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Kinder IV

300 Antworten    
Kommentar
Wir kommen von hierher: Siehe auch: Kinder III

Um den neuen Faden zu starten zeige ich euch, dass Kind sein- oder bleiben nicht eine Frage des Alters, sondern der Einstellung ist. Ich fand es einfach herrlich, wie diese älteren Damen in Italien ihren Spaß beim Seilhüpfen haben! :-)


https://www.facebook.com/DrFabioAugusto/video...
VerfasserCARIOCA (324416) 23 Nov 15, 16:51
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Liebe CARIOCA, ich freue mich, dass du den neuen Faden gestartet hast, und nehme mir vor, mich wieder an ihm zu beteiligen. Wir waren alle einmal ein Kind, viele von uns haben jetzt selbst Kinder oder Enkelkinder, so dass wir die Freuden und die Probleme des Kindseins gut kennen und uns nachdenklich oder humorvoll mit dieser entscheidenden Lebenszeit befassen können.

#1Verfassermars (236327) 23 Nov 15, 18:26
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Ich komme auf einen der letzten Beiträge im 3. Kinder-Faden zurück: Siehe auch: Kinder III - #296

Dort war davon die Rede, ob mehrsprachig aufwachsende Kinder in ihrer Denkfähigkeit beeinträchtigt werden oder nicht. Weil bilinguale Kinder bei Intelligenztests in den USA schlechter als einsprachige Altersgenossen abgeschnitten hatten, glaubte man eine Zeitlang an eine entsprechende Beeinträchtigung. Später stellte sich das als klassische Fehlinterpretation heraus: Die Forscher hatten nicht bedacht, dass die Mehrsprachler meist aus sozial benachteiligten Einwandererfamilien stammten. Inzwischen hat die Wissenschaft eine deutliche Wende vollzogen ...

Was ich selbst gut beobachten konnte, ist die Geschwindigkeit und Eleganz, mit der sich schon kleine Kinder zwischen zwei Sprachen hin und her bewegen. Meine drei sind zweisprachig aufgewachsen, und auch bei drei Enkelinnen konnte ich es beobachten (Mutter Französin, Vater Deutscher). Die Kleinste, als sie noch keine drei Jahre alt war, redete mit mir am Telefon deutsch, mit meiner Frau französisch. Das geschah automatisch, ohne spürbares Umschalten-Müssen.

Hin und wieder kam es auch zu kuriosen Kombinationen der beiden Sprachen. Ich erinnere mich noch genau, wie unser vierjähriger Sohn seiner Mutter im Zusammenhang mit der erhofften, traditionellen Gute-Nacht-Geschichte sagte: "Papa erzählera". Ich habe das im Grunde als intelligenten Umgang mit der Sprache verstanden: Er hat auf ein deutsches Verb französische Strukturen in nicht unsinniger Weise angewendet... Heute beherrscht er beide Sprachen perfekt, ebenso das Englische, das er als Wirtschaftswissenschaftler dauernd braucht und gebraucht.


#2Verfassermars (236327) 25 Nov 15, 16:46
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Falls einmal jemand sein Kind von einem ein Au-pair-Mädchen aus der EU betreuen lassen möchte, was muss er dann beachten?

1. Es muss mindestens 17 Jahre alt sein ?
2. Man muss ein Kind haben ?
3. Das Mädchen hat jedes Wochenende frei ?
4. Man kann es in der Jugendherberge unterbringen ?
5. Man muss ihm mindestens 260 € im Monat geben ?


#3Verfassermars (236327) 27 Nov 15, 19:08
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Vor so einem Kind täte ich mich fürchten... :-)
https://www.facebook.com/graduatefasttrack/vi...
#4VerfasserCARIOCA (324416) 30 Nov 15, 03:25
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Die Sucht nach dem Internet schleicht sich ins Spielzimmer. Fast fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen kommen vom Surfen kaum noch los. Experten raten Eltern zu festen Regeln.

"Fast fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren leiden unter krankhaften Folgen ihrer Internetnutzung", stellt der Suchtexperte Rainer Thomasius fest. Der Mediziner leitet das Deutsche Zentrum für Suchtfragen an der Hamburger Uniklinik. Die betroffenen Jugendlichen hängen acht bis zehn Stunden vor dem Computer herum, den sie vor allem für Spiele nutzen. Familienangehörige werden über das Ausmaß getäuscht. Oft wird bis tief in die Nacht gespielt, und andere Freizeitinteressen geraten in den Hintergrund. Auch die Schule und die familiären Beziehungen werden von den Süchtigen vernachlässigt.

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) hat nun repräsentativ für die rund 6,5 Millionen Kinder und Jugendlichen Eltern zur Internetpraxis in ihrer Familie befragen lassen. "Der intensive Gebrauch von Computern führt in vielen Familien zu Streit und Problemen", sagt DAK-Chef Herbert Rebscher. Gleichzeitig würden Eltern aber nur wenige Regeln hinsichtlich des Umgangs mit den Angeboten im Netz vorgeben. Dazu raten die Fachleute aber übereinstimmend. ( http://www.badische-zeitung.de/panorama/wenn-... )


#5Verfassermars (236327) 01 Dez 15, 11:25
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Die Zeiten ändern sich. Früher war es das Fernsehen, das "süchtig" machte, heute ist es der PC.

Ich verstehe nicht, warum schon Grundschulkinder einen eigenen PC haben - und erst recht nicht, warum diese Eltern dann heulen, wenn das Kind nur noch vor der Kiste sitzt.

Ab einem bestimmten Alter kann man nicht mehr verhindern, dass das Kind sich einen eigenen PC anschafft, aber auch dann gibt es noch Steuermöglichkeiten.

Wenn es Essen ausschließlich bei gemeinsamen Mahlzeiten am Tisch gibt, dann kann ein Kind nicht 10 Stunden am PC sitzen. Es erfordert allerdings etwas Disziplin von Seiten der Eltern, Essen zubereiten, Tisch decken - und hinterher notfalls die Küche zuschließen, um illegalen Nahrungsmitteltransport zum PC zu verhindern.

In ganz besonders hartnäckigen Härtefällen kann ein elterlicher Griff zum richtigen Hebelchen im Sicherungskasten Abhilfe schaffen.
#6VerfasserEifelblume (341002) 02 Dez 15, 09:38
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und hinterher notfalls die Küche zuschließen, um illegalen Nahrungsmitteltransport zum PC zu verhindern.

:-D!! Das alles haben wir gemacht, einschließlich Letzteres!

Damals - mein Sohn ist schon über 30 - war allerdings der Druck nicht so stark wie heute. Wir haben den Geldhahn zugedreht, damit der Computer ein ferner Traum bleibt. Er hat auf dem Flohmarkt sein gesamtes Kleinkinderspielzeug verkauft und eine unglaubliche Summe erwirtschaftet... Und den ersten Computer gekauft. Da war er schon 11 oder 12, also ziemlich alt für heutige Maßstäbe.

Heute sehe ich Kleinkinder im Einkaufswagen des Supermarkts sitzen mit einem I-Pad in der Hand! Eine Freundin sagte, dass die Pads eine vorzügliche Babysitterin für ihre Enkeln seien...


Gerade eben lese ich auf FB diesen Artikel. In Sillicon Valley schicken Angestellte von Google, Apple und Yahoo ihre Kinder auf eine Waldorfschule, die GANZ ohne Computer arbeitet...

http://www.theguardian.com/teacher-network/20...
#7VerfasserCARIOCA (324416) 02 Dez 15, 10:40
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Mama macht Kunstwerke aus Babys Gekritzel.
Man muss aber wirklich ein Auge dafür haben!

https://www.facebook.com/BusinessRecorder/vid...
#8VerfasserCARIOCA (324416) 07 Dez 15, 10:41
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Nett :-)
#9Verfasseroopsy (491382) 07 Dez 15, 10:57
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#10Verfassermars (236327) 12 Dez 15, 10:16
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Kinder können aber wirklich in JEDER Lebenslage einschlafen!

https://www.facebook.com/BuzzFeedVideo/videos...

Jede Ähnlichkeit mit erwachsenen Autofahrern ist rein zufällig (oder nicht)!
#11VerfasserCARIOCA (324416) 12 Dez 15, 12:02
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Ich komme auf meinen Beitrag #10 zurück und poste einen Artikel, den ich gestern zum Thema der "Bedeutung des Spielens für ein Kind" in der angegebenen Quelle gefunden habe. Ich kann die dort geäußerten Ansichten verstehen und fast in allen Teilen befürworten:


«Un enfant qui ne joue pas n’est pas un enfant, mais l’homme qui ne joue pas a perdu à jamais l’enfant qui vivait en lui et qui lui manquera beaucoup », disait Pablo Neruda, rappelant combien le jeu est un vecteur de vie.

Le psychologue américain Lawrence Cohen dans son livre Qui veut jouer avec moi ? montre comment un enfant qui va bien investit dans le jeu toute son énergie, son élan vital.

Jouer est pour lui une manière d’exprimer ses émotions, de construire son imaginaire, mais aussi d’explorer le monde, d’apprendre à le penser. Il invite les parents à expérimenter la «parentalité ludique » : jouer avec son enfant permet, à travers des moments de plaisir partagé, de nourrir les liens, de construire sa confiance en lui, mais aussi d’apaiser des tensions, et de l’aider à dépasser des moments difficiles.

Dans le contexte actuel, rappeler ces vertus du jeu est particulièrement important. «Jouer permet de partager ses émotions, et d’exorciser ces moments douloureux que certains adultes vivent avec beaucoup d’angoisse », souligne Catherine Watine, ludologue...

Elle invite les parents à ne pas s’inquiéter de l’intérêt que les enfants peuvent manifester pour les jeux guerriers. «Plus que jamais, il faut laisser les enfants jouer à des jeux qui mettent en scène ces événements violents. Les rejouer permet de prendre de la distance par rapport à une réalité qu’ils ont parfois subie de plein fouet sans la comprendre. »

Se déguiser, s’inventer un monde imaginaire, se raconter des histoires à l’aide de petites figurines… Ces jeux dits «libres » ou de «faire semblant », insiste-t-elle, sont beaucoup plus enrichissants que les jeux dits «éducatifs », que les parents pourtant affectionnent. «Les enfants apprennent beaucoup en jouant avec de vrais jouets, qui nourrissent leur imaginaire et les aident à élaborer une pensée personnelle. »

Les jeux de société, qui reviennent au goût du jour, promettent aussi des moments de complicité inoubliables. «Ils permettent à chacun de jouer des rôles différents, celui du ”méchant” ou du “gentil”. Ils placent parents et enfants sur un pied d’égalité, et chacun peut s’exprimer librement. L’enfant voit que l’adulte peut éprouver les mêmes émotions que lui, ce qui le rassure. »

Parmi l’offre pléthorique de jeux, l’enfant aura fait sa «liste » en fonction de ses goûts, mais aussi de l’air du temps. Difficile d’échapper aux phénomènes de cour de récré, entretenus par le marketing. «Il faut vivre avec son temps, reconnaît Catherine Watine, et les enfants seront déçus si on ne tient pas compte de leurs vœux. Mais il est important d’oser faire des cadeaux-surprises. »

L’essentiel, estime-t-elle, est que les enfants aient à leur disposition une palette de jeux différents, qui constituent la boîte à outils de leur imaginaire. Qu’ils puissent aussi lire des livres, écouter de la musique…

Et la vogue des écrans (à proscrire avant 6 ans) et autres jouets high-tech ne doit pas les empêcher de continuer à manipuler des briques de bois et des figurines, car c’est par son corps, rappelle-t-elle, que l’enfant développe ses facultés cognitives. Elle conseille également d’éviter l’accumulation de gadgets, qui finiront vite à la poubelle. Et de privilégier les jouets de qualité, qui permettront d’apprécier sur la durée l’expérience ludique.

http://www.la-croix.com/Famille/Parents-Enfan...

Wie beurteilen andere die hier vertretene Ansichten?


#12Verfassermars (236327) 13 Dez 15, 10:23
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Die Kinder in meiner Familie und Bekanntenkreis haben zwar allesamt bereits den High Tech Schnickschnack. Sie spielen aber auch "echte" Spiele, gehen an den Strand, bauen Sandburgen... Ich glaube, es ist schwieriger mit diesem Problem in einem kalten Land umzugehen, wo die Kinder zumindest einen Teil des Jahres viel zu Hause sind. Es wäre Aufgabe der Eltern, die Kinder in dieser kalten Jahreszeit sinnvoll zu beschäftigen, sie mit anderen Leidenschaften bekannt zu machen, wie zum Beispiel mit Musik, mit einem Musikinstrument, Ballet, was weiß ich. Mein Sohn ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ich war stets bestrebt, dass er nicht bloß vor der Glotze sitzt. Dann kam auch der Computer dazu. Ich sage dir, es war ein anstrengender Kampf, den ich nicht immer gewonnen habe!

Die meisten Eltern sind aber zu faul und haben bereits vor der Computerwelle ihre Kinder vor der Glotze einfach dahin vegetieren lassen.


#13VerfasserCARIOCA (324416) 13 Dez 15, 12:14
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CARIOCA, du befürwortest offenbar die in # 12 vertretenen Ansichten, und ich befürworte deine Kritik an dern "faulen" Eltern. Der wichtigste Satz in dem La-Croix-Artikel ist wohl dieser: "L’essentiel ...est que les enfants aient à leur disposition une palette de jeux différents, qui constituent la boîte à outils de leur imaginaire. Qu’ils puissent aussi lire des livres, écouter de la musique…"
#14Verfassermars (236327) 14 Dez 15, 11:40
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"Hubert", fragt der Lehrer, "Wenn du 34 Äpfel hast und ich nehme einen weg, was macht das?" - "Das macht überhaupt nichts, Herr Lehrer!"

#15Verfassermars (236327) 16 Dez 15, 14:04
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SEHR kurzsichtiges Baby ist glücklich, zum ersten Mal klar zu sehen!
https://www.facebook.com/revistaISTOE/videos/...
#16VerfasserCARIOCA (324416) 17 Dez 15, 12:39
Kommentar
Hier ist ein sehr nettes Spiel, das den Kindern von heute gut tun würde!

https://www.facebook.com/EducacaoFisicadaFisi...
#17VerfasserCARIOCA (324416) 18 Dez 15, 11:23
Kommentar
Das UNICEF-Foto des Jahres 2015 - und andere:

http://www.geo.de/GEO/natur/fotogalerien/foto...
#18VerfasserTheoD (392230) 18 Dez 15, 11:44
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TheoD, vielen Dank, dass du dieses wichtige Bild hier eingestellt hat, es ist im Kinder-Faden am richtigen Platz.

Peter-Matthias Gaede, dem Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland, ist durchaus zuzustimmen: "Wir brauchen solche Bilder, auch wenn sie wehtun. Auch wenn sie stören und verstören. Denn so sehr auch Menschen sagen mögen, man könne sich das Leiden in der Welt schon vorstellen, man müsse es nicht auch noch sehen - ich glaube, vorstellen können sie es sich doch erst dann, wenn sie es auch sehen."

#19Verfassermars (236327) 21 Dez 15, 13:30
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Hier ein Rezept, das jetzt vor Weihnachten auch Kinder ausprobieren könnten, wenn sie den folgenden Text geschickt auswerten:

HAFERFLOCKENMAKRONEN

„Möchtest du mal eine Haferflockenmakrone probieren?“, fragt Stefanie ihre Freundin Janine, als sie auf dem Schulhof stehen. „Die Kekse habe ich gestern mit meiner Mutter ausprobiert. Es ist ein neues Rezept aus einer Illustrierten.“ „Mensch, die schmecken ja echt sahnemäßig gut. Kannst du mir das Rezept nicht mal geben?“, fragt Janine. „Na klar, die sind ganz einfach: Also, bei 160-180 °C werden die Makronen abgebacken. Na, und dann braucht man noch drei Eier. Und das Zitronat (50 g) muss vorher fein gewürfelt werden, bevor es untergerührt wird. Nach nur 20 Minuten sind die Makronen dann fertig. 1/2 Tasse Milch, ach ja, erst die Eier mit 250 g Zucker schaumig schlagen und dann die Milch und ein Päckchen Backpulver dazutun. Mit einem Kaffeelöffel die Masse auf runden Oblaten verteilen. Jetzt hab ich noch die Butter vergessen, ich glaube, es waren 50 g, und den Saft von einer Orange oder Zitrone ebenfalls dazugeben. Ich glaube, nun hab ich alles.“ „Und was ist mit den Haferflocken?“ „Na klar, die hab ich vergessen! Die natürlich als Letztes, 350 g, nach und nach unter die Masse mischen. Hast du alles verstanden?“

Haferflockenmakronen

Zutaten:
Oblaten
3 Eier
1/2 Tasse Milch
1 Päckchen Backpulver
50 g Butter
50 g Zitronat (fein gewürfelt)
250 g Zucker
350 g Haferflocken
Saft von einer Orange oder Zitrone

Zubereitung:
Zuerst die drei Eier mit den 250 g Zucker schaumig schlagen, dann die x/2 Tasse Milch und das Päckchen Backpulver dazumischen. Nachdem alles gut verrührt ist, noch die 50 g Butter und den ausgepressten Saft der Orange (oder Zitrone) hinzugeben und wieder kräftig verrühren, bis der Teig schaumig ist. Jetzt langsam und unter weiterem Rühren die Haferflocken und die 50 g Zitronat untermischen. Anschließend mit einem Kaffeelöffel die Masse auf die Oblaten geben und bei 180 °C 20 min. im Ofen backen.

Fertig sind die Haferflockenmakronen!
#20Verfassermars (236327) 22 Dez 15, 21:52
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Philharmonischer Kinderchor Dresden

Wenn Weihnachten ist (das komplette Album)

https://www.youtube.com/watch?v=hl9obpfJF4s

#21Verfassermars (236327) 24 Dez 15, 13:37
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Für das Jahr 2015 habe man eine Geburtenrate von 1,47 Kindern pro Frau errechnet, meldete das Statistische Bundesamt vergangene Woche.

Das ist zwar im internationalen Vergleich kein überragender Wert - in Frankreich liegt die Rate bei 1,9. Er ändert auch nichts daran, dass in Deutschland die Zahl der Todesfälle (868 000) höher ist als die Zahl der Geburten (715 000). Trotzdem feiern Demografen die Quote, denn in keinem Jahr seit dem Mauerfall wurde ein so hoher Anteil der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren zu Müttern. Einige Familienpolitiker finden nun, der Kindersegen sei auch ihnen zu verdanken. Dabei schien es lange so, als hätte sich die Politik vom Ziel verabschiedet, die Deutschen mit Geld und Kitaplätzen zur Familiengründung zu ermutigen. Für Elterngeld, Vätermonate und eine steigende Zahl von Kitaplätzen wurde zwar von Jahr zu Jahr mehr ausgegeben, aber diese Politik wurde kaum noch mit der schrumpfenden Bevölkerung begründet. Stattdessen hieß es nur, all das sei gut für die Kinder, für die berufstätigen Eltern, für die Wirtschaft. Nun scheint es, als hätten die Deutschen ausgerechnet in dem Moment ihre Einstellung zur Familiengründung geändert, in dem die Appelle zum Kinderkriegen leiser wurden. Experten sagen, schon seit einigen Jahren sei die Lust auf Familie in Deutschland gewachsen.


#22Verfassermars (236327) 27 Dez 15, 10:48
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Sprechen wir mal über "Wunderkinder" ...

Vorgestern sah ich in France 2 die Sendung "Prodiges", in der sehr junge Instrumentalisten und Balletttänzer auftraten. Ich fand die Sendung vergleichsweise gut gemacht, weil die Kinder nicht systematisch zu "Stars" hochgejubelt wurden und weil sich die Jury nicht aufdringlich in den Vordergrund spielte. Alle 12 Kinder und Jugendlichen fand ich großartig, und ich freue mich, dass sie umgehend in youtube zu finden sind. Als Beispiel will ich den Auftritt der Jüngsten verlinken: Angelina spielt das 3. Klavierkonzert von J. S. Bach. Wie empfindet ihr ihre Darbietung? Ich hatte trotz allem nicht den Eindruck, dass dieses Mädchen, seit es überhaupt an einem Klavier sitzen kann, zu einem Superstar hochgezüchtet worden ist:

https://www.youtube.com/watch?v=NFfk2SgN6eU


#23Verfassermars (236327) 28 Dez 15, 14:39
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Oma verschenkt Schnapspralinen - Mutter geht zur Polizei

Zu Weihnachten schenkte eine Oma ihrem Enkel Pralinen, daraufhin ging die Mutter des Elfjährigen zur Polizei. Dort wollte sie die 67-Jährige anzeigen - weil die Nascherei Alkohol enthielt.

Die Polizisten riefen daraufhin die Großmutter an. Die 67-Jährige gab demnach zu den Schnapspralinen "glaubhaft zu Protokoll, dass ihr der Umstand nicht bewusst war".

Die Beamten legten den Fall zu den Akten: "Die Oma hatte das Unrecht ihres Verhaltens eingesehen und zeigte nach den mahnenden Worten des Polizisten die nötige Reue."

Der Elfjährige hatte die Pralinen übrigens nicht gegessen: Bei einer Kostprobe bemerkte er die Alkoholfüllung und spuckte die Süßigkeit sofort wieder aus.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bayern-...
#24VerfasserCARIOCA (324416) 29 Dez 15, 15:56
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Erfreulich, dass wenigstens die Polizei Vernunft zeigt und nicht bei diesem geradezu hysterischen Jugendschutzgetue mitmacht.

Meine dreijährige Enkelin hat seit Heiligabend ernsthafte Zweifel an der Existenz des Christkindchens. Dass das Christkind seine Päckchen bei Onkel, Tanten und Oma verteilt hat, so dass jeder mit einem Korb voller Geschenke ankam, hat sie noch akzeptiert (dämlich von ihren Eltern, eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit als erste einzutreffen). Aber als in einem Päckchen ein Pullover war, hat sie verblüfft den Kopf geschüttelt: Den hast doch du gestrickt, Oma.
#25VerfasserEifelblume (341002) 31 Dez 15, 09:18
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Eifelblume, ich fand die Strafanzeige auch übertrieben. Wahrscheinlich ist das Verhältnis zur Schwiegermutter bereits zerrüttet und die Schnapspralinen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat...

Vor 4 Jahren hielt Bill Gates diese Rede an einer High-School,jedoch an der Wahrheit seiner Aussage hat sich in dieser Zeit nichts geändert. Sie ist so wichtig, dass ich sie hier noch einmal aufgreifen möchte.

1. Das Leben ist ungerecht – gewöhne dich daran.

2. Die Welt schert sich nicht um dein Selbstwertgefühl. Die Welt erwartet von dir, dass du etwas erreichst, BEVOR du dich selbst gut findest.

3. Du wirst in dem ersten Jahr nach deinem Schulabschluss KEINE 60.000$ verdienen. Und du wirst auch nicht Vize-Präsident mit einem Firmenwagen, bevor du dir nicht beides verdient hast.

4. Wenn du denkst, dein Lehrer sei hart, warte bis du deinen Chef kennen lernst.

5. Burgerbraten ist nicht unter deiner Würde. Deine Großeltern benutzten ein anderes Wort für Burgerbraten: Sie nannten es Chance.

6. Wenn du etwas vergeigst, ist das nicht die Schuld deiner Eltern. Weine nicht wegen deiner Fehler, sondern lerne von ihnen.

7. Bevor du geboren wurdest, waren deine Eltern nicht so langweilig wie sie es jetzt sind. Sie sind so geworden, weil sie deine Rechnungen bezahlen, deine Wäsche waschen und zuhören mussten, wie cool du doch bist. Bevor du also losziehst, um den Regenwald vor der parasitären Generation deiner Eltern zu retten, versuch erstmal den Wandschrank in deinem Zimmer zu entlausen.

8. Deine Schule hat zwar die Begriffe “Gewinner” und “Verlierer” abgeschafft, aber das Leben NICHT. In einigen Schulen wurde das Durchfallen abgeschafft und man bekommt so viele Versuche wie man möchte, bis man die richtige Antwort gefunden hat. Das hat aber nicht die geringste Ähnlichkeit mit IRGENDETWAS im richtigen Leben.

9. Das Leben ist nicht in Semester eingeteilt. Du hast den Sommer über nicht frei und nur sehr wenige Arbeitgeber sind daran interessiert dir zu helfen dich SELBST ZU FINDEN. Tu das in deiner Freizeit.

10. Fernsehen ist NICHT das wahre Leben. Im wahren Leben müssen die Leute auch mal raus aus dem Café und arbeiten gehen.

11. Sei nett zu Nerds – Es besteht die Chance, dass du eines Tages für einen arbeiten wirst.
http://athanasia-coaching.de/blog/2013/11/bil...
#26VerfasserCARIOCA (324416) 31 Dez 15, 11:33
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Bill Gates ist nicht nur ein außerordentlich erfolgreicher, sondern auch ein sehr lebenskluger Mann. Es war sehr sinnvoll, dass gerade er junge Menschen auf gewisse Realitäten hinwies, auf 11 Dinge, die sie „in der Schule nie lernen“ würden. Sie in unserem Kinder-Faden unterzubringen, war eine gute Idee, CARIOCA!

