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    Sprachlabor

    Wann wird die Abkürzung Jr. benutzt?

    Betrifft

    Wann wird die Abkürzung Jr. benutzt?

    Kommentar

    Ich lese gerade:


    "Federal agents said the man, Cleveland Grover Meredith Jr., had been staying at a Holiday Inn in Washington and had weapons in his camper-style trailer, including a Glock handgun, a pistol, a Tavor X95 assault rifle and hundreds of rounds of ammunition."


    Ich vermute mal, das Jr. für das Wort Junior verwendet wird.


    Nun, frage ich mich allerdings immer noch, wann wir das Kürzel "Jr." an den Namen eines Menschen gehängt? Wenn die Vornamen des Sohnes so ähnlich oder gleich, wie die des Vater sind?


    Bei dem Namen "Cleveland Grover Meredith" frage ich mich allerdings schon, was die Vornamen, und was die Nachnahmen? Ist Grover jetzt der 2.Teil des Vornamens oder der 1. Teil des Nachnamens?


    Und wird Jr. jetzt verwendet, weil es sich hierbei um eine prominente Person handelt, oder geht es einfach darum, um jede Verwechsung mit dem Vater auszuschließen?


    Und gibt es soche Bezeichnung wie Junior und Senior auch für weibliche Personen?


    Danke für Info...


    Verfasser Stony0815 (607758) 10 Jan. 21, 21:57
    Kommentar

    Einer meiner Kollegen in den USA hatte das Jr. ganz offiziell hinter seinem Namen. Sein Vater arbeitete nicht bei uns, also haben wir ohne Jr. von ihm gesprochen und auch in Besprechungsprotokollen den Jr. weggelassen, aber wenn er seinen Namen offiziell schrieb oder ein offizielles Schriftstück erhielt, gehörte der Jr. dazu.


    (Übrigens war er ein adoptiertes Kind, so daß es eine starke Aussage war, ihm diesen Namen zu geben. Das nur am Rande.)


    Jr. und Sr. sind Namensbestandteil nur dann, wenn Vor- und Nachname identisch sind. Es gibt noch die Variante mit John Doe I, II, III usw., wenn es über zwei Generationen hinaus identische Namen gibt, so etwa bei dem heute lebenden Sam Houston V (wenn ich mich richtig erinnere - so genau kenne ich die Pseudoaristokratie der Republikaner nicht ...).


    Bei Frauen scheint es völlig unüblich zu sein, obwohl das lateinische Ursprungswort im Maskulinum und Femininum gleich lautet.

    #1Verfasser mbshu (874725)  10 Jan. 21, 22:27
    Kommentar
    Bei Cleveland Grover Meredith frage ich mich allerdings auch, welcher Name was ist. :-)
    #2Verfasser tigger (236106) 10 Jan. 21, 22:36
    Kommentar

    Und ob sein Wohnort mit dem Namen vermischt wurde ...


    OT:

    "Der Fürst Löwenstein-Wertheim-Freudenberg wartet im Vorzimmer, Ew. Majestät."

    "Sagen S' den drei Juden, sie sollen hereinkommen."

    #3Verfasser mbshu (874725) 10 Jan. 21, 22:45
    Kommentar

    Stimmt,

    kann "Cleaveland" überhaupt ein Vorname sein?

    #4Verfasser Stony0815 (607758) 10 Jan. 21, 22:57
    Kommentar
    Goodness. You have to wonder if he was brought up by Cleveland Grover Meredith Sr. to be hateful and violent, and wonder about someone who loved the backwards name 'Cleveland Grover' (there was a U.S. president called Grover Cleveland) so much that he passed it down to his son.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Grover_Cleveland

    Just as a note for the archive: 'Jr.' is correct for the second male generation with exactly the same complete name, but Roman numerals aren't traditionally used until the third generation with 'III.' So 'II' was traditionally a faux pas, except for monarchs and popes.

    Decades ago we knew a family who adopted a son, partly in order to bestow upon him a name ending in, I believe, 'V' (the fifth) -- all in the same respected profession, which he ended up not following. I always thought I might not have liked to be that boy. But perhaps he was happy, or at least willing, to become a part of someone else's story and the weight of their family history.

    The question of women's names, of course, never arose, because if they married and had children, it was under another man's name.
    #5Verfasser hm -- us (236141) 10 Jan. 21, 22:58
    Kommentar
    Sicher, Stony, in den USA kann so ziemlich alles ein Vorname sein. Ortsnamen scheinen mir sogar recht häufig.

