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    Bezahlen in den USA

    Kommentar
    Ich gehe bald für ein Jahr beruflich nach Amerika und weiss noch nicht wie ich das Problem mit dem Geld regeln soll.
    Bezahlt werde ich von der Schweiz aus auf ein schweizer Konto.
    Mich würde jetzt interessieren, was der einfachste Weg ist, dort Geld an den ATMs abzuheben und in den Geschäften bargeldlos zu bezahlen.
    Denkt ihr es wäre einfacher immer mit meiner VISA Karte alles zu erledigen oder sollte ich in Amerika ein Konto eröffnen und mir eine Karte dieser Bank geben lassen?
    Welche Kredit-oder Bankkarten werden an allen Geldautomaten und in allen Geschäften akzeptiert bzw. sind am gebräuchlichsten?

    Ich hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen.
    Verfasseranhu30 Aug. 05, 07:12
    Kommentar
    Als ich vor ein paar Monaten in den Staaten war, hab' ich so gut wie alles mit einer VISA Karte bezahlt (geht fast überall). Vielleicht wäre es klug, trotzdem ein Konto zu eröffnen, denn manchmal ist es eben schon nötig Cash in der Tasche zu haben. Und wenn dann jedesmal diese horrenden Bankomatgebühren (Auslandbehebung) anfallen, wird das ganze recht schnell teuer. Außerdem hängen die Menschen in den USA noch immer diesem grauenhaften Scheckwesen nach, daher kann es sein, dass du hin und wieder einen Scheck einlösen musst, was natürlich leichter ist wenn du bei einer US Bank bist.
    #1VerfasserHerrRossi30 Aug. 05, 07:33
    Kommentar
    Mit MasterCard und VISA kannst du überall bezahlt. Teuer wirds wenn du mit der Kreditkarte Geld abheben willst. Es sind aber auch Bankautomaten zu finden mit Maestro zeichen , dann kannst du auch mit der EC Karte abheben, da würde ich mich vorher aber noch mal informieren da die Automaten mit Maestro nicht so vebreitet waren...
    Aber wie gesagt mit der Kreditkarte geht (fast) alles. Aber ich denke ein mal im Monat zum Bankautomaten sollte genügen, vielleicht sogar für 2 Monate.
    #2VerfasserUSAman30 Aug. 05, 07:45
    Kommentar
    Ich kann mich den beiden anderen nur anschliessen, VISA wird fast überall angenommen - aber dennoch solltest Du dort ein Konto eröffnen. Das ist ziemlich unkompliziert, auch wenn Du keine Sozialversicherungsnummer hast. Dann bekommst Du auch gleich eine Debit-Card (funktioniert wie eine EC Karte), die überall genommen wird, kannst eine Kreditkarte beantragen und bekommst einen Satz vorläufiger Checks (da steht dann nur Deine Kontonummer und so drauf, aber nicht Deine Adresse) - die kannst Du benutzen um Deine Wohnung zu bezahlen (nix mit Dauerauftrag...), solltest dann aber direkt "richtige" checks beantragen (also solche mit Name und Adresse) die Du dann auch wirklich überall benutzen kannst...
    #3VerfasserBritta30 Aug. 05, 07:54
    Kommentar
    Danke schon mal.

    Werde mich mal informieren ob es ATMs in der nähe hat, die Maestro akzeptieren.

    PS. das mit der Wohnung fällt schon mal weg, da es von der Firma übernommen wird
    #4Verfasseranhu30 Aug. 05, 08:39
    Kommentar
    Vorsicht! Die Debit Card ist nur gut, solange auch ein Guthaben vorhanden ist. Sollte man versehentlich ins Minus rutschen, fallen sofort immense Gebühren an. Bei der Bank of America sind das $50.

    Dispokredite gibt es nicht. Um Überziehungen zu vermeiden, braucht man zusätzlich ein Sparbuch mit einem Guthaben. Von diesem Sparbuch wird automatisch abgebucht, wenn man mal unter Null gerät.

