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    Sprachlabor

    OT: Norwegisch oder Schwedisch?

    Betrifft

    OT: Norwegisch oder Schwedisch?

    Kommentar
    Hallo,

    ist zwar etwas OT, aber ich hoffe einer kann mir einen Tipp geben:

    Ich will ab Oktober einen Sprachkurs in einer skandinavischen Sprache machen. Es soll für das Verständnis von norwegischen, schwedischen und dänischen Büchern und Internetseiten sein.
    Hier vor Ort habe ich die Wahl zwischen Norwegisch und Schwedisch. Dänisch wird nicht angeboten. Pro Semester kann dabei eine Niveaustufe abgedeckt werden, in einem Jahr könnte ich also A2 erreichen.

    Welche von den beiden Sprachen ist für meine Zwecke sinnvoller? Oder ist es eigentlich egal?
    Was ich bis jetzt gesehen und gelesen habe scheinen Norwegisch ja von der Schreibweise sehr ähnlich zu sein.

    Danke,
    Michael
    VerfasserMichael13 Sep. 08, 16:42
    Kommentar
    im letzten Satz fehlt ein "und Schwedisch"
    #1VerfasserMichael13 Sep. 08, 16:43
    Kommentar
    Ich würde sagen, es ist fast egal, welche Sprache du lernst. Norwegisch wird fast wie Dänisch geschrieben und ist auch nicht allzu unterschiedlich von Schwedisch. Die Norweger verstehen die Dänen und auch die Schweden recht gut. Viel Glück!
    #2Verfassernordlys13 Sep. 08, 17:49
    Kommentar
    Ich würde trotzdem Schwedisch wählen, weil es verbreiteter im skandinavischen Raum ist. Zudem gibt es ja zwei norwegische Sprachen, was die Sache nicht einfacher macht.
    #3Verfasserjudex13 Sep. 08, 18:22
    Kommentar
    Hallo! Ich lerne seit einem Jahr Norwegisch. Also empfehle ich dir Norwegisch!! Letztendlich stimmen aber die Argumente hier alle ;-)
    #4VerfasserCora13 Sep. 08, 18:32
    Kommentar
    @ Michael: Ich hab' eine ganze Zeit gebraucht, zu verstehen, warum einerseits die Schweden Ressentiments gegen die Norweger haben, die sich vor ca. 100 Jahren von Schweden losgesagt haben und andererseits die Norweger besser Dänisch können als Schwedisch . . .

    Die Lösung fand ich in der Erklärung, daß Norwegen (bevor es dereinst ein Teil Schwedens wurde) zu Dänemark gehört hat und daß sich Norwegisch zu Dänisch (in etwa) so verhält wie Schwyzerdütsch zu Hochdeutsch . . .

    Was sind die Buchtitel, die Du in Zukunft studieren willst, was Deine geographische/politische Ausrichtung ? . . .

    My advice: Don't be indifferent! . . .
    #5VerfasserDaddy13 Sep. 08, 20:22
    Kommentar
    Ich denke, schwedisch ist die Sprache der Wahl.
    Schweden 9,2 Mio Einwohner
    Dänemark 5,4 Mio
    Finnland 5,3 Mio Einwohner, von denen 6% schwedisch als Erstsprache und viele schwedisch als Zweit- oder Drittsprache sprechen.
    Norwegen 4,7 Mio (davon etwa 85% Bokmalschreiber und 15% Nynorskschreiber)

    Lesen kann man alle Sprachen (finnisch natürlich ausgenommen) relativ problemlos wenn man eine davon ganz gut beherrscht. In Oslo habe ich mich lange gewundert, warum die alle schwedisch sprechen, bis mir aufgegangen ist, dass das wohl norwegisch ist. Hatte überhaupt keine Verständigungsprobleme, das sollte auf dem Land aber völlig anders aussehen.
    In Dänemark war das etwas anders, aber ich denke mit einer Woche Urlaub wäre das Problem auch zu meistern. Man darf aber gerade ich Schweden nicht vergessen, dass es dort ziemlich heftige Dialekte gibt, die zum Teil nicht einfach zu verstehen sind. Aber schriftlich ist das ja unproblematisch. (Keine Ahnung von Dialekten in N oder DK)

    Mit Niveau A2 kann man allerdings noch nicht allzuviel anfangen, meiner Erfahrung nach. Das reicht vielleicht für Urlaubskonversation, aber für Fachartikel oder ähnliches ganz sicher nicht. Die Stufen B1 bis C2 gibt es nicht umsonst.

