| Kommentar | @Nina: ich kann mir nicht helfen, ich bin der Meinung, Deine Erläuterungen - wo auch immer sie herstammen - sind Unfug.
"--> weil 1 ist nicht dafür geeignet, Einstellungsbegründungen zum Ausdruck zu bringen, sondern kann nur den jeweils beschriebenen Sachverhalt begründen
(a) ??Weil die Wasserrohre geplatzt sind, hat es Frost gegeben.
--> weil 2 hingegen kann Sprechereinstellungen zu dem Sachverhalt begründen
(45) Es hat Frost gegeben, weil die Wasserrohre sind geplatzt. "
1. ist der Kausalzusammenhang verdreht. Die Wasserrohre sind geplatzt, weil es Frost gegeben hat. Nur weil ein Wasserrohr platzt, heißt das noch lange nicht, daß es auch friert. Es kann auch ganz andere Gründe für das Platzen gegeben haben.
2. verlangt "weil" IMMER eine Inversion, unabhängig vom (un-)logischen Kausalzusammenhang. Gehen wir rein theoretisch davon aus, Dein Kausalzusammenhang wäre korrekt, dann hieße es grammatikalisch richtig immer noch "Es hat Frost gegeben, weil die Wasserrohre geplatzt sind." Alternativ, wenn Du die Inversion umgehen möchtest, ist "denn" zu verwenden: "Es hat Frost gegeben, denn die Wasserrohre sind geplatzt."
Peter kann das sicherlich eloquenter und fundierter erläutern... <Rufmodus> Peeeeeter! Peeeeeeter! </Rufmodus>
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