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    Mr Darcy 245 - ein virtueller Buchclub?

    Topic

    Mr Darcy 245 - ein virtueller Buchclub?

    Comment

    Habe versehentlich die #300 verfaßt, daher hier ein neuer Faden.


    Zuletzt sprachen wir über Josephine Tey, Brat Farrar.


    Und zwar hier related discussion: Mr. Darcy 244 Leseratten diskutieren ihr Futter

    AuthorC3PO (877869)  13 Jun 22, 17:56
    Comment

    Ich habe eine Empfehlung für euch:

    Amy Stanley, Stranger in the Shogun's City: A Japanese Woman and Her World.

    Ein gut recherchierter historischer Roman, der im Tokio des 19. Jahrhunderts spielt und mich fasziniert hat.

    Ist auch übersetzt und heißt dann "Tsunenos Reise: Eine moderne Frau im Japan des 19. Jahrhunderts"

    #1Authorpenguin (236245)  13 Jun 22, 23:13
    Comment

    Und für Krimi-Fans kann ich Harry Bingham und die Bücher der Fiona-Serie empfehlen, gibt es ebenfalls auf Deutsch. Ich habe alle 6 Bände gelesen, aber er hat die Serie leider bisher nicht fortgesetzt, der 6. Band ist auch schon wieder 5 Jahre alt.

    #2Authorpenguin (236245) 14 Jun 22, 07:19
    Comment

    Vielen Dank für die Tipps, Penguin. Historische Romane lese ich ungern, wobei das 19. Jahrhundert gerade noch geht. Krimihinweise sind immer gern willkommen.


    Ich habe mir letzte Woche "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus besorgt und wollte es ziemlich bald lesen. Doch dann hat Klatschmohnmann das Buch entdeckt und als alter Chemiker gleich hineingeschaut. Tja, nun ist er auf Seite 232 und rückt das Buch erstmal nicht wieder heraus, obwohl er sonst so gut wie nie Romane liest. Ich hoffe, er entdeckt für sich endlich, wie faszinierend es sein kann, sich in einer Geschichte zu verlieren.


    Aber es ist ja nicht so, als hätte ich nicht genug zu lesen. Das Buch "Der Trafikant" von Robert Seethaler wollte ich schon immer mal gelesen habe und als ich es auf einem Büchermarkt entdeckt habe, habe ich es gleich mitgenommen. Ich bin noch nicht sehr weit, aber Franz aus dem Salzkammergut hat schon den Professor Freud kennengelernt. Die Trafik, in der Franz beschäftigt ist, liegt im 9. Bezirk in Wien. Und da ich dort auch einmal gewohnt habe, versuche ich immer, mir die Straßenzüge ins Gedächtnis zu rufen.

    #3AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 08:45
    Comment

    Ich musste jetzt erstmal nachschauen was eine Trafik ist. Wieder was gelernt 🙂

    #4AuthorChetara (616991) 14 Jun 22, 09:06
    Comment

    Dann hoffe ich, dass der Klatschmohnmann das Buch bald wieder rausrückt. Ich lese es auch gerade, und es unterhält mich ausgesprochen gut. Auch "Der Trafikant" hat mir sehr gut gefallen, obwohl das natürlich keine heitere Lektüre ist.

    Rebecca Gable hat neulich in ihrem Forum eine Krimi-Reihe von Susanne Goga empfohlen. Ein Kommissar Wechsler ermittelt im Berlin der 20er-Jahre. Ich dachte, ich könne mich damit über die Wartezeit auf den neuen Kutscher und die neue Staffel von "Babylon Berlin" trösten. Und was soll ich sagen ? Es gefällt mir mindestens genauso gut ! Bisher sind acht Bände erschienen, die ich mir inzwischen alle zugelegt habe. Drei wurden letzte Woche bereits inhaliert.

    #5Authorsantacrocce (799098) 14 Jun 22, 11:38
    Comment

    Von Susanne Goga habe ich auch schon gehört. Aber acht Bände schrecken mich schon ab.... Wann soll ich das alles lesen, wenn noch so viel Ungelesenes herumliegt? *seufz*


    Am Freitag ist nicht weit von Poppy-Wohnstadt eine Benefiz-Lesung u.a. mit Volker Kutscher. Ich habe ihn zwar schon mal gehört und gesehen (er ist sehr offen und erzählfreudig), aber ein zweiter Besuch kann ja nicht schaden. Er kommt mit zwei schreibenden Kollegen, die im selben Provinzkaff leben wie er.

    #6AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 12:45
    Comment

    Drei Schriftsteller an einem Ort sind kein Provinzkaff, sondern eine Künstlerkolonie.

    🙂

    #7AuthorIrene (236484) 14 Jun 22, 13:01
    Comment

    #Irene: Sehr schön! 🙂

    #8AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 13:04
    Comment

    Danke für den Lacher, Irene 🙂

    Ich war auch schon auf einer Lesung von Herrn Kutscher und auf der Buchmesse bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem damaligen MP-Kandidaten. Thema waren die 20er Jahre des 20. und 21. Jahrhunderts im Vergleich. Der Kandidat kam dann sehr schnell ins Schwitzen, da Herr Kutscher um Längen besser vorbereitet war und ja auch studierter Historiker ist. Man konnte fast Mitleid haben.

    #9Authorsantacrocce (799098) 14 Jun 22, 14:22
    Comment

    Vielen Dank fuer den virtuellen Buchclub, C3PO.


    Ich konnte Kutscher leider gar nicht recht was abgewinnen, auch wenn ich die Idee eigentlich ganz gut fand. Also lese ich vielleicht mal bei Susanne Goga rein.


    Sage mal, Masu, hast du das Provence-Buch in Uebersetzung gelesen? Dann verdient der/die Uebersetzer*in mindestens eine Medaille. Ich habe angefangen es zu lesen, und finde es unheimlich anstrengend, mich durch die unlogischen Absaetze, die Verwirrung zwischen gestern, vorgestern, heute morgen, und das Hinundher von Madam und Madame zu arbeiten. Sowas kann natuerlich in der Uebersetzung viel besser sein. (Das sind alles Nervsachen, die ein/e Editor auch im Original haette korrigieren koennen - aber auch eine Kusine (zB), die mal drueber liest! So jemanden hatte er offensichtlich nicht.) Wenn ich also nicht auf jeder Seite mehrmals ueber solchen Bloedsinn stolpern wuerde, haette ich vielleicht auch mehr Spass an der Geschichte. Hm.

    #10AuthorJabonah (874310) 14 Jun 22, 14:50
    Comment

    Die beiden Bände, die ich von Kutscher gelesen habe, fand ich ziemlich düster. Das hat mir gereicht.


    Das Provence-Buch ist das erste und letzter dieser Reihe und von diesem Autor, das ich gelesen habe. Ich hatte das Exemplar in dt. Übersetzung. Auch ich hatte Probleme bei Madam und Madame. Für einen Herzpatienten säuft der Typ viel zu viel. Erstaunlich, dass er trotz seines Alkoholkonsums zum Schluss zur Höchstform aufläuft. Ich könnte wetten, dass das Geplänkel zwischen ihm und der Schönen in den nächsten Bänden immer so weitergeht. Gestört hat mich auch dieses Reiseleiter-Getue. Und schließlich Arthur trägt auch nicht zur Unterhaltung bei. Bisou im Plural schreibt sich mit s, und nicht wie im Buch mit x. 


    Momentan lese ich gerade "L'escalier de Chambord" von Pascal Quignard - seltsamer Roman, in den ich mich noch einlesen muss.


    Heute ist auch "Vienna" von Eva Menasse mit der Post gekommen. Aus Versehen habe ich die Jubiläumsausgabe bestellt: Sie ist so klein wie ein Gesangbuch! Passt wenigstens in die Handtasche.

    Hat schon jemand von euch "Dunkelblum" gelesen?




    #11Authorkisan (466721) 14 Jun 22, 15:49
    Comment

    "Dunkelblum" liegt noch kaum berührt auf dem Nachtschränkchen. Ich konnte mich noch nicht so recht dazu aufraffen. Vielleicht dann, wenn Klatschmohnmann mit Elizabeth Zott nicht so recht fertig werden sollte.


    Eines dieser Provence-Bücher habe ich auch mal gelesen, ich kann mich aber nicht genau daran erinnern.

    #12AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 16:04
    Comment

    Ich habe Dunkelblum gelesen und war sehr begeistert. Man muss sich ein wenig an den ausgedachten Dialekt gewöhnen, aber nach einigen Seiten war ich so im Lesefluss, dass mir das nicht mehr aufgefallen ist. Vienna hat mir auch sehr gut gefallen.

    Bei den Kutscher-Bänden finde ich es gerade faszinierend, dass sie eher heiter im Partyleben der 20er beginnen und dann durch die mächtiger werdenden Nationalsozialisten immer düsterer und beklemmender werden. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Menschen genauso gefühlt haben.

    #13Authorsantacrocce (799098) 15 Jun 22, 11:46
    Comment

    Gelesen habe ich "Der Trafikant" von Robert Seethaler. Das Buch ist in einer klaren Sprache geschrieben, die die tragischen Dinge, die passieren und noch passieren werden, noch deutlicher, noch schrecklicher machen. Allerdings habe ich mich gefragt, ob ein Jugendlicher sich wirklich so gewählt ausdrücken kann, wie der Franz in seinen Briefen an die Mutter oder teilweise auch in seinen Gesprächen mit Freud. Überhaupt Freud - wozu braucht Seethaler diesen großen Namen im Buch? Ich bin sicher das Buch hätte auch ohne ihn funktioniert.

    Insgesamt aber eine Leseempfehlung. Sollte ich irgendwo auf die Verfilmung stoßen, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen.


    Ein kleines Büchlein von Amélie Nothomb "Böses Mädchen" konnte ich gestern lesen. Hier geht es um die sechzehnjährige Blanche, unscheinbar und schüchtern, die richtig stolz ist, als die beliebte und schlagfertige Christa sie zur Freundin wählt. Rasch merkt sie aber, dass Christa böse und intrigant ist, dass sie versucht Blanche noch kleiner, sich in ihrem Zimmer und ihrer Familie breit zu machen. Antichrista, so nennt Blanche Christa insgeheim und malt sich Rachefeldzüge aus, die umzusetzen sie allerdings nicht schafft. Erst als Blanches Eltern sich mehr und mehr auf Christas Seite schlagen und nicht verstehen, dass Christa lügt und ihre Tochter das eigentliche Opfer ist, besorgt Blanche Beweise.

    Es ist, wie gesagt, ein schmales Buch, dass mich allerdings sehr gefesselt hat, so dass ich mit Lesen nicht aufhören konnte.

    #14AuthorRed Poppy (876587) 17 Jun 22, 09:26
    Comment

    Ich habe "Die Kalte Mamsell" fertiggelesen, den dritten Band der Norderney-Krimis von Elsa Dix. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, aber ich denke nciht, dass es besser ist als die bisherigen zwei. Gegenüber Band 1 und 2 enthält es noch mehr Action, die Hauptfiguren dürfen sich weiterentwickeln und im "Abspann" gibt es Informationen über den Zeppelinflug, der im Buch eine wichtige Rolle spielt.

    Das Ende und die ganze Handlung um Viktorias Familie finde ich allerdings arg konstruiert und etwas zu "filmisch". Das Buch schließt mit dem Hinweis, dass 1914 "ihr Jahr" werden würde. Für mich, die aus der Perspektive von 100 Jahren später zurückblickt, bleibt das ein Kloß im Hals, und genauso dürfte es auch gemeint gewesen sein.

    Es wird also wohl eine Fortsetzung geben, und was der Krieg mit der Urlaubsidylle Norderney macht, darauf bin ich gespannt.


    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? Ich haben mich nur im Eiltempo durch die Posts gelesen und nicht nach den Absendern geguckt....

    #15AuthorB_Elanna (240251) 17 Jun 22, 18:01
    Comment

    Da Klatschmohnmann noch immer nicht mit Bonnie Garmus durch ist und Dunkelblum noch immer still auf dem Nachtkästchen ruht, habe ich jetzt den zweiten Teil von "Die stadt ohne Wind" vor mir liegen. Ich bin noch nicht durch, aber während des Lesens habe ich mich gefragt, für welches Alter dieses Jugendbuch wohl gedacht ist, denn es werden schon grausame Foltermethoden geschildert. Mir fällt ein, dass mir der erste Teil zu wenig dramatisch vorkam und ich das der Tatsache zugeschrieben habe, dass es ein Jugendbuch ist. Jetzt bin ich anderer Meinung.

    Eben habe ich nachgesehen: Altersdempfehlung 12 - 19 Jahre. Eine ungewöhnliche Altersangabe, finde ich, mit der ich aber leben kann.

    #16AuthorRed Poppy (876587)  19 Jun 22, 07:51
    Comment

    Ich habe den zweiten Teil von "Stadt ohne Wind" beendet. Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen. Ich hatte mehr erwartet. Schade.


    Dann habe ich ein Buch von Jennifer Estep gelesen, sehr gut lesbar geschrieben. Kann ich als reine Unterhaltungslektüre empfehlen. Die Übersetzerin interessiert sich offenbar nicht für Essen, denn es tauchen mysteriöse Brüsslerer Sprossen anstelle von leckerem Rosenkohl auf.

    #17AuthorLiese (238947) 19 Jun 22, 18:27
    Comment

    Habe im Urlaub gehört, dass von Suzanne Collins ein Prequel zu den "Hunger Games" geschrieben wurde und schon 2020 herausgekommen ist. Das werde ich mir wohl besorgen und habe daher schon mal die bereits bekannten 3 Bände aus dem Schrank genommen und lese sie zum zweiten Mal.

    Nett! Ich fand schon beim ersten Lesen, dass die Romane deutlich besser als die Verfilmung sind. Der Eindruck hat sich jetzt wieder bestätigt.

    Blöd nur, dass ich jetzt immer mal die doofen Filmschauspieler im Kopf habe. Beim ersten Lesen habe ich noch meine eigene Fantasie gehabt und die war deutlich besser als laue Verfilmung mit den schlechten Schauspielern, die überhaupt nicht zu meiner Fantasiewelt passten.

    #18AuthorHassos Frauchen (270200)  20 Jun 22, 07:30
    Comment

    Ich lese gerade ein weiteres Buch von Maxim Leo. Diesmal schreibt er über seine Familie in der DDR. Da ich schon einiges über die neuere deutsche Geschichte gelesen haben, fallen mir immer wieder Parallelen auf, zum Beispiel zu Monika Braschs Buch "Ab jetzt ist Ruhe".


    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? - Ja, ich mache mit. Bislang kenne ich nur Lesegruppen im echten Leben, daher bin ich gespannt.

    #19AuthorRed Poppy (876587)  20 Jun 22, 09:17
    Comment

    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? Ich habe erst überlegt. Ich bin aber ab dem 3.7. für drei Wochen im Sommerurlaub. Da möchte ich nur nach Lust und Laune lesen und auch nicht darüber diskutieren. Wobei ich etwa die Hälfte der zur Auswahl stehenden Bücher schon gelesen habe, da könnte ich schummeln 🙂

    #20Authorsantacrocce (799098) 20 Jun 22, 11:35
    Comment

    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"?

    Den Faden habe ich auch heute entdeckt. Doch beim Überfliegen musste ich feststellen, dass keines der genannten Bücher auch nur ansatzweise mein Interesse weckt. Ich bin wohl doch nur ein hoffnungsloser Fall von "Triviallektüre"-Leserin zur erbaulichen Unterhaltung 🙂

    Ich würde lieber einen neuen Asterix-Band lesen, als irgendwas mit Krieg/Problemen/Politik/Kultur ...


    #21AuthorHassos Frauchen (270200) 20 Jun 22, 12:41
    Comment

    Es ist ja auch wunderbar, dass man eines der Bücher lesen kann, die nicht ausgewählt wurden. Klatschmohnmann ist jetzt mit "Eine Frage der Chemie" durch. Ich habe ihn gefragt, ob es für ihn irgendwie platt und trivial gewesen wäre. Das hat er verneint; er hat sich gut unterhalten gefühlt und war auch von den überaschenden Wendungen angetan. Ok, er ist jetzt kein geübter Romanleser, doch zumindest hat er keinen Hund erwähnt, der ihm als Charakter besonders aufgefallen wäre.

    #22AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 12:46
    Comment

    Ich bin wohl doch nur ein hoffnungsloser Fall von "Triviallektüre"-Leserin zur erbaulichen Unterhaltung 🙂

    Und dagegen spricht absolut nichts ! "Evelyn Hugo" aus der Liste dort kann ich aber empfehlen. Das liest sich ganz leicht weg und ist genau richtig für einen sonnigen Tag auf der Liege. "Eine Frage der Chemie" eigentlich auch, ich war nach knapp zwei Tagen damit durch ..., und der Hund ist wirklich großartig 🙂



    #23Authorsantacrocce (799098)  20 Jun 22, 12:55
    Comment

    @Poppy: findest du nicht, dass ein Buch mit dem Titel "Eine Frage der Chemie" im ersten Moment nach einem staubtrockenen Lehrbuch klingt? 😉


    Ich war während meines Urlaubs übrigens ein paar Tage in Thale/Harz. Dort bekam ich den Tipp, einmal "Winterströme" und "Im Labyrinth der Täler" von Bernd Wolff zu lesen. Kennt das jemand? Darin sollen die Reisen von Goethe im Harz verarbeitet sein.



    #24AuthorHassos Frauchen (270200) 20 Jun 22, 13:00
    Comment

    findest du nicht, dass ein Buch mit dem Titel "Eine Frage der Chemie" im ersten Moment nach einem staubtrockenen Lehrbuch klingt? - da hast du recht, HF. Aber ich habe es mir gekauft, weil es gut besprochen worden ist. Und Klatschmohnmann hat sich als alter Chemiker das Buch gerade wegen des Titels geschnappt. Und hat zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einmal einen Roman gelesen und das sehr gern.


    Bernd Wolff sagt mir gar nichts.

    #25AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 13:09
    Comment

    Das Siegel von Rapgar von A. Pechow habe ich jetzt durch und bleibe dabei, dass die Geschichte ansich zwar ziemlich gut ist, mir aber die Beschreibungen der unterschiedlichen Wesen entweder nicht ausreichen, oder schlichtweg zu spät kommen (erst in der 2. Hälfte des Buches), um einen durchgehenden Lesegenuss bei mir zu erzeugen. Ist ein bisschen schade, das Buch hätte richtig gut sein können, denke ich.

    #26AuthorGreenhouse (19027) 20 Jun 22, 15:21
    Comment

    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mir am Schluß "Das Siegel von Rapgar" recht gut gefallen, aber nicht so gut, dass ich weitere Bücher von diesem Autor lesen wollte.

    #27AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 15:27
    Comment

    Mir hat "Die Siegel von Rapgar" gut gefallen, leider ist es vergriffen. Ich hatte es nur aus der Onleihe. Und leider ist der dritte Band der neuesten Serie von Alexey Pehov noch nicht mal in Aussicht. Ich fürchte, das war's. Das Gemeine ist, dass das Buch auf Russich bestimmt schon vor Jahren erschienen ist.


    Wir hatten hier vor Ewigkeiten zusammen "Deutschland - Ein Wintermärchen" von Heine gelesen. Selbst bei diesem recht kurzen Werk waren wir sehr unterschiedlich fertig und die Diskussion entsprechend stockend. Davor gab es einen Versuch mit "Die Brüder Kamasorow", das Buch war viel zu lang.


    Bei "Eine Frage der Chemie" würde ich spontan an einen Liebesroman denken. Die haben doch gerne solche Titel.


    HF, "falsche" Verfilmungsbilder aus dem Kopf zu kriegen ist schwierig. *denkt an Aragorn aus "Herr der Ringe"*



    #28AuthorLiese (238947) 20 Jun 22, 19:16
    Comment

    Liese, der Aragorn im Film sah zumindest so aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Legolas nicht.

    Zwischen Lesen und Film lagen allerdings einige Jahrzehnte.....und meine Lieblingscharaktere waren immer die Ents in Band 2.


    An Diskussionen zu dem Heine-Buch erinnere ich mich überhaupt nicht mehr. Es gab glaube ich, nicht so viel dazu zu sagen. Bei den Brüdern hab ich nach 80 Seiten aufgegeben angesichts der Vielzahl der Charaktere mit jeweils mindestens drei verschiedenen russischen Namen.


    Der Leo-Leseclub hat sich nun für das japanische Buch entschieden. Die Diskussion hat mich immerhin dazu inspiriert, zu einem Buch zu greifen, das schon seit einiger im Regal darauf wartet, gelesen zu werden: "Die Französin, die Geisha werden wollte" von Isabelle Artus. Bin bei Kapitel 11 und bisher gefällt es mir sehr gut. Es sind ein paar sehr blumige und wundeschöne Formulierungen darin: "Sie mochte Reisen nicht und Reisende noch viel weniger. Ihrer Ansicht nach benötigte man nicht mehr als ein Buch, um irgendwo anders hinzukommen und die Rückkehr war auch bequemer."

    Das Original ist französisch und heißt "La petite boutique japonaise" - und von dem kleinen Japanladen am linken Ufer der Seine geht die Geschichte dann irgendwann in das große Japan.


    Ein Schnäppchen vom Grabbeltisch des großen Buchladens in der Bahnhofstrasse.....

    #29AuthorB_Elanna (240251) 20 Jun 22, 19:36
    Comment
    Vor kurzem habe ich für eine VHS Gruppe ein Buch von Pearl S. Buck gelesen (habe ich das schon erzählt?): Ostwind-Westwind. Zuerst wollte ich mich verweigern und diesen alten Schinken ignorieren. Aber dann habe ich mich natürlich doch zusammen genommen und das Buch gelesen.
    Und, siehe da, ich war sehr angetan. Es geht um das alte Thema Moderne und Tradition, Ost und West, Jung und Alt, Aufbruch ins Unbekannte und Bindung an das Vertraute.
    Jetzt weiß ich wieder, weshalb ich vor Jahrzehnten viele Bücher von Frau Buck gelesen habe.
    #30AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 21:15
    Comment
    Das habe ich auch gelesen und möchte es sehr. Mit einigen anderen konnte ich dagegen weniger anfangen.
    Ich war 14 oder so, als ich es das erste Mal gelesen habe. Mir ist ganz besonders in Erinnerung geblieben, wie ihr Mann ihr die eingebundenen Füße wieder aufgemacht hat, auf die sie so stolz war....
    #31AuthorB_Elanna (240251) 20 Jun 22, 21:30
    Comment
    In dem Alter war ich ungefähr auch..

