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Betrifft

Wörter, von denen ich im Leben noch nicht gehört habe2(4/2017)

189 Antworten   
Kommentar
Ja, wer unbedingt das letzte Wort in einem netten Faden haben musste, darf/soll/muss ;-) einen neuen aufmachen, was ich hiermit tue.

Und hier hat der Vorgänger geendet:
Verfasserschwäble (951819) 27 Apr 17, 23:26
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Gerade in einem anderen Faden gefunden - passt wohl auch in den Denglisch-Faden:

jumpern, jumperte, gejumpert


#1VerfasserBenatarsComrade (1182552) 30 Apr 17, 02:05
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master luthier - "meaning a craftsperson who makes stringed instruments by hand" (WSJ Magazine 04-30-2017) = dt. Geigenbau-Meister;; im luthier ist etymologisch die im Mittelalter weit verbreitete Laute, ein Vorläufer der Fiedeln, Geigen und Violinen späterer Zeiten, deutlich erkennbar.

selfcycling - aus einem Bericht über Plastikvermeidung im Haushalt
#2VerfasserLeseratz (238114) 01 Mai 17, 20:41
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#3VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 04 Mai 17, 15:14
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#2

Die Laute (ein Zupfinstrument) ist eine Vorläuferin von u.a. Mandora, Theorbe, Angélique, Gitarre etc.; Fiedeln, Geigen und Violinen (Streichinstrumente) gehen zurück auf die Fidel (Vielle) und das Rebec.
#4VerfasserMiMo (236780) 04 Mai 17, 18:08
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Der Erl. Das Wort kennt nicht der Duden, ebensowenig das DWDS. Himmelherrgott, noch nicht mal das grimmsche Wörterbuch kennt ihn! Das ist die Verlängerung der Klinge oder des Werkzeugs in den Griff hinein.


#5Verfassermordnilap (835133) 17 Mai 17, 00:34
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Die Wikipedia-Startseite verkündet mir heute, die Klubobfrau der österreichischen Grünen sei zurückgetreten.

Wer zur Hölle ist Klubob, und was macht seine Frau bei den Grünen?
Oder ist ein Klubob sowas wie ein Klo, und die Dame ist für die Reinigung zuständig?

Himmel, was habt ihr Ösis für komische Wörter!
#6Verfasserdirk (236321) 19 Mai 17, 15:02
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Ein Klu-Bob wird ein spezieller Rennschlitten sein. Die Österreicher sind doch begeisterte Wintersportler, also treten dort bestimmt auch Parteien mit ihren eigenen Sportlern an.

(Und ja, ich weiß, was das Wort wirklich bedeutet.)
#7VerfasserJanZ (805098) 19 Mai 17, 15:18
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re: #5 - That's the tang in English.

tang or shank is the back portion of the blade component of a tool where it extends into stock material or connects to a handle – as on a knifeswordspeararrowheadchiselfilecoulterpikescythescrewdriver, etc.

The projection on the blade of a tool such as a knife, by which the blade is held firmly in the handle.

Tang -- The section of the sword blade that the hilt is attached to. This part of the sword is not visible when the blade is fully mounted.
#8Verfassercovellite (520987) 19 Mai 17, 15:20
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verschmockt - auf die vordergründige Wirkung, den Effekt, Gag hin angelegt


Hatte ich noch nie gehört, wundert mich auch, dass der Duden das Wort nicht als veraltend kennzeichnet.
#9VerfasserEarlGreyHey (1188618) 03 Jun 17, 14:48
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Heute entdeckt :

der Zink (Musik) (Pl.: die Zinken)
der Zinkenist / die Zinkenistin (schwäbisch, sonst veraltet), der Zinkenbläser / die Zinkenbläserin

... beides auch im Duden zu finden : http://www.duden.de/rechtschreibung/Zinkenist
#10Verfasserno me bré (700807) 03 Jun 17, 14:54
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Zinken klingen ähnlich wie Trompeten allerdings, da sie aus Horn oder Holz bestehen, deutlich weicher und weniger schmetternd.

Hier ein Beispiel.
#11Verfasserlyri (236943) 03 Jun 17, 15:42
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Als Freund alter Musik kenne ich den Zink. Komplett unbekannt war mir dagegen dieses Wort, auf das ich vor kurzem bei einer Google-Suche stieß (in Form einer alten Publikation "The Chautauquan"):

chautauqua
an educational and recreational assembly with lectures, concerts, etc.
Origin of chautauqua
after Chautauqua: so named from the summer schools inaugurated there in 1874

Eine kurze Recherche ergab: Eine Erwachsenenbildungsbewegung, ursprünglich hervorgegangen aus der methodistischen Sonntagsschule, später dann aber überkonfessionell. Die ersten Versammlungen fanden am Lake Chautauqua im US-Bundestaat New York statt. Mit dem Aufkommen des Radios in the 1920er Jahren verloren chautauquas dann rasch an Popularität.
#12VerfasserNorbert Juffa (236158) 03 Jun 17, 17:18
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Das erste mal von einer Ochlokratie gehört habe ich, als ich mich im Lateinunterricht auch - ansatzweise - wegen der Aeneas mit griechischen Philosophen befassen musste.

Und als ich mich dann immer mehr mit politischen Systemen und Ideologien auseinandersetzte, las ich, dass auch eine Kritarchie oder eine Ergatokratie möglich sind, genauso wie eine Ptochokratie, eine Timokratie oder eine Elektokratie.

Durchaus vorstellbar wäre (oder war) auch eine Physiokratie (physiocracy), obwohl es sich nicht um die Herrschaft der Physiotherapeuten handelt!

Wüsstet ihr in allen Fällen, wer oder was regiert?
#13VerfasserBenatarsComrade (1182552) 04 Jun 17, 01:34
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#13 - Wer sich mit der Vorgeschichte der Französischen Revolution etwas intensiver befasst hat, sollte zumindest die Physiokraten kennen. Erst durch einen meiner Schüler wurde ich mit dem Begriff der Timokratie vertraut, da der sich genierte, das politische System der römischen Republik als solche zu benennen und ersteren Begriff vorzog.

Die anderen sind mir ehrlich gesagt nicht vertraut, obwohl ich meine, den einen oder anderen schon einmal gelesen zu haben.

Ein weiterer, den meisten wohl nicht vertrauter Begriff für eine Herrschaftsform ist übrigens die Pornokratie, der indessen nicht, wie einige unwillkürlich vielleicht vermuten mögen, ursprünglich gar nicht auf bestimmte politische Systeme der Gegenwart bzw. der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg angewendet wurde, sondern auf eine Epoche der päpstlichen Herrschaft in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts.
#14VerfasserEarlGreyHey (1188618) 04 Jun 17, 08:23
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#1:
Ich muss gestehen, dass jumpern, jumperte, gejumpert seit Jahrzehnten zu meinem Grundwortschatz gehören.
S. auch


#15Verfassereineing (771776) 04 Jun 17, 09:07
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Re #2

'self' as a prefix is notoriously promiscuous. I read once in an English school prospectus about how 'self-study' was encouraged. This did not mean that the school motto was 'Γνῶθι σεαυτόν', but that students were encouraged to use the school's learning facilities out of classroom hours.
But best of all was the 'self-grill' advertised for many years at a motorway service station near Liege in Belgium. For would-be St Lawrences seeking martyrdom, I imagine.
#16Verfasserescoville (237761) 04 Jun 17, 12:30
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Re #12: Ach daher hat die Band The Shout out Louds ihren Namen...

Re #13: Nicht alle, aber ich kann's mir denken. Manchmal ist so ein verschmocktes Graecum doch zu was gut.
#17Verfassertigger (236106) 04 Jun 17, 22:37
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Lisene(n), die - vertikal und reliefartig hervortretende(s) Mittel der Wand- bzw. Fassadengestaltung, das auch zur Verstärkung des Mauerwerks dient; bereits seit der Antike bekannt und verwendet.

