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    Quasselzimmer

    Die Dampfpfeife / the steam whistle .„¸ø¤º°¨`°º VIII

    Betrifft

    Die Dampfpfeife / the steam whistle .„¸ø¤º°¨`°º VIII

    Kommentar

    Hier gehts weiter, da Siehe auch: Die Dampfpfeife / the steam whistle .„¸ø... waren wir zuletzt.

    Verfasser tigger (236106)  09 Mär. 22, 09:41
    Kommentar

    Danke für die neue Dampfpfeife tigger.


    Nein, gestern war kein Fön. Nur schönes Wetter. Dennoch waren erschreckend viele die Autofahrer unterwegs als ob es außer ihnen keine anderen Verkehrsteilnehmer gäbe.

    Bundesstraße kurz vor der Autobahnauufahrt. Ich war schon ganz rechts und etwa 50m weiter ging es in die Rechtskurve, als ein Wagen ca. 30m vor mir von ganz links über 2 Spuren auf die Abbiegespur zog. 3 Wagen mussten scharf bremsen.

    Auf der Beschleunigungsspur hat er dann sofort über die durchgezoge Linie in die 3. Spur gewechselt. O.k. sein Motor gab das im Prinzip her, dennoch mussten auch hier andere scharf bremsen.

    Es blieb nicht bei diesem einen Fahrzeug, sondern es ging so mehrfach weiter.

    Als ich im Autobahnkleeblatt Richtung Leopolis wollte, scherte vor mir ein Wagen noch kurz vor der durchgezogen Linie mal eben ein. Auch hier von der 2. über die 1. über meine (linke) auf die rechte Abbiegespur Richtung Passau. Da er verzögerte war er nur ca. 2m vor mir, aber eben in der rechten, ich in der linken Spur.

    Tja

    Bis ihm auffiel dass er wohl doch nicht Richtung Osten, sondern nach Westen wollte. Also gefühlt 5m vor dem Abbiegen mal eben kurz gebremst und auf 'meine' Spur gewechselt. GsD waren wir gleich schnell. Ich bin voll in die Bremse, inkl Abstützen auf der Hupe! Schimpftirade inklusive.

    Nach dem Kreiseln oben fast das Gleiche . Wagen von hinten kommend musste noch ganz superschnell überholen um dann vor mir von links über die mittlere auf die rechte Spur..


    Ich war einfach nur erstaunt, dass all diese Manöver unfallfrei abgingen.

    #1Verfasser Masu (613197) 12 Mär. 22, 13:17
    Kommentar

    Da hatten wohl einige einen sehr guten Schutzengel, masu. Inklusive dir.


    #2Verfasser Dodolina (379349)  12 Mär. 22, 13:42
    Kommentar

    Fußballtrainer!!!! Kann man nicht Kinder einfach spielen lassen? Und wenn sie noch ein einstelliges Alter haben, vielleicht auch die, die kein Potential zum Bundesligaspieler haben, einfach mit ihren Freunden trainieren lassen? Oder muss man schon bei 7, 8jährigen ein Zweiklassensystem einführen (Zitat der Kinder "die Guten" und "die Schlechten") von denen "die Guten" den richtigen Trainer, den vernünftigen Platz und die Spieltermine am Wochenende bekommen, während "die Schlechten" mit irgendeinem Vater, der nicht schnell genug weggelaufen ist, auf der Wiese neben dem Fußballplatz bolzen und am Freitag- oder Dienstagnachmittag Punktspiele haben? Angeblich, damit sie Zeit bekommen, sich noch weiter zu entwickeln, bis sie auch soweit sind, nur praktisch ist das leider unmöglich, weil sie ja kein vernünftiges Training bekommen? Und wenn man sich dagegen ausspricht, wird man zur bekloppten Fußball-Mama* abgestempelt, weil man sein Kind falsch einschätzen würde (was gar nicht der Punkt ist) und man könne ja den Verein wechseln, wenn es einem nicht passt? Was aber das Kind nicht will, wegen der Freunde? Fußball ist ein schöner Sport, der total integrativ ist, zumindest für Jungs, aber muss echt in dem Alter schon alles aufs Gewinnen eingestellt werden?


    *Das allerschlimmste ist, dass man beim dritten Mal spätestens dann wirklich in diese Verhaltensweisen verfällt, was dann noch viel ärgerlicher ist, wenn man sich so unsouverän verhält

    #3Verfasser grinsessa (1265817)  22 Mär. 22, 14:10
    Kommentar

    Ähnliches auch vor ein paar Jahren erlebt. Konsequenz: 'Dat Kind' suchte sich eine neue Sportart und traf sich mit seinen Freunden regelmäßig auf dem Bolzplatz. Dort ging es nur ums zusammen Spielen.

    #4Verfasser WittGenStein (1323045)  22 Mär. 22, 14:14
    Kommentar

    Ich versuche seit einem halben Jahr, das Kind vom Fußball weg zu bekommen. Also in der Form, ihm Alternativen anzubieten, weil es ja selbst wissen muss, was ihm Spaß macht. Es macht schon Leichtathletik und ist nach jedem Training glücklich. Aber wenn sich jetzt die Leichtathletik-Trainings mit den Fußballspielen überschneiden, gewinnt immer noch der Fußball.

    #5Verfasser grinsessa (1265817) 22 Mär. 22, 14:40
    Kommentar

    Irgendwie doch toll, dass die Motivation für Fußball trotz allem noch da ist und dass sich der junge Mann nichts vermiesen lässt. Warte einfach mal ab, wie sich alles entwickelt...


    #6Verfasser WittGenStein (1323045) 22 Mär. 22, 15:16
    Kommentar

    Ich weiss gar nicht ob ich hier richtig bin und ob man sich ärgern soll oder darüber lachen, jedenfalls kann man sagen: Das ist typisch Deutschland:


    Bekannte hatten seit ein paar Monaten eine Etage leer stehen gehabt und jetzt eine ukrainische Mutter mit vier Kindern und einem kleinen Hündchen aufgenommen. Der älteste Sohn und der Vater durften nicht ausreisen, die müssen daheim die Stellung halten.


    Die waren jetzt am Donnerstag auf dem Amt um sich anzumelden, damit die Kinder in eine Schule kommen und die Bekannten eine Miete von der Stadt überwiesen bekommen. Gestern hatte die Familie die erste Post mit ihrem Namen in ihrem neuen Briefkasten, große Aufregung.


    Und was war in dem Brief? Ein Bescheid über die fällige Hundesteuer! 😡


    Dabei haben die noch nicht einmal ein Konto von dem sie die überweisen können. Das dauert, das geht nicht so schnell bei der Sparkasse. Aber so lernen sie deutsche Verwaltung kennen, für Kleiderspenden ist die Kirche zuständig, für Essen die Tafel und der Staat kassiert Hundesteuer.

    #7Verfasserzacki (1263445) 22 Mär. 22, 15:29
    Kommentar

    Trotzdem ist es pädagogischer Mist, wenn ein Trainer oder Lehrer nach „die Guten“ und „die Schlechten“ unterscheidet.

    Ich habe das im Schulsport erlebt, wo es einen Verein gab, der mit der Schule assoziiert war und wo einige Sportlehrer auch Vereinstrainer waren. Diese Sportart kam oft dran und die Klasse wurde immer in Vereinsspieler und die anderen unterteilt. Logischerweise hatten „die anderen“ keine Chance auf gute Noten.


    Meinetwegen soll er das Gruppe 1 und Gruppe 2 nennen oder von mir aus auch erste und zweite Mannschaft, wenn es sein muss.


    Es spricht aber im Kindertraining auch nichts dagegen, Technikübungen mit beiden Gruppen zusammen zu machen, damit alle die gleiche Förderung kriegen.

    Wenn der Trainer der großen Gruppe nicht gewachsen ist, muss der Verein sich um einen zweiten Trainer kümmern oder um getrennte Trainingsgruppen, wo beide Gruppen den Trainer für sich haben.


    Es ist nicht in Ordnung, dass die weniger begabten Kinder (oder die, die einfach später angefangen haben) so abgewertet werden.

    Die Kinder haben dann die Wahl, ob sie weiter bei „den Schlechten“ sein wollen oder unter den Schulfreunden der einzige, der nicht im Fußballtraining ist. Beides ist Mist für die Kinder.

    #8Verfasser Dodolina (379349) 22 Mär. 22, 15:33
    Kommentar
    Man hätte erwartet, die GEZ wäre am schnellsten. Hundesteuer ist aber auch nicht schlecht.

    Und der Vereinssport... Man fragt sich wirklich was so schwer daran ist, nicht in Gut und Schlecht einzuteilen, sondern in wasweißichwas, Profis und Hobbysportler, rote Gruppe und blaue Gruppe. In Österreich haben sie jetzt immerhin bis U12 die Tabellen abgeschafft.

    Mir fällt das auch in der Grundschule auf, wo es in einer gewöhnlichen Klasse ganz schön viel Wettbewerb gibt. Nur in der Integrationsklasse wird er penibel vermieden, und trotzdem werden schnell lernende Kinder ordentlich gefordert.
    #9Verfasser tigger (236106)  22 Mär. 22, 16:01
    Kommentar

    In Österreich haben sie jetzt immerhin bis U12 die Tabellen abgeschafft.

    Find ich gut. Danach kann man ja selektieren, wenn es denn unbedingt sein muss...

    #10Verfasser WittGenStein (1323045) 22 Mär. 22, 16:11
    Kommentar
    Immerhin sagt der Trainer nicht gut oder schlecht, das heißt F1 und F2. Aber die Kinder sind ja nicht blöd. Jetzt hatten sie einen guten Trainer für die F2 gefunden, aber der ist jetzt zu gut für die Luschen und wird auf die F1 gesetzt, für die andern reicht auch der Papa von X.
    #11Verfasser grinsessa (1265817) 22 Mär. 22, 18:33
    Kommentar

    Manch ein Papa trainiert besser als ein Trainer. Das wünsche ich F2.

    #12Verfasser WittGenStein (1323045) 22 Mär. 22, 18:47
    Kommentar

    #12 stimme ich zu, sprich, ich denke alles hat seine Richtigkeit und kommt so, wie es muss. Ich verstehe genau, was dich beunruhigt, grinsessa, und bin immer für individuelle Förderung von Kindern und für ihre Stärkung, aber zuuu viel Nivellierung... ich weiß nicht. Und, zweitens, manches Kind ist stolz auf sich, wenn es merkt, es kann was etwas besser als das andere Kind. Dafür weiß es ja, dass es in ANDEREN Dingen viel schlechter ist als andere. Blöd ist nur, wenn ehrgeizige Eltern das Kind zusätzlich triezen! (Thema Eislaufmütter... don't get me started...)

    #13VerfasserBraunbärin (757733) 22 Mär. 22, 19:20
    Kommentar
    Jetzt hat das Wischphone den Post geklaut. Ich hatte einen längeren Rant verfasst, dass auch Anstrengung und Motivation eine Chance bekommen sollten, nicht nur Naturtalent und der richtige Vater....und habe bemerkt, dass das Schulsystem genau so schlimm ist, mit nachhaltigeren Konsequenzen. Also bin ich jetzt still. Aber danke fürs Zuhören 🙂
    #14Verfasser grinsessa (1265817) 22 Mär. 22, 21:10
    Kommentar

    Der Sohn von Freunden war ein echter Spätzünder. GsD hatten die Trainer der verschiedenen Gruppen guten Kontakt zueinander. Ob das bei der Kombination 'echter Trainer' vs 'nur Papa' auch so gut funktioniert hätte weiss ich nicht.

    #15Verfasser Masu (613197) 23 Mär. 22, 09:48
    Kommentar

    grinessa, ich kann Dich nur zu gut verstehen. Wenn ich hier einen vollständigen Erfahrungsbericht posten würde, dann würde Doris mich rausschmeißen, weil ich die Festplatte zum Platzen bringe. Was ich mit bornierten Vereinsfunktionären diskutiert habe, mit Eltern, die ihre Kinder unter Druck gesetzt haben, bis sie Angst hatten, auf den Platz zu gehen, Eltern, die verlangt haben, bestimmte andere Kinder nicht aufzustellen, weil sie "zu schlecht" sind... Und dass die ersten Mannschaften in der jeweiligen Altersstufe alles kriegen, und die zweiten, dritten... müssen nehmen, was übrig bleibt - ein Elternteil tut einen Sponsor auf, damit die Kinder statt der Lumpen (30 Jahre alte Trikots und genauso alte, zusammengewürfelte Hosen und Stutzen) mal halbwegs brauchbare Spielkleidung bekommen, und was macht der Obermotz des Vereins? Fragt den Sponsor, ob er nicht stattdessen die erste Mannschaft einkleiden könnte. Nuff said.

