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  • Betrifft

    Femmes - Frauen V

    Kommentar
    Wir kommen von hier: Siehe auch: Femmes - Frauen IV

    Ich befürchte, auch während der Laufzeit dieses Frauenfadens wird die Gleichberechtigung ein Traum bleiben, aber der Austausch mit anderen Frauen (und auch einigen aus Frauensicht vernünftigen Männern) hier im Frauenfaden ist vielleicht ein kleines Tröpfchen, das den Stein höhlt.
    VerfasserEifelblume (341002) 21 Feb. 18, 11:39
    Kommentar
    Ich hoffe, dass ich zu den in der Klammer genannten Leuten gehören werde, und danke Eifelblume für den Start des neuen Fadens.

    Ich möchte gleich ein Zitat beisteuern:

    Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

    Marie von Ebner-Eschenbach (die wirklich sehr klug war)
    #1Verfasser mars (236327) 21 Feb. 18, 13:36
    Kommentar
    Ich starte mal eine (nicht ganz ernst gemeinte) Umfrage, ob wir mars erlauben sollen, weiter im Frauenfaden zu posten :-)

    Ich bin dafür.
    Er widerspricht mir zwar oder postet Sachen, denen ich sofort aufs heftigste und in aller Polemik widersprechen muss, aber er ist ganz entschieden kein Sexist oder Macho.
    #2VerfasserEifelblume (341002) 21 Feb. 18, 16:13
    Kommentar
    mars muss bleiben! Er hat ein Gespür für die Sorgen der Frauen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein guter Ehemann.
    #3Verfasser CARIOCA (324416) 21 Feb. 18, 20:16
    Kommentar
    Ich danke für den mir gewährten Zugang und bringe meinen nächsten Beitrag:

    Alors que la loi relative à l’orientation et à la réussite des étudiants (ORE) votée le 15 février dernier entend « rétablir l’égalité des chances », tout laisse à penser qu’elle entraînera au contraire une hausse des inégalités d’accès à l’enseignement supérieur, et notamment des inégalités filles-garçons.

    Quasi absentes de l’enseignement supérieur au début du XXe siècle, les filles représentent aujourd’hui près de 60 % des étudiants dans les universités, mais sont toujours moins nombreuses à intégrer certaines filières sélectives comme les classes préparatoires (42,6 %) et, surtout, les grandes écoles scientifiques (22,2 %). L’enseignement supérieur apparaît plus généralement largement divisé entre des filières « masculinisées » (essentiellement en sciences et techniques) et des filières « féminisées », comme les formations paramédicales et sociales (85 % de filles) ou les licences en lettres et sciences humaines (70 %).

    Ces différences d’orientations reflètent les rôles attribués aux hommes et aux femmes dans la société, ainsi que la socialisation genrée qui, dès le plus jeune âge, contribue à valoriser des compétences différentes chez les filles et les garçons. L’institution scolaire participe elle-même à la perpétuation de certains stéréotypes de genre, comme le montre une enquête récente : à appétences équivalentes pour les matières scientifiques et à notes égales à celles des garçons, les filles sont toujours moins orientées que ces derniers vers la filière scientifique du bac.

    Or la loi ORE risque d’entretenir, voire de renforcer, cette différenciation sexuée des orientations, par le biais des « attendus » désormais affichés sur la plate-forme « Parcoursup » pour chaque formation universitaire. En effet, ces attendus se fondent largement sur des compétences supposées déjà acquises par les candidats ...


    #4Verfasser mars (236327) 26 Feb. 18, 14:41
    Kommentar
    Und wieder ein kleiner Fortschritt für die Frauen:

    Pour l'Insee, l'homme n'est plus le «référent» du foyer. Cette évolution devrait fortement modifier la photographie de la population française.
    Faut-il y voir un simple ajustement statistique? La chute d'un vestige d'une conception patriarcale de la société? Pour l'Insee, l'homme n'est plus la «personne de référence» du foyer. Homme ou femme, c'est désormais la personne active la plus âgée dans les couples qui fera office de «personne de référence» dans le questionnaire du recensement …


    #5Verfasser mars (236327) 01 Mär. 18, 10:23
    Kommentar
    Ein Held, der sexuell misshandelte Frauen repariert.

    On l’appelle "l’homme qui répare les femmes".
    Denis Mukwege, gynécologue et militant, a sauvé plus de 50 000 femmes mutilées et excisées..


    #6Verfasser CARIOCA (324416) 03 Mär. 18, 21:59
    Kommentar
    Selbstverteidigung für Frauen

    Viele Griffe erkenne ich wieder aus meiner Aikido
    -Zeit, als ich in Regensburg Studentin war! :-D


    #7Verfasser CARIOCA (324416) 05 Mär. 18, 14:37
    Kommentar
    Heute wird der Internationale Frauentag gefeiert. Eine der ersten Forderungen war das Frauenwahlrecht, das vor 100 Jahren in Deutschland durchgesetzt wurde.

    Parlamentarierinnen der Deutschen Nationalversammlung 1919:


    Gekämpft haben sie nicht mit Waffen, sondern mit Flugblättern, Protestaktionen, der Gründung von Frauenvereinen, mit eigenen Zeitungen und vielen Diskussionen: Am 30. November 1918 war das Frauenwahlrecht in Deutschland endlich Wirklichkeit, in Frankreich noch viel später.

    #8Verfasser mars (236327) 08 Mär. 18, 09:43
    Kommentar
    Hätten Sie’s gewusst? Fragen am Internationalen Frauentag Noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit durften Frauen in Deutschland ohne die Erlaubnis ihres Mannes weder arbeiten, noch Auto fahren. Chancengleichheit ist nach wie vor nicht umfassend gegeben. Anne-Sophie Brändlin hat in Berlin einmal nachgefragt.

    #9Verfasser CARIOCA (324416) 08 Mär. 18, 20:01
    Kommentar
    https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180...
    Als erstes Land hat Island die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen gesetzlich festgelegt. Deutschland belegt währenddessen den drittletzten Platz im EU-Vergleich, wenn man die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern vergleicht. Experten fordern mehr Transparenz.
    „Deutschland liegt ganz eindeutig europaweit in der Spitzengruppe, also in den Ländern mit den höchsten Verdienstunterschieden“, erläutert der Pressesprecher des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Klaus Pötzsch, im Sputnik-Interview. „Größer sind die Unterschiede nur in Estland und der Tschechischen Republik, dann kommt schon Deutschland. Das ist ein Fakt.“ ...
    #10Verfasser no me bré (700807) 08 Mär. 18, 21:55
    Kommentar
    No me bré, als Lehrer  darf ich allerdings feststellen, dass Frauen in meinem Beruf in Deutschland für die gleiche Arbeit die gleiche Bezahlung erhalten. Und zur Geldfrage gehört im Grunde auch dies: Die Mädchen in meiner Klasse, die Lehramt studierten, verdienten früher Geld als ich, weil ich wegen der Bundeswehr-Zeit erst später als sie überhaupt mit dem Studium beginnen konnte. Und so ging es zahllosen Wehrpflichtigen bis zur Abschaffung der Wehrpflicht. (Ich habe das aber gerne akzeptiert, sozusagen als „Ausgleich“ für die mit eventuellen späteren Schwangerschaften  zusammenhängenden, auch finanziellen Einschränkungen  der Frauen.)
    #11Verfasser mars (236327) 14 Mär. 18, 14:29
    Kommentar
    27:0 für deutsche Frauen bei den Paralympics

    Wie schon vor vier Jahren in Sotschi fällt die deutsche Bilanz bei den Paralympics ziemlich erstaunlich aus. Nur die Frauen holen Medaillen für Deutschland. Wie kann das sein?

    Bei der Halbzeitpressekonferenz des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) in Pyeongchang saß am Mittwoch auch Steffen Lehmker auf dem Podium. Das, so ließ sich mit einem kleinen Augenzwinkern sagen, passte recht gut. Denn zum einen hat Lehmker, ein Langläufer und Biathlet, keine Medaille gewonnen bei den Paralympischen Winterspielen. Zum anderen ist er ein Mann. Und das ist eine ziemlich typische Merkmalkombination für das DBS-Team in Pyeongchang. Sämtliche zwölf Medaillen, die bislang von deutschen Athleten errungen worden sind, gingen auf das Konto der Frauen, einschließlich der beiden silbernen, die Andrea Rothfuss (Riesenslalom) und Andrea Eskau (Langlauf-Sprint) am Mittwoch gewannen.
    Was man(n) vielleicht noch für einen Zufall oder eine Laune der Natur halten könnte – wenn, ja wenn nicht das Bild schon vor vier Jahren in Sotschi so einseitig ausgefallen wäre. 27:0 heißt es in der Addition nun für die Frauen. Und das wirkt dann doch einigermaßen erstaunlich. Lehmker jedenfalls wusste keinen plausiblen Grund für dieses Ungleichgewicht zu nennen. Karl Quade, der Chef de Mission, konstatierte, dass die „Damen-Mannschaft sehr dominant sei“, ging bei dieser Gelegenheit aber nicht näher darauf ein. Die Erklärungsansätze im Team reichen vom „harten Generationswechsel“ bei den Männern (DBS-Chef Beucher) über das dort „viel größere Feld“ und die damit insgesamt größere Leistungsdichte (Skirennläuferin Forster) bis zur „gesellschaftlichen Anerkennung“ für behinderte Frauen, die in Deutschland höher sei als in anderen Ländern (Nordisch-Bundestrainer Rombach) ...


    #12Verfasser mars (236327) 15 Mär. 18, 17:32
    Kommentar
    @6:
    Neulich war auf Phoenix eine Sendung über Gewalt gegen Frauen in Russland. Eine Tätowiererin reist irgendwo in Russland durch eine ländliche Gegend und bietet missbrauchten, misshandelten und entstellten Frauen kostenlos an, ihre schlimmsten Verunstaltungen und Narben überzutätowieren. Fotos zeigten hübsche kitschige Tattoos auf verbeulten, eingetretenen, mit Messern, Beilen und sonstwas zerstörten Körperteilen - es war furchtbar. Die Frauen waren stolz auf ihre Tätowierungen und weinten vor Freude.

    In Russland sind nach belastbaren Erhebungen ca. 95 % der Ehen von unvorstellbarer Gewalt gekennzeichnet. Die Männer kommen von der Arbeit, besaufen sich in einer Kneipe, kommen nach Haus, maltraitieren ihre Frauen mit Tritten, Messern und was ihnen sonst noch in die Hände fällt und vergewaltigen sie dann - alles in Gegenwart der Kinder. Die Frauen haben nie etwas anderes gekannt und finden die Gewalttätigkeit ihrer Männer so etwas wie normal.
    Da möchte man nur noch weinen, ohne je wieder aufzuhören.
    Die Tätowiererin habe ich für immer ins Herz geschlossen.

    In Russland hat Herr Putin eine Kampagne gestartet, um Frauen wieder zu Frauen zu machen. Er denkt strategisch und langfristig: Die kleinen Mädchen werden in so schönen Dingen wie Tanzen, Knicksen, Häkeln, Sticken, Singen ausgebildet, um ihren Männern, wenn sie abends müde nach Hause kommt, ein wohliges und angenehmes Heim zu bieten, in dem sie sich für ihre schwere Arbeit am nächsten Tag wieder regenerieren können. Die Leiterin eines solchen Kurses freute sich, dass man nun endlich den Vorstellungen Katharinas der Großen zum Durchbruch verhelfen könne.

    Ich war das erste Mal 1970 in der damaligen Sowjetunion. Wir besichtigten ein Betonwerk mit Fertigung von Fertigbauteilen. Zu unser aller Entsetzen waren dort nur Frauen damit beschäftigt, große Fertigbeton-Bauteile zu glätten und zu putzen - mit schwerem Werkzeug. 9 Stunden am Tag.
    Männer haben wir nur unter den Kadern gesehen.

    #13Verfasser hannabi (554425) 15 Mär. 18, 23:03
    Kommentar
    hannabi, das ist erschütternd!


    Nun eine gute Nachricht:
    Das nenne Fortschritt!!! Mit 42 wurde ihr gekündigt: "du bist zu alt", sagte Lancôme. Mit 65 wollen sie Isabella Rosselini wieder haben!


    #14Verfasser CARIOCA (324416) 18 Mär. 18, 14:04
    Kommentar
    Portrait de Fatima Mernissi, icône du féminisme marocain

    #15Verfasser CARIOCA (324416) 19 Mär. 18, 12:48
    Kommentar
    Maya Angelou (ˈmaɪ.ə ˈændʒəloʊ;[1]) (* 4. April1928 in St. Louis, Missouri als Marguerite Annie Johnson; † 28. Mai2014 in Winston-Salem, North Carolina) war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin.[2] Sie war eine wichtige Persönlichkeit der Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner in den USA. International bekannt wurde der erste Teil ihrer Autobiographie I Know Why the Caged Bird Sings (1970), auf Deutsch erstmals 1980 unter dem Titel Ich weiß warum der gefangene Vogel singt erschienen.

    Heute wird sie von Google geehrt
    #16Verfasser CARIOCA (324416) 04 Apr. 18, 15:27
    Kommentar
    Da müssten eigentlich noch mehr Männer schreien:


    #17Verfasser mars (236327) 09 Apr. 18, 11:18
    Kommentar
    Auch hier muss frau/man schreien: https://www.nouvelobs.com/monde/20180408.OBS4...
    On n'arrête pas le progrès .....
    #18Verfasser Regenpfeifer (1228344) 10 Apr. 18, 10:41
    Kommentar
    Regenpfeifer, leider bekomme ich bei deinem Link mitgeteilt: "La page que vous recherchez n'a pas été trouvée" ...
    #19Verfasser mars (236327) 10 Apr. 18, 11:24
    Kommentar
    mars, das hab ich am Schluss vergessen: .html - dann müsste es klappen!
    #20Verfasser Regenpfeifer (1228344) 10 Apr. 18, 14:06
    Kommentar
    #21Verfasser janvier (253084) 10 Apr. 18, 15:14
    Kommentar
    "Wenn ich diese Kampagnen sehe, dass mehr Frauen ein Fach aus dem Natur- und Technikwissenschaften studieren sollen, dann finde ich das traurig. Sie sollten eigentlich überflüssig sein, denn natürlich können wir Frauen das, das ist doch gar keine Frage! Ich hab's ja schließlich auch gekonnt."

    Das sagt in der CARTA 2020 des Stifterverbandes Kristin Mierzowski (82), die erste Frau in Deutschland, die Informatik studierte, auch wenn das Fach damals noch nicht so hieß.
     

    #22Verfasser mars (236327) 11 Apr. 18, 10:36
    Kommentar
    Woher kam dieser frauenfeindliche Europäische Abgeordnete, der im Europa-Parlament sagte Frauen seien dumm und schwach, darum sei es richtig, dass sie weniger verdienen? War der nicht aus Ungarn?
    #23Verfasser CARIOCA (324416) 11 Apr. 18, 23:06
    Kommentar
    Das war - glaube ich - Berlusconi.
    Der hat Gott sei Dank heftig eins auf die Mütze gekriegt.

    #24Verfasser hannabi (554425) 12 Apr. 18, 00:56
    Kommentar
    Nein, nein, der war aus Polen! Jetzt habe ich danach gesucht. :-)
    #25Verfasser CARIOCA (324416) 12 Apr. 18, 03:42
    Kommentar
    Er: „Fräulein Inge, ich möchte Sie gerne zur Frau nehmen. Gestatten Sie daher die Frage: Können Sie auch kochen?“
    Sie: „Gewiss kann nicht kochen. Aber bevor ich Ihnen mein Ja-Wort gebe, gestatten Sie mir auch eine Frage: „Können Sie abwaschen?“

    #26Verfasser mars (236327) 13 Apr. 18, 09:43
    Kommentar
    mars: :-D
    Die erste Frau meines Bruders war eine begnadete Köchin, hasste aber das Abwaschen. Sie brauchte daher immer ein paar "Sklaven", wenn sie großes Essen für unsere Familienfeiern kochte. Seine jetzige Frau kann überhaupt nicht kochen, ist aber extrem tüchtig beim Aufräumen und Abwaschen. Während meine Nichte (die das Talent der verstorbenen Mutter geerbt hat) und wir Geschwister am Herd werkeln, sorgt die neue Schwägerin dafür, dass die Küche kurz danach wieder blitzblank ist!
    #27Verfasser CARIOCA (324416) 13 Apr. 18, 13:57
    Kommentar
    Prostitution in Deutschland  
    Den Namen des Zuhälters auf der Haut :-((

    Prostitution ist in Deutschland ein Milliardengeschäft. Gerichtsprozesse offenbaren, mit welch dreckigen Methoden Frauen gefügig gemacht werden.
    Von Hans Leyendecker 
    Albaner-Toni, Jakob der Frosch, Vincent der Dandy - das sind Kiezlegenden der Republik, deren Namen man früher im Milieu kannte. Berühmtheiten aus einer Szene, die im Fernsehen und auch sonst immer schon viel zu süß rüberkam: Rotlicht, Paten und Romantik. Das mögen die Zuschauer. In Wirklichkeit geht es heute, mehr noch als früher, um ein knallhartes, brutales, Menschen vernichtendes Geschäft. Ein Milliardengeschäft im Bereich der organisierten Kriminalität.

    Mehr dazu im Link. Ich finde, die Strafe für Männer, die sowas tun sollte lebenslänglich sein...

    #28Verfasser CARIOCA (324416) 19 Apr. 18, 14:16
    Kommentar
    Die Bedeutung von Badehäuser in der türkischen Kultur

    In gewisser Weise waren Hammams für Frauen sogar noch wichtiger, da es der einzige Ort war, an dem man sich von Männern fernhalten und der täglichen Isolation des Heims entkommen konnte.Frauen hatten ein legitimes Recht, sich scheiden zu lassen, wenn ihr Ehemann ihr nicht erlaubte, die Hamams zu besuchen.

    Sehr interessant und voller Bilder von wunderschönen Hammams!
    #29Verfasser CARIOCA (324416) 24 Apr. 18, 15:10
    Kommentar
    En Suède, les féministes empruntent le col lavallière

    Le 12 avril, Sara Danius est évincée de l’Académie suédoise. En cause ? Son ardeur à élucider une affaire d’agressions sexuelles au sein de l’institution. Depuis, des milliers de Suédois arborent un col lavallière, son vêtement fétiche, en signe de soutien


    #30Verfasser mars (236327) 01 Mai 18, 11:03
    Kommentar
    Vor längerer Zeit war im L'Express folgende Karikatur von Plantu:
    Ein Mann mit Turban steht vor seinem Haus, eine Frau eilt mit einem Bündel mit großen Schritten davon.
    Sprechblase Mann: Reste! Reste! J'ai encore tant de choses à t'interdire!

    #31Verfasser hannabi (554425) 02 Mai 18, 17:28
    Kommentar
    :-D !
    #32Verfasser CARIOCA (324416) 02 Mai 18, 19:27
    Kommentar
    Stimmt es, dass es laut der dt. Straßenverkehrsordnung verboten ist, dass man als Mann auf einem Frauenparkplatz parkt?
    #33Verfasser mars (236327) 06 Mai 18, 11:09
    Kommentar
    Ja, tu das lieber nicht.
    Es ist dieselbe Problematik wie bei Behindertenparkplätzen.

    #34Verfasser hannabi (554425) 06 Mai 18, 11:27
    Kommentar
    @33+34:
    1. Wie wird das kontrolliert?
    2. Darf ich dort nur parken, wenn ich alleine bzw. nur mit anderen Frauen und / oder Kindern unterwegs bin?

    Zu 1.: Halterabfragen (falls die Politessen diesen Aufwand betreiben) bringen da auch nichts, dann könnte mein Sohn mit seinem auf mich zugelassenen Auto unbehelligt auf die Frauenparkplätze und 100.000-e Frauen, deren Auto auf den Ehemann zugelassen ist, könnten da nicht hin.

    Das bringt mich zu einer verwandten Frage: Ist es immer noch der Regelfall, dass alle Autos im Haushalt auf den Mann zugelassen sind, oder setzt es sich inzwischen mehr durch, dass auch verheiratete Frauen ihr Auto auf sich selbst zulassen?

    Kleine Anekdote dazu: Ich hatte mein ziemlich auffälliges Auto schon lange, als ich mir einen neuen Lebensabschnittsgefährten zugelegt habe. Ab diesem Tag war das Auto, das dorfbekannt meines war, im besten Fall "euer Auto" meistens sogar an IHN gewandt "dein Auto". Und der Gipfel war, dass ein wohlmeinender Mensch IHM nahelegte, er müsse mir das Rauchen im Auto verbieten, weil das den Wiederverkaufswert drückt.
    #35VerfasserEifelblume (341002) 08 Mai 18, 13:39
    Kommentar
    Angeblich steht zu dem Problem in der Straßenverkehrsordnung nichts, aber wie ich hörte, kann der Betreiber eines solchen Parkplatzes, wenn er eindeutigen Missbrauch feststellt, eine Art "Hausverbot" erteilen und dann auch durchsetzen.
    #36Verfasser mars (236327) 15 Mai 18, 20:41
    Kommentar
    Diese 25 Frauen machen die Wirtschaft gerechter:

    Sie setzen sich dafür ein, dass mehr Frauen ins Weltall fliegen. Für flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten. Oder dafür, dass es auch in männerdominierten Branchen Chefinnen gibt – und nicht nur Chefs. "Wer sind die Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren?", hat das Onlinemagazin Edition F eine 20-köpfige Jury und seine Leserinnen und Leser gefragt. 