    Aber egal für welche Sprache Du Dich entscheidest: skandinavische Sprachen sind schöne Sprachen und machen viel Spaß. Außerdem ist es immer wieder lustig die Skandinavier damit zu überraschen, dass man ihre Sprache spricht. So kommt man sehr leicht in Kontakt und kann die Sprachen schön üben!
    #6VerfasserFindus13 Sep. 08, 22:13
    Kommentar
    Danke schonmal für die Antworten.

    Dass A2 nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist mir schon klar. Wenn mir die Sprache gefällt (was ich einfach mal erwarte) kann ich es ja noch weitermachen, wobei bei diesen "Exotensprachen" leider immer mal einzelne Folgekurse wegen geringer Beteiligung ausfallen.

    An der VHS werden zwar auch Kurse angeboten, da würde ich aus Kosten- und späteren Anerkennungsgründen aber nur wenn nichts möglich ist hingehen. 120 Euro (pro Kurs wohlgemerkt) löhnen oder kostenlos ist für einen armen Studenten doch ein kleiner Unterschied :-)
    #7VerfasserMichael14 Sep. 08, 00:02
    Kommentar
    Ohne Dich jetzt entmutigen zu wollen, Michael, aber ich habe A2 in Dänisch und muss sagen, es ist so gut wie garnichts, was ich in der Sprache kann. Es reicht für Kleinigkeiten, wie Brötchen kaufen, aber um ein Buch zu lesen, reicht das für Jahre nicht. Mit einem Wörterbuch hätte ich das ebensogut oder schlecht ohne Sprachkenntnisse hinbekommen. Wichtiger ist mir, dass ich die Aussprache lerne, die eben anders ist, als die geschriebene Sprache. Ein guter Bekannter lernt seit 5 Jahren Schwedisch und ist jetzt halbwegs flüssig, aber er hat auch ein Ferienhaus in Schweden und fährt regelmäßig hin. Es braucht schon etwas mehr Aufwand, auch wenn die Sprachen verwandt mit unserer sind.
    Trotzdem viel Spaß, denn Spaß macht es auf jeden Fall. ;-)
    #8VerfasserPetronia (425603) 15 Sep. 08, 09:01
    Kommentar
    Ich selber war ein Jahr in Schweden und spreche mittlerweile die Sprache perfekt. Norwegisch und Dänisch zu verstehen ist auch kein Problem mehr, wenn sie deutlich sprechen ;-) ich wuerde auf jeden Fall empfehlen, Schwedisch zu lernen, allein schon wegen der Bevölkerungsmenge, ausserdem ist ein Problem mit dem Norwegischen, dass es viele Dialekte gibt, die man mit dem Norwegisch, das in Oslo & Umgebung gesprochen wird, nicht verstehen kann.
    Aber im Endeffekt: It's up to you
    #9VerfasserLotta15 Sep. 08, 09:13
    Kommentar
    Schweden 9,2 Mio Einwohner

    Da gibts ja mehr Bayern auf der Welt!? Seids doch a bissl pragmatisch! :-))
    #10Verfasser jo-SR (238182) 15 Sep. 08, 10:25
    Kommentar
    @Petronia

    Du entmutigst mich da nicht. Wie gesagt, dass das nicht von heute auf morgen geht ist mir schon klar. Da ich noch mindestens 2 Jahre vor mir habe will ich die Zeit aber sinnvoll nutzen und, vorallem solange es noch kostenlos ist, den ein oder anderen Sprachkurs mitnehmen. Wobei ich da zeitraubende Modesprachen wie Chinesisch und Japanisch umgehe und lieber ein paar europäische Sprachen lerne.

    #11VerfasserMichael15 Sep. 08, 15:30
    Kommentar
    Ich habe Schwedisch ein Jahr lang an der Uni gehabt, und bin dann für ein Jahr zum studieren nach Schweden gegangen! Anfangs harte Arbeit war es aber zu Ende des ersten Semesters dort kein Problem mehr für mich, Vorlesungen z.b. in "Svensk Politik" (also schwedischer Politik) zu besuchen, die ausschließlich auf Schwedisch waren. Auch mit Norwegern zu kommunizieren ist kein größeres Problem mehr, wenn man Schwedisch einigermaßen draufhat. Nur wenn die Dänen kommen, sehe ich meistens alt aus. ;) Aber Zeitung lesen usw. geht auf jeden Fall in allen drei Sprachen.

    #12Verfasseralter schwede11 Nov. 08, 16:07
     
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