    #16Verfasser Pottkieker (871812) 23 Mär. 22, 10:46
    Kommentar

    Das ist eigentlich das ulkigste an der Sache: Die meisten Kinder wollen zwar wettkampfmäßig spielen, haben aber kein Riesenproblem damit, ab und zu (oder auch öfter) zu verlieren. Die Eltern und die Trainer können das nicht verknusen.

    #17Verfasser grinsessa (1265817) 23 Mär. 22, 11:50
    Kommentar

    LOL - die Älteste von den o.g. Freunden ist begeistertet Fußballerin. Selbst so ein 20:0 hat die so gut wie nicht aus der Bahn geworfen. Der Papa hat da schon geschluckt - und dann mit gelacht.

    #18Verfasser Masu (613197) 23 Mär. 22, 13:42
    Kommentar

    Kann ich so bestätigen. Die Kinder haben trotzdem Spaß - vorausgesetzt, es wird honoriert, dass sie sich reinhauen, und nicht noch auf ihnen rumgehackt.

    #19Verfasser Pottkieker (871812) 23 Mär. 22, 17:53
    Kommentar
    Arrrrgh!
    "Putzfee". "Perle".
    Verdammt noch mal, könnt ihr nicht aussprechen dass ihr eine Putzfrau sucht? Wenigstens Haushaltshilfe könnte drin sein.
    Es ist derart respektlos und entwürdigend.

    Und es fällt auf, dass das genau die gleichen Leute sind, die jede Katze als "Fellnase" und "Maus" (Maus?!) bezeichnen und jedem verletzt gefundene Tier gute Besserung wünschen.

    Ich glaube ich brauch mal eine Facebookpause. Alle dumm dort.
    #20Verfasser tigger (236106) 29 Mär. 22, 10:14
    Kommentar

    Putzhilfe - enthält alle nötigen Informationen und ist geschlechtsneutral

    #21Verfasser Möwe [de] (534573)  29 Mär. 22, 11:10
    Kommentar

    Außerdem haben Katzen doch gar kein Fell auf der Nase. Hat irgendein Tier Fell auf der Nase?

    #22Verfasser grinsessa (1265817) 29 Mär. 22, 11:13
    Kommentar

    Auf dem Nasenrücken haben sie Fell, nur nicht auf dem vorderen Teil.

    #23Verfasser Möwe [de] (534573) 29 Mär. 22, 11:16
    Kommentar

    Okay, ist wohl die Frage, wo die Nase anfängt und aufhört :-) Für mich ist bei Tieren die Nase das feuchte Schnupperding am Ende des Nasenbeins. Das Nasenbein ist nur ein kopf-formender Knochen.

    #24Verfasser grinsessa (1265817) 29 Mär. 22, 11:22
    Kommentar

    Jedenfalls hat in der lokalen Gruppe jemand gepostet, dass eine angefahrene Fellnase zum Tierarzt gebracht wurde, dort aber erlöst werden musste und hoffentlich gut über die Regenbogenbrücke kommt.

    Darauf hat die, die eine Perle sucht, "gute Besserung" gewünscht.

    Da konnte sich tigger leider nicht zurückhalten, "die Katze ist tot" zu antworten.


    (Ich hab auch eine Katze und hoffe, dass sie nicht überfahren wird. Es täte mir auch leid um sie. Aber ist das in der geballten Bigotterie wirklich nötig? Man möchte Kotz-Emojis posten.)

    #25Verfasser tigger (236106) 29 Mär. 22, 11:42
    Kommentar

    Stimme mit Dir darin überein, dass bei diesen Worten ein Wunsch zum Posten von Kotz-Emojis aufkommenden kann. Ginge mir ähnlich!


    Wie kam denn die sachliche Übersetzung der "Regenbogenbrücke" an?

    #26Verfasser He-le-na (743297) 29 Mär. 22, 12:18
    Kommentar

    #24 "Das feuchte Schnupperdings am Ende" (sehr schön ausgedrückt *g*) heißt Nasenspiegel, habe ich jetzt gelernt.



    #27Verfasser Möwe [de] (534573)  29 Mär. 22, 13:11
    Kommentar

    *grübel* gibt es kotzende Katzen Emojis?

    #28Verfasser Masu (613197) 29 Mär. 22, 13:16
    Kommentar

    "Arrrrgh!

    "Putzfee". "Perle".

    Verdammt noch mal, könnt ihr nicht aussprechen dass ihr eine Putzfrau sucht? Wenigstens Haushaltshilfe könnte drin sein.

    Es ist derart respektlos und entwürdigend."


    Stimmt.


    Kann es sein, daß wir uns wieder in Richtung Herrschaft : Gesinde bewegen?

    Also ich arbeite auch Vollzeit und putze selbst mein Haus. Wo ist das Problem?

    Facebook ist ein NOGO

    #29Verfasser ulinne (894128)  29 Mär. 22, 13:21
    Kommentar

    Meine Putzfee ist weggelaufen, meine schwarze Perle. Hinweise erbeten!


    Wäre doch mal was für einen Suchauftrag am Laternenmast.

    #30Verfasserzacki (1263445) 29 Mär. 22, 13:23
    Kommentar
    #31Verfasser drkimble (463961) 29 Mär. 22, 13:25
    Kommentar

    Gesinde, good point.

    Eine Bekannte, Ärztin mit Kindern und eigener Praxis braucht Unterstützung im Haushalt. Ich werde ihr den Tipp weitergeben, dass Sie eine Anzeige mit "Gesinde gesucht" aufgeben soll. Damit findet sie bestimmt schneller jemanden.

    #32Verfasser WittGenStein (1323045)  29 Mär. 22, 13:25
    Kommentar

    Beruf (eigene Praxis) UND Kinder ist schon eine Menge. Aber ich glaube nicht, daß diese Frau dann nach einer "Perle" suchen würde.

    Und sie sitzt auch sicher nicht daneben, wenn die "Perle" ihr die Fenster putzt und lackiert sich die Fingernägel.

    #33Verfasser ulinne (894128) 29 Mär. 22, 13:41
    Kommentar


    Beruf (eigene Praxis) UND Kinder ist schon eine Menge. Aber ich glaube nicht, daß diese Frau dann nach einer "Perle" suchen würde.


    Och, man staunt manchmal…


    Und sie sitzt auch sicher nicht daneben, wenn die "Perle" ihr die Fenster putzt und lackiert sich die Fingernägel.


    Und den Leuten, die auf Facebook eine “Perle” oder eine “gute Fee” suchen, unterstellst Du, dass sie das so tun?


    Also ich arbeite auch Vollzeit und putze selbst mein Haus. Wo ist das Problem?


    Schön, wenn Du dafür Zeit und Lust hast. Ich habe aktuell keine Putzfrau, hatte aber lange eine und werde mir sicher auch wieder eine suchen. Es gibt nämlich nicht viele Dinge, die mir weniger Spaß machen als putzen, und wenn ich jemanden dafür bezahlen kann, das für mich zu tun, was spricht dagegen?


    Sicher werde ich dann aber keine “Perle” suchen. Wer so spricht, hat wahrscheinlich auch einen GöGa zuhause…

    #34Verfasser Dragon (238202)  29 Mär. 22, 14:08
    Kommentar

    Und sie sitzt auch sicher nicht daneben, wenn die "Perle" ihr die Fenster putzt und lackiert sich die Fingernägel.


    Vielleicht treibt sie sich auch in einem Fitness-Studio herum, das kann man nicht wissen.

    #35Verfasserzacki (1263445) 29 Mär. 22, 14:14
    Kommentar

    Ich sehe auch, daß es Menschen gibt, die auf die Art ihr Geld verdienen müssen.

    Wer putzt schon GERNE?

    Wer sich´s leisten kann, nimmt eine Putzfrau. Die werden das Geld sicher auch brauchen.

    Bleibt für mich trotzdem immer ein bißchen schales Gefühl. Die Leute, die ich kenne, die eine Putzfrau haben, hätten locker auch die Zeit, das selbst zu machen und klagen stattdessen über Langeweile.

    Sie könnten sich natürlich auch anderweitig nützlich machen, aber das tun sie in der Regel auch nicht.

    Ich möchte das nicht verallgemeinern. Aber so "Normalvolk" hat - soweit ich weiß - keine Bediensteten im weiteren Sinn.

    #36Verfasser ulinne (894128) 29 Mär. 22, 14:18
    Kommentar

    Als arbeitende Person mit Kindern macht man es immer falsch. Entweder man arbeitet zu viel, um sich um die Kinder zu kümmern, oder man nimmt die Zeit, die man zum Putzen investieren müsste, für die Kinder, dann ist man faul.


    Also, ich arbeite meistens gerne. Ich habe auch gerne mal Zeit für mich. Ich verbringe auch gern Zeit mit meinen Kindern. Ich beschäftige 3h die Woche eine Putzhilfe. Ich werde nichts daran ändern.

    #37Verfasser grinsessa (1265817) 29 Mär. 22, 14:23
    Kommentar

    Aber so "Normalvolk" hat - soweit ich weiß - keine Bediensteten im weiteren Sinn.


    ich weiß nicht so ganz, was Du damit meinst. Ich kenne niemanden, der einen Chauffeur, einen Butler, einen Koch oder einen Kammerdiener beschäftigt, meinst Du das mit “Bediensteten im weiteren Sinne”?


    Putzfrauen und -Männer beschäftigen dagegen viele in meinem Umfeld, das durchaus aus normalen Leuten besteht. Schon mehrheitlich gut verdienende Akademiker*innen, aber alle müssen noch für ihren Lebensunterhalt arbeiten gehen, die meisten sind irgendwo angestellt oder sie sind Beamte.


    Und wenn sie in ihrer Freizeit lieber ins Theater gehen, mit ihren Kindern Ausflüge machen, Sport treiben oder zur Kosmetikerin und zur Massage gehen, als dass sie feucht durchwischen und die Spüle blankpolieren, was spricht dagegen? Langeweile haben die jedenfalls nicht.

    #38Verfasser Dragon (238202)  29 Mär. 22, 14:35
    Kommentar

    Mag sein, daß die hiesige Dorfbevölkerung da etwas abgehobener ist. Ich hatte früher in meinem gesamten Umfeld Niemand mit Putzfrau. Das ist für mich tatsächlich Neuland.

    #39Verfasser ulinne (894128) 29 Mär. 22, 14:46
    Kommentar

    Einen Koch braucht man heutzutage nicht mehr, dafür hat man Lieferdienste.

    Das ist doch im Grunde auch nichts anderes, man lässt kochen und kriegt dann warmes Essen serviert. Praktischerweise muss man noch nicht mal Teller spülen, weil man die Lieferverpackung einfach wegwirft.

    #40Verfasser Dodolina (379349) 29 Mär. 22, 14:47
    Kommentar

    Dodolina, ich würde im Leben keinen Lieferdienst beschäftigen. Das hat viele Gründe. An 1. Stelle Qualität. Nicht mal Pizza. Da streikt meine bessere Hälfte total. Meint, daß das dann wie Gummilatschen schmeckt. Aber ich gebe zu, wir haben Viel im eigenen Garten und sind Frisches gewöhnt. Außerdem kochen Beide gern. Auch wenn´s mal schnell gehen muß.

    #41Verfasser ulinne (894128) 29 Mär. 22, 14:50
    Kommentar
    Moment einmal.
    Ich halt es volkswirtschaftlich und auch persönlich für wünschenswert, wenn jeder Mensch in seinem erlernten Beruf arbeitet und erfolgreich ist.

    Niemand hat etwas von jahrzehntelang haushaltenden Ärztinnen, die sollen praktizieren, sobald ihre Brut dazu bereit ist. Wofür haben wir alle ihnen mit unseren Steuern das Studium bezahlt - das ist der Sinn von Steuern.
    (Das gilt ebenso für Männer und alle anderen Berufe.)

    Da sich Erwerbsarbeit, Haushalt und Pflegearbeit in einem normalen Leben oft nicht ausgehen und auch nicht ausgehen müssen, delegiert man einige Aufgaben. Zum Beispiel schickt man Kinder in den Kindergarten, und man lässt sich den Haushalt ganz oder teilweise machen. Oder die Reifen wechseln, den Rasen mähen, das Fahrrad reparieren.
    Aber dafür bezahlt und behandelt man die Leute anständig und gibt ihren Berufen keine herabwürdigenden Namen.
    #42Verfasser tigger (236106) 29 Mär. 22, 14:51
    Kommentar

    Volle Zustimmung, tigger

    #43Verfasser Dragon (238202) 29 Mär. 22, 14:53
    Kommentar
    Ja ich wollte dir oben auch zustimmen. :-)

    Jeder macht was anderes gerne oder nicht. Der Zoodirektor bügelt zum Beispiel, wir reparieren unsere Fahrräder, wir pflegen den Garten (gut, so sieht er auch aus).
    Ich arbeite immer noch Teilzeit, aber bestimmt nicht, damit ich Zeit zum Putzen habe: dafür kommt 4h/Woche eine Haushälterin, der ich so ungefähr mein Nettostundengehalt zahle. Dafür sitzen die Kinder nicht jeden Tag bis 17:00 Uhr im Hort, sondern wir haben auch bei Tageslicht Zeit für sie.
    #44Verfasser tigger (236106) 29 Mär. 22, 14:59
    Kommentar

    ulinne, die Qualität hängt davon ab, wo man bestellt.

