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Moments musicaux ♫♫♫♫♫ - ♫♫♫♫♫ - ♫♫♫♫♫ ♪

252 Antworten    
Kommentar
Ich möchte die einunddreißigsten „moments musicaux“ in diesem deutsch-französischen Forum mit einer genialen Bemerkung  von Victor Hugo eröffnen: 

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Halten wir es doch ähnlich wie der französische Schriftsteller: Wir reden nicht viel herum, aber schweigen werden wir auch nicht, sondern lassen die Musik wirken, die laut Tolstoi ja die Kurzschrift des Gefühls ist. 

Ich widme den neuen Faden emg, die die nach großartigen anderen Musikfäden vor fünf Jahren auch die moments musicaux  startete und die meisten Fäden wie die vorangegangenen unermüdlich und sehr sachkundig moderierte. 

Wir wissen, liebe emg, dass du die Beiträge noch immer mit großem Interesse verfolgst, auch wenn du nicht mehr dazu kommst, so viele wie früher selbst einzustellen. 

Allen Musikfreunden sei zur Eröffnung des Fadens noch mit Goethe gesagt: 

Ein Talent, das jedem frommt, hast du in Besitz genommen. 
Wer mit holden Tönen kommt, überall ist der willkommen.


Wer in den alten Faden noch einmal hineinhören möchte, der klicke auf diesen Link:


Verfassermars (236327) 21 Jun 16, 14:58
Kommentar
http://www.zitate-online.de/literaturzitate/a...
Iteressante Kommentare dazu:

Bemerkung  von Victor Hugo: 

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Bemerkung  von Ludwig Wittgenstein: 

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." Tractatus logico-philosophicus, 7

"Das ist in der Tat ein hübsches Bonmot. Aber es ist, natürlich, eine Tautologie (schweigen = nicht sprechen): es hat keinen Inhalt. Aber es klingt, als ob es eine tiefe Wahrheit wäre. Und so ist Wittgenstein leider auch so ein angebeteter Philosoph geworden. Mir ist nicht klar, worauf diese Anbetung von Wittgenstein beruht. Ich sehe nicht, daß er irgendwelche philosophischen Probleme schärfer formuliert oder gelöst hat – im Gegenteil: Wittgenstein hat einmal gesagt, es gebe gar keine philosophischen Probleme." – Karl Raimund Popper über Wittgensteins Satz »Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.« in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ vom 25. Juni 1987



"Die Hörspielmusik Peter Zwetkoffs weiß, was Schweigen ist (das kann man nicht von jeder Musik sagen, aber die Hörspielmusik ist eine Musik, die zum Sprechen dazukommt, daher weiß sie mehr vom Schweigen als jede andere Musik), es ist ein Schweigen, in dem sich jeden Augenblick die Personen des Spiels versammeln werden, damit man sie hört und damit man sie am Ende mit der Musik hört, die sie trägt, die Stimmen. Die brauchen die Musik als Trägerelement, das den Raum schafft, denn ein Raum ist ja nicht mehr da, wenn das Hörspiel gehört wird. Da sitzt jeder, der es hört, als Monade in seinem eigenen Raum und hört einem anderen Raum zu, der für ihn geschaffen wurde und den ein Komponist mitgeschaffen hat. "

Auch Schweigen ist Musik.
Schweigen ist auch Zeit.
#1VerfasserPachulke (286250) 21 Jun 16, 16:16
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Vielen Dank für den neuen Faden, lieber Mars ! Pachulke, vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen.

Strauss Tod und Verklärung conducted by Christian Thielemann (excerpt)

#2Verfasseroopsy (491382) 23 Jun 16, 09:24
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https://youtu.be/jm1rfwHDUc4

Ich schließe mich oopsys 'Dankeschön' an.
Gleichzeitig möchte ich emg herzlich grüßen.
#3VerfasserSchmuckmeier (814719) 23 Jun 16, 22:25
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Servus Schmucks :-)

Rimsky Korsakov Capriccio Espagnol Op 34 Berliner Phil Dir Zubin Mehta 
#4Verfasseroopsy (491382) 25 Jun 16, 08:23
Kommentar
Rimsky-Korsakov

Le coq d'or Suite - Beecham


#5Verfassermars (236327) 26 Jun 16, 17:41
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Der Hummelflug darf nicht fehlen!
#6VerfasserSchmuckmeier (814719) 26 Jun 16, 21:01
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Danke, Schmuckmeier, für den Hummelflug! Er passt ja so gut zu den vorangegangenen Beiträgen und wird wirklich artistisch vorgeführt!

#7Verfassermars (236327) 27 Jun 16, 09:33
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Zu seinem heutigen Geburtstag: Jean Jacques Rousseau - Les Muses Galantes - extraits

#8Verfasseroopsy (491382) 28 Jun 16, 08:47
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Gabriel Fauré - Dolly Suite


La suite Dolly, op.56 est un ensemble de six pièces pour piano à quatre mains, écrit par Gabriel Fauré entre 1894 et 1897.
Ces courtes pièces ont été composées en l'honneur d'Hélène, surnommée Dolly, la fille d'Emma Bardac, cantatrice et future épouse de Claude Debussy. La Berceuse a été écrite pour le premier anniversaire de celle-ci, les autres étant composées pour d'autres anniversaires de Dolly ou d'autres événements familiaux.
#9Verfasseroopsy (491382) 29 Jun 16, 13:30
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#10Verfasseroopsy (491382) 30 Jun 16, 11:36
Kommentar
David Garrett ist immer wieder großartig anzuhören:

David Garrett - Riccardo Chailly & the Filarmonica de La Scala in Milano (May 30th, 2015)


#11Verfassermars (236327) 02 Jul 16, 20:31
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http://volker-kriegel.de/news.html
Über 15 Jahre liegen zwischen den beiden Aufnahmen von Volker Kriegel, die es im Juli im Radio zu hören gibt:
In der NDR Info Jazz Nacht, die sich in der Nacht vom 9. zum 10. Juli acht Stunden Jazzgitarristen aller Couleur widmen wird, ist zwischen 1 und 2 Uhr der NDR Jazzworkshop „Cartoon, cartoon…!“ vom März 1969 zu hören. Hier spielt das Dave Pike Set zusammen mit Ingfried Hoffmann eine halbstündige Suite aus der Feder von Volker Kriegel. Das Ganze wurde damals auch im Fernsehen gesendet.
Das rbb kulturradio bringt am 15. Juli zwei Mitschnitte vom Berliner Jazzfest 1981, zunächst von Volker Kriegel und anschließend vomJohn Scofield Trio. Kriegel spielt mit seinen Friends


********************************************

Warum stelle ich Volker Kriegel hier heraus?

Nun, mein Gefühl für gute Töne und zeichnen von Cartoons wurde getriggert, geschult, befreit, ausgelöst nicht etwa von einem Musik- oder einem Kunstlehrer, sondern von einem Klassenkameraden: Volker Kriegel - R.I.P.

Er lehrte uns, was am Rock und Jazz und Jazzrock gut ist und was an der deutschen Schnulze und dem Schlager schlecht. Veranlasste mich Joachim-Ernst Behrendts Jazzbuch zu kaufen und Guitarren zu bauen, bis hin zur Elektrischen.

Er führte uns vor, wie man aufmüpfig wird. Immerhin zwang uns der Klassenlehrer ihn als Klassensprecher wieder abzuwählen. Wir Feiglinge haben es getan.

Na ja, es war nicht nur Guitarre. Bei den Pfadfindern wurde seine Guitarre zur Klampfe mit Baden Powell zertifiziertem Liedgut.
#12VerfasserPachulke (286250) 03 Jul 16, 18:51
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Pachulke, ich habe deinen Beitrag gelesen und auch der verlinkten Musik gerne gelauscht. So war mein Interesse an Volker Kriegel geweckt und ich habe bei Wiki Näheres über ihn erfahren, zum Beispiel dies:

Volker Kriegel brachte sich das Gitarrespielen ab seinem 16. Lebensjahr selbst bei. Zu seinen ersten musikalischen Vorbildern gehörte das damalige Oscar Peterson Trio mit dem Gitarristen Herb Ellis. Mit einem ersten eigenen Trio gemeinsam mit einem Pianisten und einem Bassisten trat er nach diesem Vorbild in Clubs in Wiesbaden und Mainz auf.
Nachdem er nach dem Abitur zunächst als Zeichenlehrer gearbeitet hatte, gründete er bald darauf ein Trio mit Lothar Scharfam Schlagzeug, mit dem er 1964 beim Deutschen Amateur-Jazz-Festival Preise als bester Gitarrist und bester Solist gewann. 1965 wurde er Mitglied des Quintetts von Claudio Szenkar.
Anfang der 1960er Jahre studierte Kriegel an der Goethe-Universität Frankfurt Soziologie und Psychologie. Während seiner Studienzeit war er erstmals in der Frankfurter Jazz-Szene engagiert und spielte in Jamsessions mit Albert und Emil MangelsdorffFritz HartschuhGustl Mayer und Rolf Lüttgens.  Bereits zu dieser Zeit arbeitete Kriegel auch als Zeichner für Zeitungen ...

Du kennst seine Musik sicher ausgezeichnet. Möchtest du hier oder in dem Faden Siehe auch: Dixie Blues Bebop Acid Fusion.... JAZZZZZZ ♪♫ noch einmal ein repräsentatives Beispiel seines Schaffens vorstellen ?

#13Verfassermars (236327) 05 Jul 16, 11:01
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Oper, Konzert, Lied: Kein deutscher Tenor hat zuletzt international auf so breiter Ebene reüssiert wie Jonas Kaufmann. Jetzt kommt der Münchner, der den Opernhäusern in Zürich und Stuttgart noch sehr verbunden ist, wieder nach Baden-Baden und singt den Siegmund in Richard Wagners „Walküre“. Alexander Dick befragte ihn für die Bad. Zeitung dazu.

Ihr findet das Interview komplett hier, zusammen mit einem schönen Foto:

Das Interview beginnt so:

BZ: Herr Kaufmann, mit dem Siegmund hat Richard Wagner seine vielleicht tragischste Heldenfigur geschaffen: verfolgt, gejagt – und dann auch noch verliebt in die eigene Schwester. Ganz zu schweigen davon, dass der eigene Vater – Wotan – seinen Helden einfach fallen lässt. Fühlen Sie mit Siegmund? Wie?
Kaufmann: Wenn ich nicht mit einer Figur fühle, mich nicht in ihr Denken und Fühlen hineinversetzen kann, dann hat es keinen Sinn, dass ich sie singe. Charaktere, die leiden und lieben, kämpfen und scheitern, sind mir immer lieber als die so genannten "Helden". Nicht nur weil sie glaubwürdiger sind, sondern auch weil sie vom Interpreten wesentlich mehr Farben und Nuancen erfordern.
BZ: Und wie geht es Ihrer Stimme mit dem Siegmund? Kann man sagen, dass die Partie mit ihrer dunklen Charakteristik und dem lyrisch-melodiösen Fluss wie geschaffen ist für Sie?
Kaufmann: "Wie geschaffen für mich" würde aus meinem Mund etwas überheblich klingen, aber die Rolle liegt mir schon sehr – nicht nur wegen der "dunklen" Farben, sondern auch wegen der wunderbaren Legato-Phrasen, die reinster Belcanto sind, doch vor allem wegen der emotionalen Intensität der Musik.
BZ: Welche Wagner-Tenorpartien sind Ihnen darüber hinaus besonders ans Herz gewachsen?
Kaufmann: Lohengrin, weil er eben auch kein typischer "Held und Ritter" ist, sondern eine tragische Figur. Und natürlich Tannhäuser! Bislang habe ich ja nur die Rom-Erzählung gesungen, für mein Wagner-Album und für das Dresdner Konzert mit Christian Thielemann im Gedenkjahr 2013 – aber die ganze Partie steht seither ganz oben auf meiner Wunschliste!
BZ: Dass Sie bei der Wahl Ihrer Partien noch immer eine große Bandbreite und Balance zwischen deutschem, italienischem und französischem Repertoire halten, ist bewundernswert. Aber wie schwer ist es, das auch dem Markt plausibel zu machen, der doch so gerne in Schubladen denkt: Wagner-Tenor, Verdi-Tenor, Mozart-Tenor?
Kaufmann: Es ist nicht so einfach, dem Schubladen-Denken etwas entgegenzusetzen, aber ich denke doch, dass es mir weitgehend gelingt, über weite Strecken eine Mischung von deutschen, italienischen und französischen Stücken zu singen. Diese Bandbreite und Balance, die Sie ansprechen, hält mich in jeder Hinsicht flexibel – stimmlich, sprachlich, stilistisch und musikalisch. Außerdem würde es mich kolossal langweilen, jahrelang dieselben fünf, sechs Partien zu singen.
...