Im Übrigen schätze ich an Bill Gates auch seine Stiftungen. Wenn nur seine Großzügigkeit noch mehr Nachahmer fände!

#27Verfassermars (236327) 31 Dez 15, 11:55
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Es gibt offenbar einige Zweifel über die Echtheit dieses Texts:

https://www.truthorfiction.com/billgatesspeech/
Summary of the eRumor:

Bill Gates spoke before a group of high school students and gave them his eleven rules of life.

The Truth:

This is not from Bill Gates. It’s an excerpt from the book “Dumbing Down our Kids” by educator Charles Sykes. It is a list of eleven things you did not learn in school and directed at high school and college grads.
#28Verfasserjanvier (253084) 31 Dez 15, 13:16
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Ja, das habe ich auch gelesen. Mir war aber eigentlich egal, von wem diese Regel stammen, ich wollte nur diese Weisheiten weitergeben...
#29VerfasserCARIOCA (324416) 31 Dez 15, 16:29
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Die elementaren Funktionen der Sprache beim Kleinkind

Mit dem Auftreten der Sprache wird das Verhalten sowohl in gefühls- als auch in verstandesmäßiger Hinsicht tiefgreifend modifiziert. Über alle realen und materiellen Aktionen hinaus, die das Kind bereits beherrscht, wird es dank der Sprache fähig, seine vergangenen Handlungen in der Gestalt von Berichten zu vergegenwärtigen und künftige Aktionen durch deren Vorstellung vorwegzunehmen. Daraus ergeben sich drei wesentliche Konsequenzen für die geistige Entwicklung: ein möglicher Austausch zwischen verschiedenen Individuen, das heißt der Beginn der Sozialisierung des Handelns; eine Verinnerlichung des Worts, das heißt der Beginn des eigentlichen Denkens; und vor allem eine Verinnerlichung der Aktion als solcher, die, statt wie bisher rein perzeptiv und motorisch zu sein, nunmehr die intuitive Stufe der Vorstellungen und der „Gedankenexperimente“ erreicht. Eine Reihe paralleler Veränderungen ergeben sich im Gefühlsleben: interindividuelle Gefühle (Sympathien, Antipathien, Achtung usw.) sowie eine innerliche Affektivität, die sich gegenüber den ersten Stadien stabilisiert, werden entwickelt.

Jean Piaget


#30Verfassermars (236327) 03 Jan 16, 09:57
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Nach #23 möchte ich noch einmal ein sehr musikalisches Kind vorstellen:

Hakob chante " Voi Che Sapete"

https://www.youtube.com/watch?v=9iw0JBhs9FI

#31Verfassermars (236327) 05 Jan 16, 10:14
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Eine schöne Stimme! Überzeugend auch die Körpersprache, selbst wenn eventuell einige Gesten angelernt sind. Um es salopp zu sagen: der Junge hat's erfasst.
#32VerfasserSchmuckmeier (814719) 05 Jan 16, 11:19
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Zwei Pinguinkinder unterhalten sich auf dem Weg zur Schule: Klasse, heute haben wir nur zehn Grad unter null!“ – Ja, vielleicht bekommen wir sogar hitzefrei!“

#33Verfassermars (236327) 06 Jan 16, 13:38
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#34Verfassermars (236327) 10 Jan 16, 16:47
Kommentar
Kleinkind ahmt die Gestik der Erwachsenen nach, während sie am Handy kleben... Witzig ist auch, dass das Kind noch nicht sprechen kann, aber das Geplapper "echt" klingt.
https://www.facebook.com/cleia.ramos2/videos/...
#35VerfasserCARIOCA (324416) 10 Jan 16, 21:14
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Das ist doch wohl zu schön!! Die Gestik eingeschlossen.
#36VerfasserSchmuckmeier (814719) 10 Jan 16, 21:36
Kommentar
Das ist in drei Jahren nicht besser geworden:
 

#37Verfassermars (236327) 11 Jan 16, 10:07
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mars, wenn Kinder heute undankbar sind, sind die Eltern selber schuld... Früher (in den 50er Jahren) habe ich nur zu Geburtstag und Weihnachten Geschenke bekommen, Heute kriegen Kinder aus jedem Anlass oder auch ohne Anlass Geschenke! Da geht der Zauber verloren. :-(
#38VerfasserCARIOCA (324416) 11 Jan 16, 11:21
Kommentar
CARIOCA, die kleine Quasselstrippe ist die geborene Schauspielerin :-))
#39Verfasseroopsy (491382) 11 Jan 16, 15:24
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Hier eine interessante Anregung für das Verständnis der Mathematik. Eltern können mit Legosteinen für Klarheit sorgen!

#40VerfasserCARIOCA (324416) 12 Jan 16, 12:25
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Ich muss endlich meine Frage aus #3 beantworten: Das Au-pair-Mädchen hat nicht jedes Wochenende frei, und man darf es nicht in einer Jugendherberge unterbringen. Zu beachten sind Punkt 1, 2 und 5. Das eigene Kind muss dabei im Haushalt der Eltern wohnen.
#41Verfassermars (236327) 13 Jan 16, 14:37
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Ich mag diesen Mann!!!
Écoutez cette émouvante leçon de vie de Barack Obama

#42VerfasserCARIOCA (324416) 16 Jan 16, 14:34
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Wer die Lebenslaufbahn seiner Kinder zu verpfuschen gedenkt, der räume ihnen alle Hindernisse weg.

Emil Oesch

#43Verfassermars (236327) 24 Jan 16, 09:57
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Ein kleiner Alltagstipp für Eltern mehrerer kleiner Kinder:

Zum Schließen der Heckklappe stellt man sich besser NEBEN das Auto, sodass man die volle Breite der Klappe überblickt. Wenn man hinter dem Auto steht, hat sich zu schnell noch ein kleines Händchen dazwischengeschoben.
#44VerfasserEifelblume (341002) 25 Jan 16, 09:26
Kommentar
Ein Vater und die Schwierigkeit, Zwillinge gleichzeitig anzuziehen...

Ich finde, er stellt sich dumm an. Warum legt er ein Kind einstweilen nicht ins Bettchen, wo es nicht fliehen und nichts anstellen kann?
#45VerfasserCARIOCA (324416) 27 Jan 16, 02:07
Kommentar
Weil das Gebrüll dann unerträglich wird und das zweite Kind aus reiner Solidarität mitbrüllt und sich mit Händen und Füßen gegen das Anziehen wehrt.
Als 4-fache Mutter spreche ich da aus Erfahrung :-)
#46VerfasserEifelblume (341002) 27 Jan 16, 08:52
Kommentar
Daran habe ich nicht gedacht... Mein Sohn war in dieser Hinsicht pflegeleicht, aber meine Nichte liess sich nur unter Anwendung eines speziellen Polizeigriffs wickeln, denn sie machte sofort eine Schraubbewegung und versuchte abzuhauen, sobald meine Schwester sie auf dem Wickeltisch legte.
#47VerfasserCARIOCA (324416) 27 Jan 16, 13:48
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„Papa, ich hab’ das Geld für die Briefmarken gar nicht gebraucht!“ – „Wieso nicht? Du solltest doch die Briefmarken kaufen, auf den Brief kleben und dann den Brief einwerfen!“ – „War aber gar nicht notwendig. Ich hab’ den Brief eingeworfen, als keiner hingeschaut hat!“
#48Verfassermars (236327) 30 Jan 16, 10:13
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Gestern bin ich eine Zeitlang neben einer jungen Mutter und ihrem Kleinkind gelaufen. Sie erklärte dem Mädchen, dass man erst die Strasse überqueren dürfe, wenn kein Auto kommt. Dabei sprach sie mit der Tochter nur Kindersprache, etwa wenn ein Auto einen Menschen überfährt das macht Aua...
Ich habe NIE mit meinem Sohn Kindersprache gesprochen. Er sollte von Anfang an richtiges Deutsch und Portugiesisch lernen.

Wie habt ihr mit euren Kindern gesprochen?
#49VerfasserCARIOCA (324416) 30 Jan 16, 13:44
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Wir haben es meist wie ihr gehalten, CARIOCA. Meine Frau sprach mit den Kindern korrektes Französisch, ich selbst Hochdeutsch. So lernten alle richtiges Französisch und richtiges Deutsch. Sie wurden fast perfekt zweisprachig. Bei drei Enkelkindern läuft es genauso.
#50Verfassermars (236327) 04 Feb 16, 18:02
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#51Verfassermars (236327) 05 Feb 16, 11:26
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Im letzten Chrismon-Heft wird Hauke Hückstädt, der Leiter des Literaturhauses Frankfurt am Main, gefragt:
 
„Was tun Sie, wenn Väter in einer Sitzung aufspringen und sagen: „Mein Kind ist krank, ich muss gehen!“?
 
Hückstädt: Ich,würde mir nie verzeihen, wenn ich dann ein komisches Gesicht machte. Das muss immer, immer vorgehen. Ich muss meine Leute aber eher ermuntern, dass sie mal früher nach Hause gehen. Der Kultur- und Medienbetrieb erscheint nach außen eher soft, innen geht es aber hart zu. Ich weiß von einem Träger der Meinungsfreiheit, der zu Mitarbeiterinnen sagte: „Sie schaden der Zeitung, wenn Sie noch ein Kind bekommen!" ... Das Elterngeld ist schön, aber die Hebel müssen noch ganz woanders verstellt werden. Unser Fokus liegt zu sehr auf dem Fetisch Arbeit.

#52Verfassermars (236327) 07 Feb 16, 11:50
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Ist das nicht ein Traumhaus für Kinder? :



#53Verfassermars (236327) 12 Feb 16, 10:16
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Was für eine prächtige Baumvilla !
#54Verfasseroopsy (491382) 12 Feb 16, 10:26
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Nicht nur für Kinder... Ich würde auch gerne dort einziehen. :-)
#55VerfasserCARIOCA (324416) 12 Feb 16, 11:49
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Da wir ja in einem Sprachforum sind, will ich einmal deutsche umgangssprachliche Bezeichnungen für das Kind bringen. (Ich zitiere aus dem Duden-Tb. „Wie sagt man anderswo?)  
 
Umgangssprachliche Bezeichnungen sind neben Knirps, Stöpsel, Balg zum Beispiel niederdt. Butt, Buttje (zu butt ,klein, stumpf, kurz und dick‘), norddt.Butz, das Gör oder die Göre (verwandt mit engl, girl ,Mädchen), westdt. das Blag oder die Blage (= Balg), mitteldt. das Würgel (gesprochen etwa: Wärchel), schweizerdt. der Gof (zu mittelhochdt. goufe ,die (doppelte) hohle Hand‘, wofür in anderen deutschen Mundarten Gespe gesagt wurde). Gör, Blag und Gof wendet man vor allem auf unartige, lästige Kinder an. Ein derber umgangssprachlicher Ausdruck für Kinder ist im Niederdeutschen das Kroppzeug. Ein armes, bemitleidenswertes Kind wird süddt.-österreich. Hascherl genannt.
 
Kennt jemand Varianten in anderen Sprachen?
#56Verfassermars (236327) 15 Feb 16, 14:08
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Nach dem Kinder-Traumhaus in #53 heute ein schöner Kinder-Baum:



#57Verfassermars (236327) 18 Feb 16, 10:55
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Sind das nicht zwei liebe Kinder, das eine etwas neugieriger, das zweite etwas verhaltener?

Was werden die beiden aus ihrem alten Fenster wohl gerade anschauen?
 

 
#58Verfassermars (236327) 23 Feb 16, 11:35
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Achtung, Eltern und Großeltern!
Mars, Snickers, Milky Way:Mars ruft Schokoriegel wegen Kunststoffteilchen zurück!
#59VerfasserCARIOCA (324416) 23 Feb 16, 13:51
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CARIOCA, jetzt ärgere ich mich doch über meinen Nick! (Der hat übrigens nichts mit dem Kriegsgott zu tun und nichts mit dem März, sondern mit meinem Namen ... Ich habe ihn im Übrigen auch gewählt, weil er für euch andere mit seinen 4 Buchstaben leicht einzutippen ist.)
#60Verfassermars (236327) 24 Feb 16, 09:35
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Schön, wenn Kinder noch so spielen, sich freuen und bewegen können!
 
#61Verfassermars (236327) 25 Feb 16, 09:53
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Wenn Eltern und Social Media aufeinandertreffen, wird das für Kinder oft peinlich. Zum einen haben Eltern einen unerschöpflichen Vorrat an Fotos von ihren Kindern, und dieser Vorrat reicht ungünstigerweise viele, viele Jahre zurück. Zum anderen finden Eltern immer alles von ihren Kindern toll, auch und vor allem Fotos. Deshalb haben sie diese schon im analogen Zeitalter gern rumgezeigt ("Schau mal, wie gut dem Dicki dieser selbst gestrickte Pulli stand!"), was für Teenager schlimm war, aber entweder sofort unterbunden werden konnte oder in Abwesenheit geschah. Seit es Social Media gibt, sind diese beiden Grenzen leider aufgehoben. Man kann davon ausgehen, dass auch in Zukunft neue Social-Media-Plattformen allein deshalb erfolgreich werden, weil Kinder neue Inseln im Internet brauchen, auf denen sich ihre Eltern noch nicht auskennen. Es gibt viele Leitfäden für Eltern, wie sie ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Sozialen Medien beibringen können. Doch wenn man sich anschaut, was Eltern über ihre Kinder im Netz preisgeben, dann ist es wirklich an der Zeit, dass die Kinder mal einen Leitfaden für ihre Eltern schreiben.
 
#62Verfassermars (236327) 26 Feb 16, 10:38
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Diese Abenteuer müssen Erstklässler in anderen Ländern überstehen, um zur Schule zu kommen


Todes-«Seilbahn» in Nepal

Über 12 Millionen Nepalesen leben im Himalaya-Gebiet. In vielen Teilen des Landes gibt es weder Strassen, noch öffentliche Transportmittel und nur wenige Brücken. In einem Gebiet das mit Tausenden von Tälern durchzogen ist, ist es schwierig, von einer Ortschaft zur nächsten zu kommen. Um zur Schule zu gelangen, benutzen viele Kinder über Flüsse gespannte Drahtseile. Sie hangeln sich mittels Metallrollen, an denen eine Seilschlinge befestigt ist, die als Sitz dient, übers Wasser. Eine Sicherung gibt es nicht. Und auch die Hände sind ungeschützt.
#63VerfasserCARIOCA (324416) 04 Mär 16, 20:29
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# 56
Im Ruhrgebiet heißen Kinder 'die Kurzen'.

Ich werde nie und nie ein Telefongespräch mit unserem Enkel vergessen, in dem er zum 1. Mal mit Männerstimme sprach. Bis dahin war ich immer auf eine kindliche Jungenstimme gefasst. Es hat mir ins Herz geschnitten! Der junge Mann ist jetzt 27 Jahre alt.
#64VerfasserSchmuckmeier (814719) 04 Mär 16, 20:59
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Mein Sohn merkte den eigenen Stimmwechsel erst, als Leute anriefen und glaubten, den Vater am Apparat zu haben. Er sagte: "langsam wird mir zu blöd zu sagen, nein, ich bin der Sohn"...
#65VerfasserCARIOCA (324416) 05 Mär 16, 02:15
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#66VerfasserCARIOCA (324416) 06 Mär 16, 00:48
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Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.

Erich Maria Remarque
#67Verfassermars (236327) 09 Mär 16, 12:58
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Ein Lügenmärchen für Kinder
 
 
Ich will euch erzählen und will auch nicht lügen:
Ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen,
sie flogen gar ferne -
sie hatten den Rücken gen Himmel gekehrt,
die Füße wohl gegen die Sterne.

Ein Amboss und ein Mühlstein
die schwammen bei Köln wohl über den Rhein,
sie schwammen gar leise -
ein Frosch verschlang alle beid'
zu Pfingsten wohl auf dem Eise.

Es wollten vier einen Hasen fangen,
sie kamen auf Stelzen und Krücken gegangen,
der erste konnte nicht sehen,
der zweite war stumm, der dritte war taub,
der vierte konnte nicht gehen.

Nun denke sich einer, wie dieses geschah:
Als nun der Blinde den Hasen sah
auf grüner Wiese grasen,
da rief's der Stumme dem Tauben zu,
und der Lahme erhaschte den Hasen.

Es fuhr ein Schiff auf trockenem Land
es hatte die Segel gen Wind gespann
und segelt' im vollen Laufen -
da steiß es an einen hohen Berg,
da tät das Schiff ersaufen.

In Straßburg stand ein hoher Turm,
der trotzete Regen, Wind und Sturm
und stand fest über die Maßen,
den hat der Kuhhirt mit einem Horn
eines Morgens umgeblasen.

Ein altes Weib auf dem Rücken lag,
sein Maul wohl hundert Klaftern weit auftat,
's ist wahr und nicht erlogen,
drin hat der Storch fünfhundert Jahr
seine Jungen groß gezogen.

So will ich hiemit mein Liedlein beschließen,
und sollt's auch die werte Gesellschaft verdrießen,
will trinken und nicht mehr lügen:
Bei mir zu Land sind die Mücken so groß,
als hier die größesten Ziegen.
 
Ernst Moritz Arndt (1769 i 1860 ), ein deutscher Schriftsteller, Historiker, Freiheitskämpfer und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung.

 
#68Verfassermars (236327) 10 Mär 16, 10:55
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Eine wunderschöne Form, Schmerzen und Angst vor dem Krankenhaus zu lindern... Oft hilft sie dem Heilungsprozess.
#69VerfasserCARIOCA (324416) 12 Mär 16, 15:14
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Les grandes personnes ne comprennent jamais rien toutes seules, et c’est fatigant, pour les enfants, de toujours et toujours leur donner des explications.”
 
Saint-Exupéry

#70Verfassermars (236327) 14 Mär 16, 20:20
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Das Nashorn als Erzieher
 
Das Nashorn hat den Gebrauch,
Die Jungen vor sich herzutreiben;
Es stößt sie, wenn sie stehenbleiben,
Es stößt sie, wenn sie gehen, auch:
So, daß sie endlich selbst nicht wissen,
Ob sie jetzt stehn, ob laufen müssen;
Drum, weil’s doch immer Stöße gibt,
Tut jedes das, was ihm beliebt.
Ihr, die ihr euer Haus nicht durch Vernunft regieret,
Dies ist der steten Härte Frucht;
Dies ist ein Bild von eurer Kinderzucht,
Ihr Eltern, die ihr stets die Rut’ in Händen führet.
 
Karl Wilhelm Ramler (1725 - 1798)
 
Ramler, genannt der deutsche Horaz, war ein deutscher Dichter und Philosoph, der der Aufklärung wie auch der Empfindsamkeit zugerechnet wird.
#71Verfassermars (236327) 16 Mär 16, 16:02
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Geschichte aus dem Leben,
Geist, Humor, Phantasie,
geschr. 25. März 2016
 
Lesezeit: 3 Minuten
Lernzeit: 3 Tage, das Italienische gleich mitlernen
 
 
Gelatiamo, die italienische Eisdiele in unserer Stadt.
 
Am 19. März öffnete die ‚Gelateria Italiana  GELATIAMO““ ihre Pforten. Der Andrang der Leute war aber bescheiden. Auch ich ging hin, um dabei zu sein und um wieder die italienische Atmosphäre zu spüren.
- Un cappuccino  italiano, per favore
- Si signore, subito.
- E la coppa  da 2 euro 50. (Und den Eisbecher zu 2,50 €)
È  sufficiente  per me. (Mir genügt dies.) … Sie mussten ein klein wenig lachen…  
.- Non c’è problema, signore, arriva subito. (kein Problem, es (das Eis) kommt sofort)
 
Sie brachten mir das Eis und den Cappuccino zum Tisch, wo ich mich ausgebreitet hatte und dort schon eine  “Geschichte aus dem Leben, Geist, Humor und Phantasie“  zum Verbessern las.
 
Eine Nebentür öffnete sich langsam und es kam ein kleines Mädchen herein, es mochte vier bis fünf Jahre alt gewesen sein. Sie hatte pechschwarze  Haare und eben solche Augen. Ich schätzte sie als kleine Vietnamesin ein.
Das italienische Bedienungsteam grüßte mit „buon giorno, signorina ’ und behandelte sie wie eine große Dame.
Das Kind tastete langsam die Glasscheibe  ab, hinter der  die verschiedenen Eissorten waren. Endlich fand es  sein  Eis und es  deutete stets auf dieses Eis und tippte mit seinen  kleinen Fingerchen dauernd dorthin.
Der Barkeeper musste sich tief über die Theke hinunterbücken, um zu sehen, welches Eis es ausgewählt hatte.
- Questo  gelato.  Dieses Eis.
Perfetto,  
Subito, signorina, facciamo subito.  (Wir machen es sofort.)
Es dauerte nicht lange und  er brachte dem vietnamesischen Mädchen das Eis.
- Ecco qui, la  nostra miss.  (Hier, unsere Miss.)
Sie zahlte mit dem Geld, das sie in dér kleinen Hand zusammendrückte.
- Fa due euro e dieci. Ecco il resto ( Das macht zwei Euro 10.   Hier noch das Restgeld.)
 
Das Eis schon schleckend ging es  wieder mutterseelenallein hinaus. Ich dachte mir:
- Wo sind da die Eltern?
- Arriverderci, signorina, sagten einhellig die Italiener.
 
Ja, Komödianten und Kavaliere,  das sind sie  immer wieder,  die Italiener, das haben sie im Blut.
- Gli Italiani sono  sempre  commedianti e cavalieri.  Lo  hanno nel sangue, sagte ich mir in italienischer Sprache,  mein gesamtes  Italienisch zu Hilfe nehmend.
 
Ich habe noch nie so ein kleines Mädchen beim Einkaufen gesehen, mutterseelenallein und welches  so vornehm und adrett behandelt wurde.
Ein kleiner Lichtschimmer für das Herz in dieser mausgrauen und kriegerischen Welt.
 
 
Bildlegende: so ähnlich schaute das Kind aus, nur kleiner.
#72VerfasserJosef-Joseph (324940) 27 Mär 16, 07:18
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Eine schöne Geschichte, Jojo !
#73Verfasseroopsy (491382) 27 Mär 16, 10:28
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Im Magazin Nr. 14 der ZEIT äußerte sich unlängst Harald Martenstein: über die Kinder bereuender Mütter. Unter anderem schrieb er.
 
Ich glaube, dass fast jeder, der Kinder hat, ob Mutter, ob Vater, auch mal von negativen Gedanken heimgesucht wird. Zweifellos verliert man, falls man sich wirklich auf die Elternrolle einlässt, einen Teil der Kontrolle über sein Leben. Man verzichtet auf einiges. Die Belastung ist größer, als man es vorher erwartet hat. Bei den meisten überwiegt trotzdem das Glück. Fast nichts auf der Welt ist nur gut oder nur schlecht. Wenn das Unglück das Glück überwiegt, dann kann ich das verstehen und mache es niemandem zum Vorwurf. Aber daran ist dann ganz sicher nicht das Kind schuld. Es kann am Partner liegen, an den unrealistischen eigenen Erwartungen, an den Umständen, an der eigenen Persönlichkeitsstruktur, für die man nur bedingt etwas kann, am eigenen Perfektionismus, an tausend Sachen. Das Kind aber ist halt da und kann an seiner Existenz höchstens durch Suizid etwas ändern. Schuldig geboren.
Diese Mütter sollten ihre negativen Gedanken ganz sicher nicht ihren Kindern mitteilen. Wenn sie ihre Kinder wirklich lieben würden, dann hielten sie ihnen gegenüber den Mund und sprächen, wenn es sein muss, mit anderen, Dritten, über ihr Problem. Man kann doch nicht ernsthaft einem anderen Menschen erklären: »Deine Existenz ist für mich ein Unglück. Für mich wär’s besser, es gäbe dich nicht. Aber ich liebe dich, klar doch.« Ist das nicht, irgendwie, auch eine Art Kindesmissbrauch? Das Kind, auch das bereits erwachsene, kann sich nicht wehren gegen diese existenzielle Erschütterung, es besteht ein Machtgefälle. Zu einem Chef, von dem sie abhängig ist, würde die Mutter sicher nicht sagen: »Besser, Sie wären nie geboren worden.«
 
Ich kann diesen Äußerungen nur zustimmen. Wie sehen das andere?

 
#74Verfassermars (236327) 02 Apr 16, 19:47
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Gestern passiert: Die Apfelfrau vom Bodensee klingelt an unserer Tür. Ich mach auf und im Hintergrund ruft es: Hallo, haaaallloooooo (eines unserer Nachbarkinder). Die Apfelfrau: Der Großvater hat gerade zu dem Kleinen gesagt, er solle Sie nicht ärgern. Ich: Der ärgert mich nicht. Wir beide verstehen uns gut. Sie: Ach ja, stimmt, Sie lieben ja Kinder.

