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    Sprachlabor

    Slang vs Akzent vs Dialekt in German

    Betrifft

    Slang vs Akzent vs Dialekt in German

    Kommentar
    Many Germans I have spoken to, seem to refer to what we would call "accent" or "dialect" as "Slang". For example:

    "Ich merke, dass Sie englischsprachig sind, weil Sie immernoch diesen Slang haben" or "In Bayern hat man einen anderen Slang drauf als in Norddeutschland" or "Ich habe Schwierigkeiten viele Amis aus den Südstaaten zu verstehen, weil sie einen ganz anderen Slang sprechen" I could go on but won't

    My question is if "Slang" is synonymous with "Dialekt" or "Akzent" in German? If not why do so many people in Germany think that they are the same?
    VerfasserPaul29 Jul. 08, 15:19
    Kommentar
    the use of 'slang' in this context is slang itself, and, imho, not correct German

    dialect and accent refer to two different things, whereas in German reference to 'regionale Färbung'(accent) is seldom made, whereas in BE, at least, there are few dialects in England itself, but dozens of accents.

    Slang, as used above, gets around this by putting two very different things into one carryall.
    #1Verfasserodondon irl29 Jul. 08, 15:24
    Kommentar
    Oder es ist das üblische Denglisch. Die Leute denken vielleicht, dass slang=Slang=Dialekt. In der Hinsicht klingt "Slang" natürlich viel moderner und weltoffener (jedenfalls für die Leute die Denglisch so verwenden).

    Viele haben auch keine Sprachwissenschaftliche Ausbildung hinter sich und wissen den Unterschied möglicherweise tatsächlich nicht.
    #2VerfasserKlorix29 Jul. 08, 15:40
    Kommentar
    I absolutely agree with odondon irl. I am German and would never use the word Slang in the contexts you mentioned, Paul. I think people who do use the word in this way do not really know what they are really talking about.
    #3Verfassermel_mo29 Jul. 08, 15:41
    Kommentar
    Ich wuerde sagen, dass die meisten Menschen die genauen Unterscheidungen zw Dialekt, Akzent und Slang (aka Umgangssprache) nicht kennen.

    Das wuerde ich jedenfalls aus Deinen Beispielsaetzen so lesen.

    "Ich merke, dass Sie englischsprachig sind, weil Sie immernoch diesen Slang haben"
    Hier ist eigentlich "Akzent" gemeint, nicht Slang.

    Ein Dialekt hat ja ein eigenes Vokabular und kann auch eine eigene Grammatik haben.
    Akzent bezieht sich lediglich auf die Aussprache, oder wie Wiki sagt: "die phonologischen Charakteristika der Aussprache".
    Da kann man also noch immer hoeren, dass Du englischsprachig bist.

    #4Verfasser Jools (432226) 29 Jul. 08, 15:44
    Kommentar
    ich sehe Dialekt als regional bedingt, Akzent ist international bedingt (Leute aus dem Ausland und Deutsche, die sehr lange im Ausland leben haben einen z.B. englischen, spanischen Akzent) und Slang sehe ich in Bezug auf z.B. diverse Jugendgruppen, oder schon fast Fachbereiche insb. im Sport, wie Fußballslang, Radsportslang, und dann gibt es noch fachspeziefische Sprachen, Jargons (ja früher, vor denglisch gab es sowas frallemand), wie Bergbaujargon, Seemannsjargon
    #5Verfassermito29 Jul. 08, 15:47
    Kommentar
    @mito - as far as accents are concerned I disagree - I wouldn't see them as being something especially international.

    Ireland is a country of some 4 or 5 million inhabitants - the accents of the people change almost from one village or town to the next. The accents are as valid a regional marker as any conceivable, but they are _not_ dialects, since with very few exceptions the English spoken in Ireland is mutually understandable to Irish from any part of the country. The same cannot be said of dialects.

    #6Verfasserodondon irl29 Jul. 08, 15:52
    Kommentar
    @odondon irl

    that's what I'd call a dialect, even in my region, they vary from village to village, but our people speaking Hochdeutsch, they tend to have a strong accent (perhaps you remember Heinz Becker in the German TV)

    just to correct a bit my first post
    #7Verfassermito29 Jul. 08, 15:57
    Kommentar
    Die Verwendung von "slang", die Paul beschreibt, erscheint mir auch im D als falsch.

    Bzgl. Dialekt/Akzent gibt es einen leichten Unterschied zum Gebrauch im E. Zumindest in der deutschen Umgangssprache bezieht sich Akzent darauf, dass man eine Sprache spricht, diese aber nicht von Einfaerbungen einer anderen Sprache freihalten kann. Also einen englischen, spanischen etc. Akzent im D. Ich wuerde auch einen bayrischen Akzent im Englischen akzeptieren. Aber regionale Varianten des Deutschen werden stets als "Dialekt" bezeichnet, unabhaengig davon, ob sie nun anerkannte Dialekte sind oder nicht.