#14Verfassermars (236327) 07 Jul 16, 11:02
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Passend zu #14:

Jonas Kaufmann - Siegmund


#15Verfassermars (236327) 08 Jul 16, 09:31
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Pachulke und Mars: Vielen Dank !

Jonas Kaufmann mag ich besonders gerne als Florestan, wie schon einmal gepostet:
#16Verfasseroopsy (491382) 08 Jul 16, 11:37
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Jonas Kaufmann

Nessun Dorma

München Königsplatz 27 06 2015


#17Verfassermars (236327) 09 Jul 16, 21:13
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Marcin Dylla plays Ständchen by Franz Schubert on a 1924 Hermann Hauser I



#18Verfasseroopsy (491382) 10 Jul 16, 09:26
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Rätsel
Textstelle, hier, zugegeben, Übersetzung ins Deutsche:

"Joe spielte am besten zur Musik von Skrjabins Fünfter Klaviersonate
oder Ravels Gaspard de la Nuit."

Wer kann sachdienliche Hinweise geben?
Wer beschreibt Joe und wer ist Joe?
Wie heisst Joes Hund?
Was spielen sie?

Ich mag diesen knallharten Anschlag dieser Valentina Lisitsa, dieser putinverstehenden Youtubepianistin.
#19VerfasserPachulke (286250) 10 Jul 16, 15:01
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Vielen Dank für Dein Rätsel, Pachulke: Suchst Du einen Film ?
#20Verfasseroopsy (491382) 10 Jul 16, 20:31
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Film gesucht?! Von der Seite hätte ich, als Wissender, den Fall nicht aufgerollt. aber sei es drum. Nähern wir uns also Hollywood. Biographische Schnipsel des einen gibt es in mehreren Filmen, allerdings stets verkörpert durch Dritte.
Den anderen sieht man in vielen Filmen, allerdings ohne dass man ihn erkennt.

Tipp: bei Ebay-US bietet zur Zeit der Nachlass des einen ein Aquarell aus dem Pinsel des anderen feil: Gebot gestern abend so um 5000 Dollar U S.
#21VerfasserPachulke (286250) 11 Jul 16, 06:38
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Jetzt, liebe Pachulke, habe ich gar keine Idee mehr. Ich hoffe allerdings, dass noch gut und viel geraunt wird.
#22Verfasseroopsy (491382) 11 Jul 16, 07:07
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Auf mein "Raunen" kannst du nicht setzen, oopsy, mit Hollywood habe ich überhaupt nichts am Hut ...

Pachulke, die Klaviersonate habe ich aber mit großem Interesse angehört.
#23Verfassermars (236327) 11 Jul 16, 09:36
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German Brass Nabucco Overture

#24Verfasseroopsy (491382) 13 Jul 16, 08:59
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#25Verfassermars (236327) 14 Jul 16, 11:12
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Rätsel # 19-23

mit meinem Rätsel #19 wollte ich nur geschickt die beiden Klavierstücke in den Ring werfen und diese schlagkräftige Pianistin Valentina Lisitsa promoten. Wer klimpert schneller als sie?

Schriebe ich jetzt meinen nächsten Tipp, würden wohl viele tippen auf Hemingway, Charles Bukowsky, Norman Mailer, Hermann Wouk, Bunuel, Aubrey Vincent Beardsley oder Russ Meyer.

Aber die sind es alle nicht. Wer fehlt in dieser IQ-122 Aufzählung?

Joes Hund ist glaube ich auf dem Bild bei Ebay verewigt.
#26VerfasserPachulke (286250) 14 Jul 16, 12:07
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Spielen bei diesem Rätsel ein Engländer und sein Hund eine Rolle, Pachulke?

Ist der Hund ein Pudel?
#27Verfassermonika2505 (961170) 14 Jul 16, 22:12
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Großartig, Monika, wenn Du richtig liegst. Ich habe nach wie vor keinen Schimmer.
#28Verfasseroopsy (491382) 15 Jul 16, 16:59
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#29Verfassermars (236327) 16 Jul 16, 15:42
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Mozart: "Soave sia il vento" Così fan tutte - Rancatore, Ernman, Terfel 2004

#30Verfasseroopsy (491382) 18 Jul 16, 08:22
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Oopsy, hier noch eine andere "Wind"-Melodie:

Nikolai Medtner:

Sonata in E minor "Night Wind".

Andrey Ponochevny (piano) Minsk 2011


#31Verfassermars (236327) 19 Jul 16, 17:10
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Nobuyuki Tsujii - Liszt - Paganini Etude No 3, La Campanella


Aveugle de naissance, Nobuyuki Tsujii n'a que deux ans lorsqu'il joue Jingle Bells sur un piano jouet après que sa mère eut fredonné l'air. Il prend des leçons de piano à 4 ans. À 7 ans, il gagne le premier prix au concours All Japan Music of Blind Students de la Tokyo Helen Keller Association. À 10 ans, il se produit sur scène avec l'orchestre Century à Osaka et à 12 ans au Suntory Hall de Tokyo. Le 10 novembre 2011, il fait ses débuts au Carnegie Hall.

#32Verfasseroopsy (491382) 21 Jul 16, 07:11
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Nikolay Medtner

"Sonata Romantica" op. 53 nr. 1
Vasily Gvozdetsky - piano


In Medtners Werkverzeichnis beansprucht das Schaffen für Klavier den gewichtigsten Teil. Seine Kompositionen sind inspiriert von deutscher und russischer Tradition, halten sich aber an den romantischen Stil, auch gegen den damals herrschenden Zeitgeist.

Medtner wuchs in einem Umfeld bedingungsloser Verehrung der deutschen Musikgeschichte auf, wobei der Vorbildcharakter deutscher Komponisten nur tendenziell erkennbar ist. Die geistige Verwandtschaft zu Rachmaninow, mit dem er eng befreundet war, ist nicht zu überhören. Rachmaninow und Medtner hielten jeder den anderen für den bedeutendsten Komponisten der Zeit. Beide hielten stark an der Tonalität fest und lehnten die damalige Avantgarde (Schönberg, Strawinsky) ab. Technisch gesehen sind beider Werke ähnlich schwierig. (Wikip.)

#33Verfassermars (236327) 22 Jul 16, 11:30
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Mozart: Symphony no. 41 in C major, KV 551 - Jupiter | Cercle de l'Harmonie


Jérémie Rhorer und sein Orchester "Le Cercle de l'Harmonie" gastieren demnächst in Graz.


#34Verfasseroopsy (491382) 24 Jul 16, 08:12
Kommentar
Noch einmal Nikolay Medtner, diesmal gespielt von einer Schweizer Pianistin 

Luisa Splett : Nikolai Medtner, Sonata "Reminiscenza"


#35Verfassermars (236327) 26 Jul 16, 21:36
Kommentar
Nun noch ein ganzes Klavierkonzert von Medtner:

Nikolai Medtner - Piano Concerto No.1 (Op.33)



#36Verfassermars (236327) 28 Jul 16, 11:47
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Schubert - Overture: Die Zauberharfe

#37Verfasseroopsy (491382) 29 Jul 16, 08:37
Kommentar
Franz Schubert,

Trio op. 100 - Andante con moto


#38Verfassermars (236327) 31 Jul 16, 11:50
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Joseph Lanner - Steyrische Tänze, Walzer Op.165


Ich glaube, ein Motiv ist in den Rosenkavalier eingegangen.
#39Verfasseroopsy (491382) 01 Aug 16, 09:09
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Johann Strauss Op.61 Neue Steirische Tänze

#40Verfasseroopsy (491382) 02 Aug 16, 08:43
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#41Verfasseroopsy (491382) 05 Aug 16, 08:32
Kommentar
Rätsel ## 19-23 & 29-28

Pudel? Da bin ich baff. Wer ist da evtl. gemeint? Jedenfalls ist mir im Kontext kein Pudel bekannt. Vermutlich ist das Tier grösser als ein Koenigspudel und auf dem Gemälde bei Ebay abgebildet.

Zunächst jetzt erst einmal eine Entschuldigung. Widrige Umstände haben mich auf ein Smartphonebildschirmchen zurück geworfen, da macht Schreiben einfach keinen Spass. Hatte mir viel überlegt und nichts davon geschrieben. Tschuldigung.

Eben finde ich gerade einen kurzen Hinweis auf einer Klotuer:

Casanova ist tot,
D.H. Lawrence ist tot,
Henry Miller ist tot,
Und ich schlafe auch
Immer schlechter.

Meine Mitzecher meinen das Graffiti sei uralt, spätestens 1986 nachgewiesen, sei's drum, ich kannte es nicht.

Musik habe ich heute nicht anzubieten, anstatt ein Hinweis auf eine Zeitmaschine.
#42VerfasserPachulke (286250) 06 Aug 16, 13:55
Kommentar
Ich rate weiter, liebe Pachulke: Spielst Du auf die eine moderne Vertonung eines weltberühmten Stoffes an ? In einer mir bekannten Vertonung muss der Bariton pfeifen, kommt das hin ?
#43Verfasseroopsy (491382) 06 Aug 16, 17:29
Kommentar
Jean Philippe Rameau

Hippolyte et Aricie (1733)



#44Verfassermars (236327) 07 Aug 16, 09:58
Kommentar
"The Waltzing Cat" by Leroy Anderson

#45Verfasseroopsy (491382) 08 Aug 16, 08:05
Kommentar
Aristocats: Katzen brauchen viel Musik (Deutsch)

#46Verfasseroopsy (491382) 10 Aug 16, 08:08
Kommentar
A. Vivaldi: Der Stiglitz (Diestelfink)

#47Verfasseroopsy (491382) 11 Aug 16, 08:26
Kommentar
BELA BARTOK: CONCIERTO PARA ORQUESTA - 

PIERRE BOULEZ & BERLIN PHILARMONIC -- 2003


#48Verfassermars (236327) 13 Aug 16, 11:00
Kommentar
#49VerfasserSchmuckmeier (814719) 14 Aug 16, 13:01
Kommentar
If I we`re a rich man - Best Version ever


;-))


#50Verfasseroopsy (491382) 15 Aug 16, 09:50
Kommentar
The Bee (L'Abeille) by François Schubert

#51Verfasseroopsy (491382) 16 Aug 16, 08:33
Kommentar
charade musicale française (homophone)

1) partie d’un arbre 
2) ville allemande
1+2: instrument à vent 

#52Verfassermars (236327) 17 Aug 16, 17:55
Kommentar
Sergey Romanovsky - Mit Würd`und Hoheit angetan" Die Schöpfung


#53Verfasseroopsy (491382) 18 Aug 16, 08:28
Kommentar
@ Mars, vielen Dank für das neue Rätsel. Da habe ich noch so meine Probleme.