    Ja, die Lotusfüße. Wir haben nachgelesen und herausgefunden, dass den kleinen Mädchen die Zehen gebrochen wurden, damit man sie unter dem Ballen festbinden konnte. Dann haben wir uns natürlich gefragt, ob die Zehen nach dem Aufbinden der Füße wohl wieder gebrochen werden mussten... Doch darüber war nichts zu finden.
    #32AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 22:29
    Comment

    @Poppy: Oh ja! An das Buch mit dem Aufbinden der gebundenen Füße erinnere ich mich auch sehr gut!

    Ich hatte mal mit 13 oder 14 alles aus dem heimischen Bücherregal der Eltern gelesen. Da war alles drin, was der heimische Buchclub damals so im Programm hatte. Neben Pearl S. Buck, A.E. Johann, Arno Surminski, auch Simmel und Konsalik. Die fand ich aber damals blöd, weil zu viel "Kalter Krieg" und "Spionage". Das war nie so mein Thema.

    @Liese: Dass mit dem A. Pehov ist ja schade. Ich glaube, russische Autoren haben derzeit gar keine Chance bei deutschen Verlagen. Wohl dem, der die Bücher im Original lesen könnte ... (ich nicht, ich hatte französisch ...)


    Edit fügt noch an: da gab es auch so unselige Schnulzen mit "Angelique" im Titel ... kennt die noch wer?

    #33AuthorHassos Frauchen (270200)  21 Jun 22, 10:32
    Comment

    Meine Eltern hatten diese Bücher nicht im Regal, dafür war ich im Buchclub und habe mir damals einige Bücher von Pearl S. Buck gekauft; ich weiß noch genau, wie sie aussahen. A.E. Johann habe ich nie gelesen, dafür Arno Surminski. Simmel mochte ich gern, den mag ich auch heute noch; zwei Bücher habe ich von ihm aufbewahrt: "Es muss nicht immer Kaviar sein" und "Jimmy ging zum Regenbogen". Konsalik dageben fand und finde ich schrecklich. Ich habe ja vor Jahren u.a. Russisch studiert und die Mutter meines damaligen Freundes hielt es für passend, mir Konsaliks mit Titeln wie "Liebesnächte in der Taiga", "Der Arzt von Stalingrad" usw. zu schenken.

    Das alles ist allerdings schon viele Jahre her und ich glaube nicht, dass ich noch Pehov im Original lesen könnte. Leider.


    Von "Angelique" habe ich seinerzeit das erste Buch gelesen und anschließend alle weiteren fünfunddrölfzig Bände ohne Bedauern ignoriert.

    #34AuthorRed Poppy (876587) 21 Jun 22, 10:46
    Comment

    Also für die "Angelique"-Bücher war ich damals definitiv zu jung. Über die ganzen Szenen, wo sich die Protagonisten vor dem Feuer/im Gebüsch/auf dem Küchentisch miteinander vergnügten, habe ich hinweggeblättert, weil ich das blöd fand 🙂

    Und dann merkte man erst, wie dünn die Handlung eigentlich war ...

    Gwen Bristow ist mir noch eingefallen aus dem heimischen Bücherschrank. Und "Götter, Gräber und Gelehrte".

    Die meisten der Titel waren Übersetzungen aus dem Englischen. Ich kann mich (außer an die Ostpreußen-Bücher) an überhaupt keine deutschen Autoren erinnern. Meine Eltern haben immer nur mal im Urlaub gelesen und entsprechend standen sie oft ratlos im Buchclubladen und wussten nicht, was sie eigentlich kaufen sollten. Sie waren dann froh, dass meine Schwester und ich Interesse an Büchern hatten. Aber die Auswahl an Jugendliteratur war halt bescheiden. Deutsche Jugendbuchklassiker kenne ich daher so gut wie gar nicht. Nur so Sachen von Enyd Blyton, Karl May und was so im Buchclub zu bekommen war.


    #35AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jun 22, 11:19
    Comment

    Pearl S. Buck, John Steinbeck, Graham Greene, das waren die Schriftsteller, die meine Eltern so in ihrem Bücherschrank hatten. Simmels Werke standen in einer Ferienwohnung in Bodenmais. Ich habe damals einfach alles verschlungen, was mir in die Finger kam.


    Die Angelique Bücher habe ich gelesen just als wir im Geschichtsunterricht Ludwig XIV durchnahmen. Hat mir eine 1 eingebracht, da Anne Golon sehr gut recherchiert hatte und die politischen Gegebenheiten der Zeit treffend und spannend wiedergegeben hat. Ich fand die Bücher also gar nicht so dünn, sondern recht informativ. Interessant fand ich auch, was über die Herstellung von Kaffee und Schokolade geschrieben wurde oder über das Pariser Armenviertel und die Bettlerbanden.

    Kicher, hier geht wohl gerade die Begeisterung mit mir durch, aber ich habe die Angelique Romane wirklich geliebt.

    #36AuthorGreenhouse (19027) 21 Jun 22, 11:55
    Comment

    Uh, da habe ich wohl ganz viel überblättert ... ich kann mich nicht an Schokoladeherstellung oder Bettlerbanden erinnern.

    Den Ludwig XIV hatten wir auch in der Schule. Da musste ich immer an eine Paris-Reise mit dem Wohnwagen denken. Ich ca. 9 Jahre und von den Eltern durch alle Museen geschleppt. Am besten fand ich damals Malmaison und dieses "Spieldorf" von Marie Antoinette im Garten von Versailles. Ach ja. Und das "Henkerbeil", das mein Vater auf einem Flohmarkt erstanden hatte (war aber wohl nur ein Werkzeug zum Zuckerrohr abschneiden 🙂

    Die Paris-Tour hat mir aber leider keine 1 im Unterricht eingebracht, weil ich mir nie irgendwelche Jahreszahlen merken konnte.

    #37AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jun 22, 15:23
    Comment

    Ich lese gerade wieder ein Buch von Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit". Der Titel klingt ausgesprochen kitschig, das Buch ist es aber nicht. Der Autor beschreibt hier die Geschichte seiner DDR-Familie über drei Generationen. Er beginnt bei den Großvätern, die aus unterschiedlichen Gründen und von verschiedenen Seiten kommend nach dem Krieg einen neuen Staat mit aufbauen wollen. Ich finde das Buch sehr interessant, auch wenn ich einen Teil der einen Großvater-Geschichte schon aus dem Buch "Wo wir zu Hause sind" kenne.

    #38AuthorRed Poppy (876587) 22 Jun 22, 11:13
    Comment

    Sage mal, Masu, hast du das Provence-Buch in Uebersetzung gelesen?

    @Jabonah Upps. Hatte ich überlesen.

    Du meinst den Gentleman in Arles? Mangels Französisch (1 Zwangsjahr sagt glaube ich genug aus) 

    Ich musste erstmal suchen in welcher Sprache das Original ist.

    A Retirement Disturbed: A Story of Murder and Mystery in Provence (Peter Smith in Provence Book 1)


    Ich habe es wie dir jetzt schon klar ist, auf deutsch gelesen und mir sind keine Madam Madame Ungereimtheiten aufgefallen. Ich bin z. Zt nicht gut drauf und habe es möglicherweise entweder hirnlos gelesen oder schlicht hirnlos gelesen, mich einfach nur berieseln lassen. Obendrein bin ich zur Zeit oft müde und schlafe während des Lesens ein. Trägt auch nur bedingt zum Nachvollziehen einer Handlung bei.


    Die von kisan in #11 gemachten Anmerkungen kann ich nachvollziehen

    Ich hatte das Exemplar in dt. Übersetzung. Auch ich hatte Probleme bei Madam und Madame. Für einen Herzpatienten säuft der Typ viel zu viel. (Höchst) Erstaunlich (und ziemlich unglaubwürdig), dass er trotz seines Alkoholkonsums zum Schluss zur Höchstform aufläuft. Ich könnte wetten, dass das Geplänkel zwischen ihm und der Schönen in den nächsten Bänden immer so weitergeht. Gestört hat mich auch dieses Reiseleiter-Getue

    #39AuthorMasu (613197)  22 Jun 22, 14:17
    Comment

    Ach ja, Angélique....

    die hat mich auch durch die Teenagerjahre begleitet und mir zu einer guten Geschichtsnote verholfen. Die Sexszenen habe ich quergelesen, haften geblieben ist nur, wie sich Angélique in Band 2 mit ihrem Ehemann auf dem Boden in irgendeinem Raum in Versailles vergnügt hat und dabei prompt von der Hofgesellschaft überrascht wurde - der Skandal war weniger, dass sie beim Sex ertappt wurde, aber mit dem eigenen Mann, das ging ja gar nicht!

    Und dann der kleine Sohn, der als Sänger Furore machen und kastriert werden sollte...


    Alles, was in der "neuen Welt" spielte, damit konnte ich dann kaum noch etwas anfangen. Heute ärgere ich mich fast ein wenig darüber, dass da so wenig hängengeblieben ist, denn es gibt so wenige historische Romane über die Pionierzeit Kanadas (die Jalna-Saga fällt mir da noch ein, kennt ihr die auch?)

    Neulich standen alle Angélique-Bücher geschlossen im öffentlichen Bücherschrank. Ich gebe zu, ich habe mit mir gekämpft, ob ich sie mitnehme und nochmal lese.


    "Götter, Gräber und Gelehrte" habe ich verschlungen. Es ist auch heute noch ein Standardwerk und ich habe mir das Familienexemplar bei der Haushaltsauflösung sichergestellt. Man kann ja nicht seine ganzen Kenntnisse der europäischen Frühgeschichte nur aus Asterixheften beziehen....


    Deutsche Kinderbuchklassiker habe ich natürlich ebenfalls verschlungen, was mir in die Hände fiel. Wir hatten Lesekarten für die Bücherei in unserer Heimatstadt und für den Ort, in dem mein Opa wohnte, bei dem wir immer die Ferien verbracht haben. Lesestoff gab's immer.

    Kennt ihr noch "Raumschiff Monitor" und "Geheimagent Lennet"? Und die Jungens von Burg Schreckenstein?


    #40AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 11:23
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    Die Jalna-Saga kenne ich auch. Und ich habe damals auch alle Bände mit Begeisterung gelesen und bedauert, als die Reihe zu Ende war. Dann habe ich noch die Bücher der bereits erwähnten Gwen Bristow gelesen, die alle in Nordamerika zur Pionierzeit spielten und die ich auch alle sehr mochte. Die zuletzt genannten Bücher stehen immer noch im Regal, auch weil sie gut aussehen.


    Enid Blyton fand ich toll und die Bücher von Berte Bratt. Ich habe doch sehr mit mir gerungen, als Jabonah ihre Berte-Bratt-Sammlung anbot.


    "Raumschiff Monitor", "Geheimagent Lennet" und die Jungens von Burg Schreckenstein - das waren doch alles Schneider-Bücher, oder?


    Ich hatte schon sehr früh eine Karte für die Stadtbücherei, die in der Dorf-Dependance leider nur montags geöffnet hatte und bei der ich nur max. zehn Bücher ausleihen durfte.... Irgendwann war mir die Filiale dann zu klein und ich bin in die Hauptstelle gewechselt.

    #41AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 11:42
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    Berte Bratt! Meine Sammlung ist fast vollständig. Ich habe sogar mal mit einer Freundin einen Brief an Frau Bratt geschrieben und tatsächlich eine Antwort bekommen. Den Brief habe ich selbstverständlich auch noch.


    Und Gwen Bristow habe ich auch sehr gemocht und besitze noch fast alle Bücher (in der gebundenen Buchklub-Ausgabe, die Flohmarkt-Taschenbücher habe ich nach und nach ersetzt, wenn mal wieder eine Ausgabe im Bücherschrank verfügbar war). Die lese ich auch heute noch gerne, zuletzt "Celia Garth", das ist mein Lieblingsbuch von ihr.


    Später habe ich die historischen Romane von James A. Michener schätzen gelernt. Tolle Schinken, in denen man sich verlieren kann.


    #42AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:00
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    Michener - gut, dass du ihn erwähnst! Ich mag seine Bücher, die oft mit dem Urknall beginnen und bis in die Gegenwart reichen ("Hawaii" ist ein gutes Beispiel dafür).

    #43AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 12:03
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    ...und die Colorado Saga und das Buch über die Chesapeake Bay.

    Und alles, was ich über die Geschichte Südafrikas weiß, habe ich von Michener. Leider endet seine "Gegenwart" in der Regel Mitte der 70er, allenfalls 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts seitdem ist doch schon eine ganze Menge Geschichte passiert.



    #44AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:36
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    Leider endet seine "Gegenwart" in der Regel Mitte der 70er, allenfalls 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts seitdem ist doch schon eine ganze Menge Geschichte passiert. - Das stimmt leider. Aber das ist oft bei Büchern, dass ich mir wünsche, die Geschichte würde weiter erzählt....


    Die Colorado-Saga habe ich gelesen, bevor ich meine Freundin vor Jahren dort besucht habe. Und da wir nach San Francisco wollte, hat die Freundin mir auch noch "Die Kalifornische Sinfonie" von Gwen Bristow ans Herz gelegt.

    #45AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 12:44
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    Für San Francisco ist doch "Calico Palace/Alles Gold der Erde" viel passender. Mein zweites Lieblingsbuch von GB nach Celia.

    Zur Geschichte San Francisos geht auch noch wunderbar "Vor Rehen wird gewarnt / Danger from Deer" von Vicki Baum. Das hat sogar vor nicht all zu langer Zeit Thea Dorn im literarischen Quartett vorgestellt und ich war sehr überrascht, dass sie ein Buch empfohlen hat, das ich a) gelesen habe und b) auch schon ziemlich alt und definitiv keine recycelte Neuerscheinung ist.


    Poppy, jetzt wünsche ich mir ein Buch von einem von den Erben Micheners autorisierten Ghostwriter:

    "Chesapeake, Hawaii, Alaska & Co. - wie es weiterging"

     

    #46AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:59
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    All diese Bücher, die ich zum Teil in jungen Jahren in den Ferien gelesen habe, erinnern mich sehr an unbeschwerte Zeiten.... *seufz*


    "Chesapeake, Hawaii, Alaska & Co. - wie es weiterging" +1

    #47AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 13:07
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    Von Susanne Goga habe ich auch schon gehört. Aber acht Bände schrecken mich schon ab....


    Da Susanne Goga nur eine Straße weiter wohnt, habe ich immer zeitnah mitbekommen, wenn sie wieder eine neue Leo-Berlin-Geschichte veröffentlicht hat. So hatte ich sehr große Abstände zwischen den einzelnen Bänden, was aber kein Problem war, da die Kriminalfälle jeweils in sich abgeschlossen sind, und die Erinnerung an das Privatleben der Wechslers immer schnell wieder da war.

    #48AuthorDaja (356053) 23 Jun 22, 13:54
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    Hach, die Jungens von Schreckenstein stehen teilweise noch auf dem Boden (moechte die jemand? ;-)) Ich habe relativ spaet angefangen, die zu lesen, und war dann einige Jahre lang ein grosser Fan - weniger von den Geschichten per se, als von der ganzen 'Welt' dort; leider wurden die Buecher zum Ende einerseits einheitlicher, andererseits moderner. Hm.


    Angelique kenne ich nur dem Namen nach; die dutzende Baende haben mich immer abgeschreckt (aber ich habe sonst viele historische Romane gelesen und daraus einiges gelernt; leider passte es nie in den Geschichtsunterricht in der Schule). Desiree war eine Zeitlang bei uns in der Klasse viel gelesen.


    Meine Eltern hatten immer viele Buecher (ich bin gerade dabei, die Wohnung meiner Mutter zur Aufloesung vorzubereiten; alleine hier stehen 16 Meter Buecher. Bei meinem Vater sind es eher noch mehr.) Und wir bekamen immer kistenweise dtv junior Baende - meine Grossmutter arbeitete an der Messe, und damit hing das irgendwie zusammen. Hachja.


    Was ist mit Erich Kaestner und James Kruess? Die kann ich immer noch nicht weggeben; lese immer mal wieder drin und geniesse :-)

    #49AuthorJabonah (874310)  24 Jun 22, 06:56
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    Ach ja, Desiree - das erste Buch, das ich in den Ferien aus dem Bücherschrank meiner Tante gelesen habe. Daraus habe ich viel gelernt, Dinge, die ich heute noch weiß.


    James Krüss habe ich irgendwie nie gelesen, ich weiß garnicht, warum. Erich Kästner dafür umso lieber und häufiger. Seine Bücher habe ich alle noch. Meine letzte Anschaffung war "Das blaue Buch - Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945"; gelesen habe ich es allerdings noch nicht.


    Und, natürlich, Astrid Lindgren! Bullerbü und Pippi Langstrumpf usw. haben mich durch die Kindheit begleitet.

    #50AuthorRed Poppy (876587) 24 Jun 22, 09:00
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    Ach ja Erich Kästner und James Krüss... Von ersterem habe ich Die Konferenz der Tiere aus den 50ern. Muss ich direkt mal nachschauen, aus welchem Jahr genau. Meine Enkelkinder lieben es und behandeln es mit so demütiger Ehrfurcht, dass ich mir das Schmunzeln kaum verkneifen kann.


    Astrid Lindgren... Natürlich! Interessanterweise habe ich nie Pippi Langstrumpf gelesen. Bis heute nicht. Meine Lieblingsbücher waren Mio mein Mio / Klingt meine Linde / Im Wald sind keine Räuber und Die Brüder Löwenherz. Bullerbü war auch schön, aber sehr schnell etwas für "kleine Kinder", also etwas das man vorgelesen bekam, nix was man las, wenn man selbst lesen konnte. Jedenfalls aus meiner damaligen Sicht als "große" 6 Jährige, kicher...

    #51AuthorGreenhouse (19027) 24 Jun 22, 09:36
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    Kennt Ihr die Teenager-Bücher von Astrid Lindgren: Kerstin und ich" und die drei Bände über Kati in Amerika, Italien und Paris? Die sind wunderschön und sehr lustig und definitiv für ältere Leserinnen geeignet (so im Berte-Bratt-Alter). Ich lese sie immer noch gerne hin und wieder und freue mich daran, dass sie so herrlich altmodisch und trotzdem irgendwie zeitlos sind. Pippi Langstrumpf als Buch hat mich lange nicht so fasziniert wie die Verfilmung mit Inger Nilsson, die ich vor den Büchern kannte.


    James Krüss habe ich in jedem Lesealter verschlungen.

    Andere deutsche Kinder- und Jugendbuchklassiker sind von Max Kruse (Urrrrmeli....), Otfried Preußler und die supergeniale Ubique-Terrarum-Reihe von Herbert Kranz.


    Desirée habe ich natürlich auch gelesen und habe das Buch noch.


    Meine kleine französische Geisha will sich jetzt übrigens vom linken Seine-Ufer nach Japan begeben auf der Suche nach ihrem abgetauchten bretonischen Samurai.


    #52AuthorB_Elanna (240251) 24 Jun 22, 11:10
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    Gwen Bristow und Michener habe ich auch mal sehr geliebt. Fast mein komplettes Wissen über das Judentum stammt aus seinem Wälzer "Der Tell". Das hatte mir mal ein Kollege überlassen, der all seine Taschenbücher ausgemistet hatte. Hawaii habe ich neulich aus dem Bücherschrank gerettet, das werde ich doch gleich mal in meine Urlaubsbücher-Tasche umpacken. Nur was nehme ich dafür bloß wieder raus ...

    "Der Tell" heißt übrigens inzwischen "Die Quelle". Nur, falls es jemand sucht.


    #53Authorsantacrocce (799098)  24 Jun 22, 11:34
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    "Der Tell" heißt übrigens inzwischen "Die Quelle". Nur, falls es jemand sucht. - Danka, santa. Ich habe mich schon gefragt, welches Buch von Michener ich da nicht kenne....

    #54AuthorRed Poppy (876587) 24 Jun 22, 13:47
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    Von der Ubique-Terrarum-Reihe von Herbert Kranz habe ich bis eben noch nie gehört gehabt. Schnell gegoogelt und man, klingt das interessant, B-Elanna! Ich werde mir das erste Buch unbeding zulegen müssen, denn das klingt ganz nach etwas, das ich sehr gut mit meinen Enkelkinder lesen kann.

    #55AuthorGreenhouse (19027) 24 Jun 22, 15:40
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    Geheimagent Lennet und die Schreckensteinbücher kenne ich auch. Von letzteren haben mir die ersten glaube ich nicht gefallen… aber so genau weiß ich das auch nicht mehr..

    Kennt einer von Euch Trixie Belden? Die Reihe fand ich auch klasse.

    „Kerstin und ich“ von Astrid Lindgren kenne ich auch. Ich war erst sehr skeptisch, als ich es geschenkt bekam. Als ich es dann endlich gelesen habe, fand ich es sehr schön und lese es heute noch. Ansonsten habe ich auch sehr gerne Mio mein Mio sowie die Kalle Blomkvist Reihe gelesen (und finde es jammerschade, daß es die schwarz-weiß Filme nicht auf DVD gibt).

    James Krüss ist auch an mir vorbeigegangen, keine Ahnung warum.

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher aus meiner Kindheit/Jugend (das ich auch immer noch gerne lese) ist: „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ Und v.a. finde ich es sehr faszinierend, daß es in Deutschland eine Dreiecksburg gab (Wewelsburg). Ich konnte es gar nicht glauben, als ich einigen Jahren an der Burg vorbeigefahren bin. Besichtigt habe ich sie jedoch noch nicht.

    Leider komme ich gerade wenig zum Lesen und wenn ist es eher leichte Kost…. vielleicht ist es ja nochmal Zeit für Robbi und Co
    #56AuthorSchnute_4 (1307731) 24 Jun 22, 19:36
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    Zurzeit lese ich zwei Bücher. Das eine im Rahmen von "Leo liest...", das andere handelt von der Geschichte der jüdischen Nähmaschinenfabrikanten Wertheim. Die Geschichte der Familie ist hochinteressant und tragisch, eingebettet in den jeweiligen historischen Kontext.


    Was mir nicht so gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Ghostwriterin nicht auf dem Titel genannt wird, sonderen am Schluss der Danksagungen (obwohl sie sicher den größten Teil des Texts verfasst hat). Außerdem gefällt mir der reißerische Titel nicht ("Das verschollene Erbe der Wertheims"). Der Verfasser, ein unehelicher Sohn eines vorgeblich unehelichen Sohns eines Wertheims, lässt den Beweis fehlen, dass er wirklich zur Familie Wertheim gehört.

