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    Bavardages

    Finde ich gut // finde ich nicht gut

    Sujet

    Finde ich gut // finde ich nicht gut

    Commentaire
    Finde ich gut:

    Supermärkte müssen nicht verkaufte Lebensmittel spenden

    Der Großhandel darf unverkaufte Nahrungsmittel künftig nicht mehr wegwerfen. Insbesondere wird es Händlern verboten, ihre unverkaufte Ware für den Konsum ungeeignet zu machen.
    Mit drastischen Maßnahmen geht Frankreich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor.
    http://www.kleinezeitung.at/s/chronik/interna...
    Auteur oopsy (491382) 23 Mai 15, 10:10
    Commentaire
    Den neuen Faden "finde ich gut"!

    Ich möchte die erste gute Idee, die oopsy nennt, etwas genauer darstellen:


    „Ab sofort dürfen in Frankreich unverkaufte Lebensmittel nicht mehr weggeworfen werden. Die bisherige Prozedur, Chlor darüberzuschütten um sie ungenießbar zu machen, ist damit nicht mehr erlaubt. Auf diesem Wege will die französische Regierung die Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen.

    Diese Regelung verabschiedete die französische Nationalversammlung einstimmig am Donnerstagabend in Paris. Übriggebliebene Lebensmittel müssen demnach gespendet, kompostiert oder als Tierfutter weiterverwendet werden. Damit geht Frankreich drastisch gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor.

    Große Märkte mit über 400 Quadtratmetern Fläche werden ab sofort dazu verpflichtet, mit wohltätigen Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Auch der Abfall in Schulkantinen soll mit dem neuen Gesetz verringert werden. Dazu soll zusätzlich Unterricht gegen die Verschwendung von Lebensmitteln in die Lehrpläne integriert werden.

    Die französische Regierung beabsichtigt so, die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln bis 2025 zu halbieren. Denn bisher werden in Frankreich pro Kopf bis zu 30 Kilo Lebensmittel im Jahr einfach weggeworfen. Das entspricht einem Gesamtwert von bis zu 20 Milliarden Euro.

    Lesen Sie mehr auf:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/verm...

    #1Auteur mars (236327) 23 Mai 15, 10:12
    Commentaire
    Nicht gut finde ich Folgendes:

    La chaine américaine, réputée pour sa pudibonderie, a flouté les seins des "Femmes d'Alger", un tableau de Pablo Picasso, vendu 158 millions d'euros lors d'une vente aux enchères.

    http://static.lexpress.fr/medias_10426/w_464,...

    La pudibonderie jusqu'à l'absurde. Fox5NY, une chaîne de télé du réseau Fox News, a flouté trois paires de seins -sans oublier un téton isolé- sur Les Femmes d'Alger. Ce tableau de Pablo Picasso, vendu 158 millions d'euros lors d'une vente aux enchères Christie's , lundi 11 mai, a fait la une de la presse mondiale.

    Et pour cause, Les femmes d'Alger est devenue l'oeuvre d'art la plus chère au monde. Les enchères, qui ont démarré à 100 millions, n'ont duré que onze minutes. (http://www.lexpress.fr/actualite/medias/fox-n... )

    #2Auteur mars (236327) 24 Mai 15, 16:59
    Commentaire
    "Ente" gut, alles gut :-)

    Entenfamilie von Autobahn gerettet
    Salzburger Autobahnpolizei rückte aus, um Entenfamilie zu retten. Entenmutter und ihre fünf Küken wurden eingefangen und zu einem Fluss eskortiert.
    http://www.kleinezeitung.at/s/chronik/oesterr...
    #3Auteur oopsy (491382) 26 Mai 15, 08:52
    Commentaire
    Finde ich gut:

    Wie man Verträge besser versteht

    Fachchinesisch und Kleingedrucktes: aktiv mithelfen, den Verbraucherschutz zu verbessern. Die Uni Graz sucht Studienteilnehmer für ein Forschungsprojekt.
    http://www.kleinezeitung.at/s/karriere/474260...
    #4Auteur oopsy (491382) 30 Mai 15, 11:29
    Commentaire
    Finde ich gut: Die Fifa schließt nicht mehr kategorisch aus, die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 neu zu vergeben.

    "Sollten Beweise dafür vorliegen, dass die Vergabe nach Katar und Russland nur dank gekaufter Stimmen zustande kam, dann könnte die Vergabe nichtig sein", sagte der Compliance-Chef der Fifa, Domenico Scala, der Schweizer Sonntagszeitung.

    Dass Bestechungsgelder aus Katar geflossen waren, soll Fifa-Präsident Sepp Blatter schon vor seiner Wiederwahl 2011 gewusst haben. Das berichtet der britische Sender Sky News und bezieht sich auf interne Ermittlungsprotokolle der Fifa. Der damalige Chef des katarischen Fußballverbandes, Mohammed bin Hammam, soll versucht haben, Stimmen zu kaufen. Während eines Treffens mit der Karibischen Fußball-Union soll er Delegierten Briefumschläge mit 40.000 US-Dollar zugesteckt haben.

    "Wenn ich einer der katarischen Organisatoren wäre, würde ich nicht sehr gut schlafen", sagte der englische Verbandschef Greg Dyke. Das Emirat kommentierte, Dyke solle sich darauf konzentrieren, dass er "bis zur WM 2022 in Katar eine englische Mannschaft aufbaut, die den Titel gewinnen kann".

    Untersucht wird die Vergabe der Turniere an Russland und Katar auch von der Schweizer Justiz. Diese hat nach einer Strafanzeige der Fifa begonnen, zu ermitteln. Mehrere Wahlmänner von 2010 – wie die Fifa-Vizepräsidenten Issa Hayatou und Angel Maria Villar Llona – wurden schon befragt. Auch Franz Beckenbauer steht auf der Verhörliste. (http://www.zeit.de/sport/2015-06/fifa-neuverg... )


    #5Auteur mars (236327) 07 Juin 15, 19:56
    Commentaire
    Finde ich gut: Hände gut, alles gut

    http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal...
    #6Auteur oopsy (491382) 20 Juin 15, 11:28
    Commentaire
    oopsy, darf ich wieder der Meckerer vom Dienst sein?

    Natürlich ist Unfallverhütung immer gut. Ich glaube aber nicht, dass diese Bunte-Bildchen-Broschüren-Verteil-Aktionen von Unfallkassen und sonstigen Verwaltungsapparaten die Unfallzahlen reduzieren helfen. Sie helfen lediglich der Druckereibranche.
    #7AuteurEifelblume (341002) 22 Juin 15, 13:14
    Commentaire
    Bedauerlicherweise hast Du Recht, Blümchen ! Ich hatte diese Broschüre auch gerade einmal nur schnell überflogen.
    #8Auteur oopsy (491382) 22 Juin 15, 14:38
    Commentaire
    Nette Idee, Oopsy!

    Finde ich gut!
    Dieser Samsung-LKW in Argentinien hat Kameras vorne und eine Videoanzeige auf der Rückseite, so dass der Fahrer sehen kann, wenn es sicher ist, zu überholen!

    https://www.facebook.com/Beat102103/videos/99...
    #9Auteur CARIOCA (324416) 22 Juin 15, 16:36
    Commentaire
    Das ist ja genial !
    #10Auteur oopsy (491382) 22 Juin 15, 16:56
    Commentaire
    Finde ich gut

    Australierin gibt grässlich aufgedonnerten Puppen das kindliche Aussehen zurück

    http://www.sueddeutsche.de/stil/secondhand-sp...
    Mehr dazu hier
    http://treechangedolls.tumblr.com/
    #11Auteur CARIOCA (324416) 25 Juin 15, 11:04
    Commentaire
    Finde ich gut und habe nie in Deutschland gesehen...
    Wenn man in Brasilien nüchtern zu einer ärztlichen Untersuchung muss, gibt es nachher immer eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken für die hungrigen und durstigen Patienten: Tee, Kaffee mit Milch, Cream Crackers und Kekse.

    EDIT:

    Gerade erhalte ich Feedback aus Deutschland:
    Bei regulären Ärzten habe ich das auch nie gesehen. Wenn man in der Diabethologischen Abteilung nüchtern zu einer Tagesuntersuchung kommen muss gibts Frühstück und Mittagessen (ist allerdings auch eine Klinik, die entsprechend eingerichtet ist).
    #12Auteur CARIOCA (324416) 28 Juin 15, 09:14
    Commentaire
    Finde ich gut, dass wir endlich mal wieder richtiges Sommerwetter haben. Ich freue mich auf ein Wochenende im Schwimmbad.
    #13AuteurEifelblume (341002) 03 Juill. 15, 10:09
    Commentaire
    Eine wirklich erfreuliche Nachricht:

    ...Der Demenzfachmann von der University of Melbourne war einer der Hauptredner, als sich die internationale Alzheimer-Szene Mitte Juni am European Molecular Bio-logy Laboratory (EMBL) in Heidelberg versammelte. Das Treffen war perfekt terminiert, denn es scheint, als stehe der Demenztherapie eine Zeitenwende bevor. »Wir sind so zuversichtlich wie noch nie«, sagt Beyreuther, der als Molekularbiologe in Heidelberg forscht. Eine Heilung sei zwar nicht in Sicht. »Aber wir werden den Verfall aufhalten können.«

    Gleich zwei neue Wirkstoffe machen den Fachleuten Mut. Einer stammt aus dem Hause des amerikanischen Pharma-multis Eli Lilly, der andere von der Firma Biogen. Beide Präparate werden gerade an erkrankten Menschen getestet - den Firmen zufolge mit zwar vorläufigen, aber eindrucksvollen Ergebnissen: Die Mittel scheinen das Fortschreiten der Krankheit zu bremsen, gar beinahe zu stoppen.

    Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenzform, bei der spezielle Ablagerungen die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Für die 35 Millionen Menschen auf dem Globus, die allmählich ihr Gedächtnis, ihre Persönlichkeit, ihr Ich an das unheimliche Leiden verlieren, wäre das die erste gute Nachricht. Ein Lichtblick angesichts all der Tragödien, die sich bei den Betroffenen und ihren Angehörigen vollziehen. Und für die Pharmaforschung, die - was Alzheimer betrifft - auf eine Serie von Misserfolgen zurückblickt, wäre ein wirksamer Therapieansatz eine Sensation. (Ausschnitt aus einem langen Artikel in der neuesten Ausgabe der ZEIT)
    #14Auteur mars (236327) 19 Juill. 15, 13:05
    Commentaire
    Ich finde das Bild gut, das François Héran heute in Le Monde verwendet, um zu verdeutlichen, dass sich Frankreich bei der Aufnahme von Flüchtlingen großzügiger zeigen könnte:

    La France, qui compte plus de 66 millions d’habitants, s’est engagée à accueillir 24 000 réfugiés supplémentaires en deux ans, soit 12 000 par an. Je vais vous donner une image. Si nous étions un stade de 10 000 places, ces 12 000 migrants représenteraient… deux personnes. Deux personnes qui cognent à la porte parce qu’elles fuient la guerre et les persécutions. C’est un chiffre dérisoire. Comment peut-on affirmer, comme Nicolas Sarkozy, que les accueillir serait une « folie  », que ces deux personnes débordent les « capacités d’accueil  » de cette immense enceinte  ? Qu’elles feraient peser sur l’identité des 10 000 présents une menace de « désagrégation » ? Entretenir les peurs à ce sujet, c’est verser dans la démagogie, alors qu’on attend des hommes...

    http://www.lemonde.fr/europe/article/2015/09/...

    #15Auteur mars (236327) 17 Sept. 15, 18:59
    Commentaire
    Finde ich gut, lieber Mars, dass Du den Faden hochgeholt hast. Ich hatte ihn total vergessen.
    #16Auteur oopsy (491382) 18 Sept. 15, 09:48
    Commentaire
    Ce "déclinisme" en France ne me plaît pas:

    Michel Onfray, Eric Zemmour, Régis Debray, Michel Houellebecq... tous ces intellectuels occupent le devant de la scène médiatique, affichant leur conviction selon laquelle la France est au bord du gouffre, la culture française moribonde. « Une tentation du repli », selon Sudhir Hazareesingh, spécialiste de l’histoire française et auteur de „Ce pays qui aime les idées“ (Flammarion).
    Interviewé par Thomas Wieder, ce professeur à Oxford explique ici les origines de ce mouvement presque philosophique de pessimisme et de déclinisme en France:

    http://www.lemonde.fr/videos/video/2015/09/26...

    #17Auteur mars (236327) 27 Sept. 15, 16:01
    Commentaire
    Mir gefällt die Mietpreisbremse:

    Vom 1. November an gilt in 68 Orten Baden-Württembergs die Mietpreisbremse. 20 von ihnen liegen in Südbaden. Das hat die Landesregierung beschlossen. Nach Mitteilung des Finanzministeriums ist darin festgelegt, dass Mieten für neu vermietete Wohnungen in diesen Orten nur noch höchstens zehn Prozent über dem üblichen Vergleichswert liegen dürfen.

    In den 68 Städten und Gemeinden, in denen die Vorschrift jetzt zum Tragen komme, gilt der Wohnungsmarkt aufgrund einer Reihe statistischer Faktoren als eng. Dazu gehört beispielsweise, dass die Mieten überdurchschnittlich hoch ausfallen und ein besonders hoher Anteil des Nettoeinkommens für Miete aufzuwenden ist.

    Unter die Mietpreisbremse fallen die meisten größeren Städte wie Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg, Freiburg, Heilbronn, Tübingen, Ulm und Konstanz. Aber auch viele kleinere Orte wie Steinen oder March gehören dazu.
    #18Auteur mars (236327) 02 Oct. 15, 16:15
    Commentaire
    Zumindest problematisch finde ich diese Information:

    Najat Vallaud-Belkacem torpille le bac. La ministre de l'Éducation vient de donner le coup de grâce à cet examen, en toute discrétion, par le biais d'une mesure toute simple mais redoutable.

    D'abord, on croit à une mauvaise blague. Mais non. C'est publié au Journal officiel du 27 octobre. À partir de la rentrée 2016, les candidats qui échouent au baccalauréat auront cinq ans pour le réussir. Ils pourront choisir de conserver les notes au-dessus de la moyenne qu'ils ont obtenues et ne repasser l'examen que dans les matières où ils ont échoué. Le bac, désormais, c'est exactement comme pour le permis de conduire ! Après l'obtention du code, chacun a droit à cinq présentations maximum dans un délai de cinq ans [...]

    http://www.lepoint.fr/societe/najat-vallaud-b...

    #19Auteur mars (236327) 04 Nov. 15, 11:05
    Commentaire
    Nicht gut finde ich auch, was - wieder im schulischen Bereich - aus Berlin gemeldet wird:


    Mehr als 38.000 Euro hat die Fahrt einer Berliner Oberstufenklasse nach New York gekostet. Das Geld dafür kam aber nicht von den Eltern, sondern aus einem staatlichen Fördertopf. Den Zuschuss erhalten Schüler, deren Eltern beispielsweise Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten. Diese Voraussetzungen erfüllten alle Schüler der Klasse. Mit dem Einverständnis des Schulleiters konnte]die Förderung, die in Berlin nicht auf eine bestimmte Höhe gedeckelt ist, beantragt werden. ( http://www.spiegel.de/schulspiegel/klassenfah... )

    Ich finde solche Ausgaben problematisch, nicht zuletzt wenn ich bedenke, wieviel Geld im Rahmen des Länderfinanzausgleichs Jahr für Jahr z. B. von meinem Bundesland (B.-W.) nach Berlin fließt. Die sog. Nehmerländer sollten ihre Finanzen stablisieren, anstatt ungeniert Geld zu verschwenden. Die umstrittene Finanzierung ärmerer durch die finanzstarken Bundesländer ist bereits auf neun Milliarden Euro gestiegen. Größter Profiteur ist Berlin, und dort wird das Geld zum Fenster rausgeworfen.

    #20Auteur mars (236327) 05 Nov. 15, 10:00
    Commentaire
    ... und das Geld entgeht anderen bedürftigen Kindern, die auch an einer Klassenfahrt teilnehmen möchten.
    #21AuteurKopfloser_Nick (1064761) 05 Nov. 15, 15:42
    Commentaire
    Das finde ich wirklich gut:

    Rekordtief: Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit 1991


    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November um 16.000 Menschen gesunken - auf 2,633 Millionen. Das sind 84.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,0 Prozent. Noch niedriger war die Arbeitslosenzahl zuletzt im Juni 1991 mit damals 2,435 Millionen Erwerbslosen.

    "Die Arbeitslosigkeit ist gesunken, Erwerbstätigkeit und Beschäftigung haben erneut kräftig zugenommen", sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise. "Damit hat sich der Arbeitsmarkt auch in diesem Monat gut entwickelt."

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arb...

    #22Auteur mars (236327) 02 Déc. 15, 11:14
    Commentaire
    Les "mini-jobbers" à 400 € par mois, sont-ils comptabilisés comme des actifs ou comme des chômeurs ?
    #23Auteur patapon (677402) 02 Déc. 15, 15:04
    Commentaire
    Ganz im Gegensatz dazu die Arbeitlosigkeit in Österreich :-((
    #24Auteur oopsy (491382) 02 Déc. 15, 16:19
    Commentaire
    @23: Die Minijobber haben ja Arbeit, also zählen sie nicht zu den Arbeitslosen.

    Das sind überwiegend Menschen, die die Rente oder das Einkommen des Ehepartners etwas aufbessern und gar nicht mehr arbeiten wollen.

    Dass ein Arbeitsloser minijobbt, dürfte eher die Ausnahme sein.
    #25AuteurEifelblume (341002) 02 Déc. 15, 16:53
    Commentaire
    Das finde ich gut: Feuerwerk ohne Krach! In Italien macht man das so.

    Die Tiere bedanken sich dafür! Der Hund meiner Schwester versteckt sich jede Silvesternacht unter dem Bett und zittert vor Angst.


    http://www.rossoparma.com/index.php/cronaca/p...

    https://www.youtube.com/watch?v=W0IIHWzJUBE
    #26Auteur CARIOCA (324416) 03 Déc. 15, 12:02
    Commentaire
    Das finde ich alle Jahre wieder nicht gut: Der Energiesparwahn ruht, alles ist taghell erleuchtet durch Lichterketten, blinkende Weihnachtsmänner und Rentiere. Dazu dudeln überall die kitschigsten Weihnachtslieder und mancherorts wurden sogar schon die nervigen hohoho-brüllenden Santaclaus aus Amerika importiert.
    #27AuteurEifelblume (341002) 04 Déc. 15, 10:07
    Commentaire
    Andererseits nimmt dieser Wahn jetzt deswegen so überhand, weil er durch die mittlerweile erschwinglichen LEDs billiger kommt. Die geringer ausfallende Stromverschwendung wiederum ist eher gut.
    #28Auteur Dana (236421) 04 Déc. 15, 10:33
    Commentaire
    Finde ich gut:
    Weniger Abfall, saubere Meere. Damit hat Adidas schnell die Aufmerksamkeit für sein neuestes Schuh-Projekt: Ein Sneaker, der zum Teil aus Plastikmüll und Hochseenetzen aus dem Meer hergestellt wird.


    http://www.format.at/leben/recycling-adidas-s...
    #29Auteur CARIOCA (324416) 04 Déc. 15, 13:49
    Commentaire
    Ergänzend zu #29 von CARIOCA finde ich Folgendes ebenfalls gut:

    Montreal verbietet Einweg-Plastiksackerl ab 2018 komplett

    In Montreal in Kanada sollen Einweg-Plastiksackerl ab dem Jahr 2018 komplett verboten sein. "Plastiksackerl sind eine Plage", sagte Bürgermeister Denis Coderre am Donnerstag. Das Verbot betrifft rund 3,9 Millionen Einwohner Montreals und der Umgebung, etwa die Hälfte der Einwohner von Kanadas größter Provinz Quebec. Nach Angaben der Provinzregierung werden jährlich 1,4 Millionen bis 2,7 Millionen Plastiksackerl ausgegeben. Nur 14 Prozent würden recycelt, der Rest brauche tausend Jahre, um in Mülldeponien zu verrotten oder verschmutze die Umwelt. Einstimmig angenommen Die 82 Gemeinden der Region Montreal votierten den Angaben zufolge einstimmig für das Verbot von Einweg-Plastiksackerl, die nicht kompostierbar oder vollkommen wiederverwertbar sind. Es soll am Tag der Erde (Earth Day) am 22. April 2018 in Kraft treten. ( http://derstandard.at/2000027324522/Montreal-... )

    #30Auteur mars (236327) 12 Déc. 15, 10:11
    Commentaire
    „...Das Jahr 2015 mutete der Menschheit eine Menge zu. Aber wer sich näher einlässt auf dieses 2015, kann auch gute Seiten erkennen. Ja sogar ein Potenzial, das unerwartete Hoffnung macht.

    Da wären zum einen die guten Nachrichten aus Deutschland. Der Wirtschaft geht es blendend, und noch nie hatten so viele Menschen Arbeit wie heute: 43,4 Millionen, das sind beinahe fünf Millionen Erwerbstätige mehr als noch vor zehn Jahren, trotz der leicht gesunkenen Bevölkerungszahl. Das Leben in Deutschland ist in vielerlei Hinsicht besser und sicherer geworden. Die Zahl der Verkehrstoten etwa ist seit Anfang der neunziger Jahre stark gesunken, unter anderem dank moderner Fahrzeugtechnik und strengerer Promillegrenzen. Auch die Zahl der Schulabbrecher ist zurückgegangen, seit 2001 hat sie sich fast halbiert - ein Grund dafür ist die verbesserte Berufsberatung und Förderung der Jugendlichen an den Schulen.

    Zugegeben, angesichts der globalen Krise wirkt Deutschland wie eine Insel des Glücks, aber dieses Jahr brachte sogar aus der übrigen Welt eine Reihe positiver Meldungen.
    Immer weniger Menschen leiden Hunger, immer mehr Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Kindersterblichkeit ist zurückgegangen, die Lebenserwartung gestiegen. Und das bei einer wachsenden Weltbevölkerung. Vieles geht in die Richtung, welche die Weltgemeinschaft zu Beginn des Jahrtausends angepeilt hatte: Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der OECD legten im Jahr 2000 in den »Millenniumszielen« fest, welche Verbesserungen es weltweit in bestimmten Lebensbereichen bis 2015 geben sollte. Läng nicht alle Ziele wurden erreicht, in vielen Ländern gab es Rückschläge, aber insgesamt lasse sich einige positive Trends erkennen, und allein das ist schon viel wert ...“ (kurzer Auszug aus der ZEIT vom 23.12.15)
    #31Auteur mars (236327) 27 Déc. 15, 10:54
    Commentaire
    Ich hatte diese Woche leider einen traurigen Anlass, einen LEO-Neueintrag für „attouchements“ vorzuschlagen: Siehe auch: les attouchements (sexuels) - die unsittliche...

    Die Vorfälle, die sich in der Silvesternacht vor allem in Köln, aber auch in anderen Städten ereignet haben, finde ich sehr erschreckend. Die Sexualstraftaten waren dabei zum Teil mit Eigentumsdelikten verbunden, und die Opfer waren fast ausschließlich Frauen. Das Ausmaß der Exzesse hat offenbar auch die Polizei überrascht, die nicht in der Lage war, den Aggressoren Einhalt zu gebieten.
    Wie soll auf diese Übergriffe reagiert werden? Ich bin der Meinung, dass erst einmal die Prävention sexualisierter Gewalt wichtig ist (Aufklärung, mehr Polizeipräsenz, abschreckende Videoüberwachung an Brennpunkten usw.) Wenn die Prävention nichts nützt, müssen die Gewalttätigkeiten stärker geahndet werden, von wem auch immer sie ausgehen. Unter Umständen müssen dafür Mängel bei der Durchsetzung bestehender Gesetze beseitigt oder neue Gesetze geschaffen werden.

    Wie beurteilen andere diese ganze Problematik?
    #32Auteur mars (236327) 09 jan 16, 15:08
    Commentaire
    Finde ich nicht gut :


    Les graines de Chia contre la constipation : celui qui prenait des graines chia....... ;-))
    #33Auteur Gazalain (950422) 29 jan 16, 17:02
    Commentaire
    # 32
    Fakt ist doch, das die Täter aus den nordafrikanischenn Staaten keinesfalls dieTaten, die sie sich z,B. in Kölln erlaubten; ebenfalls in ihren Hermatländern geduldet würden. Das zu unterstreichen ist unerlässlich.
    dIE VERNÜNFTIGEN IHRER lANDSLEUTE SIND aUFGEFORTDERT IHRE STIMME LAUT ZU ERHEBEN; UM DEM tREIBEN DER uNEINSICHTIGEN, FALSCH INFORMIRTEN AUF DEN RECHTEN pAD ZU BRINGEN: sCHLIEßLICH HABEN SIE UNBEKANNTES nEULANGD BETRETEN; IN DEM SIE SICH ERST EINMAL EINFÜGEN MÜSSEN UND NACH DEN ÜBLICHEN gEFLOGENHEITEN LEBEN MÜSSEN: fÜR UNS SIND SIE EINFACH KRIMINELL:
    kANN ALLES GUT WERDEN?
    Da hilft auch kein verständiges Mitleid, ihreN eingeschränkten Möglichkeiten, ihren 'Bedürfnissen' nachzugeben. Das würde nur westliche Dekadenz unterstreichen. Kriminelle Handlungen werden in keiner Regierung geduldet.
    #34Auteur Schmuckmeier (814719) 29 jan 16, 21:38
    Commentaire
    Fakt ist..
    Wenn ich mich mich in den Maghrib Staaten derart daneben benehme, sitze ich im Knast bevor die Sonne untergeht. Und ob ich dann ein Abendbrot oder eine Tracht Prügel bekomme, interessiert niemanden. Und hier tritt der Polizeipräsident zurück...
    Die lachen sich doch tot!
    Wenn die hier für drei Monate einfahren, muss das wie Urlaub für die sein: TV, Tischtennis, regelmäßige Mahlzeiten, saubere Bettwäsche, medizinische Rundumversorgung, NEUE TURNSCHUHE usw.
    DAS schaffen wir!

    #35AuteurTortenheber (1067357) 30 jan 16, 01:38
    Commentaire
    Das finde ich gut:

    Wegwerfen verboten

    Unverkaufte Lebensmittel dürfen von Supermärkten in Frankreich künftig nicht mehr einfach weggeworfen werden. Ein entsprechendes Gesetz gegen die Verschwendung von Lebensmitteln nahm der Senat als zweite Kammer des französischen Parlaments endgültig an. Große Händler müssen damit nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle spenden, verarbeiten, als Tierfutter verwenden oder kompostieren. Nach Berechnung der Regierung werden in Frankreich jährlich bis zu 30 Kilogramm Lebensmittel pro Einwohner weggeschmissen. Ziel ist es, den Abfall im Gesamtwert von bis zu 20 Milliarden Euro bis 2025 zu halbieren.

