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    Langeweile am Arbeitsplatz

    Kommentar
    Hallo ihr Lieben!
    Ich arbeite z.Z. als Praktikantin in einen Maschinenbau-Unternehmen. Seit ich diese Stelle angetreten habe, bin ich auch eine fleißige Leo-Mitleserin geworden - wegen der Langeweile.
    Über diese Thematik habe ich vor einiger Zeit schon einen Artikel gelesen, dass das ein weit verbreitetes Problem in Deutschland ist, viele sind an ihrem Arbeitsplatz einfach völlig unterfordert.
    Jetzt meine Fragen:
    Ist das ein deutsches Problem? Woran liegts? Falsche Planung? Was macht ihr gegen Langeweile am Arbeitsplatz?
    VerfasserLisa23 Jul. 08, 08:52
    Kommentar
    am liebsten würd ich schlafen gehen.

    bin manchmal so müde, dass mir die Augen schon zufallen.
    Liegt vor allem an dieser PC-Arbeit.

    täglich acht Stunden.

    #1Verfassermüde23 Jul. 08, 08:54
    Kommentar
    Also, ich kann mich cniht über Langeweile beklagen.....eher das genaue Gegenteil. Bin allerdings auch keine Praktikantin.
    Aber ich muss zugeben, dass ich bei un in der Firma (auch Maschinenbauer) auch immer Probleme habe, die Praktikanten zu beschäftigen. Es gibt halt nicht so viel zu tun, was ein Praktikant machen kann.
    #2Verfasser bienchen (de) (236808) 23 Jul. 08, 09:01
    Kommentar
    Ich bin keine Praktikantin, sondern mehr Abteilungsassistentin/Receptionistin/Korrekturleserin/Übersetzerin (lies "Mädchen für alles") und langweile mich auch, da ich durch einige neu angestellte Mitarbeiter nicht wirklich neue Arbeit bekomme.

    (Gottseidank höre ich da in den nächsten Wochen auf, um eine Schule anzufangen.)
    #3Verfasser naarna (170248) 23 Jul. 08, 09:06
    Kommentar
    Ist das ein deutsches Problem?

    Ist das eine ernstgemeinte Frage oder der Versuch, dieser Diskussion den Anschein eines interkulturellen Bezugs zu geben? Ich kann in dem Phänomen kein rein deutsches Problem erkennen.
    #4Verfasser Doris (LEO-Team) (33) 23 Jul. 08, 09:08
    Kommentar
    @Lisa: Du könntest nach Arbeit fragen. Nicht lockerlassen. Nerven. Und nochmal nachfragen.
    Hilft nicht immer, aber oft bekommt man dann doch relativ bald mehr und vor allem Interessanteres zu tun.
    Dein Betreuer hat vermutlich Deine Betreuung zwischen Tür und Angel aufgedrückt bekommen, ohne dafür wirklich Zeit zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Seine sonstigen Aufgaben soll er genauso schnell machen wie sonst auch. - Wenn Du nervst (höflich natürlich) muß er sich aber ja kümmern.
    #5Verfasser h h (38469) 23 Jul. 08, 09:09
    Kommentar
    Es war eigentlich schon als ernste Frage gedacht.
    Einfach ob das überall vor kommt, oder in anderen Ländern weniger.
    Das ist ja nicht nur ein Praktikanten Problem. Es gibt auch unter Festangestellten viele die nicht ausgelastet sind
    #6VerfasserLisa23 Jul. 08, 09:13
    Kommentar
    Als ich hier angefangen habe (nicht als Praktikantin, aber als Übersetzungs- und Schreibhilfe auf 3-Monatsbasis) hab ich in Eigeninitiative angefangen eine firmenspezifische Terminologiedatenbank zu erstellen und mir weitere ähnliche Projekte gesucht. Heute bin ich fest angestellt als Übersetzerin und bin für sämtliche sprachverwandten Arbeiten verantwortlich und arbeite nebenher im Vertrieb mit. Also: such dir Projekte! (Hab mir damals ausbedungen, dass ich eine Kopie der Datenbank behalten darf. Hab also noch zusätzlich davon profitiert.)
    #7Verfasser bienchen (de) (236808) 23 Jul. 08, 09:13
    Kommentar
    Ich frage, weil der Faden möglicherweise im Quasselzimmer besser aufgehoben ist :-)
    #8Verfasser Doris (LEO-Team) (33) 23 Jul. 08, 09:13
    Kommentar
    @ h h: Schon versucht. Sehe meinen Chef z.Z. nur durch die Gänge flitzen. Mein Betreuer ist z.Z. im Urlaub. Also keiner da...