Sergey Romanovsky - Mit Würd`und Hoheit angetan" Die Schöpfung



#54Verfasseroopsy (491382) 18 Aug 16, 08:29
Kommentar
# 52 : Das passt nur akustisch, nicht orthografisch (sowohl im ersten als auch im zweiten Teil des Rätsels); stimmt's, mars?
#55VerfasserDana (236421) 18 Aug 16, 10:02
Kommentar
Das stimmt, Dana. Deshalb habe ich in # 52 "(homophone)" hinzugefügt.

Noch ein Tipp: Die (große) deutsche Stadt liegt in NRW.
#56Verfassermars (236327) 19 Aug 16, 10:50
Kommentar
Während vielleicht noch der eine oder andere über die Scharade #52 nachdenkt, hier eine interessante Information:

Wie geht noch mal das "Magnificat"?

Daniel Barenboim startet seinen eigenen YouTube-Kanal.Am besten ist die Stelle ganz am Schluss, wenn Daniel Barenboim die Zuschauer dazu ermutigt, ihm Kommentare in sein neues virtuelles Stammbuch zu schreiben oder Wünsche zu äußern. Denn das lässt sich die klassische Fan- und Netzgemeinde nicht zweimal sagen: In vier, fünf Sprachen hagelt es seit vergangenem Freitag Vorschläge, von Mozarts Requiem bis zum Allegretto aus Beethovens Sturmsonate, vom Bachschen Magnificat über den gesamten Schostakowitsch bis zur lange entbehrten Frage, warum klassische Musik wertvoller ist als Pop, Jazz oder Schlager. Und ein paar fiese User-Stimmen sind auch dabei.

Knapp 18.000 Aufrufe – Stand Dienstagnachmittag – mögen noch nicht die Welt sein. Barenboim aber, Pianist, Dirigent und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, gibt weder Schminktipps (340.500 für Schlupflider geschickt kaschieren), noch will er es ernsthaft mit den Lochis aufnehmen (aktuell 3.937.000 für das Lieblingslied der Zwillinge). Er hat ganz einfach seinen eigenen YouTube-Kanal gegründet und will dort in genüsslichen Fünf-Minuten-Videos über alles Mögliche reden: über Stücke, die ihm am Herzen liegen, über Politisches, Soziales und Absurdes. Gedreht wird im oberen Foyer des Berliner Schillertheaters, Barenboim sitzt an einem Fabbrini-Flügel (also an einem von dem legendären italienischen Techniker Angelo Fabbrini bearbeiteten Steinway), spricht englisch (mit deutschem Akzent und deutschen Untertiteln) und spielt Klavier, erstaunlich konzentriert …

#57Verfassermars (236327) 19 Aug 16, 21:24
Kommentar
# 56 : Sooo groß ist sie auch wieder nicht; war aber bedeutend.
#58VerfasserDana (236421) 19 Aug 16, 21:33
Kommentar
Richtig, Dana, die Stadt war sehr bedeutend, nämlich Deutschlands Hauptstadt ...
Hier die Lösung der kleinen Musikscharade #52:

1) partie d’un arbre: tronc
2) ville allemande: Bonn  
1+2: instrument à vent : trombone (Posaune)

#59Verfassermars (236327) 23 Aug 16, 11:21
Kommentar
J. Haydn: "Kaiser" Quartet in C Major - Mov. 2/4


Zu dieser Melodie schrieb Hoffmann von Fallersleben vor genau 175. Jahren, am 26. 8. 1841, auf Helgoland den Text der deutschen Nationalhymne.
#60Verfassermars (236327) 25 Aug 16, 10:23
Kommentar
Swinging Bach -
mit Jiri Stivín, Flöte und Saxofon

#61Verfasserhannabi (554425) 28 Aug 16, 10:35
Kommentar
Servus Hannabi ! Das klingt ja interessant. Vielen Dank dafür.

Johann Adolph Hasse - Ruggiero - Ouverture

#62Verfasseroopsy (491382) 29 Aug 16, 07:44
Kommentar
Schön, oopsy, dass du uns mit J. A. Hasse bekannt machst.

Johann Adolph Hasse

Sonatas and Trio Sonatas


In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten. 

#63Verfassermars (236327) 31 Aug 16, 09:09
Kommentar
Johann Georg Albrechtsberger: Konzert für Maultrommel, Mandora und Orchester F-Dur

#64Verfasseroopsy (491382) 01 Sep 16, 08:28
Kommentar
Sehr interessant! Ich dachte, die Maultrommel sei neueren Datums..

#65VerfasserSchmuckmeier (814719) 01 Sep 16, 21:23
Kommentar
Ein sehr origineller Beitrag, oopsy! Ich fand in der Wiki Folgendes:

 Johann Georg Albrechtsberger, der Lehrer Beethovens, schrieb um 1765 sieben Konzerte für Maultrommel, Mandora und Streicher, von denen sich drei in einer Bibliothek in Budapest erhalten haben.

Er interpretierte darin Melodien und Stilmittel der zeitgenössischen österreichischen Volksmusik und konnte die Maultrommel aufgrund der Verwendung von verschiedenen Maultrommeln für die Hauptstufen in die Harmonik der Wiener Klassik einbinden.

Das Maultrommelspiel in Österreich ist seit 2012 als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.


#66Verfassermars (236327) 01 Sep 16, 21:41
Kommentar
Das sind ja interessante Informationen rund um die Maultrommel, Schmuckmeiers und Mars. Vielen Dank dafür.
#67Verfasseroopsy (491382) 02 Sep 16, 09:03
Kommentar
Gustav Holst - The Planets, Op. 32

#68Verfasseroopsy (491382) 03 Sep 16, 08:35
Kommentar
Oopsy, du stellst uns wieder ein interessantes und wichtiges musikalisches Werk vor. Ich habe mich wie zu dem von Albrechtsberger (#64) gleich ein bisschen kundig gemacht:

Holst komponierte dieses Stück in den Jahren 1914 bis 1916 für ein großes Sinfonieorchester, im letzten Satz  kommt zusätzlich ein sechsstimmiger Frauenchor zum Einsatz.

Es handelt sich um spätromantische Programmmusik, die vom Charakter her späterer, großorchestraler Filmmusik ähnlich ist und deren Wirkung auf den Zuhörer vor allem durch die monumentalen Klangeffekte und die Klangfarben des Orchesters entsteht.

Während Die Planeten in der Anglosphäre und besonders in Großbritannien häufig aufgeführt werden, ist das Stück im deutschsprachigen Raum eher selten im Konzertsaal zu hören.

Die Planeten bestehen im Original aus sieben Sätzen; jeder Satz trägt den Namen eines Planeten unseres Sonnensystems beziehungsweise der römischen Gottheit, nach der der Planet benannt ist. Die Erde wurde nicht berücksichtigt. Im Jahre 2000 wurde dem englischen Komponisten Colin Matthews aufgetragen, für das Hallé-Orchester einen achten Satz zu komponieren, wobei dieser dem damals noch als Planet eingestuften, allerdings auch erst nach der Fertigstellung von Die Planeten entdecktem Pluto gewidmet wurde. Die Spieldauer beträgt zwischen 50 und 60 Minuten. Im Wesentlichen entspricht die Reihenfolge der Sätze der Planetenfolge im Sonnensystem, nur dass Mars und Merkur vertauscht sind.

Mehr über das Werk findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Planeten

#69Verfassermars (236327) 04 Sep 16, 14:32
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In Ergänzung der Beiträge #68 und #69 ein anderes Werk von Gustav Holst:

First Suite in E-flat


#70Verfassermars (236327) 06 Sep 16, 09:38
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Heute vor 175 Jahren wurde Antonín Leopold Dvořák geboren:

Romance for piano and violin, Op.11


Heimatliebe, Naturverbundenheit, tiefe Religiosität, aber ebenso berauschende Lebensfreude kommen in Dvořáks Werk zum Ausdruck, der einige Misserfolge durchzustehen hatte, bis durch die Empfehlung von Brahms seine Slawischen Tänzeim Druck erschienen und die Musikwelt auf ihn aufmerksam wurde. Nachdem zunächst nur wenige seiner Werke im internationalen Musikbetrieb Fuß gefasst hatten, änderte sich dies unter anderem durch die Gesamteinspielung seiner Sinfonien durch István Kertész.(Wiki.)

#71Verfassermars (236327) 08 Sep 16, 11:10
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Johann Adolph (Adolf) Hasse - Oboe concerto in F major

#72Verfasseroopsy (491382) 09 Sep 16, 08:21
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Mischa Maisky plays Bach

Cello Suite No.1 in G 


#73Verfassermars (236327) 11 Sep 16, 10:29
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Ein kleines, leichtes Rätsel aus einem Kreuzworträtsel der ZEIT:

"Tenor eilt irgendwie, die zu erklimmen", 9 Buchstaben, der erste ist ein T-, der letzte ein -r.

#74Verfassermars (236327) 12 Sep 16, 11:57
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Ich glaube, in dieser Arie sind auch neun (!) hohe Cs zu erklimmen:

Luciano Pavarotti - Ah mes amis - Live at the Met 1972
#75Verfasseroopsy (491382) 13 Sep 16, 10:14
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Das "auch" in oopsys Satz deutet an, dass sie die Lösung des kleinen musikalischen Rätsels #74 gefunden hat: Tenöre erklimmen die TONLEITER ! Das Wort ergibt sich direkt aus den Buchstaben von "Tenor eilt" ...

#76Verfassermars (236327) 15 Sep 16, 10:01
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#77Verfassermars (236327) 17 Sep 16, 13:55
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Folgender Schüttelreim soll anlässlich einer Aufführung von Wagners "Tristan" unter dem Dirigenten Felix Mottl entstanden sein:

Du gehst heut zum Mottl sein' Tristan
und hörst dir dem Trottl sein' Mist an?
Schaff lieber ein Drittel dir Most an
und trink mit dem Mittel dir Trost an!

#78Verfassermars (236327) 19 Sep 16, 18:09
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A propos Richard Wagner: 

Stefan Mickisch spielt und erläutert "Götterdämmerung" von Richard Wagner


Auf dieses Video wurde ich durch oopsy aufmerksam. 


#79Verfassermars (236327) 20 Sep 16, 11:07
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Richard Wagner

Lohengrin - Ouvertüre


#80Verfassermars (236327) 23 Sep 16, 10:45
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Richard Wagner hat nicht nur Opern komponiert:

Fantasia in F sharp minor WWV 22


#81Verfassermars (236327) 26 Sep 16, 18:50
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Richard WAGNER:

Sonate für Mathilde Wesendonck,

performed by Hayk Melikyan


Gar nicht so pathetisch wie später vieles von Wagner ...


