem Markt [ ex Marx-Engels-Platz - Siehe auch: [fr-de] Berliner Luft schnuppern - #12 ] sowohl das eine als auch das andere Blatt angeboten wird, stellt sich die Frage, ob hier nicht eine Fusion angezeigt wäre. Da ließen sich wahrscheinlich ja Synergien heben, denke ich…

    Für Abonnements, Spenden oder auch zum eigenhändigen, modulationslosen Anpreisen und Weiterverkauf: http://www.strassenfeger.org/ oder http://www.motz-berlin.de/

    Kommentar #2:

    Wenn man schon in Berlin ist, kann man hingehen ins “Kaffee Bankrott”
    http://www.strassenfeger.org/topic/21.kaffee_...
    in der Prenzlauer Allee 87 in Berlin-Prenzlauer Berg (schräg gegenüber dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee) im Gartenhaus. Das Kaffee ist der tageslichtlose Vorraum der Strassenfeger-Redaktion oder anders herum, die Redaktion ist im Hinterraum des Kaffees.

    Man kann dort mit Verkäufern und Redakteuren (echte Profis) und natürlich auch Obdachlosen ins Gespräch kommen.

    Empfehlenswert auch ein Besuch im Trödelladen im Keller drunter.
    Skurril dort: man kann den Trödel nur kaufen mit dem Nachweis, dass man monatlich nicht mehr als 800 € und ein bisschen zur Verfügung hat. Deshalb konnte ich zwei Bücher, die dort in der Antiquariatsecke vermutlich nie jemand sucht und kauft, nicht kaufen. Die Angst der Verkäufer ist zu gross, ich sei kein Bibliophiler, sondern ein Senatsspitzel oder gar ein konkurrierender Antiquar.

    Man bekommt da einen lebendigen Eindruck vom unteren Ende des Prekären.

    Zur Aufmunterung danach vielleicht ins Café oder die Snackbar der Deutschen Bank Filiale der Zukunft in der Friedrichstrasse Q110.
    http://www.quartier110.com/mieterportraets/de...
    Euch werden die Augen übergehen, wenn ihr die Manipulation durchschaut. Am Besten Führung mitmachen und hinter die Kulissen schauen.
    Gut vorbereiten, um das Personal mit Fragen in die Enge zu treiben.

    http://www.q110.de/de/index.html


    Siehe auch: Deutsche Bank a "slum lord"? - #14
    #166Verfasser Pachulke (286250) 28 Okt. 11, 17:40
    Kommentar
    Hallo mars, nach der Lektüre von Pachulkes echten Insiderinfos nehme ich sehr stark an, dass er(sie) in der Stadt oder in ihrem "Speckgürtel" lebt und regelmässig dort unterwegs ist.
    Für meinen nächsten Aufenthalt im Januar kann ich mir ja nun eine extramegalange Liste machen... :-))
    #167Verfasserangie800 (400427) 29 Okt. 11, 06:51
    Kommentar
    In #167 ertappt von angie800, sofern man bei 800 km und ein bisschen mehr noch von Speckgürtel reden kann und auch, wenn Grenzen zu überwinden sind. Dieser XXL-Speckgürtel hat Schnittmengen mit wesentlich kleineren Speckgürteln von London, Amsterrotterdam, Dammebrüggeanversbruxelles, Parislilleurodisney, Zürilano und vermutlich sogar Dublin.
    WarszawaPoznanStettinLodz und Newlosfrisco leider nicht fussläufig erreichbar. Nach Rio fahr ich mit der Strassenbahn und Sydperth mit Ryanhair.

    http://www.airberlin.com
    &
    Siehe auch: [fr-de] Berliner Luft schnuppern - #287

    Gebe aber als Pazifist gewisse Affinität zu Westberlin zu und ihr auch oft nach.

    Im Osten war ich noch nicht, weil ich noch nicht weiss, wo die neuen Grenzübergänge sind und die S-Gruben-Bahn hat ja bekanntlich wg. Mehdoff ihren Betrieb eingestellt.

    **************************************

    Siehe auch: [fr-de] von nichts kommt nichts

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/berlin...

    **************************************

    Lieblingsläden in Bln:
    Atzert und fast daneben im ehemaligen Philipsgebäude Conrad, und, an russinnenfreien* Tagen, KaDeWe.
    Alle um die Urania** http://www.urania.de/ herum.
    http://www.atzert-elektronik.de/html/de/1/gid...

    http://www.conrad.de/ce/de/content/chainstore...

    http://www.kadewe.de/

    *)Obgleich, hinter vielen dieser neuen Russinnen verblasst sogar manche der mit Parfüm dealenden Schönheitsköniginnen und schneidigen Backfische im Erdgeschoss. Der Herr Kadewe hat schon Geschmack. Wenn es darauf ankommt, entscheidet der Geldbeutel.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/geschic...

    **) Gegenwärtiger Tipp des Monats der Urania: Mindfuck
    http://www.urania.de/programm/2011/i123/

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wen die Vergangenheit interessiert, sollte sich auf dem Flohmarkt***) oder beim Antiquar****) diesen Ausstellungskatalog suchen
    (Tipp zum Suchen: Telefonbuchformat, Deckel weiss, hinterer Deckel schwarz mit weissem Klappentext, schwarzer Rücken mit weisser Schrift in Riesenlettern
    BERLIN |/| SIRAP {letzteres steht auf dem Kopf}):

    http://www.alibris.com/search/books/qwork/498...

    Paris-Berlin 1900-1933

    Übereinstimmungen Und Gegensätze Frankreich-Deutschland.
    Kunst, Architektur, Graphik, Literatur, Industriedesign, Film, Theater, Musik

    by Walther, Ingo F. [Katalogredaktion]
    by Centre Georges Pompidou, 632 S. ca. 31,5 x 21,5 x 4,5 cm 2,3 kg
    Hardcover Leinen, Prestel Publishing, 1979 ISBN 3-7913-0466-6
    enlarged German edition of the original French catalogue

    Gibt es auch auf Französisch:
    http://www.zvab.com/offers/paris-berlin-1900-...
    Centre Georges Pompidou (Hrsg.): Paris - Berlin 1900 - 1933. Rapports et contrastes France - Allemagne 1900 - 1933 ; centre national d'art de culture Georges Pompidou, Ausstellung Paris 1978.
    576 S. mit vielen, tlw. farbigen Abbildungen. 4°. Orig.-Ktn.
    auch soft cover ISBN: 2858500665


    http://www.zeit.de/1978/30/die-zerschleuderun...
    http://www.live2times.com/1978-exposition-par...
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4094275...
    http://www.centrepompidou.fr/education/ressou...
    http://books.google.lu/books?id=Pap48fYyhRMC...

    Das ist ein Katalog und war noch eine Ausstellung, als man so etwas noch nicht wie heute üblich, als Public-Private-Partnership-Event veranstaltete, gerade so mimimal gesponsert, dassder Sponsor nur knapp am Vorwurf der Knauserigkeit vobeischrammt und im Wesentlichen zusammengestellt von unbezahlten Praktikantinnen in ihrem Nebenjob bei Institutionen wie MoMA. Selbst das neue Centre Pompidou in Metz scheint diese Schiene zu fahren.

    ***) ich sehe den Wälzer immer wieder mal auf Flohmärkten und die Händler lassen sich auf 5 bis 10€ herunter handeln, was schon etwas ist, im Vergleich zu Antiquariaspreisen von 40€ und mehr. Verlockt natürlich zur Arbitrage.

    ****) z.B. Antiquariat Düwal Untere Schlüter 17/Ecke Pestalozzi in D-10625 Charl'bg.
    http://www.duewal.de/
    gegenüber auf Schlüter N°. 16 Karin Prinz-Dunst Antiquitäten, teuer
    http://www.auktionshaus-prinz-dunst.de/index2.html

    http://www.kurfuerstendamm.de/berlin/strassen...
    Beide sind in dieser Umgebung:
    Die diversen Lädchen hinter der Kantstraße decken schliesslich jeglichen Bedarf ab: Vollholzmöbel gibt‘s bei "Wohnopposition", Fahrräder bei "Conrad", Wurst- und Käsespezialitäten im niedlichen Ausnahmegeschäft "Die Holsteiner Räucherkate", die italienische Feinkost und Grappa für Zuhause im "Toscana". Eine Instanz in der Schlüterstraße ist des weiteren nicht nur "Klemkes Wein und Spezialitäten", sondern auch der Getränkehandel "Lehmann" Slogan: Ick koof bei Lehmann), der sämtliche Restaurants und Cafés der City-West beliefert, und überhaupt alles - von Kosmetik über Fotoentwicklung bis hin zu Haushaltsprodukten - gibt‘s beim guten alten "Mehlhase" Ecke Goethestraße, der Spezialist für Fotoarbeiten, Drogerie- und Tabakwaren.
    #168Verfasser Pachulke (286250) 29 Okt. 11, 09:03
    Kommentar
    Welche Brücken gibt es eigentlich noch in Berlin?

    Clélia hat schon in # 29 die Löwenbrücke präsentiert.

    #31 Autorin oopsy


    Die Millionenbrücke im Wedding
    http://ndtponton.wordpress.com/2009/04/29/ber...

    Man sieht sie oft in Fernsehfilmen, z.B. Berliner Tatort.
    Im Kalten Krieg war sie gesperrt, da sie auch die Sektorengrenze überbrückte.

    Sie hat entfernt Aehnlichkeit mit der Glienickerbrücke, die auch die Zonengrenze in Wannsee überspannte, und wo regelmässig die Spione ausgetauscht wurden. Diese Brücke war offen für die alliierten Militärmissionen und spielte auch in vielen Filmen mit.
    Nicht zu verwechseln (wg. des Namens) mit der Teufelsbrücke Glienicker Park.

    Gusseiserne Brücke im Schlosspark Charlottenburg
    http://ndtponton.wordpress.com/2011/08/28/ber...

    Stadtautobahn "Rudolf-Wissel-Brücke", unspektakulär
    Am 3. April 1958 fällt der Startschuss zum Bau der längsten Straßenbrücke Deutschlands, wie es in der Presse heißt. Am rechten Spreeufer wird zwischen Charlottenburger Schleuse und den Siemenswerken der erste von insgesamt dreizehn Stützpfeilern für die Nordwestbogenbrücke (seit dem 20. Dezember 1963 Rudolf-Wissel- Brücke) betoniert. Das 926 m lange und 29 m breite Bauwerk wird in 16 m Höhe das Spree-Urstromtal vom Fürstenbrunner Weg bis zum Siemensdamm überspannen. 15 Millionen Mark soll das kosten. und bald ein Sanierungsfall werden.
    Inzwischen wird mit Senatsbeton* gebaut.
    http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0103d...
    http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/...
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-1431612...

    Die Stößenseebrücke ist eine Stahl-Fachwerkbrücke über den Stößensee und die Havelchaussee im Berliner Bezirk Spandau.
    Die denkmalgeschützte Brücke aus den Jahren 1908/1909 ist ein Teil der Heerstraße (Bundesstraße 2/5) und verbindet den Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt mit dem Ortsteil Westend
    http://metroblinks.com/de/2011/01/good-resolu...
    Die Heerstrasse hat eine weitere unspektakuläre Brücke, die man kaum sieht:
    http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/...

    Nicht vergessen, die Brücke am Kwai in Kanchanaburi

    *) http://www.cemex.de/spandauer-damm-bruecke//e...
    Spandauer-Damm-Brücke: Ersatzneubau mit „Senatsbeton“
    #169Verfasser Pachulke (286250) 31 Okt. 11, 07:55
    Kommentar
    Servus Pachulke, einfach nur toll, was Du alles über Berlin weisst. Kompliment, nein Feststellung, herzlichst oopsy
    #170Verfasser oopsy (491382) 31 Okt. 11, 08:37
    Kommentar
    Von Tagesspiegellesern aufgeschnappte Sprüche aus dem Berliner Alltag:

    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/berlin...
    #171Verfasserangie800 (400427) 31 Okt. 11, 16:37
    Kommentar
    Pachulke hat gefragt: Welche Brücken gibt es eigentlich noch in Berlin?[/i

    Man kann 63 Brücken in Berlin entdecken, wenn man eine Brückenfahrt macht...

    Bei der Brückenfahrt durch Berlin passieren die Kinder und Eltern mit dem Schiff drei Schleußen und unterfahren 63 Brücken. Insgesamt 23 km führt die Tour durch Berlin. Während der Fahrt erfahren die Familien viel Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten von Berlin und manch kuriose Geschichte aus den Stadtbezirken, die sie mit dem Schiff durchqueren.
    http://www.mamilade.de/brueckenfahrt/schiff/b...
    #172Verfasser kitine (633017) 04 Nov. 11, 09:09
    Kommentar
    Ein Gedicht von Klabund, der vor genau 121 Jahren, am 4. November 1890, geboren wurde. Am Ende kommt auch eine Berliner Brücke vor (siehe kitines Beitrag 172!).

    Früher Morgen in der Friedrichstraße

    Die ersten Wagen mit Zeitungsballen
    Fahren am Bahnhof Friedrichstraße vor.
    Alle Häuser hängen in violettem Flor.
    O wilde Welt! Laß mich ins Dunkel fallen!

    Die Mädchen flattern heimwärts; böse Eulen.
    Aus Cafés äugen Lampen, gelb verstört.
    Ein holder Walzer wird nicht mehr gehört,
    Weil schon die Dampfer und Fabriken heulen.

    Da braust der erste Stadtbahnzug ins Loch
    Der Bahnhofshalle... Hinter Dächertraufen
    Schirrt Phaeton den jungen Tag ins Joch
    Und läßt die goldnen Rosse laufen.

    Die Strahlenpeitsche klatscht um unser Ohr.
    Des Gottes Blick erglüht uns im Genicke...
    Empor zu dir! Empor!
    Sonne rollt über die Weidendammer Brücke.

    Klabund (* 04.11.1890 , † 14.08.1928)

    Näheres zum Pseudonym Klabund ist hier zu finden: Siehe auch: [fr-de] Les jardins de la poésie, sixième jardin - #161 , Beitrag 161

    #173Verfasser mars (236327) 04 Nov. 11, 10:00
    Kommentar
    Rosa von Praunheim
    70 Filme zu Rosas 70sten


    Der Regisseur und Homosexuellen-Aktivist lässt es zum 70. Geburtstag krachen: Filme, Gedichte, Ausstellungen stehen 2012 am Programm

    Berlin - Der Regisseur und Homosexuellen-Aktivist Rosa von Praunheim schenkt sich und seinen Fans zum 70. Geburtstag im kommenden Jahr 70 Filme.
    Quelle: http://diestandard.at/1319181955764/Rosa-von-...

    Herzlichst oopsy
    #174Verfasser oopsy (491382) 05 Nov. 11, 08:37
    Kommentar
    Der Weihnachtsmann und seine Engel präsentieren sich in Berlin auf Segway-Rollern den Fotografen. Mit seinem hochmodernen Rentier-Gespann kommt der Berliner Weihnachtsmann zur Eröffnung der Weihnachtssaison zum ältesten Ort Berlins, dem Ausgrabungsort der alten Lateinschule am Petriplatz. Der Weihnachtsmann hat sein Büro seit dem 01. November wieder für die Vermittlung von studentischen Weihnachtmännern und Engeln geöffnet.
    #175Verfasser mars (236327) 06 Nov. 11, 21:50
    Kommentar
    Kleine Ergänzung zu den Beiträgen über den Savignyplatz:

    Da gibt es noch das Café Brel (Savignyplatz 1)

    http://www.cafebrel.de

    Ich habe dort wunderbare moules/frites gegessen, und auch die anderen Speisen hören sich lecker an. Sehr angenehme Atmosphäre!

    Streiten kann man sich über die legendäre Paris Bar in der Kantstraße gleich um die Ecke (aber in ein deutsch-französisches Forum gehört sie auf jeden Fall hinein, und einen Besuch ist sie allemal wert). Hier der Link zum sagenhaften Internetauftritt:

    http://www.parisbar.net/

    Meine Wolle kaufe ich immer bei "lalaine", Kantstraße 145/Ecke Savignyplatz:

    http://www.lalaineberlin.de/

    Ich beneide die Verkäuferinnen, die strickend und quatschend hinter der Kasse sitzen und einem auch die schwierigsten Muster geduldig erklären ...

    Und noch ein nicht wegzudenkendes Berliner Urgestein am Savignyplatz: Die Eisenwaren C. Adolph, Savignyplatz 3. "Das Geschäft wurde 1898 gegründet. Diese traditionelle Eisenwarenhandlung mit der Originaleinrichtung aus der Gründungszeit, einer raumhohen Schrankwand mit unzähligen Schubladen zum Aufbewahren der Schrauben, Muttern, Krampen, Dübel usw., usw. ist ein Paradies für jeden, der auch beim Kauf nur einer einzelnen Schraube kompetent beraten werden möchte."

    http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmer...

    Der Laden hat selbstverständlich keine Webseite ...

    Auch sehr schön: "Paint your style" in der Bleibtreustraße 46 (vom Savignyplatz aus ebenfalls um die Ecke, in südlicher Richtung). Dort kann man Keramik nach eigenen Vorstellungen (oder nach Vorlagen) bemalen. Eine tolle Idee für Kindergeburtstage, aber auch sonst kann man hier ganz besinnliche Stunden verbringen, mit ganz anderem beschäftigt als üblicherweise:

    http://www.paintyourstyle.de/wiesgeht.html

    Last but not least: Der Küchenladen in der Knesebeckstraße 26, ein wenig südlich vom Savignyplatz. Hier findet man alles, was das Hausfrauen-Herz begehrt: Gläser, Messer, Pfannen, Siebe, Brettchen, Kuchenformen, ...

    http://www.kuechenladen.com/

    Bis vor ca. 2 Jahren gab es in der Knesebeckstraße noch einen Klassik- und Jazz-(CD-)Laden, der leider geschlossen wurde ...




    #176Verfasser idaia (592475) 07 Nov. 11, 01:13
    Kommentar
    Super idaia, wieder Insiderinfos. Ich logiere ja gleich um die Ecke, (Nähe Wilmersdorfer) wenn ich in der Stadt bin und werde "deine" Läden das nächste Mal aufsuchen. Vor allem diesen Schraubenladen....der natürlich keine Website hat.
    #177Verfasserangie800 (400427) 07 Nov. 11, 05:48
    Kommentar
    Vier hinterindische Tigerjungtiere sitzen in einem Korb im Tierpark in Berlin. Am 10. August 2011 wurden die Raubkatzen-Vierlinge geborenen.
    #178Verfasser mars (236327) 08 Nov. 11, 09:32
    Kommentar
    Je reviens à la Knesebeckstrasse où se trouvent

    une des meilleures librairies de Berlin : die Buchhandlung Knesebeck elf
    http://www.knesebeckelf.de/ELF/index.htm

    et le fameux Renaissance Theater au coin de la Hardenbergstrasse.
    http://www.renaissance-theater.de/index.php
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Renaissance-Theater

    Wer Zinnfiguren sammelt, wird bestimmt sein Glück dort finden:
    http://www.zinnfigur.com/

    #179Verfasser kitine (633017) 08 Nov. 11, 10:18
    Kommentar
    Zu Mars in # 168: Die Tigervierlinge

    Diesen Clip gab es in einer Österreichischen Tageszeitung

    http://www.stern.de/wissen/natur/nachwuchs-im...

    Hezrlichst oopsy
    #180Verfasser oopsy (491382) 08 Nov. 11, 13:09
    Kommentar
    Noch ein schönes Berliner Herbstbild aus dem Tagesspiegel: Nebel im Volkspark Friedrichshain...
    #181Verfasser mars (236327) 10 Nov. 11, 15:05
    Kommentar
    Sozusagen links und rechts von angies, #177, Wilmersdorfer:

    1. Nachdem uns in #179 Autorin kitine in die Knese***) gezogen hat, sollte man erwähnen die Confiserie Mélanie
    Goethe 4 zwischen Knese und Steinplatz auf der Seite des Postgebäudes aus rotem Backstein, schräg vis-à-vis von den Evangelen, fast an der Ecke Knese/Goethe. http://www.bei-melanie.de 52°30'31.81" N 13°19'23.74" O. An dieser Ecke wohnte auch einmal die Familie Thomas Mann.

    Das kleine Lädchen ist ein Erlebnis für sich. Grossartige Schokoladenauswahl, z.B. Hauchdünne Täfelchen* von "Erich Hamann. Bittere Schokoladen Berlin"http://hamann-schokolade.de. Eignet sich auch als Mitbringsel und Geschenk. Gibt es auch im KaDeWe, ganzer Hamannstand dort. Hamanns Schokolade ist eigentlich belgische. Er bezieht seine Rohschokoladeplatten von Callebaut. http://www.theobroma-cacao.de/schoko-guide/sc...

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/marzipan-os...

    http://www.welt.de/print-wams/article99070/Ve...

    2. Ins gleiche Genre, nämlich Süssigkeiten, fällt, etwas weiter weg, Pestalozzi 54a/Ecke Suarez** Wald Königsberger Marzipanhttp://www.wald-koenigsberger-marzipan.de/. Kann man noch gut laufen die Strecke zwischen den beiden Läden. Oder Bus auf der Kant benutzen. Benutzt man die S-Bahn, so sie denn fährt, ist der Weg zum und von den Bahnhöfen ähnlich weit, wie der direkte Weg durch Goethe oder Pestalozzi. Vorschlag: Melanie -> Goethe -> Karl-August-Platz diagonal (Markt Mi & Sa) -> Pestalozzi-> Wilmersdorfer kreuzen) -> Wald Marzipan oder vv.

    Bringe ich immer den Sekretärinnen mit.

    *) Neuerdings "Plättchen" genannt, wohl weil es Imitate von anderen Firmen gibt.
    Alternativen: Borkenschokolade oder Ingwerstäbchen.

    **) An der Ecke kann man alle paar Minuten Fahrzeuge der Feuerwache Suarez (gesprochen Su|aretz nicht etwa Swares,cf. mein Beitrag #162) ausrücken hören. Die Berliner Feuerwehr hat einen phantastischen Sound. Der bläst jedes Auto weg.

    Wer es bis hierher geschafft hat, kann sich gleich noch St. Canisius anschauen. 360° Panoramemen im Internet. (Nicht zu verwechseln mit dem neuerlich unrühmlich bekannt gewordenen Canisiuskolleg am Tiergarten.) http://www.st.canisius-berlin.de/ . Entspannen dann am Lietzensee dahinter.

    Suarez Richtung Amtsgericht und weiter zum S-Bahnhof Charl'bg. viele kleine Antiquitätenhändler.
    Im AG auf einem der Flure eine kleine Ausstellung über die Geschichte dieses Gerichtsgebäudes.
    Fast am (geschlossenen) Seiteneingang des AG in der Leonhardstr.13 (LEO, sic) de Maufel, ein Luxemburger Bistro und Feinkostladen http://www.de-maufel.com/. Der Patron macht selbst Riesling Pastetehttp://revue.editpress.lu/index.php/lifestyle... . Gibt es in Berlin sonst nur noch im KaDeWe, da aber Importware vom Schnekert http://www.schnekert.lu/ als einziges Produkt aus Luxembourg überhaupt im KaDeWe. De Maufel hat auch Luxembourger Presse zum Lesen beim Schampes http://www.pollfabaire.lu/ oder Riesling http://www.rieslingopen.com/le-mot-du-ministre/ . Vielleicht auch mal Auxerrois. Luxemburger Rouge sollte man eher verachten als beachten. Aber bitte nur brut ("brüüh" sagt der Berliner) bzw. keinen lieblichen oder milden Wein verlangen http://www.privatwenzer.info/sorten.0.html . Vor seinem Luxemburger Bier (es sei denn, er hat Okult http://www.guidedesbieres.com/biere3395/okult... ) sei gewarnt, zu süss, selbst Schultheiss und Kindl schmecken besser. http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_of_Luxem...