Im Gegensatz zum Pilaster hat die Lisene aber wohl keinen 'Fuß' oder Sockel.
#18VerfasserLeseratz (238114) 08 Jun 17, 22:55
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bresthaft für kränklich, gebrechlich. Von Gebresten hatte ich allerdings schon mal etwas gehört.
#19VerfasserEarlGreyHey (1188618) 10 Jun 17, 15:59
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skosh: a small amount :  bit, smidgen —used adverbially with a

Die Etymologie, die Merriam-Webster angibt, ist interresant und einigermaßen ungewöhnlich:

The word skosh comes from the Japanese word sukoshi, which is pronounced "skoh shee" and means "a tiny bit" or "a small amount." The Japanese word was shortened by U.S. servicemen stationed in Japan after World War II. Later, in the Korean War, a small soldier was often nicknamed "Skosh." In civilian-speak, "skosh" can be used as a noun (as in our example sentence) or adverbially (as in "I'm a skosh tired").

Begegnet ist mir das Wort heute zum ersten mal hier:

When it comes to total list performance share, Cray maintains its lead at 21.4 percent, a skosh up from 21.3 percent six months back.
#20VerfasserNorbert Juffa (236158) 19 Jun 17, 18:58
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Heute zum ersten Mal begegnet:

blasiert - wird hier im Bezug auf (Perser-)Katzen genutzt und ich musste erst im Duden nachschauen, was das Wort bedeutet!
#21VerfasserBenatarsComrade (1182552) 20 Jun 17, 03:12
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Cocottier - der Eierkoch in einer großen Küchenbrigade. Und am Nebentisch werkt sein Kollege, der Zitronenfalter (Plieur)?
#22Verfassertigger (236106) 20 Jun 17, 03:18
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#23VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 20 Jun 17, 09:25
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@21: Beim Tête-à-tête mit mir so spät
schlief er beinah schon ein!
So ennuyiert* und so blasiert
kann nur allein ein Eh'mann sein

(Aus Johann Strauß, "Die Fledermaus" - Libretto natürlich nicht von ihm)

*auch ein tolles Wort, was bald keiner mehr kennt
#24Verfassereastworld (238866) 20 Jun 17, 10:59
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#20: Kenne ich nur leicht abgewandelt als skoshi (skoshee?). Wird so zumindest von einem Amerikaner in meinem Bekanntenkreis verwendet, und von dem hab ich's auch gelernt. Nachdem der eine Weile in Japan stationiert war, geh ich mal davon aus, dass das auf die originale japanische Aussprache zurückzuführen ist.
#25Verfasserar9us (1192906) 20 Jun 17, 12:24
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auch ein tolles Wort, was bald keiner mehr kennt ...

... der nicht zumindest ansatzweise Französisch (die Bildungssprache um die Jahrhundertwende) kann
#26Verfasserpenguin (236245) 20 Jun 17, 12:50
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Re sukoshi: Hier irrt Merriam Webster aber. Japaner sprechen bestimmt nichts "sk-" aus, sondern brauchen mindestens einen Vokal zwischen zwei Konsonanten.
#27Verfassertigger (236106) 20 Jun 17, 13:36
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In der Schrift ja, aber soweit ich weiß, sprechen sie ein -u teilweise nur sehr schwach und kaum bis gar nicht hörbar aus. Daher nutzt man das -u auch als Füllvokal für Konsonantencluster in nichtjapanischen Wörtern.
#28VerfasserJanZ (805098) 20 Jun 17, 13:41
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Wie in Ch'kago? ;-) (Da ist's aber schon mehr ein i)
#29Verfasservirus (343741) 20 Jun 17, 13:46
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Ich kenne, wie JanZ, andere Beispiele mit "stillem u" im Japanischen, von daher klingt die Erläuterung von M-W für mich plausibel. Siehe auch #25.
#30VerfasserNorbert Juffa (236158) 20 Jun 17, 18:36
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Jetzt ist wieder die Zeit der "Blow Ups" auf den Straßen. Kannte das Wort früher gar nicht. Ist aber doch kein neues Phänomen. Was soll also der Quatsch?
#31VerfasserPizzaburger (978634) 22 Jun 17, 09:20
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Ich habe den Begriff in den USA noch nicht gehört, ist das vielleicht Denglish?

Dank immer wärmerer Sommer gibt es diese Ereignisse wahrscheinlich viel häufiger als früher. Die Dehnfugen in deutschen Straßen sind einfach nicht für solche Temperaturen ausgelegt. Ich sehe, im Rheintal sind für heute (Donnerstag) bis zu 38 Grad C vorhergesagt, dass ist dann nicht mehr weit von der Vorhersage für San Jose von 39 Grad C für den gleichen Tag entfernt (wobei San Jose aber auf der geographischen Breite von Südspanien liegt).
#32VerfasserNorbert Juffa (236158) 22 Jun 17, 09:31
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Dank immer wärmerer Sommer gibt es diese Ereignisse wahrscheinlich viel häufiger als früher.

Erstens das, und zweitens tritt das Phänomen nur bei Fahrbahnen aus Betonplatten auf, die meines Wissens noch nicht so lange verwendet werden (außer früher in der DDR, da erinnere ich mich noch gut an das Gerappel alle paar Sekunden).
#33VerfasserJanZ (805098) 22 Jun 17, 09:45
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Autobahnen aus Beton gibt es doch seid Adolf selig? Ich las gerade, diese Blow-Ups beträfen "ältere" Betonstrecken bei Temperaturen über 30 Grad Celsius.
#34VerfasserNorbert Juffa (236158) 22 Jun 17, 09:51
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#32, gerade in San Jose sind aber die Strassen auch eine Katastrophe... :-) Ob Blow Ups oder einfach Löcher, ist mir jetzt nicht mehr richtig im Gedächtnis.
#35Verfasservirus (343741) 22 Jun 17, 09:55
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Also ich halte es für einen schicken Begriff, den die (Online-)Medien begierig aufgreifen, um ein bißchen Spektakel zu machen. Vorhin las ich von "Superzellen" - da dachte ich gleich an "The day after tomorrow" ...
#36VerfasserPizzaburger (978634) 22 Jun 17, 09:55
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@34: Kenne ich auch so, auf der A4 gab es die Platten von vor 1945 noch in den 90ern zwischen Aachen und Köln genauso wie auf dem nur halb gebauten Stück in Schlesien (dass die Straße in Polen zumindest damals noch A4 hieß, hat mich auch überrascht).
#37Verfasserunnaix (769252) 22 Jun 17, 11:55
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Autobahnen aus Beton gibt es doch seit Adolf selig?

Ja, aber mir war so, dass sie zwischendurch aus der Mode gekommen seien und erst seit ein paar Jahren wieder gebaut würden. Vielleicht irre ich mich da aber auch.
#38VerfasserJanZ (805098) 22 Jun 17, 12:01
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Kujambel(s) sagt mir, trotz leichtem Bezug zur Seefahrt, überhaupt gar nichts.
#39Verfasserem be (1139558) 22 Jun 17, 13:52
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Es geht um den Unterbau der Straße. Der ist immer aus Beton. Ist diese Schicht aber nicht dick genug, kann sie bersten.
#40Verfasserbluesky (236159) 22 Jun 17, 14:23
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Völlig OT: Die Blow-ups sind der Sintflut gewichen, der Bahnverkehr in Norddeutschland wurde eingestellt. Ich hoffe, alle sind in Sicherheit und überstehen diese Unwetter gut.
#41VerfasserIrene (236484) 22 Jun 17, 15:09
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@Virus (#35): Ganz normale Löcher und Risse machen uns in San Jose zu schaffen. Aber teilweise sind die Straßen, mangels Wartung, in einem Dritte-Welt-Zustand. Berichte von "Blow-ups" habe ich noch nie gesehen, auch das Wort in diesem Kontext im AE noch nicht.
#42VerfasserNorbert Juffa (236158) 22 Jun 17, 16:43
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Weiter OT, @Norbert Juffa: Mein Mann ist 2012 vom Corde Terra Circle (Creek-Senter) mit dem Fahrrad (!) zum IBM Research Campus gefahren. Und wir hatten einen völlig verrosteten Grand Cherokee, der in Kurven und bei Löchern und Rissen beängstigend in den Achsen knackte. Ostküstenauto!
#43Verfasservirus (343741) 22 Jun 17, 17:47
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Der Partikulier ist ein Binnenschiffer, der mit dem Lastkahn unterwegs ist (Kommt vor im Tatort: Duisburg-Ruhrort mit Götz George).
#44VerfasserLeseratz (238114) 22 Jun 17, 22:15
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#45VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 24 Jun 17, 08:54
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#27: Re sukoshi: Hier irrt Merriam Webster aber. Japaner sprechen bestimmt nichts "sk-" aus, sondern brauchen mindestens einen Vokal zwischen zwei Konsonanten.