#82Verfassermars (236327) 29 Sep 16, 10:02
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Ganz aktuell:

(BZ) Der Titel „Opemhaus des Jahres“ geht nach zehn Jahren wieder nach Stuttgart. Das ergab die aktuelle Umfrage der Zeitschrift Opemwelt unter 50 Kritikern aus Europa und den USA. Das von IntendantJossi Wieler geleitete Team werde für sein Programm mit selten gespielten Werken und Uraufführungen sowie für die exzellente Pflege von Repertoire und Ensemble gewürdigt, teilte Opemwelt am Donnerstag in Berlin mit. Die Ergebnisse werden aktuell im Jahrbuch Oper 201ó veröffentlicht.
Der inoffizielle Titel geht bereits zum sechsten Mal in die Landeshauptstadt.Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) sagte, der Südwesten sei stolz auf dieses erstklassige Opernhaus, das international leuchte und seit Jahren Impulsgeber sei. 
Mit zahlreichen Nennungen schnitt der Südwesten bei der aktuellen Umfrage besonders gut ab. So erhielt das Theater Freiburg in der Rubrik „Wiederentdeckung des Jahres“ die meisten Voten für Ermanno Wolf-Ferraris „Der Schmuck der Madonna“. Fabrice Bollon am Pult und Regisseurin Kirsten Harms hätten den 1911 in Berlin uraufgeführten Opemthriller auf hintergründige Weise ernstgenommen, hieß es.
Besonders freuen darf sich das Theater Basel über sein Engagement für Karlheinz Stockhausen. Die Kritiker kürten dessen „Donnerstag aus „Licht“ zur „Aufführung des Jahres“. Die erste Neuproduktion des Werks seit dreiJahrzehnten unter der musikalischen Leitung von Titus Engel und in der Regie von Lydia Steier steht dort am l. und 2. Oktober noch einmal auf dem Spielplan und soll trotz eines Rechtsstreits mit Mitgliedern der Stockhausen-Stiftung am Samstag via Livestream im Internet übertragen werden. Hintergrund ist anhaltende Kritik an der Inszenierung, die im Netzwerk Facebook in Vorwürfen wie „Blasphemie“ gipfelte. Umso mehr dürfte das Opemwelt-Votum das Theater freuen.

#83Verfassermars (236327) 30 Sep 16, 09:32
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Das Streichquartett F- dur-Quartett op. 96 von Dvorák gefällt mir sehr gut. In meinem Reclam-Kammermusikführer finde ich dazu die folgende Einführung:


Das berühmteste von allen Streichquartetten Dvoráks ist sein 1893 in Amerika komponiertes F- dur-Quartett op. 96 geworden, das die Vorzüge der musikantisch-frischen und klangfreudigen Schreibweise des Meisters mit jenem eigenartigen melodischen und rhythmischen Tonfall vereinigt, der auch für die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ und das Streichquintett op. 97 bezeichnend ist. Es handelt sich dabei um die Einwirkung amerikanischer Musik auf sein Schaffen, oder besser: um seine höchst persönliche Auswertung von Anregungen, die ihm die Begegnung mit der Musik nordamerikanischer Indianer und Neger bot. Seine Eigenart ist von diesen Elementen nicht überdeckt worden: Dvorák hat nicht etwa originale Melodien des fremden Landes verwendet, sondern nur ihren eigentümlichen Reizen eine neue Note für seine eigenen Einfälle abgewonnen.

In die romantische Stimmung und frische Klangwelt des F-dur-Quartetts führt gleich das unterm süß flirrenden Klang der Geigen von der Bratsche angestimmte erste Thema ein. Diese melodisch und rhythmisch so prägnante Gestalt ist der Kerngedanke des ganzen Werks, denn alle wichtigen weiteren Themen sind aus dem nämlichen Stoff gebildet, aus der fünftönigen (also pentatonischen, halbtonfreien) Reihe f-g-a-c-d. Die Sonderart der Thematik liegt also keineswegs nur im Rhythmischen, in der bevorzugten Verwendung der Synkope - wie sie etwa auch das lyrische Seitenthema des ersten Satzes zeigt -, sondern vor allem auch ın der exotisierenden Melodik …

#84Verfassermars (236327) 02 Okt 16, 14:43
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Und nun das in #84 erwähnte Streichquartett op. 97 von Dvorák:


#85Verfassermars (236327) 04 Okt 16, 11:29
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Vor genau hundert Jahren starb in Leipzig Max Reger. Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine Kompositionen für die Orgel. Bereits in seiner Wiesbadener Zeit hatte er, obwohl selbst „katholisch bis in die Fingerspitzen“, eine besondere Affinität für protestantische Choräle entwickelt, die ihn mit seinem großen Vorbild Johann Sebastian Bach verband. Reger entdeckte die alten barocken Gattungen ChoralvorspielFantasie und Fuge sowie Passacaglia wieder und entwickelte sie weiter. Besonders zu erwähnen sind die kühnen Choralfantasien.

Max Reger Choral-Fantasie" Ein feste Burg"


Elena Koycheva an der Sauer-Orgel in der Thomaskirche zu Leipzig

#86Verfassermars (236327) 07 Okt 16, 11:34
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#87Verfassermars (236327) 10 Okt 16, 09:23
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Frederic Chopin

Valses


Die Tatsache, daß sich Chopins Walzer seit einem Jahrhundert einer ungeheuren Beliebtheit erfreuen, macht sie ähnlich den Nocturnes manchen neueren Beurteilern verdächtig. Sie haben das Unglück, zum Teil mindestens den klavierspielenden Dilettanten erreichbar zu sein und infolgedessen im Unterrichtsrepertoire eine bedeutende Rolle einzunehmen. Trotz alledem haben sie sich auch im Programm der Virtuosen erhalten und strömen noch immer eine unverwüstliche Frische aus.

Zunächst ist das, was Chopin „Walzer“ oder „Grande Valse brillante“ nannte, eine Formgestalt sui generis. Man könnte an Webers „Aufforderung zum Tanz“ denken, an Schuberts Walzerketten, ja man kann auch die ältere Generation der Wiener Walzerkomponisten zum Vergleieh heranziehen, da Chopin in Wien mit den Tänzen Lanners und desälteren Strauß bekannt wurde. Er machte sich ein wenig lustig über die Walzerbegeisterung der Wiener, was nicht -ausschloß, daß er dennoch gelegentlich sich an die Werke der Walzerkönige erinnerte.

Schon der Es-Dur-Walzer Opus 18, der 1831, also möglicherweise in Wien komponiert ist, zeigt, was den „Chopin-Walzer“ vor anderen auszeichnet und von ihnen unterscheidet: Wir sind nicht im Bereiche der Volksmusik, nicht die schäumende Lebenslust und Liebesseligkeit der Tanzböden und Praterfeste finden hier ihren musikalischen Ausdruck; es ist stets ein kerzenschimmernder Ballsaal, in dem aristokratische Paare sich bewegen … (Reclams Klaviermusikführer S-. 256)


#88Verfassermars (236327) 13 Okt 16, 11:09
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Le prix Nobel de littérature 2016 est décerné à Bob Dylan, 75 ans, « pour avoir créé dans le cadre de la grande tradition de la musique américaine de nouveaux modes d’expression poétique », a annoncé la secrétaire générale de l’Académie suédoise, Sara Danius. L’Américain, premier musicien à être récompensé par l’académie depuis la création du prix en 1901, succède à la Biélorusse Svetlana Alexievitch.

Blowing in the wind - Bob Dylan


#89Verfassermars (236327) 13 Okt 16, 15:51
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Lukáš Vondráček habe ich vorgestern auf ARTE bewundert, wie er bei Beethovens 3. Klavierkonzert, über den Flügel gebeugt, ins Schwitzen geriet. Hier bei Mozart braucht er sich nicht derart verauszugaben:

Queen Elisabeth Competition 2016:

Lukáš Vondráček: Mozart Piano Concerto No. 21





#90Verfassermars (236327) 18 Okt 16, 17:46
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Und jetzt Lukáš Vondráček in Beethovens 3. Klavierkonzert, das ich in #90 erwähnte:



#91Verfassermars (236327) 20 Okt 16, 16:43
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Noch einmal (siehe #86) Max Reger:

Max Reger

"Romantic Suite op. 125"


Verwischung der Umrisse, Vorherrschaft des Klangs, doch das Gedankliche spielt auch hier eine gewichtige Rolle. Die beabsichtigte Wirkung ist die einer poetisierenden Eindrucksmusik. Ihr romantischer Stimmungszauber erschließt sich durch die Eichendorff-Verse, die Reger den einzelnen Sätzen vorausstellte:

Hörst du nicht die Quellen gehen
Zwischen Stein und Blumen weit
...

Bleib bei uns! Wir haben den Tanzplan im Tal
Bedeckt mit Mondesglanze
Johanneswürmchen erleuchten den Saal,
Die Heimchen spielen zum Tanze.
...

Steig nur, Sonne,
Auf die Höhn!
...
#92Verfassermars (236327) 23 Okt 16, 09:51
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Es wird bald wieder dunkel und ich nehme den ersten Satz von #92, einem Notturno, zum Anlass, die ganze Eichendorff-Strophe zu posten, die Reger diesem Satz voranstellte:

Hörst du nicht die Quellen gehen 
Zwischen Stein und Blumen weit
Nach den stillen Waldesseen
Wo die Marmorbilde stehen
In der schönen Einsamkeit?
Von den Bergen sacht hernieder,
weckend die uralten Lieder,
Steigt die wunderbare Nacht,
Und die Gründe glänzen wieder,
Wie du's oft im Traum gedacht ...

#93Verfassermars (236327) 25 Okt 16, 17:00
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Max Reger

Clarinet Sonata No.2


#94Verfassermars (236327) 27 Okt 16, 14:29
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Weniger "modern" als #94 hört sich dieses Werk von Max Reger an:

Telemann Variations, Op. 134


#95Verfassermars (236327) 29 Okt 16, 10:16
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Heute vor 195 Jahren wurde am Teatro alla Scala in Mailand die Oper Elisa e Claudio von Saverio Mercadante uraufgeführt. Hier eine andere Mercadante-Melodie:

Petya Ivanova "I Briganti" aria di Amelia atto 1



#96Verfassermars (236327) 30 Okt 16, 13:38
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Saverio Mercadante

Clarinet Concerto in E-flat major, Op.76


#97Verfassermars (236327) 31 Okt 16, 13:48
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Präludium und Choral an Allerheiligen 2015

Ihr Freunde Gottes allzugleich


#98Verfassermars (236327) 01 Nov 16, 10:05
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Jan Garbarek und das Hilliard Ensemble
Primo tempore
von der CD Officium

#99Verfasserhannabi (554425) 02 Nov 16, 12:24
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Hannabi, #99 passte sehr gut zu Allerheiligen / Allerseelen.

Ich möchte ihn durch einen anderen Beitrag dieser Künstler ergänzen:

Quechua Song ~ Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble


#100Verfassermars (236327) 04 Nov 16, 11:14
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petite charade musicale franco-allemande  

1. note musicale 
2. höchstes Wesen

1+2 instrument à vent, nom allemand 


#101Verfassermars (236327) 05 Nov 16, 10:05
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Ein Doppelrohrblattinstrument ?
#102Verfasseroopsy (491382) 08 Nov 16, 17:46
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Genau, oopsy!

In der „Neuen Musikerzeitung“ von 1882 findet sich laut Wiki folgende Beschreibung der Spieler des gesuchten Instruments:

Sie "sind im Grunde gutmütig, äußerlich scheinbar lichtscheu und eingezogen, aber originell und wunderlich, humoristisch unter Bekannten. Bei herannahendem Alter auffallend gräulich. Ihr Instrument ist ihre Braut, sie freuen sich schon bei der Ouverture auf den 5. Akt, in welchem sie einen Takt Solo zu blasen haben.“

Morgen werde ich wohl das Rätsel auflösen.

#103Verfassermars (236327) 09 Nov 16, 11:19
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Auflösung der kleinen Musikscharade #101:

1: note musicale: fa 
2: höchstes Wesen: Gott
1+2: instrument à vent, nom allemand: Fagott  

Und gleich dazu ein schönes Fagott-Konzert:

Mozart Bassoon Concerto (complete) played by Ana Docolin


Man sieht und hört, welch falsche Töne die in #103 zitierte Musikerzeitung angeschlagen hatte ...

