| Kommentar | Hola chevere,
Ich war etwas nervös, aber für das erste Mal ist für mich persönlich das Gespräch sehr gut gelaufen. Eine meiner Stärken ist ein selbstsicheres Auftreten, ich kenne Frau XY und ihr Kind seit langer Zeit und seitdem ich mich für das interkulturelle Übersetzen entschieden habe, wartete ich optimistisch auf meinen ersten Fall. Eine meiner Schwächen war, dass ich kein Vorgespräch mit der Fachperson hatte, ich konnte nicht wissen, ob die Ärztin ohne Voranmeldung meine Anwesenheit bei der Untersuchung akzeptieren würde und für diesen Fall hatte ich keine konkrete Information von der Auftraggeberin. Bei den schwierigen Situationen hat mir geholfen, dass die beteiligten Personen sehr hilfsbereit und geduldig waren. Wärend der Übersetzung war ich in gewissen Momenten nicht unparteiisch, dann habe begriffen, dass meine Freundschaft mit Frau XY in diesem Fall oder generell mit dem Auftraggeber nicht immer von Vorteil sein ist. Ich habe in diesen Fall bei manchen Situationen meine Tätigkeit als Übersetzerin nicht abgegrenzt und so hatte ich die Balance zwischen der Fachperson, der Auftraggeberin Frau XY und mir verloren. Ich habe nicht auf die Sitzordnung geachtet und leider konnte ich während des Gespräches keinen guten Augenkontakt mit Frau XY halten. Ich war nicht genügend auf die Ausdrücke vorbereitet, die in diesem Fachgebiet in der Regel verwendet werden. In diesem Fall konnte ich erkennen, dass eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der beteiligten Fachperson hilfreich ist für eine gute Übersetzung im Trialog, auch wenn diese nicht die Auftraggeberin ist. Ich schätze, dass ich mit ausreichender Erfahrung als Übersetzerin aus meinen eigenen Fehler lernen und reif genug werde, um alles was notwendig ist zu sammeln, um gut in diesem Beruf zu sein.
Muchos saludos |
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