Mars, ich stimme diesen Äußerungen auch zu. Voll und ganz. Wie krank sind den manche Mütter im Kopf? Was für ein Armutszeugnis! Und gar sicher ein Zeugnis von mangelnder Intelligenz. Meine Kinder sind ein Teil meiner selbst. Waren sie schon immer, werden sie für immer sein. Durch dick und dünn, in Freude und Leid!
 
Diese Mütter sind vorrangig nicht mit sich selbst im reinen. Sie sind unzufrieden, egoistisch und absolut zu bedauern.
#75VerfasserMoi Gab (456541) 03 Apr 16, 13:43
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-------
falsch
#76VerfasserJosef-Joseph (324940) 03 Apr 16, 16:59
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Jo-Jo, meinst du mich? (das ist nicht mein Ernst, ich weiß, dass du mich nicht gemeint hast :)

Mars, lässt sich der Artikel von Harald Martenstein verlinken? Ich würde ihn gerne lesen.
#77VerfasserMoi Gab (456541) 04 Apr 16, 09:00
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Moi Gab
es bezog sich auf meinen Fehler beim Abschicken.
#78VerfasserJosef-Joseph (324940) 04 Apr 16, 11:28
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Moi Gab, da ich die ZEIT abonniert habe, hatte ich den Auszug aus dem Text von Harald Martenstein direkt aus dem ZEIT-Magazin entnommen. Er ist aber auch hier zu finden:
 
Allerdings muss der Text dort nach dem 2. Abschnitt – gegen Gebühr – freigeschaltet werden.
#79Verfassermars (236327) 04 Apr 16, 11:45
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Hab ich mir gedacht, Jo-Jo :))

Danke lieber Mars !
#80VerfasserMoi Gab (456541) 04 Apr 16, 12:09
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Für mich ist es auch unvorstellbar, die Mutterschaft zu bereuen.
Dennoch: Es handelt sich da nicht um Unterschichtfrauen, die ihre Kinder unversorgt zuhause lassen und auf Sauftour gehen.
Die Mütter, die es reflektieren und zugeben, sind oder waren wahrscheinlich nicht die schlechtesten Mütter. Und sie haben ein schlechtes Gewissen.
Sicher tut es ihnen gut zu erfahren: Ich bin nicht alleine mit diesem Problem.
#81VerfasserEifelblume (341002) 04 Apr 16, 12:39
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Hinter all dem steckt wohl eine große Portion an Unzufriedenheit, der Gedanke, etwas zu verpassen, das Gefühl einer erlebten Ungerechtigkeit, die absolute krankhafte Bemitleidung seiner selbst, der Wahn, Männer hätten es besser und den Frauen entginge etwas – alles Einflussfaktoren, die ein intelligentes, normales Räsonieren im Frauenkopf verhindern. Was kann das Kind dafür, wenn es dem „Karrieremachen“, dem „Ich-will-leben-und-was-erleben“, dem „Man-muss-mal-an-sich-selber-denken“ im Weg ist? Ist es gefragt worden, ob es gemacht werden will? Ist es gefragt worden, ob es in dieser absolut egoistischen Welt aufwachsen will?
Und wem entgeht denn was, wenn das Kind neun Monate lange im Bauch herumgetragen werden muss? Dem Mann oder der Frau. Ist das Glas halb voll oder halb leer?
Frauen, die zu ihren Kindern sagen, es wäre besser für mich gewesen, wenn es dich nicht gegeben hätte, sind ihre Kinder nicht wert und haben es absolut verdient, mit einem schlechten Gewissen in der Welt rumzulaufen. Diese Frauen sind egoistisch und dumm. Ja dumm – egal, welchen IQ sie haben.
#82VerfasserMoi Gab (456541) 04 Apr 16, 13:18
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Ach weißt du, Moi Gab, wie sehr ein Schuh drückt, weiß nur, wer ihn schon einmal anhatte.
Wie gesagt, auch ich verstehe diese Frauen noch nicht einmal ansatzweise.

Aber ich war auch lange ein heftiger erklärter Gegner jeglicher Kinderwunschbehandlung. Für mich war klar: Ein Kind verändert alles in einer Weise, die sich der/die Kinderlose nicht vorstellen kann. Mithin kann ein ungewollt kinderloses Paar sich auch nicht vorstellen, was ihm entgeht, und kann sich locker mit der Kinderlosigkeit abfinden.
Bis ich gelesen habe: Die heftigsten Gegner aller künstlichen Zeugungsmaßnahmen sind Frauen, die selbst problemlos mehrere Kinder bekommen haben. Ich hatte diesen Schuh eben nie angehabt.


#83VerfasserEifelblume (341002) 04 Apr 16, 13:35
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Wir verstehen uns, Blümchen :)
#84VerfasserMoi Gab (456541) 04 Apr 16, 14:03
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Kinder älterer Mütter sind fitter, größer und gebildeter
 
Späte Mutterschaft birgt eine Reihe von Gesundheitsrisiken, doch sind diese Hürden geschafft, profitieren Kinder – zeigt eine schwedische Studie Die Kinder von älteren Müttern sind – Beobachtungen in Schweden zufolge – gesünder, größer und gebildeter als der Nachwuchs von jüngeren Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock und der London School of Economics. Die Vorteile medizinischer Fortschritte und eines mit der Zeit besseren sozialen Status der Mutter überwiegen demnach die Risiken. Bisherige Studien, die den Einfluss des Alters der Mutter auf die Gesundheit ihrer Kinder untersuchten, hatten den Forschern zufolge derartige Entwicklungen außer Acht gelassen. Zahlreiche Studien hatten zuletzt gezeigt, dass die Gesundheitsrisiken von Kindern mit dem Alter ihrer Mütter steigen. Je später eine Frau schwanger wird, desto größer ist beispielsweise die Gefahr, dass das Kind mit einem Downsyndrom geboren wird oder später im Leben an Alzheimer, Bluthochdruck oder Diabetes erkrankt ...
 
 
#85Verfassermars (236327) 13 Apr 16, 20:10
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KINDERZUFRIEDENHEIT

Um die Chancengleichheit der Kinder ist es selbst in den reichsten Ländern der Erde schlecht bestellt. In den meisten wohlhabenden Staaten hat das Einkommensgefälle in den vergangenen Jahren zugenommen. Zypern, Griechenland, Italien, Spanien oder auch Portugal leiden unter wachsender Kinderarmut. Auch was das subjektive Wohlbefinden von Mädchen und Jungen betrifft, tun sich zwischen Benachteiligten und Bessergestellten.
 
Dieses ernüchternde Fazit zieht Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hat sich in einer Studie der Frage der Chancengleichheit in den 41 Staaten der Europäischen Union und der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zugewandt. Das Augenmerk lag weniger auf den Extremen, sprich: der Kluft zwischen Arm und Reich. Unicef hat benachteiligte Kinder mit Durchschnittskindern verglichen. Wie groß ist der Graben zwischen armen und durchschnittlich wohlhabenden Kindern, kränklichen und durchschnittlich gesunden, schlecht und durchschnittlich ausgebildeten, mit dem Leben unzufriedenen und durchschnittlich zufriedenen?
 
Auf dem Erziehungssektor attestiert Unicef den Deutschen immerhin, deutlich aufgeholt zu haben und mittlerweile besser dazustehen als Österreicher, Franzosen oder Briten. Wobei das Bildungsgefälle insgesamt Anlass zu Besorgnis gibt. In sämtlichen OECD-Staaten liegt die Lesefähigkeit benachteiligter Kinder um drei Schuljahresstufen hinter der ihrer durchschnittlich erfolgreichen Kameraden. Materiell tut sich die tiefste Kluft in den Staaten Griechenland, Italien, Spanien und Portugal auf sowie in Japan, Israel und Mexiko, wo die ärmsten Kinder jeweils weniger als 40 Prozent dessen besitzen, was ihre durchschnittlich begüterten Altersgenossen besitzen.
 
Was nicht heißt, dass nicht auch Fortschritte zu verzeichnen wären. So gibt es unter den Kindern wohlhabender Länder einen klaren Trend zu mehr sportlicher Betätigung und gesünderer Ernährung.

#86Verfassermars (236327) 16 Apr 16, 13:17
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Tom geht zum ersten Mal ins Schwimmbad. Als er auf dem Sprungbrett steht, ruft ihm der Bademeister zu:
"Runter da! Da ist doch kein Wasser im Becken!"
Darauf Tom: "Klasse! Ich kann nämlich nicht schwimmen!"
 
#87Verfassermars (236327) 19 Apr 16, 17:43
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Wiegenlied

Singet leise, leise, leise,
singt ein flüsternd Wiegenlied;
von dem Monde lernt die Weise,
der so still am Himmel zieht.

Singt ein Lied so süß gelinde,
wie die Quellen auf den Kieseln,
wie die Bienen um die Linde
summen, murmeln, flüstern, rieseln.

Clemens von Brentano
#88VerfasserSchmuckmeier (814719) 22 Apr 16, 22:37
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Ein sehr schönes Gedicht, Schmuckmeier! Es spricht nicht nur von einem Lied, sondern ist auch selbst musikalisch, mir fallen zum Beispiel die vielen I- und Ü-Laute auf, im letzten Vers  auch kontrapunktisch zu dem dunklen U gesetzt. In diesem Vers variiert Brentano auch das am Anfang wiederholte „singen“. So erklingt in diesem Wiegenlied vom Anfang bis zum Ende sehr romantische Musik.  
#89Verfassermars (236327) 23 Apr 16, 10:32
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Wie Schmuckmeier möchte auch ich ein Gedicht zum Thema Kinder beisteuern:

Die Kinder

1
Abends
Auf meinem Schoße sitzet nun
Und ruht der kleine Mann;
Mich schauen aus der Dämmerung
Die zarten Augen an.
Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,
Will nirgend anders sein;
Die kleine Seele tritt heraus
Und will zu mir herein.

2
Mein Häwelmann, mein Bursche klein,
Du bist des Hauses Sonnenschein,
Die Vögel singen, die Kinder lachen,
Wenn deine strahlenden Augen wachen.

Theodor Storm (1817 - 1888)

#90Verfassermars (236327) 24 Apr 16, 09:36
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mars das ist sehr hübsch und ich habe ähnlich empfunden, als ich mein Baby in den Armen festhielt. Aber ich muss fragen: was bedeutet Häwelmann?
#91VerfasserCARIOCA (324416) 24 Apr 16, 13:53
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Liebe CARIOCA, Der kleine Häwelmann ist ein Märchen von Theodor Storm, das er im Jahr 1849 für seinen Sohn Hans schrieb. Häwelmann ist niederdeutsch und bezeichnet ein kleines Kind, das übertriebene Aufmerksamkeit für sich fordert.

#92Verfassermars (236327) 24 Apr 16, 14:14
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Danke! Wieder was gelernt!
#93VerfasserCARIOCA (324416) 24 Apr 16, 14:43
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"Mutti, kannst du mir wohl einen Euro für einen alten Mann geben?" – "Aber gern, Heini. Es freut mich, dass du einem alten Mann helfen willst. Wo ist er denn?" – "Er steht nebenan vor dem Kaufhaus und verkauft Himbeereis."
 
#94Verfassermars (236327) 27 Apr 16, 18:31
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Grundschüler haben nach Einschätzung ihrer Lehrer viel häufiger Gesundheitsprobleme als vor zehn Jahren. 

Das ergab eine repräsentative Befragung von 500 Pädagogen im Auftrag der Krankenkasse DAK. Demnach fanden 70 Prozent der Lehrer, dass Schüler häufiger mit motorischen Defiziten, Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Beschwerden zu tun haben. Die Lehrer sehen die mediale Reizüberflutung sowie elterlichen Erwartungsdruck als Hauptgründe dafür an.

#95Verfassermars (236327) 02 Mai 16, 20:58
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Sie hat mich hübsch hergerichtet für einen Ausflug... :-)

Es war eine Schutzimpfung... :'-(
#96VerfasserCARIOCA (324416) 03 Mai 16, 21:07
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Die kleine Moni hat in der Klinik einige Krankenschwestern gesehen. Neugierig fragt sie die Mutter: „Was sind das für Frauen, die ein weißes Häubchen auf dem Kopf haben?“ -  „Das werden wohl Krankenschwestern sein“, sagt die Mutter. – „Ach“, staunt  Moni, und wie sehen dann die gesunden Schwestern aus?“

#97Verfassermars (236327) 07 Mai 16, 09:18
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Wie entstand die Idee zu News4Kids und wie ging es dann mit der Internetseite weiter?

News4Kids ist im Sommer 2004 nach dem Besuch eines Universitätsseminars über Internetseiten an der Freien Universität Berlin entstanden. Dort wurden auch die speziellen Anforderungen an Kinderseiten behandelt. Die Erkenntnisse wurden dann bei der Planung und Umsetzung von News4Kids berücksichtigt. Nach dem Abschluss des Seminars stand für uns fest, dass die Seite nicht einfach gelöscht, sondern freiwillig und ehrenamtlich fortgeführt wird.
Seit damals ist bei News4Kids viel geschehen. Seit Januar 2005 sind wir Mitglied bei Seitenstark, einem Zusammenschluss vieler guter Kinderseiten. Wir haben das Angebot ständig erweitert und die Seite weiter verbessert. Als eine der ersten Seiten haben wir Kindern die Möglichkeit gegeben, selbst Inhalte zu veröffentlichen. Und jetzt hat News4Kids auch noch ein komplett neues Aussehen und eine bessere Technik bekommen.

#98Verfassermars (236327) 13 Mai 16, 09:34
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Vielen Dank, lieber Mars, für den Link :))
#99VerfasserMoi Gab (456541) 13 Mai 16, 09:37
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Eine Erzieherin zur Angst bei Kindern:

Was meistens hilft, ist Ablenkung. Wenn man mit Kindern arbeitet, hat man oft mit Ängsten zu tun. Um die heftigste, die Trennungsangst, geht es gleich bei der Eingewöhnung. Das klappt gut, wenn die Kinder schon mal weg von den Eltern waren und darauf ` vertrauen: Die kommen wieder.
Aber bei den ganz Kleinen ist das manchmal hart. Trennungsangst ist ja was Existenzielles. Ich hatte mal einen, der mich angekotzt hat vor Aufregung. Normalerweise bleiben die Eltern am ersten Tag dabei, später schicken wir sie dann nach ein paar Stunden weg. Aber die Eltern dürfen nicht einfach verschwinden. Die müssen Tschüss sagen. Klar ist auch, dass die Kinder dann reagieren und heulen.

Es gibt kein Rezept dafür, wie man ein Kind beruhigt, nichts, bei dem man sagen kann: Das funktioniert immer. Den einen stellst du eine Murmelbahn hin, dann macht,s klingkling, und alles ist gut. Die anderen brauchen ihren Schnuller, ihr Kuscheltuch. Es gibt auch Kinder, die sich von uns nicht anfassen lassen. Ich erinnere mich an ein Mädchen, die hat geschrien und geschrien - bis ein größerer Junge sie im Hof herumgefahren hat.
Ältere Kinder haben andere Ängste. Zum Beispiel Angst voreinander. Wir hatten vor Ewigkeiten mal einen ]ungen, der alle Mädchen platt gehauen hat, die hatten Schiss vor dem. Ich hab dann zu einer gesagt: Jetzt wehr dich halt mal! Ich bleib hier - und du wehrst dich. Und dann hat sie den vermöbelt. Seitdem war Ruhe. Super. Das Mädchen ist heute 'ne ganz Tolle, die in der Welt rumreist ...

Xemal Schweizer, 46, Sozialpädagogin, sie arbeitet seit 24 Iahren mit Kindern.
(Quelle: Die ZEIT, 26.11.15)
#100Verfassermars (236327) 14 Mai 16, 10:54
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Ein nettes Gedicht zum Zahnen der Kinder, ich bin sicher, es wird einigen Lesern gefallen ...

Viktoria! Viktoria!
Der kleine weiße Zahn ist da!
Du Mutter! komm, und groß und klein
Im Hause! Kommt und guckt hinein
und seht den hellen weißen Schein!

Der Zahn soll Alexander heißen.
Du liebes Kind! Gott halt ihn dir gesund
und geb dir Zähne mehr in deinem kleinen Mund
und immer was dafür zu beißen!

(1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten


#101Verfassermars (236327) 17 Mai 16, 11:06
Kommentar
Ein super nettes Gedicht.
Ich kannte es schon seit Kindesbeinen an.
Man liest es aber immer wieder gerne durch. Es ist auch nicht so lang.
#102VerfasserJosef-Joseph (324940) 21 Mai 16, 05:25
Kommentar
Geist, Humor, Phantasie
Geschichte aus dem Leben
Geschr. 12 Mai 2016
 
Lesezeit: rund 1,5 Minuten
Überlegungszeit rund ein paar Tage
 
 
Das Lächeln eines 10jährigen Mädchens
 
 
Das Lächeln eines 10järhrigen Mädchens ist fast so wertvoll wie der Primiz-Segen eines Neupriesters.
Da wir viele weiße und grüne leere Flaschen, sowie eine braune Flasche hatten, so fuhr ich sie zum Wertstoffhof, um sie dort zu entsorgen.
Ich musste neben einem eher größeren Auto parken, wo  eine Mutter mit ihrer 10jährigen Tochter das Auto vom  Müll  ausräumten.
So nebenbei bemerkte ich, dass die 10jährige diese Arbeit nicht allzu gerne tat und sie suchte Entspannung und Abwechslung, wo und wie sie nur konnte und wo die mahnende Stimmer der Mutter nicht zu hören war.
Sie schaute mich an, als ob ich ein Außerirdischer wäre, so quasi direkt vom Mars kommend.
Persönlich habe ich aber den Eindruck, dass ich ausschaue wie jeder x-beliebige Mann in der Umgebung.
Ich musste ihr etwas sagen. Mir fiel nichts Gescheiteres ein als:
- Alles paletti, meine Liebe ?
Noch ein wenig verschüchtert sagte sie aber trotzdem ein recht helles:  „Ja“?
- Mal sehen, was ich mit ‚derer’ machen kann, ging es mir durch den Kopf.
 
Ich holte behutsam die braune Flasche aus dem Auto und begutachtete sie  aufmerksam von allen Seiten und das vor ihren interessierten Augen. Ich hob theatralisch die Flasche gen Himmel, richtete sie nach der Sonne aus, so dass diese recht fahl durch die braune Flasche durchschien.
Bei der nächsten Sonnenfinsternis werde ich also kein geschwärztes Glas kaufen, sondern gleich eine braune Flasche dazu nehmen.
Ich drehte sie langsam und auch schnell um ihre Längs- und Querachse herum , um herauszufinden,  ob ihr  wirklich nichts Grünes  anhaftete, denn dann  muss man sie ja  in die grüne Flaschentonne werfen.
Ich zweifelte, verzog ziemlich stark  das Gesicht und die Lippen und wackelte zweifelnd mit dem Kopf hin und her.
Da die 10jährige das alles gespannt mitverfolgte,  so fragte ich sie:
 
- Ist die Flasche wirklich braun, sonst kann ich sie nicht in die braune Tonne werfen?
 
Mit schon viel weniger verschüchterter Stimme sagte sie helllaut:
- Ja.
Also recht gesprächig war sie bei mir nicht.
- Das sagst du, meinte ich, persönlich zweifle ich da immer noch.
Somit untersuchte ich die Flasche nochmals und das Prozedere lief wie gehabt ab nur theatralischer meinerseits.
Die Mutter der Kleinen wunderte sich schon zusehends, dass ihre kleine Tochter so viel Getue mit  einem wildfremden Manne  hatte…
Ich zeigte ihr die Flasche nochmals.
- Zum letzten Mal, ist die Flasche wirklich braun?
- Ja, sagte sie  fast schreiend und dachte sich insgeheim:
- Ist das aber ein dummer und komischer Mann.
- Also auf deine Verantwortung hin, werfe ich sie in die braune Tonne.
Was ich auch gleich tat, denn ich war schon seit Beginn sicher, dass die Flasche braun sei.
Ich kam zurück und legte behutsam und mit aller Ehrfurcht und Liebe, die ich in mir hatte, die rechte Hand auf ihre rechte Schulter und sagte.
- Da hast du aber gut mitgemacht und mitgespielt, ich muss dich da wirklich loben.
Jetzt verstand sie, dass alles nur Theater war und sie musste Lachen und Lächeln.
 
Ihr Lächeln war so schön und rein und hold, dass ich noch lange brauchen werde, um es ganz zu vergessen.
 
 
 
#103VerfasserJosef-Joseph (324940) 21 Mai 16, 05:26
Kommentar
Danke Josef-Joseph. Und, da du es ja nicht sehen kannst:
Auch mir hast du ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. :)
#104VerfasserMoi Gab (456541) 21 Mai 16, 09:51
Kommentar
Dieses Kind will nur Led Zeppelin hören. Schaut euch diesen Gesichtsausdruck an!
#105VerfasserCARIOCA (324416) 21 Mai 16, 17:25
Kommentar
:-))
#106Verfasseroopsy (491382) 21 Mai 16, 18:28
Kommentar
:-))
#107VerfasserMoi Gab (456541) 21 Mai 16, 22:46
Kommentar
Das Kind ist auch vorbildlich angeschnallt! ...
#108Verfassermars (236327) 22 Mai 16, 11:20
Kommentar
Hoffentlich wird es nicht 'verzogen' werden.
#109VerfasserJosef-Joseph (324940) 26 Mai 16, 06:20
Kommentar
zu Nr. 104
Habe gerade deinen netten Eintrag gelesen.
In der Phantasie - in meinen Geschichten sollte ja Phantasie vorkommen - konnte ich mir recht gut vostellen:
- Eine wunderschöne Frau mit einem wunderschönen Lächeln.
---------------------------------------------------------------

Persönliches
Ich mochte nie gern Theater spielen. ich kannte diesen Charakterzug in mir gar nicht. Darum wunderte ich mich, dass es doch ging.

Es machte mir wirklich Freude und Spaß mit diesem 10jährigen Mädchen - das aufmerksam alles mitverfolgte- zu untersuchen, ob diese Flasche noch total braun ist / sei oder schon ein wenig grünlich.
Folglich stellte sich die unausweichliche Frage: Wohn damit? In die grüne oder braune Tonne.
That's the question, that's the iincredible problem.

Und so etwas zu lernen, hat noch keinem 10jährigen Mädchen geschadet... weder einer wunderschönen, lächelnden Frau, wie Moi Gab z. B.
.
#110VerfasserJosef-Joseph (324940) 26 Mai 16, 06:47
Kommentar
Ach Josef-Joseph, dann lass mich in deiner Fantasie weiterleben, denn wunderschön bin ich nicht. Aber lieb von dir. Danke! :-)))

(Weißt, irgendwo bin ich noch ein ziemliches Kind)
#111VerfasserMoi Gab (456541) 26 Mai 16, 10:21
Kommentar
- Gut, Moi Gab.
Ich wollte nur bloß das letzte Wort haben!
Menschen sind immer schön.

Dieser Satz stammt nicht von mir ( sondern ich habe ihn zusammengereimt) , nachdem ich einige Kapiteln aus dem Buch von Anselm Grün gelesen hatte:

Schönheit, (Untertitel: eine neue Spiritualität der Lebensfreude)

Über die 'Schönheit', da kann mir jetzt nicht gleich jeder Fisimatenten darüber erzählen, ich bin da auf dem Laufenden. http://www.duden.de/rechtschreibung/Fisimatenten
Und ich sage dir, Moi Gab, du bist sooo schön!

Wie ich zu dem Buch kam, das möchte ich demnächst hier noch berichten.
Demnächst, also nicht gleich jetzt...

#112VerfasserJosef-Joseph (324940) 26 Mai 16, 10:48
Kommentar
Geist, Humor, Phantasie
Geschichten aus dem Leben
 
Geschr.  Fronleichnamsfest, 26. Mai 2016
Lesezeit rund 5 Minuten
Überlegungszeit: vielleicht das Leben lang
 
 
Die Schönheit wird uns retten. (Dostojewski)
 
Anselm Grün : Die Schönheit (eine neue Spiritualität  der Lebensfreude)
 
Hier einige Titeln des Buches.
1.     eine Seite oder zwei Zitate
2.     die Schönheit in Kunst und Literatur
3.     das Leben ist schön
4.     die Schönheit in der Natur
5.     die Schönheit in uns
6.     die Schönheit der Liturgie
7.     Die Schönheit Jesu, die Schönheit Gottes
Anselm Grün  kreist um drei Zentren, so scheint es mir.
1
Einmal um den Satz von Dostojewski : die Schönheit wird uns retten.
Dostojewski selber ging von Russland aus des öfters  nach Dresden und betrachtete das Madonnabild von Raffaello (kurz Raffael)   stundenlang, um sich an der Schönheit des Gemäldes zu erfreuen und um dann erneut mit Lebensfreude an die Arbeit zu gehen. (in Russland natürlich)
 

Bildlegende:
Dostojewski konnte dieses Bild stundenlang anschauen, um sich ‚aufzutanken’
 
2.
Die Schönheit Gottes
In Gott sind alle Eigenschaften im höchsten Maße vorhanden: er ist unendlich groß, gerecht, liebevoll, schön, gütig…. Von all diesen ‚Eigenschaften hat er speziell eine - zugänglich für alle - auf der Erde gelassen: die Schönheit.
Wenn wir etwas Schönes sehen, dann ist es ein Abbild Gottes. Kinder z. B.
 