    Und jetzt komm mir keiner damit, dass das nicht passieren kann!

    Problematisch bei dem amerikanischen Bankkonto ist, es mit Geld zu füllen, wenn man kein amerikanisches Einkommen hat. Auslandsüberweisungen sind immer noch manuelle Vorgänge und kosten teure Gebühren. Auslandssschecks ebenso. Also ich würde Bargeld mit der Maestro (oder wie das Ding auch immer in der Schweiz heisst) abheben, kostet manchmal nichts und anderswo mal $2-$5 je Transaktion. Den Rest mit VISA oder Master Card, hauptsache keine Amex! Die ist ziemlich unbeliebt. Traveler Checks wiederum sind OK, falls man sich gegen Diebstahl absichern möchte.
    #5VerfasserSir Smokealot30 Aug. 05, 08:47
    Kommentar
    Bei der DKB bekommst du ein kostenloses Konto mit kostenloser VISA-Karte, mit der du kostenlos an allen Automaten der Welt Geld abheben kannst. Sogar ohne Umrechnungsgebühren. Ob die aber auch Schweizer nehmen?

    http://www.dkb.de
    #6VerfasserSophil30 Aug. 05, 08:47
    Kommentar
    Ich war vor etwa 5 Jahren für ein halbes Jahr in den USA und konnte dort problemlos und fast überall (Kalifornien und Washington) mit der Postomat-Karte Geld abheben. Ich würde dir empfehlen, ein Postkonto zu eröffnen und nicht die EC-Karte mitzunehmen, weil erfahrungsgemäss die Gebühren bei der Post niedriger sind als bei einer (eigentlich jeder) Bank. Erkundige dich mal nach den Gebühren für Automatenbezüge im Ausland.

    Weiter brauchst du unbedingt eine Kreditkarte. Oft (z.B. bei Hotelübernachtungen) wirst du schräg angeschaut, wenn du bar zahlst, da in den USA nur absolut kreditunwürdige Individuen keine Kreditkarte haben. Wenn du ein Auto mieten willst (oder ein Fahrrad oder Skis), kann es sein, dass du ein horrendes Depot hinterlegen musst, wenn du keine Kreditkarte hast. Mit VISA kostenlos Geld abheben habe ich noch nie gehört. Normalerweise setzt es happige Gebühren für Barbezüge über die Kreditkarte.

    Ich würde mir den Aufwand ersparen, in den USA ein Konto zu eröffnen, wenn du nur für eine begrenzte Zeit dableiben willst und sowieso im Ausland bezahlt wirst.
    #7Verfasserkat.30 Aug. 05, 09:01
    Kommentar
    @anhu:

    > Werde mich mal informieren ob es ATMs in der nähe hat, die Maestro akzeptieren

    Das kannst du dir sparen. Praktisch jeder Geldautomat auf der Welt ist an das Maestro-System angeschlossen -- darunter auch 410.000 Automaten in Nordamerika. Das sollte reichen.
    #8VerfasserSophil30 Aug. 05, 09:04
    Kommentar
    @Sir Smokealot: AMEX ist ziemlich unbeliebt?? Ich habe sowohl eine AMEX wie auch VISA da ich teilweise in Europa mit AMEX nicht weiterkomme. Aber mit der konnte ich in USA ohne weiteres bezahlen. Im Gegenteil, ich habe Geschäfte erlebt, in denen die VISA nicht angenommen wurde, sondern nur AMEX und Master Card wie auch die hauseigene Karte.... Aber eine der 3 wird eigentlich immer genommen.
    #9VerfasserCookie Monster30 Aug. 05, 09:19
    Kommentar
    Sophils Tipp bzgl. der DKB kann ich bestätigen. Ich bin selbst Kunde dort.
    Eine weitere Möglichkeit wäre evtl. die Citibank, die hatten vor einigen Jahren einmal ein Gehaltskonto, bei dem zumindest an allen Citibank-ATMs weltweit gebührenfrei und zum Briefkurs Geld abgehoben werden konnte.
    #10VerfasserMarkus <de>30 Aug. 05, 09:20
    Kommentar
    Volle Zustimmung zu Sophil. Mit Maestro bekommt man fast an jedem Automaten Geld.
    Zumindest deutsche Banken haben mit vielen im Ausland auch Abkommen, so daß man dort gebührenfrei (!) Geld abheben kann.
    #11Verfasserhh30 Aug. 05, 09:21
    Kommentar
    erkundige dich am besten bei deiner deutschen Bank, welche Partnerbank das dann in Amiland ist. Aber eröffne auf jeden Fall in USA ein Konto.
    #12Verfasseremarie30 Aug. 05, 09:24
    Kommentar
    @Cookie Monster: Ich habe mal gehört, dass Amex höhere Gebühren als beispielsweise Visa von den Verkäufern abverlangt. Deshalb wurden halt Visa und Master Card bevorzugt. Vielleicht hat sich das ja mittlerweise angeglichen. Mein Eindruck ist, dass Visa und Master Card immer im Duett auftreten, Amex fehlt hin und wieder. Aber wie gesagt, vielleicht hat sich das ja inzwischen geändert.

    Wenn ich mich schon für eine Karte entscheiden muss, würde ich jedenfalls die populärste, also Visa, nehmen.
    #13VerfasserSir Smokealot <-- bekommt keine Provision30 Aug. 05, 09:28
    Kommentar
    Da Du damit rechnen musst, dass Dir Amerikaner Schecks in Zahlung geben, MUSST Du ein Bankkonto (checking account) eröffnen. Das ist, wie schon beschrieben, ganz leicht. Mit dem Konto kannst Du
    -- Schecks einreichen
    -- Geld abholen (nur aus einem Guthaben, Kredit gibt es erstmal nicht) und einzahlen
    -- Schecks ausstellen.

    Es ist von Bank zu Bank unterschiedlich schwierig, einen ausländischen Scheck einzureichen. Das mag sich über die Jahre (mein Stand ist 1980-82) geändert haben, aber ich schätze, dass es mindestens so schwierig ist, wie in Deutschland mit Schecks von außerhalb der EU. Aber die (aus den USA gesehenen) ausländischen Banken sind in der Lage Schecks in USD auszustellen und Dir zu schicken. Vereinbare mit Deiner Schweizer Bank, dass sie das auf Anforderung oder als Dauerauftrag tun soll.

    Eine Visa-Karte ist sehr hilfreich und ich würde empfehlen, die Karte aus dem Heimatland weiter zu benutzen. Ob Du Dir zusätzlich noch eine amerikanische Visa-Karte besorgst, kannst Du immer noch entscheiden.

    Mit dem Maestro-System habe ich aktuell nur Urlaubserfahrungen. Alles, was in diesem Faden geschrieben wurde, stimmt.

    Mit der Visa-Karte bin ich weltweit noch nie gescheitert, habe aber schon etliche Leute mit nur einer Amex-Karte scheitern sehen. Wenn man ganz vorsichtig ist, könnte man noch eine Mastercard dazu nehmen.
    #14VerfasserAndreasS30 Aug. 05, 09:29
    Kommentar
    Jetzt machen wir den armen Schweizer ganz bekloppt. Also gerade noch war ich drauf und dran zu sagen, man braucht kein amerikanisches Bankkonto. Doch da ist ja noch der MAIL-IN-REBATE! Mein Gott, wie konnte ich das vergessen! Ohne Bankkonto kann man den Rabatt gar nicht einlösen, der einem per Scheck zugestellt wird, wenn man bestimmte Sachen im Sonderangebot kauft. BIG SAVINGS!

