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Der Kulturfaden III

284 Antworten   
Kommentar
Der Vorgängerfaden : Siehe auch: Der Kulturfaden II

Heute Nacht, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayP...
01:55
Spanisch für Erwachsene

Wiederholungen:
27.05.2011 um 05:00
Spanisch für Erwachsene
(Litauen, 2007, 53mn)
ZDF
Regie: Tomas Tamosaitis
Original mit Untertitel Stereo
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Antonia, die in einer kleinen spanischen Provinzstadt Sprachkurse für Immigranten gibt. Doch Antonia ist nur im Alltag Lehrerin, in ihrer Traumwelt sieht sie sich als Schauspielerin und Poetin. Und so mischt sich in ihren Lektionen, denen die Einwanderer aus aller Herren Länder oft verwundert, manchmal erheitert und nicht selten irritiert folgen, Alltägliches mit Fantastischem.
"Spanisch für Anfänger" ist eine Tragikomödie über Leben und Lernen, über Sprache und Exil.

Filmemacher Tomas Tamosaitis folgt in seinem Dokumentarfilm einem Sprachkurs für Einwanderer in einer kleinen Schule in der spanischen Provinz. Maria Antonia heißt die ungewöhnliche Lehrerin, die sechsmal in der Woche Menschen aus aller Welt unterrichtet.
Wo auch immer sie herkommen, ob aus Marokko, Rumänien, Nigeria, der Ukraine oder dem Senegal, Antonia spricht in ihren täglichen Lektionen ausschließlich Spanisch mit ihnen, und auch wenn ihre Schüler absolut nichts verstehen, man unterhält sich gut. Denn Antonia träumt davon, eine große Schauspielerin zu sein, und führt, so Regisseur Tomas Tamosaitis, mit "einer guten Dosis charmanten Wahnsinns" ihr "Publikum" in eine surrealistische Welt ein, in der alle nur Spanisch sprechen und ihren Katzen abends die Zähne putzen, bevor sie ihnen einen Gute-Nacht-Kuss geben.
Für die Immigranten ist die Welt, die Antonia ihnen vermittelt, meist der erste direkte Kontakt mit Spanien, dem Land, in dem sie ein neues Leben beginnen wollen. Sie sind allein, getrennt von ihrer Familie, krank vor Heimweh und im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos in der Fremde. Also spielen sie Antonias Spiel mit und entwerfen eigene "Parallelwelten" im verzweifelten Bemühen, in dieser seltsamen Klasse wenigstens ein bisschen brauchbares Spanisch zu lernen. Oft empfinden sie durchaus großes Vergnügen in ihrem Kurs, denn in den hier entworfenen Welten können sie sein und tun, was sie sich wünschen und was sonst nicht möglich ist.
Acht Monate hat Filmemacher Tomas Tamosaitis in Antonias Klasse und Antonias Welt verbracht, und Antonia ist das,,Herz" seines Films. Über ihre persönliche, ungewöhnliche Geschichte und ihren Traum, eine berühmte Schauspielerin zu werden, entwickelte sich "fast eine Liebesgeschichte". Wie Satelliten sind einige der Schüler der exzentrischen Hauptfigur zugeordnet, ihnen folgt der Filmemacher nach Hause, hört ihre Geschichten und erfährt, was sie antreibt. Als Immigrant und Schüler wie die anderen auch war Tomas Tamosaitis Teil des Dialogs, den diese Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen in Gang zu bringen versuchten. Und als einer von ihnen hatte er einen ungewöhnlich nahen Zugang.

Tomas Tamosaitis hat in Litauen Musik und am European Film College in Dänemark und der Andrzej Wajda Master School in Polen Filmregie studiert und unter anderem auch ein Stipendium im Rahmen des europäischen Austauschprogramms für junge Künstler "Pépinières européennes pour jeunes artistes" erhalten. Seit 2002 macht er Dokumentar-, Spiel- und Kurzspielfilme, von denen viele auf internationalen Festivals gezeigt wurden.


Verfasserno me bré (700807) 22 Mai 11, 13:05
Kommentar
Karneval der Kulturen in Berlin
Strassenfest 10. Juni bis 13. Juni

Freitag 16–24 Uhr
Samstag/Sonntag 11–24 Uhr
Mo 11–19 Uhr
Blücherplatz, Tempelhofer Ufer, U-Bahn Hallesches Tor


Hören & Sehen, Essen & Trinken, Spielen & Tanzen - Eintritt frei

UNSCHÄTZBARES
Samstagnachmittag – zuerst hörst Du nur den treibenden Rhythmus, reckst den Kopf, verdrehst Dich, um zu erkunden, woher er kommen mag. Und dann siehst Du: Eine Gruppe von Trommlern bahnt sich den Weg durch die Menge. Warum? Wohin? Wer ihr folgt, versteht, was es mit dem Spektakel auf sich hat: Die drei schönsten, originellsten Stände auf dem Straßenfest werden prämiert. Ca. 350 Stände gibt es. Die Wohlgerüche von Gewürzen und Speisen, die Kostbarkeiten und Schnickschnacks, die an ihnen feilgeboten werden, sind hingegen nicht zu zählen. Und hinter jeder Ecke finden sich neue Über-raschungen von Zählbarem und Unerzählbarem:

4 Bühnen bieten die Verschmelzung unendlicher Klänge zum Sound von Berlin und Musik aller Kontinente.
– 1 ‚Rasen in Aktion‘ mit eintausendundeiner Märchenwelt, Mitmach-Aktionen und Kreativem zum Ausprobieren, für Kinder und alle, die sich noch wie eins freuen können.
– 1 ‚Grüner Bereich‘ mit dem unschätzbaren Engagement von Vereinen, Initiativen und Unternehmen, die ihr nachhaltiges Arbeiten präsentieren.

Latinauta
Waterlooufer/Ecke Zossener Straße

» Programmübersicht Latinauta
Die Bühne Latinauta ist der Treffpunkt für die Fans lateinamerikanischer Musik und für alle, die gerne in netter Gesellschaft das Tanzbein schwingen: Samba, Salsa, CumbiaBeats, LatinRock und MestizoMusik aus den Metropolen Europas und Lateinamerikas – de todo y mucho!

Freitag, 10.6.
17.00 AJA Brasilianische Pop-Musik, Samba, Fôrro
18.45 Songó LatinRock-Fusion
20.30 La Mula Santa Pachanga Latina

Samstag, 11.6.
12.00 Sadunga Mexikanische Folkloretänze
13.00 Locomotiva do Frevo Tänze aus dem Nordosten Brasiliens
14.15 Marafoxe Nação Nago Maracatu, Afrobeat, Rural, Coco, Ciranda, Ijexa
15.15 Palo Santo MestizoCumbia-Groove
16.45 Tierra Firme Venezolanischer Neo-Folk aus Castellón
18.15 Rumba Aché Afrokubanische Fokloremusik; Rumba, Conga, Palo, Abakuá
20.00 Madre Fucking Patrias Argentinische ElektroFolk
21.45 Kumar Afrokubanische Urban Beats

Sonntag, 12.6.
12.00 Kuaukali Anahuac-Berlín Aztekischer & Prähispanischer Tanz
13.00 Oloyé ForroRock
14.15 La Neta LatinRock
16.00 Waduh HipHop, Funk, Reggae mit lateinamerikanischen Rhythmen
17.45 DLC Südsound Salsa aus Berlin
19.30 Wagner Pá Brasilianische Mestizo-Musik aus Barcelona
21.30 Sudaca Power LatinRock

Montag, 13.6.
12.00 Rainhas do Norte Brasilianische Frauen-Power
13.15 NRG Vibes Latin, Reggaeton, Reggae, Cumbia
15.00 Conexión Son und Bolero im Wechsel mit Salsa und Cha Cha Cha
16.30 Doctor Krapula LatinSka direkt aus Kolumbien


Bazaár Berlin
» Programmübersicht Bazaár Berlin
Augen und Ohren auf beim musikalischen Stöbern auf dem Bazaár Oriental! Auf diesem orientalischen Markt finden sich keineswegs nur Klänge zwischen Orient und Okzident. Er ist Magnet für alle, die ihre unterschiedlichen muskalischen Wurzeln und Erfahrungen einbringen, Töne und Sprachen mixen und zu Scharnieren werden lassen, die Welten verbinden. Türkpop, Dönerrock und Afro-Rai werden ebenso angepriesen wie seltene klangliche Gewürzmischungen aller Kontinente.

Eurasia
» Programmübersicht Eurasia
Eurasia lädt zum Tanzen! Balkanbrass, Swing, Flamenco, Blasmusik und Trommler mit ungewöhnlichen Instrumenten bieten für's Auge und für's Ohr Genuss vom Feinsten. Klassische Ragas aus Indien und traditionelle Tänze aus Vietnam schlagen den Bogen in die asiatische Welt und zeigen ihre reichen kulturellen Wurzeln.

Farafina

» Programmübersicht Farafina
Afrika ist musikalisch reich. Die Einflüsse afrikanischer Musik in Lateinamerika, den USA und Europa waren und sind prägend für wegweisende musikalische Entwicklungen. Die Farafina-Bühne präsentiert u.a. Highlife aus Ghana, Mbalax aus dem Senegal, eine Marimbaband und einen Gospelchor – afrikanisch verwurzelt und zuhause in Berlin!

http://www.karnevalderkulturen.de/de/english....


#1VerfasserrossCH (485819) 22 Mai 11, 23:51
Kommentar
Comicfestival in München :
http://www.comicfestival-muenchen.de/
Un, dos, tres, der Countdown läuft: Comicgastland Spanien beim Comicfestival 2011
Für die Comicwelt in Deutschland ist Fronleichnam wie Weihnachten und Ostern zusammen. Alle Jahre wieder zieht es an diesem Termin Fans, Zeichner und Verlage abwechselnd zum Comic Salon nach Erlangen oder zum Comicfestival nach München. Vom 23.06. - 26.06.2011 ist wieder das Münchner Comicfestival an der Reihe.
...
Ein zentrales Thema beim Comicfestival 2011 wird das Comicgastland Spanien sein, wo wir die spanische Comicszene mit Ausstellungen, Filmvorführungen und Künstlergesprächen vorstellen. Dafür geben sich die spanischen Comicgroßmeister Miguelanxo Prado (Der tägliche Wahn uvm. ) und Juanjo Guarnido (Blacksad) persönlich die Ehre, weitere Künstler werden noch folgen. Wir sind besonders stolz darauf, Herrn Guarnido 2011 erstmals auf einer Comicveranstaltung in Deutschland begrüßen zu dürfen.
...

http://www.comicfestival-muenchen.de/
Un, dos, tres, la cuenta atrás: España, país invitado al Festival de Cómic 2011
Para el mundo del cómic en Alemania, Pentecostés viene a ser algo así como las Navidades y la Pascua juntas. Cada año, en esas fechas, aficionados, dibujantes y editores acuden alternativamente al Salón del Cómic de Erlangen o al Festival de Cómic de Múnich. En 2011, del 23 al 26 de junio vuelve a ser el turno del Festival de Múnich.
...
Protagonista especial del Festival de Cómic 2011 será el País Invitado España. Presentaremos un panorama del cómic español con exposiciones, proyecciones y charlas con los artistas. Los grandes maestros Miguelanxo Prado (Quotidianía delirante) y Juanjo Guarnido (Blacksad) nos honrarán con su presencia, entre otros artistas. Nos sentimos especialmente orgullosos de poder contar, por vez primera en Alemania en una actividad en torno al cómic, con Juanjo Guarnido.
...
#2Verfasserno me bré (700807) 23 Mai 11, 08:58
Kommentar
Manu Chau in DE
Berlin 28.06.11 - Columbiahalle

#3VerfasserCa3Ro (585296) 25 Mai 11, 15:40
Kommentar
Oscar D´León auf Europa-Tour (DE, ES, A u.a.)
http://www.oscardeleon.de/termine/

P.S: Ich meinte natürlich Manu Chao
#4VerfasserCa3Ro (585296) 25 Mai 11, 16:04
Kommentar
Morgen Abend : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,week...
21:55
Verliebt im Supermarkt

Keine Wiederholungen
(Spanien, 2008, 87mn)
ARTE F
Regie: Carles Pastor
Kamera: Carlos Lausín
Musik: Enric Murillo
Schnitt: Otato
Darsteller: Cristina Perales, Cristina Plazas, Empar Ferrer, Jaime Pujol, Jordi Vilches, Maria Almudéver, Roger Casamajor, Álvaro Báguena, Ángel Pavlovsky
Autor: Carmen Fernández Villalba, Elena Piquer
Produktion: Diagonal Televisió, SA, Gaia Audiovisuals, TV ON, Televisió de Catalunya, SA, Televisión Autonómica Valenciana SA
Produzent: Teresa Enrich
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Der frohgemute Jobsuchende und Opernfan Pepe macht ausgerechnet im Madrider Supermarkt mit einer Schönen Bekanntschaft, für die er alles geben würde. Damit aus dem Rendezvous eine Eroberung wird, ist er bereit, sogar mit seinem Freund Evaristo in den Clinch zu gehen ...
Die zwei unzertrennlichen Freunde Pepe und Victor verlieben sich beide in die schöne Patricia. Der arbeitslose Opernfan lässt keine Chance aus, um an den gesellschaftlichen Events teilzunehmen. Jede Nacht arbeitet Victor als Sänger und Transvestit in einem Nachtclub. Sein Hausnachbar, der gealterte Homosexuelle Evaristo, behält Victors Geheimnis für sich, denn dessen konventionelle Mutter hat nur einen Wunsch: eine zukünftige Frau für ihn zu finden.
Die Karrierefrau Bibiana wird von dem starken Kinderwunsch ihres Mannes bedrängt und zur Wahl zwischen ihrer Karriere und Mutterschaft gestellt. Die treue Ehefrau Sandra misstraut ihrem Ehemann, einem gut aussehenden Schönheitschirurgen, der ständig von schönen Frauen umgeben ist. Gleichzeitig muss sie selbst auf der Hut sein, um nicht dem Charme ihrer Jugendschwärmerei zu verfallen. Er ist ein gefeierter Maler, der wegen seiner neuen Ausstellung in die Stadt gekommen ist.
In einem Wirbel von Überraschungen und Verwechslungen, Wandlungen hochfliegenden Hoffnungen und zerplatzenden Schwindeleien befindet sich jeder von ihnen an seinem eigenen Wendepunkt. Werden sich die Träume und Hoffnungen erfüllen? Wird jeder sein Lebensglück finden? Und wer gewinnt letztendlich die Karibikreise bei dem Katzendosenfutter-Gewinnspiel im Supermarkt?
Carles Pastors Film "Verliebt im Supermarkt" erhielt den Fernsehpreis des Festivals von Valence und wurde als der beste spanische Fernsehfilm beim Festival de Luchon 2010 ausgezeichnet.
#5Verfasserno me bré (700807) 27 Mai 11, 12:00
Kommentar
Messe/Feria :

La literatura alemana en la Feria del Libro de Madrid.
La 70 edición de la Feria del Libro de Madrid se celebrará del 27 de mayo al 12 de junio en el Paseo de Coches de los Jardines del Buen Retiro.
http://www.ferialibromadrid.com/ficha_avanzad...
La Feria del Libro de Madrid es una actividad organizada por la Asociación de Empresarios del Comercio del Libro de Madrid (Gremio de Libreros de Madrid), la Asociación de Editores de Madrid y la Federación de Asociaciones Nacionales de Distribuidores de Editores (FANDE). Un encuentro con el escritor y filósofo alemán Rüdiger Safranski será el acto que inaugure las actividades culturales de esta edición el viernes 27 de mayo. ¡AleManía en la Feria del Libro! es el lema del programa de encuentros organizados por el Goethe-Institut Madrid, la Embajada de la República Federal de Alemania y la Feria del Libro de Madrid. Entre los autores alemanes que acudirán a la Feria se encuentran Clemens Meyer, Volker Braun, Kathrin Schmidt, David Safier, Christian Schünemann, Volker Kutscher y Hans Magnus Enzensberger.

http://www.goethe.de/ins/es/mad/ver/de7444555v.htm
ALEMANÍA!
Deutschland ist Gastland auf der Madrider Buchmesse
Buchmesse
27.05.2011-12.06.2011
Madrid - Retiro-Park
Eintritt frei
+34 91 3913958
ballester@madrid.goethe.org
AleManía – auf der Buchmesse in Madrid! Neue deutsche Literatur hat viel zu bieten, und die Buchmesse in Madrid ist der perfekte Ort um sie (wieder) zu entdecken. Eine einzigartige Gelegenheit, eine lebendige, engagierte und offene Literatur hautnah und fern von Klischees zu erleben.
Der Philosoph Rüdiger Safranski eröffnet das Programm der Buchmesse am 27. Mai. Im Laufe der folgenden zwei Wochen können Sie jeden Tag einen anderen deutschen Autor kennen lernen. Einen abschließenden Höhepunkt bildet die Veranstaltung mit Hans Magnus Enzensberger am 11. Juni und ein Poetry-Slam am 12. Juni.
Die Autorenbegegnungen finden meist im Pavillon „Fundación Círculo de Lectores“ statt.
Hier finden Sie Informationen über die deutschen Autoren, die die Feria besuchen.
Hier können Sie sich das Programm unserer Aktivitäten herunterladen:
Download SymbolDeutschland Gastland Feria del Libro 2011 (PDF, 382 KB)


... weitere Infos in den jeweiligen Links ...
#6Verfasserno me bré (700807) 27 Mai 11, 19:01
Kommentar
Morgen Nacht, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=3,dayP...
00:15
Mexiko - Neue Literaturlandschaften

Wiederholungen:
11.06.2011 um 05:00
Mexiko - Neue Literaturlandschaften
(Frankreich, 2009, 57mn)
ARTE F
Regie: Carmen Castillo
Stereo 16:9 (Breitbildformat)
Mexiko war 2009 Gastland auf der Pariser Buchmesse. ARTE hat sich deshalb auf die Spuren der großen Klassiker begeben - wie Carols Fuentes oder Fernando del Paso - und der jungen Schriftsteller insbesondere aus dem Norden des Landes, an der Grenze zwischen Wüste, Drogenhandel und Migration.

Mexiko war 2009 Gastland der Pariser Buchmesse. Die Dokumentation gibt einen Einblick in höchst lesenswerte Klassiker, aber auch in verschiedene Tendenzen der zeitgenössischen mexikanischen Literatur. Sie versucht dabei nicht nur, die Fülle und Lebendigkeit der modernen mexikanischen Literatur einzufangen, sondern auch darzulegen, worin der besondere mexikanische Weg bei der Auseinandersetzung mit universell gültigen Fragestellungen unserer Zeit besteht.
Ob in Novellen, Mosaikromanen, Krimis oder historischen Romanen - die Literatur des Landes drängt danach, die schwindelerregenden Änderungen des Lebensrhythmus, der Landschaft, der Normen und Formen von Liebe und Verlangen, der Identität und Erinnerung, der Entwurzelung und Zugehörigkeit zu begreifen.
In Europa bekannte und bereits mehrfach übersetzte Autoren kommen genauso zu Wort, wie junge Nachwuchsautoren. Einen besonderen Platz nehmen die Schriftsteller aus dem Norden ein. Sie bilden die virulenteste und fruchtbarste Strömung der modernen mexikanischen Literatur, denn sie erleben und interpretieren das Chaos an der Grenze zu den USA, das Gewalt aber auch ständig neue Stoffe hervorbringt.
Die Sendung basiert auf Gesprächen mit verschiedenen mexikanischen Autoren:
Carlos Fuentes erzählt von den Revolutionsromanen der 60er Jahre, dem kolonialen und indigenen Erbe und der vielfältigen neuen Literatur, die die Realität im Norden des Landes wiedergibt. Ein Vertreter dieser Strömung ist Eduardo Antonio Parra, der sich mit dem Leben an der mexikanisch-amerikanischen Grenze auseinandersetzt, das von Schmuggel, illegaler Migration und dem amerikanischen Traum geprägt ist. Die Präsenz der tödlichen Gewalt, die schnell zur alltäglichen Banalität wird, beschreibt Cristina Rivera Garza.
Élmer Mendoza schreibt witzige Krimis, die sich gleichzeitig mit dem Drogenhandel auseinandersetzen und Fernando del Paso diskutiert die Rolle der Geschichte und der nationalen Identität in der mexikanischen Literatur. Die Dokumentation endet mit der Rezitation mexikanischer Poesie in mehreren Sprachen.

Carlos Fuentes, geboren 1928 in Panama-Stadt, ist einer der wichtigsten lateinamerikanischen Schriftsteller. Der Weltenbürger trug wesentlich zur Bekanntmachung mexikanischer Literatur in Europa und Nordamerika bei.
1949 wurde Élmer Mendoza in Culiacán geboren. Er ist Dramatiker, schreibt Kurzgeschichten und in jüngster Zeit auch Romane.
Die Soziologin und Autorin Cristina Rivera Garza wurde 1964 in Matamoros geboren und lehrt an US-amerikanischen und mexikanischen Universitäten.
Eduardo Antonio Parra, 1965 in León geboren, ist Schriftsteller und Essayist und schreibt für verschiedene mexikanische Zeitschriften.
#7Verfasserno me bré (700807) 29 Mai 11, 21:37
Kommentar
3sat, Samstag, 11. Juni 2011
20.15 Uhr

Evita
Die Lebensgeschichte von Eva Duarte, der späteren Frau des argentinischen Präsidenten Perón, die sich als Radiosängerin und Schauspielerin durch zahlreiche Affären bis in die Staatsspitze hocharbeitet. Durch ihr Charisma und ihr Eintreten für die einfachen Menschen steigt sie zur Volksheldin auf. Als durchkomponiertes Musical konzipiert, vertraut die Verfilmung ganz der populären Bühnenversion von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice und setzt dabei auf den Star-Appeal des Paares Madonna/Antonio Banderas.
http://www.3sat.de/page/?source=/film/woche/1...
#8VerfasserCARIOCA (324416) 30 Mai 11, 19:45
Kommentar
Kunst auf der Strasse: http://www.luzinterruptus.com/

Luzinterruptus: Luzinterruptus is a anonymous art collective. We carry out urban installations in public spaces and use light as raw material and the night as our canvas.

The three members of the team come from different backgrounds such as art, lighting and photography and we want to apply our creativity in a common action , leaving lights on in protest, so that other people turn them off.

Our name has a lot to do with our work method. “Luzinterruptus” is a work of Latin origin which means interrupted light: What happens to our lamps shortly after they have been left on the streets.

luz interruptus - light art
Luz Interruptus – Light Artists

uac: Light art is, like tape art, a quite new part of the urban art movement. Why did you choose this extraordinary way of recreating the city? What’s the difference to other street art forms?

Luzinterruptus: Light is the material we are most familiar with and inspires us. It provides a great visual impact and allows us to make installations –in some cases of a small size, in other larger ones- and avoid spoiling urban furniture and also leave room for other artist on the streets or the users of those public spaces, which is in short supply in big cities.

uac: Your street artworks seem to be always complex and often more an intervention than art in its classical sense – I remember the luminous traffic cones, sticking on a wall or the decorated urban lamp posts. What’s your intention and what’s the message of your artworks?

Luzinterruptus: The idea behind our work is very simple: attract attention through light in public places so that they can be understood by the people who pass by at that very momento, without the need for instructions.

We intend to convey the message about how we worry about the fast worsening which is affecting public spaces in big cities like Madrid.

Sometimes we approach problems we encounter in our daily wanderings that being obvious are often overlooked. In other occasions, our aim is only to embellish or make known places which look especial or things to which we consider to have an extremely high artistic value, despite the fact that they have been left by chance on the streets by strangers with no aesthetic will.

luzinterruptus - light art
“An Almost ephemeral Autumn” – Light Art Intervention

uac: You are reckoned as light art pioneers in Europe. How much does your art affect/influence your everyday life and are there any role models or artists who inspired you?

Luzinterruptus: We are not light art pioneers, as light has been a material used for many years by great artists. In addition to these artists’ well-structured message, they use new technologies that we do not.

What makes our work different is that we do it on the streets, in a clandestine and spontaneous way, most times without sponsors and using what we find in the streets and we always leave the installation so that pedestrians interact with it as they like.

We consider ourselves urban artists and try to follow the rules that apply on the streets. We make an effort to use simple material that we find in them, to recycle and we try not to invasive as the space is concerned.

We also appreciate mainly artists who work in the public domain and consider their work essential for urban development and the diffusion of contemporary art among citizens on their own initiative and at no cost.

So our daily life influences our work and vice versa, because it is our daily walk-abouts where we find inspiration for all we do.

Caged Memories - Luzinterruptus
“Caged Memories” – Light Art Installation

uac: Unfortunately, I can’t imagine how long it needs to plan those complex artworks like yours, which combine the aggressivity of urban interventions and finesse of technical installations. How long do you need to elaborate your next action and how much money did you spend for LEDs and other light art equipment in the last year?

Luzinterruptus: We normally go out to make our installations in the streets once a week, we need to fight our daily routines. It gives us as well the chance of meeting interesting people during the
installations and inviting friends and other artists to help us, in spite of the late hours we start.

We plan the projects weeks in advance and we rethink more than one installation at the same time, although there are days when we see something that inspires us and we act on it immediately and improvise.

The moment to set up the installation varies greatly – from an hour for simple stuff we find in the street to the whole night. On occasions we have had to dismantle everything and start again the next day owing to the day-break and there being already too much light before the installation has been completed.

Although we make an effort to use the least costly and valuable material for the installations and recycling it from the street, lighting material is not at all cheap and this prevents us from making larger installations. This is why we like to go to festivals with a fixed budget which allows us to develop works on bigger scales and which also provides funding for further night installations…

The cost of the material last year was about 12,000€, not counting productions for festivals.

luzinterruptus urban light art
Luzinterruptus – “We are not light art pioneers”

uac: When I read your blog-posts, I got the information that you will be part of the “Contemplating the Void” exhibition at Guggenheim in New York this February. What do we have to expect from you to see there and when will you come to Berlin?

Luzinterruptus: The Guggenheim in New York asked us for a project – a drawing of an installation with light -, which we would like to be shown in the atrium of this famous building.

We thought of anonymous people who inhabit museums at night and how these venues for art are used. We fancied the guards, the cleaning staff, maintenance personnel, art restorers, curators, setting-up workers… all wearing white and luminous clothes in the atrium, turning it into a shared patio in Naples style, full of life, where everybody can see their washed clothes hanging, and enabling social intercourse.

Berlin is a city we know and continues to inspire us. Its intimate urban lighting generates mysterious nocturnal shadows and really moves us. So do Berlin’s streets in Autumn, when they are full of yellowing leaves that fill the ground and creak as we tread on them. They inspired our installation “An Almost ephemeral Autumn” in Madrid. We had to look around a lot as in Madrid leaves are brushed from the streets as soon as they fall from the trees.

For time being we haven’t been asked to set up anything in Berlin but any excuse will be good to travel there and put up our lights throughout the city.

uac: The second thing I’ve learned on your blog was, that you did always a great plenty of different artworks. What work of you is the most successful (in your eyes)? Which work caused the most reactions?

Luzinterruptus: One of our favourite work is “A lot of Policeman for so few people…”. 


We have achieved what sums up what we would like the essence of our work always to be: minimum resource use, maximum efficiency…

As regards people’s reactions to “A Cloud of bags visit The Prado”, “The wind brought us the Crisis” or “Public toilets”…,
they have been the installations which have been most admired and appreciated.

uac: Thank you very much the nice contact and the great answers! I hope that the fans of your light artworks are now able to see the people behind these wonderful and mostly impressing urban interventions. I wish you good luck for your exhibition in New York – maybe we’ll meet each other at some time or another in Berlin!

#9VerfasserrossCH (485819) 01 Jun 11, 19:04
Kommentar

Cumbia y rocanroll !

CHICO TRUJILLO EUROepAn TOUR

09/06/11 – PARIS (FR) Le Divan du Monde - with Callefaccion
10/06/11 – FRESNES (FR) Prison de Fresnes
18/06/11 – LA ROCHE POSAY (FR) Festival Bailatino
21/06/11 – BERLIN (DE) Leeve Club
22/06/11 – OSLO (NO) Pachamama Peace Festival
25/06/11 – AUDINCOURT (FR) Festival Rencontres et racines
26/06/11 – AUXERRE (FR) Festival Nuits Métisses
29/06/11 – BARCELONA (ES) Sala Apolo - Mundo Canibal
30/06/11 – MADRID (ES) Sala Caracol
02/07/11 – STOCKHOLM (SE) SELAM Festival
06/07/11 – MIRIBEL (FR) Festival Swing sous les Etoiles
08/07/11 – NOVI SAD (CS) Exit Festival
10/07/11 – VLISSINGEN (NL) Onderstroom festival
12/07/11 – MONS (BE) Festival au Carré
14/07/11 – ARLES (FR) Les Suds à Arles
15/07/11 – VILANOVA LA GERTRU (ES) FIMPT
21/07/11 – AGUEDA (PT) FESTIM
22/07/11 – ALBERGARIA-A-VELHA (PT) FESTIM
23/07/11 – PORTO (PT) Ollin Kan Festival @ Casa da Musica
30/07/11 – VLAARDINGEN (NL) Zomerterras

y muchas otras anunciadas muy pronto
et plein d'autres très bientôt
and much more soon
#10VerfasserrossCH (485819) 03 Jun 11, 21:52
Kommentar
TV, heute Nacht, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=3,dayP...
03:20
Die Frau ohne Kopf

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Die Frau ohne Kopf
(Argentinien, Frankreich, Spanien, 2007, 86mn)
ARTE F
Regie: Lucrecia Martel
Kamera: Bárbara Alvarez
Musik: Christophe Bourreau
Schnitt: Miguel Schverdfinger
Darsteller: Claudia Cantero (Josefina), César Bordón (Marcos), Daniel Genoud (Juan Manuel), Guillermo Arengo (Marcelo), Inés Efron (Candita), Maria Vaner (Tia Lala), María Onetto (Verónica)
Autor: Lucrecia Martel
Produktion: ARTE France Cinéma, Aquafilms, El Deseo, Slot Machine
Produzent: Agustín Almodóvar, Cesare Petrillo, Enrique Pineyro, Esther García, Marianne Slot, Pédro Almodóvar, Slot Machine, Tilde Corsi, Verónica Cura, Vieri Razini
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
In einem Moment der Unachtsamkeit überfährt Véronica etwas mit ihrem Auto. Ohne weiter nachzusehen, was es war, fährt sie nach Hause. Die nächsten Tage wirkt sie abwesend und fremd. Schließlich gesteht sie ihrem Mann, dass sie glaubt, jemanden überfahren zu haben. Gemeinsam begeben sich die beiden an den Unfallort, wo sie aber nur den Kadaver eines Hundes entdecken. Gerade als die schlimme Episode in Véronicas Leben vorbei zu sein scheint und das Leben wieder seinen Lauf nimmt, wird eine Leiche gefunden ...
Véronica fährt auf einer Straße durch den argentinischen Norden. In einem Moment der Unachtsamkeit überfährt sie etwas; sie begeht Fahrerflucht. Nach dem "Unfall" fällt es ihr schwer, Gefühle zu erkennen, die sie an Menschen und Dinge binden. Sie treibt durch ihr Leben, das ihr fremd vorkommt. Schließlich erzählt sie ihrem Mann, dass sie glaubt, jemanden überfahren zu haben. Gemeinsam begeben sich die beiden an den Unfallort, wo sie jedoch nur den Kadaver eines Hundes finden.
Mit diesem erleichternden Wissen nimmt das Leben wieder seinen normalen Lauf. Die schlimme Zeit in Véronicas Leben scheint vorbei zu sein. Doch dann macht die Feuerwehr eine grausame Entdeckung, die wiederum alles auf den Kopf stellt ...

Die Regisseurin Lucrecia Martel wurde 1966 in Salta im Norden Argentiniens geboren. Sie studierte Kommunikationsdesign in Buenos Aires und besuchte auch einen Zeichentrickkurs an der Nationalen Filmschule für Experiment und Regie ("E.N.E.R.C."). Ende der 80er Jahre begann sie, erste Kurzfilme zu machen. Nach Animationen wie "56, El" (1988) und "Piso 24" (1989) sowie dem Kurzfilm "Besos rojos" (1991) widmete sie sich der Regie der Dokumentarserie "D.N.I." (1995), die sie auch selbst produzierte. Mit "Rey muerto", einem Kurzfilm über Rache und Gewalt im nordwestlichen Argentinien, wurde sie 1995 international bekannt.
Ihr erster Spielfilm "La Ciénaga - Morast", für den sie auch das Drehbuch schrieb, entstand 2001 und wurde als Reflexion über die erstarrte argentinische Gesellschaft zum desillusionierenden Zeitpunkt der Wirtschaftskrise gelesen. Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2001 und wurde mit dem Alfred-Bauer-Preis für das beste Erstlingswerk prämiert. Lucrecia Martels zweiter Spielfilm "Das heilige Mädchen" ("La niña santa", 2004) wurde von Pedro Almodóvar produziert und von ARTE France Cinéma koproduziert. Er lief 2004 in Cannes im Rennen um die Goldene Palme. Kein kollektives, sondern ein individuelles Psychogramm über ein Mädchen zwischen religiöser und sexueller Erweckung. Auch "Die Frau ohne Kopf" lief vier Jahre später im offiziellen Wettbewerb von Cannes. Wie die Vorgänger handelt auch dieser Martel-Film von dem Übergang des Realen in etwas komplett Halluzinatorisches; es ist das Leitmotiv ihres Filmschaffens, welches sie - einer Obsession gleich - verfolgt. Das Politische ist auch hier wieder verpackt in eine Kritik am Bürgertum, welches nicht sehen will ...

TV, morgen Nacht, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=4,dayP...
03:05
Mein Leben mit Carlos

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Mein Leben mit Carlos
(Deutschland, 2008, 76mn)
ZDF
Regie: Germán Berger-Hertz
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Im Oktober 1973 wurde der Chilene Carlos Berger Guralnik mit anderen Mitgliedern der politischen Opposition von der Todeskarawane des späteren Diktators Pinochet ermordet. Mittels einer visuell sehr eindringlichen Bildsprache zeigt der Dokumentarfilm von Germán Berger-Hertz, dem Sohn des Getöteten, wie sich in seiner Heimat ganze Familienstrukturen verändert haben und ein Tabu jahrzehntelang aufrechterhalten wurde. Die grausame Geschichte eines Landes wird entlang einer mitreißenden, persönlichen Spurensuche erfahrbar und verdichtet sich durch exklusive private Archivbilder aus der Pinochet-Ära.
Carlos Berger Guralnik wurde am 19. Oktober 1973 mit 70 anderen politischen Oppositionellen von der "caravana de la muerte", der Todeskarawane des chilenischen General Pinochet, in der Atacamawüste ermordet. Der Filmemacher Germán Berger-Hertz, einziger Sohn von Carlos, bricht in seinem Dokumentarfilm "Mein Leben mit Carlos" ein jahrzehntelanges Schweigen und begibt sich auf eine dramatische Spurensuche. Er trifft sich mit den ins Exil geflüchteten Familienangehörigen an vielen Orten der Welt, um sich dem Schmerz und dem Verlust zu stellen. Die zutiefst menschlichen Beweggründe der Protagonisten, ihre individuellen Lebensentscheidungen mit der Vergangenheit umzugehen, bezeugen auf sehr bewegende Weise ein in Vergessenheit geratenes Kapitel der chilenischen Geschichte.
Carmen Hertz, die Mutter des Filmemachers Germán Berger-Hertz, spielte eine tragende Rolle in der Anklage gegen Pinochet im Fall der Todeskarawane, der Anklage gegen eine Politik, die versuchte, das Leben kritischer Personen total auszulöschen - ihre Spuren und ihre Körper. Somit ist der filmische Versuch, das Leben eines Einzelnen zu rekonstruieren, gleichzeitig der Versuch, auch einen Teil der chilenischen Geschichte zu rekonstruieren. "Mein Leben mit Carlos" versteht sich als Film gegen das "Verbrechen der permanenten Hinrichtung", wie es im juristischen Sprachgebrauch heißt.
Bis heute gibt es keine abschließende Klärung der Ereignisse, der Leichnam von Carlos Berger Guarlnik ist bis heute verschwunden. So droht das Vergessen als wahrer Triumph der Gewalt. Die Geschichte der Familie Berger - ihr lebenslanger Versuch, eine Tragödie zu überwinden - spiegelt das Schicksal eines ganzen Landes wider.
Die große Stärke des Dokumentarfilms liegt darin, politisch immer wieder behandelte Themen wie die Pinochet-Diktatur von 1973 bis 1989 neu zu betrachten und in Form eines filmischen Briefes widersprüchliche Verhaltensweisen von Betroffenen nachvollziehbar zu machen.


TV, Donnerstag Nachmittag, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=6,dayP...
16:55
Essen wie Gott in Peru

Wiederholungen:
16.06.2011 um 09:15
Essen wie Gott in Peru
(Deutschland, 2008, 43mn)
HR
Regie: Diana Seiler
Stereo 16:9 (Breitbildformat)
Die Küche des Andenstaates Peru gehört inzwischen zu den kulinarischen Höhepunkten des südamerikanischen Kontinents. Die Dokumentation forscht nach den Gründen für die wachsende Beliebtheit der peruanischen Spezialitäten. Außerdem begleitet sie "Astrid y Gastón", die Besitzer einer nach ihnen benannten Edelrestaurant-Kette, die eine Expansion nach Europa wagen.
Unauffällig, ja fast heimlich hat sich Lima zur kulinarischen Hauptstadt Lateinamerikas entwickelt. 30 Prozent der Touristen, die Peru wegen der Inka-Ruinen von Machu Picchu besuchen, erkunden anschließend noch ein paar Tage die Restaurants der Hauptstadt, die sich zu wahren Tempeln einer ungewöhnlich schmackhaften und vielseitigen Küche entwickelt haben. Längst sind die peruanischen Gerichte in ganz Lateinamerika berühmt. Zeit also für die Expansion nach Europa.
"Astrid y Gastón", deutsch-peruanische Chefs der nach ihnen benannten Edelrestaurant-Kette, haben im Jahr 2007 in Madrid die erste Cevichería eröffnet, ein peruanisches Fischrestaurant. Wie die Italiener mit der Pizza, die US-Amerikaner mit Hamburgern und die Japaner mit Sushi wollen sie jetzt mit peruanischen Spezialitäten die Welt erobern.
Doch was ist das Geheimnis der peruanischen Küche? Sind es die 3.000 Kartoffelsorten, die in dem Land wachsen? Ist es der Aji, eine scharfe Pfeffersauce, von der die Gastronomin und Soziologin Isabel Alvarez meint, sie sei "Sinnbild einer sadomasochistischen Volksseele, eine Droge, die berauscht und sogleich bestraft"? Sind es die Anticuchos, am Spieß gebratene Rinderherzen, die man abends an Straßenständen kaufen kann? Die Dokumentation präsentiert die kulinarischen Geheimnisse westlich des Machu Picchu.


#11Verfasserno me bré (700807) 06 Jun 11, 20:58
Kommentar
Der Sohn der Braut
Leichtfüßig inszenierte Tragikomödie
Donnerstag, 9. Juni 2011, 22.25 Uhr auf 3sat
Die einzige wirklich enge Beziehung, die der geschiedene, neurotische Workaholic Rafael führt, ist die zu seinem ständig klingelnden Handy. Als der permanente Stress in seinem italienischen Restaurant überhand nimmt und familiär alles drunter und drüber geht, erleidet Rafael einen Herzinfarkt und sieht sich gezwungen, sein Leben grundlegend zu ändern. - Leichtfüßig inszenierte argentinische Tragikomödie.


Das Leben des Workaholics Rafael Belvedere (Ricardo Darín) ist seit jeher ein einziger Stress, doch momentan steht der 42-Jährige vor einem Berg von Problemen, die er nicht wie bisher durch das Anschauen seiner Lieblingsfernsehserie "Zorro" verdrängen kann: Das italienische Restaurant, in dem nichts ohne ihn läuft und das er von seinem Vater Nino (Héctor Alterio) übernommen hat, steckt dauernd in Finanznöten. Permanent klingelt das Handy, und Rafael muss mit Bänkern, Lieferanten und Kunden feilschen.

Außerdem hat Rafael Ärger mit seiner geschiedenen Frau Sandra (Claudia Fontán), und seine kleine Tochter Vicky (Gimena Nóbile) leidet darunter, dass der Papa sich nie richtig Zeit für sie nimmt. Eine Pause legt Rafael nicht einmal für seine junge, überaus attraktive Geliebte Naty (Natalie Verbeke) ein, die er stattdessen so beharrlich auf Distanz hält, dass sie allmählich genug von ihm hat. Das Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Juan Carlos (Eduardo Blanco) macht nicht nur Freude, denn Juan verliebt sich in Naty.

Midlife-Crisis auf argentinisch
Als dann noch Rafaels Vater die Schnapsidee hat, all sein Erspartes zu investieren, um nach 44 Ehejahren die kirchliche Trauung mit seiner Frau Norma (Norma Aleandro) nachzuholen - die an Alzheimer leidet und von all dem nichts mitbekommen würde - steht Rafael Kopf: Am selben Abend erleidet er vor dem Fernseher einen Herzinfarkt. Als er auf der Intensivstation aufwacht und registriert, dass er dem Tod noch einmal von der Schippe springen konnte, ist Rafael klar, dass er sein Leben grundlegend verändern muss. Und so erkennt der gestresste Mann, dass er das, was ihn am meisten nervt, am dringendsten braucht: eine Familie...

Midlife-Crisis auf argentinisch: Mit psychologischem Feingefühl und einem augenzwinkernden Humor, der manchmal an Ernst Lubitsch erinnert, porträtiert Regisseur Campanella ("Luna de Avellaneda", "Love Walked in") Menschen, die Alltag, Beziehungen, Wünsche, Macken und die Realität irgendwie in Einklang bringen müssen. Dabei bietet die bittersüße Komödie keine Patentlösung, sondern zeigt das Leben als ein immer währendes Improvisieren. "Der Sohn der Braut" erhielt eine Oscar-Nominierung für den besten ausländischen Film und zahlreiche Festival-Auszeichnungen.

Edit sagt:
Der Sohn der Braut / Tragikomoedie Argentinien Spanien 2001 115 min 3sat WIEDERHOLUNG 11.06.2011: 03:45 - 06:20 Tragikomoedie
#12VerfasserCARIOCA (324416) 09 Jun 11, 21:39
Kommentar

I Concurso de Intervenciones Artísticas en la Naturaleza de Asturias, Nartur 2011
Posted: Junio 8th, 2011 | Author: Cecile Ann

Los artistas Juanjo Palacios y Edu Comelles han sido los ganadores del I Concurso de Intervenciones Artísticas en la Naturaleza de Asturias, Nartur 2011. Su proyecto consistirá en crear un mapa sonoro que sirva como espacio de reflexión para los habitantes y turistas del concejo de Ibias. Se trata de una intervención de bajo impacto ambiental en el que se aúnan la vertiente, plástica y fonográfica.

Juanjo Palacios es artista sonoro y fonografista. Es miembro fundador del colectivo Xizidium y autor del blog La escucha atenta, dedicado a la fonografía, las grabaciones de campo y demás disciplinas relacionadas. Su trabajo se distingue por el uso de elementos digitales y sonidos grabados del mundo que nos rodea. Su primer proyecto en este campo fue Blezna-Arbole (alg-a, 2010), dedicado a los árboles autóctonos asturianos. Además de otras diversas publicaciones, Juanjo Palacios ha realizado y realiza proyectos como Mapa Sonoru, con el que pretende hacer un mapa de Asturias con sonidos geolocalizados. Actualmente está trabajando en varios proyectos, como LABsocial_Club, un proyecto de paseos y entrevistas con personas mayores, producido por LABoral Centro de Arte y Creación Industrial.

Edu Comelles es artista sonoro, centrado en la composición de sonido. Sus obras han sido publicadas por diversos netlabels. Es a su vez el coordinador del netlabel Audiotalalia, con múltiples publicaciones internacionales. Está a su vez inmerso en diferentes proyectos relacionados con el arte sonoro.


http://www.artesonoro.org/archives/8560
#13VerfasserrossCH (485819) 10 Jun 11, 21:05
Kommentar
Sendedaten
Sonntag, 26. Juni 2011, 20.15 Uhr auf 3sat

Sieger, Sagen, Sonnentempel
Die Neuentdeckung von Perus Vergangenheit
Tausende von Touristen fallen täglich über die Tempelfestung Machu Picchu, das Heiligtum der Inka, her. Dabei schaden sie der Anlage massiv. Warum konzentrieren sich die Besucher auf diese Ruinenstadt, wo es doch in ganz Peru einmalige Zeugnisse der Inkakultur gibt?

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/...
#14VerfasserCARIOCA (324416) 24 Jun 11, 19:18
Kommentar
Themen:
* Kunst & Kultur,
* Dokumentationen,
* Gesellschaft

Stichworte:
* Investoren,
* Stadt,

Kultur oder Kommerz? Der Kampf um die Stadt

Im Londoner Viertel "Hackney Wick" waren die Mieten früher bezahlbar, deshalb verschlug es über die Jahre Tausende von Künstlern hierher - bis London den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2012 erhielt. Jetzt fallen die Investoren ein und bauen riesige Anlagen für Olympia. Aus Protest hat Simon mit Hunderten von anderen Künstlern ein Festival organisiert. Trotzdem bleibt ihm nur die Hoffnung, dass er nicht zu denen gehört, die vertrieben werden.

In Hamburg war der Protest gegen geldgesteuerte Planungskultur erfolgreich. Im Sommer 2009 gründeten Künstler unter der Schirmherrschaft des Malers Daniel Richter die Bewegung "Recht auf Stadt" und besetzten das historische "Gängeviertel", um gegen den Verkauf an einen holländischen Investor zu protestieren. Der Hamburger Senat musste sich dem übermächtigen Druck beugen und das Gängeviertel vom Investor zurückkaufen.

In Paris, im ehemals jüdischen Viertel "Le Marais" hat "Jeudi Noir", eine Gruppe aus Künstlern und Studenten, ein leerstehendes Schloss besetzt. Mit spektakulären Aktionen kämpfen sie gegen Leerstand, überteuerte Mieten und gegen die herrschende Wohnungsnot. Seit den 60er Jahren boomt hier die Spekulation. Heute gehört das Viertel zu den teuersten Wohngegenden von Paris - mit Luxusboutiquen und großen Caféhausketten, die nichts mehr vom jüdischen Charme spüren lassen.

Innenstadtnahe Ateliers in Paris oder London sind kaum noch bezahlbar, deshalb zieht es viele Künstler nach Berlin. Für sie ist Berlin angesagt, denn das Leben hier ist günstig. Jedenfalls in Neukölln, einem sozialen Brennpunkt der Hauptstadt, in dem vor allem Migranten leben. Hier wirbt die Stadt sogar dafür, dass Künstler leerstehende Läden beziehen und das Viertel beleben. Müssen auch hier bald die Künstler weichen? Und wird Neukölln in zehn Jahren ähnlich yuppisiert sein wie Berlin Mitte? Die Dokumentation "Kultur oder Kommerz" zeigt Perspektiven, um die Stadt von morgen sozial gerechter zu gestalten.

(Deutschland, 2011, 52mn)

http://videos.arte.tv/de/videos/kultur_oder_k...


#15VerfasserrossCH (485819) 25 Jun 11, 23:35
Kommentar
Diesmal keine Kultur aus der Röhre, sondern an der frischen Luft: zum miterleben!

International Architecture Festival
BARCELONA 30 JUNE, 1, 2 AND 3 OF JULY - FREE ENTRY


El festival está ubicado en el centro de Barcelona, en el COAC, ARTS_SANTA_MONICA, DHUB Y ELISAVA y la calles del centro de la ciudad.
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arquitectura de los sentidos | debate | ELISAVA

participación confirmada de Joan Sabaté (SaAS)
Hector Ruiz-Velazquez (García-Ruíz arquitectos)
y Julian Escobar Uribe (ARQ fórum SLP arquitectura)

Moderador e introducción : Jordi Galiana (Gerente de Dornbracht España)

fecha : viernes 1 de julio a las 12h30
lugar : ELISAVA - la rambla 30-32 Barcelona
Plazas limitadas - le agradecemos confirme su asistencia por e-mail a showroom@dornbracht.es o teléfono al 93 272 39 10
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sostenibilidad vs. greenwasching | debate | COAC

Hemos sido abducidos por nuestra propia terminología?
El termino verde, en la actualidad sirve para una pintura, una silla, una camiseta y cualquier discurso que contenga la palabra GREEN. Good morning Mr. Green!

Es la sostenibilidad una palabra vacía por excesos de contenidos? Hay criterios comunes para todos sus variaciones?
Como entendemos las intervenciones verdes? Done encajamos la definición de GREEN?
Que papel tiene la comunicación? Que valor?
Y el sentido común?
Sostenibilidad es un enunciado que sirve para englobar todas las actuaciones actuales? Sostenibilidad tiene sinónimos? Antónimos?
Que no estamos contemplando en este termino? Quizás polución? Hay mas?

Modera : Mónica Tárrega Klein
Davidson Rafailidis
Stéphane Malka
Beatriz Ramo - STAR strategies +architecture
Nabito Architects

fecha : viernes 1 de julio de 20h a 22h
lugar : auditorio del COAC
aforo limitado a 250 personas
idioma : español e ingles


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Máquinas arquitectónicas heterodoxas | debate | COAC

Con la expresión máquinas arquitectónicas no nos referimos aquí a la máquina de habitar de Le Corbusier con su visión técnica y estética de la máquina. Nos referimos en su lugar al uso que Félix Guattari haría de la expresión [1], en el que el término máquina sustituiría al de estructura o sistema, para referirse a ensamblajes más complejos de componentes sociales, subjetivos, espaciales y técnicos que configurarían nuevos, otros, acontecimientos de lo real. Particularmente en el caso de la arquitectura y los habitares, nuevas ecologías técnicas, sociales y subjetivas. La hipótesis tras este título es que las máquinas hegemónicas de producción arquitectónica de la Modernidad y la posmodernidad acotan y predeterminan los resultados posibles – resultados que corresponden hoy a las ecologías metropolitanas del hípercapitalismo. Y que en consecuencia no es posible generar otros habitares y otras vida, si no es a través de la producción de nuevas máquinas arquitectónicas. En diferentes formas y grados, el trabajo de los participantes en esta mesa puede interpretarse como una investigación de otras máquinas heterodoxas posibles, que serían generadoras de otras ecologías técnicas, sociales y subjetivas.

[1] Félix Guattari, 1992, Chaosmose

Modera : José Perez de Lama
Raumlabor
Búro de Interenciones Públicas (BIP)
external reference
space&matter
Building Building

fecha : sabado 2 de julio de 18h a 20h
lugar : auditorio del COAC
aforo limitado a 250 personas
idioma : español e ingles
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Arquitectura social + redes globales | debate | COAC

Desde principio de siglo se ha tejido una red de colectivos de arquitectura implicada en la resolución de necesidades sociales. ¿Se puede plantear ya que esta red abierta, inconclusa y procesual ha acumulado no solo una paleta de soluciones locales sino protocolos de actuaciones para problemas globales?

Modera : Santi Ibarra
FARE studio
Zoohaus
Encore heureux + G. studio
la ciudad viva

fecha : sabado 2 de julio de 20h a 22h
lugar : auditorio del COAC
aforo limitado a 250 personas
idioma : español e ingles
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http://eme3.org/index.php?%2Fprogram-eme320%2...

#16VerfasserrossCH (485819) 26 Jun 11, 10:40
Kommentar
TV, morgen Nacht, ARD : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
Do, 30.06.11 | 00:50 Uhr
Nacht von Mittwoch (29.06.) auf Donnerstag (30.06.)
Öffne die Augen
(Abre los Ojos)

Spielfilm Spanien/Frankreich/Italien 1997
Personen:
César Eduardo Noriega
Sofía Penélope Cruz
Antonio Chete Lera
Pelayo Fele Martínez
Nuria Najwa Nimri
Serge Duvernois Gerard Barray
und andere

Musik: Alejandro Amenábar und Mariano Marin
Kamera: Hans Burmann
Buch: Alejandro Amenábar und Mateo Gil
Regie: Alejandro Amenábar
Laufzeit: 111 Min.
Der junge Playboy César lebt einen Alptraum: Kurz nachdem er sich in die hübsche Sofia verliebt hat, wird er bei einem Autounfall fürchterlich entstellt. Er verfällt in tiefe Depressionen, kann Realität und Traum kaum noch unterscheiden, sieht Menschen, die tot sein müssten - und wird eines Tages als Mörder verhaftet, obwohl er sich an die Tat beim besten Willen nicht erinnern kann. Mit Hilfe eines Psychiaters macht César schließlich eine schockierende Entdeckung.
„Öffne die Augen", ein fesselnder Psychothriller von Regisseur Alejandro Amenabár, zeigt Eduardo Noriega und Penélope Cruz in starken Rollen.
Eigentlich hatte der junge Madrider César (Eduardo Noriega) alles, was man sich nur wünschen kann: blendendes Aussehen, Charme, viel Geld, einen treuen Freund und an jedem Finger eine Geliebte. Jetzt aber sitzt er in einer Nervenklinik einem Psychologen (Chete Lera) gegenüber - denn César soll einen Mord verübt haben. Nur kann er sich nicht im Geringsten an die Tat erinnern. Auch trägt er eine Gesichtsmaske, weil er sich für entstellt hält. Obwohl der Psychologe ihm versichert, dass er völlig normal aussieht. Gemeinsam versuchen sie, Klarheit in Césars wirre Erinnerungen zu bringen: Auf der Party zu seinem 25. Geburtstag verliebte César sich zum ersten Mal in seinem Leben - in die attraktive Sofia (Penélope Cruz), eine Bekannte seines besten Freundes Pelayo (Fele Martínez). Am nächsten Morgen erwartet ihn Nuria (Najwa Nimri), sein vorheriger One-Night-Stand, auf der Straße. César steigt in ihren Wagen. Die eifersüchtige Nuria rast einen Abhang hinunter. Nur César überlebt den Unfall, trägt jedoch schwere Entstellungen im Gesicht davon. Von Depressionen geplagt, sucht er Kontakt zu Sofia, die sich jedoch vor seinen aggressiven Launen fürchtet. Umso überraschter ist César, als er eines Morgens erwacht und Sofia vor ihm steht, die ihm ihre Liebe offenbart. Am selben Tag eröffnen ihm seine Ärzte, dass sich sein altes Gesicht wiederherstellen lässt. Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Aber kurz nach der Operation häufen sich bizarre Vorfälle: Im Spiegel erblickt César plötzlich wieder sein entstelltes Gesicht, in einer Bar verstummen wie auf Kommando sämtliche Gäste und starren ihn an, und immer wieder taucht Nuria auf und behauptet, Sofia zu sein - wer aber ist dann Nuria? Leidet César an paranoiden Wahnvorstellungen? Kann er nicht mehr unterscheiden zwischen Traum und Realität? Fest steht nur, dass César wegen Mordes an Sofia in Haft ist. Als César sich schließlich eines Firmennamens erinnert, der in seiner Erinnerung eine vage Rolle spielt, begleitet ihn der Psychologe zum Gebäude dieser Firma. Dort werden die beiden mit der Wahrheit über Césars „Leben" konfrontiert.
Dem spanischen Regie-„Wunderkind" Alejandro Amenábar gelang mit „Öffne die Augen" ein äußerst komplexer Psychothriller. Er verbindet Motive aus dem „Phantom der Oper" und „Das Bildnis des Dorian Gray" mit Elementen aus Philip K. Dick-Romanen wie „Die totale Erinnerung" zu einer fesselnden Studie über Schein und Sein, Tod und Liebe. Eduardo Noriega liefert als verzweifelnder Playboy eine nuancenreiche Darstellung, Penélope Cruz fasziniert als sensible Traumfrau. In den USA drehte Cameron Crowe unter dem Titel „Vanilla Sky" ein Remake des Films, mit Tom Cruise und Penélope Cruz in den Hauptrollen.
#17Verfasserno me bré (700807) 28 Jun 11, 13:34
Kommentar
TV, heute Nacht, Arte, mehrere Kurzfilme, die in spanischsprachigen Ländern spielen :
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayP...

Anlässlich der 200-jährigen Unabhängigkeit mehrerer lateinamerikanischer Staaten von den spanischen Eroberern und dem 100-jährigen Jubiläum der Revolution in Mexiko sind sechs Studententeams der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg im Frühjahr 2010 nach Mittel- und Südamerika gereist, um dort mehr über die Themen der Unabhängigkeit und Revolution zu erfahren. So entstanden zwischen März und Mai 2010 drei fiktionale und drei dokumentarische in HD produzierte Kurzfilme.
Die Filme sind in Argentinien, Chile, Venezuela und Mexiko gedreht und zusammen mit Filmstudenten der Partneruniversitäten im jeweiligen Land realisiert worden. Alle Filme sind von der HFF produziert worden und in Zusammenarbeit mit ARTE und der Unterstützung der Goethe Institute in den jeweiligen Ländern sowie dem DAAD entstanden.

00:15
Digame - Sag mir

Wiederholungen:
05.07.2011 um 16:20
22.07.2011 um 04:25
(Deutschland, 2010, 21mn)
ARTE
Regie: Josephine Frydetzki
Kamera: Johannes M. Louis
Musik: Raphael Schindler
Schnitt: David J. Rauschning
Darsteller: Laura Zelaya (Krankenschwester), Leandro Emmanuel Juaréz (Jorge), Rafael Spregelburd (Esteban), Valeria de Luque (Elisabeth), Veronica Piaggio (Simona)
Autor: Daniela Baumgärtl, Josephine Frydetzki
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Laura Machuta
Ton: Paul Rischer
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Es läuft nicht gut für Esteban: Sein Plattenladen am Rande von San Telmo ist pleite, sein Sohn Jorge hält ihn für einen Versager, und mit seiner Ex-Frau Elisabeth sind längst nicht alle Dinge geklärt. Jahrelang hat Elisabeth Estebans Laden finanziert und hätte nichts dagegen, das auch weiterhin zu tun. Aber Esteban reicht es. Am 200. Jahrestag der Unabhängigkeit beschließt er, einen Schlussstrich unter den Laden und die Ehe mit Elisabeth zu ziehen. Er will wieder frei sein. So frei und unabhängig wie damals, als er nach Buenos Aires kam, ohne Geld in der Tasche, voller Träume und Hoffnungen.
Außerdem hat Esteban sich neu verliebt, in Simona aus Uruguay. Simona verkörpert für Esteban alles, was er einst hatte: Unabhängigkeit, Spontaneität, ungebremste Lebenslust. Doch Esteban schafft es nicht, die neue Freiheit zu leben, und bricht mit Simona. Zu sehr hängt er noch an Elisabeth. Am Ende wird es ihn aus der Bahn werfen ...

00:40
Mädchen XX Frau

Wiederholungen:
05.07.2011 um 04:30
(Deutschland, 2010, 13mn)
ARTE
Regie: Isabell Suba
Kamera: Jonas Schmager
Musik: Henning Fuchs
Schnitt: Clemens Walter
Autor: Isabell Suba
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Franziska Köslin
Ton: Erick Casquerro, Lenard Gimpel
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
In Venezuela, dem Land mit den meisten Schönheitsoperationen und "Miss Universe"-Siegerinnen, ist der Weg zur perfekten weiblichen Schönheit steinig ...
Assoziativ bewegt sich der Film "Mädchen XX Frau" durch verschiedene Bereiche der venezolanischen Gesellschaft, um die Facetten des "Frauseins" zu ergründen. Dabei entsteht eine rhythmisch montierte Bilderfolge, die offenlegt, wie Rollenbilder gelebt, aber auch gebrochen werden.

00:55
Allein mir - Solamente mio

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2010, 14mn)
ARTE
Regie: Ester Amrami
Kamera: Dror Dayan
Musik: Fabrizio Tentoni
Schnitt: Özlem Konuk
Darsteller: Almut Zilcher (Mutter), Alvaro Mugrabi (Service Boy), Dana Muszkatblit (Dana), Ernesto O'Donnell (Mann in der Bar), Esteban Rajmilchuk (Pianist), Julio Suerio (Taxifahrer), René Almada (Opernangestellter)
Autor: Ester Amrami, Momme Peters
Ausstattung: Johanna Marie Wimmer, Lucila Garcia de Onrubia
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Laura Machutta
Ton: Linus Nickel
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Dana, eine erfolglose Opernsängerin Anfang 30, reist für ein Vorsingen nach Buenos Aires, die Geburtsstadt ihres verstorbenen Vaters. Zufällig wird zur selben Zeit der nationale Gedenktag für die Opfer des Militärregimes zelebriert. Der kollektive Ausdruck der Trauer führt Dana zu den Wurzeln ihrer eigenen Erinnerung und weckt in ihr eine nicht gekannte Stärke.

01:10
Der Kreis in dem sie reist

Wiederholungen:
04.07.2011 um 16:15
(Deutschland, 2010, 25mn)
ARTE
Regie: Pola Schirin Beck
Kamera: Jonas Schmager
Musik: Héctor Marroquin
Schnitt: Philipp Wenning
Darsteller: Andrés Montiel (Hotelrezeptionist), Daniela Rincón (Frau im Bus), Fernando Perrez (Busfahrer), Harold Torres (Memo), Kristin Suckow (Luisa), Ricardo Esquerra (Streitender Mann in Bar), Rosa Fernandez (Marktfrau)
Autor: Pola Schirin Beck
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Franziska Köslin
Ton: Paulina Rosas Pérez
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Die 19-jährige Luisa fährt nach Mexiko, um nach ihren mexikanischen Wurzeln zu suchen, die ihr ihre Mutter vorenthalten hat. Sie will ihren Großvater finden, den sie nie kennengelernt hat. Alles, was sie weiß, ist, dass er in dem kleinem Bergort in Mexiko gelebt hat und den Namen "Villa" trägt. Was sie nicht weiß, ist, dass der berühmte mexikanische Revolutionär aus dem Jahre 1910 den gleichen Namen trägt und jeder Mexikaner den Namen des Nationalhelden kennt. Bei ihrer Suche lernt sie einen jungen Mann namens Memo kennen, der ihr seine Hilfe bei der Suche anbietet. Hin- und hergerissen zwischen Anziehung und Skepsis folgt sie ihm in die Berge ...

01:35
En casa - Zu Hause

Wiederholungen:
09.07.2011 um 04:25
(Deutschland, 2010, 18mn)
ARTE
Regie: Josephine Links
Kamera: Lotta Kilian
Musik: Peer Kleinschmidt
Schnitt: Carlotta Kittel
Darsteller: Ana Cecilia Schwarzenberg Kunstmann, Fernando Durán, Joaquin Durán, Luis Alejandro Durán Roubillard, Luisa Antonia Llancoñanco Manquelipe, Matias Durán, Rafael Durán, Virginia Isabel Llancoñanco Manquelipe
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Laura Machutta
Ton: Linus Nickl, Nils Vogel
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Wie viele Mapuche in Chile arbeitet auch Gina bei einer wohlhabenden Familie als Hausangestellte. Seit ihrer Kindheit wäscht sie die Wäsche anderer, putzt fremde Bäder und erzieht Kinder, die nicht ihre sind. Für das eigene Leben bleibt kaum Zeit - aber Gina schöpft Kraft aus ihren indianischen Wurzeln und versucht, ihren Weg mit erhobenem Haupt zu gehen.
Gina, eine chilenische Mapuche, arbeitet seit ihrer Jugend als Hausangestellte in wohlhabenden Häusern der Weißen: Sie putzt, wischt und schrubbt, bereitet Essen vor, das sie selbst nicht essen wird, und schenkt ihre ganze Liebe den Kindern, um die sie sich kümmert. Damit folgt sie dem Schicksal vieler Mapuche - der größten indigenen Minderheit Chiles, die nach jahrhundertelangem, oft erfolgreichem Kampf gegen die spanischen Eroberer nun vor allem als Hausbedienstete für die Familien der Reichen tätig sind. Die Arbeit für andere Familien lässt keine Zeit für die Gründung einer eigenen, das fremde Leben verdrängt eigene Träume und Bedürfnisse. Doch anders als ihre Schwester Luisa, die wie viele andere Mapuche ihre indigene Herkunft mit einem Gefühl von Scham betrachtet und verdrängt, leugnet Gina ihre Wurzeln nicht, sondern ist stolz auf sie.

#18Verfasserno me bré (700807) 03 Jul 11, 19:41
Kommentar
Kino und Kultur aus Chile
Saarbrücken. Mit der Politik und Kultur Chiles beschäftigt sich am 6. Juli eine Tagung an der Saar-Uni. Behandelt werden die Themen Kino, Literatur und zeitgenössisches Theater vor dem Hintergrund geschichtlicher Ereignisse. Beginn ist um 10.15 Uhr im Campusgebäude C 7.4. Im Saarbrücker Kino achteinhalb gibt es um 19 Uhr den chilenischen Film „Largo viaje – die lange Reise“ zu sehen.




