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  • Betrifft

    frittieren vs braten

    Kommentar
    Hallo zusammen,

    in welchem Zusammenhang sagt man frittieren bzw braten?

    Besten Dank für die Hilfe!

    Gruß
    Hussein
    Verfasser Hussein_1 (622604) 05 Okt. 11, 16:45
    Kommentar
    Hallo Hussein,

    in meiner Auffasung ist "frittieren" in Öl zum Beispiel. Wenn das Objekt,das frittiert werden soll, ganz im Öl schwimmt (zum Beispiel Pommes Frites).

    "braten" heißt, ein bisschen Ölin die Pfanne zu geben(oder irgend ein anderes Fett), damit das Objekt nicht anbrennt (Gemüse, Fisch, Steak....)

    hilft dir das?
    #1Verfasserarana (364612) 05 Okt. 11, 16:48
    Kommentar
    "frit(t)ieren" bedeutet so viel wie "im schwimmenden Fett braten" (z.B. Pommes frites) ...

    Beim "normalen" Braten (z.B. eines Steaks in der Pfanne) ist das Bratgut in der Regel nicht vollständig mit Fett bzw. Öl bedeckt.
    #2Verfasser Woody 1 (455616) 05 Okt. 11, 16:49
    Kommentar
    Frittieren bedeutet das Garen in heißem Öl, sodass die Speise vollständig ins Öl getaucht wird (Pommes Frites, Tintenfischringe etc.)
    Braten bedeutet das Garen auf heißem Fett, Öl oder Butter etc., sodass die Speise zwischendurch gewendet werden muss (Fleisch, Fisch...).

    Edith sagt: Drei Hungrige, ein Gedanke. :-)
    #3Verfasser tigger (236106) 05 Okt. 11, 16:50
    Kommentar
    Fritieren bzw. frittieren findet schwimmend in einer Menge Öl statt. Pommes Frites, Berliner Ballen / Berliner Pfannkuchen, Krapfen, japanische Tempura etc. werden fritiert.

    Braten findet für gewöhnlich in einer Bratpfanne mit relativ wenig Fett statt, klassischerweise gebraten werden diverse Fleischstücke.


    leicht OT - an was arbeitest Du gerade? *neugierigsei*


    Edith grinst Tigger an und meint: VIER!
    #4Verfasser Chaja (236098) 05 Okt. 11, 16:50
    Kommentar
    Aus wikipedia:
    Falafel sind frittierte Klopse aus pürierten Bohnen oder Kichererbsen.

    Ein Rezept aus der arabischen Küche:
    In einer Pfanne die Lammschulter von allen Seiten anbraten und im Backofen bei 160 Grad eine Stunde garen. Das Salz, den Cayennepfeffer, den Honig, das Olivenöl und das Wasser mit dem Mixstab vermengen. Den Braten damit alle 10 Minuten einpinseln.
    #5Verfasser manni3 (305129) 05 Okt. 11, 17:08
    Kommentar
    Danke allen Vieren!
    Hab's bisher nur gegessen, ohne es zu verstehen!
    #6Verfasser ad.joe (236303) 05 Okt. 11, 18:05
    Kommentar
    Hallo zusammen,

    vielen herzlichen Dank für eure Beiträge, das hat mir sehr geholfen.

    leicht OT - an was arbeitest Du gerade? *neugierigsei*

    Meinst du mich?

    Gruß
    Hussein
    #7Verfasser Hussein_1 (622604) 05 Okt. 11, 18:53
    Kommentar
    LEO sagt:

    to fry sth. in a pan = etw. in der Pfanne braten
    to deep-fry | deep-fried, deep-fried | frittieren | frittierte, frittiert |
    to pan-fry sth. = etw. in der Pfanne braten
    to stir-fry sth. [cook.] = etw. pfannenrühren
    to stir-fry sth. = etw. unter Rühren kurz braten

    . . .
    #8VerfasserDaddy . . . (533448) 05 Okt. 11, 19:28
    Kommentar
    Ich schließe mich Woody an: Beim Braten liegt das Bratgut am Boden einer Pfanne oder eines Topfes und muss gewendet werden, damit es gleichmäßig durchgart. Beim Frittieren schwimmt das Bratgut im Fett und muss nicht gewendet werden, weil es gleichmäßig durchgegart wird.