    Gefunden haben sie 25 Frauen aus großen und kleinen Unternehmen, aus der Wissenschaft, Politik, der IT-Branche oder dem Finanzwesen. Sie haben Jobsharing-Plattformen ins Leben gerufen oder Start-ups, die Geflüchteten Programmieren beibringen. Sie reformieren Bewerbungsverfahren, damit diese fairer werden und niemanden aufgrund seines Geschlechts oder seiner Herkunft benachteiligen. Und sie gründen Unternehmen, die Menschen ohne Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Stelle geben.
    Den Award verleiht Edition F bereits zum fünften Mal in Kooperation mit ZEIT ONLINE und dem Handelsblatt. 2014 hat das Magazin "25 Frauen für die digitale Zukunft" ausgezeichnet, 2015 "25 Frauen, die wir bis 2025 als Dax-30-CEO sehen wollen", 2016 "25 Frauen, die unsere Welt besser machen" und 2017 "25 Frauen, deren Erfindungen unser Leben verändern"

    #37Verfasser mars (236327) 09 Jun. 18, 09:58
    Kommentar
    Ab heute werden wieder etliche Frauen ärgerlich werden müssen:

    #38Verfasser mars (236327) 14 Jun. 18, 11:11
    Kommentar
    Geist, Humor, Phantasie
    Geschichte aus dem Leben
    Geschr. 13. Juni 2018
     
    Lesezeit: zwei Minuten
    Überlegungszeit: unbestimmt, individuell verschieden
     
     
    Die Freifahrt
    Ich wartete schon 10 Minuten lang auf den Bus. Ich hatte also genügend Zeit, um mit den Augen die Umgebung auszukundschaften. Auf der Bank nebenan saß eine bildhübsche junge Frau, die auch nichts anderes zu tun wusste, als mit ihren Augen die Umgebung auszukundschaften.
    Der Bahnhof war nicht weit weg, da gab es schon mal jede Menge zu sehen. Die große Bushaltestelle der Stadtbusse war auch recht nah. Da passierte auch allerhand und  somit hatten wir genügend „Anschaumaterial“, um unsere Wartezeit zu verkürzen.
    Unser Bus kam endlich,  aber er war pünktlich. Die wartenden Leute bewegten sich zum Bus hin : Landshut Hauptbahnhof – Mainburg,
    16 h 45.
    Auch die junge Dame erhob sich. Aber anstatt in den Bus einzusteigen, kam sie zu mir her. 
    -       Nanu,  dachte ich mir, was wird die wohl von mir wollen. Mal sehen, warten wir ab.
    -       Ich möchte Ihnen die Busfahrt bezahlen, sagte sie mit resoluter Stimme.
    Im Moment war ich ziemlich baff,  ich ließ mir aber nichts anmerken und sagte nach Abklingen  des ersten Schrecks, da mir so was noch nie passiert ist und ich schon  in die Jahre gekommen bin.
    -       Tja, das ist aber eine gute Idee, das ist Ihre beste Idee des Tages. Schade, dass  nicht so viele Leute so was machen.

    Religiös  gesehen, kann ich erkennen, dass Sie da eine gute Tat vollbringen wollen.
    Ungefähr so etwas kam aus meinem Munde.  
    -       Genau, pflichtete sie mir bei, ich habe heute noch keine gute Tat gemacht und möchte deshalb, jemandem den Bus bezahlen.

    Hätte man mir gesagt, der Erzengel Michael wird dir in drei Stunden erscheinen, dann hätte ich das eher geglaubt, als dass ich die auserlesene Person bin, dem der Bus von dieser sympatischen jungen Dame bezahlt wird.
    Ich sagte also mit einem freudvoll geschäftlichen Ton:
    -       Ich willige ein.
    Sie ging alsbald zum Busfahrer und erklärte etliches. Für meine Begriffe dauerte das alles zu lange. Schließlich gab mir die Dame ein Zeichen: ich könne  jetzt in den Bus gehen.
    Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und ging erhobenen Hauptes und stolz in den Bus.
    -       Sie können gratis mitfahren, sagte mir der Busfahrer beim Vorbeigehen.
    Wir kannten uns schon von früheren Fahrten her und diskutierten oft über alles mögliche und unmögliche.
    -       Ach so, jetzt versteh ich, warum ihr so lange diskutiert habt, grümmelte ich vor mich hin.
    Ich betete zum lieben Gott:
    -       Also,  lieber Gott,  irgendwas stimmt an dem Ganzen nicht, die junge Dame ist um ihre gute Tat geprellt, der Busfahrer tut etwas Unerlaubtes, er lässt einfach jemand gratis mitfahren. Wie soll das weitergehen?
    Da der liebe Gott nichts sagte, so musste ich nun IHM noch etwas hinzufügen:
     
    -       Gib doch der netten Dame einen großen, dicken Segen und auch gleich einen für den Busfahrer für ihr Wohlwollen zu mir.
    Ich glaubte, doch noch eine ganz leise Stimme gehört zu haben, die sagte:
    -       Mache ich!

    Moral von der Geschichte:
    Es gibt doch   noch herrliche Menschen auf dieser heutigen Welt.


     ankliicken
     
    Kevin Kosubenko (rechts) checkt die Tickets von Passagieren.
     
    #39VerfasserJosef-Joseph (324940) 19 Jun. 18, 01:36
    Kommentar
    Josef-Joseph, ich sehe nicht wie deine Geschichte mit dem Thema dieses Fadens zu tun hat... Hier werden Frauenspezifische Probleme zur Sprache gebracht.
    #40Verfasser CARIOCA (324416) 19 Jun. 18, 16:32
    Kommentar

    Der Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC) war der erste rein elektronische Universalrechner. Angeblich wurde die 30 t schwere Anlage 1946 von sechs Frauen programmiert!

    #41Verfasser mars (236327) 22 Jul. 18, 11:18
    Kommentar

    Nicht angeblich!

    Die Frauen sind als die ENIAC-Frauen in die Informatikgeschichte eingegangen.

    Sie waren bei der US Army angestellt und Ballistik-Expertinnen.

    (Der ENIAC diente zu ballistischen Berechnungen.)


    Auch bei der NASA gab es hochqualifizierte - auch schwarze - Programmiererinnen, die hinter den breiten Rücken der vielfach geehrten Herren Wissenschaftler verschwanden. Ihnen hat Margot Shetterly ein Buch gewidmet, das auch verfilmt wurde - Titel: Hidden Figures. Deutsch: Unerkannte Heldinnen. Lief kürzlich in den deutschen Kinos.



    #42Verfasser hannabi (554425) 22 Jul. 18, 11:53
    Kommentar

    Ich habe Hidden Figures sehr gemocht und schon 3x angesehen! ix im Kino.

    #43Verfasser CARIOCA (324416) 22 Jul. 18, 12:54
    Kommentar

    A Paris une femme frappée par son harceleur :

    La justice a ouvert une enquête pour « violences» et «harcèlement sexuel» après l'agression d'une femme en pleine rue à Paris, le 24 juillet. En deux jours, la vidéo a fait le tour des réseaux sociaux.


    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2018/...


    #44Verfasser Isabelle. (609042) 30 Jul. 18, 20:19
    Kommentar

    J'ai vu la vidéo! Le spray au poivre devient indispensable!

    #45Verfasser CARIOCA (324416) 30 Jul. 18, 23:11
    Kommentar

    „Damit Diversität in unserem alltäglichen Leben prominenter wird und auch in der Welt der figurativen Piktogramme vertreten ist, hat ze.tt Verkehrsschilder zunächst einmal mit weiblichen Hauptrollen entworfen. Einfach, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Ver- und Gebote, Hinweis- und Warnzeichen, kurz: die gesamte Beschilderung, die unser Leben jeden Tag regelt, auch Teil der Lebenswelten aller Menschen sind. Denn erst Sichtbarkeit kann Umdenken schaffen.“ Schaut euch hier einmal die Serie an


    https://ze.tt/warum-sind-auf-verkehrsschilder... 


    „Am liebsten“, so schreibt ze.tt allerdings, „wäre es uns natürlich, wenn alle Menschen sich in den Verkehrsschildern wiederfinden könnten.“

    #46Verfasser mars (236327) 03 Aug. 18, 09:09
    Kommentar

    Seit einiger Zeit soll sich eine Männerbande namens "Incels" - Zusammensetzung aus involuntary und celibate - im Internet breit machen. Die Armen teilen das gleiche Los: sie müssen sexlos auskommen.

    Schuld an diesem rüden Schicksal haben die Frauen, die sie als "feminoid" - in Anlehnung an humanoid = menschenähnlich - bezeichnen. Frauen sind für sie keine ernstzunehmenden Menschen, sie sind emotional gesteuert und daher auch gar nicht in der Lage, sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

    Frauen würden in der westlichen Welt nicht mehr wie Waren verteilt, sondern haben nur noch Sex mit Männern, die sie selbst wählen - und dazu sind ja - siehe oben - geistig gar nicht in der Lage, sondern berauben die Männer absichtsvoll ihres Geburtsrechts, sich zu nehmen, was sie wollen. Also muss die Frau ihrer "Gleichberechtigung" wieder entledigt und auf ihre Pflicht reduziert werden, den Mann - wahllos - sexuell zu befriedigen.


    So beschreibt Sonja Thomaser in der Frankfurter Rundschau vom 25.07.2018 die Internetseite Reddit, auf der sich die Incel-Community u. a. austobt. Wer mag, kann ja mal auf so eine Seite gehen: incels.me

    Wer hingeht, darf sich aber lt. Sonja Thomaser auf widerlichste entwürdigende Beschimpfungen gefasst machen.


    #47Verfasser hannabi (554425) 05 Aug. 18, 22:21
    Kommentar

    Bei den "Meistern des Alltags" des SWR wurde letzten Montag gefragt:


    Welche Verhütungsmittel können sich Frauen bis zum Alter von 20 Jahren von der gesetzlichen Krankenkasse erstatten lassen?


    1) Kondome ?

    2) Antibabypille ?

    3) Hormonspirale ?

    4) Diaphragma ?

    5) Verhütungspflaster ?


    Das Rateteam lag nicht immer richtig. Und ihr?

    #48Verfasser mars (236327) 08 Aug. 18, 10:43
    Kommentar

    Das finde ich unerhört!

    https://www.theguardian.com/world/2018/aug/08...


    Universität manipuliert Testergebnisse für mehr als ein Jahrzehnt um sicherzustellen, dass mehr Männer Ärzte werden


    Justin McCurry in Tokio und Agenturen



    Japanische medizinische Universität entschuldigt sich für das Ausschließen von Frauen - Video


    Eine der renommiertesten medizinischen Fakultäten Japans räumt ein, dass sie die Punktzahl für Aufnahmeprüfungen seit mehr als einem Jahrzehnt absichtlich geändert hat, um die Anzahl weiblicher Studenten einzuschränken und sicherzustellen, dass mehr Männer zu Ärzten werden.


    Die Tokyo Medical University manipulierte alle Eingangsprüfungsresultate, die 2006 oder sogar früher begannen, gemäß den Ergebnissen, die von den an der Untersuchung beteiligten Rechtsanwälten veröffentlicht wurden, und bestätigte die jüngsten Berichte in japanischen Medien.

    #49Verfasser CARIOCA (324416) 10 Aug. 18, 01:12
    Kommentar

    Ein Tipp zur MC-Frage #48: Drei Mittel werden erstattet ... Aber welche sind es?

    #50Verfasser mars (236327) 12 Aug. 18, 16:47
    Kommentar

    Antwort zu #48: Erstattet werden 2, 3 und 5, also die hormonellen Mittel.

    #51Verfasser mars (236327) 14 Aug. 18, 12:10
    Kommentar

    Une femme battue menacée d'expulsion à cause de ses cris !!


    À la fin du mois de juin, le tribunal d'instance de Colombes a ordonné à Élodie de quitter son appartement. Victime de violences conjugales, ses cris dérangeaient son voisinage.


    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2018/...

    #52Verfasser Isabelle. (609042) 14 Aug. 18, 20:08
    Kommentar

    "Grenzen? Welche Grenzen? Kathrin Menges war die erste Ost-Frau, die in die Führungsetage eines Dax-Konzerns aufstieg – redet darüber aber ungern.


    Wenn man zu den wenigen gehört, die etwas Bestimmtes geschafft haben, ist man es irgendwann auch gewohnt, eine Pionierin zu sein. Kathrin Menges, 53, muss es bei ihrer Berufung in den Vorstand des Henkel-Konzerns im Jahr 2011 gleich in vielfacher Hinsicht so gegangen sein: Sie war die erste Frau in der 135-jährigen Unternehmensgeschichte in einer solchen Position – und gleichzeitig die erste Frau aus Ostdeutschland im Vorstand eines Dax-Unternehmens. Und auch als Menges 2014 zusätzlich in den Aufsichtsrat von Adidas berufen wurde, war sie dort die erste Frau.


    Lieber als über ihre Herkunft spricht sie über das Frau-Sein – auch, weil sie es muss. Denn im Henkel-Vorstand ist Menges für den Bereich Personal verantwortlich – mithin qua Amt dafür zuständig, den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen. Allzu großen Applaus verdiene ihre Beförderung in den Vorstand nicht, schrieb 2011 die FAZ, schließlich sei es "nur" das Personalressort, das man ihr anvertraue. Das sei, anders als etwa das Finanzressort, eben ein "weiches Feld". Menges, so sagte sie es einmal, ärgerte sich darüber – denn einfach, und das suggeriere der Begriff "weich", sei die Verantwortung für fast 50.000 Mitarbeiter nicht.


    Vielfalt schaffe Pluspunkte, findet die Personalerin; ebenso sagt sie, dass es viele Frauen in Führungsjobs geben müsse – gegen eine Quote ist sie trotzdem. Auch wenn bei Henkel die Regel gilt, dass unter den letzten drei Bewerbern mindestens eine oder einer ein Minderheitskriterium erfüllen muss ("weiblich" zählt dazu). Sie sei davon überzeugt, dass jeder für seine Karriere "in erster Linie selbst verantwortlich" sei, sagte Menges in einem Interview, allerdings müssten erfolgreiche Frauenkarrieren sichtbarer gemacht werden. Dafür teile sie ihre persönlichen Erfahrungen gern – und hoffe, dass ihr Weg für andere Frauen Ansporn sei, sich nicht "von vermeintlichen Grenzen" einschränken zu lassen."


    https://www.zeit.de/2018/33/kathrin-menges-he...

    #53Verfasser mars (236327) 15 Aug. 18, 18:31
    Kommentar

    Ich rechte mit den Göttern nicht; allein

    Der Frauen Zustand ist beklagenswert.

    Zu Haus und in dem Kriege herrscht der Mann,

    Und in der Fremde weiß er sich zu helfen.

    Ihn freuet der Besitz; ihn krönt der Sieg!

    Ein ehrenvoller Tod ist ihm bereitet.

    Wie eng-gebunden ist des Weibes Glück!

    Schon einem rauhen Gatten zu gehorchen

    Ist Pflicht und Trost; wie elend, wenn sie gar

    Ein feindlich Schicksal in die Ferne treibt!


    Goethe, Iphigenie auf Tauris


    #54Verfasser hannabi (554425) 30 Aug. 18, 11:45
    Kommentar

    Women, let’s change the world for good.

    We want to hear about women entrepreneurs shaping the world.

    We want to shed lights on their efforts and share their innovations.

    And most importantly, we want them to thrive!

     

     The Women in Businesses For Good program has been specially designed to support a selection of women entrepreneurs, offering them widespread visibility and tailored business opportunities.


    http://womeninbusinessesforgood.com


    #55Verfasser mars (236327) 11 Sep. 18, 14:45
    Kommentar

    L'assassinat en pleine rue d'une ancienne Miss Irak et "influenceuse" suscite l'indignation


    Tara Farès avait choisi un mode de vie détonant pour une Irakienne, ce qui aura fini par lui coûter la vie. Elle a été assassinée en pleine rue à Bagdad ce jeudi 27 septembre.

    La jeune femme de 22 ans, élue Miss Irak en 2014, a été punie pour son mode de vie, détonant pour ce pays conservateur.


    http://madame.lefigaro.fr/societe/lassassinat...


    #56Verfasser Isabelle. (609042) 29 Sep. 18, 13:32
    Kommentar

    Mann erklärt einleuchtend die Wut der Frauen unter Verwendung einer brutalen Analogie, damit alle Männer es ein für alle mal verstehen können.


    Als Richter Brett Kavanaugh vor dem Obersten Gerichtshof der USA bestätigt wurde, wurde die Welt von einer Welle von Wut und Protest in Bezug auf sexuellen Missbrauch und Körperverletzung getroffen.

    Der Text ist auf Englisch, aber die Sätze sind sehr einfach zu verstehen.


    https://www.boredpanda.com/nut-kicking-analog...



    #57Verfasser CARIOCA (324416) 10 Okt. 18, 16:50
    Kommentar

    Der Karikaturist Plaßmann versteht es auf seine Weise, die Sache immer auf den Punkt zu bringen.

    Ende September wurde in der FR eine Karikatur von ihm veröffentlicht, ein Lehrer vor einer Tafel, vor ihm die erste Reihe, 3 Jungs, 2 Mädchen.


    "So jetzt mal eine Aufgabe für die Mädchen...

    Wie hoch ist der Niedriglohn pro Stunde, wenn du für 850 Euro Rente 70 Jahre durcharbeiten musst?"


    #58Verfasser hannabi (554425) 25 Okt. 18, 20:58
    Kommentar

    Sur les onze prix littéraires majeurs de l’automne 2018, seuls deux ont récompensé des autrices.


    Les femmes ne sont guère à l’honneur dans la cuvée 2018 des prix littéraires : comme l’an passé, seules deux autrices — Valérie Manteau pour Le Sillon (Le Tripode Attila) et Anna Hope pour La Salle de bal (Gallimard) — ont été récompensées cet automne, aux côtés de neuf hommes. L’étiage est très bas au regard de la moyenne des dernières années, beaucoup plus équilibrées.


    Les femmes ont été totalement absentes des palmarès à 45 reprises depuis 1903


    Qu’il s’agisse des prix les plus anciens ou des plus récents, les femmes sont toujours moins nombreuses que les hommes à être récompensées – à l’exception notable du prix des lectrices du magazine Elle, qui atteint 53 % de lauréates.

    https://www.lemonde.fr/les-decodeurs/article/...

    #59Verfasser mars (236327) 18 Nov. 18, 11:00
    Kommentar

    https://www.youtube.com/watch?v=S-50iVx_yxU französisch


    https://www.youtube.com/watch?v=oQbei5JGiT8 englisch


    Ein britisches Video soll Männern erklären, wie sie sich zu verhalten haben, wenn eine Frau NEIN zum Sex sagt.



    #60Verfasser CARIOCA (324416) 23 Nov. 18, 19:42
    Kommentar

    INTERVIEW: Francis Dupuis-Déri : «Les hommes sont en crise dès que les femmes avancent vers plus d’égalité et de liberté»


    Quelle que soit l’époque, quel que soit le lieu, la règle semble immuable : dès que les femmes s’affranchissent un tant soit peu des rôles qui leur sont assignés, les hommes se déclarent perdus, déstabilisés, en danger… Le chercheur québécois déconstruit ce mythe qui est avant tout une manipulation rhétorique pour préserver la domination masculine.


    Qui a écrit : «Les femmes sont devenues si puissantes que notre indépendance est compromise à l’intérieur même de nos foyers, qu’elle est ridiculisée et foulée aux pieds en public» ? Non, pas Eric Zemmour, mais Caton l’Ancien, en 195 avant J.-C., alors que les Romaines se mobilisaient contre une loi leur interdisant de conduire des chars et de porter des vêtements colorés. Le polémiste réac, lui, constatait en 2006, dans son ouvrage le Premier Sexe, que «face à cette pression féminisante, indifférenciée et égalitariste, l’homme a perdu ses repères». Vingt-deux siècles n’ont donc pas suffi pour que l’homme, le pauvre, trouve sa place dans une société par trop féminisée. Dans son dernier essaila Crise de la masculinité, autopsie d’un mythe tenace, qui sortira jeudi en France (Editions du remue-ménage), Francis Dupuis-Déri, professeur de science politique à l’Université du Quebec à Montréal, est remonté aux origines de ce discours pour mettre en lumière ses rouages antiféministes.


    Comment cette crise de la masculinité se définit-elle à travers les âges ?


