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  • Betrifft

    Heinz Ehrhard - Nochn Gedicht

    Kommentar
    Wer kennt von euch Heinz Ehrhard-Gedichte?
    VerfasserPFY17 Nov. 05, 12:51
    Kommentar
    Die Made:
    Hinter eines Baumes Rinde saß die Made mit dem Kinde.
    Sie war Witwe denn ihr Gatte den sie hatte viel vom Blatte
    und diente so auf diese Weise einer Ameise als Speise.

    wer macht weiter?
    #1VerfasserNarfmonsta17 Nov. 05, 12:56
    Kommentar
    Nicht Ehrhardt, Erhart, auch nicht Ehrhart,
    auch Erhard tut dem Heinz sehr weh.
    Ich schreib mich, bitte buchstabieren Sie:
    E-r-h-a-r-d-t !

    (entschuldige die Besserwisserei, PFY, aber dieses Gedicht ist wirklich ein originaler Heinz Erhardt)
    #2VerfasserKarl-Otto17 Nov. 05, 13:00
    Kommentar
    Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
    denn statt des Märchenwaldes Raunen
    hör ich im Traume all die kleinen
    gerupften Gänschen bitter weinen.
    Sie kommen an mein Bett und stöhnen
    und klappern frierend mit den Zähnen,
    und dieses Klappern klingt so schaurig ...
    Wenn ich erwache, bin ich traurig
    #3Verfasserheinz erhardt17 Nov. 05, 13:03
    Kommentar
    seit wann haben gänse zähne *lach*
    #4Verfassermp17 Nov. 05, 13:09
    Kommentar
    Es war einmal ein altes Schloss
    und Kunibert, so hieß der Boss.
    Er hatte Mägde, hatte Knechte
    und eine Frau, das war das Schlechte.
    Ihr Mund war breit, ihr Hals war lang
    und es klang scheußlich wenn sie sang.
    Da zielte er mit Korn und Kimme
    und Wut auf sie, das war das Schlimme.
    Es machte "Bumm", natürlich lauter,
    dann fiel sie um; zum Himmel schaut er
    und spricht, das Auge voll Gewässer:
    "Vielleicht singt sie da oben besser!?"
    #5VerfasserGretchen (dt.)17 Nov. 05, 13:12
    Kommentar
    @ Narfmonsta : "fiel" vom Blatte, bitte - dann macht's auch Sinn.

    @ mp: seit wann haben gänse zähne *lach* - was glaubst du denn. Natürlich nicht in der Form und Größe wie wir Menschen, sondern eher Zacken, aber sie haben welche, und damit können sie auch "ganz" ordentlich zuschnappen!

    @ alle: Wer kennt & wie geht das Gedicht, das endet mit "...DAS würd' platschen!!" ???

    #6VerfasserKatharina17 Nov. 05, 13:48
    Kommentar
    @Katharina:

    "DAS würd' platschen!!" kenne ich nicht, aber vielleicht meinst Du folgendes:

    Würden alle Berge der Welt
    zusammengetragen und übereinandergestellt,
    und wäre zu Füßen dieses Massivs
    ein großes Meer, ein breites und tief's,
    und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
    DER Berg in DIESES Meer - na, das würd' spritzen!

    (Aus dem Gedächtnis zitiert, daher keine Gewähr für den genauen Wortlaut)
    #7VerfasserKarl-Otto17 Nov. 05, 14:19
    Kommentar
    @ Karl-Otto - genau das meine ich, danke!! :-D
    #8VerfasserKatharina17 Nov. 05, 14:26
    Kommentar
    Fortsetzung von Narfi...

    Eines Tages sprach die Made:
    liebes Kind, ich sehe grade,
    drüben gibt es frischen Kohl, den ich jetzt holŽ, so lebŽ denn wohl !
    Halt! Noch eins! Denk was geschah!
    Geh nicht aus, denk an Papa!
    Also sprach sie und entwich-
    Made Junior aber schlich.........


    Wer macht weiter ...?
    #9Verfassersleipnir17 Nov. 05, 15:00
    Kommentar
    hinterher
    und das war schlecht.
    Denn schon kam ein bunter Specht
    und verschlang die fade Made.
    ohne Gnade.
    Schade.