    Ich habe jetzt während Corona mehrfach beim Inder bestellt, bei dem ich sonst auch ab und zu essen gehe. Das Gericht ist das gleiche wie immer, nur eben geliefert statt dort gegessen.

    Es gibt auch gute Pizzadienste, da muss man nicht den Billiganbieter nehmen, bei dem es dann eben auch billig schmeckt.


    Ich finde auch nichts dabei, wenn sich jemand Freizeit erkauft, indem er Arbeiten machen lässt.

    Wie tigger sagt, ist es eben wichtig, dass man diese Dienstleister dann eben auch anständig behandelt und anständig bezahlt.

    #45Verfasser Dodolina (379349)  29 Mär. 22, 14:59
    Kommentar

    @37

    Als arbeitende Person mit Kindern macht man es immer falsch. Entweder man arbeitet zu viel, um sich um die Kinder zu kümmern, oder man nimmt die Zeit, die man zum Putzen investieren müsste, für die Kinder, dann ist man faul.

    Mach was du willst, die Leute reden eh. Vor allem, wenn du Kinder hast.


    Ich habe auch gerne mal Zeit für mich.

    Die nutzt du doch eh nur zum Nägellackieren!

    Ich verbringe auch gern Zeit mit meinen Kindern. 

    Aha. Fünf Minuten am Tag für eine Gutenachtgeschichte.

    Ich beschäftige 3h die Woche eine Putzhilfe.

    Schlimm!

    Ich werde nichts daran ändern.

    Untergang des Abendlandes!




    #46Verfasser WittGenStein (1323045) 29 Mär. 22, 15:00
    Kommentar
    Dazu gehört zum Beispiel, dass man den Lieferfahrern Trinkgeld in bar gibt, damit es auch sicher bei ihnen ankommt. Nicht auf die Online-Kartenzahlung aufschlagen!

    WittGenStein, nicht selten sind es ja Mütter, die sich gegenseitig deswegen anzicken. Mir fällt da immer nur ein, "und was ist mit den Vätern?".
    #47Verfasser tigger (236106)  29 Mär. 22, 15:01
    Kommentar

    Ich bezahle immer gleich das ganze Essen in bar beim Lieferfahrer. Selbstverständlich mit Trinkgeld.

    #48Verfasser Dodolina (379349) 29 Mär. 22, 15:04
    Kommentar

    Das hier wollte ich oben dazu editieren, aber ihr seid schon weiter… egal.


    @40: Dodolina, das stimmt natürlich, wobei ich niemanden kenne, bei dem täglich der Lieferdienst kommt.

    @41: Die Qualität hängt zum einen vom liefernden Restaurant ab (wenn man McDonalds bestellt, kommt keine Sterneküche ins Haus, das ist klar) zum anderen von der Entfernung. Selbst gekocht ist insofern natürlich besser, wie auch der Besuch im Restaurant. Im Lockdown ging letzteres natürlich nicht, und für ersteres hatte ich gelegentlich keine Lust oder auch keine Zeit, da habe ich mir eben Essen kommen lassen, und das war schon nicht so schlecht. Ich wohne halt in der Innenstadt und habe auch aus Restaurants bestellt, die hier in der Nähe sind, so dass ich normalerweise zu Fuß hinlaufen kann. Eine Gummilatschen-Pizza hatte ich jedenfalls nicht…

    #49Verfasser Dragon (238202) 29 Mär. 22, 15:09
    Kommentar

    nicht selten sind es ja Mütter, die sich gegenseitig deswegen anzicken.

    Die sollten etwas Sinnvolles tun und sich die Nägel lackieren.


    So, meine sarkastischen fünf Minuten sind vorbei, schönen Nachmittag allerseits!


    Edit

    Ohne Sarkasmus merke ich nachträglich an, dass ich mir zeitweise auch eine Haushaltshilfe geleistet habe. Das war jedes Jahr in der Abiturphase, in der ich neben dem Unterrichten in Rekordzeit die Arbeiten der eigenen Abiturklasse zu korrigieren hatte. Hinzu kam noch die termingerechte Zweitkorrektur der Abiturarbeiten von Kollegen, sowie die Vorbereitung und Durchführung von Kolloquien, Aufsichtenhalten und Zweitprüferaufgaben bei Kolloquien anderer Kollegen. Dies bedeutete sechs Wochen am Stück nur noch Zeit zum Essen, zum Schlafen und für kleinere Pausen, so dass sich alle anderen Arbeiten des Alltags anhäuften. Ich fand es sehr angenehm, Unterstützung bei der Haufenbeseitigung zu bekommen, denn meine Kraft benötigte ich für den Prüfungsmarathon und für mich selbst. Nach dem Marathon hatte ich weder Lust noch Kraft auf / für Haufenbeseitigung.



    Natürlich ist es traurig, dass es meist sozial Schwache sind, die gegen Bezahlung Haushalts- und Reinigungsarbeiten übernehmen. Deshalb war es mir damals auch wichtig, bei seriösen Dienstleistern anzufragen, bei denen die Arbeitskräfte versichert sind. Das kostet zwar mehr, aber wer sich Haushaltshilfe leisten kann, ist in der Regel auch in der Lage, ein paar Euro mehr zu zahlen.

    #50Verfasser WittGenStein (1323045)  29 Mär. 22, 15:09
    Kommentar
    Das ist es eben, es sollte nicht "sozial schwach" sein, putzen zu gehen.
    Leider sind die Arbeitgeberbeiträge auf Arbeit so hoch, dass kaum jemand seine Haushälterin anstellt.
    Viele arbeiten auch lieber schwarz, weil sie irgendeine Stütze kriegen und die verständlicherweise nicht für die (harte!) Arbeit verlieren wollen.
    In Österreich gibt's immerhin den "Dienstleistungsscheck", mit dem man gelegentliche Hilfe offiziell bezahlen kann. Leider ist die Abwicklung ziemlich umständlich.
    #51Verfasser tigger (236106) 29 Mär. 22, 18:49
    Kommentar

    "Herz aus Stein 2022": Schlimmste Tierversuch gekürt - [GEO]


    In einer öffentlichen Abstimmung stellten die "Ärzte gegen Tierversuche" die grausamsten und absurdesten Tierversuche der Jahre 2021 und 2020 zur Wahl. Den Negativpreis gewann nun die Universitätsklinik Düsseldorf – mit einem Experiment, das für vier junge Beagles tödlich endete

    #52Verfasser ulinne (894128) 06 Apr. 22, 09:03
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    Eigenartig. In der EU gibt es eigentlich sehr strenge Regeln, wann Tierversuche erlaubt sind, und man muss wirklich sehr gut begründen können, warum sie - z.B. in der Arzneimittelforschung an Mäusen - nötig sind.

    Das mit den Zähnen und den Implantaten ist wirklich unnötig, wer das genehmigt hat, frage ich mich auch.

    #53Verfasser tigger (236106)  07 Apr. 22, 10:56
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    Es ist alles immer nur so lange nicht existent, bis es aufgedeckt wird.

    #54Verfasser ulinne (894128) 08 Apr. 22, 07:12
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    Wenn es für einen Notar und ein Amtsgericht völlig in Ordnung ist, daß eine von mehreren erbenden Personen den Erbschein unter Vorlage schriftlicher Vollmachten der übrigen Beteiligten beantragt – warum kann dann eine Sparkasse den Standpunkt einnehmen, man könne ausschließlich dann agieren, wenn alle Erben* gleichzeitig persönlich im Büro der Sachbearbeiterin auftauchen und dort die benötigten Unterschriften leisten? Wir wollen so aufregende Dinge tun wie das geerbte Bankschließfach zu kündigen. Das sollte doch auch ohne Angabe der Steuer-ID der Betroffenen möglich sein.


    *Von denen keiner in der Stadt wohnt, in der dieses Institut ansässig ist und einer nicht mal in Deutschland.

    #55Verfasser C3PO (877869) 08 Apr. 22, 15:19
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    Das sollte allerdings der Notar regeln können. :-(
    Und ulinne, ich habe nicht gesagt, dass es nicht sein kann, nur dass es nicht sein dürfte. Eigentlich.
    #56Verfasser tigger (236106) 08 Apr. 22, 15:26
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    Erstmal ist für die Beantragung eines Erbscheins keine Vollmacht erforderlich, jeder Miterbe kann das tun; entweder beantragt dieser dann einen Teilerbschein über seine Erbschaft (d.h. den Anteil, daran) oder sinnvollerweise einen gemeinschaftlichen Erbschein, in dem dann alle Erben (mit Quoten) angeführt sind.


    Wenn es um Erklärungen gegenüber einer Bank oder Sparkasse geht, woher soll die aber nun wissen, dass alle Erben damit einverstanden sind? Da sollten dann aber entsprechende Vollmachten der Miterben genügen, ggf. öffentlich beglaubigt.

    #57Verfasser neutrino (17998) 08 Apr. 22, 15:32
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    Der gemeinschaftliche Erbschein wurde von einer Person beantragt, die von den anderen jeweils ein Dokument vorgelegt hat, daß man a) das Erbe annimmt und b) einverstanden ist, daß diese Person den gemeinschaftlichen Erbschein (samt Quotierung) beantragt. Der liegt nun vor (auch der Sparkasse!).


    Mir geht es genau um die Aussage deines letzten Satzes. Auf meine telefonische Nachfrage, was genau man benötige, damit einer (eventuell auch zwei gemeinsam) im Sinne Aller (bisher herrscht da Einigkeit) handeln können, kam man mir mit dem gemeinsamen Erscheinen als einziger Möglichkeit. Und das kann ja wohl nicht sein. Ich dachte an Vollmachten, beglaubigt ist ja nachvollziehbar – aber diese Verweigerung? (Und das mit der Steuer-ID ist bei dem Volumen übertrieben, es wird für keinen hier Erbschaftssteuer fällig werden – aber meinetwegen, daran soll es nicht scheitern).

    #58Verfasser C3PO (877869) 08 Apr. 22, 16:06
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    Das klingt für mich fast wie eine überforderte Sachbearbeiterin, die nicht weiß wie es geht und erstmal eine Maximalforderung stellt.

    #59Verfasser Masu (613197) 09 Apr. 22, 11:17
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    @58: ich hoffe, es muss keine letzte Steuererklärung gemacht werden. Die muss jeder Erbe unterschreiben. Auch wenn es schon Vollmachten gibt.

    (Meine Schwester hat(te) eine Sammlung an Vollmachten von mir, ich habe trotzdem mindestens zweimal noch ein Schreiben zugesandt bekommen, weil es dann trotzdem noch meine Unterschrift benötigte)

    #60Verfasser Dixie (426973) 09 Apr. 22, 22:16
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    Der ueberforderte NHS...

    Vor 15 Tagen hat der Hausarzt meinen Sohn zum Roentgen im naechsten Krankenhaus geschickt. Das Ergebnis sollte binnen 5 Tagen beim Hausarzt vorliegen.

    Nachdem die Hausarztpraxis heute immer noch nichts hatte ('Wir sagen bescheid, wenn sich etwas Besorgniserregendes zeigt'), habe ich dann mal in der Roentgenabteilung angerufen. Dort wurde mir gesagt, sie haetten das Ergebnis bereits am naechsten Tag an die Hausarztpraxis geschickt und ich solle dort mal anrufen 'denn die Hausarztpraxen haben oft Schwierigkeiten mit dem Uebermittlungssytem das wir fuer Berichte verwenden'.

    Ich also wieder bei der Hausarztpraxis angerufen. 'Ja,' sagte die Empfangsdame, 'also hier auf dem Bildschirm erscheint nichts, aber ich kann jemanden der sich auskennt bitten, doch mal im Uebermittlungssystem nachzusehen.'


    Na, hoffen wir mal, dass nichts allzu Besorgniserregendes im Bericht steht...

    #61Verfasser Jabonah (874310) 12 Mai 22, 17:29
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    Möchte wer einen Marder haben? Nein, keinen Panzer. Den echten, mit Fell und Pfötchen ...

    Er muss ihn sich nur bei mir auf dem Dachboden einfangen und abholen.

    Merkmal des kleinen Fusels:

    Er tobt gerne ab 2 Uhr nachts herum und hat mir schon die komplette Isolierung unter den Dachschindeln zerstört.