    #36Auteur mars (236327) 04 Fév. 16, 13:17
    Commentaire
    Noch etwas finde ich gut:

    WOHNUNGSMARKT: Staat hilft Bauherren

    Neue milliardenschwere Steueranreize sollen den Bau bezahlbarer Wohnungen in angespannten Mietmärkten stärker ankurbeln. Dafür können Bauherren Kosten in einer Sonderabschreibung befristet steuerlich geltend machen, beschloss das Kabinett. Demnach verzichten Bund, Länder und Gemeinden bis 2020 insgesamt auf Einnahmen von 2,15 Milliarden Euro. Ziel ist, das untere und mittlere Mietpreissegment zu fördern. Dem Gesetz muss der Bundesrat zustimmen.

    #37Auteur mars (236327) 05 Fév. 16, 10:51
    Commentaire
    Auch diese Idee aus Hessen gefällt mir:
     
    Eine zusätzliche private Altersvorsorge ist angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und dem politisch gewollten sinkenden Niveau der gesetzlichen Rente zentral. Ohne eine kapitalgedeckte Zusatzrente werden künftig viele Rentenversicherte von Altersarmut bedroht sein ...
     
    Aus Hessen kommt nun ein Vorschlag, der breiter in der Öffentlichkeit diskutiert werden sollte. Die hessische Landesregierung will mit einer sogenannten Deutschlandrente die Vorsorgelücken schließen. Unter Ökonomen wird über solche Maßnahmen bereits recht intensiv debattiert. Ein ähnlicher Vorschlag kommt beispielsweise von den Magdeburger Ökonomen Andreas Knabe und Joachim Weimann. Alle Vorschläge sollten ernsthaft diskutiert werden. Noch sind etliche Fragen offen.
     
    Mit der Deutschlandrente gemeint ist eine staatlich organisierte Zusatz-Rente, die allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als eine Standard-Option angeboten werden soll. Wer nicht widerspricht, dessen Arbeitgeber führt einen bestimmten Betrag ab und der Arbeitnehmer erwirbt einen Anspruch. Wer glaubt, dass Zusatzvorsorge nicht notwendig sei oder davon überzeugt ist, dass er selbst besser vorsorgen kann (beispielsweise durch eine Riester-Rente bei einer Versicherungsgesellschaft), sagt seinem Arbeitgeber, dass er nicht einzahlen soll ("Opt Out"). Eine Deutschlandrente soll die Vielfalt der Möglichkeiten für freiwillige Altersvorsorge nicht beschneiden, sondern eine zusätzliche Option bieten. Das wäre ein milderes Mittel als eine obligatorische private Rentenvorsorge wie sie jüngst Clemens Fuest, Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und demnächst in München ifo-Chef, vorgeschlagen hat.
     
    Die Deutschlandrente wäre sozusagen komplementär zu den Reformen, die die Bundesregierung anstrebt, um die betriebliche Altersversorgung auszubauen – insbesondere in Klein- und Mittelbetrieben. Und darüber hinaus könnte man hoffen: Gäbe es die Deutschlandrente als Option, würde dies den Wettbewerb um bessere Vorsorge-Produkte anfachen, und es könnte sein, dass nach kurzer Zeit die Riester-Rente besser und transparenter wäre als gegenwärtig. Und die Tarifparteien hätten einen Anreiz, noch bessere betriebliche Versorgung anzubieten, als dies jetzt der Fall ist. 

    #38Auteur mars (236327) 18 Fév. 16, 11:27
    Commentaire
    Die folgende Aktion finde ich bemerkenswert:
     
    Bäcker schenkt einem Obdachlosen sein Geschäft
     
    Die französischen Medien verfolgten mit großem Interesse die Geschichte eines Bäckers in Dole / Franche-Comté, der beabsichtigt, sein Geschäft zum Preis eines symbolischen Euros einem 37jährigen Obdachlosen zu überlassen. Viele Zeitungen griffen den Fall auf, auch der Radiosender Europe 1 berichtete, und schließlich begab sich auch ein Team des französischen Fernsehsenders TF1 für eine Reportage nach Dole. Es filmte den Bäcker M. F., wie er den Obdachlosen J. A. als Bäckerlehrling anlernt, um ihm seine Bäckerei zu übergeben, sobald der Berufsanfänger selbständig arbeiten kann. Der Grund für dieses großzügige Geschenk ist Dankbarkeit. Den Obdachlosen  ließ M. F. im Dezember zum Aufwärmen in seine Bäckerei. Aus einem defekten Brenner des Backofens strömte plötzlich das farb- und geruchlose, aber hochgiftige Gas Kohlenmonoxid aus, und der Bäcker sank zu Boden. Der Obdachlose fing ihn auf und alarmierte einen Notdienst. Neun Tage später konnte M. F. aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber seine Dankbarkeit, überlebt zu haben, ist so groß, dass er nun die Bäckerei seinem Lebensretter überlassen will ...
    #39Auteur mars (236327) 29 Fév. 16, 13:04
    Commentaire
    Das finde ich gut:

    Die CDU in Norddeutschland fordert eine Schweinefleischpflicht für Kitas, Schulen und Kantinen. Richtig so!

    Es kann nicht angehen, dass eine Minderheit der Mehrheit vorschreibt, was man essen darf und was nicht. Wenn Kantinenbetreiber aus falsch verstandener political correctness ihr Speisenangebot auf einen einzelnen Verein ausrichten, gehört dem ein Riegel vorgeschoben.

    Ich selbst esse nicht nur kein Schweinefleisch, sondern überhaupt kein Fleisch. Trotzdem finde ich immer etwas zu essen für mich. Wenn es praktisch überall Essen ohne Fleisch gibt, dann gibt es erst recht überall Essen ohne Schweinefleisch. Jeder kann weglassen, was er nicht essen oder trinken mag, niemandem wird etwas aufgezwungen.

    Was für einen Aufschrei gäbe es, wenn Kantinen usw. verkünden würden, es gibt von Aschermittwoch bis Ostern überhaupt kein Fleisch, weil irgendein Verein das so haben will?

    Was wäre los, wenn ein Verbot für Aufläufe, Gratins, Pizza usw. gefordert würde, weil die Kombination von Fleisch und Milchprodukten (Käse) bei irgendeinem Verein verboten ist?

    Übrigens: Auch als Vegetarier bin ich strikt gegen einen Veggieday.


    #40AuteurEifelblume (341002) 02 mar 16, 12:12
    Commentaire
    Eifelblume, ich stimme dir zu. Ich befürworte ebenfalls ein liberales Konzept. Auch Kantinen sollen ein breites Angebot machen dürfen, der Konsument hat dann wirklich die Wahl, was er nehmen möchte.
    #41Auteur mars (236327) 03 mar 16, 09:49
    Commentaire
    #42Auteur oopsy (491382) 04 mar 16, 09:15
    Commentaire
    In dem von oopsy verlinkten Artikel scheint mir auch dieser Passus wichtig:
     
    Bundesweit hat das schleichende Aus für das Schweineschnitzel in der Schulmensa jedoch nicht nur mit der Zunahme muslimischer Schüler zu tun, sondern auch mit veränderten Ernährungsstandards: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für das Mittagessen in Kitas und Schulen maximal zwei Fleischgerichte pro Woche – eins davon soll Geflügel sein.

    #43Auteur mars (236327) 07 mar 16, 08:51
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    Gefällt mir:

    Uruguay: Der bescheidenste Präsident der Welt

    José Mujica, genannt Pepe, der Präsident Uruguays, verzichtet auf 90 Prozent seiner Gage und gibt sich mit 800 Euro zufrieden. Der 78-jährige Ex-Guerrillero lebt auf einem Kleinbauernhof und nimmt sich kein Blatt vor den Mund.

    Aus einer aktuellen Doku: Der Ex-Präsident lebt mittlerweile doch in der Präsidentenvilla.
    #44Auteur oopsy (491382) 29 mar 16, 09:30
    Commentaire
    @44
    Eventuell ist ein Kleinbauernhof nicht ganz der richtige Rahmen für Staatsgäste. In manchen Kulturkreisen würde es vielleicht sogar als schwere Beleidigung empfunden, wenn der Präsident oder Monarch in eine Bauernstube gebeten wird.

    Grundsätzlich finde ich es nicht gut, dass Politiker nach einer einzigen Legislaturperiode oft fürs Leben ausgesorgt haben. (Ich würde meine Meinung ändern, wenn ich Aussicht auf ein Mandat hätte :-)
    Aber: Die Entschädigung für alle politischen Ämter, angefangen vom Landtagsabgeordneten, muss den Politiker unabhängig machen. Sonst wären die Politiker de facto darauf angewiesen, ihre Stimme zu meistbietend zu verkaufen.
    #45AuteurEifelblume (341002) 29 mar 16, 14:35
    Commentaire
    Das machen sie sowieso Eifelblume, auf jede Ebene und zu jeder Gelegenheit.
    Il suffit de regarder le cas du sieur Strasser.
    La gestion de sa peine de prison est aussi "exemplaire" du traitement de faveur que l'on fait aux personne haut placées.
    Er darf sogar für eine BERATERfirma arbeiten. Ist das nicht Irre?

    A dégueuler, beuark.
    #46Auteur Grossbouff (465598) 29 mar 16, 15:16
    Commentaire
    Blümchen, ich nehme einmal an, der Bauernhof war nur der Wohnsitz von José Mujica. Seinen Repräsentationspflichten musste er (um nicht gegen diplomatische Kodices zu verstoßen) gewiss in einem anderen Rahmen absolvieren.

    Da fällt mir gerade ein ehemaliger Abgeordneter in Turnschuhen ein. Auch an ihn hat man sich sehr schnell gewöhnt. Und ich zolle ihm nach wie vor meinen größten Respekt.
    #47Auteur oopsy (491382) 29 mar 16, 19:46
    Commentaire
    oopsy, lass uns lieber das Thema wechseln. Der Turnschuhminister ist für mich ein rotes Tuch. Mit seinen Vorstrafen hätte er niemals Beamter werden können, aber als Minister ging er durch.
    Wer erinnert sich noch an die erste Turnschuhfraktion im Bundestag? Sie hatte groß angekündigt, nach 2 Jahren alle Abgeordneten austauschen zu wollen. Selbstverständlich stimmte die Fraktion auch geschlossen gegen Diätenerhöhungen - steckte das Geld dann aber doch ein, wenn sie wie erwartet überstimmt waren.
    Und als nach zwei Jahren das Rotationsprinzip greifen sollte und die Ablösung auf die Stühle wollte, hat fast keiner den Platz geräumt. Ein vormaliger Anwalt der RAF ist von den Turnschuhen zur SPD konvertiert, um sein gut dotiertes Abgeordnetenamt zu behalten.
    #48AuteurEifelblume (341002) 31 mar 16, 15:55
    Commentaire
    Sorry Blümchen, ich wollte Dir keinesfalls auf den Schlips treten. Da fehlt(e) es mir aber auch gewaltig an Informationen.
    #49Auteur oopsy (491382) 31 mar 16, 17:06
    Commentaire
    Diesen Artikel im Tagesspiegel finde ich gut:
     
    Papst bei Flüchtlingen auf Lesbos: "Wir sind alle Migranten." Der Papst und die orthodoxen Kirchenführer besuchen Flüchtlinge auf Lesbos. Eine Lehrstunde in Demut und Menschlichkeit – und eine Anklage gegen Europa.
     
    Er wusste schon, was ihn erwartet. Traurig werde dieser Besuch, sagte Papst Franziskus kurz vor seiner Visite in Griechenland. "Wir werden die größte menschliche Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg zu Gesicht bekommen." Samstagmittag steht Franziskus dann im Flüchtlingslager auf Lesbos. Der Papst hinter Stacheldraht. "Freiheit" heißt es auf selbstgemalten Schildern, die Insassen hochhalten.
    ....
    Franziskus, Bartholomaios und Hieronymus schütteln im Lager Moria Hunderte von Händen, küssen Babys, lassen sich Kinderzeichnungen und Zettel zustecken, auf denen Botschaften gekritzelt sind. "Flüchtlinge sind keine Nummern, sie sind Menschen, die Gesichter haben, Namen, Geschichten, und sie müssen als solche behandelt werden", twitterte Franziskus kurz vor seinem Abflug nach Lesbos. Er wird dasselbe später an diesem Tag im Hafen von Mytilini in einer zweiten Rede sagen und dann hinzufügen: "Wir sind alle Migranten."

    In Moria essen die Kirchenführer mit einer kleinen Gruppe von Flüchtlingen zu Mittag. Es soll ein Zeichen der Brüderlichkeit sein. In einer gemeinsamen Erklärung der katholischen und der orthodoxen Kirche rufen sie zu mehr Mut auf bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. "Es macht uns Mühe, Euch in die Augen zu sehen", sagt Bartholomaios, der Patriarch von Istanbul, und klagt dann – ohne sie beim Namen zu nennen – Österreich, Ungarn und die Balkanstaaten an, "die Hartherzigkeit unser Mitbrüder und -schwester", die ihre Grenzen schlossen. "Diejenigen, die Angst vor Euch haben, haben nicht in Eure Augen gesehen", sagt Bartholomaios ...
     
    Mehr findet ihr hier:

    #50Auteur mars (236327) 16 avr 16, 20:50
    Commentaire
    Der Papst hat sogar 3 Familien im Vatikan aufgenommen.
    Man müsste einmal googeln, wie viele Einwohner, wie viel Vermögen und welches Pro-Kopf-Einkommen der Vatikan hat und ausgehend von diesen Zahlen die Quoten für die anderen Länder berechnen.
    #51AuteurEifelblume (341002) 18 avr 16, 13:08
    Commentaire
    Ende April und immer noch tiefster Winter
    Die Klimakatastrophe kommt - in Form einer neuen Eiszeit.
    #52AuteurEifelblume (341002) 25 avr 16, 14:39
    Commentaire
    Diese  Kolumne von Michael Thumann in der ZEIT finde ich gut: 

    Wer extrem wählt, kriegt das, was er am meisten fürchtet

    Derzeit flimmert eine Reihe von Filmen über den Kalten Krieg in den Kinos. Sie vermitteln das schöne Gefühl einer zwar gefährlichen, aber doch verständlichen Welt, einer klaren Ordnung mit Sortierung in West und Ost, rechts und links, Gut und Böse. Vor allem kann man immer wieder die Geschichte des Sieges der Demokratie über die Bösen erzählen, über die Nazis, dann die Sowjets.
    Diese Filme drücken wohl auch eine Sehnsucht aus unserer Zeit, die ziemlich unübersichtlich ist. Damals im Kalten Krieg war alles klar: hier die USA, dort die Sowjetunion. Aber heute? Der Rückzug der Weltmacht USA, die Kriege um Europa herum, Dschihadisten mit Schwertern und Smartphones, kollabierende Staaten, die wachsende Zahl der Flüchtlinge. Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Migration, das – in schlichten Zahlen gerechnet – das vergangene Jahrhundert der Vertreibungen noch in den Schatten stellen dürfte. 
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    Die Angst vor der Unübersichtlichkeit und Unabsehbarkeit wächst. Und das nährt den Hunger nach Ordnung und Stabilität, egal wie.
    Der Aufstieg der Populisten und Autoritären ist auch so zu erklären. Wenn man sich ansieht, was die AfD, der Front National oder die FPÖ so anzubieten haben, sind es vor allem Gewissheiten, die aus einer vergangenen Zeit stammen. Das Antiglobalisierungsgebrabbel von Marine Le Pen hat schon der längst vergessene KPF-Chef George Marchais vor Jahrzehnten von sich gegeben. Radikale Linke in Frankreich und anderen europäischen Ländern reden ähnlich, die Populisten in den Regierungspalästen Ostmitteleuropas dito. Le Pens Partei macht wie die FPÖ und die AfD Stimmung gegen den Islam und erinnert an die Zeit vor fünfzig Jahren, als nur wenige Muslime in Europa lebten. Manche Kommentatoren bezeichnen die AfD als Partei von Leuten, die sich zurück in die achtziger oder gar fünfziger Jahre wünschen …



    #53Auteur mars (236327) 13 Mai 16, 10:02
    Commentaire
    Gut finde ich auch die Fragen, die Andreas Sentke auf Seite 1 der ZEIT vom 19. Mai stellt: Hier ein Auszug des Artikels:

    … Dringender denn je brauchen wir eine Debatte darüber, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll. Wie versöhnen wir unseren Hunger nach Nahrungsmitteln, Energie und Rohstoffen vom Acker mit dem Schutz von Artenvielfalt und Klima? Wie sichern wir die Existenz kleinbäuerlicher Familienbetriebe, wenn die Weltmarktpreise für Weizen oder Schweinehälften in Chicago, Neuseeland und China bestimmt werden?

    Wie verhindern wir, dass Bauern die Bank mehr fürchten als das Wetter, weil sie auch auf dem deutschen Markt für ihre Produkte oft weniger bekommen, als die Produktion kostet?  Sind wir bereit, den Preis für jene Landwirtschaft zu bezahlen, von der wir träumen, die wir aber durch unser eigenes Konsumverhalten im Discounter zu verhindern wissen??

    Die Antworten sind nicht so einfach, wie die Kontrahenten im aktuellen Streit vorgeben. Glyphosat - ja oder nein? Das ist nicht die richtige Frage. Glyphosat - in welcher Form, wann und unter welchen Bedingungen? Darüber müssen wir streiten. Denn wer besonnen mit Chemie umgeht, kann sich manchen Einsatz von Pflug und Traktor sparen. Die Struktur des Bodens wird erhalten, das Klima geschont. Aber die Bauern haben zu oft und zu leichtfertig zum Glyphosat gegriffen - auch um sich den Einsatz .von Maschinen zu ersparen, wo er sinnvoll gewesen wäre.

    Ja oder nein? Das ist zu simpel. Wir müssen uns der anstrengenden Debatte über die Zukunft der Landwirtschaft im Detail stellen. Damit nicht Weltmarkt und Banken darüber entscheiden, was wir in Zukunft essen.

    #54Auteur mars (236327) 22 Mai 16, 16:09
    Commentaire
    48

    Man mag zu Joschka Fischer stehen, wie man will, aber vorbestraft ist er nicht. Das sind ganz andere, die niemals Turnschuhe im Parlament getragen hätten, wie z. B. Otto Graf Lambsdorff, Dieter Althaus, Otto Wiesheu und einige andere mehr.
    #55Auteur Ceesem (719060) 22 Mai 16, 17:25
    Commentaire
    Wieder etwas, das ich gut oder zumindest besprechenswert finde:

    Susanne Klatten - geborene Quandt, BMW-Großaktionärin, Aufsichtsrätin, Stifterin, 54 Jahre alt, fast 20 Milliarden schwer… will in den nächsten fünf Jahren 100 Millionen Euro aus ihrem Privatvermögen abgeben: an Vereine, die sich um benachteiligte Jugendliche kümmern,um demenzkranke, Flüchtlinge und katastrophenopfer. Aber bevor sie ihre Millionen überweist, lässt sie die Vereine von einer Agentur durchleuchten …

    In der ZEIT vom 28. Juli 2016 lese ich dazu unter vielem anderen dies: 

    „ln der Berliner Zentrale von Klattens Spendenverwalter Phineo arbeiten vom Sozialarbeiter bis zum Investmentbanker 45 Menschen daran, die Zweckrendite zu maximieren. Zu den Gesellschaftern des Unternehmens zählen Konzerne wie die Deutsche Börse Group und die Wirtschafisprüfungsgesellschaften PWC und KPMG. Der Chef Andreas Rickert war früher Unternehmensberater bei McKinsey und sagt Sachen wie: »Die Zivilgesellschaft muss ihr Potenzial besser ausschöpfen. Wir brauchen Marktmechanismen, um sie zu stärken«

    Tatsächlich folgen viele Spender nur persönlichen Vorlieben und Moden, ohne koordinierende Kraft. So kommt es, dass viele Wohlhabende Geld für Kinderkrebsstationen geben und nur wenige etwas für die Pflege dementer Greise. So kommt es, dass auf dem Philanthropie-Markt zum einen Mangel herrscht - und zum anderen irrer Überfluss. Ein Berliner Sozialarbeiter, dessen Schulprojekt von Susanne Klatten gefördert wird, sagt: ››Wenn die Bundesrepublik ihr Geld so verwalten würde wie der soziale Sektor, dann hätten wir das Wirtschaftsniveau von Bangladesch.« Phineo möchte dieser Verschwendung entgegenwirken“ …

    #56Auteur mars (236327) 31 Juill. 16, 17:01
    Commentaire
    Gut fand ich in Rio die Reaktion des brasilianischen Stabhochspringers da Silva. Er hatte zuvor den Favoriten des Wettbewerbs, den Franzosen Renaud de Lavillenie besiegt. Bei der Siegerehrung wurde aber Lavillenie vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. Da applaudierte der Brasilianer seinem Gegner demonstrativ deutlich und lange. Er klatschte gegen sein eigenes Publikum an. Er hob auch  die Arme zu einer Geste, die sagte: "Hey, was soll das? Warum buht ihr?“ Da Silva verdient eigentlich eine zweite Medaille für seine faires Verhalten.

    #57Auteur mars (236327) 17 Aug. 16, 18:40
    Commentaire
    #58Auteur mars (236327) 04 Sept. 16, 14:11
    Commentaire
    Ich habe mir erzählen lassen, dass es in Dortmund eine Schule gibt, die den Eltern der Kinder nahe legt, dass am Geburtstag des eigenen Kindes 10 Euro fällig werden, um den Geburtstag in der Klasse gebührend feiern zu können. Außerdem sollten die Geburtstagskinder noch Leckerlis für die übrigen Kinder mitbringen. Wenn die Kantine geschmückt wird, werden 20 Euro fällig.
    Ich kenne eine Familie, die das nicht stemmen kann.
    Persönlich bin ich empört über diese ''Anordnung''.
    Hat gerade die Schule nicht den Auftrag, Kindern zu vermitteln, daß man ohne 'Geldausgeben' wunderbar feiern kann???
    Die Industrie reibt sich die Hände! :-(((
    Natürlich können Eltern, die klamm sind, sich an die Schule wenden. Aber wer mag sich denn so bloßstellen?

    #59Auteur Schmuckmeier (814719) 06 Sept. 16, 21:32
    Commentaire
    :-((
    #60Auteur oopsy (491382) 07 Sept. 16, 07:54
    Commentaire
    Das Mitbringen von „Leckerlis“ am Geburtstag hat sich wohl an vielen Schulen eingebürgert, ohne dass die Schule selbst darauf eingewirkt hätte. Dass nun eine Schule  für die Feier  sogar Geld einfordert, finde auch ich pädgogisch unverantwortlich. Diese Schule sollte öffentlich angeprangert werden, wenn sie von ihrem Verfahren nicht bald Abstand nimmt. Du hast völlig Recht, Schmuckmeier: Gerade die Schule hat den Auftrag, Kindern zu vermitteln, daß man ohne 'Geldausgeben' wunderbar feiern kann … 

    #61Auteur mars (236327) 07 Sept. 16, 12:58
    Commentaire
    Une bonne nouvelle

    C’est une bonne nouvelle pour les amateurs de Nutella. Selon un rapport présenté par WWF mercredi 21 septembre, de plus en plus d’entreprises optent aujourd’hui pour une huile de palme durable. C’est le cas de l’entreprise Ferrero, mais aussi Danone ou encore Arnott’s qui ont utilisé uniquement de l’huile de palme certifiée sur l’année 2015. En France ce sont les entreprises Carrefour, Casino, Cérélia, Sodexo, L’Oréal et Super U qui, selon WWF, « ouvrent la voie vers un marché où l’huile de palme durable certifiée deviendra un standard ».
    Ce rapport, publié tous les deux ans, regroupe 137 entreprises qui représentent, à elles seules, 6 millions de tonnes d’huile de palme par an, soit 10 % de l’utilisation mondiale. Son évaluation s’appuie sur les promesses et réalisations des entreprises, notamment l’achat de l’huile de palme durable ou la transparence de leurs politiques d’approvisionnement.

    Fin 2015, l’ONG avait encouragé les entreprises à formuler des objectifs précis sur leurs engagements à l’horizon 2015 et sur leur utilisation d’huile de palme certifiée RSPO, c’est-à-dire non issue de la déforestation.

    De nombreuses compagnies avaient promis aux consommateurs de se fournir à 100 % en huile de palme certifiée. « Cette année, le WWF a porté une attention toute particulière à mesurer la concrétisation de ces promesses », explique Adam Harrison, responsable du programme huile de palme pour le WWF. Pour le groupe Carrefour, qui a atteint son objectif au début de 2015, ce geste « s’inscrit dans une stratégie globale pour lutter contre la déforestation ».

    #62Auteur mars (236327) 23 Sept. 16, 11:15
    Commentaire
    Musikinstrumente aus der Müllhalde. Der Name der Musiker ist auch pfiffig: Landfill...(Müllhalde) Harmonic.

    #63Auteur CARIOCA (324416) 23 Sept. 16, 17:53
    Commentaire
    „Loslassen und Freigeben"

    ln Baden werden ökumenische Gottesdienste für Menschen in Trennung und Scheidung momentan u.a. in Mannheim, Freiburg und Konstanz angeboten. Sie sind Teil der Initiatve „Loslassen und Freigeben", die vom Erzbistum Freiburg, der evangelischen Landeskirche sowie den Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der beiden Kirchen getragen wird. Das Projekt wurde 2005 federführend vom Familienreferat des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Freiburg ins Leben gerufen. In etlichen Gemeinden gibt es außerdem individuelle Kasualgottesdienste. Sabine Kast-Streib empfiehlt. die Gottesdienste einzubetten in Seelsorge- und Beratungsgespräche: „So können Paare und Einzelne nachhaltig begleitet werden.” Die psychologische Beratungsstelle der evangelischen Kirche in Freiburg bietet beispielsweise vom Herbst 2016 bis zum Frühjahr 2017 verschiedene Veranstaltungen an zur Neuorientierung für Einzelne und für Familien in neuen Situationen, z. B. für Alleinerziehende oder für Patchwork-Familien. (ekiba intern, Oktober 2016) 

    „Nicht beurteilen, sondern begleiten“, dieses Motto der beiden Kirchen finde ich gut. Ich hoffe, dass sie es mehr als bisher beherzigen und dass es von Betroffenen auch angenommen wird. 


    #64Auteur mars (236327) 05 Oct. 16, 16:31
    Commentaire
    Schule in Uruguay wurde mit recycelten Materialien gebaut... Finde ich gut!
    #65Auteur CARIOCA (324416) 10 Oct. 16, 18:27
    Commentaire
    Auch Herrentoiletten in öffentlichen Gebäuden in den USA werden jetzt Wickeltische haben müssen!
    #66Auteur CARIOCA (324416) 11 Oct. 16, 22:51
    Commentaire
    Habt ihr auch Rückenschmerzen?Nur 2 Min. täglich von dieser Übung können die Linderung bringen.
    #67Auteur CARIOCA (324416) 12 Oct. 16, 02:12
    Commentaire
    Ok und danke ! Ich versuche das einmal mit einem Gürtel.
    #68Auteur oopsy (491382) 12 Oct. 16, 08:13
    Commentaire
    @64: +1, das finde ich auch gut.

