Werbung - LEO ohne Werbung? LEO Pur
LEO

Sie scheinen einen AdBlocker zu verwenden.

Wollen Sie LEO unterstützen?

Dann deaktivieren Sie AdBlock für LEO, spenden Sie oder nutzen Sie LEO Pur!

 
  •  
  • Übersicht

    Land und Leute

    Deutsche verwenden Zweitnamen als Rufnamen?

    Betrifft

    Deutsche verwenden Zweitnamen als Rufnamen?

    Kommentar
    Beim Lesen von David Crystals ‘A Little Book of Language’ bin ich heute über diesen Absatz gestolpert:

    ‘... But in Germany, if we met someone called Johann Wolfgang Schmidt, he would usually be called Wolfgang. Germans use a middle name as their ‘call name’ (‘Rufname’ in German ...).

    Meine erste Reaktion war ‘wie kommt der denn auf sowas?’, weil mir – bis auf eine Ausnahme – nur Leute bekannt sind, die ihren ersten Namen benutzen.
    Bevor ich dem Autor freies Erfinden unterstelle, möchte ich Euch aber fragen, ob es vielleicht in anderen Teilen Deutschlands (ich bin in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen) üblicher ist, den Zweitnamen zu verwenden.
    Verfasser lisalou (923535) 18 Feb. 14, 10:04
    Kommentar
    Abgesehen von bereits etwas antiquierten Beispielen wie folgt (Rufnamen hervorgehoben) -

    Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus (oder halt: Amadeus) Mozart
    Franz Joseph Otto Robert Maria Anton Karl Max Heinrich Sixtus Xaver Felix Renatus Ludwig Gaetan Pius Ignatius, Kaiserlicher Prinz, Erzherzog von Österreich, Königlicher Prinz von Ungarn (etwas kürzer: von Habsburg-Lothringen)

    wüsste ich nicht, wer das täte...
    #1Verfasser Gart (646339) 18 Feb. 14, 10:07
    Kommentar
    Soviel ich weiß, ist bei einer meiner Tanten der Rufname eigentlich der zweite Vorname. Im Prinzip kann es sich ja jeder, der mehrere Vornamen hat, (oder seine Familie) aussuchen, welcher der Rufname sein soll.
    #2Verfasser JanZ (805098) 18 Feb. 14, 10:08
    Kommentar
    Ich finde die Aussage auch seltsam. Dort, wo ich bisher gelebt habe (Schleswig-Holstein, NRW, Berlin), ist das jedenfalls nicht üblich. Von den meisten Leuten kenne ich den zweiten Vornamen nicht einmal.
    #3Verfasser wupperwolf (411909) 18 Feb. 14, 10:08
    Kommentar
    der Rufname meines Bruders war schon seit immer der zweite Name, aber warum man ihm nicht gleiche diesen, schöneren, als ersten Namen gegeben hat, weiß ich gar nicht - keiner der beiden Namen ist irgendwie Familientradition oder so, und mein Rufname ist mein erster.
    #4Verfasser Spinatwachtel (341764) 18 Feb. 14, 10:10
    Kommentar
    Gute Frage: Wie kommt der auf sowas? Vielleicht wirklich wegen des Mozart-Beispiels?
    #5Verfasser Mattes (236368) 18 Feb. 14, 10:12
    Kommentar
    vielleicht sind ja diese Bindestrich-Doppelnamen wie Karl-Heinz oder Klaus-Dieter gemeint, da ist es ja doch oft üblich, dass eher der zweite Name verwendet wird - zumindest in meinem erweiterten Bekanntenkreis.
    #6Verfasser Spinatwachtel (341764) 18 Feb. 14, 10:13
    Kommentar
    Eventuell hat der Autor etwas verwechselt, weil der zweite Name in Deutschland (oder sogar im ganzen deutschen Sprachraum?) ein Vorname sein muss.
    Man kann hier seinem Kind nicht den Mädchennamen der Mutter (Fitzgerald, das F von John F. Kennedy) oder den eines Religionsgründers (Martin Luther King) geben.

    Wenn Mr. Crystal nur weiß, dass es in Deutschland keinen "middle name", sondern nur mehrere Vornamen gibt, dann reicht im Prinzip ein Johann Wolfgang, der sich lieber Wolfi nennen lässt, um diesen Irrtum bei ihm auszulösen.
    #7VerfasserEifelblume (341002) 18 Feb. 14, 10:21
    Kommentar
    Isch 'abe gar keine zweite Vorname...

    Bei meinem Patenkind ist tatsächlich der zweite Vorname der Rufname, sonst kenne ich aber niemanden, bei dem das so ist. Dementsprechend gehe ich zunächst immer davon aus, dass der erste Vorname auch der Rufname ist.

    @6: da kenne ich alle Varianten: Rufname ist Teil vor dem Bindestrich, Teil nach dem Bindestrich, der komplette Name, Kurzform (also Kalle, Hajo etc).
    #8Verfasser Dragon (238202) 18 Feb. 14, 10:24
    Kommentar
    *aufzeig* Doch, kennst Du - mein zweiter Vorname ist auch mein Rufname.

    Aber ich stimme meinen Vorrednern zu: Das ist nicht die Regel.
    #9Verfasser penguin (236245) 18 Feb. 14, 10:26
    Kommentar
    Eifelblume hat da einen guten Verdacht geäußert, glaube ich! Der Typ hat den fehlenden middle name missverstanden.

    Ich habe nur eine Großtante, bei der sich der (offenbar völlig ungebildete) Pfarrer geweigert hat, sie "Modesta" zu taufen, da gebe es keine Heilige. Also wurde das ihr Zweit- und Rufname.
    #10Verfasser tigger (236106) 18 Feb. 14, 10:32
    Kommentar
    OK, wenn sich mir jemand direkt vorstellt und seinen Vornamen nennt, weiß ich natürlich nicht, ob der-oder diejenige noch einen oder mehrere Vornamen davor oder danach im Pass stehen hat ;o)
    #11Verfasser Dragon (238202) 18 Feb. 14, 10:32
    Kommentar
    Man zeigt ja auch beim ersten Kennenlernen in der Regel nicht gleich den Pass vor … ;-)
    #12Verfasser penguin (236245) 18 Feb. 14, 10:35
    Kommentar
    Wenn ich recht überlege, kenne (bzw. kannte) ich außer meiner Tante sogar drei Leute, bei denen der zweite Vorname (oder eine Kurzform davon) der Rufname ist. Wie schon erwähnt, erfährt man das ja auch nur, wenn man die Leute relativ gut kennt oder zufällig ihren Ausweis sieht.
    #13Verfasser JanZ (805098) 18 Feb. 14, 10:36
    Kommentar
    Ganz schlimm: keinen Rufnamen zu haben. Wikipedia entnehme ich, dass Georg Wilhelm Friedrich Hegel zwar in seiner Familie mit "Wilhelm" gerufen worden sei. Wenn aber Hegel in der Literatur vornamentlich genannt wird, dann stets und soweit für mich ersichtlich ausnahmslos mit allen drei Vornamen. Peinlich wird's, wenn man die Reihenfolge durcheinanderbringt.
    #14Verfasser Gart (646339) 18 Feb. 14, 10:47
    Kommentar
    Ich benutze meinen zweiten Vornamen manchmal im Urlaub wenn ich sehr oft gefragt werde, wie ich heisse und nicht jedem meinen wirklichen Namen nennen möchte. (Mein zweiter Vorname steht ja auch im Pass, von daher muss nich nicht mal lügen).
    #15Verfasser emz27 (805689) 18 Feb. 14, 10:56
    Kommentar
    Bei meinen Eltern ist wirklich jeweils der zweite Vorname der Rufname (einmal Ostpreußen, einmal Sachsen). Bei meinen Großeltern war es auch so, glaube ich. Wahrscheinlich ist diese Sitte einfach im Aussterben begriffen. Damals hat man ja noch den Vornamen des Kaisers, des Chefs bzw. der Schwiegermutter gewählt, um vor den Leuten "gut dazustehen". Oder um ein extra Taufgeschenk zu bekommen. :-)

    Ich habe keinen zweiten Vornamen, und bei den meisten Leuten weiß man ja wirklich nicht, wieviele Vornamen sie haben und welchen davon sie benutzen.
    #16VerfasserBeate S. (824851) 18 Feb. 14, 11:03
    Kommentar
    Vielen Dank Euch für die vielen Antworten und Überlegungen!

    David Crystal schreibt tatsächlich im vorangehenden Text auch von amerikanischen 'middle names', aber er kontrastiert gerade diesen angeblichen deutschen Gebrauch mit einem Beispiel aus UK, wo man normalerweise den ersten Vornamen benutze. Wie gesagt, ich war erstaunt.

    Edith sieht noch gerade Beates Beitrag. Das kann tatsächlich sein, dass es früher gebräuchlier war, den zweiten Namen zu verwenden.
    #17Verfasser lisalou (923535) 18 Feb. 14, 11:06
    Kommentar
    @Gart #14: ...peinlich wird's, wenn man die Reihenfolge durcheinander bringt...
    Das kommt selbst in den höchsten Kreisen vor. Prinzessin Diana hat bei der Trauung die Namen ihres Bräutigams auch durcheinandergewürfelt: I take thee Charles Arthur Philip George...

    #18VerfasserEifelblume (341002) 18 Feb. 14, 11:12
    Kommentar
    Damals hat man ja noch den Vornamen des Kaisers, des Chefs bzw. der Schwiegermutter gewählt, um vor den Leuten "gut dazustehen".

    Ich kenne das so, dass man die Namen des Großvaters, der Tante, vielleicht auch des Taufpatens erhalten hat - noch früher mag ein sogenanntes Nekronym üblich gewesen sein, so dass der Verstorbene im Nachgeborenen weiterlebt. Der Brauch muss uralt und verbreitet gewesen sein, er findet sich sogar im Alten Testament (Deut 25,5 ff, hier nach der Einheitsübersetzung):

    Wenn zwei Brüder zusammen wohnen und der eine von ihnen stirbt und keinen Sohn hat, soll die Frau des Verstorbenen nicht die Frau eines fremden Mannes außerhalb der Familie werden. Ihr Schwager soll sich ihrer annehmen, sie heiraten und die Schwagerehe mit ihr vollziehen. Der erste Sohn, den sie gebiert, soll den Namen des verstorbenen Bruders weiterführen. So soll dessen Name in Israel nicht erlöschen.

    Nicht nur im alten Israel, sondern auch in der Eisenzeit, bei den Germanen und Kelten war der Einzelne noch so sehr in das Leben seiner Sippe integriert, dass er sich kaum als Einzelner empfand. Er lebte in einer heute nur schwer noch vorstellbaren Weise nicht als Individuum, sondern als Exponent seines Clans. Der Tod kann für ihn daher keine entscheidende Rolle spielen, weil er gleichsam in der Sippe weiter lebt; worauf das Nekronym verweist.
    #19Verfasser Gart (646339) 18 Feb. 14, 11:20
    Kommentar
    Ich kenn alle Varianten
    Bruder: 2. Vorname als Rufname
    Held: 1. Vorname als Rufname
    Klaus-Dieter nur als Klaus

    Ganz wichtig all diejenigen, die mit einer Kurzform ihres Namens gerufen werden.
    Nik statt Nikolaus; Wolfi; Sepp; Manni etc
    #20Verfasser Masu (613197) 18 Feb. 14, 11:23
    Kommentar
    Im Süden Deutschlands ist auch der Nachname als Rufname sehr verbreitet...
    #21Verfassertreasure77 (968303) 18 Feb. 14, 11:41
    Kommentar
    Wilhelm Richard Wagner wurde unter dem Namen Richard Wagner bekannt.
    #22Verfasser MiMo (236780) 18 Feb. 14, 11:48
    Kommentar
    Anmerkungen dazu:
    In Deutschland wird im Pass gar nicht mehr vermerkt, welches der Rufname ist. Bei mehreren Vornamen muessen diese z.B. bei Reisen nach USA alle(!) angegeben werden.
    Ich habe mehrere Vornamen verpasst bekommen, mein Rufname ist nicht der erste.