    Ein Bayer hat daher keinen bayrischen Akzent im Hochdeutschen: er spricht hochdeutsch mit Dialekt.

    Meines besten Wissens nach ist dieser Gebrauch NICHT der fachsprachlich korrekte, wo sich die Definitionen von Akzent und Dialekt in D und E decken. Aber bayrischer, norddeutscher, hessischer Akzent hoert sich fuer mich sehr ungewoehnlich an.
    #8Verfasser Mausling (384473) 29 Jul. 08, 16:14
    Kommentar
    Odondon, I would say there is a difference between English "accent" and German "Akzent". The German word is normally used to mean a foreign accent. In English, the word "accent" often equates to the German use of "Dialekt".

    I think we need to differentiate between colloquial use of these terms by laypersons in each language and the technical differences from a linguist's point of view.

    The use of "Slang" mentioned by Paul at the outset is technically incorrect, and is also something that irritates me, but a lot of people just don't know what it really means and use it to mean "accent", "dialect" or "anything I can't understand". For example, you can often hear German speakers claiming "Die Amis kann man überhaupt nicht verstehen, weil sie so einen fürchterlichen Kaugummi-Slang reden."
    These people don't seem to consider the possibility that perhaps their English is just not at a level that enables them to understand native speakers easily.
    #9VerfasserMary nz/a (431018) 29 Jul. 08, 16:16
    Kommentar
    Witzig, Hätte nie gedacht, dass es bei so etwas alltäglichem solche Interpretationsunterschiede geben könnte.
    Meine 5 cent:
    Kön. Beatrix spricht Deutsch mit niederländischem Akzent.
    Jean-Claude Juncker spricht Deutsch mit luxemburgischem Akzent.
    Wolfgang Schäuble spricht Deutsch mit schwäbischem Akzent. ( Regiolekt ?)
    Wenn er zu Hause bei Muttern ist, spricht er schwäbischen Dialekt (vermute ich).

    Slang reden Jugendliche, wenn sie nicht-standardsprachliche Worte benutzen.
    #10Verfassermessem (391864) 29 Jul. 08, 16:31
    Kommentar
    Mary, I think you may be right there. A few months ago, a potential new (German) flatmate was viewing my WG and met my Irish flatmate, who speaks no German. When the new flatmate met me, she said she hadn't understood a word the Irish flatmate had said to her due to his "Dialekt". This struck me as strange because he has a slight Irish accent, but uses perfectly 'normal' vocabulary, so there was no real reason why she should have had significant difficulties understanding him. Personally, I think maybe her English was the problem, not the Irish flatmate.
    #11VerfasserJammyCaketin (307821) 29 Jul. 08, 16:35
    Kommentar
    #6#7 - don't know why but to me it is always an Irish brogue
    #12Verfassernoli29 Jul. 08, 16:35
    Kommentar
    Ein Bayer hat daher keinen bayrischen Akzent im Hochdeutschen: er spricht hochdeutsch mit Dialekt.

    Mausling, I beg to differ. Entweder man spricht Dialekt oder nicht... der Dialekt ist IMHO keine Untergruppe der Hochsprache.
    Nehmen wir doch mich als Beispiel:
    Als Österreicherin mit halbwegs ausgeprägter Bildung beherrsche ich das Hochdeutsche durchaus. Wenn ich spreche, wird man aber erkennen, dass ich Österreicherin bin - wenn man sich auskennt, hört man auch, dass ich aus der Steiermark komme.
    Wenn ich jedoch steirischen Dialekt spreche, hört sich das ganz anders an!
    Ich kann sagen: "Sprichst du etwa mit italienischem Akzent?" oder "Redst du gach wia de Walschn?".
    Ersteres kommt hochdeutsch mit Akzent bei dir an, zweiteres als Dialekt. Im Dialekt verwende ich ganz andere Ausdrücke, die es im Hochdeutschen ggf. gar nicht gibt. (OK das war jetzt geschummelt, nur die Tiroler nennen die Italiener Walsche, aber mir fällt kein besserer Beispielsatz ein. *grins*)
    #13Verfassertigger29 Jul. 08, 16:36
    Kommentar
    ...ich muss mir aber auch oft genug anhören, ich hätte einen österreichischen Dialekt oder Slang, was natürlich Blödsinn ist. Insofern schließe ich mich der Fadenmeinung an, die meisten Leute kennen die Definition von Standardsprache, Umgangssprache, Dialekt etc. nicht und verwenden die Begriffe querbeet. Wie oft haben wir uns selbst bei LEO schon drum gestritten, ob es ein Wort jetzt gibt oder nicht, wenn es die eine Himmelsrichtung nicht kennt, es bei der anderen aber gang und gäbe ist...
    #14Verfassertigger29 Jul. 08, 16:40
    Kommentar
    tigger, ich haber früher mit einer Steirerin zusammegearbeitet und wenn sie mit ihrer Familie telefoniert hat, hatte sie eine ganz andere Stimme (und natürlich auch ganz andere Ausdrücke und Grammatik verwendet.) Ein Kollege aus Deutschland hörte fasziniert zu und kam zu der Schlußfolgerung: "Das ist ja Geheimsprache!"