    C’est tout à fait cyclique, avec une intensification en période de crise politique ou économique. Mais elle a toujours à peu près le même canevas et elle est portée par des hommes qui occupent des positions privilégiées. Il y a cinq siècles, par exemple, au sein des cours royales, en Angleterre et en France, le roi, des évêques et des intellectuels considèrent que les hommes de la cour commencent à avoir des comportements efféminés. En parallèle - et c’est toujours comme ça avec ce discours de crise -, les femmes ne restent pas à leur place. Elles empiètent sur des domaines qui sont considérés comme masculins. C’est très élastique, cela va des modes vestimentaires et des coiffures aux métiers réservés aux hommes, en passant par la vie intime, et comment se comportent les conjointes. Cette crise concerne donc, à une époque donnée, la perception des hommes et la perception des transgressions des femmes. A partir de là, on déclare que les hommes sont déstabilisés, en danger, désespérés, perturbés, perdus, parce qu’ils n’auraient plus de modèle. C’est une rhétorique qui porte fondamentalement sur la différence entre les sexes, elle réaffirme une opposition sociale, une opposition économique, une opposition politique. On veut surtout réaffirmer une suprématie masculine dans ces domaines.[…]


    https://www.liberation.fr/debats/2019/02/01/f...

    #61Verfasser mars (236327) 03 Feb. 19, 14:33
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    Sind Frauen nicht doch die besseren Menschen? 


    Daniel Müller führt in der ZEIT vom 14. Februar 2019 ein Gespräch mit Prof. Hans-Ludwig Kröber, einem forensischen Psychiater, über Mörder und Rückfalltäter sowie die Frage, ob Frauen nicht doch die besseren Menschen sind. Hier das Ende dieses Gesprächs:


    Kröber: Der Höhepunkt weiblicher Gewalttaten liegt im Alter von 14 Jahren, danach geht die Kurve steil bergab. Frauen finden bessere Wege, sich zu rächen und anderen zu schaden. In randständigen Milieus gibt es eine klare, aber wenig fortschrittliche Rollenverteilung: Frauen berichten und intrigieren, Männer exekutieren Gewalt. 


    ZEIT: Aber Frauen stehen auch oft loyal an der Seite der schlimmsten Gewaltverbrecher. Wie erklären Sie sich das? 


    Kröber: Das begreife ich auch nicht. Die Treue mancher Frauen, ihre unverbrüchliche Loyalität zu den wildesten Übeltätern ist für mich unbegreiflich. Sie schwören vor Gericht unberührt offensichtliche Meineide. Einer würgte die Partnerin beim Sex wiederholt bis zur Bewusstlosigkeit. Auf die Frage, warum sie es toleriert hat, sagte sie: „Wenn ihm doch so viel daran lag“! 


    ZEIT: Wären Matriarchate friedlicher? 


    Kröber: das Töten ist vor allem männlich, das ist richtig. Aber die Bereitschaft, das Böse zu denken, sich zu rächen, Feinde zu vernichten, ist bei Frauen ebenso ausgeprägt wie bei Männern. Ich glaube nicht daran, dass Frauen die besseren Menschen sind.


    #62Verfasser mars (236327) 19 Feb. 19, 11:46
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    Meine Frau beantwortet die zuoberst gestellte Frage soeben mit einem uneingeschränkten JA.

    Der weise Volksmiund gibt ihr insofern auch recht, als er von der Besseren Hälfte bei Ehegatten spricht.

    Dass diese Redensart kaum noch gebräuchlich ist, erscheint mir Beweis genug für die Fragwürdigkeit dieser Feststellung zu sein. .-)

    (Wobei ich im Nachhinein doch noch gerne geklärt hätte, was mit besser gemeint ist)

    #63Verfasser truc-truc (901336) 20 Feb. 19, 22:42
    Kommentar

    Ist doch wohl klar, truc-truc.

    Gut, besser, am besten.

    Die Menschen sind von Natur aus gut. Und weil das langweilig ist, wollte die Evolution einen Teil der Menschheit zu den besseren Menschen machen. Da kamen gerade die Frauen vorbei - die Männer rannten gerade mal wieder bis zu den Zähnen bewaffnet in der Natur rum, um irgendwas kaputt zu machen.


    #64Verfasser hannabi (554425) 21 Feb. 19, 09:59
    Kommentar

    In der Bibel aber begann alles Unglück wie?

    Und dann noch die Amazonen!

    Also hannabi ...

    #65Verfasser truc-truc (901336) 21 Feb. 19, 11:04
    Kommentar

    Also truc-truc, als Gott den Mann schuf, übte sie nur! Das weiß doch jede.....

    #66Verfasser Regenpfeifer (1228344) 21 Feb. 19, 12:11
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    Ach so Regenpfeifer, Gott feminin, das gefällt mir!

    #67Verfasser truc-truc (901336) 21 Feb. 19, 14:27
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    L’ascension sociale des femmes expliquée en graphiques


    L’Insee montre, dans un état des lieux établi sur 40 ans, que l’ascension sociale des femmes s’est améliorée. Une tendance à relativiser. 


    En 2015, seulement 8 % des filles d’agricultrices exploitantes exercent la même profession que leur mère ; 11 % sont cadres ou appartiennent aux professions intellectuelles supérieures. Deux chiffres qui illustrent, d’une part, la mobilité féminine, d’une génération sur l’autre, dans les catégories socioprofessionnelles (CSP) – 92 % des filles d’agricultrices font autre chose – et, d’autre part, l’amélioration de leur position sociale.


    Une meilleure position sociale de la fille par rapport à celle de la mère, c’est ce que l’Institut national de la statistique et des études économiques (Insee), qui réalise cette étude à partir de la nomenclature socioprofessionnelle (les fameuses CSP), qualifie de « mobilité verticale ascendante » – l’évolution des femmes peut également être descendante, et « non verticale » (cette dernière catégorie regroupe les évolutions non comparables, par exemple une fille de commerçante, statut non salarié, devenant ouvrière qualifiée). Une immobilité correspond au fait pour une fille d’artisan de devenir artisan elle-même.


    En utilisant cette typologie, l’Insee montre, dans son état des lieux établi sur quarante ans, publié mercredi 27 février, que cette tendance, aussi positive soit-elle, est à relativiser ...


    https://www.lemonde.fr/les-decodeurs/article/...

    #68Verfasser mars (236327) 28 Feb. 19, 10:32
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    On peut aussi relativiser cette verticalité.

    L'ouvrier serait supérieur au commerçant ? Ah bon. Pour certains, pas pour tous. On a le droit de penser le contraire. Idem pour l'agricultrice. D'un certain point de vue, elle a un rôle social bien plus utile que nombre de bureaucrates. Mais bon... l'auteur de l'étude est lui-même un bureaucrate-fonctionnaire, il a sans doute une très haute idée de lui-même et de sa fonction.

    #69VerfasserRetroLoc (813130) 28 Feb. 19, 10:45
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    Le Quai d’Orsay mis à l’amende pour non-respect des quotas de femmes

    Le ministère des affaires étrangères n’a pas respecté en 2017 la législation destinée à faciliter la nomination de directrices et d’ambassadrices.


    Le montant de la pénalité est lourd : 450 000 euros. Le ministère des affaires étrangères (MAE) n’a pas respecté en 2017 les quotas de femmes en matière de « nouvelles nominations équilibrées pour l’encadrement supérieur et dirigeant dans la fonction publique », tel que l’impose la loi Devaudet du 12 mars 2012.

    Il faut 40 % de femmes pour les primo-nominées aux postes d’ambassadeur ou de directeur et, cette année-là, le pourcentage n’était que de 29 %. D’où cette pénalité de 90 000 euros par nomination manquante, cinq au total.

    « La politique des quotas est nécessaire pour faire avancer vite les choses et, pour l’année 2018, nous sommes dans les clous avec 39 % de femmes dans les primo-nominations », souligne l’un des responsables d’administration du MAE, qui se dit prêt « à verser la somme due sur un fond spécifique aidant à la promotion de la parité, mais pas à fond perdu dans le budget de l’Etat ».


    Le Quai d’Orsay n’est pas, et de loin, le plus mauvais élève de la loi Devaudet. Il est largement dépassé sur ce terrain par le ministère de l’économie et des finances, qui devra payer 1,71 million d’euros, selon une note du ministère de l’action et des comptes publics dressant le bilan pour 2017 de l’application du texte.

    L’infraction remonte à deux ans, mais ce très coûteux rappel à l’ordre pour un ministère au budget déjà bien chiche tombe mal. Le ministre de l’Europe et des affaires étrangères, Jean-Yves Le Drian, doit en effet recevoir, le 8 mars, le label Afnor de l’égalité professionnelle homme-femme pour le ministère des affaires étrangères, avant d’introduire un colloque sur le sujet dans les grands salons du quai d’Orsay.

    Une petite exposition est déjà en place, montrant le chemin parcouru ces dernières décennies. Un planisphère montre l’état des lieux en 2018 avec, en rouge, les pays où la France est actuellement représentée par des ambassadrices. Cette couleur couvre une bonne partie des terres émergées de l’hémisphère Nord, puisque des femmes sont en poste aussi bien à Moscou qu’à Kiev, Copenhague (donc avec le Groenland) et à Ottawa.

    L’étendue de l’aplat écarlate ne doit pas faire illusion. Les disparités restent encore fortes, avec à peine 26 % d’ambassadrices et 24 % de consules. En outre, s’il y a 67 % de femmes dans la catégorie C – postes d’exécution – , elles ne constituent que 34 % des effectifs en catégorie A et A+, celles des postes de direction et des ambassadeurs. Le pourcentage des femmes est nettement plus élevé parmi les jeunes diplomates, même si nombre d’entre elles hésitent à se lancer dans une carrière plus difficilement conciliable avec la vie familiale ...


    https://www.lemonde.fr/international/article/...

    #70Verfasser mars (236327) 06 Mär. 19, 21:54
    Kommentar

    (Was man so alles findet, wenn man mal aufräumt...)


    "Nur der Mann hat sich als Ausnahme ein Prinzip zurechtgeschneidert. Extravagant, blind, von den Wissenschaften aufgeblasen und degeneriert, will er in diesem Jahrhundert der Aufklärung und des Scharfsinns, doch in krassester Unwissenheit, despotisch über ein Geschlecht befehlen, das alle intellektuellen Fähigkeiten besitzt."


    Die französische Frauenrechtlerin Olympe de Gouges, die 1791 eine Menschenrechtserklärung für die Frauen forderte und unter der Guillotine starb.


    #71Verfasser hannabi (554425) 09 Mär. 19, 17:02
    Kommentar

    Hannabi, hier wurde der Frauenrechtlerin Olympe de Gouges schon einmal gedacht: Siehe auch: 'S Kaffee-und Kulturhaus XVIII - #208, #208 - #210


    #72Verfasser mars (236327) 18 Mär. 19, 19:36
    Kommentar

    #72 und #71 - ein Zitat aus dem verlinkten Beitrag im Kaffee- und Kulturhaus XVIII :


    Olympe de Gouges schreibt :


    "Peuple aimable devenu trop vieux, ton règne est passé, si tu ne t’arrêtes sur le bord de l’abîme ..." -


    ich finde, das gilt derzeit für alle Länder Europas

    #73Verfasser ama-ryllis (1081929) 19 Mär. 19, 12:43
    Kommentar

    Affaire de la Ligue du LOL, agressions sexuelles dans le milieu sportif, enquête sur le règne du sexisme dans la pub… Chaque semaine ou presque, de nouvelles révélations mettent au jour des pratiques de harcèlement moral ou sexuel à l’encontre de femmes dans de nouveaux milieux professionnels. La libération de la parole pourrait représenter un gage d’espoir. Mais il peut sembler étonnant, voire inquiétant, de constater que ce sont des comportements de vingtenaires, de trentenaires et de quadragénaires qui sont dénoncés. Comme si les générations nées après 1975, après 1980, et même après 1990 pour certaines, ne faisaient pas plus leurs les valeurs de respect et d’égalité entre les femmes et les hommes que toutes celles qui ont grandi pendant les « trente glorieuses » ... https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/03/...

    #74Verfasser mars (236327) 21 Mär. 19, 19:27
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    Osteuropäische Länder haben laut einer Statistik der Unesco den höchsten Frauenanteil an Wissenschaftlerinnen. Deutschland liegt auf den hinteren Rängen. In vielen südamerikanischen Ländern liegt der Anteil der Wissenschaftlerinnen bei 50 % und mehr. Wirtschaftlich weiter entwickelte Länder wie Japan liegen oft deutlich darunter.


    In der Chemie ist allgemein das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ausgeglichen. In der Physik sind Frauen dagegen in der Minderheit. 


    Frauen tüfteln seltener als Männer, lediglich 14 % der Patentanmelder sind Frauen. Portugal hatte bis 2015 die meisten Erfindungen mit weiblicher Beteiligung (26 %) (Die ZEIT vom 5.März 2019, S. 58)



    #75Verfasser mars (236327) 24 Mär. 19, 11:06
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    Françoise Thébaud : « La construction européenne a incontestablement profité aux femmes »


    Historienne, professeure émérite à l’université d’Avignon, spécialiste de l’histoire des femmes, Françoise Thébaud a codirigé, avec Anne-Laure Briatte et Eliane Gubin, L’Europe, une chance pour les femmes ? (Editions de la Sorbonne, 304 pages, 23 euros).


    Jean Monnet, Robert Schuman, Alcide de Gasperi, Konrad Adenauer : quand on évoque la construction de l’Europe, elle ne semble portée que par des pères fondateurs. Il y a pourtant des « mères » – ou des « grands-mères » – de l’Europe. La plus citée est Louise Weiss (1893-1983), qui a construit son personnage d’Européenne en publiant, à partir de la fin des années 1960, ses Mémoires d’une Européenne. On se souvient d’elle comme doyenne du Parlement européen : en 1979, elle prononce à ce titre un discours d’ouverture… dans lequel elle ne cite aucune femme ! Très européiste dans l’entre-deux guerres, elle ne joue cependant pas de rôle majeur au moment où sont posées les premières pierres de l’Europe, dans les années 1950.

    Dès l’entre-deux-guerres, des femmes adhèrent aux mouvements européistes. Le principal d’entre eux est alors l’Union paneuropéenne, dont la section allemande compte 28 % de femmes, y compris à des postes de direction de sections locales. Ces femmes militent activement pour des Etats-Unis d’Europe. Elles appartiennent souvent à des réseaux pacifistes et soutiennent la Société des nations.

    Notre ouvrage rend compte également de l’engagement européiste, après 1945, de quelques femmes politiques françaises : les gaullistes Marcelle Devaud et Irène de Lipkowski, la socialiste Gilberte Brossolette, la radicale Jacqueline Thome-Patenôtre, la démocrate-chrétienne Marie-Madeleine Dienesch. Au Parti communiste, en revanche, le projet européen est perçu comme hostile à l’Union soviétique.


    https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/04/...

    #76Verfasser mars (236327)  02 Apr. 19, 13:17
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    Ein sehr eindrucksvoller Artikel über Yvette Roudy und ihren Blick auf die Frauenfrage:

    https://www.lexpress.fr/actualite/societe/jou...


    Was über allen Pros und Cons vernachlässigt wird: es geht um Freiheit.


    #77Verfasser hannabi (554425) 03 Apr. 19, 13:30
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    Welches Durchschnittsalter hatten Frauen in Deutschland, die 2017 ihr erstes Kind bekamen?


    Was schätzt ihr?


    #78Verfasser mars (236327) 14 Mai 19, 14:01
    Kommentar

    29 3/4


    #79Verfasser He-le-na (743297) 14 Mai 19, 15:47
    Kommentar

     Lag das Durchschnittsalter deutscher Mütter bei der ersten Geburt im Jahr 2010 bei 28,9 Jahren, stieg es bis 2016 auf 29,1 Jahre.

    #80VerfasserJosef-Joseph (324940) 14 Mai 19, 21:22
    Kommentar

    Ja, Josef-Joseph, und 2017 stieg das Durchschnittsalter tatsächlich, wie He-le-na weiß, auf rund 30 Prozent!

    #81Verfasser mars (236327) 16 Mai 19, 09:53
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    30 Prozent von was?

    #82Verfasser Bellydancer (1117479) 16 Mai 19, 11:31
    Kommentar

    Gestern berichtete die Frankfurter Rundschau auf der Titelseite von einer Protestwelle katholischer Frauen in Deutschland: "Maria 2.0"

    Frauen begehren auf und treten in den Kirchenstreik!

    Von Nord nach Süd breitet sich diese Bewegung aus.

    Ihre Forderung: Gleichberechtigung auch in der Kirche. Also auch Zugang zum Priesteramt.


    Mehr als die Hälfte der Glaubensangehörigen sind Frauen, jedoch die Führungsämter befinden sich zum größten Teil immer noch in Männerhand (80%) und vom Klerus sind sie bekanntlich gänzlich ausgeschlossen. In einer modernen, veränderten Gesellschaft muss dass früher oder später zu Problemen führen.

    Es "ist ... eine Schande, dass die katholische Kirche in der Frage der Geschlechtergerechtigkeit ... immer noch nicht im Heute angekommen ist", war in der Kirchenzeitung "Christ in der Gegenwart" zu lesen.

    Selbst protestantisch aufgewachsen bin froh, dass die Evangelische Kirche frei vom Zölibat ist.

    Gespannt bin ich, ob die Bewegung so stark sein wird, dass die Kirchenoberen das Aufbegehren nicht einfach aussitzen können.



    #83Verfasser truc-truc (901336) 16 Mai 19, 12:51
    Kommentar

    Pardon, Bellydancer, natürlich muss es 30 Jahre heißen.


    Truc-truc, die Protestwelle Maria 2.0 ist nun auch ganz im Süden Deutschlands angelangt. Da ich wie du Protestant bin, befürworte ich das Aufbegehren der katholischen Frauen. Noch wichtiger als die Abschaffung des Zölibats fände ich die Zulassung von Frauen in alle kirchlichen Funktionen. Ich kenne einige Pfarrerinnen, die ihr Amt mindestens ebenso gut wie Männer versehen. Auch evangelische Landesbischöfinnen sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Nur einen Päpstin brauchen die Protestanten so wenig wie einen Papst, da die hierarchische Struktur der evang. Kirchen viel flacher ist.

    #84Verfasser mars (236327)  16 Mai 19, 13:40
    Kommentar

    War nur geraten, nicht gewusst!


    Den Kirchenstreik verfolge ich nicht intensiv, bin aber schon gespannt, ob "etwas" dabei herauskommt oder nicht. Sehr viele üben ihre Ehrenämter (um diesen Streikbestandteil herauszupicken) gerne und nicht nur aus Pflichtbewusstsein aus Daher fürchte ich, das "die Kirche" den längeren Atem haben wird. Aber ich bin auch nicht gut über die Gesamtaktion informiert.

    #85Verfasser He-le-na (743297) 16 Mai 19, 13:53
    Kommentar

    Warum sollte die Kirche nachgeben?

    Die wissen doch ganz genau, dass nur die allerwenigsten bereit sind, Nägel mit Köpfen zu machen und die Mitgliedschaft in diesem Verein zu kündigen.

    #86VerfasserEifelblume (341002) 16 Mai 19, 14:03
    Kommentar

    Das sehen einige "Insider" eher optimistisch.

    Im Interview äußerten sich beispielsdweise Agnes Wuckelt, Theologin und stellvertretende Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, und Michael N. Ebertz, Religionssoziologe, Theologe und Professor an der Katholischen Hochschule Freiburg, in der Weise, dass sie mit einem "lautlosen, scharenweisen Auszug" rechnen, falls der Klerus weiter starr auf seinen Positionen verharren und auf einem sogenannten "Synodalen Weg" sich nur im Kreis bewegen sollte.


    Ich sehe heute eine große Chance für die Katholische Kirche, jetzt endlich eine Wende zum Besseren einleiten zu können.


    #87Verfasser truc-truc (901336) 16 Mai 19, 18:59
    Kommentar

    Diese aktuelle Meldung der Rheinischen Post passt noch zum Thema Frauen in der Kirche:

    Im Kölner Dom werden erstmals in der Kirchengeschichte vier Frauen (neben 29 Männern) ihren Dienst als Domschweizerinnen aufnehmen.

    Ist das nicht ein gutes Zeichen?

    Les Femmes en Marche!

    #88Verfasser truc-truc (901336)  16 Mai 19, 23:31
    Kommentar
    #89Verfasser mars (236327) 21 Jun. 19, 11:29
    Kommentar

    Ihr seid ja recht hoffnungsfreudig. Leider sehe ich da gar kein positives Indiz.

    Die Sache der Frauen erfährt doch gerade jetzt wieder den Rückschritt in vor-liberale Zeiten. Und da soll die Kirche jetzt Hoffnungsträger sein, und auch noch die katholische? Wenn ich mir diesen Herrenzirkus angucke, wie er seine Missbrauch-Probleme sublimiert und nur verlogene Worthülsen von sich gibt, -

    Edit:

    naja, den Rest habe ich gelöscht.


    #90Verfasser hannabi (554425)  21 Jun. 19, 13:29
    Kommentar

    Ich habe selten oder nie so etwas menschenverachtendes in meinem Leben gesehen wie die Nuttenschaufenster von Amsterdam. Die neue Bürgermeisterin will sie abschaffen. Das hat aber lange gedauert!

    http://www.ladbible.com/news/news-amsterdams-...