#104Verfassermars (236327) 10 Nov 16, 12:48
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Nun weitere Fagott-Musik:

A. Vivaldi, Bassoon Concertos,

Thunemann / I Musici


#105Verfassermars (236327) 11 Nov 16, 11:06
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NZ-Musiktalent-Check: Das Fagott

Welches Instrument passt zu meinem Kind? Die NZ möchte mit dem Musiktalent-Check eine Entscheidungshilfe geben. Fachlich beraten wird unsere Zeitung von den Nürnberger Symphonikern. Mitglieder des Orchesters haben bei der Check-Liste mitgewirkt, diesmal Makiko Hirata. In der Übersicht die wichtigsten Kriterien zusammengestellt von Anabel Schaffer.


#106Verfassermars (236327) 13 Nov 16, 13:18
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Die Anschaffung von Geigerzählern
lohnt sich nur bei großen Orchestern ...

#107Verfassermars (236327) 15 Nov 16, 13:16
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Ich knüpfe an #107 an und sage: Hier braucht man nicht sehr lange zählen:


#108Verfassermars (236327) 16 Nov 16, 12:58
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Hier wie bei #108 auch nicht, aber man muss sich schon die Instrumente anschauen:


#109Verfassermars (236327) 17 Nov 16, 11:37
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Heute wird in den   evangelischen Kirchen iDeutschlands und der Schweiz der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag gefeiert. 

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem 1869

DRSO - Herbert Blomstedt



#110Verfassermars (236327) 20 Nov 16, 11:56
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In Graz gibt es im Moment die Konzertfassung von Peer Gynt. Die Texte sprechen u.a. Sunnyi Meles und Cornelius Obonya:

#111Verfasseroopsy (491382) 21 Nov 16, 08:16
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Edvard Grieg

Peer Gynt Suite No. 1 Op. 46


#112Verfassermars (236327) 23 Nov 16, 14:04
Kommentar
Edvard Grieg

Piano Concerto in A minor Op. 16 (complete)


#113Verfassermars (236327) 25 Nov 16, 18:28
Kommentar
Thomanerchor Leipzig

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

#114Verfassermars (236327) 27 Nov 16, 13:02
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Adventskonzert 2015 "Tochter Zion freue dich"

Frauenkirche Dresden Nov. 2015


#115Verfassermars (236327) 29 Nov 16, 17:06
Kommentar
#116VerfasserSchmuckmeier (814719) 01 Dez 16, 23:27
Kommentar
Pardon!
#117VerfasserSchmuckmeier (814719) 01 Dez 16, 23:28
Kommentar
Pardon!
#118VerfasserSchmuckmeier (814719) 01 Dez 16, 23:29
Kommentar
Auf Wunsch meiner Enkeltochter:

J.S. Bach

Harpsichord Concerto in D minor BWV 1052


#119Verfassermars (236327) 03 Dez 16, 17:20
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J. S. Bach

Brandenburg Concertos


#120Verfassermars (236327) 05 Dez 16, 09:49
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Für die, die den Schnee lieben, aber noch mehr für die, die ihm eher aus dem Weg gehen und lieber tanzen, ohne auszurutschen :


#121Verfassermars (236327) 08 Dez 16, 11:21
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Dresden Adventskonzert '08

Anja Harteros - Laudate Dominum


#122Verfassermars (236327) 10 Dez 16, 22:42
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Middewinterhornblasen in Bad Waldliesborn 1. Advent 2016



#123Verfassermars (236327) 13 Dez 16, 10:18
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"Winter Sonate"

Katya Kolotilkina, 12 years, Mogilev, International competition


#124Verfassermars (236327) 15 Dez 16, 11:37
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Franz Liszt

Hungarian Fantasy, for piano and orchestra (Michel Béroff)


Dieses Werk zeigt Liszt von seiner besten Seite, als Vollblutmusiker und Improvisator. Die drei beherrschenden Themen sind weniger der ungarischen Volksmusik als der Zigeunermusik zugehörig. Sie werden durch rhapsodische Zwischenspiele zwanglos miteinander verbunden.

#125Verfassermars (236327) 18 Dez 16, 19:38
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Weihnachtliches, ganz besonders für Mars

#126Verfasseroopsy (491382) 21 Dez 16, 15:29
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Mit diesem Teil des Weihnachtsoratoriums wünsche ich allen, die hier mitlesen, ein schönes Christfest, besonders emg, oopsy, Schmuckmeier, hannabi, Dana und Pachulke.

J.S. Bach WO - BWV 248 Teil1 "Jauchzet frohlocket " aus der Frauenkirche Dresden.


Ich finde nicht nur die Musik großartig, sondern auch den Ort der Aufführung sowie die Nahaufnahmen von den Sängern und den Instrumentalisten.

 
#127Verfassermars (236327) 23 Dez 16, 11:06
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Ergänzend zu #125:

Liszt: Les Préludes, S 97

Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan


#128Verfassermars (236327) 29 Dez 16, 18:29
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ARIEL RAMÍREZ - Zamba del pañuelo

#129Verfasseroopsy (491382) 30 Dez 16, 07:34
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Frédérik / Reinhard Mey:

C'était une bonne année, je crois


Bonne année 2017 à tous les amateurs de musique ...

#130Verfassermars (236327) 31 Dez 16, 17:19
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Dirigent Georges Prêtre mit 92 Jahren gestorben

Der französische Dirigent Georges Prêtre ging in den großen Opernhäusern der Welt ein und aus und galt als Lieblingsdirigent von Maria Callas. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren gestorben.

Vielleicht ist es bezeichnend, dass Georges Prêtre jenseits der Klassikwelt erst richtig bekannt wurde, als er 2008 und 2010 die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker dirigierte. Da war der gebürtige Nordfranzose, den eine Maria Callas zum Lieblingsdirigenten erkoren hatte, schon deutlich über 80. Wien und Prêtre – eine Liebesbeziehung: Ehrendirigent bei den Symphonikern (wie übrigens auch in Stuttgart beim damaligen Radio-Sinfonieorchester), viele Dirigate an der Staatsoper, an die ihn 1962 Herbert von Karajan geholt hatte.


#131Verfassermars (236327) 05 Jan 17, 16:58
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J. S. Bach - Cantate BWV 65 - Sie werden aus Saba alle kommen


Bach schrieb die Kantate, um am Epiphaniasfest (Erscheinung des Herrn) seine erste Weihnachtszeit in Leipzig festlich abzuschließen. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Jes 60,1-6 LUT und Mt 2,1-12 LUTdie Weisen aus dem Morgenland, die dem neugeborenen Jesus als Geschenke GoldWeihrauch und Myrrhe bringen. 

#132Verfassermars (236327) 06 Jan 17, 10:11
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Aus gegebenem Anlass:

Tölzer Knabenchor - Schneewalzer

Nicht ganz synchron, aber nett gesungen


#133Verfassermars (236327) 08 Jan 17, 09:27
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Sinfonia Antartica: Vaughan Williams


Mars, ich hatte Dich mit Deinem winterlichen Thema zu spät gesehen.
#134Verfasseroopsy (491382) 08 Jan 17, 10:45
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Heute wird in Hamburg das Konzerthaus Elbphilharmonie eröffnet. Das genaue Musikprogramm des Eröffnungskonzerts ist geheim. Nur so viel ist bekannt: Chefdirigent Thomas Hengelbrock und das NDR Elbphilharmonie Orchester eröffnen den spektakulären Konzertsaal mit einer musikalischen Reise von der Renaissance bis zur Gegenwart. Weltweit gefeierte Solisten wie Pavol Breslik, Sir Bryn Terfel und Philippe Jaroussky sind dabei. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Ludwig van Beethoven, Bernd Alois Zimmermann, Richard Wagner - sowie eine Uraufführung von Wolfgang Rihm.

#135Verfassermars (236327) 11 Jan 17, 09:27
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Da freue ich mich schon drauf !

Georges Bizet - Symphony in C (1855)

#136Verfasseroopsy (491382) 11 Jan 17, 16:07
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Oopsy, besonders gelungen finde ich bei der Elbphilharmonie das Innere des Konzerthauses:

Mit gut 2.000 Plätzen bildet der große Konzertsaal den Kern der Elbphilharmonie. Orchester und Dirigent befinden sich mitten im Raum, die Zuschauerränge sind versetzt übereinander zu einem steilen Kessel angeordnet. Jeder Besucher ist maximal 30 Meter (!) vom Orchester entfernt.

Für die Akustik entwickelten Herzog & de Meuron eine spezifische Oberfläche der Wände und Decken - in enger Abstimmung mit dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota. Die »Weiße Haut« aus rund 10.000 Platten Gips und Papier ist eine der kühnsten Innovationen der Elbphilharmonie.

Hier ein eindrucksvolles Foto:

#137Verfassermars (236327) 12 Jan 17, 12:20
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Gerade ist Wolfgang Rihms Name in aller Munde: Am Mittwoch wurde eine Komposition von ihm beim Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie uraufgeführt worden: "Reminiszenz - Triptychon und Spruch im memoriam Hans Henny Jahnn". Dieses Werk für Tenor und großes Orchester hat Rihm im Auftrag des NDR eigens für den festlichen Anlass geschrieben. 
Gestern, am 13. Januar, teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd mit, dass der Preis der Europäischen Kirchenmusik an Wolfgang Rihm geht. Die Auszeichnung wird dem Komponisten beim Festival Europäischer Kirchenmusik am 15. Juli 2017 übergeben. "Sein Aufgreifen spiritueller Texte verbindet Wort und Ton zu einer überzeugenden Einheit, die stets den Menschen im Blick hat, wesentliche Fragen reflektiert und emotional ergreift", so begründetet die Festivalleitung Rihms Auszeichnung. Dabei stand geistliche Musik nicht immer im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Nach Vollendung seiner Passionsmusik "Deus Passus" (2000) hatte er nach eigenen Worten sein "Mönchsgewand wieder ablegen wollen", dann aber seine Meinung geändert. Rihms vor kurzem fertig gestellte "Requiem-Strophen" für Soli, Chor und Orchester werden im März 2017 in München uraufgeführt. ( https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik... )



#138Verfassermars (236327) 14 Jan 17, 13:17
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Elbphilharmonie 2017: Das Eröffnungskonzert (Teil 2) | NDR

mit der Ouvertüre aus Richard Wagners Oper „Parsifal“ und Beethovens Neunter Sinfonie. Dabei sind gefeierte Solisten, NDR Chor und der Chor des BR.


#139Verfassermars (236327) 17 Jan 17, 14:12
Kommentar
Und heute nachgereicht der 1. Teil des Elbphilharmonie-Eröffnungskonzerts, unter anderem mit Werken von Henri Dutilleux, Bernd Alois Zimmermann und Olivier Messiaen:


#140Verfassermars (236327) 20 Jan 17, 11:40
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Der Witterung entsprechend:

Tchaikovski - Casse-noisette- Valse des flocons de neige.