    #57AuthorRed Poppy (876587) 27 Jun 22, 09:54
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    Dank Kurzarbeit gerade ein langes Wochenende hinter mir. Meine wohlmeinende Cousine hat mir einen 6-Liter-Eimer Süßkirschen vorbeigebracht, so dass das Wochenende ganz unter dem Aspekt: Was kann man alles daraus machen? stand 🙂

    Hefeklöße mit Kirschsauce, Eierlikörkuchen mit Kirschen, Marmelade mit Schuss, rote Grütze und dann noch ein paar Tüten eingefroren und natürlich so was gefuttert.

    Jetzt mag ich gerade keine Kirschen mehr!


    Bin lesetechnisch beim 2. Band der Hunger Games und stelle fest, dass ich die Handlung gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Da passiert ja doch viel mehr als in den Filmen!


    Edit: die "Leo liest"-Bücher fand ich beide nicht besonders spannend vom Thema her. Aber die Besprechungen hier auf Leo sind interessant!

    #58AuthorHassos Frauchen (270200)  28 Jun 22, 11:48
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    Ich glaube, HF, das Wochenende hätte ich gern bei dir verbracht. Ich liebe Süßkirschen; da ich aber gelesen habe, dass sie ernährungstechnisch nicht zu empfehlen sind, das sie viel Zucker enthalten, futtere ich sie nur mit schlechten Gewissen. Blöd, ich weiß.


    Von den Filmen zu den Hunger Games war ich damals enttäuscht; irgendwie hatte ich mir mehr davon versprochen.

    #59AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 11:53
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    Ich habe das Wochenende auch mit Süßkirschen verbracht: 7 kg durfte ich bei Freunden pflücken. Ein guter Teil ging an Nachbarn und Familie, und aus dem Rest habe ich Amarenakirschen gemacht. Es gab viel Sirup als Nebenprodukt, den habe ich in Flaschen abgefüllt und nutze ihn für Limonade, Sekt, und einfach in Joghurt einrühren - oberlecker und schön kirschig.

    Und die Küche hat geduftet, wunderbar. Leider klebte sie auch....

    Eigentlich mag ich Sauerkirschen lieber - die sind meistens ohne Proteine.....

    #60AuthorB_Elanna (240251) 28 Jun 22, 12:08
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    Haha, die Sauerkirschen hängen noch am Baum. Die kommen in ca. 2 Wochen 🥴

    #61AuthorHassos Frauchen (270200) 28 Jun 22, 13:21
    Comment

    Bei meiner Tante kamen die Sauerkirschen immer pünktlich zu meinem Geburtstag, so dass ich mich immer dann, wenn ich in den Ferien bei ihr zu Besuch war, auf einen Biskuitboden mit Sauerkirschen und Sahne freuen konnte...

    #62AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 13:56
    Comment

    Hmmm! Das hätte mir auch gefallen!


    Und da wir hier ja in einem Buchfaden sind. Mal eine Frage von mir:

    Sammelt ihr eure Lieblingsrezepte eigentlich auch noch ganz altmodisch in einem Sammelbuch?

    Ich habe vor vielen Jahren von meiner Mutter ein Rezeptsammelbuch mit den beliebten Familienrezepten geschenkt bekommen.

    Mittlerweile sind aber so viele neue Rezepte dazu gekommen, dass ich ein neues Sammelbuch angefangen habe.

    Ich probiere erst ein neues Rezept und wenn es gut ist, dann drucke ich es aus und füge es dem Sammelbuch zu. Viele von den Rezepten sind aber schon so oft von mir gemacht worden, dass ich sie nicht mehr brauche. Trotzdem ist es eine schöne Erinnerung!

    #63AuthorHassos Frauchen (270200)  28 Jun 22, 14:16
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    Ich habe mir mal vor Jahren meine Lieblingsrezepte aus Kinder-/Jugendtagen von meiner Mutter diktieren lassen; das Büchlein habe ich noch. Dann haben meine KollegInnen mir zu einem runden Geburtstag ein Koch-Ringbuch mit eigenen Rezepten geschenkt. Allerdings schreibe ich selbst da nichts hinein. Meine Rezepte sind größtenteils eine Lose-Blatt-Sammlung. Regelmäßig schaue ich die Rezepte durch und sortiere aus, was ich doch nie nachkochen werde.

    #64AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 14:23
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    Ich habe mal ein Ringbuch mit Landfrauen-Rezepten bekommen. Das war damals eine Aktion unserer Marketing-Abteilung für gute Kunden. Hinten gab es noch etliche leere Seiten, die habe ich eifrig gefüllt. Ansonsten unterhalte ich eine lose Blattsammlung in einer Mappe und suche mir jedes Mal wieder einen Wolf. Ich nehme mir seit Jahren vor das irgendwie thematisch zu ordnen.

    Am Wochenende habe ich den zweiten Gretchen-Band von Susanne Abel gelesen. Nachdem der erste Band eher von der Geschichte der dementen Mutter und ihres "verlorenen" Kindes handelte, thematisiert "Was ich Euch nie gesagt habe" nun den Lebensweg des Vaters und das Schicksal von Kindern, die durch anonyme Samenspender gezeugt wurden. Der erwachsene Sohn, Thomas, erfährt auf diesem Weg von etlichen Halbgeschwistern und muss sich im Rahmen seiner Familiengeschichte auch mit dem Schicksal von Frauen beschäftigen, die unter den Nationalsozialisten medizinischer Versuche ausgesetzt waren. Grundsätzlich ist das schwere Kost, aber mit leichter Hand zu Papier gebracht. Ich habe mich vorher noch nicht wirklich mit diesen entwurzelten Kindern beschäftigt. Es muss sehr belastend sein nicht zu wissen, vom wem man abstammt.

    #65Authorsantacrocce (799098) 28 Jun 22, 16:01
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    Noch zu #52, ich habe die "Kati in Amerika/Paris/Italien" Bücher ganz fasziniert gelesen. Wegen der dort beschriebenen Schwierigkeiten beim Reisen. Wie kompliziert es sein konnte, im Ausland an Geld zu kommen.

    Lustig, dass wir immer James Krüss und "Robbi, Tobbi und das Fliewatüt" zusammen erwähnen. Bei "Mein Urgroßvater und ich" heißt der Held Boy und der Autor von Robbi hieß auch Boy. Das war lange Zeit meine einzige Berührung mit dem Namen. Mittlerweile kenne ich sogar jemanden, der so heißt.


    Aus der Bücherei habe ich mir einen Unterhaltungsfilm zum Thema Wirtschaftskrise wegen der Immobilienblase in Amerika ausgeliehen, "The big short". Nicht schlecht, nur dass im Film die Hauptfiguren zu sympathisch wegkommen. Das sind genauso geldgeile Drecksäcke wie die anderen Banker. Aber nur dadurch ist der Film nicht unerträglich.


    Auf dem Stapel liegt ein Buch von Vicki Baum oben, ihr hattet sie hier erwähnt, da sprang mir ihr Name in der Bücherei ins Auge.


    Ich möchte diesen Sommer mal nach Sommerby. Ob es dort trotz Ostseeressort Olpenitz noch so idyllisch ist?

    #66AuthorLiese (238947) 28 Jun 22, 20:42
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    Re: Sommarby im Südseecamp/bei Soltau in der Heide - Da war ich schon einige Male. Die Ferienhäuser sind nett, aber nicht "oldie"-geeignet, das heißt, für meine gehbehinderte Mutter sind die Dusche und die Treppe nach oben nicht mehr machbar.


    Wer noch fitt ist, kann schön zwischen den Wohnwagen, Mobile Homes und Feriendomizilen spazieren gehen. Man kann auch schöne Ausflüge machen (ins Outlet-Center nach Soltau, nach Bispingen oder wandern).


    Allerdings ist das Südseecamp in der Ferienzeit total voll. Wir waren immer nur in der "saure Gurken"-Zeit da und dann war es klasse!


    Habe gestern von meinen Eltern gehört, dass sie das Buch "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann gar nicht mochten. Komisch. Ich fand es super und hätte geschworen, dass sie es auch gut finden würden. So kann man sich mit Buchempfehlungen täuschen!

    #67AuthorHassos Frauchen (270200) 29 Jun 22, 09:24
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    So kann man sich mit Buchempfehlungen täuschen! - Das stimmt wohl! Ich denke mir oft, dass dieses oder jenes Beuch bestimmt etwas für diesen oder jenen sein muss. Oft liege ich richtig, doch manchmal bekomme ich als Antwort die Frage, warum ich gedacht hätte, dass......


    Nun ja, "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann klingt so, als könnte es mir gut gefallen. Danke, HF, für's In-Erinnerung-rufen".


    Ich lese gerade "Eine Frage der Chemie". Das Buch ist ausgesprochen unterhaltsam und gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind ungewöhnlich (manche sehr gewöhnlich), auch der Hund.

    #68AuthorRed Poppy (876587) 30 Jun 22, 09:04
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    Ich lese gerade den ersten Band von der Wikinger Saga Nordblut von Mira Valentin. Lässt sich ziemlich gut an und scheint mir eine Mischung aus Geschichte und Mythologie zu sein. Eric der Rote kommt hier vor, sein Sohn Leif der Glückliche und weitere Zeitgenossen. Ich glaube, hier wurde ganz gut recherchiert, ich werde da wohl noch Begleitliteratur benötigen sowohl was Geschichte als auch Mythologie angeht. Ist ein Thema mit dem ich mich bisher viel zu wenig befasst habe.


    #69AuthorGreenhouse (19027) 30 Jun 22, 09:49
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    Von Mira Valentin habe ich noch nie gehört. Das heißt aber nichts. Auf der Leipziger Buchmesse gibt es immer eine große Abteilung zum Thema Fantasy und ich kenne dort nur einen Bruchteil der Autoren. Darum orientiere ich mich dort an der Shortlist für den Seraph, den Phantastik-Preis, der auf der Messe verliehen wird.


    "Eine Frage der Chemie" habe ich durch. Das Buch bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

    #70AuthorRed Poppy (876587) 01 Jul 22, 15:36
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    HF, du hast mich falsch verstanden. Ich will nicht in die Lüneburger Heide, sondern in das Sommerby aus den Büchern von Kirsten Boie. Nach Studium der Landkarte sind die Ziele Olpenitz, Maasholm, Schleimünde und Kappeln.


    Ich habe mal ein schwedisches Geschichtsbuch gelesen. Da sind die Wikinger hauptsächlich Bauern und die wilden Banden nur eine Minderheit. So unterschiedlich sind die Blickwinkel. Es wurde aber darauf eingegangen, dass im Ausland ein anderes Bild von den Schweden dieser Zeit vorherrscht.

    #71AuthorLiese (238947) 01 Jul 22, 15:57
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    Die Sommerby-Bücher von Kirsten Boie werden hier regelmäßig erwähnt. Und jedesmal nehme ich mir vor, zumindest das erste Buch der Reihe zu besorgen. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr.


    Gelesen habe ich "Ella und Laura - Von den Müttern unserer Väter" von Ana und August Zirner. Ein weiteres Buch aus der Reihe Familienerzählungen, das heißt, hier wird versucht, das Leben der Großmütter zu erforschen und nachzuerzählen. Die beiden Autoren, Vater und Tochtern, haben einen anderen Ansatz gewählt, als anderen, die zum selben Thema schreiben. Zunächst war ich etwas irritiert, schlussendlich war ich mit dem Buch dann doch zufrieden.


    Der neue Krimi von Linda Castello war dann das nächste Buch. Auch wenn ich mich zeitweise über diese Reihe geärgert und die Glaubwürdigkeit von so vielen Morden in einem engen Kreis beanstandet habe, habe ich mich damit ausgesöhnt. Das Problem gibt es ja auch bei den Ostfriesen-Krimis oder den Midsomer Murders. Hauptsache der Krimi ist spannend und unterhaltsam.

    #72AuthorRed Poppy (876587) 05 Jul 22, 12:58
    Comment

    August Zirner - ist das der Schauspieler? Den finde ich sehr gut.....

    #73AuthorB_Elanna (240251) 05 Jul 22, 13:05
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    Ja, der Schauspieler. Er hat mit seiner Tochter dieses Buch geschrieben.

    #74AuthorRed Poppy (876587) 05 Jul 22, 13:07
    Comment

    Das Buch von Vicky Baum hat mir gut gefallen. Danke fürs Empfehlen!


    Gerade hat sich eine Freundin aus China für die nette Urlaubskarte bedankt. Die ist erstaunlicherweise nach 9 Monaten noch angekommen. Wer weiß, wann die Weihnachtskarte da sein wird.

    #75AuthorLiese (238947) 05 Jul 22, 14:55
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    Während des Studiums habe ich in den Semesterferien als Briefträger gejobt. Einmal habe ich beim Aufräumen in der hintersten Ecke des Briefesortierregals eine Urlaubskarte aus einem der Vorjahre gefunden. Da der Empfänger noch an der genannten Adresse wohnte, habe ich die Karte persönlich zu gestellt; alle waren hoch erfreut.


    Ich denke aber nicht, dass die Karte in China auch so versteckt war.

    #76AuthorRed Poppy (876587)  05 Jul 22, 15:00
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    Welches Buch von Vicki Baum hast Du denn gelesen? Sie hat ja so viele geschrieben.....


    #77AuthorB_Elanna (240251) 05 Jul 22, 15:01
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    "Menschen im Hotel".


    Ich denke, dass Corona die verspätete Zustellung verursacht hat.

    #78AuthorLiese (238947) 05 Jul 22, 15:05
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    Ich habe (weil rumreisend) die dicken Buecher eine Weile zur Seite gelegt, und zwei duenne gelesen: 'Dieses Gefuehl, dass etwas nicht stimmte' von Ilka von Zeppelin, das ihre Kindheit waehrend des 2. Weltkriegs beschreibt (veroeffentlich wurde es erst 2006, glaube ich; wann sie es geschrieben hat, steht nicht dabei). Zum Teil sehr direkt kindlich, zum Teil irgendwie distanziert. Und obwohl sie manchmal beschreibt, dass sie Ereignisse oder Bemerkungen nicht versteht, ist mir nicht ganz klar, was der Titel soll. Davon abgesehen ist es allerdings sehr interessant; wieder ein neuer Blickwinkel auf das unglaubliche Leid, dass die Nazis und der Krieg verursacht haben. (Und faszinierend, was Menschen alles aushalten und ueberleben koennen.)

    Das zweite duenne Buch ist von Axel Hacke, 'Ueber den Anstand in schwierigen Zeiten', und ist, wie alles was ich von ihm kenne, eine Freude zu lesen. Ueberlegungen und Zitate zum Thema Anstand, kleine Gespraeche, bei denen man das Gefuehl hat, dabei zu sein.


    Von Trixie Belden habe ich nur wenig gelesen; damit bin ich nicht so recht warm geworden. Aber Astrid Lindgrens Jugendbuecher fand ich sehr gut.

    Vieles von James Kruess habe ich hier noch stehen. Gerade die Geschichten der 101 Tage finde ich immer wieder sehr schoen, mit dem Wechsel zwischen Rahmenhandlung (die er mW zum Teil erst spaeter dazugeschrieben hat) und Geschichten und Gedichten.

    #79AuthorJabonah (874310) 05 Jul 22, 17:40
    Comment

    'Ueber den Anstand in schwierigen Zeiten' hat Klatschmohnmann letztes Jahr erstanden und mit Freude gelesen. Ich glaube, ich sollte es mal für mich hervorkramen. Bislang kenne ich von Axel Hacke nur "Der weiße Neger Wumbaba" und den Folgeband.


    James Krüss ist irgendwie an mir vorbeigegangen.


    Zurzeit lese ich das Leo-liest-Buch. Für danach liegt schon der zweite Teil von "Stay away from Gretchen" bereit "Was ich nie gesagt habe" von Susanne Abel.

    #80AuthorRed Poppy (876587) 08 Jul 22, 09:45
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    Bin auch noch beim Leo-liest-Buch 2. Außerdem lese ich jetzt Band 3 der Hunger Games nochmal. Das Prequel soll Montag vom großen Fluss A***** geliefert werden. Fein. Dann kann ich gleich weiterlesen!


    James Krüss ist irgendwie an mir vorbeigegangen.

    +1

    #81AuthorHassos Frauchen (270200) 08 Jul 22, 09:53
    Comment

    Mit dem 2. Buch von Leo liest habe ich erst einmal aufgehört, nachdem ich zwei Drittel gelesen habe. Aber die Diskussion kommt nicht so richtig in Gang, so werde ich also das Buch zu Ende lesen.


    Zwischendurch habe ich mir auf HF Empfehlung "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann besorgt. Ich habe mir ja gedacht, dass dieses Buch mir gefallen würde, und so war es auch. Ich mag solche Familienromane, die Geschichten und Geschichte erzählen und von Dingen berichten, die ich nicht wusste. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass Sonneberg eine alte Spielzeugstadt ist. Ich habe sogar im Netz nach Puppen und Stofftieren von dort gesucht.


    HF, haben deine Eltern erzählt, was ihnen an diesem Buch nicht gefallen hat?

    #82AuthorRed Poppy (876587) 09 Jul 22, 16:25
    Comment

    Astrid Lindgren konnte ich nie so recht was abgewinnen, James Krüss und Max Kruse dagegen schon. Ob Mein Urgroßvater und ich ein heutiges Kind auch noch so begeistern könnte? Was ist mit Preussler? Mark Twain? Irgendwann auch alles, was ich von Karl May in die Finger bekam.


    Poppy, ich könnte mir vorstellen, daß https://www.dtv.de/buch/vergiss-kein-einziges... was für dich sein könnte. Der Titel ist dämlich, zugegeben. Aber hier noch eine Kritik dazu: https://www.borromaeusverein.de/medienprofile... .


    Edith möchte noch sagen, daß keinerlei weltanschauliche Neigungen meinerseits den zweiten Link bestimmt haben – es war einfach der erste, der mehr als die paar dürren Zeilen des Verlags zu bieten hatte.

    #83AuthorC3PO (877869)  09 Jul 22, 16:57
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    @Poppy: Ja, das haben sie. Mein Vater fand den Schreibstil nüchtern und blöd. Er ist nicht in das Buch reingekommen und hat es gleich nach den ersten Seiten wieder weggelegt.

    Meine Mutter hat etwas mehr gelesen und sich hoffnungslos zwischen den beiden Handlungsebenen (die alte Generation/die junge Generation) verzettelt. Sie fand es verwirrend und konnte sich nicht merken, welcher Name welche Person war. Da hat sie aufgegeben.


    Beide Eindrücke hatte ich selbst nicht. Ich mochte den Schreibstil sehr und fand auch die beiden Handlungsebenen nicht verwirrend.

    #84AuthorHassos Frauchen (270200) 11 Jul 22, 08:18
    Comment

    Ja, heute Kinder können sich acuh noch für "Mein Urgroßvater und ich" und den "Leuchtturm auf den Hummerklippen" und die "Glücklichen Inseln hinter dem Winde" (das ich selbst erst zusammen mit meinen Kindern gelesen habe) begeistern :)


    Ich lese gerade "Die Macht der Geographie", bin aber noch nicht sehr weit. Ich finde es sehr interessant, der Autor zeigt auf, wie die geograohischen Gegebenheiten schon immer und auch immer noch Einfluss auf Ländergrenzen, Krieg, Frieden und das Verhältnis von Nachbarländern haben.


    Außerdem zur Hälfte durch habe ich "Amerikas Gotteskrieger", in dem die Autorin aufzeigt, wie lange die religiöse Rechte in den USA schon ihren Einfluss vergrößert, welche Netzwerke sie geschaffen haben. Interessant und ernüchternd auf jeden Fall. Zu lange am Stück schaffe ich aber nicht, es zu lesen, weil mir dann der Kopf schwirrt.


    Und zur Abwechslung und zum "Weglesen" habe ich mir aus unserer Bücherkiste "Euer schönes Leben kotzt mich an" mitgenommen, "ein Umweltroman aus dem Jahr 2015", geschrieben 2012. Im UK werden "Energieguthabenkarten" eingeführt, weil die Treibhausgasemissionen zu hoch sind und sie sind das erste Land, das rigoros dagegen vorgeht. Erzählt wird aus der Sicht einer 16jährigen. Bin jetzt bei zwei Monaten nach der Einführung, und es gab Plünderungen, Frost, Hass, Jobverluste etc.

    #85Authorestrellita (236267) 11 Jul 22, 08:52
    Comment

    Beide Eindrücke hatte ich selbst nicht. Ich mochte den Schreibstil sehr und fand auch die beiden Handlungsebenen nicht verwirrend. - mir ging es wie dir, HF; ich habe zwar zwischendurch auf den Stammbaum geschaut, um mich zu vergewissern, verwirrend fand ich das Buch nicht. Den Namen von Kati Naumann werde ich mir merken.


    Danke für den Tipp, C3PO; ich glaube auch, dass mir das Buch gefallen könnte. Ich habe es mir notiert.


    Zum Weglesen hat eine Freundin mir Madame le Commissaire und die Villa der Frauen von Pierre Martin ausgeliehen; dies Buch liegt jetzt auf der Bettkante.

    #86AuthorRed Poppy (876587)  11 Jul 22, 09:06
    Comment

    Gestern kam nun "The ballad of songbirds and snakes" von Suzanne Collins an und ich habe gleich mal reingelesen.

    Erstmal ist mir aufgefallen, dass die Schrift in meinem Buch recht klein ist und das Buch dicker als die 3 "Hunger games"-Bände. Mir kommt der Stil irgendwie erwachsener vor. Die Autorin beschreibt die Umgebung und die Stimmung ausführlicher als bei den ersten Bänden. Insgesamt aber ein vielversprechender Anfang. Recht düster und depressiv. Mal sehen, wie sich das so weiterentwickelt.

    #87AuthorHassos Frauchen (270200) 12 Jul 22, 07:23
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    "Ferien auf Saltkrokan" ist auf Französich jetzt in Erstübersetzung erhältlich. Pippi erfreut schon seit Jahrzehnten die Herzen der französichen Kinder und auch die Fernsehserie zu Saltkrokan wurde in Frankreich ausgestrahlt, aber das Buch gibt es erst jetzt.

    #88AuthorLiese (238947) 14 Jul 22, 20:22
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    In einem amerikanischen Unterhaltungsroman las ich kürzlich eine unbeabsichtigt sehr lustige Szene. EIne Frau, die 20 Jahre in Europa verbracht hat, berichtet ihrer Familie von den Unterschieden. Aus meiner Sicht der beste Teil war die Erzählung, dass die Menschen in Europa für ihren Einkaufswagen bezahlen.