Das ist lediglich eine Frage der Transkription. Der Eiskunstläufer Daisuke Takahashi wird von japanischen Kommentatoren ungefähr "Daiskö" ausgesprochen.

#44: Wer weiß schon noch, dass es zum Niederländer auch mal einen Oberländer gab? Es handelte sich um einen Frachtboottyp, der auf dem Mittelrhein verkehrte. Da er den Kölner Stapel nicht passieren konnte, musste dort in den Niederländer umgeladen werden.
#46VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 24 Jun 17, 09:55
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Rottemiete, die - auf dem Gelände einer Kompostieranlage aufgeschüttete Haufen aus kompostierbaren Abfällen und Naturmaterialien in verschiedenen Graden der Verrottung, aus denen eines Tages Kompost entsteht.
#47VerfasserLeseratz (238114) 28 Jun 17, 23:06
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#27

Hier irrt tigger: "Japaner sprechen bestimmt nichts "sk-" aus, sondern brauchen mindestens einen Vokal zwischen zwei Konsonanten."

Jap. "i" und "u" werden zwischen stimmlosen Konsonanten und häufig im Auslaut nach stimmlosen Sibilanten in ihrer Quantität reduziert und devokalisiert, verlieren also ihre Stimmhaftigkeit. (Nach Lewin, Abriss der japanischen Grammatik)

Aus silbenschriftlich "kita, ippiki, tsuki, futatsu, masu" werden in der Aussprache also: "k'ta, ipp'ki, ts'ki, f'tats', mas'".
#48VerfasserMiMo (236780) 29 Jun 17, 07:22
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Naja, dass es wirklich ganz weg ist? Kam mir nicht so vor - außer natürlich am Ende bei
"mas'". Die fügen doch in alle englischen Wörter Konsonanten ein? Kurze, halb verschluckte, aber doch?
#49Verfassertigger (236106) 29 Jun 17, 09:01
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Berosensorhalter
Blinkspannungsüberwachungsgerät (an einer Bahnlinie)
Bodenverdrängungshammer

makaber finde ich frischtote Fische
#50VerfasserLeseratz (238114) 13 Jul 17, 22:03
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ibiztekisch (Adj.) - aus Ibiza
#51VerfasserLeseratz (238114) 17 Aug 17, 22:07
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Ich dachte, das heißt "ibizenkisch"?
#52Verfasserpenguin (236245) 17 Aug 17, 22:29
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Stimmt, der Duden meint: ibizenkisch, die Schreibweise ibiztekisch habe ich gestern in der Zeitung entdeckt - fällt vermutlich unter Rechtschreibfehler oder Denglish oder ist eine spontane Wortschöpfung des Journalisten.
#53VerfasserLeseratz (238114) 18 Aug 17, 22:12
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Ich hatte bis heute nie von einer kleinen bzw. großen dynamischen Bezugnahmeklausel gehört. Das ist eine Klausel in Arbeitsverträgen, die auf einen Tarifvertrag in der jeweils gültigen Fassung verweist und dessen Inhalt damit zum Bestandteil des Arbeitsvertrags macht.

Bis vor etwa einer Woche hatte ich auch noch nie von einer Gelben Gewerkschaft (ich schreib' mal groß, denn die Gewerkschaft ist nicht farblich gelb) gehört. Es handelt sich hier um eine (Pseudo-)Gewerkschaft, die ordoliberal oder konservativ orientiert sind und die Interessen der Arbeitgeber - im besten Falle - mit denen der Arbeiter vereinen wollen, und im schlimmsten Falle schlicht Arbeiter zugunsten der Arbeitgeber über den Tisch ziehen. In Deutschland sind Gelbe Gewerkschaften wahrscheinlich mittlerweile unzulässig.
#54VerfasserBenatarsComrade (1182552) 18 Aug 17, 23:11
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"Bis zum heutigen Tag gibt es immer wieder Versuche, gelbe Gewerkschaften zu etablieren, so zum Beispiel die AUB oder die GNBZ, mit der die private Postindustrie versucht, den Mindestlohn im Briefzustellergewerbe abzuwenden."
#55VerfasserMiMo (236780) 19 Aug 17, 06:41
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entsetzen

Im Sinne von "das Gegenteil von besetzen".
#56Verfassermordnilap (835133) 28 Aug 17, 21:31
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Högertrafikomläggning

Das ist ein schwedisches Fremdwort und bedeutet "Umstellung von Linksverkehr auf Rechtsverkehr."
Kein Wunder, dass man das den Briten nicht schmackhaft machen konnte.
#57VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 05 Sep 17, 08:34
Kommentar
Aus einem Kommentar zur Vorstellung eines neuen Smartphones o.ä. (hab nicht weiter zugehört): "Die wiederauferstandene Marke XY erfindet ein hipsteriges Wort [für das neue Gerät]."
#58VerfasserLeseratz (238114) 03 Okt 17, 14:42
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Habe soeben meinen passiven Wortschatz CH-Deutsch erweitert:

Italien muss in die Barrage, Türkei gescheitert, Wales und Irland hoffen

Relegation sagt ein D-Deutsch-Sprecher wohl dazu.
#59VerfasserNorbert Juffa (236158) 07 Okt 17, 07:32
Kommentar
Hi, Norbert. This is probably not the place, but doesn't Relegation just mean relegation -- that is, being sent down to a lower league at the end of the season? Which is only possible in club play, not in international play such as WC qualifying.

In this context, I would have guessed 'die Barrage' (CH) to mean playoffs (AE), repechaje (ES), repêchage (FR), Hoffnungslauf (DE). Is that possible, and if so, could we use a separate thread for it?
#60Verfasserhm -- us (236141) 07 Okt 17, 08:09
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I think "in die Barrage" means "in die Relegation" here, because the German Wikipedia article on "Relegation" mentions "Barrage" as a synonymous term: https://de.wikipedia.org/wiki/Relegation_(Sport)

I am not sure, though. I also don't know what exactly being sent "in die Relegation" entails, since I do not follow soccer. I think this applies to clubs that are "abstiegsgefährdet", and that have to prove themselves in playoffs in order to remain in their current league.

I am hoping that a more knowledgeable native speaker of German will come along shortly to explain it in detail.
#61VerfasserNorbert Juffa (236158) 07 Okt 17, 08:30
Kommentar
Mit *hüstel* leichter Verspätung @C++ in #57: Wieso ist "Högertrafikomläggning" ein Fremdwort bzw. wer sollte es denn außerhalb Schwedens nutzen und warum? Als Deutsch-Muttersprachler sollte man sich vielleicht auch nicht unbedingt über lange Komposita in anderen Sprachen lustig machen ...

(höger = rechts; omläggning = Umstellung)
#62Verfasserkikært (236250) 07 Okt 17, 08:42
Kommentar
"in die Relegation gehen" bedeutet, ein Relegationsspiel absolvieren zu müssen, d.h. eigentlich zwei Spiele, Hin-und Rückspiel. Das ist eine Qualifikation des Drittletzten gegen den Dritten der niedrigeren Liga, das für den Drittplazierten bei Sieg den Aufstieg in die nächsthöhere Liga bedeutet und für den Drittletzten bei Niederlage den Abstieg besiegelt.