    Hab mir auch schon selbst Arbeit gesucht, z.B. habe ich meine Präsentationen übersetzt dass alles zweisprachig vorhanden ist etc. aber langsam fällt mir nichts mehr ein
    #9VerfasserLisa23 Jul. 08, 09:18
    Kommentar
    @7: Soweit ich weiß, ist Langeweile ein rein deutsches Problem, das sonst nirgendwo auftritt - es sei denn, man ist als Amerikaner woanders anders ...
    #10VerfasserBacon [de] (264333) 23 Jul. 08, 09:19
    Kommentar
    Hi
    auf bessere Zeiten hoffen und du bist nicht alleine das Problem heißt Bore out Syndrom ;-)
    #11Verfasservirtuel323 Jul. 08, 09:22
    Kommentar
    Doris: Du bist einfach immer viel zu kritisch.

    Lisa: Ich weiss ja nicht wie Du zu dem Job gekommen bist und/oder ob er etwas mit deiner späteren Tätigkeit zu tun hat.
    Mein Tipp dazu: Überlege was DU in der Firma lernen könntest, was DICH weiterbringt.
    Dann nerv deinen Chef, dass er dich in dem Bereich arbeiten lässt. Damit bekommst du unheimlich vorteilhafte Praxiskenntnisse!


    #12Verfasser la.ktho (236390) 23 Jul. 08, 09:27
    Kommentar
    Also, ich finde die Frage nach dem deutschen Problem gar nicht so abwegig.
    Langeweile gibt es überall, das ist klar. Allerdings wird damit in England anders umgegangen. In den Firmen in denen ich dort gearbeitet habe, war es einfach akzeptierter, dass es Zeiten gab in denen nichts los war und dass man da z.B. auch mal mit den Kollegen einen Tee trinken und tratschen konnte/durfte ohne dass man schief angesehen wurde.
    Deutsche Firmrn zeichnen sisch meiner Meinung nach schon stärker durch einen Zwang zum "so-tun-als-ob" man gerade wieder schrecklich busy sei aus.
    #13VerfasserNRWler23 Jul. 08, 09:29
    Kommentar
    Aber wie kann das sein?
    Ich meine bei mir als Praktikantin ist es ja, naja sagen wir mal verständlich, aber wie kann sowas bei Festangestellten passieren?
    Will nicht jedes Unternehmen so effizient wie möglich arbeiten? Wenn es nur Phasen sind, ist es ja noch verständlich, aber dauerhaft?
    #14VerfasserLisa23 Jul. 08, 09:30
    Kommentar
    Das ist Doris' Job, la.ktho...

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Langeweile im Praktikum ein typisch deutsches Problem ist: Mir kommt nämlich vor, dass in Deutschland alle erstens unglaublich geil auf Ausbildungen sind und wenn's schon das nicht ist, sondern sich jemand erfrecht, gleich nach dem Abi zu studieren, dafür alle unzählige Praktika machen müssen. Dass aber gar nicht so viel Arbeit für nicht oder schlecht bezahlte Praktikanten vorhanden ist, danach fragt keiner.
    #15Verfassertigger23 Jul. 08, 09:33
    Kommentar
    Lisa, Format your "C" drive and then you will have hours of work ;-)
    #16Verfassercobblestone23 Jul. 08, 09:33
    Kommentar
    @cobblestone: veräppeln kann ich mich selber.
    @la.ktho: aber leider auch immer viel zu gutmütig
    #17Verfasser Doris (LEO-Team) (33) 23 Jul. 08, 09:38
    Kommentar
    Doris, was hat cobblestone denn gesagt? Sein einziger Kommentar hier war an LISA gerichtet ;-)
    #18VerfasserBacon [de] (264333) 23 Jul. 08, 09:43
    Kommentar
    @NRWler: Das ist mir auch schon oft in anderen Firmen aufgefallen. Hauptsache es sieht so aus als wäre man beschäftigt. Sonst könnte ja einer meinen die Firma hat keine Aufträge mehr...
    Ich weiss von anderen Firmen, da müssen die Mitarbeiter keine bestimmte Zeit absitzen, dass heisst sie machen ihre Arbeit und wenn keine mehr da ist, gehen sie heim. Das empfinde ich als viel sinnvoller. Ist aber natürlich auch nicht überall umsetzbar

    @tigger: Ich muss nicht unzählige Praktika machen. Studiere an der Fachhochschule, d.h. 2 Semester Praktikum gehören zu meinen Studium. Wenn ich diese nicht absolviere, bekomme ich mein Diplom nicht.
    #19VerfasserLisa23 Jul. 08, 09:46
    Kommentar
    @Bacon
    verstehe ich auch nicht ;(
    #20Verfassercobblestone23 Jul. 08, 09:46
    Kommentar
    Für den seltenen Fall, dass ich mal wirklich Langeweile haben sollte, frage ich erstmal, welche Kollegen/Kolleginnen eventuell Unterstützung brauchen könnten.