    ***) Im Block vorher, vom Savignyplatz (gesprochen ohne Betonung SCavinje, nicht 'Savingie) kommend und also auch noch vor Kitines #179 Lieblingsbuchhändler 11 und vis-à-vis dem erwähnten Zinnfigurenladen, auf Nr. 20 Fundus Antiquariat. Da gibt es fast immer UTB-Restauflagen. Kaufe ich immer zum lebenslangen Lernen. http://buch-fundus.antiquar.de/ Webseite klemmt z.Z.
    http://www.zeit.de/2011/43/Savigny
    Rechtsgeschichte
    Alles Recht geht vom Volksgeist aus

    Friedrich Carl von Savigny hat die moderne deutsche Rechtsgeschichte geprägt wie kein anderer. Ein Porträt des Juristen zu seinem 150. Todestag

    *******************************************

    Ganz gut durch diese Gegend kann man streifen ohne dort zu sein mit Cees Notebooms http://www.suhrkamp.de/autoren/cees_nooteboom... Roman Allerseelen. http://www.dieterwunderlich.de/Nooteboom_alle...
    Besonders im November.
    Schöne Rezension: "Erst läuft ein Mann durch Berlin, dann einer Frau nach. [...] Das Buch ist nur spannend, wenn man sich etwas für Berlin, aber umso mehr dafür interessiert, wie Geschichte Menschen zurücklässt und in ihnen weiter- oder wieder auflebt."http://www.buecher4um.de/Rezensionen/Besprech...

    Von diesem Roman gibt es soviele verschiedene Ausgaben, dass man neben der gerade aktuell letzten im regulären Buchladen gleichzeitig ältere textgleiche Versionen auf dem Ramsch oder als fiktives Mängelexemplar finden kann.
    http://www.ceesnooteboom.com/?lang=de
    "Eine Geschichte ist ein Kleiderständer, an dem man das Schreiben aufhängen kann. Wenn man das sehr intensiv getan hat, so wie ich es in Allerzielen (Allerseelen, dt. 1999) getan habe, dann hat man keine Lust, sich sofort wieder neue Personen auszudenken." 
    Leseprobe: http://mkwirtz.lima-city.de/lesen/allerseelen...

    Falls Noteboom noch lange genug lebt, wird er sicher einmal den Nobelpreis bekommen, wenn mal ein Niederländer dran ist.

    Zwei Neuerscheinungen

    Im November erschienen zwei neue Werke von Cees Nooteboom: eine neue, sehr umfangreiche Ausgabe seines Buches über den Fall der Mauer unter dem Titel Berlijn 1989-2009 (dt. Berlin 1989-2009) und eine persönliche Entdeckungsreise durch die bildende Kunst, Het raadsel van het licht (dt. Das Rätsel des Lichts, 2009). Über Berlin hat Nooteboom schon oft geschrieben. In dieser neuen Ausgabe, die unter anderem Berlijnse notities (1991, dt. Berliner Notizen) und Terugkeer naar Berlijn (1997, dt. Rückkehr nach Berlin) sowie eine Anzahl zuvor noch nicht veröffentlichter Texte umfasst, trägt Nooteboom eine Übersicht seiner Erfahrungen mit dieser Stadt in den letzten Jahrzehnten zusammen. Die deutsche Übersetzung Berlin 1989-2009 von Helga van Beuningen und Rosemarie Still erschien im Suhrkamp-Verlag.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-1471836...
    Essay: Berlin meldet von Nooteboom, Cees

    *****************************************************

    http://www.aisthesis.de/leseprobe/97838952872...
    Leseproben
    Susanne Ledanff
    Hauptstadtphantasien
    Berliner Stadtlektüren in der Gegenwartsliteratur 1989-2008
    AISTHESIS VERLAG Bielefeld 2009
    Diese Studie geht davon aus, dass es nach dem Mauerfall im Verlauf von nahezu 20 Jahren zu beachtlichen „Teilrealisierungen“ des Berliner „Metropolenromans“ gekommen ist.
    #182Verfasser Pachulke (286250) 10 Nov. 11, 16:03
    Kommentar
    Edith war da, und hat diese neue Box für mich geschaffen. Da muss ich also noch etwas schreiben.

    Dem, der sich für die Entwicklung Berlins interessiert empfehle ich eine Bauzeitschrift:
    DAS NEUE BERLIN
    GROSSSTADTPROBLEME
    HRSG.: STADTBAURAT DR.-ING. MARTIN WAGNER

    http://www.amazon.de/Neue-Berlin-Gro%C3%9Fsta...

    Die Zeitschrift brachte es gerade einmal auf einen Jahrgang, 1929, 12 Hefte mit 258 Seiten.

    Als ich mich im vorigen Jahrhundert dafür interessierte waren in Berlin nur drei gebundene Exemplare zugänglich, in der ArchFak der TU, der HfBK und beim Bausenat.

    Da drin schreiben solche Grössen wie Ernst Reuter, Bruno Taut, Marcel Breuer, Alfred Döblin, Gottfried Benn, Erich & Heinrich Mendelsohn, Walter Gropius, Henry van der Velde und Wagner selbst.
    http://www.hufeisensiedlung.info/geschichte/b...
    #183Verfasser Pachulke (286250) 11 Nov. 11, 09:30
    Kommentar
    Edith war wieder da und bittet meine Beitrag # 183 hiervor zu ignorieren. Deshalb muss ich also noch etwas zu schreiben.

    Dem, der sich für die Entwicklung Berlins interessiert empfehle ich eine Bauzeitschrift:
    DAS NEUE BERLIN
    GROSSSTADTPROBLEME
    HRSG.: STADTBAURAT DR.-ING. MARTIN WAGNER

    http://www.amazon.de/Neue-Berlin-Gro%C3%9Fsta...

    Die Zeitschrift brachte es gerade einmal auf einen Jahrgang, 1929, 12 Hefte mit 258 Seiten.

    http://books.google.lu/books?id=wW4OSFySj0EC...
    http://books.google.lu/books?id=oRaQWX8P8wAC...

    Als ich mich im vorigen Jahrhundert dafür interessierte, waren in Berlin nur drei gebundene Exemplare zugänglich, in der ArchFak der TU, der HfBK und beim Bausenat.
    1988 gab es dann einen Reprint der Ausgabe von 1929. Mit einem Vorwort von Julius Posener, einem Personen- und Sachregister und Biographien der Herausgeber. Mit sehr zahlreichen, teils ganzseitigen Abbildungen.
    Basel/Berlin/Boston, Birkhäuser Verlag 1988.
    Allerdings auch schwer zu finden für um die 100 €.

    Da drin schreiben solche Grössen wie Ernst Reuter, Max & Bruno Taut, Marcel Breuer, Alfred Döblin, Gottfried Benn, Erich & Heinrich Mendelsohn, Walter Gropius, Henry van der Velde, Adolf Behne, Hermann Essig, Salomo Friedländer, Ignaz Jezower, Arno Holz und Wagner selbst.
    http://www.hufeisensiedlung.info/geschichte/b...
    http://kg.ikb.kit.edu/482.php


    ***********************************

    noch Cees Noteboom (cf. mein Beitrag #182 hiervor zwischen den Sternreihen.

    Seinenen Namen liest man manchmal auch Nooteboom. Was richtig ist, weiss ich nicht.

    http://www.fr-online.de/meinung/gast-leitarti...
    GAST-LEITARTIKEL
    Deutschland - eine Winterreise

    Düstere Prognosen, dunkle Tage. Ich habe Bilder gegen den Trübsinn gesammelt. Weil ich den Satz von Francis Bacon mag: "Ich glaube an nichts. Ich bin Optimist." Ich hänge die Bilder an einen virtuellen Baum - als Lichtpunkte. Cees Noteboom

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-2253966...
    DEM VOLK ENTFREMDET

    Von Nooteboom, Cees


    Die Zeichnung in der linksgerichteten Wochenzeitung "Vrij Nederland" bringt es auf den Punkt: auf einer völlig schwarzen Seite der kleine weiße leere Kreis, der bei der Stimmabgabe mit rotem Bleistift ausgefüllt werden muss. Doch etwas ist passiert: Das Rot, das den Kreis hätte füllen sollen, beginnt auszufließen, sammelt sich am unteren Rand und strömt in Form zweier großer länglicher Tropfen als Blut aus dem Bild. Es ist eine dramatische Zeichnung, die die Stimmung im Land gut wiedergibt.

    Der Name des Mannes, der zu diesem leeren Kreis gehörte, der von vielen, vielen Hunderttausenden am 15. Mai mit rotem Stift ausgefüllt worden wäre, ist ungültig geworden. Wer ihn jetzt noch wählt, wählt einen Toten. Diese Möglichkeit existiert nach dem niederländischen Wahlgesetz, und das ist nicht das einzige Paradox in diesen Tagen. Der Tod selbst ist eines, immer.

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/...
    01.10.1994

    CEES NOOTEBOOM

    1. Wie regelmäßig führen Sie ein Tage- oder Notizbuch?
    2. Lesen Sie gern Tagebücher?
    3. Kann ein Tagebuch literarischen Rang gewinnen?

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-1368316...
    21.06.1993

    Berlin - ein langsames Drama

    SPIEGEL-Gespräch mit dem Schriftsteller Cees Nooteboom über die Deutschen und ihre Hauptstadt


    Allerseelen auf französisch:
    http://www.amazon.fr/jour-Morts-Cees-Nooteboo...
    Le jour des Morts [Broché]
    Cees Nooteboom (Auteur)
    Prix conseillé :EUR 7,80
    Prix :EUR 7,41 LIVRAISON GRATUITE
    Présentation de l'éditeur
    Suite à la mort de sa femme et de son fils, Arthur Daane a quitté la Hollande pour s'installer à Berlin. Dans cette ville, ce pays qu'il aime et méprise à la fois, il retrouvera l'amour mais ne pourra s'éloigner de la mélancolie.


    *************************************

    Höre jetzt auf, weil dauernd Doppelpostings entstehen.
    #184Verfasser Pachulke (286250) 11 Nov. 11, 09:51
    Kommentar
    Hallo Pachulke,

    als Starter dieses Fadens bitte ich dich, dass du dich durch technische Schwierigkeiten nicht entmutigen lässt. Sog. Doppelposts sind hier schon vielen passiert, und überhaupt bzw. rechtzeitig editieren können auch nicht alle.

    Uns die deutsche Hauptstadt nahe zu bringen, das verstand bisher wohl keiner so gut wie du in deiner unnachahmlichen, im besten Sinne subjektiven und gleichzeitig gründlichen, profunden Art. Da müsste man jeden Artikel sowieso mehrmals lesen.
    #185Verfasser mars (236327) 12 Nov. 11, 16:18
    Kommentar
    Berliner Pflaster
    http://www.welt.de/print-welt/article256853/S...


    http://thinkprogress.org/yglesias/2011/11/10/...
    Dieser Artikel The Cold War Is Over by Matthew Yglesias ist illustriert mit einem auf mich fast melancholisch wirkenden rosa getönten Foto der Mauer, vor ihrem Fall aufgenommen, wie man aus der Militärkolonne auf der Ostseite schliessen kann.

    Auf dem Westberliner Trottoir sind grosse Granitsteinplatten - „Charlottenburger Platten“/Schweinebäuche/Krustenplattenhttp://www.baumarkt.de/lexikon/Krustenplatte.htm -gut zu erkennen, eingefasst durch das kleine 4/7 Bernburger Mosaikpflaster. (Man beachte auch die alte Gaslaterne im Vordergrund unten. http://www.tagesspiegel.de/berlin/kampf-gegen... ) Diese "Plattenstreifen" in Bürgersteigmitte sind für Berlin typisch oder sogar für Ostdeutschland bzw. Westpolen (Revanchistische Gedanken liegen mir fern). Ob sie schon in Leipzig liegen, erinnere ich mich nicht, aber jedenfalls in Dresden, Breslau/Wrocław, Poznań/Posen. In Westdeutschland gibt es diese plattierten Gehwege meines Wissens nicht.

    Jemand hat mir einmal erläutert (ohne Beweis), die Steinquarder hätten genau diejenige Breite (meistens 70-100 cm), die im Kaiserreich die Hausbesitzer von Schnee befreien lassen mussten.

    In der Vorplaystationzeit gaben diese Platten, meist mit zusätzlicher Kreidebemalung, Raster vor für verschiedene Hops-, Hüpf- und Hickelspiele von Kindern, z.B. Himmel & Hölle http://www.kinder-alles-fuer-kids.com/kinder-...
    http://www.ostarrichi.org/begriff-18740-at-Te...
    http://dict.tu-chemnitz.de/deutsch-englisch/H... Hickeln steht noch nicht in LEO.
    F: Siehe Wörterbuch: [fr-de] hopsen
    E: Siehe Wörterbuch: hopsen
    http://www.fit-4-future.ch/Uploads/Documents/... .

    In den 70er/80er Jahren wurden dem Senat die Granitgroßsteinplatten zu teuer und er reparierte mit quadratische Zementplatten (hauchdünn, cf. # 182) oder eher Fliesen, etwa 25 cm Kantenlänge. Sogar auf dem Kudamm oder der verunstalteten Kreuzung Wilmersdorfer/Kant. War und ist wenig haltbar und wo sich alter Grossgranit und neuer Zement abwechseln sieht es recht schäbig aus, egal ob mit oder ohne Hundekot.

    Heute sieht man bisweilen, dass neue Granitblöcke gelegt werden. Vermutlich air-flown aus China. http://www.gutefrage.net/frage/berliner-buerg... Vermute diese Trottoirs können Berlin genauso überleben, wie die Römerstrassen in halb Europa die Römer.
    http://www.branchenbrief.de/hintergruende_bhb...
    Fotos: http://commons.wikimedia.org
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedte...
    http://www.google.lu/search?q=berliner+pflast...
    Plattentektonik: http://de.academic.ru/dic.nsf/technik/17607/P...

    Auf diesen eingangs genannten Blog wurde ich von Krugman (Dr. h.c. FU Berlin 1998) gestossen http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/pau...:
    http://krugman.blogs.nytimes.com/ :

    November 12, 2011, 1:42 pm
    Slating Yglesias

    I’m [Krugman] late on this, but Matt Yglesias has been hired by Slate http://www.slate.com/ . Good for him, and them.

    Es gibt ein französisches Slate http://www.slate.fr/ .
    Ob die mit der US-Ausgabe zusammenhängt, weiss ich nicht.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/vom-be...

    Nach Abschweifung hin zum Kopfsteinpflaster
    F: Siehe Wörterbuch: [fr-de] Kopfsteinpflaster
    E Siehe Wörterbuch: Kopfsteinpflaster.
    http://www.euractiv.de/druck-version/artikel/...
    um den folgenden Spruch zu verstehen muss man in vorstehendem Link unter Leipziger Pflastersteine nachlesen:
    "Ich wollt', ich wär ein Pflasterstein,
    ich könnte schon im Westen sein!"

    Hingewiesen sei auch noch auf die Stolpersteine, die man inzwischen in ganz Deutschland findet und die hoffentlich viele zum Stolpern bringen:
    http://www.stolpersteine.com/
    Siehe auch: [fr-de] Stolperstein.

    Berliner Gullydeckel:
    neu: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kanaldecke...
    verrostet: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kanaldecke...
    http://www.bwb.de/content/language1/html/302_...

    Wie das alles zusammen hängt?
    Nun vom Schiefer/Ardoise/Slate zum Granit.

    **********************************************

    Ganz anderes Thema: BVG Kontrolloren

    [ Siehe auch: [fr-de] º°¨ ¨°º¤ø„¸ Kuriositäten IV „¸... - #151 & ## 154 bis 156
    Siehe auch: [fr-de] *contrôleur - der Kontrollor [Bus und Bim]
    Siehe auch: ticket inspector - der Kontrollor [Bus und Bim] ]

    Siehe auch: Wer durchsetzt das Gesetz gegen 'Schwarzfahren'? - #36

    ***************************************

    Siehe auch: Kommunikation in Deutschland versus England - #18 & ## 19, 20, 22, 23, 25, 29, 32, 35, 38, 44
    #186Verfasser Pachulke (286250) 13 Nov. 11, 10:22
    Kommentar
    Pachulke, da ich mit dir ohnehin nicht mithalten kann, mache ich es besonders kurz (aber hoffentlich schön ...):

    Berlin Mitte November. Die Sonne geht hinter einer Laterne neben der Siegessäule unter. Tagsüber lockten die Sonnenstrahlen viele Menschen zu einem Spaziergang nach draußen.
    #187Verfasser mars (236327) 14 Nov. 11, 21:51
    Kommentar
    Wusste nicht, dass das hier ein Wettbewerb ist.

    Apropos Siegessäule (Colonne de la Victoire) :
    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotost...

    Auf dem ersten Foto hier erkennt man im Sockel ein Bronzerelief. Es gibt vier, auf jeder Seite eines. Le socle carré, décoré de bas-reliefs d'Albert Wolff, relate les guerres connues en Allemagne sous le terme de « guerres d'unification » (de) (guerre des Duchés de 1864, guerre austro-prussienne de 1866 et guerre franco-prussienne de 1870-1871).

    Diese vier Reliefs hatten französisch Truppen 1945 abmontiert und nach Paris geschafft. Bis in die 80er Jahre war an ihrer Stelle der nackte Beton sichtbar.

    Kriegsende 1945/46

    Die Siegessäule hatte den Krieg bis auf mehrere Einschusslöcher im Granitsockel, die noch heute die Siegessäule zieren, soweit schadlos überstanden. Allerdings waren die vier Bronzereliefs von den französischen Truppen demontiert worden**, wovon drei verschwanden. Wer aufmerksam hinsieht kann noch Graffiti-Reste aus dieser Zeit, die in kyrillischer Schrift dort verewigt wurden, entdecken. Diese befindet sich an der Türlaibung zum Raum. 1946 wollten die Franzosen die Säule sprengen lassen. Aber da es bei den verschiedenen Kommandanten der Besatzungsmacht keine Einigung gab und weil die Siegessäule im englischen Sektor lag sowie der Magistratsrat auch nicht zustimmte, blieb die Entscheidung über eine Sprengung aus. Jedoch wurde dem Wunsch entsprochen, dass die Franzosen ihre Trikolore über der Viktoria hissen durften, die bis zum Ende der Blockade 1948 dort zu sehen war. Später, in den achtziger Jahren, entdeckte man in Paris die drei Bronze-Reliefs wieder. Diese wurden 1984 und zur 750-Jahr-Feier 1987 an Berlin zurückgegeben und wieder am Sockel angebracht.

    http://www.berlin-33.de/webseiten/siegessaeule.htm

    Auf ihren gegenwärtgen Standort am Grossen Stern* auf der Ost-West-Achse wurde die Säule von Hitler bugsiert, wobei sie auch um eine zusätzliche Trommel ohne Kanonenschmuck erhöht wurde. Vorher stand sie am Königsplatz vor dem Reichstag.(Derselbe Sandstein, der für die Siegessäule verbaut wurde, wurde auch im Weissen Haus in Washington benutzt.)

    http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten...
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Siegess%C3%A4ule

    Wer den Aufstieg scheut, oder wen auch nur das Eintrittsgeld reut, der oder die kann nach einem kurzen Spaziergang entlang der Hofjägerallee durch den Tiergarten Richtung Süden und Urania/KaDeWe, an der CDU vorbei an Werktagen tagsüber fast dieselbe Aussicht geniessen aus der Aufzuglobby im obersten Stock der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
    http://www.berlin.de/lzpb/
    An der Urania 4 - 10 /Ecke Kleiststrasse
    D-10787 Berlin (Schöneberg)
    In dem Gebäude sitzt auch der Datenschutzbeauftragte.

    Es gibt dort wenig Publikumsverkehr. Man sagt einfach dem Pförtner, man wolle zu einer dieser beiden Behörden. Beim Rausgehen kann man in der Lobby unten oder bei den beiden Behörden meist allerhand interessante Broschüren einsammeln.

    Die Verkehrsregelung auf dem Grossen Stern war jahrzehntelang ein Experimentierfeld von gar keine Strassenmarkierungen über sechs (oder fünf?) konzentrische Kreise bis zu den heutigen Schnecken und von Ampelfrei über Ampeln an manchen und und mal auch allen Einmündungen, mal auf Verkehrsinseln, mal transportabel nur in der Hauptverkehrszeit, mal manuell, mal automatisch mit und ohne grüne Welle in verschiedenen Varianten, z.B. mit Zwangsstopp oder skurrilen Geschwindigkeiten wie 60 oder 30 km/h, die man aber nur durch eigenes Experimtieren erfahren konnte. Lebendige Schupos standen auch mal dort, lebendig bis sie auch schon mal umgefahren wurden. http://www.deutsches-architektur-forum.de/for... .

    Ähnliche Probleme gab und gibt es auf dem Ernst-Reuter Platz und dem Etoile in Paris. Wer um diese drei Plätze problemlos navigieren kann, der schlägt jeden Provinzler auf seinem Kreisverkehr in Bielefeld (gibt es nicht.)
    In London gibt es in der Nähe des Buckingham Palastes noch die Linksverkehrvariante dazu.

    *) Der Kleine Stern ist am Hüttenweg im Grunewald. Ausgangspunkt zu Joggen und zum Hundeauslaufgebiet um den Grunewaldsee.

    **) Ein ähnliches Schicksal hatte auch einmal die Quadriga auf dem Brandeburger Tor:
    http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt01/0103g...
    Johann Gottfried Schadow und andere Berliner mussten 1806 miterleben, wie Kaiser Napoleon I., der Sieger der Schlacht von Jena und Auerstedt, durchs Brandenburger Tor zog und kurz darauf die Demontage der Quadriga befahl, wobei die Besatzer die inständigen Bitten des Bildhauers ignorierten, im Interesse der wegen des dünnen Blechs empfindlichen Figurengruppe auf den Abbau zu verzichten.
    In Paris wollte Napoleon die Quadriga auf einem Triumphbogen aufstellen, kam aber nicht dazu. Erst nach der Niederlage Napoleons I. 1813 und dem Einmarsch der Verbündeten in Paris 1814 konnte der Torschmuck wieder die Heimreise antreten. Die Berliner hatten die Entführung der Plastik immer als empörend empfunden, der leere Dorn aus Eisen, an dem die Quadriga auf dem Brandenburger Tor befestigt war, war für sie wie ein Pfahl im Fleische und ständige Aufforderung, die Rückkehr des Bildwerks zu fordern.
    Am 7. August 1814, als Preußens König Friedrich Wilhelm III. durch das Brandenburger Tor in die Hauptstadt einritt, prangte die Quadriga zur Freude der Berliner wieder am alten Ort. Die Heimkehr wurde von Christian Daniel Rauch am Sockel des Blücherdenkmals Unter den Linden dargestellt. Auch auf einer der Terrakottatafeln am Roten Rathaus in Berlin wird gezeigt, wie die Quadriga auf Rollen in Richtung Berlin gezogen wird. In Wirklichkeit kam das Bildwerk, in 15 Kisten verpackt, mit sechs schweren Frachtwagen nach Berlin zurück, begleitet von Glockengeläut und Segenssprüchen.
    Die Friedensgöttin Eirene, die von Langhans und Schadow als Schmuck des als Friedenstor geplanten Säulenbaues konzipiert worden war, wurde durch Montage des von Friedrich Wilhelm III. 1813 gestifteten und von Karl Friedrich Schinkel gestalteten Eisernen Kreuzes nach den siegreichen Befreiungskriegen in eine Viktoria verwandelt.

    Die Goldpuppe auf der Siegessäule stellt auch die Viktoria dar. Heute reichen dem Schweizer Ackerman der Mittel- und der Zeigefinger um seinen Sieg darzustellen.