Der Unterschied zum englischen Begriff 'relegation' ist der, dass im Englischen der endgültige Abstieg gemeint ist, während im Deutschen erst um den Abstieg gespielt wird.
#63Verfasserpenguin (236245) 07 Okt 17, 12:04
Kommentar
Interesting -- that's a detail I hadn't picked up on, so thank you both for the explanation.

That being the case, I've submitted both Barrage and Relegation as candidates for the false friends list.

Siehe auch: False Friends - falsche Freunde - #232

And since Barrage as a German word isn't in LEO, it would be a noble deed if anyone wanted to do a New Entry for it as a Helveticism. (-:

I have done one for 'barrage' in the usual English sense, which seemed underrepresented.

Siehe auch: barrage - das Trommelfeuer / die Flut / der S...
#64Verfasserhm -- us (236141) 08 Okt 17, 00:03
Kommentar
Ein Tauschierer ist - wer hätte das gedacht - jemand, der sich auf das Tauschieren versteht.

Tausche rostiges Herrenrad gegen Sack Kartoffeln?

Da musste ich erst einmal genauer recherchieren, was ein Tauschierer macht. Las ich kürzlich zum ersten mal.
#65VerfasserHarri Beau (812872) 09 Okt 17, 08:45
Kommentar
@Harri:
Ab und zu "Kunst und Krempel" schauen;-)
#66Verfasserlg_straight (1021555) 09 Okt 17, 09:34
Kommentar
#65: Vielleicht dieser Lokführer (#283):

#67VerfasserStravinsky (637051) 09 Okt 17, 09:40
Kommentar
Hihi, genau so einer schwebte mir vor.
#68VerfasserHarri Beau (812872) 09 Okt 17, 09:56
Kommentar
Auch wenn es schon im April war:

Gejumpert haben wir schon im E-Technik-Studium (habe mein Diplom 1988 gemacht).
Und "Steckverbinder setzen" ist sowas von umständlich, da ist "jumpern" einfach kürzer.

#69VerfasserKarin H. (236988) 09 Okt 17, 09:58
Kommentar
Praxisverweser


#70VerfasserPizzaburger (978634) 10 Okt 17, 08:44
Kommentar
"Verweser" ist in der Tat ein übles Wort. "Praxisverweser" setzt noch einen obendrauf; ich denke da automatisch an eine Leiche in der Pathologie, die während den Ferien ausserhalb des Kühlregals vergessen wurde.
#71VerfasserThirith (1037221) 10 Okt 17, 08:49
Kommentar
1848/49 hatten wir sogar einen Reichsverweser, den Erzherzog Johann...
#72VerfasserGart (646339) 10 Okt 17, 09:12
Kommentar
“Horcherln“ nennt mein Nachbar seine Hörgeräte. Das ist zwar eher eine Wortneuschöpfung, aber ich finde den Familienwörterfaden nicht. So kriegt mein Nachbar jedenfalls auf seine alten Tage doch noch seinen Audi!
#73Verfassertigger (236106) 12 Okt 17, 09:18
Kommentar
Oleaginous. As in 'the oleaginous Sean Hannity'.
#74VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 14 Okt 17, 01:22
Kommentar
Kannte ich auch noch nicht. MW schreibt, es sei 2016 schon einmal häufig nachgeschlagen worden:

Oleaginous spiked on March 8th, after the word was used by New York Times columnist David Brooks, in reference to Senator Ted Cruz:
His rhetorical style will come across to young and independent voters as smarmy and oleaginous.
#75VerfasserNorbert Juffa (236158) 15 Okt 17, 16:53
Kommentar
Heautontimorumenie

(Runterscrollen bis "Den Reimkollegen")

OT, @ 75, das leuchtet ein :-)
#76VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 16 Okt 17, 09:17
Kommentar
siffifiziert (adj.) - Synonym für versifft, allerdings mit wesentlich größerem Bedeutungsumfang, aus den Kommissar-Jennerwein-Romanen von Jörg Maurer

#77VerfasserLeseratz (238114) 18 Okt 17, 21:46
Kommentar
*handmännisch als Synonym für händisch, in Handarbeit, nicht maschinell

Isohypsendiagramm

#78VerfasserLeseratz (238114) 09 Nov 17, 21:00
Kommentar
#79VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 10 Dez 17, 18:06
Kommentar
1848/49 hatten wir sogar einen Reichsverweser, den Erzherzog Johann...

Just noticed this. But he wasn't the first. Though maybe in that empire. But Frederick II, who lived mostly in Sicily, had Reichsverweser to run the German part of his empire for him. The best-known was Engelbert II, Graf von Berg, who was also Archbishop of Cologne. Assassinated as the result of a family feud, he is venerated as a saint.
#80Verfasserescoville (237761) 10 Dez 17, 19:02
Kommentar
trypanophobia (#79)
 
I had that when I was aged 10 to 13. My fear of injections somewhat impaired my quality of life. That all then suddenly came to an end in late 1968, when we had TB vaccinations at school and I realised it wasn’t so bad after all.
#81VerfasserStravinsky (637051) 10 Dez 17, 19:54
Kommentar
Gestern begegnete mir in einem äußerlich unverfänglichen Buch das Wort Einemsen = sich Ameisen auf die Haut setzen.

Dieses Verhalten ist bei einigen Vogelarten zu beobachten, es kann so weit gehen, dass sie sich mit ausgebreiteten Schwingen bäuchlings auf den Ameisenhaufen werfen. Warum sie das machen, ist nicht klar, mit der Entfernung von Parasiten hat es wohl nichts zu tun. Fest steht aber, dass sich die Vögel dadurch in eine orgasmusartige Erregung versetzen. Eine Anregung, die aufzugreifen vielleicht wert ist.
#82VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 12 Dez 17, 10:06
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Schwingsiebroder


#83VerfasserMöwe [de] (534573) 12 Dez 17, 10:34
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Das ist fast so schwer zu dekodieren wie "Skikorböse" :-).
#84VerfasserJanZ (805098) 12 Dez 17, 10:41
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Ja, liest sich erst mal wie eine Aufforderung ("Schwing sie, Broder!")
*grins*
#85VerfasserMöwe [de] (534573) 12 Dez 17, 10:47
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OT: Jetzt sehe ich vor meinem geistigen Auge einen Menschen, von dem ich irgendwie weiß, dass es Cuaudings ist, obwohl wir uns nicht kennen, durch den Wald rennen auf der Suche nach einem Ameisenhaufen, um sich dort die Kleider vom Leib zu reißen, bäuchlings draufzufallen und in Ekstase zu geraten.

Kein schönes Bild, das. Und es ist noch nicht einmal Freitag...
#86VerfasserDragon (238202) 12 Dez 17, 11:04
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Na toll, und Dank Deines Beitrags haben jetzt Tausende von Mitlesern dasselbe Bild vor Augen... :-/
#87VerfasserMöwe [de] (534573) 12 Dez 17, 11:18
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Geteiltes Leid...
#88VerfasserDragon (238202) 12 Dez 17, 11:20
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#89VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 16 Dez 17, 06:41
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Wenn jemand mehr über das Einemsen erfahren möchte:

Auf Englisch heißt es übrigens anting:
#90VerfasserMiMo (236780) 16 Dez 17, 08:13
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#12

chautauqua
an educational and recreational assembly with lectures, concerts, etc.
Origin of chautauqua
after Chautauqua: so named from the summer schools inaugurated there in 1874

Danke für den Beitrag. Ich kannte das Wort aus dem einst recht populären Buch "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten". Auf einer Reise durch die USA vermittelt der Vater seinem Sohn jeden Abend bei einer Chautauqua seine Lebensweisheiten.