    Ich biete also aktiv meine Hilfe an.

    Wenn ich dann immer noch nicht ausgelastet bin, ist mir das auch nicht peinlich und ich muss dann auch nicht so tun, als ob ich wer-weiß-wie beschäftigt bin.

    Irgendwann kommt eh wieder eine Zeit, in der man vor lauter Arbeit nicht über den Schreibtisch gucken kann.
    #21VerfasserBab (431370) 23 Jul. 08, 09:54
    Kommentar
    Beim Ingenieurstudium gehörten 12 Wochen Praktikum dazu. Und vorgeschrieben war (zumindest bei mir), dass man eine Hälfte (6 Wochen) in einer Lehrwerkstatt absolvierte, um fräsen, bohren, schweißen, schleifen usw. zu lernen. Da war viel zu tun und es war ziemlich anstrengend.
    Die anderen 6 Wochen sollten fachbezogen absolviert werden und da war ich im chemischen Labor. Das war super interessant, aber nur, weil ich eine sehr nette Betreuerin hatte, die alles mit mir gemeinsam gemacht hat. Es war keine anspruchsvolle Tätigkeit nur viel Routine, aber das war ok. Am schlimmsten sind für mich "Einarbeitungsphasen" in neue Jobs. Da sitze ich meistens rum und warte auf Input. Schrecklich! Und in der Urlaubszeit, wie im Moment, ist schlicht und ergreifen tote Hose, weil keiner da ist. Man könnte die Firma eigentlich für 4 Wochen schließen.
    #22VerfasserPetronia (425603) 23 Jul. 08, 09:58
    Kommentar
    Lisa: Was wolltest du denn bei der Firma lernen?
    Wo sind deine Studienschwerpunkte?
    Was produziert die Firma?
    #23Verfasser la.ktho (236390) 23 Jul. 08, 09:58
    Kommentar
    Das Problem kenne ich nur zu gut. Ich habe eine 40-Stunden-Woche und maximal 10 Stunden was zu tun. Natürlich ich mich als Übersetzerin selbst zu beschäftigen, mich mit der firmeninternen Terminologie vertraut zu machen, lese Betriebsanleitungen, erstelle Glossare etc. Aber oft hängt man dann doch durch und surft nur rum. Es ist wirklich grausam.

    Und leider muss man hier auch so tun, als wäre man beschäftigt, selbst ich als kleine Sekretärin. Und obwohl mein Chef eigentlich weiß, dass ich nichts zu tun habe, guckt er schief, sobald ich was anderes mache, als am Compuer zu tippen und zu klicken. Kennt jemand das Phänomen, dass man einfach nur so klickt, damit es so aussieht, als wäre man aktiv . . ?
    #24VerfasserJanis23 Jul. 08, 09:59
    Kommentar
    @Petronia: Wo bekommt man denn ein Ingenieursdiplom mit so wenig Praktikum?

    @Lisa: Und in den Firmen ohne Zeiterfassung sitzen die Leute meistens viel viel länger, weil keiner der erste sein will der geht und nicht faul wirken will.

    In meiner Firma sind Kaffeepausen und Quatschpausen durchaus in Ordnung. Sicherlich werden manche Leute schief dabei angekuckt, das sind ddann die, die Arbeitspausen in ihrem Quatschtag machen.
    #25Verfasser h h (38469) 23 Jul. 08, 10:02
    Kommentar
    Ich habe 1984 in Clausthal ein Chemieingenieurstudium begonnen. Wieso? Ist das wenig? Mir hat das schon gereicht. Habe sowieso die meisten Semesterferien als Werkstudent irgendwo gearbeitet, um ein bisschen Geld zu verdienen. Das war viel lehrreicher als jedes Praktikum.
    #26VerfasserPetronia (425603) 23 Jul. 08, 10:07
    Kommentar
    @la.ktho:
    Meine Studienschwerpunkt ist Produktions- und Automatisierungstechnik.
    Mein eigentliches Thema hier in dieser Firma, ist die Neukonzeption einer Anlage. Aber diese Arbeit rückt immer mehr in den Hintergrund und ich muss immer mehr nur recherchieren... Zahlen über den Stahlmarkt etc. Bin entzwischen ein wirklicher Google-Profi.
    Die ersten Wochen waren gut aber die versprochenen Geschäftsreisen nach Indien, China etc. blieben leider aus, was mich wirklich sehr ärgert. Das war eigentlich der Hauptgrund warum ich diese Stelle angenommen hab.