    Hier Bilder, die den Unterschied vielleicht deutlich machen.

    Frittieren:
    http://www.thaikochstudio.de/wp-content/galle...

    Braten:
    http://tinyurl.com/5t8trx5

    Viele Grüße
    uri
    #9Verfasser urihoch3 (656420) 05 Okt. 11, 20:23
    Kommentar
    Fritieren bzw. frittieren findet schwimmend in einer Menge Öl statt.

    Neue Rechtschreibung: nur frittieren.
    #10Verfasser Stravinsky (637051) 05 Okt. 11, 21:27
    Kommentar
    @Hussein: klar mein ich Dich! Dein Projekt interessiert mich.

    @Stravinsky: raub mir nicht meine letzten Illusionen. Für gewöhnlich schreibe ich konsequent nach alter RS und hoffe, mich nicht kontaminieren zu lassen.
    #11Verfasser Chaja (236098) 05 Okt. 11, 21:54
    Kommentar
    OT 'alte RS', so wie hier ;-)

    Guilelmus Henricus Grauert - 1833
    Ueber das Contaminiren der Lateinischen Komiker.
    An allen Prologen streitet und vertheidigt sich Terenz gegen seine Widersacher
    #12Verfasser manni3 (305129) 05 Okt. 11, 22:02
    Kommentar
    OT

    Das ist ein Fall, wo die Neuschreibung die Aussprache ändert. Zumindest ich spreche fritieren wie irritieren, zitieren, etc. aus. Wo sagt man denn frittieren?
    #13Verfasser Wachtelkönig (396690) 05 Okt. 11, 22:11
    Kommentar
    Wo man Fritten macht statt Friten ;-)
    #14Verfasser manni3 (305129) 05 Okt. 11, 22:13
    Kommentar
    @Daddy: Hussein kann kein Englisch...
    #15Verfasser bluesky (236159) 05 Okt. 11, 23:18
    Kommentar
    Nanu! - Dann könnte er theoretisch ja in jedem anderen Sprachforum bei LEO anfragen . . .

    ... z.B. beim Franz-LEO in "Labo de langues" . . . ;-)
    #16VerfasserDaddy . . . (533448) 05 Okt. 11, 23:27
    Kommentar
    Laut seinem Profil kann Hussein_1 Englisch so ungefähr gleich gut oder schlecht wie Deutsch ... er dürfte an den Zeilen von Daddy..., die ja EN-DE sind, also nicht gleich verzweifeln ...
    :-)


    Aber dieses neue Projekt interessiert mich auch ... beim letzten hatte ich allerdings wenig Zeit und lange gebraucht, bis ich es gelesen hatte ...
    #17Verfasser no me bré (700807) 06 Okt. 11, 00:02
    Kommentar
    @Wachtelkönig: Ich höre keinen Unterschied zwischen frittieren, fritieren, irritieren und zitieren. Das erste i ist doch immer unbetont und kurz.

    Wurde "frittieren" tatsächlich einmal mit nur einem t geschrieben? Das ist doch höchst unlogisch. Es heißt doch auch Frittate oder im Italienischen als Partizip von friggere fritto, -a (z.B. in patate fritte).
    #18Verfasser RE1 (236905) 06 Okt. 11, 00:14
    Kommentar
    RE1, frittieren kommt aber aus dem Französischen, von pommes frites, mit einem t.

    Und wie ist das nun, darf ich Pommes frites auf einer deutschen Speisekarte schreiben, oder müssen das dann Pommes frittes sein? Frittierte Bananen, aber Pommes frites? *grübel*

    Edit ergänzt: Bevor überall im Lande fritiert wurde, nannte man die Zubereitungsart "schwimmend (her)ausbacken", wie man in alten Kochbüchern lesen kann. War immer schon eine gängige Methode, z.B. für das sogenannte Schmalzgebäck (Krapfen)
    #19Verfasser Irene (236484) 06 Okt. 11, 07:28
    Kommentar
    @19:
    Pommes frites [' '] Plur. (in Fett gebackene Kartoffelstäbchen)
    © Duden - Die deutsche Rechtschreibung, 24. Aufl. Mannheim 2006 [CD-ROM]

    Also schreibt man zwar frittieren, aber Pommes frites. Logik bis in die letzte Konsequenz geht eben nicht immer.