Ich dachte bisher, der Autor bezöge sich auf eine indianische Tradition.
#91VerfasserSteffen04 (1208249) 16 Dez 17, 09:00
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In the Brexit thread next door: skint = penniless, without money, broke
#92VerfasserNorbert Juffa (236158) 19 Dez 17, 22:31
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Aus einem Kapitel über Flurnamen im alten Giesing/München
Gewanne
Ackerland --> drei Felder --> jeweils in mehrere Gewanne gegliedert
Gewanne = Abschnitte gleicher Bodengüte ...
#93VerfasserBraunbärin (757733) 21 Dez 17, 15:54
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Aus einem Zeitungsartikel über psychische Erkrankungen:
Frotteurismus - der Zwang, sich in Menschenansammlungen, öfffentlichen Verkehrsmitteln ect. an wildfremden Personen zu reiben.
#94VerfasserLeseratz (238114) 22 Dez 17, 21:54
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#95VerfasserMiMo (236780) 22 Dez 17, 22:21
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protease - ein Begriff aus der Biochemie. Ich hatte das eher für eine dem Striptease gegenüber aufgeschlossene Lebenseinstellung gehalten! :-)
#96VerfasserChrysalis66 (1189140) 22 Dez 17, 22:53
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Wahrer Bärenklau - Nur dank Leo bin ich auf diesen botanischen Begriff aufmerksam geworden. Noch etwas benommen stellt sich da nun aber für mich die Frage: Wenn ich eines Wahren Bärenklaus gewahr werde, muss ich mit Konsequenzen rechnen, wenn ich das nicht unverzüglich der Polizei melde? (Bitte möglichst zeitnah um Antwort, um auf den Fall aller Fälle innerlich gewappnet zu sein!!!)
#97VerfasserChrysalis66 (1189140) 22 Dez 17, 23:13
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"Wahrer Bärenklau" hat nichts mit klauen zu tun, sondern mit der Bärenklaue.

"In alter Zeit wurde die branca ursina (lat. Bärenklaue) genannte Pflanzenart als Zutat zu Medikamenten eingesetzt. Im Jahr 1542 wurde diese Pflanzenart mit dem Namen Bärentāpe bezeichnet und einer ihrer Trivialnamen ist auch heute noch Bärentap(p)e."
(Wikipedia)
#98VerfasserMiMo (236780) 23 Dez 17, 03:09
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#98 - Na, dann bin ich ja beruhigt.Und besonderen Dank an dich insofern, dass die Bärenklaue prominent auf dem Wappen jener Stadt abgebildet ist, in der ich aufgewachsen bin. Manchmal braucht man eben Leute, die einem dazu verhelfen, dass es einem wie Schuppen aus den Augen fällt! :-)
#99VerfasserChrysalis66 (1189140) 23 Dez 17, 07:15
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Intavolierungen - eben im Forum entdeckt. Whaaat...ever. : )
#100Verfassertigger (236106) 27 Dez 17, 22:07
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Wenn man bei LEO nach dem englischen rate sucht, stößt man auf das Wort Kuxzubuße (das auch gut in die Fäden "schöne Wörter" oder "kuriose Wörter" oder "vom Aussterben bedrohte Wörter" passen würde).

Wenn man es als zusammengesetztes Wort in G**gle eingibt, kriegt man nur Wörterbuchtreffer, und zwar fast alle wiederum von LEO. Die Suche nach Kux und Zubuße (bei dem Konsonanten-Clash hab ich am Anfang nicht mal das deutsche Wort Buße darin erkannt ;)) fördert das zutage (haha, Wortspiel!):

Als Kux bezeichnet man eine besondere Art von Aktie, die bis 1970 zur Finanzierung von Bergbau-Aktivitäten diente. Im Unterschied zur Aktie sind Kuxinhaber auch zur „Zubuße“ verpflichtet, dass heißt auch am Verlust beteiligt. 
(Hervorhebungen von mir)
#101VerfasserYarith (877626) 03 Jan 18, 11:44
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Hallo Yarith, Kux habe ich vermutlich zuletzt im Rechnungswesen-Unterricht während meiner Ausbildung gehört - und damals waren die 1970er auch schon ziemlich lange vorbei.

Frotteurismus (MM 20.11.17) ist der Zwang, sich in Menschenansammlungen an Wildfremden zu reiben, z. B. in der überfüllten U-Bahn.
#102VerfasserLeseratz (238114) 06 Jan 18, 19:46
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Im Schokoladenirrsinn-Faden nebenan: gefinkelt. Ein Austriazismus, der so viel bedeutet wie "schlau" oder "durchtrieben", sagt der Duden. LEO kennt das Wort bereits.
#103VerfasserNorbert Juffa (236158) 08 Jan 18, 23:39
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"er ist vif"

Gestern in der SZ. Hab schon wieder vergessen, um wen es ging, evtl. Lindner.
#104VerfasserPizzaburger (978634) 09 Jan 18, 09:12
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Das Wort Schlamassel kannte ich zwar schon vorher, aber ich habe heute erst gelernt, dass das "Schla-" eine Verneinungssilbe ist (so wie un- oder miss-) und das Stammwort einfach "Massel" heißt.

(hier steht es, im letzten Absatz:
#105VerfasserQual der Wal (877524) 09 Jan 18, 15:43
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Re #105: Das liegt aber wohl eher am Alter ;-)

Das gute alte jiddische "Massel und Schlamassel" von damals (TM) heißt heute "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" :-))))
#106Verfassertraveler in time (757476) 09 Jan 18, 16:08
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Und ich kannte zwar sowohl Schlamassel als auch Massel, war mir des Zusammenhangs aber nicht bewusst. Hätte man drauf kommen können. Again what learned ;o)
#107VerfasserDragon (238202) 10 Jan 18, 09:55
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Eine lange Odyssee Honeckers begann: Die Wohnung wurde ihm gekündigt, und nachdem man ihm Ende Dezember in der Berliner Charité ein Krebsgeschwulst aus der rechten Niere entfernt hatte, wäre er obdachlos gewesen, hätte nicht ein vom alten Regime kujonierter Pastor den Atheisten in seinem Pfarrhaus aufgenommen.

Die Bedeutung musste ich nachschlagen, obwohl ich sie mir denken konnte: [bei der Arbeit] unwürdig behandeln, schikanieren, unnötig und bösartig bedrängen (Duden)
#108VerfasserHarri Beau (812872) 12 Jan 18, 18:12
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Das Süddeutsche Zeitung Magazin vom 12.01.2018 hat folgende Überschrift:
" Gibt es ein Wort für im Frost erstarrten Tau?"
Antwort:
ammil, the (engl.) Dialekt-Ausdruck aus der Grafschaft Devon für den dünnen Eisfilm, der entsteht wenn nach einem kurzen Antauen wieder strenger Frost herrscht.

Der Artikel beinhaltet auch deutsche Wörter, die ich nicht kannte:
Der Schneitelbaum: Baum, dessen Krone gekappt wurde, um Laubheu für das Vieh zu gewinnen.

Der Artikel dreht sich um einen Wörtersammler der ganz besonderen Art, Wörter aus verschiedensten Sprachen, die unsere Natur oder auch vergangene Techniken beschreiben. Wörter die wir verstädterten Leute vergessen. Leider fand sich bisher kein Verleger. Wer in Vergessenheit geratene Wörter seiner Landschaft oder seines Dialektes kennt, kann dieses unter Angabe der Bedeutung und der Gegend oder des Dialektes an landschaft@sz-magazin.de mailen.
#109VerfasserIrene (236484) 12 Jan 18, 20:50
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#110VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 15 Jan 18, 12:59
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Aus dem Wikipedia-Artikel über Toni Sailer:

Auch aufgrund von Interventionen der österreichischen Botschaft wurde er wieder enthaftet

Eigentlich logisch: Wenn man verhaftet werden kann, muss man auch wieder enthaftet werden können. Ist das Wort in Österreich gebräuchlich?
#111VerfasserJanZ (805098) 18 Jan 18, 10:35
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ja, und nicht nur für Personen. Auch Dinge, die als Kreditsicherheiten gelten (z.B. Fahrzeuge, Maschinen, ...) können bei den Wiener Kollegen enthaftet werden, d.h. gelten danach nicht mehr als Sicherungseigentum.
#112VerfasserLa-potranca (509533) 18 Jan 18, 11:19
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#93: Zum Gewanne füge ich den im Sauerland beheimateten Flurnamen Geschwamm, der genau das bezeichnet, wonach es aussieht.