    Danke für den Hinweis auf den Präsidenten, hm--us! Ich sollte mich wirklich einmal eingehender mit den 46 beschäftigen.
    #6Verfasser tigger (236106) 10 Jan. 21, 23:02
    Kommentar

    No. 5: I thought, when there is a III, the Jr changes to II, to avoid confusion in his new double role. But that might be more wishful thinking based on German logic than actual practice ...


    Addition to my no. 1: The obituary of Sam Houston IV, who died in 2017, does list surviving children but no V.


    Again no. 5: "never arose"? Well, some women marry men of the same surname, distant relatives or namesakes; or men who happen to have their mother's maiden name so that there could be occasional instances.

    #7Verfasser mbshu (874725)  10 Jan. 21, 23:02
    Kommentar

    But women never used to be of much importance, so it didn't matter if somebody confused them :-/

    #8Verfasser Gibson (418762) 11 Jan. 21, 00:46
    Kommentar

    Die Suffixe „Junior“ / „Senior“ (oder, wenn man unbedingt möchte, bei drei lebenden Generationen auch „Medior“) gibt es ja im Deutschen auch, (Hans Mayer sen. vs. Hans Mayer jun.), sie werden nur nicht „offizieller" Namenbestandteil bzw. in amtlichen Dokumenten eingetragen. Ganz allgemein benutzt man sie im Deutschen wohl nur bei bestehender Verwechslungsgefahr.

    #9Verfasser Carullus (670120) 11 Jan. 21, 07:59
    Kommentar

    Mein Mann heisst gleich wie sein Vater, daher firmiert mein Schwiegervater in meiner Telefonliste als "sen.". (-: Offiziell ist aber weder der Junior noch der Senior Bestandteil ihrer Namen.

    #10Verfasser virus (343741) 11 Jan. 21, 10:08
    Kommentar

    To be certain that things are clear: "Cleveland Grover Meredith Jr." is his actual, complete name. I'm quite sure from what I've gleaned in articles that his first name is "Cleveland," his middle name is "Grover," and his last name/family name/surname is "Meredith."


    It's very common for people in the US to have a middle name, and most forms prepared for use in the US have a separate field for the middle name (or sometimes just the middle initial).


    As to the question if "Cleveland" can even possibly be a name: Yes, of course it can. For good as well as for ill, the US doesn't have some bureaucrat who gets to decide if a name meets a certain set of criteria. Basically, those naming the child are responsible if the name is "bad" in some way. Of course, it's also quite easy to change your name in the US as well, but a child with some awful name might have to grow up with that name until they're old enough to change it. Still, their have been some court cases in which particular names have been rejected by a judge—but they are few and far between.


    OT: I had an uncle whose middle name was simply the letter "J" -- it wasn't an abbreviation, so there was no period. When he was inducted into the army during WWII, the bureaucrats couldn't imagine that anyone could have that as a name, so they made him put a period after it.


    #11Verfasser hbberlin (420040) 11 Jan. 21, 11:05
    Kommentar

    Ich hab gerade festgestellt, dass Joe Biden in Wirklichkeit vollständig

    Joseph Robinette Biden Jr. heißt.


    Sollte Biden noch einen Sohn zeugen, und auf die "verrückte" Idee kommen ihn auch Joseph Robinette zu taufen, wäre das dann Joseph Robinette Biden III ?


    #12Verfasser Stony0815 (607758) 20 Jan. 21, 20:11
    Kommentar

    So 'II' was traditionally a faux pas, except for monarchs and popes. (#5)


    Lang lebe Elizabeth II. (mit ihren 94 Jahren).

    #13Verfasser Stravinsky (637051) 20 Jan. 21, 20:59
    Kommentar
    #12: Yes, Joseph R. Biden III, but why „crazy“? Of course, I think it would be crazy to father a child at his age, but there‘s nothing strange about Biden‘s name or the whole III, IV thing. Some families are into it, others not.
    #14Verfasser Amy-MiMi (236989) 20 Jan. 21, 22:25
    Kommentar

    but why „crazy“?

    Because I feel it unnecessary that a child has the same name as an other member of the family.

    Schon alleine aus dem Grunde der Verwechslungsgefahr, auch hielte ich es für komisch, den eigenen Namen zu rufen, wenn man sein Kind damit mein....