3.
Anselm Grün betont extra, dass Menschen sich schön machen sollten, damit sie den Nächsten , den Mitmenschen ein Abbild der Schönheit Gottes darstellen (zeigen).
Frauen braucht man dazu nicht speziell auffordern, aber viele Männer. Man muss auch etwas tun für seine Schönheit, denn die neueste Theologie besagt auch schon, dass der Mensch aus Geist und Körper besteht, gleich gestellt. Das eine ist nicht größer als das andere. Beide haben gleichen Wert und gehören zutiefst zur menschlichen Natur.
------------------------------------------------------------------------------  
Wie kam ich zu dem Buch?
Da meine Lieblingswörter: Schönheit, Vernunft und  Wahrheit sind oder adjektivisch gesagt:  schön, wahr , vernünftig, so wollte ich über jede Eigenschaft ein Buch darüber lesen.
Ich ging in die hiesige Buchhandlung, legte der netten Verkäuferin dieses  mein Anliegen vor.
 
1. erstes Buch, über die Schönheit
- Schönheit, da hätte ich schon eins. Das Buch von Anselm Grün, es ist vor kurzem erschienen und somit brandneu.
- Ich kaufte es sofort.
Die Dame holte das Buch, ich zahlte es. Erledigt
 
2. Zweites Buch: über die Wahrheit.
Da mussten wir ziemlich lange am Bildschirm sitzen, bis wir das richtige, schöne  Buch mit dem wahren passenden Titel und der  vernünftgen Inhaltsangabe fanden.
 
Bernard Williams: Wahrheit und Wahrhaftigkeit.
 
Sie hatten es nicht auf Lager, sie musste es bestellen.
- Kommen Sie übermorgen vorbei, dann haben wir es schon.
 
3. Drittes Buch:  über die Vernunft.
- Ich mache Ihnen einen Vorschlag, sagte die hilfsbereite Verkäuferin. Lesen Sie zuerst einmal diese zwei.  Vor allem das Buch über die Wahrheit ist eher strapaziös. In ein paar Monaten, wenn Sie fertig sind, kümmern wir uns um das Buch über die Vernunft.
 
Dies fand ich sehr vernünftig und das mache ich auch jetzt. Im Februar 2017 werde ich nochmals in die Buchhandlung gehen und gleich fragen, ob sie sich an mich erinnern kann. Wenn ja, dann hat sie neben den anderen vielen guten Eigenschaften auch noch ein gutes Gedächtnis.
 
Ja genau, am liebsten hätte ich gleich mit ihr alle Titeln und Bücher dieser Welt gesucht, sie kam da zu einer Spezialliste der Buchhändler, in welche der gewöhnliche Bürger – wie du und ich – nicht kommen ohne Passwort.
 
  
Als Bildlegende die Titeln der letzen Kapiteln
 
Die sieben Haltungen der Spiritualität  der Schönheit.
1. Schauen            2. Genießen             3. Dankbar empfangen
4. sich von der Schönheit heilen lassen
5. Die eigene Schönheit entdecken
6. Kontemplation und Einswerden mit dem Schönen
7. Die Welt und das Leben schön gestalten

Inhalt
Was bedeutet es, wahrhaftig zu sein? Welche Rolle spielt Wahrheit in unserem Leben? Bernard Williams erkundet den geschichtsträchtigen und zentralen Begriff der Wahrheit und zeigt, dass wir einerseits mehr, andererseits weniger von ihm erhoffen können, als wir uns vorstellen. Dabei blendet er philosophische, historische und fiktionale Zugänge übereinander, um zu erzählen, wie die Meinungen der Menschen über das Problem der Wahrheit entstanden sein könnten. So scheint am Horizont auf, was wir verlieren, wenn wir den Sinn für den Wert von Wahrheit verlieren: womöglich alles! Ein Meisterwerk
(von Suhrkamp Verlag verfasst)
#113VerfasserJosef-Joseph (324940) 27 Mai 16, 23:29
Kommentar
Vielen Dank, lieber Josef-Joseph. Schön, wie du das gegliedert hast. Das interessiert mich alles sehr. Ich lese sehr viel und diese Bücher (ich wiederhole mich) interessieren mich auch. Sie sind auf meinem Merkzettel für meinen nächsten Bücherkauf. Danke!
#114VerfasserMoi Gab (456541) 28 Mai 16, 11:27
Kommentar
Moi Gab,
ich war wirklich überrascht so ein Mail von dir zu bekommen. Hätte man mir gesagt, heute Nachmittag im Schwimmbad erscheint dir der Erzengel Rafael, ich hätte das eher geglaubt, als dein Mail zu lesen.  Ich ahnte schon die „zusätzlichen Folgen“ daraus. 
- Da kommt etwas auf dich zu, Josef, sagte mir die ‚innere Stimme’. Sei bei deiner Antwort nicht allzu lange : „Fass dich kurz! Fass dich kurz!“
Ich glaube, Moi Gab,  du wirst es nicht bereuen, diese Bücher auch zu lesen.
 
Da es mein letztes Mail hier in diesem Faden sein wird (wir sprengen ja schon diesen Faden!) , somit noch etwas Wichtiges und zwei  oder drei Geschichtchen dazu, die auch indirekt mit den  oben erwähnten  Erzengeln  zu tun haben.
 
Übersicht : 3 Punkte insgesamt
1. Das Buch von Anselm Grün über die Schönheit.
2. Die  Doktorarbeit über den ‚goldenen Schnitt“  „Proportio divina = der göttliche Schnitt“
3. Die vier Erzengel: Uriel, Rafael, Gabriel, Michael.
Es soll noch drei oder vier andere geben, die ich aber nicht so genau kenne.
 
Es folgt Mail 1
#115VerfasserJosef-Joseph (324940) 29 Mai 16, 20:11
Kommentar
Fortsetzung
 
1       .Die Schönheit’
Das Buch von  Anselm Grün über die Schönheit, habe ich schon zu 3/4tel gelesen. Er schreibt schön und einfach, gediegen und fromm, jeder Bürger versteht es und das ist eben die Kunst.
Vorgestern las ich wieder darin am Ende des Buches: Schauen, Geniessen, dankbar empfangen  und . sich von der Schönheit heilen lassen, ingesamt 6,5 Seiten und die Schönheit der Sprache,   rund  8 Seiten. 
Heute nehme ich auch das Buch mit ins Stadtbad, um „die Schönheit der Musik“  zu lesen, in der Mitte des Buches und wenn ich noch Zeit habe vom Ende des Buches noch etwas Kleines.

Das finde ich super an diesem Buch,  man braucht da nicht von A = erste Seite bis Z = letzte Seite, alles systematisch hintereinander alles durchlesen, wie bei Romanen und Krimis – die lese ich weniger gern – aber ich mache es trotzdem  „de temps en temps“,  denn im Leben muss man ja manchmal etwas  Unangenehmes machen.

Da ich zur Zeit total, extrem begeistert bin vom „goldenen Schnitt“  (siehe anschließend Punkt 2.), so habe ich sein Buch nach diesem Gesichtsbuch untersucht. Ist die äußere Erscheinung des Buches, sein Outfit auch nach dem schönen ‚goldenen Schnitt“ gemacht und gedruckt worden.
Dazu braucht man die Länge, Breite, und Dicke des Buches. Ein Meterstab half mir das herauszubekommen auf Millimeter genau.  Die Breite wird da Minor bezeichnet, die Länge als Major, dann muss man Länge und Breite waagrecht zusammentun um eine Linie er erhalten, dann  gilt:
 
Major : Minor =  ganze Länge : Major = Phi =   1, 61…
 
(Auf  zwei  Dezimalstellen, das genügt da schon.)
- Ein  Hundertstel  genau, das ist schon mal was, sagte immer unser Physikprofessor.
 
Es gibt aber unendlich viele Dezimalstellen :
Φ = 1,618033988749894848204586834365638117720309179805762862135...
(aus dem Link)
 
Untersuchung des Buches „Schönheit“ von A, Grün, ob es auch nach dem goldenen Schnitt schön gemacht wurde.
 
Länge = 21,8 cm = Major
Breite = 14 cm = Minor
Ganze Länge = 21,8 cm + 14 cm = 35,8 cm
Dicke (Höhe) = 2 cm
Idealwert : Φ = 1,61… (ein Verhältnis ist immer dimensionslos)
 
 
Major : Minor = 21,8 cm  : 14 cm  = Verhältnis  1,55  (Abweichung zum Idealwert 0,06)
 
 Ganze Länge : Major = 35,8 : 21,8 =  Verhältnis 1,64  (Abweichung zum Idealwert 0,03)
Man darf schon sagen:
- Das Buch hat einen sehr guten goldenen Schnitt, bravo.
 
Andere Verhältnisse:
Major : Dicke = 21,8 cm  : 2 cm  = 10,9.
Die Länge des Buches ist 10,9mal länger als die Dicke des Buches.
 
Minor : Dicke = 14 cm : 2 cm = 7
Die Breite des Buches ist 7mal länger als die Dicke des Buches.
 
Verhältnis dieser beiden Verhältnisse:
Also 10,9 : 7 =  1,55   (Abweichung 0,06 vom Idealwert)
Dieses Verhältnis weicht nur bloß 0,06 vom Idealwert ab. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben gesehen, bzw. erlebt.
- Herr Pater Anselm Grün, da haben sie perfekte Arbeit geleistet. Das Buch  „Schönheit“ ist sehr gut nach den Regeln des goldenen Schnittes aufgebaut.
 
Das nächste Mal, falls  ich ihn je treffen werde, da sage ich es ihm. Er wird sich bestimmt freuen, dass irgendjemand dies bemerkt hat.
 
 
Übrigens Moi Gab, das Buch von Williams über die Wahrheit, Wahrhaftigkeit hat noch schönere Ausmaße als die „Schönheit“ von A. Grün.
Verhältnisse von 1,607 und 1,605  weichen nur  1 Hundertstel oder anders gesagt 11 Tausendstel vom Idealwert ab = 1,618..
Wir (Moi Gab und Josef-Joseph)  dürfen uns also freuen, ein perfektes Buch in der Hand zu halten, es gediegen schnell lesen, und uns auch Gedanken darüber machen, ob wir beide auch immer nur  die Wahrheit sagen. Denn solche Menschen sind beliebt, egal ob sie nun selber  nach der goldenen Regel ‚aufgebaut’ sind.

Es folgt Mail 2. (demnächst)
#116VerfasserJosef-Joseph (324940) 29 Mai 16, 20:13
Kommentar
Jo-Jo, t'es impayable :-))
#117VerfasserMoi Gab (456541) 29 Mai 16, 20:27
Kommentar
Fortsetzung
 
2.  der goldene Schnitt
Der goldene Schnitt hat sehr wohl mit der Schönheit zu tun.  (ich fasse die wichtigsten Punkte dieser Doktorarbeit zusammen.)
 
Auf alle Fälle alles durchlesen. 33  Seiten kann man in  2 Stunden lesen. So unsere normale Lesegeschwindigkeit.
John F. Kennedy konnte  rund 80 bis 100 Seiten (englisch natürlich) in einer Stunde lesen, überfliegen nehme ich mal gratis an. Da sind wir noch langsame Enten dagegen.
 
Siehe auch bei  Wikipedia die Site ‚goldener Schnitt“.:
 
Einige Schlüsselideen, die mir gefallen haben und die ich beim Lesen auf dem Bildschirm, nebenbei  auf ein Blatt Papier schrieb:
 
- Der Schönheit auf der Spur
Die alten Griechen hatten auf die Frage, was Schönheit ist, eine uns einfach erscheinende Antwort: Das griechische Wort für Schönheit ist »kosmos«. Es heißt gleichzeitig aber auch Ordnung und Schmuck. Diese Bedeutung leuchtet noch im heutigen Wort »Kosmetik« auf. Alles Existierende - unsere Welt, die Natur, der Mensch, eben alle Teile des Kosmos - gehörten für die Griechen zum Schönen, da sie ein Teil der Ordnung sind.
 
 
-  Die Zahl phi ist  die irrationalste Zahl aller irrationalen Zahlen.
 
- Gerade durch die Teilung wird der Bezug zum Ganzen herausgestellt. Das klingt erst einmal paradox, denn unter Teilung verstehen wir die Zerstörung des Ganzen. Die Proportion des goldenen Schnittes vollbringt das Paradoxon zwischen Teilung und Rückbezug auf das Ganze in beeindruckender Art und Weise.

Der goldene Schnitt verbindet so auf eindrückliche Weise das Prinzip der Symmetrie mit dem der Asymmetrie. Diesen »verbindenden« Eigenschaft der auch als »göttliche Proportion« bezeichneten Gesetzmäßigkeit werden wir in den folgenden Beispielen immer wieder erfahren. So wird offensichtlich, dass der goldene Schnitt wegen seines »die Gegensätze verbindenden Charakters« als schön und harmonisch empfunden wird.
 
- Der Parthenon zu Athen zählt zu einem der bekanntesten klassischen Bauten. Er gilt gleichzeitig als das schönste und vollendetste Werk der antiken griechischen Architektur. Dieser berühmte Tempel, der als Krönung für die gesamte Akropolis steht, wurde rund 450 v. Chr. unter Perikles errichtet.
 
- Die Umsetzung menschlichen Schönheitsempfindens in Form des goldenen Schnittes findet sich in zahlreichen anderen bekannten Bauwerken,
wie der alten Petersbasilika in Rom oder dem Kölner Dom wieder (Moessel 1926).
Selbst in den Pyramiden von Gizeh zeigen sich die Proportionen der Zahl Phi in erstaunlicher Genauigkeit (Hagenmaier 1988). So ist beispielsweise der Neigungswinkel der Cheops-Pyramide a = 51°50’ bis a = 51°52’. Der Kosinus dieses Winkels beträgt 0,618. Auf die gleiche Größe stößt man beim Verhältnis der Länge der Pyramidenseite zur Hälfte der Pyramidenbasis (356 : 220 Ellen).

Auch im berühmtesten der großen Steinmonumente, Stonehenge, das vor ca. 3500 Jahren bei Salisbury in England erbaut wurde, finden sich die goldenen Maße wieder (Doczi 1996). In der Kunst zeigen sich die Proportionen des goldenen Schnittes im Grundaufbau zahlreicher bekannter Gemälde (Doczi 1996), wie »Das Abendmahl« von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürers »Selbstbildnis« oder Raffaels »Die Sixtinische Madonna«.
 
-  Die Steinkeile aus Kilombe, einer Fundstelle in Kenia, wurden von Archäologen vermessen. Sie kommen dort in verschiedenen Größen, aber immer ähnlichen Grundformen vor.
 
- Die Steinkeile aus Kilombe, einer Fundstelle in Kenia, wurden von Archäologen vermessen. Sie kommen dort in verschiedenen Größen, aber immer ähnlichen Grundformen vor.
 
Die Proportionen des menschlichen Körpers
 
-Ausgehend von dieser Grundteilung des menschlichen Körpers demonstriert Zeising weitere Aufgliederungen nach den Maßen des goldenen Schnittes. Abbildung 11 zeigt die Einteilung von Ober- und Unterkörper nach dem gleichen Prinzip.

Bei der Teilung des Oberkörpers im goldenen Schnitt stellt sich die Trennungslinie in Höhe des Kehlkopfes dar. Anatomisch exakt beschrieben läuft die Trennlinie genau durch den Winkel, der durch den Musculus sternocleidomastoideus und den Musculus cucularis gebildet wird. Der Oberkörper wird demnach in zwei Partien, die Kopfpartie und die Rumpfpartie, geteilt.

Im Unterkörper fällt die Trennlinie nicht genau durch das Kniegelenk, sondern exakt auf die Stelle, an welcher sich die Fibula sichtbar von der Tibia scheidet. Es ist die Stelle, an der das Bein zwischen Hüfte und Wade die geringste Breite besitzt; ähnlich der Einbuchtung der Hüfte oder des Halses, welche die Trennungslinie für den Gesamt- beziehungsweise den Oberkörper sind.
 
 
Die Fibonacci-Reihe
- Das Auftreten dieser Proportionen am menschlichen Körper zeigt, dass der goldene Schnitt nicht nur ein Produkt der Kunst ist, sondern dass im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts bewiesen werden konnte, dass der goldene Schnitt in zahlreichen Wachstumsmustern von Pflanzen, Tieren und Mensch naturgemäß vorkommt. In der Natur sind die Proportionen des goldenen Schnittes also in vielfacher Art und Weise vorhanden
 
 
 
Es folgt Mail 3
#118VerfasserJosef-Joseph (324940) 29 Mai 16, 21:52
Kommentar
 
Fortsetzung
3. die Erzengel : Uriel, Gabriel, Rafael, Michael.
(Es soll aber mehr geben. Etwas Genaueres wissen wir da nicht. Nun gut.)
 
a) Apothekerin
Am Fronleichnamstag war nur eine Bäckerei offen. Alle mussten dorthin..
Ich traf dort unsere Apothekerin und sagte ihr sofort:
- Ich hätte jetzt eher geglaubt der Erzengel Uriel  erscheint mir heute Nachmittag, als dass ich Sie hier antreffe.
Sie ist sehr humorig und musste auch lachen. Aber sie wusste noch eine Antwort dazu:
- Vielleicht kommt sogar noch der Erzengel Michael höchst persönlich.
 
Jetzt war ich aber baff und wusste keine Antwort darauf und ging somit ins Geschäftliche über :
-  Bitte, fünf Semmeln und ein  Tiroler Brot, geschnitten, sagte ich also
 
 Aber alle Anwesenden mussten vorher  lachen bzw. mich auslachen auch die Verkäuferin.
Ich dachte mir, warte nur bloß, du kommst auch schon noch dran…
 
 b) Verkäuferin in der Bäckerei
 
Als der Kauf fertig und bezahlt war, kam mir ein herrlicher Gedanke in den Sinn. Wahrscheinlich waren die  Erzengel Michael samt Uriel  schon auf dem Herweg  zu mir.
- Ich muss jetzt gleich in drei Minuten noch zur Messe gehen, so am Fronleichnamstag, Kann ich da eigentlich eine Stofftasche samt diesem Inhalt hier mit in die Messe nehmen? Ist dies konvenabel?

Die Verkäuferin verstand nicht einmal das Wort Messe, war perplex, denn so eine Frage hatte ihr noch nie ein Kunde je in ihrem Leben gestellt. Zum  Glück rettete sie die zweite Verkäuferin und sagte ihr:

- Bei uns sagt man Kirche. „Ich gehe in die Messe“, das sagt man bei uns: „Ich gehe jetzt in die Kirche.“

Das leuchtete mir zwar nicht recht ein, aber egal,  mir pressierte es. Ich hatte nur mehr drei Minuten Zeit, denn um 8 h 30 fing die Messe,- bzw. die Kirche -  an.
Ich fuhr wie von der Tarantel gestochen zur Kirche und musste noch  meiner Banknachbarin erklären, warum es da bei mir nach Brot roch.
Sie lächelte verständnisvoll, ich dachte mir.
- Ich habe da als ‚Gebetsnachbarin’ eine sehr gute und liebenswürdige Frau, die beste, die es diesbezüglich und in diesem Falle auf der Welt gibt 
Ich dankte dem lieben Gott, meinen Schutzpatron dem hl. Josef und allen vier Erzengeln gleichzeitig dafür.
 
Vor Ende der Messe musste ich wirklich heimgehen, denn meine Lieben warteten seit einer Stunde auf die Frühstückssemmeln und das Brot. Ich hatte ihnen nicht mitgeteilt, dass ich noch in die Messe – bzw. in die Kirche – noch gehen würde.

- Die werden mich jetzt aber „loben“, ging es mir durch den Kopf.
Auch das erklärte ich meiner Nachbarin, denn sie musste Platz machen, damit ich vorerst mal  hinauskomme.
Sie lächelte nochmals verständnisvoll. ..  Hach, die himmlische Frau.

 
Ende des Gelände.
 

Bildlegende:
- Ziemt es sich, dass ich die Einkaufstasche samt Brot und Semmeln mit in die Messe nehme, fragte ich die Verkäuferin.
#119VerfasserJosef-Joseph (324940) 29 Mai 16, 21:57
Kommentar
So, ich hab das jetzt noch schnell à la John F. Kennedy gelesen. Bin ziemlich müde und verzieh mich gleich in mein wunderschönes Bett, das absolut den "goldenen Schnitt" hat. Ja und von den Erzengeln bin ich der Gabriel, meint zumindest mein Mann hin und wieder. Also, der Erzengel Gabriel verzieht sich jetzt in sein himmlisches Bett.

Und was die Stofftasche angeht, die darfst du jederzeit mit in die Messe nehmen. Eine Stofftasche ist nämlich nicht so laut wie eine Plastiktasche.

Bonne nuit! :-))
#120VerfasserMoi Gab (456541) 29 Mai 16, 22:14
Kommentar
Vielen Dank, Moi Gab, für den Hinweis aus erster Hand – du gehörst ja irgendwie in den Umkreis des Erzengels Gabriel, wie du selber erwähntest - , dass Stofftaschen geräuschloser sind als Plastiktaschen und somit angebrachter sind mit in die Messe zu nehmen. Du hast mich da überzeugt.
 Das Problem ‚Brotgeruch’ ist darob aber noch nicht grundsätzlich  gelöst.  Meine frommen Kirchenbesucher links und rechts, in der Vorder- und Hinterbank müssen da schon etwas vertragen können und nicht nur immer Weihrauch riechen wollen.

Ferner freut es mich wirklich – denn meine Mails zeigen da Wirkung – dass dein schönes Bett laut den Gesetzen des „goldenen Schnitts“ konstruiert wurde und du somit darin himmlisch schlafen kannst.
 
Adesso finito.
#121VerfasserJosef-Joseph (324940) 30 Mai 16, 08:29
Kommentar
Josef-Joseph, unser schönes Bett ist Marke Eigenbau, hat vier Umzüge hinter sich und steht allnoch.

Was den Brot d u f t angeht, so ist der absolut kirchenverträglich - tausendmal mehr als so manches Sonntagsparfüm. Aber selbst das hat seine Berechtigung, wenn sich der Träger damit gut riechen kann ;).

Und, damit wir nicht so weit vom eigentlichen Fadenthema abkommen oder besser, damit wir zum Fadenthema zurückkommen: Auch Kleinkinder mit "Windelduft" haben meiner Meinung nach ihre Daseinsberechtigung in der Messe.

Allen Kindern auf der Welt nur Gutes und viel Liebe wünsch!
#122VerfasserMoi Gab (456541) 30 Mai 16, 09:46
Kommentar
Danke.
Sehr guter und vor allem korrekter Beitrag, Moi Gab.
#123VerfasserJosef-Joseph (324940) 31 Mai 16, 11:07
Kommentar
Une petite histoire donc   pour retourner de  nouveau  au   fil „Kinder“  que l’on avait  mis à l’épreuve auparavant.  (Gab vient d’en parler - très justement et bien correctement -  dans son mail précédent.)
J’écris en francais pour ne pas l’oublier, bien que l’histoire soit véridiquement allemande.
 
Esprit (est-ce que j’apprends quelque chose  ici)
Humour (est-ce que je ris parfois)
Fantaisie (est-ce que  parfois je rêve inutilement)
 
La coupe des arbres et les petits enfants de la garderie
(Kita = Kinder-Tagesstätte =  Kindertagesstätte =  garderie)
 
Les branches trop  basses – et donc aussi ses  feuilles  - ‘m’embêtaient’ encore   pas mal lorsque je revenais à la maison en bicyclette  de mes petits tours.  Il fallait bien baisser la tête ou parfois écarter l’une ou l’autre branche.
Cela devenait presque  dangereux pour le visage,  de sorte qu’il fallait entreprendre quelque chose.
Pas plus tard qu’hier, je me suis donc armé d’un sécateur et d’une brouette pour me mettre au travail :
- Elaguez, élaguez s. v. p., me disaient les six arbres d’une voix  suppliante et plaintive.   
Eux-mêmes avaient déjà marre des branches superflues.  
- N’ayez crainte, leur dis-je, vous me connaissez déjà un peu, je déteste les extrêmes, je vis d’après les principes d’Aristote. Je vais vous faire une coupe des plus  correctes et agréables.
 
Ce fut dix heures quand j’avais fini le premier arbre. La brouette était aux trois quarst pleine de feuilles et de petites branches.
 
Ne voilà-t-il pas que les enfants de la garderie  voisine défilaient  à deux devant moi.  Ils me donnaient l’impression d’être tout contents et contentes de faire cette excursion inespérée et babillaient pas mal avec leur voisin.

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Il suit la deuxième partie.
#124VerfasserJosef-Joseph (324940) 31 Mai 16, 14:19
Kommentar
suite

Les deux dames qui les accompagnaient d’un oeil critique mais bienveillant  étaient aussi contentes, toujours selon moi.
Lors de  situations nouvelles et imprévues, j’analyse le tout d’après les paramètres et idées fortes ´et claires de ma philosophie personnelle : beauté,  la vérité, le bon sens et du point de vue mathématique  le nombre d’or.