    Bevor überall im Lande fritiert wurde, nannte man die Zubereitungsart "schwimmend (her)ausbacken"

    Currywurst mit schwimmend ausgebackenen Kartoffelstäbchen klingt aber doch ein wenig umständlich. Vielleicht sollte man die Dinger in "Schwabackos" umtaufen?
    #20Verfasser dirk (236321) 06 Okt. 11, 08:11
    Kommentar
    Also schreibt man zwar frittieren, aber Pommes frites. Logik bis in die letzte Konsequenz geht eben nicht immer.

    Genauso wie bei biss vs. beißen, Achse vs. axial, alt vs. Eltern usw. usf.
    #21Verfasser Stravinsky (637051) 06 Okt. 11, 16:32
    Kommentar
    Dann hätten sie sich auch sparen können, in den Stengel ein ä einzubauen. Ein Stiel hat sowieso nichts mit einer Stange zu tun.
    #22Verfasser Wachtelkönig (396690) 06 Okt. 11, 16:43
    Kommentar
    Also schreibt man zwar frittieren, aber Pommes frites. Logik bis in die letzte Konsequenz geht eben nicht immer.

    Frittieren ist deutsch, Pommes Frites französisch, also kein Widerspruch. Und im Italienischen heißt es, wie erwähnt, patate fritte. Mit tt. Es muss ja nicht alles aus dem Französischen kommen.
    #23Verfasser RE1 (236905) 06 Okt. 11, 16:48
    Kommentar
    Im Deutschen nennt man die wahrscheinlich in Belgien erfundenen Dinger aber nicht Patatine fritte sondern Pommes frites. Wieso soll man dann das Verb mit tt schreiben?
    #24Verfasser Wachtelkönig (396690) 06 Okt. 11, 16:57
    Kommentar
    Weil man auch nicht mehr Bureau schreibt.
    #25Verfasser manni3 (305129) 06 Okt. 11, 17:03
    Kommentar
    Ach Wachtelkönig!

    Pommes Frites ist ausländisch

    und die Fritten sind deutsch, daher frittieren!

    So wie:
    plattieren, schattieren, mattieren, debattieren und wattieren,

    während datieren und formatieren etc. als Gegenbeispiel nicht stören.
    #26Verfasser ad.joe (236303) 06 Okt. 11, 17:03
    Kommentar
    Hallo zusammen,

    vielen herzlichen Dnak für die wertvolle Diskussion, das ist sehr hilfreich.

    @Chaja
    Es ist kein neues Projekt, aber ich muss aber ab und zu ein paar wichtige Infos sammeln.

    Vielen Dank noch mal an alle.

    Beste Grüße
    Hussein
    #27Verfasser Hussein_1 (622604) 06 Okt. 11, 21:03
    Kommentar
    Also, DANN bin ich für die Schreibweise Pommfritt
    *wartetaufdasNiedergebrülltwerden*
    #28Verfasser easy (238884) 06 Okt. 11, 21:35
    Kommentar
    Ich bin für Pommfritz! Das ist Plural. Von einem Pommfritt allein wird doch niemand satt ;-((
    #29Verfasser manni3 (305129) 06 Okt. 11, 22:20
    Kommentar
    ... die sprechen sich aber : Pommfridds
    :-)

    *aufdaseasyniederbrüllenverzichtedamundvollmitpommes*
    #30Verfasser no me bré (700807) 06 Okt. 11, 22:29
    Kommentar
    Ich schließe mich manni3 und dem Vorschlag "Pommfritz" an.

    Aber ich muss gestehen, dass mir das "tt" in frittieren bisher komplett entgangen war (jaja, mehr gemampft als gelesen...). Selbst das so mühsam zu reinigende Küchengerät wird ja plötzlich (gefühlt jedenfalls) mit zwei t geschrieben. *verdutzt aus der Wäsche schau*

    Spricht es denn außer mir noch jemand mit langem "i" aus?

    Hm, welche Neuerungen ich wohl noch verpasst habe...
    #31Verfasser He-le-na (743297) 06 Okt. 11, 23:04
    Kommentar
    Im Gegenzug wird dieser frankophile Preuße Friedrich d. Gr. aus Cent Soucis ab sofort unter der Alte Frittes in den Geschichtsbüchern geführt!
    #32Verfasser manni3 (305129) 06 Okt. 11, 23:16
    Kommentar
    Hihihi!