    @Petronia: Während meiner Zeit auf der Fachoberschule musste ich auch ein halbes Jahr in einer Lehrwerkstatt arbeiten. Feilen, Drehen, Bohren, Fräsen... Des war wirklich eine super Zeit und wir hatten auch fast immer Arbeit.
    #27VerfasserLisa23 Jul. 08, 10:13
    Kommentar
    @Petronia: Bisher kenne ich nur mindestens 26 Wochen, sowohl von FHs als auch Unis.
    Mit dem Rest hast Du aber definitiv recht - abseits der Praktikantenrichtlinien gesuchte Jobs waren meist deutlich besser und haben mehr gebracht.
    #28Verfasser h h (38469) 23 Jul. 08, 10:13
    Kommentar
    @Janis: Es ist noch langweiliger, wenn man so sitzt, dass jeder auf deinen Bildschirm sehen kann und so mitkriegt, was man gerade tut. Da kannst du zur Beschäftigung nicht einmal einfach auf dem Internet rumsurfen, sondern musst dir andere, weniger auffallende Beschäftigungen suchen...
    #29Verfasser naarna (170248) 23 Jul. 08, 10:14
    Kommentar
    @hh: Tja, die Anforderungen waren damals ziemlich niedrig. Das war auch eine der wenigen Unis damals, die mich ohne Warteliste (wegen ziemlich mäßiger Abinote) genommen haben. Ich glaube, heute geht da garkeiner mehr hin. Dabei ist es so ein schönes Städtchen. ;-)
    #30VerfasserPetronia (425603) 23 Jul. 08, 10:31
    Kommentar
    @Lisa: Du Arme! Im Nachbarbüro sitzt auch eine Praktikantin, die eine Neuentwicklung für eine Anlage machen soll, als Diplomarbeit. Sie sitzt im Moment genauso rum wie ich, weil einfach niemand da ist, der ihre Fragen beantwortet oder ihr mal Daten gibt, die sie zum Arbeiten benötigt.
    Übrigens hat man mir bei meiner Einstellung vor 5 Monaten auch erzählt, es wäre sooo viel zu tun. Das erzählen sie mir bei jeder Stelle. Bisher hat es noch nie gestimmt. Du kannst einfach nur durchhalten und die Bescheinigung mitnehmen.
    Ist aber schon seltsam, dass sie Dir als Praktikantin tatsächlich Geschäftsreisen ins ferne Ausland angeboten haben. Das geht aber ziemlich über das hinaus, was man als Praktikant sonst geboten bekommt. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das ernst gemeint war. :-(
    #31VerfasserPetronia (425603) 23 Jul. 08, 10:40
    Kommentar
    @Petronia: Vielleicht wars wirklich naiv von mir. Aber es hat sich wirklich alles sehr vernünftig angehört. Jetzt ärgerts mich halt sehr, weil ich noch andere Angebote hatte mit interessanter Thematik und teilweise auch mit besserer Bezahlung.
    Aber ich dachte mir halt, dass man so eine Chance nicht so leicht nochmal bekommt und ich habe eine Studienkollegen, die von deutschen Firmen ins Ausland geschickt wurden.
    #32VerfasserLisa23 Jul. 08, 10:56
    Kommentar
    Lisa: Geh in die Welt und lerne :o) Penetranz ist ein Eckpfeiler des Ingenieurwesens.
    Ich arbeite in einem Bereich, indem ich auf Infos unserer Ingenieure angewiesen bin.
    Und ich bekommen meine Infos, ob die wollen oder nicht.

    Das Problem des zähen Informationsflusses ist allerdings weit weit verbreitet.
    Daher keine Rücksicht nehmen und durch.

    Da ich allerdings auch etwas für die Kollegen tue, ist mein Standpunkt viel einfacher zu vermitteln.

    Ausserdem, sprich mit deinem Betreuer. Teil ihm deine Probleme mit dem abweichenden Tätigkeiten mit und bitte ihn mal dafuer zu sorgen, dass du vielleicht mehr Praxiserfahrung im Ingenieurbereich als im googlewesen bekommst.
    #33Verfasser la.ktho (236390) 23 Jul. 08, 11:02
    Kommentar
    Bei uns ist die Arbeitsbelastung auch sehr saisonabhängig. In der ersten Jahreshälfte ist manchmal soviel zu tun, dass ich Mühe habe mir mal einen Tee zu holen. So ab August wird es dann bis Jahresnede wieder ruhiger. Ich bin jetzt seit bestimmt 8 Wochen das erste Mal so entspannt, dass ich ab und an für fünf Minuten ins Leo-Forum schauen kann. Habe zwar immer noch Arbeit hier liegen, aber die stapelt sich nicht mehr bis unter die Decke, sondern wird endlich weniger.