    Hinter eines Baumes Rinde
    ruft die Made nach dem Kinde.

    (so ungefähr jedenfalls?)
    #10VerfasserCpt17 Nov. 05, 15:33
    Kommentar
    Es ist ein Brauch von alters her,
    wer Sorgen hat, hat auch Likör.
    #11Verfassergf18 Nov. 05, 09:21
    Kommentar
    Nicht von H.E., sondern von W.B. (Wilhelm Busch), aus "Die schöne Helene"
    #12VerfasserKarl-Otto18 Nov. 05, 09:25
    Kommentar
    Na, denn wolln wir noch mal einŽn reinstellen :-))

    Der Mathematiker
    Es war sehr kalt, der Winter dräute,
    da trat - und außerdem war's glatt -
    Professor Wurzel aus dem Hause,
    weil er was einzukaufen hat.

    Kaum tat er seine ersten Schritte,
    als ihn das Gleichgewicht verließ,
    er rutschte aus und fiel und brach sich
    die Beine und noch das und dies.

    Jetzt liegt er nun, völlig gebrochen,
    im Krankenhaus in Gips und spricht:
    " Ich rechnete schon oft mit Brüchen,
    mit solchen Brüchen aber nicht
    #13Verfassersleipnir18 Nov. 05, 09:30
    Kommentar
    Der Einsame:

    Einsam irr ich durch die Gassen,
    durch den Regen, durch die Nacht.
    Warum hast du mich verlassen,
    warum hast du das gemacht?
    Nichts bleibt mir, als mich zu grämen!
    Gestern sprang ich in den Bach,
    um das Leben mir zu nehmen;
    doch der Bach war viel zu flach.

    Einsam irr ich durch den Regen,
    und ganz feucht ist mein Gesicht
    nicht allein des Regens wegen,
    nein, davon alleine nicht.
    Wo bleibt der Tod in schwarzem Kleide?
    Wo bleibt der Tod und tötet mich?
    Oder besser noch : uns beide?
    Oder besser : erst mal dich?

    #14VerfasserWerner18 Nov. 05, 09:35
    Kommentar
    Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
    Warum auch nicht, es hat ja Zeit.

    Mein Lieblingserhardtgedicht - vermutlich, weil es so kurz ist, daß ich es mir auch merken kann.
    #15VerfasserSelima18 Nov. 05, 09:42
    Kommentar
    Leider kenn ich keine Erhardt-Gedichte auswendig und kann deshalb nichts beitragen. Aber bitte bitte macht weiter. Ich habe mich lange nicht mehr so amüsiert!!!

    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
    #16VerfasserSimsala18 Nov. 05, 09:43
    Kommentar
    Es stand an seines Schlosses Brüstung
    der Ritter Fips in seiner Rüstung.
    Da hörte er von unten Krach
    und sprach zu sich: "Ich schau mal nach".

    Er lehnte sich in voller Rüstung
    weit über die erwähnte Brüstung,
    und dort verlor er allsobald
    zuerst den Helm, und dann den Halt.

    Worauf, verfolgend stur sein Ziel
    er pausenlos bis unten fiel
    und dort verlor er durch sein Streben
    als Drittes nun auch noch sein Leben
    an dem er ganz besonders hing.
    Der Blechschaden war nur gering.
    #17VerfasserWerner18 Nov. 05, 09:44
    Kommentar
    Was musikalisches:

    wenn ich einmal traurig bin
    trink ich einen Korn
    wenn ich dann noch traurig bin
    trink ich nochn Korn
    wenn ich dann noch traurig bin
    trink ich nochn Korn
    und wenn ich dann noch traurig bin
    fang ich an von vorn...
    #18VerfasserNarfmonsta18 Nov. 05, 09:45
    Kommentar
    Halt, ich weiß ja noch eins:

    Auf einem Baume saß ein Specht.
    Der Baum war hoch. Dem Specht war schlecht.