    Ich halte diese Angewohnheit, Kindern den gleichen Namen, wie den eigenen Namen zu geben für einen "Tick" von "adeligen" Familien; damit soll wohl der "Bedeutsamkeit" der eigenen Person gehuldigt werden.


    Aber gut, es ist nur meine Meinung, andere mögen das anders sehen.....🥴 (Ich bin so frei, abweichnde Meinungen zu akzeptieren, ohne dass das meine meine, in diesem Fall bedeutungslose Meinung, ändern würde)😅

    #15Verfasser Stony0815 (607758) 21 Jan. 21, 00:02
    Kommentar

    Sollte Biden noch einen Sohn zeugen, und auf die "verrückte" Idee kommen ihn auch Joseph Robinette zu taufen, wäre das dann Joseph Robinette Biden III ?


    Nein, das wäre dann wohl Nr. IV: Beau Biden – Wikipedia

    #16Verfasser dirk (236321) 21 Jan. 21, 06:45
    Kommentar

    I had an uncle whose middle name was simply the letter "J" -- it wasn't an abbreviation, so there was no period. (#11)

     

    Just like U.S. President Harry S Truman:

    https://www.trumanlibrary.gov/education/trivi...

    #17Verfasser Stravinsky (637051) 21 Jan. 21, 07:22
    Kommentar

    @15: Jemanden aus der jüngeren Generation mit dem eigenen Namen anzusprechen fühlt sich tatsächlich komisch an. Meine Schwiegertochter und ich haben denselben Vornamen.


    Ich kenne eine Familie, in der traditionell die Söhne nach den Großvätern genannt werden, sodass zwei Vornamen im Wechsel unterwegs sind. In jeder zweiten Generation muss der bedauernswerte erste Sohn als Raffael durchs Leben gehen.

    #18VerfasserEifelblume (341002) 21 Jan. 21, 09:43
    Kommentar

    Ich halte diese Angewohnheit, Kindern den gleichen Namen, wie den eigenen Namen zu geben für einen "Tick" von "adeligen" Familien; damit soll wohl der "Bedeutsamkeit" der eigenen Person gehuldigt werden.


    My father was a "Jr." My grandparents were anything other than "adelig" who wanted to do anything with their "Bedeutsamkeit." They were humble children of immigrants from Sweden who were working hard to establish a working-class family.

    President Biden's father ("Sr.") was car dealer. Not much of a claim to nobility.

    The situation in Germany may be as described, but the US isn't Germany, so it's best not to apply prejudices that may be based on whatever situation in Germany to the US.

    #19Verfasser hbberlin (420040) 21 Jan. 21, 10:01
    Kommentar
    @dirk: Man lernt nie aus! I had only ever heard Beau Biden called Beau; I didn‘t realize he was Joseph R. Biden III.
    #20Verfasser Amy-MiMi (236989) 21 Jan. 21, 15:11
    Kommentar

    Auch in Deutschland ist das Weitergeben eines Stammnamens nicht unbedingt ein "Tick von adeligen Familien" Es gibt viele Gründe den Vornamen des Vaters weiterzugeben, sei es um eine Leistung eines Vorfahren zu ehren, oder weil der Name bestimmte Assoziationen hervorrufen soll, oder der Grund kann auch durchaus so profan sein, dass der Familienbetrieb nicht umfirmiert werden muss, wenn er auf Namen und Vornamen des Firmeninhabers zurückgeht, oder weil man einem Erbonkel aus der mütterlichen Linie schmeicheln will, der zufälligerweise den gleichen Namen hat, wie der Ehemann. Ich habe in meiner "Wanderzeit" als Leihingenieur einige Kollegen gehabt, die den gleichen Namen haben, wie ihr Vater, und keiner von denen war aus "gehobenem Hause".


    Der Zusatz "der dritte" oder "vierte" ist bei so etwas allerdings dann schon selten formal ein Junior mit anzuhängen ist da eher üblich.

    #21Verfasserm.dietz (780138) 21 Jan. 21, 15:43
    Kommentar

    Als Vorname ist in den USA ja wohl fast alles erlaubt.

    Frauen mit dem Vorname "Abcde" gibt es einige,

    aber wer weiß, wie "Jkmn" ausgesprochen wird? (googeln gilt nicht!)