    Ansonsten ist es natürlich ein Problem wenn man so gar nichts zu tun hat, also mit Surfen und so. Ich bilde mich dann weiter, mache Terminologiearbeit oder die ganzen organisatorischen Sachen, die halt in den ersten Monaten liegen geblieben sind (Überstezungsstatistik etc.) Übers ganze Jahr ausgelastet sind meine Kollegen und ich auch nicht, aber in der Hochsaison ist es dann so schlimm, dass wir teilweise sogar auf externe zurückgreifen müssen.
    #34Verfasseranodien23 Jul. 08, 11:12
    Kommentar
    Ich finde schon, dass das nicht überall gleich ist. Bei uns in der Schweiz gibt es Städte, wo das fast undenkbar ist. Natürlich kommt das auch immer auf die Branche und die Art des Jobs an.

    Bei mir gibt es auch so eine Art "Sommerloch". Ich bin von Herbst bis Sommer ausgelastet wie blöd, aber im Sommer dann gibt es eine Flaute. Ich finde das aber sehr schön, denn dann mache ich jeweils die ablage und die Planung fürs nächste jahr, halt alles, was sonst zu kurz kommt. Und dann arbeite ich auch meine Überstunden ab und gehe meistens Abends etwas früher nach Hause...
    #35VerfasserPaluda (236253) 23 Jul. 08, 11:27
    Kommentar
    Lisa, dieses Problem kenne ich leider zu gut. Ich habe mal ein Praktikum absolviert, wobei ich sehr wenig zu tun hatte. Als ich dann meine Kollegen gefragt habe, ob ich ihnen irgendwie helfen konnte, habe ich meistens doofe Arbeit bekommen. Das gilt besonders für eine Kollegin - sie hatte eigentlich nichts für mich zu tun, aber fühlte sich offensichtlich gezwungen, mich etwas Arbeit zu finden, da ich sie um Arbeit gebeten habe. Einmal musste ich für sie eine Agenda für eine große Sitzung entwerfen. Schon gut, aber sie wusste nur sehr wenige Informationen über diese Sitzung, und die meisten davon waren noch nicht bestätigt oder sogar komplett erfunden (wo diese Sitzung stattfinden würde, die Namen der Redner, was für Vorträge man halten würde, usw.).

    Ich würde folgendes empfehlen:

    Frag mal deine Kollegen, ob du sie unterstützen kannst (am Besten, frag die Personen, die du glaubst, Hilfe gebrauchen könnten).

    (Wie Bienchen schon vorgeschlagen hat:) Versuch dir ein Projekt zu finden. Es kann auch sein, dass du eine Excel-Tabelle für irgendetwas gebrauchen könntest. z.B. ich war in Deutschland, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern - ich habe also Vokabelliste geschrieben, sowohl für Fachbegriffe, die in dieser Firma häufig benutzt worden waren, als auch für Alltagswörter. Ich habe auch eine Liste von den Ländern geschrieben, in den meine Abteilung tätig war, da ich so was ab und zu wissen musste. Zudem habe ich im Internet geguckt, wie man Anrufe von meinem Telefon weiterleitet, da ich keine Gebrauchsanweisung dafür hatte.

    Wenn du dann trotzdem wirklich gar nichts zu tun hast, würde ich vorschlagen, dass du mit deinem Betreuer darüber redest. Gibt es eine andere Abteilung, mit der du vielleicht ab und zu arbeiten könntest? Ich finde auch, wenn man dir Sachen versprochen hast (Geschäftsreisen, bestimmte Tätigkeiten), die leider jetzt nicht zur Erfüllung kommen werden, solltest du das mit deinem Betreuer diskutieren. Letztendlich sollte er dich betreuen. Oft wenn man ein Praktikum anfängt, diskutiert man mit seinem Betreuer, was die beiden Parteien mit diesem Praktikum erreichen wollen (was du für die Firma tun kannst und was die Firma für dich tun kann). Wenn du die Stelle angenommen hast, um auf die Neukonzeption einer Anlage zu arbeiten, aber du findest jetzt, dass du kaum etwas mit dieser Arbeit zu tun hast (und deswegen sehr wenig lernt), halte ich das für ein Problem.
    #36VerfasserJammyCaketin (307821) 23 Jul. 08, 11:31
    Kommentar
    @Lisa: Nee nicht naiv. Mir ist das auch schon oft so gegangen und ich hoffe immer, dass ich - wider besseres Wissen - doch mal Glück habe und die richtige Entscheidung treffe, wenn ich mich für einen Job und gegen einen anderen entscheide. Aber meistens gilt: Wie man's macht, ist es verkehrt. ;-)
    Du kannst nur, wie la.ktho sagt, penetrant sein und die Leute nerven - falls Du das kannst. Beliebt machst Du Dich damit aber nicht. Man braucht ein dickes Fell für sowas.
    #37VerfasserPetronia (425603) 23 Jul. 08, 11:32
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    In meinem ersten Job hatte ich nach etwa einem halben Jahr nichts mehr zu tun... habe dann täglich die Kollegen um Arbeit gebeten. Die hatten aber nichts, so habe ich täglich Sachen gemacht wie: Archiv aufräumen etc. Nach ein paar Wochen habe ich dann aus Frust den Job gewechselt.