    So schöner Nonsense - find ich jedenfalls.
    #19VerfasserSelima18 Nov. 05, 09:45
    Kommentar
    Die alten Zähne wurden schlecht
    und man begann sie auszureißen.
    Die neuen kamen grade recht,
    um damit ins Gras zu beißen.
    #20Verfasserdaisy :o))18 Nov. 05, 09:47
    Kommentar
    Kennt wer den Delphin mit f?
    Ich bekomm ihn nicht zusammen.
    #21VerfasserNarfmonsta18 Nov. 05, 09:48
    Kommentar
    @Werner: da fehlt das Schönste, nämlich die Schlussfolgerung:

    Falls fallend du vom Dach verschwandest,
    so brems', bevor du unten landest!
    #22VerfasserKarl-Otto18 Nov. 05, 09:49
    Kommentar
    Eins weiss ich noch....


    Der Stich
    Von Dürers Meisterhand ein Stich
    betrachtet, wirkt mehr "äußerlich",
    dagegen dringt, wenn Sie verzeihn,
    ein Mückenstich weit "tiefer" ein.

    Man sieht hieraus, daß ein Insekt
    noch mehr kann als der Intellekt

    ...
    und eins meiner Lieblingsgedichte geht so (aber nicht von HE)

    Warmes Bier ist dem, der friert
    und müden Leuten nütze.
    Denn warmes Bier ist des Körpers Freund
    und dem Sinn ist es Stab und Stütze.

    ..das ist doch drollig, oder ? :-)
    #23Verfassersleipnir18 Nov. 05, 10:16
    Kommentar
    Ein Gedicht und seine Parodie. Zunächst mal das Original von J.W.v.G.:

    Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
    ein Fischer saß daran,
    sah nach der Angel ruhevoll,
    kühl bis ans Herz hinan.
    Und wie er sitzt und wie er lauscht,
    teilt sich die Flut empor.
    Aus dem bewegten Wasser rauscht
    Ein feuchtes Weib hervor.

    Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
    "Was lockst du meine Brut
    mit Menschenwitz und Menschenlist
    hinauf in Todesglut?
    Ach, wüsstest du, wie's Fischlein ist
    so wohlig auf dem Grund,
    du stiegst herunter, wie du bist,
    und würdest erst gesund.

    Labt sich die liebe Sonne nicht,
    der Mond sich nicht im Meer?
    Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
    nicht doppelt schöner her?
    Lockt dich der tiefe Himmel nicht,
    das feuchtverklärte Blau?
    Lockt dich dein eigen Angesicht
    Nicht her im ew'gen Tau?"

    Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
    netzt' ihm den nackten Fuß.
    Das Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll
    wie bei der Liebsten Gruß.
    Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm,
    da war's um ihn gescheh'n.
    Halb zog sie ihn, halb sank er hin
    und ward nicht mehr geseh'n.
    #24VerfasserKarl-Otto18 Nov. 05, 10:24
    Kommentar
    ...und jetzt die Fassung von H.E.:

    Das Meer war angefüllt mit Wasser,
    und unten war's besonders tief.
    Am Strande dieses Meeres saß er,
    d.h. er lag, weil er ja schlief.
    Und nun noch mal: am Meere saß er,
    d.h. er lag, weil er ja schlief,
    und in dem Meer war sehr viel Wasser,
    und unten war’s besonders tief.

    Da plötzlich teilten sich die Fluten,
    und eine Jungfrau kam herfür.
    Auf einer Flöte tat sie tuten;
    das war kein schöner Zug von ihr.
    Dem Fischer ging das Lied zu Herzen,
    obwohl sie falsche Töne pfoff.
    Man sah ihn in das Wasser sterzen,
    da ging er unter und ersoff.
    #25VerfasserKarl-Otto18 Nov. 05, 10:25
    Kommentar
    Es gibt Gerüchte,
    dass Hülsenfrüchte,
    in Mengen genommen,
    nicht gut bekommen.