#141Verfassermars (236327) 23 Jan 17, 10:10
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Vor genau 115 Jahren, am 25. Januar 1902: wurde die 2. Sinfonie von Alexander Skrjabin in St. Petersburg uraufgeführt:



#142Verfassermars (236327) 25 Jan 17, 09:56
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F.M. Veracini:

Overtures & Concerti [L'Arte dell'Arco]


En 1714 Veracini était à Londres en tant que violoniste au Queen's Theater et y jouait des interludes. Reparti pour Venise, il se produisit en 1719 dans plusieurs concerts avec une telle habileté en un tel succès que Tartini, convaincu qu'il ne pouvait rivaliser avec lui, se retira à Ancône pour se consacrer à de nouvelles études. La même année, il dédia un recueil de sonates pour le violon au prince Friedrich August, fils du roi de Saxe, ainsi qu'un deuxième recueil en 1721. Ce prince, qui était un amateur particulièrement éclairé, le fit venir à Dresde pour que celui-ci y interprète de la musique de chambre, en sa compagnie, et organise la venue de chanteurs afin qu'ils se produisent à l'opéra de Dresde. C'est à l'occasion d'une dispute impliquant le compositeur Johann David Heinichen et le castrat Senesino que Veracini sauta de colère par la fenêtre du second étage, et se blessa, ce qui le fit boiter à partir de ce moment. (Wikip.)

#143Verfassermars (236327) 31 Jan 17, 10:51
Kommentar
Während Veracini in seinen Violinkonzerten dem Zeitgeschmack folgte, liegt sein musikgeschichtliches Vermächtnis vor allem in den virtuosen Sonaten des op. 2.

Francesco Maria Veracini (1690-1768)

Sonata Accademica No.5, Op.2


#144Verfassermars (236327) 02 Feb 17, 09:46
Kommentar
Oh! quand je dors (Victor Hugo)

Franz Liszt


#145Verfassermars (236327) 06 Feb 17, 14:41
Kommentar
Liszt: Le crucifix
(texte de Victor Hugo)



#146Verfassermars (236327) 08 Feb 17, 11:03
Kommentar
Je suis sûr que vous n'avez jamais entendu cette version de la Petite Musique de Nuit de Mozart. À écouter avec un bon verre de vin:



#147Verfassermars (236327) 11 Feb 17, 22:10
Kommentar
#148Verfasseroopsy (491382) 12 Feb 17, 15:39
Kommentar
Veracini zum Dritten:

Francesco Maria Veracini: Violin Sonatas HQ 


#149Verfassermars (236327) 16 Feb 17, 10:36
Kommentar
Rubinstein sah in Cantelli seinen Nachfolger. Cantelli starb mit nur 36 Jahren bei einem Flugzeugunglück. Man verschwieg Rubinstein seinen Tod, der nur ein paar Wochen nach Cantelli verschied.

Beethoven. Symphony No.7. Cantelli ((STEREO rec. 1956)) - I. Poco sostenuto
#150Verfasseroopsy (491382) 18 Feb 17, 10:22
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Die Sammlung Historische Tasteninstrumente in Bad Krozingen dokumentiert 400 Jahre Klavierbau. Alle Instrumente, die exponiert werden, sind spielbar. Hier  befindet sich ein international hoch bedeutender, einzigartiger Schatz an historischen Tasteninstrumenten: die Sammlung Neumeyer – Junghanns – Tracey im Schloss Bad Krozingen.


Die eigentliche Spezialität der Sammlung aber sind die Hammerflügel. So sieht der in Staufen wirkende Tasteninstrumentenbauer Christoph Kern, seit 1991 als Nachfolger des Freiburger Klavierbaumeisters Rudolf Dobernecker engagierter Kurator der Sammlung, den vom Wiener Conrad Graf gebauten Hammerflügel von 1826/27 als kostspieligstes Stück. Wert: um die 200 000 Euro. 
Mit Hilfe eines solchen Instruments kann man eben auch in unseren Tagen noch mustergültig erfahren, wie die Musik eines Beethoven oder Schubert klingen sollte.  

Viel mehr über die Sammlung findet ihr hier:


#151Verfassermars (236327) 20 Feb 17, 10:54
Kommentar
Ergänzend zu # 151:

Ein Pianist spielt Mozart auf einem Graf Hammerlflügel in Bad Krozingen:



#152Verfassermars (236327) 23 Feb 17, 09:48
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#153Verfasseroopsy (491382) 24 Feb 17, 08:49
Kommentar
25. Februar 1806: Am Theater am Kärntnertor in Wien wird die Oper Faniska von Luigi Cherubini uraufgeführt und enthusiastisch gefeiert:

Soprano KATIA RICCIARELLI - Faniska "Qual orribile soggiorno...Da un dolore atroce oppressa" -1975


#154Verfassermars (236327) 25 Feb 17, 09:24
Kommentar
Ich lasse dich nicht,
du segnest mich denn,
mein Jesu, ich lasse dich nicht,
du segnest mich denn.
#155VerfasserClélia (601872) 26 Feb 17, 14:42
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für Clélia:

Catedral de Notre Dame de París

LIUDMILA MATSYURA JS Bach Choral Komm, Heiliger Geist BWV 651



#156Verfassermars (236327) 27 Feb 17, 09:57
Kommentar
Fasnacht geht heute zu Ende, deshalb schnell noch:

Camille Saint-Saëns - Le Carnaval des animaux


#157Verfassermars (236327) 28 Feb 17, 09:50
Kommentar
#158Verfassermars (236327) 02 Mär 17, 10:44
Kommentar
#159VerfasserPachulke (286250) 02 Mär 17, 19:42
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Dieses Konzert höre ich immer wieder gern, und wenn dann noch ein Orchester aus meiner Heimat spielt ...

J. S. Bach: 5. Brandenburgisches Konzert in D-Dur, BWV 1050

Freiburger Barockorchester



#160Verfassermars (236327) 06 Mär 17, 16:42
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Und gleich noch das dritte dazu:

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 3


"Das dritte Brandenburgische? Hier hat Bach den "italienischen Schock", den die druckfrisch in Weimar eingetroffenen Konzerte von Vivaldi & Co. auslösten, genial umgepolt, den Gegensatz von Solo und Tutti aufgelöst. Es gibt neun komplett gleichberechtigte Streicher, die als Solisten, gestaffelte Trios oder Ensemble formieren."

#161Verfassermars (236327) 08 Mär 17, 08:53
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Wenn jemand in einer Mietwohnung Tuba spielt, dann gilt im Regelfall, dass ...

1) er das den anderen Bewohnern mitteilen muss ?
2) der Vermieter ihm das Musizieren verbieten darf ? 
3) er dort nebenberuflich Tuba-Unterricht geben darf ?
4) die erlaubte Spieldauer von der Wandstärke abhängt ? 
5) er seine Blaskapelle zum Üben einladen darf?


#162Verfassermars (236327) 11 Mär 17, 17:59
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Solange ihr noch über die Multiple-Choice-Aufgabe #162 nachdenkt, hier eine kurze Erinnerung:

Vor genau 30 Jahren, am 12. März 1987, feierte das Musical "Les Misérables" am New Yorker Broadway Premiere. ich habe es später in Wien gesehen, es hat mir aber nicht besonders gefallen.

#163Verfassermars (236327) 12 Mär 17, 11:33
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Nun die Antwort zu #162:

Nur bei Nr. 4 ist ein Ja richtig. - Nebenberuflicher Unterricht wäre gewerbliche Nutzung, die der Zustimmung des Vermieters bedarf.

Ich finde, dass ein Tubaspieler mit dieser Regelung gut leben kann ...
#164Verfassermars (236327) 14 Mär 17, 11:45
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Fabio Luisi hat viele Jahre in der Grazer Oper dirigiert. Eben höre ich im Radio, dass mit ihm Wilhelm Tell in der Met gegeben wird:


#165Verfasseroopsy (491382) 18 Mär 17, 08:18
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Wozu Musik? In Berlin findet Daniel Barenboim darauf eine verblüffende Antwort. Der von ihm initiierte Kammermusiksaal (Pierre-Boulez-Saal) des Stararchitekten Frank Gehry wird die internationale Musikszene verändern.



Barenboim ist der Spiritus Rector jenes kleinen, feinen Konzertsaals nebst kleiner, feiner Musikhochschule, der nächste Woche eröffnet wird, der Luftschlossherr also, um in der ministeriellen Metaphorik zu bleiben. Ohne ihn, der seit 1992 Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper ist, gäbe es dieses Wunder nicht. Eine Tat wie ein Ausrufezeichen. Und das hat auch damit zu tun, dass sich viele Barenboim-Sätze wie Wannen der Weisheit anfühlen, in die man sich legen möchte, weil sie versprechen, die Welt auch dann besser zu machen, wenn man sie nicht ganz versteht, diese Sätze, die er im Übrigen nicht nur einmal sagt.

#166Verfassermars (236327) 19 Mär 17, 11:21
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Oopsy, der "Wilhelm-Tell"-Trailer animiert einen wirklich dazu, sich die ganze Oper anzuschauen und dabei auch den ganzen Apfelschuss zu sehen!
#167Verfassermars (236327) 23 Mär 17, 10:16
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Mozart spielte nicht nur gern mit Instrumenten, sondern auch mit der Sprache. Seiner Schwester Nannerl soll er eines Tages geschrieben haben:

g-a-c-o-b-i-a-l

Was bedeutete das auf Französisch?

#168Verfassermars (236327) 25 Mär 17, 09:53
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Antwort auf #169: Mozart wollte damit angeblich sagen: " "j'ai assez obéi à elle"!
#169Verfassermars (236327) 28 Mär 17, 10:00
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Un monsieur a entendu dire  qu’il était chic d’aller écouter de la musique classique. Alors il va à un concert symphonique.Il y arrive en retard. 
C’est commencé? demande-t-il à l’ouvreur.
Oui, on joue la Septième Symphonie de Beethoven.
La septième déjà? … Je ne croyais pas être tellement en retard.

#170Verfassermars (236327) 31 Mär 17, 09:57
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Und nun, an #170 anknüpfend, die ganze Siebte Symphonie:

Beethoven: Symphony No.7 in A major - Christian Thielemann (Full HD 1080p)


#171Verfassermars (236327) 01 Apr 17, 13:04
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Aus dem letzten Kreuzworträtsel der ZEIT:

Muss man dem Geiger nicht erst sagen - gespielte finden selten Applaus ...

Welche "Buchstaben" sind gemeint?
#172Verfassermars (236327) 02 Apr 17, 11:18
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Auflösung von #172:
Muss man dem Geiger nicht erst sagen: Streiche!
gespielte Streiche finden selten Applaus ...
#173Verfassermars (236327) 05 Apr 17, 14:51
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Jetzt eine Komposition mit vier Streichern:

Edward Elgar:
Streichquartett e-minor op.83 - Elegio-Quartett

#174Verfassermars (236327) 08 Apr 17, 10:15
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Edward Elgar

Cello Concerto in E minor op 85 + Sospiri op. 70

Sol Gabetta & DRSO


#175Verfassermars (236327) 12 Apr 17, 18:24
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https://www.youtube.com/watch?v=oVwwRI5pFRU

Buxtehude

Du hast dich in Not gestecket,
hast gelitten mit Geduld,
gar den herben Tod geschmecket,
um zu büßen meine Schuld;
dass ich würde losgezählet,
hast du wollen sein gequälet.
Tausend-, tausendmal sei dir,
liebster Jesu, Dank dafür.

Toutes les paroles :
#176VerfasserClélia (601872) 14 Apr 17, 11:20
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Johann Sebastian Bach

3 Osterchoräle aus dem Orgelbüchlein (BWV 618, 627, 630)


#177Verfassermars (236327) 16 Apr 17, 10:47
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Heinrich Schütz :
Dialogue dans le Jardin de la résurrection :
Jesus: Weib, was weinest du ?
Marie: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiss nicht, wo sie ihn hingeleget haben. Sie haben meinen Herrn weggenommen.
Jesus: Maria !
Marie: Rabbouni !
Jesus: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Ich fahre auf. Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott.
____________

Gustave Doré :
Et voici, il y eut un grand tremblement de terre; car un ange du Seigneur descendit du ciel, vint rouler la pierre, et s'assit dessus.
Son aspect était comme l'éclair, et son vêtement blanc comme la neige. (Evangile selon Matthieu 8, 2)
#178VerfasserClélia (601872) 16 Apr 17, 21:45
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"Wir wollen alle fröhlich sein ..."