    Das passiert also auch bei Festanstellungen. Und wenn man dann selbst nichts zu tun hat, kann man auch den Praktikanten nichts geben...
    #38VerfasserPaluda (236253) 23 Jul. 08, 11:35
    Kommentar
    @naarna #29: Ja, ich weiß. Und ich bin auch heilfroh, einen eher ruhigen Platz zu haben, wo ich zumindest bildschirmtechnisch relativ unbeobachtet bin. Dafür wird in meiner Firma aufgezeichnet, wo man rumsurft, man darfs also trotzdem nicht übertreiben.
    #39VerfasserJanis24 Jul. 08, 09:14
    Kommentar
    Hallo zusammen!

    Na das ist ja der richtige Thread für mich momentan ;-)
    Arbeite am Empfang in einem Amt, und momentan ist es recht ruhig (Sommerloch,Ferien etc.).
    Muss zugeben, mir ist es so trotzdem lieber als wenn es zu stressig ist. Nehme mir oft Zeitschriften oder sogar Bücher zum Lesen mit, surfe bei wikipedia oder leo,...

    Mein Aufgabenbereich ist nicht so umfangreich, also hab ich oft echt einfach nichts zu tun. Ist mir manchmal bisschen unangenehm weil die Kollegen meist immer nur sehen wie ich in den PC starre und nichts wirklich "Produktives" mache.

    Manchmal ist es aber echt langweilig und ich wünsche mir dann oft ich hätte noch zusätzliche Aufgaben, damit sich die Zeit nicht so zieht...
    #40VerfasserToad_in_the_Hole (unplugged)24 Jul. 08, 11:33
    Kommentar
    Meine Güte Toad! Ich bin schon ganz grün vor Neid.
    Würde auch gern meine Stapel ungelesener Bücher auf Arbeit aufarbeiten....
    :-(
    #41VerfasserAnjaF (384742) 24 Jul. 08, 11:58
    Kommentar
    wie oben schon jemand angemerkt hat, ist es ja auch so dass man einfach einen Praktikanten "aufs Aug gedrückt" bekommt, und dann sich Arbeit aus den Fingern saugen soll - gerade bei mir aktuell, wir nehmen normalerweise keine Praktikanten im Sommer (da zuwenig Arbeit da ist im Sommer) aber haben jetzt trotzdem einen da, weil der Chef beschloss wir könnten es ja doch mal versuchen mit seinem Protektionskind (und dann in Urlaub ging). Jetzt ist dem jungen Mann fad. Das liegt nicht an ihm (er ist qualifiziert, klug und höflich etc) sondern daran dass im Sommer bei uns einfach sehr wenig Arbeit ist... also ich bin dankbar wenn er mich nicht nach Arbeit fragt und ungekehrt frage ich ihn auch nicht was er so die ganzen Stunden lang macht.

    Wenn ich einem Praktikanten was raten sollte, wäre das nicht mit Bitten um Arbeit zu nerven - weil ich will weder Arbeit erfinden für ihn, noch ihm erklären dass es ein Fehler vom Chef war ihn über den Sommer einzustellen (er kennt ja den Chef auch privat und ist ja auch recht nett).
    #42Verfasserselber gelangweilt im Sommer24 Jul. 08, 12:28
    Kommentar
    *g* Anja...ich geb Dir was von meiner Zeit ab hm?
    Naja daheim in Ruhe lesen ist immer noch am Besten.

    #43VerfasserThe_Toad24 Jul. 08, 12:38
    Kommentar
    @ selber gelangweilt im Sommer:

    Ich verstehe ganz genau was du meinst (ich finde es auch unangenehm, um Arbeit zu bitten), aber, in meiner Erfahrung, wenn man keine Arbeit hat und einfach rumsitzt, finden manche Kollegen das schlecht, da es aussehen kann, als ob man faul ist und keine Lust hat. Meine Kollegen hatten mich tatsächlich darum gebeten, ihnen zu erzählen, wenn ich keine Arbeit hatte.
    Ich habe immer versucht, nicht zu nerven, sondern nur einmal höflich meine Hilfe anzubieten. Wenn sie nichts für mich zu tun hatten, habe ich versucht selber nutzliche Aufgaben zu finden. Man kann leider nur so viel aufräumen, also habe ich dann Bücher gelesen usw. wie Toad_in_the_Hole schon erwähnt hat.
    #44VerfasserJammyCaketin (307821) 24 Jul. 08, 13:18
    Kommentar
    Hm ....*grübel
    Habe ich einen falschen Job???
    Wir haben Ing./Physiker/Techniker in der Company und auch Praktikanten und leider muß ich auch sagen es gibt solche und solche. Welche die setzen sich hin und warten das die Arbeit auf sie zukommen mag und welche die sich hinstellen und sagen, daß sie jetzt endlich was zu tun haben wollen, die bekommen dann auch arbeit.