Naturellement cela met un certain temps de faire cela et on a  un faciès plutôt sérieux et interrogateur, ce que les deux dames ont certainement remarqué. (le faciès masculin !)  Les chers petits et petites – eux et elles – me regardaient parfois en se demandant :
- Qui est ce monsieur -à qui nous regarde ?
Mais ne l’ont pas demandé aux deux institutrices.

J’avais appris  - encore assez bien  - dans ma jeunesse le langage  des gestes lors de mon séjour en Italie.   
Je n’ai pas tout oublié et cela me sert encore assez souvent ici en terre germanique (ital.,  "in terra germanica »)  Mais non seulement cela me sert bien, mais surtout les gens me comprennent bien et juste.

Je faisais donc avec le sécateur les gestes : ‘comment on coupe  correctement avec cet instrument’.   Je  les (= les gestes) montrais bien à vue à la première dame qui passait devant moi.  Je n’ai pas dit un traitre mot,  mais je souriais quand même un peu.
La dame a parfaitement compris  et disait avec l'accent d’ici (je traduis donc) :
- Ce serait parfois nécessaire de couper un peu ici,

Et  un grand geste, le bras droit allongé faisait un angle de 180 °,  englobait tout le groupe d’enfants, la 2e dame incluse. .  
 
Pensées  philosophiques pour finir (pas mal de fantaisie) :

C’est vrai,  ma chère institutrice, ce serait parfois nécessaire de couper un petit bout du nez, un peu parmi les oreilles, dès fois quelques orteils ou doigts, sans vouloir couper tout le pied, toute la main.
- Nous se sommes pas de criminels, pensez donc, dites donc.
 
Cela ferait une lecon prophétique à ces chers petits et à ces chères petites.  Cela leur donnerait des idées justes, cela mettrait leur vie d’aplomb, cela leur servirait de leçon pour l’avenir. Ou choses pareilles.
 
C’est vrai aussi, tant que l’on reste dans les idées, sans passer aux actes, cela reste théorique et toute théorie est grise, comme l’a dit Goethe : « Grau, teurer Freund, ist alle Theorie… . »  (Faust 1, Studierzimmer, Mephistoles)

 

#125VerfasserJosef-Joseph (324940) 31 Mai 16, 14:31
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Josef-Joseph, nicht von ungefähr erwähnt Duden "zurechtstutzen" auch im übertragenen Sinn. Zwar bezieht er es auf Texte, aber man kann es auch wie du auf "Wildwüchse" bei Menschen beziehen ...

#126Verfassermars (236327) 06 Jun 16, 14:42
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Ich mag sehr das Gemälde von Bruegel d. Ä. "Kinderspiele".

Es hängt im Wiener Kunsthistorischen Museum. Dargestellt sind mehr als 80 verschiedene Kinderspiele aus den Niederlanden des 16. Jahrhunderts. Zu sehen sind 168 Buben und 78 Mädchen und, je nach Interpretation, ein oder zwei Erwachsene: Eine Frau im Brautzug in der Bildmitte und eine alte Frau in der rechten oberen Bildhälfte, die Wasser über zwei Raufbolde schüttet. Obwohl Bruegel die Spiele seiner Zeit akribisch dokumentiert, ist das Bild von einer realistischen Darstellung weit entfernt: Sämtliche Spieler oder Spielergruppen sind voneinander isoliert. Es gibt auch weder von den Spielen ausgeschlossene Kinder oder untätige Zuschauer noch beaufsichtigende Erwachsenen, von den erwähnten ein oder zwei Personen abgesehen.

Spielgeräte sind: Kreisel, Steckenpferde, Puppen, Windräder; umfunktionierte Gegenstände wie Fässer, Fassreifen, Knöchelchen oder Schweinsblasen. Es sind drei verschiedene Spieletypen dargestellt: Funktionsspiele wie Stelzengehen und Steckenpferd-Reiten, Regelspiele wie Tauziehen und Blinde Kuh, Rollenspiele wie der Brautzug in der Bildmitte und Rauschespiele (Drehen im Kreis):


#127Verfassermars (236327) 12 Jun 16, 11:49
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Tous les enfants de primaire pourront manger à la cantine

Un amendement voté dans le cadre du projet de loi « égalité et citoyenneté » stipule que les enfants de chômeurs ne pourront plus être refusés dans les cantines des écoles primaires.

Dans le cadre du projet de loi « égalité et citoyenneté », les députés ont voté jeudi 16 juin un amendement visant à garantir l’accès de tous les enfants à la cantine dans le primaire. Il stipule ainsi que « l’inscription à la cantine des écoles primaires, lorsque ce service existe, est un droit pour tous les enfants scolarisés. Il ne peut être établi aucune discrimination selon leur situation ou celle de leur famille. »

Ce texte vise à mettre fin à une pratique à laquelle de plus en plus de communes ont recours. Mantes-la-Ville, Thonon-les-Bains, l’Île-Saint-Denis ou encore Oullins, entre autres, ont ainsi refusé le droit d’accès aux cantines scolaires des élèves « dont au moins l’un des parents n’exerçait pas d’activité professionnelle », sous prétexte que celui-ci pouvait prendre en charge le déjeuner de ses enfants. Les communes en question ont fait valoir une capacité d’accueil insuffisante dans leurs cantines et un souci d’économie …


#128Verfassermars (236327) 17 Jun 16, 14:57
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DUR DUR D´ÊTRE BÉBÉ

JORDY (robledo)


#129Verfassermars (236327) 02 Jul 16, 09:59
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Ob das für die Kinder so gut ist? :

#130Verfassermars (236327) 12 Jul 16, 13:39
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Das erinnert mich an einen Streich aus meinen Jugendtagen: Da gab es in unserem Ort einen Polizisten, der es mit dem Gesetz ganz besonders genau nahm, was ihn unglaublich beliebt machte. Wir wussten eines Abends, wann er Dienst hatte und quetschten uns zu viert auf ein Einsitzer-Moped um damit an ihm vorbeizufahren. Selbstverständlich zückte er seine Kelle und brüllte, dass wir anhalten sollen: Wir riefen ihm zu, dass wir leider keinen Autostopper mehr mitnehmen können :-)
#131Verfasseroopsy (491382) 14 Jul 16, 17:14
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Oopsy, da wart ihr aber kecke Buben und Mädels! (sagt man so in Österreich?)  Hat euch der Polizist denn nicht erkannt und hinterher zur Rechenschaft gezogen? 

#132Verfassermars (236327) 16 Jul 16, 14:45
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Kinder-Ministerium

Angebot des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das auf spielerische Weise die Aufgaben des Ministeriums erklärt …

Sehr ansprechend gemacht! 



#133Verfassermars (236327) 23 Jul 16, 19:48
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mars, das hat mir super gefallen!
#134VerfasserCARIOCA (324416) 23 Jul 16, 22:00
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Die nächsten Bilder werden dir, CARIOCA, hoffentlich nicht so gefallen:





#135Verfassermars (236327) 27 Jul 16, 18:39
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Das Thema lässt sie nicht mehr los. Seit Almut Schnerring das Buch „Die Rosa-Hellblau-Falle“ über absurdes Gender-Marketing bei Kinderprodukten geschrieben hat, kann die dreifache Mutter kaum mehr einen Katalog aufschlagen. 

Dann aber ist es wieder so weit: ››Für echte Rennfahrer« steht in blauen Lettern unter einem Bild von Kindermöbeln mit knalligem Automotiv. Ein zweites zeigt Möbel mit Minnie Maus und Schmetterlingen. Dazu in Rosa: ››Für echte Mäuschen« Schnerring veröffentlicht die Fotos auf ihrem Blog, wo inzwischen eine erstaunliche Sammlung entstanden ist. »Echt arm«, »manipulatiw und ››ekelhaft« sei solche Werbung, kommentieren ihre Leser.

Während sich Erwachsene von Geschlechterklischees lösen, werden sie Kindern stärker denn je vermittelt. Als hätte es nie eine Debatte über Stereotype gegeben, verkaufen Unternehmen wie nie zuvor Rollenbilder aus der Zeit des großen Unterschieds. ››Die Genderisierung hat bei Kinderprodukten aller Art stark zugenommen«, bestätigt Marion Halfmann, Professorin für Marketing an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve. ›› Aus Unternehmenssicht ergibt das auch
Sinn. Ein Produkt für alle bringt einfach nicht so viel Umsatz.«  (Anfang eines langen Artikels von F. F. Hasel in der ZEIT vom 28. Juli 2016, S. 26)

#136Verfassermars (236327) 02 Aug 16, 20:13
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Die Kinder

1

Abends
Auf meinem Schoße sitzet nun
Und ruht der kleine Mann;
Mich schauen aus der Dämmerung
Die zarten Augen an.

Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,
Will nirgend anders sein;
Die kleine Seele tritt heraus
Und will zu mir herein.
2
Mein Häwelmann, mein Bursche klein,
Du bist des Hauses Sonnenschein,
Die Vögel singen, die Kinder lachen,
Wenn deine strahlenden Augen wachen.


Theodor Storm (1817 - 1888)

#137Verfassermars (236327) 16 Aug 16, 10:03
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L'éducation musicale en Finlande : la recette miracle de l'excellence


Un système d'éducation musicale performant et largement soutenu par les pouvoirs publics, comme d'ailleurs tout le système éducatif finlandais, selon les classements PISA de l'OCDE, qui le place parmi les meilleurs au monde : « La raison pour laquelle nous sommes systématiquement très bien notés dans les classements PISA de l'OCDE, c'est précisément parce que nous avons dans le programme scolaire une éducation artistique complète et obligatoire dès les premières années pour tous les élèves, » explique Antti Juvonen, professeur de la pédagogie des arts à l’Université de Savonlinna dans l’est de la Finlande, qui forme les instituteurs du primaire en éducation musicale.

Weiter geht es in dem langen Artikel.
#138VerfasserCARIOCA (324416) 31 Aug 16, 19:14
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ça fait rêver :))
#139VerfasserMoi Gab (456541) 01 Sep 16, 09:35
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In Deutschland besucht fast jedes vier- und fünfjährige Kind eine Kita – das ist überdurchschnittlich gut in der OECD. Der Betreuungsschlüssel ist ebenfalls vergleichsweise gut. Und frühkindliche Bildung ist das, was der Integration und Chancengleichheit von Kindern aus weniger gebildeten Familien laut OECD am zuträglichsten ist. 

Trotzdem gibt es auch hier ein großes Aber. Während in Deutschland Universitäten überdurchschnittlich stark aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden, ist alles, was vor der Schule kommt, größtenteils Privatsache. Viele Kitaträger sind kirchlich oder privat, die Eltern müssen zahlen.  
Im OECD-Schnitt ist frühkindliche Bildung zu fast 70 Prozent in öffentlicher Hand, in Deutschland besuchen jedoch nur 35 Prozent der Kinder öffentliche Vorschuleinrichtungen. Obwohl die Bildung dort so viel Wirkung zeigt, wird sie hierzulande immer noch nicht so ernst genommen wie an Schulen oder Unis. 

#140Verfassermars (236327) 16 Sep 16, 19:00
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Kennt einer von euch noch diese Gegenstände von eurer Kindheit?... Nur den Reifen (oder Metallrad, ich weiß nicht, wie man die auf Deutsch nennt) kenne ich lediglich aus ausländischen Bildern spielender Kinder, oder aus alten Fotos der Generationen vor mir.

#141VerfasserCARIOCA (324416) 26 Sep 16, 15:38
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Une école remplace la retenue par la méditation et les résultats sont incroyables

L’école primaire Robert W. Coleman à Baltimore, aux États-Unis, a décidé d’éliminer la retenue pour de bon.
Oui, vous avez bien lu. Au lieu, ils ont aménagé une pièce de détente colorée bien différente des salles de retenue sans fenêtres typiquement utilisées pour punir les enfants turbulents. Cette initiative fait partie d’un programme parascolaire appelé Holistic Me, et il vise à enseigner aux enfants la méditation et les exercices de respiration, tout en les encourageant à parler à des professionnels du comportement.
Le programme travaille en partenariat avec un organisme à but non lucratif appelé Holistic Life Foundation, et les résultats obtenus à ce jour sont très prometteurs. En fait, depuis le lancement du programme il y a deux ans, l’école n’a pas émis une seule suspension.
#142VerfasserCARIOCA (324416) 27 Sep 16, 21:26
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Schreck in der Morgenstunde: Ein Kind rennt auf dem Bürgersteig. Bei Kindern bin ich vorsichtig, also bin ich prophylaktisch vom Gas - und das war gut so.

Ohne jede Vorwarnung und ohne sein Tempo zu verlangsamen macht das Kind plötzlich eine 90°-Drehung, reißt gleichzeitig den Arm nach vorne und rennt mir vors Auto. Da fehlten nur Zentimeter....

Ich habe schon öfter beobachtet, dass kleinere Kinder den Arm hochheben und sofort losgehen.

Ich halte es für absoluten Unsinn, Kindern das mit dem Arm hochheben beizubringen. Ein aufmerksamer Autofahrer hält auch so an. Wenn nicht, nützt der Arm auch nichts.

Kleinere Kinder können überhaupt nicht abschätzen, ob das Auto anhält / noch rechtzeitig anhalten kann. Und sie missverstehen den ausgestreckten Arm als Freibrief zum Loslaufen.

Ich fände es besser, wenn als eiserne Regel den Kindern beigebracht würde: Straße überqueren nur, wenn entweder kein Auto da ist oder das Auto definitiv steht.
#143VerfasserEifelblume (341002) 29 Sep 16, 09:19
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Völlig d'accord, Blümchen.

Und, CARIOCA: Nein, den Reif(en) kenne ich nicht aus meiner Kindheit - nur von Bildern

#144VerfasserMoi Gab (456541) 29 Sep 16, 12:58
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Spielplatz der besonderen Art... Man beachte das "Publikum".

Ich finde es toll, was dieser Vater für seine Tochter gebaut hat!
#145VerfasserCARIOCA (324416) 07 Okt 16, 01:17
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Scusi, habe mich verpostet

#146VerfasserSchmuckmeier (814719) 08 Okt 16, 20:50
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Herr Schulze ruft bei einem Kunden an. Am Telefon meldet sich eine piepsige Kinderstimme: "Hier ist Klaus."
"Ist dein Vater zu Hause oder deine Mutter?" fragt Herr Schulze.
"Nein, nur meine Schwester."
"Kann ich die bitte mal sprechen?"
Eine Weile ist es still. Dann piepst es wieder:
"Ich kann sie nicht aus dem Gitterbett kriegen."

#147Verfassermars (236327) 13 Okt 16, 13:09
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;-D Da war wohl nix mit der großen Schwester... Sehr nett, mars.
#148VerfasserCARIOCA (324416) 13 Okt 16, 17:38
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Versäumt

Zur Arbeit ist kein Bub geschaffen,
Das Lernen findet er nicht schön;
Er möchte träumen, möchte gaffen
Und Vogelnester suchen gehn.

Er liebt es, lang im Bett zu liegen.
Und wie es halt im Leben geht:
Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät.

Wilhelm Busch (gest. 1908)

Tempora non mutantur ...

#149Verfassermars (236327) 26 Okt 16, 13:52
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Ach Mars, egal in welchem Faden ich dich hier sehe, ich les dich so gern :)
#150VerfasserMoi Gab (456541) 26 Okt 16, 20:25
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Vielen Dank, Moi Gab, für das Riesenkompliment. Es freut mich, wenn meine Beiträge Zustimmung finden, doch gebe ich auch zu, dass ich vieles nicht selbst erfinde, sondern nur vorfinde.
Das gilt auch für die gelegentlichen Verse von Wilhelm Busch. Seine gesammelten Gedichte bekam ich ausgerechnet von meiner frz. Schwiegertochter geschenkt, und ich lese gerne in dem Diogenes-Band, denn ich mag Buschs unprätentiöse Verskunst.

#151Verfassermars (236327) 30 Okt 16, 18:37
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Es gibt Kinder, die kann man nicht bremsen... Vor diesem kleinen Racker täte ich mich fürchten! Gott sei Dank ist meiner nicht halb so abenteuerlustig wie dieser gewesen.
#152VerfasserCARIOCA (324416) 03 Nov 16, 12:44
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Papa wurde beauftragt, auf die Kleinen aufzupassen, während Mama weg ist...
Sind Männer zuverlässig?!
#153VerfasserCARIOCA (324416) 07 Nov 16, 16:56
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Ernster Rat an Kinder
   
Wo man hobelt, fallen Späne.
Leichen schwimmen in der Seine.
An dem Unterleib der Kähne
Sammelt sich ein zäher Dreck. 

An die Strähnen von den Mähnen
Von den Löwen und Hyänen
Klammert sich viel Ungeziefer.

Im Gefieder von den Hähnen
Nisten Läuse; auch bei Schwänen.
(Menschen gar nicht zu erwähnen,
Denn bei ihnen geht's viel tiefer.)
Nicht umsonst gibt's Quarantäne.

Allen graust es, wenn ich gähne.
Ewig rein bleibt nur die Träne
Und das Wasser der Fontäne.
Kinder, putzt euch eure Zähne!!

Joachim Ringelnatz (1883 - 1934)

#154Verfassermars (236327) 16 Nov 16, 12:50
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Immerhin kein normaler Unterricht. Aber so richtig motiviert sind die wenigsten Schüler, wenn ihr Projekttag zur seelischen Gesundheit beginnt. Manuela Richter-Werling vom Leipziger Verein „lrrsinnig Menschlich“ muss lachen, wenn sie davon erzählt. Sie hat den Projekttag „Verrückt? Na und?“ vor 15 Jahren entwickelt und oft erlebt, wie sich die müden und verschlossenen Mienen im Laufe des Tages verändern. „Das hier hat uns mehr gebracht als ein Monat normale Schulel", sagte einmal ein Jugendlicher hinterher. Zwei Experten kommen für einen Tag in die Schule. Es geht zuerst um eigene Erfahrungen: die Freundin, die sich ritzt, Ängste, Traurigkeiten. Aber auch um Träume und die Frage: Was brauche ich, um gesund zu bleiben? 
Am Nachmittag dann die Überraschung: Einer der beiden Experten outet sich als jemand, der selbst eine psychische Krise oder Krankheit erlebt hat. „Dann wird es richtig intensiv“, sagt Richter-Werling: „Nach anfänglicher Scheu stellen die Schüler viele Fragen: Können Sie trotzdem arbeiten? Feiern gehen? Sich verlieben?“ So erfahren sie, was helfen kann - und dass das Leben auch ein paar Verrücktheiten aushält. Der Verein „lrrsinnig Menschlich“ arbeitet mit 65 Regionalgruppen zusammen, die deutschlandweit Klassen ab der Stufe 8 besuchen.

#155Verfassermars (236327) 26 Nov 16, 13:52
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Das finde ich ein Unding. Jetzt gehen die Psychiater also schon in die Schulen, um Reklame für ihr Geschäft zu machen und schon die Kinder zu "sensibilisieren".

Ich rege mich regelmäßig auf, wenn in der Zeitung eine neu erfundene Psychose ausführlich beschrieben und der Leser aufgefordert wird, Nachbarn, Freunde, Verwandte und Kollegen auf die Symptome zu beobachten und sie zur Behandlung zu drängen. Meist mit dem Hinweis, dass bei "Krankheitsuneinsichtigeit" der sozialpsychiatrische Dienst hinzugezogen werden kann.

Jede kleine Verhaltensauffälligkeit, jede noch so kleine Missstimmung wird zur psychischen Krankheit hochstilisiert und dann läuft die Reklamemaschine an. Laut Jörg Blech (Die Krankheitserfinder) gab es Anfang der 50-er Jahre 26 anerkannte psychiatrische Diagnosen. Mittlerweile gibt es 300 und jedes Jahr wird eine neue erfunden und vermarktet.

Gelacht habe ich vor ein paar Jahren, als die neue Psychose Prokrastination gefloppt ist. Ein hoher Prozentsatz der Studenten leidet darunter. Sie nennen es selbst "Aufschieberitis" oder "Ich habe immer so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem bekomme" Schwere Krankheit! Alle waren aufgefordert, insbesondere Studenten und Leute, die ihre Arbeit frei einteilen können, zu bespitzeln und der Psychiatrie zuzuführen. Bei dieser neu erfundenen Krankheit gab es weniger Krankheitsuneinsichtige als bei anderen Krankheiten. Die Kranken freuten sich, dass man das behandeln kann (fällt eigentlich nur mir auf, dass Psychiater immer nur von behandelbar, niemals von heilbar sprechen?), und sagten dem besorgten Freund oder Nachbarn fest zu, sich jetzt dann bald einen Termin beim Psychiater zu besorgen..... Das Geschäftsmodell Prokrastination war ein Flopp.

Jeder kann das überprüfen, der mir nicht glaubt: Laut Diagnosehandbuch der Psychiatrie leidet an einer behandlungsbedürftigen Depression, wer 2 Wochen nach dem Tod eines nahen Angehörigen immer noch traurig und niedergeschlagen ist.
In der Praxis kann das so aussehen: Der nette Nachbar steht vor dem frischgebackenen Wittwer und fordert ihn auf, mit zum Kirmestanz zu gehen. Der lehnt ab, weil er 3 Wochen nach dem Tod seiner Frau nicht tanzen will.
Der Nachbar, "sensibilisiert" durch die allgegenwärtige Reklame für Psychiatrie holt den sozialpsychiatrischen Dienst. Der Wittwer, ein temperamentvoller Mensch, nennt das mit erhobener Stimme eine unglaubliche Unverschämtheit. Der sozialpsychiatrische Dienst stellt neben der Depression auch noch erhöhte Aggressivität fest und holt die Polizei. Die schleppt den Mann in die Psychiatrie, wo er erst einmal eine "Notfallmedikation" bekommt, die ihn für mindestens 24 Stunden mattsetzt. Der Richter, der laut Gesetz innerhalb dieser 24 Stunden hinzugezogen werden muss, um über die Einweisung zu entscheiden, sieht einen völlig desorientierten Irren und verfügt im Sinne der Psychiater.

Jetzt gehen sie also schon in die Schulen, um sich dort noch mehr Spitzel und Büttel zu rekrutieren. Dazu kann ich nur sagen: Schützt unsere Kinder vor diesem Psychopack!!
#156VerfasserEifelblume (341002) 27 Nov 16, 20:52
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Eifelblume, deine  Stellungnahme wird m. E. der Organisation, von der in #156 die Rede ist, nicht gerecht. Da drängen keine Psychiater in die Schulen, um Reklame für ihr Geschäft zu machen. Es handelt sich um eine Non-Profit-Institution, die u. a. auch mit dem Gesundheitsministerium zusammenarbeitet. Wer sich für diese Organisation näher interessiert, kann mal hier klicken: 

#157Verfassermars (236327) 02 Dez 16, 12:51
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Mars, ich sehe auf der Website Kliniken und Broschüren über psychische Erkrankungen - also die sattsam bekannt Reklame für die Psychobranche.
Aber ich will den Faden nicht kapern. Das Thema waren Kinder.

Letzter Spruch meiner Enkelin: Oma, du hast hoffentlich die Brille dabei, wir haben ein neues Buch bekommen.
#158VerfasserEifelblume (341002) 04 Dez 16, 16:31
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https://twww.leo.org/wkal/index.php?year=2016... Heute passt das fünfte Türchen zum Faden. :)
#159VerfasserMoi Gab (456541) 05 Dez 16, 08:10
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Tom geht zum ersten Mal ins Schwimmbad. Als er auf dem Sprungbrett steht, ruft ihm der Bademeister zu:
"Runter da! Da ist doch kein Wasser im Becken!"
Darauf Tom: "Klasse! Ich kann nämlich nicht schwimmen!"

#160Verfassermars (236327) 10 Dez 16, 22:47
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Eine traurige Weinachtgeschichte...


Fünfjähriger stirbt in den Armen von Santa Claus
Es war ein schwerer Gang für Santa-Claus-Darsteller Eric Schmitt-Matzen, als er ans Krankenbett eines Fünfjährigen gerufen wurde - es wurde ein Abschiedsbesuch. Das Kind starb in den Armen des Weihnachtsmanns.
#161VerfasserCARIOCA (324416) 14 Dez 16, 15:56
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Depuis lundi, le robot Da Vinci Xi est membre à part entière de l’hôpital Necker-Enfants malades de Paris, spécialisé dans la chirurgie pédiatrique.  

C’est une première en France. L’hôpital Necker-Enfants malades de Paris a depuis lundi un nouveau membre dans ses rangs : Da Vinci Xi. Ce robot chirurgical de pointe avait déjà fait ses preuves en janvier dernier, en opérant une mastectomie et une reconstruction mammaire sans cicatrice visible. L’Assistance publique – Hôpitaux de Paris (AP-HP), s’est alors définitivement dotée de ce bijoux créé par l’entreprise américaine Intuitive Surgical.