    Dagegen hat sie ihr eigener Bruder nicht erkannt, wenn sie am Telefon Hochdeutsch geantwortet hat...
    #15VerfasserMary nz/a (431018) 29 Jul. 08, 16:48
    Kommentar
    Ich kenne "Slang" auch für Fachsprache/Jargon oder Jugendsprache:

    Die Juristen mit ihrem Slang ...

    Ansonsten stimm ich all denen zu, die gesagt haben, dass der Unterschied zwischen "Dialekt" und "Akzent" darin liegt, dass "Dialekt" viel umfassender sei (in Bezug auf Syntax, Semantik/Pragmatik, Phonetik), während "Akzent" nur die phonetische Komponente herausgreift, und oft noch abgemildert.

    @ Jool, #4
    "Slang" ist für mich nicht gleich Umgangssprache (colloquial).
    "Slang" ist (eher) gruppenspezifisch, "Umgangssprache" kann komplett Hoch-, bzw. Standarddeutsch sein, eins von vielen Registern.
    #16VerfasserIngeborg29 Jul. 08, 17:08
    Kommentar
    Mau muass nua gnua deifftoungeiarn, daunn kleingt mau oiswia'ra Steira.

    [Man muss nur genug diphtongieren, dann klingt man wie ein Steirer.]

    #17Verfasseryx mag Hackepeterbrötsche29 Jul. 08, 17:09
    Kommentar
    Ich benutze gern die Begriffe 'Tonfall', 'Klang' oder 'Färbung' zur Sprachbeschreibung von Menschen, die eben keinen Dialekt sprechen, bei denen aber zu hören ist, dass Satzmelodie, Betonung, Aussprache etwas anders sind als im hannoveranisch geprägten Hochdeutsch. Also "hanseatische Sprachfärbung", "bayerischerTonfall" etc.

    Denn für mich ist es kein Akzent - den Begriff reserviere ich auch für Nichtmuttersprachler; es ist aber auch kein Dialekt, denn Dialekte zeichnen sich, wie schon mehrfach gesagt, durch eigene Wörter, Grammatik etc. aus. Und ich verstehe sie meist nicht :-)
    #18VerfasserLadz29 Jul. 08, 17:16
    Kommentar
    #16 - i call this jargon
    #19Verfassernoli29 Jul. 08, 17:25
    Kommentar
    Als deutscher Muttersprachler kann ich ebenfalls bestaetigen, dass saemtliche Deiner Beispielsaetze schlicht falsch sind und zumindest in meinem Bekanntenkresi von niemandem so formuliert wuerden. Ist wohl, wie Klorix schon sagte, der (fehlgeschlagene) Versuch, 'cool' und weltgewandt zu klingen (besonders in einer Unterhaltung mit einem Englisch-Muttersprachler)
    #20Verfasser go_Habs_go (379735) 29 Jul. 08, 17:26
    Kommentar
    If I had a penny for everytime (educated) Germans have informed me that I speak "slang," and not English, I'd be rich - and it started way before "Denglisch" arrived on the scene here in Germany (as of 1971, to be precise) :-))
    #21Verfasser Carly-AE (237428) 29 Jul. 08, 17:32
    Kommentar
    re # 9 qoute Mary nz/a
    "The use of "Slang" mentioned by Paul at the outset is technically incorrect, and is also something that irritates me... Die Amis kann man überhaupt nicht verstehen, weil sie so einen fürchterlichen Kaugummi-Slang reden."

    OY VEY! I could not agree more; it so very annoying when people, incapable of speaking High German, blather on about American Kaugummi-Slang!
    Some of the same types of fools have been known to extend the backhanded compliment: "Wow, your English is really/ surprisingly good/clear, etc. for an American!"
    What they don't realize is that in addition to being an English teacher, having attended school in Ireland and lived & worked in England - I tend to over-enunciate for new students/acquaintances when I first meet them in order to assess how fast and/or polysyllabic my speech can/should be. I also tend to make whatever it I am saying obvious through facial expressions & gestures.