    Goldene Frauen, Gëlle Fra ('Golden Lady', femme en or, ou femme dorée), gibt es ja häufig, z.B. in Luxembourg http://fr.wikipedia.org/wiki/Monument_du_souv... oder die sich im Winde drehehende wohlbeleibte Fortuna auf der Kuppel des Charlottenburger Schlosses.
    http://www.berlin-bildergalerie.de/albums/use...
    #188Verfasser Pachulke (286250) 15 Nov. 11, 08:40
    Kommentar
    Guten Morgen, Pachulke, als ich schrieb, mit dir nicht mithalten zu können, dachte ich an keinerlei Wettbewerb, sondern wollte nur signalisieren, dass jemand, der wie ich Berlin nur aufgrund einiger Besuche in der Stadt kennt, nicht in der Lage ist, sie so fachmännisch wie du darzustellen. Ich muss mich in diesem Faden, den ich wichtig finde, darauf beschränken, Gedichte, Gemälde und Fotos einzubeziehen oder auf die Tagesaktualität einzugehen, wie ich sie in den Medien vorfinde. Ich hoffe, damit das von den echten Berlin-Kennern wie dir gezeichnete Bild der dt. Hauptstadt sozusagen am Rande ergänzen zu können, und hoffe, damit Experten wie dich, kitine, idaia oder angie nicht zu stören.
    #189Verfasser mars (236327) 15 Nov. 11, 09:48
    Kommentar
    mars,

    ich arbeite oft an einem PC, bei dem per ordre de mufti vulgo durch einen IT-Admin-Fuzzi, Bilder und alles Bewegte oder gar Tönende weitgehend gesperrt sind, deshalb entgeht mir manches Bild hier im Forum und auch sonstwo. Weitgehend, denn machmal kommt ganz mysteriös doch etwas durch.
    Deshalb kann ich oder könnte ich auf derartig illustrierte oder illustrierende Beiträge nur verzögert, manchmal stark verzögert, eingehen. Wenn ich dann einmal meinen eigenen PC aufklappe, mache ich meist eine kleine Retrospektive, wollen hoffen, die Zeit reicht auch noch mal für einen grossen Rückblick. Jedenfalls schätze ich Deine Beiträge und nicht nur als Stichwortgeber.

    Kalt heute.

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    Kottbusser Tor
    Hausvogteiplatz

    Ich muss zugeben, viele der genannten Plätze kenne ich gar nicht, weiss nicht einmal im welchen Bezirk ich sie suchen müsste. Aber dass der Savignyplatz, dem wir uns hier schon gewidmet haben (## 182, 176, 164 162) und der Mexikoplatz fehlen, finde ich, ist ein starkes Manko der Umfrage. http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin_M... Mexikoplatz mit seinem S-Bahnhof im Art-Nouveau-Stil (Jugendstil). http://www.mexikoplatz.de

    Welche ander Stadt hat schon Plätze mit solch "exotischen" Namen? Ja, Wien glaube ich noch exotischer: Mexicoplatz mit "c".

    Fehlen auch Reichskanzlerplatz (ex Adolf-Hitler-Platz), Ernst- Reuter-Platz, Hardenbergplatz, Straussberger Platz, Ludwigkirchplatz, der platzlose Adenauerplatz und, wie hiess noch einmal der Platz vor der Kurbel*?
    http://www.die-kurbel.com

    Und dann gibt es auch noch Plätzchen, wie z.B. den George-Grosz-Platz http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmer... oder das Mommseneck, http://www.mommsen-eck.de/ , ein Plätzchen ohne Namen Mommsen/Giesebrecht/Wilmersdorfer mit dem Haus der 100 Biere, nur ein Block von der Kurbel entfernt.

    Apropos Reichskanzlerplatz und Adenauer:

    die Kaiserdamm (Teil der Ost-West-Achse http://www.berlin1.de/stadtinfos/strassen/art... ) mündet in den Reichskanzlerplatz (nähe Funkturm). Bald nach Adenauers Tod wollte der Senat den Kaiserdamm umbenennen in Adenauerstrasse. Er hat es sogar getan, mit allem drum-und-dran, Strassenschilder, U-Bahn-Schilder, Stadtpläne etc.

    Konsequenz: viele Hausbesitzer ergänzten ihre Hausnummern durch den Zusatz "Kaiserdamm" und das Kino am Lietzensee (weiss nicht, ob es das noch gibt) tat seinen neuen Namen sogar mit einer grossen Leuchtschrift kund: "Kino am Kaiserdamm"
    http://allekinos.pytalhost.com/kinowiki/index... .

    Schlussendlich gab der Senat klein bei und holte die kaiserlichen Strassenschilder vom Schrottplatz zurück. Erst viel später wurde Adenauer abgestraft mit einer hässlichen Ecke Kudamm/Wilmersdorfer http://de.wikipedia.org/wiki/Adenauerplatz. Das war allerdings zur Zeit des Schahbesuchs 1967 und der Ermordung von Benno Ohnesorg, als der Albertz-Senat sowieso einen schweren Stand hatte. Dieser Widerstand gegen Adenauer wurde sozusagen zum Selbstläufer. Preuszen vs. Klüngel.

    Adenauer war zu Lebzeiten nicht sonderlich beliebt bei den Berlinern. Berlin war eine SPD-Hochburg.

    Was auffällt: Es sind keine promovierten Plätze in der Liste. In der DDR konnten nämlich Strassen promovieren wie z.B. "Dr.-Fidel-Castro-Platz". Mein Wunschname "Baron-Dr.-Theodor-vom-und-zum-Guttenberg-Plagiat". Dann hätte Berlin bestimmt das längste Strassenschild der Welt, das zudem indirekt eine wichtige Marke in der deutschen Hochschullandschaft setzte. Vielleicht bekommt Berlin mal ein Rest-€uro-Disney, da könnte man sich dann bei der fiktiven Promotion und Habilitation austoben. Dr.-Silvana-Koch-Mehrin-Roller-Coaster.

    *)http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/...
    19.10.2011 von Andreas Conrad
    Die Kurbel muss schließen 
    Wieder verschwindet ein Kino im alten Westen
    Aus der Traum. Aus wirtschaftlichen Gründen muss „Die Kurbel“ an der Giesebrechtstraße in Charlottenburg schließen.

    Die Kurbel an der Giesebrechtstraße in Charlottenburg muss schließen – nach mehr als 75 Jahren. Das Epos "Vom Winde verweht" lief dort 28 Monate lang[,nachdem es vorher schon mehrere Jahre am Kudamm in Uraufführung gelaufen war. Nach der Kurbel lief es dann noch lange die unzähligen Bezirkskinos damals rauf und runter tingelte**]. Schon hat sich auf Facebook eine Kiezgruppe zur Rettung des Kinos gebildet

    **) Eine Wirtin erzählte mir einmal, sie hätte den Film immer einmal jährlich gesehen, um die neuen Platzanweiserinnen kennenzulernen. Letztere bekamen übrigens in Berlin kein Trinkgeld, im Gegensatz zu Paris. Heute bieten ARD oder ZDF mindestens eine Ausstrahlung jählich.

    "Wenn man genug Mut hat, braucht man keinen guten Ruf." (Clark Gable, alias Rhett Butler)

    http://www.zehn.de/vom-winde-verweht-1768-1
    #190Verfasser Pachulke (286250) 16 Nov. 11, 08:23
    Kommentar
    Drei Jungunternehmer aus Berlin legen auf der alten Schöneberger Mälzerei die größte Dachfarm der Welt an.

    Was so verrückt klingt, ist ein lang ausgeklügelter Plan mit ökologischem Hintergrund. „Vorbilder dafür gibt es in der ganzen Welt“, sagt Christian Echternach (40), Gründer einer Internetagentur. Zusammen mit Karoline vom Boeckel (30) und Nicolas B. Leschke (33) will er ab dem Frühjahr 2013 auf dem 7000 Quadratmeter großen Dach Salat, Kohlrabi, Tomaten und Kräuter anbauen, geschützt unter Glas. Direkt darunter, in 22 ehemaligen Malzkesseln, werden zeitgleich Talapia-Barsche gezüchtet. Dieses Verfahren, bei dem das Fischwasser durch die Pflanzen gereinigt wird, nennt sich Aquaponic.

    Hier entsteht Berlins 1. Dachbauernhof
    #191Verfasser mars (236327) 17 Nov. 11, 10:12
    Kommentar
    Im kalten Krieg gab es auch einmal in West-Berlin eine mehrstöckige Schweinefarm, in Marienfelde oder Mariendorf, angelegt etwa wie ein Parkhaus mit grossen Belüftungsschlitzen. Es kam zu grosser Geruchsbelästigung, fast Schokoladenduft.

    In der Nähe betrieb auch der Sarottimohr seine Fabrik.
    Die Schweinefarm wurde alsbald wieder geschlossen. Im Internetz habe ich bislang dazu nichts gefunden. Was ich gefunden haben steht in diesem Kasten unter den Asterixen.

    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/in-berl....

    In Berlin gibt es 39 Bauernhöfe. Einen davon bewirtschaftet Joachim Mendler
    [/i]
    Die Letzten ihrer Art


    In den 50er-Jahren gab es noch 200 Bauernhöfe in Berlin. Heute [2003], so lehrt das Büchlein, sind es nur noch 39.

    *****************************************************

    Da hat einer ein neues Klobuch über Berlin zusammengeschludert ohne jeden höheren Anspruch.
    Neuerscheinung am 14. November 2011

    http://www.hirschkaefer-verlag.de/absolut_ber...

    Absolut Berlin • Das Berlin-Sammelsurium

    Aus dem Klappentext:

    "Wenn Sie also immer schon einmal wissen wollten, wie viele Schweine ganz offiziell in der Hauptstadt beheimatet sind, mit wie vielen Kalorien der Verzehr eines Berliner Pfannkuchens sich auf die Hüften niederschlägt, was der Sarotti-Mohr mit Kreuzberg zu tun hat und die Edgar Wallace-Filme mit der Pfaueninsel – das Berlin-Sammelsurium verrät es Ihnen und liefert noch weit mehr."

    Beim runterscrollen im angegebenen Link werden Musterseiten angeboten.

    Vermutlich alles bei uns abgeschrieben. Plagiatalarm ausgelöst.

    #################################################

    http://www.stupidedia.org/stupi/Hund#Der_Hund...
    Stadtaffen

    Berlin gilt als Stadt der Hunde. Berlin gilt auch als größte ostdeutsche Stadt. West-Berlin wurde schon lange von der ostdeutschen Bevölkerung assimiliert. Westberliner zeigen jetzt die gleichen Verhaltensweisen wie Ostberliner: Nicht arbeiten gehen, sondern Bier saufen und jammern, weil man sich nur Öttinger leisten kann, außerdem in einer 10 qm-Einzimmerwohnung mindestens drei Hunde halten.

    Man mag diese Satire mögen oder nicht. Aber an der behaupteten Assimilation der Wessis an die Ossis scheint mir etwas Wahres dran zu sein.

    Das besondere Flair von West-Berlin, der Unterschied zu Westdeutschland beruhte sicher zum Teil auch darauf, dass alles auf den paar insularen Quadratmeilen zwischen Zonen- und Sektorengrenzen untergebracht werden musste, d.h. alles wr konzentrierter als in vergleichbaren Städten anderswo. Einen Speckgürtel gab es nicht, bzw. er fing erst an im Harz, bei Braunschweig, in der Lüneburger Heide und am Elbufer im Lauenburger Land.

    Das verhinderte sicher lange die Häuschen und Katen im Grünen und Super- und Hypermärkte. Schopping-Zenta gab es nicht und wurden auch nicht gebraucht. Das Europa-Zenter reichte und es dauerte lange, bis es irgendwo in Westdeutschland imitiert wurde. Vermutlich stärkte diese Situation auch die Kaufhäuser, deren Niedergang in Westdeutschland bedeutend früher einsetzte als in Berlin.

    Hertie mit Wertheim und KaDeWe war einmal einer der grössten Arbeitgeber Westberlins. Karstadt mit Bilka hatte die Entwicklung auch in Berlin verschlafen, Kaufhof gab es nicht.

    ¨°º¤ø„¸¸„ø¤º°¨¸„ø¤º°¨¨°º¤ø„¸¸„ø¤º°¨¸„ø¤º°¨¨°º¤ø„¸¸„ø¤º°¨¸„ø¤º°¨

    Siehe auch: Kommunikation in Deutschland versus England - #114

    : "der Berliner kann sich nicht unterhalten, er verkündigt."

     
    #192Verfasser Pachulke (286250) 17 Nov. 11, 10:54
    Kommentar
    Ein Weihnachtsmann winkt in Berlin auf dem Nostalgischen Weihnachtsmarkt am Opernpalais vor der Kulisse der Humboldt-Box und des Roten Rathauses aus einem Rentierschlitten, in dem er an einem Hochseil dreimal täglich über den Markt schweben wird.

    Vom 23.11. bis 26.12.2011 ist der Weihnachtsmarkt mit seinen 160 Ständen und Fahrgeschäften geöffnet.
    #193Verfasser mars (236327) 19 Nov. 11, 14:25
    Kommentar
    Autor #176, idaia weist auf den Schraubenladen C.A.Adolph am Savignyplatz hin. Wilmersdorfer/Ecke Sybel gab es einmal einen ähnlichen Laden. Architeltonisch interessant, weil er nicht das direkte Eckgeschäft war sondern das jeweils zweite Geschàft in der Sybel und der Wilmersdorfer. Hinter dem Eckgeschäft waren die beiden Läden verbunden.

    Derartige Eckgeschäftsarchitektur gab es häufig in Berlins Gründerzeitbauten. Jetzt werden diese "Doppelläden" meist geteilt oder dem Eckgeschäft zugeschlagen.

    Eine Kneipe mit einer derartigen Anordnung gibt es nicht weit von C.A. Adolph Goethe/Ecke Grolman. (Gegenüber gibt es einen Inder. Kann man hin gehen. Lahmarschig nett wie viele Inder und viel Vegetarisches.)

    Also als der C.A. Adolph-klon in der Wilmersdorfer endgültig geschlossen war, habe ich gesagt: Wenn jetzt auch noch C.A. Adolph zumacht, kann man Berlin vergessen.

    Habe auch fast immer einen Zettel irgendwo, mit Dingen die ich bei C.A.Adolph oder BHV*) besorgen will, wenn ich einmal wieder hinkomme und ehe ich lange inder Provinz rum suche, um dort doch nur zweite Wahl zu bekommen.

    #Das Souterrain von BHV Rivoli ist für mich der C.A. Adolph-Ersatz in Frankreich.
    http://www.bhv.fr/magasins/en-region-parisien...
    #194Verfasser Pachulke (286250) 20 Nov. 11, 18:45
    Kommentar
    Berliner Burschenschaften: Tradition, die verbindet
     
    In voller Montur.

    Frauen sind in der Minderheit, was die Verbindungen angeht. In Berlin gibt es nur eine Frauen-Verbindung - der Rest der 35 ist in fester Männerhand. Burschenschaften bleiben unter sich und vertreten äußerst konservative Werte.

    Doch warum wird man trotzdem Mitglied? Der Tagesspiegel hat nachgefragt und einige Antworten gefunden.
    #195Verfasser mars (236327) 22 Nov. 11, 09:16
    Kommentar
    Der in #195 verlinkte TSP-Artikel über die Kampfbünde gegen Protektion, auch Verbindungen, Burschenschaften und Konvente genannt, kommt wohl gerade recht in diesen Tagen, da die Rechte Gefahr in allen Blättern diskutiert wird.

    Zitat aus dem TSP:
    "Probleme mit Ausländern gebe es keine, einer seiner Bundesbrüder komme sogar aus der Türkei. Das sei aber nicht bei allen Burschenschaften so, räumt Wollersheim ein."

    In der Tat. Als Alibi jeweils einen. Aber keinen Neger. (Ich sage hier bewusst Neger, um die Grundhaltung dieser Vereinsmitglieder richtig abzubilden.) Schon Chinesen haben Probleme Immer wenn diese Leute darvon erzählen, ist das Wort "sogar" im Statement.

    Zitat aus dem TSP:
    "[...] Verbindungen [sind] mehr als nur harmlose Debattierclubs. Um „Männerbünde, die Frauen systematisch ausschließen“ handele es sich, um „Seilschaften, die sich gegenseitig auf Führungspositionen hieven“
    [...] Adrian Wollersheim [...] nervt es, sich ständig rechtfertigen zu müssen. „Wir nehmen keine Frauen auf, nicht nur weil das so Tradition ist, sondern auch weil Beziehungen die Verbindung kaputtmachen könnten“ [...]. Und dass man Kontakte zu Alten Herren knüpfe sei doch selbstverständlich, aber noch lange keine Jobgarantie. „Niemand bekommt automatisch eine Stelle, weil er in einer Burschenschaft ist. Die Zeiten sind vorbei.“"


    Man beachte die doppelte Bedeutung des Wortes "Beziehungen".

    Um das Seilschaftsargument zu entkräften, haben sie immer als Alibi irgendwo einen Alten Herrn, der das Protektionsspiel nicht mitmacht und man erfährt, dass der einen schweren Stand deshalb in der Verbindung habe. Duldung erkauft der Alte Herr sich durch grosszügige Zahlungen.
    „Niemand bekommt automatisch eine Stelle". Tatsache? Muss man jetzt evtl. einen Lebenslauf einrichen und ein Motivationsschreiben verfassen, in dem ein Alter Herr als Referenz angegeben wird. Foto bei dem eine Maskenbildnerin den Schmiss auf der Wange ins rechte Licht rückt. Vielleicht sogar ein Vorstellungsgespräch durchsitzen.

    http://rechtskritik.de/

    Vorsicht Burschis!

    burschis Besonders zum Anfang jedes Wintersemeters werden in Berlin studentische Verbindungen aktiv. Sie locken meist Erstsemester mit günstigen Wohnungen, Sportangeboten oder Veranstaltungen. Dabei gilt es jedoch vorsichtig zu sein, da Ihr sonst schnell in Verbindungshäusern landet, die mehr sind als bloße Lebensgemeinschaften. Dieser Flyer*) soll Euch einen kleinen Überblick über studentische Verbindungen in Berlin geben.
    *) http://rechtskritik.de/pdf/burschis.pdf


    http://coburgerconvent.blogsport.de/2009/03/1...

    Nahezu verständlich ist auch das Verbot der Verbindungen durch die Alliierten mit folgender Formulierung: „All National Socialist organizations in universities are abolished and will not be permitted to be revived. The revival of other student organizations (especially Verbindungen, Burschenschaften, Korporationen and their Altherrenbuende) of a nationalistic, reactionary or para-military character will not be permitted.“
    [...]
    So konnte sich 1950 beispielsweise im Konvent der Freien Universität Berlin der Beschluss durchsetzen, Aktivitäten der farbentragenden Verbindungen und das Farbentragen innerhalb der FU und auf ihren Veranstaltungen zu verbieten. Im Jahr zuvor hatte der AStA bereits versucht, die Unvereinbarkeit von Immatrikulation oder Tätigkeit an der FU mit der Zugehörigkeit zu schlagenden und farbentragenden Korporationen zu beschließen, was jedoch letztlich vom Oberverwaltungsgericht mit der Begründung der Verfassungswidrigkeit unterbunden wurde.


    http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/ou...

    Atavistisch der Schmiss im Gesicht bei schlagenden Verbindungsmitglieder. Die Narbe oder hängende Backe ist ein Zeichen für Stammeszugehörigkeit. Nützlich, wenn man mit der Justiz zu tun hat, Präsidenten, Staatssekretären, höheren Polizisten, Beamten aller Art, Aerzten, Professoren etc.

    Der Gesprächspartner weiss sofort, noch vor jeder Vorstellung: das ist einer von uns.

    P.S. Die Riten der Franzosen in dieser Hinsicht sind auch nicht ohne. Vielleicht erzählt hier ein Inder oder eine Insiderin einmal etwas!?
    #196Verfasser Pachulke (286250) 22 Nov. 11, 09:29
    Kommentar
    Pachulke, ich begrüße deine kritische Auseinandersetzung mit den Burschenschaften sehr. Du hältst dich an das Wort Vergils, das der Tagesspiegel zu seinem Motto gemacht hat: „rerum cognoscere causas“, frei übersetzt: „Den Dingen auf den Grund gehen“. Ich habe nie einer Studentenverbindung angehört, die Ausrichtung und die Geschichte vieler dieser Gruppen, ob nun farbentragend, schlagend oder auch nicht, war mir immer suspekt. Ich sagte mir nur: Wenn Leute wie Stephan-Andreas Casdorff oder Giovanni di Lorenzo die Berliner Burschenschaften zum Thema machen, kann es nicht falsch sein, den Artikel im Berlin-Faden zu verlinken.
    #197Verfasser mars (236327) 22 Nov. 11, 10:26
    Kommentar
    Siehe auch: Leibfuchs

    mars,
    ich habe bewusst so formuliert, dass Du Dich eigentlich nicht getroffen fühlen kannst.
    #198Verfasser Pachulke (286250) 22 Nov. 11, 22:01
    Kommentar
    Guten Abend, Pachulke, du hast tadellos formuliert, und ich fühlte mich überhaupt nicht getroffen, ich hatte bloß das Bedürfnis, dir meine Übereinstimmung mir dir zu signalisieren. Und ein bisschen schlechtes Gewissen kann man schon haben, wenn man so mir nix dir nix Aufmerksamkeit auf die Burschis lenkt ...
    #199Verfasser mars (236327) 22 Nov. 11, 22:23
    Kommentar
    Die Schrott-Tanne "Traffic Tree" des Künstlers Thomas Plattner steht auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin. Die "Tanne" besteht aus Metallstreben, und alle 30 Minuten schießen Flammen aus Rohren in der Installation.
    #200Verfasser mars (236327) 27 Nov. 11, 18:53
    Kommentar
    ☛ Vor genau 92 Jahren, am 28. November 1919, wurde das Große Schauspielhaus in Berlin mit einer Aufführung der Orestie von Aischylos in der Bearbeitung von Karl Gustav Vollmoeller eröffnet.

    Großes Schauspielhaus, 1919; Deckenansicht und Stützen. Foto auf Papier, 17.6 x 23.3 cm; Architekturmuseum der TU Berlin.
    #201Verfasser mars (236327) 28 Nov. 11, 13:48
    Kommentar
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/berlin-gef...

    Habe den Tagesspiegelartikel schon einmal zensiert:

    Millionen-Marke auf Facebook
    Berlin gefällt allen
    "Make it a million": Berlin hat's geschafft. Zumindest auf Facebook. 
    Berlin ist nun auch auf Facebook eine Millionenmetropole. Die magische Grenze von einer Million Fans ist erreicht - dank Unterstützung der Berlin-Werber. Aber was haben die Berliner davon?
    [...]
    Mehr „Gefällt-mir“-Angaben hat keine andere Stadt weltweit. Außer New York City,
    [...]
    Berlin bedient den Massengeschmack. Kaum eine Stadt kann mit Berlins Ruf, Megahippeangesagtegeilefeiermetropole zu sein, mithalten. Wer auf Reisen ist und den Menschen, denen er begegnet, eröffnet, dass er aus Berlin kommt, bringt Augen zum Glänzen. „Echt? Berlin? Das ist sooooooooo [kuuhl]!“ Diese Reaktion kommt mit Sicherheit, egal, ob man am Strand von Sidney surfen geht oder in einer Odenwälder Gaststube einen Handkäs mit Musik bestellt.

    „Halleluja Berlin, alle wollen dahin“, singt Rainald Grebe und es stimmt. Viele waren schon in Berlin. Aber noch viel mehr wollen kommen. ALLE wollen kommen. Berlin ist die Wallfahrtsstätte für die junge, hedonistische Weltgemeinschaft, ein Mekka für den Easy-Jetset. Der steigt dann in einem der vielen neuen bunten Hostels ab und irrt mit gläsernem Blick durch die Straßen: immer auf der Suche nach dem Berghain. Sie können sich zwar hinterher nicht mehr erinnern, wie es in Berlin eigentlich nun war, aber zu Hause angekommen können sie wenigstens den „Gefällt-mir“-Knopf auf Facebook drücken.
    [...]
    Aber Berlin ist gleichzeitig auch Mythos. Für alle Provinzler Deutschlands ist die Stadt ein Sehnsuchtsort, an dem sie glauben, der Enge und Kleingeistigkeit ihrer Heimatorte zu entkommen. Für die allermeisten bleibt das ein Traum. Denn irgendwie fürchten sie sich auch vor diesem Moloch. „Ja, Berlin, super. Aber da leben? Nein, danke!“ Zu unübersichtlich, zu groß, zu dreckig und zu laut ist es ihnen. Ein Wochenende in einem schönen Hotel [...] und ein Besuch im Musical genügen. Zu Hause angekommen folgt ein Klick auf Facebook, um die Zugehörigkeit mit Berlin zu bekunden und die eigene Coolness zu heben.

