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    Denn am Satzanfang?

    Kommentar
    Eine Frage an die Germanisten unter euch:

    Darf man 'Denn' an den Satzanfang stellen?? Wenn nicht, was könnte man anstelle dessen verwenden?

    zB:
    Denn sie wissen nicht, was sie tun.
    VerfasserSusi06 Dez. 04, 21:51
    Kommentar
    'Denn' als Konjunktion ist am Satzanfang sehr gut aufgehoben. Denn sie neutralisiert so das neudeutsche 'weil' + Hauptsatzstellung, weswegen ich sie vor allem liebe; denn das ist eine um sich greifende Unsitte.
    #1VerfasserPierrot07 Dez. 04, 02:05
    Kommentar
    Diese 'Unsitte' von der du sprichst, ist gar nicht so sehr unsittlich...ich habe mich mal sehr eingehend (gezwungenermaßen mit den beiden weils beschäftigt und trotz anfänglicher Ablehnung meinerseits feststellen müssen, dass es durchaus semantische und pragmatische Unterschiede gibt ;-)

    Und nicht nur in Norddeutschland, das Phänomen breitet sich überall aus...
    #2VerfasserNina07 Dez. 04, 09:03
    Kommentar
    @Nina: Was sind denn die Unterschiede? Und rechtfertigen diese Unterschiede, dass das denn zu geschätzten 99,9% vom weil verdrängt wurde?
    #3Verfasserinconnu07 Dez. 04, 11:17
    Kommentar
    Weil ich nicht weiß was an dieser Satzkonstruktion störend sein soll, frage ich lieber einmal nach. Ich frage also nach, weil ich nicht weiss, was störend ist. Denn dies ist beidesmals eine Konstruktion mit Hauptsatz und Nebensatz. Ist denn daran etwas verwerflich?
    #4Verfasserjean07 Dez. 04, 11:40
    Kommentar
    Es geht um die Hauptsatzstellung.
    Also:

    Weil ich nicht weiss, was... (korrekt) gegenüber:

    Weil ich weiss nicht, was.... (vielleicht korrekt, warten wir auf Nina)

    statt (korrekt)

    Denn ich weiss nicht, was...
    #5Verfasserinconnu07 Dez. 04, 11:50
    Kommentar
    @Jean: Störend ist der Gebrauch von 'weil' an Stelle von 'denn' genau dann, wenn die Inversion der Satzstellung (zur Kennzeichnung des Nebensatzes) nicht vorgenommen wird, was Du in Deinen Beispielsätzen jedoch getan hast (weil ich nicht weiß; Hauptsatzstellung wäre: ich weiß nicht). Hält man sich an diese grammatische Vorgabe, so sind die Konjunktion 'denn' und die Subjunktion 'weil' selbstverständlich wechselseitig einsetzbar.
    #6VerfasserPierrot07 Dez. 04, 11:51
    Kommentar
    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die genauen Unterschiede vergessen habe *Asche auf mein Haupt schütt*, werde aber heute abend gleich nachlesen und berichten…

    Für mich klang es auf jeden Fall anfangs völlig falsch und wurde aber eines Besseren belehrt, v. a. ist mir mit Schrecken aufgefallen, dass ich selbst ‚weil mit Verbzweit’ verwende!!
    #7VerfasserNina07 Dez. 04, 13:22
    Kommentar
    "denn" en début de phrase me paraît grammaticalement douteux. Cependant je ne suis pas tout à fait sûr du bon usage en Allemand. En Français par contre, nous nous serions fait tuer à l'école pour avoir commencé une phrase par une conjonction de coordination, une telle conjonction étant supposée réaliser un lien entre deux propositions au sein d'une phrase. Cette règle me semble logique, mais il se peut que les règles aient changées. Evidemment, on rencontre ce genre de construction dans de nombreux textes publicitaires, au même titre que des phrases sans verbe.
    #8VerfasserDarth Kroko07 Dez. 04, 17:10
    Kommentar
    Denn am Anfang eines Satzes geht hervorragend. Genauso wie ein "zwar" oder dergleichen.
    Es kann ein Nebensatz am Satzanfang stehen!
    Zwar scheint heute die Sonne, morgen ist jedoch schlechtes Wetter. Daher ist die Bergtour nicht machbar. Denn sie dauert 2 Tage lang und man ist auf gutes Wetter angewiesen.
    Ich verstehe gar nicht wo das Problem sein soll
    #9Verfasserjean07 Dez. 04, 17:31
    Kommentar
    hier wie versprochen eine Versuch einer Erklärung, ist nur leider Linguistendeutsch, kein normales Deutsch ;-), für Linguisten scheint es auf jeden Fall klar zu sein, dass es sich um zwei komplett verschiedene weil handelt, wobei weil 1 'da' entspricht und weil 2 'denn'