#113VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 18 Jan 18, 13:39
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#114VerfasserJanZ (805098) 20 Jan 18, 22:29
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Wörter aus verschiedensten Sprachen, die unsere Natur oder auch vergangene Techniken beschreiben. Wörter die wir verstädterten Leute vergessen.

This statement shows a touching faith in time's arrow (try explaining to a medieval peasant what a microprocessor is). And makes one or two other questionable assumptions. 'We' haven't forgotten; 'we' never knew. Society hasn't forgotten either; the information is available (mostly) in its memory banks (aka libraries), or else this book could not have been written..
#115Verfasserescoville (237761) 21 Jan 18, 11:59
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Gourette (von fr. courette) = Zucchini
#116VerfasserLeseratz (238114) 21 Jan 18, 21:53
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anophistographisch ist z.B. ein einseitig handschriftlich beschriebenes Prgament
#117VerfasserLeseratz (238114) 16 Feb 18, 20:52
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@Norbert: The word 'chautauqua' has very positive connotations for me. Besides being so mellifluous and falling trippingly on the tongue, chautauquas were a central element of Robert Pirsig's 1974 book, Zen and the Art of Motorcycle Maintenance, one of my all-time favorite books. This became a huge, surprise best-seller, and has stood the test of time, and has never been out of print.

In German, it's known as "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten," and the de-wikipedia article about it is here. A wonderful, wonderful book. If you had it on your list of books to read, but didn't get around to it, it's still a great read.

#118VerfasserPeter <us> (41) 17 Feb 18, 08:08
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#116: Auf Französisch heißt Zucchini aber courgette.
#119Verfassercorbie (745439) 17 Feb 18, 13:11
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Beim Kreuzworträtsel lösen wurde nach einem anderen Wort für Cockpit gefragt.
Die Antwort war Plicht. 
Das Wort hatte ich bis dahin noch nie gehört. o__o
#120VerfasserGilli (CH) (1046710) 17 Feb 18, 22:22
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Das Wort kannte ich zwar, allerdings nur auf den Steuerstand von kleine Segelbooten bezogen und nicht generell für Cockpit.
#121VerfasserHarri Beau (812872) 17 Feb 18, 23:51
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Kontumaz


Bedeutungen

1.
Rechtssprache, veraltet das Nichterscheinen (einer Partei, eines Beschuldigten) vor Gericht

Beispiele:
Nach erneuter dreimaliger Ladung wurde Heinrich im April 1180 auf dem Reichstag von Gelnhausen wegen »Kontumaz«, wegen Nichtachtung des Gerichts, verurteilt und der Reichslehen für verlustig erklärt. [Die Zeit, 08.06.1990, Nr. 24]
Kontumaz (lat. contumacia), in der Rechtssprache Ungehorsam gegen eine richterliche Auflage oder Ladung; daher in contumacian verurteilen (kontumazieren), jemand, der auf Vorladung nicht erschienen (Contumax), ohne regelrechte Verhandlung der Klage für geständig erachten und zur Strafe des Ungehorsams dem Klaggesuch entsprechend verurteilen (Kontumazial-, Versäumnisverfahren). [o. A.: K. In: Brockhausʼ Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 35856]

2.
österreichisch, Amtssprache, veraltet
Synonym zu Quarantäne
Beispiele:
Weitere mit Nachdruck angeordnete Schritte betrafen die Separation der Infizierten von den Gesunden, sowie die Einrichtung und Aufrechterhaltung der Kontumaz, was im heutigen Sprachgebrauch als »Quarantäne« bezeichnet werden kann. [decontagionibus.wordpress.com, 18.03.2014]
Kontumaz, wie die Quarantäne in Österreich geheißen wurde, und 11000 Gesundheitsinspektoren unter dem Kommando eines »Oberpestdirektors« sollten fortan die Pest fernhalten […]. [Der Spiegel, 07.10.1985, Nr. 41]
#122Verfassermordnilap (835133) 18 Feb 18, 18:26
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Rechtssprache, veraltet

An almost inexhaustible source of weird and wonderful words ('novel disseisin' springs to mind). And then you find that some of them aren't 'veraltet' at all, at least in the USA, where archaisms live longer, it seems. In a text dealing with events ca. 2000, I just came across 'laches'.
#123Verfasserescoville (237761) 19 Feb 18, 08:52
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Das Wort Kontumaz ist in Nürnberg noch in Gebrauch in dem Straßen- und Parknamen Kontumazgarten. Dort befand sich im Spätmittelalter eine Quarantänestation für seuchenverdächtige Menschen und Handelsgüter.
#124VerfasserMiMo (236780) 19 Feb 18, 10:31
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@#119: Corbie, Du hadt fecht und ich wohl wiedr zu dchnell getippt.
#125VerfasserLeseratz (238114) 19 Feb 18, 21:18
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@#124: Ich habe es im Begleittext zu einer aktuellen Turniertabelle gesehen.
#126Verfassermordnilap (835133) 19 Feb 18, 23:26
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Heute gelesen: Conferencière, also das weibliche Pendant zum Conferencier, und - an anderer Stelle - Gratismut.
#127VerfasserLeseratz (238114) 23 Feb 18, 20:33
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#128VerfasserMöwe [de] (534573) 27 Feb 18, 10:17
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Klingt nach Tierzucht am Fließband ... Neues Fundstück:

Rügeobliegenheit


Ist die Ähnlichkeit zwischen "Obliegenheit" und "obligation" eigentlich Zufall?
#129VerfasserJanZ (805098) 01 Mär 18, 16:32
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#130VerfasserYarith (877626) 02 Mär 18, 08:44
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Als Seigniorage wird die Differenz zwischen Materialwert und Nennwert einer Euro-Kursmünze bezeichnet.
#131VerfasserLeseratz (238114) 04 Mär 18, 20:20
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@ 105 Das war ein Witz in SZ. Auf Jiddisch ist es Schlimasl = Schlimm (Deutsch) + Masl (Masal Hebräisch für Glück), also "bad luck".
#132Verfasserlas. (377311) 05 Mär 18, 11:11
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Gerade im überfüllten Regionalzug: "Es hilft aber gar nichts, wenn Sie mich da so bekörpern!"
#133Verfassertigger (236106) 06 Mär 18, 07:47
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@  tigger -  siehe oben die #94 
Frotteurismus - der Zwang, sich in Menschenansammlungen, öfffentlichen Verkehrsmitteln ect. an wildfremden Personen zu reiben.
#134VerfasserMasu (613197) 06 Mär 18, 08:03
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@131

That is a very strange use of the word 'seigniorage', although it has historical roots. A euro coin is a token; that is, its material value bears no relation to its nominal value. Hence the difference between the two is largely a matter of chance and shifting commodity prices. 'Seigniorage' is quite different. In the days when a silver coin was literally worth its weight in silver, the commodity price determined what the coin was worth. But governments charged a fee, so to speak, for putting their stamp on it and thus certifying it. This 'Aufschlag' was called 'seigniorage'. So the silver in a silver coin was worth very slightly less than the certified nominal value. This of course also prevented people melting the coin down, because they would lose out by doing so. To use 'seigniorage' in relation to token coins is at best a joke. In practice, there is a reverse problem: the value of the material in the coins tends to overtake the nominal value.
#135Verfasserescoville (237761) 06 Mär 18, 08:45
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#131, 135:

 
"The decision to remove the one and two-cent coins was confirmed by the Treasurer in a Budget Speech on 21 August 1990. The action was due to inflation reducing its value, and the high cost of bronze. […] After removal from circulation, the coins were melted down to make bronze medals for the 2000 Summer Olympics in Sydney, Australia."
#136VerfasserStravinsky (637051) 06 Mär 18, 09:15
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Man sollte doch häufiger in Völkerkundemuseen gehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Mokomokai

In einem Artikel über die Rückgabe von Ausstellungsstücken an die neuseeländische Regierung wurde der Sammler Horatio Gordon Robley erwähnt, komplett mit Foto desselben vor seiner Sammlung ( https://de.wikipedia.org/wiki/Mokomokai#/medi... )
von, genau, Mokomokai.
#137VerfasserSpinatwachtel (341764) 06 Mär 18, 09:25
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Habt ihr schon mal von den Trockenwohnern gehört?

