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    verschusseln = vergessen

    Kommentar

    LEO doesn't have an entry for verschusseln and I wondered if it is rarely used or only regionally understood.

    Verfasserpatman2 (527865) 19 Aug. 22, 00:30
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    Es ist sicher umgangssprachlich (so auch Duden und DWDS) und nicht häufig. Es ist mir in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, NRW und Berlin aber doch öfter begegnet; über andere Regionen kann ich keine Aussage machen. Ich würde eher erwarten, das Wort in mündlicher Sprache anzutreffen als in der Schriftsprache.

    #1Verfasserreverend (314585) 19 Aug. 22, 00:44
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    In der deutschschlesischen Mundart meiner Mutter (1916 - 1996) gab es:


    Schussel = salopp, abwertend gedankenlos handelnder, fahriger, nervöser Mensch

    schusseln = flüchtig und unordentlich arbeiten, gedankenlos, fahrig handeln

    veschusseln = salopp, abwertend ⟨etw. verschusseln⟩ gedankenlos, nachlässig handeln, etw. verlegen


    "du Gamel / Gamlowski hast wieder deine Schlüssel / Hausaufgabe verschusselt"



    #2VerfasserMiMo (236780) 19 Aug. 22, 01:42
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    Siehe Wörterbuch: Schussel

    Er / sie ist ein Schussel -

    das kenne ich, wie auch "schusselig sein". Für mich Alltagssprache. (Als mein Neffe für einen Auslandsflug seine Pässe vergaß und nicht fliegen konnte, sagte ich: "So ein Schussel". Hat bei mir immer etwas Liebevolles, nicht wirklich Abwertendes.)


    "verschusseln" kenne ich nicht, würde es aber verstehen.

    #3VerfasserBraunbärin (757733) 19 Aug. 22, 09:09
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    Ich kenne und nutze "verschusseln" in der Bedeutung "etwas nicht wiederfinden" oder "(einen Termin) vergessen":


    Ich habe komplett verschusselt, die Aufgabe bis heute fertigzumachen.


    Ob es einen Eintrag braucht, weiß ich nicht. Es ist familiärer Sprachgebrauch, bei dem ich oft nicht weiß, ob er aus dem Hannöverschen oder aus der Aachener Heimat meines Großvaters stammt..


    "Schussel" und "schusselig" sind ja im Wörterbuch, das reicht ggf. zur Herleitung der Bedeutung von "verschusseln"?

    #4VerfasserRaudona (255425)  19 Aug. 22, 09:17
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    Ich kenne "verschusseln" ebenfalls im Sinne von "vergessen" und von "verlegen" (süddeutsch "verschmeißen").


    Synonym bei mir ist "verdaddeln". "Hab schon wieder Deinen Geburtstag verdaddelt; alles Gute nchträglich" ;-)

    #5VerfasserB.L.Z. Bubb (601295) 19 Aug. 22, 09:23
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    Hier im rheinfränkischen Sprachraum (Südwesten von. D) ist ein "Schussel" ein Mensch, der handelt, ohne nachzudenken, sich Sachen oder Termine nicht merken kann, leicht etwas vergisst oder Dinge verlegt ... also "verschuselt" ...



    re #5, "verschmeißen" ist mir nicht jetzt geläufig ... im Kontext würde ich das aber wohl verstehen ...

    #6Verfasserno me bré (700807)  19 Aug. 22, 09:57
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    Mir (Niederrhein) ist das Wort "verschuseln" (mit kurzem U und stimmhaftem S) leider auch allzu geläufig. Aber mir ist bewusst, dass das eher keine Hochsprache ist.

    #7VerfasserDaja (356053)  19 Aug. 22, 10:04
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    Verschusseln wir in unserer Familie auch durch "verbaseln" ersetzt - und das nicht, weil wir in der Schweiz leben. Verschusseln bei uns (Berlin) auch synonym mit "verschlampen" (= verlegen), "verbummeln". Letzteres kan auch einen zeitlichen Aspekt haben.


    Verschusseln, verbaseln, verbummeln: Etwas verlegen, einen Termin vergessen

    Verschlampen: praktisch nur etwas verlegen


    Nur virus'scher Sprachgebrauch, sicher nicht allgemeingültig.

    #8Verfasservirus (343741) 19 Aug. 22, 10:06
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    Verschusseln (Umgangssprache) kenne ich aus verschiedenen Regionen.