    --> beide weil-Varianten (weil 1 = Verbletzt und weil 2 = Verbzweit) sind 2 syntaktisch und inhaltlich unterschiedliche Begründungskonjunktionen, müssen im Lexikon mit unterschiedlichen grammatischen Bedeutungen versehen werden

    Semantischer Unterschied:

    --> weil 1 ist nicht dafür geeignet, Einstellungsbegründungen zum Ausdruck zu bringen, sondern kann nur den jeweils beschriebenen Sachverhalt begründen

    (a) ??Weil die Wasserrohre geplatzt sind, hat es Frost gegeben.

    --> weil 2 hingegen kann Sprechereinstellungen zu dem Sachverhalt begründen

    (45) Es hat Frost gegeben, weil die Wasserrohre sind geplatzt.

    --> weil 1 und weil 2 haben ein unterschiedliches semantisches Potential, sind inhaltlich also nicht äquivalent

    Pragmatischer Unterschied:

    --> beruht auf illokutionsstrukturellen Unterschied der beiden weil-Varianten

    --> Die Äußerung eines weil1-Satzes ist im illokutionären Akt von S2 integriert

    (a) Ist Peter zu spät gekommen, weil er keinen Parkplatz gefunden hat?

    --> Die Äußerung eines weil2-Satzes ist ein unabhängiger illokutionärer Akt, ist also nicht im illokutionären Akt von S2 integriert

    (b) Geh lieber nicht an den Ofen. Weil der ist ganz heiß.

    --> bei diesen Sätzen ist ganz deutlich ein neuer illokutionärer Akt verbunden, mit dem der in S1 vorangehende Akt begründet wird

    ...... ouf!!!


    #10VerfasserNina07 Dez. 04, 19:08
    Kommentar
    Entgegen der allgemeinen Meinung würde ich Darth Kroko recht geben: "denn" am Anfang geht nicht. Bei allen hier angeführten Beispielen würde ich als Korrektor den "denn"-Satz mit einem Komma an den vorhergehenden anschließen.
    Beispiel:
    Ich muß heute arbeiten, weil Freitag ist. (korrekt)
    Weil Freitag ist, muß ich heute arbeiten. (korrekt)
    Ich muß heute arbeiten, denn es ist Freitag. (korrekt)
    Denn es ist Freitag, ich muß heute arbeiten.
    Das letzte hört sich für mich völlig falsch an. Als Nicht-Germanist hege ich die Vermutung, daß es an dem "es" liegt, welches sich da reindrängt. In seiner Funktion für den Satz entspricht das "denn" am ehesten einem "und". Ein denn-Satz ist ohne das "denn" ein kompletter Satz, ein weil-Satz nicht. Ein zwar-Satz auch nicht:
    Zwar ist heute Freitag, aber ich arbeite nicht.
    Dieser kann wiederum nicht umgedreht werden; das funktioniert nur mit "obwohl":
    Ich arbeite nicht, obwohl heute Freitag ist.
    Kurz und gut: Sätze mit "denn" am Anfang wirken auf mich immer fragmentarisch, und:
    Ich arbeite heute nicht, weil, ich habe heute Urlaub.
    ist schlicht und ergreifend falsch. (leider auch inhaltlich)
    Schönes Wochenende.
    #11Verfassersimon10 Dez. 04, 08:16
    Kommentar
    Simon, durch Deine Beispiele habe ich verstanden, was Darth Kroko wohl gemeint hat. Und Du hast recht, ohne Begründungszusammenhang, sozusagen unvermittelt, ist ein satzeinleitendes 'denn' verfehlt:
    "Denn es ist Freitag, ich muß heute arbeiten." wäre nur möglich, wenn anderes vorausginge, das die im denn-Satz liegende Begründung erforderlich machte, beispielsweise: "Es ist so unwahrscheinlich schönes Wetter, am liebsten machte ich jetzt einen ausgedehnten Spaziergang, aber das bleibt ein Wunschtraum."