Im 19. Jahrhundert waren das arme Leute, die Berliner Bauspekulanten für zwei bis drei Jahre mietfrei in ihren Neubauten wohnen ließen, bis die Wände durchgetrocknet waren und die Wohnung an betuchtere Leute vermietet werden konnten. Vielleicht wäre das bei den heutigen Mietpreisen wieder ein Geschäftsmodell mit Zukunft ...?
#138VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 07 Mär 18, 17:27
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Ja, aber ich bin ja auch in Berlin aufgewachsen (nicht im 19. Jhdt.). Diese Leute hatten dann oft üble Atemwegserkrankungen wegen Schimmel etc.
#139Verfasservirus (343741) 07 Mär 18, 17:56
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Trockenwohner gab's in München auch.
#140Verfasserbluesky (236159) 07 Mär 18, 18:16
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Trockenwohner kommt auch bei "Effi Briest" vor, woher ich ihn wahrscheinlich kenne.
#141Verfassercorbie (745439) 08 Mär 18, 10:57
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What would that be in English?
#142VerfasserStravinsky (637051) 08 Mär 18, 13:49
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https://www.nzz.ch/wirtschaft/auf-dem-weg-nac...
Der «Swiss Code» des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse sieht vor, dass kotierte Schweizer Firmen für eine «angemessene Vielfalt» im Verwaltungsrat sorgen und dem Verwaltungsrat Mitglieder beider Geschlechter angehören.

Laut Duden geht es hier um börsennotierte Unternehmen:

kotieren
1. (Börsenwesen) ein Wertpapier zur Notierung an der Börse zulassen
#143VerfasserNorbert Juffa (236158) 08 Mär 18, 19:44
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Mehr über "Trockenwohner" (mit einer Zeichnung von Heinrich Zille):
#144VerfasserMiMo (236780) 08 Mär 18, 22:30
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Ich habe heute eine neue Bezeichnung für den Teigschaber gelernt:
Offenbar wird er mancherorts auch als “Kinderfeind“ bezeichnet.

Ich finde das sehr plastisch und passend (welches Kind nascht nicht gerne Teig), aber das Wort habe ich so tatsächlich noch nie gehört. Kennt das jemand von Euch?
#145VerfasserQual der Wal (877524) 11 Mär 18, 23:33
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Diese Bezeichnung habe ich noch nie gehört. Wo ungefähr liegt denn mancherorts?
#146VerfasserNorbert Juffa (236158) 12 Mär 18, 03:39
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Zu Zeiten der Gebr. Grimm bezeichnete "Kinderfeind" noch einen "harten Lehrer".
#147VerfasserMiMo (236780) 12 Mär 18, 07:02
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Wo mancherorts liegt, weiß ich auch nicht genau. Meine Mutter - aus dem Frankischen - kannte das Wort auch nicht, hat es aber von einer Bekannten dort gehört. Die Herkunft der Bekannten kenne ich leider nicht.
#148VerfasserQual der Wal (877524) 12 Mär 18, 07:07
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Etliche Funde zu "Kinderfeind = Teigschaber" finden sich hier:
#149VerfasserMiMo (236780) 12 Mär 18, 07:08
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Aus dem "Reim dich oder ich fress dich"-Faden: gruneln.

gruneln, grün riechen, jener bekannte, namentlich nach Sommerregen entstehende Blätterduft.
Heile mich, Gewitterregen,
Laß mich, daß es grunelt, riechen!
(Goethe, West-östlicher Diwan)

Edith: #143: oh, oh, das ist gefährlich, wenn es gerade in der NZZ steht.
CH grillieren --> DE grillen
CH parkieren --> DE parken
CH kotieren --> DE ?
#150VerfasserGart (646339) 12 Mär 18, 09:04
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#145 ff: ich kenne das nur als "Kinderschreck".
Ich dachte als Kind, dass das daher komme, weil manche Kinder damit geschlagen werden.
#151VerfasserAnne_7 (731158) 12 Mär 18, 17:27
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Aus einem Nachrichtenbeitrag über die letzten zwei Steinkohlenzechen in Deutschland, die dieses Jahr außer Betrieb gehen werden: Deputat. Laut Wahrig:Naturalien als Teil des Lohns (in diesem Fall Steinkohle, die an Bergarbeiter geliefert wird).

@Gart: Eben darum war ich im Augenblick des Lesens etwas irritiert :-)
#152VerfasserNorbert Juffa (236158) 12 Mär 18, 17:32
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bedight, as in "Lullaby and goodnight, with roses bedight ..."
#153VerfasserChrysalis66 (1189140) 13 Mär 18, 06:12
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= mit Rosen bedacht (an etymological eureka – but was bedight ever a real word?)
#154VerfasserStravinsky (637051) 13 Mär 18, 06:25
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#152: RWE-Mitarbeiter bekommen Stromrabatt als Teil ihres Lohns, Brauereien liefern den Haus-Trunk, Zechen zahlen in Steinkohle.... In NRW ist Deputatlohn Tradition.

Vielleicht gibt es ja in einer Software-Schmiede jeden Monat eine App gratis?
#155VerfasserHarri Beau (812872) 13 Mär 18, 08:25
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#153 / #154
Oxforddict.:
bedight adjective archaic = Adorned
‘a Christmas pudding bedight with holly’
‘In half a minute Mrs Cratchit entered, flushed, but smiling proudly; with the pudding, like a speckled cannon-ball, so hard and firm, blazing in half-a-quartern of ignited brandy, and bedight with Christmas holly stuck into the top.’
‘This very mare I rode - my bay, best of my horses, had laid upon her back a crimson cloth bedight with patterns worked in blue.’
‘He would wear no clothe but of scarlet and fur, and all his weapons were bedight with gold.’
#156VerfasserMiMo (236780) 13 Mär 18, 08:29
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@Norbert Juffa (bzgl. Deputat)
In Bergbauregionen gab es oft auch Naturalien in Form von Schnaps (ich habe das Wort zuerst in der Form "Deputatschnaps" gehört). Angeblich sollen aus diesen Gegenden besonders viele Rezepte für "Aufgesetzten" (also durch Mazeration aromatisierten Alkohol) stammen.
#157VerfasserHe-le-na (743297) 13 Mär 18, 09:15
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@155: oder für Leo-Mitarbeiter zehn Privat-Worteinträge jeden Monat?
#158Verfasserunnaix (769252) 13 Mär 18, 09:22
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Noch meinen Senf zu #153 ff:

E.A.Poe "Eldorado":

Gaily bedight
a gallant knight
in sunshine and in shadow
had journeyed long
singing a song
in search of Eldorado.
#159VerfasserPeterK. (599041) 13 Mär 18, 16:44
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@He-le-na: Das kenne ich als "Schachtschnaps" und habe davon ein Fläschchen bei mir zu Hause. Das habe ich mal vor vielen Jahren erworben. Das Wort "Deputat" fiel in dem Zusammenhang zwar nicht, aber Wikipedia sagt, Schachtschnaps sei eine umgangssprachliche Bezeichnung für als Deputatlohn ausgegebenen Trinkbranntwein: https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkbranntwein...
#160VerfasserNorbert Juffa (236158) 13 Mär 18, 16:54
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porn stache