EG 100 Osterchoral - Sandra König


#179Verfassermars (236327) 17 Apr 17, 13:20
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Ist wieder einmal ein kleines Musikrätsel gefällig?

Wohnungen im Nadelwald bei Bayreuth? 

Dt., 11 Buchstaben, darunter 1 Umlaut ( = 2 Buchstaben)


#180Verfassermars (236327) 19 Apr 17, 17:50
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Ein Tipp zu #180: Die musikalische Lösung beginnt mit T- .
#181Verfassermars (236327) 22 Apr 17, 10:18
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Dies ist die Lösung zu #180:

Wagner: Tannhäuser Overture - Thielemann / 


#182Verfassermars (236327) 26 Apr 17, 11:01
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Und nach der Ouvertüre noch das Finale zu der Rätselfrage #180:

Bayreuther Festspiele 2011: Tannhäuser Finale


#183Verfassermars (236327) 28 Apr 17, 13:27
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Peter Schreier singt Beethoven Mailied op. 52,4


#184Verfassermars (236327) 01 Mai 17, 17:56
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Das hat mich heute beim Aufwachen begleitet und mich schon reichlich fröhlich gemacht:

Doppler- Bellini variation on" La Sonnambula"
#185Verfasseroopsy (491382) 05 Mai 17, 09:56
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Speziell - aber nicht nur - für emg:

Francoise Doppler

Souvenir du Rigi Op. 38


#186Verfassermars (236327) 09 Mai 17, 10:40
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Noch einmal ein "Doppler-Stück":

Albert Franz Doppler
Fantaisie Pastorale Hongroise:
Patrick Gallois

Orchestre Du Festival De Musique De Chambre De Paris : VERSAILLES CONCERT 1986

#187Verfassermars (236327) 11 Mai 17, 14:49
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13. Mai 1833: Die 4. Sinfonie in A-Dur op. 90, „Italienische“, von Felix Mendelssohn Bartholdy wird in der London Philharmonic Society unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Sie gehört heute zu den meistaufgeführten Orchesterwerken Mendelssohns.

Mendelssohn: 4. Sinfonie (»Italienische«) ∙ hr-Sinfonieorchester ∙ Paavo Järvi


#188Verfassermars (236327) 13 Mai 17, 09:50
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Francesco P. Tosti, gesungen von Alfredo Kraus:

#189Verfasseroopsy (491382) 14 Mai 17, 09:56
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Da in Deutschland dieses Jahr sehr der Reformation vor 500 Jahren gedacht wird, will ich auf Mendelssohns 4. Sinfonie (#188) noch die fünfte folgen lassen, sie heißt "Reformations-Sinfonie". Im letzten Satz wird der Choral "Ein' fest Burg" verarbeitet, im 1. das sogenannte "Lutherische" oder "Dresdner Amen", das auch Wagner im Parsifal verwendete.

Mendelssohn: 5. Sinfonie (»Reformations-Sinfonie«) ∙ hr-Sinfonieorchester ∙ Jérémie Rhorer

#190Verfassermars (236327) 17 Mai 17, 09:51
Kommentar
Auch Mendelssohns Violinkonzert höre ich immer wieder gerne:

Mendelssohn Violin Concerto E Minor OP.64 (Full Length) : Hilary Hahn & FRSO


#191Verfassermars (236327) 19 Mai 17, 11:25
Kommentar
“Quelle musique, le silence !”

De Jean Anouilh / Le directeur de l'Opéra 

#192Verfassermars (236327) 22 Mai 17, 13:53
Kommentar
Louis Moreau Gottschalk - La Nuit des Tropiques


Wikipedia schreibt über sein sehr facettenreiches Leben und Werk auch das: Gottschalk dokumentiert in seinem Werk frühe Formen afroamerikanischer Tanzmusik, aus der sich später der Jazz entwickeln sollte. Als Pianist zählt er zur Gruppe der ersten international erfolgreichen Pianisten, die bereits Techniken aus dem späteren Ragtime (SynkopierungWalking BassStride) benutzten.
#193Verfasseroopsy (491382) 25 Mai 17, 09:11
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"Ich liebe Wagners Musik mehr als die irgendeines anderen Komponisten. Sie ist so laut, daß man die ganze Zeit reden kann, ohne daß die anderen Leute hören, was man sagt."

Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray
#194Verfassermars (236327) 26 Mai 17, 16:56
Kommentar
Am 29. Mai 1913: wurde in  Paris Igor Strawinskis Ballett Le sacre du printemps uraufgeführt. Es gilt aufgrund außergewöhnlicher rhythmischer klanglicher Strukturen als ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts, das zugleich wegen seiner zahlreichen Dissonanzen und wegen mehrfacher schneidend-scharfer Einwürfe im Gegensatz zu den ersten beiden Ballettmusiken Strawinskis beim Publikum überwiegend Missfallen erregte.

Originalkostüm von Nicholas Roerich für die Uraufführung:


Maurice Béjart - « Le Sacre du printemps » d'Igor Stravinsky, dansé par le Ballet du XXe siècle: 

#195Verfassermars (236327) 29 Mai 17, 09:25
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Meyerbeer:
Nur in der Dämm'rung Stille (Alimelek)


#196Verfassermars (236327) 31 Mai 17, 11:27
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Mendelssohn hat mich heute durch den Morgen begleitet:


Mars zu Oscar Wilde: :-))!!
#197Verfasseroopsy (491382) 02 Jun 17, 08:10
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Passend zum Pfingstfest:

Gustav Mahler: Veni creator spiritus.

Der erste und kürzere Teil der 8. Sinfonie Mahlers vertont den mittelalterlichen, lateinischen Pfingsthymnus „Veni creator spiritus“, der im Original Hrabanus Maurus zugeschrieben wird. Beinahe durchgehend wird die musikalische Entwicklung von den Chören und Solisten getragen, weshalb der erste Teil an die Form einer großen Motette erinnert.


Veni creator spiritus (zu deutsch: „Komm, Schöpfer Geist“) ist ein lateinischer Hymnus aus dem 9. Jahrhundert, der mehrheitlich Rabanus Mauruszugeschrieben wird. Nach einer These Heinrich Lausbergs ist er anlässlich des Aachener Konzils von 809 verfasst worden, um dessen Teilnehmer programmatisch auf den kaiserlichen Auftrag einzustimmen, die theologische Zulässigkeit der Einfügung des Filioque ins große Glaubensbekenntnisnachzuweisen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Veni_creator_sp... )
#198Verfassermars (236327) 04 Jun 17, 11:01
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Noch einmal etwas Pfingstliches:

VENI CREATOR SPIRITUS - Giovanni Vianini

9. Jhdt., Gregorianisch

#199Verfassermars (236327) 05 Jun 17, 09:48
Kommentar
"Was sahen Sie gestern in der Oper?"
"Tannhäuser."
"Ach ja, das ist das Stück, wo der Freischütz  
dem Schwan den Apfel vom Kopf schießt."
#200Verfassermars (236327) 06 Jun 17, 10:00
Kommentar
Ein kleines Rätsel:

Liegt in Spielers Arm, heißt genauso wie die Entlockten ...

nur 5 Buchstaben!
#201Verfassermars (236327) 11 Jun 17, 18:39
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Mars, Dein Witz :-)))
Dein Rätsel: Da bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn rein habe.

 
Viktor Ullmann: Slawische Rhapsodie op.23 (1940)
#202Verfasseroopsy (491382) 12 Jun 17, 18:30
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Ein Tipp zu # 201: Der erste Buchstabe ist ein L- !
#203Verfassermars (236327) 14 Jun 17, 10:08
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Oje, da lag ich daneben.

Hummel: Rondo in E flat Major Op.11
#204Verfasseroopsy (491382) 16 Jun 17, 07:42
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Auflösung des Rätsels in #201: die Laute
#205Verfassermars (236327) 19 Jun 17, 11:37
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Emilie Mayer

Symphony No. 4 in B minor (1851)


Emilie Luise Friederika Mayer (* 14. Mai 1812 in FriedlandMecklenburg; † 10. April 1883 in Berlin) war eine deutsche Komponistin.

Emilie Mayer hinterließ ein umfangreiches musikalisches Werk, das von Almut Runge-Woll gründlich unter Angabe der Fundorte und Verlage beschrieben wird. Sie komponierte acht Sinfonien, zwölf Streichquartette, Klavierkammermusik, fünfzehn Konzertouvertüren, Violin- und Cellosonaten, Klavierwerke, ein Singspiel nach Goethe, Lieder und vierstimmige Chöre.

Ihre Kompositionen gerieten nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit – ein Schicksal, das sie leider mit vielen anderen Komponistinnen teilt, das aber nicht für die LEO-Moments musicaux gelten soll.


#206Verfassermars (236327) 22 Jun 17, 13:07
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Un peu de rêve :
Brève et charmante excursion dans le passé, au cours de laquelle Magdalena Kožená, mezzo-soprano tchèque, née le 26 mai 1973, charme le grand Bach avec sa voix d'or, puis se retrouve brusquement dans notre prosaïque XXIème siècle.
#207VerfasserClélia (601872) 23 Jun 17, 07:46
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The Wave Quartet plays Concerto in C Major by J. S. Bach (1/3)

#208Verfasseroopsy (491382) 24 Jun 17, 09:18
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Danke, Clélia und oopsy, für eure schönen Beiträge! Ich möchte noch ein Streichquartett von Emilie Mayer (siehe #206) bringen:

String Quartet in E minor


#209Verfassermars (236327) 25 Jun 17, 10:40
Kommentar
Emilie Mayer

Faust Overture (1880)


Wie findet ihr diese Musik?
#210Verfassermars (236327) 28 Jun 17, 09:33
Kommentar
Kobayashi/Gray Duo

Excerpt from "Notturno" by Emilie Mayer


#211Verfassermars (236327) 30 Jun 17, 11:23
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Antonio Vivaldi:
"Summer" from four seasons
Solistin: Mari Samuelsen


#212Verfassermars (236327) 03 Jul 17, 09:20
Kommentar
Zum Kontrast:

In The Summertime
Mungo Jerry, ORIGINAL 1970


#213Verfassermars (236327) 06 Jul 17, 11:09
Kommentar
Diabelli's Waltz - V7 Joseph Drechsler


Joseph Drechsler schrieb die Ouvertüre zu Nestroys "Diamant des Geisterkönigs".
#214Verfasseroopsy (491382) 07 Jul 17, 08:32
Kommentar
Joseph Wölfl (1773- 1812), Andante, Sonata No. 2 in D minor, Op. 33

Vladimir Pleshakov, piano.