    Noch ein kleiner Kommentar zu Auslandsreisen nach Fernost - da bist du doch wohl eher eingeseift worden, Praktikanten werden so gut wie nie mitgenommen, höchstens sie haben wirklich zu viel Geld und alle anderen MA waren schon dort. - sorry
    #45Verfasserglobalplayer24 Jul. 08, 13:37
    Kommentar
    @globalplayer: Vermutlich ;-)
    Aber es ist nicht nur eine Frage der Mentalität der Angestellten (faul oder fleissig?). Es ist auch eine Frage, welche Organisation die jeweilige Firma hat. Es gibt gut organisierte Firmen, in denen die Arbeitsplätze gut strukturiert sind und jeder seinen Aufgabenbereich hat. Und es gibt Firmen, in denen alles nur drunter und drüber geht und kaum einer durchblickt, was eigentlich wer zu tun hat und nur jeder irgendwas macht. Bin leider selbst grade in so einer chaotischen Firma gelandet und bin schon dem dritten "Chef" innerhalb eines halben Jahres zugeteilt worden. So kann es einfach nicht gehen.
    Wie hier schon einige andere angemerkt haben: Wenn es nicht organisiert und abgesprochen wird, dass ein Praktikant in die Abteilung kommt und was sein Aufgabengebiet ist, dann ist das alles chaotisch und der Praktikant wird nur als Last empfunden. Leider kann man von außen schwer in eine Firma gucken und das vorher abschätzen.
    #46VerfasserPetronia (425603) 24 Jul. 08, 14:50
    Kommentar
    Langeweile? Püh, mag mir jemand mal Arbeit abnehmen? Ich gehe unter! Arbeite im gut-gehenden Maschinenbaubetrieb und mache derzeit Urlaubsvertretung für mindestens 3 Kollegen. Nix Langeweile hier. Absolut das Gegenteil!
    #47Verfasser Hassos Frauchen (270200) 24 Jul. 08, 15:19
    Kommentar
    @Hasso: Für Leo bleibt aber noch ein bisschen Zeit, oder?

    ;-)
    #48VerfasserPrinz24 Jul. 08, 16:30
    Kommentar
    Kaffepausen sind da super!!!!!!!!!
    #49VerfasserBalu25 Jul. 08, 12:28
    Kommentar
    Bei uns ist auch gerade Sommerloch. Die Hälfte der Leute incl. Chef sind in Urlaub. Aber das bleibt zum Glück nicht so. Ich finde es furchtbar, wenn man nur rumsitzt. Ich hätte viel lieber was zu tun.

    Sich selbst Projekte suchen ist ja schön und gut, aber wenn man dafür dann doch auf die Mitarbeit der Kollegen angewiesen ist, klappt das meistens nicht.

    Auch mit LEO und ebay kann man sich leider nicht den ganzen Tag beschäftigen (bei ebay wird das auch immer gleich so teuer ...)! ;-)
    #50Verfasserd2f (unplugged)25 Jul. 08, 13:51
    Kommentar
    Hallo zusammen

    Ich denke das ist lediglich eine Krankheit unserer Zeit, sich während der Arbeit zu langweilen; Ich als kaufmännisch angestellter stehe mit meiner Ausbildung nicht alleine da, somit durfte ich schon Kaffee ausschenken, Kopien machen und alles das, wofür man eigentlich einen Hans-Blöd einstellen sollte.

    Für mich erniedrigend, insbesondere da ich merke, wie meine Kreativität dahinwegetiert, mein vernetztes Denken und sogar meine Bereitschaft, mehr als 18 Stunden am Tag (Armee lässt Grüssen) zu arbeiten, flöten geht. Aber Du bist schonmal auf einem guten weg; langweilen WILLST Du Dich wohl nicht. Ich schöpfe aus dieser Erniedrigung jedoch neue Kraft und Motivation, eineWeiterbildung in Angriff zu nehmen. In meinem Fall gar ein Studium, Berufsmatura sei dank.