    Ich kenne auch ein paar Amerikaner, die nur einen oder mehr als zwei Vornamen haben. Bei denen ist es ganz unterschiedlich gehandhabt, allerdings ist meistens der erste der Rufname.

    Man sollte auch aufpassen, wie in manchen Faellen die Initialen aussehen, das kann auch peinlich sein (Wenn so etwas auf Visitenkarten auftaucht...z.B. Simon Heinrich Isaac Theodor Mueller als S.H.I.T. Mueller).

    Von aelteren Verwandten kenne ich den Brauch - wie oben erwaehnt -, dass beide Paten namentlich auftauchten, das fuehrte dann ganz schnell zu 6(!) Vornamen, die in kein heutiges Formular mehr hineinpassen.
    #23Verfasser waltherwithh (554696) 18 Feb. 14, 11:52
    Kommentar
    Jaja, die Paten... letztens hab ich mal wieder (aus Anlass unseres Chantalkevinjaqulinfadens) im Chantalismusblog geblättert und bin auf einen Aragorn Klaus Dieter gestoßen.
    #24Verfasser tigger (236106) 18 Feb. 14, 11:54
    Kommentar
    Isch 'abe gar keine zweite Vorname...

    Wie ein sehr großer Teil der Deutschen. Bei meinem Vater ist der zweite Teil Bindestrich-Doppel-Namens der Rufname, aber weil meine Mutter und seine Geschwister den schöner finden als den ersten, nicht weil es der zweite ist. Meine Mutter wäre sicher nicht erfreut, mit ihrem zweiten Vornamen angeredet zu werden, mein Bruder auch nicht ;-). Der Rest der Bande hat erst garkeinen. Mit fällt niemand ein, den ich beim zweiten Vornamen nenne (penguin ist penguin...) und zumindest bei den Kollegen bin ich auch sicher, daß der Name, unter dem ich sie kenne, der erste/einzige Vorname ist, bzw. eine Variante davon (wie Willi statt Wilhelm).
    #25Verfasser Russisch Brot (340782) 18 Feb. 14, 11:55
    Kommentar
    @#24: Verehrer von Tolkien? Lord of the Rings, da sind doch tolle Namen drin :-)
    #26Verfasser waltherwithh (554696) 18 Feb. 14, 11:57
    Kommentar
    Wilhelm Conrad Röntgen wurde unter dem Namen Conrad Röntgen bekannt.
    #27Verfasser Harri Beau (812872) 18 Feb. 14, 11:58
    Kommentar
    Sicher, walther. Aber das ist doch trotzdem peinlich. Schon gar in der Kombination. (Es gibt auch Kinder namens Orlando Legolas...)
    #28Verfasser tigger (236106) 18 Feb. 14, 12:07
    Kommentar
    Mozart nannte sich selbst Wolfgang Amadé Mozart.
    #29Verfasser manni3 (305129) 18 Feb. 14, 12:08
    Kommentar
    Meines Wissens war es früher in manchen Verwaltungen (Preußen?) üblich, dass bei mehreren Vornamen der Rufname an die letzte Stelle gereiht wurde. Heute wird das wie gesagt amtlich gar nicht mehr festgelegt, meistens wird der erste Vorname als Rufname angesehen. Ich kenne mehrere Leute, die den zweiten Vornamen als Rufnamen verwenden, in der Regel, weil ihnen der besser gefällt.

    Die Brüder von Johann Sebastian Bach hießen alle Johann mit erstem Vornamen, da war vermutlich auch der zweite der Rufname.
    #30Verfasser RE1 (236905) 18 Feb. 14, 12:09
    Kommentar
    Isch 'abe gar keine zweite Vorname...

    ich glaube auch gar nicht, dass Ische als Name überhaupt durchginge :D
    #31Verfasser Elbi (985156) 18 Feb. 14, 12:11
    Kommentar
    Ein mittlerweile verstorbener Verwandter von mir war innerhalb der Familie nur unter seinem Zweitnamen bekannt; er selbst verwendete gegenüber seinen Freunden, seiner Ehefrau und seinen Geschäftspartnern aber den Erstnamen. Warum selbst seine Eltern ihn nur mit seinem Zweitnamen angesprochen haben, weiß ich leider nicht. Keiner der beiden Namen war mit irgendeiner Familientradition verbunden und die beiden Namen waren damals etwa gleich "modern" - ich könnte mir vorstellen, dass seine Eltern zunächst den Erstnamen als Rufnamen vorgesehen hatten und sich dann später umentschieden haben, er selbst aber den Erstnamen im späteren Leben bevorzugte. Nahezu jedes Mitglied meiner Familie hat mehrere Vornamen, der Erstname ist aber ansonsten bei allen auch der Rufname.

    Außerdem hatte ich einen Klassenkameraden, dessen Rufname ebenfalls der Zweitname war. Er hat mir einmal erzählt, dass sein Vater bei der Eintragung im Standesamt einen Fehler bei der Reihenfolge der Namen gemacht hat und sein Zweitname (= der Rufname) eigentlich der Erstname hätte sein sollen. So ähnlich war das auch bei einer Freundin von mir, die ihren Erstnamen überhaupt nicht mag und sich extrem ärgert, dass sie von Fremden oft mit dem Erstnamen angesprochen wird.
    #32Verfasser Nicki (DE) (616721) 18 Feb. 14, 12:16
    Kommentar
    ich glaube auch gar nicht, dass Ische als Name überhaupt durchginge :D

    Auch wenn manche so gerufen werden...

    Russisch Brot, meine Eltern finden ihre zweiten Vornamen jeweils schrecklich und waren dementsprechend wohl der Meinung, uns einen Gefallen zu tun, wenn jeder von uns nur einen Vornamen bekommt. Da ich mit meinem Vornamen ganz zufrieden bin, ist das auch in Ordnung, früher habe ich mir allerdings ab und zu einen zweiten gewünscht, und hätte ich Kinder, hätten sie auch zwei bekommen.

    #33Verfasser Dragon (238202) 18 Feb. 14, 12:24
    Kommentar
    Ich kenn's aus meiner Familie nur aus überlieferten Erzählungen ... der älteste Bruder meines Opas mütterlicherseits hatte die gleichen Vornamen wie sein Vater ... er wurde bei seinem zweiten Vornamen gerufen ...
    ... ansonsten ist mir das gelegentlich schon begegnet, dass Leute sich lieber mit ihrem zweiten oder gar dritten Vornamen anreden lassen ...
    #34Verfasser no me bré (700807) 18 Feb. 14, 12:25
    Kommentar
    Die Brüder von Johann Sebastian Bach hießen alle Johann mit erstem Vornamen, da war vermutlich auch der zweite der Rufname.

    Dann schon lieber die Kinders durchnumerieren wie bei den Römern und herich auch noch im Mittelalter. (Bei den Römern war aber wohl der Geburtsmonat entscheidend, ich meine jetzt den Kalender-, nicht den Schwangerschaftsmonat.)
    #35Verfasser Gart (646339) 18 Feb. 14, 12:33
    Kommentar
    zu #7: .. weil der zweite Name in Deutschland (oder sogar im ganzen deutschen Sprachraum?) ein Vorname sein muss.

    Davon gibt es allerdings Ausnahmen, so z.B. bei dem (früher) bekannten deutschen Politiker Walther Leisler Kiep.
    "Walther Gottlieb Louis Leisler Kiep
    Sein Familienname lautet Kiep. Der Zwischenname Leisler, den männliche Mitglieder der Familie traditionell tragen, ist rechtlich ein Vorname. Er erinnert an den 1691 hingerichteten Vorfahren Jacob Leisler." (s. Wikipedia)
    Also eine echte Ausnahme, denn den Vornamen Leisler gibt es ja nicht.
    #36Verfasser Reinhard W. (237443) 18 Feb. 14, 12:41
    Kommentar
    #35: Nicht nur die Römer, sondern auch George Foreman hat es so gemacht. Seine Söhne heißen George Jr., George III, George IV, George V und George VI.

    http://de.wikipedia.org/wiki/George_Foreman#P...
    #37Verfasser KingPin (802207) 18 Feb. 14, 12:57
    Kommentar
    #38Verfasser no me bré (700807) 18 Feb. 14, 13:01
    Kommentar
    Neben dem privaten Gebrauch scheint es zumindest früher mal auch eine offizielle Regelung in D gegeben zu haben:

    Ich habe 2 Vornamen (sagen wir mal: Petra Susi Gutelaune)und meine Eltern haben mir erklärt, dass sie damals bei meiner Anmeldung nach der Geburt extra keinen der beiden als Rufnamen bestimmt haben, damit ich die freie Wahl habe.

    Hätten meine Eltern einen "offiziellen Rufnamen" gewählt (muß damals also möglich gewesen sein), wäre entweder Petra oder Susi im Pass unterstrichen worden.

    Und die Konsequenz: Wenn ich auf offiziellen Dokumenten meinen Namen angeben muß, darf ich mir aussuchen ob ich Susi Gutelaune bin oder Petra Gutelaune oder Petra Susi Gutelaune.
    Wäre jedoch z.B. Petra unterstrichen, dürfte ich nie offiziell nur Susi Gutelaune als Namen angeben (entweder nur Petra oder beide Vornamen)
    #39Verfasser Gutelaune (519354) 18 Feb. 14, 13:04
    Kommentar
    [OT] Mein Neffe war offenbar lange der Überzeugung, dass der Zweitname nur zum Ausschimpfen da ist, da ihn seine Mutter, wenn sie kurz vorm explodieren ist, gerne mal mit beiden Vornamen plus Nachnamen anredet. Besonders schön war, als er seine kleine Schwester in drohendem Tonfall mit "Clara Heinrich Müller" (Namen von der Red. geändert) anranzte. [/OT]
    #40Verfasser kikært (236250) 18 Feb. 14, 14:24
    Kommentar
    Ist schon jemandem der Gedanke gekommen, dass mit "zweiter Name" der Nachname gemeint sein könnte (weil "wir" ja oft keinen middle name haben)? Falls ja, habe ich es übersehen, aber zu Teenie-Zeiten waren die Jungs in meiner Schule so "cool", sich nur mit dem Nachnamen zu rufen ("ey, Schulze, komma her" oder teilweise abgekürzt: "ey, Schubi (Schubert), komma her"...). Das könnte man dann auch als Rufnamen missverstehen.
    #41Verfasser virus (343741) 18 Feb. 14, 15:58
    Kommentar
    @virus: Nein, es ist schon klar, dass der zweite Vorname gemeint ist:

    ‘... But in Germany, if we met someone called Johann Wolfgang Schmidt, he would usually be called Wolfgang. (#0)
    #42Verfasser RE1 (236905) 18 Feb. 14, 16:23
    Kommentar
    Zu den Initialen: Dann gibt es auch noch K.U.H.

    Dreimal dürft ihr raten, wen diese Initialen schmücken.
    #43Verfasser Karin H. (236988) 18 Feb. 14, 16:42
    Kommentar
    ;-).

    Der Bruder eines Freundes heißt mit (erstem) Vornamen Ron und seine Initialen sind ebenfalls RON.
    #44Verfasser JanZ (805098) 18 Feb. 14, 16:46
    Kommentar
    ;-)

    Ähnlich schön ist auch C.P.D. Den Eltern war es wichtig, den Sohn Claus zu nennen.
    #45Verfasser rufus (de) (398798) 18 Feb. 14, 16:47
    Kommentar
    Re #21: Im Süden Deutschlands ist auch der Nachname als Rufname sehr verbreitet... - Das stimmt. Ich kann mich erinnern, dass das auch bei meinen Freunden oft so war. Allerdings muss sich der Name auch gut dafür herleihen. Beispielsweise kam es uns (aus welchen Gründen auch immer) nie in den Sinn, unseren Freund "Bauei" mit seinem tatsächlichen Vornamen, Franz, anzusprechen. Oder sagen wir mal, nur in sehr seltenen Fällen. Meistens war er einfach "da Bauei." Andere Freunde waren da Jagei, da Maiei, da Mörtei, da Kernei, etc. Logischerweise setzt sich diese Gepflogenheit bei längeren Nachnamen nicht so besonders durch.