Samba-Legende Sérgio Mendes bei Jazz-Festival
Saarbrücken. In den 60er Jahren machte er Bossa- und Sambaklänge weltweit bekannt, nun kommt der 70-jährige Musiker Sérgio Mendes auf Tournee in die Region. Mendes („Mas que nada“) spielt im Rahmen des Palatia Jazz Festivals am Freitag, 22. Juli, in der Klosterruine Limburg in Bad Dürkheim. red

¡ oid ! : http://www.youtube.com/watch?v=6zzIeCu2EjM
#19Verfasserno me bré (700807) 05 Jul 11, 14:38
Kommentar
7 de Julio, 2011 Recta final del FIRE!! 2011 últimos doce disparos cinematográficos!!
info: http://www.parkdivision.com/?cat=3

Después de un arranque espectacular y 9 días de cine y fuego en Barcelona, FIRE!! 2011 encara la recta final de esta decimosexta edición con la satisfacción de un público ávido de expectativas y una programación de lujo para satisfacerlas.

Aunque muchos de los títulos ya se han proyectado y difícilmente podremos volver a verlos más adelante en salas comerciales, muchas de las joyas programadas en la sección oficial de FIRE!! podrán verse durante los próximos tres días. ¡Aún estamos a tiempo!

Desde hoy hasta el próximo sábado en el Instituto Francés de Barcelona, podremos disfrutar de 4 pases por día. FIRE!! Nuestros últimos 12 disparos cinematográficos!!

Programación de hoy jueves 7 de julio: 16:30H BRODERSKAB; 18:30H HOW ARE YOU; 20:30H GIGOLA; 22:30H OFF BEAT.

Mostra Fire!!
16 edición del 28 de junio al 9 de julio 2011 en Barcelona.
www.cinemalamda.com
#20VerfasserrossCH (485819) 07 Jul 11, 20:38
Kommentar
TV, heute Abend, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
21:50
Löwenkäfig - Leonera

ZDF © Guillermo Nieto
Donnerstag, 7. Juli 2011 um 21.50 Uhr
Wiederholungen:
21.07.2011 um 01:15
23.07.2011 um 02:55
Löwenkäfig
(Argentinien, Korea, Brasilien, 2008, 108mn)
Regie: Pablo Trapero
Kamera: Guillermo Nieto
Schnitt: Ezequiel Borovinsky, Pablo Trapero
Darsteller: Elli Medeiros (Sofia), Martina Gusman (Julia), Rodrigo Santoro (Ramiro)
Autor: Alejandro Fadel, Martín Mauregui, Pablo Trapero, Santiago Mitre
Produktion: Cineclick Asia, Matanza Cine, Patagonik Film Group, VideoFilmes
Produzent: Agustina Llambi-Campbell, Facundo Sáenz, Marcelo Martín
16:9 (Breitbildformat) Dolby 2.0 Nativ HD
Julia erwacht morgens blutüberströmt in ihrer Wohnung. Nahuel, ihr Liebhaber, ist tot. Ihr Mitbewohner Ramiro liegt schwer verletzt am Boden. Unglücklicherweise kann sich die junge Studentin an nichts mehr erinnern.
Ramiro und Julia kommen in Untersuchungshaft. Die schwangere Julia wird im Müttertrakt des Gefängnisses untergebracht, wo sie Marta kennenlernt. Die zweifache Mutter nimmt sich "Blondies", so Julias Spitzname, an. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine zunächst zweckgebundene Beziehung.
Weil sich die Verdächtigen gegenseitig beschuldigen, vergehen vier Jahre, bis das Urteil fällt: Julia wird trotz aller Unschuldsbeteuerungen schuldig gesprochen. Ihr Sohn Tomás, den sie im Gefängnis zur Welt gebracht hat, darf bis zu seinem vierten Lebensjahr bei ihr bleiben. Doch Julias Mutter Sofia will, dass ihr Enkel in Freiheit aufwächst. Nach einem Arztbesuch "draußen" bringt sie Tomás nicht wieder zurück. Julia erleidet einen Nervenzusammenbruch; die Solidarität der Mitgefangenen gipfelt in einem Aufstand. Dennoch bleibt Tomás bei seiner Großmutter.
Als Julia ihren Sohn in seinem neuen Zuhause besuchen darf, riskiert sie alles und plant die gemeinsame Flucht.
Was als packender Psychothriller beginnt, schlägt nach der Exposition in die nüchterne Betrachtung des Alltags von Frauen um, die schwanger ins Gefängnis kommen und dort entbinden und sich um ihre Kinder kümmern. Dem Regisseur Pablo Trapero, der mit Filmen wie "El Buonarense" und "Familia Rodante - Reisen auf argentinisch" als Mitstreiter einer argentinischen Neuen Welle bekannt wurde, geht es nicht um die Auflösung der Schuldfrage, sondern vielmehr um die Darstellung des Alltags in einem Frauengefängnis mit seinen Riten und Geboten und seiner besonderen Härte. Durch das Drehen an Originalschauplätzen und mit "echten" Gefängnisinsassen und -wärtern in den Nebenrollen wirkt der Film besonders authentisch. Nicht zuletzt aber ist "Löwenkäfig" die Studie einer starken Frau, deren Willen durch die widrigen Umstände nicht gebrochen werden kann.
"Löwenkäfig" wurde 2008/09 unter anderem auf dem Filmfest in Cannes gezeigt und war als argentinischer Beitrag für den Oscar für den besten ausländischen Film nominiert.
Martina Gusman wurde für ihre herausragende Leistung auf dem Lima Latin American Film Festival und dem Palm Springs International Film Festival als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
#21Verfasserno me bré (700807) 07 Jul 11, 20:55
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Heilige Einfalt
Der Dokumentarfilm "Noise & Resistance" zeigt den religiösen Charakter vermeintlicher Politsekten

Norman Cohn war Historiker und der Vater von Nik Cohn, der die Vorlage zu Saturday Night Fever schrieb. Cohn seniors mit Abstand wichtigstes Werk, The Pursuit of the Millennium - Revolutionary Millenarians and Mystical Anarchists of the Middle Ages, beschreibt religiöse Sekten im dunklen Zeitalter. Solche Gruppen fielen unter anderem durch besondere Fastenbräuche und rituelle Selbstgeißelungen auf, oder dass sie sich einer besonders formelhaften Sprache bedienten und in härene Gewänder kleideten.

Durch ihre Verzichtsideologien fühlten sie sich religiös besonders korrekt und wollten ihre Glaubensvorstellungen der Welt um sie herum teilweise durch Missionierung, teilweise aber auch mit Gewalt aufdrängen. An diese Flagellanten, Wiedertäufer und Bettelmönche fühlt sich der Zuschauer in einem Dokumentarfilm von Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade, der am Donnerstag in die Kinos kommt, unwillkürlich erinnert - auch wenn Noise & Resistance im 21. Jahrhundert spielt und Punk-Gruppen aus Deutschland, England, Holland, Norwegen, Schweden, Russland und Katalonien zeigt.

Das ist unter anderem deshalb der Fall, weil im Film überdeutlich wird, dass die Protagonisten (entgegen ihrer eigenen Wahrnehmung) nicht politischen, sondern protoreligiösen Vorstellungen anhängen. Auch die uninteressante Gleichförmigkeit des Soundtracks betont, dass es um Glauben geht. Die Texte sind durchwegs einfältige, platte Kirchentagsslogans, durchmischt mit soziologischen Phrasen und sinnfrei wie Gebete. Erfunden wurde dieses Musikgenre in den 1970er Jahren vom britischen "Kollektiv" Crass, aus dem zwei heute auf einem Landgut lebende Mitglieder im Film ausführlich zur Sprache kommen. Es ist meist eine rhetorische Übertreibung, wenn jemand sagt, dass sich von einer Band alle Stücke gleich anhören - aber im Fall von Crass stimmt es. Crass-Platten klangen bereits zu ihrer Entstehungszeit so unbeschreiblich langweilig, dass als praktisch einziges Kaufmotiv ein religiöser Wille nach ethischer Korrektheit in Frage kam.

An den Mitgliedern von Rubella Ballet, einer anderen im Film porträtierten Band aus den 1970er Jahren, wird gut sichtbar, dass die Dresscodes der Neo-Bettelmönche um so entwürdigender wirken, je älter ihre Träger werden. Clara Drechslers zu Anfang der 1980er Jahre geäußerter Satz, dass Punks hässlich und die Ramones noch hässlicher seien, gilt so wohl nicht mehr: Die meisten Mitwirkenden in Noise & Resistance stellen die New Yorker bei weitem in den Schatten und wirken teilweise wie dem RTL-Nachmittagsprogramm entnommen. Eine jüngere modische Innovation scheint eine Art großer Knopf im Ohr zu sein, dessen Träger aussehen wie zerschlissene Steiff-Indianer im Reservat, die Touristen selbst gemachten Tand verkaufen. Und wenn man im Film Lesben sieht, die sich zurichten wie Kartoffeln, dann passte der 1977 von X-Ray Spex geprägte Slogan "I am a Cliché" so ironiefrei wie nie vorher.

Dass die Initialzündung, auf die sich die Geißler des 21. Jahrhunderts berufen, durchaus weniger einheitlich einfältig war, illustrieren unter anderem Jürgen Teipels Buch Verschwende deine Jugend oder der 1980 entstandene Film New Wave Hit Explosion von Thomas Kistner und Alexander Weil. Der Unterschied zwischen deren Dokumentation und Noise & Resistance könnte kaum größer sein: Während Bands wie der Kriminalitätsförderungsclub, der Plan und die Deutsch Amerikanische Freundschaft mit Tabus spielten und textlich wie optisch mit Ironie arbeiteten, da herrscht bei PolitZek, Seein Red oder Sju Svåra År ein verbissener Ernst und eine geradezu inquisitorische Angst vor Mehrdeutigkeit oder Abweichung vom Abweichenden.
Text: Peter Mühlbauer 14.06.2011 http://www.heise.de/tp/artikel/34/34935/1.html

Trailer: http://youtu.be/UDdJ9PYIb-w
http://www.noise-resistance.de/

#22VerfasserrossCH (485819) 11 Jul 11, 06:15
Kommentar
TV, morgen Abend, ZDF :
http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0...
http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0...
(In den Links gibt es auch diverse Fotos und Videos dazu)
# Di 19.7.2011 20.15 Uhr
# So 31.7.2011 01.50 Uhr .
An einem Tag in Chile
Das Wunder von San José

An einem Morgen im südamerikanischen Winter fahren 33 Bergleute der Kupfermine San José bei Copiapó im Norden Chiles hinab in den Berg. Es ist der 5. August 2010. In den Tagen vorher war es immer wieder zu kleineren Steinabgängen gekommen. "Die Mine weint", hatten die Bergarbeiter noch vorher erzählt.
Kurz nach Schichtbeginn stürzen zwei Stollen ein, 700.000 Tonnen Gestein versperren alle Ausgänge. Die 33 "Mineros" sind gefangen, 700 Meter tief unter der Erde, retten sich in einen kleinen Schutzraum. Oben am Mineneingang beginnt eine gigantische Suchaktion. Mit Bohrsonden wird nach Hohlräumen gesucht, in denen die Bergleute überlebt haben könnten. 17 Tage gibt es keinen Kontakt zu ihnen. Doch am 22. August beginnt das Wunder von San José.
Kein Widerstand mehr
Noch vor Sonnenaufgang spürt ein Techniker der Suchtrupps, dass einer der Bohrer keinen Widerstand mehr findet. Eine Sonde wird hinabgelassen, zurück kommt ein Zettel mit einer Nachricht, die Chile erleichtert und das Interesse der ganzen Welt weckt. "Es geht uns gut im Schutzraum, allen 33!".
In der Atacama-Wüste versammeln sich Techniker, Politiker, Angehörige und bis zu 2.000 Reporter. "Campamento Esperanza" wird das Lager genannt, das Camp der Hoffnung. Spezialisten bohren an drei Stellen einen Schacht. Bis Weihnachten soll die Rettungsaktion dauern. Doch am 9. Oktober hat ein Bohrer eine 66 Zentimeter breite Röhre in die Felsen getrieben.
Beispiellose Rettungsaktion
Am 13. Oktober beginnt eine beispiellose Rettungsaktion. Mit einer Spezialkapsel namens "Fénix" werden die Bergleute aus der Tiefe geborgen. Um 0.11 Uhr Ortszeit ist der erste Minero gerettet, Florencio Ávalos. Um 21.55 Uhr der Letzte, Nummer 33, Luis Urzúa. "Señor Presidente, ich melde meine Schicht ab, so, wie wir es vereinbart hatten", spricht Schichtleiter Urzúa feierlich vor Chiles Staatschef Piñera.
Eine Milliarde Fernsehzuschauer weltweit verfolgt die Rettungsaktion am Fernsehen. Was damals keiner sieht, ist die dramatische Zeit in der Mine, vor allem in den ersten 17 Tagen der Gefangenschaft im Berg. Was hat sich in 700 Meter Tiefe abgespielt? Wie war das Leben der Mineros zwischen Bangen und Hoffen?
Stille, bedrückende Stimmung
ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn hat ein halbes Jahr nach dem Unglück mehrere der Minenarbeiter aufgesucht und mit ihnen über ihre Erlebnisse gesprochen. Anhand ihrer Erinnerungen hat er diese Zeit der Ungewissheit im Doku-Fiction-Format rekonstruiert. In dieser Parallelmontage mit Spielszenen, Originalaufnahmen und den Gesprächen mit Bergleuten, Experten und den Verantwortlichen der Rettung werden die verschiedenen Perspektiven und Situationen rekapituliert und analysiert.
Der Film schaut auf die laute, aufgeregte Welt oben und die stille, bedrückende Stimmung der Männer im Berg. In eindrucksvoller Weise gelingt es dem Autor diese dramatische und einzigartige Rettungsaktion in der Atacama-Wüste von Chile dem Zuschauer noch einmal in Erinnerung zu rufen.
 
#23Verfasserno me bré (700807) 18 Jul 11, 13:05
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Televisión Educativa y Cultural Iberoamericana (TEIb)

http://www.atei.tv/257_canal-pakapaka/
#24VerfasserrossCH (485819) 20 Jul 11, 00:04
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Graffiti & Street Art
http://www.pantheonnyc.com/images/PANTHEON_Po...

Do the locomotion: Amazing photos capture split-second movements of animals leaping and flying... in a single frame

Read more: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/articl...


Mas fotos: Bajo el agua MACRO http://www.photographyserved.com/gallery/Unde...

#25VerfasserrossCH (485819) 20 Jul 11, 00:44
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Heute Abend :
Konzert (falls jemand in der Nähe ist) : http://www.eppelborn.de/kultur-und-freizeit/v...
Auftakt mit Musik aus Kuba und Südamerika
Mit der Band Cuban Affairs startet die Reihe „Musikzauber Alte Kirche Wiesbach” (Kirchenstraße) heute, 20 Uhr, in die neue Saison. Die seit Oktober 2008 bestehende Gruppe spielt kubanische und südamerikanische Musik. Zu dem Repertoire gehören
sowohl bekannte Songs von Ry Cooders Buena Vista Social Club wie „Chan Chan“, beliebte Standards wie „Girl From Ipanema“, zurückhaltende Boleros wie „Besame Mucho“ und feurige Salsa-Titel wie „Cubana Soy“. Der kubanische Pianist Dalia Prada
Dones leitet die Formation. mv Karten und Informationen: Tel. (0 68 81) 96 591 00



TV : http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hinte...
Freitag, 22. Juli 2011, 21.30 Uhr
Ein Film von Markus Böhnisch
(Erstausstrahlung: 24.09.2010)
Qué pasa, Argentina?
Ein Land sucht seine Zukunft
2001 ging Argentinien nach langer Misswirtschaft Pleite. Heute wächst die Wirtschaft wieder - offiziell mit acht Prozent. Ist Argentinien also ein Vorbild für den Umgang mit bankrotten Staaten?
Argentinien war Pleite, stellte die Zahlung seiner Auslandschulden ein und entkoppelte die eigene Währung vom US-Dollar. Die Folge waren zunächst Aufstände, Armut und Ratlosigkeit. In den Jahren darauf fand Argentiniens Wirtschaft jedoch zum Wachstum zurück.

Aufgegebene Fabriken wurden von den Arbeitern weitergeführt, der Hunger Chinas bescherte den argentinischen Bauern große Nachfrage nach Soja und Fleisch. Auch Bodenschätze erleben eine Renaissance. Nicht zuletzt durch die Suche nach Lithium, dem Treibstoff der Elektroautos und Mobiltelefone. Ist Argentinien also wieder auf dem Weg zur alten Stärke?

Offiziell wächst die Wirtschaft wieder. Doch die Wirtschaftszahlen hinter den Wachstumsaussagen sind unzuverlässig. So liegt zum Beispiel die tatsächliche Inflationsrate weit über der offiziellen. Und bei allem Wachstum hält sich die Armut hartnäckig. Argentinien ist ein Land voller Widersprüche.

Wie schaffen es Unternehmen und Bürger, dennoch durch das Labyrinth aus politischen und wirtschaftlichen Kapriolen zu kommen? Wohin führt Argentiniens Weg? Die Dokumentation von Markus Böhnisch soll Licht in die Gegenwart und Zukunft des Landes bringen.

Teil 1 - Wein
© Markus Böhnisch
Just als Manuel Ferrer begann, sein Glück im Weinanbau zu versuchen, ging Argentinien Pleite. Die Folge: Keine Kredite, keine Unterstützung, keine Käufer, nichts. Der Ausweg: Viel hoffen, viel bangen, viel arbeiten und die Suche nach dem Heil im Export.
weiter ...

Teil 2 - Rinderzucht
© Markus Böhnisch
Argentinien steht für exzellentes Rindfleisch. Was aber tun, wenn der heimische Markt wegbricht? Wagyu Argentina setzt auf echte Japaner. Die edlen Kobe-Rinder gehen an Feinschmecker-Restaurants oder in den Export.
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Teil 3 - Industrie
© Markus Böhnisch
Vor 50 Jahren hatte Argentiniens Wirtschaft die Führungsrolle in Lateinamerika. Jahrzehnte der Misswirtschaft mit sozialistischen Experimenten und reaktionären Militärputschen haben das Land erfolgreich ruiniert. Seit 2001 versucht man einen Neustart. Bei VW klappt das ganz gut, beim Traditionsunternehmen IMPA bleibt die Lage trostlos.
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Teil 4 - Airline auf Abwegen
© Markus Böhnisch
Die argentinische Politik hat keinen guten Ruf. Zu recht, wie die abenteuerliche Geschichte von Privatisierung und Wiederverstaatlichung von Aerolineas Argentinas zeigt. Auch wenn die Airline heute wieder durchstarten kann, führt das kapriziöse Verhalten der Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner zu einigem Kopfschütteln.
weiter ...

Teil 5 - Armut
© Markus Böhnisch
Die Staatspleite 2001 hat Millionen Argentinier ins Elend gestürzt. Noch heute lebt ein Drittel unterhalb der Armutsgrenze. Über die Runden kommen sie nur, wenn sie sparen, sparen, sparen. Zum Beispiel durch Billigeinkäufe auf dem größten Textilmarkt Lateinamerikas.
weiter ...



Weitere Info im Link oben, hier geht's zum Video : http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=20331
#26Verfasserno me bré (700807) 22 Jul 11, 13:40
Kommentar
Ich habe diesen tollen Faden erst kürzlich in einer fast schlaflosen Nacht entdeckt. Nachdem ich erst wenig gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, was ihr hier alles zusammentragt, und ob Tips wie folgender erwünscht sind:

Aktuell im Kultkino in Basel:

Lo más importante de la vida es no haber muerto. 2010.

http://www.cineman.de/movie/2010/LoMasImporta...

Ein Film, den ich allen nur empfehlen kann. Allein schon der Vorspann ist sehenswert!
#27Verfasserjas (236295) 22 Jul 11, 15:57
Kommentar
Wilkommen bei uns, jas! Du bist genau an der richtigen Adresse für solche Tipps.
#28VerfasserCARIOCA (324416) 22 Jul 11, 16:18
Kommentar
Danke, Carioca.
#29Verfasserjas (236295) 22 Jul 11, 16:32
Kommentar
Willkommen jas!

HIer noch ein Tipp von mir, es findet in der Schweiz grade statt!
Mit sechs Tagen, sechs Nächten, 230000 erwarteten BesucherInnen, über 195 Konzerten und Darbietungen auf sechs Bühnen und mehr als 200 Ständen auf dem Gelände ist das Paléo Festival Nyon das grösste Openair-Festival der Schweiz. Ich selbst war noch nie dort...

http://yeah.paleo.ch/de
Ademas cuando veo a James Blunt me pongo a llorar, ja ja...
Están Calle 13 actuando mañana, entonces se me quita la pena :)
apróposito... hay un live streem del concierto en la misma pagina http://www.dailymotion.com/video/xjsw2m_paleo...


#30VerfasserrossCH (485819) 22 Jul 11, 22:56
Kommentar
Willkommen jas!

HIer noch ein Tipp von mir, es findet in der Schweiz grade statt!
Mit sechs Tagen, sechs Nächten, 230000 erwarteten BesucherInnen, über 195 Konzerten und Darbietungen auf sechs Bühnen und mehr als 200 Ständen auf dem Gelände ist das Paléo Festival Nyon das grösste Openair-Festival der Schweiz. Ich selbst war noch nie dort...

http://yeah.paleo.ch/de
Ademas cuando veo a James Blunt me pongo a llorar, ja ja...
Están Calle 13 actuando mañana, entonces se me quita la pena :)
apróposito... hay un live streem del concierto en la misma pagina http://www.dailymotion.com/video/xjsw2m_paleo...


#31VerfasserrossCH (485819) 22 Jul 11, 22:57
Kommentar
¡ bienvenidos jas ¡ :-)

Und schon wieder Fernsehn, morgen Abend : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,week...
22:45
Schwerelos
Danza Voluminosa, Kuba

Wiederholungen:
27.07.2011 um 02:35
01.08.2011 um 16:10
Schwerelos
(Deutschland, 2011, 29mn)
WDR
Regie: Fritz Baumann
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Als Juan Miguel Más 1987 bei einem Workshop für zeitgenössischen Tanz die Demütigung erfuhr, als zu dick zum Tanzen eingestuft zu werden, beginnt die Geschichte seines eigenen Ensembles "Danza Voluminosa". Für Juan Miguel Más ist Ausdruck keine Frage des Körperbaus und er nahm sich damals vor, eine Ästhetik für dicke Tänzer zu entwickeln und sich nicht in das Schicksal zu fügen, im falschen Körper geboren zu sein. Die Dokumentation "Schwerelos" porträtiert sein Tanzensemble und gibt Einblick in den Alltag der Tänzerinnen.
Im Teatro Nacional de Cuba führen sechs Frauen Pirouetten, Jetès und andere Übungen des klassischen Balletts auf. Das Ungewöhnliche an dieser Szene ist, dass die Ballerinas allesamt Tutus in Größe XXL tragen. Das Ensemble "Danza Voluminosa" probt. Ein professionelles Tanzensemble, nur schwerer - viel schwerer. Wegen der Körperfülle der Tänzer hat ihre Arbeit etwas Bodenständiges. "Dicke bewegen sich anders - daran muss ich meine Choreographie anpassen", sagt Juan Miguel Más, "Es ist, als würden Berge tanzen."
Die Geschichte der Kompanie beginnt mit einer Demütigung. 1987 meldet sich Juan Miguel Más zu einem Workshop für zeitgenössischen Tanz am Nationaltheater in Havanna an. Als er die Aufnahmegebühr bezahlt, teilt ihm die Sekretärin mit, er könne sich den Workshop nur anschauen. Zum Tanzen sei er viel zu dick. Juan Miguel Más tanzt trotzdem vor. Er erhält tatsächlich eine Rolle als Riesenbaby in Windeln, schließlich sogar einen Vertrag am Theater. Er bleibt ein Außenseiter. Aber Juan Miguel Más will mehr, viel mehr. Er will eine Ästhetik für dicke Tänzer entwickeln, sich nicht in das Schicksal fügen, im falschen Körper geboren zu sein. Ausdruck, sagt er, ist keine Frage des Körperbaus. Die Dokumentation porträtiert die ungewöhnliche Kompanie und gibt Einblick in den Alltag der Tänzerinnen.



Und eine Ausstellung, in Venedig/Italien : http://universes-in-universe.org/deu/bien/bie... (weitere Info und Fotos im Link)
Ausstellungsort:
Arsenale, Isolotto
Entre Siempre y Jamás
(Zwischen immer und niemals)

Eröffnung: 3. Juni, 13:30 Uhr (bis November 2011)
Künstler, Teilnehmer:
Siehe die Liste weiter unten
Kommissarin:
Patricia Rivadeneira
Stellv. Kommissarin:
Alessandra Bonanni
Kurator:
Alfons Hug
weitere Projekte in UiU
Ko-Kuratorinnen:
Paz Guevara - weitere Projekte in UiU
Patricia Rivadeneira
Kurator brasilianischer Beitrag:
Alberto Saraiva
weitere Projekte in UiU
Institutioneller Partner: Goethe-Institut
Lateinamerika wird in der 54. Biennale von Venedig durch den Pavillon des in Rom beheimateten Istituto Italo Latino Americano vertreten. Die Kommissarin Patricia Rivadeneira, die im IILA für die Kulturprogramme zuständig ist, hat den Leiter des Goethe-Instituts in Rio de Janeiro, Alfons Hug, als Kurator eingeladen. Hug war 2002 und 2004 Kurator der Biennale von São Paulo sowie 2009 Kurator der Bienal del Fin del Mundo in Ushuaia, Feuerland.
Zum ersten Mal überhaupt werden Künstler aller 20 Länder Lateinamerikas in einem umfassenden kulturellen Panorama des Kontinents gezeigt.
Der Ausstellungstitel "Entre siempre y jamás" bezieht sich auf ein Gedicht von Mario Benedetti (Uruguay) und ist dem Bicentenario der Unabhängigkeit Lateinamerikas gewidmet, deren zeitliche und örtliche Echos von den Künstlern erfasst werden.
Die Künstler der Ausstellung haben Südamerika in alle Himmelsrichtungen durchstreift. Sie haben beschauliche Kleinstädte im Hinterland besucht und überbordende Megastädte, die aus allen Nähten platzen. Orte, die sich an die Vergangenheit klammern, und moderne Großstädte, die auch noch die letzen Überreste von Geschichte getilgt haben.
Die Ausstellung liest sich auch vor dem Hintergrund der dramatischen politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen, die Südamerika in den letzten Jahrzehnten durchlebt hat.



Noch eine Ausstellung (mit weiteren kulturellen Angeboten) : http://www.sur-picadas-bar.de/default.aspx?id...
Ausstellung „Menschen in Südamerika“ von Hiltrud Hartmann in der Sur-Picadas-Bar, Saarbrücken
Die Malerin und Kunsterzieherin Hiltrud Hartmann, die 6 Jahre in Argentinien lebte und den Gegensatz der Welt der Weißen und der Eingeboren erlebte, setzt sich in ihren expressiven Acrylbildern und Radierungen mit den im Luxus lebenden Privilegierten und deren menschlichen Schwächen sowie den diskriminierten Guaranies mit ihren Existenznöten auseinander.
Die Ausstellung in der Sur-Picadas-Bar in Saarbrücken, Eisenbahnstraße 6 in Alt-Saarbrücken ist ab sofort geöffnet und endet am 17.09.2011 mit einer Finissage ab 19 Uhr.
Zu sehen ist die Ausstellung täglich ab 17 Uhr, außer Montags.
Zur Künstlerin
Hiltrud Hartmann stellt seit 1975 in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Spanien und in Argentinien aus und erhielt in
Argentinien Auszeichnungen und Preise für ihre Arbeiten. Seit 1976 ist sie Mitglied des Künstlerkreises Neunkirchen und der Fondation Soulac / Frankreich.
Der Saarländische Rundfunk drehte den Film: „Eine saarländische Künstlerin stellt sich vor: Hiltrud Hartmann sieht Aquitanien“.
Zum Sur
Wir sehen uns als kulturellen Mittelpunkt im Saarland für Südamerika.
Das Sur ist eine südamerikanische Picadas-Bar und ist im August 2010 eröffnet worden und wird von Analia Ferreiro, eine echte Uruguayerin, geführt.

Neben dem speziellen Essen und Getränken aus Südamerika bieten wir:
Jeden Donnerstag südamerikanische LIVE-Musik mit wechselnden Künstlern- und Gruppen,
jeden 4ten Donnerstag im Monat Tango-Abend,
Jeden Sonntag Salsa-Abend
jeden Dienstag Bachata-Abend
Jeden Mittwoch Konversations-Abend Spanisch an.
#32Verfasserno me bré (700807) 23 Jul 11, 13:21
Kommentar
TV, jetzt gleich (wird wiederholt) : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...

21:55
12 Tangos

Wiederholungen:
07.08.2011 um 06:00
(Argentinien, 2005, 53mn)
ZDF
Regie: Arne Birkenstock
Original mit Untertitel Stereo
"12 Tangos" erzählt die Geschichten von Tänzern in Buenos Aires, der krisengeschüttelten Geburtsstadt des Tangos. Der Film begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln und der Seele des Tangos im Zusammenklang mit der mitreißenden Musik einer All-Star-Band, die den Vergleich mit dem Buena Vista Social Club nicht zu scheuen braucht. In Deutschland lief "12 Tangos" mit großem Erfolg in den Kinos. ARTE zeigt die gekürzte Fernsehfassung.
Vor über 100 Jahren suchten europäische Einwanderer ihr Glück in Argentinien; heute zieht es die junge Generation aus dem gleichen Grunde in die Gegenrichtung. Der Tango spiegelt die Nöte, Krisen, Sehnsüchte, Hoffnungen und Enttäuschungen der Menschen wider, die in Argentinien ihren Platz suchen.
Im Mittelpunkt des Films stehen die junge Tänzerin Marcella Maiola und ihr Tanzlehrer Roberto Tonet. Ein ungleiches Paar: Marcella steht kurz vor ihrer Reise nach Europa. Sie will dort ihr Geld als Tänzerin verdienen. Roberto hat das alles schon hinter sich - einst tanzte er vor enthusiastischem Publikum auf den größten Bühnen der Welt. Nun steht er vor dem Nichts, denn er hat seine ganzen Ersparnisse im argentinischen Banken- und Währungswirrwarr verloren.
In einem angesagten Tangoschuppen in Buenos Aires treffen sich die Tangueros allabendlich zum Tanz. Auch Marcella und Roberto sind oft hier anzutreffen - für Roberto ist der Tanz sein Lebenselixier. Ein All-Star-Orchester, das aus den besten Musikern des Landes besteht, spielt hier auf. In seinen Reihen musizieren nicht wenige Legenden des Tangos; einige sind reicher an Jahren als der Tänzer Roberto. In ihrer Musik erzählen sie von der Geschichte des Landes wie von den Qualen enttäuschter Liebe und unerfüllter Sehnsucht.
Der Tango entstand vor über 100 Jahren in den Kaschemmen der Hafenstädte rund um den Rio de la Plata. Abertausende von Einwanderern kamen in den Schiffen aus Europa hier an, alle in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch diese Hoffnung wurde oft genug betrogen, nicht zuletzt dank einer desaströsen Einwanderungspolitik. Eine Rückfahrt konnten sich viele nicht leisten. So blieben den hier Angekommenen nur die Musik und der Tanz, sei es zum Zeitvertreib oder zum Trost der geschundenen Seele. Aus dem, was die europäischen Einwanderer an Musik mitbrachten, die sich mit afrikanischen und südamerikanischen Rhythmen verband, wurde der Tango.
Seitdem sind viele Jahrzehnte vergangen; der Tango hat Höhen und Tiefen erlebt. Die Stimmungslage der Musik trifft heute wieder den Nerv der Zeit. Einmal mehr ist der Tango Zeitvertreib und Trost, aber auch eine Möglichkeit den Verhältnissen zu entkommen - finanziell oder mit einem Ticket nach Übersee, wo die Menschen darauf warten, den Tango aus erster Hand lernen und erleben zu können. Schließlich ist der Tango vor allem eines: eine Sprache, die man überall auf der Welt versteht.

Morgen Abend : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=4,week...

22:25
Las Bandidas - Kann Rache schön sein!

Wiederholungen:
10.08.2011 um 02:15
(Spanien, Mexico, 2008, 122mn)
ARD
Regie: Agustín Díaz Yanes
Kamera: Paco Femenía
Musik: Javier Limón
Schnitt: José Salcedo
Darsteller: Ariadna Gil (Aurora), Diego Luna (Gabriel), Elena Anaya (Ana), Jose María Yazpik (Félix), Pilar López de Ayala (Paloma Molina), Victoria Abril (Gloria Duque)
Autor: Agustín Díaz Yanes
Produktion: Antena 3 Films, Boomerang Cine
Produzent: Eduardo Campoy, José Manuel Lorenzo
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Nach einem misslungenen Einbruch wird ein kriminelles Damen-Quartett zwischen Europa und Mittelamerika zerstreut. Eine von ihnen heiratet auf der Suche nach dem großen Geld einen reichen, mexikanischen Drogenboss. Als ihr Ehemann sie nach einem Streit aus dem fahrenden Auto schubst, fällt sie ins Koma. Da treten ihre Komplizinnen auf den Plan.

Auf der Suche nach einem sorgenfreien Leben planen vier Frauen einen ausgeklügelten Einbruch, der aber misslingt. Drei von ihnen können der Polizei entkommen; Aurora jedoch muss ihre Strafe in einem Madrider Gefängnis absitzen.
Ana arbeitet als Prostituierte. Um ihre Geldsucht zu stillen, heiratet sie den gefährlichen und einflussreichen Drogenboss Félix und zieht mit ihm nach Mexiko. Schnell geht ihr auf, dass er das ideale Opfer ist und sie benachrichtigt schon mal die Komplizinnen. Unterdessen versuchen Gloria und Paloma mit allen Mitteln, Körpereinsatz eingeschlossen, die Gefängnisstrafe Auroras zu verkürzen.
Ana wird unterdessen nach einem Streit von ihrem Mann aus dem fahrenden Auto geschubst; sie liegt im Krankenhaus im Koma. Ihre Komplizinnen sinnen auf Rache und treffen sich in Mexiko, um den Coup zu planen. Sie wollen die Festplatte aus Félix' Computer stehlen und ihn damit erpressen.
Bei der Lösegeldübergabe trifft Gloria auf Gabriel, einen von Félix' Komplizen, in den sie sich in einer heißen Nacht Wochen zuvor verliebt hatte; und auch Gabriel empfindet Gefühle für Gloria.
Als Félix aus Rache an der Frauenbande Aurora umbringen will, stellt sich Gabriel ihm bei der Tat entgegen.

"Las Bandidas" ist ein klassischer Actionfilm. Doch wo normalerweise Männerbanden gegeneinander kämpfen, sind es hier vier Frauen, die mit allen Mitteln versuchen, die Männerbande auszunutzen. Sie sind alles andere als das unterdrückte Geschlecht: Sie kaufen sich Liebesdienste und sind hart im Nehmen. Wie in einem James-Bond-Film verwandelt sich auch in "Las Bandidas" ein Fahrrad in ein Maschinengewehr, und der Maskenball ist nur ein Vorwand, um in das Quartier der gegnerischen Bande zu gelangen. Bestens informiert und mit Hightechmaterial ausgerüstet zieht die Frauenbande in den Rachefeldzug. Ein Actiondrama mit packender Musik, weiblichen Emotionen und bunter Ausstattung.
Agustín Díaz Yanes wurde 1950 in Madrid geboren und wuchs in einem in Opposition zur Franco-Diktatur stehenden Elternhaus auf. Mit dem Schreiben von Drehbüchern machte er sich einen Namen und konnte seinen ersten Spielfilm "Nobody Will Speak of Us When We're Dead" machen, der 1995 zu dem erfolgreichsten spanischen Film wurde. 2001 konnte er Victoria Abril und Penélope Cruz in seinem Film "Sin noticas de Dios" vereinen. Der Film wurde elfmal für den Goya nominiert und gewann unter anderem den Cinema Writers Circle Award für seine Filmmusik. Auch "Las Bandidas" wurde zehnmal für den Goya nominiert, erhielt den Goya für die beste Fotografie und den Cinema Writers Circle Award für die beste weibliche Rolle.
Diego Luna, in "Las Bandidas" der vielschichtige Auftragskiller, wurde 1979 in Mexico City geboren und von seinem Vater nach dem frühen Tod der Mutter mit der Leidenschaft für Theater, Kino und Oper angesteckt. Seine erste Fernsehrolle spielte er mit 12 Jahren. Der große schauspielerische Durchbruch kam 2001 mit dem Film "...Mit deiner Mutter auch!" von Alfonso Cuarón an der Seite von Maribel Verdú und Gael García Bernal. In "Milk" spielte er an der Seite von Sean Penn - das gesamte Ensemble erhielt den Broadcast Film Critics Association Award.
Victoria Abril zählt zu den bekanntesten Schauspielerinnen Europas. Für ihre Rolle in "Amantes - Die Liebenden" wurde ihr 1991 der Silberne Bär verliehen. 1996 erhielt sie einen Goya für ihre Rolle in "Nobody Will Speak of Us When We're Dead". 2002 wurde sie mit dem European Film Award für ihre herausragenden Erfolge im europäischen Film ausgezeichnet. Zuletzt spielte sie in mehreren Fernsehfilmen und ihr nächster Film "The Woman Who Brushed off her Tears" wird 2012 herauskommen.
Ariadna Gil war schon mehrmals für den Goya nominiert - bekommen hat sie ihn 1992 für ihre Rolle in "Belle Epoque - Saison der Liebe". Zuletzt spielte sie 2009 in "El Baile de la Victoria" von Fernando Trueba und "Dagen derpå" (2011) von der dänischen Filmemacherin Birgitte Stærmose.
#33Verfasserno me bré (700807) 01 Aug 11, 21:56
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Konzerte :
Mit kubanischen Klängen in die Open-Air-Reihe
Mit einem musikalischen Feuerwerk aus Funk-, Cuban-Jazz-, Bolero-, Samba-, Son- und Cha-Cha-Klängen eröffnet die Gruppe Orquestra Buena Vista Social Club Featuring Omara Portuondo heute, 20 Uhr, die diesjährige „Amphitheater-Open-Air“-Reihe in Trier. Die Musiker wurden durch den Wim Wenders Film bekannt. In dem Römerbau treten dann am Donnerstag der Komiker Helge Schneider, am Freitag die Mittelalter-Rockband In Extremo und am Samstag die Kölschrocker von Bap auf. mv Karten und Informationen: Tel. (06 51) 9 94 11 88

Feurige spanische Rhythmen im Kaffeehaus
Die Spieltechnik der beiden Gitarristen José Reyes und Kader Fahem erinnert zeitweise an die Musik der Gipsy Kings, die mit „Bamboleo“ ihren größten Hit landeten. Mit seinen feurigen spanischen Rhythmen, dessen Wurzeln in der Zigeunermusik liegen, gastiert das Duo „Este Mundoheute, 20.30 Uhr, im Kaffeehaus in Ommersheim (Saar-Pfalz-Straße 94). Die Musiker gehören zu einer mehrköpfigen Formation mit identischem Namen der modernen Flamenco-Szene. Reyes spielte mit vielen Künstlern dieser Stilrichtung. mv Karten und Informationen: Tel. (0 68 03) 28 88
#34Verfasserno me bré (700807) 03 Aug 11, 14:34
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TV, Sonntag Nacht : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
Nacht von Sonntag (07.08.) auf Montag (08.08.)
KinoFestival im Ersten:
0:05h
La zona - Betreten verboten
Spielfilm Mexiko 2007

Personen:
Daniel Daniel Giménez Cacho
Mariana Maribel Verdú
Gerardo Carlos Bardem
Alejandro Daniel Tovar
Miguel Alan Chávez
Comandante Rigoberto Mario Zaragoza
Andrea Marina de Tavira
und andere

Musik: Fernando Velazquez
Kamera: Emiliano Villanueva
Buch: Laura Santullo
Regie: Rodrigo Plá
Laufzeit: 91 Min.

In Mexiko-Stadt dringen drei Bewohner eines Armenviertels in eine streng bewachte Siedlung namens La zona ein, in der wohlhabende Familien hinter Mauern und Stacheldraht ein abgeschottetes Luxusleben führen. Beim Einbruch in eine der Villen kommt die Hausbesitzerin ums Leben. Die alarmierten Nachbarn töten zwei der Einbrecher und starten eine gnadenlose Menschenjagd auf den dritten Eindringling - einen harmlosen Teenager, für den es aus dem gesicherten Viertel keinen Ausweg zu geben scheint.
Der Regisseur Rodrigo Plá wirft in dem preisgekrönten Thriller „La zona - Betreten verboten" einen bitterbösen Blick auf die desolate gesellschaftliche Situation in Mexiko.
*
Eine private Investorengruppe hat in Mexiko-Stadt am Rande eines verwahrlosten Armenviertels eine hochmoderne Siedlung namens La zona errichtet: ein abgeschottetes Gemeinwesen, in dem sich wohlhabende Familien mit einer Bilderbuchidylle umgeben. Hinter stacheldrahtbewehrten Mauern leben sie in schicken Villen mit adretten Vorgärten, bewacht von einem privaten Sicherheitsdienst und einem Überwachungssystem, dessen Kameras jeden Winkel von La zona im Blick haben. Eines Nachts dringen drei junge Männer aus dem angrenzenden Armenviertel in die luxuriöse Hochsicherheitszone ein. Beim Einbruch in eine Villa eskaliert die Situation: Die Hausherrin kommt ums Leben, zwei der Einbrecher werden auf der Flucht erschossen. Der dritte, ein harmloser Teenager namens Miguel (Alan Chávez), kann entkommen - vorerst zumindest, denn die aufgebrachten Bewohner der Siedlung beschließen, die Angelegenheit auf eigene Faust zu regeln. Sie lassen die Leichen der beiden Eindringlinge verschwinden, wimmeln die Polizei ab und starten eine gnadenlose Hetzjagd auf den Jungen, für den es keinen Ausweg aus dem streng gesicherten Wohnviertel gibt. Im Rausch der Selbstjustiz nimmt die vormals demokratische Bewohnergemeinschaft immer stärker totalitäre Züge an: Nachbarn, die sich den Mordplänen verweigern, werden als Verräter betrachtet und in ihren Häusern festgesetzt. In adretten Schuluniformen begeben sich sogar drei verwöhnte Jugendliche auf Menschenjagd - bis einer von ihnen, der zurückhaltende Alejandro (Daniel Tovar), auf den verängstigten Miguel trifft und sein Gewissen entdeckt. Für eine Rettung aber scheint es bereits zu spät.
Im Gewand eines Thrillers wirft der junge Regisseur Rodrigo Plá mit „La zona - Betreten verboten" einen unsentimentalen Blick auf eine Gesellschaft, der Mitgefühl und Solidarität verloren gegangen sind. In seiner Vision einer nahen Zukunft ist die Justiz korrupt bis in die Knochen, die Unterschicht kann keinerlei Menschenrechte einfordern und das gehobene Bürgertum geht über Leichen, um seine idyllische Enklave zu bewahren. Mit seinem pessimistischen Gesellschaftsbild traf der Film auch über Mexikos Grenzen hinaus einen Nerv: Von Venedig über Stockholm bis Toronto wurde er auf Festivals preisgekrönt und von der Kritik als ein herausragendes Werk des jungen, lateinamerikanischen Kinos gefeiert.
#35Verfasserno me bré (700807) 06 Aug 11, 13:52
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TV, heute Abend, SR/SWR :
http://www.sr-online.de/fernsehen/1288/94298.html
http://www.swr.de/tv/-/id=2798/nid=2798/did=8...
22.30
Die Liebe in den Zeiten der Cholera

(Love in the Time of Cholera)
Spielfilm USA 2007

Die Liebe des Telegrammboten Florentino zur liebreizenden Fermina, Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmanns, steht unter keinem guten Stern. Zwar versichern beide sich in flammenden Briefen ihrer Gefühle. Nachdem er mutig um ihre Hand anhält, lehnt sie jedoch ab und heiratet lieber einen angesehenen Arzt. So schnell gibt Florentino aber nicht auf. Mit zahllosen Affären verkürzt er sich die Zeit, steigt nebenbei zum Direktor der Karibischen Flussgesellschaft auf, um der Angebeteten ein halbes Jahrhundert später - ihr Gatte ist inzwischen tot - einen zweiten Antrag zu unterbreiten.
Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno schmachten leidenschaftlich in Mike Newells kongenialer Adaption des weltberühmten Romans aus der Feder des Nobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Die schönste Liebesgeschichte der Weltliteratur wurde vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit großem Aufwand verfilmt.

* Der magische Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino (Unax Ugalde) in die schöne Fermina (Giovanna Mezzogiorno), Tochter aus reichem Haus, verliebt, soll sein ganzes Leben bestimmen. Täglich schreiben die beiden sich leidenschaftliche Briefe, doch unter dem Druck ihres neureichen Vaters (John Leguizamo), der sein "Juwel" standesgemäß verheiraten will, gibt sie dem weltmännischen Arzt Juvenal Urbino (Benjamin Bratt) das Jawort. Trotzdem schwört Florentino (nun: Javier Bardem) ihr ewige Treue, auf seine Weise. Um die Qual seines gebrochenen Herzens zu lindern, gibt er sich zahlreichen Affären hin, über die er akribisch Buch führt. Seinen Hunger nach wahrer Liebe stillt er im Stile eines modernen Minnesängers in der Poesie. Als Lohnschreiber für Analphabeten verfasst er überschwängliche Liebesbriefe. Sogar die geschäftliche Korrespondenz, die er als Sekretär der Karibischen Flussgesellschaft erledigen muss, ist gefühlvoll gereimt. 51 Jahre, neun Monate, vier Tage und 622 Geliebte später ist Ferminas Gatte tot. Florentino, inzwischen über 70, macht sich noch einmal daran, das Herz der Angebeteten zu erobern, diesmal nicht nur mit Briefen.

Weder Kosten noch Mühen wurden bei dieser akribisch vorbereiteten Hollywood-Produktion gescheut, um ein farbenprächtiges Epos à la "Vom Winde verweht" entstehen zu lassen. Der charismatische Javier Bardem, spätestens durch seine Rolle als psychopathischer Killer in "No Country for Old Men" zum Weltstar geworden, wächst als ewig Suchender über sich hinaus, gleiches gilt für Giovanna Mezzogiorno ("Ein letzter Kuss") als madonnenhaft schöne Fermina. Die Liebe bekommt ihre zweite Chance - doch sie hat den bitteren Beigeschmack von Tod und Vergänglichkeit. Auch das sinnliche Spektakel Film kann die Frage nur unbeantwortet lassen, ob eine Ehe zwischen Fermina und Florentino ähnlichen Bestand gehabt hätte wie ein halbes Jahrhundert Sehnsucht.

Rollen und Darsteller:
Florentino Ariza: Javier Bardem
Der junge Florentino: Unax Ugalde
Fermina: Giovanna Mezzogiorno
Juvenal Urbino: Benjamin Bratt
Hildebranda Sanchez: Catalina Sandino Moreno
Don Leo: Hector Elizondo
Lotario Thurgot: Liev Schreiber
Trànsito Ariza: Fernanda Montenegro
Sara Noriega: Laura Harring
Lorenzo Daza: John Leguizamo
und andere
Kamera: Affonso Beato
Musik: Antonio Pinto
#36Verfasserno me bré (700807) 09 Aug 11, 13:32
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TV, Freitag Nacht (lief eigentlich schon heute um 20:15, aber zu spät gemerkt) :
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=7,dayP...
01:35
Bevor es Nacht wird

(Usa, 2000, 128mn)
SWR
Regie: Julian Schnabel
Kamera: Guillermo Rosas, Xavier Pérez Grobet
Musik: Carter Burwell
Schnitt: Michael Berenbaum
Darsteller: Andrea Di Stefano (Pepe Malas), Carmen Beato (Lehrerin), Giovanni Florido (der junge Reinaldo), Javier Bardem (Reinaldo Arenas), Johnny Depp (Lt. Victor), Loló Navarro (Reinaldos Großmutter), Michael Wincott (Herberto Zorrilla Ochoa), Olatz Lopez Garmendia (Reinaldos Mutter), Olivier Martinez (Lázaro Gómez Carriles), Sebastián Silva (Reinaldos Vater)
Autor: Cunningham O'Keefe, Julian Schnabel, Lázaro Gómez Carriles
Produktion: El Mar Pictures, Grandview Pictures
Produzent: Jon Kilik
16:9 (Breitbildformat)

Kuba in den 70er Jahren: Aufgrund seines freiheitlichen Denkens und seiner Homosexualität hat der Schriftsteller Reinaldo Arenas in seiner Heimat unter ständigem politischen Druck, unter Zensur und Verfolgung zu leiden. Nach einem traumatischen Gefängnisaufenthalt gelingt es Arenas 1980, Kuba zu verlassen, um sich in New York ein neues Leben aufzubauen. Doch dazu bleibt dem talentierten Schriftsteller nicht mehr viel Zeit ...

Reinaldo Arenas wird 1943 im Oriente, einer ländlichen Gegend Kubas geboren, wo er in Armut und ohne Vater aufwächst. Anfang der 60er Jahre taucht der inzwischen 19-Jährige in die pulsierende schwule Subkultur Kubas ein und beginnt, sein schriftstellerisches Talent zu entfalten. Zunächst fördert die aufbruchbereite sozialistische Regierung den jungen Literaten. Doch schon nach kurzer Blütezeit von Kunst und Kultur bricht in Kuba eine politische und moralische Eiszeit an. Seine kritischen Äußerungen machen Arenas in den Augen der Sozialisten zu einer Persona non grata.
Sein im Alter von 20 Jahren veröffentlichtes Romandebüt ist Arenas erste und letzte kubanische Publikation: Die zunehmend paranoider und restriktiver werdende sozialistische Diktatur meint, in dem frei denkenden Künstler einen Konterrevolutionär zu entdecken, zugleich wird Homosexualität als "kapitalistische Degeneration" verfemt. Dass sein zweites Buch heimlich im Ausland publiziert und in Frankreich als bester fremdsprachiger Roman preisgekrönt wird, macht Arenas Stand in Kuba nicht einfacher.
Nach einer Denunziation landet er im Gefängnis, wo es ihm unter schier unerträglichen Haftbedingungen gelingt, einen weiteren Roman zu schreiben. Seine Freilassung fällt mit einer politischen Phase zusammen, in der Fiedel Castro vermeintlichen Kriminellen die Emigration gestattet. 1980 verlässt Arenas Kuba, um in New York in Freiheit leben und arbeiten zu können. Doch dazu bleibt ihm nicht mehr viel Zeit.

"Bevor es Nacht wird" erzählt die bewegte Lebensgeschichte des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas und dessen Suche nach künstlerischer, politischer und sexueller Freiheit. Mit ausgefallenen, oft subjektiven Bildkompositionen, die die Stimmung seiner Hauptfigur aufnehmen, findet Regisseur Julian Schnabel immer wieder ein visuelles Äquivalent zu Arenas' 1993 postum publizierten Memoiren, auf die der Film in Zitaten zurückgreift. Ohne falsches Pathos, ohne jegliche Verkrampftheit, setzt Schnabel die politische Dimension der Homosexualität in Szene. Javier Bardem, der zuletzt in Alejandro Amenábars mit einem Oscar ausgezeichneten Drama "Das Meer in mir" (2004) brillierte, verkörpert auf überzeugende Weise die gleichermaßen sensible wie kämpferische Figur des lebenshungrigen kubanischen Schriftstellers, was dem Schauspieler 2001 eine Oscarnominierung einbrachte. Die kurzen, aber starken Auftritte von Johnny Depp und Sean Penn verleihen dem Film zusätzlichen Glanz. Neben einer Nominierung für den Goldenen Löwen wurde "Bevor es Nacht wird" 2000 im Rahmen des Filmfestivals von Venedig unter anderem mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
#37Verfasserno me bré (700807) 15 Aug 11, 22:35
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INTERNATIONALES SOMMERFESTIVAL HAMBURG 2011 im Kampnagel

________26.08.2011 22:00 Uhr________________

Burnt Friedman & Jaki Liebezeit:Konzert

PREIS VVK 14 € / AK 17 € // Tickets online erhältlich bei Ticket Online oder direkt an der Kampnagel-Kasse 040 270 949 49 ohne zusätzl. Gebühren

Ja, genau, der Liebezeit. Jaki mit Vornamen, einst Schlagzeuger bei Can, Deutschlands mit Abstand wichtigster Band der späten Sechziger und frühen Siebziger Jahre. Ein Erbe, dass er schon seit jeher locker abzuschütteln weiß. Zum Beispiel, wenn er sich mit Burnt Friedman einlässt, der wie kein zweiter die Grenzen zwischen Elektronik, Dub und Jazz durchlässig macht. „Secret Rhythms“ heißt die Idee, der Burnt Friedman und Jaki Liebezeit bereits vier hypnotische Alben gewidmet haben. Aus Liebezeits zyklischem, federnden Drumstil und Friedmans sequentiell gespielten Gitarren und Analogsynthesizern entstehen „geheime Rhythmen“: Komplexe rhythmische Texturen, aus denen die beiden mitreißende Instrumentals komponieren.

Hörprobe in youtube auch http://youtu.be/3ddKO8aJ1H4
#38VerfasserrossCH (485819) 19 Aug 11, 18:07
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Heute Abend, WDR : http://www.wdr.de/programmvorschau/object4Bro...
Mit 80.000 Fragen um die Welt: Dennis in Lateinamerika Sendung mit Untertiteln Stereo 16:9 Kultur/Gesellschaft
Dienstag, den 23. August 2011, 22:00 - 22:30
Ist "Holland in Not"? Was ist der amerikanische Traum? Wie macht man einen Elefantenführerschein? Und wo ist der schwarze Kontinent eigentlich am schwärzesten?
Jeder Mensch hat solche Fragen, die die Welt betreffen - doch die meisten werden nie gehört und bleiben einfach unbeantwortet. Das wird sich nun ändern! Denn WELTWEIT-Reporter Dennis Gastmann macht sich mit vermeintlichen Allerweltsfragen im Gepäck auf in die Welt. Den ganzen Sommer lang reist er um den Globus und beantwortet Zuschauerfragen.
Ist Paris noch die "Stadt der Liebe"? Warum tanzen die Finnen Tango? Und: wo endet eigentlich Europa? Darum geht auf Dennis' Europa-Reise am 26. Juli 2011.
Die Frage "Was ist Freiheit?" führt den WELTWEIT-Reporter nach Taiwan. Auf der Insel, die das chinesische Regime als "abtrünnige Provinz" bezeichnet, trifft er einen der meistverfolgten Männer Chinas. Mehr Fragen aus Asien am 2. August 2011.
In Indien macht Dennis Gastmann sich auf die Suche nach den Unberührbaren, in Amerika ballert er viel in der Gegend herum und in Australien schaut er in die Abgründe des sonnigen Kontinents...
Nach diesem WELTWEIT-Sommer-Special ist hoffentlich keine der "80.000 Fragen" mehr offen!



Edith fragt sich, ob der Name des Reporters wohl eine Ironie des Schicksals ist ...



Edith teilt mit, dass sich die Sendung aufgrund eines traurigen Ereignisses um anderthalb Stunden verzögert : http://www.wdr.de/programmvorschau/programDat...
22.00Serie/Unterhaltung
(VPS 2159)
Bernhard Victor Christoph Carl von Bülow genannt Loriot Sendung mit Untertiteln Stereo 16:9
Eine Portraitcollage von Klaus Michael Heinz
23.30Kultur/Gesellschaft
(VPS 2200)
Mit 80.000 Fragen um die Welt: Dennis in Lateinamerika Sendung mit Untertiteln Stereo 16:9
#39Verfasserno me bré (700807) 23 Aug 11, 14:09
Kommentar
zu #39: Ich wollte Mit 80.000 Fragen um die Welt gestern abend gerne sehen, aber wegen der Verschiebung bin ich dann leider mitten in Loriot eingeschalfen - obwohl das ja auch sehr lustig war! Schade.

PS. Ich glaube, ich gucke von nun an öfter mal in den Kulturfaden! :)
#40Verfasseraaamelie. (671475) 24 Aug 11, 12:30
Kommentar
Kuba - Mythos ohne Masterplan
Freitag, 26. August 2011, 21.30 Uhr auf 3sat

Kuba durchlebt eine Zeit großer Umwälzungen. Es wird privatisiert, denn das Land steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Was ist los in Havanna? Ist der Inselsozialismus am Ende?
http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hinte...
#41VerfasserCARIOCA (324416) 26 Aug 11, 19:00
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Messe, Ausstellung :
Spanien ist Ehrengast der Europamesse
Straßburg. Heute beginnt auf dem Straßburger Wacken die Europamesse. Laut der Tourismuszentrale ist Spanien in diesem Jahr Ehrengast der Verbrauchermesse, die im vergangenen Jahr 200 000 Besucher zählte. Mehr als 1200 Aussteller haben sich in den Bereichen Wohnen, Wellness, Handwerk und Kulinarisches angekündigt. ko
Messe vom 2. bis zum 12. September, täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an den Samstagen 3. und 10. September bis 22 Uhr. Tageskarte: 6,50 Euro.
http://www.foireurop.com/
#42Verfasserno me bré (700807) 05 Sep 11, 21:21
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“Muertos de Amor”
Solo exhibition por Agente Morillas
15 de Septiembre – 30 de Octubre
Mutt Gallery – Bookshop
Comerç 15, 08003 – BARCELONA
Más información: http://stafmagazine.com/news/muertos-de-amor/

Platón, uno de los filósofos griegos más importantes de la historia del pensamiento racional, discípulo de Sócrates y maestro de Aristóteles, escribió en el año 380 a.C. El banquete o El simposio, una de las obras más bellas escritas por el ateniense desde el punto de vista literario, diálogo que versa sobre el amor y que junto al Fedro conformó la idea de amor platónico.

En teoría el amor platónico se trata de una elevación filosófica de la manifestación de una idea. Se dice que es una forma de amor “puro” en el que no hay un elemento sexual y el amor no se expresa de una forma física sino intelectual. Es la motivación que lleva al conocimiento de una idea y a su contemplación, comienza por la belleza por las cuestiones materiales que lleva a la belleza de los cuerpos humanos y de ahí se dirige al aspecto estético de la bondad vinculada a la belleza de las ideas para finalmente llegar al conocimiento y el amor de la belleza absoluta, variando desde la belleza hasta el conocimiento puro y desinteresado de su esencia.

Así pues define el amor platónico como un tipo de amor en el que existe cierta distancia, cierto nivel de ensoñación y de idealización. Se trata del amor que a veces sentimos por alguien cuando en realidad todavía no le conocemos lo suficiente, convirtiéndose por tanto una idealización del amor que centra sus valores en la lejanía de un carácter material, terrenal o mundano, donde se confunde la atracción física con el amor verdadero y se idealiza al ser querido con aquellas cualidades que a nosotros nos gustaría que tuviera.

En la vida diaria se denomina amor platónico casi siempre a un amor inalcanzable, a un objeto de amor que por circunstancias no se puede hacer real, suele ser propio de la adolescencia y de personas que son introvertidas, románticas e intelectuales, personas que en ocasiones se sienten inseguras ante al amor físico y que sin embargo poseen una gran riqueza interior y todo un mundo de expresión de sus sentimientos a través de la intelectualidad, convirtiendo ese amor en una experiencia única, asociado muchas veces a una cierta frustración que va unida al mismo tiempo a la esperanza de encontrar a la persona amada en la realidad a través de la fantasía y en la imaginación convirtiéndose en un ideal que no suele ser correspondido.

Muertos de Amor es una reflexión acerca del amor platónico que se resume en un poema donde se manifiesta la necesidad y el deseo de consumar ese amor imposible e insuperable al mismo tiempo, y que posteriormente se desarrolla en a través de una serie de dibujos y pinturas que deja de manifiesto las teorías de platón a través de los ojos de Agente Morillas (Mamen Morillas)

Muertos de Amor
Si me dejas que te mate eternamente,
Prometo ser el cuello al servicio de tus dientes,
Zumo de corazón de muerta viviente,
Sierva que le sirve a su sirviente.


Agente Morillas que con frecuencia habla del amor, la frustración y la soledad en su obra, parte de las teorías platónicas del amor para formular una historia absurdamente perfecta donde un personaje de esencia oscura encarnado en cuerpo de mujer busca el amor verdadero a través la necesidad de su propia alma dejando en un segundo plano los aspectos sexuales y abogando por el amor cósmico y metafísico.

Dicho ser al que sus instintos primarios le conducen a perpetrar atrocidades a otros seres privándoles de la vida y consecuentemente conduciéndole a la soledad, divaga sobre la posibilidad de un amor perfecto, un amor que nunca le abandone, hasta quedar atrapada en el sueño de un amor vampiro, un amor inmortal que nunca se desvanezca a merced de su cuchillo, que satisfaga sus instintos eternamente convirtiéndose ella en sirvienta de su esclavo complaciendo ella pues también la necesidad del otro ente de encontrar un compañero para su vida interminable, simbiosis perfecta de dos almas oscuras unidas por la sangre.

Más allá de la fantasía de la protagonista y de su idílico amor, Muertos de Amor escenifica el desencuentro amoroso y la frustración del amor platónico, donde el espectador contemplando las pinturas y dibujos de Agente Morillas podrá hacer un recorrido a través de los sentimientos que desencadenan este amor no correspondido, convirtiéndose la muestra en un desencuentro entre el amante platónico (representado por una mujer) y el inalcanzable amado (simbolizado por murciélagos.

#43VerfasserrossCH (485819) 06 Sep 11, 20:46
Kommentar
Hier ein interessanter Beitrag über eine Folge von 9/11, die nie in den Medien kommt: Die Folgen für Übersetzer und Dolmetscher.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=5dd45ce...

Reporter - Jedes Wort eine Zeitbombe - Zehn Jahre nach dem 11. September

Info / Dokumentation · CH 2011

Die Zürcherin Maya Hess lebt seit fast dreissig Jahren in New York. Anfang der 1990er-Jahre gründete sie eine Übersetzungsagentur, die sich auf Terrorismusprozesse spezialisierte. Praktisch jeden wichtigen solchen Prozess am New Yorker Bundesgericht hat die Agentur von Maya Hess begleitet. Zu Spitzenzeiten beschäftigte sie bis zu 80 Mitarbeitende.

Dann kam der 11. September 2001. Die nachfolgenden Ereignisse haben die berufliche Ausrichtung von Maya Hess völlig verändert. 2004 fand der erste grosse Terrorismusprozess in New York nach 9/11 statt. Auch diesen begleitete Maya Hess mit ihrer Agentur. Aber ausgerechnet ein ehemaliger Mitarbeiter von ihr sass dort auf der Anklagebank. Fassungslos musste Maya Hess mitanschauen, wie einer der ehemals besten Arabisch-Übersetzer ihrer Agentur in die Mühlen der Justiz geriet und sich nicht mehr daraus befreien konnte.

Die Konsequenzen dieses Falls sind enorm. Welcher Dolmetscher oder Übersetzer will noch Arbeiten übernehmen, die etwas mit Terrorismus zu tun haben? «Viel zu gefährlich», sagt ein ehemaliger Mitarbeiter von Maya Hess. «Jedes übersetzte Wort könnte eine Zeitbombe sein.»
#44Verfassereria (580975) 11 Sep 11, 23:48
Kommentar
TV, morgen Abend auf 3sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
22:25
Stereo-Ton16:9 Format
Monothema
Die ermordeten Kinder von Guatemala
Buenos Dias - der Krieg geht weiter

Film von Anita Blumer
Erstausstrahlung

Obwohl 1996 der Bürgerkrieg in Guatemala beendet wurde, herrschen heute immer noch kriegsähnliche Zustände, und der Staat gilt als unterwandert von organisierter Kriminalität. Guatemala weist eine der höchsten Mordraten des amerikanischen Kontinents auf, die Gewalt fordert durchschnittlich mehr als zehn Tote pro Tag. Immer wieder verschwinden auch Kinder. Während Polizei und Justiz die Fälle verschleppen, ermittelt eine Organisation betroffener Mütter auf eigene Faust und stößt dabei auf Widerstand und Drohungen.
Der Film "Die ermordeten Kinder von Guatemala" geht diesen Fällen nach. Die Autorin Anita Blumer dokumentiert das Ausmaß der Kriminalität und porträtiert Menschen, die sich dagegen zu wehren versuchen: So bezeugt der Film den Kampf der Mutter der ermordeten achtjährigen Michelle und der Stiftung "Sobrevivientes" für Gerechtigkeit oder begleitet den Fotojournalisten Carlos in seinem traurigen Arbeitsalltag - der darin besteht, den Opfern der Kriminalität ein Gesicht zu geben.
Im Anschluss, um 23.20 Uhr, porträtiert die Dokumentation "Revolutionär wider Willen" den Schweizer Ueli Gurtner, der sich als Direktor einer Kaffeegenossenschaft in Guatemala für die Kaffeekleinbauern einsetzt.