    Nein. Ich mag dieses Vieh nicht und bekomme langsam Mordgelüste.

    Mardergulasch anyone 🤬 ?

    #62Verfasser Hassos Frauchen (270200) 01 Jun. 22, 10:53
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    Ein Fest auf einer Wiese. Zwei kleine Mädchen haben einen Nachtfalter gefunden und bereits so kaputt gespielt, daß er nicht fliegt. Ich sage zu ihnen, daß sie bitte das Tier in Ruhe lassen, weil sie den Falter auf die Art umbringen. Sie waren recht grob.

    OK, sie lassen ab.

    Kurz drauf sind sie wieder da und greifen immer wieder den Falter. Zum Schluß knallt eines der Mädchen den Schmetterling auf ein Faß mit voller Wucht.

    Mir platzt der Kragen: Ich sage zu ihnen, ihr habt das Tier fast umgebracht (oder ganz). Wollt ihr so angegrapscht werden? Ich nicht.

    Eines der Mädchen schien nachdenklich. Die andere in keinster Weise.


    Was sind das für Eltern, die ihren Kindern nicht mal den allerkleinsten Respekt vor anderen Lebewesen beibringen und denen es sch..egal ist, ob so ein Tier dabei stirbt? Das werden m.E. Monster.

    #63Verfasser ulinne (894128) 01 Jun. 22, 11:23
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    Erlebnis der besonderen Art:


    Starkregen auf der B9. Alle fahren rechts und langsam.

    Links rast ein Auto vorbei. Wir sagen noch, die sind bekloppt, da gibt´s ja gern mal Aqua planing.

    Keine 2 Minuten später jede Menge Dreck auf der Straße, das Auto rechts am Hang auf dem Dach mit der Schnauze im Graben.

    Ende vom Lied: 2 Mädels um die 20 haben Glück gehabt, leicht verletzt. Wir auch Glück gehabt, denn die B9 wurde für 3 Stunden komplett gesperrt wegen Bergung und Hubschrauber. Da wir die 1. waren konnten wir noch durchfahren.

    Lernen die was? Ich fürchte nicht.

    #64Verfasser ulinne (894128) 08 Jun. 22, 06:51
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    Habe ich irgendwas verpasst von wegen auslaufen der Maskenpflicht in Zügen? Wenn heute morgen alle hinausbegleitet worden wären, die keine Maske auf hatten (und ich meine keine Maske, nicht Maske auf Halbmast), dann hätte ich allein im Wagen gesessen.

    #65Verfasser Pottkieker (871812) 20 Jun. 22, 07:24
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    Pottkieker, das habe ich mich gestern in der Straßenbahn auch gefragt.

    Aber in einer Bahn kam nochmal die Durchsage, dass die Pflicht noch gelten würde. Hat nur niemanden interessiert.

    #66Verfasser Dodolina (379349) 20 Jun. 22, 07:34
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    Hier ist es grad besonders absurd, die Pflicht wurde nämlich wirklich aufgehoben - außer in Wien. Sobald man also im ÖPV die Stadtgrenze überquert, muss man eine FFP2-Maske aufsetzen. Ich hoffe, SARS-CoV-2 weiß das und hält sich auch dran.
    (Bitte mir ist das wurscht, setz ich halt auf. Die meisten anderen auch.)
    #67Verfasser tigger (236106) 20 Jun. 22, 07:46
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    Mit dem Unterschied "medizinische Maske" vs FFP2 hatten wir in Deutschland das ja die ganze Zeit, weil nur in Bayern FFP2-Pflicht galt.

    Aber jetzt schein halt kaum noch jemand eine Maske dabei zu haben, weil man sie eben nur noch im ÖPNV haben muss. Und dann wird eben spontan trotzdem eingestiegen.

    #68Verfasser Dodolina (379349) 20 Jun. 22, 07:53
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    Ich hoffe, SARS-CoV-2 weiß das und hält sich dran.


    Oh, keine Sorge, das ist ein sehr intelligentes Virus.

    Es wusste in Deutschland in den letzten Jahren ja auch, ab welcher Uhrzeit es eine Gefahr für die Menschen darstellen musste (je nach festgesetzter Kontakt- u./o. Ausgangssperre erst ab 20 oder 22 Uhr) und kannte auch die Geburtstage aller um die 14 Jahre alten Jugendlichen.

    #69Verfasser Möwe [de] (534573)  20 Jun. 22, 09:08
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    Ach ja, das war vor 2 Jahren auch spaßig, als mein Sohn schon 6 war, aber noch im Kindergarten. Da musste er mal so, mal so MNS tragen - offenbar hat sich das Virus aber tatsächlich dran gehalten, er war als einziger in der Familie nie offiziell positiv.

    Ansonsten frag ich mich ja nur, was das mit diesen Wellen soll, es müssen doch jetzt wirklich schon alle gehabt haben. Ich melde mich dann mit ziemlich hochdruckigem Dampf, wenn sie uns im September wieder mit Maskenpflicht in den Grundschulen kommen!

    #70Verfasser tigger (236106) 20 Jun. 22, 09:58
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    Aber jetzt schein halt kaum noch jemand eine Maske dabei zu haben, weil man sie eben nur noch im ÖPNV haben muss. Und dann wird eben spontan trotzdem eingestiegen.

    Mindestens einer hatte - sie nämlich am Hals hängen. Aber aufsetzen war offenbar zu viel verlangt.

    #71Verfasser Pottkieker (871812) 20 Jun. 22, 10:27
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    Interessant! - In München sehe ich erfreuliche 95% in meinen Bussen, Trambahnen und U-Bahnen mit Maske (d.h. in den Zügen, nicht am Gleis, und den unterirdischen Bahnhöfen/Gängen, wo es wohl nicht Pflicht ist). Von Kindern mal abgesehen - da ist es ja unterschiedlich gehandhabt bzw. geregelt. Ab und zu kapieren es Leute nicht, Touristen auf dem Weg zum Zoo etc. Oder wollen es nicht wissen. Trotz der Ansage auf Deutsch und auf Englisch, in Bussen und Trams (alle 4, 5 Stationen ... leider; das nervt auf Dauer).

    #72VerfasserBraunbärin (757733) 20 Jun. 22, 10:28
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    Hier ist es sehr unterschiedlich.

    Ich fahre ja nur selten ÖPNV, eigentlich nur am Wochenende zu Ausflügen. Mal tragen 95% eine Maske, gestern morgen war es auch ok. Mittags auf dem Heimweg waren dann schon recht viele ohne Maske unterwegs.


    Vielleicht ist das in den Pendlerzeiten auch hier anders, weil das die sind, die regelmäßig fahren und die Regeln kennen.

    Aber innerstädtisch kann ich alles zu Fuß oder per Rad machen, auch den Arbeitsweg.

    #73Verfasser Dodolina (379349) 20 Jun. 22, 10:36
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    Ach sieh an, hier haben gerade zwei mit "Security" beschriftete Gorillas alle ohne Maske aus der U-Bahn geschmissen.
    "Sgott der junge Herr, bitte setzns a Maske auf!" Aus dem Anfängerkurs für Wienerisch.
    #74Verfasser tigger (236106) 21 Jun. 22, 14:25
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    Aaaaargh... *WhatsApp lösch* *tiggerino zum Homeschooling abmeld*
    Diese Eltern sind so BESCHEUERT!

    Die Kinder haben doch gerade Zeugnisse bekommen. Ein Punkt dabei ist: "Ich verstehe was ich lese."
    Wie schauts da bei euch aus, liebe erwachsene Smombies?
    #75Verfasser tigger (236106) 21 Jun. 22, 14:49
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    Ein Punkt dabei ist: "Ich verstehe was ich lese."

    Das ist doch schon fortgeschritten!

    In meiner WA-Gruppe (Sport) sind wir erst bei "Ich lerne lesen!"

    Typischer Dialog (auch heute wieder):

    "Heute 19 Uhr Training!"

    Rückfrage: "Ist heute Training?"

    "Jaaaa!"

    "Wann denn?"

    ARRRRGHHHH!

    #76Verfasser edoardo_1_4 (1297108)  21 Jun. 22, 14:55
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    Na so ungefähr läufts hier gerade. Und am dümmsten stellt sich ausgerechnet der Elternvertreter an. Ich hau mir schon die ganze Zeit auf die Finger, nein ich werde ihn im Herbst nicht stürzen und es selbst machen, nein...!!
    #77Verfasser tigger (236106) 21 Jun. 22, 16:11
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    Ich habe mich für meine Mutter erkundigt, warum ihr Antrag auf Pflegewohngeld anscheinend noch nicht genehmigt wurde.

    Also vor 3 Wochen, die Sachbearbeiterin war im 5-wöchigen Urlaub, teilte mir ihr Stellvertreter mit, dass der Antrag auf Kurzzeitpflege doch geschlossen, da komplett bearbeitet sei und die Zuschüsse für Dez und Jan genehmigt und überwiesen seien.

    Ääääh,

    Die beiden Monate Kurzzeitpflege ja, aber 10cm tiefer auf dem Blatt steht eindeutig die Information, dass sie seit dem 21.2.22 in DAUERpflege ist.

    Oh.


    Nun ist die Sachbearbeiterin aus ihrem Urlaub zurück, ich habe sie nochmals angeschrieben und nun, nachdem wir ich-weiß-nicht-wie-oft miteinander gesprochen hatten, kann sie mir keine Aukunft erteilen da ihr keine Vollmacht für mich vorliegt.


    Ach, jetzt auf einmal? Vorher ging alles ohne??

    #78Verfasser Masu (613197) 21 Jun. 22, 16:13
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    Und, hast du sie überzeugt?
    -----

    Aaah...! Menschen, die mit anderen Menschen gebrochenes Deutsch sprechen, weil die anderen nicht perfekt Deutsch können.
    Wie blöd kann man sein?!
    #79Verfasser tigger (236106) 23 Jun. 22, 14:43
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    Wer haette gedacht, dass ich das "Besetzt"-Tuettuet vermissen wuerde: Anruf bei Facharzt - Telefonzeit ist ab 15 Uhr, bitte nochmal anrufen - nach 15 Uhr: AB geht dran: Wenn wichtig, dann bitte 1 druecken - also: 1 gedrueckt - 2 Schleifen Wartemusik, dann AB: bitte rufen Sie zu einem spaeteren Zeitpunkt an - BOEP ... und das 5 Mal hintereinander ... NaTUERlich haette ich das auch bei "Tuettuet" gemusst!! Aber ich haette mir nicht nach 5 mal "1" druecken die Hoffnung gemacht, einen Menschen sprechen zu duerfen ... grrrrrrrr

    #80Verfasser Sock5 (368799) 29 Jun. 22, 09:28
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    @Sock5,

    vielleicht kommst du mal an das Süddeutsche Zeitung-Magazin Nr. 25 vom 24.6.2022. Siehe dessen Titelbild. Die 35 Zeilen mit kleingedruckten Sätzen dort drauf gehen genau in die Richtung deiner finde ich berechtigten Beschwerde. Wirklich lustig-satirisch in der ganzen Zusammenstellung.


    Ich habe heute Urlaub und tippe mal ca. 1/4 dieser Sätze ab


    "Bitte warten Sie" - "Wir sind gleich für Sie da" - "Bitte haben Sie noch einen Augenblick Geduld" - "Wir freuen uns sehr über Ihre Anfrage" - "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen gleich zur Verfügung" - Bitte warten Sie" - SAILING WE ARE SAILING - HOME AGAIN - 'CROSS THE SEA - "Sie stehen in der Warteliste jetzt schon an zehnter Stelle" - "Sind Ihnen die Vorteiler einer Ratenzahlung bekannt? Als Neukunde [...]" - Die voraussichtliche Wartezeit beträgt im Moment 4 Stunden 46 Minuten 33 Sekunden" -- "Bitte warten Sie" - "Ihr Anliegen ist uns sehr wichtig" - TO BE NEAR YOU, TO BE FREE! - "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen gleich zur Verfügung" - "Leider sind alle verfügbaren MitarbeiterInnen im Kundengespräch" -- I AM SAILING, I AM SAILING, STORMY WATERS -- "Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld; wir sind gleich für Sie da" - "Gern können Sie uns auch eine E-Mail schicken" - "Wenn Sie an unserem Gewinnspiel teilnehmen wollen, drücken Sie bitte die -- WE ARE SAILING WE ARE SAILING ...


    Hahaha - sehr gut!


    Der dazugehörige Artikel im Heft vom Minkmar - ich las ihn noch nicht - heißt "KEINE ZEIT" und beschäftigt sich mit der Geduld als Tugend, Verlernen des Wartens und "das gefährde ein der wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft: das Vertrauen". Ob das gut mit dem Zweck des Titelblatts verknüpft wird, werde ich dann sehen.