    Unsereins hat übrigens vier Vornamen, von denen Nr. 2 bis 4 allerdings eher nur theoretisch existieren. Soll mir auch recht sein. :-)
    #46Verfasser dude (253248) 18 Feb. 14, 17:43
    Kommentar
    FWIW, I've been sceptical about David Crystal for some time.
    #47VerfasserKinkyAfro (587241) 18 Feb. 14, 17:54
    Kommentar
    Meine erste Reaktion war ‘wie kommt der denn auf sowas?’, weil mir – bis auf eine Ausnahme – nur Leute bekannt sind, die ihren ersten Namen benutzen.

    Geht mir eigentlich auch so - ich hatte aber das ganze Gymnasium einen Mitschüler in der (Parallel)Klasse, und habe erst beim Zivildienst erfahren, dass der Name aus der Schule sein technischer Zweitname war.
    Aber weil sein Erstname von einem Klassenkameraden belegt war, ist er in der 5. Klasse auf seinen Zweitnamen umgestiegen, um einen "unbelegten" Namen zu haben....hat einfach so getan, als wäre das schon immer sein Name gewesen.
    Tja, und bei den Zivis war eben sein Zweitname belegt, und sein Erstname nicht, dann ist er wieder auf seinen Erstnamen umgestiegen. Mit dem Effekt, dass die anderen Zivis uns von unserem Klassenkameraden erzählt haben, und wir uns ratlos angeschaut haben, weil wir den Namen nicht kannten.

    Das empfinde ich als sehr seltsamen Umgang mit dem Thema; es ist vor allem ein Beispiel, dass ich nicht ausschließen will, dass ich Leute beim Zweitnamen rufe, ohne es zu wissen.
    Lediglich bei den erwähnten Bindestrich-Namen scheint bei manchen Namen der zweite Namen zum Rufnamen zu werden (Jan-Ralf -> Ralf, aber Karl-Heinz -> Kalle, bestimmt nicht Heinz, außer er hat es wirklich verdient *g*)

    Ich selber habe keinen zweiten Namen.
    #48VerfasserYora Unfug (694297) 18 Feb. 14, 18:08
    Kommentar
    In der weit ueberwiegenden Mehrheit aller mir bekannten Deutschen ist der erste Vorname der Rufname. Es gibt Ausnahmen, wie den zweiten Teil eines Doppelnames zu benutzen. Auch wenn der Rufname zweisilbig, der zweite Vorname einsilbig ist, wird der Rufname oft an zweite Stelle gesetzt:

    Klaus Friedrich Maier, nicht Friedrich Klaus Maier
    Hans Peter Mueller, nicht Peter Hans Mueller

    Aber dies sind, wie gesagt, Ausnahmen.
    #49Verfasser Mausling (384473) 18 Feb. 14, 19:03
    Kommentar
    @#39. There aren't many rules here restricting naming of children or even name changes, but for certain purposes strict consistency may be required. I recently had trouble printing a boarding pass (for my wife on an asian airline) because the entries (and format) for her first, middle and last names had to be exactly as expected. This is also true for certain Global Entry / TSA-PreCheck airport security preclearance programs.
    #50Verfasser Jurist (US) (804041) 18 Feb. 14, 19:22
    Kommentar
    Jurist, vielleicht gibt es da kaum Regeln in den USA.

    In Deutschland gibt es schon Regeln, wie man Kinder nennen darf, der Standesbeamte, der die Geburt einträgt, kann Namen ablehnen.
    Ich kenne das auch so, dass bei mehreren Namen der Rufname unterstrichen wird. Ob man das so einfach ändern kann, welches der Rufname ist, weiß ich nicht.

    Seinen Vornamen zu ändern ist in Deutschland sehr schwierig und soweit ich weiß nur in Ausnahmefällen überhaupt möglich, zum Beispiel bei einer Geschlechtsänderung.
    #51Verfasser kubik (586667) 18 Feb. 14, 19:31
    Kommentar
    I have been exposed to the German notion that name choice is restricted. Nevertheless, the idea of one of several names being underlined for any official purpose is new (and strange) to me.
    #52Verfasser Jurist (US) (804041) 18 Feb. 14, 19:36
    Kommentar
    Wikipedia weiß mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorname_(Deutsch...

    Offenbar gibt es den unterstrichenen Rufnamen schon seit Jahrzehnten nicht mehr.
    Ich habe (leider) nur einen Vornamen und keine Kinder, von daher hatte ich da keine aktuellen Erfahrungswerte.
    Die Namen sind alle gleichberechtigt und jeder Name kann auch offiziell benutzt werden.

    Bis 2010 war es aber so, dass teilweise auf offiziellen Dokumenten nur ein Name auftauchte, normalerweise der erste Vorname, wenn nicht gezielt beantragt wurde, einen der anderen Vornamen zu benutzen.
    #53Verfasser kubik (586667) 18 Feb. 14, 19:53
    Kommentar
    Subject to variation, no doubt, it is overwhelmingly the case in the US that babies are given three names (for usual and many official purposes.) Almost all forms ask for first, middle and last names, with it being noteworthy when someone has no middle name. Some people are known in the family or universally by their middle name (or some other name), but this has no effect when filing out forms. It does sometimes cause irritation on the first day of school or with new business contacts, but in the latter case there is no rule against directory listings or business cards with whatever name in whatever form.

    Of course, by religious or family tradition, many people have additional names. As far as I know, these are seldom or never a matter of concern for forms or official purposes. Some forms may ask whether a person was ever known by another name (perhaps maiden name, criminal alias, officially changed name, whatever). This isn't asking about common nicknames or regular use of one's middle name.
    #54Verfasser Jurist (US) (804041) 18 Feb. 14, 20:11
    Kommentar
    Zu #51:

    Seinen Vornamen zu ändern, ist in Deutschland sehr leicht - wenn man einen Künstlernamen annimmt. Der Künstlername wird in den Pass bzw. Personalausweis eingetragen; man kann mit ihm auch ein Bankkonto eröffnen oder einen Handy-Vertrag abschließen.

    Beispiele:

    Jan Ulrich Max Vetter -> Farin Urlaub
    Gerhard Höllerich -> Roy Black
    Ludwig Franz Hirtreiter -> Rex Gildo
    Horst Köhler -> Guildo Horn
    Holger Bernhard Bruno Mischwitzky -> Rosa von Praunheim
    Georg Wilhelm Häring -> Willibald Alexis
    Christian Anton Mayer -> Carl Amery
    Bernd Wiedung -> Thomas Anders
    Lise-Lotte Bunnenberg -> Lale Andersen
    Domenico Gerhard Gorgoglione -> Nino de Angelo
    ...
    #55Verfasser MiMo (236780) 18 Feb. 14, 22:55
    Kommentar
    #55: Seinen Vornamen zu ändern, ist in Deutschland sehr leicht - wenn man einen Künstlernamen annimmt. Der Künstlername wird in den Pass bzw. Personalausweis eingetragen

    Nicht ganz, MiMo. Ja, es gibt die Möglichkeit der Eintragung eines Ordens-/Künstlernamens, aber man hat keinen Anspruch darauf. Denn, nein, nicht jeder der ein Pseudonym annimmt oder es behauptet und Pass-/PA-Eintragung beantragt, bekommt diese auch. Voraussetzung ist vielmehr, dass der zuständigen Behörde die Notwendigkeit der Eintragung durch Nachweis der tatsächlichen, langfristigen, überregionalen, nachhaltigen...(etc.) Verwendung des Namens glaubhaft gemacht werden kann. Da es keine klaren u. festen Kriterien der Notwendigkeit/Glaubhaftigkeit/Nachweiserfordernisse gibt und man somit der Ermessensentscheidung/Willkür der jew. Behörde ausgeliefert ist, würde ich von "ändern...sehr leicht" nicht unbedingt sprechen.
    #56Verfasser lingua franca (48253) 18 Feb. 14, 23:34
    Kommentar
    Zu #56:

    Da ich selber seit 34 Jahren einen Künstlernamen trage, weiß ich ein wenig Bescheid.

    "Nach dem Urheberrecht hat ein Künstler das Recht, festzulegen, unter welchem Künstlernamen er genannt werden will." (Tante Wiki)

    Förderlich für eine schnelle Eintragung eines Künstlernamens ist die Bestätigung einer einschlägigen Künstlervereinigung (Schriftstellerverband, Tonkünstlerverband, Künstlerverein), dass der Betreffende unter diesem Namen bekannt und künstlerisch tätig ist. Bei mir hat das Prozedere (bei der Stadt) keine halbe Stunde gedauert.
    #57Verfasser MiMo (236780) 18 Feb. 14, 23:54
    Kommentar
    Außerdem ist ein eingetragener Künstlername kein geänderter Vorname.
    Der zusätzliche Name steht dann zwar auch im Pass, aber unter "Künstlername", nicht unter Vorname, da steht immer noch der Name, der auch vorher schon an der Stelle im Pass stand.
    Wenn du selbst einen Künstlernamen führst, dann solltest du auch das eigentlich wissen.

    Ein Künstlername ist dann außerdem geschützt und niemand anderes darf den gleichen Künstlernamen wählen. Der offizielle Vorname einer Person ist dagegen nicht geschützt, den darf jeder seinem Kind gegen.
    Es gibt also durchaus Unterschiede zwischen Namen und Künstlernamen.
    Die Eintragung eines Künstlernamens war auch einige Jahre verboten (2007-2010), möglicherweise sind die Hürden größer, seitdem es wieder erlaubt ist.

    Möglicherweise berechtigt ein eingetragener Künstlername dazu, diesen Namen in Verträgen oder so zu benutzen, aber es ist nicht der Name, unter dem man bei den Behörden geführt wird.
    Wenn z.B. bei einer Wahl jemand den Personalausweis sieht, wird er zunächst auch immer noch den Namen auf der Vorderseite benutzen, um die Person anzusprechen. Denn der Künstlername steht auf der Rückseite, die man sich normalerweise nicht anschaut.
    #58Verfasser kubik (586667) 18 Feb. 14, 23:54
    Kommentar
    1. Ein Künstlername besteht in der Regel aus einem Vornamen und einem Familiennamen.

    2. Der Vorname des Künstlernamens kann anders sein als der bürgerliche Vorname des Betreffenden.

    3. Der Träger des Künstlernamens kann sich mit diesem anderen Vornamen ansprechen lassen.

    4. Der Künstlername als Ganzes ist geschützt; nicht aber der darin enthaltene Vorname für sich allein. Somit können mehrere Personen Künstlernamen mit gleichem Vornamen führen.

    Mehr wollte ich eigentlich nicht sagen.
    #59Verfasser MiMo (236780) 19 Feb. 14, 07:59
    Kommentar
    Da ich selber seit 34 Jahren einen Künstlernamen trage, weiß ich ein wenig Bescheid.

    Das mag sein, MiMo, Deine persönliche Erfahrung ist allerdings nicht gleichbedeutend mit den allgemeinen rechtlichen Bedingungen. Daher meine Einordnung Deiner Aussage in #55.