    #89AuthorLiese (238947) 17 Jul 22, 21:07
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    Ich lese gerade "Ein Garten über der Elbe" von Marion Lagoda. Es ist ein schönes und informatives Buch über die Geschichte des römischen Gartens in Blankenese, der von einer Frau als erste Obergärtnerin Deutschlands angelegt wurde. Ich lerne viel über Gartenanlagen und Pflanzen, allerdings kommt - für meinen Geschmack - das Leben der Gärtnerin etwas zu kurz; bislang zumindest.

    #90AuthorRed Poppy (876587) 18 Jul 22, 09:05
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    "Ein Garten über der Elbe" habe ich durch. Wenn man bei den Ärzten sitzt, hat man zum Lesen ausreichend Zeit. Mein erster Eindruck hat sich bestätigt: die 25 Jahre, die die Gärtnerin Hedda in diesem Römischen Garten verbracht hat, werden irgendwie zu schnell abgehandelt. Aber dennoch lohnt sich das Buch, ich werde es weiter empfehlen.

    Es animiert dazu das, was vom Garten übrig ist, tatsächlich in Blankenese zu entdecken (sollte ich jemals wieder nach Hamburg kommen und noch in der Lage sein, die vielen Treppen hochzusteigen...). Oder in den im Buch erwähnten Büchern zu blättern, wie "Nachsommer" von Adalbert Stifter oder "Von Gartenzimmern und Zaubergärten" von Helga Schütz.

    #91AuthorRed Poppy (876587)  18 Jul 22, 20:18
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    Als ich letzte Woche kzH war, habe auch ich den zweiten Gretchen-Band von Susanne Abel gelesen, "Was ich Euch nie gesagt habe". Das Thema bzw. die Themen waren wieder hoch interessant und in diesem Buch wieder gut umgesetzt.

    Das Buch ist als Fortsetzung zu "Stay away from Gretchen" angelegt. Klar, das macht es für den Schreiber und auch für den Leser einfacher, weil die Vorgeschichte bereits angelegt und bekannt ist. Irgendwie finde ich aber, dass es nicht nur unglaubwürdig, sondern auch zu viel für den armen Thomas ist, der nicht nur mit einer Halbschwester mütterlicherseits aus dem ersten Band konfrontiert ist (die aber keine Rolle mehr spielt) sondern auch mit mehreren Halbgeschwistern väterlicherseits. Lange Rede, kurzer Sinn: Es hätte mir persönlich besser gefallen, wenn das Thema in einer "neuen Umgebung" behandelt worden wäre.

    #92AuthorRed Poppy (876587)  20 Jul 22, 10:48
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    Ich habe letzte Woche einige Bücher aus meinem Schrank aussortiert. Die kommen in den offenen Bücherschrank im Nachbardorf.

    Ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich Lesegeschmack mit der Zeit verändert. Die Bücher hatte ich alle mal gelesen. Als ich jetzt wieder reingeschaut habe, fand ich die alle nicht mehr sonderlich gut.

    Ich bin übrigens neugierig, wie die "Leo liest ..."-Abstimmung ausgeht 🙂

    Ansonsten lese ich immer noch das Prequel zu den Hunger Games und wünschte, meine Mittagspause wäre länger ...

    #93AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jul 22, 11:20
    Comment

    Ich bin übrigens neugierig, wie die "Leo liest ..."-Abstimmung ausgeht - und wundere mich schon manchmal...


    Zurzeit lese ich übrigens wieder "Mary Shelleys Zimmer. Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte" von Timo Feldhaus.

    #94AuthorRed Poppy (876587) 21 Jul 22, 17:13
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    Ich habe die ersten Kapitel von Gurnahs Paradise gelesen, es dann aber weggelegt. Es ist wunderschoen geschrieben, aber die Geschichte ist ziemlich traurig und bedrueckend und dafuer sind mir die Charaktere nicht mitreissend genug. Schade.


    Auch sonst komme ich nur langsam mit meinen interessanteren Buechern voran. Colour von Victoria Findlay (deren Buch ueber Fabric die Bibliothek leider wiederhaben wollte; das muss ich ein andermal zu Ende lesen) ist eine Reise in und durch natuerliche Farbpigmente. Es ist faszinierend, welche Anstrengungen Leute unternehmen, um schoene Farben zu bekommen. Entangled Life von Merlin Sheldrake ist spannend; es geht darum, dass Pilze eigentlich ueberall sind und viel mehr koennen und auch tun als man so denkt. (Leider nicht spannend genug geschrieben...)

    Und Learning from the Germans von Susan Neiman. Da geht es um Vergangenheitsbewaeltigung, und was die US-Amerikaner da falsch anpacken. Seltsamerweise haengt sie alles am Wort 'Vergangenheitsaufarbeitung' auf (fuer mich eine Nebenform von Vergangenheitsbewaeltigung), und uebersetzt 'Aufarbeitung' als 'Working-off', was ich leicht daneben getroffen finde. Denn wenn ich etwas 'work off' - zB Aerger oder Pfunde - dann ist es am Ende weg (also ABgearbeitet), aber wenn ich etwas AUFarbeite habe ich es danach noch, aber es ist verstaendlicher und/oder besser. Hm.

    #95AuthorJabonah (874310) 22 Jul 22, 11:11
    Comment

    Ich habe eine Kurzgeschichtensammlung von Stephanie Burgis gelesen. Gefallen hat mir die Idee in einer Geschichte, dass Aschenputtels Schuh zufällig einem anderen Mädchen passt, das gar nicht begeistert ist.

    Das Buch war über Amazon verlegt, also nicht über andere Händler erhältlich. Für die Kunden ein Rückschritt.

    #96AuthorLiese (238947) 24 Jul 22, 11:15
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    In der Kinovorschau bei uns habe ich gelesen, dass "Der Gesang der Flusskrebse" verfilmt worden ist; der Film ist wohl ab Ende August hier zu sehen. Vielleicht kann ich ja unseren Frauen-Kino-Club nach Corona wieder aktivieren, so dass wir uns den Film gemeinsam ansehen können.

    #97AuthorRed Poppy (876587) 26 Jul 22, 11:07
    Comment

    Ah, interessant. Das würde ich mir auch mal anschauen. Aber ich warte wohl, bis es im TV kommt.


    Bin noch mit "The ballad of songbirds and snakes" beschäftigt. Das ist wirklich spannend und nimmt überraschende Wendungen. Ich mag sowas ja!

    Zu dumm, dass meine Pausen in der Arbeit immer so kurz sind. Da muss ich dann mitten in der spannendsten Szene das Buch beiseite legen und mich wieder den drögen Internettexten widmen 😕

    #98AuthorHassos Frauchen (270200) 26 Jul 22, 13:42
    Comment

    HF, ich staune immer, dass du es schaffst über die Mittagspause zu lesen und dann das Buch wieder wegzulegen.


    Das neue Buch von Maggie Stiefvater ist (für mich überraschend) das Buch zum Disney-Film "Merida". Den Film mochte ich nicht besonders, mal abwarten wie es mir mit dem Buch ergehen wird. Es ist jetzt nach unten auf den Stapel gerutscht.


    In einem Bericht über die L'Oréal-Erbin stand, dass sie die reichste Frau der Welt aber nur der drittreichste Mensch Frankreichs ist.

    #99AuthorLiese (238947) 29 Jul 22, 14:29
    Comment

    Ich bräuchte mal eine Empfehlung von euch. Auf einem Discord-Server (so was wie ein Forum) nehme ich an einer reading challenge teil - aufgebaut wie ein Bingozettel. Jetzt lese ich mich gerade durch die Jack Reacher Serie und mache daher nur in wenigen Kategorien Kreuzchen. Für ein Bingo müsste ich einen Roman eines "Author of South or Central American ancestry" lesen. Hat da jemand einen Vorschlag? Wahrscheinlich wäre ich da im Spanisch-Forum erfolgreicher, aber mein Spanisch reicht nicht mal dafür die Empfehlungen zu verstehen. Daher müsste ich dann auch zur deutschen oder englischen Übersetzung des Romans greifen.


    Genre an sich ist erst mal egal.

    #100Authorfab kat (303993)  31 Jul 22, 12:03
    Comment

    Der Gesang der Flusskrebse" verfilmt worden ist

    Hm, vom Buch war ich nur marginal begeistert. Vielleicht wäre dies mal eine Geschichte die für mich per Bildsprache besser funktioniert.

    #101AuthorMasu (613197) 31 Jul 22, 12:32
    Comment

    fab kat, darf es auch ein Brasilianer sein?


    Da kann ich Flut von Daniel Galera empfehlen.

    #102Authorpenguin (236245) 31 Jul 22, 14:48
    Comment

    penguin, natürlich! Ich war vorhin nur zu faul noch portugiesisch zu tippen :) Was ich noch weniger spreche als spanisch, mir die Antworten in dem Forum also noch viel weniger helfen würden. Den Tipp guck ich mir an.

    #103Authorfab kat (303993) 31 Jul 22, 14:50
    Comment

    Wie wäre es mit dem Klassiker "Das Geisterhaus" von Isabell Allende???

    Gabriel García Márquez hat auch lesenwerte Bücher geschrieben, wie "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" oder "Hundert Jahre Einsamkeit".

    #104AuthorCorvus Corax (761716)  31 Jul 22, 14:59
    Comment

    "Die bewohnte Frau" von Giaconda Belli aus Nicaragua.

    "Ganz die Deine" von Claudia Pineiro (Argentinien)

    Antonio Skarmeta (Chile) "Mit brennender Geduld" (über Pablo Neruda und seinen Postboten)

    Oder Gedichte von Pablo Neruda.

    #105AuthorRed Poppy (876587) 31 Jul 22, 18:36
    Comment

    Danke, ich guck mal durch, ob da für mich was dabei ist. Die Challenge läuft noch bis Ende August, also etwas Luft ist noch.

    #106Authorfab kat (303993) 31 Jul 22, 22:09
    Comment

    Ah, zu südamerikanischen Autoren habe ich leider keine Empfehlung. Aber die bereits genannten könnten mich zum Teil auch interessieren.


    ich staune immer, dass du es schaffst über die Mittagspause zu lesen und dann das Buch wieder wegzulegen. Meine Mittagspause ist ja eine halbe Stunde lang und ich habe nicht jeden Tag Lust, mit den Kollegen zu quatschen. Aber es fällt mir schon schwer, das Buch wegzulegen, wenn es spannend wird.


    "The ballad of songbirds and snakes" habe ich jetzt durchgelesen. Die ersten beiden Teile waren super geschrieben. Spannend und wendungsreich. Teil 3 ließ mich dann ratlos zurück und ich habe den Teil nur noch quergelesen. Es war so, als ob die Autorin keinen Plan hatte, wie sie aus einer Liebesgeschichte eine Schurkengeschichte machen sollte. Doofes Ende und irgendwie unbefriedigend.


    Zu dem Gesang der Flusskrebse: Vielleicht wäre dies mal eine Geschichte die für mich per Bildsprache besser funktioniert. Da befürchte ich genau das Gegenteil. Da werden wahrscheinlich nur viel nackte Haut und Sexszenen gezeigt und die einsame, etwas depressive Stimmung des Buchs mit der kargen Landschaft und den wundersamen Sammlungen der Heldin gar nicht richtig gewürdigt werden. Ich hatte relativ viele Bilder dazu im Kopf. Der Film kann für mich eigentlich nur enttäuschend sein.


    Oh. Und dann noch etwas Werbung in eigener Sache:

    Seit gestern ist meine neueste (Fantasy-)Geschichte im Laden:

    Das Portal - E.S. Harmondy - Hardcover - epubli


    Vielleicht hat ja jemand Lust, es zu lesen 😘

    #107AuthorHassos Frauchen (270200) 01 Aug 22, 07:22
    Comment

    Ich kann auch gut in der Mittagspause lesen. Wir haben hier zwei Draußen-Sitzplätze - einen mit Markise, einen unter einem Baum. Hier kann ich gut für eine halbe Stunde abschalten. Wie HF kann auch ich das Buch schwer weglegen, wenn es spannend ist.


    Am Wochenende habe ich einen Cosy-Krimi gelesen: Mord und Limoncello. Das Buch hat mich rein optisch angesprochen mit dem Titelbild in S/W und den knallgelben Zitronen sowie dem zitronengelben Buchschnitt. Das Buch ist jetzt kein Thriller, hat mich aber gut unterhalten. Bestimmt gibt es eine Fortsetzung - vielleicht "Mord und Tomatsauce" mit Titelbild in S/W und knallroten Tomaten sowie tomatenrotem Buchschnitt? Oder "Mord und Gurkensalat / Auberginenauflauf" mit.....

    #108AuthorRed Poppy (876587)  01 Aug 22, 09:25
    Comment

    Moin,

    meinen Post von gestern zu südamerikanischen Autoren hat der Löwe verschluckt....

    Ich hatte eigentlich ergänzen wollen, dass eigentlich fast alle Bücher von Isabel Allende lesenswert sind (also die, die ich gelesen habe). Besonders gut gefallen haben mir "Von Liebe und Schatten" und "Eva Luna". Es gibt auch eine Reihe von Jugendbüchern um Aguila und Jaguar, die sind richtig gut.

    Anfang der 90er war Laura Esquivel sehr populär. Vielleicht kennt Ihr das Buch "Like Water for chocolate", das auch verfilmt wurde.

    Aus der Zeit stammt auch "Tante Julia und der Kunstschreiber (La tia Julia y el escribidor)" von Mario Vargas Llosa und "How the García Girls lost their accents" von Julia Alvarez. Das habe ich damals supergerne gelesen, so eine Art "Joy Luck Club" (Amy Tan) auf südamerikanisch.

    Anfang bis Mitte der Neunziger hatte ich eine Phase, in der ich sehr viele Bücher von Schriftstellerinnen gelesen habe, die die Einwanderung in die USA und das Leben als ethnische Minderheit zum Thema hatten. Amy Tan gehörte natürlich dazu, aber auch Isabel Allende, Julia Alvarez und Gloria Naylor.


    Eine Reading challenge klingt super, wollen wir das hier auch machen? Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat!

     

    #109AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 10:29
    Comment

    Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat! +1

    Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen. Aber ich würde da eventuell auch mitmachen (kommt auf die Bedingungen an)

    #110AuthorHassos Frauchen (270200) 01 Aug 22, 10:39
    Comment

    Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat! +2

    Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen. Aber ich würde da eventuell auch mitmachen (kommt auf die Bedingungen an) +1


    #111AuthorRed Poppy (876587) 01 Aug 22, 10:40
    Comment

    Da muss ich heute Abend reinschauen. Vom Büro aus geht das nicht.


    Edit (von zuhause): ist ja spannend! Das muss etwas von der anderen Seite des Atlantik und/oder von jüngeren Leuten sein. Kannte ich bisher nicht.


    Ich finde die Idee toll. Aber die meisten Bingokarten haben 5x5 Felder. Das ist schon recht viel. Mir würden schon 4x4 oder auch 3x3 für den Einstieg (bis Ende des Jahres 2022?) reichen.

    Fantasy, Sci-Fi, Abenteuer, Reise, Historisch, Biografie hätte ich z.B. keine Probleme etwas zu finden. Aber wenn es dann um andere Themen geht (Krieg, LGBTQ, Gedichte), das wäre für mich echt eine Herausforderung.

    #113AuthorHassos Frauchen (270200)  01 Aug 22, 12:55
    Comment

    Sorry, ich guck hier fast nur abends rein, aber B_Elanna hat's gefunden. Ein 5x5 Feld, wie Bingo, mit diversen Themen. In der Challenge an der ich teilnehme, gelten Bingoregeln, wer eine Reihe, Spalte oder diagonal 5 hat, bekommt ein kleines Goodie. Wenn man hier bei Leo Anhänge machen könnte, würde ich euch zeigen, was die Themen sind.


    Neben den südamerikanischen Autoren, gibt es auch ein Feld für schwarze Autoren, eins für asiatische oder von den pazifischen Inseln stammende Autoren, Bücher aus einer anderen Sprache (ja, Zielpublikum sind eher Amerikaner), LGTBQ+ Charakter, körperlich oder geistig eingeschränkter Charakter, aber auch ganz allgemein Belletristik, Fantasy, True Crime, Historical Fiction, etc. pp.


    "Meine" Challenge ging 3 Monate über den Sommer, 1. Juni bis 31. August. Ein Buch pro Feld, ein Buch nur einmal.


    Das erste Bingo in der Gruppe gab es dann auch schon am 29. Juni, und der Herr hatte praktisch schon den halben Zettel voll.


    Es geht einfach darum, den Horizont vielleicht ein bisschen zu erweitern (siehe meine Anfrage), Hauptsache ist aber das Lesen allgemein. Wenn ich keine Gedichte mag, muss ich mir halt ein anderes Bingo aussuchen, als die Reihe oder Spalte, in der die drin sind.

    #114Authorfab kat (303993)  01 Aug 22, 20:08
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    Nun ja, man könnte es ja so machen, dass man eine vorher festgelegte Anzahl von Büchern auch in zwei Kategorien eintragen dürfte. Dann wären auch 5x5 Einträge gut zu schaffen bis Jahresende. Fab Kats Bingo klingt sehr nach dem Link der Seattle Times. Die anderen sind nicht so sehr US-geprägt, wenn ich mich erinnere.
    #115AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 22:57
    Comment

    Die Regeln können ja gemacht werden, wie man will. Das waren/sind nur die Regeln, der Challenge an der ich aktuell teilnehme. Weniger Felder gehen natürlich auch.

    #116Authorfab kat (303993) 01 Aug 22, 23:20
    Comment
    Die Anzahl der Felder finde ich schon ok, damit man etwas mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Wenn man nur das liest, was man immer liest, braucht man kein Bingo....
    #117AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 23:32
    Comment

    Dann schlage ich mal 5x5 Themen vor:


    Reisebuch| Gedichte| Klassiker| Krimi| spielt im Weltraum

    | | (älter 100 Jahre)| |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Biografie      | Thema Krieg| Autor aus Afrika | Nobelpreis | Liebesroman

    | |  | |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Fantasy | Sachbuch | Thema Krankheit | Jugendbuch | Autor aus Korea

    |     | | |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Sci-Fi  | Thriller  | preisgekrönte| LGBTQ  | Freundschaft

    |     | Autorin  | |                                  

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Kurzge-  | Graphic | am Meer                 | Tiere| Berge

    schichten|  Novel| | |


    Ich schlage vor, das Bingo-Lesen läuft so bis zum Ende des Jahres und man kann bis zu 2 Bücher auch in zwei Kategorien gleichzeitig einsortieren.

    Was haltet ihr davon?

    #118AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:14
    Comment

    Das klingt gut, HF. Dabei ist einiges, was ich normalerweise nicht lesen würde.


    Kurz zum Verständins: älter als 100 Jahr bezieht sich auf "Klassiker"?

    #119AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:17
    Comment

    Oh, sorry für das "verhauene" Format. In der Vorlage war es eine schöne Matrix .... 😕


    Ja, als Klassiker würde ich z.B. C. Dickens oder Jane Austen sehen.

    #120AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:20
    Comment

    Hier nochmal etwas übersichtlicher:

    Reisebuch / Gedichte / Klassiker (älter 100 Jahre) / Krimi / spielt im Weltraum

    Biografie / Thema Krieg / Autor aus Afrika / Nobelpreis / Liebesroman

    Fantasy   / Sachbuch / Thema Krankheit / Jugendbuch / Autor aus Korea

    Sci-Fi / Thriller / preisgekrönte Autorin / LGBTQ / Freundschaft

    Kurzgeschichten / Graphic Novel / am Meer / Tiere / Berge

    #121AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:27
    Comment

    Also ich wäre dabei (lese gerade ein passendes Buch.... 😉 )

    #122AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:30
    Comment

    Sehr schön, ich bin auch dabei. Auf dem Stapel liegt einiges passendes.

    2 Bücher in zwei Kategorien finde ich gut.

    Jetzt geh ich mal nach Autoren aus Korea suchen.

    #123AuthorB_Elanna (240251) 02 Aug 22, 10:48
    Comment

    Das neueste Buch aus dem "Leo liest..."-Faden passt auch! Zweitverwertung, sozusagen.

    #124AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:51
    Comment

    Jepp. Das "Leo liest"-Buch ist bei mir eingeplant. Mal sehen, was noch so in meinem Fundus zuhause zu finden ist und wo ich mich anderweitig umsehen muss.

    Da habe ich gleich wieder einen Grund, die Tausch-Telefonzelle im Nachbardorf aufzusuchen.

    #125AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 11:28
    Comment

    Thema Tiere habe ich auch gerade: Ein kleiner Roman von Eugen Ruge "Cabo de gata". Hier geht es um einen Mann mittleren Alters, der in Berlin seine Zelte abbricht und nur mit Hängematte, Schreibheften und wenig Gepäck sich auf den Weg nach Spanien macht und in Cabo de gata am Mittelmeer landet / strandet. Hier versucht er vergeblich sein erstes Buch zu schreiben und freundet sich mit einer Katze an. Wahrscheinlich nimmt es ein dramatisches Ende, aber so weit bin ich noch nicht.

    #126AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 11:39
    Comment

    Wie gehen wir den vor? Melden wir uns, sobald wir eine Reihe voll haben? Erzählen wir zwischendurch von den Büchern, die wir lesen?

    #127AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 11:41
    Comment

    Ich würde vorschlagen, wir können gerne zwischendurch mal schreiben, welches Buch wir in welcher Kategorie gerade lesen. Und natürlich melden wir uns, wenn wir eine Reihe oder Diagonale voll haben.

    Was loben wir denn als Preis aus? Einen (virtuellen) Leselöwen in Gold, Silber, Bronze und Messing? Trostpreis ein (virtueller) Plüschlöwe? Gibt es Preise für Teilerfolge? Können wir alles noch festlegen.

    #128AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 12:41
    Comment

    Ich weiß noch nicht, ob ich mitmache, damit's aber für die, die mitmachen, ein wenig einfacher ist, hier ein Bingozettel: https://docs.google.com/document/d/15XGN-k6ZN... zum selber speichern, drucken, was auch immer.


    #129Authorfab kat (303993) 02 Aug 22, 19:31
    Comment
    Das ist ja super, vielen Dank!
    #130AuthorB_Elanna (240251) 02 Aug 22, 21:29
    Comment

    Das ist praktisch, vielen Dank, fab kat.

    #131AuthorRed Poppy (876587) 03 Aug 22, 08:53
    Comment

    Ja, ich habe mir meinen Bingozettel auch schon ausgedruckt und angefangen, die Rubriken zu sichten. Meine Kollegin hat mir heute in der Frühstückspause schon mal einen Buchtipp gegeben. Ein Verwandter von ihr hat eine Sammlung von Sagen aus dem Harz veröffentlicht. Prima Tipp für die Kurzgeschichten!

