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    Budddhas im oder am Haus?

    Kommentar
    In Deutschland werden ja viele Buddhas verkauft, im Ein-Euro-Laden genauso wie im Luxus Shop. Die Käufer stellen sich diese dann je nach Art oder Größe ins Wohnzimmer oder in den Garten.

    Mein Frau, Japanerin, lacht immer, wenn sie sowas sieht, oder, je nach Laune, schüttelt den Kopf. In Japan sagt sie, macht das niemand. Wenn man beten will, geht man in den Tempel, und da steht dann ein Buddha. Aber ins oder vor das Haus stellt sich niemand einen.

    Wie ist das in China, einem, wie Japan, doch ebenfalls weitgehend buddhistischen Land. Stellt man sich da Buddhas ins oder vor das Haus? Oder werden die Massen, oft doch "Made in China", nur für den deutschen (oder europäischen) Markt hergestellt?
    Verfasserlutero (895410) 10 Nov. 14, 20:59
    Kommentar
    Meine Frau, Japanerin, lacht immer, wenn sie sowas sieht, oder, je nach Laune, schüttelt den Kopf. In Japan sagt sie, macht das niemand.
    Verfasser #0lutero

    Was sagt sie denn zu den japanischen steinernen Gartenlaternen "Made in China", die viele europäische Gärten zieren?

    Ich denke kaum ein Buddha findet seinen Weg aus esoterischen oder spiritistischen Gründen seinen Weg in einen deutschen Vorgarten. Die Bekanntschaft der meisten Besitzer mit den Buddha stammt aus Südostasien und nicht vom Lesen Hermann Hesses.

    Zu den Löwen an der Haustür könnte man auch etwas sagen. Und neuerdings gesellen sich Kriegerkopien aus China dazu und Elemente von Pagoden und Tempeltoren.

    http://www.bali-oase-ahaus.de/bali-garten/tem...

    http://www.uni-duesseldorf.de/waduessel/html/...

    http://www.ingrids-welt.de/fotogalerie/deutsc...

    Wer einen Koi im Pool hat, braucht auch einen Buddha.

    Tipp:
    Wer solchen "Gartenschmuck" kaufen will: in Berlin-Charlottengrad auf der Kantstrasse (zwischen Wilmersdorfer und Savigny) gibt es mehrere chinesisch anmutende Vietnamesen, die zu fast jedem Deal mit ihren Lagergöttern etc. bereit sind. Alles Verhandlungssache.

    Niemals in Gartenzentern kaufen. Die sind viel zu teuer.
    #1Verfasser Pachulke (286250) 11 Nov. 14, 08:50
    Kommentar
    Deine Antwort geht leider völlig an meiner Frage vorbei. Mich interessiert nicht, warum Deutsche das tun, sondern, wie gesagt, ob Chinesen das auch tun.

    Ich habe inzwischen aber auch in einem anderen Forum, in dem mehr Chinesen verkehren gefragt, die Antwort ist, zusammen gefasst: Chinesen tun das genauso wenig wie Japaner.

    Obwohl die meisten Buddhisten, laut Wikipedia, in China leben.
    #2Verfasserlutero (895410) 12 Nov. 14, 01:58
    Kommentar
    Deine Antwort geht leider völlig an meiner Frage vorbei. Mich interessiert nicht, warum Deutsche das tun, sondern, wie gesagt, ob Chinesen das auch tun.

    #2Verfasserlutero

    Klarer Fall von engstirnigem Narzissmus.

    Und was ist mit den chinesischen Hausaltären?

    http://books.google.lu/books?id=F7ERq3x0k9gC...

    In S'pore, K.L., J.B. und Hong Kong könnte ich mehrere Gärten zeigen, in denen Buddhas aufgestellt sind.
    #3Verfasser Pachulke (286250) 12 Nov. 14, 07:24
    Kommentar
    Klarer Fall von engstirnigem Narzissmus.

    Tolle Antwort. Klarer Fall von Ignoranz und Arroganz.

    Und was ist mit den chinesischen Hausaltären?

    Ich habe eine (sehr einfache) Frage gestellt. Gegenfragen sind keine Antwort.

    In S'pore, K.L., J.B. und Hong Kong könnte ich mehrere Gärten zeigen, in denen Buddhas aufgestellt sind.

    Dann zeig sie doch. Oder sind das extreme Ausnahmen?
    #4Verfasserlutero (895410) 12 Nov. 14, 07:53
    Kommentar
    > Klarer Fall von engstirnigem Narzissmus.

    Tolle Antwort. Klarer Fall von Ignoranz und Arroganz.

    > Und was ist mit den chinesischen Hausaltären?

    Ich habe eine (sehr einfache) Frage gestellt. Gegenfragen sind keine Antwort.

    > In S'pore, K.L., J.B. und Hong Kong könnte ich mehrere Gärten zeigen, in denen Buddhas aufgestellt sind.

    Dann zeig sie doch. Oder sind das extreme Ausnahmen?
    #5Verfasserlutero (895410) 12 Nov. 14, 07:54
    Kommentar
    @lutero:

    > Und was ist mit den chinesischen Hausaltären?

    In traditionelle Hausaltären chinesischer Familien werden die Ahnen der Familie. Hier hat der Ahnenkult nach wie vor in der breiten Bevölkerung eine großen Stellenwert. Ich spreche hier als jemand aus Hongkong.

