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leo-ende
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How to choose a language to learn

17 replies   
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When my ten-year-old daughter starts at senior school next September, she will be able to study in her first year either French or German. If she does well at that language in her first year, she will be permitted to study both languages in subsequent years. I appreciate that this might seem a slightly bizarre rule, but there is nothing we can do about it, and my question really is: how should the choice be made?

In favour of German, we can say (1) I have a reasonable command of the language, (2) my wife has A-level German, (3) German spelling is mostly regular and reasonably obvious, an important factor given that my daughter has a slight dyslexia problem.

In favour of French, we can say (1) most English people find it easier than German and the fact that both parents don't may well be irrelevant, (2) having had just a few very basic French lessons, my daughter feels more confident about it, (3) at that age, both parents preferring German might make French more attractive!

We see this as quite finely balanced. The real question is this: is there a scientific or systematic way of determining the natural aptitude of a child in such a way as to decide which of these languages might be more suitable for her/ In short, are there any tests, or is it just a matter of judgement?
AuthorJoe W20 Oct 06, 17:23
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I'd go for the one she fancies. Motivation is everything! If she has even the tiniest feeling that she would have preferred the other language, she'll get put off more easily if she has any problems.
#1AuthorCM2DD (236324) 20 Oct 06, 17:27
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I don't know of any such test. I suppose if she expresses a preference for French and you then make her take German instead she might find German more dfficult simply because she doesn't want to learn it, and if she already speaks a bit of French that might tip the scales further in that direction. But if she is more or less indifferent, the fact that you would be able to help her, of course, means German might be the better option. Can't comment on the dyslexia issue.
Another aspect might be whether you are more likely to spend your future holidays in German- or French-speaking countries, as she would have an extra opportunity to practise her new vocabulary, if in France possibly even know more than her parents for once, etc. The "understanding foreign music/films" aspect is probably not there, other than for German children desperate to learn enough English to understand Eminem's lyrics or whatever.
#2AuthorDragon (238202) 20 Oct 06, 17:40
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Wenn sie nur leichte Legasthenie hat, ist das nicht unbedingt ein Problem. Mein Bruder hat ebenfalls eine milde Legasthenie, kann in Englisch aber fast fehlerfrei schreiben, weil man es ja von Anfang an auswendig lernt - und beim Vokabellernen eben die Schreibung mitlernt. Ich kann nicht sagen, ob das Vokabellernen dadurch für ihn schwerer war, aber er hat nie ein Problem deswegen gehabt. Das ist aber natürlich nur eine Person; ob es da offizielle Statistiken gibt, weiß ich nicht.
Zu der Entscheidung würde ich auch sagen, dass ihr sie die Sprache lernen lassen solltet, die sie lieber mag. Eine Sprache zu lernen, hat sehr viel mit Motivation und Spaß zu tun, besonders, wenn es von der Schule nicht als 9-jährige Pflicht auferlegt wird (wie in Deutschland).
Ob ihr die Sprache könnt, ist eher zweitrangig, besonders am Anfang. Ihr könnt sie trotzdem Vokabeln und unregelmäßige Verben abfragen - hat meine Mutter damals sowohl bei Englisch als auch bei Französisch gemacht, obwohl ihr Englisch nicht so toll ist und sie Französisch nur die allereinfachsten Grundlagen hatte. Sie hat vielleicht mal ein bißchen Teenager-Arroganz aushalten müssen, wenn sie nicht wußte, wie man etwas ausspricht, aber das müssen Eltern sowieso durchstehen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für so eine Wahl einen 'Test' geben könnte, der aussagt, ob eine Person für eine Sprache 'geeignet' ist. Der Erfolg beim Sprachenlernen hängt v.a. vom Durchhaltevermögen ab. Man muß über einen langen Zeitraum ständig Vokabeln lernen und Grammatik üben, bis man überhaupt auf ein Niveau kommt, auf dem man vielleicht mal ein Buch lesen kann. Ich finde, man muß v.a. Spaß daran haben oder andernfalls einen immensen Durchhaltewillen und ein festes Ziel. Ob man dann Französisch, Arabisch oder Latein lernt, hängt von der Umgebung und der eigenen Neigung ab... ist zumindest meine Meinung.
#3AuthorNica (de) (236745) 20 Oct 06, 22:23
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Thanks for those thoughts. Any more, anyone?
#4AuthorJoe W24 Oct 06, 08:29
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I'd go with what CM2DD says. I am German and we had English in Year 5 (as is compulsary), then, in Year 7, we had the choice between French and something else (I forget what now) - and my mother made me take French. I hated it. I would have preferred whatever the other choice was, and wasted away three years not paying any attention and not bothering to study. It's not worth it. Go with what she feels is best for her.
#5AuthorKatharina24 Oct 06, 08:41
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Ich glaube auch, dass ihr sie selbst entscheiden lassen solltet: Denn die Motivation ist wirklich das Wichtigste! (Vor allem, wenn sie dann mal ihre Hausaufgaben nicht machen will: Dann sagt ihr einfach, "aber du wolltest das doch!" *gg*)
Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr ja versuchen, Französisch ein bisschen "mitzulernen", um wenigstens als Vokabelabfragemaschinen zu taugen. :)
#6Authortigger24 Oct 06, 08:54
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Einen zuverlässigen Test kenne ich leider nicht. Man muss da wohl andere Entscheidungskriterien suchen.