    #81VerfasserBraunbärin (757733)  29 Jun. 22, 11:39
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    Wir Eltern wurden von den Klassenelternsprechern per Messenger gebeten, beim Sportfest an der Grundschule mitzuhelfen. Keiner antwortete erst mal (ich auch nicht, warum soll ich schreiben "Ich kann da nicht", das ist wohl allen so gegangen).


    Nach weiteren verzweifelten Aufrufen der KES (die wahrscheinlich ihrerseits von der Schulleitung gepiesackt wurden) haben sich dann zwei Mütter bereit erklärt, ihre dringenden Verpflichtungen zu verschieben. Bei mir haben sich magischerweise zwei Kundentermine in Luft aufgelöst und ich konnte auch kurzfristig noch kommen.


    Und dann stehen wir da an der Sprunggrube und messen fleißig Weitsprungweiten und rechen den Sand wieder glatt - und werden dann von einer aufgebrachten Lehrerin angemacht, sie fände das echt schlecht mit der mangelnden Unterstützung, und wenn in Zukunft keine Eltern mehr mitmachten, dann könne die Schule solche Veranstaltungen eben nicht mehr durchführen. Da könne man sich doch wirklich mal Urlaub nehmen.


    Echt jetzt?? Ich konnte das per flexiblen Arbeitszeiten einfach mal so machen. Aber einen kostbaren URLAUBSTAG hätte ich dafür nicht hingelegt, sorry. Die Lehrer haben was, 14 Wochen im Jahr Ferien? Ich fürchte, die können sich nicht vorstellen, wie das ist, mit 5 oder 6 Wochen haushalten zu müssen. Abgesehen davon kann ich mich nicht erinnern, dass bei mir an der Grundschule irgendwelche Eltern an den Sport- oder Schulfesten geholfen hätten, vielleicht allenfalls noch am Getränkestand oder so.


    Überdies waren wir, die wir uns das anhören mussten, ja da! Warum also uns beschimpfen? Und unsere Kinder sind in der 4. Klasse, also nächstes Jahr dann nicht mehr dabei. Also Zielgruppe verfehlt. Mmmmm... :(


    Was soll's. Den Kindern hat es gefallen. Das war der Zweck der Übung.

    #82Verfasser Anglophil (1104026) 29 Jun. 22, 12:54
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    Wir müssen zwar nicht helfen, bekamen aber folgende Information (nicht wörtlich):


    Am Freitag finden die Bundesjugendspiele statt. Deswegen endet der Unterricht an dem Tag um 11:15. Die Bundesjugendspiele finden allerdings nur bei gutem Wetter statt. Sollte schlechtes Wetter angekündigt sein, werden sie um eine Woche verschoben. Die Kinder erfahren das am Vortag.

    Aus organisatorischen Gründen endet der Unterricht auch dann um 11:15, wenn die Bundesjugendspiele nicht stattfinden.


    Bitte? Wenn Kinder und Eltern sich am Vortag darauf einstellen können, ob sie sich am nächsten Tag Sport oder normalen Unterricht haben, dann kann sich doch wohl der Lehrkörper auch darauf einstellen, ob am nächsten Tag Sport stattfindet oder Unterricht nach Stundenplan? Und sollte man zwei Stunden zu viel vorbereitet haben, hat man schon am Wochenende weniger zu tun. Also ehrlich.

    #83Verfasser grinsessa (1265817)  29 Jun. 22, 14:17
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    Ich könnte mir vorstellen, dass das mit der Nachmittagsbetreuung u.ä. zu tun hat. Wenn die mal eingeplant haben, dass ALLE um 11:15 kommen, kann man das vielleicht nicht mehr so kurzfristig ändern, ohne Gefahr zu laufen, dass dann x Kinder vor verschlossenen Türen stehen.


    Die Lehrer sollten so flexibel sein, das stimmt wohl.

    #84Verfasser Anglophil (1104026) 29 Jun. 22, 14:19
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    Nein. Der Hort usw. ist Kummer gewöhnt, dort ist ab 11:15 sowieso jemand da. Und der Unterricht würde durch den Ausfall der Bundesjugendspiele ja verlängert, nicht verkürzt.


    An der Schule selbst gibt es freitags sowieso keine Nachmittagsbetreuung. Sogar im Ganztagszweig endet der Unterricht am Freitag um 13:00.

    Außer vor urlaubsrelevanten Ferien (Fasching, Pfingsten, Sommer). Da endet der Unterricht grundsätzlich um 11:15. Dafür muss nicht einmal eine Begründung gegeben werden, und seien es noch so schwammige wie die "organisatorischen".

    #85Verfasser grinsessa (1265817)  29 Jun. 22, 14:22
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    Verstehe. Ja, das ist schwer zu vermitteln.

    #86Verfasser Anglophil (1104026) 29 Jun. 22, 14:30
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    Freitags ab Eins, macht jeder seins..

    #87Verfasser drkimble (463961) 29 Jun. 22, 14:33
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    Und sollte man zwei Stunden zu viel vorbereitet haben

    Echt jetzt? Ist das nicht mehr so, das Lehrer die eine Klassenstufe mehr als 2x hintereinander machen eh alles nur aus dem Schrank holen?

    #88Verfasser Masu (613197) 29 Jun. 22, 15:19
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    Durchaus nicht, Masu. Das wird nämlich langweilig. Meine beste Freundin unterrichtet Mathe und Geographie und sagt, sie will ja auch was Neues lernen.

    Im Übrigen stimme ich zu, dass es ausgesprochen dämlich ist, die anwesenden Eltern anzumeckern. Man sollte sie loben...

    Hier gab's grad ein Riesen-Schulfest, da haben sehr viele Eltern sehr viel gearbeitet. War aber auch am Samstag, wohlweislich.
    #89Verfasser tigger (236106) 29 Jun. 22, 17:16
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    Gut zu wissen. Meine Deutschlehrerin hatte gefühlt nie Unterlagen in den Stunden dabei. Sie hat alles aus dem Kopf gemacht.

    #90Verfasser Masu (613197) 29 Jun. 22, 17:18
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    Das sind halt die typischen Vorurteile über Lehrer, 13 Wochen frei im Jahr und vorbereiten tun die auch nach 2 Jahren nichts mehr, sondern genießen freie Nachmittage.


    Die Ferien sind mitnichten alle frei, denn da wird auch Unterricht vorbereitet, Klassenarbeiten korrigiert usw.

    Viele Lehrer bereiten jede Stunde vor und nach, versuchen, möglichst alle Schüler im Blick zu haben und den Unterricht an die Bedürfnisse der individuellen Klasse anzupassen.

    Dafür muss man auch keine "Unterlagen" dabei haben, es reicht, wenn man vor der Stunde nochmal den Plan für diese Stunde im Kopf durch geht.

    Das ist oft Wochenendarbeit und weit mehr als die normale 40-Stunden-Woche anderer Beamter, die dann 30 Urlaubstage haben. Von Klassenfahrten und Projektwochen mit langen Tagen (auf Klassenfahrten 24/7 im Dienst) reden wir da noch gar nicht.


    Diese Mehrarbeit wird durch mehr freie Tage in den Ferien (geht ja nicht alles für Arbeit drauf) ausgeglichen. Außerdem haben Lehrer auch den "Nachteil", dass sie nicht mal eben dann Urlaub nehmen können, wenn sie gerne möchten. Auch an Beerdigungen (von nicht unmittelbar Verwandten oder Nachbarn oder Freunden) müssen die arbeiten, wenn das ein Schultag ist.

    Jeder "normale" Arbeitnehmer hätte an solchen Tagen oft Urlaub, viele auch an Hochzeitstagen oder runden Geburtstagen. Geht alles nicht für Lehrer und die Urlaubsreise muss immer in der Hauptsaison sein (teurer und voll).


    Lehrer ist kein Faulpelzjob, sondern ziemlich harte Arbeit.

    Zumindest für die, die ihren Job ernst nehmen und das sind die meisten. Und das ist jetzt meine Dampfpfeife des Tages, mich über diese Vorurteile aufzuregen.


    (Das heißt natürlich nicht, dass nicht einzelne Lehrer zu einzelnen Anlässen daneben handeln. Und wie in jedem Job gibt es auch unter Lehrern die, die sich mit Minimalaufwand bis zur Pension durchhangeln. Aber auf die meisten Lehrer treffen die gängigen Vorurteile einfach nicht zu.)

    #91Verfasser Dodolina (379349)  30 Jun. 22, 07:56
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    Danke Dodo.


    Wenn der Job so toll und easy ist, warum macht ihn dann nicht jede/r? Lehrerbashing ist auch eine meiner persönlichen Dampfpfeifen. Aber es weiß ja auch jede/r, was Lehrer so treiben und wie locker der Beruf ist, schließlich war ja jede/r mal auf einer Schule ... :-(


    Und nein, ich bin kein lehrendes Teilchen (außer mit Lehrauftrag an der Hochschule, aber das ist was völlig anderes), aber ich kenne einige Lehrerinnen und Lehrer recht gut.

    #92Verfasser neutrino (17998)  30 Jun. 22, 08:41
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    Nur zur Klarstellung: Ich rege mich keineswegs darüber auf, dass Lehrer zu wenig arbeiten*. Ich sehe sehr wohl, was für ein Knochenjob das sein kann. Es geht hier nur um wenige mir komplett unverständliche Vorstellungen, wie flexibel Menschen in einem anderen Berufsumfeld sind.


    *Ausnahmen gibt es, die hat man in den Lockdowns ganz genau erkennen können.

    #93Verfasser grinsessa (1265817) 30 Jun. 22, 10:32
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    Klar, grinsessa, ich fand deinen Punkt auch berechtigt.

    Aber in den anderen Postings drum herum gab es zwar auch berechtigte Punkte (Anwesende anmotzen, weil wenige da sind), aber für meinen Geschmack zu viel Lehrerbashing (14 Wochen Ferien, bereiten eh nichts vor ...).

    Da wollte ich doch mal gegen halten.


    Und wie gesagt:

    Faule und unmögliche Leute gibt es in jedem Beruf, aber sie sind auch fast überall die Ausnahme, auch bei Lehrern, denen das aber häufig pauschal vorgeworfen wird.


    Dass die Betreuungssituation oft immer noch schwierig ist und auch von Schulseite oft die Situation der Eltern (anders als vor 30 Jahren, als nur wenige Mütter gearbeitet haben) nicht gesehen wird, ist davon unbeeinflusst und natürlich ein Problem.

    Da gibt es viel "haben wir schon immer so gemacht", nur dass eben wegen veränderter Strukturen die Eltern (Mütter) nicht mehr so viel unter der Woche können wie früher.

    #94Verfasser Dodolina (379349)  30 Jun. 22, 10:40
    Kommentar

    Naja, und bestimmte Strukturen in der Schulorganisation befeuern eben auch die Vorurteile:


    Im Ganztagszweig der Grundschule ist nur vormittags Unterricht, nachmittags bekommen die Kinder Kurse von Ehrenamtlichen oder VHS-Lehrern, weil nicht ausreichend Grundschullehrer gewillt sind, am Nachmittag zu unterrichten. (Das ist die offizielle Begründung der Schulleitung)


    Vor den Ferien fallen die letzten 2 Stunden ersatz- und grundlos aus.


    Fortbildungen, die auf privaten Entscheidungen von einzelnen Lehrern beruhen (mein Beispiel hier ist ein Vorbereitungskurs für Lehrer, die einen Auslandseinsatz planen) finden im Anschluss an die Ferien zur Schulzeit statt. Der Unterricht fällt aus oder muss vertreten werden.


    Wer dann keine Lehrer im privaten Umfeld hat und sieht, was die wann arbeiten, kann da sehr leicht allgemeine Schlüsse ziehen.

    #95Verfasser grinsessa (1265817)  30 Jun. 22, 10:49
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    Wer dann keine Lehrer im privaten Umfeld hat und sieht, was die wann arbeiten, kann da sehr leicht allgemeine Schlüsse ziehen.


    Ja, kann man, leider.

    Die Strukturen sind eben leider oft die gleichen wie vor 30 Jahren, als noch fast alle Mütter zu Hause waren. Das klappt eben heute nicht mehr.

    Aber wie schnell sich deutsche Behörden an moderne Verhältnisse anpassen, ist ja hinreichend bekannt.


    Aber genau deswegen finde ich es wichtig, diesen falschen Schlüssen entschieden entgegen zu treten, wenn man es besser weiß.


    Das pflanzt sich ja auch fort:

    Lehrerkinder sind oft nicht im Ganztag, weil die Eltern nachmittags zu Hause arbeiten können. Also müssen die Lehrer ihre eigenen Arbeitszeiten an die Unterrichtszeiten ihrer Kinder anpassen. Wenn der Familienalltag darauf eingerichtet ist, dann kann Mama nicht mal eben nachmittags unterrichten.


