| Kommentar | @ Barese: Dein Einwand mag aus der Sicht berechtigt sein, aber ich glaube, um der Sache auf den Grund zu gehen, warum oft "vom Italiener" gesprochen wird, müsste man weit ausholen. Aber dass es sich NICHT um ein Objekt handelt, das ist allen klar und soll auch nie ausgedrückt werden... Und in Deutschland ist man von Italienern meistens besonders angetan und es heißt zum Beispiel auch immer: "Gehen wir zum Italiener? Lass uns zum Italiener gehen..." Und damit ist gemeint, dass man in ein italienisches Restaurant geht. Genauso wie: "Gehen wir zum Griechen, Chinesen, Türken..." Das ist mittlerweile "Umgangssprache", wenn man so will und wenn man genau hinhört, dann steckt in jedem "mein Italiener" immer ein ganz besonderer Hauch von Liebe, Schwärmerei, Sehnsucht, Freude, Stolz... Das ist halt so und ich glaube, man kann nicht erwarten, dass sich das jeder Einzelne abgewöhnt. Und ich muss dir sogar widersprechen: "Mein Italiener" sagt zu mir oder gegenüber anderen auch manchmal "meine Deutsche", in Verniedlichung "la mia tedescina"... Ich finde, da ist nichts dabei... :)
Und zur aktuellen Hochzeitsproblematik: Ich würde in den Vorbereitungen auf jeden Fall Zeit einplanen, denn die Bürokratie kann sehr langsame und umständliche Mühlen haben und ehe die in Gang gesetzt werden... Manchmal bereitet es schon Probleme, wenn zwei Deutsche in Deutschland standesamtlich heiraten wollen, nur eben nicht im Zuständigkeitsbereich ihres Standesamtes (zum Beispiel: Berlin), sondern meinetwegen in München... Da kommen dann auch Gebühren hinzu, von denen man nicht ahnte, dass es sie geben würde! Und im kirchlichen Recht kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass es da einige Hürden zu überwinden gibt - so oder so und bei einer Kombination, bei denen mehrere Staaten involviert sind, erst recht... :) Also Geduld und Nerven, aber letztendlich nicht den wahren Grund für die Heirat vergessen! Dann wird schon alles gut! ;) |
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