    Da der Begriff Schussel nichts Geringschätziges, sondern etwas Verniedlichendes beinhaltet, verstehe ich verschusseln je nach Kontext als eine Art entschuldigendes Synonym für vergessen oder verlegen. Es beinhaltet so viel wie "er/sie ist halt so und das ist ja mal wieder typisch" bzw. "ich Schussel habe ... vergessen/ verlegt!".

    verschusseln

    #9VerfasserWittGenStein (1323045)  19 Aug. 22, 10:14
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    #8: "etwas verbaseln" (so verlegen, dass man es nicht wiederfindet) kann man auch in Hannover.

    #10VerfasserRaudona (255425) 19 Aug. 22, 10:30
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    "verbaseln" kenn ich auch (norddeutsch).

    #11Verfassereastworld (238866) 19 Aug. 22, 10:32
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    Semi-OT:


    (mit kurzem U und stimmhaftem S)


    Da diese Kombination meines Wissens nur in umgangssprachlichen Wörtern vorkommt (ein anderes Beispiel ist quasseln), gibt es dafür streng genommen keine normgerechte Schreibweise. Üblich ist die mit zwei s, um den kurzen Vokal anzuzeigen, auch wenn diese eigentlich auf ein stimmloses s hinweisen würde.

    #12VerfasserJanZ (805098) 19 Aug. 22, 12:14
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    "verbaseln" hab' ich in OWL kennengelernt ... auf halber Strecke zwischen Hannover und Dortmund ...

    #13Verfasserno me bré (700807) 19 Aug. 22, 12:56
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    "Nur virus'scher Sprachgebrauch, sicher nicht allgemeingültig."


    Der erste Teil dieser Aussage ist - wie bereits die nachfolgenden Beiträge belegen - unzutreffend, der zweite könnte sich als richtig erweisen; ich halte freilich alle virus'schen Ausdrücke für (in Deutschland) ziemlich verbreitet.


    Wie ist der Sprachgebrauch in der Deutschschweiz (insbesondere hinsichtlich "verbaseln") und Österreich?



    #14VerfasserKurt A. (1313470) 19 Aug. 22, 15:04
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    Vielleicht setzt man in der Deutschschweiz statt "verbaseln" immer den eigenen Kanton ein *scnr*. Oder den jeweils besonders verhassten.

    #15VerfasserJanZ (805098) 19 Aug. 22, 16:17
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    Wie den "Schussel", "schuss(e)lig" (die LEO kennt) halte ich auch "verschusseln" für überregional gebräuchliche Umgangssprache. So sieht das auch der Duden:


    verschusseln

    Wortart: schwaches Verb

    Gebrauch: umgangssprachlich

    Häufigkeit: ▒░░░░

    Aussprache: Betonung: verschusseln

    Rechtschreibung

    Worttrennung: ver|schus|seln

    Bedeutungen (2)

    1. (aus Unachtsamkeit) verlieren, verlegen

    Beispiel: die Schlüssel verschusseln

    2. vergessen

    Beispiel: einen Termin verschusseln

    https://www.duden.de/rechtschreibung/verschusseln


    Außerdem gibt es noch weitere Wörter von diesem Stamm, etwa die Schuss(e)ligkeit .

    #16VerfasserBambam (48248)  19 Aug. 22, 17:53
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    Wie ist der Sprachgebrauch in der Deutschschweiz (insbesondere hinsichtlich "verbaseln") und Österreich?


    Für diese Region (Kanton Zürich) fällt mir aus "der Lameng" (berlinerisch) jetzt nur "verhühnern" ein. Würden andere Kantone herangezogen, wäre das für den Kanton Zürich mit Sicherheit der Aargau. (Sorry, Caretta Caretta!!!) 😉

    #17Verfasservirus (343741) 19 Aug. 22, 22:52
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    "Schussel" und "schusselig" sind ja im Wörterbuch, das reicht ggf. zur Herleitung der Bedeutung von "verschusseln"? (#4)

    That's all very well and good for the German side, but it doesn't offer much help to someone wondering about an English equivalent. I wonder whether the AE idiom to space / space out (something) would be good:

    https://www.macmillandictionary.com/dictionar...

    https://www.oxfordlearnersdictionaries.com/us...

    (Don't understand #17. Maybe someone could explain.)
     


    #18Verfasserpatman2 (527865) 20 Aug. 22, 03:24
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    Es gibt zwei Schweizer Kantone: Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Von diesen könnte man das Wort "verbaseln" ableiten und es quasi als kleine Spitze gegen die Basler verstehen, behauptend, dass die Basler allgmein schusselige Leute sind, so dass man das Verschusseln/Vergessen/Verlegen nach ihnen (um-)benannt hat. Virus hat nun angedeutet, dass, wollte man andere Kantone als die beiden Basler (Basel-Stadt und Basel-Landschaft) heranziehen, dann wären der Kanton, den die Zürcher hernähmen, ihr Nachbarkanton Aargau; soll heißen, die Zürcher halten die Aargauer für geistig a bissl minderbemittelt (was Einwohner weltläufigerer Städte/Regionen gern von den ländlicheren annehmen - siehe: München und sein Umland).