    Und von meiner Schwester bekam ich einen Tipp für eine Graphic Novel: "The Walking Dead". Na, mal sehen, ob das was für mich ist. Die Serie bei dem geflixten Netz fand ich trashig. Bin nach zwei Folgen ausgestiegen.

    Aber wir möchten ja auch mal beim Bingo-Lesen unsere Komfortzone verlassen 🤗

    #132AuthorHassos Frauchen (270200) 03 Aug 22, 09:44
    Comment

    Kennt ihr die Abenteuer der Schwarzen Hand von Hans-Jürgen Press? Das waren Kinderkrimis aus den 70ern, die jede Woche im Stern auf der Kinderseite erschienen - immer mit einem kurzen Text über den Fortgang der Geschichte und einer Zeichnung, auf der irgendwo ein weiterer Hinweis bzw. die Lösung zu sehen war.

    Hab ich beim Ausmisten auf dem Dachboden im Elternhaus wiedergefunden... zählt das als Graphic Novel?


    Den Krimi habe ich gerade in der Mache und bin dabei, den Bücherstapel neu zu sortieren.

    John Steinbeck's "Cannery Row" fällt sogar in drei Kategorien: "Am Meer", "Kurzgeschichten" und "Nobelpreis" .


    Ist "Per Anhalter durch die Galaxis" ein Reisebuch?


    Fragen über Fragen, nur durch einen einfachen Zettel....

    #133AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 09:55
    Comment

    Oh, da fällt mir ein, dass ich "Jonas oder der Künstler bei der Arbeit" von Albert Camus mal erstanden haben. Jetzt kann ich es endlich lesen. 🙂

    #134AuthorRed Poppy (876587) 03 Aug 22, 10:06
    Comment

    Die Abenteuer der schwarzen Hand klingeln ganz dunkel in meiner Erinnerung. Aber meine Eltern haben den Stern nur im Urlaub gekauft. Somit kann ich mich nicht an fortlaufende Abenteuer-Comics erinnern. Ich würde das gelten lassen. Ich würde auch "Asterix" gelten lassen 🙂


    Ich habe noch ein dänisches Kinderbuch im Schrank. Mal sehen, ob ich das schon im Original schaffe ...


    Edit würde "Per Anhalter durch die Galaxis" eher in die Sparte "spielt im Weltraum" schieben.

    #135AuthorHassos Frauchen (270200)  03 Aug 22, 10:14
    Comment

    "Die Abenteuer der schwarzen Hand" - kenne ich nicht, habe aber schon davon gehört.


    Der oben erwähnte Jonas ist übrigens als Graphic Novel erschienen, deswegen habe ich ihn überhaupt erwähnt.


    Ich sehe schon, die ganze Aktion mahct mir jetzt schon richtig Spaß!

    #136AuthorRed Poppy (876587)  03 Aug 22, 10:20
    Comment

    Asterix als Graphic Novel, cool!

    Dann mache ich heute Abend mein erstes Kästchen voll.

    "Tomtebobarnen" von Elsa Beskow ist ein Kinderbuch in Reimen, ein Klassiker und als Bilderbuch auch eine Graphic Novel. Und Fantasy 🙂

    #137AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 10:49
    Comment

    Boh!!! Applaus, Applaus für B_Elanna!

    Liest du das im schwedischen Original? Meine Hochachtung!

    Wir mussten im Dänisch-Unterricht letztens das traditionelle Midsommerlied lesen und übersetzen. Altes Dänisch, gereimt ... da bin ich ausgestiegen!

    #138AuthorHassos Frauchen (270200) 03 Aug 22, 10:54
    Comment

    Klar. Das Buch ist noch von meiner Oma und ich habe es als Kind schon heiß geliebt und liebe es noch.

    Mein Opa hat es uns "vorgelesen", wenn wir bei den Großeltern zu Besuch waren. Da er kein Schwedisch konnte (die Schweden-Connection kam über meine Oma), hat er natürlich nur eine mehr oder weniger selbst erfundene an den Bildern orientierte Geschichte erzählt.

    Als meine Oma starb, durfte sich jeder ein Erinnerungsstück aussuchen und ich habe natürlich das Buch genommen. Da ich als einzige aus der Familie schwedisch verstehe, gab es auch keine Diskussionen, zum Glück.


    #139AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 11:04
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    Gestern ist mir ein schmales Buch von Marion Brasch in die Hände gefallen: "Lieber woanders". Ich kenne Marion Brasch von ihrem Buch "Ab jetzt ist Ruhe" über ihre außergewöhnlich Familiengeschichte (,die sie in Klatschmohn-Stadt in Vor-Corona-Zeit vorgestellt hatte).


    "Lieber woanders" erzählt in kurzen Abschnitten abwechselnd von einem Tag im Leben der beiden Protagonisten. Der Leser erfährt, dass die beiden, Toni und Alex, von Schuldgefühlen geplagt sind, seit sie sich Jahre zuvor in einem schicksalhaften Moment begegnet sind. An diesem beschriebenen Tag werden sie sich (durch Zufall?) wieder begegnen. Schicksal oder Zufall? Was wäre, könnte man die Zeit zurückdrehen?


    Interessanterweise kommt in diesem Roman eine Figur vor, die im Titel eines weiteren Buches von Marion Brasch steht. Vielleicht besorge ich mir dieses Buch auch, um festzustellen, ob es sich um dieselbe Person handelt.

    #140AuthorRed Poppy (876587) 04 Aug 22, 09:31
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    Ich hatte gestern noch Spaß, nach Graphic Novels zu recherchieren. Es gibt ja sogar Goethe und andere Klassiker als Graphic Novels! Staun!


    Gelesen habe ich jetzt den Anfang des ersten Bandes der Grishaverse-Reihe "Shadow and Bone" von Leigh Bardugo. Hm, nach dem Film hätte ich mehr Action erwartet. Aber ich habe auch nur ein paar Seiten gelesen. Ich hoffe, es wird noch besser.

    #141AuthorHassos Frauchen (270200) 04 Aug 22, 10:14
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    Ich glaube zwar nicht, dass ich ein Bingo schaffen werde, aber ich würde gern mitmachen und zumindest versuchen, die Bücher, die ich in nächster Zeit lese, irgendwo unterzubringen. Extra Bücher kaufen, nur um irgendwas Koreanisches oder irgendwas über Krankheit zu lesen, möchte ich definitiv nicht. Schade nur, dass ich aus meinem Bücher-Abo bei Shakespeare & Co. die Graphic Novel über die erste weibliche Testesserin beim Guide Michelin schon gelesen habe (wobei, das war ja eher eine Biographie, gilt das dann als Graphic Novel?), da habe ich ansonsten nichts in der Richtung herumliegen. Aber für Reise, Biographie oder Gedichte (letztere sind auch überhaupt nicht mein Genre) habe ich aus dem Abo noch das eine oder andere da, was endlich weggelesen werden sollte.

    #142AuthorDragon (238202) 04 Aug 22, 10:42
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    @Dragon: fein. Ich freue mich über jeden der auf die eine oder andere Art mitmacht.

    Es kommt doch gar nicht darauf an, ob man alle Vorgaben "schafft". Der Spaß bei der Buchauswahl und das Lesen an sich ist doch vieeeeel wichtiger!


    Es gibt leider immer weniger Lesende unter den Jüngeren. Ich hoffe wirklich nicht, dass Lesen irgendwann "obsolet" ist.

    #143AuthorHassos Frauchen (270200)  04 Aug 22, 12:35
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    Edith hat es sich anders überlegt und die blöde Geschichte wieder gelöscht.

    #144Authorpenguin (236245)  05 Aug 22, 17:31
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    #143 Es gibt leider immer weniger Lesende unter den Jüngeren. Ich hoffe wirklich nicht, dass Lesen irgendwann "obsolet" ist.


    Die Tendenz, dass immer weniger Jugendliche lesen, gibt es sicher, aber ich finde es schweirig zu beurteilen, ob die Tendenz dramatisch ist. Seit 1998 gibt es ja die jährliche jim-Studie ( https://www.mpfs.de/studien/ , Bericht für 2021 unter https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/J... )


    Danach haben haben im Jahr 2021 32 % der Jugendlichen täglich oder mehrfach die Woche ein gedrucktes Buch gelesen. Das ist gegenüber 2020 ein Rückgang um drei Prozentpunkte, aber 2020 war auch ein Ausreißer, denn in dem Jahr wurde wegen Corona mehr gelesen. In den Anfangsjahren der jim-Studie lag der Anteil noch bei knapp über 40 %, in 2014 bei 39 %, so dass es sicher einen Rückgang gab. Der Anteil der Jugendlichen, die täglich oder mehrfach die Woche ein E-Book lesen, lag 2021 bei 10 %, aber ich habe beim schnellen Überfliegen nicht herausgefunden, wieviele dieser 10 % auch regelmäßig ein gedrucktes Buch lesen. Wenn die Schnittmenge nicht so groß ist, dann sind die Zahlen aus dem Jahr 2021 in der gleichen Größenordnung wie vor 10 Jahren.


    Interessant und schade, aber auch nicht allzu überraschend finde ich, dass die Zahl der regelmäßigen Leser mit dem Alter deutlich abnimmt. In der Altersgruppe 12-13 lesen noch 38 % täglich oder mehrfach in der Woche ein gedrucktes Buch, in der Altersgruppe 18-19 sind es nur noch 28 %.


    Ebenfalls nicht allzu überraschend: Der Anteil der regelmäßigen Leser unter den Gymnasiasten liegt mit 39 % deutlich höher als bei Haupt- und Realschülern mit 23 %. Dass Mädchen häufiger lesen als Jungen (36 % gegen 29 %), überrascht mich auch nicht.

    #145Authorharambee (91833) 06 Aug 22, 11:09
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    Ich glaube nicht, dass irgendwann keine Bücher mehr gelesen werden, aber dass es weniger geworden ist, überrascht mich auch gar nicht. In meiner Kindheit gab es Bücher, drei Fernsehprogramme und Plattenspieler. Heute gibt es Bücher, Hörbücher, unendliche viele Streaminig-Plattformen, soziale Medien und das Internet, und alle Zeit, die man mit den anderen Dingen verbringt, fehlt beim Lesen. Ich merke es auch an mir, dass ich weniger Bücher lese, weil ich einfach auch andere Sachen lese, höre und gucke - das heißt aber nicht, dass niemand mehr lesen wird. Lesen ist eine ebenso eigene Erfahrung wie einen Film zu gucken oder zu spielen, und ich denke, dass es neben diesen anderen Erfahrungen bestehen wird. Manchmal will man lesen, manchmal etwas anderes machen.

    #146AuthorGibson (418762)  06 Aug 22, 15:34
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    Gerade gelesen habe ich "Die magischen Buchhändler von London" von Garth Nix. Leider hat sich der Übersetzer nicht die Mühe gemacht, die deutschen Titel der dort erwähnten Bücher herauszufinden. Es hat sich gut gelesen. Es ist aber nicht der Klassiker geworden, den ich das Gefühl hatte, dass er ihn schreiben wollte.


    Ich finde Kategorien wie "Schwarzer Autor" schwierig. Zählen Dumas und Puschkin dazu?


    Das Leseverhalten von Jugendlichen ist angesichts der großen Menge von Alternativen doch noch recht erfreulich. Ich finde da eher Wohnungen gruselig, wo die einzigen Bücher im Kinderzimmer sind.

    #147AuthorLiese (238947) 07 Aug 22, 10:41
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    "Die magischen Buchhändler von London" von Garth Nix wollte ich auch immer mal lesen, weil mir seine anderen Bücher auch recht gut gefallen haben.


    Ich finde Kategorien wie "Schwarzer Autor" schwierig. - Das finde ich auch; aber eine solche Kategorie haben wir nicht, wenn ich mich recht entsinne.


    Als wir noch regelmäßig auf einem Büchermarkt Bücher verkauft haben, kamen oft Kinder mit einer Handvoll kleiner Münzen vorbei und wollten dafür ein Buch kaufen. Und immer haben sie eines bekommen oder auch zwei.


    In unserem Wohnzimmer sollen eigentlich auch keine Bücher stehen oder herumliegen, höchstens die, die gerade gelesen werden (was aber nicht klappt). Unser Wohnzimmer ist leider recht klein und mit Esstisch und Stühlen auch schon voll, so dass kein Platz für Bücherregale ist.

    #148AuthorRed Poppy (876587) 08 Aug 22, 10:16
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    Bei uns sind die Bücher auf das ganze Haus verteilt - der "Hauptbücherschrank" im Wohnzimmer ist nicht besonders groß, aber wir haben in jedem Zimmer ein Regal stehen, auch im Keller. Seit ich verstärkt Bücher über Booklooker verkaufe, ist ein Bereich im Keller nur für Bücher reserviert, die ich abgeben will.

    "Ladenhüter" wandern von dort aus nach einiger Zeit in den öffentlichen Bücherschrank, ebenso gelesene Kandidaten, die gleich wieder freigelassen werden.


     

    #149AuthorB_Elanna (240251) 08 Aug 22, 10:22
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    Wir haben die Wände im Flur mit Bücherregalen ausgestattet. Hier stehen die Bücher meiner Sammelreihe, die sich dort sehr gut machen und dazu noch dekorativ sind. Generell streiten sich bei uns Regale und Bilder um Wandplatz. Im Moment gewinnen die Bücherregale, was mir aber nicht überall gut gefällt. Platz für Bilder wäre noch im Treppenhaus, doch da komme ich nur unter Einsatz meines Lebens mit Hammer und Nagel an die Wände.

    #150AuthorRed Poppy (876587) 08 Aug 22, 10:35
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    Ich finde da eher Wohnungen gruselig, wo die einzigen Bücher im Kinderzimmer sind.

    Ich wollte gerade schreiben: ... kenne ich nicht. Aber dann musste ich mich doch korrigieren. Die Wohnzimmer der Schulfreundinnen haben alle keine Bücher im Regal. Jedenfalls nicht sichtbar.


    Mir geht es da wie Poppy und B_Elanna. Bücher in (fast) jedem Raum.

    Im Wohnzimmer stehen die absoluten Lieblinge, die niemals nicht weggegeben werden und die schon oft gelesen wurden. Im Büro und in meinem Hobbyraum sind die Regale voll, ebenso im Schlafzimmer. Sogar auf dem Klo liegt immer etwas Lesbares. Nur in der Küche habe ich nichts (mehr). Die Kochbücher sind mal wegen des Platzmangels ausquartiert worden.

    #151AuthorHassos Frauchen (270200) 08 Aug 22, 11:38
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    Heute ist Tag der Buchliebhaber!


    (Habe gerade eine Mail bekommen: "Alles Gute zum Tag der Buchliebhabenden!")

    #152AuthorRed Poppy (876587) 09 Aug 22, 10:55
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    Zu den Buchliebhabern (m/w/d) zähle ich mich auch.


    Ich habe jetzt erstmal einen ganzen Rutsch in dem "Leo-liest"-Buch "Olive Kitteridge" gelesen. Ich enthalte mich jetzt erstmal noch eines Kommentars dazu ...


    Ansonsten schon mal den schwedischen Krimi angelesen, der irgendwo an der Westküste in den Bergen spielt (mein Bingo-Buch für die Rubrik "Berge"). Kann aber noch nichts dazu sagen.


    Die Bingo-Bücher habe ich mir alle als E-Books organisiert. Das hat den Vorteil, dass ich im Urlaub nicht so viel mitschleppen muss. Aber ich weiß jetzt auch den Titel/Autor gerade nicht und kann nicht nachschauen, weil Reader -> zuhause neben meinem Bett und ich -> Arbeit


    #153AuthorHassos Frauchen (270200) 09 Aug 22, 12:39
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    Ich habe jetzt einen Krimi für unsere Bingo-Aktion gelesen. Nein, falsch. Ich habe einen Krimi gelesen, den ich für das Bingo nutzen kann. "Die Bronzestatue" von Stella Blomkvist, eine Island-Krimi. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen, aber ich habe es mal eingetragen, obwohl ich sicher bin, dass ich bis Jahresende noch einige bessere Krimis lesen werde.

    #154AuthorRed Poppy (876587) 10 Aug 22, 11:01
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    Ich habe das YA-Buch fertig gelesen. Am Freitag bin ich zufällig bei einem öffentlichen Bücherschrank vorbeigekommen, in dem jemand seine Berte Bratt-Sammlung entsorgt hat. Eines der Bücher hatte ich tatsächlich noch nicht. hab's an dem Abend noch durchgefräst (es wurde eine lange Nacht). Als ich in dem Alter der eigentlichen Zielgruppe war, habe ich bestimmt 3-4 Tage für ein solches Buch gebraucht, obwohl ich damals schon schnell gelesen habe.

     

    #155AuthorB_Elanna (240251) 10 Aug 22, 12:19
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    Entdecke gerade die Märchen von Oscar Wilde. Das Buch besitze ich schon mindestens seit 25 Jahren: mittlerweile ziemlich vergilbte Signet Classic-Ausgabe. Bin gerade sehr für offen für den Charme dieser durchaus poetischen und typisch märchenhaft geschriebenen, aber eben auch satirischen und meist sozialkritischen Texte, die mich streckenweise und auch im Abschluss meist bewegt zurücklassen.

    #156AuthorRightSaidFred (1322814) 11 Aug 22, 01:17
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    Mensch, da komme ich nach 5 Wochen aus dem Urlaub und anschließender Corona-Erkrankung zurück und finde hier so eine tolle Bingo-Aktion vor ! Ich bin sehr begeistert und habe mir umgehend den Zettel ausgedruckt. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt. Mir ist der blöde Virus leider "aufs Gehirn geschlagen", ich konnte mich 0 konzentrieren und daher auch nicht lesen. Das hat mich doch sehr frustriert, und ich habe jetzt großes Nachholbedürfnis. Zumindest die Rubrik Thriller kann ich schon mal abhaken, ich liege gerade in den letzten Zügen mit dem neues Band von Samuel Björk.

    Ich habe mir auch gerade ein Märchenbuch von Oscar Wilde angeschafft, da mich das Bild von Alphonse Mucha auf dem Einband so angesprochen hat und überhaupt der ganze Band wunderschön aufgemacht ist. Ich habe die in der Schulzeit schon mal gelesen, kann mich aber nicht mehr wirklich daran erinnern.

    Mich gruseln bücherfreie Wohnungen auch immer, im Freundeskreis gibt es mehrere davon. Ich selbst habe eine Galerie, die komplett von Bücherregalen umringt ist, und überall im Haus bilden sich Ableger. Ich wurde dann neulich mal von einem Besucher gefragt, warum ich diese ganzen Staubfänger nicht endlich ab- und mir ein E-Book anschaffe. Große Empörung !

    #157Authorsantacrocce (799098)  11 Aug 22, 08:30
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    Noch mal kurz zum Verständnis: Wenn man z.B. einen koreanischen Krimi liest - deckt der dann zwei Kategorien ab ???

    #158Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 08:48
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    Hallo Santa, schön, dass du wieder da bist! Weiter oben haben wir festgelegt, dass maximal zwei Bücher auch in zwei Kategorien zählen - der koreanische Krimi zählt also in zwei Kategorien, wenn er allerdings zufällig in den Bergen spielen würde, könntest du das Buch nicht noch in einer dritten Kategorie nehmen.

    #159AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 09:16
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    Wenn man z.B. einen koreanischen Krimi liest - deckt der dann zwei Kategorien ab ??? - Ich glaube zwei Kategorien sind möglich.

    Ich habe jetzt ein Buch gelesen, das ich gleich in drei Kategorien eingetragen habe. Vorläufig. Ich bin sicher, ich werde bis Jahresende noch anderes, passendes gelesen haben. Bei Krimi habe ich ein Buch stehen, das mir nicht gefallen hat und das ich dann bei Gelegenheit gegen ein anderes austauschen werde.


    Heute ist übrigens der 125. Geburtstag von Enid Blyton. Stand in der Zeitung auf der Kinderseite. Wieder ein Anlass, um mich an die Abenteuer-Reihe ("Bill will Dill") und die Geheimnis-Serie um den schlauen Dicki zu erinnern.


    Edit stellt noch fest, dass sie mit dem aktuellen Leo-liest-Buch angefangen hat.

    #160AuthorRed Poppy (876587)  11 Aug 22, 09:19
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    Danke schön B_Elanna, das habe ich wohl überlesen.

    Viel Spaß mit dem Olive-Buch, Red Poppy. Ich mochte ja beide Bände sehr gerne, aber das scheint so eine Man-liebt-oder-man-hasst-sie-Geschichte zu sein. Wobei mir gerade einfällt, dass sich die Verfilmung noch auf meiner Watchlist befindet ...


    #161Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 09:51
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    Mein Leo-liest-Buch ist noch nicht da, obwohl ich es schon vor fast 2 Wochen bestellt habe. Das kenne ich sonst bei Booklooker-Käufen nicht. Wahrscheinlich ist der Verkäufer im Urlaub und kann zwar die Zahlungsanweisungen verschicken, aber nicht das Buch. Blöd, so kann ich wieder nicht von Beginn an mitmachen.


    In Post 118 hatte HF das mit den zwei Büchern in zwei Kategorien vorgeschlagen. Drei fände ich auch ein bisschen viel, wenn, dann würde ich lieber die Anzahl der Bücher, die man doppelt eintragen darf, auf drei, maximal vier erhöhen.


    Enid Blyton habe ich als Kind viel gelesen. Hanni und Nanni und die Möwenfels-Serie haben allerdings nur jeweils 6 Bände, die von Enid Blyton sind, die restlichen 25.000 Fortsetzungen wurden von deutschen Autoren unter dem Namen Enid Blyton veröffentlicht. Besonders bei Hanni und Nanni merkt man den unterschiedlichen Stil. Der unterschiedliche Duktus ist mir damals sogar als Teenager aufgefallen.

    #162AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 09:54
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    Ich habe auch gerade ewig auf ein booklooker-Buch gewartet und hatte den Verkäufer im Verdacht. Ein Postbote berichtete mir dann aber, dass aktuell viele Sendungen aufgrund Personalmangels liegen bleiben ..., und händigte mir dann prompt zwei neun Tage alte Briefe aus. Das Buch tauchte dann zwei Tage später auf, abgestempelt 16 Tage zuvor. Insofern: Es besteht noch Hoffnung, B_Elanna 🙂

    Ich denke auch, zwei Kategorien reichen aus. Sonst wird es ja irgendwann auch zu einfach.

    #163Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 11:27
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    Mein Ehrgeiz ist ja, pro Kategorie ein Buch zu lesen und einzutragen. Wenn ich jetzt ein Buch in drei Kategorien eintrage, dann ist das nur für mich...