La chirurgie robotique s’est développée chez l’adulte et a bénéficié de progrès considérables depuis les quinze dernières années. Mais en pédiatrie, malgré la miniaturisation constante des instruments, l’adoption de ce type d’appareil restait plus limitée que chez l’adulte. «L’intérêt du robot en pédiatrie est de travailler dans un espace restreint avec des instruments qui ont plusieurs degrés de liberté. On peut réaliser des dissections très fines, faire des sutures sur des tissus fragiles avec une bonne visualisation en 3D et en haute définition qui permet de travailler dans de très bonnes conditions», explique dans une vidéo de présentation le chirurgien Thomas Blanc.

#162Verfassermars (236327) 16 Dez 16, 13:12
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Frankfurt: Ein Hauch von Weihnachten und Bescherung durchwehte gestern den Plenarsaal des Römers: „Meistens geht es am Ende eines Jahres um Preiserhöhungen, diesmal ist es anders“, freute sich die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Renate Wolter-Brandecker. Grund war die Entscheidung, dass Menschen bis zum Alter von 18 Jahren und Studenten ab dem 1. Januar freien Eintritt in städtische Museen haben sollen. Das bedeutet aber nicht, dass die Kinder und Jugendlichen in alle Museen in Frankfurt ohne zu zahlen besuchen können. Der Beschluss umfasst nur ein gutes Dutzend Museen, die in Trägerschaft der Stadt stehen. Viele beliebte Museen, wie das Senckenberg Naturkundemuseum oder das Filmmuseum fallen weg. Aber nicht mehr lang, wenn es nach der Kulturdezernentin geht ...


#163Verfassermars (236327) 17 Dez 16, 17:15
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Dieses Kind hat wirklich Schwein:


#164Verfassermars (236327) 21 Dez 16, 16:34
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#165Verfassermars (236327) 23 Dez 16, 10:33
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Eine Freundin von mir ist deswegen Vegetarierin geworden... Sie hat als Kind bei Ferien auf dem Bauernhof so ein Scheinchen streicheln dürfen... Und dann entdeckt, dass es für ein Festessen vorgesehen war...
#166VerfasserCARIOCA (324416) 23 Dez 16, 11:07
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Diese Puppenkünstlerin verwandelt aufgedonnerte, überschminkte Puppen in nett und menschlich aussehende Puppen... Finde ich super!

#167VerfasserCARIOCA (324416) 25 Dez 16, 12:08
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Finde ich super! Ich auch :)
#168VerfasserMoi Gab (456541) 25 Dez 16, 15:19
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Nett, auch das Selbstgestrickte :-)
#169Verfasseroopsy (491382) 25 Dez 16, 16:54
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CARIOCA : La poupée non transformée est horrible, heureusement que la Puppenkünstlerin parvient à lui donner un visage humain.
oopsy, j'aime aussi les poupées faites à la main.

La poupée que j'ai offerte à ma petite-fille ce Noël ressemble à celle-ci.
Explications :

L'ayant aperçue dans une vitrine à Morges, je n'ai pas pu résister à l'envie de l'acheter.
#170VerfasserClélia (601872) 26 Dez 16, 09:22
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Ahhh, elles sont adorables, Clélia! J'espère que ta petite-fille joue beaucoup avec cette jolie nouvelle copine...

La plupart des poupées industrielles avant la transformation étaient épouvantables. Je crois que celles-là sont de fabrication asiatique. Mais l'artiste a aussi modifié quelques-unes de Mattel, comme les Barbies (l'idéal de beauté américain), et le résultat m'a beaucoup plu aussi...
#171VerfasserCARIOCA (324416) 26 Dez 16, 12:51
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Wohin blicken wohl diese beiden?


#172Verfassermars (236327) 02 Jan 17, 14:26
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Integration von Flüchtlingskindern

Es ist nicht einfach, den Nachwuchs der Flüchtlinge zu integrieren. Er muss vor allem die Sprache, aber auch die Werte einer freien Gesellschaft lernen. Und das geht am besten und schnellsten im Kontakt mit einheimischen Gleichaltrigen. Die Idee, Flüchtlingskinder eben nicht im nächsten Kindergarten unterzubringen, wo der Anteil von Migranten zwangsläufig sehr hoch ist, sondern sie womöglich mit Shuttle-Bussen in der Stadt zu verteilen, klingt verrückt. Aber noch verrückter ist es, die kleinen Migranten mehr oder weniger unter sich zu lassen. Es gibt Kitas, in denen kaum ein deutsches Kind herumtollt. Ein Patentrezept gibt es nicht. Aber es wäre dringlich, genau an diesem Punkt anzusetzen. Nirgends lernen Kinder schneller und selbstverständlicher als in einer Kita.
Mehr findet ihr hier: 

#173Verfassermars (236327) 06 Jan 17, 10:19
Kommentar
In meiner Gegend können sich Kinder heute besonders freuen:


#174Verfassermars (236327) 08 Jan 17, 09:45
Kommentar
Was für ein bezauberndes Bild mars....<3
#175Verfassermoustique (308708) 08 Jan 17, 10:02
Kommentar
Ich bekomme jetzt öfter Besuch von Kleinkindern (1-2 Jahre).
Zwei Akademikerkinder (14 und 30 Monate) und ein Handwerkerkind (21 Monate).

Die Kleinen finden in meinem kinderlosen Haushalt alle dasselbe zum Spielen: Ein Schale mit Muscheln, Tempotaschentücher, Strickzeug, Notizblock, Bleistifte.

Mein Strickzeug muss ich vor allen dreien verstecken, sonst kann ich nach dem Besuch 200 m Wolle sortieren.

Block und Bleistift:
Akademikerkind 30 Monate malt mehrere Krickelbilder, legt dann den Stift hin.
Handwerkerkind 21 Monate bemalt die Tischplatte, den Boden, die Wände, Bleistift kurz wegnehmen zur Verwarnung nützt nichts, man kann ihm den Stift nicht lassen. Den Block zerreißt es, die abgerissenen Papierstücke werden ohne einen Blick darauf zur Seite geworfen. Dieses Verhalten habe ich bei dem größeren Kind auch vor einem Jahr nicht beobachtet.

Das ganz kleine bekommt noch keinen Bleistift. Den Block zerreißt es, schaut dabei interessiert zu, wie sich das Papier unter seinen Händen zerteilt, und hält manchmal die Risskanten aneinander.

Die Muscheln muss ich nach jedem Kleinkindbesuch vom Boden aufsammeln, aber auch die werden von den Kindern unterschiedlich behandelt.
14 Monate: Schüttet die Schale aus, legt ein paar Muscheln wieder hinein, schüttet wieder aus, freut sich, wenn man ihm alle Muscheln einsammelt, schüttet sie wieder aus.
21 Monate: Schüttet die Muscheln auf den Boden, wirft die Schale hinterher und sucht das nächste Ziel, gerne die Tempotücher, die es aus der Packung zerrt, zerreißt und wegwirft.
30 Monate: Kippt die Muscheln sorgfältig auf einen Haufen, erbettelt ein Tempo, legt die Muscheln darauf, erbettelt noch ein Tempo, deckt die Muscheln zu, spielt längere Zeit mit Muscheln und Tempo. Wenn das ganz kleine auch da ist, legen sie zusammen Muscheln auf und unter die Tücher.

Alle drei Kinder werden von den Eltern sorgfältig betreut und erzogen. Das Handwerkerkind hat ein paar Antispielzeuge (Sachen, die auf Knopfdruck quäken, blinken usw, also von selbst etwas machen) aber hinreichend Sachen, mit denen man wirklich spielen kann (Bauklötze, Stapeltürme...).
Das Kind ist nicht übermäßig wild, die Unterschiede im Umgang mit den Sachen sind nicht Ausdruck einer Verhaltensstörung.
Meine Auswahl von gerade einmal drei Kindern ist natürlich nicht repräsentativ. Trotzdem fällt auf: Es ist das Kind aus dem Nicht-Akademiker-Haus, das sich überhaupt nicht dafür interessiert, was man mit den Sachen machen kann.
Ob es trotz aller Chancengleichheitsideologien so etwas wie eine angeborene Intelligenz gibt, die durch nichts nennenswert beeinflusst werden kann?
#176VerfasserEifelblume (341002) 09 Jan 17, 11:59
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Eifelblume, zu deiner Frage am Schluss deines Beitrags: Durch die genetische Forschung sind angeblich wenigstens 52 verschiedene Gene (bzw. Genmutationen) identifiziert worden, die eine Auswirkung auf verschiedene Faktoren der sportlichen Leistungsfähigkeit haben. Ich denke, dass es auch zwischen den sog. Hochbegabten einerseits und geistig Behinderten andererseits unterschiedliche Begabungsgrade gibt. Chancengleichheit bedeutet dann nicht, dass alle Menschen das gleiche genetische Potential besitzen, sondern nur, dass - wie es das Grundgesetz formuliert - niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf.

#177Verfassermars (236327) 11 Jan 17, 09:19
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Ich weiß, mars. :-)

Ich wollte darauf hinaus: Im Zusammenhang mit den PISA-Tests wird immer wieder betont, dass der Schulerfolg angeblich zu sehr vom sozialen Hintergrund bestimmt wird.

Bei meiner - zugegeben nicht repräsentativen - Auswahl von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft fällt mir auf, dass das Handwerkerkind schon im Krabbelalter anders agiert. Bei allem was es macht zeigt es wenig bis gar kein intellektuelles Interesse. Die Fragen: Was ist das?, Wie geht das?, Was kann man damit machen? interessieren es nicht.

Dieses Kind ist (ganz un-pc ausgedrückt) dümmer als die anderen beiden. Aber es ist genau so niedlich und keinesfalls weniger wert.

PS.: Die sportliche Leistungsfähigkeit ist also auch von genetischen Faktoren abhängig? Hurraaa, es sind meine Gene! Das werde ich ab sofort jedem sagen, der mir zu Sport und mehr Bewegung rät ;-)
#178VerfasserEifelblume (341002) 11 Jan 17, 11:58
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Früh übt sich, was ein Profi werden wird!
#179VerfasserCARIOCA (324416) 11 Jan 17, 18:23
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Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Pearl S. Buck
#180Verfassermars (236327) 16 Jan 17, 10:07
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Es ist nicht einfach, mit dem Gemüse! :-D

Die Kleine hat etwas mit George Bush gemeinsam: They do not like Broccoli!


''I do not like broccoli,'' the President said, responding to queries about a broccoli ban he has imposed aboard Air Force One, first reported this week in U.S. News and World Report. ''And I haven't liked it since I was a little kid and my mother made me eat it. And I'm President of the United States, and I'm not going to eat any more broccoli!''

(Aus: The New York Times)
#181VerfasserCARIOCA (324416) 17 Jan 17, 15:56
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#182VerfasserCARIOCA (324416) 20 Jan 17, 14:19
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Un enfant sur 500 présente une surdité à la naissance, qu'elle soit légère, modérée ou profonde. Depuis 2012, toutes les maternités (publiques et privées) réalisent un dépistage auditif néonatal. Un examen que les parents ont le droit de refuser, mais qui est de facto obligatoire.

«Les techniques de dépistage, dans les maternités, doivent permettre de repérer les surdités liées à l'atteinte de l'oreille interne mais aussi à celle du nerf auditif (neuropathies auditives), dont la prévalence est importante dans les services de réanimation néonatale», explique le Pr Hung Thai Van, chef de service audiologie et explorations orofaciales à Lyon (hôpital Edouard Herriot), qui a organisé le dépistage auditif néonatal sur un bassin de 3 millions d'habitants.

#183Verfassermars (236327) 21 Jan 17, 09:50
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Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

Jean Paul
#184Verfassermars (236327) 22 Jan 17, 09:09
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Un grand merci à mes parents !
#185VerfasserMoi Gab (456541) 22 Jan 17, 09:12
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Très bien Moi Gab.
J'espère que les enfants actuels pourront le dire aussi de leurs jeunes parents de maintenant. Je l'espère de tout coeur...
#186VerfasserJosef-Joseph (324940) 22 Jan 17, 09:33
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Zum Entspannen
Was ich mit einem kleinen kurdischen Mädchen erlebt habe!

Eine Kopie

Humor, Geist und Phantasie
Geschichten aus dem Leben 14
 
Das wunderschöne, kleine,  kurdische Mädchen
 
Ich kam in ein Asylantenhaus, rund 30 Afghanen, 10 Syrer und ein paar wenige Afrikaner, die dort  ein vorläufiges Haus  gefunden haben. Ich suchte die Chefin, um die Deutschkurse zu regeln. Sie war aber nicht da, sagten sie mir auf Englisch, viele sprachen zum Glück diese Sprache. 
 
Ich musste unverrichteter Dinge wieder gehen und traf noch am Ausgang ein nettes, schönes, kleines, ziemlich dunkles Mädchen, rund 4 Jahre alt.
Ich fragte sie:
- Do you speak english?
Sie verstand mich nicht. Ich deutete mit dem Zeigefinger auf sie und sagte:
- English?
So was verstand sie und nickte verneinend mit dem Kopf.
- Français?
Sie nickte wieder verneinend mit dem Kopf.
- Italiano?
Nochmals eine negative Kopfbewegung.
Ich wusste keine Sprache mehr und wollte schon gehen. Im letzten Moment sagte sie aber noch schnell: “Kurd.“
Jetzt musste ich aber die negative Kopfbewegung machen.
 
Wir verstanden uns also blendend und gingen zufrieden auseinander.
 
Wir weinten also nicht, sondern waren eher fröhlich
#187VerfasserJosef-Joseph (324940) 22 Jan 17, 09:35
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Kleine Kinder lernen schnelles Anziehen

Nützlicher Tipp Für Muttis und Omas!
#188VerfasserCARIOCA (324416) 23 Jan 17, 23:06
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Danke, Josef-Joseph, für die entspannende Geschichte und danke, CARIOCA, für den nützlichen Tipp!
#189Verfassermars (236327) 24 Jan 17, 10:03
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Bund und Länder haben sich auf die Reform des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende geeinigt. Bisher zahlte der Staat ihn für Kinder bis zum zwölften Lebensjahr – und zwar maximal sechs Jahre lang. Diese Begrenzung wird nun aufgehoben.

Davon profitieren dem Familienministerium zufolge 46.000 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Reform sieht weiterhin vor, dass künftig alle Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr grundsätzlich Anspruch auf den Unterhaltsvorschuss haben.

Mit dieser Neuregelung sei "der Weg frei für die Verbesserung des Unterhaltsvorschusses", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD). Den Unterhaltsvorschuss übernimmt der Staat, wenn der andere Elternteil seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. 

Der Anspruch für ältere Kinder bis 18 Jahren wird wirksam, wenn das Kind nicht auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen ist oder der alleinerziehende Elternteil bei Hartz-IV-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 Euro brutto erzielt.
Die Einigung hatte sich hingezogen. Vor allem zur Finanzierung gab es bis zuletzt noch Gespräche zwischen Bund und den Ländern, die einen großen Teil der Kosten tragen müssen. Die Einigung sieht vor, dass der Bund seine Beteiligung an den Kosten der Reform von 33,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Die Reform kostet etwa 350 Millionen Euro.
Die Neuerung tritt zum 1. Juli in Kraft. Damit werde der Forderung der Kommunen nach einer Übergangszeit Rechnung getragen, sagte Schwesig. Die Ministerin hatte eigentlich geplant, die Neuerung rückwirkend zum ersten Januar in Kraft treten zu lassen.

#190Verfassermars (236327) 25 Jan 17, 09:44
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Käfig-Kinder
Schatz, häng mal das Baby zum Lüften raus
Ein Zwerg hinter Gittern, das wirkt befremdlich. In den USA wurde ein "tragbarer Baby-Käfig" sogar zum Patent angemeldet. Und Mütter, die ihre Kinder hineinsetzten, meinten es nur gut. Wirklich.

Ein Auschnitt:
Kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes 1906 kaufte die 21-Jährige Eleanor Roosevelt, später bekannt als Uno-Diplomatin, Menschenrechtsaktivistin und Ehefrau von US-Präsident Franklin D. Roosevelt einen Hühnerdrahtkäfig, hängte ihn ans Fenster ihres New Yorker Stadthauses an der East 36th Street und legte die kleine Anna hinein.
Sie hatte gehört, so schrieb Eleanor Roosevelt später in ihrer Biografie, wie gut frische Luft für Babys sei. Für Hinweise dieser Art war sie sehr dankbar. "Ich habe mich nie für Puppen oder kleine Kinder interessiert", bekannte Roosevelt freimütig, "ich wusste absolut nichts über den Umgang mit Babys oder das Füttern."

Ein Nachbar drohte, Roosevelt zu verpetzen

Die kleine Anna goutierte den Frischluftkäfig nicht wirklich. Möglicherweise lag es daran, dass der ausgerechnet an einem Fenster an der Nordseite hing, wo es immer kalt und schattig war. Das Kind schrie oft, Eleanor ließ es schreien - bis ein Nachbar eingriff. Er drohte der jungen Mutter, sie bei der New Yorker Kinderschutzorganisation Society for the Prevention of Cruelty to Children zu melden. "Das war ein Schock für mich", erinnerte sich Eleanor Roosevelt später, "ich dachte, ich sei eine sehr moderne Mutter."

Weiter geht es in dem Artikel. Mit Video...

#191VerfasserCARIOCA (324416) 27 Jan 17, 14:21
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Diese Taufe in Georgien macht einen schwindelig!



#192VerfasserCARIOCA (324416) 30 Jan 17, 11:22
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Zwei schöne Beiträge,
schöne Texte,
schönes Video (Taufe, im Namen des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes, die sind ritchtig getauft bei den Orthodoxen),
schöne alte Fotos, da gefielen mit etliche...
#193VerfasserJosef-Joseph (324940) 31 Jan 17, 02:30
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@192: Schockierend! Schrecklich, das namenlose Entsetzen in den kleinen Gesichtern der misshandelten Kinder. Mehr muss man über diesen Verein nicht wissen, da zeigt er sein Gesicht.

Edit, kleine Denkanregung:
Was würde passieren, wenn sich herausstellte, dass in einem Kinderheim als Strafe für unbotmäßige Kinder "Kopf voraus in kaltes Wasser getaucht werden" an der Tagesordnung war?
#194VerfasserEifelblume (341002) 01 Feb 17, 12:48
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Das glaube ich nicht: Carioca stellt einen Clip ein, in dem einem Hund das Fell verwuschelt wird und nach noch nicht einmal einer Stunde das hier:

Aber auf die schwere Kindesmisshandlung in 192 reagiert keiner.

Übrigens: Nach Ende des 2. Weltkrieges haben einige der Hitler-Opfer grausame Rache an jedem Deutschen geübt, dessen sie habhaft werden konnten. Unter den häufigeren Ausschreitungen war: Ertränken von Kindern in Wassereimern; die Kinder wurden gezwungen, sich anzustellen und zuzusehen, bis sie selbst an die Reihe kamen. Manchmal kam die Polizei dazu und beendete die Veranstaltung, sodass einige Kinder überlebten - und teilweise bis heute mit dieser traumatischen Erinnerung leben: Sie mussten zusehen, wie ihre Schulkameraden kopfüber in einen Eimer getaucht und ersäuft wurden, und wussten dabei, in wenigen Minuten bin ich selbst an der Reihe.

Wie würden diese heute 80-jährigen wohl diese "heilige Taufe" beurteilen?
#195VerfasserEifelblume (341002) 06 Feb 17, 09:14
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#196Verfassermars (236327) 14 Feb 17, 10:22
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Nette Klamotten für Puppen. Sogar Schuhe aus der Heißklebepistole!

#197VerfasserCARIOCA (324416) 15 Feb 17, 07:17
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Wer schon bei Kleinkindern Siegeswillen sät, erntet bei Teenagern rasch Verbissenheit und vergiftet das Klima auf dem Platz und am Spielfeldrand. Hier eine treffende Grafik aus der Beilage der letzten ZEIT: "Schule und Erziehung":


#198Verfassermars (236327) 17 Feb 17, 11:02
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Wenn Papa entdeckt, wie schwer Ballet ist.... ;-D

#199VerfasserCARIOCA (324416) 17 Feb 17, 14:40
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Wer ist hier als Kind abgebildet?

#200Verfassermars (236327) 23 Feb 17, 10:54
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Ich erkenne eine Ähnlichkeit mit Frau Merkel, aber das bübische Gesicht bringt mich durcheinander.
#201VerfasserCARIOCA (324416) 23 Feb 17, 13:50
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CARIOCA, das bübische Gesicht ist das von Sigmar Gabriel, dem gegenwärtigen dt. Außenminister ...
#202Verfassermars (236327) 01 Mär 17, 10:37
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#203Verfassermars (236327) 02 Mär 17, 10:10
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Könnte es diesmal die Angela Merkel sein?...
#204VerfasserCARIOCA (324416) 04 Mär 17, 15:02
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Jawohl, CARIOCA! Es ist Angela Merkel!

Woran hast du sie erkannt? Wie alt mag sie damals gewesen sein? 8 Jahre?

#205Verfassermars (236327) 06 Mär 17, 16:54
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Mit diesen Pausbäckchen dürfte sie wesentlich jünger sein. Ich tippe auf 4 oder 5.
#206VerfasserCARIOCA (324416) 06 Mär 17, 19:31
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#207Verfassermars (236327) 09 Mär 17, 10:42
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John F. Kennedy?
#208VerfasserEifelblume (341002) 09 Mär 17, 11:41
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Eifelblume, ich gratuliere dir, du hast die Lösung zu #207 gefunden.
#209Verfassermars (236327) 11 Mär 17, 09:55
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Ein vorläufig letztes Kinderbild zum Raten. Wer ist hier abgebildet?




#210Verfassermars (236327) 12 Mär 17, 11:11
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Angela ist es nicht ;)
#211VerfasserMoi Gab (456541) 12 Mär 17, 20:41
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Ein Kinderbild würde ich das auch nicht nennen...
#212VerfasserCARIOCA (324416) 12 Mär 17, 22:23
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Du hast recht, CARIOCA. Ich frage zu #210 also: Wer sah als junger Mensch so aus?
#213Verfassermars (236327) 13 Mär 17, 11:17
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Jacky ?
Nadja?
Liz?
#214VerfasserMoi Gab (456541) 13 Mär 17, 13:38
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Moi Gab, die Nationalität stimmt zum Teil, aber der richtige Vorname ist noch nicht dabei. Die Jugend der jungen Dame war von der Kirche geprägt, später studierte sie Jura und engagierte sich gegen die Diskriminierung von Frauen. Ihr Vater vertrat übrigens eine andere politische Richtung als seine Tochter ...
#215Verfassermars (236327) 16 Mär 17, 09:58
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Wenn der Vater stumm ist, muss die Kommunikation mit dem Baby anders laufen. Süß, wie sie versucht, zu antworten!

#216VerfasserCARIOCA (324416) 17 Mär 17, 17:39
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Lösung zu #210: Dargestellt ist als als junge Dame Hillary Clinton.
#217Verfassermars (236327) 18 Mär 17, 09:59
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Danke Mars! Darauf wäre ich nie gekommen :)
#218VerfasserMoi Gab (456541) 18 Mär 17, 12:08
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Ich erlaube mir, noch ein letztes Kinderbild zu posten. Der Junge mit dem Schulranzen war später Direktionsassistent bei einer Eisengießerei, danach zehn Jahre lang Verbandreferent und schließlich ein bedeutender Politiker, den man auch in Frankreich kannte und schätzte:


#219Verfassermars (236327) 19 Mär 17, 11:41
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Ein Tipp zum Bilder-Rätsel #219: Der Gesuchte wird im April 87 Jahre alt.
#220Verfassermars (236327) 22 Mär 17, 10:10
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Helmut(?) le mammouth a mis du lait dans son yaourt
#221VerfasserMoi Gab (456541) 22 Mär 17, 10:56
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Bravo, Moi Gab, du hast den Schuljungen in # 219 identifiziert: Helmut Kohl!
#222Verfassermars (236327) 23 Mär 17, 09:48
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Verlorene Kinder 

Sie kommen mit dem Auto oder dem Linienbus in die Dörfer. Gehen in die Häuser armer Familien und nehmen ein Kind mit. Für ein paar Dollar, manchmal nurfür eine Sonnenbrille oder ein T-Shirt lassen manche Eltern im nordindischen Distrikt Udaipur ihre Töchter und Söhne mit den Mittelsmännern der Baumwollindustrie ziehen. Weil sie sie nicht ernähren können und hoffen, dass es ihnen woanders vielleicht besser geht, auch wenn sie dort hart arbeiten müssen. Wie hart der Einsatz im benachbarten Bundesstaat Gujarat wirklich ist, ahnen aber die wenigsten: Schon Fünfjährige arbeiten auf riesigen Baumwollfeldern elf bis zwölf Stunden täglich, bei sengender Hitze, schlecht ernährt, streng bewacht, zum Teil misshandelt von den Aufsehern. Pestizide führen zu Kopfschmerzen, Schwindel, Ausschlägen und Atemnot. Einige Kinder kommen erst nach Jahren in ihre Dörfer zu-rück, geschwächt und ohne Schulbildung. Deshalb entkommen die meisten der Armutsfalle nie - und das Gleiche wiederholt sich mit ihren eigenen Kindern. Die Hilfsorganisation Childfund kämpft in Udaipur gegen diesen Teufelskreis an. Die Mitarbeiter klären in den Dörfern über die Gefahren auf und versuchen, die wirtschaftliche Situation der Familien zu verbessern. Damit niemand sein Kind weggeben muss. (Quelle: Chrismon, 2017, 3)

#223Verfassermars (236327) 24 Mär 17, 09:31
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Oh Mann, so traurig!
#224VerfasserMoi Gab (456541) 24 Mär 17, 18:38
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Son port était recommandé, il est désormais obligatoire : à partir de mercredi 22 mars, la loi impose aux moins de 12 ans de porter un casque à vélo. Par cette mesure, les autorités espèrent voir cette pratique se diffuser par ricochet chez les cyclistes de tous âges.