    Wer hier lebt weiß: Berlin ist selbst oft genug ziemlich provinziell und auch oft extrem scheußlich. Das ständige Gehype der Stadt nervt, schließlich will man in Berlin alles sein, nur nicht Massengeschmack. [...]
    #202Verfasser Pachulke (286250) 29 Nov. 11, 13:17
    Kommentar
    Gut, Pachulke, dass du bei aller Liebe zu Berlin uns auch einmal einen kritischen Blick auf die deutsche Hauptstadt werfen lässt. Wenn ich Facebook-Mitglied wäre, würde ich wohl auf Paris klicken oder auf Wien, das in der neusten weltweiten Städterangliste des Personalunternehmens Mercer seinen Platz als lebensfreundlichste Stadt verteidigt hat. Siehe auch: [fr-de] Wien und Umgebung und darüber hinaus… - #81 .
    #203Verfasser mars (236327) 30 Nov. 11, 09:19
    Kommentar
    Der diesjährige Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor in Berlin erstrahlt hell erleuchtet im Lichterglanz. Der Baum ist ein Geschenk der norwegischen Botschaft und stammt aus der Stadt Drobak am Oslofjord.

    Der Berliner Weihnachtsbaum
    #204Verfasser mars (236327) 01 Dez. 11, 14:46
    Kommentar
    Klein, aber fein: Abseits der trubeligen Weihnachtsmärkte auf den zentralen Plätzen kann man auch im Kiez stimmungsvoll Glühwein trinken.

    Von Kladow bis Kaulsdorf und von Frohnau bis Marienfelde weihnachtet es an diesem zweiten Adventswochenende ganz besonders. Während die großen Weihnachtsmärkte im Stadtzentrum schon seit langem Glühwein ausschenken – und das bis Weihnachten oder länger – beschränken sich die kleinen, feinen Märkte in den Bezirken oft auf ein Wochenende oder die vier Adventssonntage. An diesem Sonnabend und Sonntag finden besonders viele der kleineren, oft sehr stimmungsvollen Weihnachtsmärkte statt.

    Der Tagesspiegel schreibt zum Beispiel:

    ÖKOLOGISCH IN PRENZLAUER BERG. Die Lebkuchen sind aus biologischem Anbau, die Zuckerwatte fair gehandelt. Dazu gibt es Bio-Wurst und Met: Auf dem Advents-Ökomarkt am Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg kann man sich nachhaltig auf Weihnachten vorbereiten – an den Adventssonntagen jeweils 12 bis 18 Uhr.

    MITTELALTERLICH IN KARLSHORST: Karl der Nikolaus und Horst, sein Weihnachtspferd aus dem Karlshorster Horst kümmern sich um „Weihnachtsalefanzen“ – Advents-Lausbübereien, die seit dem Mittelalter in Berlin Tradition haben, zumindest nach Auskunft der Veranstalter des Weihnachtsmarkts auf dem Karlshorster Theatervorplatz (Ehrenfelsstraße) mit Schmiedekunst, einem handbetriebenen Kinderkarussell, Sternensingen und heißem Johannisbeerwein. Sonnabend 13–21 Uhr, Sonntag 13–18 Uhr.

    Mehr
    #205Verfasser mars (236327) 04 Dez. 11, 19:51
    Kommentar
    Buchneuerscheinung
    Biografie einer sehr flexiblen Hure

    Fernab jeder Anbiederung an die deutsche Hauptstadt: "Hier ist Berlin" von JM Stim aka Klaus Stimeder.

    Der Journalist Klaus Stimeder seziert in "Hier ist Berlin" die deutsche Hauptstadt - Autor Tom Liehr über ein Essay, das so gar kein Hipster-Führer sein will

    Ganz gleich, wohin ich reiste, in welche Metropole es mich auch verschlug. Ob in New York, London, Paris, Kairo, Madrid, Wien, ja sogar in Harare oder Maputo verspürte ich rasch ein ungewohntes, durchaus willkommenes Gefühl von Strukturiertheit; meist fiel es mir bereits nach einigen Tagen leicht, mich zu orientieren. In Berlin gelingt mir das nach über 40 Jahren noch immer nicht, obwohl ich hier geboren wurde und nie woanders gelebt habe.

    Quelle: http://derstandard.at/1322872855892/Buchneuer...

    Herzlichst oopsy
    #206Verfasser oopsy (491382) 08 Dez. 11, 13:35
    Kommentar
    Nach Oopsies Hurenhinweis passt sicher auch dieser Verweis:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtleben/...
    Rolf Edens Filmbiografie "The Big Eden": 
    Die Waffen des Mannes

    Rolf [Shimon] Eden dominierte den Amüsierbetrieb im Nachkriegs-Berlin. Er rühmt sich, mindestens 1000 Frauen verführt zu haben. Die Rolle als Playboy inszenierte er mit viel Leidenschaft, aber auch geschäftlichem Kalkül.

    Nach dem Erfolg auf der Berlinale kommt die Filmbiografie über Rolf Eden, "Deutschlands Playboy Nummer eins" nun in die Kinos.


    Empfehle auch die ganze Fotostrecke im Tagesspiegel.

    http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1002.html

    Schon in den 1950ger Jahren lernte sie [die Berliner Fotografin Helga Simon] Rolf Eden kennen, in seinem «Eden Salon» [Damaschkestrasse], später dem «Big Eden» [Kudamm]und dem «New Eden», war Helga Simon drei Jahrzehnte «zu Hause» .

    In den 60ern hatte er auch noch einen Playboy-Eden am LehninerPlatz (neben der heutigen Schaubühne, damals noch Kino Capitol) mit der ersten barbusigen DisqueJockey Deutschlands. Im Hauptberuf war sie Krankenschwester.

    http://yadim.info/buchphal/germaine.htm

    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/rolfs-revi...

    http://www.monstersandcritics.de/archiv/peopl...

    Er führt Buch über seine Affären. 2002 machte der 72-Jährige Schlagzeilen, als er öffentlich verkündete, dass er beim Sex sterben wolle und dafür eine weibliche 'Sterbehelferin' suche. Junge Damen könnten sich bei ihm bewerben. Derjenigen, die es schaffe, dass er sich beim Sex so verausgabe, dass er tot umfalle, wurden testamentarisch 250.000 €uro in Aussicht gestellt.

    Gestern hat er live im Deutschlandsender die Auslobung seiner Todesprämie erneut bestätigt.
    Der Beweis wird der Todesschwester wohl schwerfallen.

    Rolf Shimon hat sieben Kinder mit sieben Frauen. Denen will er nichts vererben. Seine konnten sollen bis auf besagte Viertelmillion zum Todeszeitpunkt leer sein.Er will bis dahin noch alles ausgeben.

    ††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††††

    Wenn wir schon beim Tode sind:
    Rolf Shimon wird vermutlich auch einmal Kunde bei Grieneisen.

    Ueber Grieneisen habe ich schon einmal kurz in einem anderen Faden folgendes Geschrieben:
    Siehe auch: Hotels in Berlin - kinderfreundlich - #5

    Um den Savignyplatz (s.a. oben ## 164, 176,182,194) viele Kneipen & Restaurants.
    Essen bis spät nachts oder morgens früh dort im Zwiebelfisch aka Grieneisen http://www.grieneisen-bestattungen.de/ , so eine Art Rentnertreff aktiver 68er http://www.zwiebelfisch-berlin.de/.

    Grieneisen hat eine beindruckende "Gästeliste":
    http://www.grieneisen-bestattungen.de/promi-b...

    Siehe auch: [fr-de] le croc-mort - #4

    Kaiser Friedrich III. † 1888
    Kaiser Wilhelm I. † 1888
    Carl von Siemens † 1906 | Industrieller
    Kaiserin Auguste Victoria † 1921
    Lorenz Adlon † 1921 | Hotelier
    Walter Rathenau † 1922 | Außenminister
    Heinrich Zille † 1929 | Berliner Maler + Zeichner
    Georg Kolbe † 1947 | Bildhauer
    Ernst Reuter † 1953 | Regierender Bürgermeister Berlin
    Hans Rosenthal † 1985 | Entertainer
    Axel Springer † 1985 | Zeitungsverleger
    Marlene Dietrich † 1992 | Schauspielerin
    Max Morlock † 1994 | Fußballspieler, Weltmeister 1954
    Prinz Louis Ferdinand von Preußen † 1994 | Enkel des letzten deutschen Kaisers
    Bernhard Minetti † 1998 | Schauspieler
    Soraya † 2001 | Ex-Kaiserin von Persien
    Giuseppe Sinopoli † 2001 | Dirigent
    Hildegard Knef † 2001 | Schauspielerin, Sängerin
    Lotte Ulbricht † 2002 | DDR-Politikerin
    Günter Pfitzmann † 2003 | Schauspieler
    Günter Dr. Rexrodt † 2004 | Politiker
    Helmut Newton † 2004 | Fotograf
    Andreas Graf von Arnim † 2005 | Vorstandsvorsitzender der BVG
    Harald Juhnke † 2005 | Schauspieler, Entertainer
    Brigitte Mira † 2005 | Schauspielerin
    Manfred Bofinger † 2006 | Karikaturist
    Dr. Klaus Riebschläger † 2009 | Politiker
    Willi Frohwein † 2009 | Kriminalist
    Christel Bußmann (Peters) † 2009 | Schauspielerin
    Johanna Hock "Klementine" † 2009 | Schauspielerin, Werbeikone
    Bärbel Bohley † 2010 | Bürgerrechtlerin, Malerin
    Peer Schmidt † 2010 | Schauspieler
    Prof. Otmar Suitner † 2010 | Dirigent

    Rätselhaft die Lücken im Dritten Reich und zwischen 1953 und 1985. Hat vermutlich jemand die Akten verschlampt.

    Benno Ohnesorg † 1967(ermordet durch Polizeioberrat Kurras während des Schahbesuchs in der Deutschen Oper http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/... ) fehlt auf der Liste. Der Spiegel zeigt ihn im Cadillac: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke...
    In Wikipedia wird er erwähnt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ahorn-Grieneisen...

    Kurras wurde später noch als Stasi-IM entlarvt. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1...


    #207Verfasser Pachulke (286250) 08 Dez. 11, 20:02
    Kommentar
    Die Skulptur "Albrecht Dürer als Knabe" steht im Garten der American Academy in Berlin. Die seit Kriegsende verschollen geglaubte Marmorfigur wurde durch Zufall wiederentdeckt. Wie die Academy mitteilte, identifizierte ein US-Kunsthistoriker die achtlos im Garten aufgestellte Skulptur als das Anfang der 1870er Jahre von Friedrich Salomon Beer geschaffene Werk.
    #208Verfasser mars (236327) 10 Dez. 11, 20:02
    Kommentar
    #209Verfasser Marsupilami_24 (654487) 13 Dez. 11, 07:49
    Kommentar
    Angehörige und Weggefährten nahmen letzte Woche in Berlin Abschied von der Schriftstellerin Christa Wolf. Der Dramatiker Volker Braun hielt die Grabrede. Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof erwiesen Hunderte Trauernde Christa Wolf die letzte Ehre, darunter zahlreiche Prominente der Kulturszene.

    Christa Wolf war am 1. Dezember im Alter von 82 Jahren gestorben. Sie ruht in unmittelbarer Nachbarschaft des Schriftstellers Stephan Hermlin (1915-1997). Am Abend gab es eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der Akademie der Künste und der Familie Christa Wolfs.
    #210Verfasser mars (236327) 13 Dez. 11, 13:30
    Kommentar
    Am 18. Dezember 1901: Der Museumsneubau, der erste Bau des heutigen Pergamonmuseums, wird in Berlin eröffnet.

    "Gestern"
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    "Heute"
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Wow, der Pergamonaltar
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Mschatta-Fassade
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Herzlichst oopsy
    #211Verfasser oopsy (491382) 18 Dez. 11, 09:05
    Kommentar
    Hier ein witziger Artikel der die verschiedenen "Must have" Attribute des "Berliner Szenemenschen" vorstellt...

    http://www.spreeblick.com/2010/03/08/der-berl...
    #212Verfasserangie800 (400427) 20 Dez. 11, 11:24
    Kommentar
    Das Ischtar Tor aus dem Pergamon Museum:

    Siehe auch: [fr-de] ’S Kulturcafé XXII   ▓▄ ┬┬ ▄     - #236 #236

    Herzlichst oopsy
    #213Verfasser oopsy (491382) 21 Dez. 11, 09:28
    Kommentar
    Berliner Weihnacht 1918

    Am Kurfürstendamm da hocken zusamm
    Die Leute von heute mit großem Tamtam.
    Brillanten mit Tanten, ein Frack mit was drin,
    Ein Nerzpelz, ein Steinherz, ein Doppelkinn.
    Perlen perlen, es perlt der Champagner.
    Kokotten spotten: Wer will, der kann ja
    Fünf Braune für mich auf das Tischtuch zählen...
    Na, Schieber, mein Lieber? - Nee, uns kann′s nich fehlen.
    Und wenn Millionen vor Hunger krepieren:
    Wir wolln uns mal wieder amüsieren.

    Am Wedding ist′s totenstill und dunkel.
    Keines Baumes Gefunkel, keines Traumes Gefunkel.
    Keine Kohle, kein Licht... im Zimmereck
    Liegt der Mann besoffen im Dreck.
    Kein Geld - keine Welt, kein Held zum lieben...
    Von sieben Kindern sind zwei geblieben,
    Ohne Hemd auf der Streu, rachitisch und böse.
    Sie hungern - und fräßen ihr eignes Gekröse.
    Zwei magre Nutten im Haustor frieren:
    Wir wolln uns mal wieder amüsieren.

    Es schneit, es stürmt. Eine Stimme schreit: Halt.
    Über die Dächer türmt eine dunkle Gestalt...
    Die Blicke brennen, mit letzter Kraft
    Umspannt die Hand einen Fahnenschaft.
    Die Fahne vom neunten November, bedreckt,
    Er ist der letzte, der sie noch reckt...
    Zivilisten... Soldaten... tach tach tach...
    Salvenfeuer... ein Fall vom Dach...
    Die deutsche Revolution ist tot...
    Der weiße Schnee färbt sich blutigrot...
    Die Gaslaternen flackern und stieren...
    Wir wolln uns mal wieder amüsieren...


    Klabund (* 04.11.1890 , † 14.08.1928)
    #214Verfasser mars (236327) 23 Dez. 11, 10:23
    Kommentar
    Was machen eigentlich Beamte und Angestellte in den Berliner Behörden zwischen den Jahren?
    Die Gerichtsvollzieher der Amtsgerichte und des Hauptzollamts halten zwischen Weihnachten und Neujahr einen Weihnachtsfrieden: keine Pfändungen und Wohnungsräumungen in dieser Zeit. „Wer unten liegt, auf den muss man nicht noch drauftreten,“ sagt man beim Hauptzollamt, „manchmal ist einer auch unverschuldet in diesen Schlamassel geraten.“

    Hier erfahrt ihr, was ein Justizvollzugsbeamter im Gefängnis Tegel,ein Polizist, ein Finanzbeamter oder die Tierpflegerin der Wappentiere Berlins, Schnute und Maxi, (Bärenzwinger Köllnischer Park) so zwischen den Festen tun.
    #215Verfasser mars (236327) 26 Dez. 11, 13:52
    Kommentar
    Die Gerichtsvollzieher der Amtsgerichte und des Hauptzollamts halten zwischen Weihnachten und Neujahr einen Weihnachtsfrieden
    Autor #215, mars
    aber in demselben Artikel:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/weihnachten...

    Den Weihnachtsfrieden, den es in Brandenburg noch gibt, hat man in Berlin vor 15 Jahren abgeschafft. „Nicht mehr zeitgemäß“, sagt Sachgebietsleiterin Eva Sauer ihrem Büro. Wo sollte man dann die Grenze ziehen? Wenn jemand am 3. Januar Geburtstag hat, will er auch keine Pfändung zugestellt bekommen. „Man hat genug Gelegenheit, eine Pfändung abzuwenden. Auch für uns ist es angenehmer, nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen.“

    Da fragt man sich doch, warum war dieser Weihnachtsfrieden einmal zeitgemäss, in Brandenburg sogar immer noch und in Berlin offensichtlich völlig willkürlich storniert? Vermutlich gab es da einen speziellen Friedensvertrag.

    So geht eine Tradition nach der anderen den Bach runter. Ich bin weiterhin für Kirchenasyl.
    #216Verfasser Pachulke (286250) 26 Dez. 11, 14:50
    Kommentar
    Adieu Deutschlandhalle...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschlandhalle

    Die Sprengung des Daches:
    http://www.bz-berlin.de/bezirk/charlottenburg...

    Ich habe dort viele sehr gute Konzerte erlebt... Ein werde ich nie vergessen
    Das Konzert für Berlin fand am Sonntag, dem 12. November 1989 – drei Tage nach dem Fall der Mauer – mit insgesamt über den Tag verteilt circa 50.000 Besuchern in der West-Berliner Deutschlandhalle statt. Mit Hilfe dieses ersten großen deutsch-deutschen Rockkonzerts, das elf Stunden dauerte, sollten insbesondere Jugendliche aus Ost-Berlin und der DDR im Westen willkommen geheißen werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Konzert_f%C3%BCr...
    #217Verfasser kitine (633017) 28 Dez. 11, 20:02
    Kommentar
    Spannendes zum Element Wasser bieten Kindern die Wasserwerke Berlin. Hier können sich die Jugendlichen durch die spannende Reise des Berliner Wassers klicken ...
    #218Verfasser mars (236327) 29 Dez. 11, 10:25
    Kommentar
    Hier ein paar sensationelle Luftaufnahmen von Berlin direkt nach dem Krieg:

    http://einestages.spiegel.de/external/ShowAut...
    #219Verfasser Dana (236421) 29 Dez. 11, 17:48
    Kommentar
    La communauté de Taizé fait de Berlin le symbole de l’Europe unie

    Pour la 34e Rencontre européenne des jeunes animée par la communauté de Taizé, 30 000 jeunes se retrouvent pendant cinq jours dans la capitale allemande.

    Jeudi 29 et vendredi 30 décembre après-midi, des centaines de jeunes, participant à la 34e Rencontre européenne de Taizé et ayant choisi un atelier sur le mur de Berlin parmi une quinzaine d’autres, ont eu la chance d’entendre le témoignage de plusieurs « Ossies » (Allemands de l’ancienne RDA).

    De fait, la communauté est ici très bien accueillie. « Les valeurs d’œcuménisme et d’ouverture propres à Taizé correspondent bien à l’esprit berlinois », résume Stefan Förner, porte-parole de l’archevêché de Berlin, en rappelant que la ville a servi de terre d’asile pour les huguenots fuyant les persécutions sous Louis XIV ou pour les Frères moraves venant de Bohême.

    Une tradition d’accueil à laquelle l’évêque protestant de Berlin, Markus Dröge, a fait allusion dans son message aux 30 000 jeunes présents ici jusqu’à dimanche et représentant toute l’Europe, avec une majorité d’Allemands (10 000) et de Polonais (6 000), puis d’Italiens, d’Ukrainiens, de Croates et de Français (2 000 pour chacun de ces pays). « Vous allez montrer que l’Europe n’est pas seulement une communauté économique mais aussi une communauté de valeurs et de foi », leur a lancé Markus Dröge. (http://www.la-croix.com/Religion/S-informer/A... )
    #220Verfasser mars (236327) 30 Dez. 11, 14:48
    Kommentar
    (dapd) Noch nie haben so viele Menschen die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht wie im vergangenen Jahr. 650.000 Besucher zog es auf das Areal an der Bernauer Straße, wie die ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

    Ein besonderer Fokus habe 2011 auf dem 50. Jahrestag des Mauerbaus gelegen, zu dem alleine am 13. August rund 30.000 Besucher aus der ganzen Welt kamen. An diesem Tag wurden zwei weitere Abschnitte der Open-Air-Ausstellung für das Publikum geöffnet.

    Zur Gedenkstätte gehören Dokumentationszentrum, Kapelle, Denkmal und ein Freiluftareal auf dem ehemaligen Mauerstreifen, auf dem über die einstige Teilung Berlins informiert wird.
    #221Verfasser mars (236327) 03 Jan. 12, 21:40
    Kommentar
    Heute im Figaro entdeckt:

    La porte de Brandebourg de Berlin, dernière porte subsistante et située à quelques mètres du mur qui sépara la ville pendant près de 28 ans, brillait elle aussi de mille feux le soir de la Saint-Sylvestre. Chaque 31 décembre, le secteur est fermé à la circulation pour permettre à des milliers de personnes de venir assister à l’énorme feu d’artifice qui entame la nouvelle année sous des projections multicolores, dans une ambiance survoltée.
    #222Verfasser mars (236327) 04 Jan. 12, 21:27
    Kommentar
    Mit einer wirtschaftspolitischen Offensive des neuen Senats will der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Lebensqualität in Berlin nochmals deutlich steigern. 

    "Wir wollen eine Stadt sein, in der Menschen zusammenhalten und sicher leben können", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Abgeordnetenhaus, wo er nach der Bildung der großen Koalition seine erste Regierungserklärung abgab und die politischen Leitlinien für die Legislaturperiode skizzierte. Die Opposition warf dem neuen Senat indes Ideen- und Mutlosigkeit vor.

    Grundsätzlich räumte Wowereit einen wirtschaftlichen Nachholbedarf in der Stadt ein. Im Vergleich zu den anderen europäischen Metropolen hinke die Hauptstadt noch hinterher. "Aber der Abstand ist geringer geworden", sagte Wowereit und verwies dabei auf die sinkende Arbeitslosigkeit und eine gestiegene Wirtschaftsleistung. Diesen Weg werde man weiter beschreiten. "Der Senat wird den wirtschaftlichen Aufschwung in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen", versprach Wowereit.

    Vor diesem Hintergrund forderte der Regierende Bürgermeister von allen Berlinern ein klares Bekenntnis zum Ausbau des neuen Großflughafens. Nach allen Abwägungen der unterschiedlichsten Interessen "muss man sich auch endlich mal zu dem Projekt bekennen und darf es nicht immer torpedieren", sagte Wowereit. Der Bau habe zentrale Bedeutung für die Fortentwicklung der gesamten Region.

    Klaus Wowereit, der Regierende Buergermeister von Berlin. (http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/2... )
    #223Verfasser mars (236327) 12 Jan. 12, 20:09
    Kommentar
    Bekenntnis erste Bürgerpflicht?

    "[...] forderte der Regierende [...] von allen Berlinern ein klares Bekenntnis zum Ausbau des neuen Großflughafens. Nach allen Abwägungen der unterschiedlichsten Interessen "muss man sich auch endlich mal zu dem Projekt bekennen und darf es nicht immer torpedieren", sagte Wowereit. Der Bau habe zentrale Bedeutung für die Fortentwicklung der gesamten Region."

    Zentrale Bedeutung hatte für mich die Erreichbarkeit von Tegel und Tempelhof mit dem 19er oder 9er Bus in weniger als 20 min und die kurzen Wege im Flughafen selbst. Das muss Schönefeld erst einmal toppen.

    Schön dazu der Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/meinung/nach-zehn-... :

    Nach zehn Jahren im Amt
    Wowereits Regierungserklärung war routiniert ehrgeizlos

    Berlin startet Wowereit 3.0, doch dem Anfang fehlt jeder Zauber. Und dem Regierenden eine Mission.
    [...]
    Je länger er regiert, desto klarer wird, dass Klaus Wowereit nur eine Mission hat: Klaus Wowereit
    #224Verfasser Pachulke (286250) 13 Jan. 12, 06:30
    Kommentar
    Gut, Pachulke, dass du diese Stellungnahme abgegeben hast! Sie dient gewiss der notwendigen Differenzierung. Kannst du uns noch erklären, warum aus deiner Sicht Wowereit immer wieder gewählt wird, obwohl, wie du sagst, er nur eine Mission hat: Klaus Wowereit?
    #225Verfasser mars (236327) 16 Jan. 12, 15:00
    Kommentar
    Hallihallo und viele Gruesse aus der deutschen Hauptstadt!

    Diesmal habe ich das Naturkundemuseum besucht, den Hamburger Bahnhof (zeitgenoessische Kunst) und den Schwergewichtskoerper, auch Naziklotz genannt, der damals dazu dienen sollte, den maerkischen Sandboden auf seine "Einsinkbarkeit" zu pruefen bevor die monumentalen Bauwerke der geplanten Megastadt "Germania" (nie) errichtet wurden.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/das-gewicht...