23:20
Stereo-Ton16:9 Format
Monothema
Revolutionär wider Willen
Helden und Verbrecher im Kaffeeland Guatemala

Film von Ruedi Leuthold und Beat Bieri
Erstausstrahlung

Guatemala ist ein wunderschönes Land - und eines der gewaltvollsten der Welt. Als der junge Schweizer Ueli Gurtner, ein gelernter Banker, vor fast 30 Jahren in das zentralamerikanische Land kam, hatte er nur im Sinn, auf solide Art das Kaffeegeschäft zu betreiben. Doch das war unmöglich: Schmiergeldzahlungen waren üblich, und eine weiße Oberschicht diktierte den kleinen Kaffeebauern ihre Bedingungen. Mit 20.000 indianischen Kleinbauern baute Gurtner in den letzten 20 Jahren eine große, erfolgreiche Kaffeegenossenschaft auf - gegen alle Widerstände der Mächtigen. Diese wollen nicht akzeptieren, dass die lange unterdrückte Indio-Bevölkerung dank Gurtners Geschick zu einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kraft wird. In einem bizarren Polit-Krimi wurden die Kaffeegenossenschafter sogar beschuldigt, Komplizen in einem Mordfall zu sein und Geldwäscherei zu betreiben. Die falschen Anschuldigungen trieben die Genossenschaft fast in den Ruin. Gurtner selbst versteht sich nicht als Entwicklungshelfer. Er will, dass die Kaffeebauern Eigenverantwortung übernehmen und sich als Unternehmer verstehen, er setzt auf eine faire freie Marktwirtschaft gegen die Monopole und kriminellen Machenschaften der Elite.
Der Film zeigt, wie der Schweizer Ueli Gurtner, Direktor einer Kaffeegenossenschaft in Guatemala, zum "Revolutionär wider Willen" wurde.
#45Verfasserno me bré (700807) 12 Sep 11, 15:25
Kommentar
TV, heute Abend, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
23:10
REC

Wiederholungen:
17.09.2011 um 01:35
27.09.2011 um 01:30
REC
(Spanien, 2007, 75mn)
ARTE F
Regie: Jaume Balagueró, Paco Plaza
Kamera: Pablo Rosso
Musik: Oriol Tarragó
Schnitt: David Ambit
Darsteller: Carlos Lasarte, David Vert, Ferran Terraza, Jorge Yamam, Manuela Velasco, Pablo Rosso
Autor: Jaume Balagueró, Luis A. Berdejo, Paco Plaza
Produktion: Castelao Productions, Filmax Entertainment
Produzent: Julio Fernández
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die junge Journalistin Ángela verbringt mit ihrem Kameramann eine Nacht in einer Feuerwehrkaserne, um eine Reportage zu drehen. Alles verläuft ruhig, bis ein Anruf einer älteren Dame die Feuerwehr ausrücken lässt. Das Tandem folgt den Feuerwehrmännern und trifft auf eine zutiefst beängstigte Nachbarschaft: Man hört schreckliche Schreie aus der Wohnung ...

Ángela ist Journalistin für einen lokalen Fernsehsender in Barcelona. Mit ihrem Kameramann stellt sie in der Sendung "Während sie schlafen" Berufe vor von Menschen, die während der Nacht im Dienst sind. In dieser Nacht dreht das Team in einer Feuerwehrkaserne. Die Schicht scheint ruhig und friedlich, bis der Anruf einer älteren Dame eintrifft. Angela und der Kameramann steigen mit den Feuerwehrleuten in den Wagen und filmen jeden ihrer Schritte.
Am Einsatzort angekommen treffen sie auf die hysterischen und verängstigten Bewohner des mehrstöckigen Gebäudes. Aus einem höheren Stockwerk hören sie unheimliche Schreie. Das Filmteam folgt der Feuerwehr in die Wohnung, aus der die Schreie kommen, und trifft dort auf eine aggressive alte Dame, die einen der Männer sogar attackiert. Als das Einsatzteam wieder in die Eingangshalle zurückkommt, merken sie, dass sie mit den dort versammelten Bewohnern im Gebäude eingeschlossen sind: Die spanische Gesundheitsbehörde hat das gesamte Haus komplett durch Militär und Polizei abriegeln lassen. Es beginnt eine chaotische und alptraumhafte Nacht, die sich zu einem Überlebenskampf entwickelt.

"Der effektvoll inszenierte Film bedient unterschiedliche Subgenres des Horrorfilms gleichberechtigt und mit rasanten Stimmungswechseln, wobei er zugleich schwarz-humorig Kritik am trivialen Fernseh-Infotainment übt." schreibt der "film-dienst". Wie schon in "Blair Witch Project" verwischt der Regisseur die Grenzen von Realität und Fiktion, in dem es keine feste Kamera gibt und alles den Anschein hat, direkt vor laufender Kamera zu passieren. Dokumentarisch wirkende Aufnahmen zu Beginn des Films gehen in dieselbe Richtung.
Der "film-dienst" lobt: "Jaume Balagueró, neben Alejandro Amenábar der zurzeit bekannteste spanische Genreregisseur, und Paco Plaza verbinden mediensatirische Elemente mit knallharten Genrevorgaben. Immer wieder überrascht ihr Film durch neue Wendungen, stakkatoartig aneinandergereihte Effekte des Schreckens und filmische Anspielungen. Dabei werden nicht nur Standards des Feuerwehrsujets aufgegriffen, vielmehr stürmt "REC" durch zahlreiche Subgenres des Horrorfilms vom Zombie- zum Katastrophenfilm, vom apokalyptischen Seuchenfilm bis zum Satanismus."
Mit "REC" ist Jaume Balagueró ein Kassen- und ein Kritikererfolg gelungen. Der Film erhielt den Preis der Jury während des Festivals des fantastischen Films in Gérardmer/Frankreich, gewann einen Goya für die beste Schauspielerin und den besten Schnitt und den Silver Scream Award während des Amsterdam Fantastic Film Festivals. Jaume Balagueró hat zwei Jahre später eine Fortsetzung gedreht: "REC 2" Zurzeit ist sein neuster Film "Sleep Tight" in Postproduktion.

Morgen Nachmittag : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=6,dayP...
14:30
Zeugen unerwünscht

Wiederholungen:
04.10.2011 um 02:55
Zeugen unerwünscht
(Schweiz, Frankreich, 2008, 85mn)
WDR
Regie: Juan Jose Lozano
Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Der Journalist Hollmann Morris hat die Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien zum Mittelpunkt seiner wöchentlichen Fernsehsendung gemacht. Es ist die einzige politische Sendung, die sich im kolumbianischen Fernsehen halten konnte. Seine Reportagen brachten ihm zwar internationale Anerkennung und Preise ein, aber er riskiert durch seine kompromisslose Wahrheitssuche auch sein Leben und das seiner Familie. "Zeugen unerwünscht" schildert den Mut und die Heldenhaftigkeit des Journalisten.

Seit 45 Jahren leidet die Bevölkerung Kolumbiens unter einem bewaffneten, undurchsichtigen Konflikt um Drogen. Laut Amnesty International hat die Situation im Land seither 70.000 Todesopfer gefordert. Drei bis vier Millionen Menschen wurden gewaltsam vertrieben und etwa 30.000 Kolumbianer verschwanden.
Seit 15 Jahren berichtet der Journalist Hollmann Morris über die Konflikte im Land, wobei sein Schwerpunkt auf den Menschenrechten liegt. Seit 2002 produziert er die Fernsehsendung "Contravía", für die er unzählige Augenzeugenberichte der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien gefilmt hat. Er verfügt damit über das wichtigste Videoarchiv der jüngeren Geschichte Kolumbiens. "Contravía" ist die einzige politische Sendung, die sich im Umfeld der von Shows und Serien geprägten Fernsehlandschaft halten konnte.
Seine Reportagen brachten ihm zwar internationale Unterstützung und Preise ein, aber er riskiert durch seine kompromisslose Wahrheitssuche auch sein Leben und das seiner Familie. Wegen dieser bedrohlichen Situation erwägt die Familie Morris, das Land zu verlassen.

Juan José Lozano schildert in "Zeugen unerwünscht" den Mut und die Heldenhaftigkeit eines Journalisten. Er zeichnet das Porträt eines mutigen, für Menschenrechte engagierten und für Meinungsfreiheit kämpfenden Mannes mit Überzeugungen, Motiven und Ängsten in einem vom Krieg zerrissenen Land.
Beim Filmfestival in Nyon gewann "Zeugen unerwünscht" 2008 den Prix Suissimage/Société suisse des auteurs SSA.


Kino : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
HUACHO – EIN TAG IM LEBEN (2009)
Vier Mitglieder einer armen Familie in der chilenischen Provinz auf ihrem Weg in die globalisierte Welt: die Großmutter, die versucht, an der Landstraße selbstgemachten Käse zu verkaufen; die Tochter, die ein farbenfrohes Kleid und damit ihren Traum von ein bißchen Luxus wieder ins Geschäft zurückträgt, damit sie den Strom bezahlen kann; der Enkel, der sich in die bunte Welt der Videospiele flüchtet und endlich einmal seine reicheren Mitschüler beeindrucken möchte; schließlich der Großvater, der den ganzen Tag allein auf seinem Feld schuftet.
Wir zeigen den Film im Rahmen der interkulturellen Woche in Kooperation mit Zuwanderungs- und Integrationsbüro (ZIB).
Am Dienstag, 20. September ab 16.30 Uhr laden ZIB und Filmhaus die Gäste zu einem Begleitprogramm mit chilenischem Essen, Wein & Musik ein. Mit Romina Tobar Leyton und Daniel Osorio.
Knapp und lakonisch gelingt Almendras ein Kabinettstückchen über die Gesetze des freien Marktes, nicht nur in der Landwirtschaft: eine Milchmädchenrechnung, an deren Ende immer einer den schwarzen Peter in Händen hält; hier ist es die Großmutter, die den hausgemachten Käse abends weit unter Preis verkaufen muss. Auch ihrer Tochter geht es nicht gut, hat sie sich doch mit ihrem schwer verdienten Geld ein elegantes blaues Kleid gekauft. Doch da der Familie der Strom abgestellt wird, weil sie die Rechnung nicht bezahlt hat, muss sie das Kleid zurückgehen, damit daheim die Lichter wieder angehen.
Diese kleinen, subtilen Episoden handeln von sichtbarer wie versteckter Armut, erzählen von den Gegensätzen in der chilenischen Gesellschaft, zwischen den sozialen Schichten, zwischen Stadt und Land. (…) Fast kontemplativ bringt der Film mit seiner eindrücklichen Poesie der Alltäglichkeit seiner Protagonisten nahe und macht deren Armut im täglichen Leben greifbar. Mit seinem sozialen Realismus, der ungeschminkten Darstellung des Landlebens, knüpft der Film an das „nuevo cine latinoamericano“ aus den 1960er- und 1970er-Jahre an und verdichtet sich zum leisen, eindringlichen Meisterwerk der teilnehmenden Beobachtung. (film-dienst)
Sensible, durch und durch gelungene Gesellschaftsstudie. (BR online)
Titel HUACHO – EIN TAG IM LEBEN
Jahr 2009
Spielzeit ca. 89 Minuten
Land CHI/FRA
Sprachfassung OmU
Reihe Wir zeigen den Film im Rahmen der interkulturellen Woche
Regisseur Alejandro Fernández Almendras
Schauspieler Alejandra Yañez, Manuel Hernández, Clemira Aguayo, Cornelio Cillagrán
Termine :
Mi 14.09 - 18:00
Fr 16.09 - 17:30
Sa 17.09 - 17:30
So 18.09 - 17:30
Mo 19.09 - 17:30
Di 20.09 - 17:30


Und eine Vorankündigung für November : http://www.delage-saar.org/latino-filmfestiva...
Latino Filmfestival 2011
Vom 02. bis 08. November 2011 wird das Zweite Festival des lateinamerikanischen Films unter dem Motto “Lateinamerika in Bewegung” im Filmhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken stattfinden.
Wir werden eine ausgewogene Auswahl an Filmgenres und Themen zusammenstellen, mit einem Schwerpunkt auf der weltweiten Problematik der Migration.
Detaillierte Informationen zum Programm des Festivals werden wir an dieser Stelle baldmöglichst für Sie bereitstellen.
#46Verfasserno me bré (700807) 14 Sep 11, 13:06
Kommentar
Heute Abend, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
22:45
Impunity
Straflosigkeit für Paramilitärs in Kolumbien

Wiederholungen:
04.10.2011 um 01:30
Impunity
(Schweiz, Frankreich, 2010, 85mn)
ARTE / SSR
Regie: Juan José Lozano
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
In den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends wurde in Kolumbien ein wichtiger Prozess eingeleitet. Das neue Gesetz "Gerechtigkeit und Frieden" sollte Gruppen von Paramilitärs, denen die Ermordung Tausender Kolumbianer angelastet wird, in Sonderverfahren vor Gericht bringen. Aber die Verfahren gerieten ins Stocken, als Verflechtungen zwischen den Paramilitärs und politisch-wirtschaftlichen Interessen auf höchster Ebene aufgedeckt wurden. Können die Familien der Opfer dennoch endlich auf Gerechtigkeit hoffen? Oder wird auch dieser ehrgeizige Prozess mit Straffreiheit für die Täter enden?

In Kolumbien gab es zu jeder Zeit Bürgerkriege, interne bewaffnete Konflikte, Terror gegen die Bevölkerung und ideologische Grabenkämpfe. Und die beiden feindlichen Lager, die rechtsgerichteten AUC-Paramilitärs sowie die linksgerichteten FARC-Guerrillas bedienten sich dabei derselben gewaltsamen Methoden. Wie viele Menschen tatsächlich starben oder verschwanden, weiß keiner.
Im Jahr 2005 führte die kolumbianische Regierung das Gesetz "Gerechtigkeit und Frieden" ein. Es soll ausstiegsbereiten Paramilitärs die Möglichkeit zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft geben. Dafür müssen sie vor einem Sonderausschuss ein wahrheitsgetreues und umfassendes Geständnis ablegen und erhalten danach - je nach Grad ihrer Verantwortlichkeit - höchstens acht Jahre Haft. 32.000 Paramilitärs haben seither die Waffen abgegeben, aber nur rund hundert sind bis jetzt vor dem Ausschuss erschienen. Die wichtigen Fragen lauten: Wer sind die Entscheidungsträger in diesem Krieg? Wer erteilt die Befehle? Welche Beweggründe stecken dahinter?
Wie der Paramilitär-Kommandant mit dem Decknamen "HH", der nach eigener Aussage für die Ermordung von 5.000 Menschen verantwortlich ist, beginnen viele, ihre Verbrechen zu gestehen und gleichzeitig Licht in die Morde und Massaker zu bringen. Doch seit führende Politiker durch die Geständnisse der Paramilitärs kompromittiert werden, gerät der Prozess jäh ins Stocken. Eilig beschloss die kolumbianische Regierung die Auslieferung der wichtigsten Paramilitärchefs an die USA - unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit. Dort werden sie nun lediglich wegen Drogenhandels vor Gericht gebracht und zu relativ kurzen Haftstrafen verurteilt. Bedeutet das im Klartext Straffreiheit für die Mörder und ihre Auftraggeber? Und damit erneut zerschlagene Hoffnungen für die Familien der Opfer?

Morgen Nacht, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,dayP...
00:15
Zapping International
Das Fernsehen auf Kuba

Wiederholungen:
18.09.2011 um 07:30
22.09.2011 um 07:30
24.09.2011 um 12:00
30.09.2011 um 11:50
Zapping International
(Frankreich, 2009, 26mn)
ARTE F
Regie: Sergio G. Mondelo
Stereo 16:9 (Breitbildformat)
Sage mir, was Du guckst, und ich sage Dir, wer Du bist: ARTE zappt sich durch die Fernsehlandschaften anderer Länder. Heute: Das Fernsehen auf Kuba
Wer in Havanna zappt, stößt unweigerlich auf Programme aus China: chinesische Küche, chinesische TV-Shows und chinesische Nachrichten. Zu Beginn der 1960er Jahre nutzte die kubanische Revolution das Fernsehen, um die Inselbewohner auf die richtige Linie einzuschwören. Jetzt war Schluss mit Talkshows und amerikanischen Serien.
Seit 50 Jahren steht das Fernsehprogramm völlig im Dienst von Castros Revolution. Die Sendung "Runder Tisch" ist eine breite Plattform für die Verbreitung der Botschaften des Máximo Líder. Doch offiziell analysiert diese tägliche Talkshow das nationale und internationale Geschehen. Außerdem gibt es eine einzige, auf allen Sendern verbreitete tägliche Nachrichtensendung.
Dazu unterhält der Staat zwei Bildungskanäle. Und sollten sich die Jugendlichen nicht für die Geschichtsprogramme interessieren, gibt es noch "Er muss leben!", ein Historienepos, das die 647 Attentate schildert, denen Fidel Castro wunderbarerweise oder heldenhaft entkommen ist.
Doch jetzt scheint ein neuer Wind auf der Insel zu wehen. Die Sendung "Die verborgene Seite des Mondes", in der ein Familienvater beschließt, seine Homosexualität offen zu leben, löste einen Skandal aus!
#47Verfasserno me bré (700807) 16 Sep 11, 13:02
Kommentar
Fernsehn, heute Nacht noch : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=4,dayP...
00:00
Die Yanomami
Missbrauch im Urwald

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Die Yanomami
(Frankreich, 2010, 97mn)
ARTE F
Regie: José Padilha
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Die indigene Ethnie der Yanomami im nordwestlichen Amazonasgebiet zählt zu den zahlenmäßig größten Bevölkerungsgruppen der Region. Der Film von José Padilha erzählt von der Begegnung und vom Konflikt zwischen den Yanomami-Indianern und westlichen Anthropologen in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Die Yanomami sind die größte indigene und zugleich am besten dokumentierte Volksgruppe des gesamten nördlichen Amazonasgebietes. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erregte der amerikanische Anthropologe Napoleon Chagnon mit seinen Forschungsarbeiten zu den Yanomami Aufsehen. Sie schienen zu beweisen, dass diese Volksgruppe eine angeborene Gewaltbereitschaft besitzt. Chagnon war damals von der amerikanischen Atomenergiebehörde auch beauftragt, bei den isoliert lebenden Yanomami Blutproben zu entnehmen, um die Befunde mit denen japanischer Hiroshima-Opfer zu vergleichen.
Er nahm die Stammesmitglieder für sich ein, indem er massenhaft Äxte und Macheten austeilte. So erhielt er die begehrten Blutproben sowie nähere Informationen über die Abstammung der Stammesmitglieder. Zusammen mit dem Filmemacher Timothy Asch drehte er Dokumentarfilme, um das kriegerische Wesen der indigenen Volksgruppe nachzuweisen.
Ähnlich verfuhr der französische Anthropologe Jacques Lizot, der ebenfalls über die Yanomami forschte. Während sich Chagnon mit der Gewalt bei den Indianern beschäftigte, schrieb Lizot über die angeblich stark ausgeprägte Homosexualität in den Stämmen. Auch er verteilte freigiebig Gewehre und andere Waffen. Diese fragwürdigen Methoden stießen bei Menschenrechtsbewegungen auf Empörung. Nachdem der Aufenthalt von Chagnon bei der indianischen Bevölkerung Unruhe und Verstörung ausgelöst und zu neuen, oft tödlichen Krankheiten geführt hatte, erteilte die venezolanische Regierung ein Einreiseverbot.
Chagnon und Lizot haben im Amazonasgebiet ihre Spuren hinterlassen. Für die Yanomami bedeutet das Wort "Anthropologe" "Angriff". Ein Anthropologe ist für sie ein böser, unausgeglichener und launischer Zauberer. Der Dokumentarfilm schildert die Übergriffe auf das Yanomami-Gebiet, die in den letzten 40 Jahren im Namen der Wissenschaft verübt wurden.

Im Film wechseln Interview-Sequenzen in den USA, Lateinamerika und Frankreich mit Archivmaterial aus Chagnons und Lizots Produktion sowie mit Bildern heutiger Recherchen ab, die die problematische Hinterlassenschaft der Anthropologen auf indianischem Gebiet dokumentieren.
#48Verfasserno me bré (700807) 20 Sep 11, 22:03
Kommentar
TV, Heute Abend, WDR : http://www.wdr.de/tv/kinozeit/index.jsp
La Nana - Die Perle
Haushälterin Raquel (Catalina Saavedra) ist seit 23 Jahren bei Familie Valdez beschäftigt.; Rechte WDR/Arsenal Film
Chile/Mexiko 2009
Nach 23 Jahren als Haushälterin der Familie Valdez hat sich Raquel ihren festen Platz in der Familie erobert. Doch der große Haushalt und die zunehmenden Auseinandersetzungen mit der ältesten Tochter Camila bringen Raquel an den Rand ihrer Kräfte. Um sie zu entlasten, stellt die Familie ein zusätzliches Hausmädchen ein. Raquel fühlt sich verdrängt und versucht mit allen Mitteln, "ihr Haus" und "ihre Familie" zu verteidigen und vertreibt die vermeintlichen Konkurrentinnen.
Als Raquel erneut einen Schwächeanfall erleidet, stellt die Familie Lucy ein. Alles wird anders, denn durch die lebensfrohe Lucy erfährt Raquel erstmals in ihrem Leben Freundschaft und Zuneigung.
Mercedes Villanueva als Aupair-Mädchen Mercedes aus Peru
Das liebenwert-schwarzhumorige Frauenporträt wurde auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet. Auf dem Sundance Film Festival 2009 erhielt der Film den Großen Preis der Jury, die Hauptdarstellerin Catalina Saavedra gewann für ihre Darstellung den Spezialpreis der Jury. Der Film wurde außerdem für den Golden Globe 2010 in der Kategorie bester fremdsprachiger Film nominiert.
Darsteller:
Raquel: Catalina Saavedra
Pilar: Claudia Celedón
Mundo: Alejandro Goic
Camila: Andrea García-Huidobro
Lucy: Mariana Loyola
Lucas: Agustín Silva
Tomás: Darok Orellana
Gabriel: Sebastián La Rivera
Mercedes: Mercedes Villanueva
Stab:
Buch: Sebastián Silva
Regie: Sebastián Silva
Kamera: Sergio Armstrong


Kino, falls jemand gerade in B.A. ist : http://www.buenos-aires.diplo.de/Vertretung/b...
11. Deutsches Filmfestival in Buenos Aires
Bereits zum 11. Mal präsentiert das Deutsche Filmfestival in Buenos Aires die Trends des aktuellen deutschen Films. Mit dem Eröffnungsfilm „Goethe!“ von Pilipp Stölzl beginnt das Festival am Donnerstag, den 22. September und bietet Interessierten die Gelegenheit bis einschließlich Mittwoch, den 28. September, die vielfältigen Facetten des deutschen Kinos kennen zu lernen.

... mehr im Link und hier : http://www.cinealeman.com.ar/festival11/prese...
UN GRAN FESTIN CON MANJARES CLASICOS Y MODERNOS
El expresionismo de los años ’20 y sus gemas; Murnau, Fritz Lang. El éxodo de grandes directores a Hollywood durante el nazismo. El Nuevo Cine Alemán en los '60 y '70: Schlöndorff, Straub, Kluge, Herzog, Wenders. La muerte de Fassbinder, en 1982, clausurando aquel apogeo. Y el renacimiento cinéfilo, desde finales del siglo XX, con Alemania unificada: películas de autor, muchas de la Escuela de Berlín, en los grandes festivales; películas de la creciente industria, en los duros mercados mundiales.
La globalización avanza; la hegemonía hollywoodense se mantiene. El 11° Festival de Cine Alemán nos invita, como los anteriores, a descubrir la actualidad -el resultado de la historia- de una cinematografía vasta, múltiple, valiosa. En ediciones anteriores, el público argentino se anticipó al éxito masivo de Good Bye, Lenin!, Los edukadores, La vida de los otros, La caída o La ola. Apenas un puñado de contundentes ejemplos.
Bienvenidos a Almanya, de Yasemin Samdereli, es una mirada novedosa sobre un tópico transitado en Alemania: la inmigración. Pensemos en el cine de Fatih Akin. Pero Samdereli opta por una cálida comedia dramática, una road movie de doble mano, sobre una familia turca que llega a Alemania y que, mucho después, regresa a su país. La otra representante de esta temática es el drama El color del océano, de Maggie Peren.
El pasado bélico, o, en realidad, la sombra de ese pasado bélico, que oscureció gran parte del siglo XX, es abordado en dos filmes: Los diarios de Poll, de Chris Kraus (Cuatro minutos), y Quién, sino nosotros, debut ficcional del documentalista Andres Veiel. El primero transcurre poco antes de la Primera Guerra: su atmósfera, cargada de presagios ominosos, nos remite a La cinta blanca, de Michael Haneke. El segundo comienza tras la Segunda Guerra y nos arrastra, con vigor y pasión, por los ’60. No es raro que esta historia de amor, de locura y de muerte, en torno de la RAF, guerrilla de izquierda, haya ganado el premio Alfred Bauer en el Festival de Berlín.
El drama El día que no nací, de Florian Cossen, asombrará al espectador argentino. No porque transcurra en Buenos Aires o se centre en el robo de bebés durante la dictadura. Sino porque se abstiene de los clichés “turísticos”. Algo infrecuente: una producción, lograda, en la que los personajes de distintos países están justificados. Beatriz Spelzini obtuvo el premio a mejor actriz de reparto en los Deutscher Filmpreis, más conocidos como Lola, por su labor realizada en esta película.
Tom Tykwer (Corre Lola, corre, Perfume: La historia de un asesino) ganó el último Lola al mejor director por Tres. Este film es una comedia de la angustia, ácida y catártica, que nos envuelve con su estilo inasible, ecléctico, osado, como sus protagonistas: una pareja madura y un amante que ambos miembros de la pareja comparten sin saberlo.
Otras películas osadas, menos por su estética o su narrativa que por el abordaje temático, son dos óperas primas de realizadoras jóvenes. Romeos, de Sabine Berardi, es iniciática y se centra en una chica transexual marginada en un ambiente homosexual. Colores en la oscuridad, de Sophie Heldman, nada menos que con Bruno Ganz y Senta Berger, es terminal. Sus temas son la vejez, la enfermedad y la muerte voluntaria.
Goethe!, por último, no es una biopic. Se acerca a un genio durante su juventud, a través de una mirada nada solemne. Ideal para los que hayan disfrutado Amadeus o Shakespeare enamorado.
Desde Next Generation Short Tiger 2011, cortometrajes premiados de las mayores promesas del cine alemán, hasta La maravillosa mentira de Nina Petrowna, de Hanns Schwarz. Desde 9 vidas, riesgoso documental elogiado en el BAFICI, hasta Pina, magistral homenaje a Pina Bausch que Wim Wenders rodó en 3D. Estamos ante un festival minuciosamente amplio, podríamos hablar, también, de un gran festín, con manjares clásicos y modernos.
Das genaue Programm findet ihr hier : http://www.cinealeman.com.ar/festival11/films.html


Und re #46 :
Hier das Programm zum Lateinamerika-Filmfestival im November in Saarbrücken : http://www.delage-saar.de/mediapool/95/954013...
#49Verfasserno me bré (700807) 22 Sep 11, 13:49
Kommentar
Dichterlesung : http://www.ard-text.de/index.php?page=409
Vargas Llosa liest in Deutschland
Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa stellt in Deutschland seinen neuen Roman "Der Traum des Kelten" vor. Der peruanisch-spanische Schriftsteller wird am 15.Oktober im Haus der Berliner Festspiele aus seinem Buch lesen, wie die Veranstalter mitteilten. Einen Tag zuvor werde Vargas Llosa seinen Roman auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren.
Im Dezember 2010 wurde Vargas Llosa mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören unter anderem "Das Fest des Ziegenbocks" und "Das Paradies ist anderswo".
#50Verfasserno me bré (700807) 23 Sep 11, 19:33
Kommentar
TV, morgen Nacht, ARD : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
Do, 29.09.11 | 00:20 Uhr
Nacht von Mittwoch (28.09.) auf Donnerstag (29.09.)
Susos Turm
(La Torre de Suso)
Spielfilm Spanien 2007
Personen:
Cundo Javier Cámara
Fernando Gonzalo de Castro
Mote César Vea
Pablo José Luis Alcobendas
Marta Malena Alterio
Mercedes Mariana Cordero
Rosa Fanny Gautier
Tino Emilio Gutiérrez Caba
Miguel Alex Amaral
Esmeralda Yanitza Hernández
Fonso José Antonio Lobato
Berto Victor Clavijo
Maricarmen Teresa Lozano
Susos Stimme Alberto Rodriguez
und andere
Musik: Jose Manuel und Javier Tejedor
Kamera: Carlos Suarez
Buch: Tom Fernández
Regie: Tom Fernández
Laufzeit: 91 Min.
Nach zehn Jahren selbst gewählter Emigration kehrt Cundo in sein nordspanisches Heimatdorf zurück. Der Anlass ist ein trauriger: Sein bester Freund Suso, der an einer Überdosis starb, soll beerdigt werden. Kaum angekommen, wird Cundo mit den Geistern seiner wilden, nicht immer rühmlichen Vergangenheit konfrontiert. Besonders die neuerliche Begegnung mit seinen früheren Saufkumpanen gerät für alle Beteiligten zum emotionalen Spießrutenlauf, alsbald kochen alte Konflikte wieder hoch. Trotz aller Meinungsverschiedenheiten rauft sich die Clique zusammen, um Susos letzten Wunsch zu erfüllen und vor dessen Haus einen Holzturm zu errichten. Eine scheinbar sinnlose Mission, die jedoch elementare Konsequenzen hat.
Die spanische Komödie kombiniert Witz und Tiefsinn auf leichte Weise, indem sie ihre sympathischen Figuren durch ein anregendes Wechselbad der Gefühle schickt.
*
Suso ist tot. Eine Überdosis hat ihn umgebracht. Cundo (Javier Cámara), Susos bester Freund, einst nach Argentinien geflüchtet, um ein neues Leben zu beginnen, kehrt nach zehn Jahren Abwesenheit zur Beerdigung in sein asturisches Heimatdorf zurück. Prompt wird er von der Vergangenheit eingeholt: Bereits am Mietwagenschalter trifft Cundo auf Marta (Malena Alterio), die ihm in Erinnerung ruft, sie einst entjungfert zu haben. Im Haus seiner Eltern wird der entfremdete Sohn auch nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Mutter Mercedes (Mariana Cordero) und Vater Tino (Emilio Gutiérrez Caba) haben sich auseinandergelebt, sie kocht das Essen, er besucht regelmäßig das lokale Freudenhaus. Cundos Beteuerung, sich mittlerweile seiner Verantwortungen als erwachsener Mann bewusst geworden zu sein, stößt bei den Eltern auf wenig Resonanz. Immerhin: Es gibt ja noch die Freunde von damals, mit denen sich auf frühere Zeiten anstoßen lässt. Prompt formiert sich die alte Clique, um aus traurigem Anlass noch mal einen draufzumachen: Mote (César Vea), der Polier, der Bauer Pablo (José Luis Alcobendas) und Physiklehrer Fernando (Gonzalo de Castro), inzwischen verheiratet mit Cundos Jugendflamme Rosa (Fanny Gautier). In seinen wilden Zeiten war das Quintett, inklusive Suso, unzertrennlich - jetzt scheinen die gealterten Draufgänger Welten zu trennen. So dauert es nicht lange, bis die Wunden der Vergangenheit aufbrechen und aus Besäufnissen Zerwürfnisse werden. Doch da ist ja noch Susos Traumprojekt, sein großer letzter Wunsch, an dem die vier Kumpel ihre internen Konflikte buchstäblich abarbeiten können: Vor dem Haus des Verstorbenen soll ein Holzturm errichtet werden, um „die Dinge mal von oben zu betrachten". Denn mit neuen Perspektiven ist es in dem nordspanischen Bergarbeiterdorf nicht weit her. Und so gelangen Cundo und seine Freunde irgendwann zu der Erkenntnis, dass jedem Ende auch ein neuer Anfang innewohnt.
Es sind die einfachen Menschen seiner nordspanischen Heimat, denen der junge Regisseur Tom Fernández mit diesem tragikomischen Kinoerstling ein sympathisches Denkmal setzte. Mit einem verständnisvollen Blick auf individuelle Schwächen stilisiert er den titelgebenden Turmbau zur Metapher, wobei die lockere Inszenierung zwischen skurriler Situationskomik und melancholischen Passagen gekonnt die richtigen Töne trifft. Großen Anteil daran hat das famose Darstellerensemble, angeführt von Javier Cámara als Cundo, der auch schon in Filmen von Julio Medem („Lucía und der Sex") und Pedro Almodóvar („Sprich mit ihr") zu brillieren wusste.
#51Verfasserno me bré (700807) 27 Sep 11, 12:50
Kommentar
http://www.nuernberg.de/internet/menschenrechte/
Menschenrechtspreis an Morris verliehen
Preisuebergabe an Morris
Bei einem bewegenden Festakt im Opernhaus des Staatstheaters Nürnberg ist am 25. September 2011 vor 800 Gästen der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis 2011 an den kolumbianischen Journalisten Hollman Morris verliehen worden.

... weiter im Link ...

http://www.filmfestival-der-menschenrechte.de/
28. September - 05. Oktober 2011
NIHRFF findet in zweijährigem Turnus im Monat Oktober anschließend an die Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises statt. Im Jahr 2011 wird ihn Hollman Morris erhalten, der mit bewundernswertem Mut und unter hohem persönlichen Risiko die Opfer des schrecklichen bewaffneten Konflikts in seinem Heimatland Kolumbien sichtbar macht und ihnen in seinen Fernsehsendungen eine Stimme gibt. Zudem tragen seine journalistischen Recherchen dazu bei, dass schreckliche Menschenrechtsverletzungen nicht straflos bleiben. Ihm zu Ehren präsentiert NIHRFF eine Sonderreihe mit Filmen aus/über Kolumbien. 

Hier sind alle Filme aufgelistet : http://www.filmfestival-der-menschenrechte.de...
#52Verfasserno me bré (700807) 28 Sep 11, 18:01
Kommentar
Frühling im Herbst 3Sat Dienstag, 4. Oktober 2011,
um 20.15 Uhr

Seit Jahr und Tag steht Leni Glanzmann jeden Morgen um vier Uhr in der Backstube und produziert Brot. Da platzt der argentinische Tanzlehrer Toni Alvarez in ihr Leben. Einfach so ist Toni Alvarez aus Buenos Aires in die Schweiz gereist und steht überraschend vor der Tür von Lenis Paten-Kind Melanie. Die Familie feiert gerade deren Verlobung. Melanie drängt Leni, Toni als Sohn einer Brieffreundin auszugeben. Damit es nicht auffällt, muss Leni Toni für diese Nacht bei sich aufnehmen.
Am nächsten Morgen geht Leni um vier Uhr zur Arbeit, froh, den ungewollten Gast los zu sein. Mit ihrem Sohn Andi streitet sie wie immer über sein ständiges Verschlafen, während sie Brot und Nussgipfel produziert. Aber am Abend steht Toni wieder vor ihrer Tür. Er hat einen Job in der Tanzschule von Carlos Gonzales bekommen und sucht ein Zimmer für drei Monate.

Leni hat ihn schon weggeschickt, als ihr einfällt, dass sie einen Leiter für die Frauenriege braucht. Die beiden machen einen Deal: Toni erhält bei Leni Kost und Logis und unterrichtet dafür die Frauenriege in Rumba und Cha-Cha-Cha. Lenis Freund Rolf ist darüber nicht begeistert. Martha, Lenis Schwägerin, vermutet, dass Toni nur wegen Melanie bleibt. Aber das Tanzen macht den Frauen aus dem Dorf Spaß. Das ungewöhnliche Arrangement wirbelt Staub auf und erschüttert das beschauliche Leben im Dorf. Und als Toni sogar eine Discokugel in der Turnhalle montiert, kommt Glanz in Lenis Leben.

Die Schweizer Produktion ist mit dem Fernsehfilmpreis 2010 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet worden. Die Auszeich- nung geht erstmals in die Schweiz, wie die Jury in Baden-Baden mitteilte.
#53VerfasserCARIOCA (324416) 04 Okt 11, 18:56
Kommentar
TV, morgen Nachmittag, Arte :
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayP...
16:30
Luis Sepúlveda
Widerstand vom Ende der Welt

Wiederholungen:
15.10.2011 um 06:45
Luis Sepúlveda
(Frankreich, 2011, 43mn)
ARTE F
Regie: Sylvie Deleule
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Mit seinem Roman "Der Alte, der Liebesromane las" erlangte der chilenische Autor Luis Sepúlveda internationale Bekanntheit: Das Buch wurde in über 50 Sprachen übersetzt und im Jahr 2001 verfilmt. ARTE widmet sich der faszinierenden Biografie des politisch aktiven Schriftstellers und zeigt ein ergreifendes Porträt, das sich als eine Hommage an alle versteht, die Widerstand leisten.
Am 11. September 1973 nahm das Leben von Luis Sepúlveda wie das Millionen anderer Chilenen eine jähe Wende. Als Mitglied der Leibgarde von Präsident Allende hatte er den Versuch eines demokratischen Sozialismus aus nächster Nähe erlebt. Aber mit dem Militärputsch endete das Experiment in einem Blutbad. Wie viele seiner Landsleute wurde auch Sepúlveda verhaftet und gefoltert.
Darüber steht jedoch nichts in seinen Büchern. Er hat eine andere Waffe zum Schreiben gefunden: den Humor. Sepúlveda besitzt den Galgenhumor derer, die um die Vergänglichkeit wissen. Als Weltenbummler und vielseitig engagierter politischer Aktivist dient er in jedem Augenblick seines Lebens der Huldigung derer, denen das Glück verwehrt wurde, "den Kampf weiterzuführen".
Die Dokumentation ist jedoch mehr als eine faszinierende Biografie. Er versteht sich auch als Plädoyer für alle, die Widerstand leisten, und - über das Werk von Sepúlveda, in dem diese bewundernswertesten aller "Verlierer" zu Wort kommen - als Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung.
Luis Sepúlveda wurde am 4. Oktober 1949 in Ovalle, Chile geboren. Aufgrund seines politischen Engagements wurde er zur Zeit der Pinochet-Diktatur mehrmals vom Regime inhaftiert, bis er auf Druck von Amnesty International freigelassen wurde und ins Exil flüchtete. In der Folgezeit lebte Sepúlveda über zehn Jahre lang in Deutschland, engagierte sich bei UNESCO und wurde für sein politisches und literarisches Schaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
#54Verfasserno me bré (700807) 08 Okt 11, 18:41
Kommentar
Gleich wird auf Arte diese Sendung wiederholt : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=1,week...
21:10
Naica - Höhle der Riesen-Kristalle
In den Tiefen der mexikanischen Berggrube Naica liegt ein ganz besonderer Schatz...

Dazu gibt es sogar einen eigenen Faden : Siehe auch: Cueva de los Cristales - der Hammer



Morgen Nachmittag, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayP...
13:55
360° - Geo Reportage
Auf der Spur des spanischen Luchses

Wiederholungen:
21.10.2011 um 08:00
22.10.2011 um 10:50
360° - Geo Reportage
(Deutschland, 2011, 43mn)
ARTE
Regie: Bernhard Rübe
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der Iberische Pardelluchs droht in Kürze auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet - und das in Europa. Seit der Jahrtausendwende kämpfen Tierschützer im südspanischen Andalusien mit allen Mitteln um den Erhalt der Tiere. Nun tritt die Rettung der seltensten Großkatzenart der Welt in eine entscheidende Phase. Experten des Artenschutzprogramms "Lince Life" setzen Luchse in einem neuen Revier aus. Gelingt es ihnen, dort eine neue, stabile Population zu gründen? "360° - Geo Reportage" hat den Kampf um Spaniens letzte Luchse begleitet.

Um die Jahrtausendwende wäre der Iberische Pardelluchs, die kleine Schwesterart des eurasischen Luchses, um ein Haar ausgestorben. Bevölkerten noch vor wenigen Jahrzehnten über 5.000 Tiere unzählige Landstriche Portugals und Spaniens, kommen sie heute in freier Wildbahn nur noch in zwei kleinen Revieren im südspanischen Andalusien vor, und zwar in den Wäldern der Sierra de Andújar und in Doñana, im Mündungsdelta des Guadalquivir am Atlantik.
Um das Aussterben der Raubkatzenart zu verhindern, wurde Europas teuerstes Schutz- und Zuchtprogramm initiiert. Und es zeigt Wirkung. Die Population des Pardelluchses konnte sich in den letzten Jahren auf rund 250 Tiere fast verdoppeln. Trotzdem ist diese Zahl noch immer zu niedrig, um den Genpool der Katzenart dauerhaft als gesund zu bezeichnen. Aufklärungsarbeit, Bau von Luchsbrücken und Tunneln sowie etliche Freilandmaßnahmen kosten viel Geld, sollen aber helfen, mittelfristig neue Siedlungsgebiete zu erschließen und die Abwanderung der Luchse auch in andere Regionen zu ermöglichen. Denn zu den Hauptproblemen - speziell der Doñana-Luchse - gehört die Inzucht.
Schon seit 1997 kämpft Miguel Ángel Simón für das Überleben der Iberischen Luchse. Nun will er mit seinen Mitarbeitern Luchse in einem Gebiet aussetzen, in dem die Tiere heute nicht mehr vorkommen. Auf einer riesigen Finca sollen sie ein eigenes, intaktes Revier gründen. Glückt das Vorhaben, hätte es Beispielwirkung für die Zukunft.
#55Verfasserno me bré (700807) 15 Okt 11, 21:00
Kommentar
#50: Vargas LLosa liest in Deutschland

Danke, no me bré, für den Tipp! Ich war dort - und begeistert!
#56Verfassercosteña (589861) 16 Okt 11, 15:36
Kommentar
Heute Abend in Berlin - Mario Vargas Llosa und ein Konzert mit Los Chaivas aus Chile


http://www.tagesspiegel.de/berlin/gratis-zum-...
http://www.einestadteinbuch.at/berlin
#57VerfasserZavelle (462964) 16 Okt 11, 16:15
Kommentar
Morgen Abend, Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=5,week...
21:55
Die Frau des Anarchisten

Wiederholungen:
24.10.2011 um 02:45
Die Frau des Anarchisten
(Deutschland, Frankreich, Spanien, 2006, 117mn)
BR
Regie: Marie Noëlle, Peter Sehr
Kamera: Jean-François Robin
Musik: Frédéric Sanchez
Schnitt: Luis de la Madrid
Darsteller: Adrià Collado (Francisco), Ivana Baquero (Paloma), Juan Diego Botto (Justo), María Valverde (Manuela), Nina Hoss (Lenin)
Autor: Marie Noëlle
Produktion: P'Artisan Film
Produzent: Marie Noëlle, Peter Sehr
Stereo 16:9 (Breitbildformat)

1937, Madrid: Manuela, eine junge Frau voller Leidenschaft, wartet auf die Rückkehr ihres Mannes Justo: Ihre Liebe zu ihm bedeutet ihr mehr als die Revolution und alle großen Ideale. Mit dem Krieg wird sie fast alles verlieren. Nur ihre Gefühle halten sie am Leben, und sie wird Himmel und Erde in Bewegung setzen, um Justo zu finden.

1937: Es ist Nacht in Madrid. Justo und Manuela, ein junges Paar, lieben sich leidenschaftlich. General Franco steht mit seinen Truppen vor den Toren der Stadt.
Justo ist ein engagierter Rechtsanwalt - sein Herz schlägt für die Hilflosen der Welt. Längst hat sich der Sohn einer angesehenen Familie als Anarchist den Republikanern angeschlossen. Vor der Stadt kämpft er gegen die Franco-Truppen. Vergeblich hat er versucht, seine Frau zu überreden, zu fliehen. Sie aber will unbedingt in seiner Nähe bleiben. Heimlich ist er in die belagerte Metropole zurückgekehrt, um seine Familie zu sehen. Doch Freiheit und Gerechtigkeit sind in seinen Augen die wichtigsten Güter, für die er sein Leben aufs Spiel setzt, so dass er Manuela bereits am nächsten Morgen verlässt, um gegen Francos Truppen zu kämpfen. Manuela bleibt ohne Lebenszeichen von ihm.
Manuelas höchstes Ziel auf Erden ist die Liebe zu ihrem Mann. Diese Leidenschaft lebt unerschütterlich in ihr. Immer verzweifelter sucht sie nach Justo. Ihr Schwager Francisco, Justos Bruder und ein Franco-Anhänger, will die schöne, sinnliche Frau heiraten und versucht ihr einzureden, ihr Mann sei tot. Sie will ihm nicht glauben. Die Erniedrigungen, den Abstieg in die Armut und die tägliche Bedrohung des Lebens erträgt sie in der unglaublichen Hoffnung, dass Justo eines Tages heimkehrt ...
Justo ist seiner Mission treu geblieben. Sein Weg hat ihn vom Bürgerkrieg in Spanien über die "Résistance" in Frankreich gegen das Naziregime bis ins Konzentrationslager Mauthausen gebracht. Zuhause ist seine Tochter Paloma, die er das letzte Mal als kleines Kind gesehen hat, zu einer kämpferischen jungen Frau herangewachsen. Sie verehrt den fernen, unbekannten Vater. Mit Mut und Verstand trotzt sie den Widrigkeiten ihres Alltags.
Nach zwölf bitteren Jahren entdeckt Manuela ein Bild von Justo in der Zeitung. Es zeigt ihn als einen der Befreiten von Mauthausen. Justo hat nun in Frankreich Zuflucht gefunden, bei "Lenin", einer Deutschen, mit der er in der Résistance gekämpft hat.
In der französischen Provinz kommt es zum langersehnten Wiedersehen. Manuela ist von ihrer ungebrochenen Liebe beseelt. Justo verfolgt trotz seiner Kriegsverletzung weiterhin unbeirrt seine Ideale, nur Paloma ist von ihrem Vater tief enttäuscht. Erst als Paloma von seinem wahren Engagement erfährt, verbündet sie sich mit ihm in seinem Kampf. Ende der 70er Jahre beginnt sich in Spanien langsam durchzusetzen, wofür Justo sein Leben lang gekämpft hat.

"No pasarán - Ihr kommt hier nicht durch": Das war der berühmte Schlachtruf, den die republikanischen Verteidiger Madrids den Faschisten entgegenschleuderten. Der Glaube an Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit ist der Leitfaden dieser auf wahren Begebenheiten beruhenden Geschichte.
Das Skript zu "Die Frau des Anarchisten" wurde von der Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmemacherin Marie Noëlle verfasst. Zu schreiben begann sie im Jahr 2004, wobei ihr ein Teil ihrer eigenen Biografie als Vorlage und Inspiration diente: Denn "Die Frau des Anarchisten" war ihre eigene, aus Kastilien stammende Großmutter.
Erinnerungsfetzen an Gespräche mit ihrer Mutter, bedeutungsvolle Sätze aus der Erinnerung, Bilder und Stimmungen, gepaart mit einer intensiven historischen Recherche bilden die Grundlage für den Film, der dennoch eine fiktionale Geschichte erzählt. In seiner Universalität spiegelt er das Schicksal vieler Spanier wider, die durch den Krieg nicht nur ihre Angehörigen, sondern oftmals auch ihre Heimat und gleichsam ihre Sprache, ihre Kultur und letztendlich ihre Identität verloren haben.
Die Dreharbeiten zu dieser deutsch-französch-spanischen Koproduktion fand über zehn Wochen an 72 verschiedenen Motiven statt. Die 66 Schauspieler, aber auch die aus vielen verschiedenen Ländern stammenden Crewmitglieder kommunizierten dabei in fünf Sprachen. Ein besonderer Dreh zu besonderen Bedingungen. Eine schauspielerische und inszenatorische Herausforderung war die Tatsache, dass der zweite, in Frankreich spielende Teil aus organisatorischen Gründen zuerst gedreht werden musste. Durch intensive Proben im Vorfeld des Drehs gelang es den Hauptdarstellern Maria Valverde und Juan Diego Botto, das Ende des Films in seiner Komplexität authentisch darzustellen.
Für seinen besonderen Beitrag zum Verständnis der europäischen Geschichte wurde "Die Frau des Anarchisten" 2008 mit dem "Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des deutschen Films" prämiert.
#58Verfasserno me bré (700807) 18 Okt 11, 16:42
Kommentar
Arte, heute Abend :
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
19:30
Mit dem Zug durch ...
Chile

Wiederholungen:
27.10.2011 um 14:00
01.11.2011 um 16:10
Mit dem Zug durch ...
(Deutschland, 2011, 43mn)
SWR
Regie: Alexander Schweitzer
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
"Ultimo rincón del mundo", letzter Winkel der Welt, so nennen die Chilenen ihr Land. Sie sind allerdings sehr stolz auf ihre Eisenbahn, unter anderem, weil ihr berühmter Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda Sohn eines Eisenbahners ist. Sogar ein Eisenbahnmuseum ist nach ihm benannt. Einige Gedichte über die Eisenbahn hat er der Nachwelt hinterlassen. Und so ist immer auch die Poesie eine Begleiterin bei der Bahnfahrt durch Chile.
Nach einem kurzen Besuch der Hauptstadt Santiago de Chile mit einem sagenhaften Blick vom San Cristóbal, dem Hausberg der Metropole, beginnt die Fahrt in der Estación Central, dem Hauptbahnhof Santiagos. Die Reise führt durch die Ebene zwischen Küstenkordillere und Anden. Ein kleiner Abstecher in den Nationalpark "Río de Los Cipreses" gestattet mit etwas Glück den Blick auf Tricahue Papageien, die sogenannten Chilesittiche. Nach 90 Kilometern erreicht man Rancagua. Hier zweigte einst eine Bahn zur Bergarbeiterstadt Sewell ab. Hoch in den Bergen lebten hier bis in die 70er Jahre 15.000 Menschen. Wegen der schwierigen Versorgung wurden sie allerdings umgesiedelt. Seit 2006 gehört die Geisterstadt zum UNESCO-Welterbe.
Weiter geht die Fahrt auf der schnellsten Bahnstrecke Südamerikas mit 140 Stundenkilometern. Nach 250 Kilometern erreicht man Talca. Hier kann der Reisende umsteigen in den Buscarril, den letzten Meterspurzug Chiles. Nun beginnt eine bezaubernde Fahrt durch die Weingegend am Río Maule. Der Fluss mündet in Constitución in den Pazifik, und hier ist auch die Endstation des Buscarril. Ein letzter Blick auf die Schönheit des schwarzen Vulkansandes und die Reise endet im "letzten Winkel der Welt".




Und, ab heute bundesweit in den Kinos, der neue Almodóvar :
Pedro Almodóvar: «Die Haut, in der ich wohne»
http://www.stern.de/kultur/film/horrorthrille...
Horrorthriller von Almodóvar "Die Haut, in der ich wohne"
Mit Filmen wie "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" und "Mein blühendes Geheimnis" wurde der Regisseur Pedro Almodóvar berühmt. Nun kommt sein neues Werk "Die Haut, in der ich wohne" ins Kino - mit Hollywood-Star Antonio Banderas in der Hauptrolle.

... weiter im Link ... dort gibt es auch einen Trailer zum Film ...
#59Verfasserno me bré (700807) 20 Okt 11, 14:20
Kommentar
Läuft gerade, wird aber u. a. morgen Mittag wiederholt :
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
19:30
360° - Geo Reportage
Der Andenkondor, König der Lüfte

Wiederholungen:
30.10.2011 um 13:55
04.11.2011 um 08:00
05.11.2011 um 10:55
360° - Geo Reportage
(Deutschland, 2011, 43mn)
ARTE
Regie: Christian Holler
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Mit einer Flügelspanne von drei Metern ist der Andenkondor der größte flugfähige Vogel und einer der elegantesten Flugkünstler der Welt. Hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. Dabei nutzt er geschickt die Aufwinde im südamerikanischen Andengebirge, um Kraft zu sparen. In den letzten Jahren hat sich seine Heimat dramatisch verändert, was den Kondor immer weiter zurückdrängt. Der Ornithologe Lorenzo Sympson und der Paraglider Martin Vallmitjana wollen nun gemeinsam die Flug- und Lebensweise der Vögel erforschen und so nach einer Überlebenschance für die Tiere suchen. "360° - Geo Reportage" hat sie dabei beobachtet.

Über Jahrhunderte galt der Andenkondor als König der südamerikanischen Lüfte. Zu Zeiten, als das Gebirge noch vor allem von Indios bewohnt wurde, die in Eintracht mit der Natur lebten und in den Tieren des Hochgebirges Gottheiten sahen, wurde der Kondor hoch verehrt. Als europäische Siedler in das Gebirge vordrangen und ihre Viehherden mitbrachten, wurde das den Kondoren zum Verhängnis. Durch leichte Beute angelockt, folgten Pumas den Herden und rissen Tiere. Und weil die Kondore als Aasfresser die Überreste der toten Tiere vertilgten - an einem gerissenen Schaf können sich bis zu 20 Kondore einfinden - wurden auch sie für die Farmer zum Sinnbild einer feindlichen Umwelt und wurden gnadenlos gejagt. Bis heute hat sich der Bestand nicht erholt, im Gegenteil, die Kondorpopulation geht weiter zurück.
Der Ornithologe Lorenzo Sympson erforscht das Verschwinden der Vögel, er gilt als einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Seit Jahren besucht er die Brutplätze der Tiere, die stets in größeren Gruppen zusammenleben, hoch oben im Andengebirge und beobachtet ihr Verhalten. Inzwischen befestigt er sogar kleine Kameras an den Horsten, die ihm ein genaues Bild von der Jungenaufzucht liefern sollen. Solche Bilder hat es bisher noch nicht gegeben.
Und um noch mehr über das außergewöhnliche Flugverhalten der Tiere zu erfahren, die es mit Hilfe der Aufwinde des Andengebirges auf eine Flughöhe von bis zu 7.000 Metern schaffen, hat sich Lorenzo Sympson prominente Hilfe geholt. Der Paraglider Martin Vallmitjana gilt als Koryphäe in Patagonien. Mit dessen Wissen über die Kunst des Fliegens hofft Lorenzo Sympson, weitere Erkenntnisse über das Leben dieser größten Geier der Welt zu gewinnen.



Und ich möchte nochmal an das Latino-Filmfestival (##46/49), erinnern, das nächste Woche anfängt : http://www.delage-saar.de/mediapool/95/954013...

Falls jemand von Euch dorthinfährt, sagt doch bitte (per PM) Bescheid !
#60Verfasserno me bré (700807) 29 Okt 11, 19:48
Kommentar
Noch ein Filmfestival in der nächsten Woche, diesmal in Sevilla :
http://es.wikipedia.org/wiki/Festival_de_Cine...
La 8ª edición del Festival de Cine Europeo de Sevilla (Seville European Film Festival o SEFF) se celebrará en la capital andaluza del 4 al 11 de noviembre de 2011.

Die Wiki-Seite listet alle Filme auf, die dort gezeigt werden ... und hier geht's zur offiziellen Felstival-Seite :
http://www.festivaldesevilla.com/
#61Verfasserno me bré (700807) 31 Okt 11, 14:36
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Vortrag mit Lichtbildvorführung : http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_3144...
Peru - Das Erbe der Inka
Diashow mit Heiko Beyer & Markus Friedrich
Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH
Am Sonntag, 6. November 2011, gastieren Heiko Beyer und Markus Friedrich mit ihrer Dia-Show „Peru - Das Erbe der Inka" ab 17:00 Uhr in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen.
Viele Monate waren Heiko Beyer und Markus Friedrich in Peru unterwegs. Immer wieder war Cuzco Ausgangpunkt ihrer Expeditionen; hier sind die Zeugnisse der Inka-Kultur noch immer präsent. Sie besuchten tief in den Anden das Volk der Qeros, der „letzten Inka”. Eine Expedition brachte Beyer und Friedrich zur legendären Quelle des Amazonas, sie bestiegen die Eisriesen der Kordilleren und wanderten durch den Nebelregenwald. Das peruanische Kaleidoskop ist bunt und vielfältig: Im heißen Wüstensand der Küste zeugen rätselhafte Linien und Pyramiden davon, dass es lange vor den Inka andere Hochkulturen gab. Für den Grabräuber Roberto ist es zum Beruf geworden, die Ruinen zu plündern und Sammler in aller Welt mit Kunstschätzen zu beliefern. Beeindruckende Natur, teils extreme Gegensätze und Zeugnisse einer reichen Kultur – am Ende fügten sich die Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen zusammen: zu Peru, dem Erbe der Inka.

Karten für die Veranstaltung sind zum Preis von 10 Euro, bzw. ermäßigt 8,50 Euro, bei Klein Buch & Papier (Saarparkcenter) und Bücher König (Bahnhofstraße) erhältlich. Der Preis an der Abendkasse beträgt 11, bzw. ermäßigt 9,50 Euro.
Termine
06.11.2011 17:00 Uhr - Stummsche Reithalle
Kontakt:
Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH
Marienstraße 2
66538 Neunkirchen
veranstaltungen@nk-kultur.de
http://www.nk-kultur.de/
Telefon: 06821/29 00 614
#62Verfasserno me bré (700807) 03 Nov 11, 14:14
Kommentar
Heute Abend, TV, SR/SWR :
http://www.sr-online.de/fernsehen/1288/94298.html
http://www.swr.de/tv/rp/-/id=3170/focm6b/inde...
23.30
Bombón - Eine Geschichte in Patagonien
(Bombón - El Perro)
Spielfilm Argentinien/Spanien 2004
Der 52-jährige Juan Villegas steht vor dem Nichts, als er von einem Tag auf den anderen seinen Job an einer Tankstelle verliert. Mühevoll versucht der gelernte Automechaniker und Analphabet, sich mit dem Verkauf von handgefertigten Messern über die Runden zu retten.
Als er einer jungen Frau und Landbesitzerin bei einer Autopanne hilft, schenkt sie ihm zum Dank einen argentinischen Zuchthund. Juan weiß zunächst nicht, was er mit seinem neuen vierbeinigen Begleiter namens Bombón anfangen soll. Nach und nach entwickelt sich jedoch eine wahre Freundschaft zwischen dem edlen Rassehund und seinem Herrchen. Durch die Dogge lernt Juan den Hundezuchtexperten Walter kennen, der Juan überredet, mit Bombón an einer Hundeschau teilzunehmen. Nach einem für Mensch und Tier intensiven Training belegt das unzertrennliche Duo bei der Schau den dritten Platz. Als Besitzer des preisgekrönten Tieres stehen Juan plötzlich alle Türen offen. Was für Bombón ein kleiner Schritt war, ist für Juan der Beginn eines verheißungsvollen, neuen Lebens ...

Mit "Bombón - Eine Geschichte aus Patagonien" hat Carlos Sorin ein heiteres Roadmovie durch die endlose, karge Landschaft Patagoniens geschaffen. Im Mittelpunkt des Films steht das Thema Arbeitslosigkeit, das bei der Hauptfigur Juan mit dem Verlust des Selbstwertgefühls einhergeht. Für den sympathischen Einzelgänger entpuppt sich der ihm aus heiterem Himmel zugefallene Vierbeiner als wahres "Bombón". Die Dogge, die Juan zu einem neuen sozialen Netzwerk verhilft, wird zu seinem Alter Ego und gibt dem joblosen Mechaniker das Gefühl, gebraucht zu werden. Der Laiendarsteller Juan Villegas, der wie im Film als Mechaniker in einer Werkstatt arbeitet, verleiht der Tragikomödie durch seine präzise Mimik und Gestik Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit. Die Nöte und Ängste der einfachen Leute werden bei Sorin glaubhaft und ohne Gefühlsduselei erzählt. Somit hat er die richtigen Zutaten gefunden, um eine gelungene Mischung aus Sozialdrama und Komödie zu kreieren.

Rollen und Darsteller:
Juan "Coco" Villegas : Juan Villegas
Walter Donado: Walter Donado
Le Chien aka Bombón: Gregorio
Susana: Rosa Valsecchi
Cocos daughter: Mariela Diaz
Sabino: Sabino Morales
Claudina: Claudina Fazzini
Bank Manager: Carlos Rossi
Senora Donado: Leda Cacho
Graciela Donado : Micol Estévez
Gelsi: Diego Rozas Denis
Hitchhiker: Andrea Suárez
Galván: Adrián Giampani
Galváns boss: Carlos Aguirre
und andere
Kamera: Hugo Colace
Musik: Nicoás Sorin
#63Verfasserno me bré (700807) 07 Nov 11, 15:46
Kommentar
Heute Abend kommen auf Arte wahrscheinlich sehr gute Sendungen über das Ende des 1.Weltkrieges. Vor allem der Vertrag von Versailles hat alles, nur keinen Frieden gebracht und war mitverantwortlich für den 2. Weltkrieg...
20:15 Gewaltfrieden (1/2)
21:45 Gewaltfrieden (2/2)

23:15 Versailles 1919
Ein Vertrag und kein Frieden
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...

In diesem Zusammenhang empfehle ich ein ganz tolles Buch, das ich vor kurzem gelesen habe von Ken Follet: Sturz der Titanen
#64VerfasserCARIOCA (324416) 11 Nov 11, 17:26
Kommentar
Läuft bereits, wird aber wiederholt :
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
20:15
Brasilien - Im Blick der Eroberer

ARTE F © Crescendo films
Samstag, 12. November 2011 um 20.15 Uhr
Wiederholungen:
23.11.2011 um 10:00
26.11.2011 um 05:00

Brasilien - Im Blick der Eroberer
(Frankreich, 2011, 52mn)
ARTE F
Regie: Luis Miranda
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Mit der Ankunft einer portugiesischen Flotte unter Pedro Álvarez Cabral im April des Jahres 1500 beginnt an der Küste des heutigen Brasilien die Geschichte der Kolonialisierung dieses Landes. Ohne Rücksicht auf die indigenen Bewohner nehmen europäische Siedler das Land für sich in Besitz. Lange Zeit kommen die Indianer auch in der Geschichtsdarstellung gar nicht vor. Die Dokumentation von Luis Miranda will das ändern. Er lässt die Indianer zu Wort kommen und sie ihre Sicht der - von ihren Vorfahren mündlich überlieferten - Geschichte erzählen.

Am 22. April des Jahres 1500 erreicht eine portugiesische Flotte unter dem Befehl von Pedro Álvarez Cabral die Küste jenseits des Atlantiks. Der portugiesische Seefahrer adliger Herkunft nimmt das später "Brasilien" genannte Land für die portugiesische Krone in Besitz. Beim Kontakt zwischen den aus dem fernen Europa Angereisten und den Indianern stoßen zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander. Nach einer kurzen Phase des friedlichen Tauschhandels beginnt eine unerbittliche Kolonisierung der Küstenregion und später des Landesinneren durch die europäischen Siedler.
Die zahlreich entstandenen Schriften und Bilder aus der damaligen Zeit dokumentieren den einseitigen und von wirtschaftlichen Interessen geleiteten Blick der "Entdecker" auf die indigenen Völker. Und auch später kommt in der offiziellen, aus der Sicht der weißen Eroberer geschriebenen Geschichtsdarstellung der Standpunkt der Indianer nicht vor. Zweifellos erklärt sich diese verblüffende Leerstelle auch aus der Unterlegenheit der mündlichen gegenüber der Norm setzenden schriftlichen Überlieferung.
Um endlich ein anderes, objektiveres Geschichtsbild zu vermitteln, ist es an der Zeit, dass die Indianer selbst beginnen, ihre mündlich weitergegebenen Erinnerungen aufzuschreiben. Die Dokumentation von Luis Miranda lässt die Nachfahren der Indianer zu Wort kommen und die Ereignisse der Kolonisierung aus indianischer Sicht schildern.


Danach :
21:05
Die Geheimnisse der Wolkenkrieger

ARTE F
Samstag, 12. November 2011 um 21.05 Uhr
Wiederholungen:
23.11.2011 um 10:55
27.11.2011 um 05:15
Die Geheimnisse der Wolkenkrieger
(Peru, 2010, 51mn)
ARTE F
Regie: José Manuel Novoa
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Der indigene Stamm der Chachapoya lebte von circa 800 bis 1.500 n. Chr. in einem abgeschotteten Gebiet des heutigen Peru, mit schroffen Felsreliefs, hohen Bergen, mit Regenwäldern, tiefen Tälern und unüberwindlichen Pässen. Dann wurden sie durch die zahlenmäßig überlegenen Inkas unterworfen. Die erste schriftliche Spur der Chachapoya findet sich bei den Chronisten der spanischen Eroberer Südamerikas. Filmemacher José Manuel Novoa zeigt beeindruckende Bilder von den Resten einer kolossalen Ruinenanlage hoch in den Anden und von eigentümlichen Grabstätten, die einen hohen Grad an Zivilisation der Chachapoya beweisen.