Désormais, une personne transportant ou accompagnant un enfant de moins de 12 ans sans casque à vélo devra s’acquitter d’une amende de quatrième classe (90 euros).
Les effets protecteurs du casque sont reconnus. Selon la Sécurité routière, il diminue le risque de blessure sérieuse à la tête de 70 %, celui de blessure mineure de 31 % et celui de blessure au visage de 28 %.
Le casque est obligatoire dans 12 pays de l’Union européenne. En Finlande, il est imposé à tout âge, jusqu’à 18 ans en République tchèque et Lituanie, jusqu’à 16 ans en Espagne, Croatie et Estonie, jusqu’à 15 ans en Suède, Slovaquie et Slovénie, jusqu’à 12 ans en Autriche et Lettonie et jusqu’à 10 ans à Malte.


#225Verfassermars (236327) 30 Mär 17, 10:33
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Kindheit

Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit 
mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen. 
O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen... 
Und dann hinaus: die Straßen sprühn und klingen 
und auf den Plätzen die Fontänen springen 
und in den Gärten wird die Welt so weit -. 
Und durch das alles gehn im kleinen Kleid, 
ganz anders als die andern gehn und gingen -: 
O wunderliche Zeit, o Zeitverbringen, 
o Einsamkeit. 

Und in das alles fern hinauszuschauen: 
Männer und Frauen; Männer, Männer, Frauen 
und Kinder, welche anders sind und bunt; 
und da ein Haus und dann und wann ein Hund 
und Schrecken lautlos wechselnd mit Vertrauen -: 
O Trauer ohne Sinn, o Traum, o Grauen, 
o Tiefe ohne Grund. 

Und so zu spielen: Ball und Ring und Reifen 
in einem Garten, welcher sanft verblaßt, 
und manchmal die Erwachsenen zu streifen, 
blind und verwildert in des Haschens Hast, 
aber am Abend still, mit kleinen steifen 
Schritten nachhaus zu gehn, fest angefaßt -: 
O immer mehr entweichendes Begreifen, 
o Angst, o Last. 

Und stundenlang am großen grauen Teiche 
mit einem kleinen Segelschiff zu knien; 
es zu vergessen, weil noch andre, gleiche 
und schönere Segel durch die Ringe ziehn, 
und denken müssen an das kleine bleiche 
Gesicht, das sinkend aus dem Teiche schien -: 
O Kindheit, o entgleitende Vergleiche. 
Wohin? Wohin? 

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
#226Verfassermars (236327) 05 Apr 17, 14:26
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Mal eine Schätzfrage:

Wieviel Prozent der Väter von 2014 geborenen Kindern nahmen Elternzeit?
#227Verfassermars (236327) 07 Apr 17, 08:16
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50 % ?
#228VerfasserMoi Gab (456541) 07 Apr 17, 22:07
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Diese Mama spricht uns wirklich aus der Seele

#229VerfasserCARIOCA (324416) 10 Apr 17, 12:43
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... und nimmt uns das Wort aus dem Mund ;)
#230VerfasserMoi Gab (456541) 10 Apr 17, 13:23
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Moi Gab, du bist zu optimistisch: Nur 34 % der Väter von 2014 geborenen Kindern nahmen Elternzeit ...
#231Verfassermars (236327) 10 Apr 17, 13:27
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Mars, ich bin gern optimistisch (es lebt sich besser :)))
#232VerfasserMoi Gab (456541) 10 Apr 17, 14:45
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Wenn Opa ein versierter Diplomingenieur ist, profitieren die Enkelchen davon... :-D
#233VerfasserCARIOCA (324416) 12 Apr 17, 16:44
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Genial, Carioca!
#234VerfasserMoi Gab (456541) 12 Apr 17, 20:42
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Ein GANZ besonderer Osterhase!


Roger Federer besuchte heute die Kinder des Krankenhauses seiner Heimatstadt Basel, spielte mit ihnen und verteilte Schokoladenhasen.
#235VerfasserCARIOCA (324416) 12 Apr 17, 22:46
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Die brutalen Bilder im Fernsehen und die oft emotionsarmen Berichte im Radio verstören Kinder. 

Kleine Kinder sind nicht in der Lage, die Nachrichten, die für Erwachsene geschrieben und gefilmt wurden, zu verstehen. Die Bilder, denen Kinder dort begegnen, helfen ihnen nicht, ihre Fragen zu beantworten. Ganz im Gegenteil: Sie vergrößern die vorhandenen Ängste und verunsichern die Kinder noch mehr. Empfehlungen gibt es hier: http://www.familie.de/kind/nachrichten-fuer-k... 

Hier ein paar richtige:

Eltern sollten die Ängste ihrer Kinder ernst nehmen und ihnen zeigen, dass sie diese Ängste haben dürfen. Sie sollten ihnen Trost und Geborgenheit spenden – statt die Ängste kleinzureden.

Eltern sollten mit ihren Kindern offen über das Geschehene sprechen und ihnen damit zeigen, dass man Angst teilen kann. Ein Gefühl, das gut tut, denn die Ängste werden so kleiner.

Wenn Sie gemeinsam Bilder in der Zeitung oder im Fernsehen sehen, weisen Sie Ihr Kind auf die positiven Aspekte hin: Auf die Polizei, die schnell vor Ort war. Auf den Sanitäter, der die Verletzten jetzt versorgt. Auf die vielen Menschen, die nach dem Amoklauf in München eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten haben.


#236Verfassermars (236327) 18 Apr 17, 09:53
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Die folgende Information betrifft auch Eltern von Schulkindern:

Mit Spenden und Geschenken versuchen Fotografen, Aufträge von Schulen zu bekommen. 

Die Zuwendungen gelten als Bestechung und sind strafbar, werden jedoch kaum verfolgt. 

Die Kosten tragen die Eltern, denn sie bezahlen mit den teuren Fotomappen auch die Bestechung.

Wir besuchen ein Leipziger Fotostudio und geben uns als Elternvertreter aus, die einen neuen Schulfotografen suchen. Wir wollen herausfinden, ob uns die Fotografin von sich aus Geld oder Sachspenden anbietet, um den Auftrag zu bekommen. Und genau das passiert: Sie zeigt uns Fotomappen für knapp 30 Euro und erklärt dann: "Sie bekommen 15 bis 20 Prozent vom Umsatz zurück – als Spende." Das sind immerhin vier bis sechs Euro pro Mappe. Aber warum tut sie das? "Wir machen das seit Jahren so", erklärt sie und beschreibt den üblichen Vorgang: "Die Schulen geben uns meist eine Spendenquittung, denn eigentlich dürfen die das gar nicht annehmen."

Damit hat die Fotografin Recht. Solche Geldspenden sind verboten. Strafrechtlich gesehen handelt es sich sogar um Bestechung. Und die scheint durchaus gang und gäbe zu sein, wie unser Besuch im nächsten Fotostudio zeigt:

Dort erklärt der Fotograf: "Bei uns gibt es zehn Prozent auf den Umsatz für die Klassenkasse oder den Förderverein." Gleichzeitig willigt er ein, das Fotopaket günstiger zu machen, wenn die Schule auf die "Spende" verzichtet. Das heißt aber auch, die "Spende" an die Schule oder den Förderverein ist schon eingepreist. Die Eltern müssen für das Fotopaket mehr bezahlen, damit das Bestechungsgeld fließen kann.

Schulfotografie müsste nicht so teuer sein. Im nächsten Fotostudio wird uns das genauer geklärt: "Wenn Sie auf die Spende verzichten, könnte ich die Fotos theoretisch auch günstiger anbieten – aber das dürfen Sie als Eltern eigentlich gar nicht wissen, sonst denken Sie, ich verdiene mir 'ne goldene Nase mit ihren Kindern", lässt die Fotografin blicken. Auch sie bietet uns eine Umsatzbeteiligung an – deklariert als Spende. Das sei allgemein so üblich. Aber ist das nicht Korruption? "Ach, wissen Sie, zwischen dürfen und es aber trotzdem machen, da ist ja schon ein Unterschied", erklärt sie uns offen …

#237Verfassermars (236327) 23 Apr 17, 10:39
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Le Kenya, le Ghana et le Malawi sont les trois pays d’Afrique retenus par l’Organisation mondiale de la santé (OMS) pour tester le vaccin antipaludique Mosquirix, annonce l’agence spécialisée de l’Organisation des Nations unies, lundi 24 avril.

L’OMS ambitionne d’y vacciner au moins 360 000 enfants entre 2018 et 2020. 

L’Afrique est de très loin le continent le plus touché par le paludisme, comptant pour 92 % des 429 000 personnes tuées dans le monde en 2015 par cette maladie transmise par des moustiques et également appelée malaria, selon des chiffres de l’OMS. 

Les enfants de moins de 5 ans représentent plus des deux tiers de ces décès.

Mis au point par GlaxoSmithKline (GSK) en partenariat avec l’ONG Path Malaria Vaccine Initiative, ce vaccin, qui est le plus avancé contre la malaria, reste d’une efficacité limitée. Combiné avec des méthodes de diagnostic, traitements et mesures de prévention éprouvées, telles les moustiquaires imprégnées de répulsifs antimoustiques, « ce vaccin pourrait sauver des dizaines de milliers de vies en Afrique », estime Matshidiso Moeti, directrice Afrique pour l’OMS


#238Verfassermars (236327) 24 Apr 17, 13:53
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Wenn der Kinderreichtum in Afrika sich als Verhängnis der dort gezeugten Kinder entpuppt. (wie kann man bloß unkontrolliert Kinder zeugen, wenn deren Elend vorprogrammiert ist? Mir blutet das Herz, bei all dieser Misere).

Hierzu ein paar interessante Links und Zeitungsartikel:

http://cicero.de/weltbuehne/duerre-in-afrika-... (sehr interessante Postings und Meinungung, von oben bis unten zu lesen).



etc. etc.
#239VerfasserMoi Gab (456541) 24 Apr 17, 15:14
Kommentar
Die ultimative Wunderwaffe bei schreienden Babys:
Ein tiefes, langes "Oooooooooooooooooooohmmmmmmmm"

Wäre ein Versuch wert!
#240VerfasserCARIOCA (324416) 25 Apr 17, 23:38
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Der Sohn meiner Freundin liegt seit gestern krank im Bett.

Indirekt ist die immer weiter um sich greifende glutenfrei-laktosefrei Welle schuld an seinem Zustand. Er hatte eine glutenfreie Pizza bestellt und der Kellner hatte gefragt, für wen die glutenfreie ist.

Vor 15 Jahren kannte das Wort glutenfrei nur, wer wirklich Zöliakie hatte. Gelernte Köche wussten, was sie zu tun hatten, wenn ein- oder zweimal im Jahr glutenfrei bestellt wurde.
Mittlerweile kommt es in den Restaurants kaum noch vor, dass an einem Tisch keiner glutenfrei bestellt. Im Normalfall reicht es völlig aus, wenn der Kellner um einen x-beliebigen Teller ein bisschen Getue veranstaltet.

Aber der Sohn meiner Freundin hat wirklich Zöliakie.
#241VerfasserEifelblume (341002) 28 Apr 17, 12:06
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Das ist schrecklich, Eifelblume! Bei uns kam auch diese glutenfreie Welle wohl aus Amerika (?) übergeschwappt.
Positiv fand ich ein Plakat an der Wand einer Konditorei, die eine Freundin von mir betreibt:
"Liebe Kunden, wir bieten auf vielfachem Wunsch vereinzelt Kuchensorten an, die nach einem glutenfreien Rezept zubereitet wurden. Da wir jedoch diesselben Küchengeräte für alle Kuchen verwenden, können wir nicht garantieren, dass trotz aller Sorgfalt beim Abspülen keine Spurenelemente von Gluten auf den Formen hängenbleiben. Wenn Ihnen eine Zöliakie diagnostiziert wurde, dann sind diese Kuchen für Sie nicht geeignet."
#242VerfasserCARIOCA (324416) 28 Apr 17, 14:00
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Moi Gab, gegen die Misere in Afrika und anderswo, besonders auch die der Kinder, wird gelegentlich etwas unternommen, aber oft nur punktuell, wie hier in der französischen Stadt Dole du Jura:

Seine zehnte Wasser-Nacht („nuit de l’eau“) veranstaltete der Doler Schwimmsportverein CNDR zusammen mit dem Triathlon-Club Aquavélopode und der Stadtverwaltung. Sie sollte dieses Jahr insbesondere über den Wassermangel in Togo informieren und Geld sammeln für Programme zur Wasserversorgung und -aufbereitung an togolesischen Schulen sowie zur allgemeinen Verbesserung der Hygiene in dem afrikanischen Land.
Ein zweiten karikatives Ziel war die Unterstützung von Kindern des Inselstaats Haiti, der im Oktober von dem Hurrikan Matthew schwer heimgesucht worden ist. Auf dem Programm der Wasser-Nacht standen Vorführungen, Spiele und Wettbewerbe im Wasser, eine Tombola, außerdem Informationen über die Arbeit der UNICEF sowie der Verkauf von Produkten dieses Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. 

Ein löbliche Aktion, aber ein Tropfen auf den heißen Stein ... 
#243Verfassermars (236327) 03 Mai 17, 16:32
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Irgendwann waren es vielleicht genug Tropfen, dass der heiße Stein ein wenig abkühlt, mars. Ein etwas seltsames Gefühl hinterlässt bei mir der Gedanke, dass eine Aktion, die auf Wassermangel aufmerksam macht, ausgerechnet im Schwimmbecken stattfindet - also in 1000-en Litern besten Trinkwassers, das für den Schwimmsport vorsätzlich ungenießbar gemacht wurde.


Ein kleines Rätsel für Sprachkundige: Meine Enkel haben im Kindergarten ein Glückwunschlied für die Geburtstagskinder in drei Sprachen gelernt:
Zum Geburtstag viel Glück
Happy birthday to you
In der dritten Sprache heißt es: Schowasani werser (das sch am Anfang stimmlos, die beiden s stimmhaft)

Woher stammt der Kindergartenkamerad, der das Lied mit diesem Text singt?
#244VerfasserEifelblume (341002) 07 Mai 17, 10:26
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Eifelblume, Google Translator hat die Wörter nicht identifiziert...




Einem hungrigen Kind wegen 2,05 Dollar das Essen verweigern und die Mahlzeit stattdessen in den Müll werfen? Eine Kantinenangestellte aus Pennsylvania brachte das nicht übers Herz und kündigte. Nun hat der US-Bundesstaat das "lunch shaming" verboten.


Es war in der ersten Woche des neuen Schuljahres, auf dem Speiseplan der Kantine einer Grundschule in Pennsylvania stand Hühnchen. Ein Junge aus der ersten Klasse hatte das Fleisch bereits auf dem Teller, doch da kam eine Mitarbeiterin und warf es in den Müll. Der Grund: Die Eltern des Kindes hatten das Essensgeld nicht bezahlt.

"Lunch shaming" wird diese Praxis in den USA genannt, und der Vorfall aus Pennsylvania ist kein Einzelfall. An manchen Schulen müssen betroffene Kinder zur Strafe den Fußboden der Mensa wischen, an anderen bekommen sie einen Stempel auf den Arm mit der Aufschrift "Ich schulde Essensgeld".
Stacy Koltiska, eine Kantinenangestellte aus Pennsylvania, hat eine öffentliche Diskussion über diese Form der Diskriminierung von Kindern aus armen Familien angestoßen. Koltiska hatte dem Erstklässler gemäß Vorschrift das Hühnchen wieder weggenommen. "Seine Augen füllten sich mit Tränen und da dachte ich mir: Das kann ich nicht machen, das ist lächerlich", erzählt die dreifache Mutter.
"Praxis ist weitverbreitet"
Koltiska kündigte daraufhin im vergangenen September ihren Job. Sie könne nicht länger für "eine Einrichtung arbeiten, die wegen 2,05 Dollar einem Kind das Essen verweigert und es demütigt", schrieb sie in ihrer Kündigung, die Schlagzeilen machte.

New Mexico verbot daraufhin im April als erster US-Bundesstaat, Kinder wegen der Essensgeldschulden ihrer Eltern zu ächten. In Kalifornien und Texas wird über ein ähnliches Gesetz diskutiert. "Diese Praxis ist weitverbreitet", sagt Jennifer Ramo, Leiterin der Organisation Appleseed in New Mexico, die gegen die Armut kämpft und das Verbot des "lunch shaming" angestoßen hat.
Auch Ramo kennt Geschichten von Kindern, denen die warme Mahlzeit an der Kasse wieder weggenommen wurde. "Das Essen wird tatsächlich weggeworfen, und die Kinder bekommen ein Käsebrot oder auch gar nichts", sagt sie. Die Schulverwaltungen glaubten, wenn sie die Kinder beschämten, wären die Eltern eher bereit, die offenen Rechnungen zu begleichen.
In Deutschland können arme Familien beantragen, dass der Staat das Schulessen bezahlt. "Mehrkosten für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung" sind Teil des Hartz-IV-Bildungspakets. Das Geld geht dann direkt an die Schulen - oder die Eltern bekommen einen Gutschein, den sie in der Schule einreichen können. Damit soll vermieden werden, dass sich Kinder in der Kantine täglich als "arm" outen müssen.
Michael Padilla, Senator in New Mexico, weiß, wie sich Kinder fühlen, die dazu missbraucht werden, ihre Eltern unter Druck zu setzen. "Als ich ein Kind war, musste ich die Böden schrubben und in der Küche arbeiten", erzählt er. Umso mehr schockiert es ihn, dass 30 Jahre später immer noch Kinder in der Schulkantine gedemütigt werden.
"Nach dem Gesetz, das wir verabschiedet haben, liegt die Verantwortung für die Schulden beim Essensgeld direkt bei den Eltern", sagt Padilla. "Die Kinder dürfen nicht mehr bestraft werden."

#245VerfasserCARIOCA (324416) 09 Mai 17, 15:11
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Wohin muss eine 13-jährige von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden ?

1. zum Sommerfest ihres Sportvereins ?
2. in eine Kinovorstellung, die nach 20 Uhr endet ?
3. zum Abendessen in eine Gaststätte um 21 Uhr ?
4. in einen Supermarkt, sofern es später als 21 Uhr ist ?
5. in einen Diskothek (die keine Kinderdiskothek ist) ?

#246Verfassermars (236327) 10 Mai 17, 09:33
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@Carioca: "Schowasani werser" findet kein Google-Translator.

Es ist eigentlich eine "gängige" Sprache, aber die Kindergärtnerin beherrscht die Sprache selbst nicht und hat den Text phonetisch auswendig gelernt.
Schowasani Werser (oder für Franzosen Chauvasânieversère) ist das, was die Kindergartenkinder hören und nachsingen.

Mars: Ich tippe auf alles außer 1
#247VerfasserEifelblume (341002) 10 Mai 17, 12:09
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Ja, Eifelblume, auf das Sommerfest des Sportvereins muss die 13-jährige nicht von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, aber bei zwei anderen Punkten auch nicht ... Welche sind es wohl, so dass sich eine insgesamt "liberale" Regelung ergibt?
#248Verfassermars (236327) 12 Mai 17, 10:50
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Noch zwei?

Ein Kinofilm sollte zu einer Uhrzeit laufen, dass die jüngsten zugelassenen Besucher danach das Kino auch noch verlassen dürfen.

Kinder unter 14 dürfen sich grundsätzlich nur so lange in Gaststätten aufhalten, wie für die Einnahme einer Mahlzeit nötig. Gaststätte könnte also sein.


Ach: Schowasani Werser ist weder vietnamesisch noch kongolesisch (in die Richtung hätte ich beim Hören getippt)
In der Originalsprache lautet die korrekte Schreibweise: Joyeux anniversaire
#249VerfasserEifelblume (341002) 12 Mai 17, 12:26
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Eifelblume, das war jetzt aber sehr lustig! Es war leicht zu erkennen, was ani Werser war, ich scheute mich aber, dich zu fragen, was Schowas sein sollte! Die Lehrerin hat kein gutes Gehör für Sprachen...
#250VerfasserCARIOCA (324416) 12 Mai 17, 15:45
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Auflösung des Rätsels #246: Die 13-jährige darf allein zum Sommerfest des Sportvereins, bis 23 Uhr zu einem Abendessen in einer Gaststätte und bis 22 Uhr in einen Supermarkt.
#251Verfassermars (236327) 15 Mai 17, 10:32
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SCNR: Nach dem Sportfest kann die 13-jährige also noch in die 17.30-Vorstellung im Kino (die endet vor 20.00 Uhr), danach in den Supermarkt und auf dem Heimweg in Ruhe in einer Gaststätte zu Abend essen.
#252VerfasserEifelblume (341002) 15 Mai 17, 11:31
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Sind Kinder und Jugendliche gesetzlich verpflichtet, im Haushalt zu helfen?
#253Verfassermars (236327) 16 Mai 17, 10:44
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Ja - im Rahmen des individuell zumutbaren.

Ich erinnere mich an ein Bundessozialgerichtsurteil: Eine Sozialhilfeempfängerfamilie mit 5 Kindern hat keinen Anspruch auf eine Spülmaschine, weil die Kinder beim Spülen helfen können, sodass der Aufwand für die Eltern zumutbar bleibt.
#254VerfasserEifelblume (341002) 16 Mai 17, 14:28
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Eifelblume hat wieder recht, und ich zitiere einfach eine ganz offizielle Quelle:

Bürgerliches Gesetzbuch
Buch 4 - Familienrecht (§§ 1297 - 1921)  
Abschnitt 2 - Verwandtschaft (§§ 1589 - 1772)  
Titel 4 - Rechtsverhältnis zwischen den Eltern und dem Kind im Allgemeinen (§§ 1616 - 1625)  
§ 1619: Dienstleistungen in Haus und Geschäft

Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.

#255Verfassermars (236327) 17 Mai 17, 14:03
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Zu #253 und #255: Monika2505 wies mich noch auf  ein BGH-Urteil hin

Das zeitliche Ausmaß der Haushaltsmitarbeit kann von den Eltern frei gewählt werden, wobei auch hier Rücksicht auf das Wohl der Kinder zu nehmen ist. Der Bundesgerichtshof hat sieben Stunden wöchentlich ab Vollendung des 14. Lebensjahres (vorher entsprechend weniger) als angemessen betrachtet. Aus besonderem Anlaß, etwa bei Krankheits- oder sonstigen Notfällen auf Seiten der Eltern, kann sich die Pflicht zur Mithilfe noch erhöhen. Auch bei Berufstätigkeit beider Eltern werden die Kinder entsprechend mehr im Haushalt leisten müssen. ( http://www.gesetz-dem-fall.de/recht_und_geset... )

#256Verfassermars (236327) 18 Mai 17, 10:06
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Muss man so früh üben, um ein Meister zu werden?

#257Verfassermars (236327) 23 Mai 17, 11:42
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#257 : Je trouve ça effrayant...
#258Verfasserjanvier (253084) 23 Mai 17, 14:22
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Moi aussi...

Eine Bekannte sagte mir, dass ihre Enkelkinder alle mit Pads zu Besuch anmarschieren und gab zu, dass diese Pads als Babysitter dienen... Sie würden die Kinder ruhig halten, wenn man sie in ein Restaurant mitnehmen würde!
Und es ist nicht nur die Realität unter wohlhabenden, sondern ich sehe auch im Bus und U-Bahn, wie die sehr bescheidene Bevölkerung ihre Kids mit Handy-Computerspielen ruhig halten!
#259VerfasserCARIOCA (324416) 23 Mai 17, 15:49
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Nach der Geburt der dritten Schwester meint der achtjährige Klaus:
"Kein Computer im Haus, aber für so was ist Geld da!"
#260Verfassermars (236327) 31 Mai 17, 11:48
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Zu #257 - #259:

Das Baby ist verwirrt. Immer wieder greift es in die Zeitschrift und versucht die Fotos auf dem Papier mit dem Finger zur Seite zu wischen, aber, seltsam, die Bilder bewegen sich nicht. Das kleine Mädchen mit der Windel blickt erstaunt hoch zu seiner Mutter. Es kann noch nicht mal reden, aber man ahnt, was es fragen möchte: »Ist das kaputt?« Die Mutter hat das Ganze gefilmt und auf Youtube gestellt, dazu schrieb sie: »Für meine Tochter wird ein Magazin immer nur ein defektes iPad sein.« Vier Millionen Menschen haben sich den Film angesehen, einer der letzten Kommentare darunter lautet: »Steve Jobs killed this generation.« 

Viel mehr zu diesem Problem findet ihr hier: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzei...
#261Verfassermars (236327) 02 Jun 17, 11:33
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Steve Jobs killed this generation ist natürlich eine schöne Schlagzeile.