    Die in #57 erwähnte urheberrechtliche Nennung (und sämtlicher privat[rechtlich]er Namensgebrauch) ist ganz etwas anderes als eine behördliche Namensänderung/-eintragung. Bestenfalls kann das eine u.U. zum anderen beitragen (muss aber nicht).
    #60Verfasser lingua franca (48253) 19 Feb. 14, 09:26
    Kommentar
    Ich finde Künstlernamen ein wenig albern. Soviel ich weiß, muss man erst mit so einem Namen berühmt werden und kann sich den dann erst eintragen lassen. Erst den Ausweis und dann berühmt werden geht nicht. Das würde sonst sicher überhandnehmen.
    #61Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Feb. 14, 09:38
    Kommentar
    From around Hamburg I know several people who don't use their first "Christian" name. Crystal is obviously wrong, but for English-speakers it is a very strange concept to be able to choose your own name. In the U.K. the second (or third) name is merely to differentiate between one John Smith and another. It doesn't give John the opportunity to be called Peter. It's similar in Sweden where the "actual" name will be put second if it sounds better in second place when you say the whole name. That is something so absurdly foreign to Brits that it is unimaginable. Crystal therefore has a point that it can be like that in Germany, but it by no means definitely is. Having said that, many Germans only have one first name, so it would be interesting to find out what percentage of Germans with more than one first name don't use the first of two (or more).
    #62VerfasserMe (GB) (745809) 19 Feb. 14, 10:22
    Kommentar
    # 61 Puppengesicht

    Ich glaube, das ist eher deine ganz persönliche Vorstellung.

    Ich kenne einen Musiker, der seit bestimmt 20 Jahren einen eingetragenen Künstlernamen hat, aber nicht sonderlich berühmt ist.

    Wenn es so wäre, wie du meinst, müsste es ja eine verbindliche Grenze für "berühmt" geben, nicht?
    #63Verfasser Serendipity_4 (677936) 19 Feb. 14, 11:39
    Kommentar
    Also wenn ich mit mehreren Konzertplakaten vergangener Jahre komme und dort steht mein Künstlername drauf, dann wird das sicher reichen als Beweis. Oder wenn ich schon Bücher unter diesem Namen bei einem Verlag veröffentlicht habe. Einfach hingehen und sagen ich möchte anders heißen weil mein Name zu langweilig klingt um damit einmal berühmt zu werden, das wird bestimmt nicht reichen für die Beamten.
    #64Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Feb. 14, 11:47
    Kommentar
    alias - Künstler- und Spitznamen -

    mit mehreren Vornamen kann man einfach ohne Umstände seinen beliebtesten wählen... Spitznamen kann man oft nicht entkommen...
    #65Verfassernoli (489500) 19 Feb. 14, 12:07
    Kommentar
    "Guten Tag, mein Name ist Sebastian Edathy. Ich möchte gerne berühmt werden und will ab sofort Farin Ausland heißen."

    "Erst den Ausweis und dann berühmt werden geht nicht!"
    #66VerfasserOhrenkneifer (807118) 19 Feb. 14, 12:38
    Kommentar
    Puppengesicht, da muss ich dich mit der Realität konfrontieren:

    Genau so, wie es in deiner persönlichen Vorstellung nicht möglich ist, ist das aber bei meinem Bekannten gelaufen.
    #67Verfasser Serendipity_4 (677936) 19 Feb. 14, 13:00
    Kommentar
    MiMo, das klang aber in #55 anders, da hast du die Annahme eines Künstlernamens als "Änderung des Namens" bezeichnet.

    Und darauf wollte ich hinaus: Ein eingetragener Künstlername ist kein geänderter Name.
    Ja, der Künstlername kann verwendet werden und man kann damit auch Verträge schließen.
    Aber wenn man z.B. in eine Verkehrskontrolle gerät, werden die Beamten wahrscheinlich den Namen verwenden, der vorne auf dem Personalausweis steht und das ist der unveränderte "bürgerliche Name", nicht der Künstlername.

    Im Gegensatz dazu wird ein geänderter Name auch vorne auf allen Ausweisdokumenten stehen.
    Das wird zwar noch im Melderegister vermerkt sein, aber alle aktuellen Dokumente laufen dann auf den neuen Namen und niemand kann anhand der Ausweispapiere erkennen, dass derjenige früher anders hieß.

    Es gibt also einen Unterschied zwischen einem "Namen" und einem "Künstlernamen".

    Ein weiterer Unterschied ist der Rechtsschutz den Künstlernamens: Jede Familie Müller kann ihr Kind Laura nennen, es kann also beliebig viele Laura Müllers geben. Auch wenn jemand den Künstlernamen Laura Müller trägt, kann der Name weiter vergeben werden.
    Aber es kann dann niemand anders mehr den Künstlernamen Laura Müller wählen, die Wahl eines Künstlernamens ist also weniger frei als die Wahl des Namens.
    #68Verfasser kubik (586667) 19 Feb. 14, 13:11
    Kommentar
    Ja, klar! Man muss zusätzlich auch gute Musik machen um berühmt zu werden. Ein Künstlername alleine reicht natürlich nicht aus.
    #69Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Feb. 14, 13:13
    Kommentar
    Ich habe mal in einem Artikel gelesen, daß es früher in manchen Gegenden üblich war, daß alle Söhne den gleichen ersten Vornamen hatte wie ihr Vater.
    Der Älteste erbte dann alles, aber man wußte ja nicht immer ob der nicht vorher starb.
    #70VerfasserHorst E (762087) 19 Feb. 14, 13:27
    Kommentar
    Ja, klar! Man muss zusätzlich auch gute Musik machen um berühmt zu werden. 
    Hätteste das mal dem Guildo Horn gesagt...
    #71Verfasser Irene (236484) 19 Feb. 14, 13:51
    Kommentar
    #62
    Sag das mal Sir James Paul McCartney!

    Laut dem wiki-Artikel zu middle names (kann den Link leider gerade nicht kopieren) ist es auch in UK möglich/üblich, den Zweitnamen als rufnamen zu gebrauchen.
    #72Verfasser senggigi (590817) 19 Feb. 14, 13:57
    Kommentar
    #66: Ich will berühmt werden, berüchtigt bin ich bereits.

    Guildo Horn? Der wurde doch nur wegen seiner ungewaschenen Frisur berühmt. An gute Musik kann ich mich da weniger erinnern. Aber irgendjemand muss seine Platten ja gekauft haben. Mutige bitte Hand hoch!
    #73Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 14:00
    Kommentar
    Ach je, wenn nur Leute berühmt würden, die gute Musik machen, wäre uns einiges erspart geblieben...

    Guido Horn wirkt immerhin sympathisch, und die Stimmung soll bei seinen Liveauftritten sensationell gut sein.
    #74Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 14:08
    Kommentar
    Rein rechtlich kann in Deutschland jeder der mehrere Vornamen hat, selbst bestimmen welcher der Rufname sein soll.

    Aber dass es Deutschland "üblich" sein soll den zweiten Vornamen zu verwenden ist Unsinn.
    Ich kenne einige die den zweiten Vornamen verwenden und ich kenne viele die den ersten verwenden. Und "üblich" ist eigentlich beides.

    Apropos Vorname, in diesem Zusammenhang stosse ich immer wieder auf die Begriffe "Cristian Name (englisch)" oder "Taufname (deutsch)".
    Woher kommt dieser Unsinn? Auch in islamischen oder buddistischen Ländern haben viele Leute mehrere Vornamen, aber das sind dann sicherlich weder "christian names" noch "Taufnamen".
    #75VerfasserPongo Bintang (971877) 19 Feb. 14, 14:11
    Kommentar
    "Taufnamen" heißen sie, weil man sie in christlichen Ländern früher (als es noch kein Standesamt gab) bei der Taufe bekommen hat. Ob es ein Name oder mehrere sind, hat mit der Bezeichung überhaupt nichts zu tun.
    #76Verfasser JanZ (805098) 19 Feb. 14, 14:13
    Kommentar
    Was ich gerade noch fragen wollte: Puppengesicht, wieso findest Du Künstlernamen "albern"?
    #77Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 14:14
    Kommentar
    @ 75 Unsinn? Das Wort stammt aus der Zeit, als es nur Leute gab, die getauft waren. Ungetaufte waren unbekannt.
    Analog dazu hältst Du ja wohl Begriffe wie Sonnenaufgang oder Nahost nicht für Unsinn, oder?
    #78Verfasser manni3 (305129) 19 Feb. 14, 14:16
    Kommentar
    #78:
    Wann war denn wohl die Zeit als es nur getaufte Leute gab?

    Es gab schon immer Regionen in denen die christlichen Sekten wenig bis garnicht vertreten waren, und Namen hatten die trotzdem.

    Den Bezug zu "Sonnenaufgang" und "Nahost" verstehe ich nicht, was hat das mit Vornamen zu tun?
    #79VerfasserPongo Bintang (971877) 19 Feb. 14, 14:28
    Kommentar
    Dragon, wenn sich jemand verkleidet und tritt auf einer Bühne als eine bestimmte Figur auf, dann geht es ja nicht anders. So wie dieser komische Horst Schlemmer. Aber sich einen ausgedachten Namen in den Personalausweis eintragen lassen, das finde ich albern.
    #80Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Feb. 14, 14:33
    Kommentar
    Host Schlämmer übrigens. Hinter der Figur steckt Hape Kerkeling, und wenn ich wetten würde, würde ich wetten, dass der garantiert diesen Künstlernamen nicht im Pass stehen hat.
    #81Verfasser Serendipity_4 (677936) 19 Feb. 14, 14:38
    Kommentar
    #79: man kann es als eurozentristisch bezeichnen, wenn man will, aber von Europa aus gesehen geht die Sonne morgens auf und abends wieder unter, auch wenn sie in China oder in Amerika schon oder noch scheint; ebenso ist aus indischer Sicht der Nahe Osten im Westen belegen, was die Europäer aber nicht hindert, auch weiterhin vom Nahen Osten zu sprechen. In gleicher Weise gab es in Europa eine Zeit, in der praktisch die gesamte oder doch die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung getauft war, auch obgleich das in China, Arabien oder Japan gewiss nicht der Fall war. In Indien verwendet aber auch niemand den Begriff "Taufnamen", so dass das niemanden störte.
    #82Verfasser Gart (646339) 19 Feb. 14, 14:40
    Kommentar
    #81:
    nicht in dieser verkürzten Form, in seinem Ausweis seht nicht HaPe, sondern Hans Peter
    #83VerfasserPongo Bintang (971877) 19 Feb. 14, 14:40
    Kommentar
    Taufname scheint regional zu sein. Ich kenne nur den Vornamen. "Wie heißt du mit Taufnamen" hat mich hier noch nie jemand gefragt.
    #84Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 14:47
    Kommentar
    #83. Himmmel! Ich bezog mich auf den Bühnennamen Horst Schlämmer, nicht auf die abgekürzte form "Hape". Ich dachte, DAS ssei eh klar.
    #85Verfasser Serendipity_4 (677936) 19 Feb. 14, 14:49
    Kommentar
    Ich sehe "Taufname" als veraltend oder veraltet an. Der Begriff stammt halt aus der Zeit, als es noch kein staatliches Meldewesen gab und der Name bei der Taufe vergeben und offiziell registriert wurde. Ich sehe allerdings wie das DWDS einen feinen Unterschied zu "Vorname".

    Taufname
    veraltend in der Taufe gegebener vollständiger Vorname
    Tilda, mit Taufnamen Mathilde, war Verkäuferin – Strittmatter Wundertäter 202
    http://www.dwds.de/?qu=taufname
    #86Verfasser RE1 (236905) 19 Feb. 14, 15:01
    Kommentar
    Mein Schwager ist der einzige, den ich kenne, dessen Rufname sein zweiter Vorname ist (oder besser gesagt, der einzige von dem ich es weiß). Auf seiner Geburtsurkunde (und damals auch in seinem Perso) steht "Ernst Dieter" (Abb. ähnlich) und Dieter ist durch Unterstreichung als Rufname gekennzeichnet. Warum seine Eltern ihn nicht gleich Dieter Ernst genannt haben, bleibt ein Rätsel.