Die Chachapoya lebten von etwa 800 bis 1.500 nach Christus in den Anden und im Amazonasraum des heutigen Perus. Sie waren hochgewachsen und hellhäutig, deshalb wurden sie auch die "weißen Indianer" genannt. In der Geschichtsschreibung werden sie von spanischen Chronisten erstmals im Zusammenhang mit den Inkas erwähnt, die gegen Anfang des 15. Jahrhunderts die Jagdgründe der Chachapoya eroberten und sie nach langen, erbitterten Zermürbungskämpfen durch zahlenmäßige Überlegenheit unterwarfen. Den letzten Feldzug gegen die Chachapoya führte um 1.475 der Inka Tupac Yupanqui an.
Die Dokumentation begleitet ein Team aus Historikern, Archäologen, Höhlenforschern und Bergführern bei ihrer Suche nach Resten dieser präkolumbianischen, kaum bekannten Kultur. Vor einigen Jahren fanden Archäologen Beweise dafür, dass die Chachapoya bereits zu Beginn unserer Zeitrechnung einen hohen Zivilisationsgrad erreicht hatten. Sie beherrschten eine ausgereifte Textil- und Goldschmiedekunst, und vor allem errichteten sie eine der beeindruckendsten Festungen des präkolumbianischen Perus. Die kolossale Ruinenanlage der Festung Kuelap ist noch heute zu sehen. Auch ihre Begräbniskultur war einzigartig: Ihr Kennzeichen sind die "purunmachus" ("alte Männer") genannten Sarkophagskulpturen aus Lehm, die meist aufrecht stehend und aneinander gedrängt in natürlichen oder von Menschenhand in den Fels gehauene Nischen in schwindelerregender Höhe zu finden sind. Daneben gibt es die "chullpas", kleine, mit Ornamenten verzierte Mausoleen aus verputztem und bemaltem Mauerwerk. Auch Felsmalereien von Raubkatzen, Lamas, Menschen und geometrischen Motiven zeugen von der Zivilisation der Chachapoya.
Mit atemberaubenden Bildern bietet die Dokumentation einen exklusiven Zugang zu den archäologischen Fundstätten dieser ausgestorbenen Kultur.


Morgen Nacht :
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayP...
03:45
Zapping International
Das Fernsehen der Costa Ricaner

DETAILS
Sonntag, 13. November 2011 um 03.45 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Zapping International
(Frankreich, 2009, 26mn)
ARTE F
Regie: Sergio Mondelo
Stereo 16:9 (Breitbildformat)
Sage mir, was Du schaust, und ich sage Dir, wer Du bist: ARTE zappt sich durch die Fernsehlandschaften anderer Länder. Heute: Das Fernsehen der Costa Ricaner
Im Fernsehprogramm Costa Ricas stößt man früher oder später unweigerlich auf eine wilde Pokerpartie. Costa Rica hat nicht nur eine unberührte Natur mit paradiesischen Landschaften zu bieten, sondern ist auch ein Steuerparadies sowie ein Zentrum für Onlinepoker und -Wetten.
1948 schaffte das Land die Armee ab, um mehr Geld ins Bildungswesen zu investieren. Der hohe Stellenwert der Bildung im Lande zeigt sich auch daran, dass die erste costa-ricanische TV-Sendung im Jahr 1960 eine für Medizinstudenten gedachte Liveübertragung einer Operation war. Noch heute gibt es in Costa Rica einen speziellen Bildungskanal für die Jugend.
Der Jugendschutz in Costa Rica ist ein strenger Sittenwächter und hat ein wachsames Auge auf die Primetime-Sendungen. Selbst die populärsten Telenovelas wurden verboten und mussten braveren weichen. Größter Beliebtheit erfreut sich übrigens eine koreanische Serie.
#65Verfasserno me bré (700807) 12 Nov 11, 20:47
Kommentar
Heute (gleich) : http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernse...
20.15 bis 22.20 Uhr
Die Liebe in den Zeiten der Cholera

(Wiederholung heute Nacht 01.35 bis 03.40 Uhr)
Der magische Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino in die schöne Fermina, Tochter aus reichem Haus, verliebt, soll sein ganzes Leben bestimmen. Täglich schreiben die beiden sich leidenschaftliche Briefe, doch unter dem Druck ihres neureichen Vaters, der sein "Juwel" standesgemäß verheiraten will, gibt sie dem weltmännischen Arzt Juvenal Urbino das Jawort. Trotzdem schwört Florentino ihr ewige Treue - auf seine Weise. Um die Qual seines gebrochenen Herzens zu lindern, gibt er sich zahlreichen Affären hin, über die er akribisch Buch führt. Seinen Hunger nach wahrer Liebe stillt er in der Poesie: Als Lohnschreiber für Analphabeten verfasst er überschwängliche Liebesbriefe. 51 Jahre, neun Monate, vier Tage und 622 Geliebte später ist Ferminas Gatte tot. Florentino, inzwischen über 70, macht sich noch einmal daran, das Herz der Angebeteten zu erobern, diesmal nicht nur mit Briefen.

Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno überzeugen in dieser aufwendigen Adaption des Romans von Gabriel García Márquez, die vor der exotischen Kulisse Südamerikas entstand.
Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno schmachten leidenschaftlich in Mike Newells Verfilmung des weltberühmten Romans von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez. Weder Kosten noch Mühen wurden bei dieser aufwendigen Hollywood-Produktion gescheut.
Besetzung
Rolle: Darsteller:
Florentino Ariza Javier Bardem
Der junge Florentino Unax Ugalde
Fermina Giovanna Mezzogiorno
Juvenal Urbino Benjamin Bratt
Hildebranda Sanchez Catalina Sandino Moreno
Don Leo Hector Elizondo
Lotario Thurgot Liev Schreiber
Trànsito Ariza Fernanda Montenegro
Sara Noriega Laura Harring
Lorenzo Daza John Leguizamo


Ebenfalls jetzt : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
20:15
1492: Der Kolumbus-Effekt!

Wiederholungen: 07.12.2011 um 10:00
(Deutschland, 2009, 92mn)
ZDF
Regie: Cristina Trebbi
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

"1492: Der Kolumbus-Effekt" erzählt die Geschichte von Amerika und Europa und erklärt, welche Auswirkungen die Begegnung der beiden bis 1492 völlig getrennten Welten für die Tiere, Pflanzen und Menschen auf den beiden Kontinenten hatte. Denn was nach der von Europa aus durchgeführten Entdeckung Amerikas 1492 eintrat, war der sogenannte Kolumbus Effekt - eine ökologische Revolution, die das Gesicht der Neuen Welt für immer verwandeln sollte.

Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wäldern und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind.
Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen.
Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas. Ihm folgen Unzählige. Über 90 Prozent der indianischen Bevölkerung stirbt nun an eingeschleppten Mikroben. Die Siedler holzen die Wälder ab, fischen die Gewässer leer und bringen ihre Tiere mit in die Neue Welt. Schweine, Pferde, Kühe, Schafe und Bienen erobern den Kontinent. Die Pflanzen aus Europa gedeihen überall in Amerika.
Im 18. Jahrhundert hat der "Kolumbus-Effekt" seine volle Wirkung entfaltet. Doch der sogenannte "Columbian Exchange" geht nicht nur in eine Richtung. Zwar schaffen nur wenige Pflanzen den Weg nach Europa, aber Mais und Kartoffeln werden in der Alten Welt die Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.
Als die Europäer Segel setzten, waren ihre Motive ökonomischer, politischer und religiöser Art. Aber das wahre Erbe von Kolumbus ist ein biologisches Vermächtnis.

Der Programmschwerpunkt "Land der Indianer" erzählt die über 300-jährige wechselvolle Geschichte Amerikas aus der Perspektive der indianischen Ureinwohner - von der Ankunft der Mayflower 1621 bis zur Besetzung von Wounded Knee 1973 durch Mitglieder der indianischen Widerstandsorganisation AIM. Außerdem blickt ARTE auch auf die aktuelle gesellschaftliche Situation der Indianer in der neueren Geschichte und berichtet über ihren Kampf in den 70er Jahren um Anerkennung des Volkes zwischen indianischem Mythos und harter Lebensrealität.
#66Verfasserno me bré (700807) 26 Nov 11, 19:53
Kommentar
TV, morgen Abend, ARD :
http://programm.daserste.de/pages/programm/li...
00:20
Die Reise des jungen Che
(The Motorcycle Diaries)

Spielfilm USA/Deutschland/Argentinien/Großbritannien 2004
Personen:
Ernesto Guevara de la Serna Gael García Bernal
Alberto Granado Rodrigo de la Serna
Chichina Mía Maestro
Celia de la Serna Mercedes Morán
Dr. Bresciani Jorge Chiarella
Tante Rosana Susana Lanteri
Dr. Hugo Pesce Gustavo Bueno
Ernesto Guevara Lynch Jean Pierre Noher
Roberto Guevara Lucas Oro
Celita Guevara Marina Glezer
Ana Maria Guevara Sofia Bertolotto
Juan Martin Guevara Franco Solazzi
und andere

Musik: Gustavo Santaolalla
Kamera: Eric Gautier
Buch: Jose Rivera
Regie: Walter Salles
Laufzeit: 113 Min.

Der 23-jährige Medizinstudent Ernesto "Che" Guevara de la Serna unternimmt 1952 mit seinem Freund Alberto eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika. Zuerst auf einem betagten Motorrad, dann, als dieses seinen Geist aufgibt, zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbeschwerten Jünglingen, die sorglos in den Tag hineinleben und mit skurrilen Abenteuergeschichten lokale Dorfschönheiten bezirzen, werden im Laufe der Reise nachdenkliche junge Männer, die am eigenen Leib die wahren Tragödien Lateinamerikas erfahren. Auf dieser Reise entwickelt Che seine politische Vision. Er wird als einer der bedeutendsten Revolutionsführer des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen.
„Die Reise des jungen Che" bietet ein bildgewaltiges Roadmovie voller Witz und Poesie, das hinter dem Mythos von Che Guevara den Menschen auftauchen lässt.
*
Der 23-jährige Ernesto Guevara de la Serna (Gael García Bernal) ist ein braver Sohn aus bürgerlichen Verhältnissen. Er studiert Medizin und steht kurz vor dem Examen. Trotzdem entschließt er sich, sein behütetes Zuhause in Buenos Aires zu verlassen und mit dem Biochemiker Alberto Granado (Rodrigo de la Serna), einem Freund der Familie, auf eine Reise zu gehen. Die beiden haben einen Traum: Auf Albertos Motorrad, einer betagten Norton 500, die sie optimistisch „La Poderosa" („Die Allmächtige") nennen, wollen sie quer durch Lateinamerika reisen - ein damals streckenweise noch nicht erkundeter Kontinent. Die beiden starten als unbekümmerte Latino-Easy-Rider, die ihre schmale Reisekasse aufbessern, indem sie sich mit Witz und Improvisation überall durchschnorren. In der Tasche hat Che zusätzlich stolze 15 US-Dollar. Dafür soll er seiner adligen Freundin Chichina (Mía Maestro) einen modischen amerikanischen Badeanzug aus Florida mitbringen. Doch als das klapprige Motorrad seinen Geist aufgibt, erleben die beiden hemdsärmeligen Abenteurer die Welt um sich herum bald aus einer ganz anderen Perspektive. Das Leben der leidgeprüften Wanderarbeiter in Chile und die Arbeit auf einer Leprastation bewegen den jungen Che nachhaltig. Er wird seine Weltsicht verändern. Aus dem Grünschnabel wird allmählich ein Mann, der eine politische Vision entwickelt - und den die Welt heute als Che Guevara kennt.
Das Konterfei von Che Guevara hat inzwischen weit über politische Kreise hinaus einen Platz in der Alltagskultur gefunden. Es ziert T-Shirts und Ansteckbuttons ebenso wie Poster, Gürtelschnallen und Schlüsselanhänger. Doch wer dieser Revolutionsführer eigentlich war, was er dachte und fühlte - diese Frage verschwand hinter seiner schieren Omnipräsenz als Pop-Ikone. Walter Salles hat diesen Prozess umgekehrt und der Ikone wieder menschliche Züge verliehen. Entstanden nach den beiden Büchern „The Motorcycle Diaries. Latinoamericana. Tagebuch einer Motorradreise 1951/52" von Ernesto Guevara und „Mit Che durch Südamerika" von Ches Freund Alberto Granado, erzählt sein Film von jenen acht Monaten, die Guevaras Identität, seine politische Vision und sein Streben nach Gerechtigkeit entscheidend prägten. Der physischen Leinwandpräsenz von Gael García Bernal („La mala educación - Schlechte Erziehung") ist es zu verdanken, dass der Film nicht dem Pathos erliegt. Zusammen mit Koproduzent Robert Redford gelang Walter Salles, der schon in „Central Station" große Einfühlsamkeit für menschliche Schicksale bewies, ein bildgewaltiges Roadmovie voller Witz und Poesie. Hinter dem Mythos des Che Guevara taucht plötzlich ein Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen auf.

Auch morgen Abend, BR :
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernse...
23:55 La nana - Die Perle
(Filminfo in #49)
#67Verfasserno me bré (700807) 06 Dez 11, 18:58
Kommentar
PELICULA
Herz des Himmels, Herz der Erde
Regie: Frauke Sandig, Eric Black · Deutschland/USA 2011 ·Originalfassung mit deutschen Untertiteln · 98 Min.

Was verbirgt sich hinter dem Mythos des Mayakalenders? Sechs junge Maya aus Chiapas und Guatemala lassen teilhaben an ihrem Leben, ihrer Kosmovision und ihrem Widerstand gegen die Ausbeutung der Erde. Am vielbeschworenen Ende des Maya-Kalenders 2012, so begreifen sie, steht die Möglichkeit eines Neuanfangs: „Die Zeit ist wie ein Kreis“. Es ist eine Dokumentation über die Auswirkungen der Globalisierung anhand des Schicksals der Mayas.
 
>Qué se esconde detrás del mito del calendario maya? Seis jóvenes maya de Chiapas y Guatemala nos dejan participar de su vida, su visión del cosmos y su resistencia en contra la explotación de la tierra. Acerca del final del calendario maya en el 2012, ellos consideran la posibilidad de un nuevo comienzo "El tiempo es como un círculo". Es un Documental sobre las consecuencias de la globalización visto a través del destino de los mayas.

http://youtu.be/xiGAWDxD_NM

PELICULA
Und Dann Der Regen - También La Lluvia
Sinopsis: http://youtu.be/NJGSFBsSSZw

Regie: Icíar Bollaín · Spanien/Frankreich/Mexiko 2010 · Originalfassung mit deutschen Untertiteln · 104 Min.

Sebastián will einen Film über das Leben von Christoph Kolumbus drehen. Dabei will er den Entdecker weniger als Mann auf göttlicher Mission darstellen. Vielmehr will er zeigen, was Kolumbus in Gang gesetzt hat: Gier nach Gold, Sklavenhandel, entsetzliche Gewalt gegen die Ureinwohner. Sebastián und Produzent Costa haben Bolivien als Drehort ausgewählt, weil dort die Produktionskosten sehr niedrig sind. Doch hier geraten sie in einen Konflikt, der heute als “Wasserkrieg” bekannt ist. Diesmal wird nicht um Gold gekämpft, sondern gegen die Privatisierung der Wasserversorgung.

>Sebastián quiere hacer una película sobre la vida de Cristóbal Colón. Con ella no quiere presentar al conquistador como un misionero de Dios. Más bien, mostrar lo que realmente encaminaba a Columbo: Afán de oro, trata de esclavos, violencia espantosa en contra los nativos. Sebastián y el productor Costa, eligen Bolivia como locación de rodaje porque los costos de producción son muy bajos. Aquí se encuentran en medio del conflicto que hoy se conoce como "la guerra del agua". Esta vez, no se lucha por el oro, sino en contra la privatización del agua.


#68VerfasserrossCH (485819) 13 Dez 11, 08:57
Kommentar
Huhu rossCH ! :-)

Mad Circus
Es ist das Jahr 1937: Spanische Faschisten unterbrechen eine Zirkusvorstellung und wollen die Künstler als Kanonenfutter verheizen. Der Clown leistet erbitterten Widerstand und wird vor den Augen seines Sohnes Javier brutal ermordet. Vierzig Jahre später wird Javier (Carlos Areces, Foto), der als trauriger Clown das Erbe seines Vaters angenommen hat, blutige Rache nehmen. Knallbunte Szenen voller Satire und wilde Traumsequenzen illustrieren die dramatische Geschichte. Den fantasievollen Kinohochgenuss von Alex de la Iglesia zeigt das Saarbrücker Filmhaus heute, um 20.30 Uhr. red
Info: Tel. (06 81) 37 25

Weitere Info hier im Link : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
(Der Trailer ist leider nicht verfügbar ... )

Dafür gibt es hier ein Interview mit dem Regisseur, mit Filmausschnitten :
http://www.arte.tv/de/3415232,CmC=3416850.html
#69Verfasserno me bré (700807) 13 Dez 11, 14:06
Kommentar
Hola no me bré! Encontré el trailer en alemán http://youtu.be/djctQ6Ern6k Mad Circus Trailer - Eine Ballade von Liebe und Tod

Muchos saludos!

P.S. La están dando ya en Hamburgo en el cine arte
#70VerfasserrossCH (485819) 14 Dez 11, 08:01
Kommentar
Entrevista exclusiva a Jorge González (+ bonus / 31 Minutos)

Entrevista en la previa a su presentación exclusiva (y de culto) junto a los personajes del programa "31 Minutos" realizada en la inauguración del Puma Lab en el GAM de Santiago. El nuevo disco, el episodio en el Centro Cultural Amanda, la carrera solista, los nuevos rumbos junto a la banda de apoyo, fueron los temas que abordó una de las piezas claves en la historia de la música latinoamericana.

http://youtu.be/3WCI-H8uSRk

http://youtu.be/HRfKFluwC1o


#71VerfasserrossCH (485819) 18 Dez 11, 12:25
Kommentar
TV, morgen Abend, 3Sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
19:10
Stereo-Ton16:9 Format
Montag 26. Dezember
Eis vom Thron Gottes
Der letzte Eisholer vom Chimborazo

Film von Gernot Stadler und Therese Engels
Erstausstrahlung
Ganzen Text anzeigen
Über Jahrhunderte hinweg haben Indios in den Gletschern der ecuadorianischen Vulkane Eis gebrochen und zu Kühlzwecken auf den Märkten der Dörfer und Städte verkauft. Heute gibt es nur mehr den 68-jährigen Baltasar Ushca aus dem kleinen Dorf Quarto Esquinas am Fuß des ...
(ORF/3sat)

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentatio...
(Hier gibt es auch anklickbare Links und Fotos dazu)
Durch Jahrhunderte haben Indios in den Gletschern der ecuadorianischen Vulkane Eis gebrochen und zu Kühlzwecken auf den Märkten der Dörfer und Städte verkauft. Der Film "Eis vom Thron Gottes" portraitiert den letzten Eisholer, begleitet ihn hinauf zu den Eisminen, auf den Markt und durch den Alltag mit seiner Familie am Fuß des Chimborazo, Ecuadors höchstem Vulkan. Der Film geht aber auch der Frage nach, was es bedeutet, in unmittelbarer Nähe eines aktiven Vulkans zu leben.
Eine Jahrhunderte alte Tradition steht vor dem Aussterben, das Brechen von Gletschereis zu Kühlzwecken in den Bergen von Ecuador. Heute gibt es nur mehr den 68-jährigen Balthazar Ushka aus dem kleinen Dorf Quatro Esquinas am Fuß des Chimborazo, Ecuadors höchstem Vulkan, der diese Profession ausübt.
Einmal in der Woche steigt er zu den Eisminen auf, um in knapp 5000 Meter Höhe Eisblöcke aus dem Gletscher zu brechen, die er dann am Markt von Riobamba um vier Dollar pro Block verkauft.
"Früher war das ein einträgliches Geschäft", sagt er, "doch heute muss ich froh sein, wenn sie mir am Markt den vereinbarten Preis bezahlen." Seit seiner Kindheit geht Baltazar Ushka nun bereits auf den Chimborazo, um Eis zu holen.
In großen Gruppen zu je fünf Eisholern und mit entsprechend vielen Lasttieren sind sie früher gegangen. Doch das Fabrikeis hat das Natureis vom Chimborazo nach und nach verdrängt. Mit dem spärlichen Einkommen, das er aus dem Verkauf von Eisblöcken erzielt, kann er seine Familie kaum ernähren. In ihrem Film "Eis vom Thron Gottes" portraitieren die beiden Filmemacher Therese Engels und Gernot Stadler den letzten Eisholer Baltazar Ushka, begleiten ihn hinauf zu den Eisminen, auf den Markt in Riobamba und durch den Alltag mit seiner Familie am Fuße des Chimborazo.
Leben mit den Vulkanen
Wie vielfältig Ecuadors Vulkane das Leben seiner Bewohner prägen, zeigt ein anderes Beispiel im Film. Nur 70 Kilometer entfernt von Balthazars Dorf entfernt lebt die Familie Egas an den Abhängen des aktiven Vulkans Tungurahua. Die Erde ist fruchtbar, gesättigt mit Mineralien, die der Ascheregen bei jedem Ausbruch auf die steilen Felder bringt. Doch die Bauern wie Luis Egas und seine Eltern leben auch mit der ständigen Furcht vor einem neuerlichen Ausbruch. Erika Egas erzählt von den Nächten, in denen es glühende Steine vom Himmel geregnet hat und alle Tiere verendet sind. Die Regierung hat ihnen ein neues, kleines Haus außerhalb der Gefahrenzone zur Verfügung gestellt, doch wie viele andere bleiben sie lieber in ihrem Dorf, dort wo sie sich zu Hause fühlen. Um die Bewohner seines Heimatdorf Chacauco im Ernstfall zu schützen, arbeitet Luis Egas als freiwilliger Vulkanbeobachter. Jede Veränderung des Vulkans, jedes ungewöhnliche Geräusch aus dem Inneren des Berges meldet er an die Zivilschutzbehörde, die im Ernstfall eine Evakuierung der Dörfer am Fuße des Tungurahua anordnet, zuletzt im Frühjahr 2011.
So zeigt die Dokumentation "Eis vom Thron Gottes" einerseits, wie eng Zerstörungskraft und Fruchtbarkeit beisammen liegen und das Leben der Menschen am Tungurahua bestimmen und spannt andererseits den Bogen zum letzten Eisholer vom Chimborazo, dessen beschwerliches Leben ebenfalls von Kindheit an durch den Vulkan geprägt wurde.

Sendedaten
Montag, 26. Dezember 2011
um 19.10 Uhr
Wiederholung:
Freitag, 13. Jänner 2012
um 13.15 Uhr
Stereo, 16:9
Erstausstrahlung
Credits
Eine Dokumentation von Therese Engels und Gernot Stadler, Österreich 2011
Links
Der Chimborazo - Wikipedia-Eintrag Geophysikalische Institut in Quito (span.)
#72Verfasserno me bré (700807) 25 Dez 11, 20:48
Kommentar
Garten der Lüste
http://www.3sat.de/page/?source=/film/woche/1...
Donnerstag, 5. Januar 2012
22.25 Uhr
Garten der Lüste
(El Jardin de las delicias)
Spielfilm, Spanien 1970, 92 Minuten
Regie: Carlos Saura
Mit José Luis López Vazquez, Francisco Pierrá, Luchy Soto , Lina Canalejas, Julia Peña

Böse-groteskes Panorama der Franco-Zeit
Der reiche Industrielle Antonio hat sein Gedächtnis verloren. Seine Familie versucht, es durch kostümiert nachgespielte Szenen aus seiner Kindheit und Jugend zu aktivieren. Tatsächlich scheint Antonio schließlich wieder "der Alte" zu sein, doch jetzt hat er Zweifel an seinem früheren Leben. - Carlos Sauras kritisches Gesellschaftspanorama der Franco-Zeit löste einen Berlinale-Skandal aus.
Sendedaten
Donnerstag, 5. Januar 2012
22.25 Uhr
Credits
Garten der Lüste
(El Jardin de las delicias)
Spielfilm, Spanien 1970, 92 Minuten
Regie: Carlos Saura
Mit José Luis López Vazquez, Francisco Pierrá, Luchy Soto , Lina Canalejas, Julia Peña
Der reiche Fabrikbesitzer Antonio hat sein Gedächtnis vor Jahren bei einem Autounfall verloren. Seine Familie bemüht sich, sein Erinnerungsvermögen wieder zu wecken. So werden im Garten des großen Landguts der Familie Szenen aus Antonios Kindheit und Jugend mit verteilten Rollen und passenden "Kostümen" nachgespielt. Die Bemühungen seines Vaters Don Pedro, seiner Ehefrau, der beiden erwachsenen Kinder sowie einer Ex-Geliebten zeigen zunächst Erfolg, denn Antonio fängt wieder an zu sprechen.

Zweifel und Halluzinationen
Don Pedro schleppt den langsam Genesenden auf eine Aufsichtsratssitzung - die einzige Chance, um das Firmenimperium für die Familie zu retten. Doch diesem Druck ist Antonio nicht gewachsen. Je mehr er äußerlich wieder "der Alte" zu werden scheint, desto mehr kommen ihm Zweifel an der Richtigkeit seines bisherigen Lebens, die sich in grotesken Halluzinationen äußern. So sieht er sich und seine Familie als emotionale Krüppel in Rollstühlen sitzen.

Der 1932 im spanischen Huesca geborene Regie-Altmeister Carlos Saura inszenierte mit "Garten der Lüste" ein böse-groteskes Panorama des spanischen Bürgertums der Franco-Zeit. Der durch seinen Wahnsinn hellsichtig gewordene Held leidet stellvertretend für seine Umgebung am katastrophalen Geisteszustand der Gesellschaft.

3sat zeigt den Film zum 80. Gebutstag des großen spanischen Regisseurs Carlos Laura, der mit einer Reihe von wichtigen Filmen seinen Beitrag zur Geschcihte des europäischen Kinos geleistet hat, darunter "Züchte Raben" (1975, Großer Preis der Jury in Cannes), "Los, Tempo" (1981, Goldener Bär in Berlin), "Bluthochzeit" (1981) und "Carmen" (1983).

Skandal-Film der Berlinale 1970
Saura gelang es wie keinem anderen Regisseur, die düstere Atmosphäre von gesellschaftlicher Unterdrückung der Franco-Ära in seinen Werken einzufangen. Der von der Auswahlkommission bestimmte Film löste auf der Berlinale 1970 einen Skandal aus, als er trotz Protesten von Filmemachern und Kritikern von den spanischen Franco-Behörden gesperrt und aufgrund der geltenden Festivalbestimmungen von Spanien ein abgelehnter Film ins Wettbewerbsprogramm gedrückt wurde.
#73VerfasserCARIOCA (324416) 26 Dez 11, 18:57
Kommentar
Kino : Und dann der Regen
Nein, es ist nicht das Öl. Die Kriege der Zukunft, das prophezeien Krisenforscher, drehen sich um ein viel kostbareres Gut: das Wasser. In Cochabamba/Bolivienb wurde vor gut zehn Jahren auf Druck der Weltbank die staatliche Wasserversorgung an einen US-Konzern verkauft. Der Wasserpreis stieg flugs um 300 Prozent, es gab Proteste der Bevölkerung. Der neue Film der spanischen Regisseurin Iciar Bollain mit dem mexikanischen Superstar Gael Garcia Bernal (Foto: Piffl) erzählt von diesem Kampf und schlägt einen Bogen zurück zu Kolumbus, der damals die Ureinwohner unterworfen hatte. Im Filmhaus (Sb).
Infos: Tel. (06 81) 37 25 70

Weitere Info zu Terminen (bis Mitte Januar), Bildern und einem Trailer (auf Spanisch) hier : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...

Edith hat gerade gesehen, dass der Film schon mal in #68 von rossCH eingestellt worden war ...
#74Verfasserno me bré (700807) 30 Dez 11, 14:05
Kommentar
TV, heute Nacht noch : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=1,dayP...
00:00
Live aus Buenos Aires


La Fiesta del Tango Argentino
DETAILS
ZDF / © Café de los Maestros
Samstag, 31. Dezember 2011 um 00.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Live aus Buenos Aires
(Deutschland, 2011, 90mn)
ZDF
Darsteller: Café de los Maestros, Orquesta Matiné, Orquesta Típica, Otros Aires, Quinteto Fernando Suárez Paz
Fernsehregie: Paul Smaczny
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Das neue Musikjahr bei ARTE beginnt mit einem außergewöhnlichen Live-Ereignis: Im legendären Ballhaus "El Palacio" in Buenos Aires treffen sich die Stars des argentinischen Tango zu einer mitreißenden "Fiesta del Tango".

Leidenschaft und Temperament, dazu ein Schuss Melancholie: Das Spektrum des Tango ist weit gefächert. Entsprechend abwechslungsreich ist auch das Programm im "El Palacio". Wo in den goldenen 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts die Tango-Legende Carlos Gardel seine größten Erfolge feierte, spielen zum Beginn des neuen Jahres die Topstars der argentinischen Musikszene und feiern zugleich das 100-jährige Jubiläum des Ballhauses.
Die Elektrotango-Band "Otros Aires" bringt den Saal mit fetzigen Rhythmen zum Kochen während "Café de los Maistros" die Klassiker des Tango zelebriert. Höhepunkte des Abends sind die Auftritte des - auch in Deutschland und Frankreich populären - Tango-Stars Rodolfo Mederos und von Teresa Parodi, der ehemaligen Sängerin der Astor Piazzolla Band.
Und was wäre der Tango ohne leidenschaftlichen Tanz? Die Tanzfläche des "El Palacio" steht dem Publikum offen - und Tango in Vollendung zelebrieren professionelle Startänzer wie die Brüder Macana, "Eduardo y Gloria" und die Gewinner des aktuellen argentinischen Tango-Wettbewerbs.

Danach :
01:35
Silvesterkonzert 2007 aus Caracas

Gustavo Dudamel dirigiert das Simón Bolívar Jugendorchester
DETAILS
Samstag, 31. Dezember 2011 um 01.35 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Silvesterkonzert 2007 aus Caracas
(Deutschland, 2007, 75mn)
ZDF
Regie: Andreas Morell
Darsteller: Alexis Cárdenas und Ensemble, Venezuelan Brass Ensemble
Dirigent: Gustavo Dudamel
Orchester: Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar
16:9 (Breitbildformat)

In Caracas feierte das Simón Bolívar Jugendorchester unter Chefdirigent Gustavo Dudamel das Neue Jahr. Auf dem Programm stand eine mitreißende Auswahl von venezolanischen und lateinamerikanischen Klassikern. Für das glanzvolle Ambiente sorgte der zum Jahreswechsel 2007 gerade fertig gebaute moderne Konzertsaal in Caracas, der auch zur neuen Residenz für das Orchester geworden ist.

Mit südamerikanischen Rhythmen und dem begeisternden venezolanischen Jugendorchester lädt ARTE zu einem mitreißenden Musikprogramm zum Jahreswechsel ein. Kaum ein anderes Orchester in der Welt ist in der Lage, eine derartige Stimmung im Publikum zu erzeugen, wie die jungen Venezolaner. Hier entsteht die Musik direkt im Herzen und wird mit lateinamerikanischem Temperament dargeboten. Und das Publikum überall auf der Welt lässt sich gerne anstecken. Ganz besonders bei diesem "Heimspiel" in dem modernen Konzertsaal in Caracas.
Denn die meisten Besucher des Silvesterkonzerts sind junge Leute, die selbst in dem einzigartigen Musiksystem Venezuelas gelernt haben. Für sie ist das Orchester die bessere Nationalmannschaft, der jungen Gustavo Dudamel der Star, und sie selbst warten nur darauf, auch im Konzertsaal auf den Stühlen mitzutanzen und mitzufeiern.
Das Programm besteht aus südamerikanischen Stücken voller Rhythmik und Leidenschaft, unter anderem werden Stücke von Perez Prado, Arturo Marquez, Silvestre Revueltas und Astor Piazzolla dargeboten. Neben dem Jugendorchester tritt auch das Venezuelan Brass Ensemble auf - Blechbläser, die alle aus der Mitte des Jugendorchesters hervorgegangen sind und auch als eigenständige Formation internationale Tourneen absolvieren. Als besonderen Gast für dieses Konzert hat Gustavo Dudamel den Geiger Alexis Cárdenas und sein energiegeladenes Ensemble Trabuco eingeladen. Mit ungewöhnlichen Instrumenten zeigen sie ein Repertoire vom venezolanischen Walzer bis zum Merengue.
Das venezolanische Jugendorchester "Simón Bolívar" hat in den letzten Jahren die Konzertpodien der Welt im Sturm erobert. Die Geschichte, die hinter diesem Orchester steht, ist ein modernes Märchen. Die Initiative des Musikers und Kulturpolitikers José Antonio Abreu startete vor 30 Jahren. Er holte Kinder und Jugendliche aus den Slums und sozialen Randbezirken des Landes, gab ihnen Musikinstrumente und ließ sie von Anfang an in Kinderorchestern europäische Klassik spielen. Das Ergebnis: Heute spielen in Venezuela über 250.000 Kinder und Jugendliche in fast 180 Orchestern.
Und eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auf die erste Sensation noch eine Zweite folgte, denn dieses "Sistema" bringt musikalische Talente auf höchstem Niveau hervor. Der junge Dirigent Gustavo Dudamel, Jahrgang 1981, der mit den besten Orchestern auf der ganzen Welt arbeitet, ist selbst ein Kind dieses Systems. Und natürlich die Sinfónia de la Juventud Venezolana Simón Bolívar, das Jugendorchester, in dem die besten jungen Musiker des Landes zusammengefasst werden und das mittlerweile durch die ganze Welt tourt. Das Ergebnis ist ein unglaublich virtuoser, leidenschaftlicher und mitreißender Orchesterklang, von dem sich auch Dirigenten wie Claudio Abbado oder Simon Rattle haben begeistern lassen.
Das Konzert findet in dem zum Jahreswechsel 2007 gerade fertig gewordenen neuen Konzertsaal in Caracas statt, der von da an die Heimat des Orchesters wurde. Konzipiert wurde das Gebäude von dem in Caracas geborenen Künstler Carlos Cruz-Diez.

02:50
Fiesta Cubana - Silvesterkonzert 2009

ARTE begeht den Silvesterabend mit einer außergewöhnlichen Musik- und Tanzshow aus Havanna.
DETAILS
Samstag, 31. Dezember 2011 um 02.50 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Fiesta Cubana - Silvesterkonzert 2009
(Deutschland, Kuba, 2009, 89mn)
ZDF
Regie: Henning Kasten
Darsteller: Chucho Valdés, Omara Portuondo
16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

ARTE begeht den Silvesterabend mit einer außergewöhnlichen Musik- und Tanzshow aus Havanna und feiert mit karibischen Rhythmen und Klassikern nicht nur den Beginn des neuen Jahres, sondern auch einen besonderen Ort, das "Tropicana". Das auch "Kabarett der Träume" genannte Etablissement wurde im Dezember 1939 eröffnet und bot seither ein spektakuläres Repertoire aus exotischem Tanz und kubanischer Musik. Einer der Höhepunkte des Silvesterprogramms ist der Auftritt der 1930 geborenen Sängerin Omara Portuondo, deren Karriere als Tänzerin im "Tropicana" begann und die in den letzten Jahren als Sängerin des "Buena Vista Social Club" weltweit Erfolge feierte.

Vor der kubanischen Revolution war Havanna Anziehungspunkt der Reichen und Mächtigen. Eine Stadt der Musik und florierender Nachtclubs. Hier trafen sich Literaten, Filmstars und Musiker, Ernest Hemingway, Marlon Brando und Edith Piaf. Am verführerischsten lockte das "Tropicana" seine Gäste. Das Freiluftkabarett erhielt schnell Beinamen wie "Paradies unter Sternen" und "Kabarett der Träume". Dass Träume oft nur mit Geld zu haben sind, wussten die frühen Betreiber genau. So war das "Tropicana" zugleich Varieté und Spielcasino, und die Mafia hatte ihre Finger im Spiel. Das schreckte die internationalen Stars nicht ab. Nat King Cole, Josephine Baker, Liberace, Yma Sumac und viele andere standen dort auf der Bühne oder spazierten über die Laufstege.
Mit der kubanischen Revolution fand das Glücksspiel ein Ende. Doch Revolutionsführer Fidel Castro erkannte den kulturellen Wert des "Tropicana". So schweben auch heute die Tänzer in ihren farbenprächtigen Kostümen über die Bühne. Und auch das Geld rollt wieder, jetzt in die kubanische Staatskasse. Fast jeden Abend findet die Show vor über 1.000 Zuschauern statt - zu Preisen, die den Monatslohn eines Kubaners um das Vier- bis Fünffache übersteigen.
Zur Feier des 70-jährigen Jubiläums des "Topicana" am Silvesterabend 2009 waren als besondere Gäste Omara Portuondo und Chucho Valdés geladen, zwei Musiker, die für die bekannte Qualität kubanischer Musik stehen.
Omara Portuondo, Jahrgang 1930, arbeitete bereits in den 70er und 80er Jahren mit internationalen Künstlern zusammen, darunter Edith Piaf. Weltweit bekanntwurde sie durch den "Buena Vista Social Club", der durch den Film von Wim Wenders zu weltweitem Ruhm kam. Der mit fünf Grammy-Awards ausgezeichnete Chucho Valdés ist ebenfalls ein Urgestein kubanischer Musik. 1973 gründete der Pianist und Komponist die Gruppe Irakere, die sich mit ihrer furiosen Mischung aus lateinamerikanischer Spielfreude und jazziger Improvisationskunst schnell international einen Namen mac
#75Verfasserno me bré (700807) 31 Dez 11, 23:29
Kommentar
TV, Heute, ZDF : http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0...
Montag, 02.01.2012 19:25 - 20:15 Uhr
VPS 02.01.2012 19:25
Länge: 50 min
Dokumentation, Deutschland, 2011
Kuba
Insel aus einer anderen Zeit
Kuba vor dem Wandel

"Klack-klack"schnalzt Raul mit der Zunge und die Pferdekutsche setzt sich in Bewegung. Raul ist ein kubanischer Ein-Mann-Unternehmer und voller Vorfreude. Dank der neuen Gesetze darf er jetzt auf eigene Rechnung Touristen durch seine Stadt führen. Das Problem ist nur: Es gibt kaum Touristen. Sein Dorf Hershey liegt im Dornröschenschlaf - wie so viele verwunschene Orte auf Kuba.
Einst stand Hershey für den Fortschritt, für Amerika und für die große weite Welt. Vor knapp einhundert Jahren stampfte der US-Schokoladenfabrikant Milton Hershey hier eine ganze Stadt aus dem Boden - nach amerikanischem Vorbild. Zucker und Kakao ließ er verarbeiten. Doch mit der großen "Revolución" war das vorbei.
Der Optimismus gehört zu Kuba
Heute überragt die gigantische Ruine der Fabrik den Ort wie ein rostiges Mahnmal. Der Name Hershey blättert vom Schild des alten Bahnhofs, wo noch immer Kubas erste und einzige elektrische Eisenbahn aus jenen Tagen über die Gleise rumpelt, die berühmte "Hershey-Bahn". Auch die alten Arbeiterhäuser stehen noch - jetzt bunt gestrichen in den Farben der Karibik, Musik tönt aus der ehemaligen amerikanischen Schule, Kinder rennen lachend durch die Straßen und Raul träumt von den Touristen, die bestimmt bald sein Hershey sehen wollen.
Der Optimismus gehört zu Kuba, genauso wie Salsa, Rost und Revolutionsparolen. Eine Insel, auf der das Vergangene allgegenwärtig ist - etwa in den Straßen Havannas, wo noch immer fast ausschließlich amerikanische Straßenkreuzer der 40er und 50er Jahre zwischen den zerbröckelnden Wohnpalästen fahren. Vor einer der verwitterten Stadtvillen von Havanna präsentiert ein alter Kämpfer aus Revolutionstagen seine Orden von der Schlacht in der Schweinebucht und erzählt von Atomraketen, hübschen Krankenschwestern aus der Sowjetunion und natürlich von Fidel und Che - Kubas unvergesslichen Helden. Über die Mängel und die Leiden in Kuba, die Einsamkeit eines der letzten sozialistischen Länder der Welt, redet keiner so gerne öffentlich. Die Hoffnung auf den Wandel wird verkleidet und umgeleitet in heimliche Sehnsüchte und pure Lebensfreunde.
Sie beschwören artig die Revolution
Ein paar Straßen weiter poliert Carburo seinen 54er Chevy-Cabriolet, um dann ein junges Mädchen zur "Quinze"-Feier zu fahren. Das Fest zum 15. Geburtstag, an dem traditionsgemäß das Mädchen zur Frau wird. Die Feier ist schwülstig und kitschig, für Uneingeweihte kaum zu ertragen und von einem auf den anderen Moment so rauschend, dass das Fest in grellen Farben explodiert. Beim Tanz zum treibenden Rhythmus des "Reggaeton" tanzen die Gäste so, dass es eigentlich nicht zur vermeintlichen Unschuld eines 15-jährigen Teenagers passt.
Wie in keinem anderen Land der Karibik sind die Kubaner stolz darauf, dass ihre Insel anders ist. Trotz Mangelwirtschaft und politischer Unterdrückung beschwören sie artig die Revolution, wenn auch ganz gemütlich, denn nichts ist eilig in Kuba, und mit viel Musik - gerne auch von kritischen Hip-Hoppern, die ihre eigene Idee vom Kuba von Morgen verkünden.
Ein Land zwischen Marx und Markt
Noch hängt das Land fest zwischen Marx und Markt, noch sind die alten Muster zu erkennen, aber der gemächliche Wandel ist spürbar. In den letzten Jahren ist Kuba ein beliebtes Reiseziel auch für deutsche Urlauber geworden. Hier lockt die Karibik mit ihren Traumstränden und mit einer beeindruckenden tropischen Natur. Die Insel gehört zu einer der nachhaltigsten Regionen der Welt - ganz aus Versehen, mangels Entwicklung - ein Versäumnis, das sich langsam als Kapital herausstellt.
Zu Fuß, mit Auto, Zug und Pferdekutsche nehmen USA-Korrespondent Christoph Röckerath und sein Team den Zuschauer mit auf eine Reise durch Kuba. Gedreht wurde mit mehreren 5-D-Kameras, die gerade die karibischen Farben in einem brillanten Look wiedergeben und eine ungeheuere kinematografische Optik präsentieren. Mit zum Teil exklusiven Einblicken zeigt der Film die Insel, wie sie die meisten noch nicht gesehen haben. Ein Beitrag, der die Lebensrealität der Menschen Kubas zeigt. Aktuell und doch nostalgisch. Romantisch und doch im ungeschönten Hier und Jetzt. Voller Musik und dem Poltern und Zischen der alten Autos und der Zuckerrohr-Züge. Voller Sonne, die sich im Zigarrendunst verliert, mit Menschen, die auf den Wandel warten und sich mit dem System arrangieren. Meist fröhlich und nie eilig.

Hier noch ein Video dazu : http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/...


Edith hat hier ein Video des gesamten Beitrags (eine Woche lang verfügbar) :
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/...
#76Verfasserno me bré (700807) 02 Jan 12, 14:54
Kommentar
FILM
Abendland
Österreich 2011; Regie & Kamera: Nikolaus Geyrhalter; Schnitt & Dramaturgie: Wolfgang Widerhofer; 90 Min.

Europa – ein Kontinent bei Nacht, eine verdämmernde und gleich-zeitig hochangespannte Kultur, pulsierende Dienstleistungs- und Wohlstandsgesellschaft, Bollwerk der Sicherheit und Ausgrenzung, urbane Zivilisation, Vergnügungs-tempel, beflügelt und belastet zugleich von Geschichte, Tradition, Hochkultur. Nikolaus Geyrhalter sieht sich um: Nachtarbeit gegen selbstvergessene abendliche Ablenkung, Geburt und Tod, Feiern und Tanzen, Hoffen und Bangen, Sprachengewirr, Nachrichtenroutine und politische Verhandlungen - dies alles in Bilder gefasst, deren Detail-Reichtum vielfältig und doch präzise ist. Manche Dinge sieht man in der Nacht klarer.


... leider heute verpasst, der Regisseur ist auch bekannt für sein Film "Unser täglich Brot" von 2005
#77VerfasserrossCH (485819) 04 Jan 12, 16:03
Kommentar
Und hier grade eine Doku auf Arte+7 entdeckt:

T.C. Boyle
Die Dokumentation begleitet TC Boyle an die Orte, an denen der 60-Jährige, die meiste Zeit verbringt: Sein Haus in Santa Barbara, seinen Rückzugsort, das Dorf Ponderosa in den Sequoia Mountains und auf Lesereise. Der Film gewährt Einblick in Boyles literarisches Schaffen und zeigt, wo der Autor seine Jugend verbrachte.
Boyle wuchs im Bundesstaat New York auf, entdeckte dort seine Liebe zur Natur, driftete in den späten 60ern in die Hippieszene und begann damals, alle Arten von Drogen zu nehmen. Doch er zog sich selbst aus diesem Sumpf, ging seinen Weg, ließ sich weiterhin nicht verbiegen und begann über seine Obsessionen zu schreiben, über Themen, die noch heute seine Werke bestimmen: Die Suche nach einem Vater, Rassismus, unterschiedliche soziale Klassen, der Mensch zwischen Vorausbestimmung und seinem freien Willen, Kulturimperialismus, über den Krieg der Geschlechter und "sexuellen Waffenstillstand".
Sexuelle Obsessionen und Abnormalitäten tauchen in einigen seiner Werke immer wieder auf und stehen dabei in Kontrast zu seinem eigenen Leben. TC Boyle gründete schon in jungen Jahren eine Familie, seine drei Kinder sind bereits erwachsen. Ein Leben in geordneten Bahnen und voller Disziplin, in dem ihm nur eine Sucht geblieben ist: "Wenn du eine Geschichte fertigstellst und alles zusammenpasst, hast du dieses immense Glücksgefühl. Es ist beinahe eine Extase, es gibt kaum ein vergleichbares Gefühl, es ist wie ein Heroinschuss. Und genau wie bei der Droge willst du es wieder tun. Sobald die Extase vorbei ist, willst du es wieder tun", bekennt er.

(Deutschland, 2008, mn)
BR

Erstausstrahlungstermin:
Sa, 31. Dez 2011, 06:47

weitere Ausstrahlungstermine:
Freitag, 6. Januar 2012, 11:25

Oder gleich angucken!!! http://videos.arte.tv/de/videos/t_c_boyle-628...
#78VerfasserrossCH (485819) 04 Jan 12, 16:08
Kommentar
Morgen, 3sat :
http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
22:25
16:9 Format
Zum 80. Geburtstag von Carlos Saura
Garten der Lüste
(El Jardin de las delicias)
Spielfilm, Spanien 1970

Darsteller:
AntonioJosé Luis López Vazquez
Don PedroFrancisco Pierrá
Luchy SotoLuchy
TanteLina Canalejas
JuliaJulia Peña u.a.
Regie: Carlos Saura
Länge: 92 Minuten
Der reiche Fabrikbesitzer Antonio hat vor Jahren bei einem Autounfall das Gedächtnis verloren. Seine Familie bemüht sich, sein Erinnerungsvermögen wieder zu wecken. So werden im Garten des großen Landguts der Familie Szenen aus Antonios Kindheit und Jugend mit verteilten Rollen und passenden "Kostümen" nachgespielt. Die Bemühungen seines Vaters Don Pedro, seiner Ehefrau, der beiden erwachsenen Kinder sowie einer Ex-Geliebten zeigen zunächst Erfolg, denn Antonio fängt wieder an zu sprechen. Don Pedro schleppt den langsam Genesenden auf eine Aufsichtsratssitzung - die einzige Chance, um das Firmenimperium für die Familie zu retten. Doch diesem Druck ist Antonio nicht gewachsen. Je mehr er äußerlich wieder "der Alte" zu werden scheint, desto mehr kommen ihm Zweifel an der Richtigkeit seines bisherigen Lebens, die sich in grotesken Halluzinationen äußern. So sieht er sich und seine Familie als emotionale Krüppel in Rollstühlen sitzen.
Der 1932 im spanischen Huesca geborene Regie-Altmeister Carlos Saura inszenierte mit "Garten der Lüste" ein böse-groteskes Panorama des spanischen Bürgertums der Franco-Zeit. Der durch seinen Wahnsinn hellsichtig gewordene Held leidet stellvertretend für seine Umgebung am katastrophalen Geisteszustand der Gesellschaft. Saura gelang es wie keinem anderen Regisseur, die düstere Atmosphäre von gesellschaftlicher Unterdrückung der Franco-Ära in seinen Werken einzufangen. Der von der Auswahlkommission bestimmte Film löste auf der Berlinale 1970 einen Skandal aus, als er trotz Protesten von Filmemachern und Kritikern von den spanischen Franco-Behörden gesperrt und aufgrund der geltenden Festivalbestimmungen von Spanien ein abgelehnter Film ins Wettbewerbsprogramm gedrückt wurde.

3sat zeigt den Film zum 80. Geburtstag des großen spanischen Regisseurs Carlos Saura, der mit einer Reihe von wichtigen Werken seinen Beitrag zur Geschichte des europäischen Kinos geleistet hat, darunter "Züchte Raben" (1975, Großer Preis der Jury in Cannes), "Los, Tempo" (1981, Goldener Bär in Berlin), "Bluthochzeit" (1981) und "Carmen" (1983).



PS, und re #77 : hier noch ein Trailer zum Film "Abendland" :
http://www.abendland-film.at/
#79Verfasserno me bré (700807) 04 Jan 12, 18:56
Kommentar
Huhuuuuuuuuuu no me bréeeeeeeeeeeeeeee!
Vgl. #73....
Aber nochmal erinnern ist gut, ich habs zu früh angemeldet!
#80VerfasserCARIOCA (324416) 04 Jan 12, 19:02
Kommentar
Competencia
El mejor artista chileno de 2011
http://listas.terra.cl/musica/1007-el-mejor-a...

Aunque no me fio en estos rankings, se pueden ver listados muchos artistas geniales, por sus discos, sus shows en vivo, porque nos hicieron bailar, saltar, gritar y emocionarnos.


#81VerfasserrossCH (485819) 04 Jan 12, 21:14
Kommentar
Competencia
El mejor artista chileno de 2011
http://listas.terra.cl/musica/1007-el-mejor-a...

Aunque no me fio en estos rankings, se pueden ver listados muchos artistas geniales, por sus discos, sus shows en vivo, porque nos hicieron bailar, saltar, gritar y emocionarnos.


#82VerfasserrossCH (485819) 04 Jan 12, 21:14
Kommentar
Morgen Abend, ARD, deutsche Erstausstrahlung :
http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
Tagesübersicht
So, 08.01.12 | 23:30 Uhr
Zerrissene Umarmungen
(Los abrazos rotos)
Spielfilm Spanien 2009
Personen:
LenaPenélope Cruz
Mateo Blanco / Harry CaineLluís Homar
Judit GarcíaBlanca Portíllo
Ernesto MartelJosé Luis Gómez
Ray XRubén Ochandiano
DiegoTamar Novas
und andere
Musik: Alberto Iglesias
Kamera: Rodrigo Prieto
Buch: Pedro Almodóvar
Regie: Pedro Almodóvar
Laufzeit: 118 Min.
Bei den Vorbereitungen zu seinem neuen Film verliebt der erfolgreiche Regisseur Mateo Blanco sich spontan in seine anmutige Hauptdarstellerin Lena. Das Paar stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre, die jedoch brandgefährlich ist: Lena wird von dem wesentlich älteren Bankier Ernesto Martel ausgehalten, der nicht nur den Film finanziert, sondern auch jeden Schritt seiner schönen Geliebten eifersüchtig überwachen lässt. Der Finanztycoon betrachtet sie als sein Eigentum und ist nicht bereit, sie gehen zu lassen. Als sie ihm dennoch den Rücken kehrt, hat dies furchtbare Folgen - für Lena und für Mateos Film.
Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz fasziniert als verführerische Femme fatale in diesem schwarzen Melodram von Pedro Almodóvar. In seinem stilvoll unterkühlten Meisterwerk vereint der spanische Ausnahmeregisseur die Gefühlstiefe einer großen Liebesgeschichte mit einem raffinierten Spiel um Zeitebenen und Filmzitate.
*
Die patente Sekretärin Lena (Penélope Cruz) sorgt sich um ihren krebskranken Vater, den die Ärzte längst aufgegeben haben. Ihr wohlhabender Chef Ernesto (José Luis Gómez) lässt ihn in eine exklusive Privatklinik verlegen. Als Gegenleistung wird die ehemalige Schauspielerin zur Mätresse des reichen Bankiers, der sie in einen goldenen Käfig sperrt. Dass die frühere Schauspielerin eine Rolle in Mateo Blancos (Lluís Homar) neuem Film annimmt, behagt dem eifersüchtigen Sugar Daddy gar nicht. Um Lena auf Schritt und Tritt überwachen zu können, beauftragt er seinen Sohn (Rubén Ochandiano) mit einer Dokumentation über die Dreharbeiten, deren Bilder er sich begierig ansieht. Aus der Sicht des Voyeurs erlebt Ernesto so mit, wie sich Lena und Mateo leidenschaftlich ineinander verlieben. Nach Fertigstellung des Films kehrt Lena ihrem besitzergreifenden Liebhaber trotz erbitterter Widerstände endlich den Rücken und taucht mit Mateo unter. Die Zukunft des Paares steht unter keinem guten Stern: Erst fällt der Film durch, für den Mateos Herzblut floss - dann stirbt Lena bei einem mysteriösen Autounfall. 14 Jahre später führt Mateo, der seit dem Unglück erblindet ist, ein zurückgezogenes Leben als Drehbuchautor. Als er erfährt, warum sein Film seinerzeit ein Misserfolg war - und warum Lena sterben musste -, holt ihn die schmerzliche Vergangenheit ein.
Noch tiefer als sonst taucht Pedro Almodóvar mit diesem feinsinnigen Genremix ab in die für ihn typischen Labyrinthe der Leidenschaften - mit doppelbödigen Anspielungen und Verweisen auf die Kinogeschichte. Dabei nimmt sich der zweifache Oscar-Preisträger seiner eigenen Geschichte an: „Frauen und Koffer", der Film im Film, ist ein fiktives Remake seiner realen Erfolgskomödie „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", die ihm 1988 den internationalen Durchbruch bescherte. In „Zerrissene Umarmungen" spielt Almodóvar nun mit einer abgründigen Möglichkeit: Ein eifersüchtiger Produzent lässt den Film aus lauter misslungenen Einstellungen zusammensetzen, die der Regisseur aussortiert hatte. Im Kino fällt das missratene Produkt durch, und den gefeierten Ausnahmeregisseur - so wie wir ihn kennen - gibt es nicht. So erfindet sich der Spanier mit „Zerrissene Umarmungen" einmal mehr neu, und die Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz erweist sich als perfekte Projektionsfläche für diese spannende und verblüffende cineastische Wiedergeburt des Regisseurs. Unmittelbar im Anschluss zeigt Das Erste mit „Das Gesetz der Begierde" einen weiteren Film von Pedro Almodóvar.


Danach :
01:35
Das Gesetz der Begierde
(La ley del Deseo)

Spielfilm Spanien 1986
Personen:
Pablo QuinteroEusebio Poncela
Tina QuinteroCarmen Maura
Antonio BenítezAntonio Banderas
Juan BermúdezMiguel Molina
AdaManuela Velasco
Adas MutterBibi Andersen
und andere
Musik: Pedro Almodóvar
Kamera: Angel Luis Fernandez
Buch: Pedro Almodóvar
Regie: Pedro Almodóvar
Laufzeit: 97 Min.
Der berühmte Avantgarde-Regisseur Pablo Quintero wird von seinem Geliebten Juan verlassen und stürzt daraufhin in eine Krise. Da selbst der Erfolg in der Arbeit ihm nicht über den Verlust hinweghilft, lässt Pablo sich halbherzig auf eine Affäre mit einem gut aussehenden jungen Mann ein. Doch der heißblütige Antonio erweist sich als Stalker, der von Pablos Leben systematisch Besitz ergreift. Antonio bringt seinen Nebenbuhler Juan um und entführt, um Pablo zu erpressen, sogar dessen Schwester Tina. Schließlich erkennt Pablo, dass er und Antonio füreinander bestimmt sind. Doch er kann die Katastrophe nicht mehr abwenden.
Mit spürbarer Lust am Erzählen entwirft Pedro Almodóvar in diesem frühen Erotik-Melodram ein faszinierendes Vexierbild um künstlerische Kreativität und die Fallstricke der Leidenschaft. Mit Antonio Banderas, Carmen Maura und Eusebio Poncela.
*
Der vom Publikum bewunderte Autor, Film- und Theaterregisseur Pablo Quintero (Eusebio Poncela) lebt in einer selbst geschaffenen Kunstwelt. Seine Einsamkeit wächst, als er nach der Premiere seines neuen Films von seinem Geliebten Juan (Miguel Molina) verlassen wird. Um ihn zu vergessen, stürzt Pablo sich in ein neues Projekt: eine Theateraufführung von Jean Cocteaus „Die geliebte Stimme". Die Hauptrolle gibt er seiner Schwester Tina (Carmen Maura), einer alternden Schauspielerin, die vor ihrer Geschlechtsumwandlung ein Mann war. Nach der Premierenfeier wird Pablo von dem jungen, attraktiven Antonio (Antonio Banderas) verführt, der mit dem Regisseur seine erste homosexuelle Erfahrung macht. Antonio erweist sich als fordernd und eifersüchtig. Dass Pablo noch immer in Juan verliebt ist, gefällt ihm gar nicht. Antonio sucht den vermeintlichen Nebenbuhler auf und stürzt ihn von einer Klippe. Vom Tod Juans tief erschüttert, erleidet Pablo einen schweren Autounfall. Noch im Krankenhaus erfährt er, dass seine Schwester Tina von Antonio als Geisel genommen wurde. Antonio will Tina freilassen, wenn Pablo eine letzte Nacht mit ihm verbringt. Pablo lässt sich darauf ein und erkennt zu spät, dass Antonio tatsächlich seine große Liebe ist.
Die komplexe Studie über Filmproduktion, Homosexualität und einen tragischen Liebestod markiert einen Wendepunkt im Werk Pedro Almodóvars, der sich für diesen Film hoch verschuldet hatte. Im Fall eines Misserfolgs hätte er sein Meisterwerk „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", mit dem er zwei Jahre später seinen internationalen Durchbruch erzielen sollte, nicht realisieren können. „Das Gesetz der Begierde", der erste Film Almodóvars, der auch in Deutschland gezeigt wurde, ist zugleich einer seiner persönlichsten: Neben der selbstverständlichen Thematisierung von Homosexualität deutet er in einer Schlüsselszene sein gebrochenes Verhältnis zu katholischen Priestern an, das er in „La mala educación - Schlechte Erziehung" vertiefen wird. Mit Antonio Banderas und Carmen Maura treten Lieblingsakteure des Regisseurs auf, die auch in „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" zu sehen sind.
#83Verfasserno me bré (700807) 07 Jan 12, 15:19
Kommentar
Komplett übersehen, läuft gerade, wird aber wiederholt :
http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentatio...
Finding Fidel
Die Reise des Erik Durschmied
Finding Fidel erzählt die Geschichte des gebürtigen Wieners Erik Durschmied. Dieser wurde berühmt als "Der Mann, der als erster Castro fotografierte". Der Film ist eine vielschichtige Reise durch die Zeit und die Erinnerung. Erik Durschmied reflektiert den gegenwärtigen Status der Kubanischen Revolution, im Kontrast zu den originalen, frühen Zielen und Idealen, die von Castro 1958 vertreten wurden. Für Durschmied sind dies sehr persönliche Erinnerungen, aber auch eine Gelegenheit, über die Bedeutung und Wichtigkeit seiner eigenen Karriere als Kameramann nachzudenken.
50 Jahre im Leben eines Mannes: Der gebürtige Wiener Erik Durschmied interviewte Fidel Castro in seinem Rebellen-Nest in den Bergen, kurz bevor der Comandante die Macht auf Kuba übernahm. Der Film ist eine vielschichtige Reise durch die Zeit und die Erinnerung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte Eric Durschmied in Kanada. Der junge Fotograf reiste 1958 auf eigene Faust nach Kuba. Dort begann er seine Karriere als Kriegsberichterstatter mit einer Sensation: dem ersten Film über den Rebellen Fidel Castro in den Bergen der Sierra Maestre. Kurze Zeit darauf marschierte Castro mit seinen Rebellen siegreich in Havanna ein.

Was sind schon 50 Jahre im Leben eines Mannes?
© ORF/Closeup Films Lupe
Erik Durschmied
Für den jungen Reporter bedeutete das später legendär gewordene Interview die Initialzündung einer Weltkarriere als Journalist und Kriegsberichterstatter. Als Spezialkorrespondent der BBC hatte er u.a. Kontakte mit Chruschtschow, Kennedy, Arafat, König Hussein, Kreisky und bewegte sich jahrzehntelang von Krieg zu Krieg. "Durschmied, the war man" - das war sein Markenzeichen und gleichzeitig ein Stigma, das er nie wieder los werden konnte.

Unterstützt von jenem schwarz-weiß Original-Filmmaterial, das Durschmied damals aus Kuba heraus schmuggeln konnte, ist der Dokumentarfilm von Regisseur Bay Weyman zu einer vielschichtigen Reise durch die Zeit und die Erinnerung geworden.

Erik Durschmied reflektiert den gegenwärtigen Status der Kubanischen Revolution, im Kontrast zu den originalen, frühen Zielen und Idealen, die von Castro 1958 vertreten wurden.
Für Durschmied selbst ist dieser Film aber auch eine sehr persönliche Erfahrung, durch die sich ihm die Gelegenheit bietet, über Bedeutung und Wichtigkeit seiner eigenen Karriere als Kameramann und Journalist nachzudenken.
Indem er in die Berge von Kuba zurückkehrt - dorthin, wo alles begann - konfrontiert er sich selbst mit der Grundfrage: "Was sind schon 50 Jahre im Leben eines Mannes?"

Seit April 1999 ist Erik Durschmied wieder österreichischer Staatsbürger.

Sonntag, 8. Jänner 2012
um 21.35 Uhr
Wiederholung:
Samstag, 11./12. Februar 2012
um 2.45 Uhr

Stereo, 16:9, Videotext-UT
#84Verfasserno me bré (700807) 08 Jan 12, 23:03
Kommentar
Panamericana
Auf 3Sat

Von Alaska nach Feuerland

http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/159273...

Von Klimaschützern, Künstlern, Kontrolleuren und bekehrten Kriminellen

Mexico: das malerische Städchen Guanajuato
Bärbeißig und beharrlich verfolgt der rebellische Architekt und Abfallprophet Mike Reynolds seine Vision vom einfachen Leben. Seine experimentellen Ökobehausungen, "Earthships" genannt, sind aus Müll gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Treibhäuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern.
weiter ...
Sendedatum
9. Januar 2012, um 20.55 Uhr

Von Rothäuten, Schamanen und Revolutionären
Peru, Cusco: Schamane Kecizate Atahuallpa und Reto Brennwald beim magischen Stein
Im Dschungel von Panama leben die Embera-Indianer noch immer weitgehend nach ihren alten Traditionen. Die Embera sind der größte Stamm von Ureinwohnern Panamas. Die abgeschieden lebenden Indianer empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darien-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen.
weiter ...
Sendedatum
10. Januar 2012, um 20.15 Uhr

Von kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten, mystischen Stätten und magischen Salzseen
Bolivien: Salzarbeiter auf dem Salar de Uyuni
Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu zeigt sich erst mystisch im Nieselregen und Nebel und entfaltet dann ihren ganzen Zauber, als sich die Sonne doch noch zeigt. Die Grenze von Peru nach Bolivien überquert Reto Brennwald mit Fermín Esteban per Schilfboot auf dem Titicacasee, mit 3.800 Höhenmetern das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Erde.
weiter ...
Sendedatum
10. Januar 2012, um 20.55 Uhr


Von Tangotänzern, Rinderzüchtern und Krabbenfischern
Argentinien, Feuerland: Landschaft bei der Estanica Harberton
Buenos Aires nennt man auch das Paris Lateinamerikas. Zehn Jahre nach Argentiniens Staatsbankrott blüht die Hauptstadt wieder. Ihre Einwohner, die Porteños, lieben den eleganten Auftritt, gelten aber auch als selbstverliebt und neurotisch. Kaum etwas illustriert das besser als der Tango. Buenos Aires ist die südamerikanische Hauptstadt der Psychotherapie.
weiter ...
Sendedatum
11. Januar 2012, um 20.15 Uhr

#85VerfasserCARIOCA (324416) 09 Jan 12, 18:56
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Die Stadt der Blinden / Thriller USA 2008 109 min SW3 09.01.2012: 23:30 - 01:20 Thriller Mo

Ich habe es nicht geschafft, das Buch fertig zu lesen, es hat mich fertig gemacht...