    Ich sehe bei einigen mir sehr nahe stehenden Menschen, wie sehr ein zum zweiten Mal verheirateter Katholik unter der Exkommunikation leidet. Es wird wirklich Zeit, dass sich die Kirche der Realität stellt (und sei es nur aus Not, weil sie sonst bald überhaupt keine Mitglieder mehr hat)
    #69AuteurEifelblume (341002) 12 Oct. 16, 10:33
    Commentaire
    Dieses begabte Mädchen mit Down-Syndrom hat es in die Laufstege der Londoner Fashion Week geschafft! Das finde ich super! Auch wenn man ihr den Zugang zur Universität verwehrt hat. Das finde ich schlecht.



    #70Auteur CARIOCA (324416) 12 Oct. 16, 11:38
    Commentaire
    Carioca, mein Spanisch reicht nicht aus, um alles zu verstehen.

    Hat das Mädchen denn objektiv die intellektuellen Fähigkeiten für eine akademische Ausbildung?

    Oder sind da Eltern, die einfach nicht wahrhaben wollten, dass ihr Kind behindert ist bzw. der völlig unrealistische Wunsch des Mädchens selbst?

    Der Grad der geistigen Behinderung ist bei Menschen mit Down-Syndrom unterschiedlich, aber geistig behindert sind sie. "Sehr intelligent, dafür dass sie Trisomie 21 hat" ist noch lange nicht gleichbedeutend mit studienreif.

    Nichtzulassung zum Studium für geistig Behinderte ist ungefähr so diskriminierend wie Wohnen-müssen-in-einer-permanent-unordentlichen-Wohnung.
    #71AuteurEifelblume (341002) 12 Oct. 16, 11:54
    Commentaire
    Eifelblume, das stimmt, dass Downsyndrom verschiedene Schweregrade haben kann. Aber ich habe schon von solchen Menschen gelesen, die ein Hochschulstudium abgeschlossen haben!
    "Behinderung" ist auch ein sehr relativer Begriff und "Hochschulreife" erst recht! Als ich in Brasilien Abi machte, konnte man in den letzten 3 Jahren Gymnasium den "klassischen" Zweig wählen und anstatt Physik, Chemie und Mathematik Latein, Philosophie und Französisch nehmen. Ich habe eine Verwandte, die eine absolute Null in Mathe ist. Wäre sie zehn Jahre jünger, hätte sie NIEMALS die Hochschulreife wegen Mathe geschafft! Dabei ist sie intellektuell hochbegabt, spricht mehrere Sprachen und hat einen Doktortitel der Sorbonne in mittelalterlicher Geschichte.
    Also sind wir alle in irgendwelchen Gebieten "minderbegabt"...
    Ich finde, für ein Modedesign-Studium werden die Anforderungen anders sein, keine Ahnung. Jedenfalls die Kandidatin allein aufgrund des Syndroms ohne Test der für dieses Studium erforderlichen Fertigkeiten abzuweisen finde ich ungerecht.
    #72Auteur CARIOCA (324416) 12 Oct. 16, 21:31
    Commentaire
    Oh, das ist richtig, Carioca. Ohne jeden Test einfach ablehnen ist nicht in Ordnung. Das finde ich auch nicht gut.

    Welche Anforderungen in Sachen Allgemeinbildung ein Akademiker haben muss / sollte - da kann man lange diskutieren.

    Persönlich halte ich es für unabdingbar, dass ein Akademiker seine Muttersprache richtig schreiben kann. Ich muss oft Texte von französischen Akademikern übersetzen, die wegen mangelhafter Grammatik und Rechtschreibung nahezu unverständlich sind.

    Allerdings gebe ich zu: Die Kommata in den Diplom- bzw. Staatsexamensarbeiten meiner Kinder in Mathematik und Physik hat fast alle die Mama gesetzt....
    #73AuteurEifelblume (341002) 13 Oct. 16, 13:08
    Commentaire
    Ich empfinde korrekte Rechtschreibung wie eine Visitenkarte. Mit Entsetzen entdecke ich im Facebook heutzutage, wie sich viele meiner Freunde und Bekannte als miserable Schreiber outen! Und die Mehrheit hat ein Hochschulstudium abgeschlossen.
    #74Auteur CARIOCA (324416) 13 Oct. 16, 17:50
    Commentaire
    Ich muss oft Texte von französischen Akademikern übersetzen, die wegen mangelhafter Grammatik und Rechtschreibung nahezu unverständlich sind.
    Für dich, vielleicht *scnr*.
    Kannst du die alte Leier bitte endlich lassen? Wohl jeder, der aus dem Deutschen in welche Sprache auch immer übersetzt, wird das auch von deutschen Akademikern behaupten können! Je sais de quoi je parle et je n'en fais pas un drame !

    Ich empfinde korrekte Rechtschreibung wie eine Visitenkarte.
    Et comme marque de politesse envers les lecteurs.
    #75Auteur TheoD (392230) 14 Oct. 16, 09:58
    Commentaire
    TheoD, ich habe lange komplizierte Verträge aus dem (korrekt geschriebenen) Juristenfranzösisch ins Juristendeutsche übersetzt und ein zweisprachiger Rechtsanwalt hat bestätigt, dass die Übersetzungen richtig waren. Da sind teilweise Schachtelsätze über 5 Zeilen drin. So lange die Verben die richtigen Endungen haben, habe ich keine Probleme
    Ich habe Baustatiken sogar Deutsch-Französisch übersetzt - und die französischen Statiker konnten sie ohne Rückfragen prüfen.

    Erst wenn ein Schachtelsatz 10 Verben und Partizipien aber nicht einmal das Wort vous oder eine Anrede enthält, je 5 der besagten 10 Verbformen enden auf -er und -ez und hinter "les" oder "des" steht in 2 von 3 Fällen ein Wort im Singular, dann bekomme ich nicht mehr sortiert, was wie zusammengehört.
    #76AuteurEifelblume (341002) 14 Oct. 16, 12:41
    Commentaire
    Eifelblume, glaube mir, NICHTS ist schlimmer als der Schriftsatz oder die Vollmachten eines brasilianischen Rechtsanwalts!
    Die meisten meiner weißen Haare gehen auf das Konto dieser Kreaturen aus der Hölle... Dabei bin ich selbst (deutsche) Juristin. Da muss man mit Schachtelsätzen von über 20 Zeilen kämpfen (ich habe mal meine Kollegen in der Übersetzungsfirma, wo ich damals arbeitete herbeigerufen, um ihnen das Unding zu zeigen, sonst hätte mir keiner geglaubt).
    Ich glaube, die deutsche Sprache erlaubt nicht dieses endlose Anfügen von Informationen in einem einzigen Satz. Der Übersetzer muss also die Sätze regelrecht zerhacken und viele kleinere, vernünftigere bilden. Ich ärgere mich dabei, aber am Ende ist es eine Herausforderung, die das Leben des Übersetzer sehr interessant macht... :-)


    Edit: übrigens ist unsere frühere Präsidentin, die gerade eben amtsenthoben wurde, ebensowenig der portugiesischen Sprache mächtig... Ihre Reden voller Satzbrüche und unlogischer Aussagen sind wohl der Alptraum aller ihrer Dolmetscher gewesen!
    #77Auteur CARIOCA (324416) 14 Oct. 16, 14:13
    Commentaire
    The dutch reach


    Dadurch, dass die Holländer die Fahrertüre mit der rechten Hand öffnen, zwingen sie sich, den ganzen Oberkörper zu drehen. So sehen sie herannahende Radfahrer rechtzeitig und vermeiden Unfälle!

    Finde ich gut!
    #78Auteur CARIOCA (324416) 18 Oct. 16, 11:34
    Commentaire
    Das lernen auch deutsche Fahrschüler so. Als ich den Führerschein gemacht habe, konnte man am Ende der Prüfungfahrt sogar noch schnell durchfallen, wenn man die Türe mit der linken Hand öffnete.
    Warum es nach der Prüfung keiner mehr macht? Keine Ahnung.
    #79AuteurEifelblume (341002) 18 Oct. 16, 11:58
    Commentaire
    Eifelblume, du bist wesentlich jünger... als ich in den 70er Jahren in Genf meinen Führerschein machte, stand dass noch nicht auf dem Lehrplan...
    #80Auteur CARIOCA (324416) 18 Oct. 16, 12:29
    Commentaire
    Carioca, mein "Lappen" ist von 1978.
    Anscheinend war die Schweiz da ein bisschen langsamer.
    #81AuteurEifelblume (341002) 18 Oct. 16, 12:33
    Commentaire
    Vielversprechend finde ich diese angebliche Einigung, die heute bekannt wurde:

    "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar." Diese Botschaft bekamen YouTube-Nutzer immer wieder zu sehen, wenn sie sich Musikvideos auf dem Portal anschauen wollten. Damit soll es nun vorbei sein.

    YouTube und die Rechteverwertungsgesellschaft Gema haben sich nach langem Streit angeblich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Beide Seiten sollen die Einigung heute Morgen bestätigt haben.

    Die Google-Tochter zahlt nun eine Abgabe an die Gema - und YouTube-Nutzer sollen ab sofort Zugang zu Musikclips haben, die vorher nicht verfügbar waren. Das betreffe alle Videos der rund 70.000 Gema-Mitglieder sowie der Künstler, die die Gema im Ausland vertrete. Dank des Vertrags würden diese Künstler nun auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, hieß es in einer Gema-Mitteilung. 

    Ich hoffe, dass die angebliche Einigung Bestand haben wird.

    #82Auteur mars (236327) 01 Nov. 16, 18:42
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    Gut finde ich, dass höchstwahrscheinlich Frank-Walter Steinmeier der nächste Bundespräsident wird.

    Ich halte ihn für einen moderaten, ausgeglichenen Menschen. Er wird ein "politischer" Präsident werden, der auch einmal Kritik übt, wenn er es für notwendig findet, aber so aggressive Töne wie bei dem nächsten amerikanischen Präsidenten werden von ihm nicht zu hören sein. Als Außenminister hat er sich in der Regel um Diplomatie bemüht, und die wird auch in Deutschland selbst oft angebracht sein.

    #83Auteur mars (236327) 15 Nov. 16, 10:55
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    Ich finde es gar nicht gut, dass es zurzeit so kalt ist. Ich finde es jedes Jahr wieder nicht gut, wenn der Winter kommt.
    Und ich finde es erst recht nicht gut, dass der Winter jedes Jahr kommt und der Sommer oft mehrere Jahre Pause einlegt.
    #84AuteurEifelblume (341002) 01 Déc. 16, 11:37
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    Eifelblume, ich finde es gut, das es die Jahreszeiten gibt. Das ist für vieles in der Natur gut so, und für viele Menschen ist es außerdem eine angenehme Abwechslung. Ohne Winter und Sommer gäbe es auch keinen Frühling ...
    #85Auteur mars (236327) 13 Déc. 16, 10:43
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    Eifelblümchen, willst du mich in Rio de Janeiro besuchen? ;-) Bei uns wird es derzeit unheimlich heiß...
    #86Auteur CARIOCA (324416) 13 Déc. 16, 10:51
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    Ich finde Eifelblumes #84 gut, zum Trost vielleicht die Info, dass z. B. in Thomas Manns "Zauberberg" die Jahreszeiten zum großen Teil untypisch verlaufen...
    #87Auteur ama-ryllis (1081929) 13 Déc. 16, 10:58
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    Einweggeschirr aus Blättern statt Plastikteller finde ich gut!


    Ein deutsches Startup namens Leaf Republic, begab sich nun auf die Mission, Geschirr aus Blättern populär zu machen und zwar mit ihrer eigenen Produktlinie wegwerfbarer, aber haltbarer Teller aus Blättern, die, wie das Team beteuert, genau so erneuerbar und biologisch abbaubar sind, wie ein Blatt, das von einem Baum fällt.
    Die Teller bestehen aus drei Schichten - die obere und untere Schicht besteht aus Blättern, die mit Fasern von Palmen zusammengenäht sind, und die mittlere Schicht besteht aus einem kartonartigen Material, das ebenfalls aus Blättern angefertigt wird. Die einzelnen Teile werden ohne die Nutzung von Klebstoff oder chemischen Bindemitteln verbunden, sondern schlicht und einfach per Maschinenpresse zusammengedrückt. Die Blätter stammen von einer wilden Rebsorte in Asien und Südamerika.
    Das fertige Produkt ist ein wasser- und mikrowellenfester Teller mit einer Haltbarkeit von etwa anderthalb Jahren. Er kann für eine Vielzahl an Speisen genutzt werden, von trockenen Snacks bis hin zu heißen Suppen und Eintöpfen. Die Blatt-Teller können theoretisch gespült und wiederverwendet werden, allerdings rät Leaf Republic davon ab, da dies die Festigkeit des Produktes negativ beeinflusst.
    Wenn die Blatt-Teller ihren Zweck erfüllt haben, können Sie entweder kompostiert oder einfach in der Natur abgelegt werden. Die Blatt-Teller zerfallen normalerweise innerhalb eines Monats von selbst, was eine zu vernachlässigende Zeitspanne ist, wenn man sie mit den 450 Jahren vergleicht, die ein einziger Plastikteller braucht, um zu zerfallen.

    #88Auteur CARIOCA (324416) 13 Déc. 16, 11:30
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    @85, 86, 87: Das ist lieb von euch :-)
    #89AuteurEifelblume (341002) 13 Déc. 16, 13:53
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    Das finde ich nicht gut:
    Ressourcenschonendes Klopapier. Nein, kein Recycling-Sandpapier, sondern die Rolle 2 cm schmaler als man ein Leben lang gewohnt ist.
    Bestimmte Bewegungsabläufe ist man auch ein Leben lang gewohnt. Mit 2 cm weniger Papierbreite beschmutzt man sich automatisch die Handfläche. Besonders unangenehm, wenn es in einer öffentlichen Toilette passiert, wo wie immer der Seifenspender leer ist.
    Ich nehme jetzt doppelt so viel Papier und lege es dachziegelartig auf die Hand, was den Ressourcensparcharakter des schmalen Toilettenpapiers natürlich konterkariert.
    Und ich habe für alle Fälle ein Stück Hotelseife in der Handtasche.
    #90AuteurEifelblume (341002) 13 Déc. 16, 14:00
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    Recycling-Klopapier gibt es auch in nicht Sandpapierausführung. Die weiche Ausführung wird allerdings mitunter nicht nur durch eine gerinere Breite konterkariert, sondern auch durch eine engere Wicklung (geringeres Volumen beim Transport). Das treibt dem an sich angenehm konzipierten Papier jede Weichheit aus...
    #91Auteur Dana (236421) 13 Déc. 16, 14:07
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    Ces casiers sont attribués pour un an aux sans-abri de Lisbonne, une initiative pour les aider à sortir de la rue.


    #92Auteur CARIOCA (324416) 03 jan 17, 17:40
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    Finde ich gut: Französische Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet, elektronische Nachrichten des Arbeitgebers nach Feierabend abzuchecken. Für mich klingt das selbstverständlich, offensichtlich war es aber nicht...
    #93Auteur CARIOCA (324416) 03 jan 17, 18:23
    Commentaire
    In meiner Gegend sind jetzt wieder die Sternsinger unterwegs. Einer von den dreien ist oft ein schwarzer König. In diesem Zusammenhang finde ich den folgenden Hinweis der Bad. Zeitung gut:

    Das sogenannte Blackfacing – 2015 als Begriff zum Anglizismus des Jahres gewählt – als Angriff auf die Menschenwürde? Dabei können die Anfänge der Darstellung eines dunkelhäutigen Königs in der christlichen Bildsprache und in der europäischen Kunst geradezu als Zeichen der Aufgeschlossenheit für Afrika gedeutet werden. Erst ab Ende des 14. Jahrhunderts, so der französische Mittelalterhistoriker Michel Pastoureau in seinem gerade erschienenen Buch "Schwarz. Geschichte einer Farbe" (Verlag Philipp von Zabern), finde sich auf Wappen und Bildern ein schwarzhäutiger König: "Seine Darstellung bezeugt eine neue Einstellung zu Afrika und zur Farbe Schwarz.“


    #94Auteur mars (236327) 06 jan 17, 10:46
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    Dass einer bei diesen Bettelgruppen das Gesicht schwarz bemalt hat, scheint mir das geringste Problem mit denen.

    Ich finde es unlauter, bei Menschen zu betteln, die weniger haben, als man selbst. Von daher sind die Sternsingeraktionen à priori abzulehnen. Die katholische Kirche ist immer noch einer der reichsten Vereine der Welt.

    Hinzu kommt, dass die Bettelei in diesem Jahr nicht zugunsten wirklich Bedürftiger stattfindet, sondern für die allgemeine Klimaschutzhysterie. Ein Witz, bei -10° C.

    Als sie bei mir geklingelt haben, habe ich angedacht, sie in aller Form hinauszuwerfen. Aber dann habe ich mich darauf beschränkt, die Klingel zu ignorieren.
    #95AuteurEifelblume (341002) 08 jan 17, 14:53
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    @93: Das ist eine sehr vernünftige Vorschrift.

    Problem: Bei Entlassungen "aus betrieblichen Gründen" fliegt bestimmt nicht der als erster, der trotz Schutzgesetz am Samstagnachmittag sofort auf eine Mail vom Chef reagiert.
    #96AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 10:40
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    #94 und 95

    Ich finde, das Vorsingen oder "Betteln" der Sternsinger kann man auch unabhängig von der Verwendung der Spenden betrachten.

    Abgesehen davon, dass die katholische Kirche reich ist (und ich mich frage, wo dieser Reichtum ankommt) -

    ist das Sternsingen auch ein Ritual, das an die (tatsächlich sich ereignete oder erzählte) Geschichte erinnert, für das Kinder sich kostümieren und Lieder vorzusingen üben, und bei dem einsame Leute sich vielleicht über den Besuch freuen.

    Da wir solcher Rituale extrem wenige haben, wäre ich vorsichtig mit einer Abschaffung -
    obwohl vielleicht die Abschaffung auch der letzten Rituale die geistige Abgewracktheit der Gegenwart augenfällig machen würde und damit die Notwendigkeit, sich neu "zu besinnen"...
    #97Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Fév. 17, 11:25
    Commentaire
    Abschaffung geht sicherlich nicht. Wer sollte so etwas verfügen und mit welchem Recht? Möglich wäre lediglich, dass die Kirche von sich aus darauf verzichtet. Das ist extrem unwahrscheinlich, zumal es auch Argumente pro gibt.
    Ansonsten steht es ja jedem frei, die Klingel - wie Eifelblume - zu ignorieren.
    #98Auteur Dana (236421) 14 Fév. 17, 11:35
    Commentaire
    Eine wirklich so passierte Geschichte:
    Ein Start-up wollte meiner Firma gaaanz tolle Tools zur business promotion und vor allem zur Routenoptimierung der sales teams andrehen.
    Ich habe der (recht freundlichen) Telefondrückerin erklärt, dass unsere Kolonnen ganz ohne Routenoptimierunstools ihre Baustellen finden und sogar die Projektleiter ihre Fahrten zur wöchentlichen Baubesprechung ohne Tools bewältigen können.

    Darauf die Dame mit fassungsloser Ungläubigkeit: Ja, haben Sie den gar keine Verkaufsteams, die zu den potenziellen Kunden fahren und die direkt ansprechen? Machen Sie die ganze sales promotion per Telefon?

    Die konnte sich überhaupt keine andere Geschäftstätigkeit mehr VORSTELLEN, als Unseriöses per Telefondrückerei und Klingelputzerei an den Mann zu bringen.

    Um den Bezug zu diesem Faden herzustellen: Ich finde diese Start-up-Idee überhaupt nicht gut.
    Viele sind schon im Konzept unseriös bis betrügerisch.
    Viele haben eine völlig unrealistische Geschäftsidee, aber sie finden einige naive Investoren, deren Geld sie mit in die Insolvenz nehmen.
    Dann gibt es noch die mit einer im Prinzip guten Idee, aber eben nur einer. Wenn die Zielgruppe nach wenigen Monaten abgegrast ist, ist Schluss. Pech für Kunden, die Ansprüche auf Gewährleistung oder Garantie geltend machen wollen. Für die heißt es nur "Website not found"
    #99AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 11:52
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    Dana, du hast mit allem Recht. Aufregen bringt nichts, ignorieren genügt.
    Auch veigelie hat Recht, der eine oder andere freut sich sogar über die Abwechslung.

    Verbieten geht nicht. Grundsätzlich IST Betteln an Haustüren verboten. Wenn du die Polizei anrufst und mitteilst, dass in deiner Siedlung eine Bettlergruppe klingeln putzt, kommt die sofort und erteilt zumindest Platzverweis, wenn sie nicht sogar vorläufig festnimmt.
    Aber ein Verein, den noch nicht einmal das Diskriminierungsverbot in der Verfassung zu interessieren braucht, steht auch ganz locker über so einem kleinen Bettelverbotgesetz.
    #100AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 12:03
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    Ist es noch betteln, wenn sie vorher singen ?

    Sämtliche Briefe, mit denen man um Spenden gebeten wird, wären dann auch Bettelei ...
    #101Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Fév. 17, 12:32
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    veigelie, die Briefe schmeiße ich ins Altpapier.
    Eine Gruppe, die an der Tür klingelt und vor mir steht, baut einen ganz anderen Druck auf, als ein Brief mit einem Überweisungsträger drin.

    Ich weiß, wenn es die Kirchen machen, ist es immer "etwas ganz anderes".
    Aber faktisch besteht kein Unterschied, ob ein paar verkleidete Kinder mehr schlecht als recht singen und dann Geld und Süßigkeiten haben wollen, oder ob eine Osteuropäerin mit ein oder zwei verdreckten Kindern im Schlepp bei mir klingelt und Geld haben will.
    #102AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 13:27
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    Eifelblume, ich finde, faktisch bestehen da eine ganze Reihe von Unterschieden, die einen sind dreckig, die anderen nicht, die einen singen, die anderen nicht ...

    #103Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Fév. 17, 13:44
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    Stimmt veigelie
    Noch ein Unterschied: Die einen beschmieren mir auch noch die Haustür mit einer Kreide, die nur durch Abschleifen zu entfernen ist, die anderen hauen wenigstens ab, ohne vorsätzliche Schäden zu verursachen.
    #104AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 14:33
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    C + M + B + Jahreszahl soll Glück bringen, aber es darf nur mit Kreide geschrieben werden, und manche Leute lassen es das ganze Jahr an der Haustür, bis zum nächsten Besuch -

    Ich finde, diese "Aufschrift" ist kein Vergleich zu den Hinterlassenschaften von Sprayern, die in Riesenlettern ein unflätiges Wort an eine Wand sprühen, deren neuer Anstrich richtig teuer wird...
    #105Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Fév. 17, 14:41
    Commentaire
    Du hast wahrscheinlich keine ältere Haustür aus massivem Hartholz? Die Kreide sitzt bombenfest in den Altersrillen und dringt durch bürsten oder waschen nur immer tiefer ein.

    Auch hier gilt: Kirche ist etwas ganz anderes. Einen Sprayer kannst du anzeigen, die von den Sternsingern verursachte Sachbeschädigung nicht.
    #106AuteurEifelblume (341002) 14 Fév. 17, 16:41
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    Bei uns im protestantischen Norden kommen keine Sternsinger -,
    das mit der Kreide ist ja entsetzlich !
    #107Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Fév. 17, 16:57
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    Wie grundverschieden doch Auffassungen sind: Ich mag die Kreideaufschrift an meiner Tür. Mittlerweile bringen die Könige aus dem Weisenland (heuer Königinnen :-) aber eine Selbstklebefolie mit.

    Volle Zustimmung: Die Bettlereien und die nicht mehr überschaubaren Spendenaufrufe nerven mich schon gewaltig.
    #108Auteur oopsy (491382) 14 Fév. 17, 17:45
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    Mir geht es genauso, oopsy.
    Ich mag die Aufschrift, die auch hier bei uns geklebt wird, und gebe den Kindern, die sich da für etwas engagieren, wovon sie persönlich nichts haben, gerne was - schon aus pädagogischen Gründen.
    Die Bettlereien und Spendenaufrufe gehen mir hingegen auf den Keks. Mir macht es mittlerweile aber nichts mehr aus, dergleichen abzuweisen. Ich suche lieber selber aus, wofür ich spende.
    #109Auteur Dana (236421) 14 Fév. 17, 18:09
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    Finde ich gut: Der Karneval steuert auf seinen Höhepunkt zu. Am Sonntag gehe ich mit meinen Enkeln einen Umzug ansehen. Und auf der After-Zug-Party bekommen sie Limo und Pommes, damit sie lernen, was karnevalsgerechte Ernährung ist :-)
    #110AuteurEifelblume (341002) 15 Fév. 17, 09:28
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    Helau, Blümchen :-)
    #111Auteur oopsy (491382) 15 Fév. 17, 09:44
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    "Kostet nix" finde ich gut!

    ... Kunst geht nach Brot, heißt’s bei Lessing. Weil, wie dessen Dichterkollege Beaumarchais sagt, Ruhm zwar eine große Anziehungskraft besitze, doch leider vergessen werde, "dass man 365 Mal in einem Jahr zu Mittag speisen muss, um sich dieses Ruhmes ein Jahr lang zu erfreuen".

    Man kann also davon ausgehen, dass im Hause von Heinz Benz jeden Tag genug auf dem Tisch steht. Denn der Broterwerb hat den Rheinfeldener Dirigenten ganz offenbar nicht angetrieben zu seiner derzeit in Blasmusikerkreisen begeistert aufgenommenen Komposition – dem Marsch "Kostet nix". Der Ruhm ist aber auch eher eine Nebenwirkung. Benz bezweckte mit dem Stück etwas Anderes: der ehrenwerten Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema, ein Schnippchen zu schlagen. Als Leiter von Musikvereinen ärgerte sich der Blasmusiker über deren seit zwei Jahren gültige Praxis, Gebühren für Musikstücke auch dann einzuverlangen, wenn sie bei Generalversammlungen der Vereine aufgeführt würden. Mit Benz’ neuem Marsch muss das nicht sein. "Kostet nix" kostet nix – der Komponist verzichtet auf seine Tantiemen. Da lacht der Musikverein ...


    #112Auteur mars (236327) 21 mar 17, 10:00
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    Der Komponist verzichtet auf seine Tantiemen. Seine Musik darf gespielt werden, ohne dass Gema-Gebühren fällig werden.
    Gute Tat oder der brennende Wunsch, seine Musik bekannt zu machen - auch ohne Bezahlung?

    Das geht jetzt ein bisschen vom Fadenthema weg, aber woran liegt es, dass man manche Gebühren absolut in Ordnung findet, während man andere so gut wie möglich umgeht?