    (Da es, wie ich auf der Webseite des Bundesinneministeriums gerade gelesen habe, in der Bundesrepublik Deutschland seit 1960 keinen Rufnamen mehr gibt, füge ich hinzu, dass die Eintragung mit Unterstreichung nach DDR-Namensrecht erfolgte. Auf der gleichen Seite bin ich übrigens auch noch auf Folgendes gestoßen: "Alle Vornamen sind gleichberechtigt und können nach Belieben der Bürgerinnen und Bürger im privaten Rechts- und Geschäftsverkehr genutzt werden." Wieder was gelernt.)
    #87Verfasser skye (236351) 19 Feb. 14, 15:26
    Kommentar
    "Alle Vornamen sind gleichberechtigt und können nach Belieben der Bürgerinnen und Bürger im privaten Rechts- und Geschäftsverkehr genutzt werden."

    Er darf sich Dieter nennen. Aber nicht, wenn er als Ernst-Dieter eingetragen wurde. Das heißt, er kann sich natürlich Diddi nennen, nur nicht offiziell.

    Ich habe auch einen zweiten Vornamen, der taucht aber nur auf Behördenpost auf. Im täglichen Leben spielt er keine Rolle.
    #88Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 15:31
    Kommentar
    man kann es als eurozentristisch bezeichnen, wenn man will, aber von Europa aus gesehen geht die Sonne morgens auf und abends wieder unter, auch wenn sie in China oder in Amerika schon oder noch scheint

    Ach, so meinst du das. Ich hatte eher daran gedacht, dass die Sonne ja von außerhalb der Erde betrachtet weder auf- noch untergeht, sondern es ja eher die Erde ist, die sich bewegt.

    Im Übrigen halte ich den Begriff "Taufname" für veraltend bis veraltet, eben weil auch in Europa nicht mehr jeder getauft ist. Meine Erklärung zielte darauf ab, warum es ihn überhaupt gibt/gab und dass er nichts mit der Anzahl der Namen insgesamt zu tun hat.
    #89Verfasser JanZ (805098) 19 Feb. 14, 15:34
    Kommentar
    Alle Vornamen sind gleichberechtigt und können nach Belieben der Bürgerinnen und Bürger im privaten Rechts- und Geschäftsverkehr genutzt werden.

    Sehr gut! Mein zweiter Vorname sei hiermit mein Internet-Name. Ich verwende ausschließlich ihn online und meinen gewöhnlichen Vornamen für alle anderen Anlässe. Damit wird erreicht, dass Neugierdsnasen, die mich im Internet suchen und dann mit einem öden "lange nicht gesehen, was machst du so" oder Schlimmerem an mich herantreten, soweit tunlich auf keinen grünen Zweig mehr gelangen.

    Der "Taufname" ist gewiss veraltet, und ob man den Begriff außerhalb gewisser, insbesondere kirchlicher, Zusammenhänge noch verwenden sollte oder gar kann, halte ich für fraglich.

    (Zuviel der Ehre übrigens, das Beispiel mit der auf- und untergehenden Sonne stammt von manni3.)
    #90Verfasser Gart (646339) 19 Feb. 14, 15:36
    Kommentar
    Not long ago in the Kreisburo. I hand over a form on which I've put in the boxes labelled Vorname and Nachname my first name A.... and surname W....
    Beamtin types away on computer a bit and then says, "Sie heissen aber A.... M.... W.... - ich schreibe M.... hin".
    "Warum?" I ask. "Es steht da Vorname, nicht Vornamen."
    Puzzled look. "Macht es Ihnen etwas aus?"
    Me, resigned: "Nein".
    She writes M.... into the Vorname box under A....

    Not many people know my second forename or middle name, but sometimes when they find out what it is they try it out on me, and I'm just as happy to respond to that name as I am to my first forename. In other words my second name does give me the opportunity sometimes to be called M.... rather than A...., so I disagree with Me (GB) in his #62.

    Another case in point would be my very elderly father, ABCW*, who has gone through his whole life being known as A to the point where he himself had forgotten that on his birth certificate his forenames are in the order BCA.
    Even his passport was issued with the ABC order.

    *Initials changed for anonymity.
    #91Verfasser amw (532814) 19 Feb. 14, 15:41
    Kommentar
    Er darf sich Dieter nennen. Aber nicht, wenn er als Ernst-Dieter eingetragen wurde.

    Nein, er heißt 'offiziell'* Dieter, darf bzw. kann sich aber auch Ernst nennen. Wenn er wollte.

    *Als Erklärung zum offiziell: Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, nehme aber stark an, dass eine solche Rufnameneintragung zu der Zeit und in dem Land, zu der und in dem er geboren wurde, verbindlich war. Deshalb ist das sein Name. Auch wenn er mittlerweile auch seinen anderen nach Lust und Laune verwenden dürfte/könnte.

    Ich kenne übrigens auch zwei Personen, die ihren Nachnamen geändert haben. Mit einem Sammelbegriff wie Müller, Meier oder Schmidt als Nachname stehen die Chancen nicht schlecht, eine Namensänderung durchzukriegen. Bei einem von beiden wurde dem Antrag auf Änderung jedenfalls aus diesem Grund stattgegeben.
    #92Verfasser skye (236351) 19 Feb. 14, 15:51
    Kommentar
    @80: Ich versuche nur zu verstehen, was daran Du als albern empfindest.

    Ich weiß zum Beispiel nicht, ob der als Guildo Horn bekannte Horst Köhler seinen Künstlernamen im Ausweis stehen hat, aber wenn, was wäre daran so albern? Das ist ein Name, unter dem ihn vermutlich mehr Leute kennen als unter seinem richtigen Namen und mit dem er dementsprechend vermutlich häufiger angesprochen wird, wieso soll das nicht in seinem Ausweis stehen?

    Oder anderes Beispiel: Wenn Oliver Knöbel als Olivia Jones unterwegs ist, fände er es bestimmt blöd, sich nur als der Mann ausweisen zu können, der er in der Rolle ja gar nicht ist. Wobei ich auch hier nicht weiß, ob er den Künstlernamen wirklich hat eintragen lassen.
    #93Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 16:30
    Kommentar
    Es gibt auch Leute, die tragen ein "genannt" im Namen. Ich habe es mal in einer Adresse gelesen, das war eine "Frau vom Felde genannt im Busch".

    Ernst Dieter Meier genannt Dickerchen wäre also auch noch ein Ausweg aus dem Einheitsbrei der Meiers.
    #94Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 16:37
    Kommentar
    Das "genannt" ist aber seit einer Zeit, in der es noch keine Ausweise und Standesämter gab, Bestandteil des Namens. Meines Wissens kommt es daher, dass ein Bauer mit dem Hof eines anderen auch dessen Namen übernommen hat. Man kann also nicht mal eben so seinen Namen in "Meier genannt Dickerchen" ändern.
    #95Verfasser JanZ (805098) 19 Feb. 14, 16:42
    Kommentar
    Über die Vulgo- oder Hofnamen haben wir uns ja schon einmal unterhalten, weiß nicht mehr in welchem Faden. Die Erkenntnis daraus war für mich, dass es zwar in Deutschland Leute gibt, die tatsächlich das "genannt" im Namen und Ausweis tragen, Vulgonamen hingegen außerbairisch unbekannt sind.

    Wir waren z.B. gerade in Ramsau am Dachstein im Urlaub, dort heißen gefühlt 95 % der Bevölkerung Schrempf. Zur Unterscheidung verwendet man also nur die Vulgonamen, der Herr Schrempf, bei dem ich die Ferienwohnung gemietet hatte, meldete sich auch am Telefon als Sattlehner. Das steht aber nicht in seinem Ausweis, das ist nämlich nicht möglich in Österreich.

    Re Künstlernamen: Die können schon ganz nützlich sein und werden durchaus vor der Berühmtheit gewählt. Bei den bereits Genannten kennt man die bürgerlichen Namen, Atze Schröder hingegen macht ein ausdrückliches Geheimnis daraus und achtet offenbar sehr darauf, dass nicht jeder weiß, wer er ist. (Wikipedia sagt, er klagt regelmäßig.)
    #96Verfasser tigger (236106) 19 Feb. 14, 17:06
    Kommentar
    @96: Bei Atze Schröder würde ich aber schon fast annehmen, dass der Künstlername nicht im Perso steht, damit Zollbeamte, Hotelangestellte und dergleichen den Herrn, der vor ihnen steht, nicht mit dem unglaublich lustigen Typen aus dem Fernsehen mit Lockenperücke, Pornobrille und engen Klamotten in Verbindung bringen...
    #97Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 17:18
    Kommentar
    (Wikipedia sagt, er klagt regelmäßig.)

    Und, ist das etwa nicht albern? Er hat zu wenig Selbstwertgefühl um zu seinem richtigen Namen zu stehen und zu viel, weil er sich mit seinem ausgedachten Namen so wichtig nimmt. Die Klagen nützen natürlich, um wieder einmal in die Zeitung zu kommen.

    Als Horst Köhler hätte der Herr "Horn" auch berühmt werden können, was ist denn an dem Namen so schlimm? Natürlich gibt es Fälle wo ein psychologisches Problem mit dem Namen besteht.

    Tut mir leid, so Namen wie Hella von Sinnen oder ja, auch Rex Gildo finde ich albern. Aber lassen wir das, da kann ja jeder seine Meinung zu haben.
    #98Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Feb. 14, 17:22
    Kommentar
    Das Thema Namen scheint ja sehr wichtig zu sein.

    Hier ist auch noch ein wenig Platz:

    Siehe auch: genannt as part of surname

    Siehe auch: Amerikanische Namen - Samma geht's noch??

    #99Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 17:29
    Kommentar
    Puppengesicht, vielleicht möchte Atze Schröder ja einfach nur nach Feierabend ein ungestörtes Privatleben genießen können, ohne immer und überall erkannt, angequatscht oder fotografiert zu werden. Deswegen steht er doch trotzdem zu seinem richtigen Namen, nur eben nicht für die breite Öffentlichkeit und nicht in Verbindung mit seinem Bühnennamen.

    Und vielleicht hätte Hella von Sinnen als Hella Kemper genausoviel Erfolg gehabt, aber "von Sinnen" klingt nun einmal lustiger als Kemper, das passt wohl besser zu jemandem, dessen Bühnenpersönlichkeit eher schrill-überdreht ist bzw. vor allem in ihren Anfangszeiten war, da klingt "Kemper" doch etwas bieder.
    #100Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 17:31
    Kommentar
    Das ist nicht mangelndes Selbstwertgefühl, das ist Selbstschutz. Weißt du eigentlich, was Schauspieler und Comedians auf der Straße erleben, wenn sie erkannt werden? Die Person könnte keinen Schritt tun, ohne dass jemand "Atze" dummdreist anredet.
    Je unterschiedlicher Figur und Person, umso besser sollte man sich schützen. (Übrigens scheint er eh nicht ganz erfolgreich zu sein mit den Klagen. Wer es wissen will, muss nur in der Bibliothek alte Weser-Kurier- oder Bild-Ausgaben ausheben lassen.)
    #101Verfasser tigger (236106) 19 Feb. 14, 17:33
    Kommentar
    Mist, jetzt kann ich die Anführungszeichen nicht mehr in mein Posting mogeln. ;o)

    Dieser Selbstschutz ist ja auch der Grund, warum Cro immer mit dieser Pandamaske auftritt, anfänglich war ja auch sein bürgerlicher Name nicht bekannt. Sehr klug.
    #102Verfasser Dragon (238202) 19 Feb. 14, 17:38
    Kommentar
    ACK, es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass Leute, die in Serien oder Filmen den Bösewicht geben, auf der Straße mit Prügel bedroht werden oder sich moralische Vorhaltungen anhören müssen. Es gibt tatsächlich einen Haufen Leute, die mehr oder minder nicht in der Lage sind, Realität und Fiktion auseinanderzuhalten. Dann lieber auf dem Klingelschild einen anderen Namen stehen haben.
    #103Verfasser Gart (646339) 19 Feb. 14, 17:38
    Kommentar
    Ich finde es viel alberner, wenn sich manche Künstler keinen Künstlernamen zulegen. Ein Horst-Friedrich Müller als Gitarrist einer Death-Metal-Band? Das geht doch gar nicht.
    #104Verfasser RE1 (236905) 19 Feb. 14, 17:45
    Kommentar
    ... und Richard Henry Parkin Starkey Jr. (*hihi*) als Schlagzeuger der Beatles geht erst recht nicht!
    #105Verfasser manni3 (305129) 19 Feb. 14, 18:11
    Kommentar
    Ein Horst-Friedrich Müller als Gitarrist einer Death-Metal-Band? Das geht doch gar nicht.