    Mir ist's egal,
    ich find das fein,
    ich wollt' schon immer mal
    ein Blähboy sein.
    #26VerfasserAJD18 Nov. 05, 10:27
    Kommentar
    Das Müllmänner-Lied:

    Auf, lasset von Tonne zu Tonne uns eilen!
    Wir wollen dem Müll eine Abfuhr erteilen!
    #27Verfasserfirefly18 Nov. 05, 10:30
    Kommentar
    Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle.
    Doch manchmal endets auch, bei Strolchen, in einer solchen.
    #28Verfasserrob-by18 Nov. 05, 10:31
    Kommentar
    @firefly: das Gedicht geht noch weiter:

    Auf, machen wir, dass jede Tonne sich leere!
    Wir sind dazu da, denn wir sind Müllionäre!
    Müllirallala, Müllirallala!
    #29VerfasserKarl-Otto18 Nov. 05, 10:32
    Kommentar
    Ein Gänseblümchen liebte sehr
    ein zweites gegenüber,
    drum rief's: "Ich schicke mit 'nem Gruß
    dir eine Biene 'rüber !"

    Da rief das andere: "Du weißt,
    ich liebe dich nicht minder,
    doch mit der Biene, das laß sein,
    sonst kriegen wir noch Kinder !"


    Noch'n Gedicht:

    Am meisten Freude macht es mir,
    die Pointe zu verstecken
    und dann zu sehen, wie es dir
    gelingt, sie zu entdecken.

    Wie dir beim Lesen erst der Mund
    zuckt, dann der Augen Falten
    sich tiefer graben, und -
    du kannst nun nicht mehr an dich halten -
    du lachst und lachst
    und machst
    mich damit froh!

    So,
    das wärs, was ich mit der "versteckten Pointe" meine ...
    Doch lach noch nicht;
    denn dies Gedicht
    hat keine!
    #30Verfasserosbern18 Nov. 05, 13:18
    Kommentar
    Es war einmal ein kleines Huhn,
    das wollte nur in Schuhen ruh'n.
    Um das dem Hühnchen auszutreiben,
    Schnitt die Magd die Schuh'in Scheiben.
    Das Huhn fand diese Tat nicht nett
    und wurd darüber richtig fett.
    Der Bauer wusste, was zu tun.
    Er machte es zum Suppenhuhn.

    #31VerfasserPerkele18 Nov. 05, 13:46
    Kommentar
    Fußball

    22 Beine rasen
    durch die Gegend ohne Ziel
    und weil sie so rasen müssen
    nennt man es ein Rasenspiel


    Ist das nicht auch H.E.?
    #32VerfasserNini19 Nov. 05, 12:32
    Kommentar
    Ich geh im Urwald für mich hin
    wie schön, dass ich im Urwald bin
    denn an den Urbäumen, Blatt für Blatt
    hängt Urlaub, schön dass man ihn hat
    #33VerfasserBF19 Nov. 05, 13:20
    Kommentar
    Die polyglotte Katze (aus dem Kopf zitiert)

    Die Katze saß vorm Mauseloch
    in das die Maus soeben kroch
    und denkt: hier wart nicht lang ich,
    die Maus die fang ich

    Die Maus jedoch in ihrem Bau
    denkt: zwar bin ich klein doch bin ich schlau
    ich weiche nicht von hinnen
    ich bleib drinnen

    Doch plötzlich hört sie statt "Miau"
    ein laut vernehmliches "Wau Wau"
    und denkt. die arme Katze,
    der Hund der hatse

    Doch nun man ahnt es ja bereits
    war das ein Irrtum ihrerseits,
    denn als sie vor das Loch hintritt
    es war nur ein ganz kleiner Schritt
    ward sie von Katzenpfotenkraft
    hinweggerafft

    Die Katz mit der ihr eigenen Note
    leckt sich draufhin die Pfote
    und denkt: wie günstig ist es dann und wann
    wenn man ne fremde Sprache kann

    #34VerfasserGerhard21 Nov. 05, 10:06
    Kommentar
    @Nini:
    Das von Dir zitierte Fußball-Gedicht ist in der Tat ein originaler H.E. und geht folgendermaßen weiter:

    Links und rechts steh'n zwei Gestelle,
    je ein Spieler steht davor.
    Hält den Ball er, ist ein Held er;
    hält er nicht, schreit man: "Du Tooooor!"