    Bei einem isolierten Satz hättest Du recht mit Deiner Empfindung "Das letzte hört sich für mich völlig falsch an."

    >>Als Nicht-Germanist hege ich die Vermutung, daß es an dem "es" liegt, welches sich da reindrängt<< Diese Vermutung jedoch halte ich für irrig, zur Begründung s.o.

    >>In seiner Funktion für den Satz entspricht das "denn" am ehesten einem "und". Ein denn-Satz ist ohne das "denn" ein kompletter Satz, ein weil-Satz nicht.<<
    Damit hast Du die Qualität einer Konjunktion und deren Unterschied zur Subjunktion (Anschluß eines Haupt- bzw. Nebensatzes) treffend beschrieben.
    #12VerfasserPierrot10 Dez. 04, 09:20
    Kommentar
    @Nina: ich kann mir nicht helfen, ich bin der Meinung, Deine Erläuterungen - wo auch immer sie herstammen - sind Unfug.

    "--> weil 1 ist nicht dafür geeignet, Einstellungsbegründungen zum Ausdruck zu bringen, sondern kann nur den jeweils beschriebenen Sachverhalt begründen

    (a) ??Weil die Wasserrohre geplatzt sind, hat es Frost gegeben.

    --> weil 2 hingegen kann Sprechereinstellungen zu dem Sachverhalt begründen

    (45) Es hat Frost gegeben, weil die Wasserrohre sind geplatzt. "

    1. ist der Kausalzusammenhang verdreht. Die Wasserrohre sind geplatzt, weil es Frost gegeben hat. Nur weil ein Wasserrohr platzt, heißt das noch lange nicht, daß es auch friert. Es kann auch ganz andere Gründe für das Platzen gegeben haben.

    2. verlangt "weil" IMMER eine Inversion, unabhängig vom (un-)logischen Kausalzusammenhang. Gehen wir rein theoretisch davon aus, Dein Kausalzusammenhang wäre korrekt, dann hieße es grammatikalisch richtig immer noch "Es hat Frost gegeben, weil die Wasserrohre geplatzt sind." Alternativ, wenn Du die Inversion umgehen möchtest, ist "denn" zu verwenden: "Es hat Frost gegeben, denn die Wasserrohre sind geplatzt."

    Peter kann das sicherlich eloquenter und fundierter erläutern...
    <Rufmodus> Peeeeeter! Peeeeeeter! </Rufmodus>
    #13VerfasserChaja10 Dez. 04, 09:51
    Kommentar
    @Simon
    dein letztes Beispiel ist dir etwas Mißlungen
    Es müßte heißen
    Ich arbeite heute nicht, denn ich habe Urlaub.
    oder
    Ich arbeite heute nicht, weil ich Urlaub habe.

    Das Thema mit dem denn am Satzanfang reduziert sich anscheinend auf eine Konstruktion folgenden Typs:

    Ich habe mich nicht getraut ihr erneut zu vertrauen, (.) d(D)enn sie hat schon einmal gelogen.

    Hier kann man das Komma setzen. Aber ich denke man kann, aus stilistischen Gründen auch einen Punkt setzen ohne grammatikalisch falsch zu sein. Es ergibt sich ein anderer Satzrhytmus. Ein anderes Tempo. Ein anderer Erzählstil. Das komma macht es langsam und träge. Der Punkt viel schneller. Es ist weniger Argument denn Feststellung. Aber ich kann falsch liegen. Ein Umstellen der beiden Satzteile oder der beiden Sätze in ihrer Reihenfolge ist aber nicht möglich.