Französisch wird gerade von jungen Leuten oft als "schick", errm, "chique" empfunden, als modischer, und sicherlich ist es die musikalischere Sprache gegenüber Deutsch. Viele verbinden mit Frankreich und seiner Sprache auch Weltläufigkeit, "laissez-faire", während Deutschland und Deutsch als streng, technokratisch, pedantisch empfunden wird.

Ich kann das nicht so ganz bestätigen, denn ich arbeite in einer französischen Firma, und im Wirtschaftsleben sieht der Charme denn doch etwas anders aus...

Deutsch finde ich persönlich -einmal von außen gesehen- nicht schwieriger als Französisch, und Du hast ganz Recht - es ist logischer und eigentlich leichter zu verstehen. Was es Engländern leichter machen könnte, Französisch zu lernen, ist die große Anzahl gleich oder fast gleich lautender Wörter meist lateinischen Ursprungs (relation, response - réponse etc.) - aber bei der Grammatik und der Konjugation hört der Spaß dann genau so schnell auf wie im Deutschen.

Als "Beispiel" für den Einfluss der Eltern: ich habe meinem Jüngsten, der keine Leuchte in Französisch ist, bei einem Schulwechsel den Wechsel zu Niederländisch empfohlen (wir leben direkt an der niederländischen Grenze, und immer mehr Jugendliche von hier studieren in den Niederlanden) - und er hat sich dann spontan für die Fortsetzung seiner Französisch-Bemühungen entschieden. Obwohl ich selbst mittlerweile einigermaßen Niederländisch kann ;-)
#7Authorweißnix (236288) 24 Oct 06, 08:57
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Speaking from my own experience, I would always start with the more difficult language. My mother tongue is German, I started with French, then English and Latin as a third language. French is considered more difficult than English for Germans as it is a Roman language as opposed to English that has many similarities with German.
At my school, starting with French was considered challenging and the students in the classes that started with French were considered more motivated, willing to learn with a slightly higher performance level. So the learning environment should also be given a thought.

Her own motivation is very important though.
#8AuthorEliza24 Oct 06, 08:58
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Eine weitere Entscheidungshilfe kann eine "Besichtigung" des Lehrpersonals geben. Aus meiner Erfahrung gibt es ziemlich viele Französisch-Lehrer, die sehr stark für diese (wirklich schöne) Sprache schwärmen und sich im Unterricht darin aufzehren, dass die Schüler diese Begeisterung absolut nicht teilen wollen.

Eine längere Unterhaltung mit den jeweils "zu erwartenden" Lehrpersonen ist für Euch Eltern vielleicht ganz aufschlussreich. Ein "no nonsense"-Lehrer ist möglicherweise etwas näher an den Schülern als ein Schwärmer... (es sei denn, Eure Tochter schwärmt dann mit!)

Noch was:
Viele Schüler -jedenfalls in Deutschland- finden Französisch wegen der Nasallaute "affig" und genieren sich, das zu sprechen...
#9Authorweißnix (236288) 24 Oct 06, 09:11
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Ein wesentlicher Faktor bei allen Schulfächern ist der Lehrer. Falls ihr an einer kleinen Schule sein, wo jede Sprache nur von wenigen Lehrern unterrichtet wird, würde ich auch nach Sympathie gehen. Natürlich ist das nicht immer möglich, und Lehrer wechseln auch, aber trotzdem.