    Die Gema stellt sicher, dass die Künstler Geld bekommen, wenn ihre Werke aufgeführt werden. Die öffentlich-rechtlichen Sender kommen ihrem Bildungsauftrag immer noch weitgehend nach. Dennoch findet keiner etwas dabei, Gema und GEZ zu "umgehen".

    Andererseits haben gerade die Gema-Vermeider kein Problem damit, für die ersten 4 Takte Walkürenritt (der doch längst Gema-frei ist) als Klingelton fürs Handy zu bezahlen.
    Eine Jahreskarte für einen Zweitligaverein kostet weniger, als Bezahlfernsehen. Trotzdem bezahlen viele Zweitliga-Fans ganz selbstverständlich ihr Fernseh-Abo.

    Was ich richtig gut fände:
    In immer mehr Urteilen werden Patientenverfügungen als verbindlich und ärztliches Handeln entgegen der bekannten Verfügung als Körperverletzung und / oder Freiheitsberaubung angesehen.
    Zur Verstärkung der Verbindlichkeit wäre es gut, wenn die Krankenkassentarife entsprechend flexibilisiert würden.
    Einen Komapatienten beatmen und ernähren kostet ca. 1500 € am Tag - 45000 € im Monat - über eine halbe Million im Jahr.
    Wer ausdrücklich untersagt, ihn am Ende des Lebens monatelang künstlich zu beatmen und zu ernähren, der sollte weniger Kassenbeiträge zahlen.
    Auch andere fragwürdige Leistungen sollte der Versicherte ausschließen können und dafür einen Beitragsnachlass bekommen.


    #113AuteurEifelblume (341002) 21 mar 17, 10:51
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    Ich finde es gut, wenn man in Frankreich bei den Abiturergebnissen nicht nur fragt, an welchem Gymnasium ider Prozentsatz  der erfolgreichen Absolventen am höchsten ist,  sondern vor allem auch, welches seine Schüler am meisten gefördert hat!: 


    Palmarès des lycées 2017 : les vingt établissements qui font le plus progresser leurs élèves

    Quels sont les lycées qui ont fait le plus progresser leurs élèves ? C’est ce que mesure, chaque année, l’indicateur de « valeur ajoutée » de la réussite au bac créé par le ministère. Le Monde publie la liste des 20 meilleurs établissements sur ce critère de la « plus-value » éducative, leur taux de réussite au bac se situant entre 8 et 13 points au-dessus du taux attendu.

    Selon la définition de cet indicateur par le ministère, il s’agit en effet d’« une grandeur qui répond à la question de savoir ce qu’un lycée a “ajouté” au niveau initial de ses élèves. Elle mesure la différence entre les résultats obtenus et les résultats qui étaient attendus, compte tenu des caractéristiques scolaires et sociodémographiques des élèves ». Elle permet de se faire une idée du travail accompli par les équipes éducatives auprès de leurs élèves, en comparant le taux de réussite au bac effectivement obtenu au taux moyen obtenu dans les établissements accueillant des élèves de même profil (sont pris en compte l’âge et le niveau scolaire à l’entrée en seconde et l’origine sociale).


    #114Auteur mars (236327) 24 mar 17, 09:35
    Commentaire
    Aktion nach homophober Attacke
    Fasst euch an, Männer
    Zwei Männer sind in den Niederlanden verprügelt worden, offenbar weil sie schwul sind. Nun gibt es eine Welle der Solidarität - und zwei Spitzenpolitiker liefern eine besondere Szene.

    #115Auteur CARIOCA (324416) 04 avr 17, 18:10
    Commentaire
    Das ist m. E. ein gewisser Fortschritt:

    Google envisage de lancer son propre bloqueur de publicités. Le géant du Web, roi de la publicité en ligne, viserait les formats jugés les plus intrusifs, et pas les annonces gérées par ses plate-formes.

    Roi de la publicité en ligne, Google pourrait bientôt lancer un bloqueur de… publicités (adblock). Selon le quotidien économique Wall Street Journal, le moteur de recherche devrait ajouter cette fonctionnalité à son navigateur Internet Chrome, sur PC comme sur mobiles. Une annonce est attendue au cours des prochaines semaines, peut-être à l’occasion de sa conférence annuelle Google I/O, qui se tiendra à la mi-mai. L’objectif serait avant tout défensif : encadrer l’essor rapide de ces logiciels, qui pourrait affecter ses recettes publicitaires.

    Selon les estimations de la start-up PageFair, à la fin 2016, plus de 615 millions de terminaux étaient équipés d’un bloqueur de publicités, soit onze fois plus qu’au début de l’année 2014. D’abord limité aux ordinateurs, le phénomène a gagné les smartphones et les tablettes. En France, 35 % des internautes en sont adeptes, d’après une étude publiée en septembre 2016 par Ipsos.

    Face à cette menace, la riposte s’organise. De nombreux éditeurs de presse ont ainsi choisi d’afficher un message de sensibilisation lorsqu’un bloqueur de publicités est activé. D’autres ont opté pour la manière forte, en empêchant la lecture d’un article. Après avoir joué au chat et à la souris, Facebook est parvenu en 2016 à passer à travers les mailles du filet en modifiant son code informatique.

    L’« adblock » intégré à Chrome ne viserait que les formats publicitaires jugés intrusifs par la Coalition for Better Ads, un organisme qui rassemble des annonceurs, des éditeurs et des groupes Web, dont Google et Facebook. Il s’agit, par exemple, des publicités vidéo se lançant automatiquement avec le son, des annonces couvrant tout l’écran et ne pouvant pas être fermées pendant plusieurs secondes ou encore de l’ouverture de nouvelles fenêtres (pop-up).


    #116Auteur mars (236327) 21 avr 17, 11:11
    Commentaire
    Das finde ich gut:

    Grüne fordern eine Verschärfung des Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung.

    "Aus unserer Sicht sollten Vertragsabschlüsse durch unerlaubte Werbeanrufe nur dann zu Stande kommen, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Einverständnis in Textform bestätigen", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Nicole Maisch. Sie warf der Bundesregierung vor, es verpasst zu haben, branchenübergreifend eine verbraucherfreundliche Regelung durchzusetzen. 

    Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben im Bundesrat Initiativen gestartet, die eine Überrumpelung von Verbrauchern am Telefon verhindern sollen.

    #117Auteur mars (236327) 19 Juill. 17, 16:43
    Commentaire
    Das finde ich eine hervorragende Initiative. Diese Telefondrückerpest gehört ausgerottet. Verbraucher werfen massenhaft betrogen und um ihr Geld gebracht und die Drücker bekommen in der Regel eine nicht existenzsichernde Provision, von der oft auch noch die Telefonkosten abgezogen werden.

    Kaum irgendwo trifft der Spruch "Dummheit schützt vor Strafe nicht" mehr zu.
    Ich persönlich kenne so eine arme Socke, die einfach nicht begreift, dass niemals ein Fremder anruft, um etwas zu verschenken.
    Der letzte Betrug, auf den sie hereingefallen ist: Ein Gutschein für einen einwöchigen Aufenthalt in einem Hotel ihrer Wahl im Gegenzug für ein Zeitschriftenabo. Die Liste der zur Wahl stehenden Hotels gab es erst nach Zahlung des Abos.
    Sie liegen ausnahmslos am hintersten Ende der Welt. Beim Versuch trotzdem zu buchen erfuhr sie, dass für die Einlösung des Gutscheins eine Bearbeitungsgebühr von 89 € erhoben wird und außerdem der Gutschein nur gilt, wenn sie im Hotel eine ziemlich überteuerte Vollpension bucht. Dazu kam noch die Anreise auf eigene Kosten und das Zeitschriftenabo. Alles in allem hätte sie eine Woche am A... der Welt eben so viel gekostet, wie 10 Tage in der Nachsaison in Griechenland, Italien oder Spanien mit Flug, Transfer und All Inclusive.

    #118AuteurEifelblume (341002) 20 Juill. 17, 09:03
    Commentaire
    Wie kann ich mich vor Werbeanrufen schützen?
    Verbraucherschützer raten bei unerlaubten Anrufen, den Anrufer offensiv zur Rede zu stellen. Sie sollten den Namen des Anrufers und seiner Firma sowie den Grund des Anrufs erfragen und diese Angaben dann an die für Sie zuständige Verbraucherzentrale oder die Bundesnetzagentur weiterleiten.
    Zudem sollte Sie darauf hinweisen, dass weitere Anrufe unerwünscht sind, und die Löschung Ihrer Daten verlangen. Bei Beschwerden kann die Netzagentur ein Verfahren einleiten und ein Bußgeld verhängen.

    Bieten die Telefongesellschaften Schutz vor Werbeanrufen?
    Telefonkunden können bei ihren Anbietern beantragen, dass Anrufe mit unterdrückter Nummer nicht durchgestellt werden. Davon können dann aber auch erwünschte Anrufe betroffen sein.

    Welche Unternehmen betreiben Telefonwerbung?
    Verbraucherschützern zufolge rufen Telefon- und Internetdienstleister, Energieversorger, Banken, Versicherungen und Zeitschriftenverlage gezielt Verbraucher ohne deren ausdrückliche Zustimmung an, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Telefonwerbung für Gewinnspiele geht zurück.

    Welches Risiko besteht bei Werbeanrufen?
    Verbrauchern bleibt oft kaum Zeit zu überlegen, ob der Kauf eines Produkts oder der Vertrag über eine Dienstleistung sinnvoll und der Preis angemessen ist. Verträge werden Ihnen regelrecht untergeschoben.
    Verbraucherschützer und Grüne fordern deswegen die Pflicht zu einer nachträglichen schriftlichen Bestätigung durch die Verbraucher. Zumindest für Gewinnspiele müssen Verträge inzwischen in Textform abgeschlossen werden.

    Können am Telefon abgeschlossene Verträge rückgängig gemacht werden?
    Verbraucher können innerhalb von zwei bis vier Wochen ohne Angabe von Gründen am Telefon geschlossene Verträge widerrufen. Die Frist beginnt erst, wenn Sie schriftlich über sein Widerrufsrecht belehrt wurde. Werden Sie nicht darüber nicht informiert, kann er auch noch später widerrufen.

    Was kann ich machen, wenn einfach Geld von meinem Konto abgebucht wurde?
    Unternehmen dürfen Geld von fremden Konten nur abbuchen, wenn deren Inhaber vorher eine entsprechende Einzugsermächtigung unterschrieben haben. Wird dennoch Geld abgebucht, sollten Sie sich an ihre Bank wenden.
    Die Kreditinstitute machen die Buchung wieder rückgängig. Verbraucher sollten ihre Kontoauszüge regelmäßig auf mögliche ungerechtfertigte Abbuchungen kontrollieren.

    #119Auteur mars (236327) 29 Juill. 17, 09:58
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    Nachtrag zu 119: Seit kurzem wird sogar davor gewarnt, dass die Betrüger die Gespräche zurechtschneiden. Wenn sie dem Opfer ein einziges "Ja" entlockt haben, präsentieren sie eine Gesprächsaufzeichnung, in der der Angerufene 5-mal ja zu 5 verschiedenen Abos, Versicherungen usw. sagt.

    Da es zumindest in Deutschland üblich ist, sich am Telefon mit Namen zu melden, haben die Betrüger auch den Namen vom Angerufenen selbst genannt für ihre Gesprächsfälschungen.
    Deshalb melde ich mich bei unbekannten Nummern nur noch mit Hallo.

    Mein bester Tipp für Drückeranrufe: kurz und bündig "Kein Interesse" sagen und auflegen, so ist man auf der sicheren Seite.


    #120AuteurEifelblume (341002) 14 Aug. 17, 15:37
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    Danke, Eifelblume, für die beiden guten Tipps: An sie werde ich mich in Zukunft noch konsequenter halten.
    #121Auteur mars (236327) 15 Aug. 17, 09:24
    Commentaire
    Noch etwas selbst erlebtes zu Drückeranrufen:
    Es war ein etwas langweiliger, verregneter Samstagvormittag. Deshalb habe ich auch nicht sofort das Gespräch abgebrochen, sondern wollte mich ein bisschen auf Kosten des Drückers amüsieren.

    Ich sollte am Telefon einen neuen Vertrag für Telefonie, Internet usw. verkauft bekommen. Ich habe die etwas tüdelige alte Dame gegeben. "Keine Ahnung, wer mein Provider ist, das hat alles mein Sohn gemacht." Nach einigem Hin und Her über Vor- und Nachteile mit viel "Das weiß ich nicht, das kann ich nicht, das macht mein Sohn." und "Ich mache da nichts ohne meinen Sohn. Können Sie mir da nicht was schicken, das ich meinem Sohn zeigen kann?" sagte mir der Drücker schließlich in bestimmtem Tonfall: "Also, dann schicke ich Ihnen jetzt die Papiere zu und Sie unterschreiben das und schicken es zurück."

    Sicherlich war er sehr erstaunt, als die unbeholfene alte Dame, anstatt mit "Ja" einen mündlichen Vertrag zu bestätigen, plötzlich sehr energisch sagte: "Nein, ich werde nichts unterschreiben."

    Hintergrund: Meines Wissens sind nach deutschem Recht alle mündlich geschlossenen Verträge uneingeschränkt gültig (Ausnahme: Grundstückskäufe). Die Schriftform wird wegen der Beweisbarkeit empfohlen, aber nötig ist sie nicht.
    #122AuteurEifelblume (341002) 09 Oct. 17, 13:22
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     #119: Die Frist beginnt erst, wenn Sie schriftlich über sein Widerrufsrecht belehrt wurde. Werden Sie nicht darüber nicht informiert, kann er auch noch später widerrufen.

    Ich tappte vor einiger Zeit in so eine fiese Falle. Die sind so geschickt, ich habe es gar nicht gemerkt. Aber sie konnten nicht beweisen, daß sie mich schriftlich über ein Widerrufsrecht belehrt haben, und so habe ich einfach jede Kontoabbuchung widerrufen und alles zurückgeholt. Zahlungserinnerung, Drohung, Mahnbescheid, Klage, das volle Programm.

    Ich finde es gut, daß der Richter meine Klageerwiderung gelesen und verstanden hat und den dubiosen Telefonverkäufer mit all seinen Forderungen komplett abwies.
    #123Auteur Harri Beau (812872) 10 Oct. 17, 09:00
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    Das ist ja gruselig ! Vielen Dank für Eure Warnungen. Mir ist das bis jetzt noch nicht untergekommen und ich las auch noch keine Warnungen darüber in den österreichischen Medien.
    #124Auteur oopsy (491382) 10 Oct. 17, 09:09
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    Ja, und sich einfach mit "Hallo" zu melden, bringt nichts. Es gibt Adressenhändler, die wissen Name Anschrift und Telefonnummer ganz genau. Wie oft muss man Pflichtfelder ausfüllen, wenn man Online etwas bestellt. Und dann irgendwo ein Häkchen anklicken, daß man die AGB und Datenschutzerklärung gelesen hat.

    Und, hat das schon einmal jemand wirklich getan?

    Mehr als 20.000 WLAN-Nutzer müssen je 1000 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Weil sie zu faul waren, die AGB zu lesen.
    #125Auteur Harri Beau (812872) 10 Oct. 17, 09:38
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    Harri, natürlich weiß der Betrüger, wen er anruft. Aber wenn er auf seinem Tonband nur "Hallo" und "kein Interesse" aufzeichnen konnte, hat er kein Material für eine Aufzeichnungsfälschung.
    #126AuteurEifelblume (341002) 10 Oct. 17, 10:41
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    Naja, theoretisch hätte der Betrüger schon ein ja von mir, wenn er sagt: Firma Betrugsschnell, spreche ich mit oopsy und ich sage dann ja drauf. Ich werde werde in Hinkunft "am Apparat" sagen.
    #127Auteur oopsy (491382) 10 Oct. 17, 10:50
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    Das konkrete "ja-sagen" kommt später, wenn er noch einmal kurz alles Besprochene zusammenfasst. "Am Apparat" hat darauf keinen Einfluss, auch kein "wer sonst?"

    Die sind auch nicht so doof und melden sich mit Firma B. Trüger, bei mir haben sie sich mit Telecom gemeldet und ich glaubte immer, die Telekom wäre dran. In dem Glauben haben sie mich selbstverständlich bis zum Schluss gelassen. Mit der Telekom hatte ich ja bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung und ahnte nicht, daß der freundliche Herr ein Reinleger war.

    Wenn man sich sicher ist nichts bestellt zu haben, braucht man auch nichts bezahlen. Man braucht nur die Geduld, es bis zum Ende durchzuhalten.
    #128Auteur Harri Beau (812872) 10 Oct. 17, 11:10
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    Da hat es Dich aber ordentlich erwischt, Harry ! Blöd ist das. Von den Nerven, die das kostet, rede ich erst gar nicht.
    #129Auteur oopsy (491382) 10 Oct. 17, 11:13
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    Gut fand ich einige Sätze von  Josef Kraus bei seiner Abschiedsrede als Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, zum Beispiel diese:

    Nichts ist so ungerecht wie die gleiche Behandlung Ungleicher. Man macht die Schwachen nicht stärker, indem man die Starken schwächt.

    Die Formel „Fördern statt Auslese“ ist grundfalsch. Es muss heißen: Fördern durch Differenzierung!

    Bildung geht nur mit Anstrengung, Disziplin, Sorgfalt, Durchhaltevermögen, Selbstkritik, Wissensdurst. Die um sich greifende Gute-Laune-Pädagogik schadet unseren Kindern. 

    Auch der Sozialstaat  zugunsten Benachteiligter, Kranker und Alter ist nur realisierbar mit der millionenfachen Leistung und Anstrengung der Leistungsfähigen. Auch Sozialstaatlichkeit ist nur mit dem Leistungsprinzip machbar.

    Nicht erfasst von PISA werden folgende Bildungsbereiche: sprachliches Ausdrucksvermögen, Fremdsprachenkenntnisse, Wissen in den Bereichen Literatur, Geschichte, Geographie, Politik, Wirtschaft, Religion/Ethik, ästhetische Bildung in den Fächern Musik und Kunst usw. 

    Die Kinder aus „gutem“ Hause bekommen die Verirrungen der Schulpolitik durch elterliches Zutun kompensiert, die Kinder aus „bildungsfernen“ Häusern aber bleiben in ihren Herkunftsmilieus eingekerkert.

    #130Auteur mars (236327) 22 Oct. 17, 11:43
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    Volle Zustimmung für #130.

    Allerdings befürchte ich, dass dieser erfahrene Praktiker von linken (Un-)Bildungsideologen ans Kreuz genagelt werden wird.
    #131AuteurEifelblume (341002) 23 Oct. 17, 12:14
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    Finde ich gut! Bald muss keine Kuh mehr sterben, damit wir Lederschuhe tragen!
    #132Auteur CARIOCA (324416) 04 Nov. 17, 17:24
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    #132?
    Solange wir Fleisch essen, sollte Leder verfügbar sein, oder?
    #133Auteur janvier (253084) 04 Nov. 17, 22:48
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    Bin schon Vegetarierin... ;-D
    #134Auteur CARIOCA (324416) 05 Nov. 17, 19:47
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    Zu #130 / #134:

    Eifelblume, Josef Kraus hat diese und ähnliche Ansichten 30 Jahre lang vertreten und wurde dafür immer wieder z. B. von gewissen Vertretern der GEW scharf angegriffen. Aber auch nach seinem altersbedingten Rücktritt als Präsident des Deutschen Lehrerverbandes werden seine Thesen nachdrücklich unterstützt, auch in der Öffentlichkeit, z. B. von dem Deutschen Philologenverband.
    #135Auteur mars (236327) 06 Nov. 17, 10:31
    Commentaire
    Ich finde es gut, wie offen, sachkundig und differenziert in Le Monde das schlechte Abschneiden Frankreichs bei dem OCDE-Lese- und Verständnistest mit Grundschülern kommentiert wird:


    Ich begrüße es auch, dass in Deutschland vermehrt über diese Probleme nachgedacht wird, denn auch hier ist noch längst nicht alles zum Besten bestellt:


    #136Auteur mars (236327) 08 Déc. 17, 11:56
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    Finde ich gut:
    Frankreich verbannt Handys von den Schulen.
    #137Auteur CARIOCA (324416) 13 Déc. 17, 23:59
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    Finde ich nicht gut:
    zuerst habe ich gelesen

    Frankreich verbrannt Handy vor den Schulen

    ;-)
    #138Auteur TheoD (392230) 14 Déc. 17, 09:00
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    Ja, unsere Augen spielen manchmal solche Streiche mit uns! :-D
    #139Auteur CARIOCA (324416) 14 Déc. 17, 14:17
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    Internetkauf finde ich prinzipiell nicht gut. Ich bin ein Steinzeitsammlerkind, ich will die Beute sofort heimtragen.

    Aber Weihnachtsgeschenkekauf im Internet finde ich sehr gut. Ich war dieses Jahr kein einziges Mal in der Stadt, folglich habe ich mich kein einziges Mal über Hohoho-Coca-Cola-Weihnachtsmänner und Kling-Glöckchen-Gedudel in der Stadt ärgern müssen..

    Kleiner Tipp: Wenn man nicht gerade in einem Großkonzern arbeitet, ist der Arbeitsplatz als Zustelladresse für Internetbestellungen ideal. Die Versender schreiben den Adressatennamen deutlich drauf. Es ist immer jemand da, der das Paket entgegennimmt, und die Zusteller wissen, dass Samstags oder an Feiertagen keiner da ist.
    #140AuteurEifelblume (341002) 23 Déc. 17, 11:08
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    Finde ich gut:

    Ton Christ est juif

    Ton Christ est juif
    Ta voiture est japonaise
    Ton couscous est algérien
    Ta démocratie est grecque
    Ton café est brésilien
    Ton chianti est italien

    Et tu reproches à ton voisin d'être un étranger

    Ta montre est suisse
    Ta chemise est indienne
    Ta radio est coréenne
    Tes vacances sont tunisiennes
    Tes chiffres sont arabes
    Ton écriture est latine

    Et tu reproches à ton voisin d'être étranger

    Tes figues sont turques
    Tes bananes viennent du Cameroun
    Ton saumon vient de Norvège
    Ton Tchantchès vient de Liège
    Uilenspiegel vient de Damme
    Du Zaïre vient ton tam-tam

    Et tu reproches à ton voisin d'être un étranger

    Tes citrons viennent du Maroc
    Tes litchis de Madagascar
    Tes piments du Sénégal
    Tes mangues viennent du Bangui
    Tes noix d'coco d'Côte d'Ivoire
    Tes ananas d'CAlifornie

    Et tu reproches à ton voisin d'être un étranger

    Ta vodka vient de Russie
    Ta bière de Rhénanie
    Tes oranges d'Australie
    Tes dattes de Tunisie
    Ton Gulf-Stream vient des Antilles
    Tes pommes de Poméranie

    Et tu reproches à ton voisin d'être un étranger

    Ton djembe vient de Douala
    Ton gingembre vient d'Ouganda
    Ton boubou vient d'Tombouctou
    Tes avocats du Nigéria
    Tes asperges viennent du Chili
    Ton ginseng vient d'chez Li Peng

    Et tu reproches à ton voisin d'être un étranger

    Julos Beaucarne, poète wallon
    #141Auteur CAFOUNIETTE (977835) 29 Déc. 17, 20:38
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    Cafou, deine Geschichte erinnert mich an diese hier:

    Märchen vom Auszug aller "Ausländer"
    von Helmut Wöllenstein
    Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über dem Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die mauer die Worte "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Fenstern der Bürgerhäuser waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas -gesehen.
    "Los kommt, wir gehen." "Wo denkst Du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? Da ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es schlimmer. Wir tun, was an der Wand steht: 'Ausländer raus' !"
    Tatsächlich: Mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf. Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihrer Weihnachtsverkleidung. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk: Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.
    Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf. Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze aus ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht's besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.
    Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten. Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen ... Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik, krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens.
    Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um nicht auszurutschen, denn von überall her quoll Öl und Benzin hervor, floss in Rinnsalen und Bächen zusammen in Richtung Naher Osten. Aber man hatte ja Vorsorge getroffen.
    Stolz holten die deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl?! - Aber die VW's und BMW's begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.
    Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft, gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und die "Stille Nacht" durfte gesungen werden - Allerdings nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich!
    Nur eines wollte nicht in das Bild passen: das Kind in der Krippe, sowie Maria und Josef waren geblieben. - Ausgerechnet drei Juden! Wir bleiben, hatte Maria gesagt,denn wenn wir aus diesem Land gehen, wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen - zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?

    #142Auteur CARIOCA (324416) 29 Déc. 17, 23:29
    Commentaire
    Genau, CARIOCA! :-)
    #143Auteur CAFOUNIETTE (977835) 30 Déc. 17, 00:25
    Commentaire
    Danke, CAFOUNIETTE, für die Verse deines Landsmannes, die einigen Lesern hoffentlich zu denken geben, und danke, CARIOCA, für die Prosa-Variante mit der bemerkenswerten Pointe am Schluss!
    #144Auteur mars (236327) 30 Déc. 17, 10:17
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    Mein Ex besuchte gern den Konversationskurs der VHS unserer Stadt, um sein Französisch am Leben zu halten. Einmal brachte sein Lehrer diese Geschichte in französischer Übersetzung. Das war in den 80er Jahren. Die Geschichte hat mir damals sehr gut gefallen! Nach einigem Suchen habe ich sie im Internet wieder aufgestöbert!
    #145Auteur CARIOCA (324416) 30 Déc. 17, 13:36
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    Immer noch gut finde ich die Aktion "Brot statt Böller".

    Unter diesem Motto  ruft die Hilfsorganisation Brot für die Welt dazu auf, einen Teil der Geldsumme, die ansonsten für Feuerwerkskörper in der Silvesternacht ausgegeben wird, für die Entwicklungshilfe zu spenden.

    Die Aktion „Brot statt Böller“ wurde Anfang der 1980er Jahre ins Leben gerufen. Unter diesem Motto sammelte die evangelische Kirchengemeinde in Bargteheide (Schleswig-Holstein) 1981 zum ersten Mal Spenden für „Brot für die Welt“. Zum Jahresende 2007 wurde mit Feuerwerkskörpern in Deutschland ein Umsatz von etwa 100 Millionen Euro erzielt, 2015 rund 129 Millionen Euro, was rund 1,58 Euro pro Einwohner entspricht. Das Geld, das sprichwörtlich in der Luft verpulvert wird, könne sinnvoller eingesetzt werden, so die Argumentation. Seit 2010 wird der Slogan Brot statt Böller ergänzt durch die Zeile „Teilen macht Freude“. Im Vordergrund der Aktion steht nicht der Verzicht auf das Feuerwerk, sondern die Idee des Teilens aus Anlass der Silvester-Feierlichkeiten. (Wikip.)
    #146Auteur mars (236327) 31 Déc. 17, 11:33
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    Nicht gut finde ich :

    Den Gebrauch des Adjektivs "zerrissen" durch die Journalisten.
    Viel zu früh wird mMn bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Parteien behauptet,
    die Partei sei "zerrissen".
    Dabei gehören doch gerade Meinungsverschiedenheiten und ihre Äußerung zur Meinungsfindung in einer Demokratie, oder etwa nicht...
    #147Auteur ama-ryllis (1081929) 23 jan 18, 12:43
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    Das Wort ist mir noch nie aufgefallen, weigelie. Kannst du Beispiele nennen?
    #148AuteurEifelblume (341002) 23 jan 18, 14:16
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    Ich höre das oft, im Radio und im Fernsehen.
    #149Auteur ama-ryllis (1081929) 24 jan 18, 12:49
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    Man hört auch ständig: "Die Partei ist tief gespalten".
    Einfach nur gespalten ist zu wenig, tief muss es schon sein.
    #150Auteur Harri Beau (812872) 24 jan 18, 13:12
    Commentaire
    ja, #150,
    und auch da geht es wohl hauptsächlich um Meinungsverschiedenheiten im Findungsprozess, wenn eigentlich noch gar nichts fest steht.