(Wobei ich nicht sicher bin, ob das ein geläufiger Ausdruck oder ad hoc gebildet ist.)
#161VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 14 Mär 18, 09:19
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I've got no idea what porn stache means – or how it is pronounced.
#162VerfasserStravinsky (637051) 14 Mär 18, 09:25
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It's the kind of moustache you'd find in a cheesy '70s porn movie. The "stache" part would be pronounced more or less like the second part of the word "moustache" (it's also used without the "porn", as in "Nice 'stache, man!"), though there may be minor differences in the vowel sound.
#163VerfasserThirith (1037221) 14 Mär 18, 09:52
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Dispensehe

Not without importance in the constitutional history of Austria, I gather... (but first realize how to pronounce it)
#164Verfasserescoville (237761) 14 Mär 18, 11:40
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Als ich im Etymologieduden, inspiriert durch den "Eureka"-Faden, "Lärm" nachschauen wollte, griff ich versehentlich zum Fremdwörterduden (beide aus den 60ern) und fand da

Latah [malai.] s; -: bes. bei Malaien auftretende Anfälle krankhafter Seelenstörung

Dass bestimmte „Seelenstörungen“ in bestimmten Kulturen häufiger auftreten, wusste ich, aber diese war mir unbekannt. Tante Wiki nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Latah
#165VerfasserJanZ (805098) 14 Mär 18, 18:09
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Die Gumpe, eine natürliche Vertiefung unterhalb von Wasserfällen. Laut Duden auch Sudel, Lacke oder Lusche genannt.

hier erstmalig registriert: Siehe auch: plunge pool - #1
#166VerfasserHarri Beau (812872) 15 Mär 18, 11:00
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Im Schwäbischa duat ma scho allerweil in d' Gumpe jucke.
#167Verfasserbluesky (236159) 15 Mär 18, 11:18
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@ 166

Doubtless passed on your way to practise taghairm.
#168Verfasserescoville (237761) 15 Mär 18, 12:25
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Hä? Was hat jetzt ein Wort aus dem Dunstkreis des schottischen Hexenglaubens mit einer Gumpe zu tun?
#169VerfasserHarri Beau (812872) 15 Mär 18, 12:28
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Pinke

so heißt dieser Nupsi an den Enden von Schnürsenkeln. War mal Thema in einer Zeichentrickserie... zufällig reingezapped... war mir bis dahin unbekannt. Neue Informationen aus eine Zeichentrickserie... Sachen gibt's.
#170VerfasserSindala (237270) 15 Mär 18, 15:02
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Das Wort "Nupsi" löst bei mir übrigens wegen seines Klangs auch immer Heiterkeit aus. Eine Freundin von mir benutzt es sehr gerne.
#171VerfasserJanZ (805098) 15 Mär 18, 15:18
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Ach, das ist doch der Senkelstift, ein Metallbesatz an Bändern gegen das Ausfasern.

Kitty Ricketts, eine knochige fahle Hure in Marinekostüm, die Rehlederhandschuhe von einem Korallenarmband zurückgerollt, eine Kettenbörse in der Hand, sitzt mit baumelnden Beinen auf der Tischkante und betrachtet sich in dem vergoldeten Spiegel über dem Kamin. Ein Senkelstift ihrer Korsettschnürung schaut nachlässig unter ihrem Jackett vor.
James Joyce, Ulysses
#172VerfasserHarri Beau (812872) 15 Mär 18, 15:27
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@ JanZ

Finde den "Nupsi" sympathisch :)

Pinökel, Pinörkel, Pinorek, Dingens, Gedöns klingen irgenwie fieser...
#173VerfasserSindala (237270) 15 Mär 18, 15:28
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Das Amt eines Markmeisters ist mir heute zum ersten Mal in einem Artikel untergekommen. Hat wohl etwas mit Forstwirtschaft zu tun?
#174VerfasserLeseratz (238114) 16 Mär 18, 20:33
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@ 169

Chambers defines taghairm thus: divination; esp. inspiration sought by lying in a bullock's hide behind a waterfall.

So there's a waterfall in both (as Fluellen might have said).
#175Verfasserescoville (237761) 16 Mär 18, 20:46
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#172: You mean an aglet?

#176VerfasserStravinsky (637051) 16 Mär 18, 22:30
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Siehe Wörterbuch: Zähre

From Matthäus-Passion

Erbarme dich, mein Gott, um meiner Zähren willen.
#177VerfasserAmy-MiMi (236989) 20 Mär 18, 03:54
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#178VerfasserStravinsky (637051) 20 Mär 18, 13:25
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@ 177 Zähre
Zähre f. ‘Träne’, ahd. zahar m. (8. Jh.), mhd. zaher, zeher m., (md. auch f. und kontrahiert) zār ‘Träne, Tropfen’, aengl. tēar, engl. tear, ...
Heutiges Zehre, Zähre f. (17. Jh.) ist aus kontrahierten Pluralformen wie mhd. (md.) zēre, frühnhd. (Genitiv Plur.) der Zehren (16. Jh.) hervorgegangen. Das zunächst nur südd. Wort wird (vom 18. Jh. an) durch vordringendes Träne in die Dichtersprache abgedrängt.
#179Verfassermanni3 (305129) 20 Mär 18, 14:59
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@ 178

Köstlich.

I hope if you look after the bras, the kets will look after themselves.
#180Verfasserescoville (237761) 20 Mär 18, 17:17
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#161-163 auf Deutsch bekannt als Pornobalken. Aber den auf dem Bild zum in 161 verlinkten Artikel hätte ich nicht als Pornobalken bezeichnet. Eher so ein Magnum-Teil:
#181VerfasserSpinatwachtel (341764) 21 Mär 18, 10:13
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Ob ich mich hiermit als ungebildet oute? Siehe auch: noumenon Pl.: noumena [PHILOS.] - das ...

Habe ich tatsächlich noch nie gehört und hatte Mühe, es überhaupt korrekt zu lesen.
#182Verfasservirus (343741) 27 Mär 18, 16:08
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#178 is Quantenmechanik 101 sowohl auf deutsch als auch auf englisch.
#183VerfasserIna R. (425467) 27 Mär 18, 20:36
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In einem Artikel über Storchenpopulationen in Bayern war zu lesen, dass man von Schachtelbrut spricht, wenn eine Weißstörchin nicht nur mit einem, sondern mit zwei Weißstorchenmännchen ein Nest bewohnt und eine Familie gründet.
#184VerfasserLeseratz (238114) 02 Apr 18, 20:38
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Ebenfalls in Bayern war es heute im Radio völlig normal, dass ständig von einer Skischaukel die Rede war, was mir als Flachlandtiroler allerlei lustige Assoziationen bescherte, die richtige war allerdings nicht darunter.
#185VerfasserJanZ (805098) 06 Apr 18, 09:28
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Nicht ganz dieses Fadenthema (finde den passenden Faden nicht), aber vom "Verschwindungstrick" habe ich auch noch nicht gehört - so berichtet der "Spiegel" heute morgen über den Prozess gegen David Copperfield. In der englischsprachigen Presse heisst der "disappearing act trick". Wie könnte man das wohl anders übersetzen?
#186Verfasservirus (343741) 18 Apr 18, 07:19
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Kann sich jemand vorstellen, was eine Zaupe ist?
Eine bitch, und zwar im vollen Bedeutungsspektrum. Das Wort gilt als ausgestorben, aber eine Wiederbelebung scheint mir sinnvoll.

Du Zaupe!



#187VerfasserCuauhtlehuanitzin (1009442) 18 Apr 18, 20:05
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Septic surface
 
What you see when you look into a septic tank?
 
#188VerfasserStravinsky (637051) 18 Apr 18, 22:41
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Durch Zufall bin ich über diesen Eintrag in der Wikipedia gestolpert:

A pomander, from French pomme d'ambre, i.e. apple of amber, is a ball made of perfumes, such as ambergris (whence the name), musk, or civet. The pomander was worn or carried in a vase, also known by the same name, as a protection against infection in times of pestilence or merely as a useful article to modify bad smells.
#189VerfasserNorbert Juffa (236158) 19 Apr 18, 08:08
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