    Und weil sich neues Wissen erst durch Wiederholung setzt, bilde ich jetzt einen Satz mit einem ungewohnten "tt":

    "Da ich keine Lust habe, am Wochenende die Fritteuse (wirklich noch sehr ungewohnt...) zu putzen (klingt bei mir mehr nach "tt" als "frittieren"), mache ich mir dann ein paar leckere Kräppes."

    Guten Nacht und leckere Träume!
    #33Verfasser He-le-na (743297) 06 Okt. 11, 23:32
    Kommentar
    I remember how startled I was when I looked up the German pronunciation of Pizza and discovered it was actually /pittsa/. And apparently Nizza is /nittsa/.

    It does look suspiciously as though all those imports came via the Italian spelling. Neither French nor Italian has a short I; in Italian it's /pi:tsa/, /ni:tsa/, and /fri:t-to/, just as it's Nice /ni:s/ and frites /fri:t/ in French.

    But maybe too many German speakers just saw those double consonants in Italian and automatically applied German phonetics. (-:
    #34Verfasser hm -- us (236141) 07 Okt. 11, 00:50
    Kommentar

    Nix /pi:tsa/!!

    Wenn ich mir im Italienisch-Forum 'pizza' anhöre, klingt das so, wie es in Pons (bei 'Italienisch') geschrieben wird: [ˈpittsa].


    Auch in wiktionary:

    pizza (Italienisch)
    Substantiv, f
    una pizza
    Singular la pizza Plural le pizze

    Silbentrennung: piz·za, Plural: piz·ze
    Aussprache: IPA: [ˈpittsa], Plural: [ˈpittse]

    #35Verfasser manni3 (305129) 07 Okt. 11, 09:54
    Kommentar
    @hm
    Da musste ich jetzt wirklich schmunzeln. Ich habe mir gerade vorgestellt, wie es wohl im Alltag klingen würde, wenn man immer die Originalaussprache übernähme - ggf. noch unter Berücksichtigung der Dialekte am Ursprungsort. (Ich bin nicht sicher, aber wurde die Pizza nicht in Neapel erfunden? Wie spricht man das dort aus?)

    Ich glaube aber schon, dass das Anwenden der Ausspracheregeln der eigenen Muttersprache weltweit das Standardverfahren ist, um ein Wort einer Fremdsprache auszusprechen, die man nicht beherrscht.

    Ein etwas extremeres Beispiel:
    Wir hatten beruflich hin und wieder mit einer vietnamesischen Firma zu tun. Da (soweit ich weiß) die vietnamesische Sprache noch mehr Töne hat als die chinesische, bin ich mir 100%ig sicher, den Namen dieser Firma falsch auszusprechen. Was also soll ich da nun tun?
    #36Verfasser He-le-na (743297) 07 Okt. 11, 13:28
    Kommentar
    re ## 34, 35

    Vielleicht lässt sich euer Widerspruch dahingehend auflösen, dass ihr beide etwas Recht habt (kann aber kein Italienisch).

    Vermutlich gibt es wirklich kein ungespanntes, offenes [ɪ] im Italienischen.
    Im Deutschschen ist der Kontrast normalerweise [ɪ] (kurz, ungespannt) versus [i:] (lang und gespannt).
    Wenn es nun im Italienischen aber im Original ein kurzes, gespanntes /i/ ist, dann kann es sein, dass Englisch sich für die lange, gespannte Variante entschieden hat, während Deutsch, wohl unterstützt durch das Schriftbild der Dopplung des Konsananten, auf das kurze, offene, ungespannte [ɪ] zurückgreift.
    In einigen Fremdwörtern wie "Vitamin" haben wir das kurze zwar auch, aber bei Konsonantendopplung sprechen wir das mW nicht.
    #37Verfasser Ingeborg (274140) 07 Okt. 11, 14:08
    Kommentar
    In "Vittamin" wäre der Zusatz-t genauso überflüssig wie in "frittieren".