    I tend to respond by telling the Austrians that their German isn't too bad... for an Austrian!

    Although my accent is American, very few people are able to pinpoint exactly where it is that I come from! Non-natives never can, they always assume I am British!

    Gets right up my nose!
    #22Verfassermags22 (423223) 29 Jul. 08, 17:42
    Kommentar
    noli (# 18), stimme dir doch zu :-). Ich würde ja auch eher "Fachsprache" oder "Jargon" sagen, aber nichtsdestotrotz kenne ich auch den Gebrauch von "Slang" wie in meinem Beispiel.
    #23VerfasserIngeborg29 Jul. 08, 18:02
    Kommentar
    @ Carly-AE re# 21
    er, uhm... could we make that a joint account? I really am looking to buy a new car!

    I've even heard (read) such twaddle here on LEO where one would expect people to be a little more enlightened...

    Some people have asked my boss, right in front of me(!)-as she was introducing me, whether I was capable/competent to teach English seeing as how I was only American and they wanted to learn "proper" British English!
    I always come in to following lesson armed with the movie "Snatch", for those who want British English.

    ah well, it ain't easy being American sometimes!
    #24Verfassermags22 (423223) 29 Jul. 08, 18:03
    Kommentar
    Since we're starting to rant... let me tell you about the time I was told by a German speaker that the reason I say "happy" - as opposed to "heppy" (as in "heppy birsday to you")- is that I speak northern English slang....
    #25VerfasserSarah29 Jul. 08, 18:06
    Kommentar
    mags, After having informed me that I do NOT speak English, the selfsame people ask me how to say thus and so in English. One German guy way back when in language school prided himself on his oh so British accent and was constantly tormenting me about my AE - I was at the end of my tether when he AGAIN asked me how to say what - and snapped back: Hör mal - ich spreche kein Englisch, oder hast Du es vergessen? Du erinnerst mich mehrfach täglich daran, but still think I am a walking, talking dictinary - LOOK IT UP!!!
    #26Verfasser Carly-AE (237428) 29 Jul. 08, 18:09
    Kommentar
    I know where you're coming from there, mags! They've been going on about that "Kaugummi-Englisch" since I've been here (over 20 years). Perhaps it's a relict from the post-war Allied occupation (when the American soldiers were famed for giving children chewing gum - maybe that's where they got the association from. Ungrateful brats, eh?)

    When I started teaching at the VHS here in Vienna I had a class of beginners (so they were beginners learning English for the first time) who complained that I was speaking "irgendeinen unverständlichen Dialekt"! Incredible isn't it? Why are they learning English at beginner level, you wonder, if they are already able to distinguish between dialects of English? Ok, at the beginning I may have been speaking too quickly, but we don't speak a "dialect" in New Zealand, it is just a different accent. And being an educated person, I don't exactly have an accent like "Lynne of Tawa", either! When I am back in NZ, people think I am from Britain! (English people can pick my accent, though, albeit that they usually confuse it with an Australian or South African accent.)

    I was even told once by an Austrian "Prolo" who didn't know enough English to save himself (or even to order a pint of beer in a foreign country) that I spoke "einen texanischen Pan-Handle"!! I bet he wouldn't recognise a pan-handle if it fell on his head!

    BTW the first time I encountered Styrians, I thought they were imported Texans trying to speak German (because of the diphthongs)! ;-)
    #27VerfasserMary nz/a (431018) 29 Jul. 08, 18:15
    Kommentar
    @25: Don't get me started!

    I'll never forget my ex-mother-in-law correcting my pronunciation on the authority of some late night TV host: Nein, es heißt "mohn", nicht "moon" - wahrscheinlich liegt's an deinem australischen Släng"

    =:0
    #28Verfasser Everytime (425100) 29 Jul. 08, 18:22
    Kommentar
    Ich muss mich tigger (#13) anschließen und Mausling (#8) widersprechen. "Hochdeutsch" und "Dialekt" sind für mich Gegensätze. Man kann natürlich Hochdeutsch mit bayrischer Färbung, bayrischem Einschlag o.ä. (meinetwegen auch mit bayrischem Akzent) sprechen, aber m.E. nicht "Hochdeutsch mit bayrischem Dialekt". (Es sei denn, es geht darum, dass jemand Ausdrücke/Aussprache der Hochsprache und des Dialekts durcheiandermischt, aber das war ja wohl nicht gemeint).
    #29Verfasser RE1 (236905) 29 Jul. 08, 18:41
    Kommentar
    Well, I am often told that I too speak the famous "Kaugummi-Englisch", and from people who can barely speak English at that... I personally think it takes years, if not decades, in order to be able to identify where people are from in a foreign language. I certainly cannot tell whether someone is from Rostock or Hamburg... I think that many beginners use the "so-and-so accent" excuse in order to rationalize their inability to understand someone. And it works both ways: I have heard quite a few Americans with only beginning German skills stating that they understand all "German dialects" perfectly but have a hard time understand "those" Swiss. In reality when the Swiss speak to non-Swiss, they usually speak a very understandable Hochdeutsch...
    The way I look at it, I think it is pretty much like this:

    1. Hochdeutsch: spoken by few in the German speaking world.
    2. Regionaldeutsch: it's Hochdeutsch with a regional accent, pronunciation and words. Many speak it. Newspeople on ORF, for instance, speak "Austrian Regionaldeutsch".
    3. Dialekt: spoken by many for day-to-day communication with people who come from the same area as they do.
    4. Konservativen Dialekt: spoken by the older generations and/or smaller towns. The younger generations can usually only understand it.

    @Tigger
    Only the Südtiroler call the Italians "Walsche", but certainly not when Italians are around, given that the term "walsch" is seen as the "höheste Beleidigung" a Südtiroler can inflict upon an Italian. Even when Italians are not around, many Südtiroler prefer to just say "Italiener". The term "walsch" is rude and offensive and it is like calling a black person a n...... or a Jew a "kike" or a "yid", or a homosexual a "faggot". To be avoided.
    #30VerfasserFujiApple (250126) 29 Jul. 08, 18:44
    Kommentar
    Ich waere mir nicht bewusst jemals die Begriffe "bayrischer Akzent" oder "hessischer Akzent" gehoert zu haben. Ich wuerde aus dem Bauch heraus behaupten, dass man "Akzent" im D nur benutzt, wenn man nicht in seiner Muttersprache spricht. Mary hat einen neuseelaendischen Akzent im D, nicht aber im Englischen. Dort wuerde ich dies eher als "neuseelaendischen Dialekt" bezeichnen.

    Dies ist nicht die korrekte Definition/Verwendung dieser Begriffe!
    Ich moechte nur darauf hinweisen, dass die umgangssprachliche Verwendung von Dialekt/Akzent im D anders ist als im E. Sprich: Deutsche gehen mit Akzent/Dialekt viel undifferenzierter um als E-Muttersprachler.

    Es sei unbenommen, dass tigger und RE1 mit ihren Beitraegen voellig recht haben und dass "Hochdeutsch mit bayrischem Dialekt" im Prinzip voelliger Unsinn ist. Persoenlich wuerde ich wahrscheinlich von "bayrischem Einschlag" sprechen. Und dass der "neuseelaendische Dialekt" ein Akzent ist, moechte ich auch nicht bestreiten. Das heisst aber nicht, dass dies nicht sehr, sehr weit verbreitete Fehler in der deutschen Umgangssprache sind, was eventuelle die Irritation bei einigen E-Muttersprachlern erklaert.

    Btw., speaking from embarrassing personal experience: being suspected to be British is not necessarily a compliment, but might indicate that your accent approaches incomprehensibility. ;)))
    #31Verfasser Mausling (384473) 29 Jul. 08, 19:47
    Kommentar
    "Ich merke, dass Sie englischsprachig sind, weil Sie immer noch diesen Slang haben"

    Die Verwendung ist auch m.E. nicht ganz sauber, er versucht die Annäherung ans Englische in "Denglisch-Manier"; gemeint ist aber m.E. ggf. mehr als Aussprache, sondern die Ausdrucksweise insgesamt.
    #32Verfasser maxxpf (361343) 29 Jul. 08, 20:04
    Kommentar
    @ Mausling "being suspected of being British is not necessarily a compliment, but might indicate that your accent approaches incomprehensibility."

    Where I currently live it is thought (for some reason) to be high praise!

    However having grown up surrounded by Irish kitsch, Irish rebel songs and the like it bristles a bit!
    Kind of like asking an Austrian: "Are you German?"
    #33Verfassermags22 (423223) 29 Jul. 08, 20:04
    Kommentar
    Ach was, liebe Native Speakers, ärgert euch nicht über die Deppen, die Englisch für zwei Cent können und glauben, eure Aussprache verbessern zu müssen. Das sind die Gleichen die - wie auch gewisse Leute hier - glauben die Österreicher belehren zu müssen, wer wo wie spricht, oder welche Wörter es ja überhaupt nicht gibt, weil sie in der einzig wahren bundesdeutschen Standardsprache nicht verwendet werden.