    #22Verfasserkehd (353378) 21 Jan. 21, 15:49
    Kommentar

    Ohne es nachgeschaut zu haben, glaube ich zu wissen, dass II der zweite Junior ist. Also wäre Cleveland Grover Meredith Sr. der erste seines Namen, Cleveland Grover Meredith Jr. dessen Sohn, und wenn der dann einen Sohn desselben Namens hätte, dann wäre der Cleveland Grover Meredith II.


    Und was die "Stammnamen" betrifft: In der Familie meiner Mutter hieß der erstgeborene Sohn immer Peter. Da das auch für die erstgeborenen Söhne der nachgeborenen Söhne und teilweise sogar der Töchter galt, hängen wir bei Gesprächen über die ältere Verwandtschaft (die Tradition wird in der Nachkriegsgeneration nicht fortgeführt) immer den Namen des Wohnortes an.


    Auf der väterlichen Seite gab es einen Opa Wilhelm, dessen erstgeborener Sohn Willi hieß. (Mein Vater, der zweite Sohn, führt den Wilhelm immerhin als zweiten Vornamen.)


    Und einige junge Männer namens Henrik, Henner oder Hinnerk entstammen einer langen Reihe von Heinrichs. Dann kenne ich noch einen Hubertus, dessen Vater Hubert Jr. ist. Der hat den Jr. auch im Firmennamen.


    #22: kehd, ich habe nicht gegoogelt, ich kannte den schon - darum spoilere ich nicht 😉

    #23Verfasser Raudona (255425)  21 Jan. 21, 16:51
    Kommentar

    Also wäre Cleveland Grover Meredith Sr. der erste seines Namen, Cleveland Grover Meredith Jr. dessen Sohn, und wenn der dann einen Sohn desselben Namens hätte, dann wäre der Cleveland Grover Meredith II.


    No, that's not how it works. If XXXX Jr. has a child of the same name, then the child is XXXX III (and XXXX Sr. becomes XXXX I, XXXX Jr. becomes XXXX II).


    Re #22: So what? In a country of 320 million or so, there are a few people with highly unusual names. Big deal. It's also quite possible that a fair number of those people were given more traditional names at birth but decided to adopt a new name as adults. And, if the name seems difficult to pronounce, it's up to them to tell people for whom it should really matter how to pronounce their name. Not too difficult.


    Most people in the US have names that are very standard. In very most recent years, "Liam" and "William" have been the most popular names in various/states. (The Social Security Administration is the agency that routinely provides such information. It's really the only national database for such information, and, due to tax law now, children have to have a Social Security number to be declared as dependents on their parents' income tax forms. (Way back when, I didn't have to apply for a Social Security number until I started doing summer jobs/informal after school work in high school.))



    #24Verfasser hbberlin (420040)  21 Jan. 21, 17:13
    Kommentar

    Etwas OT: Es ist ja ein bekanntes Phänomen, dass man (zumindest als Deutsch-Muttersprachler) einen Text nur aus Konsonanten beinahe lesen kann. Insofern wurde aus "Jkmn" für mich "Ja(c)kman". 🙂

    #25Verfasser virus (343741) 21 Jan. 21, 17:19
    Kommentar

    #24: Danke für die Aufklärung, hbberlin! Dann hatte ich das falsch abgespeichert. Nun habe ich doch gegoogelt und gelernt, dass II und III auch verwendet wird, wenn es sich um Familienangehörige desselben Namens, aber nicht direkte Nachkommen handelt. Suffix (name) - Wikipedia

    #26Verfasser Raudona (255425) 21 Jan. 21, 23:30
    Kommentar
    As for unusual names, I feel it necessary to point out that when anything goes as a name, the limits of what strikes people as a normal name expand, and things that might seem very strange to Germans are unremarkable for Americans.

    The name Cleveland G. Meredith doesn‘t seem the least bit odd to me. I don’t happen to care for the name Grover, but that is largely due to the Sesame Street character. Meredith is a first name, originally for boys, now more commonly for girls. It’s also a perfectly normal last name. For example, anyone who has lived in central Iowa should have heard of Meredith Corp., a media conglomerate started by Edwin T. Meredith in Des Moines. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Meredith_Corp...