    Zur Pizza-Aussprache:

    Pizza /ˈpiːtsə/ (Italian: [ˈpittsa]) is an oven-baked, flat, disc-shaped ...
    http://en.wikipedia.org/wiki/Pizza

    Ich finde die englische Aussprache mit langem i ein bißchen merkwürdig.
    #38Verfasser Wachtelkönig (396690) 07 Okt. 11, 14:17
    Kommentar
    re #37 (Korektur)
    In einigen Fremdwörtern wie "Vitamin" haben wir das kurze zwar auch

    Gemeint ist natürlich das kurze, gespannte /i:/, sorry, Leo scheint eckige Klammern jetzt auch zu fressen.

    Wachtelkönig, es geht in meinem Beitrag nur um die Aussprache, das erste "i" in Vitamin wird halt nicht wie in "Mitte" oder "frittieren" gesprochen. Meine Vermutung ist eben, dass Grapheme (und das 'native' vorhandene phonemische Inventar) die Aussprache beeinflussen.

    #39Verfasser Ingeborg (274140) 07 Okt. 11, 14:24
    Kommentar
    Ich halte es für keinen Zufall, sondern ein Zeichen für Genauigkeit in der Wiedergabe, dass pons für Italienisch und Deutsch eine unterschiedliche Aussprache bringt - für Englisch sowieso:

    Italiano: [ˈpittsa]
    Deutsch: [ˈpɪtsa]
    English: [ˈpi:tsə]


    Die Italiener sprechen ja ihre Sprache normalerweise gar nicht, sondern sie singen sie, genüsslich ihre vollen, wohltönenden Vokale zelebrierend. Deshalb fällt es ihnen auch so schwer, Englische unde Deutsche ohne starkene Akzente zu sprechene ;-)

    #40Verfasser manni3 (305129) 07 Okt. 11, 14:49
    Kommentar
    Ja, die unterschiedliche Transkription ist genau das, was ich meinte.
    Allerdings ist es mir schon immer ein Rätsel, wie man einen plosiven Konsonanten gelängt (oder doppelt) aussprechen kann. Mich irritiert das doppelte /tt/ in der italienischen Version, aber auch im Arabischen soll man solche Konsonanten angeblich länger aussprechen.
    #41Verfasser Ingeborg (274140) 07 Okt. 11, 15:01
    Kommentar
    Im Finnischen auch. Die Zeit zwischen Verschluss und Lösung ist länger, wie im Deutschen beim langsamen, deutlichen Sprechen ja auch: beten - betten.

    @ 39 das kurze, gespannte /i:/ - ist da nicht der Doppelpunkt unangebracht?
    #42Verfasser manni3 (305129) 07 Okt. 11, 15:04
    Kommentar
    Klingt bei Euch "frittieren" wirklich eher wie "Mitte"?

    Also mein "frittieren" hat klanglich mehr Ähnlichkeit mit den bereits angeführten "Vitaminen". (Darum war mir diese "neue" Schreibweise auch völlig entgangen.) Ich kann mich auch nicht entsinnen, das Wort schon einmal von jemandem derart ausgesprochen gehört zu haben, dass ich auf die Idee gekommen wäre, es mit "tt" zu schreiben.
    #43Verfasser He-le-na (743297) 07 Okt. 11, 15:50
    Kommentar
    Ja, klingt wie "quittieren".
    #44Verfasser Lady Grey (235863) 07 Okt. 11, 15:55
    Kommentar
    Oh ja, manni3, da habe ich verschlimmbessert (#42), natürlich kurz, ohne Punkte.

    He-le-na, dann bist und warst du vermutlich näher am französischen Original, und/oder das Schriftbild mit einem "t" hat dich beeinflusst. :-)
    #45Verfasser Ingeborg (274140) 07 Okt. 11, 15:56
    Kommentar
    Na, dann muss ich wohl anfangen, mein i zu kürzen, damit es nicht allzu affektiert klingt. ;-)

    *"quittieren frittieren quittieren frittieren" murmel*

    Danke für die Antworten!
    #46Verfasser He-le-na (743297) 07 Okt. 11, 16:04
    Kommentar
    Pöh! Agitieren, akkreditieren, diskreditieren, emeritieren, fritieren, imitieren, irritieren, parasitieren ...
    #47Verfasser Wachtelkönig (396690) 07 Okt. 11, 16:09
    Kommentar
    Genau, He-le-na, und nicht afektieren, gell!!

    edit für Wachtelkönig: kerbtieren ;-)
    #48Verfasser manni3 (305129) 07 Okt. 11, 16:09
     
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