    Mich ärgert dieser in meinen Augen unreflektierte Sprachgebrauch deshalb, weil es in die Richtung schwarz-weiß, ja-nein geht, also letztlich in die Unversöhnlichkeit.
    Ich finde, das wird den Inhalten nicht gerecht.

    Diesen Faden allerdings "find ich gut" :-)
    #151Auteur ama-ryllis (1081929) 24 jan 18, 15:48
    Commentaire
    Gut finde ich, dass die französische Regierung morgen ein Gesetz vorstellen will, nach dem große Supermärkte ihre Produkte mindestens zehn Prozent über Einkaufspreis verkaufen müssen. Damit sollen unfaire Praktiken verhindert werden, wie die, die vor wenigen Tagen zu den "wilden Nutella-Szenen" führten.

    « Émeutes Nutella », le gouvernement veut davantage encadrer les promotions

    Alors que la Répression des fraudes lance une enquête sur les promotions sur le Nutella dans les Intermarché à la fin du mois de janvier, le gouvernement devrait annoncer mercredi 31 janvier des mesures pour encadrer les ventes à prix cassés.

    Après une vive émotion sur les réseaux sociaux, c’est maintenant au tour de la Répression des fraudes de se pencher sur les promotions sur le Nutella qui ont provoqué la semaine dernière des bousculades dans plusieurs magasins Intermarché.

    La Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes (DGCCRF) a annoncé lancer une enquête sur la remise de 70 % sur les pots de 950 grammes de la célèbre pâte à tartiner, qui ramenait son prix de 4,50 € à 1,41 €, de jeudi 25 à samedi 27 janvier.

    L’enquête devra vérifier si la chaîne de supermarché a respecté les règles, très précises, sur les promotions sur les produits alimentaires, qui interdisent notamment les ventes à perte. À quel prix la centrale d’Intermarché a-t-elle acheté les pots de pâte à tartiner ? Cette campagne de promotion, largement relayée par de la publicité, s’est-elle faite dans le cadre de soldes ou d’une promotion simple ?

    La loi autorise la vente, dans le cadre de soldes, de nourriture, à condition que ces produits aient été achetés « au moins un mois avant le début de la période de soldes considérée » et que « l’annonce de réduction de prix (soit) loyale ». S’il s’agit d’une simple promotion, les prix pratiqués ne doivent pas être considérés comme du dumping.

    Ferrero, propriétaire de la marque Nutella, s’était désolidarisé de l’opération, en soulignant la semaine dernière que « cette promotion a été décidée de manière unilatérale » par Intermarché et en déplorant « cette opération et ses conséquences qui créent confusion et déception dans l’esprit des consommateurs ».

    Hasard de calendrier, la polémique autour de cette campagne de promotion intervient alors que le gouvernement doit présenter mercredi 31 janvier, à l’occasion du Conseil des ministres, un projet de loi pour encadrer la grande distribution.


    #152Auteur mars (236327) 30 jan 18, 22:02
    Commentaire
    Manni3  verdanke ich den Hinweis auf diesen Artikel in der FAZ: „Die Welt wird immer besser.“ 

    Alles wird immer schlimmer. Diesen Satz hören wir ständig. Und er ist grundfalsch. Der schwedische Wissenschaftler Hans Rosling hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Fortschritt zu loben. 

    Hier kommen 32 frohe Botschaften: 


    #153Auteur mars (236327) 12 avr 18, 16:12
    Commentaire
    Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Kirchen Konfessionszugehörigkeit nicht mehr zur Voraussetzung für eine Anstellung in Ihren Institutionen machen dürfen.

    Endlich ein klitzekleiner Ansatz, auf dem man hoffentlich aufbauen kann. Es erscheint nicht mehr völlig unmöglich, dass die Kirchen irgendwann das Grundgesetz beachten müssen.
    #154AuteurEifelblume (341002) 18 avr 18, 12:02
    Commentaire
    #52:Ende April und immer noch tiefster Winter
    Die Klimakatastrophe kommt - in Form einer neuen Eiszeit.

    Und was sagst du jetzt, Eifelblume? Wir werden über 25°C am Sonntag haben! Und das finde ich nicht ganz unangenehm.
    #155Auteur Grossbouff (465598) 18 avr 18, 13:12
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    Der April ist gekommen,
    die Bäume schlagen aus!
    Da bleibe wer Frust hat,
    mit Sorgen zu Haus.
    #156Auteur Harri Beau (812872) 18 avr 18, 13:35
    Commentaire
    Hallo Grossbouff,
    das finde ich richtig gut! Sommerwetter im Frühling, hurra.

    Wenn der April bis zum Ende so durchhält, könnte er er die winterlichen Wetterverhältnisse und Temperaturen, die bis Ostern herrschten, statistisch ausgleichen und der Gesamtdurchschnitt des Frühlings könnte noch normal werden.
    #157AuteurEifelblume (341002) 18 avr 18, 14:13
    Commentaire
    Ich finde es richtig gut, mit Fakten unser gefühltes Empfinden zu korrigieren:

    Statistisch gesehen müsste es kälter werden, damit der Gesamtdurchschnitt des Frühlings wieder normal wird.

    Hier, an der phänologischen Uhr vom Deutschen Wetterdienst kann man es sehen: https://www.dwd.de/DE/leistungen/phaeno_uhr/p...

    Ein heißer Tag im Frühling ist ein Wetterereignis, genauso wie ein Kälteeinbruch. Das darf man nicht mit Klima verwechseln. Diese Extremwerte müssen erst noch Teil der Statistik werden.
    #158Auteur Harri Beau (812872) 18 avr 18, 14:37
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    Harri, das hatten wir doch schon.
    Nach nahezu jedem Beitrag von mir zum Thema verkündest du, dass man Wetter und Klima nicht verwechseln darf. Das tue ich auch nicht und du weißt, dass ich das nicht tue.

    Du willst mit dem in diversen Varianten wiederholten Spruch suggerieren, ich sei dumm. Wahrscheinlich sollte ich mich nicht ärgern, nur habe ich ein tiefergehendes Problem (Jugendtrauma) mit dummen Männern, die MICH für dumm halten oder für dumm zu erklären versuchen.

    Übrigens hatte ich dich schon früher gebeten, den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu erklären. Dem hast du dich bislang entzogen. Ich mache es dir jetzt etwas leichter: Bitte erkläre einmal genau, was man unter Klima zu verstehen hat, und woran man merkt, dass es sich ändert.

    Edit: Das hatten wir auch schon mit deinem phänologischen Frühlingsanfang. Ein paar warme Tage "täuschen" die Vegetation, sodass Austrieb und Blüte beginnen. Am Blütebeginn wird dann ein Frühlingsanfang festgemacht. Dass in den letzten Jahren einige dieser frühen Blüten dann bei gewaltigen Frösten bis in dem Mai wieder erfroren sind, wird nicht erwähnt und von diesen Kalendern auch nicht erfasst.

    Sehe ich nur den entsprechenden Button nicht, oder kann man auf dieser Uhr keinen anderen Zeitraum wählen? Ich würde gerne nach Abweichungen bei Herbst- und Winteranfang schauen.
    Könnte es sein, dass diese Uhr nur den "zu frühen" Frühlingsanfang anzeigt, und die Herbst- und Winteranfänge der letzten Jahre lieber unterschlägt?
    #159AuteurEifelblume (341002) 18 avr 18, 15:15
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    Bisher wurde ich noch nie gebeten, den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu erklären und habe mich daher auch keiner Antwort entzogen. Vielleicht eine Verwechselung mit jemand anderes?

    Nein, die große Mehrheit jener, die die Begriffe "Klima" und "Wetter" verwechseln, verwechseln diese Begriffe nicht, weil sie damit irgendetwas bezwecken. Es steht also keine böse Absicht, sondern nur ein Unvermögen hinter der Verwechslung.

    Lies nach bei wikipedia!

    Als Wetter (v. althochdt.: wetar = Wind, Wehen) bezeichnet man den spürbaren, kurzfristigen Zustand der Atmosphäre (auch: messbarer Zustand der Troposphäre) an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze oder Kälte in Erscheinung tritt.

    Das Klima steht als Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für die über Zeiträume von mindestens 30 Jahren regelmäßig wiederkehrenden durchschnittlichen Zustände der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind.

    Warum bei der phänologischen Uhr nicht der Herbstbeginn 2018 abzulesen ist, liegt auf der Hand: Es ist eine phänologische, keine prophetische Uhr.
    #160Auteur Harri Beau (812872) 18 avr 18, 15:37
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    Oh, verzeihung Harri, zuletzt hattest du suggeriert, dass ich den Unterschied zwischen Klimawandel und Erderwärmung nicht kenne - und dich um die erbetene Erklärung gedrückt:



    Und selbstverständlich wollte ich die Herbstbeginne vergangener Jahre nachsehen. Ich ersuche dich nochmals in aller Form, diese dümmlichen Unterstellungen sein zu lassen. Wie gesagt, ich habe ein Problem mit dummen Männern, die mich für dumm erklären wollen.
    #161AuteurEifelblume (341002) 18 avr 18, 16:31
    Commentaire
    Du hältst mich für klüger als wikipedia? Das ist zwar eine Ehre für mich aber es tut mir leid, das bin ich nicht. Recherchiere es besser selber.

    Dass in den letzten Jahren einige dieser frühen Blüten dann bei gewaltigen Frösten bis in dem Mai wieder erfroren sind, wird nicht erwähnt und von diesen Kalendern auch nicht erfasst.

    Dafür sind die phänologischen Kalender auch überhaupt nicht gedacht, dafür gibt es andere. Abgesehen davon gab es auch schon immer gewaltige Spätfröste, sogar bis in den Juni:

    Auf die kalten Tage folgte eine regenreiche Zeit und am 18.Juni erfroren bei einem neuen Spätfrost die an den tiefsten Stellen des Mooses gelegenen Kartoffeln.

    Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, daß es im Jahre 1923 war.
    #162Auteur Harri Beau (812872) 18 avr 18, 16:45
    Commentaire
    Harri, du hattest den phänologischen Kalender ins Spiel gebracht. Ich habe dir gezeigt, dass er deine Thesen nicht untermauert, jetzt ist er plötzlich dafür "überhaupt nicht gedacht".

    Ich nehme zur Kenntnis, dass es vor nunmehr fast 100 Jahren schon einmal Fröste im Sommer gab, in einem Sommer, wohlgemerkt, nicht serienweise wie in den letzten paar Jahren.
    #163AuteurEifelblume (341002) 19 avr 18, 14:06
    Commentaire
    Durch den Klimawandel und die vom Menschen verursachte Erwärmung der Erdatmosphäre schmilzt das Eis an den Polen,
    das kühlere oder kalte Schmelzwasser kühlt den Golfstrom ab, der bis dato die Luft über den Ländern, an denen er vorbeifließt, erwärmt hat, so dass es dort trotz Klimawandel zu geringeren Temperaturen kommt.
    #164Auteur ama-ryllis (1081929) 20 avr 18, 12:54
    Commentaire
    Es ist nicht das Schmelzwasser, was den Golfstrom abkühlt. Hier wird die Theorie ausgiebig erklärt:


    #165Auteur Harri Beau (812872) 20 avr 18, 18:45
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    weigelie, wenn die Temperaturen dauerhaft sinken, IST das ein Klimawandel. Vielen Dank für diesen kleinen Wortfehler in deiner 164, das hilft mir gegen Harri.

    Harri, du bezichtigst mich zumindest indirekt der Dummheit, wenn ich Erderwärmung und Klimawandel scheinbar als Synonyme benutze. Dann schau dir mal an, was weigelie macht. Sie schreibt von geringeren Temperaturen trotz Klimawandel, geht also ganz selbstverständlich davon aus, dass Klimawandel gleich Erderwärmung ist.
    #166AuteurEifelblume (341002) 21 avr 18, 12:49
    Commentaire
    Eifelblume, unter Klimawandel versteht man - grosso modo - die Erwärmung der Erdatmosphäre verursacht durch die Emission der sog. Treibhausgase.
    Diese hat aber überraschenderweise nicht die Auswirkung, dass es prinzipiell überall auf der Erde stumpf wärmer wird,
    sondern wie im Link von Harri Beau dargestellt, verschieben sich die Klimazonen.
    (Ich hatte das in #164 wohl etwas arg einfach dargestellt... *rot werd :)* )

    Ich habe keine Lust, hier zwischen die Fronten zu geraten. Ich wollte lediglich die Diskussion etwas versachlichen.

    #167Auteur ama-ryllis (1081929) 22 avr 18, 17:33
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    Da bin ich nicht einverstanden, weigelie.

    Klimawandel ist ein Dauerzustand seit es die Erde gibt. Das Klima ändert sich ständig. Erst in den letzten Jahren wird es als Synonym für Erderwärmung benutzt.

    In den 90-er Jahren stiegen die Temperaturen, "Experten" rechneten linear oder sogar exponenzial hoch, wie die Temperaturen sich ändern würden, wenn der Anstieg so weitergeht. Seit mindestens 10 Jahren steigt nichts mehr. Deshalb wird entgegen den Gepflogenheiten als Vergleichszeitraum nicht 1980 - 2010 herangezogen, obwohl der eigentlich an der Reihe wäre. Man nimmt weiter den auffallend kalten Zeitraum 1960 - 1990, gegenüber dem es natürlich wärmer ist. Übrigens haben in dieser Kaltzeit die Experten eine beginnende Eiszeit gesehen.
    #168AuteurEifelblume (341002) 28 avr 18, 13:28
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    #158: Dieser April 2018 war der wärmste April seit Beginn der kontinuierlichen Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2009 um 0,6°C übertroffen.
    #169Auteur Harri Beau (812872) 30 avr 18, 15:19
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    #169: IL faisait 28°C à Paris il y a 10 jours. Un record. La température d'aujourd'hui est restée autour de 6°C...
    #170Auteur janvier (253084) 30 avr 18, 19:09
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    Bemerkenswert finde ich in der Ausgabe 3572 von Paris Match einen langen Beitrag, in dem sich Jean-Marie Rouart, Mitglied der Académie française, kritisch mit der geschlechtergerechten Sprache auseinandersetzt.


    Er nennt sie écriture inclusive und bedauert diese destruction d’un principe fondamental du français, de sa pierre angulaire: car "en français, le masculin est aussi le neutre". 


    Um zu zeigen, was eine konsequente écriture inclusive bedeuten würde, hat er eine bekannte Fabel von La Fontaine umformuliert: 


    Le.a Corbeau et le.a. Renard.e


    Maître.esse Corbeau, sur un arbre perché,e

    Tenait en son bec un fromage. 

    Maître.esse Renarde.e par l’odeur alléché,e 

    Lui tint à peu près ce langage:

    Hé bonjour, Monsieur.Madame du Corbeau

    Que vous êtes joli.e ! que vous me semblez beau.belle! 

    Sans mentir, si votre ramage

    Se rapporte à votre plumage. 

    Vous êtes le,a Phénix.e des hôtes.sess de ces bois.

    A ces mots le.a Corbeau ne se sent plus de joie.

    Et pour montrer sa belle voix,

    Il.elle ouvre un large bec, laisse tomber sa proie.

    Le.a Renard.e s’en saisit, et dit: Mon.Ma Bon.ne Monsieur.Madame, 

    Apprenez que tout flatteur.teuse

    Vit aux dépens de celui.celle qui l’écoute


    Und wenn man sich das erst laut vorgetragen vorstellt ...


    #171Auteur mars (236327) 28 Juin 18, 10:11
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    Und im letzten Abschnitt des zitierten Artikels schreibt Rouart:


    "Détériorer la langue, c'est détériorer l'État. Altérer ce qui fait sa force. Et, à terme, amener les Français à ne plus se comprendre."


    Was haltet ihr von dieser Zuspitzung?

    #172Auteur mars (236327) 02 Juill. 18, 11:11
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    interessante Frage, mars.


    Ich denke, man könnte auch sagen "détériorer la langue, c'est détériorer un des plus précieux trésors de l'homme" o. ä.,

    und auch seine Warnung vor dem Verlust der Mitteilbarkeit oder der Verständlichkeit finde ich berechtigt.


    Nur - wo hört die Veränderung auf und beginnt das Verderben - und wie bewacht man eine Sprache ...


    #173Auteur ama-ryllis (1081929) 03 Juill. 18, 12:32
    Commentaire

    Weigelie, ich stimme dir zu. Und den allzu konservativen Sprachwächtern gegenüber, die schnell sprachliche Neuerungen beanstanden, zitiere ich gerne Jorge Luis Borges, der einmal sagte: „Chaque mot fut un jour un néologisme.“ 

    #174Auteur mars (236327) 06 Juill. 18, 08:46
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    Findet ihr die folgenden Sachverhalte gut, wenn es um Radarfallen geht?


    Es ist in Deutschland erlaubt ...


    • andere Autofahrern mit Handzeichen zu warnen,
    • den Standort eines Blitzers im Internet zu verraten,
    • eine Karte mit mit eingezeichneten Blitzern im Auto zu haben,
    • dass der Beifahrer eine Blitzer-App verwendet ...


    #175Auteur mars (236327) 11 Juill. 18, 17:49
    Commentaire

    wie es wohl wäre, wenn das alles nicht erlaubt wäre -

    ich fürchte, man würde sich seeeehhhhr unbehaglich fühlen -


    und ich finde es gut und selbstverständlich, dass diese Dinge erlaubt sind -


    und auch produktiv - schließlich geht es darum, (zumindest) dort die Geschwindigkeiten einzuhalten, wo geblitzt wird oder nicht ;-)


    #176Auteur ama-ryllis (1081929) 12 Juill. 18, 12:54
    Commentaire

    Auch wenn es erlaubt ist. ich warne keine anderen Autofahrer mit Handzeichen und rufe auch kein Radio an, um einen neuen Standort zu melden. Wozu? Sollen die Raser doch ruhig in die Falle gehen.

    #177Auteur Harri Beau (812872) 12 Juill. 18, 13:09
    Commentaire

    Sollte ich jemals einen Blitzer an einer Stelle sehen, wo schneller als erlaubt fahren eine Gefährdung darstellt, werde ich niemanden warnen.

    Aber wie sagte mir doch der Polizist, den ich einmal explizit gefragt habe, warum niemals am Zebrastreifen vor der Schule morgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr geblitzt wird? "Das rentiert sich nicht"

    Womit der Sinn und Zweck der Blitzer umfassend geklärt war.

    #178AuteurEifelblume (341002) 12 Juill. 18, 13:35
    Commentaire

    In Frankreich kenne ich Strecken, auf denen auf Blitzer offiziell und ausdrücklich aufmerksam gemacht wird. Das finde ich gar nicht so schlecht, denn es motiviert doch viele, eine ganze Weile etwas weniger Gas zu geben.

    #179Auteur mars (236327) 16 Juill. 18, 19:55
    Commentaire

    Darf ich nochmal zu den Blitzern etwas sagen?

    Ich fände es gut, wenn die da blitzen würden, wo zu schnell fahren wirklich eine Gefährdung darstellt.


    Zum Beispiel bei Autobahnbaustellen: Rechtzeitig vorher steht ein Tempo-100-Schild, kurz dahinter ein Tempo-80-Schild. Wer vom Gas geht und einfach ausrollen lässt, sobald das Tempo-100-Schild in Sichtweite kommt, hat zwar noch deutlich über 80 beim Tempo-80-Schild drauf, aber am tatsächlichen Baustellenanfang ist man auf 80 km/h. Wenn da geblitzt würde, wer mit 100 und mehr, kaum 2 m an den Bauarbeitern vorbeirast, würde das jeder vernünftige Mensch begrüßen.

    Aber wo blitzen sie? Direkt hinter dem ersten Tempo-80-Schild.


    In allen Benzinspartipps steht, dass man vorausschauend fahren und früh vom Gas gehen soll, anstatt im letzten Moment zu bremsen. Wie viel Sprit könnte gespart werden, wenn man sich ohne Blitzergefahr vor Gefahrenstellen danach richten könnte?

    #180AuteurEifelblume (341002) 17 Juill. 18, 11:00
    Commentaire

    Die Pointe des folgenden Textes finde ich eindrücklich. Die Geschichte sollte gerade in unserer Zeit wieder kommuniziert werden:


    Dans la soirée, vers 23h30, une femme âgée noire se tient le long d’une autoroute de l'Alabama tentant de se protéger de la pluie battante. Son autoest tombée en panne et elle a désespérément besoin d'un transport. Détrempée, elle décide de demander l'aide de la prochaine voiture qui passe.

    Un jeune homme blanc s'arrête pour lui porter secours, situation très peu courante dans les années 60 troublées de conflits raciaux. Le jeune homme l'amène en sécurité, l'aide à trouver du secours et lui procure un taxi. Elle a l'air très pressée, mais prend le temps de noter son adresse et le remercie.


    Sept jours plus tard, on vient cogner à la porte du jeune homme. À sa grande surprise, on lui livre une télévision couleur grand format. Une note y est attachée. Elle dit : " Merci beaucoup de m'avoir porté secours sur l'autoroute l’autre jour. La pluie avait transpercé non seulement mes vêtements mais aussi mon esprit. Puis vous êtes arrivé. Grâce à vous, j'ai pu me rendre au chevet de mon mari mourant juste avant qu'il ne rende l'âme. Dieu vous bénisse pour m'avoir aidée et pour votre dévouement pour les autres. Bien à vous, Mme Nat King Cole. "

    #181Auteur mars (236327) 27 Juill. 18, 09:36
    Commentaire

    Gut finde ich, dass zur Flüchtlingsdebatte auch einmal eine Einschätzung wie die folgende publiziert wurde:


    Was wäre, wenn … … alle Grenzen offen wären?


    Ein Szenario. Text: Christoph Koch


    Seit September 2015 dominiert die Flüchtlingsdebatte die deutsche Politik. Kaum eine Wahlkampfrede, kaum eine Talkshow, die nicht irgendwann bei den immergleichen Fragen landet: Wie viele sollen kommen dürfen? Wie viele Zuwanderer verkraftet die Gesellschaft? Wann muss Schluss sein? Wie sichert die Europäische Union ihre Außengrenzen? Wenn so lange in eine Richtung gedacht wurde, sollte man die Frage vielleicht einmal umdrehen: Was wäre, wenn alle Menschen kommen könnten, die wollen? Wenn alle Grenzen offen wären?

    Die erstaunlichste Folge wäre ein deutlich höherer Wohlstand für alle. Wirtschaftsforscher ermittelten in vier unterschiedlichen Studien, dass sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt um einen Wert zwischen 67 und 147 Prozent erhöhen würde. Der Grund: Eine Arbeitskraft, die von einem armen Land in ein wohlhabendes zieht, entfaltet – unter anderem durch einen effizienteren Arbeitsmarkt sowie bessere Arbeitsbedingungen und Hilfsmittel – eine erheblich höhere Produktivität.



    „Das führt sowohl in den Sender- als auch den Empfängerländern zu mehr Wohlstand“, sagt Klaus F. Zimmermann, emeritierter Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn. „Denn nicht nur transferieren Migranten Geld und Wissen in ihre alte Heimat – sehr viele kehren nach einer Weile auch wieder dorthin zurück.“

    Je offener die Grenzen, desto häufiger sieht man diese „zirkuläre Migration“. Als die Grenze zwischen den USA und Mexiko in den Sechzigerjahren noch weniger streng geschützt wurde, kamen zwar 70 Millionen Mexikaner in die USA – 85 Prozent von ihnen kehrten aber wieder nach Mexiko zurück. Je schwieriger die Einreise, umso größer der Anreiz zu bleiben, wenn man es erst einmal geschafft hat.


    Generell wird überschätzt, wie viele Menschen sich tatsächlich auf den Weg machen würden: Als die USA 1986 ihre Grenzen zu den Föderierten Staaten von Mikronesien öffneten, sagten viele Beobachter einen Massenexodus aus dem verarmten Inselstaat voraus. In den 14 Jahren bis zur Jahrtausendwende siedelten jedoch gerade mal sechs Prozent in die USA über, bis heute haben zwei Drittel der Mikronesier nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ohne Visum in die USA zu reisen – obwohl das Durchschnittseinkommen dort 20-mal so hoch ist. Innerhalb der EU kann man Ähnliches beobachten: „Das Wetter in Frankfurt ist furchtbar, und kaum jemand spricht Griechisch“ – so lakonisch erklärt der »Economist« die Tatsache, dass zwischen 2010 und 2017 trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage nur 150 000 von elf Millionen Griechen nach Deutschland kamen.


    Das Marktforschungsinstitut Gallup fragt regelmäßig weltweit, ob und wohin die Menschen auswandern würden, wenn sie könnten. Aktuell gaben dabei 14 Prozent an, gern dauerhaft in einem anderen Land leben zu wollen. Das entspricht ungefähr 710 Millionen Migrationswilligen, der Anteil war mit 17 Prozent vor rund 10 Jahren schon einmal höher. Sierra Leone (62 Prozent), Haiti und Albanien (jeweils 56 Prozent) sind die Länder, aus denen die meisten Befragten wegwollen. Rund ein Fünftel der Migrationswilligen möchte in die USA. Deutschland (6 Prozent) und Kanada (5 Prozent) folgen mit großem Abstand. Wie viele Menschen diese Absicht tatsächlich umsetzen würden, lässt sich schwer sagen. 97 Prozent der Weltbevölkerung leben in dem Land, in dem sie geboren wurden – eine Zahl, die seit mehr als 100 Jahren konstant ist.