    Naming conventions vary across families, language backgrounds, cultures, regions and religions in the United States. Names that are common in one family can seem unusual to someone from a different culture. Names that strike you as strange the first time you hear them (I could mention Sean, Ian, Siobhan, Zoe, Jesús, Kwame and Werner here) become unremarkable when you come across them again. A name that one person considers too old fashioned for her new baby (Emily) strikes someone else as less dated than other options (Patience!). Some families recycle names, others don‘t.

    Americans come from all over the globe, so it shouldn‘t be a surprise that our idea of „normal“ names is likely to be more expansive than that of someone from a more traditional or homogeneous society.
    #27Verfasser Amy-MiMi (236989)  22 Jan. 21, 02:31
    Kommentar
    I agree that it's best to refrain from overgeneralizing about names in other cultures. As we've discussed several times before in the forum, the US has a lot of people with odd or unusual names, but it would seem even odder to many of us to let a government clerk approve what name a child can be given, even though that's expected in Germany. Different lands, different customs.

    Re #24:

    >>XXXX Jr. has a child of the same name, then the child is XXXX III

    Yes.

    >>(and XXXX Sr. becomes XXXX I, XXXX Jr. becomes XXXX II).

    No. That misunderstanding is exactly why I wrote #5 to help explain.

    Again, monarchs and popes who are known by their first names, yes:

    George I, George II, George III.

    It's also worth noting that those don't have to be in a direct line; the next George can be centuries after the previous ones.

    But American male descendants, which do have to be in the direct line, no. As I mentioned, the Roman numerals are only used beginning with III, and never (correctly) with II; the second of the same name remains 'Jr.'

    John James Doe
    John James Doe, Jr.
    John James Doe III
    John James Doe IV
    etc.

    Of course there may be some families who aren't aware of traditional usage, or just choose differently; but since the German speakers asked, they should know the actual convention.

    #28Verfasser hm -- us (236141) 22 Jan. 21, 02:56
    Kommentar

    Re #28: My bad. I was combining two different systems.


    However, this is not correct, either. They system has more flexibility that it appears here:

    But American male descendants, which do have to be in the direct line, no. As I mentioned, the Roman numerals are only used beginning with III, and never (correctly) with II; the second of the same name remains 'Jr.'

    John James Doe

    John James Doe, Jr.

    John James Doe III

    John James Doe IV

    etc.

    Of course there may be some families who aren't aware of traditional usage, or just choose differently;


    A couple of sites that I've found shows that there is, indeed, more flexibility than the above indicates, including the fact that the descendants need not be directly related as father/son // mother/daughter.


    However, with regular people, the use of II and Jr can sometimes be confusing. There is nothing set in stone about how these two name suffixes should be used, but there is a common usage. That common usage is to use Jr when the child is being named directly after his father and to use II when the child is to have the name of an earlier male relative, such as a grandfather, uncle, great-uncle, great-grandfather, etc.

    The Jr suffix has some other unofficial rules associated with it. One of these is that calling a man Sr is only to be done after he has passed, and also only when his Jr offspring has married. It is also usually expected that a father still is alive if a child is called Jr. If the child is born posthumously, and the mother wants to name him after the father, he should be called II.

    https://ancestralfindings.com/the-difference-...


    #29Verfasser hbberlin (420040) 22 Jan. 21, 14:19
    Kommentar

    Heute Morgen las ich in einer Todesanzeige, dass Siegfried Nachname sen. verstorben sei. Bei den Trauernden war auch Siegfried Nachname jun. Und die Angestellten gedachten des Seniorchefs in einer separaten Anzeige, in der von Siegfried senior die Rede war.


    Dabei wurde mir klar, dass im Deutschen für den Junior die Schreibweisen jun. und jr. verwendet werden, für den Senior aber nur sen. - zumindest käme mir sr. seltsam vor. Duden kennt es in Großschreibung (Senior und Sr.), dann aber nicht in erster Linie als Namensbestandteil, sondern als Bezeichnung einer Funktion in einem Familienbetrieb oder für Altersgruppen im Sport.


    Nun noch ein Schmankerl: In Mittelfranken gibt es eine Firma namens Bub Siegfried jun. Auf den Firmenfahrzeuigen steht groß Bub und versetzt dazu Siegfried jun. Da habe ich mich gefragt, ob der Junior nun Bub mit Vornamen heißt, was ja irgendwie auch einen Junior bezeichnet - offenbar nicht.

    #30Verfasser Raudona (255425) 23 Jan. 21, 10:49
     
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