Kunstdrama nach dem Roman des portugiesischen Nobelpreisträgers José Saramago.

Die Seuche kommt aus heiterem Himmel: Urplötzlich verlieren Menschen ihr Augenlicht. Nur eine namenlose Frau (Julianne Moore) bleibt verschont. Sie folgt ihrem Mann (Mark Ruffalo), einem Arzt, in ein Lager, das immer mehr in Gewalt und Chaos versinkt...
Die Parabel auf Gleichgültigkeit und Egoismus ist manchmal zu kopflastig, aber grandios gespielt und bedrückend inszeniert.
#86VerfasserCARIOCA (324416) 09 Jan 12, 20:43
Kommentar
#87VerfasserrossCH (485819) 12 Jan 12, 23:44
Kommentar
Ein argentinischer Film, der derzeit in deutschen Kinos läuft :
http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/ausente

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,8085...
Teddy-Gewinner "Ausente"
Eiskalter Hauch
Ein 16-Jähriger versucht, seinen Schwimmlehrer zu verführen und bringt dessen sorgsam arrangiertes Lebenskonzept ins Wanken. Der argentinische Regisseur Marco Berger schickt das Publikum seines preisgekrönten Films "Ausente" auf einen Horrortrip sexueller Spannungen.
Vielleicht ist er gefährlich, vielleicht ist er nur verzweifelt. Martín (Javier De Pietro) redet wenig in den ersten Minuten von "Ausente", so wie er den ganzen Film lang wenig reden wird. Aber sein Blick sagt, dass da etwas schlummert in seinem Inneren, und es wartet nur darauf auszubrechen. Er sitzt im Umkleideraum eines Schwimmbads, er taxiert die Jungs um sich herum, unter der Dusche, am Beckenrand, schöne Körper, wie seiner auch. Er wirkt schüchtern, unsicher. Aber auch wie ein Jäger.
Die Beute soll Sebastían (Carlos Echevarría) sein, sein Schwimmlehrer, auch ein ruhiger Typ, aber ohne irgendwelche Absichten. Der ahnt nichts Böses, oder will es nicht ahnen, als ihm Martín erzählt, er habe sich am Auge verletzt. Sebastían fährt ihn zum Arzt und will ihn danach bei den Eltern abliefern. Aber es sei niemand da und niemand erreichbar, sagt Martín, den Schlüssel habe er vergessen, und wo der Freund wohnt, bei dem er eigentlich den Abend schlafen wollte, wisse er auch nicht genau. Es wird spät, und der Lehrer will seinen 16-jährigen Schüler nicht seinem Schicksal überlassen. Er gewährt ihm Unterschlupf, auf der Couch im Wohnzimmer, es ist ihm nicht ganz wohl dabei, aber was soll schon passieren?
Thriller oder Romanze?
Der argentinische Regisseur Marco Berger ("Plan B") legt in der Ouvertüre von "Ausente" behutsam eine Schlinge um den Hals des Opfers und sieht ihm dann in aller Ruhe dabei zu, wie sie sich zuschnürt und ihm immer mehr die Luft nimmt. Die gemeinsame Nacht in Sebastíans Wohnung hat Züge eines Horrorfilms: wenn der Junge den Mann durch den Türspalt des Badezimmers beobachtet; wenn er nach einer Dusche gerade dann halbnackt ins Wohnzimmer schleicht, als eine Nachbarin in der Tür steht; wenn er sich nachts in Sebastíans Schlafzimmer stiehlt und den Schlafenden anstarrt, die Hand zur Decke wandernd. Kalte, unheilsschwangere Bilder, die immer das Schlimmste erahnen lassen, und ein reduzierter Hitchcock-Soundtrack, der von ständiger Bedrohung kündet.
Berger spielt mit Erwartungen und mit sexuellen Spannungen - man glaubt zu wissen, wie es weitergeht, wie es weitergehen muss, doch die Geschichte dreht sich ungeachtet aller Ahnungen weiter und bietet bald auch eine andere Lesart an, und dann noch eine. Was wie ein Thriller aussieht, könnte auch eine Romanze werden oder ein Melodram. "Ausente" ist die Geschichte eines Jungen, der versucht, seinen Lehrer zu verführen, um ihn womöglich zu kompromittieren und sein Leben zu zerstören, vielleicht. Genauso aber die Geschichte eines einsamen Heranwachsenden, der dem Nachbarsmädchen geduldig Nachhilfe gibt und mit seinem besten Freund Fußball spielt, und nebenbei versucht, sich über seine Gefühle klar zu werden. Und letztlich die Geschichte eines schweigsamen Mannes, der sich damit auseinandersetzen muss, ob seine harm- und ereignislose Lehrerexistenz mit netter Freundin nur die Kulisse für ein Schauspiel ist, das er jeden Tag aufführt.
Es ist nicht leicht, einen Zugang zu "Ausente" (spanisch für "Abwesend") zu finden. Dies ist ein Film, in dem Blicke alles sagen und Worte nichts. Der Film will das Innere seiner zwei Protagonisten ergründen, aber die beiden sind so verschlossen, dass nie klar sein kann, wer was wie genau meint und was er wirklich denkt. Das ist einerseits ein spannender Ansatz und handwerklich mit bewundernswerter Präzision umgesetzt, was ein Grund gewesen sein dürfte, den Film während der letzten "Berlinale" mit dem Teddy für den besten Queer-Film auszuzeichnen. Andererseits ist es auch frustrierend, weil einem der Film in seiner Eiseskälte jeden Raum zur Identifikation nimmt oder die Möglichkeit, wirklich Anteil zu nehmen an der Gefühlswelt seiner Helden. Wer sich aber darauf einlassen kann, darf knapp neunzig Minuten lang an den Abgründen menschlicher Gefühlswelten entlang wandeln, wo irgendwo immer der beste Ausblick wartet. Und gleich daneben der Absturz.
Ausente. Start: 12.1. Regie: Marco Berger. Mit Carlos Echevarría, Javier Di Pietro, Antonella Costa.



Und noch ein argentinischer Film, der derzeit in deutschen Kinos läuft :
http://www.chinesezummitnehmen.de/

http://www.zeit.de/kultur/film/2012-01/film-c...
Komödie "Chinese zum Mitnehmen" Sprachlos in Buenos Aires
Argentiniens Schauspiel-Star Ricardo Darín spielt in "Chinese zum Mitnehmen" einen netten Misanthropen, der sich durch einen lahmen Plott und fahle Gags knurrt.
Sieben Tage. Sieben Tage und keine Stunde länger will Roberto (Ricardo Darín), der Eisenwarenhändler in einem Außenbezirk von Buenos Aires ist und ein Einzelgänger, den Chinesen Jun (Huang Ignacio Sheng Huang) in seinem Haus dulden. Damit auch Jun, der kein Wort Spanisch versteht, das kapiert, hat Roberto eine Strichliste an den Kühlschrank gepinnt. Jeden Morgen streicht er mit Genugtuung einen weiteren Strich darauf durch. Sein Gast verfolgt das Ritual über ein trockenes Stück Weißbrot hinweg mit sorgenvollem Blick. Der junge Mann weiß: Wenn die Frist abläuft und sein missgelaunter Wohltäter ihn hinauswirft, ist er in der argentinischen Hauptstadt mutterseelenallein.
Dabei kam Jun mit der festen Überzeugung aus China nach Buenos Aires, dass er fortan bei seinem emigrierten Onkel leben würde. Doch gleich nach der Ankunft wird Jun von einem Taxifahrer ausgenommen und neben dem Flughafen auf die Straße gestoßen, direkt vor Robertos Füße. Widerwillig macht sich der mit Jun zur Adresse des Onkels auf – um vor Ort festzustellen, dass der Onkel unbekannt verzogen ist.
Durch diese, leider bereits übermäßig konstruierte Begebenheit am Flughafen findet sich das ungewöhnliche Protagonistenpaar von Chinese zum Mitnehmen. Dass die erste Komödie des argentinischen Regisseurs Sebastian Borensztein – die in Argentinien binnen Wochen ein großer Publikumserfolg wurde – jetzt auch in die europäischen Kinos kommt, dürfte vor allem an Ricardo Darín liegen. Der 55-Jährige hatte 2010 in Juan José Campanellas Oscar-prämiertem Militärdiktatur-Drama In ihren Augen brilliert. Seither gilt Darín als argentinischer George Clooney, der mit seinen wasserblauen Augen auch auf der anderen Seite des Atlantiks Zuschauer(innen) in die Kinos lockt.
Auch für Chinese zum Mitnehmen gilt: Darín ist ein Schauspieler, den zu sehen sich lohnt. Gleich dem Gerichtsbeamten Benjamín Esposito in In ihren Augen ist der schrullige Roberto ein Mann, der sich in der Vergangenheit festgebissen hat. Die Gegenwart besteht nur aus Einsamkeit, Routine und Unverständnis für die modernen Zeitgenossen.
Jeden Abend um Punkt 23 Uhr löscht Roberto das Licht, er zählt seinem Zulieferer die Schrauben in den Paketen vor, wirft wählerische Yuppie-Kunden aus dem Laden und versucht sonst bei der chinesischen Botschaft und in China Town Jun wieder loszuwerden. Robertos anachronistisches Dasein und Tun ist rührend und komisch. Ansonsten aber sind die Lacher über die kulturellen Missverständnisse zwischen Argentinier und Chinese vorhersehbar und die Geschichte bleibt zu lange ohne Höhepunkte. Wenn zum fünften Mal die Sonne über Buenos Aires aufgeht und sich Roberto und Jun zum Frühstück nichts zu sagen haben, riskiert man im Kinosaal schon mal einen Blick auf die Uhr.
Erst in den letzten zwanzig Minuten löst sich dank eines Pizzalieferanten die quälende Sprachlosigkeit. Mit ihr verschwinden dann auch gleich alle Unklarheiten auf einmal: Roberto ist so ein Griesgram, weil er gegen England in den Falklandkrieg ziehen musste und danach in ein leeres Elternhaus zurückkehrte; Jun kam nach Buenos Aires, weil er seine Verlobte bei einem wahnwitzigen Unfall verloren hat. Nach der Aussprache findet Jun seinen Onkel und Roberto erkennt in Nachbarin Marí endlich die Frau seines Lebens.
Un cuento chino, so der spanische Titel von Chinese zum Mitnehmen, bedeutet soviel wie Märchen oder Lügengeschichte. Borensztein will mit seinem Film eine Parabel auf die Einsamkeit, in der man es sich gemütlich machen kann und dabei sein Leben verpassen, erzählen. Den harmlosen Klamauk um den Chinesen Jun hätte er nicht gebraucht, um diese Lehre zu ziehen.



Filmtrailer in den Links ...
#88Verfasserno me bré (700807) 13 Jan 12, 00:29
Kommentar
Morgen Abend, 3sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
22:25
Dolby-Digital Audio16:9 FormatVideotext Untertitel
Amour fou
Eine Nacht in Rom
(Habitación en Roma)
Spielfilm, Spanien 2010

Darsteller:
Alba Elena Anaya
Natasha Natasha Yarovenko
Max Enrico Lo Verso
u.a.
Regie: Julio Medem
Länge: 103 Minuten

Alba und Natasha lernen sich zufällig in einer Bar in Rom kennen und fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Alba lädt die junge Russin in ihr Hotel ein, und nach anfänglichem Zögern begleitet diese die attraktive Spanierin auf ihr Zimmer. Für Natasha eine ebenso neue wie verwirrende Situation, denn sie fühlte sich bisher nur zu Männern hingezogen und ist gerade auf Verlobungsreise in Rom. Alba dagegen lebt in einer lesbischen Beziehung und verliebt sich Hals über Kopf in die schöne blonde Touristin. Während ihre Körper schnell eine gemeinsame Sprache finden, wissen die beiden Frauen zunächst nicht, wie viel sie der anderen über sich selbst verraten wollen. So erzählen sie sich Geschichten, ob erfunden oder wahr, bleibt zunächst ihr Geheimnis. Doch je länger die Nacht dauert und je lustvoller ihre Begegnungen werden, desto mehr Gefühle stellen sich ein - und die Neugier, die Wahrheit über die andere zu erfahren.
Mit "Eine Nacht in Rom" gelang dem spanischen Regisseur Julio Medem ein mit leichter Hand inszenierter erotischer Film über die Lust des Augenblicks und die Angst emotionaler Verbindlichkeit. Der aus dem Baskenland stammende Medem gilt neben Pedro Almodóvar als einer der wichtigsten Filmemacher seines Landes und erwarb sich bereits mit seinen kunstvoll erzählten Dramen "Lucía und der Sex" und "Die Liebenden vom Polarkreis" eine internationale Fangemeinde. Für sein erotisches Kammerspiel "Eine Nacht in Rom" verpflichtete er die grazile Spanierin Elena Anaya, die 2011 auf dem Filmfestival von Cannes mit Pedro Almodóvars neuester Regiearbeit "Die Haut, in der ich wohne" zu Gast war. Auch in Frankreich ist Anaya nach Auftritten in dem Gangsterfilm "Public Enemy No.1" und dem Actionthriller "À bout portant" längst keine Unbekannte mehr.
#89Verfasserno me bré (700807) 18 Jan 12, 19:25
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Memoria iluminada - Alejandra Pizarnik

"La vida juega en la plaza/ con el ser que nunca fui/ y aquí estoy// baila pensamiento/ en la cuerda de mi sonrisa// y todos dicen esto pasó y es// va pasando/ va pasando/ mi corazón/ abre la ventana// vida/ aquí estoy// mi vida mi sola y aterida sangre/ percute en el mundo.// pero quiero saberme viva/ pero no quiero hablar/ de la muerte/ ni de sus extrañas manos", escribió Alejandra Pizarnik en su poema "La de los ojos abiertos" incluido en el libro La última inocencia (1956). Y alrededor de la vida y la obra de esta inigualable artista gira el documental de cuatro capítulos Flora, ese ser imperfecto. (Se encuentran en el enlace abajo)

La paradoja de la figura de Alejandra Pizarnik es en el mismo acto que decide borrarse del mapa, ponerle punto final a su historia, se encierra el punto de partida de muchos que deciden explorarla. Es cierto que en su obra poética, Alejandra no deja de poner en tensión la relación entre la vida y la muerte pero lo hace con tal maestría que a penas deja ver los insumos de su vida personal. Ese mundo privado al que decidió dedicarse por completo.

En Memoria Iluminada, los guionistas y realizadores Virna Molina y Ernesto Ardito encaran la tarea de contar la vida de los artistas de los ´60 considerados revolucionarios y reúnen figuras de la talla de Raymundo Gleyzer, Alejandra Pizarnik, Paco Urondo y Haroldo Conti. Este segundo segmento dentro del ciclo se divide en cuatro capítulos, de los cuales la semana pasada se emitió el primero (“Flora, ese ser imperfecto”) y del que restan tres más (“Los años felices”, “El retorno” y “Final de juego”) que cuenta la historia de la poetiza desde su infancia hasta su suicidio en 1972.

Más que reforzar la idea de su aparente camino a la autodestrucción, cuenta el director Ernesto Ardito que la idea fue romper con esta atracción macabra que sobrevuela y dar a conocer un perfil más humano vinculado con su vida. "Las cosas que se conocen porpularmente de ella es el suicidio, los motivos y circunstancias por los que la artista llega a ese punto. Incluso hay quienes la leen para encontrar en su obra referencias a este hecho, porque en su literatura hay cierta recurrencia al tema de la muerte y la infancia. Se generó cierta tendencia que aborda a Pizarnik desde el lado de lo macabro. Pero su obra es mucho más profunda que eso y el origen de su obra no puede estar en su final, así que nos pusimos a reconstruir su universo creativo."

Como en el caso anterior los realizadores parten desde los principales conflictos de la vida del artista pero abordan también el contexto de ruptura y vanguardia de los años ´60 y ´70. Aunque Alejandra significó un desafío particular, "a diferencia de otros documentales donde utilizamos muchos documentos y material de archivo trabajamos mucho las reconstrucciones. Acá filmamos absolutamente todo pero no desde el sentido clásico sino que el público se mete en el túnel del tiempo desde una mirada subjetiva del personaje. Se relata desde el testimonio de sus amigos pero también desde sus diarios personales, las imágenes van jugando desde el interior de su imaginario. La percepción del mundo de Pizarnik era muy sentida. Su vida era tan privada, tan hacia adentro en un momento de ebullición. Por ejemplo, a nivel político, ella no estaba vinculada con nadie sin embargo su obra era en esencia revolucionaria porque proponía romper con un montón de preconceptos sociales."

Y es en este sentido “Los años felices”, el segundo capítulo que se emitirá el jueves a las 21, queda demostrado no sólo que fue una mujer revolucionaria para su época sino que también revolucionó la vida de los suyos (los grandes referentes culturales del país). Cuenta Ardito "que tuvo una amistad muy profunda con Julio Cortázar y con Silvina Ocampo. Al contar la vida de Alejandra también estamos armando un fresco de un período cultural. Del 60 hasta el 64 ella se fue a París, que en ese entonces era el lugar donde había que estar. La experiencia allí potenció su obra pero también la de sus pares. Convivió con el existencialismo, lo que quedaba del surrealismo y con artistas latinoamericanos como Cortázar y Octavio Paz, que impregnaban todo ese clima con su compromiso político." Recién cuando retornó a Buenos Aires comenzó a habitar más su mundo paralelo, ese que había construido, con el que lidiaba mejor. Y cuando comenzó a fugarse asiduamente sería Cortázar, su amigo, el que desde París se lo reprocharía "no te acepto así, no te quiero así, yo te quiero viva, burra, y date cuenta que te estoy hablando del lenguaje mismo del cariño y la confianza, y todo eso, carajo, está del lado de la vida y no de la muerte."

http://www.naranjasdehiroshima.com/2011/08/me...
#90VerfasserrossCH (485819) 19 Jan 12, 20:22
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Trailer de la pelicula chilena "El año del tigre". 
Tercer largometraje del director Sebastián Lelio.
Estreno para el público 2012
http://youtu.be/B5_rO878OcI

El año del tigre (que se estrena en Chile el 8 de marzo), permite reflexionar en torno al sentido de la religiosidad en medio del desastre natural. O de cómo creer en algo cuando el mundo se desvanece a tus pies.

En junio, el cineasta se irá becado a Berlín. por el Programa de Artistas en Residencia del Festival de Berlín (DAAD), que le ofrece un panorama soñado: "Te dan un departamento en Berlín y apoyo económico para trabajar en la creación de un proyecto. Así, puedo montar la película en Alemania y en paralelo escribo el siguiente filme".

Este programa se suma a la beca Guggenheim que ya obtuvo, y será el periplo más extenso fuera del país que haya tenido el cineasta, que debe ser uno de los directores con más presencia en festivales internacionales de los últimos años. "Es un privilegio, porque te permite un rato largo para pensar en lo que viene. Es bueno darse un tiempo y ver lo que he hecho también, sin el vértigo del día a día", comenta, y agrega que "tener todo este tiempo para editar el filme con Paly García, es una ocasión perfecta, ya que acostumbro a sumergirme por mucho tiempo en el proceso. Desaparezco del mundo durante el montaje", remata.

Leer más: http://diario.latercera.com/2012/01/20/01/con...


#91VerfasserrossCH (485819) 21 Jan 12, 00:46
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Heute Abend : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
KinoFestival im Ersten
Me Too - Wer will schon normal sein?
(Yo, también)
Spielfilm Spanien 2009
So, 22.01.12 | 23:35 Uhr
Personen:
DanielPablo Pineda
LauraLola Dueñas
Maria AngelesIsabel Garcia Lorca
BernabePedro Alvarez-Ossorio
ConsuelaConsuela Trujillo
PedroDaniel Parejo
LuiseLourdes Naharro
LuriaSusana Monje
PepeJoaquin Perles
EncarniAna Peregrina
MacarenaAna de los Riscos
QuiqueRamiro Alonso
SantiAntonio Naharro
ReyesMaría Bravo
RocíoTeresa Arbolí
und andere

Musik: Guilee Milkyway
Kamera: Alfonso Postigo
Buch: Antonio Naharro und Álvaro Pastor
Regie: Antonio Naharro und Álvaro Pastor
Laufzeit: 98 Min.

Der Spanier Daniel ist 34 Jahre alt und hat gerade sein Universitätsstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Voller Tatendrang tritt er seinen ersten Job im Büro der Behindertenbehörde Sevillas an. Von seinen Arbeitskollegen erntet er neugierige und zweifelnde Blicke - denn Daniel leidet seit seiner Geburt am Down-Syndrom. Leidenschaftlich kämpft er gegen Vorurteile, die durch seine Behinderung entstehen. Bald findet er in der unsteten Blondine Laura eine offene Bewunderin. Laura, in deren Privatleben es nicht zum Besten steht, ist die Einzige, die ihm offen gegenübertritt und ihn als vollwertigen Menschen ernst nimmt. Daniel, der sich als erwachsener Mann nach Sex und Geborgenheit sehnt, verliebt sich Hals über Kopf in seine neue Kollegin.
Mit großem Feingefühl und ohne falsches Betroffenheitspathos gelingt es dem preisgekrönten Drama, das Thema Behinderung in eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte einzubinden.
*
Der 34-jährige Daniel (Pablo Pineda) leidet seit seiner Geburt unter dem Down-Syndrom, das auf einen Chromosomdefekt zurückzuführen ist und schwere körperliche und geistige Behinderungen nach sich zieht. Doch der intelligente und leidenschaftliche junge Spanier will sich mit dem Schicksal, von der „normalen" Gesellschaft als Mensch zweiter Klasse angesehen zu werden, nicht abfinden. So ist es ihm gegen alle Widerstände gelungen, ein Universitätsstudium mit Auszeichnung zu absolvieren. Voller Elan tritt Daniel nun seinen ersten Job im Büro der staatlichen Behindertenbehörde von Sevilla an. Die überraschten, neugierigen, oft auch abwertenden Blicke und Kommentare seiner neuen Kollegen entgehen ihm nicht, aber er ignoriert sie, so gut er kann. Bei der Arbeit lernt Daniel Laura (Lola Dueñas) kennen. Die gereifte blonde Single-Frau driftet durchs Leben und versucht ihre Einsamkeit mithilfe von Alkohol und One-Night-Stands zu kompensieren - was ihren seelischen Zustand nur noch verschlimmert. Laura hat Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl, doch sie ist die Einzige im Büro, die Daniel wirklich auf Augenhöhe begegnet. Bald entsteht zwischen den beiden eine tiefe Vertrautheit, die in ihrer Umgebung so manchen Argwohn heraufbeschwört. Für Daniel, der auch im Familien- und Freundeskreis mit seiner unangepassten Willensstärke nicht immer auf Verständnis stößt, ist es sogar mehr: Er verliebt sich in Laura und interpretiert deren offene Art als vorsichtige Avancen. Seine Kollegin gibt ihm jedoch schnell zu verstehen, dass eine intime Beziehung für sie nicht infrage kommt. Während einer Bürofeier, bei der reichlich Alkohol im Spiel ist, kommt es zum Eklat, als sich Daniel seiner Angebeteten allzu aufdringlich nähert. In der Freundschaft der beiden Seelenverwandten tut sich eine Kluft auf, die auch von Lauras familiärer Vergangenheit überschattet wird und dringend der Klärung bedarf.
„Me Too - Wer will schon normal sein?" ist ein in vieler Hinsicht erstaunlicher Film, der 2010 zweimal den Spanischen Filmpreis Goya (Beste Hauptdarstellerin, Beste Musik) gewann: Nicht nur, dass er nach persönlichen Erfahrungen entstand, denn sowohl die Schwester des Regisseurs Antonio Naharro als auch die Tochter des Produzenten Julio Medem leiden am Down-Syndrom. Pablo Pineda, der Darsteller des Daniel, ist tatsächlich der erste Europäer mit dieser Behinderung, der einen Hochschulabschluss erworben hat; seine Erlebnisse flossen in den Film ein. Vor allem aber die behutsame, sensible Herangehensweise, mit der sich die Macher ihrem Thema widmen und die ungewöhnliche Romanze ohne Pathos in zu Herzen gehende Bilder setzen, sorgt für ein emotionales Filmerlebnis.



Danach : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
Mo, 23.01.12 | 01:15 Uhr
Nacht von Sonntag (22.01.) auf Montag (23.01.)
Der Obrist und die Tänzerin
(The Dancer upstairs)
Spielfilm Spanien/USA 2001

Personen:
Agustín RejasJavier Bardem
SucreJuan Diego Botto
YolandaLaura Morante
LlosaElvira Minguez
SylvinaAlexandra Lencastre
General MerinoOliver Cotton
CalderonLuís Miguel Cintra
ClorindoJavier Manrique
Ezequiel DurànAbel Folk
LauraMarie-Anne Berganza
QuesadaJosé Antonio Izaguirre
Sargento GomezLucas Rodríguez
und andere

Musik: Pedro Malgheas und Alberto Iglesias
Kamera: Jose Luis Alcaine
Buch: Nicholas Shakespeare
Regie: John Malkovich
Laufzeit: 125 Min.

Kommissar Agustín Rejas, ehemals erfolgreicher Anwalt, jagt den mysteriösen Terroristen Ezequiel, der dem Regime seines Landes den Krieg erklärt hat. Doch bald reißt das Militär die Ermittlungen an sich und beantwortet Ezequiels Terror mit Repression der Zivilbevölkerung. Während die politische Situation eskaliert, verliebt sich Rejas in Yolanda, die geheimnisvolle Ballettlehrein seiner Tochter, die gleichzeitig sein berufsbedingtes Misstrauen weckt. Mit seinem beachtlichen Regiedebüt glückte Weltstar John Malkovich eine spannende Mischung aus Politparabel und vielschichtiger Reflexion über eine südamerikanische Terrororganisation, angelehnt an die peruanische Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad".
*
Ein Andenstaat wird von einer mysteriösen Guerillabande heimgesucht, die mit theatralischen, scheinbar ziellosen Attentaten Angst und Schrecken verbreitet. Ihr Rädelsführer ist der mysteriöse Ezequiel (Abel Folk), der von seinen Anhängern wie ein Heiliger verehrt wird. Auf der Jagd nach dem Terroristen rekrutiert der integre Polizist Agustín Rejas (Javier Bardem) ein Team von unbestechlichen Mitarbeitern und gerät schnell in Konflikt mit putschwütigen Militärs. Als eine Gruppe von Terroristen, die sich als Theaterschauspieler tarnt, während der Vorstellung von der Bühne herab einige Regierungsmitglieder exekutiert, schlägt die Armeeführung zurück. Im Handstreich werden Polizei und Staatsanwaltschaft entmachtet, und das Militär verfolgt die Terroristen mit erbarmungsloser Härte, trifft dabei aber vorrangig unschuldige Zivilisten. Die Bedrohung holt auch Rejas Privatleben ein, als er die Ballettlehrerin seiner kleinen Tochter kennen- und lieben lernt. Denn die seltsam entrückte Yolanda (Laura Morante) weckt zugleich Rejas Beschützerinstinkt und seinen professionellen Spürsinn.
Obwohl keine geografischen Festlegungen stattfinden, sind in „Der Obrist und die Tänzerin" unschwer die peruanische Hauptstadt Lima und die Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad" zu erkennen. Nicholas Shakespeares Romanvorlage hat Fiktion und Fakten geschickt verwoben und Weltstar John Malkovich setzt in seinem Regiedebüt den Stoff intelligent ins Bild: Statt eines Politthrillers inszenierte er eine Parabel über die Schwierigkeit, in einem System aus Korruption, Unterdrückung, Terror und Gegenterror nach ethischen Gesichtspunkten zu handeln. Malkovich, als Schauspieler auf unterschwellig bedrohliche Rollen abonniert, zeichnet seinen Helden als gebrochenen Mann, der nicht nur durch seinen Gerechtigkeitssinn, sondern auch durch die indianische Herkunft zum Außenseiter wird. Der charismatische Javier Bardem („No Country for Old Men") wird dabei wirkungsvoll kontrastiert von Laura Morante („Das Zimmer meines Sohnes") als faszinierender Schönen, die ihre eigenen gefährlichen Ziele verfolgt.
#92Verfasserno me bré (700807) 22 Jan 12, 20:46
Kommentar
Original mit Untertiteln, hier das Video dazu : http://videos.arte.tv/de/videos/radio_taxi-63...

16:15
Radio Taxi

Zwei Studenten steigen in ein Taxi. Die Kamera läuft. Damit beginnt der Film über Mexico City...
DETAILS
ansehen
Montag, 23. Januar 2012 um 16.15 Uhr

Wiederholungen:
26.01.2012 um 04:40
02.02.2012 um 12:30
Radio Taxi
(Deutschland, 2010, 17mn)
ARTE
Regie: Florian Baron
Kamera: Luis Mantalvo
Schnitt: Florian Baron, Marlene Assmann
Darsteller: Charlotte Bradley Reus (Taxifahrerin), Eugenio Avellaneda Gomez (Taxifahrer 2), Ramón Gutierrez (Taxifahrer 1)
Autor: Daniel Margulies, Florian Baron
Produktion: ARTE G.E.I.E., HFF Konrad Wolf
Produzent: Franziska Köslin
Ton: Daniel Margulies, Silvio Naumann
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Florian Baron will in Mexico City mit seinen 20 Millionen Einwohnern einen Dokumentarfilm drehen. Mit einem örtlichen Kamerastudenten steigt er in ein Taxi ...

Florian Baron ist ein Filmstudent aus Deutschland, gerade angekommen in Mexico City. Das Land feiert 200 Jahre Unabhängigkeit, 100 Jahre Revolution - für ihn der Anlass, in der Hauptstadt einen Dokumentarfilm zu drehen: Mexiko, die bewegte Geschichte des Landes, seine Gegenwart. Aber wo soll er anfangen? Mexico City ist ein Moloch, 20 Millionen Menschen leben hier. Wie kann man Ausschnitte finden, die das Land und seine Bewohner charakterisieren? Zusammen mit einem Kamerastudenten von der örtlichen Filmhochschule beginnt die Suche. Die Studenten steigen in ein Taxi. Die Kamera läuft. Damit beginnt der Film.
#93Verfasserno me bré (700807) 23 Jan 12, 20:18
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Heute Abend, SR/SWR : http://www.sr-online.de/fernsehen/1358/inc-20...
http://www.swr.de/tv/bw/-/id=3160/99jxmq/inde...
21.00
Mit dem Fahrrad über die Anden
- weitweitweg
Christian hat einen Traum - er will mit dem Fahrrad die "gefährlichste Straße der Welt" bezwingen, den "Camino de la Muerte" hoch in den Anden Boliviens.
Christian ist kein Draufgänger. Er lebt mit seiner Freundin ein beschauliches Leben im schwäbischen Reutlingen. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika lässt ihn der "Camino de la Muerte", die "Straße des Todes", nicht mehr los. Einmal möchte er seine Grenzen sprengen, dem Alltag entfliehen und etwas total Verrücktes machen, - mit dem Rad die steilen Abgründe der Anden hinabrasen.

"Straße des Todes" - Der Name kommt nicht von ungefähr. Dutzende Kreuze säumen die enge Straße, Wagenwracks liegen in den Tälern der Yungas, über 250 Tote gab es früher dort Jahr für Jahr. Doch seit 2009 ist die Straße sicherer geworden. Heute fahren nur noch wenige Autos dort entlang, der "Camino de la Muerte" ist mittlerweile ein Paradies für Zweiradfahrer.

Mit seinem Traum vom "Camino de la Muerte" hat Christian seine Freundin Britta angesteckt, für die - bevor sie ihren Christian kannte - Biker Spinner waren, die sich am Wochenende von der schwäbischen Alb in die Tiefe stürzten. Es muss Liebe sein - gemeinsam wollen Britta und Christian das gefährliche Abenteuer wagen.
#94Verfasserno me bré (700807) 25 Jan 12, 13:24
Kommentar
#88: Kritik "Chinese zum Mitnehmen":
Puuh, also derart negativ habe ich den Film nicht wahrgenommen... Ich finde ihn super!
#95VerfasserEl boludo (264345) 25 Jan 12, 15:13
Kommentar
"Chinese zum Mitnehmen"

El boludo: meine Schwester und ich fanden den Film auch sehr interessant! Eine sehr ausgefallene Geschichte. Und die Schauspieler? Hervorragend. So ungefähr dürfte die Kommunikation zwischen einem Außerirdischen und mir aussehen... ;-D

Mir fällt in #88 jetzt dieser Satz auf:
"Erst in den letzten zwanzig Minuten löst sich dank eines Pizzalieferanten"... Dabei war es der Lieferant eines chinesischen Restaurants! War das ein Gedankenfehler oder werden mittlerweile in Deutschland alle "Futterlieferanten" "Pizzalieferanten" genannt?
#96VerfasserCARIOCA (324416) 25 Jan 12, 15:41
Kommentar
Ein absolut phantastischer virtueller Besuch des Museums! 
Man klickt auf den gewünschten Saal auf der seitlichen Übersicht. Erklärungen in verschiedenen Sparchen verfügbar.

http://www.museothyssen.org/app/visita_virtua...

Museo Thyssen-Bornemisza
El Museo Thyssen-Bornemisza es una pinacoteca de viejos maestros y del siglo XX ubicada en Madrid (España). Su existencia se debe al acuerdo de arrendamiento (1988) y a la posterior adquisición, por parte del Gobierno español (julio de 1993), de una amplia selección de la colección privada reunida por la familia Thyssen-Bornemisza a lo largo de siete décadas. Este fondo artístico aportó numerosos autores extranjeros ausentes del circuito museístico español, desde el gótico (Duccio, Jan van Eyck) hasta el pop art y los años 80 (Tom Wesselmann, Lucian Freud), por lo que vino a complementar a los dos principales museos estatales, el Prado y el Reina Sofía. Inaugurado en 1992, el Museo Thyssen-Bornemisza conforma con ellos el llamado Triángulo del Arte, acaso la concentración pictórica más importante de Europa. Es uno de los museos españoles de mayor éxito; en 2011 recibió más de 1.070.000 visitas, situándose entre los museos más visitados del mundo.
#97VerfasserCARIOCA (324416) 28 Jan 12, 01:37
Kommentar
Google ehrt heute (31/01/12) die Iguaçú-Fälle, von Álvar Núñez Cabeza de Vaca 1542 entdeckt.
Hier ein Wahnsinnsbild in 360° davon.
http://www.airpano.ru/files/brasil/iguasu/sta...
Eindrucksvoller ist es nur, wenn man dort steht und spürt, wie die Wassermassen die Erde beben lassen! Ich werde eines Tages nochmal hinfahren!
#98VerfasserCARIOCA (324416) 31 Jan 12, 12:07
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Konzert :
Werke aus Brasilien und Südamerika
Auf seiner vierwöchigen Europatour gastiert das brasilianische JugendStreichorchester „Camerata Ivoti“
heute, 19 Uhr, in der Aula des CusanusGymnasiums in St. Wendel. Die 25 jungen Musiker präsentieren unter
der Leitung von Irving Feldens Werke von brasilianischen und südamerikanischen Komponisten. Das Ensemble besteht aus aktuellen und ehemaligen Schülern sowie Lehrern der Schule „Instituto de Educacao Ivoti“, die großen Wert auf eine kontinuierliche Musikförderung legt. mv
Weitere Informationen: Der Eintritt ist frei.

(aus meiner Tageszeitung, PDF, kann nicht verlinkt werden)
#99Verfasserno me bré (700807) 02 Feb 12, 15:09
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Heute Abend, TV :
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernse...
Eine Tradition der Familie 
Heute, 08.02.2012
23:40 bis 01:15 Uhr
Originaltitel: Family Law (Argentinine, 2006)
Regie: Daniel Burman
Darsteller: Daniel Hendler, Arturo Götz, Eloy Burman
Länge: 98 Min.
Ariel Perelman ist Rechtsanwalt wie sein Vater vor ihm, wenn auch nicht mit der gleichen Klientel. Während Perelman sr. in seiner Praxis das Gesetz eher zu Gunsten kleinkrimineller Mandanten auslegt, ist sein Sohn als Pflichtverteidiger ein treuer Staatsdiener und doziert an der Universität über Gerechtigkeit. Eines Tages fällt Ariel bei einer Vorlesung die Studentin Sandra auf, die seinen Ausführungen besonders aufmerksam folgt. Das Interesse, das die junge Frau an ihm zeigt, schmeichelt ihm. Und da er sich ihr nicht als Professor nähern will, besucht Ariel den Gymnastikkurs, den Sandra als Trainerin leitet. Tatsächlich finden beide bald Gefallen aneinander und heiraten. Ariels Leben verändert sich, als sein Sohn Gastón geboren wird. Bald gewöhnt er sich an seine neue Vaterrolle und nähert sich schließlich wieder seinem Vater Bernardo an. Doch dann stirbt dieser überraschend an einem Herzanfall. Soll Ariel die Kanzlei seines Vaters übernehmen und die Familientradition weiterführen? Oder findet er seinen eigenen Weg im Leben?
Daniel Burmans melancholische Komödie thematisiert die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen. Die stimmigen Dialoge und die sensible Charakterzeichnung sind ebenso wie die gelungene Balance zwischen ernsten und komischen Momenten typisch für Daniel Burmans subtiles Kino der Zwischentöne. Seine Helden, gebildeter Mittelstand oft jüdischer Herkunft, sind geprägt von Ängsten und kleinen Neurosen und ähneln in vieler Weise den Figuren Woody Allens. Burman selbst sagte zu diesem Vergleich: "Es ist nett von den Menschen, mich den lateinamerikanischen Cousin von Woody Allen zu nennen. Es ist mir natürlich eine Ehre und Freude, mit ihm verglichen zu werden, so entfernt die Verwandtschaft auch sein mag. Denn er ist zweifellos ein Künstler, der mich stark beeinflusst hat." "Eine Tradition der Familie" erhielt unter anderem 2006 den Publikumspreis auf dem Filmfestival im argentinischen Mar del Plata und 2007 den Preis der argentinischen Filmkritiker für die beste Regie.
Besetzung
Rolle: Darsteller:
Ariel Perelman Daniel Hendler
Bernardo Perelman Arturo Goetz
Gastón Perelman Eloy Burman
Sandra Julieta Díaz
Norita Adriana Aizemberg
Regie: Daniel Burman
Redaktion: Walter Greifenstein
#100Verfasserno me bré (700807) 08 Feb 12, 13:20
Kommentar
Konzert :
Aus meiner heutigen Tageszeitung (PDF, kann nicht verlinkt werden) :
Ein Feuerwerk an kubanischer Lebensfreude
Neunkirchen. Die Show „Pasión de Buena Vista“ gastiert am Sonntag, 26. Februar, 20 Uhr, im Bürgerhaus Neunkirchen und entführt in das aufregende Nachtleben Kubas. Eine zehnköpfige Live-Band, Sänger und Tänzer versprühen ein Feuerwerk an kubanischer Lebensfreude. Karten kosten im Vorverkauf 23 Euro, an der Abendkasse 25 Euro.

Wer's noch nicht gesehen hat (re #84), heute nacht läuft auf 3Sat :
http://www.3sat.de/programm/#1925
2:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel
Finding Fidel
Die Reise des Erik Durschmied
Dokumentarfilm von Bay Weyman, Österreich 2010
Länge: 90 Minuten
Der 1930 in Wien geborene Kriegsberichterstatter Erik Durschmied emigrierte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Kanada. Dort wurde er berühmt als "der Mann, der als erster Castro fotografierte": In den Bergen der Sierra Maestre drehte er den ersten Film über den damaligen ...
(ORF)
#101Verfasserno me bré (700807) 11 Feb 12, 14:22
Kommentar
Ausstellung : Antoni Tàpies i Puig
http://museumfuergegenwartskunstsiegen.de/ind...
Antoni Tàpies. Bild, Körper, Pathos
13. November 2011 bis 19. Februar 2012
Das Museum für Gegenwartskunst Siegen widmet dem 1923 geborenen Antoni Tàpies die Retrospektive „Bild, Körper, Pathos“. Tàpies gehört zweifellos zu den Hauptvertretern der europäischen Malerei in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der zu Recht schon 1972 den 4. Rubenspreis der Stadt Siegen erhielt. Obwohl Deutschland in den sechziger und siebziger Jahren für die Rezeption des Werks von Tàpies sehr wichtig war, ist sein Spätwerk hier kaum bekannt. Die Ausstellung „Bild, Körper, Pathos“ präsentiert 47 Gemälde von den 1940er Jahren bis heute, darunter 10 Werke aus der Sammlung Lambrecht-Schadeberg. Viele Bilder sind das erste Mal in Deutschland zu sehen – es eröffnet sich somit ein aktueller Blick auf ein beeindruckendes künstlerisches Lebenswerk.

Kuratorin Eva Schmidt konzipierte die Ausstellung für Siegen mit dem Fokus auf die doppelte Perspektive von Körperbild und Bildkörper. Das Frühwerk von Antoni Tàpies ist geprägt von eher konventionellen Selbstporträts, die Fragen um künstlerische Selbstfindung widerspiegeln. Mitte der 1950er Jahre entwickelte Tàpies eine neue konkrete Bildkörperlichkeit, indem er aus Sand, Marmorstaub und Leim die unverwechselbaren Materialbilder formte. Er integriert vielfach konkrete Gegenstände wie Kleider, Drähte oder andere Fundstücke in seine Bilder. Bei allem experimentellen Umgang mit dem Material taucht scheinbar unwillkürlich immer wieder das Bild des Körpers in den Tableaus auf, sei es in anthropomorphen Andeutungen, reliefhafter Plastizität oder eben dem Einbezug konkreter Gegenständlichkeit, die auf die Alltagswelt des Menschen verweist. Der Körper ist die äußerste Instanz der Erfahrung, in der Arbeit im Atelier ist er der Bezugspunkt des bildnerischen Schaffens. Schließlich ist der Rezipient aktiv an der Bildkonstitution beteiligt, weil er sich plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen sieht und mit seinen eigenen existentiellen Grundbedürfnissen konfrontiert wird.

Tàpies entwickelt eine eindrucksvolle Ikonografie, die ebenso persönlich wie universell motiviert ist. In seinen Bildern tauchen immer wieder Buchstaben, Kreuze und andere Zeichen auf, die dem Betrachter einen weiten Assoziationsraum eröffnen. Wirken die Materialbilder fast physisch auf den Betrachter ein, so entfalten die jüngeren Bilder aus dem Spätwerk in ihrer Reduktion ebenfalls eine faszinierende Wirkung. Sie treten dem Rezipienten mit einer Intensität gegenüber, die einer magischen Anziehungskraft gleicht. Nach den materialüberbordenden Bildern der 60er Jahre, bleiben die Leinwände der 90er Jahre geradezu leer. Angeregt durch fernöstliche Philosophie kreiert Tàpies oft quadratische, fast farblose Bilder, die zu Kontemplation und Meditation einladen.

Die Ausstellung „Antoni Tàpies. Bild, Körper, Pathos“ ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Fundació Antoni Tàpies in Barcelona entstanden und geht anschließend weiter ins Art Museum nach Reykjavík.

Ein umfangreicher Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Werke erscheint im Snoeck Verlag Köln und enthält Texte von Svein Aamold, Barbara Egger, Núria Homs, Enrique Juncosa, Melitta Kliege, Mireya Lewin, Laurence Rassel, Valentin Roma, Eva Schmidt, Verena Tintelnot, Oliver Tschirky und Eulália Valldosera. Preis in der Museumsbuchhandlung: 24,80 Euro, für Mitglieder des Freundeskreises: 20 Euro.

Die Ausstellung wird gefördert von:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Institut Ramon LLull (Katalanische Sprache und Kultur), Freundeskreis, Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, Maschinenfabrik Herkules, RWE, Zonta Club Siegen, Lions Club Kreuztal. Kulturpartner: WDR
 
Unsere Öffnungszeiten an den Feiertagen:
Das Museum ist an allen Feiertagen geöffnet, auch am II. Weihnachtstag (Montag, 26.12.11).
Geschlossen: Heiligabend und Silvester, Neujahr 14.00 bis 18.00 Uhr (keine Führung).



Bilder der Ausstellung und ein Video dazu sind im Link oben zu sehen ...
Und Tante Wiki hat dazu :
http://de.wikipedia.org/wiki/Antoni_T%C3%A0pies
http://es.wikipedia.org/wiki/Antoni_T%C3%A0pies
http://ca.wikipedia.org/wiki/Antoni_T%C3%A0pi...
#102Verfasserno me bré (700807) 15 Feb 12, 15:06
Kommentar
(1)
http://www.vasquezdelahorra.de/
(2)
http://www.kunstverein-oldenburg.de/seite6.html

Sehr zu empfehlen:
Bleistiftzeichnungen von Sandra Vásquez de la Horra (1)
im Oldenburger Kunstverein (2).

Oldenburg in Oldenburg (nicht in Ostholstein).
#103VerfasserTölpel15 Feb 12, 18:08
Kommentar
auf Arte
Sonntag, 19. Februar 2012 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
25.02.2012 um 02:50
05.03.2012 um 11:00
Carlos Saura

Flamenco Hoy


"Flamenco Hoy", inszeniert vom berühmten spanischen Filmregisseur Carlos Saura und in 3D aufgezeichnet, ist eine faszinierende Reise in das pulsierende Herz des andalusischen Flamencos. Auf dem Programm: atemberaubende Tänze, dynamische Musik und ergreifender Gesang von zwanzig herausragenden Vertretern der neuen Generation des Flamencos auf die Bühne gebracht und durch die Brille eines großen Kinokünstlers gesehen und in Szene gesetzt.

Die Tanzshow "Carlos Saura - Flamenco Hoy" ist eine faszinierende Reise in das pulsierende Herz des andalusischen Flamencos. Der berühmte spanische Filmregisseur Carlos Saura ist seit langem ein profunder Kenner und Liebhaber dieser inzwischen von der UNESCO in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommenen Kunstform, schon in den 80er Jahren widmete er ihr eine Filmtrilogie. Er zeigt in dieser Inszenierung, die bei ihrem Debüt in New York begeistert aufgenommen worden ist, wie lebendig der Flamenco bis heute ist, wie er sich ständig erneuert und Einflüsse in sich aufnimmt. Auf dem Programm: atemberaubende Tänze, dynamische Musik und ergreifender Gesang, gesehen durch die Brille des großen Kinokünstlers, der vor kurzem 70 Jahre alt geworden ist. Behutsam setzt er die zahlreichen Musiker und Tänzer in Szene, darunter einige der herausragenden Vertreter der neuen Generation des Flamenco wie den Choreographen und Tänzern Rafael Estévez und Nani Paños oder dem musikalischen Leiter, Komponisten und Pianisten Chano Domínguez.
#104VerfasserCARIOCA (324416) 17 Feb 12, 15:50
Kommentar
@Carioca, besten Dank.

Zuschauer ohne 3D-Ausrüstung müssen bloß 'auf den ARTE-Standardkanal umschalten'.

http://www.arte.tv/de/3D-Empfang-bei-ARTE/637...
#105VerfasserTölpel17 Feb 12, 17:20
Kommentar
Neue Serie auf Arte, diese Woche, jeweils um 19:30 h ... den ersten Teil hab' ich heute glatt verpasst, wird aber wiederholt :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
9:30
Big Five Südamerika (1/5)

Die Anakonda
DETAILS
BR / © Blue Paw Artists
Montag, 20. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
27.02.2012 um 18:25
05.03.2012 um 13:30
Big Five Südamerika (1/5)

(Deutschland, 2012, 43mn)
BR
Regie: Marion Pöllmann
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Im ersten Teil der Dokumentationsreihe ist eine Expedition um den Biologen Doktor Lutz Dirksen in Venezuela der südamerikanischen Riesenschlange Anakonda auf der Spur.

Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen.
Der Biologe Doktor Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange. Entlang wilder Flüsse führt seine Expedition durch unerforschte Wälder. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit Hindernissen. Wegen des Wetterphänomens La Niña, dem nassen Gegenstück zum El Niño, ist der Weg äußerst beschwerlich. Die großen Anakondas scheinen wie vom Wasser verschluckt. Eines Nachts kommt sogar der Fluss bis ins Camp und zwingt das Expeditionsteam aufzubrechen.
Lutz Dirksen und seine Begleiter nehmen das Scheitern als Chance und machen sich wieder auf den Weg. Und hinter endlos scheinenden Wasserfällen finden sie ein wahres Naturparadies. Werden sie in diesem Paradies auch die gesuchte Schlange finden?

In einer Zeit, als es noch Kolonien gab, bereisten Großwildjäger die Länder Afrikas und machten Jagd auf die legendären "Big Five": Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Diese Auswahl bezog sich nur auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf diese Tiere. Und wer die Trophäen der "Big Five" mit nach Hause brachte, galt etwas im Land. Heute stehen diese Arten unter strengem Schutz. Aber es gibt auch die südamerikanischen "Big Five". Die Dokumentationsreihe begleitet fünf Expeditionen, die den charakteristischen Tierarten des viertgrößten Kontinents - Anakonda, Jaguar, Andenbär, Riesenotter und Ameisenbär - auf der Spur sind.
Mit ausgefeiltem technischem Equipment - unter anderem kommen Mini-HD-Kameras, Highspeed-Kameras, weitreichende HD-Teleobjektive, Zeitrafferkameras sowie ferngesteuerte Kameras über und unter Wasser zum Einsatz - sind den Filmemachern faszinierende Bilder gelungen.

Morgen, Dienstag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=4,week...
19:30
Big Five Südamerika (2/5)

Der Jaguar
DETAILS
BR / © BR/Udo Zimmermann
Dienstag, 21. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
28.02.2012 um 18:25
06.03.2012 um 13:30
Big Five Südamerika (2/5)
(Deutschland, 2012, 43mn)
BR
Regie: Andrea Rüthlein
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Nach Löwe und Tiger ist der Jaguar die drittgrößte Wildkatze der Welt. Beinahe ausgerottet, erholt sich der Bestand in Brasilien langsam wieder. Im zweiten Teil der Reihe spürt eine Expedition den seltenen Tieren nach.

Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben ihn in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien konnte sich der Bestand erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 erholen. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguassu haben sich die wenigen scheuen Exemplare in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch nun machen vor allem zwei junge Jaguarbrüder den Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Auch im Pantanal, dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland Zentralbrasiliens, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer lassen die Jaguare heimlich vergiften. Lucas Leuzinger ist Biologe und Farmer. Fast die Hälfte seines Farmlandes überlässt er der Wildnis. Jaguar und Puma finden dort genug wilde Beute, so hat Lucas Leuzinger kaum Viehverlust zu beklagen. Weil aber über die Wanderwege der Jaguare immer noch zu wenig bekannt ist, will der Biologe einen Jaguar mit einem Sender versehen lassen. Doch eine ungewöhnlich späte und lange Regenzeit macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Im Norden des riesigen Mosaiks aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen verfolgt Douglas Trent seit einigen Jahren die Jaguare mit der Kamera. Circa 40 Exemplare konnte er schon ausmachen. Diese ungewöhnlich hohe Dichte spricht dafür, dass das Schutzgebiet den Katzen als Durchgang auf der Suche nach einem eigenen Revier dient. Doch solange noch wenig über die Bedürfnisse der Jaguare bekannt ist, wird es ein langer Weg sein, der größten Katze des südamerikanischen Kontinents eine sichere Zukunft zu geben.

Mittwoch :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=5,week...
19:30
Big Five Südamerika (3/5)

Der Andenbär
DETAILS
BR / © BR/Bernd Strobel
Mittwoch, 22. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
29.02.2012 um 18:25
07.03.2012 um 13:30
Big Five Südamerika (3/5)
(Deutschland, 2012, 43mn)
BR
Regie: Bernd Strobel, Bernhard Rübe
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Im dritten Teil der Reihe begleitet ein Kamerateam einen Bärenschützer ins ecuadorianische Hochland auf der Suche nach dem Andenbär.

Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt in die auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es mehren sich Berichte, einzelne männliche Bären zögen in die Täler, um Maisfelder zu plündern und Weidevieh anzufallen. Als Konsequenz blasen die Bauern zur illegalen Jagd auf Andenbären und dezimieren den Bestand. Doch was ist dran an den Geschichten über die zu Fleischfressern mutierten Vegetarier? Ein Filmteam begibt sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in die ecuadorianischen Hochanden. Die Expeditionsteilnehmer stellen fest, dass nicht die Bären in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art ausdehnen. Nun müssen die Bärenschützer nach nachhaltigen Lösungen zum Schutz der letzten 5.000 verbliebenen ecuadorianischen Andenbären suchen. Sie entwickeln dafür ihre ganz eigene, offensive Strategie.

Donnerstag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=6,week...
19:30
Big Five Südamerika (4/5)

Der Riesenotter
DETAILS
BR / © BR/Felix Heidinger
Donnerstag, 23. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
01.03.2012 um 18:25
08.03.2012 um 13:30
Big Five Südamerika (4/5)
(Deutschland, 2012, 43mn)
BR
Regie: Felix Heidinger
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Im vierten Teil der Reihe begibt sich ein Forscherteam in den peruanischen Manu-Nationalpark auf die Suche nach Riesenottern.

Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Diese Kämpfe haben übrigens häufig ganz unerwartete Sieger. Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Run auf Gold in Folge der Finanzkrise angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus. So beobachtet die Expedition einen Solitario, einen Riesenotter, der seine Familie verlassen hat und auf der Suche nach einer neuen Heimat nicht mehr weiterzukommen scheint. Aufgehalten wird er von abgelagerten Giften, Zerstörung der Natur sowie von Menschen und ihren Hunden, die Jagd auf den Otter machen. Es stellt sich die Frage, die für das Überleben der Tiere im Tiefland von Peru entscheidend sein wird: Gelingt es ihnen, wenn sie im Alter von zwei bis drei Jahren ihre Familie verlassen müssen, um als Einzelgänger eine neue Heimat zu suchen, diese neuen Barrieren zu überwinden?

Freitag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=7,week...
19:30
Big Five Südamerika (5/5)

Der Ameisenbär
DETAILS
BR / © BR/Udo Zimmermann
Freitag, 24. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
02.03.2012 um 18:25
09.03.2012 um 13:30
Big Five Südamerika (5/5)
(Deutschland, 2012, 43mn)
BR
Regie: Andrea Rüthlein
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die "Big Five" Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich. Im Mittelpunkt des fünften Teils der Dokumentationsreihe steht der Große Ameisenbär. Er zählt zu den wenigen ursprünglichen Bewohnern Südamerikas.

Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Dieses ungewöhnliche Tier ist einer der letzten Ureinwohner Südamerikas. Denn nur ein paar Arten überlebten den Austausch der Tierwelt von Nord- und Südamerika, als vor rund einer Million Jahren die Landbrücke von Panama entstand. Als Nahrungskonkurrenten und Fressfeinde verdrängten die Raub- und Huftiere Nordamerikas einen Großteil der ursprünglichen Fauna Südamerikas. Doch der Große Ameisenbär hat neben Gürteltier und Faultier überlebt. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den wachsenden Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.
#106Verfasserno me bré (700807) 20 Feb 12, 20:31
Kommentar
Kino : Turistas
Die junge Chilenin Carla (Aline Küppenheim) ist mit ihrem Mann Joel auf dem Weg in den Urlaub. Schon bald
kommt es zum Streit und sie wird von ihm am Straßenrand zurückgelassen. Kurz darauf lernt Carla den norwegischen Rucksacktouristen Ulrik (Diego Noguera) kennen und verbringt mit ihm einige Tage in einem Nationalpark. Die tiefen Wälder Chiles lassen sie neue Energie schöpfen. Sie findet nicht nur neue Freunde, sondern auch zu sich selbst. Der Film von Alicia Scherson entfaltet vor allem durch die poetischen Naturbilder seinen Reiz. „Turistas“ läuft im Filmhaus Saarbrücken (OmU).

Weitere Info mit Terminen und einem Trailer :
http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...

... und läuft sicherlich auch in anderen Programmkinos bundesweit ...
#107Verfasserno me bré (700807) 22 Feb 12, 14:28
Kommentar
Fernsehn, heute Abend, WDR : http://www.wdr.de/tv/kinozeit/spielfilm/sendu...
Der Maschinist
Donnerstag, 23. Februar 2012, 23.15 - 00.55 Uhr .
("The Machinist", Spanien 2004)
Der Maschinist Trevor Reznik hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, sowie seine einzigen Bezugspersonen - die Prostituierte Stevie und die Kellnerin Marie - mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt?
Regisseur Brad Anderson entwirft meisterhaft eine grimmig-finstere Schattenwelt aus Blau- und Grautönen, in der Trevor verzweifelt versucht, die Bruchstücke seiner eigenen Psyche zusammenzusetzen. "The Machinist" kriecht mit seiner düster-gruseligen Atmosphäre tief unter die Haut der Zuschauer und nistet sich dort ein. Christian Bale (der kurz darauf als Fledermaus-Darsteller in "Batman Begins" seinen großen Durchbruch schaffte) stürzte sich mit solcher Hingabe in die Hauptrolle, dass er dafür über 30 Kilo abnahm.
Darsteller:
Trevor Reznik: Christian Bale
Stevie: Jennifer Jason Leigh
Marie: Aitana Sánchez-Gijón
Ivan: John Sharian
Miller: Michael Ironside
Jackson: Larry Gilliard Jr.
Stab:
Regie: Brad Anderson
Buch: Scott Kosar
Kamera: Xavi Giménez
Musik: Roque Banos
#108Verfasserno me bré (700807) 23 Feb 12, 14:20
Kommentar
Gleich im Fernsehen, Arte :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (1/10)

Galizien - Westliches Ende der Welt
DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Montag, 12. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
19.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (1/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Die Route beginnt in Galizien, im "Land am Ende der Welt", wie es die Römer nannten.

Galizien hat 1.600 Kilometer Küste, rau, zerklüftet und immer grün. Vor rund zweieinhalbtausend Jahren haben hier Kelten gesiedelt. Carlos Nunez wird "neuer König der Kelten" genannt. Er ist ein Popstar am Dudelsack und betreibt mit seinem Bruder ein Musikstudio. Die beiden wollen Brücken schlagen zwischen verschiedenen Stilrichtungen.
Böse Geister, Druiden, Hexen und viele alte Rituale - auf die Frage: "Gibt es das?", antwortet der Galizier: "Kann sein" - und handelt danach. Nicht wenige nennen Florinda Rodriguez eine Hexe, aber sie ist eine Heilerin und arbeitet mit Amuletten und Kräutern. Das hat sie von ihrer Mutter gelernt und gibt das Wissen auch an ihre Tochter und Enkelinnen weiter.
Santiago de Compostela ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der Christenheit. Ein Highlight für jeden Pilger ist der "botafumeiro", ein gewaltiger Weihrauchkessel, der an Sonn- und Feiertagen durch die Kathedrale schwingt. Die erschöpften Pilger wissen es zu danken.
Seit fast 2.000 Jahren weist der Herkulesturm in La Coruna den Seeleuten ihren Weg: Er ist der älteste noch aktive Leuchtturm der Welt und seit 2009 Weltkulturerbe der UNESCO. Der Turm ist das Wahrzeichen Galiziens. Beim Tankerunglück der "Prestige" im November 2003 an der Costa da Morte liefen 60.000 Liter hochgiftiges Schweröl aus und verseuchten fast die gesamte Küste. Diese Katastrophe veränderte das Leben aller ansässigen Fischer. Die Folgen sind leider immer noch spürbar.
Im Fischerort O Grove stehen jeden Morgen viele der Bewohnerinnen bis zu den Hüften im Wasser und ernten Herz- und Venusmuscheln, die hier gezüchtet werden. Sie bringen ein wenig Geld, das dringend zur Unterstützung der Familie gebraucht wird. Nicht weit entfernt liegen die Gebirgsketten Galiziens. Hier leben Wildpferde. Das ganze Jahr lässt man sie in Ruhe, aber zur "rapa das bestas", dem "Scheren der Bestien" und ihrer Kennzeichnung, werden sie zusammengetrieben. Das ist ein großes Spektakel für Jung und Alt. Am Tag darauf haben die Pferde ihre Freiheit bis zur nächsten Rapa zurück.


Die Serie läuft die ganze Woche, Morgen :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=4,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (2/10)
Costa Verde - Portugals grüner Norden

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Dienstag, 13. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
20.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (2/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Die zweite Folge macht einen Abstecher nach Portugal an die Costa Verde.

Romantische Gebirgslandschaften, saftige Wiesen und immer wieder Weinberge - der Norden gilt als der "Garten" Portugals. In den Flusstälern des Douro wachsen die Trauben für den berühmtesten Wein Portugals, den Port. Niepoort produziert einen der feinsten Portweine, ein Familienbetrieb in fünfter Generation, ganz der Tradition verpflichtet.
Peneda-Gerês ist der einzige Nationalpark des Landes. Hier hat der iberische Wolf eines seiner letzten Refugien. Die "Grupo Lobo" ist eine Organisation zum Schutz der Wölfe. 200 bis 400 Tiere soll es noch in Portugal geben. Ganz genau bestimmen kann man ihre Zahl nicht.
An den Uferhängen des Côa fand man 1992 durch Zufall Tausende prähistorische Felszeichnungen. Mehr als 25.000 Jahre sind manche dieser Kunstwerke alt, heute ein Weltkulturerbe der UNESCO.
Guarda, Portugals höchst gelegene Stadt, liegt nur 40 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. An der Kathedrale gibt es ein bemerkenswertes Detail: Fast versteckt zeigt ein steinernes, entblößtes Hinterteil in Richtung Spanien. Und ein junger Künstler weiß dies zu vermarkten.
In Porto lebt der berühmte Architekt Alvaro Siza Vieira. Mit seinen fast 80 Jahren arbeitet er immer noch täglich. Die schlichte und klare Modernität seiner Architektur steht in deutlichem Kontrast zur barocken Pracht in Portos Altstadt und ergänzt sie trotzdem beeindruckend.
Fado ist jene Musik, die die Saudade, die melancholische Ader der Portugiesen, zum Ausdruck bringt. Mara ist erst elf Jahre alt und ein großes Gesangstalent. Sie hat sich Amália Rodrigues zum Vorbild genommen und beherrscht fast deren ganzes Repertoire. Vor ihren Auftritten ist sie immer nervös, doch wenn sie dann singt, ist sie in ihrem Element.


Mittwoch :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=5,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (3/10)
Lissabon, der Tejo und die Kunst

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Mittwoch, 14. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
21.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (3/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Auch die dritte Folge erkundet Portugal. Es geht die Küste entlang in Richtung Lissabon.

Die Küste Portugals - 850 Kilometer Sandstrand und raue Klippen. Auf sieben Hügeln erhebt sich die Hauptstadt am Ufer des Tejo. Noch bevor Lissabon erwacht, sind die Muschelfischer auf dem Wasser und müssen ihre Muskeln einsetzen, denn Maschinen darf man nur draußen auf dem Meer benutzen. Eine schonende Fangmethode, die den Bestand der Venusmuscheln sichern soll. Überall in der Stadt sind die Fassaden mit kunstvollen Keramikfliesen, den sogenannten Azulejos, verziert. Die meisten von ihnen sind handbemalt, ein Markenzeichen Portugals. Im Nationalpalast von Sintra stammen die ältesten Fliesen aus dem 15. Jahrhundert. Isabel Colher hat sich auf die Restaurierung spezialisiert, eine Arbeit, die sie noch Jahrzehnte beschäftigen wird. Die kleine Stadt Vila Franca de Xira ist das Zentrum der regionalen Pferde- und Rinderzucht und eine Hochburg des Stierkampfes. In Portugal werden die Stiere nicht in der Arena getötet. Lange überleben sie allerdings auch nicht. Fatima ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der katholischen Kirche. Bis zu 200.000 Pilger können sich dort auf dem größten Kirchplatz der Welt versammeln. Im Flussdelta des Sado gibt es freilebende Delfine, deren gefährdete Population von Meeresbiologen überwacht wird. Die Überlebenschancen der Tiere sind recht gut, seit das Mündungsgebiet unter Naturschutz steht.


Donnerstag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=6,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (4/10)
Alentejo - Wo die Langsamkeit zuhause ist

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Donnerstag, 15. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
22.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (4/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Der vierte Teil der Reihe besucht das Alentejo, die größte Region Portugals.