    Und hier die weiteren Beitraege der Artikelserie "Berliner Haeuser", sehr lesenswert:

    http://www.tagesspiegel.de/themen/Berliner%20...
    #226Verfasserangie800 (400427) 18 Jan. 12, 08:45
    Kommentar
    Hallihallo und viele Gruesse aus der deutschen Hauptstadt!

    Diesmal habe ich das Naturkundemuseum besucht, den Hamburger Bahnhof (zeitgenoessische Kunst) und den Schwergewichtskoerper, auch Naziklotz genannt, der damals dazu dienen sollte, den maerkischen Sandboden auf seine "Einsinkbarkeit" zu pruefen bevor die monumentalen Bauwerke der geplanten Megastadt "Germania" (nie) errichtet wurden.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/das-gewicht...

    Und hier die weiteren Beitraege der Artikelserie "Berliner Haeuser", sehr lesenswert:

    http://www.tagesspiegel.de/themen/Berliner%20...
    #227Verfasserangie800 (400427) 18 Jan. 12, 08:45
    Kommentar
    Den Schwergewichtskörper hatte ich auch auf meiner Liste für einen zukünftigen Eintrag in diesem Faden. Habe immer gewartet, in der Hoffnung meine allererste Festplatte von 40MB unter DOS wieder zum Laufen zu bringen. Da habe ich nämlich schon einmal etwas Längeres dazu geschrieben.

    Andererseits wundert es mich, dass sich jemand wie Autorin 227, angie, aus touristischen Gründen hinbegibt, denn für den gemeinen Touristen, denke ich, ist das Ding noch langweiliger als das Völkerschlachtdenkmal, trotz ähnlicher Dimensionen.

    Habe gerade wenig Zeit, jetzt nur soviel, passend zum französischen Forum: der Klotz wurde im Wesentlichen von französischen Kriegsgefangenen gebaut.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schwarzbuch...

    Schwarzbuch
    Bund der Steuerzahler rügt [...] Verschwendung

    Verschwendet werde auch in Tempelhof-Schöneberg: Den „Schwerbelastungskörper“, 12 000 Tonnen Beton, die im Jahr 1942 zum Bau der Speer’schen „Welthauptstadt Germania“ vergossen wurden, sanierte und umbaute der Bezirk mit einem Betrag von 900 000 Euro. Dabei sah „die ursprüngliche Planung Kosten für die Bauwerkssicherung von lediglich 8700 Euro vor“. Beim Bezirk war dazu niemand zu sprechen.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/tagestipps/...

    Ein Stück Germania gibt es noch, mitten in Berlin. Es trägt den schönen Namen „Schwerbelastungskörper“, besteht aus purem Beton, ragt 14 Meter in die Höhe und wiegt 12 650 Tonnen. Mit ihm wollten die Baumeister herausbekommen, ob der Berliner Boden gigantische Triumphbögen tragen kann. Kann er nicht, wie sich herausgestellt hat, der „Schwerbelastungskörper“ ist weit tiefer als vorgesehen in den Märkischen Sand gesunken. Das ist nicht weiter schlimm, darf man sagen, da wir heute weniger zum Bau hoher Triumphbögen neigen als zum Graben tiefer Tunnel. Sinnlos ist das eine wie das andere. David Ensikat

    Der Schwerbelastungskörper befindet sich in der General-Pape-Straße, Ecke Loewenhardtdamm in Schöneberg. Führungen bietet der „Verein Berliner Unterwelten“ (Internet: http://www.berliner-unterwelten.de ).


    ******************************************

    Pachulke, kannst du uns noch erklären, warum aus deiner Sicht Wowereit immer wieder gewählt wird, obwohl, wie du sagst, er nur eine Mission hat: Klaus Wowereit?
    225Autor mars


    Also ich habe zitiert, könnte mir aber das Zitat zu eigen machen.
    Berlin ist eben kein Dorf, in dem sich die Leute darum reissen, Bürgermeister zu werden. Viele können sich ihren 7er BMW selber kaufen.
    Ausschlaggebend diesmal war wohl:
    Wahlkampfabstinenz von Wowereit und Künasts hü-hott.

    Mein Vorwurf an ihn:
    er hält sich aus wirklich Dringendem raus wie:
    Schulen im weitesten Sinne,
    Stadtautobahn,
    S-Bahn-Chaos,
    Hauptbahnhof,
    Kultur (obgleich Kultursenator in Personalunion),
    Mietprobleme,
    Private Public Patnership (Vattenfall, Wasser, GASAG, etc. pp.),
    Städtebau,
    Anbindung von Schönefeld,
    Nachnutzung von Tempelhof und Tegel,
    Beschaffungsverfahren oft am Rande der Legalität. (Wer den Einwand nicht versteht, sollte beobachten, was sich bei der anstehenden Verlängerung des S-Bah-Vertrages tun wird. Meine Prognose: Zur Zeit gilt offenbar das Motto: Verschleppen. So bringt man sich in Zeitnot, die u.U. Dispens von wichtigen gesetzliche Regeln erlaubt. Wowereit hätte die Ausschreibungsvorbereitung schon vor zwei Jahren bei seiner zuständigen Senatorin anmahnen müssen.)
    usw.

    Ich gehöre allerdings nicht zu denen, die hier auch noch Hundekot und ausgespuckte Kaugummis in sein Ressort verschieben würden.

    Man müsste schon sehr politisch werden und ins Detail gehen, aber doch nicht in einem Sprachforum.

    *************************************

    Auch unter einem poltisch hochaktuellen Titel kann man ein unpolitisches Buch schreiben:

    http://www.perlentaucher.de/buch/36628.html

    Jan Peter Bremer
    Der amerikanische Investor

    Roman
    Berlin Verlag, Berlin 2011
    ISBN-10 3827010357
    ISBN-13 9783827010353
    Gebunden, 158 Seiten, 16,90 EUR

    Der Investor ist natürlich Berggrün, die gute Heuschrecke von Karstadt. Leider kein Schlüsselroman.
    http://www.berggruenholdings.de/
    #228Verfasser Pachulke (286250) 18 Jan. 12, 19:27
    Kommentar
    Hallo \Pachulke,
    besten Dank fuer die Praezisionen bzgl.Schwergewichtskoerper. Derlei Objekte sind fuer mich weniger von touristischem denn von soziokulturellem und ethologischem Interesse.
    Lebe seit ueber 30 Jahren in Frankreich, stamme aber aus D und habe laengere Zeit in Berlin studiert, eine Stadt die ich sehr mag. Zudem arbeite ich aus persoenlichen Gruenden weiterhin die Nazizeit auf, mit besonderem Interesse an den Manipulationstechniken und den vielen Facetten der damaligen Mentalitaet. So gehoerte der Besuch des "Naziklotzes", dessen Existenz mir erst durch die kuerzliche Zeitungslektuere bekannt wurde, zu meinem diesmaligen Besuchsprogramm.
    Sorry fuer die fehlenden Umlaute. Bin gerade in Polen und kaempfe mit der Tastatur :-))
    #229Verfasserangie800 (400427) 20 Jan. 12, 11:48
    Kommentar
    Siehe auch: [fr-de] Britische Neuauflagen - #43

    Wie man aus dem Link zu einem anderen Faden sehen kann, wurde von senatswegen die Nazidiktatur schon lange in Ansätzen aufgearbeitet.

    Viel Spass auch, angie, in Polen im Ringen um die anderen Sonderzeichen. Łódź hat gleich drei.
     
    http://pl.wikipedia.org/wiki/Alfabet_polski
    Ą, ą, Ę, ę, Ł, ł, Ń, ń, Ó, ó, Ś, ś, Ź, ź, Ż, ż

    für das grosse Ł geht zur Not das Pfundzeichen £.

    Und Zischlaute trainieren. Waren es nicht deren sieben, und so differenziert, dass die mdernen frequenzbeschränkten Telefone sie nicht korrekt vermitteln können.

    Was vielen oft nicht klar ist, Polen fängt an fast in S-Bahn-Distanz von Berln und man kann von Berlin gut Tagesausflüge dorthin machen.

    Meiner Erfahrung nach eignen sich Schweizer und belgische Tastaturen am besten zum Tippen in Europa.

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausder...

    Die Ausstellung "Kulmhof - Das unbekannte Vernichtungslager" ist bis zum 29. Februar 2012 im Centrum Judaicum in Berlin zu sehen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Che%C5%82mno_ext...

    Chełmno nad Nerem (Kulmhof an der Nehr)
    [nicht zu verwechseln mit Chełmno nad Wisłą (Culm)]

    Museum of the former Extermination Camp in Chełmno-on-Ner

    Address:
    62-663 Chełmno
    Phone 0,6906 14710 /the Rzuchów forest/
    Phone (063) 271 - 94 -47 (the grounds of the former palace)

    http://www.muzeum.com.pl/en/chelmno.htm

    http://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?Modul...

    http://www.holocaustresearchproject.org/other...
    #230Verfasser Pachulke (286250) 21 Jan. 12, 08:02
    Kommentar
    Berlin spendiert 83 Millionen für Kitas, Horte und Schulen. Der erste Haushalt des rot-schwarzen Senats konzentriert sich auf die Bildung. Aber auch bei der inneren Sicherheit und den Finanzämtern wird aufgestockt.

    Der Senat setzt im Doppelhaushalt 2012/13 einen deutlichen Schwerpunkt bei der Bildung. Für den Ausbau der Kitas, Horte und Ganztagsschulen gibt es zusätzliches Geld. Mit Unterstützung des Regierungschefs Klaus Wowereit konnte sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) mit ihren Wünschen durchsetzen. Die Kindertagesstätten werden bedarfsgerecht ausgebaut, weil sonst in wenigen Jahren 19 000 Plätze fehlen würden. Dafür werden im laufenden Jahr vier Millionen Euro und 2013 weitere 16 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Zudem will der Senat die Betreuungslücke im Hortbereich schließen und damit Forderungen eines gescheiterten Volksbegehrens teilweise erfüllen. Zunächst werden die Plätze für die Fünftklässler erweitert, im kommenden Jahr die der Sechstklässler. Das kostet 7,4 Millionen Euro jährlich. Trotzdem kündigten die Initiatoren des Begehrens an, vor das Landesverfassungsgericht zu ziehen, weil sie für die direkte Demokratie gesetzliche Erleichterungen durchsetzen wollen.

    Das Budget für den Ganztagsbetrieb von Gymnasien, Grund- und Sekundarschulen wird in diesem Jahr um 590 000 Euro und 2013 um 1,9 Millionen Euro aufgestockt. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Schulen in sozial schwierigen Wohnquartieren gelegt werden. In den behindertengerechten Ausbau von Schulen fließt allerdings erst 2013 Geld. Es geht um eine Million Euro als Einstieg. Für die Sanierung von Schul- und Sportanlagen werden im Haushalt wie bisher 41 Millionen Euro pro Jahr eingestellt.

    Auf den Erziehermangel reagiert Rot-Schwarz, indem an den Fachschulen 50 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden. Mit weiteren zwei Millionen Euro sollen Kitas zu Familienzentren ausgebaut werden. Die Lehrer, die ihr Referendariat berufsbegleitend absolvieren, erhalten vier eigene Ausbildungsbereiche („schulpraktische Seminare“) mit insgesamt 200 Plätzen. Der Senat unterstützt diese Form des Referendariats, um dem Lehrermangel zu begegnen. Bislang machen 110 Pädagogen von dem Angebot Gebrauch, bei vollem Gehalt und fast vollem Stundenbudget die praktische Lehramtsausbildung zu durchlaufen ... (http://www.tagesspiegel.de/berlin/haushalt-vo... )
    #231Verfasser mars (236327) 24 Jan. 12, 20:12
    Kommentar
    Bundestag mit Reichskuppel, Spree-Ufer, Alexanderplatz, Bahnhof Zoo: Pflichttermine für Touristen in der deutschen Hauptstadt. Wohin aber gehen Berliner in ihrer Freizeit?

    Franziska Wissemann, Praktikantin der Badischen Zeitung, kommt aus Berlin. Sie beschreibt heute "ihre" Stadt:

    "Der Himmel ist ein schmaler Streifen zwischen den Dächern. Die Sonne versteckt sich hinter schäbigen Hauswänden. Balkone mit Wellblechdach, zugestapelt mit Dingen, die in der Wohnung niemand braucht. Ein Plastikbaum verdeckt von einer Satellitenschüssel. Aussicht aus der dritten Etage einer leicht maroden Altbauwohnung in Moabit – einer von Berlins günstigen Bezirken. Auf dem Personalausweis nennt das Bürgeramt es euphemistisch Berlin-Mitte.

    Durch das offene Wohnungsfenster sind Stimmen Jugendlicher zu hören. Orientalische Klänge werden lauter und langsam wieder leiser, während Autofahrer eine Parklücke suchen. Perspektivwechsel: Wir verlassen den Altbau. An der Straßenecke sitzen jeden Tag dieselben drei Männer. Schmutzig und betrunken. Zunicken und lächeln, sie sind freundliche Gesellen, gehören zur Nachbarschaft. Genauso wie Ahmed Yazici, der Späti-Besitzer. Spätis gibt es an fast jeder Ecke – kleine Läden mit Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten – meist sind sie die ganze Nacht geöffnet. Auf den ersten Blick wirkt Yazici einschüchternd in seiner Gruppe finsterer Zeitgenossen, er entpuppt sich aber schnell als freundlicher Tante-Emma-Laden-Verkäufer. Man grüßt sich.

    Berlin ist eine Großstadt. 3,4 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 892 Quadratkilometern in zwölf Bezirken, eine halbe Million Ausländer, genauso viele Straßenbäume. 108 784 Hunde sind registriert, anderthalb Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen. Täglich werden durchschnittlich 480 000 Touristen Berliner auf Zeit. Einschüchternd. Klingt viel, klingt anonym. Das kann es auch sein. Will der Großstädter niemanden sehen, taucht er ab. Die vollen Gehwege werden durch einen Sitzplatz in der U-Bahn ersetzt. Aus kleinen Ohrstöpseln kommt Musik, aus dem Schmöker die andere Welt. Das ist aber nicht immer so.

    Berlin hat kein Zentrum. Berlin birgt viele kleine Städte in sich, in ihnen die Kieze. Wir befinden uns im Beusselkiez. Es ist kein besonders schöner, sogar ein Problembezirk. Dennoch fühlt es sich heimelig an. Die Ladenbesitzer grüßen Vorbeigehende. Sie kennen ihre Gäste, wissen in der Regel, was sie bestellen werden. Nur der Gemüseverkäufer lernt nicht dazu. Ruft einem täglich die türkischen Gemüsenamen zusammen mit den Preisen zu, obwohl er nie Erfolg damit hat. Der Tourist wird sich nicht zu Hause fühlen. Er wird es schäbig finden, sollte sich in der Huttenstraße aber dennoch für wenig Geld den Bauch vollschlagen. Vietnamesisch, Libanesisch, Türkisch, Indisch, Italienisch. Ein kulinarischer Flickenteppich. Multikulti. Kontrastprogramm. Berlin.

    Ab zum U-Bahnhof Turmstraße, alle drei Minuten kommt mal ein antiquiertes, mal ein hochmodernes gelbes Gefährt eingefahren. Zwei Stationen bis zum Bahnhof Zoo, genug Zeit für das "Berliner Fenster": Über Monitore flimmern neben Werbung, Comics und Veranstaltungstipps auch Nachrichten. "Kosten für Berliner Stadtschloss könnten steigen. Machtkampf ums Hertha-Präsidium. Angelina Jolie kommt zur Berlinale." Die Türen öffnen sich, die Menschen strömen zur nächsten Bahn, zum Shopping, zum Sightseeing, zur Uni, zur Arbeit.

    Am Bahnhof Zoo zeigen sich die verschiedensten Menschenarten. Der eine kauft sein Bier im billigen Supermarkt Ullrich, der andere schlendert zum Kaufhaus des Westens – kurz KaDeWe – auf der Suche nach dem besonderen Champagner. Wir gehen zur Kantstraße 148. Eigentlich eine Wohnung, hat der Besitzer sich entschieden, die Räumlichkeiten zu einem Café zu machen. Das Schwarze Café. Die Treppe nach oben führte einst in Wohnräume, jetzt fehlen die Wände. Sie haben Tischen und Stühlen Platz gemacht. Die für Altbauwohnungen typischen hohen Decken sind stuckverziert. Berliner fühlen sich hier schnell zu Hause. In der Trennwand zwischen den Toiletten lässt sich ein herzförmiges Guckloch öffnen. Beste Freundinnen gehen immer noch zusammen aufs WC. Ein bisschen schick, ein bisschen schäbig. Der Kellner ist von Hals bis Fuß tätowiert, sieht eher nach Gast aus, redet auch so. Er erinnert an ein Plakat der Berliner Morgenpost: "Berlin ist, wenn’s härter gesagt als gemeint ist", dazu das Bild einer Kellnerin mit dem T-Shirt-Aufdruck "Trinkgeld sonst Schnauze!" Vorbeilaufende nickten zustimmend ...

    Die Fortsetzung findet ihr hier.
    #232Verfasser mars (236327) 27 Jan. 12, 16:47
    Kommentar
    Siehe auch: Currywurst Berlin - #94

    weiter oben schon einmal verlinkt:
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #164

    Folgender Link führt zu einem Berlin Spiegel-Spezial (1997) Inhaltsverzeichnis:

    http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/...
    oder als pdf:
    http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.ht...

    Die einzelnen Artikel sind nicht verlinkt, aber mit geeigneter Suchstrategie alle gratis zu finden im Spiegelarchiv.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/

    ***********************************************

    Über Benno Ohnesorg habe ich oben in # 207 (unten) schon etwas geschrieben.

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #207

    Jetzt gibt es zu Benno Ohnesorgs Ermordung brisantes Neues:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1...

    22.01.2012
    Schüsse auf Studenten
    Berliner Polizei vertuschte Hintergründe des Ohnesorg-Todes

    Es ist ein Schlüsselereignis der bundesdeutschen Geschichte: 1967 wurde bei einer Demonstration der Student Benno Ohnesorg erschossen. Offenbar gezielt - das haben jetzt Recherchen von Ermittlern und SPIEGEL-Redakteuren ergeben. Die Polizei deckte den Schützen Karl-Heinz Kurras; sogar die Leiche des Opfers wurde manipuliert.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,811294,...
    25.01.2012
    Benno Ohnesorg
    Manipulation auf dem OP-Tisch

    Von Peter Wensierski

    Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des 1967 getöteten Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden - und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.

    http://www.bz-berlin.de/archiv/die-polizei-na...
    Hans Brombosch beobachtete den Todesschuss von Kurras auf Benno Ohnesorg vom Küchenfenster aus
    "Die Polizei nahm mich nicht ernst"
    30. Januar 2012 22.20 Uhr, BZ
    Eine dünne Schneeschicht bedeckt den Boden des Hinterhofs an der Schillerstraße Ecke Krumme Straße. Im Sommer vor 45 Jahren sah Hans Brombosch (damals 8) dort einen jungen Mann im roten Hemd liegen. Student Benno Ohnesorg, erschossen von einem Polizisten.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/...

    28. Januar 2012
    Eine bleibende Provokation des Rechtsbewusstseins
    Die Motive bleiben im Dunkeln, der Tathergang aber lässt sich als Exekution deuten – neue Befunde zum Schuss auf Benno Ohnesorg 

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/der-fall-oh...

    Der Fall Ohnesorg 
    Korpsgeist - Ein gefährlicher Zusammenhalt
    Knüppel raus. Die Polizei der 1960er Jahre war von militärischem Geist geprägt.

    Es ist der Korpsgeist, der den Ohnesorg-Todesschützen Karl-Heinz Kurras vor Konsequenzen bewahrt. Erst als ein neuer Chef antrat, begann sich die Polizei zu wandeln – allmählich.

    [...] Erich Duensing. Der ehemalige Truppenführer und Generalstabsoffizier im zweiten Weltkrieg hatte die Polizei in der Frontstadt West-Berlin als eingeschworene Gemeinschaft geformt, in der jedes Fehlverhalten von Beamten unter den Tisch gekehrt wurde.

    Das prägte ganze Polizeigenerationen. Zum militaristischen Geist trug auch bei, dass die West-Berliner Polizei im Kalten Krieg für die West-Alliierten eine besondere Rolle hatte. „Die Polizei war zur Aufstandsbekämpfung ausgerüstet, mit Maschinengewehren und Handgranaten“, sagt Hübner. Erst Ende der 70er Jahre sei es ihm in mühseligen Gesprächen mit den Alliierten gelungen, die Polizei abzurüsten. Vorher trugen die „geschlossenen Polizeieinheiten im US-Sektor sogar amerikanische Bataillonsnummern“. [...]

    ***********************************

    Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass die Westberliner Polizei im Kalten Krieg auch einmal den Durchbruch nach Westen übte. Hypothetische Manöverlage: Westalliierte vor Sowjetmacht "geflohen" unter Zurücklassung ihres Materials. Als Russenfopper tritt jetzt auf US-Panzern die Polizei und die freiwillige Polizeireserve an.
    Damals hatte Berlin mehr Polizisten als Chicago.

    ****************************************************

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #187 f.

    Weiter oben stand etwas zur Siegessäule.
    Jetzt hat Heiner Geißler das Thema Berlin21 für sich entdeckt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-d...

    Streit um Denkmäler
    „Mit Geißler ist das Temperament durchgegangen“

    Heiner Geißler wagt wieder Streit mit seiner Partei. -
    Im Tagesspiegel sagte Heiner Geißler: "Die Siegessäule ist das dümmste Monument der Republik".

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/gastkommen...

    Berlin gedenkt der Falschen, meint Heiner Geißler. Dass das blutrünstige Relief der Siegessäule im Zentrum prangt, zeige ein zweifelhaftes Geschichtsverständnis.

    *****************************************

    http://www.perlentaucher.de/buch/36119.html

    Franz Hessel
    Spazieren in Berlin

    Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2011
    ISBN-10 3942476118
    ISBN-13 9783942476119
    Gebunden, 240 Seiten, 19,90 €

    Langsam durch belebte Straßen zu gehen, ist ein besonderes Vergnügen. Man wird überspült von der Eile der andern, es ist ein Bad in der Brandung. So beginnt Franz Hessel sein Lehrbuch der Kunst, in Berlin spazieren zu gehen , wie es 1929 auf dem Schutzumschlag der Erstausgabe von Spazieren in Berlin heißt.

    http://www.kultiversum.de/Literatur-Empfehlun...

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik...
    #233Verfasser Pachulke (286250) 01 Feb. 12, 11:55
    Kommentar
    Danke, Pachulke, für deinen so reichhaltigen Beitrag 233!

    Ich möchte ihn ergänzen um den Blick, den die Berliner Zeitung gerade auf Berlins Zukunft geworfen hat:

    Berlin hat gute Zukunftsaussichten


    Wirtschaftlich gesehen fristet Berlin verglichen mit Boomregionen wie München, Stuttgart oder dem Rhein-Main-Gebiet bekanntlich eher ein Schattendasein. Doch das muss nicht so bleiben: Einer Studie des Forschungsinstituts Prognos im Auftrag des Handelsblatts zufolge ist die Hauptstadt nach Hamburg die Top-Region in Deutschland, was sieben entscheidende Zukunftsfelder anbelangt. Zu diesen zählen die Gesundheitswirtschaft, die Informations- und Kommunikationstechnologie, der Fahrzeugbau, die Logistik, Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, der Maschinenbau sowie die Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Es handelt sich dabei um Branchen, die durch eine hohe Integration in den Weltmarkt gekennzeichnet sind, industrierelevante Technologien anbieten und durch Forschung und Entwicklung im hohen Ausmaß Produkt- und Prozessinnovationen anstoßen. Bundesweit arbeiten laut Prognos schon knapp 30 Prozent der Beschäftigten in diesen sieben Wirtschaftsbereichen. Nachteile in der Industrie "Berlin ist vor allem in den Bereichen Gesundheit, Unternehmensdienstleistungen und Forschung und Entwicklung stark", sagte der Projektleiter der Studie, Peter Kaiser, der Berliner Zeitung. "Berlin hat hier ein riesiges Wachstumspotenzial." Die Hauptstadt profitiere auch von ihrer Größe und Attraktivität für Talente und gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte. Vor allem die Kreativwirtschaft sei hier sehr stark vertreten. Ein Nachteil der Hauptstadt sei aber ihre schwache industrielle Prägung. Dennoch bleibt insgesamt der Südwesten das wirtschaftliche Kraftzentrum der Republik mit den besten Zukunftsaussichten ...