    Amsterdam's First Female Mayor Wants To Block Red Light District Windows




    #91Verfasser CARIOCA (324416) 04 Jul. 19, 17:06
    Kommentar

    121 femmes ont été tuées par leur conjoint ou ex-compagnon en 2018. Ce nombre, qui comprend les couples officiels ou non, est en légère baisse par rapport aux 130 féminicides recensés en 2017.


    Les années passent et les homicides conjugaux demeurent élevés. En 2018, la délégation aux victimes, rattachée au ministère de l’intérieur, a comptabilisé 149 morts violentes au sein du couple, contre 151 l’année précédente.

    Dans le détail, 121 femmes et 28 hommes ont été tués par leur conjoint ou ex-conjoint. Soit un décès tous les deux jours et demi. A noter que l’étude prend pour la première fois en compte les couples « sans communauté de vie », qui n’habitent pas ensemble, en plus des couples officiels et non officiels. Les données des années précédentes ont été corrigées en prenant en compte cette variable.

    « Ce sont des chiffres assez stables depuis quelques années », a observé Michel Lavaud, directeur du service d’information et de communication de la police nationale, lors de leur présentation mercredi 10 juillet. En 2017, 130 femmes et 21 hommes avaient été tués dans le cadre conjugal – ce qui constitue une circonstance aggravante en droit pénal.

    Les homicides conjugaux entraînent par ailleurs des morts « collatérales ». En comptant les suicides des auteurs, les infanticides (21 enfants) et toutes les personnes touchées par le phénomène, le bilan s’élève, en 2018, à 231 victimes.

    https://www.lemonde.fr/societe/article/2019/0...

    #92Verfasser mars (236327) 11 Jul. 19, 13:46
    Kommentar

    Une femme tuée par son mari qui l'a écrasée contre un mur avec une voiture


    Le collectif «Féminicides par compagnon ou ex» recense sur sa page Facebook

    81 féminicides depuis le 1er janvier 2019.


    En 2018, 121 femmes ont été tuées lors de violences au sein du couple.


    http://www.lefigaro.fr/flash-actu/une-femme-t...

    #93Verfasser Isabelle. (609042) 25 Jul. 19, 18:25
    Kommentar

    Vergangene Woche ist die Philosophin Ágnes Heller gestorben, die einmal meinte: "Die Frauenbewegung ist die bisher größte Revolution der Menschheit. Und im Gegensatz zu allen anderen Revolutionen wird sie eines Tages vollendet sein." Schwer zu sagen, ob das optimistisch oder ernüchtert klingen sollte. "Wird sie" heißt jedenfalls auch: "Ist sie noch nicht."


    Den andauernden Kampf zwischen Revolution und Reaktion konnte man in diesen Tagen an anderer Stelle gut beobachten. In denselben Zeitungen, in denen die Nachrufe auf Heller erschienen, stand auch etwas über einen Auftritt des amerikanischen Komikers Louis C.K. in Italien. Berichte über den Comebackversuch eines Geächteten. 


    Bis C.K. im November 2017 über Vorwürfe sexueller Belästigung stürzte, war er der vielleicht berühmteste, erfolgreichste Stand-up-Comedian der Welt gewesen. Mit dem Skandal aber stellte man seine (wie ich finde, teilweise unglaublich gute) Fernsehserie Louie ein, seine Auftritte wurden abgesagt, die Premiere eines Kinofilms (er war Hauptdarsteller, Regisseur, Autor und Produzent) wurde gestrichen. C.K.s Karriere war gewissermaßen über Nacht cancelled.

    C.K. hatte mehrmals vor Frauen masturbiert, die man als seine Kolleginnen bezeichnen könnte, aber auch als seine Schützlinge. Sie waren jedenfalls eher seine Untergebenen denn seine Vorgesetzten. Im Zuge von #MeToo machten die Frauen diese Vorfälle öffentlich und bekannten, dass sie sich von C.K.s Verhalten sexuell belästigt gefühlt hatten, wobei "sexuelle Belästigung" im Zweifelsfalle ja immer harmloser klingt, als sie sich anfühlt.


    Dieser Tage versucht also Louis C.K. wieder in sein Berufsleben zurückzufinden. Und viel interessanter als die Frage, ob man noch über seine Witze lachen kann, scheint mir die Frage, ob man es wieder darf. Wenn #MeToo eine gesellschaftliche Neuverhandlung der Grenzen unternahm, die zwischen den Geschlechtern zu wahren sind, dann geht es nun bei C.K. um die Frage, wie schwer die Konsequenzen vergangener Grenzüberschreitungen denn ausfallen sollen. Und es geht um die Frage, wer das denn eigentlich bestimmt.

    Es gab kein Gericht, vor dem C.K. schuldig gesprochen wurde, es gab eher einen diffus bestimmten, aber relativ zügig gefundenen Konsens darüber, dass er keine Bühne mehr bekommen sollte. Es war, wenn man so will, die unsichtbare Hand, der Markt, der entschied. Die Nachfrage war deutlich gesunken.

    Und weil noch nicht einmal die Frauen, die C.K.s Vergehen öffentlich machten, berechtigt sind, über die Frage zu entscheiden, ob er denn nun durch seinen tiefen Fall eigentlich genug gesühnt hat – diese Frauen können ihm zwar persönlich verzeihen oder nicht, sie können aber weder bestimmen, wie die Welt insgesamt über ihn denkt, noch seine Schuld von ihm nehmen –, liegt diese Frage, glaube ich, beim Konsumenten. Bei mir. Gucke ich mir Louis C.K. an, gehe ich zu seiner Show oder nicht?


    C.K. erklärte damals, er habe gedacht, sein Verhalten sei okay gewesen, weil er nie einer Frau seinen Penis gezeigt habe, ohne zu fragen. Abgesehen davon, dass er es vielleicht doch hätte ahnen können, dass sein Masturbieren für diese Frauen belästigend sein könnte, ist meine Antwort auf die Frage, ob man wieder zu ihm gehen darf: leider nein. Leider, weil ich ihn in vielerlei Hinsicht wirklich für einen großen Künstler gehalten habe. Und nein, weil ich glaube, dass sein Comeback an sich bedeutet, dass er nichts verstanden hat.

    Die ganze Pointe an #MeToo ist nämlich, dass C.K. selbst der Letzte ist, der über seinen Neuanfang bestimmen darf. Mag sein, dass er die Frage nach einer zweiten Chance nicht anders stellen kann als durch seine Rückkehr. Trotzdem hätte er sie unterlassen müssen. Dass er sich seiner Verfehlung nicht bewusst gewesen sei, bedeutet notgedrungen, dass er auch nicht bemessen kann, wann sie gesühnt ist.

    Was C.K., was wir alle in den letzten Jahren gelernt haben sollten, ist, dass ein genuiner Universalismus der Rechte eben nicht nur bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben, sondern auch, dass alle Menschen mitbestimmen darüber, was überhaupt Rechte seien. Und was Unrecht ist oder Privileg oder eben Belästigung oder Diskriminierung und Missbrauch. Dass die alten Definitionen hinfällig sind, weil sie nicht von allen getroffen worden sind.

    Wann darf Louis C.K. wieder auftreten? Wissen kann er, wissen können wir Männer, wissen können wahrscheinlich wir alle das erst an dem Tag, an dem die größte Revolution der Menschheit beendet ist. Und der ist noch nicht gekommen.

    https://www.zeit.de/2019/32/comebackversuche-...

    #94Verfasser mars (236327) 01 Aug. 19, 16:29
    Kommentar

    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    Ça change. Inversion des rôles. Habituellement, rituellement même, de Monet à Renoir, un artiste impressionniste peint sa compagne, ses enfants ou des modèles, en plein air. La vie, familiale souvent. Berthe Morisot (1841-1895) fait la même chose. Mais c'est elle qui peint et son mari qui prend la pose en père attentionné d'une petite fille.


    Le tableau ci dessus: Scène banale pour nous, très moderne en 1881. Le mari, Eugène Manet, frère du peintre - lui aussi peint, moins doué, la vie est cruelle - est assis au jardin avec leur fille Julie, qui a étalé une maquette sur ses genoux. On n'a peut-être jamais vu un homme comme ça, surtout à cette époque-là. On ne sait pas ce qu'il pense, et c'est l'une des forces du tableau : ce mari et père qui a beaucoup aidé sa femme plus talentueuse que lui à vivre sa vie, a les mains dans les poches, le regard un peu perdu. Doux-amer, on ne sait trop.


    Berthe Morisot, ce paradoxe : la combattante acharnée - qui s'est mariée le plus tard possible, a voulu faire carrière en un temps où les femmes devaient seulement trouver un bon parti, qui s'est battue pour être reconnue par ses pairs et participer à presque toutes les expositions impressionnistes - est le peintre de l'intériorité, de l'indécision, du mystère de nos pensées floues. A l'image de ce « non-fini », « au cœur de sa démarche artistique » ...


    http://www.leparisien.fr/culture-loisirs/bert...

    #95Verfasser mars (236327) 06 Aug. 19, 11:36
    Kommentar

    Ich möchte eine Frau vorstellen, auf deren beindruckende Lebensgeschichte ich eher zufällig gestoßen bin.

    Wer war diese Frau, von der hier in wikipédia die Rede ist?


    Une philosophe humaniste, professeur, écrivain, née à Paris le 3 février 1909 et morte à Ashford (Angleterre) le 24 août 1943.

    Sans élaborer de système nouveau, elle souhaite faire de la philosophie une manière de vivre, non pour acquérir des connaissances, mais pour être dans la vérité. Dès 1931, elle enseigne la philosophie et s'intéresse aux courants marxistes antistaliniens. Elle est l'un des rares philosophes à avoir partagé la « condition ouvrière ». Successivement militante syndicale, proche des groupes révolutionnaires trotskystes et anarchistes mais sans adhérer à aucun parti politique, écrivant notamment dans les revues La Révolution prolétarienne et La Critique sociale, puis engagée dans la Résistance au sein des milieux gaullistes de Londres, elle n’a cessé de vivre dans une quête de justice et de charité.

    Juive agnostique, elle se convertit à partir de 1936 à l'« amour du Christ », et ne cesse d’approfondir sa quête de la spiritualité chrétienne. Bien qu'elle n'ait jamais adhéré par le baptême au catholicisme, elle se considérait et est reconnue comme une mystique chrétienne. Elle propose une lecture nouvelle de la pensée grecque ; elle commente la philosophie de Platon, en qui elle voit « le père de la mystique occidentale »; elle traduit et interprète aussi les grands textes littéraires, philosophiques et religieux grecs, dans lesquels elle découvre des « intuitions préchrétiennes », qu’elle met en parallèle avec les écritures sacrées hindoues et avec le catharisme. Ses écrits, où la raison se mêle aux intuitions religieuses et aux éléments scientifiques et politiques, malgré leur caractère apparemment disparate, forment un tout dont le fil directeur est à chercher dans son amour impérieux de la vérité, qu'elle a définie comme le besoin de l'âme humaine le plus sacré. À bout de forces, elle meurt d’épuisement et de tuberculose dans un sanatorium anglais le 24 août 1943.


    Heinrich Böll sagte über diese Frau: ... es ist der potentielle Christ in mir, der sie bewundert, der in mir verborgene Sozialist, der in ihr eine zweite Rosa Luxemburg ahnt ... Ich möchte über sie schreiben, ihrer Stimme Stimme geben, aber ich weiß: Ich schaffe es nicht, ich bin ihr nicht gewachsen, intellektuell nicht, moralisch nicht, religiös nicht....


    Sie lebte nur 34 Jahre.






    #96Verfasser truc-truc (901336)  21 Aug. 19, 23:48
    Kommentar

    ... A ne pas confondre avec une homonyme, de quelques années plus jeune, qui a eu un autre destin et une renommée publique.

    #97VerfasserRetroLoc (813130) 22 Aug. 19, 09:28
    Kommentar

    Merci, truc-truc, de nous proposer cette recherche parce que nous ne connaissons pas forcément la biographie de cette femme philosophe.

    #98Verfasser Isabelle. (609042) 22 Aug. 19, 11:46
    Kommentar

    30c5254_JDVHaDH8ABxObjlFM0xcMhuf.jpg 


    PORTRAIT Féministes ! (3/6). Cette Pakistanaise a bravé l’hostilité d’une partie de sa famille pour devenir avocate. Elle défend aujourd’hui ses compatriotes victimes de harcèlement sur Internet. Un « outil de libération » qu’elle veut contraindre à protéger les femmes.


    Il suffit d’évoquer la journée du 8 mars 2019 dans les rues de Lahore, deuxième ville du Pakistan et centre universitaire et culturel qui abrite la plus grande mosquée d’Asie, pour allumer des braises dans les yeux de l’avocate Nighat Dad.


    « Comment vous dire ? C’était… lumineux ! Grisant, intense, joyeux. Quatre mille femmes défilaient de concert. Quatre mille Pakistanaises ! Vous imaginez ? La rue et la ville étaient à nous. Et c’était un sentiment inédit. La police nous protégeait alors que nous criions des slogans jamais entendus auparavant sur la voie publique. C’était si puissant ! Regardez. »


    Sur l’écran de son téléphone portable, défilent photos et vidéos de cette aurat march (marche des femmes) d’anthologie où des hordes de femmes, en jean ou en sari, cheveux au vent, défilent avec bannières et pancartes artisanales, écrites en anglais ou en ourdou : « Allergique au patriarcat », « Si tu aimes tant le foulard, noue-le sur tes yeux », « Chauffe toi-même ton dîner », « Trouve tout seul tes chaussettes », « Touche pas à mes droits », « Mon corps, mon choix ». Il y avait aussi « Marre du harcèlement » et « Garde pour toi les photos de ta bite » car au Pakistan aussi, les femmes reçoivent ce type de clichés non désirés. Et il y avait un immense : « Divorcée et heureuse ». Celui-là, c’est Nighat Dad qui le brandissait, quand elle relâchait quelques instants son porte-voix tendu bien haut par une main aux ongles peints. Sacrilège !


    « Vous ne soupçonnez pas combien c’était subversif. Ici, une femme divorcée est une honte et elle devrait pleurer. Elle ne doit pas être heureuse sans la protection d’un mari tout puissant. »


    Mais Nighat Dad, 38 ans, mère divorcée d’un garçon de 12 ans, n’a plus peur de rien … 


    https://www.lemonde.fr/festival/article/2019/...

    #99Verfasser mars (236327) 24 Aug. 19, 13:50
    Kommentar

    Pour alerter sur les violences conjugales, une banderole a été déployée sur la façade de l'Hôtel de Ville de Paris.


    Les noms des 97 femmes victimes de féminicide depuis le début de l'année y sont affichés.


    https://france3-regions.francetvinfo.fr/paris...

    #100Verfasser Isabelle. (609042) 28 Aug. 19, 19:00
    Kommentar

     

    Cela m’a rendu très triste de lire ces lignes. En Allemagne,  ce n‘est sûrement pas mieux. Il faudrait que les personnes concernées puissent se confier entièrement  à des familles voisines.

     

     C’est  aussi  très bien ce que la mairie de Paris organise.

    „La mairie de Paris a annoncé l'ouverture d'un accueil de jour Porte de Bagnolet à partir du 31 août prochain. Il sera adressé aux jeunes femmes de 15 à 25 ans victimes de violences.“

     

    Pour „éliminer“ les agresseurs, des cours de karaté ne sont pas à dédaigner.

     

    #101VerfasserJosef-Joseph (324940) 30 Aug. 19, 09:00
    Kommentar

    Le drame familial n'existe pas, le crime conjugal oui !


    « Drame familial », « crime passionnel », « décès sous les coups du conjoint », des phrases souvent utilisées qui banalisent la violence conjugale et machiste.

    Quand les médias traiteront ce fait social sous la couleur de la domination masculine, de l'emprise psychique, et non pas comme un simple fait divers ?


    https://blogs.mediapart.fr/marcuss/blog/28081...


     1. Les termes de ''drame familial'' et de ''crime passionnel'' non appropriés

     

    On ne compte plus les articles qui banalisent le meurtre conjugal sous les termes de « crime passionnel », ou plus encore de « drame familial ».

    Juridiquement, ils n'ont aucune légitimité et aucune pertinence.

    Pour ce qui est du premier, il a été retiré du code pénal en 1975.

    Au sujet du deuxième, c'est purement une invention journalistique.

    Plus précisément le crime passionnel est une oblitération de sens, qui, en langue de bois, a pour objectif de brouiller la pensée par l'association d'un terme suivi d'un autre qui va l'euphémiser.

    Ainsi, le crime passionnel n'est plus un crime au sens littéral du terme, mais un crime qui détient a minima ses justifications émotionnelles.

    Puisque la passion est ''une maladie de l'âme'' disait Kant, qui met en confusion la pensée selon Platon, mais également une affection vive, un amour intense pour le Larousse, la boucle des justifications passionnelles est bouclée.

    La passion fait partie de l'ordre des choses qui dépasse notre raison.

    Pour ce qui est du drame familial, il euphémise plus profondément le crime par l'absence de mots en référence à la violence tout en théâtralisant la scène, le drame faisant écho au genre théâtral basé sur le tragique. L'expression ''drame familial'' fait donc tomber la dualité agresseur-agressé en évoquant l'accident, le tragique et non la violence.

     

    Par conséquent, les termes de « crime conjugal », de « meurtre conjugal » et de « féminicide » seraient plus appropriés.


    ...



    #102Verfasser Isabelle. (609042)  30 Aug. 19, 13:59
    Kommentar

     

    „Par conséquent, les termes de « crime conjugal », de « meurtre conjugal » et de « féminicide » seraient plus appropriés.“

     

    Avant d’arriver là, que de frontières, de normes franchies, que de luttes acerbes et mortelles endurées.  En général, ces personnes n‘ont pas suivies de cours pour tuer les personnes – comme les soldats ou les policiers. Ils frappent "à la goujat" au couteau ou pareil, et font des blessures et des douleurs inutiles.

     

    Je n’ose y penser.

    Une de tuée en cadre familial, c’est déjà "cinquante" de trop.

     "Le milieu familial devient pour certaines femmes l'endroit le plus dangereux au monde", lire cela dans des journaux ou périodiques, c'est toucher le satanisme de ses propres mains.


    „Le mariage chrétien, nous l’avons dit , ne donne pas un permis d’exploitation de l’autre, mais appelle - tout au contraire – à une consécration et une dépense de vie au service l’un de l’autre."

    „ Dossier Jean Cléber, croissance charnelle, affective, spirituelle, p. 72" (non commercialisé)

     

    Consécration et service, ne l’oublions pas.

    Avec des millions de chrétiens qui vont à la messe, je répète d'un même cri : Seigneur, prends pitié de nous.


    "Et si eux (= les responsables) se taisent, les pierres crieront." Luc, 19, 40

     

    #103VerfasserJosef-Joseph (324940)  01 Sep. 19, 10:38
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    Mit einer Installation aus Schuhen macht ein Künstler in Istanbul auf die Frauenmorde in der Türkei aufmerksam.


    Vahit Tuna hat an zwei Hochhauswänden übers Eck 440 Paar Damenschuhe montiert – für jede getötete Frau im Jahr 2018 ein Paar, wie der türkische Sender NTV berichtet. Die Installation trägt den Titel „Namenlos“. Tuna sagte der Zeitung T24, als er nach Istanbul gekommen sei, habe er Schuhe vor Häusern gesehen. Man habe ihm gesagt, dass diese rausgestellt würden, wenn jemand gestorben sei. Diese Geschichte habe ihn sehr berührt. An einer belebten Straße sei eine solche Ausstellung ein guter Anlass, auf die zahlreichen Femizide im Land aufmerksam zu machen.


    Die angegebenen Zahlen über Frauenmorde sind wenig belastbar. Offizielle Statistiken gibt es nicht. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Nach den Informationen der „Plattform gegen Frauenmorde“ wurden allein im Januar dieses Jahres über 30 Frauen getötet. Die Täter sind in der Regel die geschiedenen Ehemänner, der Ex-Freund oder die Brüder. Frauenrechtsorganisationen werfen den Behörden vor, nicht entschlossen dagegen vorzugehen.


    https://www.deutschlandfunk.de/istanbul-kuens...

    #104Verfasser truc-truc (901336)  18 Sep. 19, 18:59
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    Seit vergangenem Freitag ist die Amerikanerin Jennifer Morgan die neue Co-Chefin des Software-Riesen SAP.

    In Morgans Heimat werden Konzerne längst von Frauen geführt, General Motors und IBM zum Beispiel. In Deutschland hingegen ist Morgans Berufung eine Sensation, die gefeiert wird wie die Geburt eines Eisbärbabys im Zoo. Das zeigt vor allem eines: wie rückständig die deutsche Wirtschaft bei Geschlechterfragen ist.