    Ich habe ein Buch bei E-Kleinanzeigen gekauft und bezahlt, das nie bzw. noch nicht angekommen ist. Versandt wurde es wohl vor vier Wochen. Ein wenig ärgere ich mich, dass der Verkäufer keine Anstalten macht, eine Regelung zu finden. Kostenteilung zum Beispiel. Auch ist die Anzeige immer noch drin und weder als reserviert noch als verkauft markiert.

    #164AuthorRed Poppy (876587) 11 Aug 22, 11:34
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    Ich habe leider auch keine Versandmitteilung bekommen, die kriegt man sonst immer.

    Bis zum Wochenende warte ich noch, und dann wende ich mich an Booklooker, die vermitteln ja in einem solchen Fall.

    Mein aktuelles Buch ist der 5. Band der Serie "Lost in Fuseta". Leander Lost, der Protagonist, hat das Asperger Syndrom. Ich scheue mich, das als "Krankheit" zu klassifizieren, deshalb wird das Feld "Thema Krankheit" in diesem Fall leer bleiben, das Buch passt aber auch für "Krimi" und "am Meer".


    Nebenbei vor dem Einschlafen blättere ich in einem genialen Bücherschrank-Fund über die Geschichte der Karl May-Verfilmungen in Deutschland mit vielen Fotos, in dem auch die Verfilmungen vor dem großen Winnetou-Hype in den 60er Jahren nicht unerwähnt bleiben. Sehr interessant und weckt (mal wieder) Jugenderinnerungen. Werde ich etwa alt?

    #165AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 13:13
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    ...über die Geschichte der Karl May-Verfilmungen. - Nein, du wirst nicht alt. Winnetou ist wieder in: in meinem Kino-Newsletter wird ein neuer Film über den jungen Winnetou angekündigt!

    #166AuthorRed Poppy (876587) 11 Aug 22, 14:28
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    Melde den ordnungsgemäßen Eingang einer Sendung Oliven. 🤗
    #167AuthorB_Elanna (240251) 13 Aug 22, 16:00
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    Am Wochenende habe ich "Mon Cheri ...und unsere geschundenen Seelen" gelesen. Es handelt von der liebenswert chaotischen Protagonistin Charly, die recht einsam durch ihr ungeordnetes Leben stolpert. Aufgrund einer Post-öffne-Phobie unterhält sie ein Premium-Abonnement beim personifizierten Beamten Schabowski und trifft sich dort wöchentlich zu einer süßigkeitengeschwängerten Sitzung. Ein Brief aus Wien und drei Herren stellen ihr komplettes Leben auf den Kopf, gleichzeitig erhält Herr Schabowski eine Krebsdiagnose. Die beiden ungleichen Typen stürzen sich nun in allerhand Seminare, um mit der Krankheit umzugehen, zudem tauchen im Laufe der Geschichte weitere skurrile Charaktere auf. Als ich auf das Buch stieß, dachte ich erst "Och nö, Chic Lit", aber letztendlich handelt es sich um eine ganz wundervolle Geschichte. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen ...und kann nun ein Bingo-Kreuzchen in der Rubrik "Krankheit" hinzufügen.

    #168Authorsantacrocce (799098) 15 Aug 22, 08:47
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    Ich habe am Wochenende "Die Hochzeitsgabe" von Geradline Brooks gelesen. Hier geht es um eine Buchrestauratorin aus Sydney, die 1996 nach Sarajevo gerufen wird, um eine in den Kriegswirren gerettete kostbare jüdische Handschrift zu prüfen. Während sie anhand von im Buch gefundenen Spuren herauszufinden versucht, woher das Buch stammt und wann es geschrieben bzw. wann die Bildtafeln gemalt wurden, wird parallel dazu sozusagen rückwärts die Geschichte der Handschrift erzählt.

    Nun habe ich nicht nur eine spannende Geschichte bzw. spannende Geschichten kennengelernt, sondern kann - da die Autorin den Pulitzerpeis erhalten hat - das Buch in der Rubrik "preisgekrönte Autorin" eintragen.


    Zählt wohl das Leo-liest-Buch von Elizabeth Strout als Kurzgeschichtensammlung?

    #169AuthorRed Poppy (876587)  15 Aug 22, 08:56
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    Moin,

    unbedingt! Und preisgekrönte Autorin....

    Ob ich es allerdings fertiglese, weiß ich noch nicht - bisher bin ich eher "underwhelmed"


    #170AuthorB_Elanna (240251) 15 Aug 22, 09:46
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    In der Rubrik "Kurzgeschichten" steht ja nicht, wie viele ich gelesen haben muss. Vielleicht reichen ja auch vier oder fünf.....

    Preisgekrönte Autorin habe ich abgehandelt.

    #171AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 10:00
    Comment

    Naja, wir sollten schon nur Bücher zählen, die wir ganz gelesen haben. Sonst kann man ja 20 Bücher anfangen und hat sein Bingo ruckzuck voll. Kann natürlich niemand kontrollieren, aber eine "freiwillige Selbstverpflichtung" wäre angemessen.

    #172AuthorB_Elanna (240251) 15 Aug 22, 10:18
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    Sehe ich grundsätzlich auch so, bei den Rubriken "Gedichte" und "Kurzgeschichten" ist mir das aber auch nicht so ganz klar. Wer liest schon einen kompletten Band Gedichte in einem Rutsch ?


    #173Authorsantacrocce (799098) 15 Aug 22, 10:45
    Comment

    Naja, wir haben ja bis Ende des Jahres Zeit - da kann man ja aufteilen.

    #174AuthorB_Elanna (240251) 15 Aug 22, 10:50
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    Die meisten Bücher mit Gedichten sind sowieso nur schmale Bändchen. Einen ganzen Echtermeyer von Wiese liest keiner am Stück. Also ich nicht.

    #175AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 10:53
    Comment

    Ich denke auch, dass Gedicht- und Kurzgeschichtenbände eher kurz sind. Auf jeden Fall werde ich mir nur was kurzes aussuchen 🙂


    Mein Ehrgeiz ist auch, alle Bücher, die ich angebe, bis zum Ende durchzulesen. Bin schon gespannt, welche Entdeckungen ich dabei mache.

    #176AuthorHassos Frauchen (270200) 15 Aug 22, 11:20
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    Den Ehrgeiz habe ich auch, aber ob ich das schaffe... "Spielt im Weltraum" interessiert mich z.B. so überhaupt nicht, da kann ich mich dann immer nicht so recht aufraffen. 99% der Gedichte sind auch nicht so meins, aber vielleicht komme ich mit Ringelnatz weiter.

    #177Authorsantacrocce (799098) 15 Aug 22, 11:54
    Comment

    "im Weltraum" interessiert mich auch nicht sonderlich, was auch für "Sci-Fi" gilt. Wenn es Fantasy wäre.... Oder gilt Steampunk als Sci-Fi? Wenn ich Glück habe, überschneiden sich Sci-Fi und Weltraum...

    #178AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 11:57
    Comment

    Da wäre ich auch dabei, Steam Punk lese ich recht gerne. Sollte jemand Tipps haben ...

    #179Authorsantacrocce (799098) 15 Aug 22, 12:07
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    Ich würde jetzt die Bücher von Genevieve Cogman zu Steam Punk zählen, oder das Parasol Protectorate von Gail Carriger.

    #180AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 12:21
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    Bei den Gedichten hatte ich an Wilhelm Busch gedacht. Muss mal recherchieren.

    "... ritze ratze voller Tücke in die Brücke eine Lücke ... "


    SteamPunk kann man sicher in SciFi einsortieren.

    Auch sowas wie H.G. Wells "Zeitmaschine" ist ja irgendwie nicht nur ein Klassiker, sondern auch eine Art SciFi seiner Zeit.

    #181AuthorHassos Frauchen (270200) 15 Aug 22, 12:33
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    Stimmt! Und einiges von Jules Vernes passt auch in beide Kategorien Sci-Fi und Weltraum,


    Und Wilhelm Busch gehört auch in die Rubrik Graphic Novel.


    Gedichte von Mascha Kaleko lese ich sehr gern, zum Beispiel. Und ich muss ihre Bücher ja nicht an einem Abend durchlesen.

    #182AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 12:38
    Comment

    Auch das im Buchsuchfaden angesprochene "Never let me go" von Ishiguro ist Sci-Fi, aber es ist auch "Literatur" und hat weder Aliens noch Raumschiffe. Für Leute, die normalerweise kein Sci-Fi mögen, könnte das eine Möglichkeit sein.

    #183AuthorGibson (418762) 15 Aug 22, 13:47
    Comment

    "Alles was wir geben müssen" habe ich schon gelesen; ein sehr bedrückendes Buch.

    #184AuthorRed Poppy (876587) 15 Aug 22, 13:54
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    Das stimmt - fröhlich macht es einen nicht. Aber ich habe es in einem Rutsch gelesen und fand es sehr gut. (Wirklich alptraumhaft ist "Spares" von Michael Marshall Smith zum gleichen Thema - das würde ich nur Leuten mit robuster emotionaler Konstitution empfehlen.)

    #185AuthorGibson (418762)  15 Aug 22, 15:02
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    Dies erinnert mich an den Film "Fleisch", der 1979 im ZDF gezeigt wurde. Hier geht es um Organhandel, um Touristen, die aus einem Motel entführt werden, um sie wegen ihrer Organe in einer versteckten Klinik auszuschlachten. Ich weiß noch gut, wie sehr mich dieser Film damals mitgenommen hat.

    #186AuthorRed Poppy (876587) 16 Aug 22, 08:46
    Comment

    Ich lese gerade "Die Toten von Fleat House", den ersten und leider auch letzten Krimi den Lucinda Riley geschrieben hat. Das Buch spielt in einem Internat in Northfolk und ist im Stil der klassischen englischen Krimis geschrieben. Ich bedaure jetzt schon, dass es keine weiteren mehr geben wird.

    #187AuthorRed Poppy (876587) 16 Aug 22, 09:20
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    "Fleisch" habe ich als Kind gesehen und fand den super gruselig. (Ich dachte außerdem eine Weile, dass "Ambulance" rückwärts geschrieben ein Zeichen dafür ist, dass böse Menschen im Rettungswagen sitzen. Das kannte ich aus Deutschland gar nicht.)

    #188AuthorGibson (418762) 16 Aug 22, 15:17
    Comment

    Ich habe gerade "Morgen ist alles besser" von Annemarie Selinko gelesen. Ein Buch über ein junges Mädchen, das in den 1930ern durch einen Zufall erfolgreiche Radiosprecherin wird. Die Heldin ist für damalige Zeiten modern: lebt zunächst alleine, kauft ein teures Auto, macht ihrem Künftigen selber einen Antrag. Nette Zufallsentdeckung.


    Bei SciFi kann ich Ursula LeGuin (Preisträgerin) empfehlen für Leserinnen die keine Weltraumschlachten und pseudo-technisches Gelaber mögen, leider sind die deutschen Ausgaben größtenteils vergriffen. Wer Kinderbücher und Steampunk mag ist mit "Larklight" von Philip Reeve gut dabei, sehr lustig. Gerade modern sind Jugendbücher mit Generationenraumschiffen, die von Beth Revis haben mir recht gut gefallen. Mit Raumschlachten mag ich Dan Simmons, der es schafft SciFi mit Klassikern der (englischen) Literatur zu verbinden. Oder wenn es ein deutscher Autor sein soll, dann Kai Meyer.


    "Alles was mir geben mussten" fand ich auch bedrückend und dazu noch mit logischen Lücken.


    Außerdem habe ich eine "Plötzlich Prinzessin"-Version mit Japan angefangen zu lesen. Ich dachte, dass wäre eine unterhaltsame Art, mehr über Japan zu erfahren. Leider wusste die Autorin zu wenig über Japan, sodass ich es nicht beendet habe.


    Sempé ist kürzlich gestorben, mit seinen Bildern hat er unsere Deutschlehrerin so verzaubert, dass sie uns immer den kleinen Nick vorgelesen hat.



    #189AuthorLiese (238947)  16 Aug 22, 19:37
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    Annemarie Selinko musste ich gerade googeln, weil mir der Name so vertraut vorkam, ich aber nicht wusste, warum.

    Sie hat "Desirée" geschrieben, eines der Lieblingsbücher meiner Mutter, stellte sich dann heraus. Bei einem verregneten Urlaub hat sie uns das mal komplett vorgelesen hat, obwohl wir eigentlich schon zu alt waren zum Vorlesen - bestimmt 12 oder 13. Ich habe es dann als Teenager später noch mal selbst gelesen und ebenfalls geliebt, was es zu einem der Bücher macht, die ich nie wieder lesen werden, nur für den Fall, dass ich es heute kitschig oder nur mittelmäßig geschrieben fände und mir eine sehr schöne Erinnerung versauen würde.

    #190AuthorGibson (418762) 16 Aug 22, 20:40
    Comment

    Sieh an, beim Durchstöbern meiner Bücherregale habe ich ein Buch von Elizabeth Strout gefunden! "Abide with me" - kann mich überhaupt nicht erinnern, das mal gekauft zu haben?!? Ob ich das nach meiner Erfahrung mit "Olive Kitteridge" noch lesen mag, muss ich mal sehen.


    Bin jetzt bei meinem "Berge"-Buch: "Verschollen in den Bergen" von Elin Svensson und Ana Dee. Ist eigentlich ein Krimi und leichte Urlaubslektüre. Mal sehen, wieviel "Berge" drin ist. Ich könnte das Buch sonst auch als Krimi deklarieren.

    #191AuthorHassos Frauchen (270200) 17 Aug 22, 12:40
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    Ich habe mir für "Tiere" ein Buch bestellt, das ich schon ganz lange lesen will: "Heilige Kuh" von Akte X-Star David Duchovny. Die Leseempfehlung gab es vor einigen Jahren mal in unserer Zeitung. Seitdem hängt der kleine Artikel an meiner Pinwand in der Küche, und nun endlich kann er mal weg.


    "Desirée" war auch ein Lieblingsbuch meiner Mutter als Jugendliche. Es steht seit Jahren in meinem Regal und wartet darauf, noch einmal gelesen zu werden - als ich es das erste mal in den Fingern hatte, war ich kurz vor dem Abi. Hängengeblieben ist bis heute, dass Desirée ein Buch eines jungen deutschen Skandalschriftstellers las, das sich als Goethes "Leiden des jungen Werther" entpuppte.

    Schon komisch, was so hängenbleibt.


    Aus gegebenem Anlass dazwischengeschoben: "Der kleine Nick spielt Fußball" - 4 Geschichten zum Thema von Sempè und René Goscinny.

    #192AuthorB_Elanna (240251) 17 Aug 22, 12:57
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    Der Krimi, den ich derzeit lese, passt in keine andere Kategorie, nicht einmal als Thriller ginge er durch.

    Für "Tiere" habe ich noch ein Buch über Bob, den Streuner auf dem SUB liegen. Da mir das erste Buch gut gefallen hat, wird mir auch diese liegen, denke ich.

    #193AuthorRed Poppy (876587) 17 Aug 22, 13:13
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    Oh! Bob der Streuner! Das war so ein rührender Film! Habe ich schon zweimal im Pay-TV geschaut (und das, obwohl ich kein großer Katzen-Fan bin!) Wäre als Buch sicher auch toll. Aber als "Tiere"-Buch liegt "Watership Down" auf meinem Stapel. Habe ganz, ganz früher mal den Film gesehen und geliebt. Mal sehen, ob ich mit dem Buch auch warmwerde.

    #194AuthorHassos Frauchen (270200) 17 Aug 22, 13:45
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    Das war so ein rührender Film! - Ich habe wirklich eine Träne verdrückt; oder zwei. Beim Buch natürlich auch.

    "Watership Down" habe ich vor Ewigkeiten gelesen und geliebt. Den Film habe ich damals im Kino gesehen, es war der Zeichentrickfilm von 1978. Im Netz habe ich gesehen, dass es mittlerweile bei Netflix einen Animationsfilm als Serie gibt; interessant, das muss ich mir merken.

    #195AuthorRed Poppy (876587) 17 Aug 22, 13:51
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    "Watership Down" steht auch bei mir im Regal, hat mehrere Umzüge überlebt und ich lese es alle paar Jahre wieder. Eines meiner persönlichen Klassiker, in dem hinten im Buch die Lesedaten stehen.

    Interessanterweise habe ich den Film nie gesehen, aber "Bright Eyes" singe ich jedes Mal lauthals mit, wenn es im Radio gespielt wird.


    Noch ein Buch für die Rubriken Tiere und Kurzgeschichten:

    The Jungle Books von Rudyard Kipling, und die wunderbaren Tiergeschichten von Manfred Kyber, die bei uns seit 3 Generationen ein Familienklassiker sind und sogar auf Hochzeiten vorgelesen werden.

    #196AuthorB_Elanna (240251) 17 Aug 22, 14:01
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    "Die Biene Maja" von Waldemar Bonsels wollte ich auch immer mal lesen; ich gehe davon aus, dass dieses Buch mit dieser Zeichentrickserie nicht viel zu tun hat.

    #197AuthorRed Poppy (876587) 17 Aug 22, 14:04
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    Poppy, das ist in der Tat so, es ist viel weniger niedlich. Ich habe das Buch als Kind sehr geliebt und wollte es immer mal wieder lesen. Das ist ja jetzt d i e Gelegenheit ! Vielen Dank auch für den Netflix-Tipp, das ist glatt an mir vorbeigegangen. Bei "Watership Down" haben mich tatsächlich Buch und Film begeistert, daher versuche ich es sehr gerne auch noch mit der Serie. Ich habe den Film damals im Gemeindehaus der Kirche gesehen, da gab es immer 1x monatlich einen Jugend-Kinoabend. Irgendwann haben wir alle geheult. Ein Klassiker war dort auch das "Spukschloss im Spessart", der musste aufgrund unserer großen Begeisterung 2x wiederholt werden. Als ich ihn später noch mal gesehen habe, konnte ich mir das gar nicht mehr erklären ...

    #198Authorsantacrocce (799098) 17 Aug 22, 15:25
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    Den Krimi von Lucinda Riley habe ich durch. Er enthält wirklich alles, was ein englischer Krimi braucht: Internatsschule, Adelsfamilie, Scotland Yard, Tote, Mörder, Eheprobleme usw. Schade, dass es keinen Nachfolger geben wird; DI Hunter hätte wirklich Potenzial gehabt.


    Jetzt lese ich wieder Elizabeth Strout. Auch, wenn in dieser Geschichte mehr passiert als in den anderen, kann ich nicht sagen, dass sie mich so richtig fesselt und mir die Protagonistin sympathischer wird.

    #199AuthorRed Poppy (876587) 19 Aug 22, 09:24
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    Ich habe "Olive Kitteridge" jetzt durchgelesen, da ich ab nächste Woche Urlaub habe und dann verstärkt meine Bingo-Bücher lesen will. Ich werde dann wohl auch für die 2 Wochen eher selten online zu finden sein, denn ich bin auf einem Campingplatz an der Ostsee. Und da wird das mit dem Netz vielleicht etwas schwierig 🙂 (böse Erfahrungen aus früheren Campingurlauben!)

    #200AuthorHassos Frauchen (270200) 19 Aug 22, 10:16
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    Ich wünsche dir einen schönen Urlaub, HF! Wo an der Ostsee wirst du sein?

    #201AuthorRed Poppy (876587) 19 Aug 22, 10:24
    Comment

    Südlich von Fehmarn. Der Ort heißt Sütel.

    #202AuthorHassos Frauchen (270200) 19 Aug 22, 10:36
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    Sütel habe ich noch nie gehört; die Campingplätze scheinen aber schön gelegen zu sein. *HF ein wenig beneide*

    #203AuthorRed Poppy (876587) 19 Aug 22, 10:39
    Comment

    Hab einen schönen Urlaub HF, und lass dich ordentlich durchpusten !

    Ich habe "Olive Kitteridge" ja schon vor einigen Jahren gelesen, und schon damals war es so, dass das Buch entweder geliebt oder überhaupt nicht gemocht wurde. Mir hat es sehr gut gefallen, und ich habe auch den Nachfolgeband gerne gelesen. Ich kann das in diesem Fall aber gut nachvollziehen, die Erzählweise ist schon etwas eigenwillig.


    #204Authorsantacrocce (799098) 19 Aug 22, 12:52
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    Ich habe am Wochenende vier weitere Geschichten aus "Mit Blick aufs Meer" gelesen. „Warmherzig, anrührend, lebensklug" soll die FAZ zum Buch geschrieben haben. Nun ja, ich empfinde das nicht so.


    Zum Glück gibt es noch andere Bücher, die ich lesen kann und die ich auch lieber lese. So habe ich jetzt mit "1913" von Florian Illies angefangen. Es handelt sich um kaleidoskopartige Bilder der einzelnen Monate des Jahres mit Anekdoten aus Kunst, Literatur, Politk, Wissenschaft.... Eine angenehme Art Geschichte zu vermitteln und dazu ein Buch für meine Bingo-Karte.


    Edit stellt fest, das letzteres wohl doch nicht richtig ist (es gibt nämlich keine Rubrik "Historisches"....)

    #205AuthorRed Poppy (876587)  22 Aug 22, 09:28
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    Gestern Abend habe ich im Kino die Verfilmung von "Der Gesang der Flusskrebse" gesehen. So ein toller Film! Sehr nah am Buch, mit wunderbaren Schauspielern und sehr schönen Bildern. Wir waren alle ziemlich angetan. Wir, das sind vier Frauen, von denen drei das Buch vorher gelesen haben. Witzig, dass eine von uns das Ende des Buches anders in Erinnerung hat; sie will es aber noch einmal nachlesen.

    #206AuthorRed Poppy (876587) 23 Aug 22, 08:44
    Comment

    #206 - What a coincidence!

    Habe den Film auch gerade gesehen, fand den Start erst etwas zu klischeehaft, habe mich dann aber doch von seinem Charme einfangen lassen. Das Buch habe ich selbst nicht gelesen, den Film aber nicht zuletzt deshalb gesehen, weil mir eine gute Bekannte des Öfteren davon vorgeschwärmt hat. Sie hat das Buch auch schon vor einiger Zeit gelesen und behauptete, im Buch bleibe bis zum Schluss unklar, wie Chase Andrews nun wirklich umgekommen ist. Aber Im Film ist ja ein klares Indiz, dass Tate die Muschelkette, die Chase immer getragen hatte, kurz nach Kya's Tod in einem von ihren Büchern findet, ein Beleg, dass Kya selbst dafür verantwortlich war. Meine Bekannte konnte sich gar nicht an die Muschelkette erinnern, als ich ihr die Filmhandlung skizzierte, will aber das Buch noch einmal lesen, bevor sie ins KIno geht.