    Mehr hier
    #234Verfasser mars (236327) 07 Feb. 12, 11:56
    Kommentar
    Mal wieder ein kleiner Artikel zur Berliner "Schnauze" und anscheinend muffligen Umgangsformen, die ich selbst, im Gegensatz zum Journalisten des Tagesspiegels, nie und nimmer so erlebt habe. Im Gegenteil, mein Kontakt mit Berliner "Ureinwohnern" ist meist herzlich und oft humorvoll. Die Liebe scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen :-)

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-sc...

    Auch die Fotostrecke "Zettel", die dank Leserfotos ständig erweitert wird, ist wieder sehenswert.
    #235Verfasserangie800 (400427) 08 Feb. 12, 20:22
    Kommentar
    http://www.carl-auer.de/blog/simon/scheisfreu...

    Scheißfreundlichkeit

    Fritz B. Simon

    Dienstag, 7. Februar, 2012

    Ich habe immer mal wieder Telefonate, bei denen ich mir die Frage stelle, ob mein(e) Gesprächspartner(in) mich für bekloppt hält.

    Es geht dabei gar nicht um die Inhalte, sondern allein um die Form. Ich habe (man hat – ich denke, das ist verallgemeinerbar) dann einen Menschen am Apparat, der von einer überschwenglichen Freundlichkeit ist, die mir vollkommen unangemessen erscheint. Ich weiß genau: So viel Freundlichkeit verdiene ich auf keinen Fall – und wenn, dann wüßte es der Mensch am anderen Ende der Leitung sicher nicht.

    Es ist alles nur aufgesetzt, nur Fassade.

    Man findet solch ein Verhalten (nicht nur am Telefon) bei Maklern, die einem Schrottimmobilien verkaufen wollen, bei Staubsaugervertretern, bei Leuten, die offenbar bereit sind, einem Bauern eine Melkmaschine zu verkaufen und die einzige Kuh dafür in Zahlung zu nehmen.

    Offenbar lernt man das heute, wenn man irgendwo im Vertrieb tätig sein will. Ich persönlich halte das für extrem unprofessionell. Denn auch der letzte Idiot merkt, dass diese Art der Freundlichkeit nicht ihm gilt. Sie zeigt, dass der- oder diejenige keine Ahnung hat, wie menschliche Kommunikation funktioniert. Denn diese Scheißfreundlichkeit ist eine Form der Beleidigung. Derjenige, der sich so zeigt, signalisiert, dass er den anderen nicht ernst nimmt. Wenn alle so scheißfreundlich behandelt werden, dann macht das eigene Anliegen offenbar auch keinen Unterschied.

    Wer sich so verhält, zeigt, dass er den anderen für so blöd hält, dass der nicht merkt, dass er einem “am Arsch vorbei geht”.

    Ärgerlich, finde ich. Aber doch häufiger als man vermuten sollte. Da lobe ich mir die Berliner Grobheit. Die ist wenigstens glaubhaft. Und sie ermöglicht die – sensationelle, weil seltene – Erfahrung, dass man unerwartet manchmal doch eines freundlichen Wortes bedacht wird. Welch Glück! Und dann ja auch meist verdient.
    #236Verfasser Pachulke (286250) 08 Feb. 12, 20:32
    Kommentar
    Am 9. Februar 2012 feiert Gerhard Richter seinen 80. Geburtstag.

    Zu diesem Anlass richtet die Nationalgalerie gemeinsam mit der Tate Modern in London und dem Centre Pompidou in Paris eine umfassende Retrospektive seines OEuvres aus.
    http://www.berlin.de/tickets/ausstellungen/ge...

    Seine Arbeiten:
    http://traveltrade.visitberlin.de/sites/defau...

    http://diskussion.gak-kunstprojekte-berlin.de...

    Seine Interpretation vom Ground-Zero
    http://images.nymag.com/arts/art/reviews/rich...

    http://www.tate.org.uk/research/tateresearch/...

    http://www.ace-caps.de/wp-content/plugins/rss...

    Seine Wiki:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Richter
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Richter

    Herzlichst oopsy
    #237Verfasser oopsy (491382) 09 Feb. 12, 08:41
    Kommentar
    #238Verfasser mars (236327) 10 Feb. 12, 17:51
    Kommentar
    Ob wohl die deutlich sichtbare Fettschicht der Herren sie vor der Kälte schützt?
    Also ich würde da lieber ins Badeschiff auf der Spree, auch sehr originell:

    http://arena-berlin.de/badeschiff_winter_2011...
    #239Verfasserangie800 (400427) 10 Feb. 12, 18:19
    Kommentar
    Ums Schwarzfahren ging es hier schon einmal:

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #186

    Hier etwas von FBS zum Schwarzfahren im Wortsinne und zur Anonymität der Großstadt:

    http://www.carl-auer.de/blog/simon/schwarzfah...

    ****************************************************

    http://www.youtube.com/watch?v=CSSp6jOUnuM

    Little big Berlin

    ******************************************************

    http://www.faz.net/aktuell/reise/glosse-cafe-...

    Glosse von Oliver Jungen
    Café Grantler

    08.02.2012 · Die Klagen über den Niedergang der Kaffeehauskultur sind so alt wie das Kaffeehaus selbst. Einer der vituosesten Nörgler ist der Dramatiker Rolf Hochhuth.
    [...]
    Einen offenen Brief hat er dieser Tage an den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit geschickt, in dem er klipp und klar die Wiedereröffnung des alten Café Kranzler, des alten Café Möhring - des Stammhauses am Kurfürstendamm - und des seit Jahresbeginn nun ebenfalls geschlossenen Operncafés verlangt.
    [...]


    Meinetwegen könnten beide Möhrings am Kudamm wieder eröffnet werden. Das zweite an der Gedächtniskirche ist z.Z. von H&M besetzt.

    Bis zur Wiedereröffnung empfehle ich Aedes http://www.qype.com/place/2065801-Cafe-Aedes-... in der Bleibtreu, fast an der Kant auf der Seite des S-Bahn-Fahrstuhls Bhf. Savignyplatz. Aedes war bis vor kurzem, grösser als jetzt, in einem S-Bahnbogen in der Bahnhofspassage. Wurde dort verdrängt von der Autorenbuchhandlung, die davor in der Grolman in einem kleinen Lädchen sass. Kann mir nicht vorstellen, dass die am neuen Standort nennenswert mehr Geschäft machen werden.
    http://autorenbuchhandlung-berlin.de/
    #240Verfasser Pachulke (286250) 13 Feb. 12, 13:14
    Kommentar
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/position-di...

    Position
    Die Siegessäule abreißen? Sicherlich nicht, Herr Geißler!


    Heiner Geißler sollte die Siegessäule stehen lassen, findet Wolfgang Wieland
    Berlin besitzt viele architektonische Zeugnisse seiner undemokratischen Vergangenheit. Nicht alles davon sollte man eliminieren, meint Wolfgang Wieland. Eine Replik auf Heiner Geißler.

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #233

    *********************************************************

    Aus aktuellem Anlass:

    Wulffs Dienstvilla in Dahlem Pückler 14. Die Grenze zwischen Dahlem und Schmargendorf verläuft längs der Pücklerstrasse.
    http://www.flanieren-in-berlin.de/bezirke/ste...

    Im Umkreis des Wilden Ebers unterhält die Bundesregierung drei stattliche Villen für staatliche Zwecke. In der Pücklerstraße 14 und in der Miquelstraße 66 wurden die Villen mal für den Bundespräsidenten, mal für den Bundestagspräsidenten oder für Bundeskanzler Schröder vorgehalten. In der Pacelliallee 14 befindet sich das Gästehaus der Regierung, es umrahmt einen kleinen Ehrenhof. Hier wohnte Joschka Fischer vorübergehend als Außenminister der rot- grünen Koalition. Das Eckhaus nebenan (Nr.18) ist ein Werk von Muthesius, das heute von der Stanford-University genutzt wird. Im Gegensatz zu manchen anderen Muthesius-Bauten ist dieses Haus nicht symmetrisch, der Straßengiebel steht seitlich, der öffentliche kleine Park hinter dem Haus wird optisch mit in die Gesamtkomposition einbezogen. Das Haus ist nur teilweise im Original erhalten, es flog in die Luft, als die damalige Eigentümerin in den 1950er Jahren den Gashahn aufdrehte, um ihr Leben zu beenden.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/wulff-rueck...

    ******************************************
    Weiter oben habe ich über einen verschwundenen C.A. Adolph-Klon geschrieben.
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #194

    Das war Willy Schulz Mommsen/Ecke Wilmersdorfer.

    Heute gibt es dort Kaffeemaschinen von dem deutschen Espresso-Experten schlechthin
    http://www.espressopapst.de/

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/dolce-v...

    **************************************

    http://www.flanieren-in-berlin.de/
    empfehlenswert unter Bezug auf
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #233 unten

    #241Verfasser Pachulke (286250) 16 Feb. 12, 07:17
    Kommentar
    Ich danke dir wieder einmal, Pachulke, für deine überaus reichhaltigen und sachkundigen Berlin-Beiträge.

    Im Humorfaden Siehe auch: [fr-de] Humour VII, esprit VII et fantaisie VII - #221 , habe ich - wie du aus aktuellen Anlass - eine Karikatur von Klaus Stuttmann zu "Umzügen" in Berlin gepostet ...
    #242Verfasser mars (236327) 18 Feb. 12, 16:40
    Kommentar
    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/galerie...
    Galerien
    Die Kunst, Geld zu verdienen

    Nirgendwo sonst leben so viele Künstler wie in der Hauptstadt der Bundesrepublik. Die zahlreichen neuen Galerien schießen wie Pilze aus dem Boden. Doch das Geschäft ist hart und die Konkurrenz wächst täglich.

    Habe einmal versucht, die Arbeit der Tagesspiegel-Online-Redaktion zu machen und den Artikel etwas verlinkt:

    http://www.johannkoenig.de/

    http://www.johannkoenig.de/78/helen_marten/se...

    http://www.chisenhale.org.uk/

    http://www.zeit.de/2012/08/Kunstmarkt-Kirchen...

    Galerie Johann König
    Eine feste Burg für die Kunst

    Der Berliner Galerist Johann König will mit seiner aufstrebenden Galerie in eine Kirche ziehen.

    Das wäre dann das zweite "Museum" von Werner Düttmanns Zeichenbrett. Er hat schon das Brückemuseum in Dahlem entworfen. http://www.bruecke-museum.de/

    http://fra.archinform.net/arch/1955.htm

    http://www.art-magazin.de/szene/37531/juedisc...

    http://www.villa-grisebach.de/

    http://www.buchhandlung-walther-koenig.de/Buc...

    http://www.ifse.de/artikel-und-studien/einzel...

    http://www.sailstorfer.de/

    Der Hype ist temporär“, warnt Wöbken. „Jetzt geht es darum, die im Augenblick hervorragenden Bedingungen langfristig zu erhalten.“ Sonst ziehe die Kunst weiter – Städte wie Istanbul oder Moskau sind dabei, Berlin Konkurrenz zu machen.

    #243Verfasser Pachulke (286250) 19 Feb. 12, 07:42
    Kommentar
    Berliner Fasching

    Nun spuckt sich der Berliner in die Hände
    Und macht sich an das Werk der Fröhlichkeit.
    Er schuftet sich von Anfang bis zum Ende
    Durch diese Faschingszeit.

    Da hört man plötzlich von den höchsten Stufen
    der eleganten Weltgesellschaft längs
    Der Spree und den kanälen lockend rufen:
    "Rin in die Escarpins!"

    Und diese Laune, diese Grazie, weißte,
    die hat natürlich alle angesteckt;
    die Hand, die tagshindurch Satin verschleißte,
    winkt ganz leschehr nach Sekt.

    Die Dame faschingt so auf ihre Weise:
    Gibt man ihr einmal schon im Jahr Lizenz,
    dann knutscht sie sich in streng geschlossnem Kreise,
    fern jeder Konkurrenz.

    Und auch der Mittelstand fühlts im Gemüte:
    Er macht den Bockbierfaßhahn nicht mehr zu,
    umspannt das Haupt mit einer bunten Tüte
    und ruft froh: "Juhu!"

    Ja, selbst der Weise schätzt nicht nur die hehre
    Philosophie: auch er bedarf des Weins!
    Leicht angefüllt geht er bei seine Claire,
    Berlin radaut, er lächelt...
    Jeder seins.

    Kurt Tucholsky († 21. Dezember 1935 in Göteborg)
    #244Verfasser mars (236327) 20 Feb. 12, 15:56
    Kommentar
    Wer Fasching / Fastnacht / Karneval feiern möchte, sollte um Berlin einen großen Bogen machen! Der Umzug (der hier, warum auch immer, schon eine Woche vor Fastnacht stattfindet) ist ein einziger Trauermarsch: Während in der Straßenmitte die Wagen vorüberziehen, steht das Publikum - durch Barrieren abgetrennt - mehr oder weniger unverkleidet und vollkommen teilnahms- und lustlos am Straßenrand und hält verkehrt herum Regenschirme auf, um so viele Bonbons wie möglich aufzufangen. Das ist alles. Wirklich! Für einen Rhein- oder Moselländer heißt das: einmal und nie wieder!

    Der Karneval der (südamerikanischen und afrikanischen) Kulturen hat in Berlin Tradition, aber der südwestdeutsche Karneval ist mentalitätsmäßig meilenweit entfernt ...
    #245Verfasser idaia (592475) 21 Feb. 12, 00:24
    Kommentar
    Wenn du das schreibst, idaia, dann trifft diese traurige Wahrheit zu und ist gut zu wissen. Vielen Dank für deinen kritischen Beitrag. Auch Tucholkskys Gedicht, das ich in 244 eingestellt hatte, war ja keine Glorifizierung des Berliner Fachings. Da war in meiner Gegend mehr geboten, schau dir nur mal die Bilder von der Freiburger Fasnacht an (Fasching sagt hier niemand):
    http://www.badische-zeitung.de/dossiers/fasna...
    #246Verfasser mars (236327) 23 Feb. 12, 17:28
    Kommentar
    Filme und Musik aus Skandinavien stehen im Mittelpunkt des ersten "Northzone"-Festivals in Berlin. Vom 4. bis zum 8. April kommen im traditionsreichen Kino "Babylon" in Mitte skandinavische Filme auf die Leinwand, wie der Veranstalter mitteilte. Außerdem werde nordische Musik gespielt. Im Fokus des Festivals stehen im Premierenjahr Werke aus Finnland, Schweden und Island.

    "Berlin zählt zu den weltweit massivsten Fanbases für skandinavische Musik, die Stadt war und ist Anziehungspunkt, temporärer Arbeitsort und Inspiration für zahlreiche Künstler der Region", sagte Festival-Direktorin Gudrun Matilde Holz. Das Event soll jährlich ausgerichtet werden.
    #247Verfasser mars (236327) 28 Feb. 12, 10:41
    Kommentar
    04.03.1922: Das Grauen bricht über uns herein!

    Filmpremiere für "Nosferatu" im Marmorsaal des Berliner Zoos.
    Das Werk von Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau zählt zu den ersten Horrorfilmen überhaupt und prägt das Genre.

    http://www.youtube.com/watch?v=rcyzubFvBsA
    #248VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 04 Mär. 12, 09:26
    Kommentar
    Anne Frank in Wachs - ist das richtig?

    Seit Freitag zeigt Tussauds die Wachsfigur des NS-Opfers Anne Frank in ihrem nachgebildeten Versteck.

    Hunderttausende Menschen besuchen das Berliner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds jährlich. Sie wollen Nachbildungen von Diven wie Marilyn Monroe sehen, Fußballhelden wie Oliver Kahn oder Musiklegenden wie Michael Jackson.
    Am Freitag wurde eine Wachsfigur des jüdischen Mädchens Anne Frank, das im KZ ums Leben kam (siehe unten), eingeweiht. Gehört ein solch tragisches Schicksal ins Madame Tussauds? „Ich finde das äußerst unpassend“, schimpft Brigitte Lange, kulturpolitische Sprecherin der SPD. „Anne Frank hat in diesem Bespaßungsetablissement nichts zu suchen.“

    Auch Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, ist skeptisch. „Eine Darstellung wäre nur vertretbar, wenn an gleicher Stelle auch ausführlich über das Leben von Anne Frank berichtet wird“, so Feilcke zur B.Z.. „Ansonsten laufen Touristen an der Figur vorbei und wissen womöglich gar nicht, um wen es sich handelt.“

    Die Berliner Dependance von Madame Tussauds verteidigt die Wachsfigur. „Wir setzen uns mit der Kritik auseinander“, so Sprecherin Nina Zerbe. „Aber es gibt bereits drei Infozettel über Anne Frank, auf Deutsch und Englisch. Außerdem zeigen wir nicht nur das Mädchen, sondern auch das Zimmer, in dem sie lebte. Das ist dreidimensionaler Geschichtsunterricht für Besucher.“

    Anne Frank in Wachs
    #249Verfasser mars (236327) 10 Mär. 12, 14:03
    Kommentar
    Mal eine Berlin-Scharade gefällig?

    1) eine Senke
    2) Körperteil
    3) ehemalige Münze
    4) füllt Fugen
    5) Gruppensiedlung
    1+2+3+4+5: Berliner Bezirk

    Wer die Lösung findet, wird gebeten, auf sie nur irgendwie anzuspielen, damit sich eventuell auch andere an dem Rätsel versuchen können.
    #250Verfasser mars (236327) 12 Mär. 12, 13:23
    Kommentar
    @ 250
    Au Backe! :-))
    #251VerfasserKoelsch 200 ml (693341) 12 Mär. 12, 13:35
    Kommentar
    Da wurdest du ja schnell fündig, Koelsch!

    Anderen will ich noch einen Tipp geben: 250.4 ist ein einzelner Buchstabe!
    #252Verfasser mars (236327) 13 Mär. 12, 09:27
    Kommentar
    @ 250 Rätsel Mars: Au weia, der Batzen ist keinen Roten mehr wert, herzlichst oopsy

    PS: Demnächst auch in der Etymologie von Mars zu finden :-))
    #253Verfasser oopsy (491382) 13 Mär. 12, 09:35
    Kommentar
    Auch gut zur Scharade 250 geraunt, oopsy. Womöglich kennst du auch das Volkslied ...
    #254Verfasser mars (236327) 13 Mär. 12, 17:48
    Kommentar
    Lösung der Scharade 250:

    1) eine Senke: Maar
    2) Körperteil: Zahn
    3) ehemalige Münze: Heller
    4) füllt Fugen: s 
    5) Gruppensiedlung: Dorf
    1+2+3+4+5: Berliner Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Marzahn-Hellersdorf ist der zehnte Verwaltungsbezirk von Berlin. Er liegt im Osten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg und Treptow-Köpenick sowie im Norden und Osten an das Land Brandenburg. Er entstand 2001 durch die Fusion der Bezirke Marzahn und Hellersdorf. Obwohl der Bezirk kein positives Image in der Bevölkerung hat, zählt er zu den sichersten Bezirken Berlins. Am 25. Mai 2009 erhielt der Bezirk den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.

    Ich gratuliere Koelsch und oopsy dazu, die Lösung gefunden zu haben!
    #255Verfasser mars (236327) 15 Mär. 12, 10:08
    Kommentar
    16 mars 1848:

    À la nouvelle du soulèvement viennois et de la chute de Metternich, ce jour, l'enthousiasme s'empare des Berlinois. Des cocardes aux couleurs allemandes (noir, rouge et or) apparaissent. Les rues se couvrent bientôt de barricades. Le roi Frédéric-Guillaume IV est contraint d'accepter la nécessité d'une rénovation et d'annoncer la réunion immédiate d'un parlement fédéral, la création d'une armée et d'une flotte nationale, et l'extension du Zollverein. Il accorde quelques concessions aux libéraux : abolition de la censure et convocation prochaine du Landtag. Mais il est déjà trop tard pour arrêter la révolution.
    #256Verfasser mars (236327) 16 Mär. 12, 09:42
    Kommentar
    Zweimal jährlich wird Berlin zur internationalen Bühne für Fashion und Lifestyle. Bei der Berlin Fashion Week treffen sich Modeinteressierte, Einkäufer, ...

    http://www.fashion-week-berlin.com/de/

    Herzlichst oopsy
    #257Verfasser oopsy (491382) 16 Mär. 12, 09:46
    Kommentar
    Weiter oben habe ich aus einem durch Wulff gegebenen Anlass schon einmal auf die Residenz des Bundespräsidenten verwiesen:

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #241

    Anlässlich der heutigen Präsidentenwahl mehr dazu:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/unterkunft-...

    Unterkunft der Bundespräsidenten
    Jeder darf sich seine Villa selbst aussuchen
    27.02.2012 11:53 Uhr Von Elisabeth Binder

    Der Bundespräsident darf selbst über seine Privatresidenz entscheiden. Zwar wurde das Schloss Bellevue 2006 für 24 Millionen Euro saniert, doch lange wohnen kann hier niemand.

    ******************************************************

    Auch mal von mir ein Rätsel. Habe ich nicht er-, sondern gefunden im Internet:

    Welcher Berliner Kopfbahnhof war auf (fast) allen Gleisen sowohl von der S-Bahn (mit Stromschiene) als per Fernbahn erreichbar?

    Fundort hier bei den Pufferküssern:

    http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.ph...

    Wenn man sich runterskrollt findet man auch die Lösung.
    Erstaunlich wie viele falsche Ansätze auch Experten-unter-sich für die Lösung brauchen.

    Ich stiess auf diese Webseite beim guugeln von "Reichssportfeld S-Bahn" als Reflex auf diesen Artikel:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/gedraenge-s...
     
    So, will ja nicht alles erzählen, was ich heute morgen schon getan habe.
    #258Verfasser Pachulke (286250) 18 Mär. 12, 11:55
    Kommentar
    Auch von mir mal wieder ein Tagesspiegelartikel, über den "Waldmenschen" der 30 Jahre lang im Grunewald zeltete, von dort aus auch zur Arbeit ging, und kürzlich im Wald verstarb:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrufe/na...
    #259Verfasserangie800 (400427) 18 Mär. 12, 13:21
    Kommentar
    Wie gut, Pachulke, dass du dich als der unübertroffene Berlin-Experte wieder einmal zu Wort gemeldet hast. Bei mir hier in Südbaden verstehen die meisten nur "Bahnhof", wenn vom "Bh. Reichssportfeld" die Rede ist. Allenfalls hat man mal etwas vom "Bahnhof Zoo" oder vom "Anhalter" gehört ...

    Edit: Wie schön, angie, auch von dir wieder einen Beitrag zu entdecken!
    #260Verfasser mars (236327) 18 Mär. 12, 13:25
    Kommentar
    Für viele Berliner unerfreulich:

    Hertha BSC weist derzeit alle Symptome eines Absteigers auf ...
    Platzverweise, Verletzungen, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen – wenn die Eigendynamik des Misserfolgs erst einmal in Gang ist, lässt sie sich nur schwer wieder stoppen. Die Berliner, die sich im freien Fall in die Zweite Liga befinden, erleben dieses Phänomen gerade mit voller Wucht. „Wir sind ja noch nicht abgestiegen, wir haben noch alle Chancen“, sagte Trainer Otto Rehhagel. „Rein rechnerisch ist noch alles möglich.“ Der Ausdruck „rein rechnerisch“ ist ein sicheres Indiz dafür, dass die Lage bereits als nahezu hoffnungslos angesehen wird. Der Effekt, den sich Hertha von der Verpflichtung des erfahrenen Trainers Rehhagel erhofft hatte, hat sich jedenfalls nicht eingestellt. Im Gegenteil: Der Abwärtstrend hält an. Die Berliner stehen erstmals in dieser Saison auf einem direkten Abstiegsplatz, sie sind die schlechteste Rückrundenmannschaft und haben seit Samstagabend von allen 18 Bundesligisten auch die schlechteste Tordifferenz." (http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc/s... )
    #261Verfasser mars (236327) 21 Mär. 12, 19:40
    Kommentar
    Am 22. März 1876: In Berlin wird im Beisein von Kaiser Wilhelm I. die Nationalgalerie eröffnet. Der Bau nach den Plänen von Friedrich August Stüler unter der Leitung von Johann Heinrich Strack hat neun Jahre in Anspruch genommen.