#215Verfassermars (236327) 09 Jul 17, 10:17
Kommentar
Joseph Wölfl

Op. 49 - Piano Concerto No. 6 in D major "Le coucou"


#216Verfassermars (236327) 12 Jul 17, 10:13
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Le Programme complet du concert du 14 juillet de la tour Eiffel / champs de Mars

Hector Berlioz 
La Damnation de Faust : Marche Hongroise 

Giaccomo Puccini 
Gianni Schicchi « O mio babbino caro » (Nadine Sierra) 

Giuseppe Verdi Rigoletto 
« La donna è mobile » (Bryan Hymel) 

Serge Prokofiev 
Roméo et Juliette « Danse des Chevaliers » 

Wofgang Amadeus Mozart Don Giovanni « Deh vieni alla finestra » (Ludovic Tézier) 

Wofgang Amadeus Mozart Don Giovanni « Fin ch’han dal vino » (Ludovic Tézier) 

Charles Gounod Roméo & Juliette : « Je veux vivre » (Diana Damrau) 

Nikolaï Rimsky-Korsakov La Fiancée du Tsar « La chanson du houblon » 

Charles Gounod Sapho « O ma lyre immortelle » (Anita Rachvelishvili) 

Johannes Brahms Double concerto « Vivace non troppo » (3ème mvt) (Gautier & Renaud Capuçon) 

Dmitri Kabalevsky / Andrew Cottee « Bonne Nuit » 

Ruggero Leoncavallo Pagliacci « Vesti la Giubba » (Bryan Hymel) 

Dmitri Chostakovitch Suite de Jazz n°2 « Valse n°2 »  

Léo Delibes Lakmé « Duo des fleurs » (Nadine Sierra & Anita Rachvelishvili) 

Richard Strauss Morgen (Diana Damrau & Renaud Capuçon) 

Vangelis / Don Rose « Les Chariots de feu » (version pour piano et orchestre) 

Giaccomo Puccini La Bohème « O soave fanciulla » (Nadine Sierra & Bryan Hymel) 

Modeste Moussorgsky / Maurice Ravel Les Tableaux d’une exposition « La grande porte de Kiev » 

Giuseppe Verdi Don Carlo « E lui !... desso ! ... » (Bryan Hymel & Ludovic Tézier) 

Georges Bizet Carmen « Les voici la quadrille ! »  

Le concert s’achèvera bien sûr, comme chaque année, par la Marseillaise reprise par le public.

Hector Berlioz / Claude Joseph Rouget de Lisle La Marseillaise (couplet n°1 & 2) 

Le concert sera diffusé en direct sur France Inter et présenté par Anna Sigalévitch et sur France 2 (à partir de 20h55). La diffusion sur France 2 du concert puis du feu d’artifice sera suivie à 23h45 environ de la rediffusion du documentaire consacré à la Maîtrise de Radio France : "Une famille de chœur : la Maîtrise de Radio France" réalisé par Abigail Mokienko.

#217Verfassermars (236327) 14 Jul 17, 17:04
Kommentar
Ich habe mir gestern Abend das Konzert am Eiffellturm im französischen Fernsehen angeschaut. Der Rahmen, die Stimmung und die Programmvielfalt waren sehr eindrucksvoll. Von Mozart bis zu Vangelis / Don Rose wurde. salopp formuliert, eine Hitparade der klassischen Musik aus drei Jahrhunderten geboten. Einen Zusammenhang zwischen den 19 Teilen konnte m. E. auch der Moderator Stéphane Bern nicht herstellen. Einen gewissen Schwerpunkt bildeten Arien aus verschiedenen Opern. Am besten gefiel mir bei den Primadonnen Diana Damrau, bei den Sängern der Bariton Ludovic Tézier. Bei den instrumentalen Darbietungen beeindruckten mich besonders der dritte Satz des Doppelkonzerts von J. Brahms und der Walzer n° 2 von Chostakovich. Gut fand ich, dass während des Konzerts keine Prominenz aus dem Publikum ins Bild gerückt wurde. Bewegend war, wie gegen Ende des Konzerts alle der Opfer des Anschlags in Nizza am 14. Juli 2016 gedachten. Das anschließende Eiffelturm-Feuerwerk war grandios, vielleicht etwas exzessiv-repetitiv.

Wer möchte sich auch zu dem Konzert äußern?
#218Verfassermars (236327) 15 Jul 17, 09:49
Kommentar
Hier eines der Stücke, die mir beim Eiffeltum-Konzert zum 14. Juli besonders gut gefallen haben:

Dmitri Shostakovich:
Jazz Suite, Waltz No. 2


#219Verfassermars (236327) 16 Jul 17, 11:02
Kommentar
Das Stück ist heuer bei den Bregenzer Festspielen zu hören:

Ernest Guiraud (1837-1892) : La Chasse fantastique, poème symphonique (1887)
#220Verfasseroopsy (491382) 18 Jul 17, 08:56
Kommentar
Ein schwieriges Musik-Rätsel:

Quel drame lyrique se cache ici:

HI HI!- ch.-l. 53 - HA HA!


#221Verfassermars (236327) 21 Jul 17, 11:00
Kommentar
Für mich: HÄ ?
#222Verfasseroopsy (491382) 22 Jul 17, 09:56
Kommentar
Oopsy, das HI HI! und HA HA soll frz. Lachen signalisieren, und der Mittelteil ist geografisch -administrativ zu verstehen.
#223Verfassermars (236327) 22 Jul 17, 10:07
Kommentar
So viel habe ich schon lange nicht mehr über "lächerliche" Längen- und Breitengrade nachgelesen.

The Dubliners ?
#224Verfasseroopsy (491382) 23 Jul 17, 08:04
Kommentar
Oopsy, das, was ich geografisch-administrativ nannte, bezieht sich nur auf Frankreich und ch.-l. ist chef-lieu. Die gemeinte Musik ist von R. Wagner ...
#225Verfassermars (236327) 23 Jul 17, 09:25
Kommentar
Ich gebe zu, das Rätsel #221 war zu schwer, und ich löse es heute auf:

Le chef-lieu de la Mayenne (dep. 53), Laval, qui rit --> La Walkyrie de Richard Wagner!


#226Verfassermars (236327) 26 Jul 17, 10:33
Kommentar
Und jetzt die passende Musik dazu:

Wagner - Die Walküre, Bayreuth 1992 (Barenboim, Tomlinson, Elming, Secunde)


#227Verfassermars (236327) 28 Jul 17, 10:35
Kommentar
Zum Schweizer Nationalfeiertag:

Nationalhymne Schweiz mit deutschem Text:


#228Verfassermars (236327) 01 Aug 17, 10:08
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Die russische Ausgabe von "Forbes" kalkulierte die Einnahmen der Sängerin Anna Netrebko in den vergangenen zwölf Monate mit 6,34 Mio. Euro ...
#229Verfassermars (236327) 02 Aug 17, 10:21
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Aber wunderbar singen kann Anna Netrebko natürlich:

Anna Netrebko, Verdi: Rigoletto, Quartett


#230Verfassermars (236327) 04 Aug 17, 10:29
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Vor justament 70 Jahren wurde die  Oper Dantons Tod von Gottfried von Einem bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt.

Hier Luciles Arie aus dem II. Akt:


#231Verfassermars (236327) 06 Aug 17, 09:40
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Edvard Grieg

String Quartet No. 1 in G Minor, Op. 27


Hier versucht Grieg, den strengen Quartettsatz auf eigene, dem Stimmungsmäßigrn huldigende Maße zu eichen. An der Spitze des Kopfsatzes steht steht anagrammgleich das Kernthema, das leitthematisch im Finale wiederkehrt.
#232Verfassermars (236327) 11 Aug 17, 10:16
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#233Verfasseroopsy (491382) 14 Aug 17, 08:48
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Edvard Grieg

Piano Concerto in A minor Op. 16 (complete)


Dieses Konzert gehört der frühen Schaffensperiode Griegs an. Alle Elemente der nordischen Folklore sind hier schon versammelt. Das zweitaktige Hauptthema fasziniert den Hörer, aber schon seine kantable Fortführung könnte in Schumanns Konzert gleicher Tonart stehen. Höchst originell da
nn wieder die Rhythmen der folgenden Passagen-Episode ...
#234Verfassermars (236327) 16 Aug 17, 09:40
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Mal wieder ein kleines Musikrätsel:

"Deren Kraftentfaltung dient Schallwellenwohlgestaltung."

Dt., 10 Buchstaben: A E I K M N N S T U

#235Verfassermars (236327) 17 Aug 17, 11:54
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Ein Tipp zu #235: Der erste Buchstabe ist ein M- ...
#236Verfassermars (236327) 19 Aug 17, 09:25
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Hier die Lösung zu #235: Musikanten
#237Verfassermars (236327) 21 Aug 17, 14:42
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Schallwellenwohlgestaltung :-))

Ich mag die Oper, ich mag die Ouvertüre: Norma

#238Verfasseroopsy (491382) 21 Aug 17, 17:01
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Noch einmal Edward Grieg:

Notturno Op. 54 No.4,
Iskra Mantcheva, piano


#239Verfassermars (236327) 25 Aug 17, 11:40
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 Schweizer Klassik + Jazz in Lichtensteig / Toggenburg


#240Verfassermars (236327) 26 Aug 17, 10:19
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Rossini machte einst eine bissige Bemerkung über Wagners Musik: 
"Wagners Musik hat schöne Momente, aber böse Viertelstunden."
#241Verfassermars (236327) 28 Aug 17, 09:16
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Mir gefällt bei #240 unter anderem, wie sich die Cellisten zum Beispiel bei 10:25 min. in den Dienst der Jazzband stellen!
#242Verfassermars (236327) 29 Aug 17, 13:39
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Albinoni
Oboe Concerto #2 in D Minor Op. 9



#243Verfassermars (236327) 05 Sep 17, 10:11
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Entgegen mancher, durch Schnulzenfilme genährten Meinung ist das klassische Opern- und Konzertdirigieren ein Beruf, der zwar Begabung, aber vor allem gründliches Studium voraussetzt - eine Tatsache, die von Amateuren gern ignoriert wird. So soll Ferdinand Sauerbruch einmal den Wunsch geäußert haben, die Berliner Philharmoniker öffentlich zu dirigieren. Antwort des Chefdirigenten: "Sehr gern, wenn ich Ihnen vorher den Blinddarm herausnehmen darf.“


#244Verfassermars (236327) 07 Sep 17, 10:11
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Noch einmal Albinoni:

T. Albinoni - Op. 07, Concerti a cinque
Berlin Chamber Orchestra

#245Verfassermars (236327) 09 Sep 17, 14:03
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Emg, ich danke dir ganz herzlich für die lieben Grüße, die du uns übermitteln ließt. Wie du siehst, erklingen auch in der 31. Folge der von dir initiierten moments musicaux immer wieder die vielfältigsten Melodien, und es freut mich, dass sie dir gefallen.
#246Verfassermars (236327) 11 Sep 17, 09:44
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Mars schließe ich mich gerne an ! Kennst Du die London Mozart Players, Emg ?


Der Dirigent "lebt" Beethoven !
#247Verfasseroopsy (491382) 14 Sep 17, 08:05
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Am 17. September 1870 fand die Uraufführung der Tragödie Boris Godunow von Alexander Puschkin in Sankt Petersburg statt. Vier Jahre später wurde sie von Modest Mussorgski als gleichnamige Oper vertont:

Mussorgsky - Boris Godunov/Original Version (Talvela - recording of the Century : Jerzy Semkow)


#248Verfassermars (236327) 18 Sep 17, 11:54
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Für Emg, weil ich weiß, dass Du Schubert magst:

#249Verfasseroopsy (491382) 20 Sep 17, 08:18
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#250Verfassermars (236327) 22 Sep 17, 10:30
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Franz Schubert

Gesang der Geister über den Wassern


#251Verfassermars (236327) 25 Sep 17, 13:55
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Emg, Du magst Lang Lang und ich mag Jonas Kaufmann :-) Ich weiß natürlich nicht, ob es auch an der Akustik liegt, aber wenn Lang Lang spielt, braucht man kein Orchester mehr:

#252Verfasseroopsy (491382) 26 Sep 17, 08:51
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