    Der andere virus'sche Satz mit "verhühnern" hat mit dem Satz danach nur indirekt zu tun. "Verhühnern" scheint eine Schweizer Alternative zu "verschusseln" zu sein.


    Ich denke auch, dass "verschusseln" durchaus einen eigenen Eintrag verdiente. "To space out" passt der Definition im Macmillan nach nicht. Collins gibt:

    (inf) (= vermasseln) to mess or muck (Brit) up (inf); (= vergessen) to forget; (= verlegen) to mislay, to lose

    https://www.collinsdictionary.com/dictionary/...


    Das könnte passen. Vermasseln ist allerdings etwas allgemeiner; "ich hab's vermasselt" heißt - jedenfalls bei mir - eher ich hab's versaut, ich hab einen Fehler gemacht und eine Sache ist schiefgegangen. Das ist eigentlich etwas mehr als nur verschusselt.

    #19VerfasserSelima (107) 20 Aug. 22, 04:26
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    Thanks for the explanation. :) That helps.

    Background to the title of the post, verschusseln = vergessen:

    I sent a message to a German friend and did not receive a reply, so I sent a follow-on message asking if he was back yet from his trip. His reply was:

    »Ja, sicher. Ich wollte nur nicht sofort vom Handy aus antworten, dann habe ich es wieder mal verschusselt.«  

    That seemed to me to point unequivocally to the second Duden entry: vergessen. I wouldn't say I messed or mucked up in English if I meant I forgot about something. I'd say that I spaced out on it, but that could just be my individual (AE) quirk. BTW, the phrase may have originated as something to do with drug use, but in my opinion has moved way past that.

    #20Verfasserpatman2 (527865) 20 Aug. 22, 05:24
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    So, wie Du es erklärst, scheint das schon zu der richtige Ausdruck zu sein. Die Definition im Macmillan schien mir nur nicht ganz passend.


    Da "verschusseln = vergessen" nie böse Absicht ist, wie wäre es mit escape?

    #21VerfasserSelima (107) 20 Aug. 22, 05:43
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    Yes.I could say something escaped me or it slipped my mind, but the emphasis is then shifted to the thing and away from me and my irresponsibility in the matter.

    (now I'm on my handy and can't post quite the way I'd like)
    #22Verfasserpatman2 (527865) 20 Aug. 22, 06:32
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    re verbaseln:

    Interessant finde ich, daß lt. DWDS der erste schriftliche Beleg von1985 datiert. Ich bin sicher, dieses Wort aus meiner Kindheit (frühe 60er Jahre) zu kennen.

    Wiktionary gibt als Etymologie an: aus dem Niederdeutschen entlehnt, von mittelniederdeutsch vorbasen, einer Ableitung zu basen „unsinnig reden, handeln“

    #23VerfasserPeter <de> (236455) 20 Aug. 22, 09:49
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    "Ich bin sicher, dieses Wort aus meiner Kindheit (frühe 60er Jahre) zu kennen." - dito, 10 Jahre später.

    #24VerfasserB.L.Z. Bubb (601295) 20 Aug. 22, 09:50
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    Für verschusseln stammt der erste Beleg, den das DWDS gibt, aus dem Jahre 1970; es scheint also bis dahin (bzw. noch einmal 15 Jahre später) ein gewisses Ressentiment gegen den schriftlichen Gebrauch der beiden umgangssprachlichen Wörter gegeben zu haben - ist der Damm einmal gebrochen, so faßt ein solches Wort auch schriftlich Fuß.

    #25VerfasserPeter <de> (236455)  20 Aug. 22, 10:01
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    google fand

    Hans Fallada · 1934

    Er oder der Hauptwachtmeister haben ihn verschusselt .

    #26Verfassermanni3 (305129) 20 Aug. 22, 15:17
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    Verschusseln (also etwas vergessen oder verlegen) kenn ich, hab ich schon ewig nicht mehr verwendet. Und das liegt nicht daran, dass ich nix verschussele :)

    Verbaseln war in meiner Kindheit aber häufiger an der Tagesordnung - sowohl das Wort als auch die damit bezeichnete Aktion. :) Ich hätte es allerdings mit „ss“ geschrieben, weil ich es auch so spreche (also so wie vermasseln).

    #27Verfasserskye (236351) 20 Aug. 22, 18:30
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    And as long as the talk now pertains to pronunciation ...