Dann wäre Carl Benz der größte Massenmörder der Geschichte. Man kann dem Erfinder doch nicht vorwerfen, dass seine Erfindung missbraucht oder falsch eingesetzt wird.

Es liegt in der Verantwortung der Eltern, dass Kinder zu einem maßvollen und vernünftigen Gebrauch der modernen Kommunikationsmittel angeleitet werden. Es ist nicht Steve Jobs' Schuld, wenn Kleinkinder keine Bauklötze und Bilderbücher mehr haben, sondern mit Muttis altem Smartphone ruhiggestellt werden, damit die Eltern in Ruhe chatten und twittern können, anstatt sich mit dem Kind zu beschäftigen.
#262VerfasserEifelblume (341002) 02 Jun 17, 12:48
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Bin ganz deiner Meinung, Eifelblume.

Genauso könnte man behaupten, dass Internet des Teufels ist. Es ist Segen oder Fluch, je nachdem, was man daraus macht.

Ich nutze gern mein Kindle, vor allem bei sehr schweren Büchern und zum Mitnehmen wenn ich einen Arzttermin habe. Mir tun aber die Kinder leid, die nicht mit der Freude des Umblättern eines Papierbuches aufwachsen werden...
#263VerfasserCARIOCA (324416) 02 Jun 17, 15:42
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Die Mehrheit der zehnjährigen Kinder in Deutschland kann nicht sicher schwimmen. 59 Prozent von ihnen sind keine sicheren Schwimmer, wie aus einer von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage hervorgeht.

"Im Durchschnitt besitzen nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen ein Jugendschwimmabzeichen", sagte DLRG-Vizepräsident Achim Haag. Befragt wurden 2000 Menschen ab 14 Jahren.

"Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht", sagte Haag. Für diesen sogenannten Freischwimmer müssen Kinder innerhalb von 15 Minuten mindestens 200 Meter schwimmen. Das Seepferdchen gebe lediglich an, dass sich das Kind auf einer Strecke von 25 Metern über Wasser halten könne, 77 Prozent der Grundschüler haben laut der Studie das Seepferdchen absolviert ...
#264Verfassermars (236327) 07 Jun 17, 08:37
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Kinder in Japan reinigen ihre Schule selbst!

#265VerfasserCARIOCA (324416) 11 Jun 17, 01:52
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Wie viel Zeit sollen Eltern mit ihren Kindern verbringen? Eine aktuelle Studie zeigt, dass viel auch viel hilft – zumindest bei Müttern. Allerdings profitieren nicht alle Geschwister in gleichem Maße.

Je mehr Zeit eine Mutter mit ihrem Kind im Alter zwischen drei und sieben Jahren verbringt, desto stärker werden die kognitiven und sozialen Fähigkeiten des Kindes ausgeprägt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der University of Essex und des University College London, die jetzt im „Economic Journal“ veröffentlicht wurde.
Zu den kognitiven Fähigkeiten zählen Denken, Wahrnehmung, das Problemlösen, Sprache und Gedächtnis. Darüber hinaus hat die Untersuchung festgestellt, dass erstgeborene Kinder stärker von der Zeit profitieren, die ihre Mutter mit ihnen verbringt als Geschwister, die später geboren werden.
Die Forscher haben die Daten von mehr als 8000 Kindern und ihren Müttern in Großbritannien analysiert. Dabei stellten sie einen großen positiven Effekt der Mütterzeit auf die Entwicklung der Kinder fest. Besonders groß ist der Effekt, wenn die Mutter einen Universitätsabschluss hat. Eine größere zeitliche Zuwendung im frühen Kindesalter durch nichtakademische Mütter kann diesen Effekt aber um bis zu 40 Prozent ausgleichen.

#266Verfassermars (236327) 15 Jun 17, 10:19
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Ich bitte um Verzeihung, dass ich in diesem Faden einen Erwachsenen erwähne, der einmal ein Kind war - mein Kind, mein Sohn.
Seit gestern ist er berechtigt, den Titel Dr. rer. nat. zu führen - Ich bin so unendlich stolz auf ihn.
#267VerfasserEifelblume (341002) 17 Jun 17, 10:03
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Gratuliere, Eifelblume! Du darfst stolz auf ihn sein!
#268VerfasserCARIOCA (324416) 17 Jun 17, 15:51
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Eifelblume, die Promotion freut auch mich für euch. Dr. rer nat. wird man ja auch nicht so schnell wie Dr. med ...

Angesichts der momentanen Hitze - und heute ist ja erst Sommeranfang - möchte ich diese SPIEGL-Info posten:

Wann bekommen Schüler Hitzefrei?

Ob es überhaupt Hitzefrei gibt oder nicht und wer darüber bestimmt, ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. "Die Entscheidung liegt bei den Ministerien der Länder", sagt Thorsten Heil, Pressesprecher der Kultusministerkonferenz. "Die können entscheiden, ob sie das Thema landesweit regeln oder den einzelnen Schulen überlassen." 

In Baden-Württemberg zum Beispiel entscheiden die Schulleiter. Orientierung biete eine alte, aber nicht mehr verbindliche Verwaltungsvorschrift. Darin steht: "Die Außentemperatur beträgt um 10 Uhr mindestens 25 Grad Celsius im Schatten. Hitzefrei gibt es frühestens nach der vierten Stunde vom allgemeinen Unterrichtsbeginn der Schule an gerechnet. Hitzefrei gibt es nicht für die beruflichen Schulen und nicht für die gymnasiale Oberstufe." ( http://www.spiegel.de/karriere/hitzefrei-das-... )
#269Verfassermars (236327) 21 Jun 17, 10:15
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Si seulement notre nouvelle "cheffe" du Département de la formation et de la jeunesse pouvait s'inspirer des heureuses initiatives du nouveau ministre de l’Éducation nationale, Jean-Michel Blanquer, qui fait distribuer des exemplaires des Fables de La Fontaine à l’école. Il lance ainsi l’opération « un livre pour les vacances ». Dans cette intéressante interview, il dit toute son admiration pour le célèbre fabuliste :

- Pourquoi avoir choisi La Fontaine pour l’opération « un livre pour les vacances » ?
« Nous avons un très grand enjeu : faire que nos enfants aient une fréquentation des livres le plus tôt possible dans leur vie et qu’ils connaissent bien le patrimoine littéraire de leur pays, la France. Qui de mieux que La Fontaine pour illustrer cet enjeu ? Les fables de La Fontaine parlent aux enfants comme aux adultes.
#270VerfasserClélia (601872) 27 Jun 17, 10:38
Kommentar
Clélia, diese Initiative des neuen französischen Kultusministers finde ich ausgezeichnet. Groß und Klein sollten eine Reihe seiner berühmten Fabeln kennen. Das ist nicht nur eine Frage der Allgemeinbildung. Jede Fabel hat ihren Sinn, ich denke da z. B. an diejenige, die die Kinder sogar im Titel hat:

Le Laboureur et ses Enfants

Travaillez, prenez de la peine :
C'est le fonds qui manque le moins.
Un riche Laboureur, sentant sa mort prochaine,
Fit venir ses enfants, leur parla sans témoins.
Gardez-vous, leur dit-il, de vendre l'héritage
Que nous ont laissé nos parents.
Un trésor est caché dedans.
Je ne sais pas l'endroit ; mais un peu de courage
Vous le fera trouver, vous en viendrez à bout.
Remuez votre champ dès qu'on aura fait l'Oût.
Creusez, fouiller, bêchez ; ne laissez nulle place
Où la main ne passe et repasse.
Le père mort, les fils vous retournent le champ
Deçà, delà, partout ; si bien qu'au bout de l'an
Il en rapporta davantage.
D'argent, point de caché. Mais le père fut sage
De leur montrer avant sa mort
Que le travail est un trésor.

#271Verfassermars (236327) 01 Jul 17, 09:31
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"Paul, zeig mir mal auf der Karte, wo Amerika liegt!"
Der Junge macht es zur Zufriedenheit seines Lehrers, der sich nun an einen anderen Jungen wendet: "Und wer hat Amerika, entdeckt, Otto?" -"Der Paul, Herr Lehrer!""
#272Verfassermars (236327) 09 Jul 17, 10:09
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Kinderwagen-Streit eskaliert, mehrere Polizisten verletzt
Es ging nur um eine Kleinigkeit: In Bremen konnten sich vier Mütter nicht einigen, wo ihre Kinderwagen im Bus stehen sollten. Die Polizei musste mit einem Großaufgebot anrücken.
Eine Frau rief ihren Mann an, der mit seinem Bruder zum Bus eilte. Dort traf zeitgleich auch die alarmierte Polizei ein. Die Brüder griffen daraufhin die Beamten an und beleidigten sie. Einer der beiden Männer schlug eine Polizistin, zwei weitere Beamten erlitten ebenfalls Verletzungen.
Die Auseinandersetzung lockte etwa 50 Schaulustige an. Erst einem Großaufgebot der Polizei gelang es, die Situation zu beruhigen. Die beiden Brüder wurden vorläufig festgenommen.
#273VerfasserCARIOCA (324416) 10 Jul 17, 19:54
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#271. Voir la fable illustrée par Gustave Doré et Jean-Baptiste Oudry :
La langue de La Fontaine est, je trouve, infiniment plus élégante et pittoresque que celle de Florian citée par Clélia : La Fable et la Vérité #13 
#274Verfasserjanvier (253084) 10 Jul 17, 22:33
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Janvier, La Fontaine hat recht, aber denken nicht heutzutage schon manche Kinder fast wie das Baby auf dem folgenden Bild:


#275Verfassermars (236327) 11 Jul 17, 10:25
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Schreckensszenario oder wichtige Warnung? Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung steigen die Schülerzahlen in Deutschland bis zum Jahr 2030 viel stärker an als bislang angenommen.

Unter dem Titel „Demographischer Wandel ade - Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen“ listen die Forscher aus Gütersloh auf, was an zusätzlichen Kosten auf Länder und Kommunen zukommt und wie gegengesteuert werden kann. Nach ihrer Prognose gibt es bis 2025 rund 4 Prozent mehr Schüler, bis 2030 ist ein Plus von 8 Prozent.

Laut Studienautor Dirk Zorn beruht die offizielle Schülerprognose der Kultusministerkonferenz noch auf Zahlen aus dem Jahr 2012. „Seitdem sind aber zwei Dinge passiert: Fünfmal in Folge ist die Zahl der Geburten gestiegen und wir hatten deutlich höhere Zuwanderungszahlen als erwartet“, sagt der Autor.

#276Verfassermars (236327) 13 Jul 17, 10:12
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#277Verfassermars (236327) 19 Jul 17, 09:03
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Regensburger Domspatzen: ein erschütternder Bericht über Missbrauch! :-(

#278VerfasserCARIOCA (324416) 20 Jul 17, 04:09
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@278: Dieser Verein ist nun einmal entsetzlich grausam - immer schon gewesen.

Erstaunlich, dass sich mal einer darüber aufregt. Normalerweise ist es bei denen doch immer "ganz etwas anderes".

In #192 in diesem Faden hat Carioca das Youtube-Video einer grausigen Kindesmisshandlung von eben diesem Verein verlinkt. Die Täter werden trotz des Videos, das diese furchtbaren Greueltaten dokumentiert, nicht verfolgt. Das grausige Video wird auch nicht aus dem Netz genommen.
Es ist eben "ganz etwas anderes".

Wer sich diesem Folterverein nicht verweigert, ist selbst schuld. Schlimm ist nur, dass in den meisten Fällen Kinder von ihren Eltern an diesen Verein ausgeliefert werden.
Was erwarten denn Eltern, die ihre Söhne in ein Internat schicken, wo die Mehrheit der Lehrer unverheiratet ist und Röcke trägt?

Edit: Ein katholischer Geistlicher, der einem Protestanten oder wiederverheiratetem Geschiedenen wissentlich die Kommunion reicht, wird exkommuniziert und sämtlicher Ämter enthoben. Der darf nicht einmal mehr Religionsunterricht an Schulen geben. Ein Geistlicher, der Kinder missbraucht, wird strafversetzt.
#279VerfasserEifelblume (341002) 20 Jul 17, 11:54
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Meine Mutter hat sich redlich bemüht, ihre Töchter streng katholisch zu erziehen. Meine große Schwester und ich wurden in Klosterschulen eingeschult. Wir haben die Nonnen* und die Schulen gehasst und rebelliert! Schließlich gab sie es auf und wir wechselten in andere Schulen, wo wir glücklich bis zum Abi lernten! Bei der dritten Tochter hat sie gar nicht erst versucht mit der Klosterschule. Sie wurde gleich in meine Schule eingeschult.
* Die Nonnen meiner Schwester gehörten dem Orden von Notre Dame de Sion an. Nachdem es mit den französischen Damen nicht geklappt hatte, kam ich in die Schule, die von deutschen Nonnen des Benediktinerordens von Tutzing geherrscht wurde. 
Mein Ex war auch in einer Klosterschule in Deutschland in der frühen Kindheit. Er behielt davon einen solchen Horror vor der katholischen Kirche, dass er seinen Sohn nicht taufen wollte.

Das Lustige ist, dass ich von dem Pfarrer abstamme, der die lutherische Kirche nach Brasilien gebracht hat... Ich vermute, niemand mehr ist noch protestantisch in der Familie.
#280VerfasserCARIOCA (324416) 20 Jul 17, 14:42
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Wenn diese Geschichte nicht wahr ist, ist sie gut erfunden.... :-)

Eines Tages kam Thomas Edison als kleines Kind aus der Schule... weiter geht es in dem Video


#281VerfasserCARIOCA (324416) 24 Jul 17, 16:19
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CARIOCA, deine Abstammung als Brasilianerin von einem deutschen Pfarrer (siehe #280)  ist ja sehr interessant. Ich habe deshalb auch den von dir genannten Wiki-Beitrag gelesen. Ich wollte außerdem die dort verlinkte und mit Fotos ausgestattete Kurzbiografie anschauen, „mas 
ainda encontra-se em construção“. Informierst du mich, wenn man die Seite wieder lesen kann? 
#282Verfassermars (236327) 28 Jul 17, 10:31
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#283Verfassermars (236327) 31 Jul 17, 10:25
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mars, hier
kannst du die Übersetzung eines Briefes lesen, den Pfarrer Sauerbronn nach seiner Ankunft in Brasilien nach Deutschland geschickt hat. Der ist von der Nationalbibliothek kopiert worden (meine Cousine hat für ihre Démie-license an der Uni Genf über ihn recherchiert).

Die Übersetzung enthält Fehler und ich hätte allzugern das Original auf Deutsch gelesen!
#284VerfasserCARIOCA (324416) 31 Jul 17, 14:49
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CARIOCA, ich bin dabei, mich in den portugiesischen Text einzulesen. Er ist sehr interessant und zeigt, wie schwierig die achtmonatige Überfahrt auf der Argus von Deutschland nach Brasilien war: Unwetter, Piraten usw. Auch in Nova Friburgo gab es Schwierigkeiten ...
#285Verfassermars (236327) 03 Aug 17, 10:12
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#286Verfassermars (236327) 04 Aug 17, 10:03
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#284-285
J'ai lu ce texte avec intérêt. Bien que mes connaissances de portugais soient rudimentaires, il me semble écrit dans une langue simple. Je me suis tout de suite demandé s'il s'agissait d'une traduction, car le texte me paraissait moderne.
CARIOCA dit "...er lebte in bitterster Armut" mais à la fin de sa lettre, le pasteur écrit : Não nos falta nada, somente mãos para trabalhar.
Et comme je connais mal l'histoire du Brésil, je suis curieux de savoir qui était l'Empereur d'alors, qui paraissait proche de son peuple et bienveillant : O Imperador e a Imperatriz nos visitaram várias vezes; eram muito condescendentes e conversavam com cada criança.
#287Verfasserjanvier (253084) 04 Aug 17, 12:20
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Janvier, mars m'a parlé de ta réponse, que je n'avais pas encore vue. L'empereur était
Pedro I marié avec Leopoldina d'Autriche.
Mon ancêtre était en voie d'immigrer avec sa nombreuse famille vers l'Amérique du Nord, lorsque des immigrants suisses qui voulaient partir vers le Brésil sous invitation de l'empereur (qui désirait commencer à peupler le Brésil avec des gens honnêtes, puisque jusqu'alors c'était un lieu de criminels déportés!) l'ont imploré de substituer leur pasteur qui venait de mourir avant le départ! Ils ne voulaient pas partir sans accompagnement spirituel...

Dom Pedro I avait promis des terres et un salaire à tous les immigrants invités par lui, mais avec le temps et la distance - le suisses se sont installés à Nova Friburgo, et la très nombreuse famille (21 ou 22 enfants avec le 2ème marriage, je crois) la vie des Sauerbronn est devenue très dure. La lettre a été écrite au début de son séjour, alors que la vie était encore moins dure.

Un roman EXCELLENT écrit autour de la vie très intéressante de Dom Pedro I :
El imperio eres tú, de Javier Moro, 2011, Premio Planeta 2011
Publié en français sous le titre L'Empereur aux mille conquêtes, Paris, Éditions Robert Laffont, 2014 ( ; réédition, Paris, Points, 2015  (ISBN 978-2757836767)

#288VerfasserCARIOCA (324416) 07 Aug 17, 17:37
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Ja verdammt: Meine Eltern wohnen noch bei mir! ...
#289Verfassermars (236327) 10 Aug 17, 13:22
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#290Verfassermars (236327) 14 Aug 17, 11:02
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H&M in der Kritik wegen sexy Shorts für kleine Mädchen

Schwedische Mütter sind empört über sexualisierende Kinderkleider beim Modekonzern H&M. Für Mädchen gibt es nur sehr kurze Shorts. Eine Debatte ist entbrannt: Müssen Kinder schon sexy sein?

Was haben sich die Kindermodedesigner beim schwedischen Kleiderkonzern H&M bloß dabei gedacht? Schwedische Mütter sind empört darüber, dass die angebotene Kinderkleidung Mädchen bewusst sexualisiert. Die Debatte – bis hin zu Boykottaufrufen – gibt es in anderen Ländern.
Die 36-jährige Åsa Enquist wollte für ihre neunjährige Tochter kurze Hosen bei H&M kaufen. Das stellte sich als schwierig dar. Zwar gab es rund 30 unterschiedliche Shorts für Mädchen auf der Internetseite des Unternehmens. Aber die waren alle pokurz und extrem eng geschnitten. "Nicht ein einziges der Paare ging zumindest bis zur Hälfte der Oberschenkel. Dann schaute ich in die Jungsabteilung, und da waren fast alle Shorts richtig lang", beschwerte sie sich auf Facebook. "Wenn meine Tochter sich in den Shorts für Mädchen nach vorne beugt, sieht man ihren halben Po. Und wenn sie ihr Bein hebt, kommt die halbe Pobacke zum Vorschein", kritisiert sie. Daraufhin gaben ihr zahlreiche Eltern Recht.
#291Verfassermars (236327) 15 Aug 17, 10:30
Kommentar
Ein Kind empfindet eine Hose als bequem oder unbequem und wählt anhand der Farbe aus, was es anziehen will.
Kinder sind niemals sexy. Sexy oder nicht sexy ist die Sichtweise des Erwachsenen, und als "zu sexy" empfindet nur ein extrem verklemmter Erwachsener ein Kind - oder ein extrem perverser.

Eine schwierige Gratwanderung: Man will und muss sein Kind schützen. Wenn einer des Weges kommt, für den ein Kind ein Sexualobjekt ist, sollte die Kleidung des Kindes ihn nicht noch mehr aufreizen.
Andererseits: Dem Kind Kleidung zu verbieten, die Perverse anlocken könnte, ist der erste Schritt zum total frauenfeindlichen "Wer sich so anzieht ist selbst schuld, wenn er vergewaltigt wird."

Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass Hosen, die den Po nicht bedeckt halten, von den Kindern ganz schnell ausgemustert werden - nicht, weil sie zu sexy sind, sondern weil es hochgradig lästig und unbequem ist, die eingeklemmte Hose alle paar Minuten wieder zurecht zu ziehen.


#292VerfasserEifelblume (341002) 15 Aug 17, 11:11
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#293Verfassermars (236327) 16 Aug 17, 09:32
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Ich glaube, einer seiner Söhne oder Enkel ist Anwalt in der Kanzlei meines Neffen...
#294VerfasserCARIOCA (324416) 17 Aug 17, 00:26
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#295Verfassermars (236327) 20 Aug 17, 18:50
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Il paraît  que  c'est une scène vécue par un lecteur du Nouvel Obs. Il l’aurait raconté au courrier des lecteurs: 


Une vieille dame est à la caisse d'une grande surface, où la caissière est occupée à pointer ses achats.

Derrière elle, un "sale gamin" de 9 ou 10 ans pousse le charriot de sa mère dans les pieds de la vieille dame...
Une fois, deux fois, trois fois...La vieille dame se retourne et demande au gamin d’arrêter. Le gosse continue volontairement, une fois, deux fois, trois fois... 

La vieille dame s'en prend alors à la mère: Vous ne pouvez pas lui demander d'arrêter, Madame, s'il vous plaît? Votre fils me fait très mal! 

Non! dit la mère, ma méthode d'éducation consiste à le laisser faire tout ce qu'il veut, sans interdit, pour qu'il prenne conscience tout seul du tort qu'il fait aux autres. C'est plus efficace !!!

Derrière la mère et son fils, un jeune homme de dix-neuf ans attend son tour avec quelques courses à la main, dont un pot de confiture de groseilles. Il dévisse calmement le pot de confiture et le déverse sur la tête de la mère du sale gosse.

La mère se retourne furieuse!

Le jeune homme la regarde en riant:
Voilà, dit-il, moi, j'ai été élevé comme votre fils, je me comporte donc comme je veux!

La vieille dame, à l'avant, se retourne et dit à la caissière: Le pot de confiture, c’est moi qui le paie.

Was haltet ihr von der Reaktion der alten Dame?
#296Verfassermars (236327) 23 Aug 17, 09:36
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Wie gut Kleinkinder in Deutschland in Kitas betreut werden, hängt noch immer stark von ihrem Wohnort ab.

Das zeigt eine von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Studie. Vor allem der Betreuungsschlüssel, also wie viele Kinder ein Erzieher betreut, variiert je nach Region. Die Studie kommt aber auch zu dem Schluss, dass sich die Betreuungssituation insgesamt in den vergangenen Jahren verbessert hat.

Der Studie zufolge kümmerte sich eine in Vollzeit beschäftigte Fachkraft in Krippen im März 2012 um durchschnittlich 4,8 Kinder. Im März 2016 waren es nur noch 4,3. In einigen Gebieten Brandenburgs kommen allerdings knapp dreimal so viele Krippenkinder auf eine Fachkraft wie in einigen Kreisen Baden-Württembergs. Auch innerhalb der Bundesländer variieren die Zahlen stark: In Bayern etwa liegt das landesweite Mittel bei 3,7 Kindern pro Fachkraft, doch der Betreuungsschlüssel reicht je nach Kreis von eins zu 2,7 bis eins zu 5,0.

In Kindergartengruppen ab drei Jahren verbesserte sich der Personalschlüssel von 9,8 auf 9,2 Kinder pro Fachkraft. Doch auch dort variieren die Zahlen regional sehr, auch hier ist die Situation in Baden-Württemberg am besten. Durchschnittlich werden in dem Bundesland 6,1 Kinder von einem Erzieher betreut, in Mecklenburg-Vorpommern sind es hingegen bis zu 14,3 Kinder.  
#297Verfassermars (236327) 05 Sep 17, 19:37
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Max und Paulchen trauen sich nicht nach Hause, weil es schon viel zu spät ist. Sagt Max: "Wenn wir jetzt kommen, gibt’s Ärger." - "Gut", sagt Paulchen," dann warten wir, bis es dunkel ist, dann freuen sie sich, daß sie uns überhaupt wiederhaben!“

#298Verfassermars (236327) 07 Sep 17, 10:16
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Woran erinnert euch dieses Kinderbild?:

#299Verfassermars (236327) 12 Sep 17, 10:26
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Mich erinnert das Bild an dieses von Jan Vermeer:


Bill Gekas, der Fotograf des Bildes in #299, kommt ursprünglich aus der IT-Branche und startete in die Fotografie als reiner Autodidakt. Im Jahr 2010 begann er ein Projekt, das seine Tochter in Szenen zeigte, die den Gemälden alter Meister nachempfunden waren. 

Vielleicht kann ich noch andere Bilder von ihm zeigen, CARIOCA hat bereits den 5. Kinder-Faden gestartet, hier findet ihr ihn:



#300Verfassermars (236327) 13 Sep 17, 17:35
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