    Da gibt es leider auch ohne diese Vorurteile genug berechtigte Aufreger, für die oft die einzelnen Lehrer wenig können.

    #96Verfasser Dodolina (379349)  30 Jun. 22, 11:00
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    Es haben aber bei weitem nicht alle Lehrer*innen an der Grundschule Kinder im Grundschulalter, und der Kindergarten hat in der Stadt eigentlich immer offen bis 15:30 (Unterrichtsschluss im Ganztag). Ich vermute, dass man sich bei der Berufswahl darauf eingestellt hat vormittags zu arbeiten und den Rest flexibel, und das nicht gerne ändern möchte.


    Dazu sagt übrigens meine Lehrerin-Freundin: Intelligenz bei der Berufswahl ist nicht verboten.


    PS: Der sogenannte Ganztag (hier) ist im übrigen für arbeitende Eltern praktisch nicht nutzbar. In der Schulzeit ist er unflexibel und in den Ferien gibt es null Betreuung. Wenn beide Eltern mehr als 25 Stunden arbeiten und die üblichen 25-30 Urlaubstage haben, wählen sie Halbtagsunterricht und Hort, wenn möglich.

    #97Verfasser grinsessa (1265817)  30 Jun. 22, 11:32
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    Wie geschrieben, eine Deutschlehrerin die diesen Eindruck vermittelt hat.

    Wobei dies im Deutschunterricht hier sicherlich auch eher möglich ist als in anderen Fächern.

    Wenn ein Buch oder so dS x-te Mal besprochen wird steigt die Wahrscheinlichkeit sowohl das Buch, als auch die Interpretationen hinlänglich zu kennen.

    Klassenarbeit zu korrigieren muss immer unter Zeitdruck stattfinden. Schließlich ist es sinnvoll, die Ergebnisse zeitnah besprechen zu können.

    #98Verfasser Masu (613197)  30 Jun. 22, 11:49
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    #95: "... weil nicht ausreichend Grundschullehrer gewillt sind, am Nachmittag zu unterrichten. (Das ist die offizielle Begründung der Schulleitung)"


    So ein Quatsch. Nicht von Dir, grinsessa, sondern von der Schulleitung. Lehrer haben ein bestimmtes Stundendeputat. Wenn nun ein paar mehr nachmittags unterreichten, fehlen sie doch vormittags.


    Der Grund ist einfach, dass es nicht nicht ausreichend Grundschullehrer gewillt sind, am Nachmittag zu unterrichten, sondern, dass es überhaupt nicht ausreichend Lehrer gibt und auch keine Reserven mehr da sind, Früher gab es Lehrer, die auch mal ein Jahr nur (Krankheits-)Vertretung machten. Ich kenne z.B. eine größere Grundschule hier, die eine eigene Stelle nur für Vertretungen hatte. Das musste im Wechsel dann halt jede/r mal ein Zeitlang machen. Heute gibt's hier in der ganzen Stadt (immerhin eine Stadt mit mehr als einer halben Mio EW) keine einzige ständige Krankheitsvertretung, zumindest nicht im Grundschulbereich.

    #99Verfasser neutrino (17998) 30 Jun. 22, 16:03
    Kommentar
    Ich hätte ja zu gern eine Ganztagsgrundschule mit richtig verschränktem Unterricht bis 15:30.
    Unser Hort ist nämlich reine Aufbewahrung und dazu noch teuer.
    GTS gibt es aber nur im roten Wien, und niemalsnienicht im schwarzen Niederösterreich.

    In Wien sind die Plätze so begehrt - und kostenlos -, dass man nur Kinder nimmt, deren Eltern beide berufstätig sind (abgesehen von Alleinerziehenden, natürlich).
    Wenn aber schulfrei ist, bleibt die Schule geschlossen. Es gibt die ganzen 9 Wochen Sommerferien keine Betreuung vor Ort. Jaaa, und wie soll das gehen mit 5 Wochen Jahresurlaub und berufstätigen Eltern?
    #100Verfasser tigger (236106) 30 Jun. 22, 16:19
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    So ein echter Ganztag hat ja auch wirklich seinen Charme, insbesondere für Grundschüler. Den Unterricht entzerren, mehr Pausen, Bewegung, Kreativität einbauen, die Hausaufgaben in die Schule verschieben, das wäre super. Aber ein ganz normaler Vormittag und dann nach der Mittagspause töpfern oder trommeln....naja. Und es gibt jede Menge Bedarf für Ferienbetreuung an der Schule - also in den Räumen, nicht notwendigerweise vom Lehrpersonal. Eltern aus dem Ganztag und der sogenannten Mittagsbetreuung, die von einem privaten Träger an der Schule angeboten wird, aber auch ohne Ferienbetreuung, sind schon beim Oberbürgermeister vorstellig geworden. Er hat sie wieder weggeschickt mit dem Hinweis auf das Ferienprogramm der Stadt. Aber da sind, wie irgendwo anders schon geschrieben, hauptsächlich Angebote von Vereinen udn anderen Einrichtungen enthalten, viele sind über Corona weg gebrochen, die meisten Angebote sind nur für Kinder, deren Eltern bei bestimmten Firmen oder an der Uni arbeiten, oder sie sind nur von 9-12 Uhr oder an einzelnen Tagen. Man sucht sich dann irgendwas zusammen, bringt das Kind jeden Tag woanders hin, wenn man denn einen Platz bekommen hat,....ganz schön stressig.


    Ich war mit unserem Hort bislang ganz zufrieden. Dieses Schuljahr war nicht so prall, da gab's Probleme. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Aber eine Alternative gibt's eh nicht.

    #101Verfasser grinsessa (1265817)  30 Jun. 22, 18:13
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    Ist bei denen unter euch, die vor dem Problem mit der Ferienbetreuung stehen, eigentlich die "Stadtranderholung" ein Thema? Ich kann mich nicht entsinnen, den Begriff hier je gelesen zu haben, aber es scheint so, als würde es das immer noch geben. Die Kinder werden (Bericht aus meiner Erfahrung, ich habe jetzt nicht die aktuellen Angebote detailliert gelesen) jeden Werktag morgens abgeholt, bei uns war es ein Bus, der an verschiedenen Stellen in der Stadt Halt gemacht hat, und am späten Nachmittag wieder abgesetzt. Dazwischen werden sie irgendwo betreut, wo sie sich austoben können, mit mehr oder weniger viel Programm, es gibt Mittagessen und je nach den genauen Zeiten auch noch eine Kleinigkeit am Nachmittag. Gebucht wurde das Ganze zumindest damals wochenweise oder in zwei Abschnitten.


    Man sollte aber auch nicht verschweigen, dass man da sehr aufpassen muss, was man bekommt. Es gab Stadtranderholungen, da war das Essen bei der sogenannten "Vollverpflegung" so knapp bemessen, dass nur die satt wurden, die entweder eh kaum was gegessen haben oder sich auf Kosten anderer Kinder eine Extraportion verschafft haben, und zu trinken gab es über den Tag verteilt zwei oder drei Becher aus Sirup zusammengepampten Saft. Auch schön: Wenn die Reinigungskräfte nach dem Mittagessen putzen und dann mehr oder weniger Feierabend machen; dann durften die Kinder sich anmaulen lassen, wenn sie in den drei oder vier Stunden danach noch aufs Klo mussten, oder sie wurden gar nicht mehr reingelassen.


    Aber wenn es vernünftigt organsiert ist, dann ist das sicherlich eine hilfreiche Sache für Eltern, die arbeiten müssen und ihre Kinder so lange versorgt wissen wollen.

    #102Verfasser Pottkieker (871812) 30 Jun. 22, 19:05
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    Stadtranderholung oder vergleichbares gibt es hier nicht.
    #103Verfasser grinsessa (1265817) 30 Jun. 22, 21:02
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    Wir wohnen selber am Stadtrand, aber für günstige Kinderbetreuung halt auf der falschen Seite. Die Unterschiede zwischen Wien und Niederösterreich sind wirklich enorm.

    Dank der Wien-Nähe bemüht sich die Gemeinde immerhin redlich, was auf die Beine zu stellen. Kindergärten sind durchgehend offen (zumindest immer einer), der Hort bietet 4 Wochen Betreuung 8-15:30, einige private Anbieter und Vereine haben tolle - und teure - Feriencamps, und man kann tageweise Spiel & Spaß im Kulturzentrum buchen. Insgesamt komme ich für die benötigten 5 Wochen Betreuung für 2 Kinder an die 1000€.
    #104Verfasser tigger (236106) 30 Jun. 22, 22:46
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    Ts ts ts tigger.

    Einfach 2 Hummer und Kaviarmahlzeiten auslassen und schon hast du den Tausender drin.

    *duckundrenn*

    #105Verfasser Masu (613197) 02 Jul. 22, 12:12
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    Durchdachtes ist immer wieder eine Freude.


    Ich will heute zu Mutter ins Seniorenheim. Nachgeschaut - Test notwendig, für Heimbesucher kostenlos. 

    Sehr schön.

    Testtermin gebucht - Seniorenheimbesuch angekreuzt - losgedackelt. 


    Haben Sie einen Nachweis?

    Nachweis? *irritiertguck*

    Nachweis! Den bekommen Sie im Heim. Sonst EUR 17. 

    Äh, nein. Das stand nirgendwo.


    Also habe ich jetzt die EUR 17 abgedrückt, sonst hätte ich mal eben 30km zum Heim und zurück fahren müssen.

    Ich bin mal sehr gespannt, ob ich den Nachweis heute überhaupt bekommen kann, weil Büro zu. 


    Da ich eh heute und morgen hin will (Mutter möchte endlich ihren Computer erklärt bekommen*) und das nur in Etappen geht kann ich dann morgen den Nachweis hinterlegen.**


    **mal sehen ob das 'es dann wirklich reicht, den Nachweis 1x bei denen zu hinterlegen.


    *habe ich schon mehrfach gemacht, inklusive gezeichneter Bedienungsanleitung. Sie behauptet steif und fest. usw.

    Auf ein Neues. 

    #106Verfasser Masu (613197) 02 Jul. 22, 12:15
    Kommentar

    Masu:


    Guck mal, ob Dir das etwas hilft


    https://www.bayern.de/holetschek-selbstauskun...

    #107Verfasser Analphabet (1034545)  02 Jul. 22, 19:46
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    17 Euro ist sowieso Wucher.

    Für die Tests, die der Staat noch zahlt oder wo nur 3 Euro Zuzahlung nötig sind, bekommen die Testzentren nur 9,50, bis Ende Juni haben sie für jeden Test 11,50 bekommen.

    Wer jetzt 17 Euro verlangt, wird bald keine Selbstzahlerkunden mehr haben. Denn wer einen Nachweis braucht, der dürfte berechtigt sein für einen kostenlosen oder 3-Euro-Test. Und wer keinen Nachweis braucht, der kauft sich die Tests dann eben selbst und zahlt da sicher keine 5 Euro pro Testkit.


    Da wird wohl jetzt die Unsicherheit und Not der Kunden ausgenutzt und Kasse gemacht.

    #108Verfasser Dodolina (379349)  02 Jul. 22, 20:14
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    Danke Analphabet. Das werde ich mir morgen ausdrucken und mein Glück versuchen.


    Nachtrag 5.7.

    Ich hab mir die Pressemitteilung und den Zettel ausgedruckt und mitgenommen.

    Wurde beides anstandsos akzeptiert .


    #109Verfasser Masu (613197)  02 Jul. 22, 23:52
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    Passend zur aktuellen Diskussion, ob Frauen oben ohne ins Freibad dürfen, habe ich heute ein extrem abstoßendes Beispiel eines Mannes gesehen.


    Bierbauch im gefühlt 50l Fassformat. Offiziell hatte er ein Hemd an.

    Bis auf die rundrum Lücke zwischen Hemd und Hose inkl Ein-/Ausblick auf den Poschlitz und vorne den Bauchnabel.


    Ich bin selbst definitiv zu dck, aber bitte ohne Ein-/Ausblicke

    #110Verfasser Masu (613197) 06 Jul. 22, 15:58
    Kommentar

    Boah, also die Aus- bzw. Einblicke bei Maennern jeder Statur sind wirklich nicht noetig!

    Allerdings ist das sicherlich auch Schuld der Hosenhersteller, denn wenn auch ein mehr oder weniger schlanker Mann mit (solange er sich nicht bewegt) recht ordentlich sitzender Hose sich nicht mal ohne Einblick vorbeugen kann, ist das nicht nur ihm anzulasten...

    #111Verfasser Jabonah (874310) 06 Jul. 22, 16:39
    Kommentar

    Örgs, besonders gerne bei Hüfthosen. Wenn dann entweder kein Gürtel getragen wird, bzw der nicht extrem fest zugezogen ist, ist das Rutschen fast unvermeidlich.