    Wie wirken sich offene Grenzen auf den Arbeitsmarkt aus? Der Ökonom Michael A. Clemens, der in Washington D.C. am Center for Global Development die Abteilung für Migration und Entwicklung leitet, hat errechnet, dass beispielsweise in der US-Landwirtschaft im Durchschnitt drei Saisonarbeitskräfte aus Mexiko einen amerikanischen Arbeitsplatz schaffen – sei es direkt als Vorarbeiter oder indirekt durch ihren eigenen Konsum. „Der Arbeitsmarkt ist nichts Statisches, keine Fußballmannschaft mit nur elf Positionen“, sagt auch Klaus F. Zimmermann. „Viele Zuwanderer schaffen sich ihre eigenen Stellen oder bringen durch Unternehmensgründungen sogar Jobs für andere hervor.“


    Auch die Angst vor sinkenden Löhnen ist unbegründet: Selbst die migrationskritische US-Denkfabrik Center for Immigration Studies fand keinen Beleg dafür, dass eine zunehmende Zahl von Migranten das Lohnniveau beeinflusst. Andere Studien kommen sogar zu dem Ergebnis, dass Einwanderer – im Gegensatz zum Outsourcing von Arbeit ins Ausland – die Löhne leicht positiv beeinflussen. „Wenn auf einen Schlag sehr viele Menschen in eine bestimmte Region einwandern, kann die Gruppe, die sich in direkter Arbeitsmarktkonkurrenz befindet, zeitweilig unter Druck geraten“, sagt Zimmermann. „Aber häufig steigen die Einheimischen dann die Leiter nach oben und nehmen besser qualifizierte und besser bezahlte Jobs an.“


    Was offene Grenzen für die öffentliche Sicherheit bedeuten, ist schwierig vorherzusagen: In den USA begehen Migranten weniger Verbrechen und landen fünfmal seltener im Gefängnis als US-Amerikaner. Selbst als die Zahl der Einwanderer ohne Papiere sich zwischen den Jahren 1990 und 2013 auf mehr als elf Millionen verdreifachte, sank die Kriminalität. In Deutschland hat die Kriminalstatistik gezeigt, dass gegen noch nicht anerkannte Flüchtlinge häufiger Strafanzeige erstattet wird als gegen die Durchschnittsbevölkerung. Allerdings werden junge Männer generell häufiger straffällig als der Rest der Bevölkerung – und je schwieriger die Einreise, umso höher der Anteil junger Männer an den Migranten. Bei offenen Grenzen würden sich mehr Frauen, denen Gutachten eine „gewaltpräventive, zivilisierende Wirkung“ zuschreiben, auf den Weg machen.


    Am Ende könnten offene Grenzen aber sogar ein Rezept gegen die globale Überbevölkerung sein: Statistiken zeigen, dass sich die Geburtenrate von Einwanderern sehr schnell auf das Niveau ihres neuen Heimatlandes einpendelt. Bekamen die türkischstämmigen Bewohner Duisburgs in den Achtzigerjahren noch mehr Kinder als die alteingesessene Durchschnittsfamilie, so ist die Geburtenrate zur Jahrtausendwende stark abgefallen und liegt inzwischen sogar unter der deutschen.


    https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-...

    #182Auteur mars (236327) 16 Aug. 18, 10:17
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    Ich finde es gut, dass der These, der Kolonialismus sei schuld daran, dass sich Migranten auf den Weg nach Europa machen, auch einmal widersprochen wird.


    in der ZEIT vom 16. August tun es Jochen Bittner, Mathias Krupa und Ulrich Ladurner. Hier ein kürzerer Teil ihrer Ausführungen: 


    … „Ist die Epoche des Kolonialismus, die vor mehr als einem halben Jahrhundert endete, wirklich der Hauptgrund für die anhaltende Kluft zwischen Nord und Süd? Für Armut, Hunger, Terror, Krieg? Das Konzept des Dschihad, zum Beispiel, ist deutlich älter als der Kolonialismus und seine Bedeutung unter muslimischen Gelehrten ebenso lange umstritten. Die Auslegung des Dschihad als bewaffneter Kampf für die Verbreitung des Islams hatte seine ersten Anhänger bald nach dem Tode Mohammeds, also im siebten Jahrhundert …


    Es führt auch kein direkter Weg vom Kolonialismus zu den Umweltkrisen unserer Tage. Natürlich spiegelt der Klimawandel die globalen Ungleichheit und verschärft die Gerechtigkeitsfrage. Die einen, mehrheitlich Reiche, verbrauchen die Ressourcen; bei den anderen, mehrheitlich Arme, steigt der Meeresspiegel, haben Hitze und Dürre tödliche Folgen. Nur hatte Kolonialismus zum Klimawandel nicht allzu viel beigetragen. Im Gegenteil, der klimafeindlichste Rohstoff, der in den Kolonien zu holen war, nämlich Öl, wurde im großen Stil erst nach dem Ende der Kolonialherrschaft gefördert. Saudi-Arabien und die Golfstaaten, aber auch Algerien, Libyen oder in jüngster Zeit Angola, alles ehemalige Kolonien, sind zu den größten Erdölförderern der Welt aufgestiegen. Die Gründung der Organisation Erdöl exportierender Länder, OPEC, 1960 fällt nicht zufällig zusammen mit dem Höhepunkt der Dekolonialisierung … 


    Postkoloniale Staaten wie Saudi-Arabien oder Kuwait verdanken ihren Reichtum ausgerechnet jenem Rohstoff, dessen massenhafter Verbrauch mehr und mehr ihre eigene Existenzgrundlage bedroht - das ist eine bittere Pointe. Aber keine direkte Folge des Kolonialismus. 


    Von Randow legt den Fokus seines Essays auf das Thema Migration. Es sei kein Zufall, argumentiert er, „dass die in den globalen Norden ziehenden Migranten überwiegend aus dessen ehemaligen Kolonien stammen.“ Das ist indes wenig überraschend. Wo sollen die Migranten denn sonst herkommen? Der größte Teil der nicht westlichen Welt war in den vergangenen Jahrhunderten eine Kolonie. Zwei Fünftel der Weltbevölkerung, schätzen Historiker, unterstanden nach dem Ersten Weltkrieg kolonialer Herrschaft, dazu gehörten die allermeisten Afrikaner. Man kann das allgemeine Argument daher auch umdrehen. Nur wenige Länder, die einmal eine Kolonie waren, sind heute Auswanderungsländer … Afghanistan, heute eines der Hauptherkunftsländern von Menschen, die nach Deutschland kommen, wurde zwar oft von fremden Mächten belagert, war aber niemals eine Kolonie, bis es 1979 von sowjetischen Truppen besetzt wurde …


    https://www.zeit.de/2018/34/kolonialismus-mig...


    #183Auteur mars (236327) 20 Aug. 18, 10:08
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    Solche Ampeln fände ich sehr gut, nicht nur im Winter!


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lyn... 

    #184Auteur mars (236327) 21 Sept. 18, 14:31
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    Als Ergänzung und Vertiefung des Beitrags 153 möchte ich Passagen aus der ZEIT vom 17. September 2018 zitieren. Martin Spiewak geht da ausführlich auf Steven Pinkers neues Buch „Aufklärung jetzt“ ein. Ich stimme Pinkers und Spiewaks Ansichten im Großen und Ganzen zu, und möchte mit diesem Posting zu mehr allgemeinem Optimismus ermuntern:


    "Pinker zeigt, was jeder wissen könnte, doch die meisten Leser überrascht: Die Welt, in der wir leben, ist die beste Welt aller Zeiten. Niemals zuvor lebten die Menschen so lange und gesund, so sicher und so gebildet wie heute. Zum Vergleich muss man nicht ins Mittelalter, nicht einmal ein Jahrhundert zurückschauen. Es reicht ein Blick in die jüngste Vergangenheit. Die Kindersterblichkeit hat sich in den letzten 20 Jahren halbiert. Seuchen wie Pocken, die früher viele Millionen Todesopfer forderten, wurden besiegt, andere wie Polio, Masern und Malaria massiv eingedämmt … 


    Heute verliert die Menschheit mehr Lebensjahre durch Übergewicht als durch Unterernährung. Zu keiner Zeit wurden so viele Regierungen von ihren Bürgern gewählt. Niemals war das Risiko niedriger, durch Verbrechen, Unfälle und Naturkatastrophen umzukommen. Dank Aufklärung und Bildung ist die Welt im Schnitt heute weniger sexistisch, rassistisch und homophob als vor 50 oder zehn Jahren. 


    Warum aber sehen die meisten diese Fortschritte nicht? Warum sind sie stattdessen überzeugt, dass die Welt immer ungerechter und gefährlicher wird, dass Armut, Gewalt und Diskriminierung zunehmen? Wieso glauben sie, dass die Menschheit ihre Probleme nicht lösen kann, obwohl viele einzelne Menschen von morgens bis abends nichts anderes tun? 


    In Deutschland ist der Graben zwischen gemessener und gefühlter Realität besonders breit. Das Land erlebt ein kleines Wirtschaftswunder, die Arbeitslosigkeit ist historisch niedrig, das Bildungsniveau höher denn je. Weltweit werden wir beneidet: für unser Gesundheitssystem, unsere Theater und Orchester oder unsere meist funktionierende Bürokratie und Infrastruktur. … 


    Wer sich auf die Suche nach den Ursachen des Pessimismus macht, stößt auf Verhaltensweisen, die tief in der menschlichen Psyche verankert sind: die Faszination des Bösen und Hässlichen, der Hang zum Naheliegenden; die Angst vor dem Verlust, die stets größer ist als die Freude am Gewinn. Diese Instinkte, die den Menschen in einen latenten Alarmmodus versetzen, waren lange Zeit nützlich.


    Im Medienzeitalter jedoch haben sie sich verselbstständigt. Denn Journalisten gehorchen nicht nur denselben Instinkten. Sie nutzen und befeuern sie, leben von ihnen. Verschiedene Mechanismen schmieden aus kognitiven Verzerrungen und journalistischen Gepflogenheiten ein Katastrophenbündnis …“ 


    https://www.zeit.de/2018/40/pessimismus-medie...


    Was meinen andere zu diesen Ansichten?

    #185Auteur mars (236327) 30 Sept. 18, 17:26
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    Vorsicht mars, aus eigener Erfahrung kann ich dich nur warnen: Mit solchem Optimismus machst du dir hier im Forum viele Feinde.

    Seuchen ausgerottet? Aber die Impfschäden!!!

    Hunger fast besiegt? Aber das Gift in der Nahrung!!!

    Niedrige Arbeitslosigkeit? Aber die Überlastung im Job!!! Depressionen und Burnout!!!

    Ernteschäden durch Schädlingsbefall und von Stechmücken übertragene Krankheiten gehen zurück? Die Biomasse der Insekten nimmt ab!!!


    Neee, mars, wer political correctness üben will, muss heulen und jammern.

    Sarkasmusmodus aus.


    Ich finde deine positiven Beiträge in diesem Faden richtig gut, mars.

    #186AuteurEifelblume (341002) 01 Oct. 18, 09:14
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    Eifelblume, wenn ich mir mit #185 Feinde mache, nehme ich das relativ gelassen hin. Ich halte mich für einen Mann des Ausgleichs und vertrete gerne auch Ansichten, die dem Mainstream wenig entsprechen. Deshalb will ich ergänzend zu #185 noch dies posten: 


    In späteren Teilen des gerade zitierten ZEIT-Artikels über Steven Pinker stellt Autor Martin Spiewak außerdem fest: Medien sind auf Ereignisse erpicht, doch das Problem ist: Ereignisse sind oft schlecht. Läuft es gut, ist dies meist das Ergebnis eines langsamen Prozesses - oder eines Nichtgeschehens. Doch welche Zeitung melde schon: „Rheinbrücke schon wieder nicht eingestürzt!“? Also würden „bad news“ gebracht. Doch um nicht immer das Gleiche unter anderer Überschrift zu wiederholen, würden die Redaktionen dann nach ähnlichen Fällen in Gegenwart oder Vergangenheit suchen: „Aus dem Ereignis wird eine Ereigniskette, aus einem Problem eine Krise. Nach einiger Zeit bricht die Empörungswelle, Überdruss setzt ein. Doch etwas bleibt: Unsicherheit, Misstrauen und das Gefühl, dass irgendwie alles immer schlimmer wird. Und wenn es vermeintlich immer schlechter wird, befördert das nicht die Zuversicht, die es braucht, um sich für das Gute einzusetzen. Das Dauertremolo schlechter Nachrichten fördert Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht sowie die Sehnsucht nach radikalen Lösungen.“


    Für Martin Spiewak geht es in der ZEIT um ein vollständigeres Bild der Welt: „Die Übel nicht nur zu benennen, sondern sie einzuordnen und in einem (zeitlichen) Kontext zu stellen. Man kann beklagen, dass immer noch viele Menschen im Elend leben, und dennoch darauf hinweisen, dass ihre Zahl weltweit stetig zurückgeht. Man kann die gestiegene Zahl derjenigen Städte kritisieren, die Abgaswerte nicht einhalten, und dabei erwähnen, dass dies nicht daran liegt, dass die Luft immer schmutziger wird, sondern daran, dass der Grenzwert strenger geworden ist“ …


    Gerade die ausgleichenden Worte gegen Ende entsprechen meiner Suche nach denkbaren „goldenen Mittelwegen“ auch in der Publizistik. 

    #187Auteur mars (236327) 03 Oct. 18, 17:56
    Commentaire

    Gestern habe ich auf einer kleinen Autobahnraststätte getankt, mein Auto hinter dem Tankstellenbereich geparkt und schnell noch etwas gegessen.

    Auf dem Weg zu meinem geparkten Auto sah ich mitten auf der Fahrbahn, die von den Zapfsäulen zum Parkplatz führt, ein älteres Ehepaar stehen. Ich sah die beiden zuerst von hinten. Die Frau hatte den Kopf vor seiner Brust, sie hatten die Arme umeinander gelegt.


    Mein erster Gedanke war: Selbst wenn es das Foto vom gerade geborenen ersten Enkelkind ist, MÜSSEN die beiden mitten auf der Fahrbahn ins Smartphone glotzen?

    Dann ging die Frau langsam zu Boden. Die beiden hatten nicht in ein Smartphone geglotzt, sondern die Frau war ohnmächtig, sie hatte sich an ihren Mann geklammert, der ihren Sturz wenigstens abfangen konnte.


    Gut fand ich, dass sofort alle, die es mitbekommen hatten, geholfen haben. Niemand hat weggesehen.


    Nicht gut fand ich, dass der erste Gedanke beim Anblick der beiden "Smartphoneglotzer" war. Ich überlege, war das nicht gut von mir, die mir die Smartphonitis entsetzlich auf die Nerven geht, oder darf ich es auf ebendiese Smartphonitis schieben, dass man (ich) bei ungewöhnlichem Verhalten als erstes an rücksichtslose Smartphonenutzung denkt?

    #188AuteurEifelblume (341002) 18 Oct. 18, 09:52
    Commentaire

    Eifelblume, das Beispiel ist ein Beweis dafür, dass Gefühle sich ändern mit dem, was man weiß.


    Zunächst wusstest du nicht, was das für ein Paar war, es hat nur genervt, dass sie im Weg standen.

    (Über die moralische Ebene dieser Einschätzung will ich gar nichts sagen. Hinterm Steuer sind wenige die besseren Menschen, finde ich, ich selbst eingeschlossen...)


    Dann änderte sich das Bild, du hast mehr darüber erfahren und verstanden, was los ist, und somit änderte sich deine Einschätzung und auch dein Gefühl dazu, und deine erste Reaktion schnitt im Vergleich dazu schlecht ab, moralisch gesehen.



    #189Auteur ama-ryllis (1081929) 19 Oct. 18, 12:45
    Commentaire

    Gestattet mir ein sehr subjektives "Finde ich nicht gut"

    Ich finde es absolut nicht gut, dass meine Waschmaschine sich am Wochenende mit einem Knall verabschiedet hat. Ich hoffe, man kann sie noch wirtschaftlich reparieren, denn es handelt sich um ein älteres Modell ohne Ökoprogramm, das die Wäsche in einer Stunde einwandfrei sauber wäscht.

    #190AuteurEifelblume (341002) 12 Nov. 18, 15:47
    Commentaire

    Das finde ich gut:


    Das Bundeskartellamt schränkt die Sammlung und Verarbeitung von Nutzerinnendaten durch Facebook stark ein. Das Unternehmen dürfe Daten aus verschiedenen Quellen, etwa WhatsApp und Instagram, nur mit Zustimmung der Nutzerinnen und Nutzer zusammenführen, teilte die Behörde mit. Die Einschränkungen betreffen demnach auch die Verwendung des "Like"-Buttons auf Internetseiten anderer Anbieter. Facebook kündigte an, Beschwerde gegen den Beschluss einzulegen.


    Facebook besitze in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung und missbrauche sie, begründete das Kartellamt. Facebook bekam zwölf Monate Zeit, sein Verhalten zu ändern, und muss innerhalb von vier Monaten Lösungsvorschläge präsentieren. Der Entscheid des Kartellamts ist noch nicht rechtskräftig: Innerhalb eines Monats kann das US-Unternehmen Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen.


    Facebook dürfe seine Nutzer künftig nicht mehr zwingen, einer "faktisch grenzenlosen Sammlung und Zuordnung von Nicht-Facebook-Daten zu ihrem Nutzerkonto" zuzustimmen, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Die Kombination von Daten aus dem sozialen Netzwerk und von externen Internetseiten habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Facebook eine marktbeherrschende Stellung erlangt habe.

    ...

    Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) begrüßte den Entscheid des Kartellamts. "Gegen den Missbrauch von Datenmacht müssen wir konsequent vorgehen", sagte die Politikerin. Facebook habe die Sammlung von Nutzerinnendaten inzwischen weit über seine eigene Plattform hinaus ausgebaut. Sie kritisierte, dass der Konzern Daten auch bei zahlreichen Apps und Webangeboten von Dritten abgreife. Den Nutzern und Nutzerinnen sei dieser Datenabfluss häufig weder bewusst noch können sie diesen verhindern, wenn sie die Angebote nutzen wollen.  https://www.zeit.de/digital/internet/2019-02/...



    #191Auteur mars (236327) 07 Fév. 19, 13:40
    Commentaire

    mars, ich hoffe nun sehr, dass diese Entscheidung des Bundeskartellamtes nicht durch ein jahrelanges, juristisches Tauziehen verschleppt wird.

    Ich persönlich habe die Dienste von facebook nur zweimal in Anspruch genommen und dabei festgestellt, welch großartigen Nutzen diese Einrichtung bringen kann. Sie müsste nur verantwortungsvoll durch den Betreiber gehandhabt werden. Und daran zweifle ich sehr.

    #192Auteur truc-truc (901336) 08 Fév. 19, 09:58
    Commentaire

    finde ich nicht gut :

    die AFD ist nach wie vor ein Prüffall, nur : man darf sie nicht mehr so nennen.


    Ich halte das für gefährlich, denn rechte Gesinnung ist ganz einfach Politik gewordene Arschlochigkeit,

    nichts anderes.


    Die AfD ist nach wie vor ein Prüffall.

    #193Auteur ama-ryllis (1081929) 27 Fév. 19, 16:51
    Commentaire

    *"hochschieb" (damit es nicht vergessen wird - wehret den Anfängen,


    die Vernünftigen haben in den 30er Jahren geschwiegen, das dürfen wir nicht nochmal machen - gell :-)

    #194Auteur ama-ryllis (1081929) 28 Fév. 19, 16:57
    Commentaire

    Das finde ich gut: Günter Walraff war undercover in diversen Psychiatrien.


    Bisher haben immer nur die Überlebenden berichtet und denen hat keiner geglaubt.

    Jetzt kann es jeder selbst sehen.

    Keiner kann die schrecklichen Berichte der Opfer mehr als die Phantasien von Klapsmühlenpatienten abtun.


    Jetzt muss die Justiz sich um die Klagen kümmern.

    #195AuteurEifelblume (341002) 29 mar 19, 16:04
    Commentaire

    In ZEIT-Online entdeckte ich unter der Überschrift "Um 13 Uhr ist normalerweise Feierabend"ein Interview, das mir gut gefallen hat. Wie beurteilen es andere? 


    Feierabend haben, wenn die meisten erst aus der Mittagpause zurückkommen – und trotzdem dasselbe verdienen. Eine Utopie?


    "Um 13 Uhr ist normalerweise Feierabend" –Vor zwei Jahren startete Lasse Rheingans ein Experiment: Er zahlte den Angestellten seiner Bielefelder IT-Agentur ein volles Gehalt – auch wenn sie nur 25 statt 40 Stunden pro Woche arbeiteten. Das lief so gut, dass seine 15 Mitarbeitenden den Fünf-Stunden-Tag beibehielten. Aber kann das auch in anderen Unternehmen klappen? Rheingans, 38, ist überzeugt: Es geht. Vergangene Woche erschien sein Buch "Die 5-Stunden-Revolution".


    ZEIT ONLINE: Wie sieht ein Arbeitstag in Ihrer Firma aus?


    Rheingans: Um 8 Uhr fangen wir an, um 13 Uhr ist normalerweise Feierabend. Damit es klappt, geht bei uns die Arbeit um Punkt acht richtig los. Richtig heißt: konzentriert und leise. Früher lief im Büro meistens noch irgendeine Spotify-Playlist. Das gibt es heute nicht mehr. Auch Meetings haben wir von einer Stunde auf eine Viertelstunde gekürzt – das reicht meistens aus, wenn man den Smalltalk weglässt und eine klare Agenda hat. Wir haben uns außerdem darauf geeinigt, E-Mails nur zweimal am Tag zu checken. Wir wollen jede unnötige Ablenkung in Form von Benachrichtigungen oder Pop-up-Nachrichten vermeiden.


    ZEIT ONLINE: Auch Kaffeeklatsch und zu viele Raucherpausen sind bei Ihnen auf der Arbeit nicht so gern gesehen. Das klingt so, als gäbe es den Fünf-Stunden-Tag nur zum Preis von strikten Regeln.


    Rheingans: Natürlich haben wir Regeln und schreiben die auch immer wieder gemeinsam um. Unser effizienter Arbeitsablauf funktioniert nur, wenn wirklich alle im Team dahinterstehen. Noch wichtiger als Regeln sind allerdings Eigenverantwortung und Selbstdisziplin … 


    ZEIT ONLINE: Das Modell "weniger arbeiten bei gleichem Lohn" war 2017 zunächst als Experiment geplant. Warum haben Sie weitergemacht?


    Rheingans: Ich habe den Fünf-Stunden-Tag vor allem deshalb als Experiment bezeichnet, weil ich Angst hatte, dass mir das Projekt um die Ohren fliegt. Ich wollte mir einen Ausweg offenhalten, falls es nicht klappt. Doch wir haben weiterhin Aufträge und sind profitabel. Noch dazu hat das Projekt medial derart Wellen geschlagen, dass ich das Gefühl hatte: Wir haben etwas geschaffen, das Arbeitnehmer und Arbeitgeber spannend finden – und es tut uns nicht weh, es weiter zu verfolgen.


    ZEIT ONLINE: War die Umstellung wirklich ganz schmerzfrei?


    Rheingans: In der Experimentierphase hatte ich nicht auf dem Zettel, dass die Teamkultur darunter leiden könnte, wenn wir möglichst kurz und effizient arbeiten. Ein Team entwickelt sich nicht nur durch gemeinsame Arbeit, sondern auch durch persönlichen Austausch. Für uns hat sich schnell herausgestellt, dass wir Teamevents brauchen, wenn das Modell funktionieren soll. Jeden Freitag gibt es jetzt nach Feierabend einen Kochclub und gelegentlich gemeinsame Events, um sich auch über Themen austauschen zu können, die nicht arbeitsrelevant sind.


    ZEIT ONLINE: Sind Ihre Mitarbeiter heute tatsächlich produktiver?


    Rheingans: Das lässt sich bei Kreativprozessen schlecht messen – und es liegt mir fern, jeden Mitarbeiter jeden Tag zu kontrollieren. Stephan Aarstol, der das Modell erstmalig bei seiner Paddleboard-Firma in den USA eingeführt hatte, berichtete über eine Produktivitätssteigerung von vierzig Prozent. Für uns ist relevant, dass die Mitarbeiter dasselbe schaffen, was sie vorher in acht Stunden geschafft haben. Trotz unserer kürzeren Arbeitszeit können wir mit Agenturen mithalten, in denen zwölf Stunden gearbeitet wird und schaffen das, was unsere Kunden erwarten. Und am Ende des Tages haben Angestellte trotzdem mehr Zeit für Ausgleich, Privates, Selbstfindung und Entspannung.


    ZEIT ONLINE: In Ihrem Buch schreiben Sie, dass Sie anderen Führungskräften Mut machen wollen, Ihrem Beispiel zu folgen. Für den Leiter eines Krankenhauses dürfte es schwierig werden, die Türen um 13 Uhr zu schließen.


    Rheingans: Ich höre oft, dass das Modell branchenübergreifend nicht funktioniert. Um auf das Beispiel mit dem Krankenhaus zurückzukommen: Ich habe mich letztens mit einem Bekannten unterhalten, der in einem Krankenhaus arbeitet. Er hat mir erzählt, dass dort Menschen eingeteilt werden, um Medikamente zu sortieren. Das ist nur eine von vielen Aufgaben, die Maschinen viel schneller und besser können als wir. Wir sollten uns fragen: Wo können wir überall Zeit sparen? Es geht im Großen und Ganzen um einen Wandel der Arbeitskultur. Auch in anderen Berufen, bei denen man erst denkt: Da kann es doch gar nicht klappen.


    ZEIT ONLINE: Und trotzdem: Längst nicht in allen Berufsfeldern kann die Digitalisierung mehrere Arbeitsstunden täglich einsparen.


    Rheingans: Ein Umdenken wäre trotzdem in allen Branchen wichtig. Momentan haben wir in Deutschland einen Fachkräftemangel. Mit kürzeren Arbeitszeiten und zielgerichteten Tätigkeiten könnte zum Beispiel die Arbeit in der Pflege wieder attraktiver werden. Und auch die Anzahl von Menschen mit Burn-out zeigen, dass ein Wandel nötig ist.


    ZEIT ONLINE: In Ihrem Buch zitieren Sie eine Statistik der AOK, die zeigt, wie die Burn-out-Rate kurz nach der Jahrtausendwende nach oben schnellte und bis heute hoch geblieben ist. Im Jahr 2004 kamen auf 1.000 Kassenmitglieder weniger als zehn Krankheitstage aufgrund des Burn-out-Syndroms, 2016 waren es 75. Gehen in Ihrem Betrieb wirklich alle Mitarbeiter um 13 Uhr entspannt und zufrieden nach Hause?


    Rheingans: In stressigen Zeiten oder personellen Engpässen kommt es schon mal vor, dass auch wir sechs, sieben oder sogar acht Stunden im Büro sitzen. Mir geht es auch nicht darum, den Fünf-Stunden-Tag möglichst penibel einzuhalten. Hauptsache, man arbeitet zielgerichtet und hochkonzentriert – und findet am Nachmittag genug Zeit für Erholung, Familie oder Hobbies. Ich wollte mit dem Experiment und dem Buch zeigen: Gute Arbeit ist auch, oder gerade dann möglich, wenn nicht jeder auf seinem Hintern sitzen bleibt, bis die 40 Stunden voll sind … 


    https://www.zeit.de/arbeit/2019-08/arbeitszei...