Das Alentejo ist die größte und am dünnsten besiedelte Region Portugals. Attraktionen sind die Felsenküste und die menschenleeren langen Sandstrände, die Blütenpracht im Frühling, die verdorrte Steppe im Sommer. Noch immer gilt die Region aber als das Armenhaus des Landes. Viele Volkslieder handeln von der Mühsal der Arbeit dort.
Im 18. Jahrhundert gründete der portugiesische König João V. das Gestüt Alter do Chao. Hier werden Lusitanos gezüchtet, eine der ältesten Pferderassen in Europa. 10.000 dieser edlen Tiere gibt es inzwischen weltweit.
Barrancos liegt an der Grenze zu Spanien. Hier wird der "porco alentejano" gezüchtet, das schwarze Schwein. Den Tieren verdanken Portugal und Spanien eine ihrer größten kulinarischen Spezialitäten: den iberischen Eichelschinken. Ein Besuch führt zu einer Schweinezucht mit 20.000 Tieren, die im Freien leben. Während der dreimonatigen Mast frisst jedes von ihnen bis zu zehn Kilo Eicheln und nimmt dabei mindestens ein Kilo pro Tag zu. Bis die Schinken verkauft werden können, vergehen allerdings über drei Jahre.
In Montemor-o-Novo findet allwöchentlich die größte Viehauktion des Landes statt. 17 Jahre ist Jorge schon Auktionator in Teilzeit, einmal die Woche. An den vier anderen Tagen betreut er den Fuhrpark eines Ministeriums in Lissabon.
Die Reise geht weiter über Évora mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten nach Mértola am Rio Guadiana. Auf einem Hügel steht ein ehemaliges Kloster, das heute eine Pension ist, in der zumeist Künstler wohnen. Geraldine Zwanikken führt auf dem Gelände aber noch eine zweite Pension - für Vögel. Der Rötelfalke verdankt ihr und ihrem verstorbenen Mann das Überleben im Alentejo. Auch für Geraldines Sohn Christiaan spielen Vögel eine wichtige Rolle. Er stellt kinetische Skulpturen dar und ist damit weit über die Grenzen hinaus bekanntgeworden. Zurück geht die Reise entlang der atemberaubenden Küste des Alentejo.


Freitag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=7,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (5/12)
Algarve - Portugals Sonnenküste

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Freitag, 16. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
23.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (5/12)
(Spanien, Portugal, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Der sechste Teil der Dokumentationsreihe führt in den Südwesten Portugals, an die bei Einheimischen und Touristen beliebte Algarve.

Die Felsenküste der Algarve bietet mit steil abfallenden Kliffs vor blaugrünem Meer spektakuläre Ausblicke. Während die Touristen in den Süden strömen, haben sich die Steilküsten der Westalgarve ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Im Meer vor Vale do Bispo werden die köstlichen Percebes gepflückt, Entenmuscheln, die eigentlich Krebse sind. Die Portugiesen haben eine Vorliebe für Süßes. Und so gibt es auch in dieser Region zahlreiche Bäcker und Konditoren, die aus Mandeln, Feigen, Johannisbrot und Marzipan wahre Wunderwerke zaubern.
Zwischen Lagos und Faro, an der südlichen Algarve findet man Jachthäfen und Golfplätze, aber auch Bettenburgen und Partymeilen. Doch im Hinterland bestimmt die Landwirtschaft das Leben. Manuel Joao Fortes ist seit 40 Jahren Korkschäler. Um einen Baum zu entrinden, benötigt er nur eine halbe Stunde. Das Naturprodukt verschließt nicht nur Weinflaschen, es wird auch als Dämmstoff und Bodenbelag genutzt oder findet Verwendung in modischen Accessoires. Das Naturschutzgebiet Ria Formosa gilt als Brutstätte und Zufluchtsort unzähliger Vogelarten. Und hier wird traditionell Meersalz gewonnen. Der Trend zur bewussten Ernährung brachte neuen Aufschwung für die Salzgärten. Flor do Sal wird in viele Länder exportiert.
Carla und Sonia Peralta sind Hundenärrinnen. Vor allem der portugiesische Wasserhund hat es ihnen angetan. Seit einer dieser gar nicht so schwimmfreudigen Hunde im Weißen Haus lebt, blüht das Geschäft mit der Aufzucht. Früher halfen die Hunde den Fischern bei der Arbeit. Die Reise endet in Tavira. Dort werden mit Hilfe von Tonkrügen Tintenfische gefangen. Der Krug wird mit einem Seil ins Wasser gelassen. Die Wärme des Tons zieht die Tintenfische an, sie schwimmen hinein und können mühelos samt Krug aus dem Wasser gezogen werden.

Die zehnteilige Reihe "Sonne, Siesta und Saudade" unternimmt eine Reise über die Iberische Halbinsel und zeigt die faszinierende Vielfalt der Landschaften, Menschen, Kulturen und Traditionen.
Marcus Fischötter wurde in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Politische Wissenschaft und Geschichte an der FU Berlin. Er arbeitete mehrere Jahre als Redakteur bei "Spiegel-TV". Seit 1996 ist er freier Autor und Regisseur und hat seitdem eine Fülle von Dokumentationen realisiert, unter anderem für die Reihe "Legenden", "Elefant, Tiger und Co.", GEO-TV, "Steffens entdeckt", "Andreas Kieling - Südafrika", "Europas Hoher Norden". 1997 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis für seine Dokumentation "Einmal Hölle und zurück - deutsche Kriegsgefangene in Russland".


... und nächste Woche, Montag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=3,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (6/10)
Andalusien - Wo Spanien am spanischten ist

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Montag, 19. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
26.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (6/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Der sechste Teil der Reihe führt von der portugiesisch-spanischen Grenze im Süden der Iberischen Halbinsel die spanische Küste entlang bis nach Gibraltar.

Der Fluss Guadiana bildet den südlichen Grenzabschnitt zwischen Portugal und Spanien. Gleich hinter der Grenze erstrecken sich auf spanischer Seite endlose Plantagen mit Oliven, Zitrusfrüchten und vor allem Erdbeeren, die dort zum Teil illegal angepflanzt werden. Das ist nicht unproblematisch, denn Wasser für die durstigen Beeren ist knapp in Andalusien, betont Felipe Fuentelsaz, der das ökologische Gleichgewicht dadurch in Gefahr sieht. Im Nationalpark Donana hat der selten gewordene Luchs noch ein geschütztes Refugium. Ziel der hier arbeitenden Biologen ist die Verbreitung des Luchses in ausgewählten Regionen auf der gesamten Iberischen Halbinsel. Doch eine Auswilderung kann nur gelingen, wenn die Raubkatzen genügend Nahrung finden, zum Beispiel Kaninchen.
Die Reise geht weiter nach Sevilla. In der Stadt gibt es immer etwas zu feiern und dazu isst man hier gerne Tapas und hört den Flamencosängern zu. Cheito ist einer von ihnen. Er ist Roma, oder wie man in Sevilla sagt, ein "Gitano". Cheito ist mit seiner Musik weit mehr als eine lokale Berühmtheit.
Weiter geht es Richtung Gibraltar. Vor der andalusischen Stadt Tarifa treffen der Atlantik und das Mittelmeer aufeinander. Die permanent wehenden Winde bieten Wind- und Kitesurfern ideale Bedingungen. Vor der Küste lassen sich häufig Wale und Delfine beobachten. Die Schweizerin Katharina Heyer hat hier eine Stiftung gegründet, die die Meeressäuger erforscht und schützt. Finanziert wird dieser Einsatz nicht zuletzt durch die zahlreichen, neugierigen Touristen. Die besuchen anschließend in Gibraltar, das - nicht unumstritten - zu Großbritannien gehört, häufig den "Upper Rock", die Heimat der einzig freilebenden Affen in Europa.


Dienstag : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=4,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (7/10)
Costa del Sol - Küste der Sonne

DETAILS
ZDF / © Marco Berger
Dienstag, 20. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
27.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (7/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Die siebte Etappe der Reise führt durch Andalusien über das berühmte Granada bis in die Sierra Maestra.

Schon vor 6.000 Jahren wurden im Süden Andalusiens die ersten Olivenbäume gepflanzt. Fast jedes Dorf beginnt die Ernte mit einer Fiesta. In Jaén herrscht dann vier Tage lang Ausnahmezustand. Dort, wo die Olivenhaine aufhören, beginnt das Biosphärenreservat Sierra de Cazorla. In dieser Region wird der "Knochenbrecher" wieder gezüchtet und ausgewildert. Das Tier mit dem seltsamen Namen ist ein Geier. Er lässt die Knochen von verendeten Tieren hoch aus der Luft auf Felsen fallen. Aus den Splittern kann er sich dann leicht das Mark herausholen.
Die Reise führt weiter nach Granada. Hier steht ein Besuch beim Chefhistoriker Ramon Rubio und "seiner" Alhambra auf dem Programm. Seit 20 Jahren begleitet er die Restaurierungsarbeiten und entwickelt ständig neue Methoden zur Erforschung historischer Baumaterialien. Er kennt jeden Stein der Festung. In Granada ist auch der Gitarrenbau zu Hause. Handgefertigt in den kleinen Werkstätten, die oft nicht größer sind als eine Garage, warten die erlesenen Stücke auf Kunden. Bestenfalls kommen sie beim Flamenco zum Einsatz.
Hinter Granada erhebt sich die Sierra Maestra. In Trevélez leben fast alle Einwohner von der Produktion des berühmten Serrano-Schinkens. Tausende von Keulen werden hier verarbeitet. Sie bekommen übrigens immer einen Namen und einen Paten - das wäre woanders undenkbar. Zum Abschluss der Etappe gibt es noch einen Stierkampf - immer noch unmöglich, den Andalusiern dieses Spektakel zu verbieten.


Mittwoch : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=5,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (8/10)
Costa Blanca - Von Almeria bis Valencia

DETAILS
ZDF / © Marco Berger
Mittwoch, 21. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
28.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (8/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Der achte Teil der Reiseroute führt die Costa Blanca entlang und besucht unter anderem die Städte Almeria und Valencia.

Die Sierra Nevada ist das karge und fast abweisende Hinterland von Spaniens Sonnenküsten. Sie ist der richtige Ort für Männer, die gerne Cowboy spielen. Und so diente die Landschaft auch Steven Spielberg, Sergio Leone und Clint Eastwood schon als Filmkulisse. Heute lassen sich hier Touristen mit Stunt-Shows unterhalten.
Hinter den staubigen Kulissen ist das Land sehr fruchtbar. Der Ökobauer Justo Sanchez versucht hier, seine Kollegen und Kunden auf dem Markt von seinen Visionen einer nachhaltigen und umweltbewussten Landwirtschaft zu überzeugen.
Entlang der Costa Brava führt ein Bummelzug in die Vergangenheit. Eine Historikerin begleitet die Reisenden nach Vallarta. Dort ritzten bereits in der Steinzeit Menschen ihre Geschichten in die Felsen. In unmittelbarer Nähe am Strand finden sich dann allerdings Hochhäuser so weit das Auge reicht. Auf einer Hochebene liegt Bullas, eines der kleinsten Weinanbaugebiete Spaniens. Hier wächst eine besondere Traube, die rote Monastrell. Aus ihr werden schwere Weine gekeltert, die sich lange lagern lassen.
Es folgt ein Abstecher nach Valencia. In der gesamten Region liebt man die Paella. So ist Gemma mit ihrem Lkw und der Riesenpfanne immer unterwegs, um große Gesellschaften und Volksfeste mit dem Traditionsessen zu erfreuen. In Valencia befindet sich das Oceanografic, Europas größtes begehbares Aquarium. Chefveterinär Daniel Garcia betreut auch das Schutz- und Pflegeprogramm für Meeresschildkröten. Den Abschluss der Reiseetappe bildet das Frühlingsfest in Valencia mit seinen Fallas, den haushohen Skulpturen aus Pappmaché, die schon mal 100.000 Euro kosten dürfen. Diese werden trotzdem alle gegen Mitternacht zu Ehren des heiligen Josef verbrannt.


Donnerstag : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=6,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (9/10)
Costa Brava - Stolze Katalanen

DETAILS
ZDF / © Marco Berger
Donnerstag, 22. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
29.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (9/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Die neunte Etappe der Reise rund um die Iberische Halbinsel führt an die Costa Brava und in die katalanische Hauptstadt Barcelona.

Der Duft von Orangen liegt in der Luft. Ein halbes Jahr lang - von Oktober bis März - ist in Katalonien Erntezeit für die Südfrüchte. Spanien ist Europas größter Orangenproduzent. Jimmy Boyd arbeitet allerdings mit den Blüten. Jedes Jahr kreiert er einen neuen Duft für sein Familienunternehmen.
In Tarragona ist eine eindrucksvolle Tradition Kataloniens lebendig, der Bau menschlicher Pyramiden, die manchmal bis zu 14 Meter hoch werden. Das bedeutet Schwerstarbeit vor allem für die "Untermänner".
In Barcelona erklärt Jordi Bonet die Sagrada Familia, das noch immer unvollendete Meisterwerk Antonio Gaudís. Bonets Vater war selbst noch Assistent des berühmten Architekten. Auf der Rambla, Barcelonas belebtem Prachtboulevard, stehen menschliche Statuen, die Künstler mit viel Aufwand kreieren, um die Vorbeiflanierenden zu erfreuen - oder auch zu erschrecken. Außerdem steht der Besuch in einer Schokoladenmanufaktur an.
Der Ausflug an die Costa Brava bietet eine Fahrt mit emsigen Fischern aufs Meer und einen Besuch im Naturpark Aiguamolls de L'Empordà. Zum Schluss geht es nach Figueras und Cadaqués - auf den Spuren des großen Malers Salvador Dalí.


Freitag : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=7,week...
19:30
Sonne, Siesta und Saudade (10/10)
Spaniens magischer Norden

DETAILS
ZDF / © Nikolaus Tarouquella
Freitag, 23. März 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
30.03.2012 um 18:25
Sonne, Siesta und Saudade (10/10)
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Marcus Fischötter
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine Reise rund um die Iberische Halbinsel. Sonne, Sand und Meer, das sind die Synonyme für Spanien und das kleinere Nachbarland Portugal - nach wie vor das beliebteste Reiseziel für europäische Urlauber. An den Küsten und im Landesinneren zeigt die Reihe die faszinierende Vielfalt der Landschaften und Regionen mit ihren Menschen, Kulturen und Traditionen. Die letzte Folge führt in Spaniens Norden, unter anderem ins Land der Basken.

Das Land der Basken ist eine Region mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Sprache und einer eigenen Sportart: dem Pelota. Die Spieler brauchen keinen Schläger, um den Hartgummiball zu schlagen, sie benutzen ihre Hand - eine schmerz- und ehrenhafte Angelegenheit. Pelota ist Volkssport im Baskenland und so populär wie Fußball.
San Sebastián ist ein elegantes Seebad an der Atlantikküste mit einem Traumstrand und ein Mekka für Feinschmecker. Hier gibt es die höchste Michelin-Stern-Dichte der Welt. Daneben gibt es etwa einhundert gastronomische Gesellschaften, alles reine Männerbünde - hier trifft man sich in der clubeigenen Küche zum gemeinsamen Genuss. Frauen werden inzwischen allerdings als Gäste geduldet.
Ein "Märchenwald" steht nahe der Stadt Guernica, bestehend aus etwa 400 bemalten Bäumen, wie Totempfähle. Es ist das Werk des Malers Agustín Ibarrola. Vor einigen Jahren gab es noch doppelt so viele Bäume. Aber ein großer Teil davon wurden gefällt oder Opfer von Vandalismus. Als Täter gelten fanatische ETA-Anhänger. Ibarrola ist Mitbegründer einer Anti-ETA-Bewegung. Noch heute wird er bedroht und kann sein Haus nur mit Leibwächtern verlassen.
Der Nationalpark Picos de Europa ist das größte Naturschutzgebiet Spaniens. Es erstreckt sich von Kantabrien bis nach Asturien. Die Herreros stellen dort Blauschimmelkäse aus Ziegenmilch her. Ihr Dorf liegt 700 Meter hoch, hat 60 Einwohner und eine Höhle mit perfekten Bedingungen für das Wachstum des blauen Edelschimmels. Er gibt dem Käse sein unverwechselbares Aroma.
Was das Guggenheim-Museum für Bilbao ist, soll das Centro Niemeyer für Avilés sein. Es ist ein Kulturzentrum für Konzerte, Ausstellungen, Theater und kulinarische Blind Dates. Im Restaurant gibt es nur einen Tisch für zwölf Personen. Die Gäste kennen sich nicht, sie haben den Tisch im Internet gebucht und werden von prominenten Gastköchen verwöhnt.
Alfonso Hartasanchez ist Mitbegründer der Tierschutzorganisation FAPAS. Im Naturpark Somiedo kümmert er sich um die Braunbärenpopulation. Zudem wurde ein Gehege eingerichtet zur Betreuung von verletzten oder verlassenen jungen Tieren. Sie können nicht wieder ausgewildert werden, denn sie haben sich schnell an die Menschen gewöhnt und würden ihnen ohne Scheu in freier Wildbahn zu nahe kommen.
#109Verfasserno me bré (700807) 12 Mär 12, 19:12
Kommentar
Gerade entdeckt : Ein Bilderbuch mit lateinamerikanischen Legenden, online : Leyendas latinoamericanas :
http://www.cra-digital.cl/Portal.Base/Web/ver...
#110Verfasserno me bré (700807) 23 Mär 12, 18:23
Kommentar
Spanischer Jazz in Bremen : http://www.bremen-tourismus.de/de/d8f279f2-ca...
Vom 19. bis zum 22. 04.2012 geht wieder das Jazzfieber in Bremen um: Die jazzahead! lockt die internationale Jazzszene sowie Musikliebhaber aus aller Welt in die Hansestadt. Inzwischen bereits im siebten Jahr bereichert die jazzahead! durch hochqualitativen und facettenreichen Jazz sowie ihrem internationalen Flair die deutsche Kulturlandschaft und das mit großem Erfolg. Mit einer besonderen Kombination aus Festival, Messe, Konferenz und Symposium, bei der sich alles um das Thema Jazz dreht, spricht die Veranstaltung sowohl Musikliebhaber als auch Fachteilnehmer aus Deutschland, ganz Europa sowie aus Übersee an.
...
Und es verspricht temperamentvoll zu werden, denn dieses Mal steht das Partnerland Spanien im Mittelpunkt des Interesses. Zum wird der mehrfache Grammy-Gewinner Tomatito am 20.4. mit seinem „Tomatito Sextet“ im Bremer Konzerthaus Die Glocke auftreten. ...


Weitere Infos und Programm : http://www.jazzahead.de/
#111Verfasserno me bré (700807) 25 Mär 12, 16:21
Kommentar
http://videos.arte.tv/de/videos/consuelo_enge...
Consuelo - Wie Telenovelas versuchen zu helfen ... halbdokumentarischer Spielfilm ... teils in spanisch ... 90 min ...
#112Verfasserno me bré (700807) 27 Mär 12, 23:12
Kommentar
Ausstellung/Werkschau zu Fernando Botero 31.03. - 26.05.2012 : http://www.ard-text.de/index.php?page=405&dir=bck
Bielefeld würdigt Künstler Botero
Die Bielefelder Galerie Samuelis Baumgarte ehrt den kolumbianischen Maler und Bildhauer Fernando Botero zu seinem 80.Geburtstag mit einer Werkschau. Rund 50 Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus den Jahren 1961 bis 2009 sind dort von dem Freund üppiger Figuren zu sehen.
Die Arbeiten umfassen die Themen Frauen, Familie, Stierkampf und Zirkus sowie einige Stillleben. Trotz der sinnlichen Ausstrahlung seiner Werke sei Botero immer auch ein gesellschaftskritischer Künstler, der soziale Missstände in seiner Heimat anprangere, hieß es.

Weitere Info (Öffnungszeiten, Anfahrt, etc und viele Fotos) :
http://www.samuelis-baumgarte.com/galerie/de/...
#113Verfasserno me bré (700807) 31 Mär 12, 16:48
Kommentar
TV, heute Abend, 3sat : http://www.3sat.de/programm/#700
20:15
Belle Epoque

Spielfilm, Spanien 1993
Darsteller:
Fernando TruebaJorge Sanz
LuzPenélope Cruz
RocioMaribel Verdú
ManoloFernando Fernan Gomez
VioletaAriadna Gil
u.a.
Regie: Fernando Trueba
Länge: 103 Minuten

Spanien, im Februar 1931: Nach geglückter Desertion aus der monarchistischen Armee findet der ehemalige Theologiestudent Fernando bei dem alten Maler Manolo ein neues Zuhause. Manolo hat sich Zeit seines Lebens einen Sohn gewünscht, doch seine Frau schenkte ihm vier ...
(ARD) (wird 01:30h wiederholt)


22:25
La Corona

(La Corona - From Cellblock to Catwalk)
Beautycontest im Knast
Dokumentarfilm von Amanda Micheli und Isabel Vega, USA 2007
Länge: 48 Minuten
Erstausstrahlung
Jährlich findet der wohl ungewöhnlichste Schönheitswettbewerb im kolumbischen Bogotá statt: Die Teilnehmerinnen sind Mörderinnen, Diebinnen, Bandenmitglieder und allesamt Insassen eines Frauengefängnisses. Trotz der Armut und der Gewalt, die das tägliche Leben der ...
(ORF/3sat)

... mehr Info zu den Filmen im Link ...


Auch heute Abend, arte : http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
22:50
Bananas!

"Bananas!" erzählt vom Kampf nicaraguanischer Plantagenarbeiter um Entschädigung vor einem US-amerikanischen Gericht.
DETAILS
Dossier
Dienstag, 3. April 2012 um 22.50 Uhr
Wiederholungen:
12.04.2012 um 02:30
Bananas!
(Schweden, Dänemark, 2009, 87mn)
ZDF
Regie: Fredrik Gertten
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
"Bananas!" erzählt vom Kampf nicaraguanischer Plantagenarbeiter um Entschädigung vor einem US-amerikanischen Gericht. Auf der Anklagebank: der multinationale Fruchtkonzern Dole, der die Gesundheit der Bananeros vorsätzlich aufs Spiel gesetzt haben soll. Dole benutzte in seinen Bananenplantagen in Nicaragua selbst dann noch Pestizide auf DBCP-Basis (Dibromchlorpropan), als schon bekannt war, dass die Chemikalie Sterilität, Leber- und Nierenschäden verursacht und sie deshalb in den USA verboten war.

... mehr dazu im Link ...
#114Verfasserno me bré (700807) 03 Apr 12, 07:28
Kommentar
Musical : http://www.ticket-regional.de/events_info.php...
Evita
Losheim am See, Eventgelände Stausee
Open Air Musical
Das Theater Trier zeigt seine erste Produktion der Spielzeit 2012/13, das Musical EVITA von Andrew Lloyd-Webber bereits vor der Trierer Premiere im Sommer auf dem Festivalgelände in Losheim am Stausee. Damit spannt sich eine neue Kultur-Achse von Trier in das Saarland.

Gesangstexte: Tim Rice
Musik: Andrew Lloyd Webber
Deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Das Musical EVITA beschreibt das Leben der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón (1919–1952). Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Libretto) begannen ihre Arbeit an dem Werk 1974, nachdem sie bereits 1971 für „Jesus Christ Superstar“ zusammengearbeitet hatten. Das Lied „Don't cry for me Argentina“ war ein großer Erfolg und landete in vielen Ländern auf Platz 1 der Hitparaden.


... mehr dazu im Link ...
#115Verfasserno me bré (700807) 04 Apr 12, 07:41
Kommentar
re gestern : läuft bereits, wird aber heute Nacht nochmal wiederholt :
http://www.3sat.de/programm/#2225
Penélope Cruz
Öffne die Augen
(Abre los ojos)
Spielfilm, Spanien/Frankreich/Italien 1997
Darsteller:
César Eduardo Noriega
Sofia Penélope Cruz
Antonio Chete Lera
Pelayo Fele Martínez
Nuria Najwa Nimri
Duvernois Gerard Barray
u.a.
Regie: Alejandro Amenábar
Länge: 115 Minuten

César sitzt in einer Klinik einem Psychiater gegenüber, denn er soll einen Mord verübt haben. Nur kann er sich nicht an die Tat erinnern. Auch trägt er eine Maske, weil er sich für entstellt hält. Mit dem Psychiater versucht er, Klarheit in seine Erinnerungen zu bringen: Auf der Party zu seinem 25. Geburtstag verliebte sich César zum ersten Mal in seinem Leben - in Sofia. Am nächsten Morgen erwartet ihn Nuria, sein letzter One-Night- ...

... weiter im Link ...

1:20
Stereo-Ton16:9 Format
Öffne die Augen
Spielfilm, Spanien/Frankreich/Italien 1997

(Wh.)
Länge: 115 Minuten


Weitere Filme mit Penelope Cruz : http://www.3sat.de/page/?source=/film/reihen/...
#116Verfasserno me bré (700807) 04 Apr 12, 22:52
Kommentar
Heute Abend, WDR : http://www.wdr.de/programmvorschau/programDat...
'Contracorriente - Gegen den Strom'
23.15

Originaltitel: Contracorriente
Spielfilm, Peru/Kolumbien/Frankreich/Deutschland 2009
TV-Erstaufführung
Regie: Javier Fuentes-León
Buch: Javier Fuentes-León
Musik: Selma Mutal
Kamera: Mauricio Vidal

http://www.wdr.de/tv/kinozeit/spielfilm/sendu...
Peru/Kolumbien/Frankreich/Deutschland 2009
Miguel und Maria sind ein glückliches Paar, frisch verheiratet, ein Kind wird erwartet. In seinem Dorf ist Miguel als Fischer ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft. Ein perfektes Idyll, wäre da nicht der Mann aus der Stadt, ein Maler, mit dem sich Miguel immer wieder trifft. Die Dorfbewohner ahnen, der Zuschauer sieht es: Santiago und Miguel sind auch ein Paar, wenn auch ein heimliches. Doch ein Schicksalsschlag stört die Idylle - und fügt sie auf ganz neue, unerwartete Weise wieder zusammen.

... mehr dazu (und auch Bilder) im zweiten Link ...
#117Verfasserno me bré (700807) 05 Apr 12, 16:50
Kommentar
MEZQUITA CORDOBA......VISITA VIRTUAL

!!! ES UNA MARAVILLA ¡¡¡



http://visitacatedral.promediadifusion.com/
#118VerfasserCARIOCA (324416) 09 Apr 12, 04:17
Kommentar
Filmfestival in Buenos Aires : http://www.goethe.de/ins/ar/bue/de9055859v.htm
Sleepless Knights – Caballeros Insomnes
Deutscher BAFICI-Beitrag im Wettbewerb „Cine del Futuro“
14. Internationales Festival des Unabhängigen Films
Film
Mittwoch 11. bis Sonntag 22. April
BAFICI
www.bafici.gov.ar
Tel: 0800 333 7848 (Mo-Fr von 10 bis 20 Uhr)

Zum Film www.bafici.gov.ar/home12/web/es/films/show/v/id/626.html

Ab 11. April läuft die vierzehnte Ausgabe des Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente (BAFICI). Unabhängige Künstler aus aller Welt präsentieren zwölf Tage lang ihre Spiel- und Dokumentarfilme.


... mehr im Link ... und hier : http://www.bafici.gov.ar/home12/web/es/index.html
#119Verfasserno me bré (700807) 09 Apr 12, 12:19
Kommentar
Heute Abend, arte.tv : http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
22:05
Kolumbiens Trauma
Verschwunden im Justizpalast

Wiederholungen:
20.04.2012 um 02:50
Kolumbiens Trauma
(Deutschland, 2011, 79mn)
ZDF
Regie: Miguel Salazar, Angus Gibson
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Ein Guerilla-Kommando überfiel am 6. November 1985 den Justizpalast in Bogota und nahm Hunderte Menschen als Geiseln. Die Guerilleros wollten den damaligen Präsidenten Kolumbiens vor Gericht stellen. Doch der gab den Befehl zu Erstürmung des Gebäudes. Zahlreiche Menschen starben. Einige blieben bis heute verschwunden. Ein Verdacht richtet sich gegen die Regierungstruppen. Sie sollen die Verschwundenen wegen angeblicher Sympathie mit den Guerilleros verschleppt und getötet haben. 25 Jahre nach den Ereignissen kommt es zum Prozess gegen den damaligen Einsatzleiter Oberst Plazas Vega. Er leugnet jede Verantwortung. In dem emotional aufgeladenen Prozess geht es nicht nur um seine Glaubwürdigkeit.

... mehr dazu im Link ...
#120Verfasserno me bré (700807) 10 Apr 12, 20:52
Kommentar
Heute erst erfahren : http://www.s-o-z.de/?p=67183
Erstes Filmfestival „Cine Chileno“ in Saarbrücken
10. April 2012
Als Spiegel der zeitgenössischen chilenischen Gesellschaft behandeln die Filme so unterschiedliche Themen wie die Aufarbeitung der Diktatur-Herrschaft unter Pinochet, die nach wie vor frappierenden sozialen Unterschiede und zugleich Parallelen zwischen Angehörigen verschiedener Schichten sowie das Altern in einer sich rasant modernisierenden Welt.
Saarbrücken – Vom 12. bis zum 15. April feiert Saarbrücken sein erstes Filmfestival „Cine Chileno“ in den Kinos „Filmhaus“ und „Kino achteinhalb“. Veranstaltet wird das Festival von der Deutsch Lateinamerikanischen Gesellschaft Saar e.V. (DeLaGe) in Kooperation mit der Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes, dem „Filmhaus“ und dem „Kino achteinhalb“. Nach zwei erfolgreichen Latino-Filmfestivals im Herbst 2010 und 2011 gibt es nun erstmals einen Einblick speziell in die Kino-Landschaft Chiles. Das südamerikanische Land blickt nicht nur auf eine lange Film-Tradition zurück, sondern kann sich auch in der Gegenwart am produktiven Schaffen zahlreicher Regisseure erfreuen.

Als Spiegel der zeitgenössischen chilenischen Gesellschaft behandeln die Filme so unterschiedliche Themen wie die Aufarbeitung der Diktatur-Herrschaft unter Pinochet, die nach wie vor frappierenden sozialen Unterschiede und zugleich Parallelen zwischen Angehörigen verschiedener Schichten sowie das Altern in einer sich rasant modernisierenden Welt. Um den Entstehungskontext und die Hintergründe der Filme näher zu beleuchten, wird das Programm auch dieses Mal durch verschiedene Podiumsdiskussionen mit ausgewählten Fachleuten und Regisseuren bereichert.

Eröffnet wird der Filmreigen am Donnerstag, dem 12. April, um 19 Uhr im Filmhaus mit dem Fokus auf dem Thema Vergangenheitsbewältigung. Wir freuen uns, Ihnen zu diesem Anlass den Dokumentarfilm Cantar Contra el Olvido – Singen gegen das Vergessen (2012) präsentieren zu dürfen, der erst am 9. März seine Premiere in Berlin gefeiert hat und hochaktuelle Fragen der kollektiven Erinnerung an Diktatur, Krieg und Exil behandelt. Über die Entstehung und die Hintergründe des Films werden wir uns im Anschluss an die Vorführung in einer Diskussion mit dem Regisseur Gabriel Caballeros Gálvez austauschen.

Weiter geht es am Freitag, 13.4., um 18 Uhr im Kino achteinhalb mit Play (2005) von Alicia Scherson, der die nach wie vor frappierenden sozialen Unterschiede und zugleich Parallelen zwischen Angehörigen verschiedener Schichten innerhalb der chilenischen Gesellschaft thematisiert. Danach begrüßen wir um 20.30 Uhr die Videokünstlerin Margarita Matthews und die Drehbuchautorin und Lyrikerin Rosabetty Muñoz aus Chile, die Ausschnitte aus Autos de fe, ihrem jüngsten Dokumentarfilm, präsentieren. Im Anschluss gibt Rosabetty Muñoz einen Einblick in ihr berührendes, teils auch verstörendes poetisches Werk.

Das Thema der Entfremdung zwischen alt werdenden Eltern und ihren erwachsenen Kindern und die Frage, wo man bleibt, wenn es auch innerhalb der Familie nur noch um materielle Interessen geht, behandelt der Film Gatos viejos (Sebastián Silva & Pedro Peirano), den wir am Samstag, 14.4., um 18.00 Uhr und am Sonntag 15.04., 20.00 Uhr im Filmhaus zeigen werden. Am 14.4. folgt um 20.00 Uhr im Filmhaus Nostalgia de la luz (Patricio Guzmán), ein scharfsinniger und international diskutierter Beitrag zur Aufarbeitung der chilenischen Militärdiktatur.

Zum Abschluss wird am Sonntag, 15.4. um 18 Uhr im Filmhaus der Streifen En la cama (Matías Bize) gezeigt der von der stürmischen Annäherung eines Pärchens berichtet, das sich auf einer Party kennenlernt.



im Link : Cantar Contra el Olvido -Trailer
#121Verfasserno me bré (700807) 13 Apr 12, 15:26
Kommentar
Live-Musik, heute : Kaffeehaus Ommersheim
Unter dem Titel „Amor y Libertad – Lieder von Frauen“ treten Liza Montes de Oca aus Peru, Hector Zamora aus Mexiko und Leonardo Ortega aus Argentinien heute, 20.30 Uhr, im Kaffeehaus in Ommersheim (Saar-Pfalz-Straße 94) auf. Das Programm gilt als Hommage an bekannte Künstlerinnen aus Südamerika, die mit ihren Liedern und Texten in ihren Heimaten Geschichte geschrieben habe.
Das Trio möchte bei dem Konzert dem Publikum ein Stück „seines“ Lateinamerikas näher bringen. mv
Karten und Informationen: Tel. (0 68 03) 28 88

(aus meiner heutigen Tageszeitung, PDF, kann nicht verlinkt werden)
#122Verfasserno me bré (700807) 18 Apr 12, 07:35
Kommentar
Samstag, 21. April 2012 um 01.20 Uhr

Wiederholungen:
23.04.2012 um 08:00

Was Du nicht siehst (31/40)
(Frankreich, 2011, 26mn)
ARTE F
Regie: Pascal Richter
Hörfilm-Fassung 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer 40 Etappen umfassenden Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. So können auch wir lernen, die Welt "mit anderen Augen" zu sehen. In der aktuellen Folge erlebt Sophie Massieu Salvador de Bahia, die "schwarze" Hauptstadt Brasiliens.
In Salvador de Bahia schlägt das afrikanische Herz Brasiliens. Der melodische Name der Stadt weckt Assoziationen an Feste und Musik. Sophie macht sich auf, um die "schwarze" Hauptstadt Brasiliens zu entdecken.
In den verschachtelten Gassen und steilen Treppen von Marinas Favela wird Sophie bewusst, dass sich hier alle kennen und jeder jeden beobachtet. Kein Fremder traut sich alleine in diese Favela, in eins der ärmsten Viertel der Stadt. Beim Capoeira-Unterricht dringt Sophie noch tiefer in die afro-brasilianische Kultur ein. Capoeira ist ein Kampfsport, den schwarze Sklaven als Tanz maskierten. Bis ins 20. Jahrhundert war Capoeira verboten, erst in den 1930er-Jahren verließ sie ihr Schattendasein und erlangte durch Meister Bimba kulturelle Anerkennung. Mit Naiara, Bimbas leiblicher Enkelin, studiert Sophie die Bewegungen des brasilianischen Kampftanzes ein, der inzwischen Fans auf der ganzen Welt gefunden hat.



#123VerfasserCARIOCA (324416) 21 Apr 12, 13:56
Kommentar
Oper und Tanz :
Premiere für „Die Eroberung von Mexiko“
Das im Jahre 1992 entstandene Werk „Die Eroberung von Mexiko“ von Wolfgang Rihm gilt als eine der meistgespielten zeitgenössischen Opern. Im Zentrum der musikalischen Aktion steht ein historisches Ereignis: die Begegnung des spanischen Conquistadoren Cortez und des Aztekenfürsten Montezuma. Am Samstag, 19.30 Uhr, feiert das Stück im Großen Haus des Staatstheaters in Saarbrücken seine Premiere. Die musikalische Leitung hat Thomas Peuschel übernommen. mv Karten und Informationen: Tel. (06 81) 3 09 24 86

Mehr dazu hier : http://www.theater-saarbruecken.de/stuecke/op...


Ball, Live-Musik und Shows für Tangofans
Das „8. Internationale Tango Argentino Festival“ in Saarbrücken möchte
vom 21. April bis 6. Mai Tänzer und Musiker aus Argentinien präsentieren. Der Höhepunkt verspricht ein Ball mit Konzert und Shows am Samstag, 21 Uhr, in der Bel Etage der Spielbank Saarbrücken (Deutschmühlental). Mit dabei sind das Tango-Orchester „Silencio“ sowie international bekannte Tanzpaare. Am Sonntag, 18 Uhr, folgt eine Milonga in der Bel Etage. Verschiedene Workshops runden das Programm ab. mv Karten und Informationen: Tel. (06 81) 68 43 96

Mehr dazu hier : http://www.opus-kulturmagazin.de/news/kulturn...
#124Verfasserno me bré (700807) 21 Apr 12, 14:46
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TV, Heute Nacht : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=3,dayP...
01:05
Die Erben

Mexiko ist ein Land der Gegensätze. Während die Städte über eine gute Infrastruktur verfügen, ist das Leben auf dem Land hart.
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Die Erben
(Mexico, 2008, 90mn)
ARTE F
Regie: Eugenio Polgovsky
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat)
Mexiko ist ein Land der Gegensätze. Während die Städte über eine gute Infrastruktur verfügen, ist das Leben auf dem Land hart. Auf der Suche nach Arbeit wandern viele in die USA ab oder in die Slums der großen Städte - aber viele bleiben auch. Ihre Kinder gehen nicht zur Schule, sondern müssen von Anfang an bei der harten Landarbeit mithelfen. Porträt der Lebenswelt der kleinen Arbeiter zwischen Armut und Ausweglosigkeit.

... weitere Info im Link ...
#125Verfasserno me bré (700807) 23 Apr 12, 20:56
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Kino : A Letter To The Future
Historische Bilder von der Revolution in Kuba, private Fotos und Amateurfilme vereint Regisseur Renato Martin in seiner Langzeitstudie „A Letter To The Future“ über die Großfamilie Torres. Vier Generationen portraitiert der Film über einen Zeitraum von 50 Jahren, ebenso wie die jeweilige Haltung zum Sozialismus Fidel Castros. Durch die unterschiedlichen Perspektiven ist ein vielschichtiger-differenzierter Einblick in die kubanische Lebenswelt entstanden, der von liebenswert-humorvollen Protagonisten getragen wird. „A Letter To The Future“ läuft im Filmhaus Saarbrücken. red Infos: Tel. (06 81) 37 25 70

... mehr dazu (Veranstaltungstermine, Trailer) : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
#126Verfasserno me bré (700807) 27 Apr 12, 22:06
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Kino : MEDIANERAS
Der Computer-Freak Martín und die von der Sehnsucht nach einem Mann geleitete Mariana leben in Buenos Aires quasi Tür an Tür. Sie wissen nichts voneinander. Erst ein Stromausfall bringt sie einander näher. Ein Film über Hoffnungen und Ängste, die durch das urbane Leben geprägt sind, über den Wunsch nach Nähe und die Angst vor ihr. Ein angenehm leichter, humorvoller Film, der Animationen und Standfotos in die Handlung mit einbindet und nebenbei ein ungewöhnliches Bild von Buenos Aires entwirft. Der Film von Regisseur Gustavo Taretto konnte bei der Berlinale 2001 den Publikumspreis in der Sektion Panorama gewinnen.

Mehr zum Film (Anfangszeiten, Trailer, Fotos) hier : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
... sicherlich läuft der Film auch in anderen Programmkinos im deutschsprachigen Raum ...
#127Verfasserno me bré (700807) 03 Mai 12, 07:31
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Zerrissena Umarmungen

Arte, am 9.5., um 20:15

Zerrissene Umarmungen (Originaltitel: Los abrazos rotos) ist ein Spielfilm des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar aus dem Jahr 2009. Der Film lief bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2009 im Wettbewerb um den Hauptpreis, die Goldene Palme.[1] und erhielt 2010 eine Golden Globe- Nominierung in der Kategorie Bester nicht englischsprachiger Film. [2] Der Film startete am 18. März 2009 in den spanischen Kinos, der deutsche Kinostart war am 6. August 2009.


Die Nachricht vom Tod des Millionärs Ernesto Martel lässt bei dem blinden Drehbuchautor und früheren Filmregisseur Harry Caine die Erinnerung an die Vergangenheit wieder aufleben. Als der junge Dokumentarfilmer Ray-X auftaucht und mit Harrys Hilfe einen Film drehen möchte, reagiert dieser abweisend. Seine ihn pflegende Exfreundin und Agentin Judit lehnt das gut dotierte Angebot ab, als sich herausstellt, dass es sich bei dem jungen Mann um Ernesto Martels Sohn handelt. Als Harrys Ziehsohn Diego nach einem versehentlich eingenommenen Drogencocktail im Krankenhaus landet, beschließt Caine, sich den dunklen Geheimnissen seiner Vergangenheit zu stellen.

Es ist die Geschichte der jungen Lena Rivero, die in langen Rückblenden erzählt wird. Um Geld für die Behandlung ihres krebskranken Vaters heranzuschaffen, versucht sie zunächst – wie bereits früher gelegentlich – sich als Callgirl zu verdingen. Der Versuch schlägt fehl, weil ihr chronisch eifersüchtiger Chef, der Milliardär Martel, ihre Schritte überwacht und sich als erster Kunde bei ihr meldet. Lena wird dann auf Drängen Martels dessen Geliebte, der im Gegenzug die Behandlungskosten übernimmt. Später kann sie Martel davon überzeugen, ihr ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen und ihr eine Karriere als Schauspielerin zu ermöglichen. Lena wird für die Hauptrolle des Films Frauen und Koffer besetzt, bei dem Harry Caine – noch unter seinem richtigen Namen Mateo Blanco – Regie führt. Ernesto Martel produziert den Film und lässt Lena dabei während der Dreharbeiten von seinem gehemmten schwulen Sohn unter dem Vorwand, einen Dokumentarfilm über die Dreharbeiten zu drehen, mit einer Videokamera überwachen. Nicht zu Unrecht, denn Lena und Mateo beginnen alsbald eine leidenschaftliche Affäre.

Nachdem Lena Martel offenbart, ihn zu verlassen, stößt er sie die Treppe hinunter. Lena verletzt sich dabei schwer, schweigt aber über die wahre Ursache unter der Bedingung, dass der Film zu Ende gedreht wird. Einige Zeit später kommt es erneut zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Lena und Martel. Nach ihrer Genesung trennt sie sich von Martel und flieht mit Mateo nach Lanzarote. Um sich an dem Liebespaar zu rächen, lässt Martel eigenmächtig eine Premiere des Films Frauen und Koffer ansetzen, mit der Folge, dass der Film von der Kritik verrissen wird. Der Versuch der beiden Liebenden, ein neues Leben zu beginnen, endet jäh in einem Autounfall, bei dem Lena stirbt und Mateo sein Augenlicht verliert.

Wieder in der heutigen Handlungsebene gesteht die jahrelang darüber verschwiegene Judit, dass sie sich damals von Martel hat kaufen lassen, um eine Schnittfassung von Frauen und Koffer zu veröffentlichen, die aus den schlechtesten Einstellungen zusammengestellt wurde. Ihrem Sohn Diego eröffnet sie zudem, dass Harry sein Vater ist. Schließlich erkennt Harry Caine mit Hilfe der damals gedrehten Dokumentation von Ernesto Martel Junior, dass der Unfall tatsächlich nur ein tragisches Ereignis war, bei dem Martel seine Finger nicht im Spiel hatte. Um mit der Vergangenheit abzuschließen, nimmt Caine seinen richtigen Namen wieder an und beginnt, nachträglich einen autorisierten Director’s Cut von Frauen und Koffer zu erstellen und Lena auf diese Weise eine gerechte Reputation zu verschaffen.
#128VerfasserCARIOCA (324416) 03 Mai 12, 17:35
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Diesen Monat zeigt Arte jede Menge Almodóvar :
http://www.arte.tv/de/Filmreihe--Pedro-Almod_...
Filmreihe: Pedro Almodóvar
Oscarpreisträger Pedro Almodóvar genießt Kultstatus. Seit Luis Buñuel ist er der international erfolgreichste spanische Regisseur. Seine Filme sind schrill, rebellisch und von besonderer Sensibilität. ARTE zeigt anlässlich des Filmfestivals in Cannes, bei dem Almodóvar zuletzt mit dem Film Die Haut, in der ich wohne im internationalen Wettbewerb 2011 vertreten war, fünf seiner berühmtesten Filme aus den letzten 20 Jahren und eine Dokumentation, die die Entstehungsgeschichte des Films Alles über meine Mutter beleuchtet.

... weiter im Link ...

Die einzelnen Sendungen des Schwerpunkts im Überblick:
(1): Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Spielfilm am Montag, den 7. Mai um 20.15 Uhr
(2): Zerrissene Umarmungen, Spielfilm, am Mittwoch, den 9. Mai um 20.15 Uhr
(3): Volver - Zurückkehren, Spielfilm am Montag, den 14. Mai um 20.15 Uhr
(4): Das Gesetz der Begierde, Spielfilm, am Montag, den 14. Mai um 22.10 Uhr
(5): Alles über meine Mutter, Spielfilm am Mittwoch, den 16. Mai um 20.15 Uhr
(6): Es war einmal ... Alles über meine Mutter, Dokumentation, am 16. Mai um 21.50 Uhr, direkt im Anschluss an den Spielfilm
#129Verfasserno me bré (700807) 03 Mai 12, 19:00
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re #118 : Nach der Kathedrale in Cordoba gibt es nun auch einen virtuellen Rundgang durch den Bamberger Dom :
http://virtueller-domrundgang.erzbistum-bambe...
#130Verfasserno me bré (700807) 05 Mai 12, 22:34
Kommentar
Kino : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/frontend/...

RAISING RESISTANCE (2011)

Der Film handelt über die Zurichtung der Landwirtschaft in Paraguay auf Sojaanbau. Vor allem erzählt er vom Kampf der Bauern Paraguays gegen die sich immer aggressiver im Land ausbreitende Gen-Soja-Produktion. Das Soja landet auch in den Futtertrögen deutscher Milchkühe und über den Zwischenschritt einer politisch gewollten Überproduktion als subventioniertes Milchpulver und Kondensmilch auf dem westafrikanischen Markt. Der Hauptdarsteller spielt nicht die ihm zugedachte Opferrolle, sondern er steht auf und handelt. Es geht um ein selbstbestimmtes Leben, um ein Leben in Würde.

... weiter im Link (auf Anfangszeiten, Bilder, Trailer, etc.) ... außerdem läuft der Film sicherlich in weiteren Programmkinos bundesweit ...
#131Verfasserno me bré (700807) 10 Mai 12, 21:43
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zu #129:

Pedro Almodóvar, Alles über meine Mutter
Wiederholung: ARTE, Montag 21.Mai 2012, 14:40
#132VerfasserTölpel17 Mai 12, 15:46
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Zur Abwechselung mal Bilder aus Deutschland, heute und diese ganze Woche auf Arte, jeweils 19:30 (es gibt auch Wiederholungen) :

http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
Montag, 21. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wildes Deutschland
(1): Der Thüringer Wald - Deutschlands grünes Herz

Wiederholungen:
04.06.2012 um 13:25
Wildes Deutschland
(Deutschland, 2012, 43mn)
MDR
Regie: Uwe Müller
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Die Dokumentationsreihe "Wildes Deutschland" präsentiert einzigartige Landschaften und deren Tierwelt in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Mit Zeitraffer, HD-Zeitlupe, aufwendigen Kamerafahrten und ungewöhnlichen Perspektiven sorgen die Filmemacher für einprägsame Bilder. Nie zuvor gesehene Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen die Einmaligkeit und Vielfalt der porträtierten Biosphärenreservate und Nationalparks. Der erste Teil der Reihe zeigt den Thüringer Wald. Er ist eines der größten Waldgebiete Deutschlands. Berglandschaften, Wiesen, Täler und Gewässer bieten ein vielfältiges Naturerlebnis. Die Landschaft beherbergt viele - auch seltene - Tierarten und inspirierte bereits große Komponisten und Dichter wie Bach, Goethe und Schiller.

Dienstag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=4,week...
19:30
Wildes Deutschland
(2): Der Pfälzerwald
DETAILS
Dienstag, 22. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
29.05.2012 um 18:25
05.06.2012 um 13:25

Mittwoch :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=5,dayP...
19:30
Wildes Deutschland (3/5)
(3): Wilde Uckermark
Mittwoch, 23. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
30.05.2012 um 18:25
06.06.2012 um 13:30

Donnerstag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=6,week...
19:30
Wildes Deutschland
(4): Der Main - Deutschlands Mitte
Donnerstag, 24. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
31.05.2012 um 18:25

Freitag :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=7,dayP...
19:30
Wildes Deutschland
(5): Der Bayerische Wald
Freitag, 25. Mai 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
01.06.2012 um 18:25
08.06.2012 um 13:30


... mehr Info zu den einzelnen Sendung in den jeweiligen Links ...
#133Verfasserno me bré (700807) 21 Mai 12, 18:34
Kommentar
Deutsche Filmklassiker in Serie, bei Arte (für die exakten Anfangszeiten im französischen Programm http://www.arte.tv/fr bzw. http://www.arte.tv/de
Alle Filme :
http://programm.ard.de/Themenschwerpunkte/Fil...
Schlafen kann ich, wenn ich tot bin
Rainer Werner Fassbinder gilt als der bedeutendste Regisseur des Neuen Deutschen Films. Sein schon zu Lebzeiten vieldiskutiertes Werk hat nichts von seiner Intensität eingebüßt. Manisch, besessen und ungemein kreativ wie er war, schuf Fassbinder in nur 14 Jahren über 40 Kino- und Fernsehfilme, schrieb 50 Drehbücher und inszenierte etliche Bühnenstücke. Zu den bekannteren Filmen zählen "Die Ehe der Maria Braun", "Lili Marleen" und "Lola". Am 10. Juni 1982 starb der geniale Provokateur mit 37 Jahren.


Genaue Filmtitel, Filminformationen, Sendeplätze und Sendezeiten im ARD-Link.
#134Verfasserno me bré (700807) 29 Mai 12, 20:04
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Köstlichkeiten aus der Urlaubsregion
Aktionstag zum Thema „Spanien“ auf dem Neunkircher Wochenmarkt
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-bericht...
Neunkirchen. Der Neunkircher Wochenmarkt, der immer mittwochs und samstags am Oberen Markt stattfindet, ist ein Geheimtipp für alle, die hohe Ansprüche an Qualität stellen. Hier gibt es vom knackigen Obst und Gemüse über Wurst- und Fleischspezialitäten, fangfrischen Fisch bis hin zu feinsten Backwaren und schönen Blumen nur beste Produkte, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle (Veröffentlicht am 01.06.2012)
Neunkirchen. Der Neunkircher Wochenmarkt, der immer mittwochs und samstags am Oberen Markt stattfindet, ist ein Geheimtipp für alle, die hohe Ansprüche an Qualität stellen. Hier gibt es vom knackigen Obst und Gemüse über Wurst- und Fleischspezialitäten, fangfrischen Fisch bis hin zu feinsten Backwaren und schönen Blumen nur beste Produkte, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle.
Am Samstag, 2. Juni, von 8 bis 13 Uhr, bietet der Neunkircher Wochenmarkt am Oberen Markt besondere Spezialitäten und Aktionen rund um das Thema "Spanien". Während sich Elke Mohrbacher an diesem Tag auf verschiedene Antipasti und Flammkuchen spezialisiert hat, ...


... mehr dazu im Link ... wobei ich mich frage, was an Flammkuchen und Crémant so spanisch sein soll ...
#135Verfasserno me bré (700807) 01 Jun 12, 21:33
Kommentar
http://www.ardtext.de/index.php?page=435&dir=fwd
Neu in deutschen Kinos :
Amador und Marcelas Rosen
Drama, Spanien 2010, ab 6 Jahre
Regie: Fernando Leon de Aranoa
Darsteller: Magaly Solier, Celso
Bugallo, Pietro Sibille
Eigentlich wollte Marcela ihren Freund, den Rosenverkäufer Nelson, verlassen.
Doch als sie merkt, dass sie schwanger ist, beschließt sie, ihre Umstände zu verheimlichen und bleibt vorerst beim stets klammen Lebengefährten.
Aus finanzieller Not nimmt sie einen Job als Pflegerin des bettlägrigen Alten Amador an. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Beziehung.

Mehr Info zum Film und ein Trailer : http://www.cinema.de/kino/trailer/video/trail...

Oder auch da :
http://www.stern.de/kultur/film/filmstart-ama...

#136Verfasserno me bré (700807) 08 Jun 12, 20:37
Kommentar
TV, heute Abend : http://www.arte.tv/de/Programm/242,dayPeriod=...
19:30
360° - Geo Reportage
Esmeraldas Edelkakao

Samstag, 9. Juni 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
10.06.2012 um 13:00
15.06.2012 um 11:55
16.06.2012 um 10:00
Regie: Therese Engels
Nur in Ecuador wächst der "Cacao Nacional". Die edle Kakaosorte verdankt ihr einzigartiges Aroma dem Anbau mitten im Regenwald. Wiederentdeckt und kultiviert wird sie von den Kichwa-Indianern in Amazonien und den Afroecuadorianern in Esmeraldas. Der Schweizer Chocolatier Felchlin garantiert den genossenschaftlich organisierten Kakaobauern langfristig die Abnahme zu einem fairen Preis und verfeinert den besonderen Kakao zur "Grand Cru"-Schokolade. "360° - Geo Reportage" begleitet die Kakaobauern der Kooperativen Aprocane und Kallari zur Ernte in den dichten Regenwald und ergründet das Geheimnis des Cacao Nacional.

... mehr dazu im Link ...
#137Verfasserno me bré (700807) 09 Jun 12, 13:06
Kommentar
http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-bericht...
Dr. h.c. José Carreras
José Carreras gilt nicht nur als Ausnahme-Sänger, sondern ist auch ein Förderer der medizinischen Wissenschaft, unter anderem des Homburger Zentrums für Immun- und Gentherapie. Gestern wurde er Ehrendoktor der Saar-Universität.
Saarbrücken. Mario Adorf hat ihn, Robert de Niro auch, und der aus Katalanien stammende Tenor José Carreras darf sich seit gestern ebenfalls ein "Dr. h.c." vor seinen weltberühmten Namen schreiben. Die Saar-Uni macht's möglich. Ehrendoktorwürden wurden dort bereits zuhauf verliehen, rund 80. Doch an einen Weltstar, einen Unterhaltungskünstler gar, noch nie (Veröffentlicht am 12.06.2012)

... weiter im Link ...
#138Verfasserno me bré (700807) 12 Jun 12, 07:29
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Im Tangoschritt von Saarlouis bis Illingen
Mit einer Dinner-Show im Bistro Passito in Saarlouis wird heute, 19.30 Uhr, das „9. Internationale Tangofestival Saar“ eröffnet. Das Tanzpaar Eva Pérez und Andreas Ernesto führen durch die Tanz-Geschichte. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe soll die „Große Tangonacht“ in der Illipse in Illingen (Burgweg) bilden. Am
Samstag, 21 Uhr, spielt dort das Ensemble Madera Portena. Die international bekannten Tänzer Pablo Kliksberg,
Eva Pérez und Andreas Ernesto präsentieren ihre Showeinlagen. mv
Karten und Informationen:

http://www.juantango.de/tangoveranstaltungen/...
9. Internationales JuanTangofestival

Vom 14. bis zum 17. Juni 2012 veranstalten wir unser 9. Tangofestival in Saarbrücken. Der Höhepunkt ist unser Tangoball, die 11. "Gran Noche de Tango" in der Illipse in Illingen.
Tango Dinner und Dinnershow zur Festival-Eröffnung im Bistro Passito Saarlouis

Wie in jedem Jahr eröffnet auch in diesem Jahr ein TangoDinner mit TangoShow das Festival. Hier können Sie sich bei tollem Essen und erstklassigen Weinen von Eva und Andreas mit Showeinlagen auf die kommenden Festivaltage einstimmen lassen. Danach kann natürlich auch selbst getanzt werden.

Das TangoDinner und die Dinnershow findet am Donnerstag, dem 14.06.2010 um 19.30 Uhr im Bistro Passito in Saarlouis statt. Der Preis beträgt 39 EUR. Eine Vorreservierung ist erforderlich (Tel. 06831 - 4889999).
#139Verfasserno me bré (700807) 14 Jun 12, 07:30
Kommentar
Fernsehn, heute Abend in 3sat und re #50 : http://www.3sat.de/programm/
22:30
Stereo-Ton16:9 Format
Zum 60. Geburtstag von Isabella Rossellini
Das Fest des Ziegenbocks
(La Fiesta del Chivo)
Spielfilm, Spanien 2005
Darsteller:
Rafael Leonidas Trujillo Tomas Milian
Urania Cabral Isabella Rossellini
Agustín Cabral Paul Freeman
Amadito García Guerrero Juan Diego Botto
Uranita Stephanie Leonidas
u.a.
Literarische Vorlage: Mario Vargas Llosa
Regie: Luis Llosa
Länge: 126 Minuten
Erstausstrahlung
Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zurück. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung ...

... mehr dazu im Link ...
#140Verfasserno me bré (700807) 22 Jun 12, 20:43
Kommentar
SUPER TIPP, no me bré! Ich hätte den Film glatt übersehen. Heute früh angeschaut. Danke!
#141VerfasserCARIOCA (324416) 23 Jun 12, 14:42
Kommentar
Hier eine großartige Rede von Isabel Allende über Leidenschaft und Frauen

http://www.ted.com/talks/lang/en/isabel_allen...

Man kann rechts unten Untertitel in verschiedenen Sprachen dazu schalten.
#142VerfasserCARIOCA (324416) 24 Jun 12, 04:47
Kommentar
Aus meiner Tageszeitung, (PDF, kann nicht verlinkte werden)

Spanischer Abend in Europäischer Akademie
Otzenhausen. Die Europäische Akademie Otzenhausen veranstaltet am 14. Juli ab 19 Uhr einen spanischen Abend mit
dem Sänger und Gitarristen Angel Huertas. Er präsentiert Flamenco in einer Kombination aus Tanz, Gesang und Gitarrenmusik. Zudem gibt es spanische Leckereien. red
Anmeldung unter Tel. (0 68 73) 66 21 30. Preis: 22,50 Euro pro Person, Kinder bis sechs Jahre frei.
#143Verfasserno me bré (700807) 07 Jul 12, 14:07
Kommentar
RADIO CAPITAL 21
El Sistema de Radio y Televisión del Gobierno del Distrito Federal

http://www.capital21.df.gob.mx/
#144VerfasserrossCH (485819) 08 Jul 12, 02:50
Kommentar
Ausstellung : http://www.pfaelzischer-merkur.de/sz-berichte...
"De la sombra a la luz"
Das Grauen der Geiselhaft im Dschungel
Bewegende Ausstellung in der Europäischen Akademie Otzenhausen
Die Kolumbianerin Consuelo González de Perdomo war jahrelang in der Gefangenschaft der Guerilla-Organisation FARC. In der Europäischen Akademie Otzenhausen sind Bilder zu sehen, die ihre Geschichte erzählen.
...
Bis Ende Juli ist die Ausstellung „De la sombra a la luz“, die in dieser Form einzigartig ist, in der Europäischen Akademie Otzenhausen zu sehen. Die Ausstellung
ist wochentags von 8 bis 18 geöffnet, der Eintritt ist frei.

... mehr dazu im Link ...
#145Verfasserno me bré (700807) 09 Jul 12, 07:10
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Liedersommer mit Chico Trujillo
Berlin: Einziges Konzert in Deutschland der chilenischen Band auf ihrer Welttournee

Datum: 12.07.2012, 21:00 - 23:00
Stadt: Berlin
Veranstaltungsart: Konzert
Veranstaltungsort: Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130, 10999 Berlin
Veranstalter: El Cultrún e.V.
#146VerfasserrossCH (485819) 10 Jul 12, 02:56
Kommentar
#147VerfasserrossCH (485819) 10 Jul 12, 04:15
Kommentar
???? rossCH ich nix verstehen. Ist es ein Radio? Ich höre nichts.
#148VerfasserCARIOCA (324416) 10 Jul 12, 14:15
Kommentar
Ich auch nicht ...
#149Verfasserno me bré (700807) 10 Jul 12, 14:44
Kommentar
Para cambiar de dial, busca abajo de la radio ;)
#150VerfasserrossCH (485819) 10 Jul 12, 20:51
Kommentar
Aaah, das liegt am Browser ! Im Opera geht's, im IE auch, nur im FF nicht ...
#151Verfasserno me bré (700807) 10 Jul 12, 22:29
Kommentar
Ah, da bin ich nicht drauf gekommen. Die Rubriken sind unterschiedlich und eine super Zusammenstellung soweit. Das Radio ist nicht live. Aber ohne Werbung ...

Safari geht übrigens auch.
#152VerfasserrossCH (485819) 11 Jul 12, 00:52
Kommentar
Ah HEUTE höre ich es... Die Kollegin nebenan aus Uruguay hat im 2.Icon ein quadro de um pintor uruguaio (Torres García) erkannt, sagt sie gerade.
#153VerfasserCARIOCA (324416) 11 Jul 12, 15:29
Kommentar
#154VerfasserCARIOCA (324416) 15 Jul 12, 16:03
Kommentar
Super! Den wollte ich letzte Woche im Programmkino angucken, dann habe ich ihn doch verpasst...
#155VerfasserrossCH (485819) 15 Jul 12, 19:17
Kommentar
Morgen Abend auf 3sat :
http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/hinte...
Kuba - Mythos ohne Masterplan
Kuba durchlebt eine Zeit großer Umwälzungen. Es wird privatisiert, denn das Land steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Was ist los in Havanna? Ist der Inselsozialismus am Ende?
Stuhl, Schere, Spiegel - mehr braucht Fermín Gonzalez nicht, um im sozialistischen Kuba Unternehmer zu werden. Auf der Straße mitten in Havanna hat er sich seinen eigenen Friseursalon eingerichtet. Die Regierung entließ im Herbst eine halbe Million Staatsbedienstete. Viele weitere werden folgen: Menschen wie Fermín Gonzalez, die nun private Geschäfte anbieten müssen. ...

Freitag, 20. Juli 2012, 21.00 Uhr
Ein Film von Eva Schmidt
Mediathek
Sehen Sie hier die gesamte Dokumentation in unserer Mediathek.

... mehr und der Zugang zur Mediathek (oben rechts) im Link ...