    Keine Lust den Rest meines Lebens am Arbeitplatz mit dem Schlaf zu kämpfen und Abends mit einem schlechten Gewissen ins Bett zu gehen (dieses setzt bei mir ein, wenn ich meine Leistungskriterien nicht einhalte) !!!
    #51VerfasserRomano (CH)30 Jul. 08, 13:35
    Kommentar
    Also, bin auch grade als Praktikant betroffen...
    Fragen finde ich unerlässlich, denn was soll das bitte für ein Praktikum sein, in dem man nur rumsitzt?! Trotzdem gibt es bei mir meistens nichts...immer hinterherrennen und fragen soll ich, sagen alle, aber das ist fast unmöglich.
    Ich kann Probeaufgaben machen und dann mit anderen besprechen, aber das insgesamt etwa dreimal und es ist schon ein bißchen seltsam so ohne Druck, Anreiz, Aktualität etc. irgendwas zu beginnen...

    Bei mir ist es leider so, dass ich 5 Stunden rumsitzen kann und in der 6. Stunde kommt plötzlich ein Auftrag, der nochmal 5 Stunden dauert..im Prinzip könnte ich, laut Chefin, in den ersten 5 Stunden durch die Stadt laufen, ins Museum gehen etc. aber was bringt mir das, wenn zwischendrin ein Anruf kommen könnte und ich schnell wieder zurück muss?!
    #52VerfasserHasenheide04 Aug. 08, 12:47
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    @Romano (CH)

    Nachgefragt: "Hans-Blöd"?
    Sag' mal, ist das ein feststehender Begriff?
    Ich kenne den nicht, kenne nur den Hein Blöd aus der Kinderserie...
    ;)
    #53VerfasserJay04 Aug. 08, 13:57
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    @romano: Ich kann die Arbeit praktisch nebenbei machen; es ist nicht sonderlich und so bleibt mir ungewollt sehr viel Zeit zur Selbstbeschäftigung ürig... Daher kam ich dann auf die gleiche Idee (bestandene Berufsmatur und nun mach ich die Passerelle)
    #54Verfasser naarna (170248) 04 Aug. 08, 14:16
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    Auch ich befinde mich derzeit in dieser Situation. Jedoch als Festangestellte. Es ist zwar arbeit vorhanden, doch diese ist innerhalb der 1 Tageshälfte erledigt.

    Auch das Fragen nach Arbeit... Hab ich alles schon hinter mir. Es wurde nicht besser. Ich wurde damals mit der Bemerkung " Gottsei dank es ist endlich unterstützung da" eingestellt. Ich war hochmotiviert. Und jetzt...

    Ich habe mir auch neue kleine Projekte einfallen lassen. Doch irgendwann ist auch diese Quelle versiegt. Jetzt frische ich mein Englisch auf.

    Daher kann ich, jeden der selber in so einer Situation ist, nur raten frischt Eure Fremdsprachenkenntnisse auf. Sowas wird beim Chef auch gern gesehen.
    #55VerfasserSandra04 Aug. 08, 15:45
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    Listen up,
    es war wirklich sehr amuesant diesen Threat zu lesen,
    da ich auch am Ende eines 3 monatigen Praktikums, dass in der Sommerpause zu versiegen scheint, haenge. Southampton UK.
    Es gab die ersten 2 1/2 Monate eigentlich immer genuegend zu tun, ich wurde in kleinere Projekte mit einbezogen und hatte meinen eigenen Aufgabenbereich, doch seit den letzten 2-3 Wochen ist kaum was zu tun. Langeweile. Zumindest fuer mich. Meine Kollegen scheinen genuegend um die Ohren zu haben, aber leider nichts, wobei ich Ihnen mit meinem Halbwissen ueber die organisatorischen Ablaeufe im Betrieb helfen kann.
    Wobei wir eigentlich bei der grossen Frgae angekommen sind, was ein Praktikum eigentlich bringen soll?! Es ist oft die reine Zeitverschwendung, wenn man in einen Betrieb oder ein Unternehmen kommt, in dem es keine wirkliche Praktikantenplanung gibt. Jedes mal wenn man irgendwo neu anfaengt ist man irgendwie ein Niemand, da wo man her kam/kommt, alter Job, Freunde, Familie, das ganze Gegenteil.
    Um Beschaeftigung zu betteln, den Leuten in den Arsch zu kriechen und hier ein auf gute Laune zu machen, um sich fuer diesen Praktikumsplatz als dankbar zu erweisen, kann echt nicht der Sinn sein!! Ausser mein Englisch aufzubessern, konnte ich hier nichts Neues lernen.
    #56Verfassermate13 Aug. 08, 15:36
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    Englisch verbessern reicht doch aus, du kannst ja mal nachfragen, ob es noch was zu tun gibt...
    #57Verfasserjudoka (468787) 13 Aug. 08, 15:50
     
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