    (mit kurzem U und stimmhaftem S) (#7)
      (ein anderes Beispiel ist quasseln) (#12)

    Neither the pronunciation guide for quasseln on duden.de nor the one on LEO seem to have a stimmhaftes S, or at least they both sound stimmlos to me. Here is a link to the Duden mp3:

    https://cdn.duden.de/_media_/audio/ID4106997_...

    Does it or the one on LEO sound voiced or unvoiced to others? Is there perhaps a regional difference?



    #28Verfasserpatman2 (527865) 20 Aug. 22, 22:35
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    FWIW - Der hessische Dialekt-Comedian "Meister Maddin" Martin Schneider spricht manche ss lang und stimmhaft.

    #29Verfassermanni3 (305129)  21 Aug. 22, 11:21
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    #28: Die Duden-Aussprache von "quasseln" hat ein stimmloses s - ich (Hannover) spreche es stimmhaft aus, ebenso Dussel, Schussel, verschusseln ...


    Hingegen sind rasseln, Dassel, Musselin bei mir stimmlos - es liegt also nicht daran, dass ich das nicht stimmlos aussprechen könnte.

    #30VerfasserRaudona (255425) 22 Aug. 22, 09:59
    Kommentar

    Ursprünglich nicht weit von Raudona - genauso.

    "Vermasseln" wäre noch ein Kandidat, m.W. tatsächlich wie mazel in "mazel tov", hebr./jidd. Glück.

    Bei diesem Wort scheint mir die Aussprache mit stimmlosem -s- auch sehr weit verbreitet, vielleicht sogar der Normalfall.

    #31Verfasserreverend (314585) 22 Aug. 22, 10:10
    Kommentar

    Hier auch stimmhaftes s bei quasseln, Schussel, dusselig, vermasseln und Dazugehörigem (och op jot kölsch: usselig).

    #32VerfasserPierrot (236507) 22 Aug. 22, 10:58
    Kommentar
    Duden.de does not have a pronunciation audio for verschusseln, but does for schusselig, complete with a stimmloses s:

    https://cdn.duden.de/_media_/audio/ID4120841_...

    In a podcast heard recently, though, it sounded stimmhaft:

    »Schaue doch mal hin, wie großzügig, entspannt ... du bei anderen damit umgehst, wenn die schusselig sind.« 

    The link and offset for anyone interested in listening:

    https://psychologie-to-go.podigee.io/s2e8-feh...

    There are two different offsets, depending on whether you download the audio or listen to it in the online player:
    • @17:23 in downloaded mp3
    • @19:34 in online player

    BTW, the podcaster says she lives am Niederrhein.
    #33Verfasserpatman2 (527865)  23 Aug. 22, 00:06
    Kommentar

    Dialektal gibt es Zusammenhänge zwischen dem Niederrhein und Köln.

    Auch Westfalen ist nicht weit, zumal im Ruhrgebiet, das ja teils rheinisch, teils westfälisch ist. So gehörte udn gehört Essen zum Rheinland, Bochum zu Westfalen. Wuppertal (Beschluss über den Zusammenschluss zur Großstadt Barmen-Elberfeld 1929) hat beides: Elberfeld war rheinisch, Barmen noch nicht so lange, zuvor westfälisch. Folgerichtig gibt es auch viele Begriffe, die in beiden Dialektgebieten heimisch sind, und neben allen Unterschieden auch einige Gemeinsamkeiten in der Aussprache dialektaler Begriffe.


    #32 kann ich hier auf westfälischer Seite komplett bestätigen, auch usselig.


    Was aber rheinisch m.W. nicht üblich ist, ist der Kusselkopp. Der hat hier auch stimmhaftes s.

    In der Verteilungsuntersuchung scheint der Atlas zur deutschen Alltagssprache noch nicht so weit zu sein. Das wunderbare Projekt ist ja auch im Prinzip noch in der Pilotphase. Verlinkt ist natürlich die Seite mit Nennung des Kusselkopps.

    #34Verfasserreverend (314585) 23 Aug. 22, 01:25
    Kommentar

    Kusselkopp? Enää! (ist mir jedenfalls aus dem Köln-Bonner Raum und der Voreifel nicht bekannt)

    Über Deinen Link habe ich aber den Ausdruck wiedergefunden, den ich seit frühen Kindertagen nicht mehr gehört habe: den Kuckeleboom - es nähme mich Wunder, wenn heute noch irgendjemand das Wort gebrauchte.


    Aber das ist jetzt schon reichlich OT

    #35VerfasserPeter <de> (236455) 23 Aug. 22, 01:42
     
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