    Und jeder schaut nur, wie sie im Stehen sitzt. Ich habe manches Mal den Gedanken, dass vieles unverkäuflich wäre, wenn automatisch eine Rückenansicht mit Bewegungsprofil zu sehen wäre.


    Gilt auch für enge Kleider. Reinzwängen, mit den Händen runterstreichen, hach, toll dass ich da reinpasse.

    Nur, dass es hinten Falten wirft bzw deshalb ständig hochrutscht wird per rosa Brille ausgeblendet.


    P.S. Wenn bei Männern die gleichen Kriterien wie bei Frauen angelegt werden würden was das Oberkörperfrei angeht, hätten 98% der jetzigen Oberkörperzeiger was an.

    #112Verfasser Masu (613197)  06 Jul. 22, 17:50
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    Ich habe mal einen sehr grossen Freund (2,08 m) ins Geschaeft fuer Uebergroessen begleitet - dort gab es zu meinem Erstaunen Herrenhosen mit "Unterbauchbund"... jaja ...

    #113Verfasser Sock5 (368799) 07 Jul. 22, 09:35
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    Naja, ist doch nicht verkehrt. Umstandshosen für die Schwangerschaft haben auch einen ganz tiefen Bund unterm Bauch und meist ein weiches Bauchband zum Drüberziehen. Auf dem Bauch würde der Bund ja nicht sitzen.
    #114Verfasser tigger (236106) 07 Jul. 22, 15:53
    Kommentar

    Bund auf Bauchnabelhöhe, einmal ausatmen und die Buchs ist unten.

    Die Erfindung von Hosenträgern hatte schon einen Grund

    #115Verfasser Masu (613197)  07 Jul. 22, 16:40
    Kommentar

    Und seit es Stretchgewebe gibt, kann man den Bund eben auch unter dem Bauch tragen. Der Grund für den großen Bauch spielt ja keine Rolle, obwohl ein Baby weniger runterhängt und fester ist als eine typische Herrenwampe.

    #116Verfasser tigger (236106) 07 Jul. 22, 17:09
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    Mutter war Mittwoch per Taxi zum Augenarzt. Hinweg EUR 15

    Rückweg musste sie ein anderes Taxi nehmen. Der hat das (den?) Taxameter nicht eingeschaltet und EUR 25 verlangt. Sie wR so perplex, dass sie einfach gezahlt hat


    Heute war Zahnärztin wegen Prophylaxe und Zahnstein im Heim. Fast alle Bewohner angemeldet (ca 100)

    Gucken plus Zahnstein entfernen durch Helferin EUR 100

    Wir sind uns einig. Beim nächsten Mal fährt sie lieber per Taxi hin, bzw lässt sich eben im Rollstul hinbringen

    #117Verfasser Masu (613197)  07 Jul. 22, 21:19
    Kommentar

    Tja, Masu, ich habe schon eine Rechnung von der KK für meinen Vater nur abzeichnen müssen, 5€ Eigenanteil, Kosten 500 € für ca. 10 km.

    Und warum der Taxler das Taxameter nicht eingeschaltet hat? das darf er nicht, er ist Teil des ÖPN, erklärte uns der Taxler, der uns vom Bahnhof FFB zum Hauptbahnhof München gefahren hatte. Da hat sie einfach Pech gehabt.

    Die Zahnsteinentfernung ist keine Kassenleistung und muss von mir genauso bezahlt werden, nur melde ich mich vorher selbst an. Hier bei mir gibt es keinen Zahnarzt, der herkommt. Vielleicht sollte man die Routine = das machen alle hier so = überprüfen.

    #118Verfasser renateheinz (1125123) 07 Jul. 22, 22:28
    Kommentar

    Ich weiss dass er den Taxameter einschalten muss. Meine Mutter eigentlich auch. Nur war es ihr nicht aufgefallen.

    Mal sehen wie ich mit fast 90 sein werde.


    Ich habe für Zahnsteinentfernung noch nie was zuzahlen müssen. Andere Kasse würde ich sagen.

    Wie geschrieben, rim nächste Mal, wird sie diesen Service nicht nutzen

    #119Verfasser Masu (613197) 07 Jul. 22, 22:48
    Kommentar

    Ich glaube, ihr redet von zwei verschiedenen Sachen.

    Zahnsteinentfernung ist Kassenleistung. Keine Kassenleistung ist PZR (Professionelle Zahnreinigung). Ggf. fällt "Prophylaxe" unter PZR. Zumindest nennt sich die Dame, die bei mir die PZR macht, Prophylaxe-Assistentin.

    (sprach die, deren 2. Hobby "Rumlungern beim Zahnarzt" ist).

    #120Verfasser edoardo_1_4 (1297108) 08 Jul. 22, 06:17
    Kommentar

    Da hast du recht Edi, ist die Krankenversicherungskarte dann einfach nicht verlangt worden , oder sonstwie verschwunden??

    #121Verfasser renateheinz (1125123) 08 Jul. 22, 07:46
    Kommentar

    Es gibt aber auch Krankenkassen, wo die PZR 1x pro Jahr übernommen wird, dann also doch Kassenleistung ist 😉

    Also Augen auf bei der Krankenkassenwahl..

    #122Verfasser drkimble (463961) 08 Jul. 22, 09:08
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    ja, das gibt es auch, aber ich wollte es nicht unnötig kompliziert machen. Jedenfalls ist "normale Zahnsteinentfernung ohne extra Schnickschnack" Kassenleistung.

    #123Verfasser edoardo_1_4 (1297108) 08 Jul. 22, 09:20
    Kommentar

    Man kann bei manchen Krankenkassen die Rechnung für die professionelle Zahnreinigung einreichen. Aber sicher nicht überall.

    #124Verfasser ulinne (894128) 08 Jul. 22, 12:48
    Kommentar

    So läufts bei meiner Krankenkasse (und das bundesweit in DE):

    Versicherte ab 18 Jahren können einmal im Jahr eine kostenlose professionelle Zahnreinigung (PZR) bei einer der 1000 teilnehmenden DentNet Netzwerk-Praxen in Deutschland wahrnehmen. Die PZR kann bei DentNet Zahnärzten direkt über die Versichertenkarte abgerechnet werden.

    Zusätzlich ist seit 2015 eine Erstattung der Kosten für eine professionelle Zahnreinigung nach dem ersten erfolgreichen Teilnahmejahr im Bonusprogramm der hkk möglich: Bei Wahl der Option „Gesundheits-Guthaben“ im Bonusprogramm, können Versicherte abhängig von der erreichten Bonusstufe 50, 100 oder 250 Euro für Gesundheits-Extras bekommen. Dazu gehört auch die professionelle Zahnreinigung bei einem Zahnarzt Ihrer Wahl bis zur Höhe des „erwirtschafteten“ Gesundheits-Guthabens.

    #125Verfasser drkimble (463961) 08 Jul. 22, 12:57
    Kommentar

    Ein Zahnarzt hat mal zugegeben, das wäre nur ein Rip-Off um sich etwas dazu zu verdienen. Der angebliche Bedarf von mindestens zweimal jährlich wäre totaler Unsinn.

    #126Verfasserzacki (1263445) 08 Jul. 22, 12:58
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    Ich bin nicht der Meinung, daß die professionelle Zahnreinigung Unsinn ist.


    Ich habe gerade eine Parodontosebehandlung hinter mir. Die ähnelt in Grundzügen der professionellen Zahnreinigung. Geht natürlich weit darüber hinaus. Aber bei dieser Reinigung kommen die Behandler in Bereiche, die man selbst nur schwer bis nicht erreicht. Es sei denn man arbeitet schon immer und ewig mit Zahnseide und Zwischenraumbürstchen und zwar jeden Tag.


    Das tu ich mittlerweile auch. Aber eben früher nicht. Und ich wurde unterwiesen, daß nach spätestens 1/2 Tag sich Bakterien absetzen, nach spätestens 24 Stunden diese sich festsetzen, also nicht mehr wegspülbar sind usw. Das verfestigt sich irgendwann, dann haben auch die Bürstchen keine Chance mehr.

    Außer dieser Parodontose, die zum Glück leicht war und ihren Ursprung auch schon 30 Jahre zuvor hatte, hatte ich, seit ich diese Zahnreinigung in Ansprung nehme, keinerlei Probleme mit den Zähnen mehr.


    Kommt sicher auch auf die Konsistenz der Zähne an.

    Mir ist es das Wert. Und die Kasse zahlt es zum Glück (früher habe ich selbst bezahlt).

    #127Verfasser ulinne (894128)  08 Jul. 22, 13:19
    Kommentar

    ich wurde unterwiesen, daß nach spätestens 1/2 Tag sich Bakterien absetzen, nach spätestens 24 Stunden diese sich festsetzen, also nicht mehr wegspülbar sind usw. 


    Ja klar, das sagen die Zahnärtzte dann die verkaufen ihre Dienstleistung nicht anders wie ein Verkäufer auf dem Wochenmarkt.


    Wenn das erwiesenermaßen Folgeschäden verhindert, dann wären die Kassen schön dumm, das nicht zu übernehmen. Aber so ganz überzeugt von dem Nutzen sind sie ja anscheinend nicht, sonst würden sie es übernehmen wie eine sonstige Vorsorgeuntersuchung.


    Heute war Zahnärztin wegen Prophylaxe und Zahnstein im Heim. Fast alle Bewohner angemeldet (ca 100)

    Gucken plus Zahnstein entfernen durch Helferin EUR 100


    Ich halte das für Abzocke. Mal eben so einen Umsatz von 10.000,- ist nicht schlecht. Wieviel davon als Gewinn übrig bleibt, weiß ich jetzt nicht, aber an Materialkosten ist es nicht viel.


    Ich habe so eine PZR auch einmal machen lassen. ich glaube aber, das hat nur 30,- gekostet.

    #128Verfasserzacki (1263445) 08 Jul. 22, 13:31
    Kommentar

    Absolute Abzocke. Das ärgert mich ja so.

    Speziell bei tendenziell immobilen Heimbewohnern.

    #129Verfasser Masu (613197)  08 Jul. 22, 13:38
    Kommentar

    Verdacht auf Abzocke bei professioneller Zahnreinigung

    Am medizinischen Nutzen der professionellen Zahnreinigung (PZR) sind erneut Zweifel aufgekommen. 

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt...


    Professionelle Zahnreinigung (PZR) | Verbraucherzentrale.de

    https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/ges...


    Absolute Abzocke. Das ärgert mich ja so.


    So ein Altenheim ist eine Goldgrube, das lassen die sich nicht von der Verbraucherzentrale vermiesen. Da kann man höchstens den Betreiber fragen wie der darüber denkt.

    #130Verfasserzacki (1263445) 08 Jul. 22, 13:54
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    Ich stimme zu, wenn es um ein Altenheim geht, das kann ich aber nicht beurteilen, da ich nicht weiß, wie das Urteilsvermögen der Behandelnden jeweils ist.

    Was meine persönliche Erfahrung mit der Zahnreinigung ist: Ich merke einen deutlichen Unterschied zu eigener Intensiv-Pflege und der professionellen. Kann aber jeder machen wie er will. Ich bin nicht der Ansicht, daß ich auf "Blödsinn" reinfalle, sondern daß der Nutzen die Kosten überwiegt. Jedenfalls wenn man seine eigenen Zähne behalten will.

    #131Verfasser ulinne (894128) 08 Jul. 22, 14:54
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    Handynutzung im ÖPNV:
    Es war ja immer schon ein Ärger, wenn Leute mit schlechten Kopfhörern so laut Musik gehört haben, dass man den Rhythmus durch den halben Zug gehört hat.
    Aber wann hat das eigentlich angefangen, dass man wieder gar keine Kopfhörer verwendet, sondern Musik und Handyfilmchen ungefiltert für alle hörbar macht?
    Ich finde das unmöglich, manchmal sag ich sogar was zu Kindern oder Jugendlichen. Nur die ca. 70jährige Dame neben mir macht mich grad etwas sprachlos mit ihrem Handy.
    #132Verfasser tigger (236106) 11 Jul. 22, 15:25
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    da muss man der Dame sagen, "hören kann ihr Filmchen ganz gut, nur sehen nicht. Könnten sie ihr Handy bitte ein Stückchen zu mir her drehen?"