    Die Deutschland AG fand jahrzehntelang keinen Gefallen an Vielfalt in der Führung. Man würde ja geeignete Frauen in den Vorstand holen, wenn es nur welche gäbe: Solche Sprüche mussten sich Feministinnen und Diversity-Verfechter sogar noch im neuen Jahrtausend anhören. Selbst die Androhung von Quoten konnte die Männer kaum umstimmen. Und so sind Frauen dort, wo es in der Wirtschaft um Positionen mit Macht und Einfluss geht, auch im Jahr 2019 nach wie vor in der Minderheit. Sie stellen nur neun Prozent der Vorstände und 32 Prozent der Aufsichtsräte in den 160 börsennotierten Unternehmen des Landes. Nur drei dieser Firmen werden bisher von einer Frau geführt. Nun ist es eine einzige mehr.

    Viele Unternehmen haben es lange Zeit versäumt, einen Pool an weiblichen Talenten aufzubauen, aus dem sie Frauen für Vorstandsposten hätten rekrutieren können. Stattdessen holten sie in ihrer Not meist Frauen von außerhalb. Dabei haben es Quereinsteiger erwiesenermaßen schwerer als Manager, die im eigenen Unternehmen aufsteigen. Wer von außen kommt, hat – egal ob Mann oder Frau – ein höheres Risiko zu scheitern, wie eine Untersuchung der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) nahelegt. Die Außenseiter kennen das Unternehmen nicht, müssen sich erst ein Netzwerk aufbauen und Verbündete um sich scharen, ohne die an der Spitze niemand überleben kann. So gesehen hat die neue SAP-Chefin Jennifer Morgan einen Vorteil: Sie ist seit 15 Jahren im Unternehmen und wurde vom bisherigen Vorstandschef Bill McDermott gefördert.


    Und noch etwas unterscheidet Morgan von anderen Topmanagerinnen: Oft kommen Frauen nur an die Spitze, wenn Männer ein Unternehmen kaputtgewirtschaftet haben und kein männlicher Bewerber diesen aussichtslosen Job übernehmen will. Diese Krisenmanagerinnen stehen vor einer glass cliff, einer Klippe vor dem Abgrund. Das ist gerade beim kriselnden Stahl- und Aufzugkonzern Thyssen zu beobachten, der seine Aufsichtsratsvorsitzende Martina Merz zur Vorstandschefin machte. Nicht einmal der Titel der ersten Dax-Chefin war Merz für diese undankbare Aufgabe vergönnt: Einen Tag vor ihrer Ernennung flog Thyssen wegen mangelnder Performance aus dem Leitindex. Vergangene Woche rückte die Französin Clotilde Delbos an die Spitze des strauchelnden Autokonzerns Renault, dessen ehemaliger Chef Carlos Ghosn sich wegen des Vorwurfs der Untreue verantworten muss …

    https://www.zeit.de/2019/43/jennifer-morgan-s...  

    #105Verfasser mars (236327) 18 Okt. 19, 14:21
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    Cela ne s’est jamais produit depuis 1830, année de la naissance du royaume : la Belgique aura bientôt une première ministre. Sophie Wilmès, actuelle ministre du budget et de la fonction publique dans le gouvernement fédéral, succédera prochainement à Charles Michel, qui entend se préparer pleinement à la fonction de président du Conseil européen, qu’il exercera à partir du 1er décembre, comme il l’a déclaré le 25 octobre.


    Encore peu connue sur la scène nationale, Mme Wilmès, 44 ans, membre du Mouvement réformateur (MR), la formation libérale à laquelle appartient aussi M. Michel, n’exercera sans doute qu’un intérim, dans l’attente de la formation d’un gouvernement fédéral. Etant donné le blocage qui prévaut depuis les élections législatives du 26 mai, son mandat à la tête du gouvernement d’affaires courantes pourrait toutefois durer quelques semaines, voire quelques mois.


    https://www.lemonde.fr/international/article/...


    #106Verfasser mars (236327) 27 Okt. 19, 18:06
    Kommentar

    La Belgique montre au monde occidental, par de longs mois sans gouvernement du tout ou avec un gouvernement d'intérim limité aux "affaires courantes", à quel point cette forme de gouvernance est devenue obsolète et superfétatoire.

    Cette nomination n'est pas un exploit: si la fonction avait eu un pouvoir réel, Mme Wilmès ne l'aurait pas eue.

    #107VerfasserRetroLoc (813130) 28 Okt. 19, 08:50
    Kommentar

    A partir du 5 novembre à 16 h 47, les Françaises travailleront pour rien


    Au-delà de cette date, les Françaises cesseront symboliquement d’être rémunérées, comparé au salaire des hommes. Les Européennes, elles, travailleront gratuitement dès le 4 novembre, date de la « Journée européenne de l’égalité salariale ». 


    Dès le mardi 5 novembre, à 16 h 47, les Françaises travailleront… pour des prunes. Et pour cause : selon Eurostat, le salaire horaire brut moyen des femmes est de 15,4 % inférieur à celui des hommes dans notre pays.


    Pis, le fossé, à peine plus bas que celui observé en 2010 (15,6 %), ne diminue que très lentement. « Dit autrement, la situation stagne », regrette l’économiste Rebecca Amsellem, créatrice de la lettre d’information féministe Les Glorieuses. Pour tenter de faire bouger les choses, celle-ci a lancé le mouvement #5novembre16h47 il y a quatre ans (la date et l’heure sont réactualisées chaque année). Ce calcul est contesté et la date précise varie mais la conclusion reste la même : il demeure un écart entre les rémunérations des hommes et des femmes.

    https://www.lemonde.fr/economie/article/2019/...

    #108Verfasser mars (236327) 04 Nov. 19, 18:51
    Kommentar

    Si le marché du travail était un marché libre, on pourrait dire qu'il y a moins d'offre et plus de demande...

    Mais il y a longtemps que le marché n'est plus libre.

    #109VerfasserRetroLoc (813130) 05 Nov. 19, 08:57
    Kommentar

    Martina Kormbaki in der Frankfurter Rundschau vom 25.11.2019:


    "Vor einer Missdeutung geschlechtsbezogener Gewalt ist auch die Justiz nicht gefeit. So stufen Richter nach Angaben des Deutschen Juristinnenbundes Trennungstötungen oft nicht als Mord ein, also als Tat aus niederen Beweggründen. Sondern als Totschlag - mit entsprechend milderen Strafen für Täter.


    Die Richter berufen sich auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs von 2008. Dieses stellt Mord in Abrede, wenn "die Trennung von dem Tatopfer ausgeht und der Angeklagte durch die Tat sich dessen beraubt, was er eigentlich nicht verlieren will". Der Besitzanspruch von Männern gegenüber Frauen dient hier als Grundlage der Rechtsprechung."


    Wie sehr unser Recht auf dieser Grundlage für Männer gemacht ist, lässt sich am besten wie folgt veranschaulichen:

    Männer sind stärker als Frauen, und effizient, aber kraftaufwändig sind ihre Tötungsmethoden. Sie kommen mit Totschlag davon.

    Frauen sind schwächer und müssen sich mit Tötungsmethoden behelfen, die wenig Kraft voraussetzen. So nehmen sie z. B. zur Tötung von hinten oder zu Gift Zuflucht. Das wird als Tötung aus niederen Beweggründen gewertet - das Urteil lautet dann auf Mord.


    Noch Fragen?


    #110Verfasser hannabi (554425)  01 Dez. 19, 14:10
    Kommentar

    https://www.msn.com/fr-fr/actualite/monde/une...

    En 2020, plus de 200 millions de filles et de femmes à travers le monde souffrent encore des conséquences de cette mutilation génitale...


    200 millions !

    #111Verfasser Isabelle. (609042)  03 Feb. 20, 17:32
    Kommentar

    Müller, Müller, mahl er!

    Die Jungen kosten 'nen Taler,

    Die Mädchen kosten 'nen Taubendreck,

    Die schubst man mit den Beinen weg.

    Müller, Müller, mahl er!

    Die Mädchen kriegen 'nen Taler,

    Die Jungen kriegen 'nen Reitpferd,

    Das ist wohl tausend Taler wert.


    Deutsches Kinderlied aus dem 19. Jahrhundert

    Vorhin gelesen in:

    Entdecken und Verstehen 3

    Von der Französ. Revolution bis zum Zeitalter des Imperialismus,

    Schulbuchverlag Cornelsen


    #112Verfasser hannabi (554425) 05 Feb. 20, 20:21
    Kommentar

    Mini-Video bei Arte zeigt die erfolgreiche Revolution der Frauen in Island in den 70er Jahren!

    (wer Facebook nicht mag: https://www.youtube.com/watch?v=JSSnCWMV5yg)


    https://www.facebook.com/arteinvitationauvoya...

    #113Verfasser CARIOCA (324416)  10 Feb. 20, 11:35
    Kommentar

    Claire Bretécher, première auteurE de BD à se faire une place dans ce milieu très masculin, est morte le lundi 10 février 2020 à l'âge de 79 ans. Elle était la créatrice d'"Agrippine" et des "Frustrés".

    #114Verfasser Regenpfeifer (1228344) 11 Feb. 20, 17:05
    Kommentar

    Ah oui, c'est très triste!!

    #115Verfasser lesinrocks (953835) 11 Feb. 20, 22:57
    Kommentar

    Oh, ja ... von ihr waren die französischen Comics, von meiner ersten Französischlehrerin in den Unterricht mitgebracht ... sie stammte aus der gleichen Gegend ...

    #116Verfasser no me bré (700807)  11 Feb. 20, 23:23
    Kommentar

    Ich habe auch noch ein paar Cartoon-Bücher von ihr aus ganz frühen Zeiten, von denen ich mich nie trennen konnte.


    Eine andere Geschichte: Frühe sexistische Diskriminierung

    Wir waren noch mehr oder weniger Kinder, und zu ihrem Geburtstag besuchte ich jedes Jahr eine Freundin. Eines Jahres fiel uns Gästen ein, dass der jüngere Bruder des Geburtskindes nicht in unsere Runde gehörte - weil er ein Junge war. Tief betrübt zog er Leine - und wurde nach 10-15 Minuten von seiner Mutter wieder an unseren Tisch gebracht. Er hatte nun ein Kleidchen seiner Schwester an und eine Schleife im Haar ...

    Er wurde gnädig wieder aufgenommen.


    #117Verfasser hannabi (554425) 12 Feb. 20, 10:36
    Kommentar

    Die Hello Girls

    Voici l’histoire des Hello Girls, les héroïnes oubliées de la Grande Guerre.

    In voller Länge:

    ➡️ bit.ly/VerdunFemmes


    Abgekürzte Facebookversion

    https://www.facebook.com/arteinvitationauvoya...



    #118Verfasser CARIOCA (324416) 26 Feb. 20, 18:08
    Kommentar

    C’est une disposition sans équivalent dans le monde. BRAVO!!!

    Le Parlement écossais vote la gratuité des protections périodiques pour toutes les femmes.


    https://www.lemonde.fr/international/article/...

    La proposition de loi votée en première lecture par les députés écossais prévoit que des tampons et des serviettes hygiéniques seront distribués gratuitement dans des lieux spécifiques (pharmacies, clubs de jeunesse, centres locaux). Le coût annuel de la mesure est chiffré à 24 millions de livres, soit environ 28 millions d’euros.

    La proposition de loi a été adoptée par 112 députés. Il n’y a eu aucun vote contre et une seule abstention.


    « Pas une seule femme ne devrait avoir à vivre sans protections périodiques »

    A l’origine de ce projet de loi, la députée Monica Lennon a estimé que l’adoption de son texte « marquerait un tournant en normalisant la menstruation en Ecosse et en envoyant le signal tangible du sérieux avec lequel notre Parlement prend en compte les questions de genre » :

    « Il s’agit de produits de base, et pas une seule femme en Ecosse ne devrait avoir à vivre sans protections périodiques. »


    #119Verfasser CARIOCA (324416) 26 Feb. 20, 18:41
    Kommentar

    On peut tout aussi bien retourner l'angle de vue et dire qu'aucune femme ne devrait manquer de moyens au point de ne plus pouvoir s'occuper d'elle-même sur ce sujet-là.


    L'Ecosse pourrait tout aussi bien s'occuper d'éradiquer la misère et de repousser la pauvreté, sans entrer dans les détails ni dans les culottes des autres.


    Question du rôle de l'Etat, de la collectivité, de la liberté du budget personnel, de la frontière entre public et privé.

    Donner du poisson ou permettre à chacun de pêcher etc...

    Question aussi de connivence: A qui l'Etat va-t-il passer les commandes et à quelles conditions ?

    #120VerfasserRetroLoc (813130)  27 Feb. 20, 10:05
    Kommentar

    "Mary Typhoïde" : une vie en quarantaine

    Elle a passé 26 ans de sa vie en quarantaine.

    Voici l'histoire de "Typhoid Mary" : traitée de sorcière, d'hystérique, elle était simple cuisinière, et la première "porteuse saine" qu'a connue la science américaine.

    https://www.facebook.com/franceculture/videos...



    #121Verfasser CARIOCA (324416) 05 Mär. 20, 22:41
    Kommentar

    Wenn du deine Federn gut geölt hältst,

    wird das Wasser der Kritik von ihnen abperlen

    wie vom Rücken einer Ente.


    Ellen Swallow Richards


    Gegen die Kritik einiger Zeitgenossen etablierte Elle Swallow Richards die Umwelthygiene alsVorstufe des Umweltschutzes. Ab 1887 leitete sie im Auftrag der Gesundheitsbehörden die Laborarbeiten zur Wasserqualität in den USA.

    Obwohl sie ihren Eltern auf der Farm und im Dorfladen helfen und sich später das Geld für ihre Studien verdienen musste, bildete sich Ellen Swallow immer weiter. Nach ihrem Abschluss am renommierten Vassar College, den sie als erste US-Amerikanerin in Chemie erwarb, studierte sie ab 1870 als erste Frau am Massachusetts Institute of Technoloy (MIT). 1876 - 83 leitete sie den ersten Studiengang für Frauen am MIT.


    #122Verfasser mars (236327) 13 Mär. 20, 20:44
    Kommentar

    « Infirmières, aides-soignantes, caissières, enseignantes, aides à la personne, personnel de nettoyage : c’est une bande de femmes qui fait tenir la société ! », soulignait l’ancienne ministre de la justice, Christiane Taubira, le 13 avril, sur France Inter.


    Il n’est pas vain de le rappeler, les femmes représentent 91 % des aides-soignants, 83 % des enseignants du premier degré, 90 % du personnel des Ehpad, 90 % des caissiers et 97 % des aides à domicile. Des métiers souvent peu reconnus à leur juste valeur, tant sur le plan financier que social, mais plus que jamais apparus comme essentiels aux yeux du public en cette période de crise du Covid-19.

    En plus d’être largement majoritaires dans ces métiers peu considérés et peu rémunérés, les femmes sont également celles qui, au sein des foyers, continuent de porter une large part des tâches ménagères et du suivi de la scolarité. De fortes inégalités de genre qui ont été exacerbées par le confinement : selon un sondage de l’institut Harris Interactive, réalisé les 8 et 9 avril pour le secrétariat d’Etat à l’égalité entre les femmes et les hommes, 58 % des femmes en couple estiment assurer la majorité des tâches ménagères et éducatives ...


    https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/0...

    #123Verfasser mars (236327) 08 Mai 20, 18:24
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    « Je tombe d’épuisement pendant qu’il regarde des séries » : le confinement a aggravé les inégalités hommes-femmes

    Loin de contribuer à une répartition plus égalitaire des tâches ménagères, la crise sanitaire exacerbe les inégalités à la maison et au travail.

    (article du Monde - 11.05.2020)


    Le soulagement fut de courte durée. Lorsque, une semaine après le début du confinement, son conjoint ingénieur est passé au chômage partiel, Cécile espérait qu’il l’aide à la maison. « Il en fait un peu plus depuis que nous sommes tous les deux en télétravail, raconte cette mère de deux garçons en maternelle. Mais je continue de gérer l’essentiel : les courses, les repas, les devoirs, le jardin, les profs, les angoisses des proches… »

    La journée, elle peine à se concentrer sur son travail. « Quand je souligne l’inconfort de ma situation, il demande de quoi je me plains. » Au fil des jours, l’incompréhension s’est installée dans leur couple.

    Trop souvent, elle a le sentiment que son compagnon sous-estime la charge de travail supplémentaire pesant sur ses épaules. « Je sacrifie ma carrière, mon temps, confie-t-elle. Et je tombe d’épuisement pendant qu’il regarde des séries. »

    Plus de boulot, plus de stress, plus de fatigue : dans bien des foyers, les femmes, surtout lorsqu’elles sont mères, racontent la même histoire. Bien sûr, la crise liée à la pandémie n’est pas vécue de la même façon par tous les couples − et dans certains, elle a favorisé le dialogue. « Mais si l’on pouvait espérer que les hommes assignés à domicile prennent la mesure du poids des tâches domestiques et acceptent de les partager davantage, les premières enquêtes sur le sujet semblent indiquer que cette prise de conscience n’a pas vraiment eu lieu », observe la philosophe féministe Camille Froidevaux-Metterie.

    « Au contraire, le confinement a plutôt exacerbé les inégalités déjà présentes à la maison et face à l’emploi », ajoute Marie Becker, spécialiste des questions liées à l’égalité professionnelle au cabinet Accordia.

    #124Verfasser Isabelle. (609042) 11 Mai 20, 18:30
    Kommentar

    Paris, 1310 : les béguines, une communauté de femmes subversives et féministes

    Quartier du Marais. Au grand béguinage royal, elles sont des centaines de femmes à vivre, étudier ou travailler comme bon leur semble. Refusant le mariage comme le cloître, les béguines forment une communauté inclassable, mi-religieuse mi-laïque. Un Moyen Âge méconnu.

    https://www.franceculture.fr/conferences/ecol...


    #125Verfasser CARIOCA (324416) 12 Mai 20, 17:06
    Kommentar

    Baden-Württemberg, Statistisches Landesamt: "265 Habilitationen im Jahr 2019: Frauenanteil zehn Prozentpunkte höher als im Vorjahr"


    Im Jahr 2019 wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes 99 Wissenschaftlerinnen und 166 Wissenschaftler an Hochschulen in Baden-Württemberg habilitiert. Erhoben wurden alle Neuhabilitierten (ohne Umhabilitationen), für die das Habilitationsverfahren bis zum 31.12.2019 abgeschlossen war. Im Jahr 2018 betrug die Gesamtzahl der Habilitationen 256. Der Bereich Humanmedizin / Gesundheitswissenschaften war auch 2019 mit 163 Habilitationen (62 %) Spitzenreiter. Mit deutlichem Abstand folgten die Geisteswissenschaften (34 Habilitationen, 13 %) und die Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften (30 Habilitationen, 11 %). Über alle Fächergruppen hinweg betrug der Frauenanteil 37 % und lag damit zehn Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Die Habilitierten waren im Durchschnitt 41,7 Jahre alt. Die jüngste Habilitandin war eine Dreißigjährige (Lehr- und Forschungsbereich: Klinisch-Praktische Humanmedizin ohne Zahnmedizin) ….

    #126Verfasser mars (236327) 09 Jun. 20, 21:29
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    Femmes autrichiennes (5): Ella Lingens, médecin à Auschwitz


    Déportée à Auschwitz pour avoir aidé des Juifs, cette social-démocrate y survit comme médecin et découvre les règles qui régissent ce « chaos meurtrier ».

    Son fils Peter Michael Lingens est un des pionniers du journalisme d'investigation en Autriche.


    En 2011, une "Allée des Justes" a été tracée pendant quelques semaines sur le Ring de Vienne, à hauteur de la Place des Héros où Hitler s'était adressé à la foule en mars 1938 :

    les noms de quatre-vingt-huit Autrichiens qui ont aidé les Juifs sous le nazisme, et sont à ce titre honorés à Yad Vashem, étaient accrochés aux grilles des parcs.


    Parmi eux celui d'Ella Lingens (1908-2002), qui réussit à survivre dans l'enfer d'Auschwitz et témoigna après la guerre de ce qu'elle avait connu.


    Elle était née à l'époque où la monarchie des Habsbourg dominait encore l'Europe centrale.

    Venu de Suisse, son grand-père maternel fut l'un des constructeurs des voies de chemin de fer du Semmering et du Brenner, qui ont fait entrer l'Autriche dans la modernité. Un milieu aisé qui se méfiait du luxe :

    Ella Lingens a conservé jusqu'à la fin de ses jours les habitudes frugales de cette famille protestante où l'on ne mangeait de la viande que deux fois par semaine et où l'on rationnait les pâtisseries au moment des fêtes, pour ne pas succomber au péché de "gloutonnerie". 


    https://blogs.mediapart.fr/joelle-stolz/blog/...


    #127Verfasser Isabelle. (609042) 28 Jun. 20, 19:26
    Kommentar

    Manifestations partout en France contre « la culture du viol En Marche »

    Plusieurs milliers de manifestants ont protesté à Paris et dans plusieurs villes de France contre la présence au gouvernement de Gérald Darmanin, accusé de viol,

    et d’Eric Dupond-Moretti, très critique envers le mouvement #metoo.