    Die alte Nationalgalerie


    La Alte Nationalgalerie (Ancienne galerie nationale), est un musée situé sur l'île aux musées à Berlin. Rouvert en 2001, cet édifice en forme de temple grec, inauguré en 1876, est consacré à l'art allemand du XIXe siècle et aux impressionnistes français.

    Il présente les importantes collections du XIXe siècle de la Fondation pour la culture prussienne. Considéré comme le tableau le plus représentatif du mouvement symboliste, l'île des morts d'Arnold Böcklin (1883) est l'un des clous du musée.

    Bilder:

    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pix/bau...

    http://www.ferienwohnung-zentrum.de/Images/Au...

    http://www.monopol-magazin.de/img/appointment...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://www.treffpunkt-berlin.eu/bilder/Alte-N...

    http://leonardfrank.com/Worldheritage/Museumi...

    Herzlichst oopsy
    #262Verfasser oopsy (491382) 22 Mär. 12, 08:44
    Kommentar
    Am 25 März 2007: Während der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft unterschreiben die 27 Staats- und Regierungschefs der EU im Zeughaus in Berlin die Berliner Erklärung, mit der auf die Notwendigkeit einer europäischen Wertegemeinschaft hingewiesen wird.

    Das Zeughaus

    L'Arsenal de Berlin (Zeughaus en allemand) est le plus ancien édifice situé dans l'avenue Unter den Linden, à Berlin. Cet édifice, de style baroque, a été construit par Frédéric Ier de Prusse entre 1695 et 1706.
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Arsenal_de_Berlin

    Bilder:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://v10.lscache5.c.bigcache.googleapis.com...

    http://www.flaggenkunde.de/icv22/images/dm_z_...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Details - sterbende Krieger
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Herzlichst oopsy
    #263Verfasser oopsy (491382) 25 Mär. 12, 09:48
    Kommentar
    die Berliner Erklärung, mit der auf die Notwendigkeit einer europäischen Wertegemeinschaft hingewiesen wird.

    Herzlichst oopsy
    #263 Autorin oopsy


    €uropäische Wertegemeinschaft? Vermutlich vergebens, denn die Idioten werden siegen.

    http://www.carl-auer.de/blog/simon/ad-acta/#c...

    Sibylle Berg
    Fragen Sie Frau Sibylle:
    Der direkte Draht zum Künstler ist ein Witz

    Ist das Urheberrecht ein Relikt aus vordigitalen Tagen? Der Streit um Acta jedenfalls ist auch ein Kampf Jung gegen Alt. Doch wer meint, die Generationen sollten einander jetzt sogar den Krieg erklären, muss wissen: Am Ende gewinnen nur die Idioten.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1...

    *******************************************************

    Hat in diesem Faden schon einmal jemand Mark Twain erwähnt? Er hat ja viel über Deutschland geschrieben, besoders über Heidelberg, war aber auch in Berlin.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/geschichte...

    Mark Twains Berliner Winter
    18.04.2010 Von Andreas Austilat

    Er dinierte mit dem Kaiser und hatte Ärger mit dem Finanzamt: 1891 zog der Schriftsteller für fünf Monate nach Berlin. Eine Episode aus dem Leben Mark Twains, der vor [über] 100 Jahren starb.

    Sein Berlin-Hauptstück verlinkt ein Leserbriefschreiber unter dem Tagesspiegelartikel:
    http://www.twainquotes.com/Travel1891/April18...

    Eine deutsche Version finde ich nicht im Internet, obgleich es nach mehr als hundert Jahren mittlerweile doch irgendwo einen copyrightfreien Draht zum Autor geben müsste (s.o. vor der Sternzeile).

    Besonders gut finde ich Mark Twains Beschreibung des Systems der Berliner Strassennahmen, Strassenschildern und Hausnummern.

    Beim Berliner System der Strassenschilder hat er vergessen, darauf hinzuweisen, dass sie immer höhenversetzt an den Pfahl geschraubt sind, damit sie sich nicht verdecken. Sie sind auch dann nicht an einer Hauswand, wenn sich das ohne weiteres anbietet.

    Man könnte ein tradiertes Korruptionsnetz dahinter vermuten, welches die Strassenpfahllieferanten begünstigt.
    #264Verfasser Pachulke (286250) 25 Mär. 12, 10:16
    Kommentar
    Der Historiker Robert Traba sagt in einem Interview mit der taz über Berlin:

    Ohne Berlin hätte ich mich wohl nie entschieden, nach Deutschland zu kommen und hier fünf Jahre zu arbeiten. Berlin ist eine faszinierende Stadt, weil sie aus so verschiedenen Schichten besteht. Das Entscheidende aber ist die Offenheit. Du kannst hier schwarz, rot, groß, klein, polnisch oder chinesisch sein: Berlin hat eine Toleranz, die ist wunderbar.
     
    Wenn Sie Besuch aus Polen bekommen, wohin in Berlin gehen Sie mit diesem Besuch als Erstes?

    Sie werden lachen, ich zeige ihnen zuallererst Pankow. Die Allensteiner erkennen in Pankow etwas anderes als die Warschauer, sie finden sich hier nämlich wieder. Die norddeutschen Städte an der Ostseeküste wurden vor allem nach dem Ersten Weltkrieg auch von Berliner Architekten geprägt. Und dann hat sich Pankow in den vergangenen fünf Jahren prächtig entwickelt. Es sind viele junge Leute gekommen, ohne dass dabei die Mischung verloren gegangen ist wie in Prenzlauer Berg.
     
    Das klingt durchaus lokalpatriotisch.

    Außerdem habe ich einen Hund. Mit diesem Hund habe ich bestimmt 50 oder 100 Leute kennen gelernt, die ich sonst nie getroffen hätte. Das alles ist Pankow. Erst dann zeige ich meinem Besuch den Prenzlauer Berg und Mitte, das Nachtleben, die Umgebung der FU in Dahlem, wo ich Honorarprofessor bin. Und natürlich die Museen. Das Neue Museum ist für mich absolut die Nummer eins in Europa. (http://www.taz.de/Montagsinterview-mit-Robert... )
    #265Verfasser mars (236327) 29 Mär. 12, 14:18
    Kommentar
    çAusstellung
    Der Zeit ihre Stühle

    Eine Ausstellung von Sesseln in Berlin führt wunderbar vor Augen, dass diese Form der Alltagsgegenstände als viel zu selbstverständlich gesehen wird

    Wenn die Geschichte stimmt, muss man sich fragen, in was für einer Liebe sich Jonas Bohlin zu seiner Frau verbunden sah. Der schwedische Designer, der mit seinen Stühlen für so manche Schockwellen sorgte, soll sich diesen Stuhl als Hochzeitsgeschenk für seine Frau erdacht haben, auf dem man gleich zu Beginn der Ausstellung namens "In Order of Appearance" in der Galerie Jacksons trifft.
    Quelle: http://derstandard.at/1332324188163/Ausstellu...



    Ob diese Stühle auch in der Ausstellung gezeigt werden ?

    Ein typischer "Thonet"
    http://www.smow.com/out/pictures/1/vitra-thon...

    http://bild1.qimage.de/thonet-esstisch-stuehl...

    Ein Chippendale
    http://www.klassische-englische-moebel.de/ima...

    Anleihen aus dem (englischen) Jugendstil ?
    http://tischlerei-sailer.de/google-bilder/dre...

    Anleihen aus dem Biedermeier ?
    http://www.windsor-collection.de/images/Wheat...

    Aus den 1950er Jahren
    http://www.the-interior-shop.eu/img/2009-07-n...

    Eine wunderschöne Arbeit
    http://www.syr-int.de/files/normal/1160067460.jpg

    Ein Blick in die Zukunft ?
    http://innenarchi.org/2011/mobel/moderner-lux...

    Herzlichst oopsy
    #266Verfasser oopsy (491382) 03 Apr. 12, 08:34
    Kommentar
    Für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Berlin wird es künftig zwei zentrale Rufnummern geben. Trotz der Einführung der neuen bundesweiten Rufnummer 116 117 will die Kassenärztliche Vereinigung (KV) weiterhin an ihrer eigenen Leitstelle festhalten, wie die Organisation am Mittwoch mitteilte. Weil sich viele Patienten an das KV-Angebot gewöhnt hätten, behalte die alte Nummer ihre Gültigkeit.

    Bislang konnten die Berliner über die Nummer 31 00 31 außerhalb der normalen Sprechzeiten einen Arzt anfordern. Getragen wird der Bereitschaftsdienst von rund 8.900 Medizinern, die sich in der KV zusammengeschlossen haben. Ab Montag (16. April) gilt dann zusätzlich auch die bundesweite Rufnummer.
    #267Verfasser mars (236327) 12 Apr. 12, 09:45
    Kommentar
    Bundespräsident Joachim Gauck plant für Anfang September ein Bürgerfest im Park des Berliner Schloss Bellevue. Das Staatsoberhaupt wolle damit "die Tradition eines großen Festes" zur Würdigung von Bürgern, "die sich ehrenamtlich für Demokratie und Gemeinwohl engagieren", fortsetzen, teilte das Bundespräsidialamt am Mittwoch in Berlin mit.

    "Wegen des Amtswechsels mit seinen Auswirkungen auf den Zeitplan und um eigene Akzente des neu gewählten Bundespräsidenten aufnehmen zu können, entfällt das bislang für Juni 2012 geplante Sommerfest", hieß es weiter. Die konzeptionellen und planerischen Vorbereitungen für das Bürgerfest im September hätten bereits begonnen.
    #268Verfasser mars (236327) 18 Apr. 12, 19:33
    Kommentar
    Der Spiegel bringt gerade einen albernen, der Spiegel selbst nennt es ironisch, Reisetipp zur Hauptstadt (Hauptstadt weil hauptsächlich über Ostberlin, also die Hauptstadt der DDR, s.a. ganz unten: unheimliche Hauptstadt):

    http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,151...

    Hauptstadt für Kenner: Berlin mal anders

    Von Stefan Kuzmany
    [...]
    Da wäre das Café Einstein Unter den Linden zu erwähnen, ein kaum besuchtes Lokal für Einheimische (im Hinterzimmer ist immer ein Platz frei, einfach durchlaufen)[...]
     

    http://www.einsteinudl.com/

    Das Ureinstein ist allerdings in West-Berlin in einer Villa mit einer interessanten Geschichte: http://de.wikipedia.org/wiki/Caf%C3%A9_Einste... (Kurfürstenstr. neben dem Französischen Gymnasium - gegründet 1701 für Hugenotten).

    http://www.fg-berlin.de/

    http://www.cafeeinstein.com/

    inzwischen ist es eine Kette. In Wien gibts ein Einstein

    http://einstein.at/cms/de/

    *********************************************

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/platz-da-be...

    Platz da!
    Der Hansaplatz atmet den Geist der Fünfziger

    Doch ein gut gepflegtes Baudenkmal ist er nicht. Investitionen fehlen, Initiativen laufen ins Leere. Ist die grüne Wohnlage noch zu retten?
    [...] http://www.tagesspiegel.de/berlin/das-kleine-...
    Zumindest mit einem Kulturgut kann der Hansaplatz glänzen: dem Grips-Theater[das ursprünglich als Kino konzipiert war]. Nun steckt die Kinder- und Jugendbühne, die deutschlandweit Beachtung für Stücke wie „Linie 1“ fand, in finanziellen Schwierigkeiten. Vor drei Jahren feierte das Theater 40-jähriges Bestehen. Nun sollen dem Haus die Zuwendungen gekürzt werden. Genug Publikum hat die Bühne. Aber Jugendliche und Schüler können nicht viel Eintritt bezahlen. Für dieses Jahr klafft ein Loch von 150 000 Euro in der Theaterkasse. Vor ein paar Tagen erst erklärte Intendant Volker Ludwig, es müssten weitere Schülervorstellungen gestrichen werden. Nur: Damit verlöre das Grips-Theater seinen Sinn.

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/rettung-fue...

    Rettung für ein bedrohtes Theater
    100.000 Euro braucht das Grips

    14.04.2012 von Rüdiger Schaper

    Das Grips Theater ist in finanzieller Not. Nach dem Willen des Kulturausschusses im Abgeordnetenhaus soll es 50.000 Euro mehr bekommen. Das reicht nicht, um den Betrieb auf eine solide Basis zu stellen.

    http://www.grips-theater.de/

    Bubi Scholz hatte am Hansaplatz einmal eine Parfümerie und Drogerie. http://de.wikipedia.org/wiki/Bubi_Scholz

    Das grösste Westberliner U-Bahnunglück ereignete sich in den 60ern zwischen Zoo und Hansaplatz:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4627446...

    06.10.1965 DER SPIEGEL 41/1965
    U-BAHN-UNGLÜCK
    Hölle im Detail

    Steigt man vom U-Bhf. Hansaplatz nach oben, fragt man sich: wo ist der Platz? Was Platz sein könnte, ist der U-Bhf. samt Grips-Theater. Der Tagesspiegelartikel ist schlecht bebildert. Die gezeigte dreieckige Rasenfläche kann kaum als Platz durchgehen.

    Ein anderes markantes Ensemble nicht weit entfernt ist das Studentenheim Siegmunds Hof am S-Bhf- Tiergarten. Im Kalten Krieg finanziert von einer US-Stiftung.

    http://www.studentenwerk-berlin.de/_node/whte...

    http://www.lsw-berlin.de/projekte/studentenwo...

    Die damalige Planung sah einen Autotunnel vor von der Bachstrasse hier unter der Fasanenstrasse zur Bundsallee/Ecke Hohenzollerndamm. Die dafür vorgehaltenen Freiflächen sind noch mancherorts (an der Urania, Olivaer Platz/Kudamm, Schaperstrasse) erkennbar, werden aber immer mehr zu gebaut z.B. durch das Hotel am S-Bhf. Tiergarten.

    http://www.territorioscuola.com/wikipedia/de....

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4627234...

    21.04.1965 DER SPIEGEL 17/1965
     
    VERKEHR
    Ordnung im Orkus
    STÄDTEBAU

    [...]
    Einzig Berlin geht schon jetzt konsequent, ohne Scheu vor den enormen Kosten, in die Unterwelt. Auf insgesamt fünf Ebenen wird in wenigen Jahren der Verkehr am Berlin-Schöneberger Knotenpunkt Innsbrucker Platz abrollen. Unter einer 200 Meter langen Bahnbrücke und einer sechsbahnigen Oberflächenstraße werden ein erstes Untergeschoß für Fußgänger, ein zweites Untergeschoß für die Stadtautobahn und ein drittes für die U-Bahn angelegt. West-Berlins Bundesallee wird auf einer Länge von 500 Meter eingekellert; und später soll ein Nord-Süd-Tunnel, dem Zug der Fasanenstraße folgend, die gesamte Zoo City unterqueren.
    [...]
     

    14.01.1959 DER SPIEGEL 3/1959
     
    STADTAUTOBAHN
    Dreispurig durch Berlin


    **************************************

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-4641440...

    DER SPIEGEL 41/1966
    Berlin
    Die unheimliche Hauptstadt

    Dieser Artikel, parallel gelesen mit dem Eingangsartikel dieses Kommentars, verdeutlicht exemplarisch die Degeneration des SPIEGELs über die Jahrzehnte.
    #269Verfasser Pachulke (286250) 19 Apr. 12, 15:25
    Kommentar
    Vielen Dank, Pachulke, für deine erneut so eminent sachkundigen Ausführungen.

    Ich selbst will einen eher historischen Text zu "Berlin als Hauptstadt für die Wissenschaft" einstellen:

    „Wissenschaftsstadt“ wurde Berlin eigentlich erst 1810, als hier eine neue Universität ihre Pforte öffnete. 1807, nach der katastrophalen Niederlage gegen Napoleon, hatte Preußen die Hälfte seines Territoriums und damit auch seine renommierte Hochschule in Halle verloren. Die ältere Universität in Frankfurt an der Oder verlegte man nach Breslau, weil man für Schlesien eine eigene Hochschule benötigte. In der Mark Brandenburg fehlte jetzt eine solche, doch es standen Professoren bereit, die in Halle nicht unter ihrem neuen Landesherrn, Napoleons Bruder Jérôme, dienen wollten. Also kam man auf die Idee, in Berlin eine neue »höhere Lehranstalt« zu gründen; in die man die Charité als medizinische Fakultät eingliederte.

    Glücklicherweise war in der Planungsphase einer der damals klügsten deutschen Gelehrten für kurze Zeit Chef der Unterrichtsabteilung im preußischen Kultusministerium: Wilhelm von Humboldt (1767-1835). Sein Plan war es, eine Einrichtung mit enger Verbindung von Lehre und Forschung zu schaffen, in der die Ausbildung weniger einen Wust von Einzelkenntnissen als die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen vermitteln sollte. Zufällig stand auch ein Gebäude zur Unterbringung der Hochschule zur Verfügung, das am Straßenzug Unter den Linden gelegene Palais des 1802 verstorbenen Prinzen Heinrich, eines Bruders Friedrichs des Großen. Es bildet bis heute das Zentrum der Humboldt-Universität, die bei ihrer Gründung den Namen des damaligen preußischen Königs, Friedrich Wilhelms III. (1770-1840), erhielt.

    Dass man die neue Hochschule nun doch »Universität« nannte, sollte im deutschen Sprachraum zu einer Neudefinition dieses Begriffs führen. Nicht mehr Lehranstalt zum sturen Pauken sollte sie sein, sondern eine Stätte freier Bildung, zugleich mit dem Anspruch, interdisziplinär zu forschen und neue Fachgebiete zu erschließen. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebte die Hochschule ihre Glanzzeit. Sie wurde bald zur führenden Universität in Deutschland und galt bis hin nach Amerika als vorbildhaft. (aus: Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft 2010, S. 20f)
    #270Verfasser mars (236327) 24 Apr. 12, 11:06
    Kommentar
    „Wissenschaftsstadt“ wurde Berlin eigentlich erst 1810, als hier eine neue Universität ihre Pforte öffnete.
    270 Autor mars


    So, so, erst 1810, wenn man die TU Berlin ausser Acht lässt, die jedenfalls einen längeren akademischen Vorlauf hat:

    http://www.tu-berlin.de/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Unive...

    Als Keimzelle der heutigen [Technischen] Universität wurde am 1. November 1770 auf Veranlassung von Friedrich II. das Berg- und hüttenmännische Lehrinstitut, später umbenannt in Bergakademie Berlin, nach Plänen des Bergrates Carl Abraham Gerhard (1738–1821) gegründet. Als zweiter Universitätsvorläufer entstand am 13. März 1799 durch königlichen Erlass die Bauakademie (Berliner Vorläuferin: École de génie et d’architecture). Zur dritten Vorläufereinrichtung wurde die am 1. November 1821 gegründete Technische Schule; 1827 umbenannt in Königliches Gewerbe-Institut. 1879 wurde die Königliche Technische Hochschule bzw. Technische Hochschule Charlottenburg gegründet.

    Wg. der zwei Vorläufer - Berg- und Bauakademie - konnte man zweimal zweihundert Jahre TUB feiern und ich glaube unter Adolf Hitler gab es auch schon einmal eine "runde" Feier und nach dem zweihundertjährigen Jubiläum 1770-1970, gab es dann noch ein hundertjähriges 1879-1979. Eine solche Verjüngung muss erst einmal jemand nachmachen.

    Als erste technische Hochschule Deutschlands bekam sie 1946 den Namen »Technische Universität«, angeblich
    weil die Alliierten mit dem Begriff "Hochschule=High School" Einordnungsschwierigkeiten hatten.

    http://www.tu-berlin.de/menue/ueber_die_tu_be...

    ******************************************

    Auch Geschichte:

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/luetzowstra...

    23.04.2012 21:11 Uhr von Oliver Koerner von Gustorf

    Lützowstraße forever
    Das Kumpelnest 3000: Die Amüsiermaschine

    Hoppla! Das Kumpelnest 3000, die legendäre Bar in der Lützowstraße, wird 25 Jahre alt. Zum Jubiläum veranstaltet das Kumpelnest ab Donnerstag, den 26.4., einen Party-Countdown, am...
    http://kumpelnest3000.com/

    Das Kumpelnest 3000 in der Lützowstraße 23 ist zweite Heimat für Stricher, Stars, Nutten und Notare – seit 25 Jahren.

    Nicht umsonst lautete das Kumpelnest-Motto:
    „Gegen Spitzenleistungen in der Gastronomie.“
    #271Verfasser Pachulke (286250) 24 Apr. 12, 13:02
    Kommentar
    Pachulke, ich habe natürlich aus meiner umfangreichen Quelle nur einen kleineren Teil zitiert, den aber wörtlich. Ich will dir und anderen Lesern aber nicht vorenthalten, wie es dort auf S. 21 noch weitergeht:

    "Mit dem Aufstieg Preußens zum Industriestaat flossen immer mehr Mittel in ihren Ausbau. Ihre besten Köpfe erhielten zugleich als Mitglieder der Akademie größere Forschungsmöglichkeiten oder konnten sich - bei geringer Lehrverpflichtung - dort ganz der Wissenschaft widmen: so zum Beispiel der berühmte Altertumsforscher Theodor Mommsen (1817-1903) mit seiner Edition der antiken lateinischen Inschriften oder später der Physiker Albert Einstein, der Entdecker der Relativitätstheorie, der zwischen 1914 und 1933 in Berlin tätig war.
    Weiterhin müssen hier der Historiker Leopold Ranke (1795- 1886), der Physiologe und Physiker Hermann Helmholtz (1821-1894), der Arzt und Pathologe Rudolf Virchow (1821-1902) und der Physiker Max Planck (1858-1947) erwähnt werden. Vor allem auf dem Gebiet der Naturwissenschaften erlangte Berlin bereits vor 1914 Weltruf. Um das Niveau halten zu können, reichten die Mittel des preußischen Staates aber bei weitem nicht mehr aus. Das 1871 gegründete Deutsche Reich hatte mit der Finanzierung des Bildungs- und Forschungswesens praktisch nichts zu tun; nur die königliche Bibliothek hatte mit der Erweiterung der Universität Schritt halten können.

    Es war nur natürlich, dass Berlin als Hauptstadt einer der inzwischen bedeutendsten Industriestaaten Europas auch eine technische Hochschule erhielt. Sie entstand 1879 durch die Zusammenlegung verschiedener Schulen für Bergbaufachleute, Ingenieure und Architekten. Zu den bedeutenden Leistungen der 1946 zur Universität erhobenen Hochschule gehören in der Zwischenkriegszeit die Entwicklung der modernen Raketentechnik, des Elektronenmikroskops und der ersten elektronischen Rechenmaschine."

    Natürlich gäbe es da noch viel zu sagen ...
    #272Verfasser mars (236327) 24 Apr. 12, 13:39
    Kommentar
    Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Beitrag für den Kinderfaden!

    Das Kinderopernhaus Berlin

    http://www.sternzeit-fas.de/

    Kinder tanzen für Kinder

    http://www.kinder-tanzen-fuer-kinder.de/
    #273Verfasser oopsy (491382) 25 Apr. 12, 18:21
    Kommentar
    Mal wieder viele Grüsse aus Berlin! Diesmal habe ich mir die Kulturbrauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg angesehen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturbrauerei

    und danach einen echt französischen Espresso im "Maison La Provence" getrunken - zu skandalös hohem "Pariser"preis...

    Heute sah ich ein Paar Franzosen verweifelt im "Guide du Routard" den Weg zum Savignyplatz suchen. Sie freuten sich über vertraute Laute und meine Erklärungen, woraus sich ein Gespräch entspann...

    Und wie immer sind die Berliner mit denen ich zu tun habe, ausgesprochen freundlich und ungemein redselig.