    #133Verfasserzacki (1263445) 11 Jul. 22, 15:39
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    sie --> Sie; ihr --> Ihr

    Ansonsten, @zacki, gefällt mir deine Aktion bzw. Reaktion sehr gut :))


    Zu #132 tigger und dem Thema die Erinnerung: Ab etwa 1985 in der U-Bahn/Tram/Bus die Hinweis-Aufkleber mit Hürlimann-Zeichnung


    "Aus dem Walkman tönt es grell / den Nachbarn juckt's im Trommelfell"


    ----

    Ich sage ab und zu (aber wirklich nicht oft) was, wenn ich in der Nähe sitze und jemand laut telefoniert und länger und länger und immer weiter. Auch wenn es mir schwerfällt. Blöde Sprüche kann's da schon geben - so neulich ein Italiener, der in den stillen, eher leeren Bus einstieg und nach meiner Bitte mit Gesten, die Lautstärke runterzufahren, genauso laut weiterquatschte, und auch noch von .... ragazza ... in Germania .... sprach. ... Irgendwas mit cazzo ... auch. Ja ja. So ein Depp.

    Keiner der anderen Leute sagte übrigens einen Ton.

    Sind alle so cool? Tolerant? Oder ängstlich, Duckmäuser? Hören sie nix, weil sie verstöpselt sind? Oder können sie Töne, Geräusche, Gespräche besser ausblenden als ich? Spielt wohl alles mit rein.

    #134VerfasserBraunbärin (757733)  11 Jul. 22, 15:57
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    So ist er, der ÖPNV: in der einen Hand das Fone, in der anderen Hand den Hund oder Red Bull. Auch auf der Strasse werden die interessantesten Geschäfte abgeschlossen.

    #135Verfasser renateheinz (1125123) 11 Jul. 22, 19:46
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    Oh je, ÖPNV und Telefonie. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, sich bei der Firma zu melden, weil man sich verspäten wird. Aber schon frühmorgens überlaut ganze Telkos womöglich im Businessdenglisch abzuhalten geht einfach auf die Nerven. Letztens erst passiert auf der kompletten Fahrt von Düsseldorf nach Essen. Gut möglich, dass der Typ das schon in Aachen angefangen und bis Hamm durchgehalten hat. Die Bitten mehrerer Mitpassagiere wurden schlicht ignoriert. Grrrrrrrrrrr

    #136Verfasser lyri (236943)  12 Jul. 22, 15:43
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    Hatte er den einen Gesprächspartner? *zwincker*

    #137Verfasser Masu (613197) 12 Jul. 22, 18:14
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    Manche kaschieren ihr Tourettesyndrom tatsächlich mit vorgeblichem Telefonieren. Damit man nicht merkt, dass sie Zwangshandlungen haben.

    Bei manchen geht das leider nicht, gestern war ein Bursche (15?) mit seinem Vater im glücklicherweise recht leeren Zug. Der Junge war offenbar total gestresst und musste dauernd "du bist so ein blöder Arsch!" rufen. Die Umsitzenden hatten wohl alle Mitleid.
    #138Verfasser tigger (236106) 12 Jul. 22, 19:17
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    Masu, hin und wieder lauschte er in sein Wischphone, aber nie sehr lange! 😉


    tigger, mit so etwas hatte ich beruflich mal zu tun. Auf einem langen geschlossenen Gang kam mir ein Jugendlicher entgegen der mich plötzlich anzugreifen schien. Wenn ich nicht vorher schon gewusst hätte, dass dieser Junge ein großes Problem durch unkontrollierte Bewegungen plus Tourrett hat, wäre er auf dem Boden gelandet mit mir oben drauf.

    #139Verfasser lyri (236943) 13 Jul. 22, 14:21
    Kommentar


    Zum selben Thema, Telefonierer im ÖPNV bzw. Maskenverweigerer im ÖPNV.


    Heute Morgen im Bus, ca. 1/3 voll bzw. leer, telefonierte eine junge Frau, mit Baby auf dem Arm, recht laut, incl. Lautsprecher an. Das ging so einige Minuten.

    Ich saß 4 Meter weiter.

    Dann ertönte die Durchsage des Busfahrers:

    "Die Dame mit dem Lautsprecher an - bitte schalten Sie diesen aus; Sie unterhalten den ganzen Bus; ...... Anstand geht anders!"

    Die Frau musste dann eh an der U-Bahn raus, rief aber im Bus und draußen noch "Danke, dass Sie mich berühmt gemacht haben! ... Vielen Dank" usw.


    (! pffff... 10 seconds of fame... :-) )


    Ich bekam auch mit, dass der Fahrer, paar Stationen weiter, eine junge Frau ohne Maske, die vorne eingestiegen war, rein durch Gesten - wohl durch den Rückspiegel - rausbefördert hat: Sie stieg eine Station später ohne zu murren aus, nur mit einem Schulterzucken.


    Bevor ich dann ausstieg, ging ich zum Busfahrer vor und wollte sagen, dass ich das in der Regel gut finde, wenn Busfahrer sich rühren. Es könnte ja auch sein, dass sie durch das laute Reden eh noch gestresster und unkonzentrierter werden.

    Er meinte dann: "I derf des eigentlich gar ned - was sagn."

    Das wusste ich nicht.


    Das einzige, was mir sofort auffiel, als ich den Busfahrer dann nah vor mir sah, war, dass er wie ein Hardliner aussah. Sein Gesichtsausdruck, die Mimik etc. wirkte auf mich nicht sympathisch. Ich spürte so eine Radikalität..., eine grenzenlose Intoleranz z.B. Auch nicht schön. ...

    - So ist wiederum alles vielschichtig zu bewerten.

    Vielleicht wisst ihr, was ich meine.

    #140VerfasserBraunbärin (757733)  22 Jul. 22, 11:13
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    Sörwisswüste Deutschland. Am Freitag war am Hauptbahnhof der Bahnsteig Gleis 1 + 2 gesperrt. Das heißt, vermeintlich war das nicht so, weil irgendein Nichtsnutz die Sperre beiseite geschoben hat. Es machte den Eindruck als sei nur die Rolltreppe gesperrt. Ich stiefel also mit ein paar anderen die Treppe rauf und werde oben von einer wüst schimpfenden Bahnmitarbeiterin empfangen. "Haben sie nicht gesehen, dass hier gesperrt ist?" Nein, hatte ich nicht! Sie wütete allerdings einfach weiter. Ich hab dann versucht ihr deutlich zu verstehen zu geben, dass ihr Platz besser unten an der Treppe wäre um den Passagiere freundlich Auskunft zu geben, wo denn nun die Züge fahren sollen. Die Furie war aber mit guten Worten einfach nicht zu erreichen. Ich hab sie noch von weitem keifen gehört.

    #141Verfasser lyri (236943)  03 Aug. 22, 14:14
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    Es ist auch extrem unlustig als Frau, solche Ordnerjobs machen zu müssen. Aber unten hätte sie es sicher leichter gehabt...

    Echt nicht, Braunbärin? Ich dachte die Fahrer:innen üben das Hausrecht aus, und die ÖPNV-Regeln beinhalten doch auch, dass andere nicht belästigt werden dürfen.
    #142Verfasser tigger (236106) 04 Aug. 22, 09:16
    Kommentar

    @tigger, hm .... vermutlich sind die meisten Fahrer irgendwie angeheuert ... über Fremdfirmen. Nicht bei der MVG / dem MVV.

    Da gelten dann andere Regelungen.

    #143VerfasserBraunbärin (757733) 04 Aug. 22, 10:01
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    Ja, die Dienstanweisungen für fest angestellte Mitarbeiter:innen von städtischen Verkehrsunternehmen sind wahrscheinlich robuster. Da kenne ich einige Geschichten, wie Wiener Busfahrer (rassistisch) pöbelnde Fahrgäste rausgeschmissen haben.

    #144Verfasser tigger (236106) 04 Aug. 22, 10:26
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    Boah ich bin so sauer.

    Eine Freundin von mir, 40, hat eine üble Augenentzündung, Sehstörungen, Schmerzen im Gesicht rund ums Auge, Zahnweh, komische Hauterscheinungen unterm Auge und pipapo.

    Es hat geschlagene zwei Wochen, x Arztbesuche und y aufwändige Untersuchungen in der Universitätsklinik gebraucht, dazu noch Unterstellungen, das sei alles psychosomatisch.

    Bis sie eine Wanderröte an ihrem Körper entdeckt hat und jetzt auf Borreliose getestet wird.


    Warum zum Teufel wird diese verdammte Erkrankung nicht endlich ernst genommen und schneller erkannt? Warum wird Frauen bei jeder Art diffuser Beschwerden unterstellt, es sei psychisch bedingt und sie würden sich ja alles nur einbilden? Was lernen diese Mediziner:innen eigentlich in ihrer Ausbildung, dafür brauch ich doch nur Dr. House schauen um zuerst an Borreliose und dann erst an Lupus zu denken.

    #145Verfasser tigger (236106) 04 Okt. 22, 09:55
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    Nicht ganz so wichtig: der erste Energieberater hat schon bei mir angerufen und möchte meine Wohnung inspizieren. Ich habe ihn wissen lassen, dass ich Mieter bin, da war sein Interesse nicht mehr vorhanden

    #146Verfasser renateheinz (1125123) 04 Okt. 22, 10:23
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    Tja, tigger, das ist nicht nur bei der Borreliose so. Von Lip-Lymphödemen hat wohl kaum ein Arzt auch nur die blasseste Ahnung. Den Patientinnen (zu nahezu 99 % sind Frauen davon betroffen) wird mit schöner Regelmäßigkeit gesagt, sie seien zu dick und sollten abnehmen. Zu allem Unglück kriegt es seit Jahrzehnten keine Regierung hin, die einzige Möglichkeit zu helfen in den Maßnahmenkatalog der Krankenkassen aufzunehmen, nämlich eine allerdings sehr kostenintensive Fettabsaugung. Die ist aber dringend erforderlich und mitnichten rein kosmetisch. Hier geht es darum, die Patientinnen von den dauernden Schmerzen zu befreien. Die Krankenkassen würden mit Begeisterung Hurra schreien. Die jetzt verordneten, leider nur wenig lindernden Maßnahmen sind nämlich noch teurer weil auf Dauer ausgelegt. Etwa 2.000 Euro jährlich versus 10.000 - 20.000 einmalig.

    #147Verfasser lyri (236943) 05 Okt. 22, 13:16
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    Darüber habe ich kürzlich einen Zeitungsartikel gelesen. Es ist zum Kotzen, wie hoch der Leidensdruck erst werden muss, damit einem geholfen wird. "Ja nehmen Sie halt ab" ist wirklich der sinnloseste Kommentar für psychische Krankheiten wie Esssucht ebenso wie physische Krankheiten wie Lipödem.

    Und dann wird alles auf die Psyche geschoben bei Frauen, nona werde ich depressiv, wenn ich immer dicker werde und Schmerzen habe! Genauso wie bei Long Covid, dass eben die Depression eine Folge und nicht die Ursache ist.


    Die Freundin hat übrigens wirklich Borreliose. Das hätte der Hausarzt erkennen sollen.

    #148Verfasser tigger (236106) 06 Okt. 22, 10:32
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    Ich drücke der Freundin die Daumen, dass die Diagnose noch früh genug kommt, dass es vollständig ausheilt und nicht schon chronofiziert ist.


    #149Verfasser Dodolina (379349) 06 Okt. 22, 10:36
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    Ich denke das wird schon noch. Jetzt die richtigen(!) Antibiotika feste rein, dann geht das weg. Sie war quasi erleichtert, dass es "nur" das ist.

    #150Verfasser tigger (236106) 06 Okt. 22, 11:08
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    Ich drücke der Freundin ebenfalls die Daumen.

    #151Verfasser lyri (236943) 06 Okt. 22, 12:53
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    Wenn die Anfrage in Form einer Exceltabelle ist und die Antwort als 3 Ausschnitte einer Exceltabelle, in eine Mail hineinkopiert kommt.

    Die 3 Ausschnitte besagen obendrein

    Entweder / oder / wir denken ggfs mal darüber nach


    Das ist so dermaßen frustrierend, ich kann noch nicht mal fluchen.


    #152Verfasser Masu (613197)  26 Okt. 22, 11:55
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    Bei mir im Wohngebiet gibt es durchaus Gehwege*, also keinen Grund auf der Strasse zu gehen.

    Die Strassenlaternen sind gedimmt. Als ich vorhin heimkam, sah ich eine Frau mit kleinem Hund an langer Leine mir entgegenkommen.

    Sie ist dann von der Straße auf den Gehweg gewechselt. Als wir noch ca 5m voneinander entfernt waren beschloß der Hund sich mal meinen Wagen anzusehen und sprintet Richtung Vorderrad auf die Straße. Ich hab sofort abgebremst weil ich nicht wusste wie nah er den Rädern kommt. Anstatt dass sie den Hund an der Leine zurück zog, schaute sie mich nur groß an.

    Wenn ich drüber gerollt wäre hätte sie mit Sicherheit Zeter und Mordio geschrien.


    *nicht an allen Straßen.

    #153Verfasser Masu (613197)  02 Nov. 22, 20:26
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    Masu, so ist es. Leider.

    #154Verfasser renateheinz (1125123) 03 Nov. 22, 09:51
     
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