    DVD Brenner für $120 nach Mail-In-Rebate für schlappe $10!
    Wer will sich das entgehen lassen?
    Aber im ernst, für 1 Jahr gehts auch ohne Bankkonto. Wie war das noch? Man soll keine Bank überfallen - nein - man soll eine aufmachen! :)
    #15VerfasserSir Smokealot30 Aug. 05, 09:37
    Kommentar
    Danke für die Antworten

    Ich werde mich heute mal bei der Post informieren über die Konditionen der VISA Karte.

    Und mit dem amerikanischen Bankkonto kann ich schliesslich auch warten und erst dann eröffnen, falls ich es wirklich brauchen sollte
    #16Verfasseranhu30 Aug. 05, 09:54
    Kommentar
    @anhu: "Und mit dem amerikanischen Bankkonto kann ich schliesslich auch warten und erst dann eröffnen, falls ich es wirklich brauchen sollte"

    Das ist vermutlich nicht die schlechteste Idee, zumal ich mir vorstellen könnte, daß die Bank einen Nachweis über eine ständige Adresse haben will. Da es in den USA kein Meldewesen gibt, brauchst du dazu z.B. eine Rechnung des Energieversorgers oder der Telefongesellschaft. Die hast du natürlich (wenn du nicht alle Pferde scheu machen willst) frühestens nach dem ersten Monat.
    #17VerfasserMarkus <de>30 Aug. 05, 10:07
    Kommentar
    @ Sir Smokealot

    (OT: ist denn die Visa wirklich anerkannter/weit verbreiteter als Master? ich brauch nämlich ne neue und bin grad am überlegen, welche)
    #18Verfasserjulia30 Aug. 05, 11:44
    Kommentar
    Ich würde dir empfehlen z.B. bei der deutschen Bank ein Konto zu eröffnen. Mit der karte kann man überall auf der Welt bei db-Filialen bzw. auch Tochterunternehmen KOSTENLOS Geld abheben. Am besten mal da Infos einholen.
    #19Verfasserathos30 Aug. 05, 11:56
    Kommentar
    @julia: Meiner unmassgeblichen Meinung nach: JA
    Wohl wissend, dass ich hiermit mindestens 1000 Folgereaktionen von Master Card und Amex Inhabern auslöse, die darauf schwören, dass ihre die einzig wahre Karte ist.

    Egal, Visa wird überall akzeptiert, ausser beim e-bay Shop meiner Schwiegermutter. Aber da würde ich sowieso nichts kaufen ...
    :)
    #20VerfasserSir Smokealot30 Aug. 05, 11:59
    Kommentar
    @julia,
    Mastercard und VISA tun sich nichts. Beide werden weltweit in etwa gleich oft akzeptiert. Insbesondere in den USA gibt es kaum eine Bezahlstelle, bei der die eine genommen wird und die andere nicht.

    @athos,
    Ein Konto bei der Deutschen Bank kostet Geld, eine Kreditkarte kostet noch mal extra, und die Zahl der Automaten im Ausland, an denen du kostenlos abheben kannst, sind rar gesät. Ich kann keinen Vorteil ggü. der DKB erkennen.
    #21VerfasserSophil30 Aug. 05, 12:03
    Kommentar
    Bei der MLP-Bank können Akademiker und werdende ein kostenloses Konto eröffnen. Dazu gibt es eine ec-Karte und eine MASTER-Card. Das Konto wird allerdings nur online geführt . Selbst als Student ohne Einkommen hatte ich auf Anhieb 1500 € Überziehungskrdeit bekommen. Auf dieses Konto gibt es auch Zinsen, zwar nicht viel, aber etwas.
    Ein echter Nachteil ist, dass die einem noch einen Batzen anderer Ihrer Dienstleistungen verkaufen wolle (z.B. Haftpflicht-, Renten-, Lebensversicherungen etc.)
    #22Verfasserjlh30 Aug. 05, 12:36
    Kommentar
    @Markus: Da es in den USA kein Meldewesen gibt, brauchst du dazu z.B. eine Rechnung des Energieversorgers oder der Telefongesellschaft