    #207AuthorRightSaidFred (1322814)  23 Aug 22, 11:13
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    In einem Punkt hat deine Bekannte recht, RightSaidFred, es bleibt unklar, wie Chase nun umgekommen ist. Ist es so passiert, wie der Staatsanwalt vermutet und es den Geschworenen vorgetragen hat? Wahrscheinlich ist es, aber ausdrücklich gesagt oder gezeigt wurde es nicht.

    #208AuthorRed Poppy (876587) 23 Aug 22, 11:31
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    #208 - Ich hielt die Chase's Kette im Buch eigentlich für ein eindeutiges Indiz. Denn wie sollte Kya sonst in ihren Besitz gekommen sein?. Andererseits muss es ja nicht unbedingt Chase's Kette gewesen sein, Kya konnte sich ja auch leicht eine neue machen, fällt mir gerade ein. Aber warum hatte Chase diese Kette dann nicht mehr um, als er tot war? Hat Chase sie sich ggf. doch selbst abgerissen, um sich innerlich von Kya zu trennen? ... oder war da doch ein anderer Mörder im Spiel?

    Ich beginne doch wieder zu zweifeln an Kya's eigener Täterschaft. Aber jedenfalls soll der Tod Chases ja wohl für den Filmzuschauer in die Kategorie von Todesfällen in der Natur fallen, die nicht unbedingt besonders zu bedauern sind, wo der Begriff "Sünde" verfehlt ist.

    #209AuthorRightSaidFred (1322814)  23 Aug 22, 11:45
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    Ja, auch meiner Meinung nach ist die Kette ein eindeutiges Indiz. Ich frage mich nur, wie sie es gemacht hat, da sie ja am Tatabend nicht vor Ort war. Ist sie wirklich, wie der Staatsanwalt behauptet, mit dem letzten Bus in der Nacht gekommen und hat innerhalb von 1 1/2 (?) Stunden Chase gefunden und in den Wald auf den Turm gelockt, um in dann hinunterzustoßen, alle Spuren zu beseitigen, die Kette abzunehmen und mit dem allerersten Bus wieder zurückzufahren?

    #210AuthorRed Poppy (876587) 23 Aug 22, 11:52
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    #210 Ja, so war es wohl, auch wenn es vor Gericht als unwahrscheinlich betrachtet worden war. Wenn ich mich nicht irre, wurde während der Verhandlung auch darauf hingewiesen, dass es in dieser Nacht eine besonders starke Strömung gegeben habe, durch die man mit dem Boot schneller unterwegs sein konnte als sonst. (Fischer hatten sie doch zum Tatort fahren sehen.)

    #211AuthorMöwe [de] (534573) 23 Aug 22, 12:03
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    Ich hoffe, hier wurde jetzt nicht allzu viel gespoilert, vielleicht haben das Buch ja noch nicht alle gelesen 🙂 Ich freue mich jedenfalls, dass dir der Film gefallen hat, Poppy. Ich habe jetzt drei zum Teil sehr schlechte Kritiken gelesen, das hat meine Motivation doch ein wenig ausgebremst.

    Interessant finde ich auch die Lebensgeschichte der Autorin, über die es eine recht neue Dokumentation geben soll. Sie hat mit ihrem Ex-Mann wohl lange in Afrika gelebt, und dieser war dort in einen ungeklärten Todesfall verwickelt. Sie selbst soll die Hauptzeugin sein und kann daher nicht mehr nach Afrika reisen. Sie würde von den örtlichen Behörden dann sofort festgesetzt werden. Das las sich alles wie ein schlechter Krimi.


    #212Authorsantacrocce (799098)  23 Aug 22, 12:17
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    #210 - Vielleicht hat Kya sich ja auch schon ein Taxi leisten können! 🙂

    Was das in der Tat wohl schon in Bezug auf einzelne Aspekte erfolgte Spoilern in einiger Hinsicht zumindest betrifft, so möchte ich darauf hinweisen, dass die Buchlektüre ganz andere Aspekte in den Vordergrund rücken soll, zum Beispiel die faszinierenden Naturschilderungen in den Sumpfgebieten, in denen die Protagonistin lebt.

    #213AuthorRightSaidFred (1322814)  23 Aug 22, 12:31
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    Wahrscheinlich haben wir zu viel gespoilert, tut mir leid. Aber da dieses Buch hier schon seit zwei Jahren immer wieder Thema ist, meinte ich, es sei schon durch. Aber trotz aller Hinweise auf das Ende lohnen sich in meinen Augen Buch und Film. Klar, schlechte Kritiken gibt es immer, dafür sind die Geschmäcker zu verschieden. Ich lasse mir aber von einer Kritik aus u.a. Die Zeit die Freude weder an Film noch Buch nehmen.


    Du hast recht, santacrocce, wenn ich nach dem Buch oder dem Film im Netz suche, stoße ich immer häufiger auf diesen ungeklärten Todesfall in Afrika.

    #214AuthorRed Poppy (876587) 23 Aug 22, 12:44
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    Sie selbst soll die Hauptzeugin sein und kann daher nicht mehr nach Afrika reisen. Sie würde von den örtlichen Behörden dann sofort festgesetzt werden. 


    Das liest sich, als wären die afrikanischen Behörden das Problem. Soweit ich es verstanden habe, weigert sie sich, ihre Zeugenaussage zu machen, was bedeutet, dass man mit dem Fall nicht weiterkommt. Das würde in Deutschland auch nicht akzeptiert werden.

    #215AuthorGibson (418762) 23 Aug 22, 13:20
    Comment

    OT #212, #214 - Pikante Details, prinzipiell anscheinend ebenso pikant wie die Todesumstände Natalie Woods!

    #216AuthorRightSaidFred (1322814) 23 Aug 22, 13:22
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    Gibson, so verstehe ich das auch. Ich las in der Mittagspause auch noch einen Bericht, wo sogar von mehreren ungeklärten Todesfällen die Rede war. Anscheinend sollen ihr Mann und sie mit Wilderern wohl nicht gerade "zimperlich" umgegangen sein, es sind wohl mehrere Männer verschwunden. Der Todesfall, um den es nun hauptsächlich geht, wurde von einem zufällig anwesenden Filmteam aufgenommen. Man kann aber wohl nicht erkennen, wer geschossen hat. Daher die dringend erforderliche Zeugenaussage. Das ist schon alles ganz schön gruselig, hat aber natürlich keinerlei Einfluss auf die Qualität des Buches.

    Ich bin nur erstaunt, dass diese Geschichte nicht schon viel früher wieder hochgekocht ist.

    Poppy, so handhabe ich das grundsätzlich auch. Wenn ich aber ausschließlich schlechte Kritiken lese, hat sich das dann meistens auch mit meiner eigenen Erfahrung gedeckt. In diesem Fall ist das aber nicht so, ich habe inzwischen auch 1-2 eher wohlwollende Besprechungen gehört.

    #217Authorsantacrocce (799098) 23 Aug 22, 14:58
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    Gelesen habe ich "Patty in Paris", erstveröffentlicht 1907. Wahrscheinlich war die Autorin nie in Paris, beschreibt also wie sie sich vorstellt, wie reiche Amerikaner ihren Winter in Paris verbringen. In Teilen amüsant, als Geschichte aber zu anekdotisch. Immerhin lernt man wunderbar altmodischen Slang. Gut gefiel mir "chums", klingt doch viel netter als BFF.



    #218AuthorLiese (238947) 24 Aug 22, 19:47
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    #218 - Erinnert mich an ein Lied aus "Cabaret" mit Liza Minelli: "Life is a Cabaret, old chum, come to the Cabaret!"

    #219AuthorRightSaidFred (1322814) 24 Aug 22, 21:03
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    Das Leo-liest-Buch habe ich jetzt durch. Das Lesen fühlte sich richtig zäh an, weil der Roman eigentlich kein Roman war und ich keine Freude an den Geschichten hatte.


    Jetzt kann ich gestrost "1913" weiterlesen. Das ist auch kein Roman, aber das steht auch nicht drauf.

    #220AuthorRed Poppy (876587) 25 Aug 22, 09:32
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    So, Learning from the Germans von Susan Neiman habe ich jetzt fertig gelesen. Inzwischen verstehe ich, warum sie das Wort 'Vergangenheitsaufarbeitung' benutzt - es geht ihr um die kontinuierliche Arbeit, nicht darum, dass man etwas bewältigt. Daher verstehe ich andererseits immer noch nicht, warum sie 'Aufarbeitung' als 'Working-off' übersetzt. Aber vielleicht ist es für amerikanische Leser so verständlich. Es ist jedenfalls wirklich lesenswert. Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich NICHTS über amerikanische Geschichte weiss - also keine Details - und habe sehr viel gelernt, gerade über die (gruselig rassistischen) Südstaaten.

    Was mich erstaunt hat, war, dass sie immer wieder schrieb, in der BRD habe man sich gar nicht recht mit der Nazizeit auseinandergesetzt bzw. davon distanziert, in der DDR hingegen viel tiefergehend und nachhaltiger. Uns wurde (in den 80ern), so meine ich mich zu erinnern, vermittelt, dass es mit der Vergangenheitsbewaeltigung in der DDR sehr (also noch viel mehr) zu wuenschen uebrig liesse als bei uns. Neiman schreibt, dass die DDR ja ein explizit antifaschistischer Staat gewesen sei, und sieht das als Beweis fuer Vergangenheitsaufarbeitung an. Aber sie geht nicht tiefer drauf ein - und schliesslich kann man laut sagen, wie antifaschistisch man ist, und dabei verschweigen, dass man selber auch mal ein Faschist war und das jetzt bereut... Darueber wuesste ich gerne mehr!

    Aber wie gesagt, insgesamt lesenswert und auch wichtig (und wie man sieht, regt es zum Nachdenken an).

    #221AuthorJabonah (874310) 25 Aug 22, 09:59
    Comment

    Moion,

    ich habe das Leo-liest-Buch gestern Abend auch fertiggelesen. Auch für mich war es kein Buch, an dem man hängenbleibt., obwohl es zum Ende hin besser wurde. Ich würde nicht so weit gehen, es als verschwendete Lesezeit zu betrachten, aber ich würde es weder nochmal lesen noch es weiter empfehlen.

    Immerhin gab es Punkte beim Bücherbingo. Mal sehen, was als nächstes kommt, das Tierbuch ist noch nicht da und die Auswahl ist mannigfaltig.

     


    #222AuthorB_Elanna (240251) 25 Aug 22, 10:23
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    Ein kurzes Hallo aus dem Urlaub. Habe "Across the barricades" von Joan Lingard als Jugendbuch für das Bingo gelesen. Die Geschichte stammte noch aus meiner Schulzeit (11. Klasse). Kein Wunder, dass ich die Geschichte damals nicht verstanden habe. Der irische Slang ist nicht gerade Schulenglisch. Witzig, die vielen Anmerkungen im Buch. Man, ich hatte ja nicht gerade viele Vokabeln drauf ... insgesamt eine interessante Lektüre, aber mir ist heute klar, dass das Buch für mich mit 16 zu politisch war.

    #223AuthorHassos Frauchen (270200) 25 Aug 22, 12:36
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    Da ich immer wieder feststelle, dass ich fuer die meisten Romane einfach keine Geduld aufbringe, werde ich wohl beim Bingo nicht mitmachen...

    Einen italienischen Krimi habe ich gelesen (Come piante tra i sassi, von Mariolina Venezia), fand ihn aber nicht umwerfend. Er spielt in und um Matera, und die Landschaft ist schoen beschrieben - aber das reicht halt nicht. Und so intelligent und kompetent die Protagonistin ist, so chaotisch ist die Geschichte - und das nervt mich bei Krimis mit professionellen Ermittlern immer sehr! Da muss es doch ziemlich genaue Richtlinien geben wer wann wie lange befragt wird, welche Fragen immer und welche nach Situation zu stellen sind, wieviel und welche Recherche in Archiven/Standesaemtern/sonstwo noetig ist etc. Und wenn dann der/die Ermittler*in alle paar Seiten sagt 'hach, da faellt mir noch ein', bin ich nicht ueberzeugt.

    (Mal wieder ein Hoch auf Dr Thorndyke :-) Zum Glueck hatte ich das Kindle im Urlaub mit, so dass ich in der Isolation genug zu lesen hatte...und Dr Thorndyke war dabei, und der macht es halt richtig. Wenn dann einer kommt und sagt, woher wissen Sie das bloss, dann liegt es daran, dass er systematisch vorgeht und alle noetigen Fragen stellt bzw. Fakten recherchiert. Es geht also.)

    #224AuthorJabonah (874310) 25 Aug 22, 14:03
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    Wah! Die Handyversion von Leo ist Mist! Habe jetzt mein Bergebuch durch und fange mit dem Reisebuch an. So viel durcheinander habe ich noch nie gelesen. Ist auch mal eine Erfahrung!

    #225AuthorHassos Frauchen (270200) 26 Aug 22, 12:34
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    Man merkt, dass du Urlaub hast, HF. Jeden Tag ein Buch ist nur zu schaffen, wenn man nicht arbeiten muss.

    #226AuthorRed Poppy (876587) 26 Aug 22, 12:41
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    Stimmt. Aber die Bücher sind auch kurz. Bin jetzt mit dem Reisebuch durch. "Schnee, der auf Zidane fällt" von Lars Weisbrod. Eine Reise während der Fussball- WM 2006 durch Deutschland. Hat mir nicht gefallen. Die Witze und Anspielungen versteht man nach 16 Jahren nicht mehr. Ein Buch, das nur kurz nach der WM witzig war, wenn man alle Geschehnisse noch frisch im Kopf hat. Ich lasse das Buch gleich hier auf dem Campingplatz. Gehe morgen zum Bücherschrank.

    #227AuthorHassos Frauchen (270200) 28 Aug 22, 20:38
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    Am Wochenende habe ich "Das Gotteshaus" von C.J. Tudor gelesen. Ein Thriller für unser Bingo. Thriller sind meistens recht grausig, dieser auch. Aber er ist auch spannend und hat mich in seinen Bann gezogen. Gegen Ende habe ich geahnt, worauf es hinauslaufen würde. Die Lösung und eigentlich auch das ganze Geschehen ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Aber der Krimi ist gut erzählt und das Setting mit alter Kirche, verwunschenem Wald und einem lost place ist passend gewählt.

    #228AuthorRed Poppy (876587) 29 Aug 22, 10:16
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    Ich habe "The Burning Girls" (das ist der englische Titel) als Hörbuch gehört und habe es eigentlich auch gemocht, aber was mich vollkommen irritiert hat, war die Tatsache, dass die Hauptfigur eine wirklich dreiste Kopie von Merrily Watkins aus der Reihe von Phil Rickman war. Vielleicht war es einfach Zufall, aber da beide britische Autoren sind und dieses spezielle Genre vermutlich überschaubar ist, bin ich vom Zufall nicht überzeugt.


    Wenn es dir gefallen hat, könntest du dir die Reihe jedenfalls angucken. Ist auch bisweilen etwas abstrus, aber gut geschrieben und hat eine meiner Lieblings-Krimi-Held:innen.

    #229AuthorGibson (418762) 29 Aug 22, 13:35
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    Bücher von Phil Rickman habe ich schon gesehen, aber noch keines gelesen. Ich werde mir den Namen notieren.


    Wenn ich an das Ende von "Gotteshaus" denke, dann glaube ich nicht, dass es eine Fortsetzung oder gar eine Reihe geben wird.

    #230AuthorRed Poppy (876587) 29 Aug 22, 13:51
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    Gerade fällt mir noch ein: Falls du sie liest, lies sie der Reihe nach (wobei leider gerade der erste Band nicht der beste ist IMO.) .Die Bücher bauen aufeinander auf, vor allem, weil die Tochter älter wird und Merrilys Beziehung sich entwickelt.

    #231AuthorGibson (418762) 29 Aug 22, 13:58
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    Ich meine, in einem Stapel ungelesener Bücher habe ich auch eines von Phil Rickman liegen. Wenn ich allerdings daran denke, dass die Reihe mehr als zehn Bände umfasst, schrecke ich doch eher davor zurück damit zu beginnen.

    #232AuthorRed Poppy (876587) 30 Aug 22, 12:57
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    Ich mag das im Urlaub ganz gerne, da lese ich öfter mal mehrere Bände einer Reihe hinternander weg (gut, nicht 15 ;-). Aber ich bin dann einmal in einer bestimmten Welt drin und finde es ganz schön, dass ich da bleiben kann. Wenn ich ein Buch sehr mag, ärgert es mich auch manchmal, dass es zu Ende ist. Dafür sind Trilogien oder Reihen natürlich ideal, außer man ist beim letzten existierenden Band angekommen.

    (Ich weiß noch, wie ich meinen Kindle ziemlich neu hatte, und abends im Bett Teil 2 einer Trilogie beendet hatte und voller Freude über die neue Technik dachte: Kein Problem, ich kann den nächsten Teil ja direkt herunterladen und muss nicht morgen zum Buchladen (und es womöglich erst bestellen). Gleich weiterlesen! Nur stellte sich dann heraus, dass Teil 3 erst in 4 Monaten erscheinen würde :-/)

    #233AuthorGibson (418762) 30 Aug 22, 16:37
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    Ich denke immer noch ueber das Buch von Susan Neiman nach. Zum einen ist mir aufgefallen dass, wenn 'Rasse' ein nicht den Tatsachen entsprechendes Konstrukt ist, man eigentlich auch aufhoeren muesste, von 'Rassismus' zu sprechen. Darauf kam ich, weil sie (jedenfalls gelegentlich) Fremdenfeindlichkeit mit 'Rassismus' gleichsetzt. Irgendwo schreibt sie von Deutschen, die mit 'braunen' Menschen ein Problem haetten. Das hat mich gewundert, denn da denke ich an Menschen aus dem indischen Subkontinent; vielleicht auch manche amerikanische Ureinwohner. Aber sie meinte Tuerken, Syrer, Iraner (!). Alles Menschen, die auf meiner Hautfarbenskala als 'weiss' firmieren. Und es passt ja auch in ihr Konzept eigentlich gar nicht, denn die seit Jahrhunderten in Europa lebenden Juden waren doch auch weiss. (Und wie passt das auf Israelis, die ja schliesslich auch im Nahen Osten leben?) Da bin ich doch wieder sehr verwirrt und frage mich, ob sie da der Lesbarkeit halber unklare Schubladen anwendet, oder ob sie tatsaechlich so (unklar) denkt?

    Leider habe ich wieder nicht genug Zeit (vom Wissen ganz zu schweigen), meinen eigenen soziologischen Artikel dazu zu verfassen.


    Am Wochenende habe ich Donna Andrews' neusten Krimi gelesen, Round up the Usual Peacocks. Und sage wieder wie bei jeder neuen Folge - einerseits Lesespass, andererseits zu viel suspension of disbelief noetig, wenn die schon seinerzeit im ersten Band alten Leute und Haustiere genauso weiter funktionieren wie immer. Der erste war halt doch meilenweit besser :-)

    #234AuthorJabonah (874310) 30 Aug 22, 17:00
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    Ich habe mit "das Orakel der Fremden" von Lyon Sprague de Camp mein Weltraumbuch gelesen. Das Buch kam mir wie eine Geschichte aus Star Trek vor. Eine Forschungsmission landet auf einem Planeten von Wesen, die wie ein Bienenvolk organisiert sind. Lustig und gut zu lesen. Das Buch kam schon 1951 heraus. Dafür war es recht modern. Jetzt habe ich eine echte Liebesschnulze von Hedwig Courths-Mahler vor mir. Uff. Das ist bestimmt auch extrem (altmodisch).

    #235AuthorHassos Frauchen (270200) 31 Aug 22, 10:58
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    Ich habe jetzt das Buch "Die Geschichte des Herrn Han" vom koreanischen Schriftsteller Hwang Sok-Yong hervorgeholt. Der Text ist zwar schon vor fünzig Jahren erschienen, aber ich denke mal, dass das Thema Teilung Koreas auch nicht veraltet.

    #236AuthorRed Poppy (876587) 01 Sep 22, 09:19
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    Ich habe mit "Die Überfahrt nach Maskat" mein Meer-Buch gelesen. Es handelt von einem Fotojournalisten, der 1929 mit seiner Frau und deren Familie eine Reise in den Orient unternimmt. Auf dem Schiff verschwindet seine Frau. Der Rest der Familie behauptet, dass sie nie an Bord gewesen und in Berlin geblieben sei. Der Ehemann stellt Nachforschungen an, die Geschichte entwickelt sich zu einer Art "Tod auf dem Nil". Beschrieben werden auch etliche Landausflüge, die Durchquerung des Suez-Kanals, die Carter-Ausgrabungen, das Leben am Meer ...Insgesamt eine sehr interessante Lektüre mit einem nostalgischen Touch.

    #237Authorsantacrocce (799098) 01 Sep 22, 10:19
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    Ich bin kurz vor dem Ende meines Tierbuches "Heilige Kuh".

    Die Kuh Elsie, der Truthahn Tom und das Schwein Jerry wollen nciht auf den Tellern der Menschen enden, verlassen ihre Farm und wandern aus mit Ziel Israel (Jerry), Türkei (Tom) und Indien (Elsie).

    Wie sie das machen und was sie dabei erleben, ist flott geschrieben, zum Teil mit drehbuchartigen Dialogen und gut übersetzt mit sorgfältig eingedeutschten Wortspielen. Die Story selbst ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen, ein modernes Märchen, aber macht eindeutig Spaß. Ich würde es nicht noch einmal lesen, dazu ist es dann doch zu "seicht", aber nach der schwermütigen "Olive Kitteridge"-Lektüre tut das richtig gut.


    Ich "zolle meinen Hut" für Poppy, die tatsächlich einen koreanischen Schriftsteller aufgetan hat.


    Noch eine Frage an Euch: Kauft Ihr für das Lesebingo neue Bücher oder bedient Ihr Euch aus dem Stapel der ungelesenen Schätze oder dem "will-ich-nochmal-lesen"-Tresor?

    Und ist ein Bücher über Gartengestaltung mit vielen schönen Bildern und guten DIY-Anregungen ein Sachbuch?

    #238AuthorB_Elanna (240251) 01 Sep 22, 10:39
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    Den koreanischen Autor habe ich gebraucht gekauft, da habe ich in meinem Fundus nichts mehr gefunden. Bis auf "Spielt im Weltraum" müsste ich ansonsten alles aus meinen Beständen abdecken können. Das Thema interessiert mich literarisch einfach nicht, darum habe ich da nichts "auf Lager".

    Also, ich würde das Garten-Buch als Sachbuch ansehen.