    Fußball spielt man meistens immer
    mit der unteren Figur.
    Mit dem Kopf, obwohl's erlaubt ist,
    spielt man ihn ganz selten nur.
    #35VerfasserKarl-Otto21 Nov. 05, 10:12
    Kommentar
    @ Katharina
    Gänse haben wirklich Zähne, jedenfalls so das nächste, was es davon bei Vögeln zu finden gibt:
    Sie haben, je einmal im Ober- und Unterschnabel, einen umlaufenden Hornrand (-kamm) mit vielen, vielen kleinen Sägezähnchen. -

    Könnte ein Hinweis auf die Abstammung von Dinosaurieren sein (tyrannus saurus REX?)
    #36VerfasserDaddy25 Nov. 05, 17:23
    Kommentar
    @ Daddy: ich weiß. Mein Satz war ein Kommentar an mp, der behauptete, Gänse hätten keine Zähne. :-)
    #37VerfasserKatharina29 Nov. 05, 17:35
    Kommentar
    Was soll den das mit die Gänse. Das will doch kein Sau wissen.

    Heinz Erhardt war das Thema, also...

    z.B.:

    Manche Hab- und Gutseligkeiten
    sind nur ein Tropfen auf den hohlen Zahn.
    #38VerfasserNorbert30 Nov. 05, 09:39
    Kommentar
    Bist wohl mit dem falschen Bein aufgestanden, Norbert, und hast auch noch die Deutschtabletten vergessen einzunehmen, oder wie soll man Deine netten einleitenden Sätze deuten?
    #39VerfasserDragon30 Nov. 05, 10:00
    Kommentar
    @Dragon: Kann man hier nicht mal in Frieden einen Streit vom Zaun brechen?
    #40VerfasserNorbert30 Nov. 05, 10:16
    Kommentar
    Das Meer ist tief
    das Meer ist blau
    darinnen schwimmt ein Kabeljau

    Da kam ein grosser Fisch daher

    das Meer ist tief
    das Meer ist blau
    darinnen schwimmt kein Kabeljau
    #41Verfasseratina30 Nov. 05, 12:00
    Kommentar
    Eine Nas', ob rund ob platt
    Zwei Flügel, Nasenflügel hat.
    Doch hält sie nicht sehr viel vom Fliegen
    nein, das Laufen scheint ihr mehr zu liegen.

    Frau Wirtin hatte einen Tänzer
    den kriegte, ach, die Influenza
    in ihre bösen Fänge
    jetzt lag mit 40 er im Bett
    na, das war ein Gedränge.

    ... 2 Klassiker von H.E. (er trug sein Haar immer offen :-) )
    #42VerfasserFirefighter30 Nov. 05, 16:38
    Kommentar
    Wenn es in der Welt dezembert
    und der Mond wie ein Kamembert
    gelblich rund, mit etwas Schimmel
    angetan, am Winterhimmel
    heimwärts zu den Seinen irrt
    und der Tag stets kürzer wird -
    sozusagen wird zum Kurztag -
    hat das Christkindlein Geburtstag !
    Ach, wie ist man dann vergnügt,
    wenn man einen Urlaub kriegt.
    Andrerseits, wie ist man traurig,
    wenn es heißt: "Nein, da bedaur ich !"
    #43VerfasserHeinz01 Dez. 05, 11:13
    Kommentar
    Ohne Titel...
    An meine jungen Jahre noch gedenk ich,
    als alle Glieder noch gelenkig,
    nur das eine nicht...

    Doch diese Zeiten sind vorüber,
    steif sind nun alle meine Glieder,
    nur das eine nicht...
    #44Verfassersleipnir01 Dez. 05, 12:00
    Kommentar
    @ Dragon: Solche Leute wie Norbert disqualifizieren sich doch hier nur selbst - und das in aller Öffentlichkeit!
    #45VerfasserKatharina01 Dez. 05, 17:12
    Kommentar
    Ein Naßhorn und ein Trockenhorn
    spazierten durch die Wüste.
    Da stolperte das Trockenhorn
    und's Naßhorn sagte: "Siehste!"
    #46VerfasserThomas01 Dez. 05, 17:15
    Kommentar
    Weihnachten 1944 (Als ich keinen Urlaub bekam)