    « Bienvenue au ministère du viol »« Violeurs en prison, pas au gouvernement »« Un violeur à l’intérieur, un complice à la justice », à Toulouse, « On se lève et on se bat »« Remaniement de la honte »« Stop à l’impunité », à Lille, « La colère des femmes gronde », à Paris, « Un violeur à l’intérieur, sortons les sécateurs »,


    https://www.lemonde.fr/politique/article/2020...

    #128Verfasser Isabelle. (609042) 11 Jul. 20, 08:07
    Kommentar

    De la diabolisation des femmes aux bûchers de sorcières


    Dénoncée avec force à l’heure actuelle, une forme de haine du féminin sévit depuis des siècles.

    Elle a culminé avec les chasses aux sorcières des XVIe-XVIIe siècles.

    Retour sur les racines de l’antiféminisme avec l’historien Robert Muchembled.


    https://www.lemonde.fr/le-monde-des-religions...


    Au cours des siècles, l’Eglise impose l’idée que le démon est partout.

    Selon elle, les femmes en sont la proie la plus facile, car faibles et par essence pécheresses.

    De là à faire d’elles de dangereuses sorcières, il n’y a qu’un pas.

    Comment expliquer l’acharnement politique et religieux qui a conduit des centaines de milliers d’entre elles au bûcher ?

    L’historien Robert Muchembled décrit la montée en puissance de cette violente misogynie qui atteignit son paroxysme au XVIe et au XVIIe siècle.


    Vous mettez en avant dans vos travaux la profonde misogynie des sociétés européennes aux alentours de la Renaissance.

    Comment l’expliquer, alors que le Moyen Age avait été marqué par une certaine idéalisation de la femme, notamment à travers l’amour courtois ? 


    Cette misogynie vient du fait que les femmes commencent à prendre de l’importance dans la société.

    Ainsi, la sœur de François Ier, Marguerite de Navarre, accède-t-elle à la célébrité en tant qu’écrivaine.

    Au temps de Catherine de Médicis, des centaines de jeunes femmes arrivent à la cour, qui était jusque-là extrêmement masculine.

    Les possibilités d’ascension sociale féminine se développent.

    Certaines savent lire et écrire, et représentent un danger pour la société patriarcale.

    Face à cette menace, la réponse masculine a été de « resserrer la vis ».


    Par ailleurs, la femme est considérée par les théologiens, et surtout par les médecins, comme un être dangereux, mauvais, entretenant une relation particulière avec le diable.

    Les médecins définissent le corps de la femme comme un danger pour l’homme :

    sa sexualité est dangereuse pour lui et risque de le tuer !

    Dans le sillage de la médecine antique, les médecins affirment que les femmes sentent beaucoup plus mauvais que les hommes parce qu’elles sont froides et humides, alors que l’homme est chaud et sec.

    « Une femme libre est un danger »


    Au fil des siècles, l’Eglise a imposé l’idée que la femme est par essence pécheresse, à l’image d’Eve, même si l’institution développe en parallèle le culte marial.

    Mais la Vierge Marie, c’est la femme sans sexualité !

    La théorie qui prévaut, c’est que la femme est tellement faible dans son corps et dans son âme qu’elle ne peut pas faire son salut toute seule.

    Elle doit être aidée par les hommes – mari, père, frère – et être mise en tutelle.

    Une femme libre est un danger.


    Le XVIIe siècle a vu le développement de cette puissante vague misogyne, qui s’est brisée au siècle suivant. L’époque des Lumières va reprendre le chemin déjà parcouru au début de la Renaissance : c’est le retour des femmes intellectuelles...

    #129Verfasser Isabelle. (609042)  12 Jul. 20, 12:56
    Kommentar

    SEHR interessant. Danke, Isabelle!

    #130Verfasser CARIOCA (324416) 13 Jul. 20, 16:09
    Kommentar

    Avoir une fille ne rend pas un homme convenable. Avoir une femme ne rend pas un homme convenable. Traiter les gens avec dignité et respect est ce qui rend un homme convenable.


    Traitée de "fucking bitch" par un membre du Congrès américain qui s'était ensuite "excusé" en citant sa femme et ses filles, Alexandria Ocasio-Cortez n'a pas laissé passer l'occasion pour réagir. Voici sa réponse (voir vidéo) :


    https://www.lemonde.fr/international/article/... 

    #131Verfasser Isabelle. (609042)  24 Jul. 20, 19:01
    Kommentar

    « J’espère que les féministes ne vont pas rester bien polies, dans cette société, ça ne sert absolument à rien »


    Cinquante ans après avoir participé à sa toute première action, la sociologue et féministe Christine Delphy revient, dans un entretien au « Monde », sur l’histoire du Mouvement de libération des femmes, qu’elle a cofondé, et sur les combats restant selon elle à mener.


    Militante féministe et ancienne chercheuse au CNRS, Christine Delphy a été l’une des membres fondatrices du Mouvement de libération des femmes (MLF) en 1970 et n’a jamais cessé, depuis, de s’impliquer dans la lutte pour l’égalité entre les sexes. En 2011, elle coécrit Un troussage de domestique (éditions Syllepse), où elle analyse les réactions à l’arrestation et à l’inculpation de Dominique Strauss-Kahn, et cosigne, en 2019, L’Exploitation domestique (éditions Syllepse), dans lequel elle écrit que le partage des tâches ménagères n’existe pas. A 79 ans, l’autrice n’a rien perdu de son militantisme et salue les jeunes féministes d’aujourd’hui, qui « ont un culot monstre » et « n’ont plus aucune peur, aucune inhibition par rapport aux hommes ».


    Le 26 août 1970, vous étiez sous l’Arc de triomphe. Avec huit camarades, vous déposez une gerbe de fleurs en hommage à la « femme du soldat inconnu », encore plus inconnue que son mari. Cette action pointe du doigt l’invisibilisation des femmes dans la société et marque la création du MLF (Mouvement de libération des femmes). Cinquante ans plus tard, que retenez-vous de cette journée ?


    Christine Delphy : Quand nous avons su qu’il y allait avoir cette journée aux Etats-Unis [le 26 août 1970, les Américaines du Women’s Liberation Movement prévoyaient de commémorer à New York les cinquante ans de leur conquête du droit de vote, en manifestant pour l’égalité entre hommes et femmes et contre le « devoir conjugal »], nous avons décidé de faire quelque chose. Nous avons été aidées par une journaliste grâce à laquelle cette petite manifestation a eu un écho dans L’Aurore...

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/08/... 

    #132Verfasser mars (236327) 22 Aug. 20, 17:34
    Kommentar

    Bertha Benz und die erste Langstreckenreise mit einem Automobil.


    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1...

    #133Verfasser CARIOCA (324416)  26 Aug. 20, 16:42
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    Gendergerechte Sprache und Textanalyse


    Viele Männer regen sich darüber auf, aber sehr viele Frauen tun es auch. Eine Begründung dafür ist zweifellos, dass diese Kritiker:innen noch nicht ausreichend über das Für und Wider nachgedacht haben oder dass sie es getan haben, aber die Pro-Argumente sie aus welchen Gründen auch immer abschrecken.


    Am 6. September war Folgendes in der Frankfurter Rundschau zu lesen, geschrieben von einem Mann namens Michael Bayer. Er beschreibt z. B., dass im Rentenbereich vom "Standardrentner" oder "Eckrentner" die Rede ist, wenn man den Durchschnittswert der bezogenen Rente ermitteln will, wobei die Rentnerinnen außen vor bleiben bzw. "mitgemeint" sind.

    Ausgehend von diesem Konzept stellt Michael Bayer einige Überlegungen an.

    Bei dem Konzept des Standardrentners bekommen die Frauen gleicht viel Rente - falls sie die Bedingungen erfüllen: 45 Jahre Erwerbstätigkeit und Bezug eines Durchschnittseinkommens - wegen Kindererziehung schon mal nicht möglich.

    Wenn man hingegen gendergerecht formuliert, gibt es zwei weitere Szenarien:

    Im Jahr 2018 haben Rentnerinnen und Rentner im Westen durchschnittlich monatlich 864 Euro erhalten.

    Das stimmt zwar, ist aber nicht die ganze Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist

    2018 haben im Westen Rentner durchschnittlich 1130 Euro erhalten und Rentnerinnen 647 Euro.


    Wir sehen: Gendergerechte Sprache ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer faktentreuen Beschreibung bundesdeutscher Verhältnisse. Außerdem ist eine skrupulöse Analyse der Fakten und Zusammenhänge erforderlich - was für uns Übersetzerinnen und Übersetzern ja nichts Neues ist, für die oben erwähnten Kritiker:innen aber anscheinend doch.


    Noch ein Beispiel aus dem Artikel von Michael Bayer:

    "Wer nicht mehr von 10 Amtsleitern einer Verwaltung sprechen will, sondern von Amtsleiterinnen und Amtsleitern, ist schnell bei 2 Amtsleiterinnen und 8 Amtsleitern. Und das ist ist eine wichtige neue Information für Leserinnen und Leser."


    #134Verfasser hannabi (554425)  15 Sep. 20, 20:41
    Kommentar

    Phillis Wheatley

    war die erste afroamerikanischeDichterin, deren Werke veröffentlicht wurden.

    Vermutlich am Gambia-Fluss geboren, wurde sie im Alter von sieben Jahren in die Sklaverei verkauft. Etwa 1761 wurde sie in Boston von dem Schneider John Wheatley als Geschenk für seine Frau Susanna gekauft. Sie wurde nach dem Schiff, auf dem sie nach Amerika gebracht worden war, auf den Namen Phillis getauft und als Christin erzogen. Die Wheatleys sorgten dafür, dass das begabte Mädchen eine gute Ausbildung erhielt, darunter Unterricht in Latein, Griechisch, Mythologie und Geschichte.


    Ein Blick bei Wikipedia lohnt sich!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Phillis_Wheatley


    #135Verfasser CARIOCA (324416) 28 Sep. 20, 17:59
    Kommentar

    Der deutschen Wirtschaft kommen die Frauen abhanden. Im Corona-Jahr 2020 haben so viele Vorstandsfrauen in Dax-Unternehmen ihren Job verloren wie seit langem nicht. Das zeigt eine Studie der schwedischen AllBright-Stiftung. Nur 13 % der Vorstandsämter in den wichtigsten Unternehmen des Landes sind mit einer Frau besetzt. Peinlicher noch als die nackten Zahlen: etliche Konzerne möchten daran auch gar nichts ändern. Delivery Hero, HeidelbergCement oder Deutsche Wohnen wollen sich nicht darauf festlegen, auch nur eine Frau in ihr Führungsgremium zu holen.


    Eigentlich müssten die Aufsichtsräte es besser wissen. Untersuchungen legen nahe, dass Teams mit beiden Geschlechtern erfolgreicher sind. Diesel-Skandal und Wirecard-Betrug waren nicht zuletzt das Ergebnis männlicher Monokulturen.


    Es hilft leider nichts: die Bundesregierung muss Börsenunternehmen zwingen, auf absehbare Zeit mindestens die Hälfte aller freiwerdenden Vorstandsposten mit einer Frau zu besetzen. Es braucht also eine Quote. Schön ist das nicht, aber es geht offenbar nicht anders. Warum, das zeigt folgende Rechnung: Nähme der Anteil der Führungsfrauen in den börsenorientierten Unternehmen im bisherigen Schneckentempo zu, dann bräuchte es noch 100 Jahre, bis 40 % der Vorstandsmandate weiblich besetzt wären. Auch das hat die Allbright-Stiftung ausgerechnet.


    Eine Quote sei leistungsfeindlich, heißt es gern, sie führe dazu, dass mittelmäßige Frauen geeigneteren Männern vorgezogen wird. Was dabei übersehen wird: Wer als qualifiziert gilt, das bestimmen Männer, die am liebsten ihresgleichen auswählen …


    (Ann-Kathrin Nezik in der ZEIT vom 8. Oktober 2020, S. 1)

    #136Verfasser mars (236327) 30 Okt. 20, 19:30
    Kommentar

    Ich war erstaunt, wie schnell und relativ problemlos die Frauen-Quote in Frankreich für politische Gremien über die Bühne ging. Für die Gemeinderatswahlen unserer Partnerstadt mussten zum Beispiel alle Parteien ebenso viele Frauen wie Männer auf die Kandidatenliste setzen. Und da es sich um geschlossene Listen handelte, sitzen jetzt ebenso viele Frauen wie Männer im Gremium, und auch die Beigeordneten-Stellen wurden "paritätisch" vergeben. Das funktioniert sehr gut.

    #137Verfasser mars (236327) 02 Nov. 20, 09:49
    Kommentar

    Am Freitag lief im SWR2-Forum eine Diskussion mit drei Medizinern zum Thema Gender-Medizin. Ein Onkologe, eine Hausärztin und eine Kardiologin.


    Die drei waren sich einig, dass Frauen in vielen Bereichen eine andere Medizin brauchen. Ziemlich bekannt ist mittlerweile, dass die meisten Frauen bei einem Herzinfarkt völlig andere Symptome haben als Männer. Trotzdem werden den Medizinstudenten nur die Symptome der Männer als "typische" Herzinfarktsymptome beigebracht. Die Symptome der Frauen werden abgehandelt mit dem Satz: Frauen haben oft untypische Symptome.


    Blutdrucksenker und Krebsmedikamente wirken bei Frauen stärker und haben oft stärkere Nebenwirkungen. Frauen brauchen nicht nur absolut, sondern tatsächlich pro Kilo Körpergewicht weniger Wirkstoffe. Oft genügt die Hälfte dessen, was bei Männern für eine optimale Wirkung nötig ist. Der Onkologe wies darauf hin, dass Chemotherapien hochgiftig sind und der Grat zwischen Heilung und Tod durch die Chemo besonders schmal ist.


    Trotzdem, auch da waren die drei Ärzte sich einig, gibt es keine systematischen Studien zur optimalen Dosierung von Medikamenten bei Frauen.


    Last not least sind Frauen sehr viel gefährdeter als Männer, mit der Diagnose "psycho" abgespeist zu werden.


    Eine der Ärztinnen brachte es so auf den Punkt: Der frisch von der Uni kommende Mediziner geht davon aus, dass die männliche Labormaus die Norm ist.


    Lediglich auf einem Gebiet wird seit kurzem intensiv frauenmedizinisch geforscht: Frauen sind bei Corona etwas weniger gefährdet. Sie haben weniger Todesfälle und weniger schwere Verläufe. Da wollen die Männer natürlich ganz schnell herausfinden, woran es liegt.

    #138VerfasserEifelblume (341002) 01 Feb. 21, 09:47
    Kommentar

    A Ankara, Ursula von der Leyen fait les frais d’une très sexiste faute de protocole


    Aucune chaise n’avait été prévue pour la présidente de la Commission aux côtés du président du Conseil européen, Charles Michel, et du président turc Recep Tayyip Erdogan, mardi.


    Deux hommes s'asseyent. Une femme reste debout.


    https://www.lemonde.fr/international/article/...


    Le président turc ne s’est jamais illustré par son féminisme.


    #139Verfasser Isabelle. (609042) 07 Apr. 21, 20:16
    Kommentar

    Da packt eine:n doch die kalte Wut.


    #140Verfasser hannabi (554425) 08 Apr. 21, 12:40
    Kommentar

    Am 15. April startet bei NETFLIX

    RADIOACTIVE

    über das Leben von Marie Curie. Hoffentlich auch bei euch.

    #141Verfasser CARIOCA (324416) 12 Apr. 21, 12:15
    Kommentar

    Souvent femme varie

    Bien fol est qui s'y fie


    (attribué à Victor Hugo)

    #142Verfasser mars (236327) 08 Aug. 21, 14:04
    Kommentar

    Eigentlich unglaublich, aber vorgestern genau so passiert:


    Die Frisörmeisterin wollte mich zu einem kürzeren Haarschnitt überreden.

    Ich will das nicht, ich will mindestens bedeckte Ohren.

    Die Meisterin zeigt mir vor dem Spiegel, wie es aussehen könnte, was sie sich vorstellt.

    Ich will das nicht.

    Sie zeigt mir Fotos von diversen Styling-Varianten.

    Ich will das nicht.

    Sie sagt, das würde mir sicher gut stehen.

    Schließlich ich: Meinem Mann gefallen längere Haare besser.


    Und sofort war sie bereit, wie gewünscht nur nachzuschneiden.

    #143VerfasserStahlbauer (1259064) 30 Aug. 21, 10:13
    Kommentar

    Don Juan und Femme fatale sind alles andere als glücklich. Ihr Syndrom steigert die allgemein verbreitete Kontaktangst und die narzisstisch prekäre Beziehungsform. Sonja Rieder identifiziert Donjuanismus als "einzigartige Verdichtung eingeschränkter Liebesfähigkeit, die unter einer Schicht von Reiz, Rausch und kurz währender Leidenschaft schlummert: zwanghafte Suche, Schmerz, Oberflächlichkeit und unerfüllte Sehnsucht." In ihrem aktuellen Reader "Don Juan auf dem Hot Seat" analysiert die Psychotherapeutin die Leiden "amourös-narzisstisch strukturierter Menschen" - und zeigt mögliche Auswege. Betroffene und TherapeutInnen erhalten ebenso einfühlsame wie fundierte Hinweise.

    Es erscheint "verständlich, dass narzisstisch verwundete Menschen mit ihrer oft entbehrungsreichen frühen Lebensgeschichte vor dem Eingehen intensiver Beziehungen besonders zurückschrecken. Dadurch manövrieren sie sich jedoch unbewusst in ein Dilemma; denn durch die Liebe könnten sie nicht nur Erfahrungen von Sinn und Erfüllung machen, sondern auch narzisstische Persönlichkeitsanteile überwinden." Eine liebevolle Beziehung kann als Entwicklungmotor erlebt werden." Liebe kann narzisstische Wunden heilen.

     

    "Durch das Meiden von tiefen Beziehungen versperren sich VerführerInnen den Zugang zu einer großen Wachstumschance. Doch dieses Dilemma muss nicht ausweglos bleiben: So kann die Angst vor der Liebe die ungebrochene Sehnsucht nach ihr meist nicht verhindern. Auch wer ´keine Ahnung´ von der Liebe hat, sehnt sich danach - ein paradoxer und zugleich bedeutsamer Aspekt. Tief im Inneren sehnen sich VerführerInnen ganz besonders nach einer tiefen, umfassenden Liebeserfahrung. Und nachdem die Sehnsucht am Beginn von vielen Entwicklungen steht, bleibt auch für Don Juan und sein weibliches Pendant die Chance, Liebe zu geben und zu erfahren, wenn sie ehrlich an sich arbeiten bzw. die notwendige Therapiemotivation und Geduld aufbringen.

    https://www.psychologie-aktuell.com/news/aktu...

    #144Verfasser mars (236327) 31 Aug. 21, 14:48
    Kommentar

    Alle Jahre wieder, bevorzugt im Sommerloch der Politik, kommen die Psychologen mit einer neu erfundenen Krankheit um die Ecke. In den Zeitschriften sind Psychotests mit maßgeschneiderten Fragen, nach deren Beantwortung fast jeder an der neu erfundenen Krankheit leidet. Fernsehmagazine berichten über die neue Volkskrankheit. - Und der Rubel rollt in den Praxen der Psychologen und Psychiater.

    #145VerfasserStahlbauer (1259064) 02 Sep. 21, 09:34
    Kommentar

    Ich habe gestern "The conductor" bei Netflix angesehen. Es geht um die wahre Geschichte der Antonia Brico, die in den 20er Jahren trotz massivem Widerstand der Männerwelt Maestrina wurde.

    Bis heute sind Frauen in dieser Branche eine Seltenheit.

    #146Verfasser CARIOCA (324416) 03 Sep. 21, 13:56
    Kommentar

    @145 Stahlbauer,

    "kommen die Psychologen mit einer neu erfundenen Krankheit um die Ecke"

    mag ich so nicht unwidersprochen lassen. Es sind doch wohl eher die einschlägigen Zeitschriften "für die Frau", die so erfindungsreich sind.


    #147Verfasser hannabi (554425) 03 Sep. 21, 15:03
    Kommentar

    hannabi, in diesem Fall sind die Psychologen und Psychiater noch skrupelloser und verachtenswerter als ich dachte.

    Die übernehmen also die Sommerlocherfindungen von Frauenzeitschriften in ihren Katalog behandlungsbedürftiger Erkrankungen?


    Der Link von mars in #144 verweist auf eine Veröffentlichung eines Psychologen.


    Auch bei den neu erfundenen Psychosen der letzten Jahre (ich erinnere mich konkret an Orthorexie und Prokrastination) habe ich in Fernsehreportagen und Zeitungen Psychiater und Psychologen gehört / gelesen, die zur Therapie mahnten.

    #148VerfasserStahlbauer (1259064) 03 Sep. 21, 16:00
    Kommentar

    Gut, dann drücke ich meine 147 klarer aus:

    Gerade diesen Frauen-Faden sollten wir nicht mit diskreditierenden Vorurteilen verhunzen.


    #149Verfasser hannabi (554425) 04 Sep. 21, 12:49
    Kommentar

    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...]