    #239Authorsantacrocce (799098) 01 Sep 22, 10:59
    Comment

    Ich versuche mich an meinen gehorteten Büchern zu bedienen. Daher stammt auch der koreanische Autor. "Die Vegetarierin" ist ein Buch von Han Kang; das habe ich vor ca. zwei Jahren gelesen, zählt hier also nicht. Hier gibt es übrigens einige Bücher aus Korea, die mich auch noch interessieren.


    Ein Weltraum-Buch aus den 1960ern habe ich letztes Jahr angefangen, aber nicht zu Ende gelesen; vielleicht hole ich das nochmal hervor. Science Fiction und Weltraum gehören für mich irgendwie zusammen; mal schauen, wie ich das getrennt bekomme.


    Zum Thema "Tiere" liegt der zweite Band über Bob, den Streuner bereit. Den ersten habe ich sehr gern gelesen.


    Zum Thema LGBTQ weiß ich noch nichts. Obwohl - ich habe mal für ein Seminar über Eleanor Roosevelt das Buch "Meine Zeit mit Eleanor" von Amy Bloom gekauft; darin geht es um die Beziehung zwischen Eleanor und der Reporterin Lorena Hickock. Passt also.


    Edit stellt fest, dass auch für sie ein Gartenbuch ein Sachbuch ist.

    #240AuthorRed Poppy (876587)  01 Sep 22, 11:31
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    +1 für Gartenbuch als Sachbuch.

    Ich habe einen Teil der Bingobücher aus meinem Bestand genommen und dann in der Tausch-Telefonzelle im Nachbardorf gesucht. Da war auch einiges. Sachbuch, LGBTQ und Autor aus Korea sind noch offen.

    #241AuthorHassos Frauchen (270200) 01 Sep 22, 15:56
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    Jabonah, ich habe das Gefühl, dass manche Menschen mit "weiß" nur Menschen bezeichnen, bei denen eine andere Augenfarbe als braun nicht ungewöhnlich ist. Nicht meine Sicht, würde aber so manche merkwürdige Einordnungen erklären.


    Ich werde am Jahresende gucken, ob ich zufällig eine Reihe beim Bingo gefüllt bekomme.


    Ich hatte kürzlich eine sehr lustige Unterhaltung mit einem Kollegen, der einen großen Garten möchte, aber noch nicht mal Gänseblümchen und Löwenzahn kennt. Immerhin will er keine Schotterwüste sondern eine Streuobstwiese. (Was für ein schönes Wortpaar da zufällig zusammengekommen ist: Schotterwüste vs. Streuobstwiese)


    Ich hoffe, dass doch noch der dritte Band von "Der Weltenexpress" erscheinen wird. Immerhin gibt es jetzt eine Taschenbuchausgabe.

    #242AuthorLiese (238947) 02 Sep 22, 17:29
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    Hier ist heute Sturm. Toll für die Kitesurfer, für mich Lesewetter. Bin mit der "Bettelprinzess" durch. Sehr altmodisch und unfreiwillig komisch. Vor allem die Regeln zum "duzen" und "siezen". Man merkte, dass die Autorin Jahrgang 1867 war. Da der Band aber erst 1972 veröffentlicht wurde, kein Buch für die Klassiker im Bingo. Jetzt lese ich eine Biografie von Sadats Frau (der war mal Präsident von Ägypten). Muss mich aber erst noch in diese fremde Welt einlesen.

    #243AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Sep 22, 19:07
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    Wenn das das Buch von Hedwig Courts-Mahler ist, darfst du das auf jeden Fall als Klassiker zahlen, finde ich. Ich meine, es kommt darauf an, wann das Buch geschrieben wurde, nicht der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wenn man heute ein verschollenes Werk von Shakespeare erstmals veröffentlichen würde, würde doch auch niemand anzweifeln, dass es ein Klassiker ist.....
    #244AuthorB_Elanna (240251) 02 Sep 22, 19:19
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    Ich habe mal die Autobiografie von Jehan Sadat gelesen; die fand ich sehr interessant und ‘modern’ (das ist wahrscheinlich so 25 Jahre her; ich vergesse manchmal, wie alt ich bin, und dass auch die 80er schon recht modern waren…)


    Gelesen habe ich – nachdem ich nicht nur mehrfach Werbung dafuer im Netz sah, sondern es auch hier bei LEO im geraden Lesefaden als lesbar erwaehnt wurde – einen sogenannten Krimi von R. Thorogood. Warnung: Kann man sich sparen. Nach dem ersten Drittel habe ich nur noch ueberflogen. (Den Typen sollte man wirklich nicht mit Richard Osman in einem Atemzug erwaehnen. Grrr.)


    Und angefangen habe ich Nahum Goldmanns (ich kannte seinen Namen bis vor kurzem nicht, was schlimm ist, denn er ist wohl einer der wichtigsten juedischen Diplomaten des 20. Jahrhunderts ohne dessen Geschick die Welt [noch] schlechter aussaehe). Aber was soll ich sagen, er ist mir nicht wirklich sympathisch. Allerdings bin ich erst in seinen Studententagen; es kann ja noch werden. Und natuerlich ist es SEHR interessant – lernen tu ich mal wieder so einiges.

    #245AuthorJabonah (874310) 04 Sep 22, 21:27
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    An das Buch erinnere ich mich, das stand auch bei meiner Oma im Regal, ich habe es aber nie selbst gelesen.


    Als "Klassiker" für das Bingo hatte ich eigentlich "Das Schloß in den Wolken" von Lucy Maud Montgomery vorgesehen und lese es mit größtem Vergnügen. Leider ist es allerdings erst 1924 erschienen und deshalb kein Klassiker nach unserer Definition, aber ich finde schon noch ein Thema, zu dem es passt.

    In der deutschen Übersetzung wird der Ford T (Tin Lizzy) mit "Blechliesel" übersetzt, was ich sehr gelungen finde.


    Als neuer Klassiker rückt "Daddy Long-Legs" auf die Leseliste nach, davon war eine Werbung in dem anderen Buch. Meine Ausgabe ist schon richtig alt, und weil ich bei Bücherlieblingen immer das Lesedatum hinten reinschreibe, weiß ich, dass ich es das letzte Mal in 2008 gelesen habe.

     


    #246AuthorB_Elanna (240251) 06 Sep 22, 10:11
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    Ja, die Biografie von Jehat Sadat beschäftigt mich immer noch. Ich habe ein Stück weitergelesen und stelle fest, wie viele Vorurteile ich doch immer dem islamischen Glauben gegenüber habe. Und gleichzeitig bestätigt das Buch auch meine Vorurteile. Es ist alles sehr zwiespältig für mich. Ich werde das Buch aber auf jeden Fall weiterlesen, denn interessant ist es auf jeden Fall.

    Das neue "Leo liest"-Buch "Cassandra at the wedding/Zwei Schwestern" habe ich auch angefangen.

    Mal sehen, wie viel Zeit ich jetzt zum Lesen habe, wo ich wieder jeden Tag ins Büro muss.

    #247AuthorHassos Frauchen (270200) 07 Sep 22, 07:14
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    @Liese 242 - ja, da hast du wahrscheinlich recht. Ich wage auch zu behaupten, dass das in den USA weiter (oder tiefer) verbreitet ist. Aber ich wage auch zu behaupten, dass jemand, die ein jahrelang recherchiertes sozialphilosophisch-historisch-soziologisches Buch schreibt, diese Vorstellung eigentlich hinterfragen sollte, bevor sie veroeffentlicht.


    [Sorry, jetzt wird's doch etwas OT.

    Ich dachte ja auch, dass es VOR ALLEM wichtig ist, wie jede*r selbst empfindet. Deswegen wird Black grossgeschrieben, weil es ein Identifikationsmerkmal ist und nicht nur eine Farbe (zumal ja die allerwenigsgen Leute wirklich kohl- oder onyxschwarz sind...). Und deswegen nennen sich weisse (?) Menschen, deren (Gross)Muttersprache Spanisch ist, in den USA 'Latinx'.

    Und Iraner und Syrer sehen sich, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann, selber als weiss an; Tuerken glaube ich auch. Und Israelis doch sowieso. Oder?


    Meiner persoenlichen Meinung nach ist das alles genauso ueberkommen wie, dass Frauen weniger Gehalt bekommen oder dass Gott die Schwulen mit Aids gestraft hat (oder dass verheiratete Paare gegenueber unverheirateten steuerlich bevorzugt werden, usf.)...und es waere schoen, wenn die Menschen sich davon WEG bewegen koennten, sich (und andere) ueber ihre (eingebildete) Hautfarbe (sexuelle Orientierung, Religion, Geschlecht, Nationalitaet) zu identifizieren.]

    #248AuthorJabonah (874310) 07 Sep 22, 21:43
    Comment

    Gelesen habe ich "Absolutely ausgesperrt" von Stephan Orth. Ich lese seine Couchsurfing-Bücher immer mit großer Freude, aber das war aufgrund der Pandemie nun nicht mehr umsetzbar. Also hat sich der Autor auf den Weg nach GB gemacht, um dort das Gegenteil von Quarantäne zu leben: Eine Reise von London nach Newcastle zu Fuß und per Fahrrad, ohne in den fünf Wochen einen einzigen Innenraum zu betreten. Fortan zeltet der Reisende in Gärten diverser Gastgeber, an Flussläufen, einsam in dunklen Wäldern oder auch mal auf Campingplätzen. Die Erlebnisse und Begegnungen auf dieser Reise lesen sich durchaus unterhaltsam ..., und ich durfte nun auch ein Häkchen bei "Reisebuch" machen.

    #249Authorsantacrocce (799098) 08 Sep 22, 07:49
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    ... und es waere schoen, wenn die Menschen sich davon WEG bewegen koennten, sich (und andere) ueber ihre (eingebildete) Hautfarbe (sexuelle Orientierung, Religion, Geschlecht, Nationalitaet) zu identifizieren +1 von mir!

    Ein lieber, älterer Herr (damals mein Chef) hatte mir mal augenzwinkernd gesagt: "Ich hasse es, wenn meine Vorurteile durch ein Erlebnis bestätigt werden. Dann kommt man viel schwerer davon los!"

    Daran muss ich immer noch oft denken.


    Beim Bingo werde ich die erste Spalte voll haben, wenn ich meine Biografie von Jehat Sadat durchhabe 🙂

    #250AuthorHassos Frauchen (270200) 08 Sep 22, 11:58
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    Gelesen habe ich mit "Fräulein Wunder" von Gisa Pauly einen Roman, der am Meer spielt. Auf Sylt nämlich. Es ist der erste Band einer dreiteiligen Geschichte, die mir recht gut gefallen hat. Bevor ich allerdings den zweiten Teil lese, der gerade erschienen ist, habe ich noch anderes von meinem Stapel genommen.


    "Tête-à-Tête" ist ein Krimi von Martin Walker. Irgendwie mag ich die Bücher um Bruno, Chef de Police. Die Landschaften und Sehenswürdigkeiten sind so beschrieben, dass ich sofort hinfahren könnte, nach den Beschreibungen der Mahlzeiten könnte ich sie fast nachkochen und der Kriminalfall hat eigentlich immer einen historischen Bezug, was mir gut gefällt.


    Gelesen habe ich außerdem eine kleine gereimte Geschichte um drei Katzen von Robert Gernhardt "Was für ein Tag". Ich glaube, damit kann ich die Gedichte abhaken; für das Buch über Tiere habe ich ja noch Bob, den Streuner.


    Im Moment lese ich aus (noch) aktuellem Anlass die Biografie "Eva jenseits vom Paradies" von Eva Maria Hagen.

    #251AuthorRed Poppy (876587)  12 Sep 22, 19:10
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    Gerade habe ich Eva Maria Hagens Biografie oder, besser gesagt, eine von Eva Marias Biografien "Eva jenseits vom Paradies" durchgelesen. Frau Hagen hat eine sehr eigenwillige, blumige Sprache, gerade zu Anfang des Buches. Vielleicht ist das ihre Art, schwierige Erinnerungen an ihr Kindheit und Jugend in der Nazizeit sowie in den Kriegs- und Nachkriegsjahren verblümt zu erzählen.


    Was mir leider nicht nur an diesem Buch aufgefallen ist, ist die Häufung der Schreibfehler. Schade, dass Verlage wohl weder Zeit, Personal noch Geld haben, um fehlerfreie Texte auf den Markt zu bringen.

    #252AuthorRed Poppy (876587) 18 Sep 22, 11:56
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    Das mit den Schreibfehlern scheint aber keine neue Erscheinung zu sein. Ich habe vor bestimmt 20 Jahren ein Rowolt-Taschenbuch (irgendein Klassiker, eventuell was von den Brontés) gelesen. Ein dünnes Bändchen, das vor Schreibfehlern nur so strotzte. Ich war damals drauf und dran, dem Verlag einen empörten Brief zu schreiben und mich als Korrekturleserin zur Verfügung zu stellen. Habe ich dann aber doch nicht gemacht.

    Ich finde übrigens auch, dass in Zeitungen und Zeitschriften mittlerweile sehr viele Schreibfehler enthalten sind. Ich lästere dann immer, dass da der Praktikant dran war ...


    Mit meinem letzten Bingobuch (die Biografie von Jehat Sadat) komme ich nicht voran. Ich lese derzeit nur das "Leo liest"-Buch. Aber auch da komme ich nicht so voran. Es ist zu viel anderes bei mir derzeit.

    #253AuthorHassos Frauchen (270200) 19 Sep 22, 07:22
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    Ich schaue jetzt doch mal hier rein, obwohl ich das normalerweise nicht tue, weil ich weiß, dass ich dich hier finde, Hassos Frauchen. Vielleicht bist du ja nicht in der Stimmung für "Zwei Schwestern", aber trotzdem wäre es schön, eine Reaktion von dir auf die letzten Beiträge im "Leo liest ..."-Faden zu bekommen.

    #254Authorpenguin (236245) 19 Sep 22, 11:28
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    Stimmt, Schreibfehler in Buch oder Zeitung sind keine Neuerung. Doch in dem letzten Buch kamen sie gehäuft vor und das ärgert mich schon.


    Am Wochenende ist mir das neueste Buch von Jussi Adler-Olsen sozusagen über den Weg gelaufen; es lag bei den Nachbarn herum und ich konnte es mir gleich ausleihen.


    #255AuthorRed Poppy (876587) 19 Sep 22, 11:36
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    Nach Martin Walker werde ich mal in der Bibliothek schauen. Mal sehen, wie der so ist :-)


    Gelesen habe ich einen amerikanischen 'cosy' Krimi von Deborah Blake. Nett - und vielen anderen amerikanischen Cosies sehr aehnlich ;-). Allerdings auch wieder (was ich ja bei vielen Buechern verschiedener Herkunft haeufig denke) unfertig - ich dachte eigentlich die ganze Zeit, ja, da fehlt ein bisschen Detail bzw. roter Faden.


    Und dann ist der dritte Band vom Thursday Murder Club erschienen, und den habe ich natuerlich auch gleich verschlungen. Ja, hat er wieder gut gemacht - aber dann habe ich der Kontinuitaet halber nochmal mit dem ersten Band angefangen, und der ist schon nach wenigen Seiten so himmelhoch besser, dass man es kaum glaubt! (Und dabei sind Band 2 und 3 auch noch VIEL besser als das meiste, was ich so lese...)

    #256AuthorJabonah (874310) 21 Sep 22, 11:54
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    Ich stecke noch bei der Biografie von Jehat Sadat fest. In dem Buch ist immer wieder die Rede von "Arabern", die gegen Israel kämpfen. Das hat mich doch etwas überrascht. Da kommen dann solche Ansagen wie "die Ägypter sind die einzigen Araber, die sich gegen Israel erheben". Hm. Also meinem Empfinden nach sind Ägypter keine Araber. Da hat sich offenbar etwas in der Bedeutung verschoben, seit das Buch veröffentlicht wurde.

    Die meisten der Konflikte in der Region in den 60ern sagen mir auch gar nichts. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Ägypten mal im Jemen Krieg geführt hat. Mir kommt es so vor, als wäre schon damals dort ständig irgendein "Scharmützel" von A gegen B gewesen. Aber was wollte Ägypten nur im Jemen? Die Länder grenzen nicht mal aneinander. Fragen über Fragen. Das Buch lässt mich ratlos zurück.

    #257AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Sep 22, 13:01
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    Nachdem ich schon bei „Olive Kitteridge“ nicht so recht wusste, wo ich das Buch im Bücherbingo unterbringen soll, habe ich bei „Cassandra at the Wedding“ das gleiche Problem. Vielleicht „LGBTQ“, auch wenn das unausgesprochen bleibt? Und wenn ich mir meinen Bücherstapel so anschaue, werde ich wohl nur wenige Kreuze machen können, egal, wie viel ich noch lese…

    #258AuthorDragon (238202) 21 Sep 22, 13:14
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    „Olive Kitteridge“ habe ich unter "Kurzgeschichten" untergebracht, denn als Roman habe ich das Buch nicht empfunden.

    "Zwei Schwestern" sehe ich wie Dragon: wohin damit?


    Der Krimi, den ich derzeit lese, passt auch nicht so recht, da ich Krimi und Thriller bereits abgedeckt habe.

    #259AuthorRed Poppy (876587) 21 Sep 22, 13:33
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    Olive Kitteridge steht bei mir unter Kurzgeschichten, passt aber auch unter preisgekrönte Autorin.

    L.M.Montgomery's "Schloss in den Wolken" passte schließlich unter "Krankheit". Momentan liest es meine Schwiegermutter mit Begeisterung.

    Das nächste Buch, das ich gelesen habe, passte leider nirgendwo hinein. Immerhin lese ich aktuell eine Biographie über die Schwestern Mirabal, die während der Trujllo-Ära in der Dominikanischen Republik verfolgt und getötet wurden und bis heute als Volksheldinnen verehrt werden. Die Geschichte ist traurig und beängstigend, weil man das Ende kennt.
    #260AuthorB_Elanna (240251) 21 Sep 22, 15:59
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    Am Wochenende habe ich den neuesten Krimi von Jussi Adler-Olsen "Natriumchlorid" gelesen. Das Buch hat mir recht gut gefallen, auch wenn die Ermittler doch in relativ kurzer Zeit Uralt-Fälle ausgegraben haben, die in das entsprechende Muster passten. Wenn ich da an den vorletzten Strike-Krimi von Robert Galbraith denke... Da hat es schon fast ein Jahr gedauert, bis Strike und seine Kollegin den alten Fall aufgedröselt hatten.

    Am Ende des Buches von Adler-Olsen wir der Hauptprotagonist Carl wegen Verwicklung in einen alten Fall, der alle Bücher im Hintergrund begleitet hat, verhaftet. Ich könnte mir vorstellen, dass das Sonderdezernat Q in seinem voraussichtlich zehnten und letzten Fall in diesem alten Fall ermitteln wird, um Carl vom Verdacht zu befreien.

    Doch jetzt heißt es erst einmal ein Jahr - mindestens - warten.

    #261AuthorRed Poppy (876587) 26 Sep 22, 09:48
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    Bei einem Gewinnspiel habe ich ein Buch gewonnen ("Die Pläne der Trickster" von Katharina Klinski), das ich gestern Nachmittag nach dem vergeblichen Versuch einen Rollcontainer zu montieren angefangen habe. Dieses Buch ist gleich für drei Kategorien der Reading Challenge gut: Fantasy, Jugendbuch, Freundschaft. Mal schauen, wo ich es letztendlich einsortiere.

    #262AuthorRed Poppy (876587) 26 Sep 22, 13:04
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    Ich habe am Wochenende "Violeta" von Isabel Allende gelesen und mache ein Häkchen bei "preisgekrönte Autorinnen". Die knapp 100jährige Violeta wurde in Chile während der Spanischen Grippe-Epidemie geboren und erzählt nun für ihren Enkel während des Corona-Lockdowns ihre bewegte Lebensgeschichte. Gleichzeitig bekommt man einen Schnellkurs in chilenischer Geschichte. Geschrieben im typischen Allende-Stil hat mit auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen.

    Danach habe ich "Lügen über meine Mutter" begonnen und musste nach der Hälfte des Buches erst mal pausieren. Die Geschichte ging mir einfach zu nahe. Die Autorin erzählt von ihrer übergewichtigen Mutter und einem Ehemann, der sie über Jahrzehnte wegen ihres Gewichts drangsaliert. So kontrolliert er u.a. jeden Samstag ihr Gewicht, schränkt aufgrund ausbleibender Abnehmerfolge ihre finanziellen Mittel ein, hält sie für nicht mehr vorzeigbar und nimmt sie daher zu Festlichkeiten etc. nicht mehr mit. Gleichzeitig wird deutlich, wie eingeschränkt und abhängig Frauen in den 60er und 70er-Jahren oft noch waren und wie eine eigentlich starke Persönlichkeit nach und nach gebrochen wird. Das Buch steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und entwickelt eine Sogwirkung. Man kann es eigentlich kaum noch ertragen, aufhören kann man aber auch nicht. Ich habe nun trotzdem zwischendurch erst mal eine Kurzgeschichte von Schirach gelesen, ich muss das erst mal ein Weilchen verarbeiten.

    #263Authorsantacrocce (799098) 26 Sep 22, 13:33
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    Das erinnert mich gerade sehr an meine Mutter. Als mein Vater vor kurzem dem Dachboden entrümpelt hat (für einen Garagenflohmarkt), da kam eine Kiste mit lauter Dokumenten von meiner Oma zum Vorschein. Meine Mutter konnte sich an die Kiste nicht erinnern. Vermutlich ruhte sie dort seit dem Tod der Oma im Jahr 1974.

    Letztes Wochenende hat meine Mutter dann die Unterlagen gesichtet und war schwer geschockt über den "Rosenkrieg" und die Verleumdungen, die anlässlich der Scheidung der Großeltern und den Unterhaltsforderungen in Briefen und Protokollen zu Tage traten. Sie musste die Lektüre dann auch erstmal unterbrechen, weil es ihr so naheging, dass die Oma nie etwas gesagt hatte. Meine Mutter hatte trotz Aufwachsen im Flüchtlingslager eine schöne Kindheit, sagt sie zumindest.

    #264AuthorHassos Frauchen (270200) 26 Sep 22, 13:46
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    HF, dann hat deine Oma deine Mutter als Kind erfolgreich beschützt. Später wollte sie sich wahrscheinlich selber nicht mehr erinnern.


    Gelesen habe ich "Kalt wie Schnee, hart wie Eisen" von Jenny-Mai Nuyen. Wie der Titel schon andeutet, sind viele Elemente aus Märchen enthalten. Die Prinzessin, die ihr Herz weggibt. Die Moral ist allerdings moderner.

    #265AuthorLiese (238947) 26 Sep 22, 19:00
     
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