    Hin und wieder ist es schon passiert, dass jemand während unseres Gesprächs anfing, sich über meine Aussprache zu freuen und mir gar nicht mehr zuhörte. "Nein, was für ein süßer Dialekt!" (- Oida heast, waunn i aufaung Dialekt ren host oba den Scherm auf beim Vastehn.) Solche Leute meinen das meist nicht böse, verstehen aber überhaupt nicht wie unhöflich und ärgerlich das ist. Schweizern geht es vermutlich noch öfter so, wenn sie eigentlich Hochdeutsch sprechen...
    #34Verfassertigger29 Jul. 08, 21:39
    Kommentar
    @tigger:
    Ohne Deine Streifen jetzt zu einer ungewollten Farbaenderung zu animieren, aber ... meine Erfahrung mit den Schweizern ist, dass die kein Hochdeutsch sondern Geschäftsdütsch sprechen, wenn sie kein Schwiezerdütsch reden.
    #35Verfasser AGB (236120) 29 Jul. 08, 23:55
    Kommentar
    Ich frage mal (vor vielen Jahren) auf einer Party eine Britin, die mit einem Amerikaner verheiratet war: "Do you think there is a big difference between British and American English?", worauf sie recht distinguiert antwortete: "Oh, we don't call it English"!
    #36Verfasserfdoell30 Jul. 08, 00:20
    Kommentar
    Aber die Vorarlberger geben sich die größte Mühe, Hochdeutsch zu sprechen - vermutlich deswegen, weil sie wissen, dass niemand ihren Dialekt verstehen kann. Am Anfang meiner Zeit in Wien fand ich sie viel leichter zu verstehen als die Wiener (und Leute aus anderen Bundesländern), die sich weniger Mühe gaben, Hochdeutsch zu reden bzw. sich anscheinend gar nicht bewußt waren, dass ihre Sprachvariante so sehr vom Standard, wie man's an der Uni lernt, abweicht.
    #37VerfasserMary nz/a (431018) 30 Jul. 08, 00:30
    Kommentar
    @Mary nz/a
    Du weißt schon dass die Voralberger eigentlich einen Alemannischen Dialekt sprechen, ja?

    #38VerfasserFujiApple (250126) 30 Jul. 08, 00:54
    Kommentar
    Ja Fuji, das weiß ich schon. Es klingt ähnlich wie Schweizerisch. Deswegen habe auch die anderen Österreicher Schwierigkeiten, die Vorarlberger zu verstehen, wenn sie ihren Dialekt reden. Vermutlich deshalb pflegen es Letztere, Hochdeutsch zu sprechen, wenn nicht-Vorarlberger in der Nähe sind (außer, sie wollen nicht verstanden werden.)
    #39VerfasserMary nz/a (431018) 30 Jul. 08, 01:00
    Kommentar
    OT
    @Mary
    Was macht die Jobsuche? :-)
    #40VerfasserFujiApple (250126) 30 Jul. 08, 01:19
    Kommentar
    OT
    @Fuji: You've caught me procrastinating, haven't you? - I'll write you an e-mail and tell you all about it, I promise.
    #41VerfasserMary nz/a (431018) 30 Jul. 08, 01:22
    Kommentar
    @Mary
    Nee, nee, keine Sorgen! :-) It is just that my wife last night told me a very funny story about the "type" of people you met working for the state!!!! *lach* Da hab ich an dich gedacht. :-)
    #42VerfasserFujiApple (250126) 30 Jul. 08, 01:42
    Kommentar
    @Fuji: Have I told you about those people before? I wasn't the only one who thought of writing a book about them... and I was told I was "unangepasst"! :-)
    #43VerfasserMary nz/a (431018) 30 Jul. 08, 02:16
    Kommentar
    Ohne irgendwelche Definitionen zu kennen, würde ich "Akzent" und "Dialekt" völlig unterschiedlich verwenden:

    Akzent als eine fehlerhafte Aussprache durch einen Nicht-Muttersprachler
    Dialekt als eine regionale Varietät (sagt man das so?), in der Regel nur von Muttersprachlern gesprochen

    Vielleicht kann man einen schwäbischen Dialekt mit hochdeutschem Akzent sprechen?

    Ob man bei einem Schwaben, der vergebens versucht hochdeutsch zu reden, nun von einem Akzent sprechen kann oder nicht, fällt mir im Augenblick schwer zu entscheiden. Jedenfalls nennen wir das "Honoratiorenschwäbisch".
    #44Verfasserpato30 Jul. 08, 02:44
    Kommentar
    mags22 #24
    Some people have asked my boss, right in front of me(!)-as she was introducing me, whether I was capable/competent to teach English seeing as how I was only American and they wanted to learn "proper" British English!