    #196Auteur mars (236327) 22 Aug. 19, 10:47
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    Nicht nur nicht gut, sondern höchst bedenklich und besorgniserregend finde ich, was mit sozialen Medien alles angerichtet werden kann.


    Macht sich außer mir niemand darüber Gedanken, was ein zu allem entschlossener Machtmensch mittels dieser sozialen Netzwerke anstellen kann, wenn schon eine mental eingeschränkte 16-jährige weltweit tausende Schüler zum Schule schwänzen verleiten kann?

    #197AuteurEifelblume (341002) 23 Aug. 19, 10:39
    Commentaire

    Im Augenblick versucht Peking, mittels sozialer Netzwerke Einfluss zu nehmen auf die Geschehnisse in Hongkong. Wenn es zu dreist und auffällig ist, wird es wieder von Twitter, Facebook und was es alles gibt gelöscht. Finde ich sehr gut, aber auch bedenklich. Wer in Amerika darf entscheiden, was Wahrheit ist?

    #198Auteur Harri Beau (812872) 23 Aug. 19, 11:55
    Commentaire

    Quid est veritas?

    Was ist Wahrheit?

    Ponce Pilate


    #199Auteur ymarc (264504) 23 Aug. 19, 22:58
    Commentaire

    Nur einer wagte glatt (aber glaubwürdig) "Ich bin die Wahrheit" sagen.

    #200AuteurRetroLoc (813130)  26 Aug. 19, 09:38
    Commentaire
    . . . und der Weg und das Leben. . . hmm. . .
    #201Auteur Regenpfeifer (1228344) 26 Aug. 19, 09:42
    Commentaire

    Das finde ich gut.

    Die Stadt Trier will die Kompetenzen der städtischen Ordnungsbeamten erweitern.

    Bisher ist für Radfahrer, die verbotswidrig durch die Fußgängerzone fahren, die Verkehrspolizei zuständig, die nur leider in der Fußgängerzone selten anwesend ist. Jetzt sollen die Ordnungsbeamten diese Radler vom Sattel holen und gebührenpflichtig verwarnen.


    Richtig gut fände ich eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder. Ordentliche Radler hätten nichts zu fürchten und man könnte die Rowdys endlich besser dingfest machen.

    #202AuteurEifelblume (341002) 10 jan 20, 10:07
    Commentaire

    Was ich gut finde ist, dass Parlamentarier bei Gewissensfragen von der Parteiraison entbunden werden können, so dass sie ihre Entscheidung nur nach ihrem Gewissen treffen können.


    Die Situation in Thüringen ist mE so eine Gewissensfrage. Es ist die Frage, ob man möchte, dass das Niveau der politischen Landschaft unter die Gürtellinie rutschen darf, so dass bekennende Arschlöcher als Ministerpräsidenten kandidieren können.


    Es ist auch die Frage, ob man wirklich nochmal Faschisten an der Regierung haben möchte.

    Ich halte das für eine Gewissensfrage.

    #203Auteur ama-ryllis (1081929) 03 mar 20, 09:13
    Commentaire

    Tu peux tourner la question autrement...

    La démocratie est-elle un moyen ou un but ?

    Est-elle un droit ou une concession ?

    Ne peut-on l'envisager que quand le peuple pense ou vote "bien", "comme il faut" ?

    Doit-elle être suspendue ou supprimée par ceux qui répondraient "oui" à la question précédente ?

    #204AuteurRetroLoc (813130) 03 mar 20, 12:47
    Commentaire

    wenn irgendwo in D ein Nazi Ministerpräsident wird, spreche ich kein Deutsch mehr ...


    Leider hört bei mir bei dem Thema die "reine Vernunft" auf.

    Wir hatten sie an der Macht, voriges Jahrhundert. Man glaubte, sie würden sich mäßigen, sie wären vielleicht gar nicht soooooo schrecklich. Übrigens hat es auch da in Thüringen angefangen, bzw. hatten sie in Thüringen den größten Zuspruch...


    Ist es undemokratisch, die Frage zu einer Gewissensfrage zu machen, wohl gemerkt : bevor die Wahl stattfindet ?



    #205Auteur ama-ryllis (1081929)  03 mar 20, 13:02
    Commentaire

    Weigelie, Parlamentarier sind immer verpflichtet, nach ihrem Gewissen abzustimmen.

    #206AuteurEifelblume (341002) 03 mar 20, 13:14
    Commentaire

    Eine schöne Theorie.

    #207Auteur Harri Beau (812872) 03 mar 20, 13:15
    Commentaire

    Vielleicht fällt die Wahl ja wegen Corona aus.

    Je n'aurais jamais pensé que la phrase plus jamais le fascisme regagnerait de l'actualité de nos jours.

     

    https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/...

    #208Auteur bella2 (333291) 03 mar 20, 15:51
    Commentaire

    moi non plus -


    und es darf einfach nicht so weit kommen, dass Höcke die Wahl gewinnt !


    Deshalb muss man jetzt seine Meinung dazu finden und dafür eintreten.


    Wenn er gewinnt, bin ich dafür, Thüringen aus der BRD auszuschließen.


    Ich will mit Nazis einfach ganz und gar nichts am Hut haben.


    Vielleicht sind sie ja in anderen Ländern erträglich, aber deutsche Nazis sind der Abschaum dieser Erde.

    Das muss uns bewusst sein.

    #209Auteur ama-ryllis (1081929) 03 mar 20, 16:26
    Commentaire

    Das übertrifft alles, was du je von dir gegeben hast, weigelie: Wenn er gewinnt, bin ich dafür, Thüringen aus der BRD auszuschließen.


    Um zurück zum Fadenthema zu kommen: Ich finde es gut, dass das nicht möglich ist.

    #210AuteurEifelblume (341002) 03 mar 20, 16:42
    Commentaire

    Je ne suis pas sûr de bien comprendre "Ist es undemokratisch, die Frage zu einer Gewissensfrage zu machen, wohl gemerkt : bevor die Wahl stattfindet ?"


    Si on demandait à un électeur:

    "Acceptez-vous par avance le résultat de l'élection (qui va bientôt avoir lieu) ?"

    Et qu'il répondait:

    "Ca dépend du résultat"


    ...ça correspondarit à ta pensée ?

    #211AuteurRetroLoc (813130) 03 mar 20, 17:07
    Commentaire

    ich finde es ganz furchtbar schlimm, dass die alten Parolen wieder salonfähig werden. Höcke versucht mit den Freiheiten der Demokratie die Demokratie abzuschaffen. Das darf und kann nicht passieren. Das wäre dann die Stunde des Verfassungschutzes, so eine Wahl zu annulieren und sofort Neuwahlen anzusetzen.

    #212Auteur bella2 (333291) 03 mar 20, 17:09
    Commentaire

    #211: In der République Bananière kann so etwas schon mal vorkommen.


    #212: In Thüringen hätten die Demokraten einen Ministerpräsidenten haben können mit Ministern aus allen möglichen Lagern, und zwar eine bunte Truppe von Fachleuten. (Nur die AfD, die hätte keinen Ministerposten bekommen, obwohl sie zweitstärkste Kraft war) Aber sie wollten nicht und haben jetzt den Salat.

    #213Auteur Harri Beau (812872)  03 mar 20, 17:10
    Commentaire

    "Wenn er gewinnt, bin ich dafür, Thüringen aus der BRD auszuschließen."


    Une confédération réunit des confédérés en reconnaissant d'emblée leurs différences et en les aidant à préserver et promouvoir leurs différences, mutuellement respectées.


    La BRD n'est pas une confédération, mais une fédération.


    Derrière les bonnes intentions affichées à leur création , les fédérations ont toujours fini par uniformiser les fédérés, jusqu'à les rendres indistincts ou presque.


    Historiquement, est Allemand tout peuple qui parle allemand. Cette identité est essentiellement basée sur la langue, sans distinction de régime politique. De ce point de vue, aucun vote en Thuringe ou ailleurs ne saurait faire changer d'identité/nationalité celui qui a voté.


    Historiquement encore, il existe de nombreuses "déclarations d'indépendance" mais, à l'inverse, quasiment aucune "expulsion" unilatérale de région.


    Voudrais-tu dans ce cadre changer la BRD en une confédération, pour mieux distinguer les Länder les uns des autres ?

    #214AuteurRetroLoc (813130) 03 mar 20, 17:17
    Commentaire

    plutôt non je pense,


    Il n'est pas question de nier la constitution de la BRD, l'idée d'expulser un land, est une idée purement

    émotionale, d'emblée irréalisable.


    Je veux dire qu'on ne devrait en aucun cas permettre à un nazi de devenir Ministerpräsident d'un land.


    Je trouve aussi qu'il n'est pas tellement difficile d'être contre un nazi. Je ne comprends pas non plus pourquoi en Allemagne on a tellement de problèmes pour exprimer qu'on ne veut pas que les nazis aient une importance dans ce pays.


    Les anglais disent "let's call a spade a spade". Pourquoi ne peut on pas tout raisonnablement penser et dire aux autres que la pensée national-socialiste est la pensée la plus basse possible.

    Certes, nous tous ont de temps en temps des idées peu splendides, voir des idées assez basses,

    pas nécessaire de le nier, mais on ne les exprime pas. Dans un humeur violent, on essaie de ne pas agir trop mal et on attend que cela passe. La droite utilise les mauvaises émotions des gens pour y baser leur politique.


    Ce qui est encore dangereux à la pensée de droite, c'est qu'au fond beaucoup de gens peuvent la comprendre.

    Ce sont les conséquences politiques qu'ils prennent, qui sont inhumaines et fausses.

    Par exemple, les immigrées. Certes, il est plus difficile de rencontrer un étranger, que de rencontrer un compatriote. Parce que je le comprends moins, l'étranger, je ne sais pas comment il pense, comment il réagit. Que la rencontre avec un compatriote peut être aussi désagréable, mais pour d'autres raisons,

    n'y fait rien.

    La conséquence que pour cette raison l'étranger soit inférieur au compatriote, est inhumain, donc fausse.

    La conséquence de fermer les frontières du pays, serait inhumain, donc fausse.


    C'est comme le maire de Berlin l'a dit lors de la Berlinale : la AFD n'est pas un parti comme les autres, mais ils sont contre la démocratie, ils veulent un autre pays, et je ne veux pas vivre dans leur pays.


    #215Auteur ama-ryllis (1081929)  03 mar 20, 18:33
    Commentaire

    Le problème est plus profond: d'un part ce sont les couches défavorisées qui portent la charge principale de l`'immigration. Ça concerne la composition des zones résidentielles (ce qui correspond directement à la crise du longement et au niveau abusiv de loyer) , et surtout le pourcentage d'étrangers dans les classes de l'école primaire. Cela influence les opportunités de formation dans une grande mésure. D'autre part il y a des personnes qui soutiennent nettement la conception du monde nazie, indépendamment du statut social. Ceux-ci sont inaccessibles à un discours sur les raisons de leur point de vue.

    #216Auteur bella2 (333291)  03 mar 20, 19:26
    Commentaire

    Man muss wissen, was man dem Nazitum entgegenzusetzen hat, was zum Glück viel ist und gut, und dies mutig vertreten.


    Man kann sich auch Argumentationen zurechtlegen.


    Zuerstmal muss die Katastrophe in Thüringen verhindert werden.

    #217Auteur ama-ryllis (1081929) 03 mar 20, 20:32
    Commentaire

    https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wd...


    Im Fall des Falles hätte m.E. der Verfassungsschutz ein gehöriges Wort mitzureden. Das finde ich gut!

    #218Auteur bella2 (333291)  03 mar 20, 21:00
    Commentaire

    [J'ai l'impression d'aborder ces sujets sans tabou, n'étant ni Allemand ni ne cherchant à le devenir...]


    "Je veux dire qu'on ne devrait en aucun cas permettre à un nazi de devenir Ministerpräsident d'un land."


    Concrètement, quel(s) moyen(s) penses-tu réaliste d'utiliser, dans le cas où le corps électoral de ce Land ne voudrait pas des autres candidats non-nazis (ou encore qu'il n'y ait pas d'autre candidat) ?


    Autrement dit si le candidat honni* remporte l'élection "à la régulière", sans aucune manipulation, vice de forme ou raison "technique" de l'invalider.


    *Siehe Wörterbuch: honnir qn.

    #219AuteurRetroLoc (813130)  04 mar 20, 09:11
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    quel(s) moyen(s) penses-tu réaliste d'utiliser


    On devrait agir avant l'élection, trouver un moyen réaliste pour les électeurs, ici les membres des partis, pour qu'ils puissent voter de manière à ce que les forces démocratiques le remportent.


    La AFD se distingue nettement des autres partis, qui toutes acceptent la notion de l'égalite.

    La AFD n'accepte pas que tous les hommes sont égaux.

    Et les nazis des années 30, ils n'avaient aucune idéologie, mais seulement des idioties qu'ils faisaient passer comme idéologie. L'arbitraire régnait.

    La Bundesrepublik est un Rechtsstaat, avec des lois valables pour tous.

    On n'a qu'à lire les diverses articles dans les journeaux.


    Les électeurs doivent savoir ce qu'ils font quand ils votent pour la AFD.

    Que dira l'étranger si l'Allemagne admet de nouveau l'accès au pouvoir aux nazis ?

    Une fois nazi - toujours nazi ?


    Le moyen que je choisirais serait la communication avec ces électeurs.

    Leur dire combien ce serait affreux si Höcke le remportait.

    Leur faire comprendre que la démocratie est réellement précieuse, qu'il vaut la peine

    de lutter pour elle,

    et même essayer de convaincre les nazis du fait qu'ils se trompent.

    La pensée de la droite est une erreur, et une faute, et un piège.

    Même une femme de droite a dit : "Quelque chose de mauvais s'est passé avant que

    quelqu'un ait le coeur à droite."

    Elle l'a dit en allemand il y a quelques années: "Etwas ist schiefgelaufen, wenn jemand rechts wird."


    En France il y a un "espace" entre la loi ou le gouvernement, et la réalité des gens.

    En Allemagne, cet espace n'existe pratiquement pas.

    En France, "eux" ils peuvent toujours être de droite, nous on reste ok. Je pense que ce modèle est possible.

    En Allemagne, cette sorte de "eux" et nous n'existe pas ou pratiquement pas.

    Cad si "eux" sont des nazis, nous aussi on sera de droite.

    Peut-être que cette fois ce sera différent ...


    #220Auteur ama-ryllis (1081929) 04 mar 20, 13:04
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    Ad # 205

    "wenn irgendwo in D ein Nazi Ministerpräsident wird, spreche ich kein Deutsch mehr ..."


    Kurt Georg Kiesinger ?!?!


    #221Auteur Cham_aar (1044067) 04 mar 20, 14:40
    Commentaire

    Woher soll sie ihn kennen, der starb doch bereits 1988.

    #222Auteur Harri Beau (812872) 04 mar 20, 14:46
    Commentaire

    #219 RetroLoc: Merci de ta question qui a éveillé mon intérêt pour des connaissances plus profondes quant à ce problème. C'est pourquoi j'ai téléphoné à l'Office fédéral de protection de la constitution (Verfassungsschutz). On m'a dit, que la fonction de cet organ d'État se limitait à des tâches préventives concernant le domaine de la "démocratie fortifiée". Les informations qui sont ramassées à cette occasion sont transmis à d'autres institutions comme le ministère de l'Interieur ou la Cour constitutionelle. Cette dernière seule aurait - éventuellement- la compétence, d'annuler une élection.


    #223Auteur bella2 (333291)  04 mar 20, 16:25
    Commentaire

    voter de manière à ce que les forces démocratiques l'emportent."


    Je crois que tu mets le doigt à un endroit important.

    C'est, pour moi, une faiblesse intrinsèque de la BRD.


    La BRD n'est pas une démocratie. Même le référendum, outil basique de toute démocratie, y est simplement interdit !

    La BRD est une république, c'est indubitable. Mais elle a jusqu'à présent VOULU avoir un fonctionnement démocratique. C'est à dire que les élus républicains ont VOULU chercher à représenter la volonté du Démos, sans que la Constitution les y OBLIGE.


    Par exemple, il arrive que les délégués à la Diète fédérale renoncent à voter et retournent devant leurs électeurs (ou plutôt les membres de leur parti) pour prendre une consigne de vote et revenir l'appliquer.


    (Remarque: en France où règne une république pas démocratique, cette pratique, le "vote impératif" est simplement INTERDITE. La France a des députés, mais pas de délégués !)


    Le problème survient donc quand des individus à l'esprit 100% républicain et 0% démocrate accèdent normalement aux fonctions et en usent. On découvre alors effaré, que les Textes fondamentaux ne les empêchent absolument pas d'agir contre les opinions du Démos. Ou encore qu'ils usent de tous les moyens du Pouvoir pour façonner cette opinion, ou "fabriquer du consentement".


    Dans cette situation, c'est le Texte qui ne va pas !

    Bien sûr les individus en question ne vont pas bien non plus, mais on le sait, et la plupart sont incurables. Inutile de s'user la salive à leur parler, ils ne se laisseront pas convaincre, c'est perdu d'avance.


    (En indiquant que c'est le Texte qui ne va pas, je suis bien conscient que celui qui voudrait réécrire le Texte devra probablement se confronter tôt ou tard aux services chargés de "protéger ce Texte")

    #224AuteurRetroLoc (813130)  04 mar 20, 17:24
    Commentaire

    Le référendum n'est pas interdit en Allemagne.


    Et l'Allemagne est beaucoup moins une oligarchie que la France.


    En principe j'ai voulu qu'un nazi ne gagne pas, et voilà, ils ont réussi à l'empêcher.

    Je crois qu'en ce qui concerne les nazis, empêcher leur accès au pouvoir est le but primordiale.

    Le chemin qu'on a franchi à Thuringen, me paraît civile. D'autant plus que tout était su et communiqué avant l'élection.


    [J'ai l'impression d'aborder ces sujets sans tabou, n'étant ni Allemand ni ne cherchant à le devenir...]

    J'ai bien la même impression. Mais c'est possible parce que la France n'a pas eu les fascistes au pouvoir.

    Par contre en France aussi on pourrait se rappeler des époques où régnaient la misère mentale. Quand les nazis sont au pouvoir, c'est la misère totale. On a raison de l'empêcher.



    #225Auteur ama-ryllis (1081929) 04 mar 20, 22:25
    Commentaire

    D'une manière caricaturale, on pourrait dire que la France est dirigée à 100% de façon républicaine et 0% de façon démocrate, que la Suisse est presque à 100% démocrate et 0% républicaine, et que la BRD se situe entre les deux.

    A ma connaissance (je serais ravi d'en apprendre plus) le référendum n'y est possible qu'entre deux Länder qui voudraient redécouper leur frontière. Plus récemment, il existe des référenda locaux et des initiatives populaires.


    Sans se limiter aux référenda, une "pression démocratique" sur les élus républicains y est, je trouve, possible, du fait que les communes ont des pouvoirs étendus, que les délégués urbains sont nombreux, et que ceux-ci sont répartis dans la population "normale". Ils sont accessibles. On peut facilement les interpeller en les croisant dans la vie courante.


    C'est loin d'être le cas en France, où les élus sont invisibles durant leur mandat et absents ensuite, de peur de devoir affronter les gens-normaux qu'ils ont méprisé et fait souffrir.


    C'est encore plus fort en Suisse. Un conseiller suisse n'a aucune envie de devoir s'exiler après son mandat. Il veut absolument pouvoir vieillir chez lui, dans sa ville, dans sa rue, sans se faire maudire de ses voisins. Il s'efforce donc de bien gouverner, pour laisser de lui une bonne image.

    #226AuteurRetroLoc (813130) 05 mar 20, 08:58
    Commentaire

    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_(...


    Wiki zufolge sind Volksbegehren auf Bundesebene in der Tat nur im Zusammenhang mit dem Wunsch nach der Gründung eines neuen Bundeslandes möglich (wusste ich auch noch nicht ...), auf Landesebene aber auch zu anderen Anliegen.


    #227Auteur ama-ryllis (1081929) 05 mar 20, 19:11
    Commentaire

    #227 ein gutes Beispiel für ein gelungenes Volksbegehren auf Länderebene ist das bayrische Volksbegehren "Rettet die Bienen" aus dem Jahr 2019.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_%...

    #228Auteur bella2 (333291)  06 mar 20, 08:13
    Commentaire

    Pour empêcher les abus anti-démocratiques sans pour autant ne rien déléguer (la population ne peut pas s'occuper personellement de tout), ni interdire préventivement certaines candidatures et pas d'autres, certains pays ont la chance de disposer du référendum révocatoire.


    Dans un cas comme celui de la Thuringe:

    Les candidatures sont libres, chacun se présente, les gentils comme les méchants et les sièges de l'Assemblée sont garnis par des élus de, disons, six partis, de taille différente.

    Des tractations s'engagent, plus ou moins publiques/secrètes pour des alliances et des coalitions, car aucun parti n'a eu assez de succès pour gouverner seul. Finalement les élus se choisissent donc un président qui, lui tout seul, était minoritaire.


    Si ce président ne convient pas au corps électoral, un réferendum révocatoire le destitue, il n'a plus le droit de se représenter/ d'être réélu.

    Les élus recommencent, et font attention, cette fois, a se choisir quelqu'un de "présentable".


    Quand chaque décision est susceptible d'être cassée a posteriori et en dernier ressort, les élus pratiquent une prudente auto-censure et gouvernent mieux.


    Quand plusieurs à la suite ont été interdits de présidence, l'horizon s'éclaircit.

    (sans pour autant interdire de siéger, ni interdire de parler. Quiconque ne peut parler et être entendu devient violent)



    #229AuteurRetroLoc (813130) 06 mar 20, 10:27
    Commentaire

    Der Fadentitel ist zwar "Finde ich gut / finde ich nicht gut", aber ich finde diesmal etwas eher befremdlich als "nicht gut":


    Veranstaltungen, Messen, Ausstellungen werden abgesagt wegen des Corona-Virus. Aber seltsamerweise gibt es keinerlei Warnungen vor öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Und auch nicht vor Gottesdienstbesuchen...

    #230AuteurEifelblume (341002) 06 mar 20, 13:36
    Commentaire

    Aucun contrôles aux aéroports. Rentre qui veut.


    3000 supporteurs nord-italiens libres de venir s'époumonner à un match de foot à Lyon, juste pour ne pas perdre de pognon en devant rembourser leur billets.

    etc


    C'est juste une inversion hiérarchique:

    Les Hommes sont forcés à servir l'Economie et non l'inverse.

    On sacrifie les Hommes pour prolonger un peu l'Economie. (Culte de Mammon).

    Pour le petit sou de plus, ils osent tout.

    Et si seuls les vieux décèdent, intérieurement, ils penseront que ça fera du bien aux caisses de retraite.

    Aucune honte, aucune.

    #231AuteurRetroLoc (813130) 06 mar 20, 13:50
    Commentaire

    genau - man sollte einfach alles absagen, wäre vernünftig, wegen Corona ...

    #232Auteur ama-ryllis (1081929) 06 mar 20, 18:43
    Commentaire

    L'argent des autres (surtout la part qu'ils prélèvent) est toute leur vie.

    Tout faire pour que l'argent continue de couler et de circuler.

    Peu leur importe les drames et les morts.


    Pourtant il faut réduire les échanges sociaux à leur minimum. Si on y parvient, les échanges pourront repartir après cette pause. Pour ça il faut arrêter de prélever forfaitairement !! Mais ce serait renoncer à leur proie.


    Les gens ne veulent pas être assis deux heures à côté d'un inconnu.

    Donc ils ne vont pas au cinéma. Pas du tout. Les salles sont vides. Complètement vides.


    Si les rapaces maintiennent leurs charges, le cinéma fait faillite. Une fois l'épidémie passée, il n'y a plus d'entreprise pour redémarrer.


    Si les rapaces pouvaient faire 40 jours de diète-carême, le cinéma s'arrêterait, il n'aurait plus de charges à payer. Au bout d'un mois de "vacances" forcées, un coup d'aspirateur et hop ! il pourrait recommencer à travailler comme avant. Idem pour les hôtels, les compagnies aériennes, les ateliers de fabrication, les salons de coiffure etc.


    Comme ces sangsues ne veulent pas lâcher leurs victimes, ils vont les laisser crever en faillite et au bout d'un mois il n'y aura plus rien ni personne encore debout.

    #233AuteurRetroLoc (813130) 10 mar 20, 15:36
    Commentaire

    "... les passagers confinés dans le bateau de croisière égyptien, ont été rapatriés en France sans aucun suivi médical, ni mesure de confinement ! Direct à la maison ! Avec le risque qu’ils soient porteurs asymptomatiques de la maladie !" La gestion de l’épidémie est calamiteuse car la France ne veut pas fermer les frontières."


    Pourquoi ? Parcequ'il y a des élections dimanche prochain et que fermer les frontières ou simplement filtrer les entrées donnerait de l'eau au moulin des "ceux qui aiment les frontières".

    Encore une fois, la logique électoraliste prévaut sur la santé publique.

    Si cela venait à changer après dimanche, ce serait encore une fois "trop peu et trop tard".

    #234AuteurRetroLoc (813130) 11 mar 20, 13:26
    Commentaire

    Da hast du absolut Recht, RetroLoc.

    Auch irgendwelche absurden Ideologien haben Vorrang vor dem Infektionsschutz.. Vor den Veranstaltungen bestimmter Vereine wird aus political correctness nicht gewarnt. Ich finde, das Abhalten von Betveranstaltungen aller Art sollte verboten werden, solange die Epidemie auf dem Vormarsch ist.

    #235AuteurEifelblume (341002) 11 mar 20, 13:36
    Commentaire

    On peut ajouter que maintenir les entreprises et les ménages "en vie" financière, le temps que la circulation, la production et les échanges reprennent va coûter des centaines de milliards de création monétaire.

    Si on avait confiné la maladie à un seul pays, la zone €uro aurait explosé.

    Donc, par pure idéologie, on laisse la maladie se répandre pour ensuite innonder d'argent imaginaire, mais partout en même temps, pas de jaloux.

    La monnaie sera sabotée, on sera tous ruinés, mais tous ensemble !


    Enfin tous... presque tous... je ne me fais aucun soucis pour les 1% habituels qui s'en sortent à chaque fois parcequ'ils ont la connaissance, l'initiative et le temps.

    #236AuteurRetroLoc (813130)  11 mar 20, 14:18
    Commentaire

    Diese Verschwörungstheorien (z. B. #236) sind schwer erträglich.

    Als ob sich die Herren und Damen (Trump, Lagarde, Conte, Scholz e tutti quanti) einen Spaß daraus machen würden, absichtsvoll nicht nur die Weltwirtschaft, sondern die Weltbevölkerung in eine nie dagewesene Gefahr zu stürzen, nur um Geld drucken lassen zu können!

    Und nur ein Herr Bolsonaro wäre ein unerschrockener Streiter gegen die Dunkelmänner des Kapitals?????