    Fände ich jetzt schon wieder cool. Das hat doch was, neben all den Lees und Marks "whatever Killers". ;)
    #106Verfasserminima (507790) 19 Feb. 14, 18:16
    Kommentar
    Ein Künstlername kann auch ein Ausweg für diejenigen sein, die mit einem dämlich klingenden Namen geschlagen sind - Truman Streckfus Persons war es möglicherweise aus diesem Grunde zufriedener, für die Öffentlichkeit Truman Capote zu heißen. Aber wieso Baron Ferdinand von Lamezan auf Altenhofen sich Ferdinand von Alten nannte, verstehe wer will - der bürgerliche Name klingt wie aus einem Ritterroman, damit könnte man bestimmt sogar den Drummer einer Heavy-Metal-Band machen...
    #107Verfasser Gart (646339) 19 Feb. 14, 18:32
    Kommentar
    "In the U.K. the second (or third) name is merely to differentiate between one John Smith and another. It doesn't give John the opportunity to be called Peter. ... That is something so absurdly foreign to Brits that it is unimaginable...

    I'm not sure if I have correctly understood this..." (#62)

    Several people in my family have two so-called "Christian names" and are always called by the second name. My father was one of those people and another is a cousin who is younger than I am.
    Several of my uncles and great-uncles had two or even three forenames and were also called by their second name.
    So I'm not sure why this should be "absurdly unimaginable" to Brits. To this Brit it is quite normal. If someone is called John Peter Smith and his parents always called him Peter, where is the problem?
    (Provided he'd not rather call himself John, which he is entitled to do anyway.)
    #108VerfasserJaymack (805011) 19 Feb. 14, 19:17
    Kommentar
    Re #103: Genau, wer wäre sonst Publikum der ganzen Scripted-Reality-Shows... und früher hatten es "Herr Derrick" und vor allem "Herr Doktor Brinkmann" auch nicht leicht im richtigen Leben. Klausjürgen Wussow wurde angeblich ständig mit irgendwelchen Diagnosebitten belästigt.
    #109Verfasser tigger (236106) 19 Feb. 14, 19:23
    Kommentar
    Die meisten Leute die ich kenne (Baden-Württemberg) nennen sich beim Erstnamen oder Spitznamen des Erstnamens. Viele die ich kenne verschweigen auch ihren Zweitnamen. Lediglich im Französischkurs habe ich meinen Zweitnamen verwendet, da es vom Erstnamen gleich drei in der Klasse gab (zwei davon die andersgeschlechtliche Version).

    Auch kenne ich Fälle, bei denen die Leute bspw. als Joe oder Karotte genannt wurden, obwohl sie eigentlich Thomas Müller hießen.
    #110Verfassernaka-naka (629692) 19 Feb. 14, 19:32
    Kommentar
    Rex Gildo muß eben damit leben, seinen Vornamen mit Nachbars Schäferhund zu teilen.

    Roy Black wurde ja auch nur aus der Not geboren. Ein Conferencier der einen "hier kommt Gerd Höllerich!" ankündigt, wird möglicherweise vom älteren Publikum mit "hier kommt der Heul-Erich!" mißverstanden. Das geht doch nicht, da hat er den Spitznamen 'die Heulboje' ganz schnell weg.

    Aber wahrscheinlich hätte ich ihn auf der Straße am Gesicht erkannt und nicht am Personalausweis.
    #111Verfasser Harri Beau (812872) 19 Feb. 14, 20:03
    Kommentar
    In den Familien meiner Eltern (stammten beide aus Sachsen) war es durchaus üblich, den zweiten Namen als Rufnamen zu verwenden. Der erste Name ist immer der Name von Mutter/Oma bzw. Vater/Opa. Auch bei mir ist dementsprechend der erste Name der Vorname meiner Mutter und zweite Vorname mein Rufname. Der zweite Vorname ist auch der, der in meinen Zeugnissen steht und den ich bei Behörden usw. angebe. Nur ganz wenige Leute wissen, dass ich noch einen ersten Rufnamen habe und sind, wenn sie davon erfahren, immer sehr erstaunt.
    Mit dieser Familientradition habe ich bei meinen eigenen Kindern allerdings gebrochen, da es nach meiner Erfahrung - im Gegensatz zu David Crystals Meinung - in Deutschland nicht wirklich üblich ist, den zweiten Namen als Rufnamen zu verwenden.
    #112Verfasser Silvia(D) (320521) 20 Feb. 14, 08:32
    Kommentar
    @Silvia(D): Das stützt zusammen mit #16 mein in #30 wiedergegbenes Halbwissen, dass es in manchen Gegenden (Preußen, Sachsen, ...?) Tradition und/oder Gepflogenheit in der Verwaltung war, den Rufnamen an die letzte Stelle unter den Vornamen zu reihen.
    #113Verfasser RE1 (236905) 20 Feb. 14, 12:04
    Kommentar
    #92, skye: "Er darf sich Dieter nennen. Aber nicht, wenn er als Ernst-Dieter eingetragen wurde.
    Nein, er heißt 'offiziell'* Dieter, darf bzw. kann sich aber auch Ernst nennen. Wenn er wollte."

    Wobei der vorhergehende Poster recht hat, was die Bindestrichnamen betrifft. Wer einen Bindestrichnamen hat, darf sich zwar privat Dieter oder Ernst nennen, bei offiziellen Anlässen (Verträge, Ausweise, etc. pp.) MUSS der gesamte Name mit Bindestrich(en) angegeben und unterschrieben werden (http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-7660/n...).
    Wer sein Kind also wirklich ärgern will, nennt es Kai-Luca-Sebastian... (selbst in einer Geburtsanzeige gesehen, Namen ähnlich).
    #114Verfasser GuggstDu (427193) 20 Feb. 14, 12:37
    Kommentar
    Damals (TM) in meiner Jugend stand auf Behördenformularen "sämtliche Vornamen, Rufname unterstreichen" - auf meiner Geburtsurkunde ist der Rufname auch noch unterstrichen, den mussten die Eltern verbindlich festlegen.
    Irgendwann im Zuge der diversen Gesetzesänderungen zu Namen und Ehenamen wurde das wahrscheinlich abgeschafft.
    #115VerfasserEifelblume (341002) 20 Feb. 14, 13:14
    Kommentar
    #114, re Bindestrichnamen:
    Das mag durchaus sein.
    Mein Schwager hat aber keinen Bindestrichnamen (habe ich auch nie behauptet - das Bindestrichbeispiel hat Harri ins Spiel gebracht), sondern zwei Vornamen (Ernst Dieter), von denen der zweite sein geburtsurkundlich festgelegter Rufname ist (hier wegen fehlender Unterstreichung mal fett markiert). Von daher tangieren ihn jegliche Vorschriften zum Gebrauch von Bindestrichnamen nicht.

    Der Sachsenaspekt ist übrigens interessant. Das könnte der Grund sein, denn meines Schwagers Sippe stammt mütterlicherseits aus Sachsen.
    #116Verfasser skye (236351) 20 Feb. 14, 13:55
    Kommentar
    In unserer Familie ist es üblich als Zweitnamen den Rufnamen des Taufpaten zu nehmen. Häufig ist das dann ein Name älteren Semesters, während der Rufname moderner und dadurch häufig ist.

    Man hat dann die Wahl, eine von drei Sabinen in der Klasse zu sein oder sich mit Walburga (bei uns als Burgel verniedlicht) ansprechen zu lassen.

    Mein erster Name ist zwar recht modern, aber selten, weil vom Klang her nicht schön. Der zweite Name ist alt und schön, dafür aber sehr häufig.

    Da es meinen Rufnamen nur in Deutschland in dieser Form gibt, bin ich ständig in Erklärungsnöten. Im Französischen kommt ein Schimpfwort dabei raus und in einem anderen Land gibts den nur als Männernamen.

    Bis man alle diese Details gecheckt hat, kriegt man es seinem Bekanntenkreis/Arbeitgeber nur noch schwer vermittelt, dass man mitten im Leben den Vornamen wechseln will. :-(
    #117Verfasser Blaukraut (920264) 20 Feb. 14, 14:21
    Kommentar
    @Blaukraut: na toll, jetzt werde ich den Rest des Tages daran herumgrübeln, welches französische Schimpfwort denn ein deutscher moderner Weibchenvorname ist ... *abgrundtiefseufz*
    #118Verfasser Chaja (236098) 20 Feb. 14, 14:30
    Kommentar
    Chaja, und nicht vergessen: Woanders isses ein Männchenname...
    *mitseufz*
    #119Verfasser TumbleStaub (463468) 20 Feb. 14, 14:33
    Kommentar
    Modern, klanglich nicht schön, daher selten, nur in D weiblich, woanders männlich, in F Schimpfwort...

    *auchmitseufz* Sagt mir Bescheid, wenn ihr's entschlüsselt habt, ja?
    #120Verfasser Dragon (238202) 20 Feb. 14, 14:42
    Kommentar
    Wehe ihr outet mich! *meinenZweitnamenimAusweisunterstreichenlassengeh*

    #121Verfasser Blaukraut (920264) 20 Feb. 14, 14:48
    Kommentar
    Pute ist kein Vorname, oder ;-)? Übrigens muss ich (Inhaber nur eines Vornamens) gerne auch mal Polen erklären, dass ich kein Pole und ENS, dass ich keine Frau bin ...
    #122Verfasser JanZ (805098) 20 Feb. 14, 14:57
    Kommentar
    Also der einzige Weibchenvorname, der andernorts ein Männchenvorname ist, der mir einfällt, ist Andrea. Aber weder klingt das unschön, noch ist das schimpfworttauglich.
    #123Verfasser Chaja (236098) 20 Feb. 14, 15:21
    Kommentar
    Gabriele? Ist aber auch nicht häßlich und meines Wissens kein Schimpfwort.
    #124Verfasser Irene (236484) 20 Feb. 14, 15:24
    Kommentar
    Simone? Aber so heißen bisweilen auch Französinnen, so wie Simone de Beauvoir oder Simone Veil, und die müssen es wohl wissen.
    #125Verfasser Gart (646339) 20 Feb. 14, 15:25
    Kommentar
    *daspferdvonhintenaufzäum* connard, putain, salaud, enfoiré, bâtard, imbécile .... *kopfkratz* - klingt alles nicht nach Vorname....
    #126Verfasser Chaja (236098) 20 Feb. 14, 15:30
    Kommentar
    *gg* Dann wünsche ich euch einen schönen Rateabend!

    Ach so! Der Name ist im Französischen nur dann ein Schimpfwort, wenn man ihn englisch ausspricht. Ich hatte gedacht es trägt zum Verständnis bei, wenn ... ach ich weiß nicht was ich mir dabei gedacht hatte. Es klang schöner, ich dachte dadurch ist die Schreibweise klar....

    ... die Frau, die mich per Anhalter mitgenommen hatte fragte dreimal nach, ob das wirklich mein Name ist und meine Schwester war schockiert als ich von ihr Aufklärung verlangt hab, warum die Dame sich geweigert hat mir zu glauben.
    #127Verfasser Blaukraut (920264) 20 Feb. 14, 15:31
    Kommentar
    Mir war auch noch Marion eingefallen, aber da fehlt mir auch das Schimpfwort.
    #128Verfasser Dragon (238202) 20 Feb. 14, 15:32
    Kommentar
    Die Namen, die ihr bisher genannt habt, sind alle sehr schön - im Vergleich.
    #129Verfasser Blaukraut (920264) 20 Feb. 14, 15:34
    Kommentar
    Ich kann mir eigentlich kein Wort vorstellen, das bei englischer Aussprache wie ein französisches Wort klingt, egal ob das dann ein Schimpfwort ist oder nicht. Das wird immer vertrackter...
    #130Verfasser Dragon (238202) 20 Feb. 14, 15:40
    Kommentar
    Vielleicht irgendwas mit au ... wie z.B. Pauline.
    Aber mir fällt nichts Schimpfworttaugliches ein ...