    Ein ersetzen durch ein Weil ist natürlich möglich. Dann sind auch beide Formen (Umstellung der Reihenfolge) möglich:

    Ich habe mich nicht getraut ihr erneut zu vertrauen, weil sie schon einmal gelogen hat.
    oder
    Weil sie schon einmal gelogen hat, habe ich mich nicht getraut ihr erneut zu vertrauen.

    Aber auch hier ist der transportierte Sinngehalt für mich eine Nuance andest als bei den 2 Sätzen und der Verwendung des denn.
    #14Verfasserjean10 Dez. 04, 10:16
    Kommentar
    as-sama' wat-tâ'a *g*

    Chaja, Du hast das sehr schön gesagt, vor allem ohne den Ton, der mir bei dem Wortgeklingel unvermeidlich in die Finger geflossen wäre. Kurz, Unfug wird nicht dadurch füglich, daß man ihn wissenschaftlich verbrämt: Die linguistisch bedeutsamen Unterscheidungen wären ohne weiteres auch dann gültig, wenn die Inversionsregel bei weil eingehalten würde (jawohl: Wennsatz mit Würde!).

    Ich halte diese Unsitte (dabei bleibe ich) für eine gedankenlose Übernahme eines bewußten Stilbruchs, entstanden aus dem Kunstgriff Dieter Hildebrandts (dort jedenfalls ist mir das als Stilmittel zum ersten Male aufgefallen), seinen genial komponierten Vorträgen den Hauch des Improvisierten zu geben: der Be-Hauptsatz braucht eine Begründung, also 'weil' - und nun fällt ihm anscheinend (ich könnte auch sagen: scheinbar) auf die Schnelle kein passender Grund ein, also Gedankenpause, und dann endlich die Erleuchtung! Und damit sich die gewichtiger ausnimmt, kommt sie in Hauptsatzform daher. Anfänglich hat er die Pause sozusagen den Gedankenstrich oder später den Doppelpunkt immer mitgesprochen.
    #15VerfasserPierrot10 Dez. 04, 10:19
    Kommentar
    @ Chaja >> Erläuterungen - wo auch immer sie herstammen - sind Unfug.

    da muss ich dir widersprechen, weil eben diese Erklärung, die ich mir natürlich nicht aus den Fingern gesaugt habe, von hochrangingen Linguisten stammt und zwar nicht nur von einem, sondern von mehreren.

    Ansonsten wäre ich auch der Meinung, dass 'denn' durchaus am Satzanfang stehen kann, vorausgesetzt, das Begründete steht im Satz davor. In dem von Simon genannte Bsp. : 'Denn es ist Freitag, ich muß heute arbeiten.' geht es natürlich nicht, es kommt immer auf den Zushang an...

    In diesem Satz würde ich z.b. ohne Probleme ein 'denn' an den Anfang setzen:

    [...] Es war vermutlich nicht nur Mitleid gegenüber den jungen Mädchen im Allgemeinen der ausschlaggebende Grund, warum er sich so empört über die damaligen Gesetze der Ehe zeigte, sondern es ist ja bekannt, dass er ein solches Schicksal in der eigenen Familie mit ansehen musste. Denn seine Schwester Laurence wurde in jungen Jahren von ihrer Mutter verheiratet [...]
    #16VerfasserNina10 Dez. 04, 11:56
    Kommentar
    @Nina: Deine sogenannten hochrangigen Linguisten - wer auch immer das nun sein soll (gib uns doch mal eine konkrete Quellenangabe) - haben Blödsinn verzapft. "Weil" verlangt eine Inversion, sprich, das konjugierte Verb rückt an das Ende des durch "weil" eingeleiteten Nebensatzes.