Weiters kann man eventuell die Zusammensetzung der Lerngruppe berücksichtigen. Welche Sprache wählen die Freundinnen? Welche Sprache wählen mehr Kinder? Ist vielleicht eine Gruppe sehr groß und die andere klein? Das könnte für ein sensibles Kind einen großen Unterschied machen.

Wegen der Legasthenie möchte ich mich Nica anschließen. Meine Tochter (13) hat auch Legasthenie, aber das hat sich nur in der Muttersprache ausgewirkt, nicht in den Fremdsprachen. Seit ca. einem Jahr hat sie auch diese Probleme ganz überwunden.
#10Authorminjong24 Oct 06, 09:18
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Also weißnix, dein letztes Argument ist aber schon eher dumm. Du gehst hier vom typischen deutschen Schüler aus, der Französisch nach Englisch und Latein erst ab der 9. Klasse lernt und in dieser pubertätsgebeutelten Zeit Französisch "irgendwie schwul" findet. (Um das Klischee mal auf die Spitze zu treiben.)

Meine ganze Klasse hat im Gymnasium als erste Fremdsprache ab der 5. Stufe Französisch gelernt und irgendwelche "Affigkeiten" standen überhaupt nicht zur Debatte.

Ebenso könntest du behaupten, dass die englischen Schüler vielleicht Deutsch doof finden, weil die Deutschen doch alle Nazis sind.
#11Authortigger24 Oct 06, 09:21
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Ich war als pädagogischer Austauschdienst in England und habe dort im Deutschunterricht assistiert. Meiner Meinung nach war/ist das Niveau dort sehr dürftig. Ich denke nicht, dass der Unterricht allzu schweer war. Aufgrund der Tatsache, dass deutsch allgemein als 'schwierig' eingestuft wird, halten die Lehrer ihren Unterricht sehr simpel.
Meine Erfahrungen mit Fr. sind dagegen ganz andere: vorallem Muttersprachler erwarten ein hohes Sprachniveau von ihren Schülern.
(Trotzdem würde ich die Wünsche deiner Tochter berücksichtigen, Motivation ist schließlich für#s Lernen ausschlaggebend
#12AuthorPetra24 Oct 06, 10:30
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Liebe tigger - ließe sich Deine Bemerkung wohl dahingehend abmildern, dass die Schüler dumm seien, die Französisch affig finden ?
Meinen Hinweis finde ich nicht dumm, sondern -aus eigener Erfahrung mit meinen 3 Franz lernenden Söhnen- praxisnah.
#13Authorweißnix (236288) 24 Oct 06, 10:36
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>Meine Erfahrungen mit Fr. sind dagegen ganz andere: vorallem Muttersprachler erwarten ein hohes Sprachniveau von ihren Schülern.<<br/>
Das hätte ich jetzt nicht erwartet! Meine Kinder lernen in Österreich Französisch mit einer britischen Schulbuchreihe, weil sie an einem Gym mit englischer Unterrichtssprache sind. Sie haben in einem Schuljahr zwei Jahrgänge des britischen Lehrbuchs durchgemacht. Daher hätte ich gedacht, dass der Französisch-Unterricht in England eher langsam voranschreitet.
#14Authorminjong24 Oct 06, 10:46
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@minjong
Ich glaube (ohne jemand angreifen zu wollen), dass Englisch-Muttersprachler sich generell schweer tun beim Sprachenlernen. Englisch ist so präsent auf dieser Welt, da ist die Notwendigkeit, eine andere Sprache zu lernen, nicht gegeben.
Aber im Bezug auf D+F habe ich oben beschriebene Erfahrungen gemacht.
#15AuthorPetra24 Oct 06, 11:05
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(This is a bif of a personal opinion!) When I went to secondary school I really wanted to do French, but for some reason I got given German (with which I was very disappointed). Then in my second year, I took up French too and carried them both on to GCSE, 'A' Level and further. When actually coming to exams, I find German much easier as it is more similar to English.
Looking back I have to say, I am 100% percent happy with the school's decision to make German my first language, I find it very rewarding when I can speak to someone in a language that is 'not as common' as French. It also speaks volumes (in my opinion) that I continued with German right through to Degree level, and dropped French within 3 months of being at Uni.
Good luck! ;-)
#16AuthorApfel (238059) 24 Oct 06, 11:20
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Thanks, everyone. Plenty to think about now!
#17AuthorJoe W25 Oct 06, 08:44
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