    Mein Koffer BLEIBT in Berlin!
    #274Verfasserangie800 (400427) 26 Apr. 12, 14:05
    Kommentar
    Am 3. Mai feiern die Grundschulen der Staatlichen Europa-Schule Berlins den 13. GRAND PRIX DE LA PETITE CHANSON

    Die Staatliche Europa-Schule Berlin ist ein besonderes Angebot der Berliner Schule. Sie ist die bildungspolitische Antwort auf ein zusammenwachsendes Europa. Das Konzept dieser Berliner Bildungseinrichtung ist einzigartig in der Bundesrepublik: Die SESB ist kostenlos und offen für alle Kinder, deren Eltern den Schwerpunkt der Ausbildung auf das Erlernen von zwei gleichberechtigten Unterrichtssprachen setzen wollen.
    http://www.berlin.de/sen/bjw/presse/archiv/20...

    De plus amples informations sur ces écoles
    http://www.sesb.de/europaschulstandorte/europ...

    La première école européenne à Berlin est française...
    http://www.judith-kerr-schule.de/Schule/Schule
    #275Verfasser kitine (633017) 27 Apr. 12, 13:41
    Kommentar
    Verteidigungsminister Thomas de Maizière macht mit seinen Umzugsplänen von Bonn nach Berlin ernst: Dieser Tage wurde das Shell-Haus in Berlin für bislang am ersten Dienstsitz in Bonn tätige Mitarbeiter angemietet. Ab Herbst sollen dort 360 Ministeriumsmitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz beziehen. Die Mietdauer beträgt den Angaben zufolge fünf Jahre mit einer Gesamtmietsumme von knapp 20 Millionen Euro.

    Das Shell-Haus am Berliner Landwehrkanal gilt mit seiner Wellenfassade als Meilenstein der Architektur und wurde 1931 als Bürogebäude für die Shell-Tochter Rhenania-Ossag Mineralölwerke erbaut.
    #276Verfasser mars (236327) 04 Mai 12, 21:08
    Kommentar
    Am 8 Mai 1904: In Berlin öffnet das weltweit erste Zucker-Museum. Seit 1995 ist es integriert in das Deutsche Technikmuseum.

    Das Zucker-Museum in Berlin ist das älteste Museum seiner Art und wurde am 8. Mai 1904 zusammen mit dem damaligen Institut für Zuckerindustrie eröffnet. Seit 1995 ist es Teil des Deutschen Technikmuseums im Institut für Lebensmitteltechnologie in der Amrumer Straße 32 im Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte).

    Bilder

    Die ehemalige Unterkunft
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Betriebslabor der Zuckerindustrie, um 1900
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Drei-Walzen-Zuckerrohrmühle aus Bolivien
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...
    #277Verfasser oopsy (491382) 08 Mai 12, 09:07
    Kommentar
    Die Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg (BER) ist knapp vier Wochen vor dem geplanten Termin geplatzt. 

    Der Hauptstadt-Airport kann wegen Problemen beim Brandschutz nicht wie vorgesehen am 3. Juni in Betrieb gehen, wie die Flughafengesellschaft mitteilte. Ein neuer Eröffnungstermin steht noch nicht fest, der Luftverkehr soll zunächst weiter über die zwei bestehenden Berliner Flughäfen abgewickelt werden.
    #278Verfasser mars (236327) 08 Mai 12, 16:33
    Kommentar
    Im Berliner Tierpark Friedrichsfelde ist der jüngste Zuwachs der Elefantenfamilie vor die Kameras getreten. Hier ein Video, auf dem man sieht, wie er sich anstellt:

    http://de.nachrichten.yahoo.com/video/deyvide...
    #279Verfasser mars (236327) 10 Mai 12, 21:47
    Kommentar
    Rien d'un peu personnel à proposer mars?

    Voici les restes de l'Anhalter Bahnhof, au nord de Kreuzberg Ouest.
    http://img.over-blog.com/499x374/1/39/94/83//...

    Je logeais pas loin lors de mon dernier séjour.
    #280VerfasserPauvre Lelian (719620) 10 Mai 12, 22:30
    Kommentar
    l'Anhalter Bahnhof, au nord de Kreuzberg Ouest.

    280Autor Pauvre Lelian[/i.

    Damit man die Orientierungslosigkeit nicht verliert:
    Im Norden von Westkreuzberg und tatsächlich in Westberlin.

    Fast gegenüber "Solar" mit schönem Blick über Berlin.
    Stresemann 74, das Hochhaus an dessen Giebel eine Telefonzelle rauf und runter fährt.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/der-sonne-e...

    3.12.2005 von Judith Jenner
    Der Sonne entgegen
    Mit dem gläsernen Aufzug geht es hinauf zum neuen Hochhaus-Club „Solar“ in Kreuzberg

    http://www.solarberlin.com/
    -
    #281Verfasser Pachulke (286250) 11 Mai 12, 07:36
    Kommentar
    Westberlin?

    Je croyais qu'il n'y avait plus qu'un seul Berlin! hihi!
    #282VerfasserPauvre Lelian (719620) 11 Mai 12, 07:55
    Kommentar
    Aujourd'hui les Berlinois pensent au 12 mai 1949: Ce jour-là, le blocus de Berlin fut levé!

    Après presque un an de blocus et de ravitaillement américain par voie aérienne, les soviétiques lèvent le blocus de Berlin ouest. Dans le monde occidental, la ville était devenue le symbole de la résistance à toute tentative de l’URSS de prendre le contrôle de nouveaux territoires en Europe. Les occidentaux prennent ainsi une revanche symbolique sur le coup de Prague, auquel ils n’avaient pu réagir que par de vaines protestations. Berlin restera pendant quarante ans un véritable symbole, notamment après la construction du mur en 1961. Par ailleurs, la fin de ce blocus permet la création de la RFA dix jours plus tard. L’URSS créera un an et demi plus tard la RDA.
    #283Verfasser mars (236327) 12 Mai 12, 20:44
    Kommentar
    Kudamm Ku'damm Ku' damm Ku-Damm Ku Damm K-damm ???

    Siehe auch: When is a Turm a Tower? - #46
    ## 46 - 84


    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizeifunk...

    04.03.2001 von WERNER SCHMIDT

    Berlin
    Polizeifunk: Bei den Beamten heißt die Frankfurter Allee "Sachsendamm"

    "KWG" Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
    "Theo": Theodor-Heuss-Platz
    "PladeLu" Platz der Luftbrücke.
    Kotti“ Kottbusser Tor in Kreuzberg
    ErPl“ Ernst-Reuter-Platz
    UdL“ Straße Unter den Linden
    AdW“ Straße an der Wuhlheide
    "T-Damm" Tempelhofer Damm
    M-Damm" Mariendorfer Damm
    Zickenplatz“ Hohenstaufenplatz
    "O-Stadion" Olympiastadion
    OSA“ Otto-Suhr-Allee
    "Spielwiese" Kreuzung Kurfürstendamm/Joachimstaler Straße
    "Cotti" U-Bahnhof Cottbusser Platz in Hellersdorf
    "Sachsendamm" Frankfurter Allee
    "PladeVerNa" Platz der Vereinten Nationen ex Leninplatz
    Spinne“ Platz am U-Bahnhof Rudow in Neukölln
    "Spinne“ Gebiet der früheren Spinnstofffabrik an der Goerzallee

    http://sosprichtdeutschland.de/deutschland/Be...
    Hilf mit und rette Deinen Dialekt für unsere Kinder


    Schlüter 52 by R. W. Fassbinder 1978/79
    http://www.youtube.com/watch?v=lW2COnCBlTE
    (14“)-34“ -1‘37“

    Yaki war d a s Japanrestaurant in West-Berlin. Es fungierte auch als Caterer für die Japanische Botschaft in Ost-Berlin.

    Fassbinder hat vermutlich da drin gesoffen als es noch "Zum Schotten" hiess. Es war die angesagteste Kneipe der sich formierenden 68er. Im Sommer stand die Kundschaft mit Bierhumpen nachts auf der ganzen Strasse.

    http://www.rockarchiv.infopartisan.net/doku/d... & wortgleich http://www.haschrebellen.de/blues-langer-blues

    Mit der Gründung des RC [Republikanischen Clubs] wurde der „Schotte" in der Schlüterstraße von der jungen Apo zum Vereinslokal auserkoren.  

    ht tp://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2007%2F12%2F29%2Fa0166&cHash=8b83108cdc

    Schon Ende 1968 zogen die Studenten fort, sagt Krieger. Zum Schotten in die Schlüterstraße zum Beispiel. Warum? "Weil der Laden in Mode kam. Schily war auch immer da."

    In der Schlüter wohnten viele Fassbinder Stars.

    In dem Film spielte auch der vorige Woche verstorbene Kaufmann mit.

    Den ganzen Film findet man englisch untertitelt in zwei Teilen auf Vimeo.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/grossfl...

    Großflughafen
    Berlin, lass es bleiben!
    14.05.2012 · von RALPH BOLLMANN
    Die Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens ist nur aufgeschoben. Warum eigentlich nicht aufgehoben? Zehn Gründe, weshalb die Hauptstadt den Umzug lieber endgültig abblasen sollte.
    Von RALPH BOLLMANN
    #284Verfasser Pachulke (286250) 14 Mai 12, 20:23
    Kommentar
    Wie typisch und amüsant ist doch deine Berliner "Kürzel-Liste", Pachulke. Auch deine Hinweise zu Berliner Lokalen macht dir keiner nach. Gut, dass Insider wie du diesen Faden immer wieder bereichern und vertiefen!
    #285Verfasser mars (236327) 15 Mai 12, 18:25
    Kommentar
    Berliner Unternehmen erwarten in diesem Jahr gute Geschäfte. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor. Der sogenannte Geschäftsklimaindex sei um 7 auf 135 Punkte gegenüber dem Jahresbeginn gestiegen, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder am Mittwoch. Die Betriebe planten, wieder mehr zu investieren, und rechneten mit beschleunigtem Wachstum zum Ende des Jahres hin.

    Mit einem Wachstum der Wirtschaft noch im Sommer rechnete Eder allerdings nicht. Die wieder an Schärfe zunehmende Eurokrise belaste die Wirtschaftsstimmung zu sehr. Für die Konjunkturumfrage der IHK wurden im April 400 Firmen befragt.
    #286Verfasser mars (236327) 23 Mai 12, 15:21
    Kommentar
    Darf ich Pachulkes Abkürzungs-Liste ergänzen?

    Da wäre einmal der Kutschi:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt-Schumacher-Platz

    ein andermal der PoPl

    Für den Potsdamer Platz gibt es natürlich auch einen wiki-Artikel, aber die Abkürzung wird dort nicht erwähnt. Vielleicht hat mein Bruder sie erfunden ... es sähe ihm ähnlich ...

    Übrigens wird die Statue auf der Siegessäule Goldelse genannt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldelse
    http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Siegess...




    #287Verfasser idaia (592475) 23 Mai 12, 23:46
    Kommentar
    Den Theo kenne ich als Theodor, Pachulke ;-)
    #288Verfasser Dana (236421) 24 Mai 12, 09:14
    Kommentar
    Pachulke, ich habe mal in deinen Link http://sosprichtdeutschland.de/deutschland/Be... geklickt und verwundert gelesen, die Zeitangaben Vierteldrei (statt hochdeutsch viertel nach Zwei) und Dreivierteldrei (statt viertel vor Drei) [so dort die Orthographie] seien typisch für Tempelhof. Da kann ich nur sagen: Ich habe mich als einer aus Südbaden bei diesem Uhrzeiten noch nie anders ausgedrückt als die Tempelhofer! Wiki stellt es so dar:

    „Je nach Region sind unterschiedliche Aussprachen gängig. So wird 17:15 Uhr im Westen Deutschlands, d. h. genauer westlich der Linie Lübeck–Saarbrücken, sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs, in der Schweiz, in Liechtenstein und in Vorarlberg gewöhnlich als „Viertel nach fünf“ bezeichnet (in Teilen Österreichs auch „Viertel über fünf“ und in der Schweiz auch „Viertel ab fünf“). Östlich der Linie wird von „Viertel sechs“ gesprochen. Analog ist es bei der Bezeichnung von 17:45 Uhr, wobei im Westen „Viertel vor sechs“ und östlich dieser Linie sowie in Österreich „Dreiviertel sechs“ üblich ist.
    #289Verfasser mars (236327) 24 Mai 12, 18:01
    Kommentar
    mars, da sprichst Du ein echtes Problem an: bei Viertel 3 und Dreiviertel 6 gerate ich (geboren und aufgewachsen westlich der Linie Lübeck-Saarbrücken) auch nach 20 Jahren in Berlin immer wieder noch ins Grübeln. Viertel 3 klingt in meinen Ohren nach Viertel vor 3 oder Viertel nach 3, aber keinesfalls nach Viertel nach 2, und mit Dreiviertel 6 kann ich gar nichts anfangen ... (3/4 von 6 wäre 4,5, also halb fünf ... ich bitte Dich ...)
    #290Verfasser idaia (592475) 25 Mai 12, 00:55
    Kommentar
    Mars #289,
    alle die Verortungen „Tempelhof“ in diesem „So spricht man in Berlin“ halte ich für Unsinn, Deine Bemerkung dazu entspricht meiner Grenzerfahrung.

    Das ¾-3-Problem von Autorin #290, idaia, haben Viele, ich hatte es als Kind auch. Meine logische Eselsbrücke:

    halb drei bedeutet allüberall 2h30 oder 14h30.

    ¼ ist nur die Hälfte von ½ : also 2h15 oder 14h15 und

    ¾ ist ½ + ¼ : also 2h45 oder 14h45.

    Man muss halt die Brüche gleichnamig machen, allerdings: lernen Bachelor eigentlich noch Bruchrechnung?

    Siehe auch: [fr-de] Drei Viertel elf

    Siehe auch: um drei Viertel vor elf Uhr

    Siehe auch: [fr-de] die Uhr schlug zur Viertel-, halben und volle...

    Siehe auch: [fr-de] viertel nach

    Siehe auch: dreiviertel fünf / viertel fünf - quarter t...

    Siehe auch: around quarter of one

    Siehe auch: Viertel nach (zehn)

    Gilt alles nicht in Irland oder bei Iren:

    Was mir selbst lange Probleme bereitet hat ist die Art und Weise in der die meisten Iren die Uhrzeit nennen....;-) Das Wörtchen "past" bei Nennung der Uhrzeit wird gerne mal verschluckt. So würde ein Ire, der sich nicht so viel Mühe gibt, z.B. sagen: "Let's meet at half five". So... da haben wir den Salat...;-) Wörtlich übersetzt hieße das nun: "Wir treffen uns um halb fünf". Der Ire meint aber "half PAST five" und somit halb sechs....;-) Das fand ich etwas verwirrend, habe es aber gelernt, nachdem ich so manches Mal eine Stunde gewartet habe...;-)

    http://www.gutefrage.net/frage/sprechen-die-i...
     

    ************************************

    Für den Berliner Sonnabend muss es eine ähnlich Grenze zum Samstag geben. Schon bemerkt: die Tagesspiegeldruckausgabe erscheint stets am Sonnabend, fast alle großen Westdeutschen Blätter am Samstag. Ausnahme war wohl die Welt, oder war es die WamS oder gar die FAZ? ARD Tagesschau berücksichtigt das auch irgendwie.

    Jedenfalls erinnere ich mich an eine Tageszeitung, die Samstag/Sonnabend im Kopf druckte und an eine andere, die wochenendweise abwechselnd sonnabends oder samstags erschien.

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1...

    http://wunderland-deutsch.com/post/Samstag-od...

    *********************************

    Der Tagesspiegel – rerum cognoscere causas - zählt seine Nummern fortlaufend ab erstem Erscheinen, während die meisten anderen Zeitungen alljährlich bei der „Eins“ neu beginnen.

    *********************************
    Wichtigste Meldung der Nacht:

    http://www.abendblatt.de/vermischtes/article2...

    €U-Richter: Kein Markenschutz für Goldhasen von Lindt
    25.05.2012, 06:00 Uhr
    So früh wird schon gerichtet in Luxembourg.

    Urteilstenor:
    Der Lindt-Hase unterscheidet sich nicht genügend von ähnlichen Produkten, befanden die europäischen Richter.

    ... und, wie jeder weiss, alle Hasen nicht genug von Weihnachtsmännern aus Schokolade.

    ***************************************

    Aktuell auf arte+7 in der Woche nach Pfingsten zu sehen:

    http://videos.arte.tv/de/videos/berlin_die_si...

    Berlin, die Sinfonie der Großstadt
    (Deutschland, 1927, 64mn)

    Der musikalisch untermalte dokumentarische Schwarzweiß-Film stellt in Form einer Sinfonie einen Tag in der Großstadt Berlin dar. Die Straßen im Berlin der 20er Jahre, das zur damaligen Zeit einen industriellen Aufschwung erlebt, füllen sich mit Menschen, der Rhythmus der Stadt wird immer schneller ...

    In Minute 4'10" fährt der Zug an dem Gasometer vorbei, in dem die ARD-Sonntagabendsendung mit Günter Jauch als Sprecher gemacht wird und 4'49" fährt der Zug in den Anhalter Bahnhof ein. cf **280/281 oben
    #291Verfasser Pachulke (286250) 25 Mai 12, 07:10
    Kommentar
    Hertha BSC : Preetz kuschelt in der Schlangengrube. Bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC blieb die Fanrevolte aus. Präsident Gegenbauer und Manager Preetz dürfen nun in der Zweiten Bundesliga weiterwursteln.

    Vom Neuanfang sprachen sie auf der Mitgliederversammlung bei Hertha BSC alle – bis weit nach Mitternacht. Die Opposition im Verein verband damit die Vorstellung, Michael Preetz müsse nach zwei Abstiegen in drei Jahren als Geschäftsführer endlich entlassen werden.

    Präsident Werner Gegenbauer dagegen wollte dies nicht mitmachen und garantierte Preetz im Falle seiner Wiederwahl eine Weiterbeschäftigung. Dieser selbst ließ während seiner Rede ein überdimensional großes Hertha-Trikot enthüllen, auf dem – wie die Fans es schon lange begehren – die Hertha-Fahne, das Vereinswappen, auf Brusthöhe prangte. „Fahne pur, Fußball pur“, rief Preetz. „Das ist ein klares Symbol für die neue Hertha.“ (taz)

    http://www.taz.de/uploads/images/684x342/herd...
    #292Verfasser mars (236327) 30 Mai 12, 22:03
    Kommentar
    Zur Erinnerung:

    Am 31. Mai 1956 mussten in der Bundesrepublik Deutschland letztmals Steuermarken für das Notopfer Berlin auf Postsendungen geklebt werden. Das Aufkommen aus der nach der Berlin-Blockade eingeführten Notopfermarke sollte die wirtschaftliche Not West-Berlins verringern helfen.

    http://i86.servimg.com/u/f86/13/46/17/89/seif...
    #293Verfasser mars (236327) 31 Mai 12, 17:06
    Kommentar
    Zwei (2) Pfennig betrug das Notopfer Berlin und brachte insgesamt über die Jahre nicht ganz eine halbe Milliarde DM, also ca. 225 M€UR ein.
    Zum Vergleich: der neue Flughafen auf dem alten. Flughafen Schönefeld soll jetzt 500 Millionen €UR mehr kosten

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-dem-be...

    Wer den Pfennig nicht ehrt ....
    Das von Autor 293, mars, verlinkte Bild zeigt ein geschnittenes Notopferberlinexemplar. Später war die Marke wie alle Briefmarken gezähnt.

    ****************************************************

    http://videos.arte.tv/de/videos/abgedreht_-66...
    oder
    http://videos.arte.tv/fr/videos/personne_ne_b...

    arte+7 16'04" bis 20'10"
    ABGEDREHT! - PERSONNE NE BOUGE !

    Siehe Wörterbuch: [fr-de] abgedreht
    Auf deutsch ist der Titel der Sendung ein schönes Wortspiel.

    (2): Audioguide - Der Spreepark
    Zu DDR-Zeiten war der Kulturpark Plänterwald ein Vergnügungspark im Norden des Plänterwaldes. Als einziger ständiger Vergnügungspark der DDR erfreute er sich großer Beliebtheit. Die Ostberliner Bevölkerung sah ihn als Insel der Freiheit inmitten der sozialistischen Diktatur. Nach dem Mauerfall wurde er in "Spreepark" umbenannt und bestand bis 2002 unter der chaotischen Führung einer Familie fort, die später in eine Drogenhandelsgeschichte in Peru verwickelt war. Seitdem verwahrlost die Anlage zusehends, ist die nach der Wende gebaute Wildwasserbahn außer Betrieb und knirscht es im Riesenrad, dem Wahrzeichen des Parks. Aber die Erinnerungen bleiben lebendig, vor allem im Kopf von Michael Boehlke. Als Kind und später als müßiggängerischer Punk verbrachte er viel Zeit im Park. "Abgedreht!" begleitet ihn durch die Alleen des ebenso legendären wie verlassenen Ortes.

    Au programme : Le journaliste et documentariste allemand Michael Boehlke déambule dans les allées d'un lieu mythique et abandonné : le Spreepark, un parc d'attractions de l'ex-RDA, autrefois appelé Kulturpark Plänterwald

    Date de rediffusion - weiterer Ausstrahlungstermin:
    Samedi -Sonnabend, 2. 06. 2012, 05:15

    ***************************************

    Die Thematik des folgenden Films ist zwar nicht berlinspezifisch, spielt aber immerhin auf dem Arbeitsamt Neukölln und manchen Dialog kann ich mir so nur in Berlin vorstellen.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/...

    "Die Vermittler" gibt einen Einblick in die Welt der Berliner Jobcenter im Jahr 2011. Die Beobachtungen zeigen Arbeitslose wie Arbeitsvermittler in einem tragikomischen bürokratischen Kammerspiel.


    VIDEO, 1h12'06" Länge:75min.
    Dokumentarfilm, Deutschland, 2011

    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/d...


    http://hoelderlin.blog.de/2012/05/15/zdf-klei...

    http://ganzefolgen.de/alle/die-vermittler/
    #294Verfasser Pachulke (286250) 31 Mai 12, 21:26
    Kommentar
    Ameisenshop in Berlin
    Das große Krabbeln aus fünf Kontinenten

    Quelle: http://derstandard.at/1336698463513/Ameisensh...
    #295Verfasser oopsy (491382) 01 Jun. 12, 10:35
    Kommentar
    Pachulke, du weist zu Recht auf die verschiedenen Notopfermarken hin. Am Anfang wurden die Marken teilweise noch mit der Schere vom Bogen abgeschnitten, erst ab Anfang 1950 gelang es, alle Marken zu perforieren. Auf diesem Foto ist der Unterschied, den du ansprichst, gut zu sehen.

    Als früherer Briefmarkensammler will ich zum Wert des „Notopfers Berlin“ noch die Wiki zitieren: "Die Bestimmung des Sammlerwertes ist eine Wissenschaft für sich. Laut des "normalen" Michel-Kataloges wurde die Briefmarke mit sieben verschiedenen Wasserzeichen und mehreren unterschiedlichen Zahnungen und Farben (von blau bis schwarzblau) hergestellt. Weiterhin wurden die Buchstaben "R" und "N" in mehreren Varianten gedruckt. Somit liegt der Sammlerwert dieser Marke, je nach Druckvariante laut Michel-Katalog, zwischen einigen Cent und mehreren Tausend Euro.
    #296Verfasser mars (236327) 01 Jun. 12, 10:58
    Kommentar
    Pachulke, aus heutiger Sicht finde ich auch kurios, dass das Notopfer Berlin zu einem „Postkrieg“ führte. Ab Januar 1949 wurde die Notopfermarke, wenn sie in der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) bzw. der DDR auf Sendungen entdeckt wurde, beanstandet. Auf diesem Bild ist ein Brief zu sehen, der in Leipzig nicht ausgeliefert wurde, weil auf ihm die Notopfermarke klebte.

    Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Postkrieg
    #297Verfasser mars (236327) 01 Jun. 12, 11:09
     Beiträge #298-300­ wurden gelöscht.
    Kommentar
    Kleiner Nachtrag... von diesen Aussichtspunkten in Berlin kann man zwar nur hinter einer dicken Verglasung Berliner Luft schnuppern - dafür entsschädigt das Panorama umso mehr.

    Gruß,
    #301Verfasserbabel_84 (889928) 01 Nov. 12, 14:09
     
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