PS : Vorher laufen auf dem Sender : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
14:50
Stereo-Ton16:9 Format
Saarland, da will ich hin!
mit Michael Friemel
Das Saarland bietet Aktivurlaubern eine ganze Menge: Zum Wandern gibt es ausgezeichnete Premiumwege und Tafeltouren, man kann Klettern und Reiten. Auch kulinarisch hat das Saarland die Nase vorn. Gleich zwei 3-Sterne Köche gibt es in dem kleinen Bundesland.
"Saarland, da will ich hin!" begibt sich auf eine Reise durch das deutsche Bundesland. Unter anderem wird das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte vorgestellt.
(ARD/SR)

15:20
Stereo-Ton16:9 Format
unterwegs - Argentinien, der Norden
Berge, Wein und Wasserfälle

Moderation: Andrea Jansen
Im Norden Argentiniens führt von der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Salta aus eine abenteuerliche Bustour ins Bergdorf Tilcara. Dort geht die Moderatorin Andrea Jansen auf Tuchfühlung mit Lamas und erlebt eine Trekking-Tour der etwas anderen Art. Danach macht sich Andrea Jansen auf den langen Weg nach Colomé, einem Weingut, weit ab von jeglichen geteerten Straßen oder großen Städten. Die Fahrt mit dem Mietauto führt durch eine spektakuläre Landschaft, und das Weingut entpuppt sich als Weinoase inmitten hoher Berge. Am Ende ihrer Argentinienreise besucht Andrea Jansen die Wasserfälle von Iguazú.
Für die Reihe "unterwegs" bereist Moderatorin Andrea Jansen Argentiens Norden.
#156Verfasserno me bré (700807) 19 Jul 12, 20:56
Kommentar
(Aus meiner heutigen Tageszeitung, PDF, kann nicht verlinkt werden)

SAARBRÜCKEN
Tango Argentino im Sur mit AG Libertango
Die AG Libertango präsentiert am heutigen Donnerstag, 26. Juli, ab 19.30 Uhr Tango Argentino im Sur in der Eisenbahnstraße 6 in Alt-Saarbrücken. Beginn der Veranstaltung ist mit einem Einführungskurs in Tango. Ab 20.30 Uhr findet dann der La Milonga-Tangoabend mit DJ Guillermo statt. Dazu gibt es Spezialitäten aus der uruguayischen und argentinischen Küche. Der Eintritt mit Tanzkurs beträgt
10 Euro, ohne Tanzkurs fünf Euro. red
Infos und Reservierung: Telefon (0173) 6 65 00 06. www.sur-picadas-bar.de


Dillingen
Südländische Klänge am Gleisdreieck
Das Feuer und Temperament der spanischen Gitarre will das Ensemble „Guitarras Del Sur“ mit dem Charme und der Anmut lateinamerikanischer Rhythmen, schwungvoller Zigeunermusik und Pop-Klassikern vereinen. Heute, 19 Uhr, gastieren die Flamenco-Gitarristen Mario l’Ange und Erik Nova und ihre Musiker am Gleisdreieck in Dillingen. Mit dem Konzert wird die Reihe „Kulturbühne 2012“ fortgesetzt. Zum Repertoire der Band gehören Hits der Gipsy Kings, Latin-Klassiker wie „Bésame Mucho“ und Titel im Gipsy-Swing-Stil. mv
Weitere Informationen: Der Eintritt ist frei.
#157Verfasserno me bré (700807) 26 Jul 12, 07:24
Kommentar
Leider gestern Abend fast verpasst, aber es war zu spät den Film noch hier einzustellen, und ich kann ihn auch bislang noch in keiner Mediathek finden, aber er ist unbedingt empfehlenswert :
Heimweh nach den Sternen
Film von Patricio Guzman
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sen...
Heimweh nach den Sternen
In der unendlichen Weite der Wüste Atacamas im Norden Chiles sind sechs internationale astronomische Observatorien in Betrieb. Die Wissenschaftler suchen in der ältesten Vorzeit die jüngsten Lichter des Universums, um mehr über die Zukunft der Erdmenschen zu erfahren.
Nur einen Steinwurf von ihnen entfernt graben die Familien der Opfer Pinochets mit ihren bloßen Händen die Erde um. Sie sind auf der Suche nach den Körpern ihrer « Verschwundenen ». Sie brauchen die Spuren einer noch ungeklärten Vergangenheit, um für sich und ihre Kinder eine Zukunft zu finden. Diese Suchaktionen sind Dreh- und Angelpunkt des Dokumentarfilms „Nostalgia de la Luz“.
Es ist ein sehr persönlicher Film, vielleicht der bis heute persönlichste im Filmwerk von Patricio Guzmán. Ein Film von plastischer Schönheit, der einen poetischen und philosophischen Bogen der Suche nach dem Ursprung unseres Lebens im Weltall zur Suche nach den unter der Pinochet-Diktatur verschwundenen Menschen spannt.
#158Verfasserno me bré (700807) 29 Jul 12, 19:27
Kommentar
Der Salto Ángel (nach dem Wiederentdecker Jimmie Angel) ist ein Wasserfall im Südosten Venezuelas. Er ist mit 979 m (größte Einzelstufe 805 m) Fallhöhe der höchste freifallende Wasserfall der Erde. In der Sprache der indigenen Pemón heißt er Kerepakupai merú, was etwa Sprung des tiefsten Ortes bedeutet. Bisweilen wird er mit dem nahe gelegenen Wasserfall Churún-Merú verwechselt.

http://www.airpano.ru/files/Angel/2-2
Man kann die Landschaft aus verschiedenen Ausgangspunkten betrachten, dazu klickt man auf die Bildchen rechts.
#159VerfasserCARIOCA (324416) 30 Jul 12, 18:25
Kommentar
#160VerfasserrossCH (485819) 03 Aug 12, 00:22
Kommentar
Lief gestern Abend schon, wird aber wiederholt :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=4,week...
21:40
Das Mafia-Paradies
Kuba vor der Revolution von 1959

Dienstag, 7. August 2012 um 21.40 Uhr
Wiederholungen:
18.08.2012 um 17:00

Das Mafia-Paradies
(Deutschland, 2012, 105mn)
WDR
Regie: Bernhard Pfletschinger, Hans-Peter Weymar
Vor der sozialistischen Revolution auf Kuba herrschte das diktatorische Regime von General Fulgencio Batista y Zaldívar auf der Karibikinsel. Unter seiner Herrschaft blühten Drogen- und Waffenhandel, Korruption, Spielkasinos und Prostitution. Betrieben wurden die dunklen Geschäfte von verschiedenen Mafia-Organisationen. Während die Mafia-Bosse und der Batista-Clan immer reicher wurden, hungerte die kubanische Bevölkerung. Doch trotz staatlicher Repression wuchs die revolutionäre Stimmung unter den Kubanern. Und zum Jahresbeginn 1959 setzten Fidel Castro, Ernesto "Ché" Guevara und ihre Genossen dem drohenden Mafia-Staat ein Ende.

... mehr dazu im Link ...
#161Verfasserno me bré (700807) 08 Aug 12, 20:51
Kommentar
http://www.radiounochile.cl/player.aspx

RADIO CHILENA (con publicidad eso si...)
#162VerfasserrossCH (485819) 09 Aug 12, 22:01
Kommentar
#163VerfasserCARIOCA (324416) 11 Aug 12, 17:58
Kommentar
re #161 : die Sendung wird nochmals wiederholt :
Das Mafia-Paradies
Kuba vor der Revolution von 1959
(Deutschland, 2012, 105mn)
Regie: Bernhard Pfletschinger, Hans-Peter Weymar
Wiederholungen:
28.08.2012 um 11:55

Außerdem heute noch (re #60) :
http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=1,dayP...
19:30
360° - Geo Reportage
Der Andenkondor, König der Lüfte
DETAILS
Dossier
Samstag, 18. August 2012 um 19.30 Uhr
Wiederholungen:
19.08.2012 um 13:00
24.08.2012 um 11:50
25.08.2012 um 10:05
360° - Geo Reportage
(Deutschland, 2011, 43mn)
ARTE
Regie: Christian Holler
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

#164Verfasserno me bré (700807) 18 Aug 12, 18:38
Kommentar
La Educación Prohibida

Estreno Mundial 13 de Agosto del 2012
Sitio Web Oficial: http://www.educacionprohibida.com
Mapa de Proyecciones Independientes: http://proyecciones.educacionprohibida.com/mapa/

Subtítulos de Youtube disponibles en Inglés, Portugués y Español.

Se permite y alienta la copia, modificación, adaptación, traducción y exhibición pública de esta película, siempre que no existan fines de lucro y se mantengan estas mismas condiciones. Copyleft 2012. La cultura se protege compartiéndola.

Licencia: Creative Commons Atribución-NoComercial-CompartirIgual 3.0

Sinopsis:

La escuela ha cumplido ya más de 200 años de existencia y es aun considerada la principal forma de acceso a la educación. Hoy en día, la escuela y la educación son conceptos ampliamente discutidos en foros académicos, políticas públicas, instituciones educativas, medios de comunicación y espacios de la sociedad civil.Desde su origen, la institución escolar ha estado caracterizada por estructuras y prácticas que hoy se consideran mayormente obsoletas y anacrónicas. Decimos que no acompañan las necesidades del Siglo XXI. Su principal falencia se encuentra en un diseño que no considera la naturaleza del aprendizaje, la libertad de elección o la importancia que tienen el amor y los vínculos humanos en el desarrollo individual y colectivo.

A partir de estas reflexiones críticas han surgido, a lo largo de los años, propuestas y prácticas que pensaron y piensan la educación de una forma diferente. "La Educación Prohibida" es una película documental que propone recuperar muchas de ellas, explorar sus ideas y visibilizar aquellas experiencias que se han atrevido a cambiar las estructuras del modelo educativo de la escuela tradicional.

Más de 90 entrevistas a educadores, académicos, profesionales, autores, madres y padres; un recorrido por 8 países de Iberoamérica pasando por 45 experiencias educativas no convencionales; más de 25.000 seguidores en las redes sociales antes de su estreno y un total de 704 coproductores que participaron en su financiación colectiva, convirtieron a "La Educación Prohibida" en un fenómeno único. Un proyecto totalmente independiente de una magnitud inédita, que da cuenta de la necesidad latente del crecimiento y surgimiento de nuevas formas de educación.

Si quieres que la peli esté en tu idioma podes ayudarnos a través de nuestra plataforma de traducción colaborativa, escribenos un mail a: traducciones@educacionprohibida.org

La Educación Prohibida - Película Completa HD
http://youtu.be/-1Y9OqSJKCc
#165VerfasserrossCH (485819) 21 Aug 12, 18:53
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(Aus meiner heutigen Tageszeitung, PDF, kann nicht verlinkt werden)
Vortrag über Maya-Kultur
Saarbrücken. Die Deutsch-Mexikanische Gesellschaft im Saarland lädt für kommenden Mittwoch um 20 Uhr zu dem Vortrag „Die Maya-Kultur Mittelamerikas – Zwischen Palästen, Tempeln und Weltuntergang“ in den Schlosskeller des Saarbrücker Schlosses ein. Referentin ist die Professorin Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums in Stuttgart.
#166Verfasserno me bré (700807) 27 Aug 12, 19:27
Kommentar
Die Sendung mit der Maus war in Brasilien! ;-D
Hier die ganze Sendung
http://www.youtube.com/watch?v=ciTxHFia1-k
#167VerfasserCARIOCA (324416) 29 Aug 12, 20:33
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Morgen, 3sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
21:00
Stereo-Ton16:9 Format
makro: Spaniens Abstiegskampf
Magazin mit Eva Schmidt
- Nach Spanien
Milliarden für taumelnde Banken
- In Spanien
Arbeit verzweifelt gesucht
- Aus Spanien
Möbel gegen die Krise
Erstausstrahlung
Auf dem Grünen Rasen scheint Spanien einfach alles zu gelingen. Wirtschaftlich hingegen kämpft das Land gegen den Abstieg. Massen von unfertigen Wohn- und Geschäftshäusern sind Ergebnis eines unkontrollierten Baubooms in den vergangenen drei Jahrzehnten und längst Symbole ...

... mehr dazu im Link oben und hier : http://www.3sat.de/makro/
#168Verfasserno me bré (700807) 30 Aug 12, 18:23
Kommentar
Ausstellung : http://www.cloef-atrium.de/ausstellungen.html
Kunstausstellung "Saarland trifft Kolumbien"
Frau Dr. med. Kelly Perdomo Calderon und Frau Linda Rock stellen vom 19. August bis 30. September 2012 im Foyer des Cloef-Atrium Bilder aus.
Linda Rock ist eine bekannte Künstlerin in der Region und hat ihre Bilder schon in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Die besondere Beziehung der beiden Künstlerinnen begann im Pflegeheim in Orscholz. Linda Rock engagierte sich lange Zeit für die Bewohner des Heims und bot Malkurse an.
Dort lernte sie Kelly Perdomo kennen, die häufig in ihrer Eigenschaft als Ärztin im Pflegeheim tätig war. Der Malkurs weckte das Interesse von Kelly Perdomo und veranlasste sie, bei Linda Rock die Kunst der Acrylmalerei zu erlernen.
Schnell erkannte Linda Rock ihr großes Talent und Potential. Bereits nach kurzer Zeit beherrschte Kelly Perdomo die Technik und präsentierte beachtenswerte Bilder. Aus der Bekanntschaft wurde eine enge Freundschaft und so beschlossen die beiden Künstlerinnen, eine gemeinsame Ausstellung zu initiieren.
Der Schwerpunkt von Linda Rock sind Blumenaquarelle auf Leinwand, zu sehen sind von ihr aber auch Landschaften in Acryl. Die bevorzugten Motive von Kelly Perdomo sind Türen von Häusern aus den verschiedensten Ländern , die sie in Acryltechnik auf Leinwand bannt.
Aber auch Stillleben mit Früchten werden den Besuchern präsentiert. Während der Stil von Linda Rock eher der impressionistischen Strömung zuzuordnen ist, sind die Werke von KellyPerdomo im Stil des Expressionismus.
Zwei sehr unterschiedliche Stile, zwei sehr verschiedene Künstlerinnen, eine Freundschaft, eine Ausstellung. In jedem Fall sehenswert.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Infos im Cloef-Atrium unter Tel: 06865- 9115 112
#169Verfasserno me bré (700807) 30 Aug 12, 20:58
Kommentar
Heute um 21.55h auf 3Sat:

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruch


Laufzeit: 1h 25'

E 1987, Spielfilm
(Mujeres al borde de un ataque de nervios)

3Sat

Spielfilm · E 1987

Beim Abhören ihres Anrufbeantworters erfährt Pepa, eine nicht mehr ganz junge Schauspielerin und Synchronsprecherin, dass ihr Geliebter und Berufskollege Ivan aus heiterem Himmel Schluss gemacht hat. Den Koffer mit seinen Sachen möchte sie bitte bei der Concierge deponieren, damit er ihr nicht mehr begegnen muss. So leicht wird sie es ihm aber nicht machen! Wenigstens einmal will Pepa ihren Ex noch sehen, um ihm zu sagen, dass sie von ihm schwanger ist. Doch ihre verzweifelten Versuche, Ivan wenigstens telefonisch zu erreichen, enden damit, dass sich immer mehr andere Menschen in ihrem Penthouse versammeln. Zunächst sucht Pepas überdrehte Freundin Candela Unterschlupf: Ihr Liebhaber hat sich als schiitischer Terrorist entpuppt, der ein Flugzeug nach Stockholm entführen will. Als Nächstes klingeln die Jungfrau Marisa und deren Verlobter Carlos, die sich auf Pepas Wohnungsannonce melden. Ein Telefontechniker, zwei Polizisten und Ivans geistesgestörte Gattin Lucía komplettieren das Ensemble höchst unterschiedlicher Menschen. Sie alle suchen Ivan - doch der ist nicht da. Durch Zufall findet Pepa schließlich heraus, dass Ivan mit seiner neuen Geliebten, der feministischen Anwältin Paulina Morales, ausgerechnet jenes Flugzeug nach Stockholm nehmen will, dem eine Entführung droht. Soll sie ihn retten?\n\nDie wunderbar überdrehte, für den Oscar nominierte Komödie machte Pedro Almodóvar weltbekannt und festigte seinen Ruf als begnadeter Frauenregisseur. Angelehnt an Jean Cocteaus Einakter "Die geliebte Stimme", entfacht das einstige Enfant terrible ein Feuerwerk witziger Ideen, die selbst nach 25 Jahren noch überzeugen. Genial ist die humorvolle Paraphrase der Liebesgeschichte durch den Western "Johnny Guitar", die Detailverliebtheit vermag auch heute noch zu entzücken. Vom Vorspann, der wie eine Frauenzeitung designt ist, bis zu dem fiktiven Waschmittelspot "Ecce Omo" hält der Film immer neue ästhetische Überraschungen bereit. Mit diesem Meisterwerk, dessen Titel zur gebräuchlichen Redewendung wurde, setzte Almodóvar seiner Muse Carmen Maura ein Denkmal.
#170Verfassereria (580975) 02 Sep 12, 19:01
Kommentar
Heute Nachmittag : http://www.arte.tv/de/Programm/242,day=3,dayP...
17:35
Ecuador
Der große Deal

Wiederholungen:
10.09.2012 um 08:55
17.09.2012 um 07:15
Ecuador
(Deutschland, 2012, 43mn)
ZDF
Regie: Christel Fomm
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Jährlich werden Millionen Hektar Wald gerodet, um den weltweiten Hunger nach Energie und Rohstoffen zu befriedigen. Auch in Ecuador sind die noch verbliebenen Regenwälder bedroht, denn unter ihnen verbergen sich große Ölreserven. Inzwischen aber gibt es in dem südamerikanischen Andenstaat lokale und auch internationale Initiativen, die sich gegen den Raubbau an der Natur wehren. Eingebettet in Landschaftsaufnahmen einer einzigartigen Fauna und Flora, stellt die Dokumentation einige dieser Organisationen und ihre Arbeit vor.

... mehr dazu im Link ...
#171Verfasserno me bré (700807) 03 Sep 12, 14:40
Kommentar
Hier eine wahre Fundgrube: viele viele Filme über das Welterbe der UNESCO, online!
Darunter sind viele aus Spanien und Lateinamerika.
Die Gesamtübersicht ist hier:
http://www.swr.de/schaetze-der-welt/denkmaele...

Da jeder Film nur 15 Min. lang ist, ist es nicht so anstrengend. Und für Deutschlernende ist der Videotext zum Mitlesen dabei!
#172VerfasserCARIOCA (324416) 04 Sep 12, 21:06
Kommentar
Heute Abend auf Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
20:15
Aguirre, der Zorn Gottes

Wiederholungen:
20.09.2012 um 01:15
Aguirre, der Zorn Gottes
(Deutschland, 1972, 91mn)
ARTE F
Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Werner Herzog
Kamera: Thomas Mauch
Musik: Popol Vuh
Schnitt: Beate Mainka-Jellinghaus
Darsteller: Klaus Kinski (Don Lope de Aguirre), Helena Rojo (Inez de Atienza), Del Negro (Bruder Gaspar de Carvajal), Ruy Guerra (Don Pedro de Ursua), Peter Berling (Don Fernando de Guzman), Cecilia Rivera (Flores), Daniel Ades (Perucho), Edward Roland (Okello)
Produktion: Werner Herzog Production, Hessischer Rundfunk
Produzent: Werner Herzog
Nativ HD
Eine Gruppe spanischer Eroberer bricht im Dschungel des Amazonas mit Flößen auf, um die legendäre Goldstadt El Dorado zu finden. Der machtbesessene Aguirre reißt die Kontrolle über die Expedition an sich und führt sie, am Rande des Wahnsinns stehend, flussabwärts in den Untergang. Der Film wird im Rahmen des Programmschwerpunkts zum 70. Geburtstag des Regisseurs Werner Herzog auf ARTE gezeigt.


Mehr dazu im Link oben ... hier ein Ausschnitt : http://videos.arte.tv/de/videos/aguirre-der-z...
#173Verfasserno me bré (700807) 05 Sep 12, 17:55
Kommentar

Emoción - Neues spanisches Kino

http://www.3sat.de/page/?source=/film/reihen/...
Filmreihe Spanischer Film auf 3Sat!


Rabia - Stille Wut Sonntag, 16. September 2012 22.40 Uhr
Volver - Zurückkehren Dienstag, 18. September 2012 20.15 Uhr
Hierro - Insel der Angst Mittwoch, 19. September 2012 22.25 Uhr
Susos Turm Donnerstag, 20. September 2012 22.25 Uhr
Luftschlösser Freitag, 21. September 2012 22.25 Uhr
#174VerfasserCARIOCA (324416) 13 Sep 12, 16:44
Kommentar
Morgen : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=7,dayP...
17:35
Heimathafen (5/10)
(5): Havanna

Wiederholungen:
21.09.2012 um 08:55
Heimathafen (5/10)
(Kanada, 2010, 43mn)
ARTE F
Regie: Myriam Côté, Etienne Deslières, Nicolas Boucher
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Ein Abstecher in das nur 90 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaates Florida gelegene Havanna gleicht einer echten Zeitreise. Die kubanische Hauptstadt steckt voller Rätsel und Geheimnisse: Hier kann man auf die Fotografen der Revolution treffen, mit den Menschen über Sozialismus und Baseball sprechen, beschwingt Salsa tanzen und die Gemüsegärten besuchen, die 90 Prozent der Stadtbevölkerung ernähren.

... mehr dazu im Link ...
#175Verfasserno me bré (700807) 13 Sep 12, 18:25
Kommentar
"Chico & Rita" es una apasionada historia de amor entre un pianista y una cantante a quienes el destino va uniendo y separando durante sus vidas, como si de la letra de un bolero se tratara.

http://youtu.be/tL1zkO98644 Trailer español oficial Chico y Rita

Recordando Chano Pozo http://youtu.be/3UuX-ffTRMY y Bebo Valdes http://youtu.be/CX7qVF9Hhew
#176VerfasserrossCH (485819) 14 Sep 12, 08:35
Kommentar

Rabia - Stille Wut

Spielfilm Spanien / Mexiko / Kolumbien 2009 - Emoción - Neues spanisches Kino
16 zu 9 Format Dolby
3sat

Heute | 22:40 - 00:10 (90 Min.)

Film
#177VerfasserLastundleo (856357) 16 Sep 12, 20:03
Kommentar
re #175 : Hier geht's zum Video dazu : http://videos.arte.tv/de/videos/heimathafen-h...

Volle Länge, 45:56 min, noch ein paar Tage lang abrufbar ...
#178Verfasserno me bré (700807) 18 Sep 12, 18:32
Kommentar
Aus meiner heutigen Tageszeitung (PDF, kann nicht verlinkt werden) :
Ernesto Cardenal liest in Saarbrücken
Saarbrücken. Der nicaraguanische Befreiungstheologe und Dichter Ernesto Cardenal kommt im stolzen Alter von 87 Jahren nach Saarbrücken.
Am 9. Oktober, 19 Uhr, liest Cardenal in der Katholischen Kirche St. Paulus (Lebacher Straße/Rheinstraße) unter dem Titel „Aus Sternen geboren“ aus seinen Werken der vergangenen sieben Jahrzehnte. Ein Schauspieler übersetzt die Texte. Dazu spielt die „Grupo Sal“ lateinamerikanische Musik. Der Eintritt kostet 19 Euro an der Abendkasse, 17 Euro im Vorverkauf,
ermäßigt 12 Euro. Tickets unter Tel. (06 81) 9 47 19 00 und (06 81) 8 31 94 52. red
#179Verfasserno me bré (700807) 29 Sep 12, 13:53
Kommentar
TV, Heute Nacht, ARD :
http://www.ard-text.de/index.php?page=329
23.35 - 01.08 Uhr
Schreibe mir -
Postkarten nach Copacabana
Spielfilm, D 2009

Alfonsina wächst inmitten des bolivianischen Hochlandes zwischen Blasmusik und Dirndl, bolivianischer Naturreligion und christlicher Autosegnung auf. Großmutter Elena pflegt so die Liebe zu ihrem verstorbenen Mann Alois.
Alfonsina fühlt sich unverstanden und hat andauerndes Fernweh. Ihre Begegnung mit dem Münchner Studenten Daniel, der Alfonsinas Großvater täuschend ähnlich sieht, verleiht ihr die nötigen Flügel, um ihren Weg zu gehen ...

Mehr dazu hier : http://programm.daserste.de/pages/programm/de...
#180Verfasserno me bré (700807) 30 Sep 12, 21:22
Kommentar
Buenos Aires auf 3sat

http://www.3sat.de/page/?source=/specials/126...
Sendedaten
Mittwoch, 3. Oktober 2012,
5.20 Uhr morgens
Buenos Aires
Zwischen Leidenschaft und Melancholie
In der Reportage über die argentinische Hauptstadt am Rio de la Plata sind Autor Carsten Thurau und sein Team mit dem Taxi unterwegs durch eine Stadt, die man scheinbar nie zu fassen kriegt - mondän und morbid, schwermütig und hektisch, kosmopolitisch und provinziell.
#181VerfasserCARIOCA (324416) 02 Okt 12, 23:05
Kommentar
Heute auf 3sat : http://www.3sat.de/page/?source=/ard/film/165...
Donnerstag, 4. Oktober 2012, 22.25 Uhr
Buenos Aires 1977
(Crónica de una Fuga)
Spielfilm, Argentinien 2006, 97 Minuten
Regie: Israel Adrián Caetano
Mit: Rodrigo de la Serna, Pablo Echarri, Nazareno Casero, Martin Urruty, Lautaro Delgado u. a.
Buenos Aires, 1977: Das Land leidet bitter unter der seit 1976 herrschenden Militärdiktatur des Generals Jorge Rafael Videla. Die Menschen leben in ständiger Angst. Tausende Bürger wurden bereits von der Junta verschleppt, gefoltert und ermordet. Eines Tages gerät auch der Fußballprofi Claudio durch die Denunziation eines verzweifelten Folteropfers in Gefangenschaft. - Schonungsloser Blick auf ein finsteres Stück argentinischer Vergangenheit


... mehr dazu im Link ...
#182Verfasserno me bré (700807) 04 Okt 12, 14:29
Kommentar
Freitag, 12. Oktober 2012 17:35 Uhr, ARTE

Heimathafen - Valencia

Der historische Kern der Hafenstadt aus der spanischen Renaissance birgt einzigartige Schätze. Doch Valencia wartet auch mit futuristisch anmutenden Konstruktionen auf. Im Jahr 1957 sorgte das Hochwasser des Flusses Turia für eine große Überschwemmung. Danach wurde der Fluss um die Stadt herumgeleitet. Im ehemaligen Flussbett entstanden Grünanlagen, heute als Turia-Gärten bekannt. Hier liegt auch die Stadt der Künste und Wissenschaften (Ciudad de las Artes y de las Ciencias) des Architekten Santiago Calatrava, eines gebürtigen Valencianers, die zu einem echten Wahrzeichen der Stadt geworden ist.
Mit den Grünanlagen und den nahe gelegenen ausgedehnten Stränden versprüht Valencia eine Atmosphäre der Lebensfreude. Es gibt kaum Staus, das Mittelmeer liegt vor der Tür, und es gibt 330 Sonnentage im Jahr. Valencia liebt den Überfluss. Und hier wird das Feiern zur Kunst. Im März wird der Alltag von den Fallas überstrahlt, dem größten Fest Spaniens, das der Stadt eine Woche voller Musik und Feuerwerk beschert. Designer, Architekten und Künstler entwerfen monatelang bis zu 15 Meter hohe Fallas, Figuren aus Holz und Pappmaché, die am vielleicht größten Feuerwerk der Welt beteiligt sind. Die Valencianer besitzen die Fähigkeit, sich ganz ernsthaft mit flüchtigen Dingen zu beschäftigen. Voller Freude und Freiheitsliebe pflegen sie die Lust am Feiern und die Sehnsucht, sich nicht zu ernst zu nehmen.
#183Verfasserthomy_85 (886381) 10 Okt 12, 21:53
Kommentar
Ich wußte nicht, wohin damit... Der Artikel handelt von einem kanadischen Unternehmen, das u.a. Goldminen in der Dominikanischen Republik und Chile/Argentinien besitzt.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/ind...

Weltgrößtem Goldkonzern droht Debakel mit Vorzeigemine
Barrick Gold hat einen berüchtigten US-Diplomaten engagiert, um seinen wichtigsten Trumpf zu sichern: eine neue Mine in der Karibik. Doch der Streit um sie eskaliert. Dem krisengeschüttelten Marktführer - und mit ihm der ganzen Goldbranche - droht der Absturz.
#184VerfasserEl boludo (264345) 14 Okt 12, 22:38
Kommentar
Das hier ist auch etwas Off Topic, könnte aber für Deutschlernende interessant sein.
http://elpais.com/elpais/2012/09/07/gente/134...
#185VerfasserCARIOCA (324416) 24 Okt 12, 10:46
Kommentar
Heute Abend noch, auf Arte :
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
22:45
Alma, ein Kind der Gewalt

Wiederholungen:
06.11.2012 um 03:40
22.11.2012 um 05:00
Alma, ein Kind der Gewalt
(Frankreich, 2012, 70mn)
ARTE F
Regie: Miquel Dewever-Plana
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Alma ist 26 Jahre alt und weiß, dass ihr Leben ständig in Gefahr ist. Fünf Jahre lang war sie Mitglied der Maras, einer der brutalsten Gangs von Guatemala. Sie hat getötet, geschlagen und erpresst. Ihren schockierenden und bewegenden Lebensbericht hat sie dem Fotografen Miquel Dewever-Plana und der Journalistin Isabelle Fougère anvertraut.


Morgen Nacht :
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=7,dayP...
03:10
Torrente - Der dumme Arm des Gesetzes

(Spanien, 1998, 93mn)
ZDF
Regie: Santiago Segura
Drehbuch: Santiago Segura
Kamera: Carles Gusi
Musik: Roque Baños
Schnitt: Fidel Collados
Darsteller: Santiago Segura (José Luis Torrente), Javier Cámara (Rafi), Neus Asensi (Amparito), Chus Lampreave (Reme), Tony Leblanc (Felipe Torrente), Carlos Perea (Carlitos), Julio Sanjuán (Malaguita)
Produktion: Via Digital, Creativos Asociados de Radio y Televisión, Rocabruno S.A.
Produzent: Andrés Vicente Gómez
Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Ein vertrottelter Madrider Macho-Detektiv legt sich mit der örtlichen Drogenmafia an. An seiner Seite gesellen sich nach und nach mehr oder weniger schlagkräftige Verlierertypen wie er selbst. Doch manchmal ist das Glück mit den Dummen. Mit diesem ersten Teil der in Spanien mittlerweile zum Kult avancierten "Torrente"-Reihe präsentiert ARTE auf dem Sendeplatz "Trash" eine skurrile Kriminalsatire, die Genreklischees des Detektiv- und Polizei-Actionfilms gekonnt aufs Korn nimmt.


... mehr dazu jeweils in den Links ...
#186Verfasserno me bré (700807) 01 Nov 12, 22:26
Kommentar
Das Filmfestival Pantalla Latina findet 2012 zum vierten Mal statt. Dokumentar- und Spielfilme (in Kurz- oder Lang- version) aus elf Ländern, allesamt Premieren oder Vor- premieren in der Deutschschweiz oder St.Gallen. Das fünftägige Festival findet im Kino Storchen bei der St. Mangen Kirche im Stadtzentrum von St. Gallen statt.

Bei Kinofans und Freunden Lateinamerikas schon lange bekannt und beliebt, wartet das Festival auch in diesem Jahr mit einem spannenden und hochkarätigen Filmprogramm auf. Es sind Lang und Kurzfilmproduktionen verschiedener Genres aus elf lateinamerikanischen Ländern zu sehen.

Aus zahlreichen uns zugesandten Kurzfilmen stellen wir eine Auswahl von rund zwanzig Leckerbissen vor. Wie in den vergangenen Jahren wird erneut ein Publikumspreis an den besten Kurzfilm verliehen.

Konzerte, eine spanische Märchenstunde in der Freihandbibliothek und Podiumsdiskussionen umrahmen das Filmprogramm während den fünf Festivaltagen.

http://www.pantallalatina.ch/downloads/pdfs/F...
#187VerfasserrossCH (485819) 02 Nov 12, 08:33
Kommentar
Documentalazo de como NO se hizo Don Quijote por Terry Gilliam..

Terry Giiliam intentó llevar el Quijote a la gran pantalla en un proyecto llamdo EL HOMBRE QUE MATÓ A DON QUIJOTE. Sin embargo una serie de desgracias para la historia del cine hace que nos tengamos que conformar con el documental PERDIDOS EN LA MANCHA de Keith Fulton y Louis Pepe sobre el rodaje de este mangnífico sueño de Gilliam en España.

Lost in La Mancha [2002] Perdidos en la Mancha
http://youtu.be/gXzA9tVv38Q
#188VerfasserrossCH (485819) 03 Nov 12, 02:09
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Morgen Abend : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...

22:25
Duisburger Filmwoche
Sonnensystem
Dokumentarfilm von Thomas Heise, Deutschland 2011
Länge: 100 Minuten
Erstausstrahlung
Filmautor Thomas Heise besuchte die Kolla in Tinkunaku, eine indigene Gemeinschaft in den Bergen Nordargentiniens. Er fand Bilder der alltäglichen Arbeit und des häuslichen Lebens, von Festen und religiösen Zeremonien. Heise beobachtete den Indio Viviano bei seiner ...


... mehr dazu im Link ...
#189Verfasserno me bré (700807) 05 Nov 12, 20:12
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El 22 de noviembre se realizará la muy esperada expo-venta de la edición limitada de prints hechos por mercadorama y más de 10 artistas gráficos para bandas nacionales y internacionales - EN HAMBURGO -

Dentro de los carteles se podrán encontrar artes para bandas como Phoenix, Broken Social Scene, Phantogram, The Dears, Foster the People, Ely Guerra, Zoé, Enjambre, Adanowsky, Hello Seahorse, Carla Morrison y muchos más.
Entre los artistas gráficos mas destacados están Seher, Smithe, Kraken, Ciler, Toy, Quieque Ollervides, Chá!, Aldo Lugo y Pogo.
Son serigrafias impresas tinta por tina en proceso manual y 100% mexicano!
Los prints son numeradas y firmadas por el artista!

VEREINSTRASSE 38A
HAMBURGO

entretando se puede esperar con Tacvba
http://youtu.be/Ss9h5rI_guU
#190VerfasserrossCH (485819) 11 Nov 12, 22:02
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iDer Text konnte nicht formatiert werden. Daher werden z. B. Links nur als reiner Text dargestellt.
<div>http://www.delage-saar.de/latino-filmfestival.html Latino-Filmfestival 2012 Im Rahmen des dritten Filmfestivals von 29 November bis 05 Dezember 2012, laden wir herzlich zu. Die Filme werden im Filmhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken stattfinden. Los inadaptados Do. 29.11.2012 18.00 Uhr Filmhaus "Los inadaptados - Die Unangepassten"; Regie/Dirección: Jorge Ramírez Suárez; Mexico, 2011, 107 min. (OmeU, versión original subtitulada al inglés). Violeta se fue a los cielos, Violeta ging in den Himmel 29.11. 20.00 Uhr Filmhaus Andrés Wood, Chile / Arg 2012, 110 Min, OmU Anschließend das musikalische Programm „De Amor y Libertad“. Eine Hommage an Violeta Parra, Chabuca Granda, Alfonsina Storni und anderen Künstler und Künstlerinnen aus Lateinamerika, die sich mit ihren Liedern und Geschichten auf der Suche gemacht haben. El Chico que miente Fr. 30.11.2012 18.00 Uhr Filmhaus Marité Ugás, Venezuela/Peru 2011, 99 Min., OmeU Der Junge ist 13, und er sucht seine Mutter. Vor zehn Jahren, sagt er, habe eine Schlammlawine sie mit sich gerissen. Nun hat er sich auf den Weg gemacht, um sie wiederzufinden. Biutiful Fr. 30.11.2012 20.00 Uhr Filmhaus Alejandro González Iñárritu, Mexiko/Spanien 2010, OmU 5 x Favela, Agora Por Nos Mesmos Sa. 01.12.2012 17.30 Uhr Filmhaus "5 x Favela, Agora Por Nos Mesmos" ist ein Episodenfilm, der ausschließlich von jungen Bewohnern von Favelas in Rio de Janeiro entwickelt worden ist. Madame Satã Sa. 01.12.2012 20.30 Uhr Filmhaus Karen llora en un bus So. 02.12.2012 18.00 Uhr Filmhaus Jardin de Amapolas So. 02.12.2012 20.00 Uhr Filmhaus IM REGEN DES SÜDENS Lluvia Mo. 03.12.2012 Filmhaus Buch und Regie: Paula Hernández Argentinien 2008, 110 Min., OmU EL CUARTO DE LEO – LEO UND DIE LIEBE Mo. 03.12.2012 20.00 Uhr Filmhaus Enrique Buchichio Uruguay 2009 OmU Los inadaptados Di. 04.12.2012 18.00 Uhr Filmhaus "Los inadaptados - Die Unangepassten"; Regie/Dirección: Jorge Ramírez Suárez; Mexico, 2011, 107 min. (OmeU, versión original subtitulada al inglés). Havana Blues Di. 04.12.2012 20.00 Uhr Filmhaus VIOLETA SE FUE A LOS CIELOS (dt. Violeta ging in den Himmel) Mi. 05.12.2012 18.00 Uhr Filmhaus Andrés Wood Chile / Arg 2012 110 Min, OmU VOCES INOCENTES Mi. 05.12.2012 Filmhaus Mexiko, USA, Puerto Rico, 2004 OmeU ... mehr zu den einzelnen Filmen im Link oben ... PS (Angaben aus meiner Tageszeitung) : Anmeldung für Filmvorführungen (bis 26.11.) und Workshops ( bis 16.11.) per E-Mail an: info@delage-saar.org oder Telefon (06 81) 91 03 21 77.</div>
#191Verfasserno me bré (700807) 13 Nov 12, 12:44
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Kino : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
TRES (2012)
In seiner leeren und kalten Wohnung fühlt sich Rodolfo, als ob er nicht dorthin gehören würde. Unterdessen gehen auch seine Ex-Frau Graciela und ihre Teenager-Tochter Ana, von denen er sich vor zehn Jahren getrennt hat, durch entscheidende Phasen ihres Lebens. Unauffällig versucht Rodolfo, wieder seinen alten Platz neben den beiden Frauen zurückzuerobern. TRES / 3 ist eine Komödie über drei Leute, die ein und dasselbe Schicksal miteinander verbindet: sie sind eine Familie.

Titel TRES
Jahr 2012
Spielzeit ca. 115 Minuten
Land URY
Sprachfassung OmU
Regisseur Pablo Stoll
Schauspieler Humberto de Vargas, Sara Bessio, Anaclara Ferreyra Palfy


... mehr dazu im Link ... der Film läuft sicherlich bundesweit in den Programmkinos ...
#192Verfasserno me bré (700807) 27 Nov 12, 13:23
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Ich hatte hier : Siehe auch: Der Kulturfaden III - #46
schon eine Vorankündigung eingestellt, jetzt geht's aber wirklich los, das

Latino-Filmfestival im Saarbrücker Filmhaus
Saarbrücken. Morgen beginnt im Saarbrücker Filmhaus mit „Los inadaptados“ (Die Unangepassten) das diesjährige Latino-Filmfestival der Deutsch-Lateinamerikanischen Gesellschaft Saar. Bis zum 5. Dezember sind 14 aktuelle Filme des lateinamerikanischen Kinos zu sehen, jeweils im untertitelten Original. Ein Film, „Leo und die Liebe“, läuft nicht im Filmhaus, sondern am kommenden Montag in der Saarbrücker Sur Picadas Bar.
red (aus meiner Tageszeitung, kann leider nicht verlinkt werden)

Mehr dazu im Link oben und hier : http://www.delage-saar.de/
#193Verfasserno me bré (700807) 28 Nov 12, 11:24
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http://www.3sat.de/page/?source=/film/woche/1...

3sat Mittwoch, 5. Dezember 2012
22:25 Uhr
Turistas - Mörderisches Paradies
Als ihr Reisebus verunglückt, strandet eine Gruppe von jungen Rucksacktouristen aus den USA und Europa in einem abgelegenen Landstrich an der brasilianischen Küste. Das vermeintliche Ferienparadies entpuppt sich bald als Ort des Schreckens. Von feindseligen Einheimischen bedroht, flüchtet die Gruppe in den Dschungel, wo auf die Eindringlinge ein düsteres Geheimnis lauert. - Der an attraktiven Schauplätzen inszenierte Thriller bietet nervenzerreißende Spannung und erzählt zugleich eine bitterböse Fabel über westliche Arroganz und kulturellen Kolonialismus.
Bea ist mit ihrem Bruder Alex und der besten Freundin Amy auf einem Abenteuertrip in Brasilien mit einem Linienbus unterwegs. Der Bus kommt von der Straße ab, aber alle Fahrgäste können sich retten. Der nächste Bus soll allerdings erst in zehn Stunden kommen. So lernen das Geschwisterpaar und Amy ihre Mitreisenden näher kennen. Am nahe gelegenen traumhaften Strand treffen die jungen Leute ein schwedisches Paar, das bereits seit einigen Tagen die paradiesische Idylle genießt. Gemeinsam entscheiden sie sich, am Strand zu bleiben und an der Cocktailbar eine rauschende Party mit hübschen Brasilianerinnen und Brasilianern zu feiern. Am nächsten Morgen erwachen die Partymacher ohne Geld, Pässe und Kleidung. Außerdem fehlt das schwedische Paar. In Badekleidung und barfuß gelangen die Beraubten in ein Dorf, in dem man sie nicht gerade willkommen heißt. Ein junger Einheimischer hilft ihnen zu flüchten und bringt sie in das Haus seines Onkels im Dschungel. Nichtsahnend folgt ihm die Gruppe und gerät dabei in die Falle einer Organhändlerorganisation. Deren Anführer, Dr. Zamora, spendet die den Touristen entnommenen Organe einem städtischen Krankenhaus und sieht darin einen moralischen Ausgleich zur amerikanischen Praxis, die Organe armer Brasilianer aufzukaufen. In der abgelegenen Gegend bereitet der Psychopath alles für eine Organtransplantation vor

Der Thriller "Turistas - Mörderisches Paradies" zeigt eine andere Seite des populären Rucksacktourismus.
#194VerfasserCARIOCA (324416) 28 Nov 12, 19:20
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Themenwoche Brasilien auf 3sat!!!
http://www.3sat.de/page/?source=/specials/the...
#195VerfasserCARIOCA (324416) 28 Nov 12, 19:46
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http://www.tagesschau.de/kultur/digitale-bibl...


Deutsche Digitale Bibliothek ist online
"Kulturelles Erbe für jedermann zugänglich"

Das Internetportal Deutsche Digitale Bibliothek ist in einer ersten Version online gegangen. Auf www.deutsche-digitale-bibliothek.de stellen deutsche Kultur- und Wirtschaftseinrichtungen Bücher, Bilder, Filma, Noten, Musikstücke und andere digitalisierte Archivalien zur Verfügung. Bisher sind 5,6 Millionen Datensätze von 90 Einrichtungen zugänglich.

"Das ist eine wirkliche Demokratisierung von Kunst und Kultur", sagte Vorstandssprecher Hermann Parzinger. Die Digitale Bibliothek sei anders als Suchmaschinen wie Google und Yahoo! nicht auf möglichst hohe Klickzahlen aus. "Unsere Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen stehen für Qualität, Seriosität und Verlässlichkeit der Daten." Nutzer des Angebots könnten sich auf das verlassen, was sie bei ihrer Recherche finden.
#196VerfasserCARIOCA (324416) 28 Nov 12, 20:40
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#197Verfasserno me bré (700807) 28 Nov 12, 20:47
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ARTE heute Abend
19:30
Naturparadiese in Lateinamerika (4/5)

(4): Die Anden

Donnerstag, 29. November 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2012 um 18:25
13.12.2012 um 08:55
Naturparadiese in Lateinamerika (4/5)
(Niederlande, 2012, 43mn)
ARTE F
Regie: Allison Bean


Auf dem südamerikanischen Kontinent leben etwa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die fünfteilige Dokumentationsreihe stellt die faszinierenden Regionen Lateinamerikas in spektakulären Aufnahmen vor. Neben der exotischen Flora und Fauna zeigen die Filmemacher aber auch den Alltag der hier lebenden indigenen Völker, die versuchen, sich ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Im Mittelpunkt des vierten Teils der Dokumentationsreihe stehen die Anden, die mit mehr als 7.000 Kilometern längste Bergkette der Welt.

Auf einer Länge von 7.500 Kilometern ziehen sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas von Feuerland bis Venezuela. Damit bilden sie die längste Bergkette der Welt. Das erdgeschichtlich eher junge Gebirge wartet mit den höchsten Gipfeln der Welt nach dem Himalaya auf. Es ist gekennzeichnet durch mehrere Vulkangebiete und bildet einen Teil des Pazifischen Feuergürtels.
Die Anden bestehen aus mehreren parallelen Bergketten, "Cordilleras" genannt. Ihre einzigartige klimatische Vielfalt reicht von Regenwäldern bis hin zu ewigen Gletschern und beherbergt eine regional stark differenzierte Tier- und Pflanzenwelt. In den Tälern der Kordilleren befinden sich menschliche Siedlungen. Das bekannteste indigene Volk der Gebirgsregion sind die legendären Inkas.
#198VerfasserCARIOCA (324416) 29 Nov 12, 18:00
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ARTE heute Abend
19:30
Naturparadiese in Lateinamerika (4/5)

(4): Die Anden

Donnerstag, 29. November 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2012 um 18:25
13.12.2012 um 08:55
Naturparadiese in Lateinamerika (4/5)
(Niederlande, 2012, 43mn)
ARTE F
Regie: Allison Bean


Auf dem südamerikanischen Kontinent leben etwa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die fünfteilige Dokumentationsreihe stellt die faszinierenden Regionen Lateinamerikas in spektakulären Aufnahmen vor. Neben der exotischen Flora und Fauna zeigen die Filmemacher aber auch den Alltag der hier lebenden indigenen Völker, die versuchen, sich ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Im Mittelpunkt des vierten Teils der Dokumentationsreihe stehen die Anden, die mit mehr als 7.000 Kilometern längste Bergkette der Welt.

Auf einer Länge von 7.500 Kilometern ziehen sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas von Feuerland bis Venezuela. Damit bilden sie die längste Bergkette der Welt. Das erdgeschichtlich eher junge Gebirge wartet mit den höchsten Gipfeln der Welt nach dem Himalaya auf. Es ist gekennzeichnet durch mehrere Vulkangebiete und bildet einen Teil des Pazifischen Feuergürtels.
Die Anden bestehen aus mehreren parallelen Bergketten, "Cordilleras" genannt. Ihre einzigartige klimatische Vielfalt reicht von Regenwäldern bis hin zu ewigen Gletschern und beherbergt eine regional stark differenzierte Tier- und Pflanzenwelt. In den Tälern der Kordilleren befinden sich menschliche Siedlungen. Das bekannteste indigene Volk der Gebirgsregion sind die legendären Inkas.
#199VerfasserCARIOCA (324416) 29 Nov 12, 18:57
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... jedes Jahr in Dezember gibts das!

23. Lateinamerika Filmtage
23. Días Del Cine Latinoamericano
6. - 16.12.2012

Die Lateinamerika Filmtage eröffnen am 6. Dezember mit Violeta Parra - Violeta se fue a los cielos aus Chile.

Sieben Spielfilme, zwei Dokumentarfilme und ein Kurzfilmabend aus Kolumbien, Argentinien, Ecuador, Honduras, Mexiko, Chile und sogar Spanien bilden das weitere Programm.

Mit Best of LAKINO zeigen wir erstmals in Zusammenarbeit mit LAKINO aus Berlin ein Programm mit aktuellen lateinamerikanischen Kurzfilmen.

Der Cine Club Español führt uns mit "18 comidas" auf einen nicht nur kulinarischen Exkurs ins spanische Santiago de Compostela.

Die Dokumentationen Inside El Porvenir führen uns in ein Gefängnis in Honduras und Con mi corazón en Yambo aus Ecuador auf die Suche nach Verschwundenen und macht Mut im Kampf gegen das Vergessen. Im Anschluss an beide Vorstellungen wird es Filmgespräche geben.

http://www.3001-kino.de/lateinamerika-filmtag...

#200VerfasserrossCH (485819) 04 Dez 12, 09:03
Kommentar
Apropósito de "racismo", se me ocurre un documental muy bueno que existe sobre la identidad de género desde el punto de vista de una artista muy particular: Naty Menstrual.

Documental ─ Todos Somos Raros
http://youtu.be/aShI8Pwa5gM


Dirección ─ Diego Zanotti & Juan Ignacio Temoche
Dirección de Fotografía ─ Eric Boslok
Dirección de Sonido ─ Juan Ignacio Temoche
Idea & Guión ─ Cecilia Savino
Cámara ─ Eric Boslok & Silvia Sanandrés Iurinic
Asistente de Cámara ─ Tamara Galeano
Producción ─ Juan Ignacio Temoche
Asistente de Producción ─ Felipe Medina Tellez
Banda Sonora ─ Kumbia Queers
Montaje ─ Diego Zanotti
ARGENTINA
#201VerfasserrossCH (485819) 05 Dez 12, 09:05
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http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...
VIOLETA PARRA (2011)

Startseite » Archiv » Film
VIOLETA PARRA (2011)
Be87dc58d7fae3c97904faea01e837ee_1351597564_violeta_parra_35

Sie ist eine der großen Leitfiguren Chiles, wenn nicht gar Lateinamerikas: Mit ihren Liedern hat die Chilenin Violeta Parra viele Menschen in ihrem Heimatland und in aller Welt begeistert. In Chile hat sie in den 1960er Jahren die Bewegung des Nueva Canción Chilena (dt. "Neues Chilenisches Lied") in Gang gesetzt und Stücke komponiert, die von musikalischen Größen wie der Argentinierin Mercedes Sosa und der US-Amerikanerin Joan Baez gecovert wurden.

Wer kennt nicht das Lied „Gracias a la vida“ von Violeta Parra, der international berühmten Sängerin aus Chile. Kompromisslos verfolgt sie den Weg aus einer verarmten Kindheit hin zu der internationalen Sensation und chilenischen Nationalheldin mit all ihren Selbstzweifeln und ihrem stürmischen Liebesleben. „Schreib, was du willst, nutze den Rhythmus, der entsteht, versuch verschiedene Instrumente, spiel Klavier, zerstör die Metrik, schrei anstatt zu singen, bring deine Gitarre zum Blühen und lass das Horn läuten.“ Das sagte Violeta Parra in einem Fernsehinterview.


Startseite » Archiv » Film
VIOLETA PARRA (2011)
Be87dc58d7fae3c97904faea01e837ee_1351597564_violeta_parra_35

Sie ist eine der großen Leitfiguren Chiles, wenn nicht gar Lateinamerikas: Mit ihren Liedern hat die Chilenin Violeta Parra viele Menschen in ihrem Heimatland und in aller Welt begeistert. In Chile hat sie in den 1960er Jahren die Bewegung des Nueva Canción Chilena (dt. "Neues Chilenisches Lied") in Gang gesetzt und Stücke komponiert, die von musikalischen Größen wie der Argentinierin Mercedes Sosa und der US-Amerikanerin Joan Baez gecovert wurden.

Wer kennt nicht das Lied „Gracias a la vida“ von Violeta Parra, der international berühmten Sängerin aus Chile. Kompromisslos verfolgt sie den Weg aus einer verarmten Kindheit hin zu der internationalen Sensation und chilenischen Nationalheldin mit all ihren Selbstzweifeln und ihrem stürmischen Liebesleben. „Schreib, was du willst, nutze den Rhythmus, der entsteht, versuch verschiedene Instrumente, spiel Klavier, zerstör die Metrik, schrei anstatt zu singen, bring deine Gitarre zum Blühen und lass das Horn läuten.“ Das sagte Violeta Parra in einem Fernsehinterview.
Regisseur Andrés Wood malt eine impressionistische Struktur, um den schwer zu fassenden Kern von Violeta Parras magnetischem Charakter ans Licht zu bringen: Schlüsselsequenzen aus ihrer Kindheit, ihr Ausflug nach Paris, ihre Reisen durch Chile, um die verschwindende traditionelle Kultur zu bewahren, ihr Festhalten an der Mutterschaft und ihre Sehnsucht nach Liebe. Und dann ist da die Musik, Violetas herzzerreißende, unauslöschliche Lieder, die den Film durchdringen und die auch in die Seelen der Zuschauer dringen werden. (19. CineLatino - Festival des lateinamerikanischen Films) ...

Anschließend das musikalische Programm „De Amor y Libertad“. Eine Hommage an Violeta Parra, Chabuca Granda, Alfonsina Storni und anderen Künstler und Künstlerinnen aus Lateinamerika. Liza Montes de Oca: Gesang & Percussion, Héctor Zamora: Gitarre & Gesang, Leonardo Ortega: Percussion & Gesang.

Titel - VIOLETA PARRA
Jahr - 2011
Spielzeit - ca. 110 Minuten
Land - CHL/ARG/BRA
Sprachfassung - OmU
Reihe - LatinoFilmFestival
Regisseur - Andrés Wood
Schauspieler - Thomas Durand, Luis Machín, Francisca Gavilán, Gabriela Aguilera, Roberto Farías


... mehr dazu im Link ... der Film läuft sicherlich in weiteren Programmkinos ...
#202Verfasserno me bré (700807) 12 Dez 12, 13:51
Kommentar
Contado por el actor premiado, Gael Garcia Bernal, "Rompiendo el tabú" es un producción de Sam Branson's compañía independiente, Sundog Pictures y su socio Braziliano Spray Filmes, dirijido de Cosmo Feilding Mellen y Fernando Grostein Andrade.

Con entrevistas con los presidentes actuales o anteriores por todo el mundo, como Bill Clinton y Jimmy Carter, la película sigue El Comissión Global sobre la Política de Drogas con el incentivo de acabar el tabú política sobre la Guerra contra las drogas manejado por los Estados Unidos, y expone lo que se llama 'la fracasa más grande de la política global durante los últimos 40 años'.


Rompiendo el tabú (Spanish / Español)

http://youtu.be/7YlhltqxIVw
#203VerfasserrossCH (485819) 13 Dez 12, 00:22
Kommentar
edit
#204VerfasserrossCH (485819) 13 Dez 12, 00:24
Kommentar
Mit Musik geht alles leichter : Konzert zum Ende der Zeit: Codex Dresdensis

Am 21. Dezember 2012 spielen die Dresdner Sinfoniker im Konzertsaal unter der Bibliotheksschatzkammer ein Programm mit zeitgenössischer lateinamerikanischer Musik. Um Mitternacht wird eine Video-Liveschaltung in die historische Ruinenstadt Tikal in Guatemala aufgebaut, wo eine indigene Sängerin im magischen Moment ein traditionelles Lied anstimmen wird. Sie verabschiedet den alten Kalenderzyklus der Maya, der an diesem Tag zu Ende geht. Anschließend stimmt in Dresden das Orchester mit ein, um so gemeinsam das neue Zeitalter zu begrüßen. Das Konzertereignis steht im Zeichen des inzwischen sehr bekannt gewordenen "Codex Dresdensis", der als eine von nur drei erhaltenen Handschriften des Maya-Kalenders im Buchmuseum der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek verwahrt ist.
#205Verfasserno me bré (700807) 16 Dez 12, 11:50
Kommentar
Kino : http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...

MISS BALA (2011)
Laura ist 23 und hat einen großen Traum: Sie will an dem „Miss Baja“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und so den ärmlichen Verhältnissen ihrer Heimat Tijuana entfliehen. Doch eines Abends wird sie Zeugin eines Massakers von Drogenkartellmitgliedern in einer Disko, und ihre beste Freundin verschwindet spurlos. Die korrupte Polizei liefert Laura dem brutalen Verbrecher Lino aus, der die junge Frau fortan zwingt, für ihn zu arbeiten. Eine Schönheitskönigin in den Fängen der Drogenkartelle – was so unglaublich klingt, basiert in der Tat auf einer wahren Geschichte. ... (weiter im Link, dort gibt es auch Bilder und einen Trailer)

Titel MISS BALA
Jahr 2011
Spielzeit ca. 113 Minuten
Land MEX
Sprachfassung DF
Regisseur Gerardo Naranjo
Schauspieler James Russo, Stephanie Sigman, Irene Azuela, Miguel Couturier, Gabriel Heads, Noe Hernandez, Jose Yenque


Der Film läuft sicherlich auch in anderen Programmkinos - bundesweit -
#206Verfasserno me bré (700807) 18 Dez 12, 14:14
Kommentar
Heute Abend, BR : http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernse...
23:00 bis 00:40 Uhr
Dr. Alemán
Der 26-jährige Medizinstudent Marc reist nach Cali, Kolumbien, um dort sein praktisches Jahr als Arzt zu absolvieren. Schon sein erster Arbeitstag im OP zeigt ihm, dass die Gewalt durch rivalisierende Banden allgegenwärtig ist. Bald lernt er die Kioskbesitzerin Wanda kennen und taucht kopfüber ein in den Sog der Favela Siloé. Als der Bandenboss El Juez ihn zu seinem persönlichen Arzt ernennen will, bringt ihn das nicht nur in Konflikt mit Wanda und dem Krankenhaus.
Besetzung
Rolle: Darsteller:
Marc August Diehl
Wanda Marleyda Soto
Héctor Lúis Andrés Parra
Dr. Méndez Hernán Méndez
El Juez Victor Villegas

... mehr dazu hier : http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernse...
#207Verfasserno me bré (700807) 09 Jan 13, 22:09
Kommentar
Heute Abend : http://www.3sat.de/programm/
22:25
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel
Mittwoch 16. Januar
Wiederholung: 1.05 Uhr
Amour fou
Schwule Mütter ohne Nerven
(Reinas)

Spielfilm, Spanien 2005
Darsteller:
Nuria Verónica Forqué
Magda Carmen Maura
Reyes Marisa Paredes
Helena Mercedes Sampietro
Ofelia Betiana Blum
Hugo Gustavo Salmerón
Miguel Unax Ugalde
Jonás Hugo Silva
Óscar Daniel Hendler
Rafa Raúl Jiménez
César Jorge Perugorría
u.a.
Regie: Manuel Gómez Pereira
Länge: 102 Minuten
Die Spanierinnen Nuria, Magda und Reyes verkörpern drei höchst unterschiedliche Muttertypen, die jedoch eines gemeinsam haben: Ihre drei geliebten Söhne sind schwul und wollen den jeweiligen Lebenspartnern im Rahmen einer feierlichen Massenhochzeit gemeinsam das Jawort ...
(ARD)

... mehr dazu oben im Link oder hier :
http://www.3sat.de/page/?source=/ard/film/166...
http://www.3sat.de/mediathek/index.php?displa...
#208Verfasserno me bré (700807) 16 Jan 13, 21:32
Kommentar
Hat jetzt gerade begonnen auf SIXX, die Verfilmung der Bücher von Arturo Pérez Reverte mit Viggo Mortensen:

Alatriste

Spanien im 17. Jahrhundert: Das spanische Weltreich beginnt, an seiner Korruption zu zerfallen. Wäre da nicht der verwegene Flandern-Veteran Captain Alatriste, der insbesondere für seinen Mut und seinen Kampfgeist bekannt ist. Neben Intrigen und Mord stellt sich Alatriste gegen Inquisitor Bocanegra, der ihn zwingen will, einen Hinterhalt durchzuführen. Zur Strafe wird er in den Krieg geschickt und wird schließlich während des Spanischen Erbfolgekrieges zum Helden Spaniens ...
#209Verfassereria (580975) 16 Jan 13, 22:10
Kommentar
Dokumentarfilm, SWR/SR, ca eine Woche in voller Länge in der Mediathek : Kolumbien, Eldorado am Pazifik :

http://www.swr.de/lma/kolumbien-lma/-/id=1008... (Weitere Infos im Link, Mediathek-Link rechts oben)
http://www.sr-online.de/sronline/sr_fernsehen...
17.15
Kolumbien - Eldorado am Pazifik
"Woher kommen die Wellen?", fragt an der Pazifikküste Kolumbiens ein 17-jähriger Junge aus den Slums von Medellín. Bombi Cordoba unternimmt eine Traumreise in die weitgehend unbekannte Urwald-Region Kolumbiens, den Chocó. Bombis Vorfahren sind hier vor etwa 500 Jahren hin gebracht worden. Als Sklaven, die für Spanien nach Gold suchen sollten. Bombi ist Musiker und sucht in Chocó nach seinen Wurzeln und denen seiner Musik - mit dem naiven Blick eines jungen Erwachsenen, der das erste Mal den Ozean, den Urwald und die Traditionen seines Volkes entdeckt. Seine Gastgeberin und Führerin durch diese Gegend ist Josefina Klinger, eine Tourismusmanagerin. Hier gibt es viel unberührte Natur und Traumstrände, aber auch die Drogenmafia. Die Region leidet unter Vertreibung und Landflucht. Josefina will mit dem Tourismus, den Chocó aus den Fängen der Mafia befreien. Bombi hat dafür einen anderen Rettungsring: Die Musik. Auch in den Slums von Medellín tobt der Mafiakrieg und die Musik ist das Wunder, das Jugendliche wie Bombi von der Gewalt befreit. Die Geschichte von Bombi und Josefina erzählt von Sklaven, Gold und Drogen. Eine Geschichte, für die wir Europäer den Nährboden geschaffen haben. Das alles in einer imposanten Landschaft, wo der Urwald bis zum Ozean reicht und die Kieselsteine, die der Pazifik an die schwarzen Strände spült, tausend Farben haben.


Wiederholung:
am 22.01.2013, 01.55 Uhr im SWR Fernsehen
am 25.01.2013, 19.15 Uhr in EinsPlus
am 26.01.2013, 12.30 Uhr in EinsPlus
am 27.01.2013, 09.30 Uhr in EinsPlus
am 28.01.2013, 05.45 Uhr in EinsPlus
am 29.01.2013, 02.45 Uhr in EinsPlus
#210Verfasserno me bré (700807) 20 Jan 13, 18:10
Kommentar
Ausstellung : http://www.museum-frieder-burda.de/Ausstellun...
MATTA.Fiktionen
19. Januar bis 2. Juni 2013
Matta (1911–2002) zählt zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts, seine Werke sind weltweit in Museen vertreten. Der in Chile geborene Künstler stand in engem Austausch mit Surrealisten wie Dalí, André Breton und Marcel Duchamp, mit denen er seit 1938 ausstellte. Als Architekt ausgebildet, entwickelte Matta im Pariser Atelier von Le Corbusier seine Idee der Beziehung des Raums zum Menschen. In seinen Gemälden schuf er Fiktionsräume, die mit Elementen wissenschaftlicher Bildsprache emotionale Erfahrungen aufrufen. In den 1940er Jahren, als Matta sich im Exil in New York befand, nahm er wesentliche Entwicklungen des Abstrakten Expressionismus vorweg.
...

... mehr im Link ...
#211Verfasserno me bré (700807) 25 Jan 13, 12:25
Kommentar
Aus meiner Tageszeitung (PDF, kann nicht verlinkt werden) :
Informationen zum Studium in Spanien
Saarbrücken. Professor Bernd Springer wird morgen auf dem Saarbrücker Campus, in Gebäude C.5.2 (Raum1.14), über das Auslandsstudium in Spanien informieren. Beginn ist um 14 Uhr. Im Rahmen der Infoveranstaltung stehen die Studienmöglichkeiten an der Universität Autònoma de Barcelona, die mit der die Saar-Uni eine Erasmus-Partnerschaft unterhält, im Mittelpunkt.
#212Verfasserno me bré (700807) 05 Feb 13, 12:25
Kommentar
Heute Abend :
http://www.arte.tv/de/programm/242,dayPeriod=...
21:45
Gigante

(Argentinien, Uruguay, Deutschland, 2009, 85mn)
ZDF
Wiederholungen:
14.02.2013 um 01:35
19.02.2013 um 02:55
Regie: Adrián Biniez
Drehbuch: Adrián Biniez
Kamera: Arauco Hernández Holz
Musik: Adrián Biniez
Schnitt: Fernando Epstein
Darsteller: Horacio Camandulle (Jara), Leonor Svarcas (Julia), Fernando Alonso Casares (Julio), Diego Artucio (Omar), Ariel Caldarelli (Jaras Chef), Andrés Gallo (Fidel), Fabiana Charlo (Mariela), Néstor Guzzini (Tomás), Federico García (Matías), Matías (Danilo), Carlos María Lissardy (Kennedy)
Produktion: Pandora- Film, Control Z Films
Produzent: Fernando Epstein, Natacha Cervi, Christoph Friedel, Hernán Musaluppi, Frans van Gestel
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Der Wachmann Jara hat die eintönige Aufgabe, die Monitore der Überwachungskameras eines Supermarkts im Auge zu behalten. Eines Nachts erblickt er die Putzfrau Julia auf einem seiner Monitore. Er beginnt, ihr nachzugehen, zunächst nur innerhalb des Supermarkts, doch schon bald verfolgt er sie auch nach Feierabend durch die Stadt, unfähig sie anzusprechen. Als Julia unerwartet ihren Job im Supermarkt verliert, muss Jara sich seiner Situation stellen und endlich zur Tat schreiten ...
ARTE zeigt "Gigante" im Rahmen des Berlinale-Schwerpunkts, zusammen mit "Schlafkrankheit" von Ulrich Köhler, "Kirschblüten-Hanami" von Doris Dörrie, "Der Räuber" von Benjamin Heisenberg und "Knallhart" von Detlev Buck.

... mehr zum Film im Link oben ...
#213Verfasserno me bré (700807) 06 Feb 13, 20:18
Kommentar
Morgen auf Arte : http://www.arte.tv/de/programm/242,day=6,dayP...
15:25
Willkommen in ... Barcelona

Donnerstag, 14. Februar 2013 um 15.25 Uhr
Wiederholungen:
16.02.2013 um 04:20
Willkommen in ...
(Deutschland, 2012, 26mn)
SWR
Regie: Susanne Gebhardt
Die Dokumentationsreihe "Willkommen in ..." entführt den Zuschauer zu den beliebtesten europäischen Reisezielen - spannende Städte genauso wie landschaftlich reizvolle Regionen. Ausgehend von schönen Gästehäusern, unternimmt der Zuschauer mit deren Betreibern Touren in die Umgebung und lernt diese dabei aus einer sehr persönlichen Perspektive kennen.
Die heutige Folge stellt "The Five Rooms" in Barcelona vor, das von der Deutsch-Spanierin Yessica Delgado Fritz geleitet wird.

... mehr dazu im Link ...
#214Verfasserno me bré (700807) 13 Feb 13, 13:52
Kommentar
Am 5. März 2013 spielen AMARAL im Kaufleuten Zürich:

http://www.kaufleuten.ch/event/konzert-amaral/

#215Verfassereria (580975) 14 Feb 13, 21:11
Kommentar
Ebenfalls am 5. März und ebenfalls in Zürich, spielt



JULIETA VENEGAS


http://www.volkshaus.ch/veranstaltungen/zukue...

http://www.ticketcorner.ch/Tickets.html?affil...
#216Verfassereria (580975) 22 Feb 13, 20:53
Kommentar
http://www.arte.tv/sites/de/yourope-de/
Toma La Tele – das spanische Protestfernsehen
Toma La Tele ist der Internet-Haussender der spanischen Indignados-Bewegung

... mehr dazu und Video hier im Link :
http://www.arte.tv/sites/de/yourope-de/2013/0...

