Koordinaten sind allgemein "Richtlinien der Orientierung" während figurative Eckpunkte ja eher ein Gebiet abstecken und Grenzwerte definieren. Hundertprozentig gleich sind diese Sprachbilder also nicht, auch wenn sie ähnlich verwendet werden.
"Koordinaten" wird häufig genutzt, um "falsche Kriterien" zu brandmarken (Herkunft und Hautfarbe von Migranten statt z.B. persönlicher Status und Ausbildung). Auch schwingt bei "Koordinaten" mit, dass eine Beurteilung/Bewertung auf die Kombination genau dieser Eigenschaften beschränkt ist.
"Eckpunkte" nutzt man üblicherweise, um ein festgelegtes Schema der Beurteilung darzulegen. Die Eckpunkte sind meist konkrete Beispiele, können aber durchaus auch als Kategoriekennzeichnung gebraucht werden. Im Gegensatz zu den Koordinaten können auch weitere "Eckpunkte" hinzukommen, der Autor hat aber nur beispielhaft einige genannt.
Im gegebenen Kontext des Artikels/Buchs (ich hab den Link nicht verfolgt) müsstest Du halt schauen, ob die "Koordinaten" da nicht doch das bessere Sprachbild darstellen.