    Wenn es in der Welt dezembert
    und der Mond wie ein Kamembert
    gelblich rund, mit etwas Schimmel
    angetan, am Winterhimmel
    heimwärts zu den Seinen irrt
    und der Tag stets kürzer wird -
    sozusagen wird zum Kurztag -
    hat das Christkindlein Geburtstag !
    Ach, wie ist man dann vergnügt,
    wenn man einen Urlaub kriegt.
    Andrerseits, wie ist man traurig,
    wenn es heißt: "Nein, da bedaur ich !"
    Also greift man dann entweder
    zu dem Blei oder der Feder
    und schreibt schleunigst auf Papier
    ein Gedicht, wie dieses hier:

    Die Berge, die Meere, den Geist und das Leben
    hat Gott zum Geschenk uns gemacht;
    doch uns auch den Frieden, den Frieden zu geben,
    das hat er nicht fertiggebracht !
    Wir tasten und irren, vergehen und werden,
    wir kämpfen mal so und mal so ...
    Vielleicht gibt's doch richtigen Frieden auf Erden ?
    Vielleicht grade jetzt ? - - Aber wo ? ...
    #47VerfasserAus gegebenem Anlass01 Dez. 05, 17:21
    Kommentar
    Es wohnt ein Wind in Leningrad,
    der pustet kalt.
    Wer da nicht einen Mantel hat,
    der hustet bald.
    #48VerfasserAuch aus gegebenem Anlass01 Dez. 05, 17:38
    Kommentar
    Der Bauer auf dem Felde fährt auf den Acker Dung,
    Sein Sohn der in der Stadt studiert, der liest Mao Tse Túng,
    Der Bauer der sehr dümmlich weiss nicht wer Mao ist,
    Er sagt was soll Mao Tse Tung, ich bleib bei Pferdemist!
    #49VerfasserHans02 Dez. 05, 11:36
    Kommentar
    Gibt es eigentlich eine DVD von H.E. mit Stand-Up Programm oder sind das alles nur Filme???
    #50Verfasserlis08 Dez. 05, 12:51
    Kommentar
    Ich muß das wirklich mal betonen,
    ganz früher waren die Zitronen,
    ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
    gewesen ist, so süß wie Kandis.
    Bis sie einst sprachen: Wir Zitronen,
    wir wollen groß sein wie Melonen.
    Auch finden wir das Gelb abscheulich,
    wir wollen rot sein oder bläulich.
    Gott hörte oben die Beschwerden
    und sagte, daraus kann nichts werden.
    Ihr müßt so bleiben, ich bedauer',
    da wurden die Zitronen sauer.
    #51Verfasser"Alter Besserwisser"09 Dez. 05, 12:59
    Kommentar
    @ lis: gib auf amazon.de unter DVD mal 'heinz erhardt' ein und schau, was dort zu finden ist! Ich weiß nicht, ob er wirklich 'stand up' als solches gemacht hat... (zumal es den Begriff damals noch gar nicht gab).
    #52VerfasserKatharina13 Dez. 05, 17:53
    Kommentar
    Prinz Waldemar von Ohnegleichen,
    der sammelte gern Postwertzeichen.
    Mit Zacken und mit glatten Rändern,
    aus Afrika und andern Ländern.

    (oder so)
    #53Verfasseroio13 Dez. 05, 21:28
    Kommentar
    Das Pechmariechen

    Zu Ostern in Hersfeld die Mutter spricht:
    "Bald ist es Zeit für das Festtagsgericht !
    Drum gehe, Mariechen, hinab in den Keller
    und fülle mit Sauerkraut hier diesen Teller !"

    "O Mutter, o Mutter, mir träumte neulich
    von einem Mann - der Mann war abscheulich ... !
    Ach, laß uns den Keller vergessen:
    wolln wir was anderes essen !"

    "Mein Kind, mein Kind, ich seh es genau:
    du kommst in die Jahre, wirst langsam Frau,
    siehst überall Männer, die lauern -
    geh, hol von dem Kraut, von dem sauern! "

    Mariechen tut es, sie schreitet hinab,
    hinab in den Keller, der finster wie's Grab - !
    Hier füllt sie den Teller, den Teller von Blech - -
    doch solang sie auch füllt, 's kommt kein Mann!
    So'n Pech ! (Darum: Pechmariechen !)
    #54VerfasserKatja14 Dez. 05, 00:08
     
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 ­ automatisch zu ­ ­ umgewandelt