    I always come in to following lesson armed with the movie "Snatch", for those who want British English.


    I have also encountered this before and I wonder where it comes from. For some reason Germans have the impression that British English = Good and American English = Bad. While it may be true that many Americans speak poorly it is equally as true that many Brits speak just as poorly if not worse. The only reason I can imagine as to why Germans think this way is that they may have had more contact with Americans from various walks of life and social classes, but their experience with British people is mostly through news reports and instructional language media. Germans are perhaps more likely to have relatives from the US than in the UK and are hence more likely to think of it as "slang" or "Kaugummisprache". I think if they were to actually travel throughout the UK they would soon find that it may actually easier for them to understand the average American than over half the population of the UK. (Not to offend the BE speakers here, but it really seems to me that there is far more dialectal diversity within BE than within AE or even between BE/RP and AE.) Most Germans need to spend a week in Cornwall then another week in any random place in the US. I am sure that they would soon find out which country has the stronger accents or "slang" as they like to put it
    #45VerfasserJJ30 Jul. 08, 03:37
    Kommentar
    @ pato:

    Dein Verstaendnis von "Akzent" ist in zweifacher Hinsicht zu eng.
    a) Du beschraenkst Akzente auf ein Phaenomen, das nur bei Nichtmuttersprachlern auftritt.
    b) Du bezeichnest Akzente als eine "fehlerhafte" Aussprache.

    Natuerlich kann man Begriffe definieren, wie man lustig ist, aber ein derart enges Verstaendnis ist wenig weiterfuehrend. Sinnvoller ist es, einen Akzent wertneutral als eine Aussprachevariante zu verstehen, die in Bezug auf eine Standardaussprache (systematisch) abweicht. Dann kann man (in London) von English mit autralischem Akzent sprechen oder von Hochdeutsch mit bayerischem Akzent (d.h. das Hochdeutsch ist aussprachemaessig durch den bayerischen Dialekt gefaerbt) oder eben Franzoesisch mit englischem Akzent.

    Deine Vorstellung, bei einem Akzent handle es sich um eine fehlerhafte Aussprache, ist schlecht begruendbar. Woher sollte man den Massstab nehmen? Von der deutschen hochsprachlichen Standardaussprache, die kaum jemand in Deutschland beherrscht?
    Von einer fehlerhaften Aussprache koennte man allenfalls noch sprechen, wenn z.B. ein Deutscher nicht in der Lage ist, zwischen einem englischen "v" und einem englischen "w" sauber zu unterscheiden. Der Massstab, an dem man dann die "Fehlerhaftigkeit" der Aussprache messen koennte, waere die Tatsache, dass es zu Kommunikationsproblemen kommt. (Aber selbst hier koennte man noch von "Englisch mit einem starken deutsche Akzent" sprechen.)
    #46VerfasserLondoner(GER)30 Jul. 08, 04:05
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    @ JJ:

    Let me suggest three factors that might have contributed to the widely held belief that BE is the "proper" English. (It would be a matter of a detailed empirical study, however, to find out which of the factors that I'm going to propose is relevant to which extent.)

    a) English was first invented in England. This might lead people to the conclusion that BE is the "real", original English, while AE is perceived as a mere copy or derivative.

    b) When comparing the pronounciation of AE with BE, many people have the impression that AE is a very relaxed (i.e. not well articulated) variety of English. Again this suggests the conclusion that BE is the proper variety. This idea might be supported by the stereotype that Americans are not very well educated.

    c) In Germany, schools normally teach BE (and occasionally throw in some remarks about AE phenomena). Subconciously, this might lead pupils to assuming that BE is the "more correct" English.

    There are probably some more aspects that play a role here, some of which will depend on the country where you encounter the idea that AE is not "proper English".

    (BTW, I assume that aspects b) and c) make some people in Germany believe that BE is "school English", while AE is "cool English". We recently had some threads here that had been started by a German guy who absolutely wanted to learn what he considered a Californian accent and admired some unnkown Hip Hop performer. I would put him into this category.)
    #47VerfasserLondoner(GER)30 Jul. 08, 04:35
    Kommentar
    w00t!
    that guy was a pistol... seeking a pure, Californian accent... grammar and vocab to make an entrance, dare I say debut at some later date!

    Speak English Like an American (Book & Audio CD set) http://www.amazon.com/Speak-English-Like-Amer...
    I have it somewhere - have to check if there is a chapter on California.
    #48Verfassermags22 (423223) 30 Jul. 08, 05:20
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    @AGB: Super, "Geschäftsdütsch" kannte ich nicht, das trifft's genau! Ich war ohnehin nicht ganz glücklich damit, "Hochdeutsch" hinzuschreiben, der deutliche Schweizer Akzent (...) bleibt ja.