    Zitat Wahrig Grammatikteil:

    In Gliedsätzen hat die finite Verbform in der Regel ENDSTELLUNG: ... weil ich Dich nicht getroffen habe

    Zitat Wahrig Wörterbuchteil:

    weil (Konj.) aus dem Grunde, daß - ich konnte nicht kommen, weil ich krank war; Warum bist Du nicht gekommen? Weil ich keine Zeit hatte.


    Aber da ich offensichtlich bei Dir gegen eine Wand rede, lasse ich es ab sofort.
    #17VerfasserChaja10 Dez. 04, 13:10
    Kommentar
    @ chaja

    Ist ja schön, dass du so sicher bist, ich nehme an, dass du Linguistin bist??

    Hier einige Namen:

    Aufsätze von C. Gohl und S. Günthner (1999), R. Keller (1993), R. Pasch (1997), S. Uhmann (1998) sowie H. Wegener (1993)

    Auch der Duden betrachtet diese Konstruktion als nicht standardgemäß, aber es handelt sich bei diesem Phänomen um eine Folge eines Sprachwandels, dem wohl eine jede lebende Sprache unterworfen ist.

    Und ganz offen gestanden ist es mir völlig gleich, ob ich dich damit überzeuge oder nicht!
    #18VerfasserNina10 Dez. 04, 13:26
    Kommentar
    @jean:
    Ähem, meinen letzten Satz hast Du richtig korrigiert, keine Frage. Deshalb steht ja auch bei mir: "ist falsch". Hatte ich nur aufgeführt, weil diese Art der weil-Sätze das allgemeine Haßobjekt sind (zu recht!). "Weil" ohne Inversion ist einfach falsch. Es wird da wie ein "denn" gebraucht und ist keines (keine Konjunktion, vermute ich).

    Mit den Anmerkungen zum Tempo hast Du allerdings recht. In wörtlicher Rede etwa würde ich Sätze akzeptieren, die mit "denn" anfangen. Als Stilmittel ist es schon zulässig, aber eigentlich nicht normgerecht. Auch da scheinen sich "denn" und "und" sehr ähnlich zu sein. Mein Lehrer hätte mich für einen Satzanfang mit "und" gesteinigt. Und doch sind die zuweilen genau richtig. :-)
    #19Verfassersimon10 Dez. 04, 13:37
    Kommentar
    Ich hatte ja mal nachgefragt, kein Grund sich die Haare auszureissen...


    Die linguistischen Unterschiede lassen sich, wenn ich das alles richtig verstanden habe, unter Verwendung des "denn" auch grammatikalisch richtig ausdrücken. Also besteht doch offenbar keine Notwendigkeit, das "weil" ohne Inversion zu verwenden.
    #20Verfasserinconnu10 Dez. 04, 15:35
    Kommentar
    Votre discussion est un peu compliquée pour moi... mais la réponse à la question du début est: on ne met jamais denn en début de phrase car il introduit une relation causale A POSTERIORI.
    C'est éxactement l'équivalent de car et on ne dira pas: Car j'ai froid, je bois un thé.
    Au mieux on peux dire.
    Je bois un thé. Car j'ai froid. Mais c'est incorrect en français et très vraisemblablement en allemand aussi.

    Une certifiée d'allemand qui a eu des meilleures notes au concours en grammaire qu'en littérature et qui d'ailleurs a vérifié dans le Confais-Schanen
    #21Verfassercertifiée14 Dez. 04, 10:44
    Kommentar
    @certifiée: Veuillez-vous bien voir ma contribution de Tue Dec 7 02:05:42 2004, s.v.p., et me dire ce qu'il est incorrect a votre avis.

    Je suis d'accord (je le repete, voir Fri Dec 10 09:20:13 2004) que 'denn' ne peut pas être mis au début d'un paragraphe, mais en allemand, il est tout à fait correct de commencer une phrase (notamment pas la première d'un paragraphe) avec 'denn' comme explication / raison pour des choses dites en avant. Il peut être même du bon style si la phrase commencée par 'denn' est longue et contient une ou plusieurs subordinations.

    Un allemand certifié d'environ trente ans d'expérience de traduction.
    #22VerfasserPierrot14 Dez. 04, 11:16
     
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