    Das Frauenmuseum Bonn fördert die Kunst der Frauen mit dem Ziel, diese auch in der Kunstgeschichte zu verankern.


    In wechselnden Ausstellungsprojekten werden Arbeiten wichtiger zeitgenössischer Künstlerinnen der internationalen Kunstszene und der Künstlerinnen in Deutschland gezeigt. Viele Künstlerinnen, die zuerst im Frauenmuseum ausstellten, haben sich auf dem internationalen Kunstmarkt etabliert. Bei großen themengebundenen Ausstellungen arbeiten Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen. Im Kontext zeitgenössischer experimenteller Kunst oder im begleitenden Veranstaltungsprogramm zu einzelnen Ausstellungen wird oft gleichzeitig Frauengeschichte aufgearbeitet und neu präsentiert.[1]


    Das Museum betreut eigene Bestände mit Werken von unter anderem Käthe Kollwitz, Ulrike Rosenbach, Katharina Sieverding, Valie Export, Maria Lassnig, Ewa Partum, Heide Pawelzik und Irene Kulnig sowie Dauerleihgaben von E.R. Nele, Linda Cunnigham, Tina Wedel und Yoko Ono. Es unterhält zudem eine Bibliothek mit Archiv zu den Bereichen Frauen in Kunst, Geschichte und Politik, zu feministischen Themen, Kulturpolitik, Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Kunst seit 1945, konkreter und konstruktiver Kunst und zu Architektur und Design.


    Die Akademie im Frauenmuseum richtet sich mit Veranstaltungen und Beratung vorwiegend an die berufsspezifischen Interessen von Künstlerinnen. Neben der weiblichen Kunst sind auch Frauenbewegung und Frauenpolitik Themen der Forschung. In Tagungen, Seminaren und Workshops finden unter anderem auch Auseinandersetzungen mit neuen ästhetischen Qualitätsbegriffen statt. Die Arbeit des Frauenmuseums Bonn hat zu weiteren Gründungen von Frauenmuseen geführt, die das Konzept aufgriffen und variierten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenmuseum_(Bonn)


    #150Verfasser mars (236327) 05 Sep. 21, 21:00
    Kommentar

    La contraception sera désormais gratuite pour les femmes jusqu’à 25 ans, annonce Olivier Véran

    « Il y a un recul de la contraception chez un certain nombre de jeunes femmes et le premier motif (…), c’est que ça coûte trop cher », a expliqué le ministre de la santé, sur France 2 jeudi matin, pour justifier cette décision.


    La contraception sera désormais gratuite pour les femmes jusqu’à 25 ans, a annoncé, jeudi 9 septembre, le ministre de la santé, Olivier Véran.

    « Il y aura une prise en charge de la contraception hormonale, du bilan biologique qui peut aller avec, de la consultation de prescription et de tous les soins qui sont liés à cette contraception, jusqu’à 25 ans, à compter du 1er janvier », a détaillé le ministre sur France 2. Une telle prise en charge était déjà offerte aux mineures âgées de 15 à 18 ans.


    « J’ai fait plusieurs constats, avec les autorités de scientifiques : il y a un recul de la contraception chez un certain nombre de jeunes femmes, et le premier motif, c’est le renoncement pour des raisons financières », a poursuivi M. Véran, ajoutant : « C’est insupportable que des femmes ne puissent pas se protéger, ne puissent avoir une contraception, si elles en font le choix, évidemment, parce que ça leur coûte trop cher dans leur budget. » 

    Selon M. Véran, cette mesure représente un coût de 21 millions d’euros par an pour l’Etat.https://www.lemonde.fr/sante/article/2021/09/...

    #151Verfasser mars (236327) 09 Sep. 21, 08:39
    Kommentar
    #151 : Et la contraception pour les hommes, elle en est où ?????!!!!!
    #152Verfasser Regenpfeifer (1228344)  09 Sep. 21, 09:58
    Kommentar

    Moins que zéro.


    #153Verfasser hannabi (554425) 09 Sep. 21, 12:01
    Kommentar

    Contraception pour les hommes - in festen Beziehungen sicher eine Option.


    Als alleinlebende Frau, die einer kleinen Sünde nie abgeneigt ist, nutzt die Feststellung wenig, dass der One-Night-Stand von vor 6 Wochen wohl doch keine Pille genommen hat...

    #154VerfasserStahlbauer (1259064) 09 Sep. 21, 15:02
    Kommentar
    Und für einen gelegentlichen One Night Stand muss Frau sich Tag für Tag mit Hormonen vollstopfen, während Mann sich frei entfalten kann ?!
    #155Verfasser Regenpfeifer (1228344)  09 Sep. 21, 16:17
    Kommentar

    Guter Einwand, Regenpfeifer.

    Meine persönliche Lebenserfahrung kennt mehrheitlich Männer, die sich ganz schnell aus jeder Verantwortung verabschieden, wenn ihre Interessenlage sich ändert.

    Wenn wir ein Gesetz hätten, das es jeder Mutter ermöglicht, ihr Kind innerhalb 3 Monaten nach der Geburt dem Vater vor die Tür zu legen und ab diesem Moment 300 € Unterhalt pro Monat zu bezahlen und alles andere wäre dann alleinige Sache des Vaters - dann würden die Männer sorgfältigst auf zuverlässige Verhütung achten und.... so schnell wie möglich die Abtreibungspflicht gesetzlich festschreiben.


    Bis dahin bleibt uns Frauen nichts anderes übrig, als Verhütung weitgehend allein zu übernehmen.

    #156VerfasserStahlbauer (1259064) 10 Sep. 21, 10:23
    Kommentar
    Leider, leider - wenigstens hab ICH das hinter mir....
    #157Verfasser Regenpfeifer (1228344) 10 Sep. 21, 10:33
    Kommentar

    Ich bin auch nicht mehr persönlich betroffen.

    In meinem Umfeld wird es aber besser.

    Wir haben sein ein paar Monaten einen neuen Kollegen U30 im Büro - alle anderen sind Ü50.

    Bisher haben fast nur die Frauen die Spülmaschine ein- und ausgeräumt. Der junge neue Kollege ging von Anfang an ganz selbstverständlich hin, räumte sein Geschirr und alles, was gerade (von den anderen Männern) oben drauf stand, in die Maschine, und er räumt sie auch aus, wenn er gerade Zeit hat. Und siehe da, die älteren Männer können das plötzlich auch.

    #158VerfasserStahlbauer (1259064) 10 Sep. 21, 11:21
    Kommentar

    #158 - diese Erfahrung kann ich bestätigen.

    In unserem Büro sind auch die meisten Ü50, einige wenige Ü30, nicht wenige Ü60.

    Ein Neuer, nun auch schon Ü50, aber nicht so weit Ü wie die anderen, kümmert sich von selbst um den Geschirrspüler.

    #159Verfasser ama-ryllis (1081929) 10 Sep. 21, 12:06
    Kommentar

    #151

    C'est gratuit, mais ça coûte quand même 21 millions annuels.


    Les "blés du roi" c'est fini depuis longtemps ! Le gouvernement n'a pas de ressources propres. Il ne dispose que de ce qu'il nous a pris, voire depuis 48ans de ce qu'il nous prendra ! (aucun budget équilibré depuis 1973 !!)

    #160Verfasser Retro loc (1325081) 10 Sep. 21, 13:24
    Kommentar

    Un gars, c'est un jeune mec, et une garce, c'est une pute

    Un coureur, c'est un joggeur, et une coureuse, c'est une pute

    Un chauffeur, il conduit l'bus, et une chauffeuse, c'est une pute

    Un entraîneur, c'est un coach sportif, et une entraîneuse, bah c'est une pute

    Un homme à femmes, c'est un séducteur, une femme à hommes, c'est une pute

    Un chien, un animal à quatre pattes, une chienne, c'est une pute

    Un cochon, c'est un mec sale, une cochonne, c'est une pute

    Un salaud, c'est un sale type, une salope, bah c'est une pute


    Un allumeur, ça allume le gaz, une allumeuse, c'est une pute

    Un masseur, c'est un kiné, une masseuse, c'est une pute

    Un maître, un instituteur, une maîtresse, c'est une pute

    Un homme facile, c'est un gars sympa, une femme facile, bah c'est une pute

    Un calculateur, un matheux, une calculatrice, c'est une pute

    Un toxico, c'est un drogué, une toxico, c'est une pute

    Un beach, un volley sur la plage, une bitch, c'est une pute

    Un Hilton, c'est un hôtel, et Paris Hilton, bah c'est une pute


    https://www.songtexte.com/songtext/fatal-bazo...


    #161Verfasser mars (236327)  10 Sep. 21, 14:59
    Kommentar

    ... du pain sur la planche ...

    #162Verfasser ama-ryllis (1081929) 10 Sep. 21, 15:02
    Kommentar

    Sans oublier de traiter quand même de salope celle qui justement se refuse à en être une !!

    #163Verfasser Retro loc (1325081)  10 Sep. 21, 15:45
    Kommentar

    Das habe ich notdürftig durch DeepL durchgezogen. Der Text war mir zu lang zum Selbstübersetzen.


    Erschienen in der brasilianischen Zeitung O Globo.


    "Ich werde die Netflix-Serie Maid nicht oberflächlich zusammenfassen. Was zählt, ist, dass man sie unbedingt sehen muss, vor allem, wenn man eine Frau ist. Die 10 Episoden, die jeweils etwa 50 Minuten dauern, sind die Therapie meines Lebens gewesen. Ich habe 60 Jahre gebraucht, um die nebligen Stellen in mir zu beseitigen. Du kannst weniger Zeit brauchen.

    Bei Maid geht es um Missbrauch. Nicht körperlich, nicht sexuell. Die Thematik ist stärker verankert. Die Hauptfigur, Alex (Margaret Qualley), ist 25 Jahre alt und leidet unter psychischem Missbrauch. Es handelt sich nicht um Mobbing, wie es in Arbeitsbeziehungen häufig vorkommt, sondern um emotionale Gewalt, die zwischen Menschen im inneren Kreis stattfindet. In der Familie und in Ehen.

    Es geht um Wunden, die nicht durch blaue Flecken sichtbar sind. Wunden, die sich in der Seele auftun und langsam aufgerissen werden, Tag für Tag, ohne Aussicht auf Heilung, und die so banal werden, dass wir uns schließlich daran gewöhnen und denken, dass es einfach so ist, dass es zum Leben dazugehört.

    Es geht nicht um Leidenschaft, dieses romantische Wort, mit dem man Sinnlosigkeit rechtfertigt. Auch Alex' Mutter (gespielt von Andie MacDowell, die im wirklichen Leben Margaret Qualleys Mutter ist) wird von ihren Partnern missbraucht, zieht es aber vor, sich selbst zu betrügen und zu glauben, dass sie es aus Liebe tun. Das ist viel bequemer. Sie zwingt niemanden, wegzulaufen. Doch die Entfremdung fordert ihren Preis: Sie dreht durch.

    Bei Maid geht es darum, die Verbindung mit dem psychischen Schmerz zu durchtrennen. Es geht darum, den Mut zu haben, sich dauerhaft von denen zu trennen, die uns verletzen.

    Es geht nicht darum, was sie tun, sondern darum, wie wir uns fühlen. Wenn wir uns minderwertig, eingeschüchtert, geschwächt, gefangen, machtlos fühlen, leiden wir unter emotionaler Aggression, und in dieser Hinsicht ist Margaret Qualleys Darstellung perfekt. Wenn wir sie ansehen, erkennen wir den Schaden. Ihr Mut, den Kreislauf zu durchbrechen und sich auf die Suche nach ihrer Integrität zu machen, ist inspirierend und bewegend.

    Maid geht es um die Schwierigkeit dieser Suche. Darüber, dass es kein Heldentum gibt, sondern dass eine Reihe von Niederlagen vor uns liegt und dass wir dringend Hilfe brauchen. Wir brauchen mehr als Betreuung, wir brauchen Hilfe - von Therapeuten und auch vom Nachbarn, vom Chef, vom Kollegen, von jedem anderen Menschen, der nicht urteilt, sondern einfach die Hand reicht.

    Es geht um Manipulatoren, auch wenn sie wie coole Typen wirken, und um Männer, die kein dekadentes Machogehabe an den Tag legen, also die wirklich coolen Typen.

    Bei Maid geht es nicht um Übertreibung und Coolness (Worte, die versuchen, die Schwere des Themas herunterzuspielen), sondern um die Schönheit, sich von der Einschüchterung zu befreien und den Treibstoff zu nutzen, der uns aus dem Loch holt: die Liebe zu uns selbst und zu unseren Kindern. Die Behauptung, dass wir auch aus Liebe bleiben, ist eine Lüge, die nicht aufrecht stehen kann.

    Hervorragender Soundtrack, straffes Drehbuch, actiongeladene Episoden, akkurate Besetzung: Das hätte es gar nicht gebraucht, aber es hat trotzdem alles. Es wird aufregend und schmerzhaft sein, aber ohne Schmerz gibt es keinen Gewinn."

    Zero Hora: 10/09/21 O Globo: 10/10/21


    Ich habe die Serie gestern gesehen. Sie ist sehr sehenswert!

    #164Verfasser CARIOCA (324416)  11 Okt. 21, 11:27
    Kommentar

    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    Wem das Bild hier zu groß erscheint, der möge es mit "cmd / ctrl und +"verkleinern ...


    Dieses Bild von Magritte ist zur Zeit in der Kunsthalle Mannheim zu sehen, die sich zurzeit mit dem Motiv der Mutter über die Jahrhunderte auseinandersetzt. 


    Wie empfindet ihr den dargestellten Rollentausch?


    #165Verfasser mars (236327)  19 Okt. 21, 19:52
    Kommentar

    Eine interessante, geometrisch angehauchte und psychologisch sehr weitgehende Interpretation zu Magrittes Bild (verlinkt in #165) ist hier zu finden: http://www.onehope.be/art/Magritte.L%27Esprit...

    #166Verfasser mars (236327) 21 Okt. 21, 08:44
    Kommentar

    Violences conjugales : les débuts difficiles du bracelet antirapprochement

    Certaines victimes sont réticentes face à un dispositif jugé stressant, tandis que les juridictions hésitent sur son usage. Un tribunal lorrain a choisi une stratégie volontariste.


    C’était l’une des mesures phares du Grenelle des violences conjugales de septembre 2019. Deux ans après, le bracelet antirapprochement est utilisé de façon très parcimonieuse malgré les appels répétés d’Eric Dupond-Moretti, ministre de la justice, à les faire « sortir des tiroirs ». Depuis début 2021, 499 placements sous bracelets antirapprochement ont été prononcés par les juridictions en France, dont 341 étaient actifs au 25 octobre, selon Isabelle Rome, haute fonctionnaire à l’égalité femmes-hommes au ministère de la justice. La magistrate qui a piloté le Grenelle y voit « une bonne montée en puissance ».

    Pourtant, certains tribunaux semblent circonspects face à ce dispositif de prévention des violences conjugales (entré en vigueur en décembre 2020), qui vise à tenir éloignés les conjoints et ex-conjoints violents. « Pourquoi le nombre de bracelets antirapprochement est-il si peu élevé dans notre cour en comparaison à d’autres ressorts ? », interrogeait ainsi Rémy Heitz, le 27 septembre, lors de l’audience solennelle de son installation en tant que procureur général de la cour d’appel de Paris.


    https://www.lemonde.fr/societe/article/2021/1... 

    #167Verfasser mars (236327) 04 Nov. 21, 17:27
    Kommentar

    Quand les faits divers mettent au jour une telle affaire, les médias prennent systématiquement l'initiative de changer les prénoms.

    La tradition ou la culture française porte plutôt à la galanterie...

    Ces violences conjugales semblent plus banalisées dans d'autres cultures ultramarines...

    La multiplication récente des cas serait à rapprocher des effectifs démographiques.

    Mais en changeant systématiquement les prénoms, on n'éclaircit rien, on n'explique rien, on remue le mal sans y changer grand' chose.

    #168Verfasser Retro loc (1325081) 05 Nov. 21, 09:10
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    Der Anteil von Spitzenmanagerinnen steigt in Deutschland nur langsam. Doch bei den Dax-Unternehmen verdienen weibliche Vorstände jetzt mehr als männliche. Das wirkt überraschend, folgt jedoch einer simplen Logik.


    Unternehmen haben ein deutlich zunehmendes Interesse, Frauen für ihren Vorstand zu gewinnen. Da weibliche Führungskräfte auf dem Niveau selten sind, erhöhe sich ihr Marktwert und damit auch ihre Vergütung. „Hoch qualifizierte weibliche Top-Managerinnen haben derzeit eine gute Verhandlungsposition“, sagt Jens Massmann, Partner und Spezialist für Vorstandsvergütung bei EY.


    Allerdings bewegen sich die Gesamtvergütungen der Top-Manager in den vergangenen Jahren kaum noch von der Stelle. Schon 2013 erhielt ein durchschnittlicher Dax-Vorstand 3,2 Millionen, genauso viel wie 2020, das letzte Jahr, für das umfassende Daten vorliegen. In dem Zeitraum haben Vollzeit-Beschäftigte in Deutschland ihr Einkommen im Schnitt um 16 Prozent verbessern können.


    https://www.welt.de/wirtschaft/article2348540...

    #169Verfasser mars (236327)  06 Nov. 21, 08:12
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    Die Radium Girls - Ein Präzedenzfall im nordamerikanischen Arbeitsrecht


    Als Radium Girls wurden in den Vereinigten Staaten Fabrikarbeiterinnen bezeichnet, die sich bei der Arbeit eine Radiumvergiftung zugezogen hatten. Ihre Arbeit hatte darin bestanden, Zifferblätter von Uhren mit radioaktiver Leuchtfarbe zu versehen.


    Die Frauen nahmen dabei gefährliche Dosen Radium auf, weil sie die Pinsel anleckten, um feine Linien ziehen zu können. Zudem bemalten einige ihre Fingernägel mit der Farbe. Viele erkrankten deswegen schwer, eine Anzahl von ihnen starb. Zwar war die Schädlichkeit von Radium ursprünglich nicht bekannt, aber die auffällige Häufung von Erkrankungen wurde über Jahre hinweg ignoriert und sogar vertuscht.


    Allein im Jahre 1920 produzierten drei große amerikanische Hersteller 4 Millionen Uhren mit radiumhaltigen Leuchtziffern. Die bekannteste der Fabriken befand sich in Orange, New Jersey und gehörte der United States Radium Corporation. Weitere ähnliche Fabriken verschiedener Unternehmen gab es im Bundesstaat Connecticut in Waterbury, Bristol, Thomaston und New Haven sowie in Ottawa, Illinois. In Connecticut starben 30 der verstrahlten Arbeiterinnen, in Illinois 35 und in New Jersey 41. Nach anderen Angaben waren es alleine in Ottawa 40 Todesopfer.


    Fünf der Frauen aus New Jersey verklagten ihren Arbeitgeber. Der Prozess ist der Präzedenzfall für Arbeiter, die durch ihre Arbeit erkranken und ihren Arbeitgeber verklagen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Radium_Girls


    Auf Englisch ist die Geschichte wesentlich ausführlicher erzählt, das Verhalten der Arbeitgeber grenzte an vorsätzlicher Tötung.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Radium_Girls

    #170Verfasser CARIOCA (324416)  13 Nov. 21, 02:07
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    « Les hommes sages-femmes sont surreprésentés dans les postes valorisés »

    S’ils restent minoritaires dans la profession, les hommes sont plus nombreux dans les emplois de cadres, enseignants ou dirigeants d’instances syndicales, explique le sociologue Philippe Charrier dans un entretien au « Monde ».


    La part d’hommes dans la profession reste très marginale : ils sont 641 en 2021, soit 2,72 % des effectifs. L’école de Grenoble a été la première à accueillir les hommes, en 1982. Au début, les maïeuticiens étaient donc concentrés dans le Sud-Est. Les autres écoles emboîtent le pas en 2003. Le taux d’hommes dans la profession connaît alors un petit bond, pour ensuite stagner à nouveau à partir de 2015. Aujourd’hui, les effectifs masculins seraient en berne dans les écoles, notamment en raison de la dernière réforme de la première année de médecine. Auparavant, les étudiants apprenaient qu’ils étaient éligibles en maïeutique à l’issue de la première année de médecine, et pouvaient donc faire ce choix par défaut. Désormais, il faut choisir et cocher la case maïeutique

    https://www.lemonde.fr/campus/article/2021/11... 

    #171Verfasser mars (236327) 23 Nov. 21, 13:39
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    Nein, eine männliche Hebamme hätte ich auf keinen Fall gewollt.

    Wie sehen das andere Frauen?

    #172VerfasserStahlbauer (1259064) 23 Nov. 21, 13:51
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    Hätte ich auch nicht gewollt.

    #173Verfasser He-le-na (743297) 23 Nov. 21, 13:52
    Kommentar

    Darf ich noch einmal einen Artikel für die Frauen bringen?


    Les femmes mariées ou pacsées souvent désavantagées face à l’impôt

    Quand le salaire de leur conjoint est supérieur, l’imposition commune et le prélèvement à la source les défavorisent. Dans ce cas, il faut penser au taux individualisé.