    @Mary: Da hesch abr a Glück ghet mit den Vorarlbergern... ich habe eher solche getroffen, die völlig ungeniert im Dialekt weiterreden, selbst mit Nicht-Muttersprachlern.

    - Das Vorarlberger Pendant zum Schweizer "Geschäftsdütsch" wäre übrigens "Bödeledütsch", das man vor allem im Rheintal antrifft.
    #49Verfassertigger30 Jul. 08, 09:50
    Kommentar
    mir geht es so mit den Schwaben, wenn die in meiner Anwesenheit kein halbwegs verständliches Hochdeutsch reden, rede ich auch in meinem Dialekt
    #50Verfassermito30 Jul. 08, 10:11
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    Also, dies ist wirklich mein Fachgebiet. Die Begriffe Akzent/accent, Dialekt/dialect und Slang/slang sind keinesfalls identisch.

    Akzent:
    Betonung (durch Intensivierung der Muskelaktivitäten be der Artikulation).
    3. Nebenbedeutung: "individuelle Ausspracheeigenheiten, speziell in Fremdsprachen durch Interferenz mit bestimmten Artikulationsgewohnheiten der Erstsprache."

    Dialekt:
    "sprachliche Varietät mit begrenzter räumlicher Geltung ..., das (a) zu anderen Systemen ein hohes Maß an Ähnlkichkeiten aufweist... (b) regional gebunden ist...(c) keine Schriftlichkeit bzw. Standardisierungen im Sinne offiziell normierter orthographischer und grammatischer Regeln aufweist."

    Slang: "lässig gebrauchte Umgangssprache mit ausgeprägten sozialen und regionalen Varianten..., die durch neuartige Verwendung des vorhandenen Vokabulars, sowie neue Wortbildungen gekennzeichnet ist."

    aus Hadumod Bußmann (2002), Lexikon der Sprachwissenschaft 

    Accent: "1. A phonological unit realized by auditory prominence...
    2. A variety of speech differing phonetically from other varieties ... Normally restricted by linguists to cases where the differences are at most in phonology: further differences, e.g., in syntax, are said to be between dialects."

    Dialect: "any distinct variety of a language, especially one spoken in a specific part of a country or other geographical area."

    "'slang':Used especially of vocabulary specific, e.g., to a particular generation of younger speakers; also, as in ordinary usage, specific to a group or profession,... to cvolloquial style, etc."

    aus P.H. Matthews (2007) Oxford Concise Dictionary of Linguistics

    #51Verfasser Everytime (425100) 30 Jul. 08, 10:31
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    @ Londoner:
    Ich gehe im Augenblick nur davon aus, wie ich den Begriff Akzent einsetzen würde. Und es ist tatsächlich so: wenn ein Muttersprachler eine Färbung in der Sprache hat, würde ich das nicht als Akzent bezeichnen. Menschen, denen man einen Dialekt anhört, sprechen meiner Meinung nach einfach Dialekt oder dialektal gefärbtes Deutsch. Aber einen Akzent verbinde ich wirklich nur mit Nichtmuttersprachlern.

    Vielleicht kann man diese Ansicht auch so ausdrücken, dass ein Dialekt in einer Sprachgemeinschaft lebt, während Sprecher mit Akzent als Nichtmuttersprachler keine Sprachgemeinschaft bilden.

    Fehlerhafte Aussprache zu definieren, will ich mir jetzt auf die Schnelle nicht anmaßen. Ich denke aber, jeder Muttersprachler spricht fehlerfrei, oder anders ausgedrückt, ein Muttersprachler trägt durch sein Sprechen ein Stück zur Definition der korrekten Aussprache bei.
    Spricht jemand Deutsch mit Akzent, fällt er sofort als Nichtmuttersprachler auf. Das ist das, was ich mit "fehlerhafter Aussprache" gemeint hab.

    Vielleicht ist das wirklich eine sehr enge Definition von "Akzent", aber bisher habe ich den Begriff in etwa so verwendet.
    #52Verfasserpato30 Jul. 08, 10:49
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    @pato
    Ein "dialektal gefärbtes Hochdeutsch" ist ein Akzent. Auch wenn Du es nicht so verwendest.
    #53Verfassermessem (391864) 30 Jul. 08, 11:34
    Kommentar
    Nachdem Everytime dankenswerterweise Definitionsnachweise geliefert hat, können wir ja alle unsere bisherigen Wortverwendungen daran überprüfen. :-)
    #54Verfassertigger30 Jul. 08, 11:43
     
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