| Kommentar | zu Nr. 6 Ceesem
1.ich frage, du frägst, er frägt, ist landschaftlich bayrisch (nach Duden) Öfters haben mir Leute die Bemerkung gemacht – so wie du jetzt – dass dies nicht korrekt ist. Ich lebe aber in Bayern und dort wird landschaftlich „du frägst, er frägt“ gesagt, was auch Duden erlaubt. Persönlich bleibe ich dabei; du frägst du frugst. „Worttrennung: fra|gen Beispiele: du fragst (landschaftlich frägst); er fragt (landschaftlich frägt); du fragtest (landschaftlich frugst, Konjunktiv früg[e]st); gefragt; frag[e]!
2.Worüber, wovon , wovor, über was, von was, vor was, wogegen, gegen was
Angst haben vor, von, über…. Laut meinem landschaftlichen bayrischen Sprachgefühl meinte ich, das man das synonym sagen kann. Aber nein. Das Wörterbuch lehrte mich eines Besseren. Angst haben vor, Furcht haben vor Schiss haben vor Vor Angst in die Hose machen Eine Abneigung haben vor Eine Abscheu haben vor etwas Aber Eine Aversion gegen etwas haben
Man sagt also: Wovor hast du Angst (oder oder was) Wovor hast du Furcht ( „ ) Wovor hast du Schiss, Wovor hast du eine Abneigung oder eine Abscheu.
Wogegen hast du eine Aversion (gegen was) Ausschau Wogegen ist ein Adverb, wohingegen ist eine Konjunktion
Also „worüber hast du Angst und wovon hast du Angst“, ist einfach falsch und nur extrem landschaftlich bayrisch. Ich bitte davon Kenntnis zu nehmen und entschuldige mich für die ‚zizanie’, die ich da hineingebracht habe….
|
|---|