    Alors que, dans la plupart des pays de l’Organisation de coopération et de développement économiques (OCDE), chaque individu est imposé sur ses propres revenus, c’est la règle de l’imposition par foyer fiscal qui prévaut en France pour les couples mariés et pacsés. Au titre du quotient conjugal, ils se voient attribuer deux parts et leurs revenus sont globalisés pour être imposés ensemble. Le même niveau d’imposition s’applique donc aux revenus individuels de chacun.

    Si les conjoints ont des revenus comparables, l’impôt à payer par le couple est le même que s’ils étaient imposés séparément. En revanche, s’il y a un écart de revenus important entre les deux membres du couple, le fait d’être imposés ensemble leur permet généralement de payer moins d’impôts que s’ils étaient imposés séparément.

    L’économie qu’ils réalisent est d’autant plus importante que leurs revenus sont inégalitaires. Elle croît avec le niveau de ressources du foyer, car à la différence du quotient familial, dont l’avantage en impôt est plafonné à 1 570 euros par an pour chaque demi-part supplémentaire liée aux enfants, le bénéfice du quotient conjugal n’est pas plafonné.

    Le revers de la médaille ? « Ce mécanisme entraîne une surimposition du conjoint qui a les revenus les plus faibles, puisqu’il va subir le taux marginal du conjoint le mieux rémunéré. Compte tenu des inégalités de revenus, il s’agit de la femme dans la majorité des cas. L’imposition par foyer a un effet dissuasif sur le travail féminin et incite les couples inégaux à le rester », souligne Lise Chatain, maîtresse de conférences à la faculté de droit et de science politique de Montpellier.


    https://www.lemonde.fr/argent/article/2021/11...

    #174Verfasser mars (236327) 23 Nov. 21, 14:05
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    En gros ça concerne des gens qui sont mariés, mais sans vouloir former un foyer...

    A part les instances de divorces, sans doute peu de monde.

    (En revanche, sont nombreux ceux qui forment un foyer de fait, sans pour autant être mariés.)

    #175Verfasser Retro loc (1325081) 23 Nov. 21, 19:08
    Kommentar

    In dem Artikel „Cherchez la femme“ lese ich in der Ausgabe 48 der ZEIT auf Seite 14:


    Die Frauenbewegung ist in Frankreich noch älter als Napoleon, trotzdem hapert es auch dort landesweit bei der Gleichstellung. Nur 2 % aller Straßen sind nach einer Frau benannt. Auch in Paris haben die Verantwortlichen im Rathaus nachgezählt: 325 Denkmäler wurden in der Hauptstadt zwischen 1870 und 2004 für Männer errichtet, nur 24 für Frauen.

    #176Verfasser mars (236327) 26 Nov. 21, 13:02
    Kommentar

    zu #164: Angeregt durch Cariocas Hinweis habe ich mir in den letzten Wochen auch die Serie "Maid" angeschaut und war beeindruckt.

    Ich konnte (und kann) mir kaum vorstellen, wie es sein muss, in so einer Welt der Armut, Abhängigkeit und des Missbrauchs zu leben.

    Sehr sehenswert fand ich auch Andie McDowells schauspielerische Leistung. Ich mochte sie früher schon sehr, aber da hatte sie ja "nur" nette Rollen.

    Einen Menschen überzeugend zu spielen, der so "kaputt" ist, zeugt von großem Talent.

    #177Verfasser Hassos Frauchen (270200) 03 Feb. 22, 13:00
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    Auch wenn es in diesem Jahr wieder keine Karnevalsveranstaltungen gibt, erinnere ich daran, dass heute Weiberdonnerstag ist.

    Hoffentlich ziehen wir nächstes Jahr wieder mit Hut auf dem Kopf und Sektflasche in der Hand durch die Straßen - Helau!

    #179VerfasserStahlbauer (1259064) 24 Feb. 22, 09:36
    Kommentar

    https://www.lemonde.fr/international/article/...

    Après l’interdiction faite aux Afghanes de prendre l’avion sans parent masculin et la fermeture des collèges et lycées aux filles, cette nouvelle mesure est la plus sévère restriction à la liberté des femmes depuis le retour au pouvoir des talibans.


    Un peu d'humour pour contrer tant de dictature, de répression ou de ... connerie contre les femmes :

    T'as plus ton voile - Les Goguettes

    https://www.youtube.com/watch?v=wG8BdQz_iMI

    #181Verfasser Isabelle. (609042)  07 Mai 22, 13:08
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     En politique, le pouvoir s’incarne encore énormément au masculin. Quand on voit la photo des négociations de la gauche pour les élections législatives, presque tous sont des hommes. Qui est chef de parti ? Là encore, des hommes. » Dominique Voynet se souvient que « quand Édith Cresson a été nommée, beaucoup ricanaient, souvenez-vous elle était représentée comme la panthère du président. Élisabeth Borne n’a pas une personnalité que l’on puisse caricaturer comme ça, mais chacun fait mine de penser qu’elle est le jouet à la main de Macron. Moi je pense qu’elle est capable de s’autonomiser. »

    https://c.leprogres.fr/politique/2022/05/21/d... 

    #182Verfasser mars (236327) 24 Mai 22, 08:48
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    https://group-media.mercedes-benz.com/marsMed...


    Eine geniale Marketing-Strategie !

    • Die 180 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim und zurück absolviert der Benz Patent-Motorwagen problemlos
    • Die Pioniertat ebnet dem Automobil den Weg

    Im August 1888 fährt Bertha Benz mit dem von ihrem Mann Carl Benz konstruierten Patent-Motorwagen zusammen mit ihren beiden Söhnen von Mannheim nach Pforzheim. Wenige Tage später geht es zurück nach Mannheim. Diese erste Fernfahrt in der Geschichte des Automobils gilt als Pioniertat. Sie verläuft weitgehend problemlos: Unterwegs gibt es nur kleinere technische Probleme, die alle gelöst werden können. Heute existiert noch ein originaler baugleicher Patent-Motorwagen vom Typ III, ebenfalls aus dem Jahr 1888, der das älteste erhaltene Benz-Automobil der Welt ist.

    Carl Benz ist ein glänzender Techniker. 1886 meldet er seinen Motorwagen zum Patent an – das erste Automobil der Welt und damit eine epochale Erfindung. Sein unternehmerisches Geschick hingegen ist nicht so groß. Seine Frau Bertha steht ihm mit Mut und Tatkraft zur Seite: Sie unterstützt den Gatten in vielerlei Hinsicht, erkennt frühzeitig die Tragweite der Erfindung und glaubt fest an den Erfolg. Nur der große Beweis, dass das Fahrzeug zuverlässig funktioniert und auch große Strecken überwinden kann, steht noch aus.

    Bertha Benz entscheidet sich, eine ausgedehnte Probefahrt zu absolvieren, um ihrem Mann Mut zu machen und ihm die Tauglichkeit und Zukunftsfähigkeit seiner Erfindung zu beweisen – allerdings ohne ihn vorher darüber zu informieren. Ein Ziel für die Fahrt hat sie auch schon: Pforzheim, ihre Geburtstadt.

    Anfang August, mit Beginn der Schulferien, ist es soweit. Bertha Benz weiht ihre Söhne Eugen und Richard in den Plan ein. Mutter und Söhne gehen am frühen Morgen vorsichtig zu Werke. Das Gefährt wird leise aus der Werkstatt geschoben und erst in sicherer Entfernung vom Haus angelassen – durch Drehen des waagerecht liegenden Schwungrades. Auf den Küchentisch, so ist überliefert, legen sie einen Zettel für den noch schlafenden Carl mit einer offen formulierten Nachricht, dass sie auf dem Weg nach Pforzheim sind – kein Wort von der „Probefahrt“. Er wird später das Fehlen des Motorwagens feststellen und wissen, dass seine Lieben nicht mit der Eisenbahn gefahren sind.

    Benzin gibt es in Apotheken

    Als die drei mit dem Wagen endlich ins Rollen kommen, wird ihnen klar, dass sie den direkten Weg nach Pforzheim gar nicht kennen. So beschließen sie, sich an bekannte Orte und Straßen zu halten, und zunächst geht es in Richtung Weinheim. In Weinheim wendet sich die Fahrt Richtung Süden, nach Wiesloch. Große Sorge bereitet der Vorrat an „Ligroin“, wie das Benzin seinerzeit heißt, denn die im Vergaser mitgeführten 4,5 Liter – einen Tank gibt es noch nicht – gehen bedenklich zur Neige. Ligroin gibt es damals in Apotheken. In Wiesloch kann die Stadt-Apotheke helfen, die übrigens noch heute existiert und darauf hinweist, erste Tankstelle der Welt gewesen zu sein. In Langenbrücken und Bruchsal werden die Fernfahrer im Verlauf der Reise weitere Vorräte Ligroin kaufen.

    Ebenso große Sorge wie die Beschaffung des Treibstoffs bereitet die Motorkühlung, die auf einfacher Verdampfung des Wassers nach dem Thermosyphonprinzip beruht. So wird bei jeder Gelegenheit Wasser nachgefüllt, in Gaststätten, aus Brunnen oder, wenn es gar nicht anders geht, auch aus dem Straßengraben. Reifenpannen gibt es nicht, denn die hinteren Räder tragen Eisenringe, und das Vorderrad ist mit Vollgummi belegt.

    Zusätzliche Muskelkraft hilft an Steigungen

    Von Wiesloch geht es weiter über Bruchsal und Durlach, wo sich die Richtung nach Osten wendet, aus der Rheinebene hinauf in die „Berge“. Die Leistung des Einzylinders von rund 2,5 PS (1,8 kW) bei 500/min und lediglich zwei Gänge reichen freilich nicht aus, um größere Steigungen zu bewältigen. Bertha Benz und ihre Söhne Eugen und Richard müssen immer wieder schieben.

    Die Anstrengungen bergauf wechseln sich ab mit einem erhöhten Adrenalinspiegel bei den Bergabfahrten. Denn die Klotzbremse, über einen Hebel an der Wagenseite von Hand bedient und auf beide Hinterräder wirkend, kann das immerhin rund 360 Kilogramm wiegende Gefährt nur mit äußerster Mühe verzögern. Die Bremsklötze verschleißen schnell, doch Bertha Benz weiß sich auch da zu helfen. Sie lässt auf der Rückfahrt in Bauschlott die Bremsklötze bei einem Schuster mit Leder beschlagen und erfindet damit die Bremsbeläge.

    Außerdem muss Bertha Benz so manche Kleinigkeit mit dem ihr eigenen Geschick wieder in Ordnung bringen, sei es die Reinigung der verstopften Benzinleitung mit einer Hutnadel oder die Isolierung des durchgescheuerten Zündkabels mit Hilfe eines Strumpfbands.

    Nachrichten an Carl Benz

    Bekannt ist, dass die Fernfahrer den zu Hause wartenden Carl Benz mit mehreren Telegrammen vom Fortschritt ihrer Fahrt unterrichtet haben, zum ersten Mal von Bruchsal aus. Doch keine der telegrafischen Nachrichten ist erhalten geblieben.

    In der Nähe der Ortschaft Wilferdingen mit ihren starken Steigungen geht nicht nur dem Patent-Motorwagen Typ III die Puste aus, sondern auch den drei Automobilisten. Zwei Bauernburschen, die zunächst dem Ganzen nicht so recht trauen, helfen schließlich. So wird auch diese letzte große Anstrengung gemeistert, denn von nun an geht es flott über Brötzingen dem Ziel Pforzheim entgegen, das in der Abenddämmerung erreicht wird. Der erste Teil der abenteuerlichen Reise mit einem Automobil ist vollbracht. Wenige Tage später treten die drei Fernfahrer die Rückreise nach Mannheim an. Der Weg ist diesmal kürzer und führt in fast gerader Linie über Bauschlott, Bretten, Bruchsal, Hockenheim und Schwetzingen nach Mannheim. Auch diese Fahrt verläuft für die mittlerweile routinierten Automobilisten ohne Probleme.

    Der Beweis für die Zukunftsfähigkeit

    Bertha Benz beweist mit der ersten Fernfahrt der Automobilgeschichte nicht nur ihrem Mann, wie sie es beabsichtigt hat, sondern auch vielen Skeptikern, dass dem Automobil eine große Zukunft bevorsteht. Mit dieser insgesamt 180 Kilometer langen Fahrt (Hin- und Rückweg) hat sie die Gebrauchstüchtigkeit des Motorwagens demonstriert. Ohne ihren Wagemut – und den ihrer Söhne – sowie die entscheidenden Impulse daraus wäre der Aufstieg der späteren Firma Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik AG, Mannheim, zur zeitweilig größten Automobilfabrik der Welt kaum denkbar gewesen.

    Die Benz Patent-Motorwagen Typ III erhalten übrigens auf Grund der Erkenntnisse der „Probefahrt“ einen weiteren Gang und eine wirkungsvollere Bremse. Womit erstmals sinnfällig wird, dass auf das Testen und Erproben von neuen Automobil-Modellen auch unter schwierigen Bedingungen keinesfalls verzichtet werden darf.


    #183Verfasser CARIOCA (324416) 10 Jun. 22, 23:43
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    https://www.h13n.com/nadadora-de-98-anos/132341/

    Nora Rónai* ist 98 Jahre alt und nimmt derzeit an den Panamerikanischen Meisterschaften im Schwimmen teil. Sie ist so populär, dass man sie kaum ans Wasser lässt, weil man Autogramme und Selfies mit ihr haben will!

    https://www.youtube.com/watch?v=z594hkuC8TQ

    Es gibt eine deutsche Gymnastin, ich weiß nicht, ob sie noch lebt, die auch immer im hohen Alter noch aktiv ist.


    *Ihre Tochter ist Cora Rónai, die sehr gut schreibt und deren Artikel ich immer wieder lese.

    #184Verfasser CARIOCA (324416)  26 Jul. 22, 17:51
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    Johanna Quaas, die älteste Turnerin Deutschlands, ist etwas jünger als die brasilianische Schwimmerin Nora Rónai (# 184).

    https://www.gymmedia.de/Happy-Gymnastics/Joha...

    #185Verfasser CARIOCA (324416)  27 Jul. 22, 00:26
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    DIE WAFFEN DER FRAUEN IN TEHERAN



    Am 16. September 2022 starb Mahsa Amini in einem Krankenhaus in Teheran – zuvor war die junge Frau von der iranischen Moralpolizei festgenommen und mutmaßlich schwer misshandelt worden, weil sie den Hidschab in der Öffentlichkeit nicht korrekt getragen hatte. Unmittelbar danach kam es zu Protesten, wie sie das Land seit Jahren nicht erlebt hat oder vielleicht noch nie seit der islamischen Revolution im Jahr 1979. Die Waffe, die die Fanatiker besiegen wird, ist der Lippenstift 22. Oktober 2022, 20:07 Uhr Für unsere Autorin ist der Lippenstift ein Symbol der Selbstermächtigung.

    Etienne Girardet/unsplash.com Mein Vater misstraute den Religiösen, noch weit bevor sie an die Macht kamen. Er war ein Anhänger des säkularen Denkers Kasravi. Als wir auf den Straßen tanzten, weil der Schah endlich weg war und wir dachten, jetzt Freiheit schmecken zu können, tanzte er nicht mit. Er sah etwas auf uns zukommen, das wir nicht wahrhaben wollten. Noch eine ganze Weile nicht. Wir waren Studenten. Voller Hoffnung und wir genossen den Sieg. Genossen die Revolution, von der wir dachten, sie sei unsere. Wir wollten tanzen. Wir hatten den Schah von seinem Thron gezogen, und dass der neue Revolutionsführer sich nicht auf einen Thron, sondern im Schneidersitz auf den Boden setzte, war uns Anlass genug für Hoffnung auf Gerechtigkeit. Unser Tanz ging nicht lange. Jedes Mal, wenn er den Mund öffnete, ging ein anderer Traum zu Ende. Mit jeder Rede kam eine neue Einschränkung, ein neues Gesetz, ein neues Verbot, eine neue Ordnung, die nicht nur den öffentlichen Raum zu bestimmen versuchte, sondern bis in unsere Schlafzimmer reichte. Die Kleiderordnung betraf uns alle. Frauen wie Männer, aber für uns wurde sie strenger ausgelegt. "Roosari ya toosari!" (Tuch auf den Kopf oder Schlag auf den Kopf!) war ein Slogan. Ganz offiziell. Unsere Blicke verloren den Glanz, die Kraft, die Freude am Leben. Ich war 23, als ich zum ersten Mal mit verdeckten Haaren an der Tür meiner Eltern klingelte. Mein Vater öffnete sie und ich konnte ihm nicht in die Augen schauen. Ich wollte nicht die Frustration in seinen Augen sehen. Die Niederlage. Und ich wollte nicht, dass er die Tränen in meinen sah. Unsere Geschichte ist auch die Geschichte der Unterdrückung und der Ungerechtigkeit. Vor 87 Jahren erließ Reza Schah ein Gesetz, verbot das Tragen des Hidschabs und setzte es mit der Peitsche durch. Vor 43 Jahren zwang uns Khomeini, ihn wieder zu tragen. Wieder mit der Peitsche. Es gibt Momente, da finde ich diese traurige Ironie witzig. Was mit unseren Köpfen zu passieren hatte, wurde in den Köpfen der Männer entschieden. Immer. Aber wir lernten so auch das Kämpfen. Anfangs war es verboten, sich zu schminken. Wir benutzten ein leichtes Rosa. Hauchdünn trugen wir anfangs die Farbe auf unsere Lippen. Dann langsam mehr und aus rosa wurde pink. Manche trauten sich, roten Lippenstift zu tragen. Dann wurde es immer greller. Es ging längst nicht mehr darum, gut auszusehen, sondern rebellisch. Unser Mut, unser Widerstand machte unsere Schönheit aus. Die Farbe half aber auch etwas. Mein Vater sah das. Einmal sagte er, die Waffe, die die Fanatiker besiegen wird, ist am Ende der Lippenstift. Es klang nach Triumph. Dann wurde unsere Bekleidung heller, unsere Hosen enger. Nagellack kam dazu. Wir rüsteten auf. Aber es war nicht nur der Hidschab. Wir waren in allem so. Als sie uns zwangen, in unsere Häuser zu bleiben, bildeten wir uns dort, schrieben die besseren Noten als sie und machten die besseren Abschlüsse. Als sie sagten, wir sollen uns um die Kindererziehung kümmern, erzogen wir sie zum Widerstand. Zu Rebellen. Wir erzogen sie zur Lebensfreude und Kraft. Nicht nur die Mädchen. Auch die Jungs. Wenn wir heute also sehen, dass Mädchen ihre Kopftücher abnehmen und auf der Straße tanzen wie wir damals, dann sind das die Kinder unserer Kinder. Es ist eine kluge, selbstbewusste, kreative, und auch lustige Generation. Sie hat sehr viel Wut, aber auch sehr viel Witz. Deshalb schaut die Welt gerade mit Bewunderung auf sie. Auch ich tue das. Und ich bin sicher, mein Vater täte das Gleiche. Ich hoffe nur, dass diese Generation neben all diesen Eigenschaften auch Geduld besitzt. Denn der Weg dieser Gesellschaft zur Freiheit ist nicht über Nacht gegangen. Dieses Land hat so viel zu lernen. Über Gerechtigkeit, Gleichheit und Demokratie. Ohne Geduld tanzen sie genauso kurz wie wir.

    #186Verfasser CARIOCA (324416) 23 Okt. 22, 14:08
    Kommentar

    was für ein phantastischer Artikel, Carioca!


    Zu sehen, was hinter dieser Revolution im Iran steht, macht Mut auch für die Solidarität!

    Ich wünsche dem Land, dass es seinen Weg findet zu einem menschenwürdigen Staat.


    #187Verfasser ama-ryllis (1081929) 23 Okt. 22, 15:39
    Kommentar

    "Carl Benz ist ein glänzender Techniker. 1886 meldet er seinen Motorwagen zum Patent an – das erste Automobil der Welt und damit eine epochale Erfindung." #183


    Carl Benz ist doch ein glänzender Techniker, aber sein Motorwagen ist das ERSTE Automobil der Welt nicht, sondern das erste Automobil Deutschlands.


    Deux ans auparavant avait déjà été déposé le brevet de Delamarre-Debouteville:

    "Avec Léon Malandin, il met au point en 1883 la première voiture actionnée par un moteur à explosion, et il dépose le premier brevet concernant une automobile le 12 février 1884 sous le numéro 160 267" (Wikipédia).


    Cette auto ressemble entièrement à celles qui l'ont suivi. Quatre roues, poste de conduite à l'avant, direction par un volant, moteur 4-temps à allumage commandé, arbre de tarnsmission, différentiel etc etc

    #188Verfasser Retro-Loc (1365203) 24 Okt. 22, 09:46
    Kommentar

    Ein WUNDERBARES Video!

    JE SUIS COMME JE SUIS


    https://vimeo.com/92388307?ref=fb-v-share


    ..💖💖💖

    #189Verfasser CARIOCA (324416) 19 Nov. 22, 10:42
     
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