    Es fällt schwer zu glauben, daß jemand so einen Stuß nicht nur für bare Münze nehmen (oder gar ersinnen) kann, sondern sogar sich nicht entblödet, ihn auch noch zu Markte zu tragen.

    #242Auteur Pierrot (236507) 26 mar 20, 10:07
    Commentaire

    # 242: Danke, Pierrot :-)

    Das war mal nötig.

    #243Auteur Dana (236421) 26 mar 20, 10:14
    Commentaire

    Finde ich gut:

    ABC (Accessible Books Consortium)


    Consortium pour des livres accessibles (ABC)

    Le Consortium pour des livres accessibles (ABC) est un partenariat public privé dirigé par l’Organisation Mondiale de la Propriété Intellectuelle (OMPI). Il regroupe des organismes représentant les personnes ayant des difficultés de lecture des textes imprimés tels que l’Union mondiale des aveugles (UMA), des bibliothèques pour les aveugles, des organismes de normalisation, des organismes représentant les auteurs, des éditeurs et des organisations de gestion collective.

    Notre objectif est d’accroître le nombre de livres dans des formats accessibles – comme le braille, le format audio, le texte électronique, les gros caractères – à l’échelle mondiale et de les mettre à la disposition des personnes aveugles, malvoyantes ou ayant d’autres difficultés de lecture des textes imprimés.

    https://www.accessiblebooksconsortium.org/por...

    #244Auteur He-le-na (743297) 06 avr 20, 16:02
    Commentaire

    finde ich nicht gut :


    dass wir für "people of colour" keinen deutschen Begriff haben ...


    Wenn wir einen hätten, könnte ich auch wieder ab und zu people of colour sagen ;-)

    #245Auteur ama-ryllis (1081929) 15 Juin 20, 12:25
    Commentaire
    #246Auteurfuchsbuschig (1301143) 15 Juin 20, 12:33
    Commentaire

    Dann sag doch einfach personne de couleur 

    #247Auteur Harri Beau (812872)  15 Juin 20, 12:37
    Commentaire

    Wir hatten den Begriff "Farbige" lange bevor im englischen Sprachraum die "people of color" aufkamen.

    Deshalb ist "Farbige" im deutschen Sprachraum inzwischen schon wieder zum Nicht-PC-Begriff mutiert.


    Es ist nun einmal so, dass diese gekünstelten PC-Begriffe nichts an der Einstellung der Menschen ändern und innerhalb weniger Jahre wieder zum Schimpfwort werden.

    #248AuteurEifelblume (341002) 15 Juin 20, 14:13
    Commentaire

    Farbige empfinde ich nicht als Schimpfwort, sondern als Synonym für Schwarze,


    ich glaube, da bin ich nicht die einzige ...


    die Links von fuchsbuschig werde ich mir mal "in einer ruhigen Minute" ansehen :-)

    #249Auteur ama-ryllis (1081929) 15 Juin 20, 14:34
    Commentaire

    Fuchsbuschig, du hat einen Artikel der Mopo verlinkt. Der ist lesenswert und kaum zu beanstanden, doch gilt auch die Mopo nicht als unumstritten. Die Hamburger Konkurrenz "MitVergnügen" schreibt zum Beispiel:


    Am 10. Januar war‘s mal wieder so weit, da hat sich die grassierende Dummheit unserer Zeit weit rechts überholt: in der Mopo. So nennen viele Menschen der Pressehauptstadt jener Tage, als „Presse“ noch für Papierpublikationen stand und „Hauptstadt“ für Bonn, eine Zeitung, die wirklich mal bedeutsam war. Lange her. Jetzt füllt die Hamburger Morgenpost ihre Titelseiten gern mit Schlagzeilen wie der vor drei Wochen: „Diese 5 Radlertypen nerven uns“. Außen illustriert mit plump gestelltem Foto, innen ergänzt von faktenfreier Attacke gegen „Dunkelraser“ und „Kopfhörer-Zombies“.

    Vom Meinungsmacher zum Boulevardblatt

    Dicke Lettern, dürre Substanz, dreiste Anbiederung an Klimawandelleugner und ähnliche Populisten rechts der FDP – so tickt eines der ältesten Boulevardblätter im Land heute. Es ist zum Heulen.

    https://hamburg.mitvergnuegen.com/2020/das-la...

    #250Auteur mars (236327)  16 Juin 20, 10:12
    Commentaire

    Mars, was ist "faktenfrei" an dem Artikel über nervige Radlertypen? Genau die begegnen mir ständig, inklusiv einem Dunkelfahrer in der falschen Richtung in der Einbahnstraße. Ich hätte höchstens zu beanstanden, dass durch die Überschrift Radler"typen" der falsche Eindruck entsteht, es gäbe irgendwo Radler, die sich an die Verkehrsregeln halten.

    OK - letzten Sonntag habe ich einen gesehen, der auf die Ampelfarbe achtete:

    Er hatte Grün, also fuhr er auch in die Kreuzung ein - und zwang das Einsatzfahrzeug mit Sonderfahrrechten (umgangssprachlich auch Rettungswagen mit Blaulicht genannt) zur Vollbremsung.

    #251AuteurEifelblume (341002) 16 Juin 20, 14:10
    Commentaire

    Ich hätte höchstens zu beanstanden, dass durch die Überschrift Radler"typen" der falsche Eindruck entsteht, es gäbe irgendwo Radler, die sich an die Verkehrsregeln halten.


    Und mal wieder pauschal alle über einen Kamm scheren...

    Wenn ich hier erzählen würde, wie oft ich als Radfahrer vollbremsen muss, um nicht über den Haufen gefahren zu werden von Autofahrern, die meinen, sie haben immer Vorfahrt und Fahrräder haben auf Straßen nichts zu suchen...

    #252Auteur TheoD (392230) 16 Juin 20, 15:48
    Commentaire

    Ich gebe dir teilweise Recht, TheoD, regelkonforme Radfahrer fallen nicht so sehr auf.

    Wenn ich allerdings als Beifahrer im Auto gezielt auf das Verhalten der Radfahrer an Ampeln, Kreuzungen usw. achte....


    Ja, wegen mir musste auch schon einmal ein unschuldiger Radfahrer in die Brombeeren ausweichen. Ich fuhr im Winter morgens um 6.30 vorsichtig und langsam, wegen der vielen Schlaglöcher den Blick auf die Straße kurz vor dem Auto gerichtet durch die Einbahnstraße. Plötzlich panisches Gebrüll von draußen. Mit Vollbremsung stand ich schon nach wenigen Metern, aber der im Dunklen ohne Licht gegen die Einbahnrichtung fahrende Radfahrer war zu schnell, um noch zum stehen zu kommen. Er hatte nur noch die Wahl zwischen frontal in mein schon stehendes Auto oder Brombeerhecke.

    Glücklicherweise hat er die Brombeerhecke genommen.

    #253AuteurEifelblume (341002)  16 Juin 20, 16:00
    Commentaire

    BTW, mir fällt auch auf: In Karlsruhe wurden in letzter Zeit viele Radfahrspuren als zweite Spur von rechts eingerichtet, sodass geradeausfahrende Radler nicht mehr durch Rechtabbieger gefährdet sind. Diese Streifen können auch nicht mehr zugeparkt werden.

    Komischerweise sieht man da so gut wie keine Radler, die fahren weiterhin ganz rechts, oder gleich auf dem Gehweg.

    #254AuteurEifelblume (341002) 16 Juin 20, 16:04
    Commentaire

    In Karlsruhe wurden in letzter Zeit viele Radfahrspuren als zweite Spur von rechts eingerichtet

    In Saarbrücken auch, und ich benutze sie :-)


    aber der im Dunklen ohne Licht gegen die Einbahnrichtung fahrende Radfahrer war zu schnell, um noch zum stehen zu kommen

    Ich hätte ihm aus den Brombeeren geholfen und ihn gefragt, ob er lebensmüde sei...


    PS: Der Gehweg ist viel sicherer als die Fahrbahn ;-)

    #255Auteur TheoD (392230) 16 Juin 20, 16:23
    Commentaire

    Auch bei den Lesern ist die Mopo nicht unumstritten. Falsche Rechtschreibung, fehlerhafte Inhalte und Überschriften werden sofort kommentiert. Und der Spiegel ist ja auch nicht mehr das, was er mal war.


    Diesen Beitrag finde ich richtig gut:

    https://www.mopo.de/hamburg/historisch/spekta...



    #256Auteurfuchsbuschig (1301143) 16 Juin 20, 20:13
    Commentaire

    #256 Haste Recht!😢

    #257AuteurKronos327 (1300799) 19 Juin 20, 14:47
    Commentaire

    Manifestations partout en France contre « la culture du viol En Marche »

    Plusieurs milliers de manifestants ont protesté à Paris et dans plusieurs villes de France contre la présence au gouvernement de Gérald Darmanin, accusé de viol,

    et d’Eric Dupond-Moretti, très critique envers le mouvement #metoo.


    « Bienvenue au ministère du viol »« Violeurs en prison, pas au gouvernement »« Un violeur à l’intérieur, un complice à la justice », à Toulouse, « On se lève et on se bat »« Remaniement de la honte »« Stop à l’impunité », à Lille, « La colère des femmes gronde », à Paris, « Un violeur à l’intérieur, sortons les sécateurs »,


    https://www.lemonde.fr/politique/article/2020...

    #258Auteur Isabelle. (609042)  11 Juill. 20, 08:05
    Commentaire

    Psychiatrische Abteilungen in Krankenhäusern erhalten immer noch keine Fallpauschalen, sondern sie werden für jeden Tag bezahlt, den sie einen Patienten festhalten. (300 € / Tag für eine Unterbringung im 4-Bett-Zimmer ohne Bad).


    Wegen der Corona-Pandemie können deutsche Krankenhäuser Geld bekommen, wenn sie Betten nicht belegen, sondern sie frei halten für Coronapatienten und Notfälle.


    Das ARD-Magazin plusminus hat aufgedeckt, dass die Psychiatrien plötzlich 8 % weniger Patienten haben und reichlich Gebrauch von der Freihalteprämie machen, obwohl sie nicht einen wirklich kranken Patienten aufnehmen würden. Bisher haben die Psychos immer herumgeheult, es gäbe viel zu wenig Betten für all die psychisch Kranken. Kaum gibt es 560 € für ein leeres Bett statt 300 für ein belegtes, haben sie sogar Betten übrig.


    In Luxemburg werden Psychotherapien nicht von der Krankenversicherung bezahlt. Es gibt keine Frührente und auch keinen monatelangen Urlaub wegen "Depressionen" oder "Angstzuständen".

    Wer psychisch krank zu sein beschließt, muss dafür zum Psychiater. Der labert nicht, sondern verschreibt Medikamente. Bei Verdacht auf Simulantentum überprüft er geanu, ob die Drogen genommen wurden.


    Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in Luxemburg beträgt 5,6 %, nur ein Drittel der deutschen Beiträge. Und in Luxemburg ist weder die Selbstmordrate erhöht, noch gibt es sonst irgendwelche Schäden, die auf unzureichende Psychoversorgung zurückzuführen sind.

    #259AuteurEifelblume (341002) 10 Déc. 20, 16:26
    Commentaire

    Da hier wieder Äpfel mit Birnen verglichen werden vor dem Hintergrund nicht vorhandener Kenntnisse (was nennen wir psychisch krank, was nennen die Luxemburger psychisch krank z.B., Einwohnerzahl Lux:D,

    Fläche Lux:D etc pp.) ist einer Nonsens-Diskussion mit den entsprechenden Freiheiten Tür und Tor geöffnet.


    Das tut eigentlich ganz gut, in Zeiten, in denen man tagtäglich mit neuen und doch nicht neuen und vielleicht neuen Einschränkungen konfrontiert ist... 😉

    #260Auteur ama-ryllis (1081929) 11 Déc. 20, 12:21
    Commentaire

    Stimmt, weigelie, das hatte ich tatsächlich völlig übersehen: Was eine behandlungsbedürftige, psychische Erkrankung sein soll, ist regional unterschiedlich festgelegt.


    Bei allen anderen Zweigen der Medizin ist ohne Konferenzen und Abmachungen klar, was behandlungsbedürftig ist. Ich wüsste auch nicht, dass Mathematiker oder Physiker festlegen, was die Eulersche Zahl oder Gravitationsbeschleunigung sein soll. Das sind weltweit gleiche, überprüfbare Werte.


    Nur die Psychiater legen in regelmäßigen Konferenzen willkürlich fest, was eine Krankheit sein soll. Sie stehen damit für mich auf einer Stufe mit Theologen und Flacherdlern, die ja auch wider jede Vernunft einfach festlegen, wie die Dinge ihrer Meinung nach zu sein haben.


    Deshalb konnten ja auf wundersame Weise aus "viel zu wenig Betten für die psychiatrische Versorgung der Bevölkerung" innerhalb weniger Tage mehr Betten als nötig werden, sodass man eine Menge davon leer stehen und Freihalteprämie kassieren konnte. Willkürliche Festlegung eben.

    #261AuteurEifelblume (341002) 11 Déc. 20, 14:40
    Commentaire

    Gesetzt den Fall, eine Gesellschaft kennt keine Depression. Die ersten depressiven Leute dort werden als psychisch krank betrachtet. Dann häufen sich die Fälle, man lernt, mit Depression umzugehen. Sie wird von einer Krankheit zu etwas, mit dem man leben kann, das man soweit in den Griff bekommen kann, das Depression nicht mehr als psychische Krankheit betrachtet wird.


    Die Geschichte mit den Betten wirkt in der Tat wie Willkür.

    #262Auteur ama-ryllis (1081929) 11 Déc. 20, 20:27
    Commentaire

    Die freien Betten sind wohl momentan auch darauf zurückzuführen, dass viele Patienten, die stationär behandelt werden müssten, nach Möglichkeit zu Hause versorgt werden. Inzwischen gibt sogar spezielle Teams, die zu den Patienten kommen, um nach dem Rechten zu sehen und zu prüfen, ob noch genug Medikamente vorhanden sind.

    Wegen des Besuchverbots und der Isolation nach der Aufnahme, ist ein Klinikaufenthalt für viele schwer depressive Patienten einfach nicht vorstellbar!


    #263AuteurKatz2 (473027)  12 Déc. 20, 12:43
    Commentaire

    Die Freihalteprämie zu kassieren ist aber natürlich ein Unding. (falls es stimmt)

    #264AuteurKatz2 (473027) 12 Déc. 20, 14:09
    Commentaire

    @262: Die als "psychische Krankheit" eingestuften Befindlichkeiten werden aber nicht weniger, sondern mehr, weigelie.

    Bis 1950 gab es 26 definierte psychische Krankheiten. Mittlerweile haben wir um die 300. (Quelle: Die Krankheitserfinder von Jörg Blech)

    #265AuteurEifelblume (341002) 14 Déc. 20, 13:12
    Commentaire

    Ich finde das normal. Die Welt ist auch immer merkwürdiger geworden ...


    Weinsorten haben wir mindestens dreimal soviel 🙂

    #266Auteur ama-ryllis (1081929) 14 Déc. 20, 13:42
    Commentaire

    Du findest es normal, dass eine Branche, die noch nie einen wirklich Geistesgestörten geheilt hat, sich nach Belieben neue "Krankheiten" erfindet?

    Die neu erfundenen Psychokrankheiten sind in aller Regel Befindlichkeitsstörungen, die von selbst wieder vergehen - mit Therapie dauert es eventuell etwas länger.

    Ein bekanntes Beispiel ist die "Depression", die sich als Traurigkeit 14 Tage nach dem Tod eines nahen Angehörigen äußert.

    In der Praxis kann das so aussehen: Da ist jemand seit 3 Wochen verwitwet und der Nachbar will ihn aufmuntern und fordert ihn auf, mit zum Kirmestanz zu kommen. Die Witwe / der Witwer lehnt ab. Der Nachbar informiert den sozialpsychiatrischen Dienst, dass hier jemand offensichtlich depressiv ist. Dieser verschleppt das Opfer in die Psychiatrie. Protest und Gegenwehr werden als "Krankheitsuneinsichtigkeit" bezeichnet, was die Anwendung von Gewalt rechtfertigt. Ein Richter muss erst nach 24 Stunden hinzugezogen werden. In diesen 24 Stunden wird das Opfer derartig unter Drogen gesetzt, dass der Richter nur noch einen völlig desorientierten, lallenden Irren vorfindet und die Einweisung verfügt.


    Besonders gefährdet ist, wer Privatpatient ist. Eine Chance zu entkommen hat, wer bestreitet krankenversichert zu sein.

    #267AuteurEifelblume (341002) 14 Déc. 20, 14:44
    Commentaire

    #267 klingt fast wie ein Erfahrungsbericht - ließe manches in neuem Licht erscheinen ...

    #268Auteur Pierrot (236507)  14 Déc. 20, 15:06
    Commentaire

    Eins muss man dir lassen, Eifelblume: Du hast eine blühende Fantasie!


    @Pierrot: *ggggggggg*

    #269Auteur TheoD (392230) 14 Déc. 20, 15:26
    Commentaire

    *g*

    Nicht direkt Erfahrungsbericht, Pierrot. Mein Sohn wurde als Zivi zunächst einer Psychiatrie zugeteilt. Als er nach wenigen Tagen aufs höchste schockiert von den unmenschlichen "Behandlungsmethoden", die in jedem anderen Kontext Folter genannt würden, das zuständige Gesundheitsamt informiert hat, wurde er flugs in eine andere Einrichtung versetzt. Weiter ist nichts passiert.


    Daraufhin haben wir uns informiert. Diverse Quellen weltweit zeigen, dass mein Sohn in einer ganz normalen Psychiatrie die ganz normalen Methoden erlebt hat.


    Vor ca. 1,5 Jahren hat Günther Walraff seine Mitarbeiter als Pflegehelfer mit versteckter Kamera in diversen Psychiatrien eingeschleust. Auch diese Reportage zeigte damals, dass in nahezu ALLEN Psychiatrien misshandelt, gefoltert, gedemütigt und keinerlei medizinische Hilfe geleistet wird.

    #270AuteurEifelblume (341002)  15 Déc. 20, 11:04
    Commentaire

    Oh wie schön, ein weiteres Feld, auf dem Du hochdifferenzierte Beiträge mit aller gebotenen Vorsicht zur Diskussion stellst ...

    Schade, daß es keine frz. Doris gibt.

    #271Auteur Pierrot (236507) 16 Déc. 20, 13:02
    Commentaire

    Es gibt aber Hélène und Martin...

    #272Auteur TheoD (392230) 16 Déc. 20, 14:37
    Commentaire

    Ja, das schreit nach einem Löschantrag - man möchte so etwas schließlich nicht lesen, nicht hören - nichts davon wissen.

    Und außerdem gibt es ja auch noch den § 166 StGB

    #273AuteurEifelblume (341002) 16 Déc. 20, 14:46
    Commentaire

    Seltsam - ich kenne ein paar Menschen, denen in der psychiatrischen Klinik sehr geholfen wurde und die dort weder gefoltert, gedemütigt noch misshandelt worden sind.

     

    Und komm mir bitte nicht mit "ich habe doch 'nahezu' geschrieben"...

    #274Auteur TheoD (392230) 16 Déc. 20, 15:49
    Commentaire

    TheoD, ich kenne auch eine Frau, die zufrieden mit der erfolgreichen Behandlung ihrer Angstzustände ist.


    Sie war vor ihrem 40. Geburtstag bereits als dauerhaft arbeitsunfähig eingestuft und bekommt ihre Rente.

    Nur kommt sie leider von den 140 kg Lebendgewicht nicht mehr herunter, obwohl sie die Tabletten nach Erhalt des Rentenbescheides abgesetzt hat. Ihr Stoffwechsel ist offensichtlich dauerhaft zerstört.

    #275AuteurEifelblume (341002) 16 Déc. 20, 16:49
    Commentaire

    Ich habe keinen Löschantrag gestellt, sondern bezog mich auf Siehe auch: [en-de] Corona, die 43. - Erfahrungen, Informationen,... - #80 - das ist unsolicited

    #276Auteur Pierrot (236507) 16 Déc. 20, 17:41
    Commentaire

    Ja, das schreit nach einem Löschantrag - man möchte so etwas schließlich nicht lesen, nicht hören - nichts davon wissen.

    Ich verstehe… Eifelblume versteht sich jetzt als Enthüllerin „unbequemer Wahrheiten“ und die LEO-Gemeinde – als Teil einer internationalen Verschwörung – versucht, per Löschantrag die Wahrheit zu vertuschen.

    Immer wenn man denkt, platter geht´s nicht, kommt die Eifelblume um die Ecke. Unfassbar.


    #277Auteur Frolf (DE) (1270837)  16 Déc. 20, 17:50
    Commentaire

    #277

    +1

    #278AuteurKatz2 (473027) 17 Déc. 20, 09:10
    Commentaire

    Die Wallraff-Reportage vom März 2019 ist immer noch aufrufbar.

    #279AuteurEifelblume (341002) 17 Déc. 20, 10:23
    Commentaire

    Internetkonten werden immer "sicherer".

    Bei immer mehr Versandhändlern reicht es nicht mehr, sich mit einem Passwort einzuloggen. Man muss eine Benutzerkennung haben, die nicht mit der E-Mail-Adresse oder dem Passwort identisch sein darf, dazu das Passwort und die E-Mail-Adresse.

    Wenn man das alles eingegeben hat, wird man nach der Handynummer gefragt, auf die eine TAN geschickt wird, mit der man dann endlich in seinen Account kommt.

    Eine E-Mail teilt einem im selben Moment mit, dass jemand auf dem Benutzeraccount ist, man soll bitte sofort prüfen, ob das in Ordnung ist.


    Und der Erfolg von dieser 6-fach-Sicherung? Jetzt bekomme ich Spam und Fishing SMS auch auf mein Handy, das bisher verschont geblieben ist.

    #280AuteurEifelblume (341002) 29 mar 21, 13:00
    Commentaire
    Finde ich nicht gut

    Ich finde es nicht okay, die Fußball Weltmeisterschaft 2022 in Qatar stattfinden zu lassen. Die Arbeitsbedingungen dort sind Schei*e. Das ist Sklavenarbeit! Ich werde definitiv NICHT normal Fußball schauen können, weil ich immer daran denken werde wie viele Menschen gestorben sind, nur damit diese WM stattfinden kann...
    Ich hoffe echt, das die UEFA die Deutscge Nationalmannschaft nicht antreten lässt...
    #281Auteur WincentWeiss (1329468) 17 Juill. 21, 19:28
    Commentaire

    andererseits rücken die schlechten Arbeitsbedingungen so in den Fokus der ganzen (Fußball-)Welt,


    die Spieler könnten ihren demonstrativen Kniefall zu Beginn des Spieles den verstorbenen Arbeitern widmen, falls Qatar das zulässt ...


    das könnte eine heftige Diskussion wieder aufleben lassen ...

    #282Auteur ama-ryllis (1081929) 19 Juill. 21, 12:39
    Commentaire

    Quand j'achète des vêtements ou des pneus venus d'extrême orient, quand j'achète du concentré de tomate et tant d'autres produits, j'alimente aussi toute une chaîne d'esclavagistes ! Pire, par mon seul acte d'achat, je justifie et pérennise toute cette chaîne !

    Le bon côté des choses est que comme ces gens-là n'adorent que l'argent et n'agissent qu'en fonction de celui-ci seul, il SUFFIT que je n'achète pas pour que toute la chaîne tombe ! Quel pouvoir ! (et quelle faiblesse de ne pas l'exercer...)

    #283Auteur Retro loc (1325081)  19 Juill. 21, 13:10
    Commentaire

    bitte + Infinitiv


    dieses Konstrukt ist in der Umgangssprache häufig zu finden :

    bei Bedarf bitte melden

    Bei Fragen oder Anmerkungen, bitte mich gerne kontaktieren.

    Bitte einmal klicken


    oder - oder


    ich finde das grauenhaft ... und würde mich wirklich freuen, wenn man langsam aber sicher zu der nicht wesentlich längeren, richtigen Formulierung zurückfinden könnte,

    bitte melden Sie sich bei Bedarf

    bitte klicken Sie hier


    #284Auteur ama-ryllis (1081929) 04 Nov. 21, 11:43
    Commentaire

    Noch schöner:


    Melden Sie sich bitte bei Bedarf.

    #285Auteur ymarc (264504) 04 Nov. 21, 14:18
    Commentaire

    Das finde ich nicht nur gut, sondern auch allerhöchste Zeit, dass endlich Schluss ist mit ausschließlich ideologisch begründeten Lücken in den Coronaregeln:

    3G in Bussen und Bahnen, endlich nimmt man auch diese Hauptverteilerstationen ins Visier. Noch besser fände ich, wenn dort die selben Regeln für Desinfektion und Abstände gälten, wie in jeder Kneipe.

    #286AuteurStahlbauer (1259064) 15 Nov. 21, 09:42
    Commentaire

    Pour la désinfection, il faut être raisonnable et juste.

    Vivre, c'est vivre avec les autres micro-organismes, sans devoir en souffrir.

    Il faut être exposé aux micro-organismes, mais pas tous les humains ensemble et pas tous les micro-organismes ensemble. Progressivement, par roulement, continuellement.

    A vivre dans une bulle aseptisée, on attrape n'importe quoi, rien qu'en sortant chercher son courrier...

    #287Auteur Retro loc (1325081)  15 Nov. 21, 10:22
    Commentaire

    Finde ich absolut nicht gut: "Sicherheit" für Internetzugänge.


    E-Mail-Adresse, Handynummer, auf die für jedes einloggen eine TAN geschickt wird, Benutzername, der nicht mit der E-Mail-Adresse identisch sein darf und Passwort.


    Ein neues Passwort gibt es nur, wenn der Benutzername genannt wird - verdammt, der stand doch auf demselben Zettel wie das Passwort!!! Nur die E-Mail-Adresse reicht nicht aus.

    Also habe ich versucht, komplett neu zu registrieren - und da meldet mir dieses Sch.....portal, dass für diese E-Mail-Adresse bereits ein Konto besteht und die Neuregistrierung nicht möglich ist.



    #288AuteurStahlbauer (1259064) 28 Fév. 22, 10:51
    Commentaire

    Das finde ich gar nicht gut:

    Der Kölner Kardinal Woelki, der wegen seines Wegschauens bei kriminellen Priestern nicht mehr tragbar war und für einige Monate in eine "Auszeit" geschickt wurde, hat während dieser Auszeit weiter sein Gehalt von ca. 14.000 € (in Worten vierzehntausend) PRO MONAT weiter ungekürzt erhalten.

    #289AuteurStahlbauer (1259064) 21 avr 22, 16:22
    Commentaire

    das finde ich in der Tat auch überhaupt nicht gut -


    aber gegenwärtig finde ich sovieles gar nicht gut, dass ich gar nicht wüsste, wo ich anfangen sollte ...

    #290Auteur ama-ryllis (1081929) 21 avr 22, 16:42
     
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