    Edith meint, dass Hauke sowohl ein Mädchen- als auch Jungenname sein kann. Kann da jemand ein französisches Schimpfwort draus basteln?
    #131Verfasserminima (507790) 20 Feb. 14, 15:48
    Kommentar
    Das Namenrätsel ist ja großartig!

    Eine Lösung kann ich zwar nicht präsentieren, aber es erinnert mich an das Entsetzen, das mich überfiel, als ich erfuhr, daß ein kleines (deutsches) Mädchen "Madita" genannt wurde. Ich assoziiere da nämlich spontan "Maledetta/Maudite".
    #132Verfasser C3PO (877869) 20 Feb. 14, 16:08
    Kommentar
    Ich grübele übrigens immer noch.
    #133Verfasser Chaja (236098) 22 Feb. 14, 01:09
    Kommentar
    Ich auch, Chaja. :)
    Und darüber, warum mir in #131 ausgerechnet Pauline eingefallen ist. Paula wäre viel einfacher gewesen, oder z.B. Claudia.
    *kopfschüttel*
    #134Verfasserminima (507790) 22 Feb. 14, 05:55
    Kommentar
    Da fällt mir das Namenrätsel in Night on Earth - New York (9:15) ein!!

    Helmut? Thats your name?? Haha! A helmet would be somewhat you wear on your head!
    So - what's your name?
    Yoyo!
    Yoyo! Was?? Das ist doch kein Name!! Haha! It's a Spielzeug für Kinder!

    #135Verfasser manni3 (305129) 22 Feb. 14, 08:06
    Kommentar
    Inge vielleicht?
    #136Verfasser weirdo (236636) 22 Feb. 14, 09:52
    Kommentar
    #132: nicht zu vergessen der offenbar nicht ganz unübliche Mädchenvorname "Malin".
    #137Verfasser Gart (646339) 22 Feb. 14, 11:23
    Kommentar
    Auch nicht schlimmer als Astrid im Schwobeländle!
    #138Verfasser manni3 (305129) 22 Feb. 14, 11:34
    Kommentar
    Hmmm. Ob es etwas bringt, alle siebzehn Ausgaben von "Kevin, Schantal und Schakkeline" zu lesen? ;)
    #139Verfasserminima (507790) 22 Feb. 14, 11:49
    Kommentar
    Ist "Annike" vielleicht irgendwo ein männlicher Vorname?
    #140Verfasser Marsupilami_24 (654487) 22 Feb. 14, 12:27
    Kommentar
    # 131, Minima: "Edith meint, dass Hauke sowohl ein Mädchen- als auch Jungenname sein kann."

    Das habe ich schon häufiger in Foren behaupten gehört, allerdings noch nicht in der Realität gesehen. Ich bin hier in Hauke-Land und alle Haukes, die ich kenne (viele ;-) ), oder von denen ich (auch historisch) gehört habe, sind Jungs.
    #141Verfasser GuggstDu (427193) 22 Feb. 14, 17:10
    Kommentar
    Denke ich auch.

    Hauke weiblich? Nur ein Verhörer für Heike?

    Hau! - ke für Jungs
    Hei! - ke für Mädchen
    #142VerfasserBraunbärin (757733) 22 Feb. 14, 17:13
    Kommentar
    #142:
    Nee, weil: Hauke = Hugo, Heike = Henrike/Heinrich.
    #143Verfasser GuggstDu (427193) 22 Feb. 14, 17:53
    Kommentar
    Mnemotechnisch find ich ja #142 besser:

    Hau! - typisch Mann
    Hei - di_e typische Klum

    ;-)
    #144Verfasser manni3 (305129) 22 Feb. 14, 18:19
    Kommentar
    Nicola fehlt auch noch in der Reihe italienischer Männervornamen.
    #145Verfasser Serendipity_4 (677936) 24 Feb. 14, 11:59
    Kommentar
    @GuggstDu #141: Ich hab das auch aus so einem "Ich suche einen Namen für mein Kind"-Forum, auf das ich gestoßen bin, weil ich nach Namen mit "au" gesucht habe. ;)
    #146Verfasserminima (507790) 24 Feb. 14, 12:52
    Kommentar
    Blaukraut, Du kannst das doch nicht weiter verantworten! Seit Tagen schlaf ich schlecht. Bitte, bitte, noch einen Hinweis! ;-)
    #147Verfasser Selima (107) 24 Feb. 14, 12:55
    Kommentar
    Merle ist in D immer weiblich, in GB ist die Amsel auch männlich (habe ich mal so gehört). Und in Frankreich verwechselt man es mit merde! ?
    #148Verfasser Harri Beau (812872) 24 Feb. 14, 13:03
    Kommentar
    Harri, lies Dir nochmal die Aufgabenstellung durch :o)

    - in Deutschland weiblicher Vorname, modern, aber selten, weil nicht so schöner Klang
    - in einem anderen Land (welches, wurde nicht verraten) männlicher Name
    - in Frankreich ein Schimpfwort, wenn der Name englisch ausgesprochen wird.

    Und schon kommt man selbst mit extrem schlechten Ohren nicht mehr von Merle zu merde...

    Ich grüble auch immer noch, hoffentlich wird das Rätsel irgendwann gelöst.
    #149Verfasser Dragon (238202) 24 Feb. 14, 13:44
    Kommentar
    edit
    #150Verfasser xekinai (803976) 24 Feb. 14, 13:54
    Kommentar
    Conny?

    "conne" = blöde Kuh (oder so), englisch ausgesprochen Conn-i, geht auch als männlicher Vorname, aber eigentlich klingt Conny doch ganz schön...?
    #151Verfasser Qual der Wal (877524) 24 Feb. 14, 14:06
    Kommentar
    Ich schließe mich Selimas Appell an Blaukraut an!

    Mein Schlaf hat zwar bisher nicht gelitten, aber die Frage beschäftigt mich im Wachzustand weiterhin :-)

    Hier mal ein Beispiel meiner Überlegungen. Auch wenn es die Bedingungen nicht wirklich erfüllt, könnte vielleicht eine ähnliche "Argumentationskette" Anwendung finden?

    Grethe - mit englischem "th" ausgesprochen - dieses in F als "s" gehört - Ergebnis "Graisse".

    Ich weiß, nicht modern, nicht selten, kein Schimpfwort (auch wenn man so wohl nicht heißen möchte), und wo es einen Männernamen geben könnte, der so klingt, wüßte ich auch nicht.
    #152Verfasser C3PO (877869) 24 Feb. 14, 14:07
    Kommentar
    Zu der Raterei (ich kann leider kein Französisch):

    Kerstin, Kirsten oder so etwas ähnliches? --> cretin (weiß aber nicht wie das ausgesprochen wird)
    #153Verfasser las. (377311) 24 Feb. 14, 14:49
    Kommentar
    Es tut mir schrecklich leid, euch so viele Sorgen zu bereiten. ;-))

    Ist echt ein blöder Name und keiner weiteren Überlegung wert.

    Ich werde damit leben müssen (obwohl es nicht einmal etwas nützt ein Foto mitzuschicken, um den Leuten klar zu machen, dass ich kein Mann bin) oder ein paar Jahre komische Blicke zu ernten, bis sich alle (vor allem ich selbst) an meinen Zweitnamen gewöhnt haben.

    Und nun husch, husch alle wieder zum OT.
    #154Verfasser Blaukraut (920264) 24 Feb. 14, 14:52
    Kommentar
    Los jetzt, Blaukraut, heraus damit. Man muss sich seines Namens nicht schämen!!

    Ich habe den urdeutschen, in den 70ern sehr modernen Namen Heike bekommen. Versteht im Ausland kein Mensch. Im Moment bewege ich mich in einem Umfeld mit Leuten aus aller Welt, wo ich mir nun aussuchen kann, meinen Namen entweder immer dreimal zu sagen und zweimal zu buchstabieren oder einfach meinen zweiten Namen - Alexandra - zu verwenden. Den versteht jeder aus jedem Kulturkreis sofort. Daher heiße ich jetzt den halben Tag Alexandra und den anderen halben Tag Heike. Meine Familie weiß Bescheid, also kein Problem. Man muss nur aufpassen, dass man auch auf den neuen Namen hört, wenn man damit angesprochen wird...
    #155Verfasser Qual der Wal (877524) 24 Feb. 14, 15:04
    Kommentar
    re #148: in GB ist die Amsel auch männlich (habe ich mal so gehört)

    The male ones (black, yellow beak) yes; the female ones (brown) are female.
    #156Verfasser amw (532814) 24 Feb. 14, 15:31
    Kommentar
    Erfüllt alles nicht alle Kriterien, aber nur mal so als Brainstorming:

    Andy - andouille
    Debby - débile
    Sissi - sisi

    Blaukraut, du WILLST doch gelöchert werden, oder? Sonst hättest Du uns nicht so viele Köder hingelegt ;-)
    #157Verfasser xekinai (803976) 24 Feb. 14, 17:00
    Kommentar
    Ich hab immer noch kein stimmiges Ergebnis, aber ein paar Überlegungen:

    + Der Name wird wohl eher nicht auf -a enden. Die wenigen italienischen Männernamen, die auf -a enden, haben wir schon ausgeschlossen.
    + Die Sprache, in der der Name ein Männername ist, muß eine der größeren und weit verbreiteten Sprachen sein, da es sonst eher selten zu Verwechslungen kommen dürfte. Estnisch und Litauisch und Albanisch etc. fallen damit wohl weg.

    Beate - wär ein Vorschlag von mir. In der Schweiz gibt's den Männernamen Beat - diese Bedingung ist also nicht ganz erfüllt. Spricht man ihn gezwungen englisch aus, könnte er wie 'bitte' klingen, was ein vulgäres frz. Wort ist. Der dt. Frauenname klingt in meinen Ohren aber nicht unschön. Außerdem würde eine deutsche Beate ihren Namen wohl kaum 'bitte' aussprechen.

    Ne(e)le - ist ein in jüngerer Zeit öfter mal vergebener Namen, der in meinen Ohren nicht gut klingt. Allerdings konnte ich kein frz. Schimpfwort 'nile/i' o.ä. finden. Auch fand ich keinen Männernamen.
    #158Verfasser Selima (107) 25 Feb. 14, 09:51
    Kommentar
    Urs? So kann ein Mädchen heißen, in der Schweiz ist es ein Jungenname, englisch ausgesprochen (mit viel Phantasie) ist es ein Schimpfwort, allerdings ein Englisches.

    Allerdings braucht man ihn nur um die Endung "-ula" zu vervollständigen, dann kennt ihn wieder jeder, und so gibt es ihn in vielen Ländern. Mhm.
    #159Verfasser Lady Grey (235863) 25 Feb. 14, 10:27
    Kommentar
    Ok Auflösung! War doch nicht so schwer, wenn man in mein Profil schaut und den ehemaligen Nick betrachtet.

    Selima hat recht, aber no me bré war schneller!

    Ich habe den Namen wie das englische "beat" + i-Endung ausgesprochen, um die Schreibweise klar zu machen, weil ich nicht auf französisch buchstabieren konnte. ;-(

    Und schön klingt der Name keinesfalls. Abgehackt und am Ende klanglos.