    Doch buddhistische oder daoistische (taoistische) Hausaltäre in den Wohnungen und Häusern gibt es auch, aber es ist im Vergleich in der breiten Bevölkerung natürlich gering. Dies kann ich als Chinese bestätigen.

    In China, oder auch Festlandchina, wie Chinesen umgangsprachlich untereinander sprechen, wird dies wohl anders ausgeprägt sein wegen der geschichtliche Entwicklung der letzten 100 Jahre. Doch seit der teilweise Öffnung zur religiösen Glauebensbekenntnis in China sind solche traditionelle Praktiken auch zu beobachten. Auch wird manchmal die Kultfigur Mao in manchen Familienaltäre verehrt.

    Im allgemeinen ist es richtig, dass chinesische sowie japanische Familien zum Beten man in den Tempeln geht, insb. bei größeren religiösen Festlichkeiten. Aber es gibt auch religöse Menschen, die Zuhause beten. Man sollte allerdings wissen, das für solche Zwecke nur von Mönchen gesegnete Buddhastatue benutzen soll und die Auswahl solch einer Buddhastatue natürlich nach religösen Standpunkt gemacht werden soll.

    Das Aufstellen von Buddhas bzw. Bodhisattva in den vier Wänden hat je nach Situation unterschiedliche Bedeutung.
    Für eine buddhistisch religiöse Familie hat es einen spirituelle Bedeutung. Traditionell stellt man nicht einfach so bedeutungslos eine Buddha-Figur in den vier Wänden oder in den Gärten. Meist hat es eine spirituelle Bedeutung. Es sei den als Kunstobjekt zur Betrachtung. Man erkennt es aber meist durch die Art und Weise wie sie aufgestellt sind.

    Ansonsten geht der Kommerz und Modetrend bei vielen chinesische Familien auch nicht spurlos vorbei. Solche Buddhafiguren werden dann als modisches Trendobjekt zur Schau gestellt. (Vgl. wie manche Menschen christliche Kreuze nur als reiner Modeschmuck oder modisches Symbol am Körper tragen oder sogenannte Budda-Bars)

    Diese in Massen hergestellt Produkte sind meist als kommerzielles Produkt für ein westlich orientiertes Käuferschicht gedacht. Dieser Käufermarkt ist sowohl im Westen als auch in Asien zu finden, wo mehr abgesetzt werden kann ich nicht sagen.


    > In S'pore, K.L., J.B. und Hong Kong könnte ich mehrere Gärten zeigen, in denen Buddhas aufgestellt sind.

    Dann zeig sie doch. Oder sind das extreme Ausnahmen?


    Man sollte wissen, dass Singapur, Hongkong, Kuala Lumpur, (J.B. - Jakarta, Bali???) moderne Orte bzw. Städte mit Weltruf sind, wo also sowohl traditionelle Werte und westliche Werte miteinander koexistieren, sich gegnseitig tolerieren und sich manchmal auch vermischen. Ich kann jetzt zwar nicht mit Fotos bestätigen aber ich habe bei dieser Aussage keinen Zweifel als jemand aus Hongkong.

    Zu deiner Aussage, dass "China, einem, wie Japan, doch ebenfalls weitgehend buddhistischen Land" sei, stimmt im Allgemeinen natürlich diese Feststellung.

    Doch sollte man wissen, dass Chinas Ursprungsreligion eigentlich Daoismus (auch: Taoismus) ist, obwohl man im Westen Daoismus (auch: Taoismus) meist nur als eine fernöstliche Philosophie wahrnimmt. In Japan ist Shintoismus die ursprüngliche Religion.

    Die Verbreitung des Buddhismus von Westen (Indien) nach Osten (Japan) erfolgte erst danach !

    Es ist teilweise daher auch zu erklären, warum der Ahnenkult und die Verehrung betimmte legendäre oder historische Figuren als Gottheiten, Heilligen, oder "Unsterbliche" in der Volksglaube noch so populär ist. (Vgl. Heilligenverehrung im Katholizismus)

    (Vgl. nordische Mythologie, Keltische Mythologie, griechische und römische Mythologien, o.Ä., Europa und Deutschland (Germanien) vor der Christianisierung)

    > Obwohl die meisten Buddhisten, laut Wikipedia, in China leben.

    Es bedeutet doch nur in absolute Zahlen. China hat 1,3 Mrd Menschen an Bevölkerung entsprechend sei auch die Zahl der Menschen mit buddhistische Konfession im Vergleich zu Japan mit 126 Mio. Einwohner, Südkorea mit 50 Mio., Thailand mit 70 Mio., Vietnam mit 91 Mio., Nepal mit 26 Mio., Laos mit 6 Mio, oder Mongolei mit 3,2 Mio.

    China hat zwar starke buddhistische Wurzeln und Tradition, doch der gesellschaftlich Einfluss schwankte schon immer in der chinesischen Geschichte. Im Allgemeinen beim Vergleich zu Thailand, Bhutan oder Nepal ist dort der Buddhismus in der Gesellschaft stärker ausgeprägt und kommt im normalen Alltag stärker in Erscheinung als in China, Japan oder Korea von heute.

    P.S.

    Ich habe inzwischen aber auch in einem anderen Forum, in dem mehr Chinesen verkehren gefragt, die Antwort ist, zusammen gefasst: Chinesen tun das genauso wenig wie Japaner.

    Welches Forum, wenn ich fragen darf?
    #6Verfasser soldier (313210) 14 Nov. 14, 10:00
     
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