#217Verfasserno me bré (700807) 23 Feb 13, 19:42
Kommentar
Morgen Abend, 3sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
21:30
Bauerfeind
Moderation: Katrin Bauerfeind
Erstausstrahlung
In Tres Cantos, einem Vorort Madrids, treffen sich immer samstags die Unzufriedenen, die Alten, die Arbeitslosen und Studenten. Ihr Thema: die Krise. Dabei kamen sie auf die Idee, ein Video aufzuzeichnen. Wie in Bob Dylans Video zu "Subterranean Homesick Blues" hält eine Reihe von Protestlern eine simple Botschaft für die Menschen in Deutschland in die Kamera: Eure Steuergelder retten nicht uns, sondern nur unsere Banken. Und sie rufen auf zur Solidarität unter den Ländern der EU.
"Bauerfeind" hat die Menschen von Tres Cantos getroffen und erklärt, warum es eines Schulterschlusses aller Bürger der EU bedarf, um diese Krise wirklich zu meistern. Weitere Themen der Sendung: die Internetseite LobbyPlag.eu, die es Usern ermöglicht, dem Einfluss von Lobbyisten auf die Gesetzgebung nachzuspüren; Künstler und Fotografen, die das gesellschaftlich vorgegebene ästhetische Empfinden brechen wollen und ein Interview mit dem Entertainer und Musiker Olli Schulz.

Morgen Abend auf 3sat : http://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlon...
22:25
In memorian Stéphane Hessel

Vis-à-vis: Stéphane Hessel
befragt von Frank A. Meyer
Stéphane Hessel wurde am 20. Oktober 1917 in Berlin als Sohn eines jüdischen Schriftstellers und einer protestantischen Journalistin geboren. 1924 zog die Familie nach Paris. Im Zweiten Weltkrieg schloss sich Hessel der französischen Résistance an, wurde als Spion von ...

... mehr dazu im Link ...
#218Verfasserno me bré (700807) 03 Mär 13, 13:55
Kommentar
Ein Lesegenuss! Zur Zeit lese ich
El tiempo entre costuras
Maria Dueñas

"Un par de malas decisiones dejan a Sira Quiroga sola en Tetuán sin dinero y tras meses de estrecheces abre un taller de alta costura que comienza a atraer a una clientela nada peculiar comenzando su doble función de modista y espía, condición por la que es enviada a Madrid donde abre el mismo negocio y continua cosiendo, diseñando, oyendo, informando y transmitiendo a los Servicios Secretos británicos toda la información que iba recopilando de sus clientas - esposas, amantes o familiares de altos funcionarios españoles y nazis - hasta el final de la Segunda Guerra Mundial siempre rodeada de gente peculiar, clientas ricas e importantes, políticos, militares españoles y extranjeros, amigos entrañables y un miedo a ser descubierta cualquier dia.
Una novela estupendamente escrita, bien narrada que mantiene el interes del lector desde el comienzo de la historia que nos transporta a la España de la Guerra Civil desde la distancia del Protectorado de Marruecos, el Madrid empobrecido de la postguerra y la situación económica, política y social que vivió el país en esa década tan convulsa para la historia española. Una trama para disfrutar de principio a fín. "

Ich lese gerade die Übersetzung, O tempo entre costuras.

Scheinbar entsteht eine Fersehserie daraus
http://www.antena3.com/series/el-tiempo-entre...


Und da sind mindestens zwei sehr tolle Teasers dabei!
#219VerfasserCARIOCA (324416) 04 Mär 13, 13:59
Kommentar
Kinofilm : ¡ No !
Chile, 1989. Diktator Pinochet lässt eine Volksabstimmung über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert. In dieser fast aussichtslosen Situation engagieren die Führer der Opposition den brillanten jungen Werbefachmann René Saavedra (Gael García Bernal), obwohl der bisher mehr mit Erfrischungsgetränken als mit Politik zu tun hatte.
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NO! (2012)
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Chile, 1989. Diktator Pinochet lässt eine Volksabstimmung über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert. In dieser fast aussichtslosen Situation engagieren die Führer der Opposition den brillanten jungen Werbefachmann René Saavedra (Gael García Bernal), obwohl der bisher mehr mit Erfrischungsgetränken als mit Politik zu tun hatte.

Ausgangspunkt ist das berühmte No-Referendum aus dem Jahre 1988. Auf internationalen Druck stellte Pinochet sich und seine Politik den Chilenen zur Wahl. Die Volk hatte die Möglichkeit mit "Si" für Pinochet zu stimmen oder mit "No" gegen ihn und somit für ein freies und demokratisches Chile. Da man mit massivem Wahlbetrug rechnete, kam der Sieg der Opposition für alle überraschend. Den Erfolg verdankte man zu großen Teilen extravaganten und mutigen Werbeaktionen der No-Sympathisanten.
¡NO! erzählt dies als wunderbar entschleunigte Satire, mit sanften Anleihen an den Hollywoodfilm WAG THE DOG. Wie in Levinsons Komödie gilt auch bei Larraín die Devise: Eine gute PR-Kampagne ist viel wirkungsvoller als ein vernünftiger politischer Diskurs. Politik ist Ware, es geht nur darum, wer sich und sein Anliegen besser verkaufen kann. Nicht umsonst wird René Saavera als Leiter der No-Kampagne engagiert. Denn er war es, der für den Coca Cola-Konzern einen erfolgreichen Werbespot produziert hatte. Und so machen sich er und sein Team daran, ein passendes Logo, den passenden Jingle und die passenden Werbespots für No herzustellen. Man entscheidet sich für den nichtssagenden, und daher wohl am ehesten Erfolg versprechenden Slogan: "La alegría ya viene" (Die Freude kommt schon). Doch das Pinochet-Team versucht gegen die No-Kampagne vorzugehen.
Pablo Larraín bleibt trotz Genre-Wechsel seinen Stammthemen und Motiven treu. Erneut steht ein Mann im Mittelpunkt der Geschichte, den die politischen Umbrüche im Lande zwingen, sich politisch zu engagieren. Für Larraín gibt es in Zeiten des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs keine Enthaltung. Jeder muss Stellung beziehen und wird sich früher oder später schuldig machen. Das ist der Preis, den die Figuren in seinen Filmen zu zahlen haben. (Patrick Wellinski, kino-zeit.de)

Die Vorstellung am Samstag 9.03. findet in Kooperation mit der Deutsch-Lateinamerikanischen Gesellschaft statt. Beginn um 20.15 mit einer kurzen Erläuterung der politischen Situation, in der die Volksabstimmung damals stattfand, von Dr. Fernando Espinoza. Danach wird "Chile eine konsolidierte Demokratie?" folgen, eine Diskussion über die Zeit nach dem Plebiszit in Chile.
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NO! (2012)
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Chile, 1989. Diktator Pinochet lässt eine Volksabstimmung über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert. In dieser fast aussichtslosen Situation engagieren die Führer der Opposition den brillanten jungen Werbefachmann René Saavedra (Gael García Bernal), obwohl der bisher mehr mit Erfrischungsgetränken als mit Politik zu tun hatte.

Ausgangspunkt ist das berühmte No-Referendum aus dem Jahre 1988. Auf internationalen Druck stellte Pinochet sich und seine Politik den Chilenen zur Wahl. Die Volk hatte die Möglichkeit mit "Si" für Pinochet zu stimmen oder mit "No" gegen ihn und somit für ein freies und demokratisches Chile. Da man mit massivem Wahlbetrug rechnete, kam der Sieg der Opposition für alle überraschend. Den Erfolg verdankte man zu großen Teilen extravaganten und mutigen Werbeaktionen der No-Sympathisanten.
¡NO! erzählt dies als wunderbar entschleunigte Satire, mit sanften Anleihen an den Hollywoodfilm WAG THE DOG. Wie in Levinsons Komödie gilt auch bei Larraín die Devise: Eine gute PR-Kampagne ist viel wirkungsvoller als ein vernünftiger politischer Diskurs. Politik ist Ware, es geht nur darum, wer sich und sein Anliegen besser verkaufen kann. Nicht umsonst wird René Saavera als Leiter der No-Kampagne engagiert. Denn er war es, der für den Coca Cola-Konzern einen erfolgreichen Werbespot produziert hatte. Und so machen sich er und sein Team daran, ein passendes Logo, den passenden Jingle und die passenden Werbespots für No herzustellen. Man entscheidet sich für den nichtssagenden, und daher wohl am ehesten Erfolg versprechenden Slogan: "La alegría ya viene" (Die Freude kommt schon). Doch das Pinochet-Team versucht gegen die No-Kampagne vorzugehen.
Pablo Larraín bleibt trotz Genre-Wechsel seinen Stammthemen und Motiven treu. Erneut steht ein Mann im Mittelpunkt der Geschichte, den die politischen Umbrüche im Lande zwingen, sich politisch zu engagieren. Für Larraín gibt es in Zeiten des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs keine Enthaltung. Jeder muss Stellung beziehen und wird sich früher oder später schuldig machen. Das ist der Preis, den die Figuren in seinen Filmen zu zahlen haben. (Patrick Wellinski, kino-zeit.de)

Die Vorstellung am Samstag 9.03. findet in Kooperation mit der Deutsch-Lateinamerikanischen Gesellschaft statt. Beginn um 20.15 mit einer kurzen Erläuterung der politischen Situation, in der die Volksabstimmung damals stattfand, von Dr. Fernando Espinoza. Danach wird "Chile eine konsolidierte Demokratie?" folgen, eine Diskussion über die Zeit nach dem Plebiszit in Chile.
Titel NO!
Jahr 2012
Spielzeit ca. 118 Minuten
Land CHL /MEX
Sprachfassung DF und OmU - Bitte beachten Sie die Hinweise bei den einzelnen Vorstellungen
Regisseur Pablo Larraín
Schauspieler Gael Garcia Bernal, Alfredo Castro, Luis Gnecco, Antonia Zegers

... mehr dazu, sowie Vorstellungszeiten :
http://www.filmhaus-saarbruecken.de/de/archiv...


... weitere Trailer und sonstige Info :
http://www.filmstarts.de/kritiken/197326.html
#220Verfasserno me bré (700807) 08 Mär 13, 22:37
Kommentar
Heute Abend auf 3sat :
http://www.3sat.de/programm/
21:00
makro: Wandel in Venezuela?

- Venezuelas Zukunft
Wer folgt Chavez an die Spitze?
- Venezuelas Goldesel
Wie lange reicht das Öl noch?
- Venezuelas Hoffnung
Geschäfte abseits der Staatsbetriebe
Moderation: Gregor Steinbrenner
Erstausstrahlung
Mit dem Tod von Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez startet Venezuela in eine unbekannte Zukunft. 14 Jahre lang dominierte der "Comandante" sein Land, drückte ihm mit seinem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" seinen Stempel auf. Bei den Ärmeren hat sich Chávez mit ...

... mehr dazu im Link oben ... einen Trailer gibt es hier : http://www.3sat.de/mediathek/index.php?displa...
#221Verfasserno me bré (700807) 15 Mär 13, 12:39
Kommentar
Morgen Abend auf Arte : http://www.arte.tv/guide/de/044747-001/die-le...
Die letzten Jäger in Ecuador

Dienstag, 19. März um 19:30 Uhr, 43 Min.
In der Tiefe des Dschungels von Ecuador leben die letzten Jäger, die versuchen, ihre Gemeinschaft und Traditionen zu bewahren: Die Huaorani. Seit sie 1956 den ersten Kontakt zur Außenwelt hatten, ist ihre Lebensart ständig bedroht. Zuerst versuchten christliche Missionare, die Huaorani von ihrer Religion zu überzeugen. Dann folgte die Holz- und Ölindustrie ...

Version: Arte+7: 19.03-26.03.2013
Wiederholungen:
Dienstag, 19.03. um 19:30 Uhr
Dienstag, 26.03. um 12:05 Uhr

... mehr dazu, u.a. Fotos, im Link oben ...
#222Verfasserno me bré (700807) 18 Mär 13, 20:53
Kommentar
Dieser Tipp hat zwar nichts mit Spanien/Lateinamerika zu tun, aber für Kulturinteressierte eine einmalige Gelegenheit:

http://www.qin.ch/de/

Qin

Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger


Ausstellung
Von Angesicht zu Angesicht mit den
Originalen aus China

Erstmals besucht eine ganze Gruppe von echten Terrakottafiguren aus Qin Shi Huangdis monumentalem Kaisergrab die Schweiz und präsentiert sich in Bern der Öffentlichkeit. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und begegnen Sie den lebensgrossen und detailgetreuen Figuren von Angesicht zu Angesicht.

Ausstellung
Von Angesicht zu Angesicht mit den
Originalen aus China

Vom 15.3. bis 17.11.2013 im Bernischen Historischen Museum
#223Verfassereria (580975) 19 Mär 13, 21:41
Kommentar
Huhu eria ! Stell' das doch auch hier Siehe auch: Sendung über China auf Arte
noch ein ... auch wenn der Name des Fadens etwas anders ist ... das ist der Kulturfaden im CN-Forum !
:-)
#224Verfasserno me bré (700807) 19 Mär 13, 21:46
Kommentar
Parkett frei für das Tango-Argentino-Festival
Von Workshops bis zu einem Ball reicht das Programm des „9. Internationalen
Festival Tango Argentino“ in Saarbrücken, das heute startet. Ab
19.30 Uhr gibt es eine Milonga mit einem Einführungskurs von Silvina und
Guillermo sowie DJ-Musik in der Bar Sur (Eisenbahnstraße 6). Für den Höhepunkt des Festivals soll am Samstag, 21 Uhr, ein Ball mit dem Live-Orchester „Silbando“ und Shows international bekannter Tanzpaare in der Bel Etage sorgen. Ein weiterer Ball am Sonntag, 18 Uhr, und Workshops runden das viertägige Angebot ab. mv
Karten und Informationen: Tel. (06 81) 68 43 96

(aus meiner Tageszeitung, PDF, kann nicht verlinkt werden)
#225Verfasserno me bré (700807) 25 Apr 13, 13:59
Kommentar
http://www.arte.tv/de/spanische-fachkraefte-g...
Spanische Fachkräfte gesucht

Trotz Finanzkrise und sinkender Börsenkurse, noch boomt in Deutschland die Wirtschaft. Vor allem Spezialisten sind gefragt. Ärzte, IT-Spezialisten oder Ingenieure werden an vielen Orten Hände ringend gesucht, längst kann mit deutschen Hochschulabsolventen der Bedarf an Fachkräften nicht mehr gedeckt werden. In Spanien dagegen sind fast 46 Prozent der unter 25-Jährigen arbeitslos, in der aktuellen Krise ohne Aussicht auf sichere Jobs. Was liegt da näher, als nach Deutschland zu gehen? Immer mehr junge Spanier finden ihren Weg nach Deutschland und immer mehr Unternehmen suchen in Spanien aktiv nach qualifiziertem Nachwuchs. Zwei dieser Unternehmen, in Bremen und Hamburg, besuchten für ARTE Journal Tom Theodor und Michael Schehl.

... Video im Link ...
#226Verfasserno me bré (700807) 20 Jun 13, 15:27
Kommentar
Heute Abend : http://www.arte.tv/guide/de/048295-008/360-ge...

360° - Geo Reportage
Radio Patagonia
Samstag, 06. Juli um 19:30 Uhr, 43 Min.
Wiederholung am Montag, 08.07. um 13:10 Uhr

RADIO PATAGONIA Für viele Einwohner der isolierten Berggegenden Patagoniens gibt es nur eine Möglichkeit, mit Verwandten und Freunden zu kommunizieren: das Radio. 360° - GEO REPORTAGE geht mit dem argentinischen Anden-Sender Radio Nacional auf Sendung und begibt sich auf eine Reise nach Patagonien ...


... mehr dazu im Link oben ... die Sendung ist später auch auf Arte+7 im Internet zu sehen ...

... dort gibt es auch die Sendung, die jetzt gerade läuft :
http://www.arte.tv/de/ecuador-lachen-macht-pr...
Samstag 6. Juli 2013 um 18.05 Uhr - 04/07/13

Kommentar(e)
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Ecuador: Lachen macht produktiv

Von Nathalie Georges, Eric Bergeron, Diane Cambon und Pascal Bach – ARTE GEIE – Frankreich 2013

« Sonrie Ecuador: Lächle Ecuador » - Unter diesem Motto startete die Regierung unter dem Präsidenten Rafael Correa 2007 ein Programm, die Menschen im Land fröhlicher zu stimmen, solidarischer und produktiver – dazu gehört auch seit 2009 ein Zirkus für die Kinder aus den Armen-Vierteln. Vorbild ist der «Cirque du Soleil de Montréal». Vizepräsident Lenin Moreno hatte bei einem Besuch in Kanada gesehen, wie man mit diesem Konzept eines Sozialen Zirkus Kindern helfen kann, ihren Lebensweg zu finden. ...
#227Verfasserno me bré (700807) 06 Jul 13, 18:51
Kommentar
Heute Nacht :
http://www.arte.tv/guide/de/049290-000/die-la...
Die lange Flamenco-Nacht
Das Flamenco-Défilé
Sonntag, 07. Juli um 23:20 Uhr, 20 Min.
MODE UND FLAMENCO ARTE widmet dem andalusischen Tanz eine ganze Nacht und lädt dazu ein, die Geschichte und Stars des zeitgenössischen Flamencos zu entdecken. Die aktuelle Dokumentation stellt die Ästhetik des Flamencos in den Mittelpunkt. Didier Deschamps, Direktor des Théâtre National de Chaillot, veranstaltet eine ganz besondere Modenschau ...

23:20 Die lange Flamenco-Nacht Das Flamenco-Défilé
23:40 Die lange Flamenco-Nacht "Federico Segun Lorca" - Eva Yerbabuena
1:10 Die lange Flamenco-Nacht Passion Flamenco
1:35 Die lange Flamenco-Nacht Danzaora - Rocia Molina
2:50 Die lange Flamenco-Nacht Flamenco Modern
#228Verfasserno me bré (700807) 07 Jul 13, 22:58
Kommentar
Wenn wir beim Thema sind: heute hat man mir das geschickt:
http://www.youtube.com/embed/v8nSaydD3s8
Einfach perfekt. Ganz anders als in diesen Tanzwettbewerben, die ich hasse!
#229VerfasserCARIOCA (324416) 07 Jul 13, 23:58
Kommentar
Ich habe gerade eine umwerfende Entdeckung gemacht
In der Homepage von Arte, Sparte Live Web werden unterschiedliche Filme gezeigt, je nachdem, ob man die Seite auf Französisch oder Deutsch aufmacht!
Auf Französisch bekommt man alle Flamencofilme zu sehen, auf Deutsch nicht! Online!
http://liveweb.arte.tv/fr/festival/Biennale_d...

auf der deutschen Seite unter "Tanz" habe ich ältere Flamencobeiträge gefunden
http://liveweb.arte.tv/de/festival/Flamenco-F...

Edit sagt
nach einigem Suchen habe ich Nome brés Tanzsendungen auch auf der deutschen Seite gefunden
http://liveweb.arte.tv/de/video/Olga_Pericet_...
#230VerfasserCARIOCA (324416) 08 Jul 13, 19:29
Kommentar
Hat leider schon angefangen, wird aber in den nächsten Tagen wiederholt und wohl auch online verfügbar sein:

http://tvprogramm.srf.ch/q/rerun/e9ff0b92-ec9...

Reporter Sélection - Galicien-Schweiz einfach - Eine Auswanderungswelle wiederholt sich

Daniel Moreda, 39, Informatiker mit Bachelor-Titel, kündigt seinen Job im spanischen Galicien und wandert in die Schweiz aus. «Ich zahle die Rechnung nicht für die!», erklärt er. Mit «die» meint Daniel Moreda die Politiker Spaniens, die Firmenbosse, die Spekulanten - all jene, die das Land seiner Meinung nach an den wirtschaftlichen Abgrund brachten.

Spanien erlebt derzeit eine nie dagewesene Arbeitslosigkeit. Immer mehr Arbeitssuchende kommen auch in die Schweiz. Nun verlässt auch die gut ausgebildete Elite das Land.

Daniel Moreda gehört in Galicien zur Mittelschicht. Er ergreift die erste Gelegenheit, der desolaten Zukunft Spaniens zu entfliehen. Zusammen mit seiner Frau und der vierjährigen Tochter emigriert er ins Wallis und stellt fest, dass er bei weitem nicht der einzige Spanier in Brig ist. Sein neuer Chef stellte nebst ihm fünf weitere Spanier ein, denn das dringend benötigte Personal liess sich in der Schweiz nicht finden.



Reporterin Christa Ulli über die Elite, die Spanien verlässt - und über Schweizer Unternehmen, die davon profitieren.
#231Verfassereria (580975) 14 Jul 13, 21:58
Kommentar
[HD] Andrea Bocelli & Jennifer Lopez - Quizas, Quizas, Quizas

http://www.youtube.com/watch?v=Wc2KDgp0eKw
#232VerfasserCARIOCA (324416) 16 Jul 13, 18:32
Kommentar
Video, eine Woche lang zu sehen :
http://videos.arte.tv/de/videos/nicaragua-die...
Nicaragua - Die gestohlene Revolution
Durch eine Revolution entmachteten die Sandinisten im Jahr 1979 den Somoza-Clan in Nicaragua und weckten damit große Hoffnungen in dem seit 50 Jahren von einer Diktatur unterdrückten Volk. Die einzigartige, von weiten Teilen der Bevölkerung und einem breiten politischen Spektrum getragene Revolution begeisterte die ganze Welt. Im Gegensatz zu vorangegangenen Versuchen war sie frei von strengen Dogmen und zeigte mitten im Kalten Krieg eine Alternative zu der in Ost- und Westblock aufgeteilten Welt.
Doch bereits neun Monate später war es vorbei mit der friedlichen Revolution. Es folgte ein Bürgerkrieg, in dem die machthabenden Sandinisten gegen die US-finanzierte Widerstandsbewegung Contra kämpften. Das Land blutete völlig aus. Die Kriegswirtschaft ruinierte Nicaragua und verhinderte die geplanten Sozialreformen. Der weitere Verlauf der Revolution spaltete die Gesellschaft. Die flächendeckende Überwachung und die Zensur durch sandinistische Organisationen erstickten jegliche demokratische Äußerung im Keim. Zudem schnürte das von der US-Regierung verhängte Embargo dem Staat die Luft ab, die Bürger hungerten.
War die Revolution von Anfang an zum Scheitern verurteilt oder hätten die ursprünglichen Hoffnungen wahr werden können? War es der internationale Kontext oder waren es die inneren Widersprüche, die diese Hoffnungen zu Fall brachten? Sowohl der 2011 wiedergewählte Präsident Daniel Ortega als auch seine politischen Gegner, die sandinistischen Revolutionäre, die sich seit den 90er Jahren in einem Machtkampf mit ihrem Ex-Anführer befinden, verfolgten damals hehre Ideale. Was ist aus diesen Zielen geworden? Zu Wort kommen in dem Dokumentarfilm von Clara Ott und Gilles Bataillon unter anderem ehemalige Kämpfer und Mitglieder der ersten Regierung von Daniel Ortega.
(Frankreich, 2013, 75mn)
ARTE F
#233Verfasserno me bré (700807) 17 Jul 13, 19:29
Kommentar
Ein Schmankerl

Volver a Los 17
http://letras.mus.br/milton-nascimento/47460/
#234VerfasserCARIOCA (324416) 19 Jul 13, 16:11
Kommentar
Das erste Wunder des argentinischen Papstes! ;-D
https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphoto...

Mir ist gesagt worden, dass Brasilianer eine Antipathie gegen Argentinier hätten... Der einzige Argentinier, mit dem ich je gesprochen habe ist aber Dr. Faustito, den ich sehr nett fand!

Der Papst hat eine wunderbare Woche hier verbracht und das Volk war begeistert von diesem charismatischen Mann. Até logo, Francisco! Vamos sentir saudades!

https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphoto...

#235VerfasserCARIOCA (324416) 29 Jul 13, 05:13
Kommentar
Nigeria, der Ukraine oder dem Senegal, Antonia spricht in ihren täglichen Lektionen ausschließlich Spanisch mit ihnen, und auch wenn ihre Schüler absolut nichts verstehen, man unterhält sich gut@ on ap Denn Antonia träumt davon, eine große Schauspielerin zu sein, und führt, so Regisseur Tomas Tamosaitis, mit "einer guten Dosis charmanten Wahnsinns" ihr "Publikum" in eine surrealistische Welt ein, in der alle nur Spanisch sprechen und ihren Katzen abends die Zähne putzen@ on ap
#236Verfasseronapthanh (945327) 09 Aug 13, 16:56
Kommentar
Nächste Woche ab Dienstag : Mexiko-Thementage auf 3sat :
http://www.3sat.de/page/?source=/film/reihen/...

Mexiko real
Jenseits von Folklore – neues mexikanisches Kino
Die Filmszene in Mexiko ist so vielfältig wie in kaum einem anderen Land. Der Drogenkrieg, illegale Emigration in die USA und extreme soziale Unterschiede sind die Themen des mexikanischen Kinos. 3sat zeigt ab Dienstag, 20. August in der Filmreihe „Mexiko real“ Werke der vergangenen Jahre.

Sendedaten

20. bis 23. August 2013

Kennwort Kino: Mexiko real
© ZDF/Sebastian Huber
Kennwort Kino wirft einen Blick auf die Filmnation Mexiko und trifft ihre wichtigsten Filmemacher, die trotz Drogenkrieg in der Heimat momentan international regelmäßig große Erfolge feiern.
weiter ...
Sendedaten
Dienstag, 20. August, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Mitote - Mexiko steht Kopf
© ZDF/Eugenio Polgovsky
Auf dem zentralen Platz von Mexico City, dem Zócalo, versammelt sich im Sommer 2010 eine chaotische Menschenmenge: Fußballfans, Gewerkschafter, Schamanen. Auf poetische wie präzise Weise verdichtet "Mitote" seine Beobachtungen zum Stimmungsbild einer Gesellschaft in Aufruhr.
weiter ...
Sendedaten
Dienstag, 20. August, 22.55 Uhr

Erstausstrahlung

La misma luna -
Wenn der Mond scheint, denk an mich
Rosario hat Mexiko verlassen, um illegal in den USA Geld zu verdienen.Ihr Sohn wächst bei seiner Großmutter auf. Als diese stirbt,beschließt der Junge, auf eigene Faust den Grenzübertritt zu wagen.Dramatisches Roadmovie über die Situation illegaler Immigranten.
Sendedaten
Mittwoch, 21. August, 22.25 Uhr

La zona – Betreten verboten
In einem Resort für Reiche, in dem die Bewohner völlig abgeschottetleben, dringen eines Tages drei Jugendliche ein und brechen in einHaus ein. Die Situation eskaliert … Ein unsentimentaler Blick auf eineGesellschaft, in der Mitgefühl und Solidarität verloren gegangen sind.
Sendedaten
Donnerstag, 22. August, 22.25 Uhr

Das Paradies der Mörder
© ZDF Daniel Daza
Die mexikanische Grenzstadt Juárez wird von einer Mordserie heimgesucht. Immer wieder werden die Leichen verstümmelter Frauen gefunden. Eine Polizistin tritt an, die laschen Ermittlungen endlich voranzubringen. - Intensiver Thriller nach einer realen Mordserie.
weiter ...
Sendedaten
Freitag, 23. August, 22.35 Uhr Uhr

Deutsche Free-TV Premiere
#237Verfasserno me bré (700807) 15 Aug 13, 23:27
Kommentar
Heute Abend auf Arte : http://www.arte.tv/guide/de

http://www.arte.tv/guide/de/047514-000/chile-...
Chile oder Die Diktatur des freien Marktes
Dienstag, 03. September um 23:25 Uhr (53 Min.)
Chile ist ein reiches Land mit vielen Bodenschätzen und einer jungen Bevölkerung. Es gilt als Vorzeigeland Südamerikas, als Musterbeispiel für die Chancen, die eine konsequente Wirtschaftsliberalisierung Schwellenländern bieten kann - mit boomender Wirtschaft und wachsendem Wohlstand. Doch stimmt das wirklich? ...

http://www.arte.tv/guide/de/048775-000/chile-...
Chile - Der Richter und der General
Mittwoch, 04. September um 0:20 Uhr (84 Min.)
Der Dokumentarfilm wirft einen neuen Blick auf die Vergehen der Diktatur und die Bemühungen seitens der Oppositionellen und Menschenrechtler - und vermittelt einen tiefen Einblick in die Persönlichkeit des Richters Juan Guzmán und in seine Ermittlungen über die Staatsverbrechen des chilenischen Diktators Augusto Pinochet. ...


... mehr dazu in den Links ...
#238Verfasserno me bré (700807) 03 Sep 13, 19:50
Kommentar
Heute Abend auf Arte :
http://www.arte.tv/guide/de/031003-000/mission

Mission
Montag, 09. September um 20:15 Uhr (120 Min.)
Wiederholung am Dienstag, 24.09. um 0:50 Uhr
Die politischen Machtverschiebungen im 18. Jahrhundert bedrohen die Idylle einer Jesuitenmission im südamerikanischen Urwald. Als auch die päpstliche Unterstützung wegbricht, versuchen der ansässige Pater Gabriel und der ehemalige Sklavenhändler Mendoza ihre Differenzen zu überwinden und die Dorfbevölkerung zu beschützen.

... mehr dazu im Link oben ...
#239Verfasserno me bré (700807) 09 Sep 13, 19:18
Kommentar
Morgen auf Arte : http://www.arte.tv/guide/de/045943-000/in-ihr...


In ihren Augen

Mittwoch, 25. September um 20:15 Uhr (123 Min.)
Wiederholung am Dienstag, 01.10. um 1:25 Uhr

Der pensionierte Ermittler Esposito hatte vor 25 Jahren einen Mörder und Vergewaltiger überführt. Doch die Militärdiktatur in Argentinien warf ihre Schatten voraus: Der Sicherheitsdienst ließ den Täter damals laufen. Drama über Verlust und Gerechtigkeit. ...

Origin: ARTE F
Land: Argentinien, Spanien
Jahr: 2009
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Version:
Arte+7: 25.09-02.10.2013

Ricardo Darín (Benjamin Esposito)
Soledad Villamil (Irene Menéndez Hastings)
Carla Quevedo (Liliana Coloto)
Pablo Rago (Ricardo Morales)
Javier Godino (Isidoro Gómez)
Mario Alarcón (Juez Fortuna Lacalle)
Guillermo Francella (Pablo Sandoval)
Mariano Argento (Romano)
Besetzung
Wiederholung:
Di, 01.10. um 1:25 Uhr


... mehr dazu im Link oben ...
#240Verfasserno me bré (700807) 24 Sep 13, 21:04
Kommentar

http://www.3sat.de/page/?source=/sfdrs/158719...
3sat, In der Nacht zum 27. September 2013, um 0.50 Uhr


Die verlorene Welt des Mbyá Guarani-Volkes
Doctora Marianas Rettungsversuche
Der atlantische Regenwald bietet alles, was die Menschen des Mbyá Guarani-Stammes im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay zum Leben brauchen: Nahrung, Material für ihre Häuser und Kleider sowie das Gefühl der Verbundenheit mit dem Leben, der Welt, dem Kosmos. ... Doch auch im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay wird schon seit Jahrzehnten der Wald großflächig gerodet und dadurch dem indigenen Volk die Lebensgrundlage mehr und mehr entzogen. Das bedeutet für die Mbyá Guarani den Verlust ihrer Kultur und letztlich auch ihrer Identität.

... mehr dazu im Link oben ... oder da : Siehe auch: Der PT-Kulturfaden - #35
#241Verfasserno me bré (700807) 26 Sep 13, 20:29
Kommentar
Ich habe Gänsehaut und Tränen in den Augen!!!

¿Qué pasaría si el amor de tu vida aparece 23 años después mirándote a tus ojos sin hablar? -

Esta es una verdadera historia de amor entre una serbia (Marina Abramovic) y un alemán (Ulay). Una pareja de artistas que se conocieron allá por el 76´ en Ámsterdam.

Fue un amor a primera vista y juntos se potenciaron creativamente dedicándose en cuerpo y alma a hacer performances poniendo el foco en la conceptualización de lo humano.

Luego de vivir varios años juntos vieron que la relación llegaba a su fin y de común acuerdo hicieron la última performance titulada “Los amantes”. La idea era que Marina y Ulay empezaban a caminar por separado los dos extremos de la Gran Muralla China para luego encontrarse, abrazarse y despedirse para siempre. Una idea, tenemos que reconocer realmente INCREIBLE para terminar con una relación.

Luego se separaron por 23 años, hasta que un día Marina realiza en el Moma su performance “El artista está presente” que básicamente consiste en mirar durante 1 minuto y en silencio a todos los que se sentaban frente a ella… hasta que de pronto el que se sienta es el mismo Ulay. Sí, 23 años después, sin saberlo, el gran amor de su vida la mira fijamente durante 60 segundos.

¿El resultado? Mírenlo con vuestros propios ojos…
- See more at:
http://www.therestauranton.com/blog/2013/09/m...
#242VerfasserCARIOCA (324416) 28 Sep 13, 01:43
Kommentar
Ausstellung : "Inka - Könige der Anden"
http://www.lindenmuseum.de/
http://www.lindenmuseum.de/sehen/ausstellunge...
Die Große Landesausstellung in Kooperation mit dem Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim ist europaweit die erste Schau zur Kultur der Inka. Das Imperium der Inka wardas größte indigene Reich, das jemals auf amerikanischem Boden erschaffen wurde. Mit Cusco in Peru als Machtzentrum erstreckte es sich über fast 5.000 km entlang der Anden von Kolumbien bis Chile.
Begeben Sie sich auf die Spuren der legendären vorspanischen Inka-Kultur von ihren Anfängen in der Mitte des 11. Jahrhunderts bis in die Kolonialzeit. Im Zentrum der Ausstellung stehen das Leben der Inka-Adeligen in Cusco, die Architektur, die imperiale Religion mit dem Sonnentempel, Krieg, Landwirtschaft und nicht zuletzt die Verwaltung des riesigen Reichs.
Folgen Sie den berühmten Inka-Herrschern Viracocha, Pachacutec Yupanqui und Tupac Inca Yupanqui auf ihren Eroberungszügen. Sie gelten nicht nur als die Begründer des Inka-Reiches, sondern auch als die Erbauer von Cusco, Machu Picchu und anderer weltweit bekannter Orte.
...


... mehr dazu, sowie Öffnungszeiten etc in den Links oben ...
#243Verfasserno me bré (700807) 12 Okt 13, 19:36
Kommentar
Tolle Initiative: Musikinstrumente aus der Müllverwertung

http://www.whydontyoutrythis.com/2013/10/watc...]
#244VerfasserCARIOCA (324416) 15 Okt 13, 10:43
Kommentar
Ein sehr hübscher Film über die Ladino-Sprache und die Sephardischen Juden
http://www.youtube.com/embed/wrNhMKFDPuk?wmod...
(Mir gefiel auch, dass er so langsam und deutlich spricht, so dass ich gut mitkomme)
#245VerfasserCARIOCA (324416) 18 Nov 13, 21:14
Kommentar
re #237 : Kommt heute Nacht nochmal :
http://www.ard-text.de/index.php?page=329&dir=fwd
01.15 - 02.58 Uhr
La misma Luna - Wenn der Mond scheint, denk an mich (MEX/USA, 2007)
Carlos Reyes ist neun Jahre alt und lebt in einer mexikanischen Kleinstadt. Vor vier Jahren war seine Mutter Rosa
rio nach Los Angeles gegangen um eine gesicherte Existenz aufzubauen und ihren Sohn später zu sich zu holen.
Als die Hoffnungen des Jungen schwinden seine Mutter wiederzusehen, fasst er einen Entschluss: Auf eigene Faust
will er illegal die amerikanische Grenze überqueren, um nach Rosario zu suchen. Eine gefahrvolle Reise beginnt...
#246Verfasserno me bré (700807) 04 Dez 13, 22:50
Kommentar
Siehe auch: schnäi - Variationen des Gedichts vom 12. Dez.

Vielleicht kommen ja auch von hier noch ein paar Varianten dazu :-)

#247Verfassermanni3 (305129) 24 Dez 13, 10:25
Kommentar
Arno Schmidt auf ARTE - Mi, 15.1.

Hallo, Literatur-Exzentriker,

am Mittwoch um 22:35 bringt ARTE ein Porträt anlässlich des
100. Geburtstag von A.S. am 18. Januar; Titel: Arno Schmidt - "Mein Herz gehört dem Kopf"

Auszug aus der HörZu: "Zum 100. Geburtstag des Schreibers und Sammlers würdigen Weggefährten und Freunde den Mann und die Lebensgefährtin Alice."
http://www.arte.tv/guide/de/047347-000/arno-s...
Der Bericht wird wohl eine Woche lang noch in der ARTE
+7-Mediathek zu sehen sein.
#248Verfasserneoparac (934585) 13 Jan 14, 19:01
Kommentar
Auf 3sat
Das Fest des Ziegenbocks
Eine Rechtsanwältin kehrt nach 30 Jahren in die Dominikanische Republik zurück und erzählt aus der Zeit, als ihr Vater Staatssekretär des Diktators Rafael Trujillo war. Für den Statuserhalt war der Vater sogar bereit, seine eigene Tochter zu opfern. - Elegant inszenierter Mix aus Familiendrama und Politthriller nach der Romanvorlage von Mario Vargas Llosas.
Die erfolgreiche Anwältin Urania Cabral kehrt 1992 nach 30 Jahren zum ersten Mal nach Santo Domingo zurück, in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Ihr Vater Agustín ist schwerkrank und kann nicht mehr sprechen. Doch die von Uranias Familie erhoffte Versöhnung zwischen Vater und Tochter bleibt aus, stattdessen erzählt Urania von der Zeit, als ihr Vater Staatssekretär des Militärdiktators Rafael Trujillo war, boshaft auch "der Ziegenbock" genannt.

Trujillo, der das Land 30 Jahre regiert hatte, war für seine Eitelkeit bekannt und ließ Kritiker mit gnadenloser Willkür aus dem Weg schaffen. Als Agustín Cabral bei Trujillo in Ungnade fiel, war er bereit, alles zu tun, um seinen Status zu erhalten. Das traumatische Schicksal der damals 15-jährigen Urania verknüpft sich in der Rückschau mit den Ereignissen rund um das Attentat auf Trujillo im Mai 1961.

© ZDF/Javier Salmones Lupe
Rafael Trujillo (Tomas Milian, rechts) regiert die Dominikanische Republik mit grausamer Willkür, von der auch sein Staatssekretär Agustín Cabral (Paul Freeman, links) nicht ausgenommen ist.
Der peruanische Literaturnobelpreisträger von 2010 Mario Vargas Llosa lieferte die Romanvorlage für die opulente spanisch-britische Koproduktion, in der neben Isabella Rossellini als Urania auch Paul Freeman ("Jäger des verlorenen Schatzes") als ihr Vater und Tomas Milian ("Traffic - Die Macht des Kartells") als Diktator Rafael Trujillo zu sehen sind. Regisseur Luis Llosa, der sich in den 1990er Jahren in Hollywood vor allem mit Actionfilmen einen Namen machte, ist ein Cousin des Autors. Die Handlung von Roman und Film verbindet die realen Hintergründe um das 30-jährige Regime Trujillos gekonnt mit einer fiktionalen, persönlichen Geschichte rund um Sexualität, Macht und die Fallstricke eines politischen Systems, das den Status seiner Funktionäre von der persönlichen Gunst eines allmächtigen Mannes abhängig machte. Die Außenaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in der Dominkanischen Republik.

Als nächsten Film der Reihe "Berlinale Special" zeigt 3sat am Sonntag, 9. Februar um 11.00 Uhr den Stummfilm "Oktober".

Sendedaten
Freitag, 7. Februar, 22.35 Uhr
Wiederholung:
Sonntag, 9. Februar, 2.05 Uhr
#249VerfasserCARIOCA (324416) 29 Jan 14, 20:29
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Auf ARTE!

Friedrich
Ein deutscher König
Samstag, 08. Februar um 20:15 Uhr (89 Min.)
http://www.arte.tv/guide/de/043631-000/friedrich
#250VerfasserCARIOCA (324416) 05 Feb 14, 21:27
Kommentar
Um den Faden mal wieder aus der Versenkung zu holen ... morgen Abend bei Arte :

http://www.arte.tv/guide/de/048042-000/chines...

Chinese zum Mitnehmen
Mittwoch, 18. Juni um 20:15 Uhr (90 Min.)

Durch eine vom Himmel gefallene Kuh werden zwei völlig verschiedene Menschen vom jeweils anderen Ende der Welt zueinander gebracht. In Buenos Aires kreuzen sich die Schicksale des verbitterten Einzelgängers Roberto und des um seine Braut trauernden Chinesen Jun. Die mit zahllosen Preisen ausgezeichnete argentinische Komödie war ein internationaler Publikumserfolg.

Origin: ZDF
Land: Argentinien, Spanien
Jahr: 2011
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9

Drehbuch: Sebastián Borensztein
Musik: Lucio Godoy
Produktion: Tornasol Films S.A., Castafiore Films, Pampa Films, Aliwood Mediterráneo Producciones
Produzent: Gerardo Herrero, Juan Pablo Buscarini, Pablo Bossi, Garcia Peralta
Regie: Sebastián Borensztein
Mit:
Ricardo Darín (Roberto)
Ignacio Sheng Huang (Jun Quian Huang)
Muriel Santa Ana (Mari)
Enric Rodriguez (Roberto, jals junger Mann)
Iván Romanelli (Leonel)

... mehr zum Film im Link oben ...



Nachmittags laufen davor noch :
http://www.arte.tv/guide/de/20140618
17:30 Die neuen Paradiese Chile - Raue Schönheit
18:15 Chiles wilder Süden (1/2) Die Fjorde der Siedler
19:00 Chiles wilder Süden (2/2) Die Vulkane der Mapuche

... auch hier gibt es zu den einzelnen Sendungen mehr Informationen in den Programmlinks im Link ...
#251Verfasserno me bré (700807) 17 Jun 14, 22:43
Kommentar
#252VerfasserCARIOCA (324416) 11 Jul 14, 04:14
Kommentar
http://www1.wdr.de/fernsehen/film_serie/kinoz...
La zona - Betreten Verboten: La Zona, Mexiko 2007
... lief leider gestern schon, wie wir erst heute festgestellt haben ... Siehe auch: gatted community

... aber morgen kommt :
http://www1.wdr.de/fernsehen/film_serie/kinoz...
La Nana - Die Perle: La Nana, Chile/Mexiko 2009
Info hier im Faden in ##67/49
#253Verfasserno me bré (700807) 06 Aug 14, 18:47
Kommentar
#254Verfasserno me bré (700807) 20 Jan 15, 14:16
Kommentar
Ahí estaba…. muchas gracias no me bré, lo busqué y busqué y no encontraba el hilito cultural. Gracias!

Les dejo unos interviews de una página de ilustradores.

http://programamonostereo.blogspot.de
#255VerfasserrossCH (485819) 20 Jan 15, 23:41
Kommentar
WILD TALES - Relatos salvajes
Hannover - Kino am Raschplatz
span. OmU. Spanien, Argentinien 2014

30. und 31.01., 23:00 Uhr

Daß in Programmkinos Filme in der Originalsprache gezeigt werden, ist nichts Besonderes und verdient an sich keinen eigenen Eintrag. Allerdings wird Relatos salvajos hier in Hannover nur an ZWEI Tagen im spanischsprachigen Original gezeigt. Die deutsche Fassung lief hier die vergangenen zwei Wochen, evtl. noch die heute beginnende Filmwoche, die Fassung in OmU hätte ich fast übersehen.... Wenn man nicht explizit danach sucht, findet man es nicht. Eigentlich schade drum.
#256VerfasserEl boludo (264345) 22 Jan 15, 14:32
Kommentar
Interesante también un documental de J. Beuys:

http://lalulula.tv/documental-2/joseph-beuys-...
#257VerfasserrossCH (485819) 16 Mär 15, 18:46
Kommentar
Nueva película en cines pronto:

El abrazo de la serpiente https://youtu.be/FdOYd-21qaA

EL ABRAZO DE LA SERPIENTE cuenta la épica historia del primer contacto, encuentro, acercamiento, traición, y posible amistad que trasciende la vida, entre Karamakate, un Chamán Amazónico, último sobreviviente de su tribu, y dos cientficos que con cuarenta años de diferencia, recorren el Amazonas en busca de una planta sagrada que podría curar sus males. Inspirada en los diarios de los primeros exploradores que recorrieron la Amazonía Colombiana, Theodor Koch-Grunberg y Richard Evan Schultes.

Una película Dirigida por Ciro Guerra, Guión Ciro Guerra - Jacques Toulemonde Producida por Cristina Gallego, Producción Ejecutiva: Cristina Gallego, Raul Bravo, Marcelo Céspedes, Horacio Mentasti, Fotografia: David Gallego, Diseño de Producción Angélica Perea Dirección de Arte Ramsés Sonido Directo Marco Salavarria, Diseño Sonoro Carlos Garcia Jefe de Produccion: Cesar Rodriguez, Montaje: Etie nne Boussac, Cristina Gallego Musica: Nascuy Linares Protagonizada por Nilvio Torres, Tiapuyama (Antonio Bolivar), Yauenkü Migue (Miguel Dionisio), Jan Bijvoet, Brionne Davis.

Formato de rodaje: Super35mm
Locaciones de rodaje: Región Amazónica - Vaupés, Guainía (Colombia)
Género: Aventura-Misterio



Del mismo director es "Los viajes del viento", esa me gustó mucho. https://youtu.be/nmqf-WKmYww


#258VerfasserrossCH (485819) 25 Mär 15, 20:43
Kommentar
Bücher gratis zum download

http://www.openculture.com/2015/03/download-4...

Und hier 13 Sartre Bücher: http://daniellargo.com/sartre/

Sartre_Jean_Paul-A_puerta_cerrada

Sartre_Jean_Paul-Bosquejo_de_una_teoria_de_las_emociones

Sartre_Jean_Paul-Cartas_al_Castor_y_a_algunos_otros

Sartre_Jean_Paul-El_existencialismo_es_un_humanismo

Sartre_Jean_Paul-El_ser_y_la_nada

Sartre_Jean_Paul-La_institucion_del_analisis

Sartre_Jean_Paul-La_mujerzuela_respetuosa

Sartre_Jean_Paul-La_nausea

Sartre_Jean_Paul-La_suerte_esta_echada

Sartre_Jean_Paul-La_trascendencia_del_ego

Sartre_Jean_Paul-Las_moscas

Sartre_Jean_Paul-Materialismo_y_revolucion

Sartre_Jean_Paul-Sartre_los_intelectuales_y_la_politica
#259VerfasserrossCH (485819) 27 Mär 15, 08:00
Kommentar
Este cómic solo se distribuye por Internet y los lectores pagan lo que quieren y si lo desean.

"La trama de The Private Eye (el ojo privado) se desarrolla en el año 2076 en Estados Unidos, donde todo y todos son espiados. Un indiscreto paparazzo y un detective privado al margen de la ley son los protagonistas de este mundo de ciencia ficción que unos pocos meses después de su primer capítulo se convertiría en realidad con las revelaciones de John Snowden sobre la NSA. "

Más información: http://tecnologia.elpais.com/tecnologia/2014/...

http://panelsyndicate.com

#260VerfasserrossCH (485819) 11 Apr 15, 22:29
Kommentar
El 1er premio Mejor Film Cultural 2014 y el Gran Premio del 7º Festival Internacional de Riga.
https://www.youtube.com/watch?v=G7pPXEG26zQ

Casa Batlló Barcelona
#261VerfasserCARIOCA (324416) 14 Apr 15, 18:13
Kommentar
Para todos los que no saben como funciona Facebook y la publicidad hoy en día de google, amazon, etc: http://www.dnalounge.com/backstage/log/2015/0...

#262VerfasserrossCH (485819) 24 Apr 15, 09:00
Kommentar
El Centro de Memorias Étnicas a través de su sitio web, comparte una colección de 15 libros digitales de literatura étnica para la primera infancia. Espero lo disfruten.

http://www.centromemoriasetnicas.org/literatu...

Escuchen el himno Guambiano, es del mismo archivo; es muy bello https://youtu.be/ipeKcwO7mro
#263VerfasserrossCH (485819) 17 Mai 15, 22:24
Kommentar
Documental sobre la arqueóloga de la universidad de california Marija Gimbutas, quién tras estudiar más de 3.000 yacimientos neolíticos llegó a la conclusión que los orígenes de Europa estaban en una cultura cooperativa y pacifica que tenía como figura central de su universo mítico, a la Diosa madre-naturaleza. Sus teorías desafiaron la arqueología convencional, la teología y la antropología.

El documental es un recorrido a través de vida y su trabajo y recoge numerosas entrevistas, incluyendo tanto a partidarios como a detractores. Así mismo, muestra el arte simbólico neolítico a través de un detallado y elaborado trabajo infográfico, que permite al espectador reconectarse con la cosmovisión originaria de los primeros habitantes de nuestro continente.

Signs Out Of Time (Spanish audio) The story of the archeologist Marija Gimbutas
https://youtu.be/apE-UsItPx4


#264VerfasserrossCH (485819) 21 Mai 15, 09:00
Kommentar
Reportaje Regional “Muertes Anunciadas – Feminicidios en América Latina
http://www.mujereslibresdeviolencia.usmp.edu....

El feminicidio es la manifestación más extrema de violencia contra las mujeres y se define como el asesinato de una mujer por el hecho de serlo. Esta es una realidad que afecta a Latinoamérica donde se encuentran catorce de los países con las tasas más altas de feminicidio.

La Deutsche Welle, canal de televisión alemán a nivel global y la Cooperación Alemana, implementada por la GIZ, a través de su Programa Regional “Combatir la Violencia contra las Mujeres en Latinoamérica” – ComVoMujer – han producido el reportaje “Muertes Anunciadas – Feminicidios en América Latina” donde se revela la cruel realidad de esta problemática en Bolivia, Ecuador y Perú.


No nos quedemos ahí, comparte y ayuda a desarrollar soluciones.
“10 cosas que los hombres podemos cambiar para mejorar nuestras vidas y relaciones”
Información que se entrega al término de los talleres de masculinidades, promueve un cambio personal:
http://www.mujereslibresdeviolencia.usmp.edu....
#265VerfasserrossCH (485819) 05 Jun 15, 08:59
Kommentar
Morgen, auf ARTE und die ganze nächste Woche in der Mediathek :

http://www.arte.tv/guide/de/042792-004/im-bau...
Im Bauch von Barcelona
La Boqueria
Mittwoch, 22. Juli um 19:30 Uhr
(44 Min.)
Wiederholung am Samstag, 25.07. um 18:00 Uhr
Direkt von Barcelonas pulsierender Einkaufsmeile, den Ramblas, kann man La Boqueria, die legendäre Markthalle der katalanischen Metropole betreten. Hier kaufen Gourmetköche ebenso ein wie die einfache Hausfrau und der Tourist. Das Angebot ist einfach überwältigend.
Die Markthalle La Boqueria gilt als die Königin der Märkte. Der Eingang zu der berühmten Halle liegt direkt an den Ramblas, mitten im pulsierenden Zentrum der katalanischen Metropole Barcelona. Die große Anziehungskraft, die der Markt auf die zahlreichen Touristen ausübt, ist Lust und Bürde zugleich. Die zahlreichen Besucher aus aller Herren Länder verstopfen zwar die engen Gänge zwischen den zahllosen Ständen, aber sie kaufen auch. Und sie kommen nur dann, wenn der Markt auch seine Besonderheit bewahrt. ...


... wenn's interessiert, das gibt zwar leider nicht auf Spanisch, aber auf Französisch :
http://www.arte.tv/guide/fr/042792-004/le-ven...
:-)

... und am Freitag, gleiche Uhrzeit, gleicher Sender, Wien :
http://www.arte.tv/guide/de/042792-006/im-bau...
http://www.arte.tv/guide/fr/042792-006/le-ven...


... diese Woche liefen schon :
Siehe auch: Im Bauch von Freiburg
Siehe auch: Im Bauch von Toulouse
#266Verfasserno me bré (700807) 21 Jul 15, 21:19
Kommentar
Heute Abend auf ARTE, live im Internet (im Link) und danach in der Mediathek :

http://www.arte.tv/guide/de/041966-000/tres-3
Tres (3)
Montag, 27. Juli um 23:00 Uhr (115 Min.)
Vor etwa zehn Jahren waren Rodolfo (Humberto de Vargas), Graciela (Sara Bessio) und Ana (Anaclara Ferreyra Palfy) eine Familie. Seit der Trennung von Graciela hat sich Rodolfo jedoch wenig um seine Tochter gekümmert. Kann Rodolfo Anas Vertrauen wiedergewinnen? - Skurrile Familiengeschichte (2012) von Pablo Stoll Ward, eines der wichtigsten Regisseure Lateinamerikas

Origin: ZDF
Land: Uruguay
Jahr: 2012
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Version: OMU
Arte+7: 27.07-03.08.2015

Rodolfo, Graciela und Ana waren einst eine Familie. Doch das ist etwa zehn Jahre her und seitdem hat sich Rodolfo wenig um seine Tochter gekümmert – die Beziehung ist unterkühlt. Ana lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ist sich häufig allein überlassen. Graciela arbeitet viel und verbringt nun auch jede freie Minute im Krankenhaus, seit ihre Tante erkrankt ist. Da fällt es nicht auf, dass Ana immer öfter die Schule schwänzt und erste sexuelle Erfahrungen mit ihrem Freund Matías sammelt. Doch das ändert sich, als Rodolfo in eine Midlife-Crisis rutscht: Von seiner zweiten Frau hat er sich offenbar entfremdet und sein Beruf als Zahnarzt langweilt ihn. ...
„Tres (3)“ ist eine skurril verquere Familiengeschichte. Mit feiner Ironie betont der Autor, wie wenig diese drei Menschen noch miteinander verbindet, während sie doch räumlich immer enger zusammenrücken.


... mehr dazu auch im Link oben ...
#267Verfasserno me bré (700807) 27 Jul 15, 20:23
Kommentar
Chico trujillo IM OKTOBER auf Tour in Deutschland:
http://chicotrujillo.com/englishsite/index_en...

#270VerfasserrossCH (485819) 07 Okt 15, 08:40
Kommentar
¡¡Buena!!


EL CLUB es una película chilena de 2015, dirigida por Pablo Larraín. ("No!" y "Gloria" entre otras)

Fue exhibida en la competencia del 65.º Festival Internacional de Cine de Berlín, donde ganó el Oso de Plata-Gran Premio del Jurado.

En septiembre, el filme fue seleccionado para representar a Chile en la competición por los premios Óscar.

La cinta es un drama centrado en un grupo de sacerdotes católicos criminales, a quienes la iglesia esconde en una casa de un remoto pueblo.

Sinópsis:
http://www.cinechile.cl/pelicula-3011

#271VerfasserrossCH (485819) 12 Nov 15, 20:39
Kommentar
Poesía Sin Fin de Alejandro Jodorowski
La película se está produciendo y terminando ya.
https://youtu.be/PYRpypY638U

Falta poquito y parece que le falta plata también…
https://youtu.be/i2d8fdUENMA
#272VerfasserrossCH (485819) 16 Nov 15, 23:49
Kommentar
Este hilo es para compartir temas culturales asociados al foro.
Para los interesados en literatura y narraciones breves les dejo una joyita argentina http://www.elciudadano.cl/2015/11/11/230385/1...
#273VerfasserrossCH (485819) 22 Nov 15, 12:26
Kommentar
http://www.theaterbremen.de/de_DE/spielplan/m...

María de Buenos Aires
Operita von Astor Piazzolla und Horacio Ferrer
in Bremen.
Alle Texte auf Spanisch. Projizierte deutsche Übersetzungen.

Sehr zu empfehlen.
#274Verfasserriemann (1040979) 18 Jan 16, 09:09
Kommentar
#275VerfasserrossCH (485819) 01 Feb 16, 09:04
Kommentar
Miren este fabuloso corto de Salvador Dalí en colaboración con Walt Disney - Destino


Es la historia de Chronos.
#276VerfasserrossCH (485819) 02 Feb 16, 21:19
Kommentar
Consejos para viajar sola durante tiempos violentos
Por Paola Vázquez



#277VerfasserrossCH (485819) 14 Mär 16, 15:41
Kommentar
Nicht zu vergessen:
"El Clan", läuft zur Zeit in synchronisierter Fassung in deutschen Kinos.

"El Clan es una película argentina dramática-policial de 2015, dirigida por Pablo Trapero y protagonizada por Guillermo Francella y Peter Lanzani. La historia está basada en el caso policial del Clan Puccio, que conmovió a la sociedad argentina a comienzos de los años 80."

www.elclan-derfilm.de/
#278VerfasserEl boludo (264345) 15 Mär 16, 10:00
Kommentar
Morgen, am Mittwoch, 25.Mai 2016 um 20:15 Uhr, gibt es bei ARTE den berühmten
Film von Konrad Wolf über Goya:


Den Film von 1971, eine Koproduktion der DDR (DEFA) und der Sowjetunion, habe
ich auf CD. Er ist überragend, wurde aber damals in der BRD weder im Kino, noch im
Fernsehen gezeigt (so weit ich mich erinnere).
Bemerkenswert ist auch, daß darin zwei Lieder von Paco Ibáñez vorkommen, der
seinerzeit selbst in Spanien noch nicht sehr bekannt war.

Man muß sich dazu vorstellen, daß Konrad Wolf nicht in Spanien drehen konnte.
Alle diese großartigen Aufnahmen entstanden in den DEFA-Studios und in Jugoslawien.
Lediglich ein Stierkampf wurde mit verdeckter Kamera in Spanien illegal aufgenommen.

Es gibt auch einen Film des spanischen Regisseurs Carlos Saura über Goya.
Ich habe eine Version in Englisch oder in Spanisch mit englischen Untertiteln.
Saura ist um 1975 durch den Film Züchte Raben weltberühmt geworden.
#279Verfasserriemann (1040979) 24 Mai 16, 17:35
Kommentar
"Saura ist um 1975 durch den Film Züchte Raben weltberühmt geworden."

El título alude al refrán «Cría cuervos y te sacarán los ojos».
#280Verfasserk-pax DE-ES (1120957) 24 Mai 16, 18:01
Kommentar
El Origen de la Abundancia
Documental que narra la diversidad de la comida amazónica de los índios Uitoto, Ticunas, Yaguas y Boras
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El Abrazo de la Serpiente
Película colombiana de drama y aventura del año 2015, dirigida por Ciro Guerra.


Narra dos historias que tienen lugar en 1909 y 1940, juntas protagonizadas por Karamakate, un chamán amazónico y último superviviente de su tribu, y su viaje con dos científicos, el alemán Theodor Koch-Grünberg y el estadounidense Richard Evans Schultes, en busca del yakruna, una planta sagrada difícil de conseguir. La película es ligeramente inspirada en los diarios escritos por los dos científicos durante su estancia en la Amazonía colombiana.
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Los Viajes del Viento
Película Colombiana escrita y dirigida también por Ciro Guerra
Trama (Wikipedia):
1968, Durante la mayor parte de su vida, Ignacio Carrillo un Cantante de Vallenato viajó a los pueblos del norte de Colombia, tocando canciones tradicionales de suAcordeón, un instrumento legendario que se dice que una vez perteneció al diablo. Con el tiempo se casó y se instaló en una pequeña ciudad, dejando a la vida nómada atrás. Pero después de la muerte traumática de su esposa, se compromete a no tocar el Acordeón maldito otra vez, y se embarca en un último viaje para devolver el instrumento a su legítimo propietario. Comenzando el Viaje el Miércoles de Ceniza en su burro, en el camino, Ignacio es seguido por Fermín (Yull Núñez), un adolescente de espíritu decidido a convertirse en su aprendiz. Cansado de la soledad, Ignacio acepta al joven como su discípulo y juntos atraviesan el vasto terreno del Caribe Colombiano, el descubrimiento de la diversidad musical de la cultura Caribe. Endurecido por una vida de soledad, Ignacio intenta desalentar a Fermín de seguir sus pasos, pero el destino tiene otros planes para ellos. Juntos emprenden el recorrido desde Majagual, Sucre (Colombia) , hasta más allá del Desierto de la Guajira. Durante su viaje, Carrillo participa en la primera versión del Festival de la Leyenda Vallenata en Valledupar.
#281VerfasserrossCH (485819) 11 Jun 16, 16:09
Kommentar
El Botón de Nacar
The Pearl Button (2015) Directed by Patricio Guzmán.

The ocean contains the history of all humanity. The sea holds all the voices of the earth and those that come from outer space. Water receives impetus from the stars and transmits it to living creatures. Water, the longest border in Chi…


Clama arreglar el pasado, está bien enfocada, al salir del cine no estoy disuelto en el horror, pero si estremecido. Es poética y documental. Una prueba respetuosa de afrontar al genocidio de Pinochet y a los muchos otros en Sud America.
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SELK’NAM

Animación que narra los aspectos más relevantes de la cosmovisión Selk'Nam; un pueblo indígena que habitó en Tierra del Fuego por más diez mil años, y que sin embargo, fueron exterminados en tan solo veinte años por los colonos...


#282VerfasserrossCH (485819) 14 Jun 16, 03:36
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Para reflexionar

Aprender a vivir el día a día es un arte, siempre estamos tratando de vivir todas las cosas al mismo tiempo, las penas, las alegrías, las tristezas, la felicidad y el amor.

Y por cada día que vivimos con todas esas mochilas que tanto nos pesan, dejamos de disfrutar la vida, la cual se supone deberíamos vivir en plenitud y en armonía. Ese día del que debiéramos disfrutar es hoy.

Deja las sombras del pasado y espera pacientemente el futuro, todo llega, nada queda detenido, no vivas en forma apresurada pues así sólo vivirás con tristezas ya que no dejarás paso a la felicidad.

#283VerfasserClamin (969449) 16 Jun 16, 16:42
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PLANTAR POBREZA, EL NEGOCIO FORESTAL EN CHILE - DOCUMENTAL


#284VerfasserrossCH (485819) 31 Jan 17, 21:56
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Falls jemand in der Nähe ist :

18. September 2017 | 20:18 Uhr
Saarländisches Filmbüro
Satirisches Saarland im Kino Achteinhalb Saarbrücken.
Von Bogotá nach Kleinblittersdorf“ heißt der Film- und Diskussionsabend, zu dem das Saarländische Filmbüro am Donnerstag ins Kino Achteinhalb einlädt. Ab 20 Uhr zeigen die Geschwister Camilo und Alejandro Barrero Kurzfilme, die sie in der Großregion gedreht haben und die das Thema Nachhaltigkeit behandeln. Danach stellen die Politologin und der Kulturwissenschaftler die Gruppe „Raja TV“ vor, die satirisch saarländischen Alltag beschreibt.

Filmwerkstatt: Im Gespräch:
Von Bogotá nach Kleinblittersdorf, Videogeschichte der Barrero Geschwister.
21.09.2017 · 20:00
Camilo, Kulturwissenschaftler und ehemaliger Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und Alejandra, Politologin und Gründerin des Latino Vereins Dream Corner e.V., präsentieren ihr soziales Engagement anhand ihrer cinematographischen Arbeit.
Tausende Kilometer haben beide Geschwister aus der 10 Millionen Metropole zurückgelegt, um ihre Heimat im Saarland zu finden. Seit ihrer Kindheit war die Kamera ein Werkzeug, um Geschichten zu erzählen.
Camilo hat im Laufe der Zeit Erfahrung im Medienbereich gesammelt; durch eigene Projekte und die Gründung seines eigenen Sozialunternehmens und Filmproduktionsfirma. Besonders viel Erfahrung hat Camilo mit dem Filmregisseur Michael Koob, dem Theaterregisseur Martin Haberstroh und seiner Arbeit bei dem Eventmanagement mit dem Filmregisseur Hagen Gottschalk beim Max-Ophüls-Festival gesammelt. Alejandra lernte als Fernsehproduzentin in ihrem Heimatland insbesondere im Bereich Politik im Parlament. Für beide Geschwister ist es klar, dass sie mit dem Thema Filme verbunden sind- eine Stimme geben für diejenigen, die keine haben. Während sie sich selbst in einer neuen Gesellschaft integrieren sollten, haben sie sich zusammen sozial engagiert und andere Initiativen mit ihrer Kunst unterstützt. Diese Arbeit wurde mehrmals anerkannt, u.a. von der europäischen Kommission, Créajeune, dem Willkommenspreis des Familienministeriums und den Bandsalat Café Exodus.
(Camilo Barrero).
#285Verfasserno me bré (700807) 20 Sep 17, 19:30
Kommentar
Zum Kommentar von Clamin #283 fällt mir ein gutes Buch ein. Ich kenne den Blog des Schriftstellers, er ist amüsant geschrieben mit simpler Sprache.

Nun hier eine 7 minütige Zusammenfassung aus Youtube auf deutsch. The Subtle Art of Not Giving a Fuck - Mark Manson
Für Stressbewältigung hilft das alle mal!

Ein anderes tolles Buch ist Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben welches das Leben und den Tod bejahen.
#286VerfasserrossCH (485819) 22 Nov 17, 14:54
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