    Einzig mein Afghanischer Kollege versteht den Namen elegant auszusprechen: Beata mit Betonung auf der letzten Silbe.
    #160Verfasser Blaukraut (920264) 25 Feb. 14, 10:28
    Kommentar
    Aaah, in dem Faden hier war's ...
    :-)
    #161Verfasser no me bré (700807) 25 Feb. 14, 11:00
    Kommentar
    Oh - Blaukraut Leidensgefährtin!
    #162Verfasser Serendipity_4 (677936) 25 Feb. 14, 11:05
    Kommentar
    Blaukraut, i bussl di ab! Jetzt kann ich wieder ruhig schlafen ;-)

    Für mich klingt Neele wirklich unschön (so nach nölen), Beate hingegen find ich eigentlich ganz in Ordnung. Nicht unbedingt mein Lieblingsvorname, aber absolut nicht unangenehm. Zu Bea verkürzt klingt er doch sogar ziemlich gut, oder? Das kann allerdings auch daher kommen, daß ich sehr nette Beas kenne.
    #163Verfasser Selima (107) 25 Feb. 14, 11:13
    Kommentar
    Selima: Beate - ... Der dt. Frauenname klingt in meinen Ohren aber nicht unschön. 

    Dankeschön! :-)

    Blaukraut: Und schön klingt der Name keinesfalls. Abgehackt und am Ende klanglos.

    Finde ich nicht. Aber über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten. Leute mit slawischer Muttersprache machen meist "Beata" draus, anglophone tendieren zu "Betty". Mit beidem kann ich Leben. (Und in Ermangelung einer Alternative muss ich das ja auch.)

    Edit: Bea fände ich nun total doof. Das hat aber auch noch keiner bei mir probiert.
    #164VerfasserBeate S. (824851) 25 Feb. 14, 11:16
    Kommentar
    Finde ich auch schön. Wie wäre es, sich für die Fremdsprachen in Beatrice umzubenennen? Wobei ich ja grundsätzlich von Umbenennen wenig halte, sollen die Leut' halt neue Namen kennenlernen. Ich bin immer ein bisschen peinlich berührt, wenn sich vor allem chinesische Korrespondenzpartner mit englischen Vornamen ausstatten, als wäre ihr chinesischer Name nicht gut genug. Sollen sie halt in ihrer E-Mail-Signatur ein Mr. oder Ms unterbringen.
    #165Verfasser tigger (236106) 25 Feb. 14, 11:55
    Kommentar
    Das wundert mich auch immer, tigger. Die Chinesin, die grad bei uns ist, meinte, wir sollten sie Heather nennen. Das ist nun für uns Deutsche auf jeden Fall nicht leichter auszusprechen, als ihr echter Vorname, der aus drei Buchstaben besteht, die im Deutschen ganz ähnlich ausgesprochen werden (mal von dem Tonhöhenzeugs abgesehen, das wir bestimmt nie richtig hinkriegen werden).
    #166Verfasser Selima (107) 25 Feb. 14, 12:00
    Kommentar
    Ich kenne eine Bea. Alle nennen sie so, keiner findet es seltsam, komisch oder sonstwie auffällig.

    Im Volksschulalter haben wir alle (alle!!) Namen verulkt, wenns drauf ankam. Wenn neue Klassenkameraden mit neuen, ungewöhnlichen Namen auftauchten, wurde damit natürlich erstmal rumgefrotzelt. Aber das gab sich mit der Zeit. Und irgendwie kamen wir ja irgendwann auch aus dem Alter raus. Bei manchen dauert das halt auch etwas länger!
    #167Verfasser manni3 (305129) 25 Feb. 14, 12:05
    Kommentar
    Gefrotzelt? Wir gar nicht so, es war relativ normal, neue Namen kennenzulernen. Vielmehr war man sich mitunter nicht ganz sicher, ob das jetzt ein Mädchen oder ein Bub war. (Ein Freund hatte z.B. im Skikurs die ganze Woche einen neuen Freund namens Petra... was, ein Mädchen??? Niemals!!)

    Ich kenne nur eine Beatrix, die sich Bea abkürzt.
    #168Verfasser tigger (236106) 25 Feb. 14, 12:08
    Kommentar
    Ja Tigger, Beatrice ist die Version, die ich seit damals in Frankreich verwende.

    Unser Chinese nennt sich Tony. Und unser Japaner wird mit Name-san angesprochen und es klingt in meinen Ohren witzig, wenn er dann mit "Thanks a lot Blaukraut-san" antwortet.
    #169Verfasser Blaukraut (920264) 25 Feb. 14, 12:28
    Kommentar
    Bea? ist das nicht die Abkürzung von "Bea Constrictor"?
    *duckundwech*

    Abgottschlange, hihi ....
    #170Verfasser kpf (de) (794049) 25 Feb. 14, 12:32
    Kommentar
    Wir hatten eine chinesische Kollegin namens "An" die ihren Vornamen für uns geändert hat.
    Es ist, so wurde mir berichtet, in China unüblich oder sogar unhöflich sich mit Vornamen anzusprechen wenn man sich nicht sehr gut kennt. Und viele meinen auch ihr Vorname wäre für uns Langnasen unaussprechlich.
    #171Verfasser Diburg (438605) 25 Feb. 14, 12:36
    Kommentar
    Es gibt chinesische Namen, die wirklich schwer sind, ich hatte so einen Kollegen während der Promotion.
    Wir Bürogenommen haben das zwar bald raus bekommen, mit Vorsagen lassen und Nachsprechen, aber die Studenten aus seinen Übungsgruppen hatten da große Probleme mit. Unter uns war schnell klar, dass er gemeint war, wenn Studenten in die Sprechstunde kamen und nur nach "chinese guy, don't know his name" gefragt haben.

    Andere haben direkt von ihren Eltern westlich klingende Namen bekommen, weil die Hoffnung auf ein Studium oder eine Karriere im Westen für ihr Kind hatten.
    So kenne ich zum Beispiel eine Chinesin namens Nina, deren Name nicht geändert ist.

    Aber ich glaube, auch andere Leute machen das. Ein Deutscher mit Umlauten oder vielen Konsonanten im Namen wird sich bei einem Auslandsaufenthalt wahrscheinlich auch einen einfacheren Spitznamen zulegen.
    #172Verfasser kubik (586667) 25 Feb. 14, 13:49
    Kommentar
    Das stimmt natürlich, man spricht sich nicht mit Vornamen an in China - was ich aber auch in Dienstmails nicht mache, sofern jemand so freundlich war, seinen Nachnamen in der Mailsignatur in Großbuchstaben zu schreiben, damit ich weiß, welcher es ist.
    Und traditionell ist es zumindest in manchen asiatischen Gegenden so, dass Kinder nach einer schweren Krankheit einen neuen Namen bekommen. Da wäre es ein irgendwie ähnlicher Gedanke, die neue internationale Karriere mit einem neuen Namen zu beginnen.

    Am Spielplatz habe ich gerade zwei halbchinesische Kinder kennengelernt, die heißen Julia und Lukas. Den chinesischen Namen des Jungen muss ich noch erfragen, aber Ju Lia bleibt sich gleich. :-)
    #173Verfasser tigger (236106) 25 Feb. 14, 14:03
    Kommentar
    Aber ich glaube, auch andere Leute machen das. Ein Deutscher mit Umlauten oder vielen Konsonanten im Namen wird sich bei einem Auslandsaufenthalt wahrscheinlich auch einen einfacheren Spitznamen zulegen.

    Ich kenne einen Arne, der sich in englischsprachigen Ländern Arnie nannte, weil das einfacher auszusprechen ist. Mittlerweile benutzt er meistens einen Spitznamen, der mit seinem realen Namen gar nichts zu tun hat.
    #174Verfasser JanZ (805098) 25 Feb. 14, 14:03
    Kommentar
    Und traditionell ist es zumindest in manchen asiatischen Gegenden so, dass Kinder nach einer schweren Krankheit einen neuen Namen bekommen.

    Ich kann mich an eine Buchstelle erinnern, wonach in Europa dem die Namen Vitus, Veit, Vitali usw. (vgl. vita - das Leben), auch Chaim, Chaja entsprechen sollen, die man sich angeblich nach überstandener Gefahr zulegte (oder vielleicht auch seinen Kindern). Leider kann ich mich nicht an die genaue Quelle erinnern, und Bestätigung finde ich weder bei Tante Wiki noch auf der Allwissenden Müllhalde. Darum hier mit Vorbehalt, Disclaimer usw.
    #175Verfasser Gart (646339) 25 Feb. 14, 14:13
    Kommentar
    Dem Disclaimer schließ ich mich an. *g*
    #176Verfasser tigger (236106) 25 Feb. 14, 14:34
    Kommentar
    Es scheint Namen zu geben, da muss man mit kleineren Problemen im Ausland rechnen:

    Siehe auch: Jörg
    Siehe auch: Umzug nach London, Jörg, Joerg, Jorg - #85
    #177Verfasser Harri Beau (812872) 25 Feb. 14, 15:30
    Kommentar
    Der Name meines Arbeitgebers sorgt bei Franzosen auch regelmäßig für erheiterte bis konsternierte Blicke. Trotzdem gehört der Laden schon länger einem französischen Konzern, ohne dass der Name geändert worden wäre ;-).
    #178Verfasser JanZ (805098) 25 Feb. 14, 15:34
    Kommentar
    @JanZ: Gerber? ;-)
    #179Verfasser Chaja (236098) 25 Feb. 14, 15:37
    Kommentar
    edith.
    #180Verfasser Gart (646339) 25 Feb. 14, 15:38
    Kommentar
    #179: Ja, in der Firma Gerber würde er bestimmt gerne arbeiten.

    Siehe Wörterbuch: [fr-de] Züge zusammenstellen
    #181Verfasser Harri Beau (812872) 25 Feb. 14, 15:48
    Kommentar
    Die Bedeutung von "gerber" kannte ich noch gar nicht ;-).
    #182Verfasser JanZ (805098) 25 Feb. 14, 16:03
    Kommentar
    #177 Es scheint Namen zu geben, da muss man mit kleineren Problemen im Ausland rechnen:

    Bei den Frauennamen gehört "Ute" dazu:
    Obwohl es in den USA sogar einen Indianerstamm gibt, der "Ute" heißt (ja - exakt so geschrieben), gibt es in englischsprachigen Zungen meist einen Knoten und das Ergebnis ist akustisch meist nur schwer wiederzuerkennen: z.B. "juut", "juhtah", "juutii"
    #183Verfasser Gutelaune (519354) 25 Feb. 14, 18:27
    Kommentar
    Gleiches gilt für "Uwe".

    Ein Bekannter von mir hat - wie hier auch von anderen schon erwähnt - in USA den Uwe abgelegt und seinen 2. Vornamen zum Rufnamen gemacht.
    #184Verfasser waltherwithh (554696) 25 Feb. 14, 21:00
    Kommentar
    In Deutschland sind alle Vornamen gleichwertig. In der ehemaligen DDR war es üblich, in Geburtsurkunden und Personalausweisen den Rufnamen zu unterstreichen.

    Erst-, Zweit-, Drittnamen etc sind meistens Namen von anderen (älteren) Familienmitgliedern zu dessen Ehren. Amadeus Mozart ist nicht das einzige Beispiel für mehrere Vornamen. Der Dichter Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter ist den meisten nur als Fritz Reuter bekannt.
    Befremdlich finde ich, wenn man Mann als weiteren Vornamen Maria hat, aber das scheint bei Katholiken nicht so ünüblich. Markus Maria Profitlich fällt mir dabei ein.
    #185VerfasserCupid (882399) 05 Mär. 14, 13:45
    Kommentar
    One of my cousins is known by her middle name. The reason she wasn't given that name as her first name is because her two names only sound good in the order they're in and her mum wanted both names. She's English, so definitely not a German phenomenon. I also have two aunts who go by their middle names - I didn't even realise the names they go by weren't their first names until I was about 20!
    #186Verfasser Sardonyx (848637) 11 Mär. 14, 09:37
    Kommentar
    edit:

    wrong forum (sorry)
    #187Verfasser Ulrich05 (236177) 11 Mär. 14, 10:17
     
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  
 
 
 
 
 ­ automatisch zu ­ ­ umgewandelt