    Da ich für 1 Jahr in einem Hotel leben werde, das von der Firma bezahlt wird, fällt diese Möglichkeit schon mal weg.
    Gibt es auch noch andere Möglichkeiten seinen Wohnsitz zu beweisen ausser irgenwelchen Rechnungen?
    #23Verfasseranhu30 Aug. 05, 12:59
    Kommentar
    Also ich hab es mit einem gefälschten Mietvertrag gemacht.

    Musste ich leider, da der Name meiner Frau nicht im Vertrag stand und alle Rechnungen sich auch nur auf meinem Namen beliefen. Also habe ich den Namen mit Tipp-Ex in den Mietvertrag reingefummelt.

    Gott sei Dank bin ich hier anonym, uiuiuiui, wenn das einer vom DMV wüsste ...
    #24VerfasserSir Smokealot30 Aug. 05, 13:04
    Kommentar
    Hat jemand die aktuelle Uhrzeit?
    Meine Uhr am PC ist gerade stehen geblieben.
    #25Verfasserjlh30 Aug. 05, 13:27
    Kommentar
    14.42
    #26Verfasseranhu30 Aug. 05, 13:42
    Kommentar
    Mein Senf zur Deutschen Bank: An den ATMs der Bank of America konnte ich mit meiner EC-Karte der Deutschen Bank (Konto auch in D) für ganz geringen Gebühren Geld abheben, hab's nur bis 500,-$ versucht, es ging sicher auch noch mehr. (Das waren dann 5€ pro 500 $...)
    Mit meinem Schweizer UBS-Konto wäre das nicht gegangen!!
    Mein Göttergatte hat sein US-Konto (Bank of America) nach dem Jahr dort behalten (man muss 500$ Guthaben drauflassen), ist praktisch bei unseren US-Reisen etc. Wir brauchten allerdings auch deswegen ein Konto, weil wir die Miete selbst per Scheck zahlen mussten.
    Viel Spass!
    #27VerfasserVH30 Aug. 05, 13:43
    Kommentar
    Mit der dt. EC-Karte der Citibank kann man tatsächlich in USA Geld abheben. Aber die Gebühren, die die dann erheben, bzw. die Umrechnungskurse, zu denen gebucht wird, sind oft mehr als schleierhaft....

    Außerdem ziehen die einen gerne über den Tisch..Hände weg von der Citibank.

    Gute Erfahrungen habe ich mit amerikanischen Banken gemacht. Es ist auch sinnvoll, sich eine auszusuchen, die mit anderen eine Art Verbund gegründet haben, sodaß man an allen Geldautomaten des Verbundes ohne Gebühr abheben kann.

    Sich einmal im Monat Geld mit der EC-Karte zu holen und dieses dann auf dem amerikanischen Konto zu deponieren ist die Idealform. Denn es wird in USA (oft sogar für Kleinstbeträge) für alles und jedes ein Scheck (anders als in old Germany sogar in sehr ansprechenden Designs, die man sich aussuchen kann) ausgestellt. Bei vielen Bankkonten ist eine bestimmte Anzahl von Scheckauszahlungen sogar gebührenlos (oder war das andersrum: eine bestimmte Anzahl mußte sogar getätigt werden um keine Grundgebühr zahlen zu müssen?? Hab ich vergessen...:-().

    Alles in allem ist so ein amerik. Bankkonto sehr praktisch, auch, wenn man sich ein cell phone anschafft. Die Rechnung muss dann nämlich wieder mit Scheck bezahlt werden.
    #28VerfasserFBI30 Aug. 05, 14:29
    Kommentar
    Wohnsitz beweisen...hm.

    Frag doch mal bei Deiner Firma nach. Du bist bestimmt nicht die erste Person mit diesem Problem. Vielleicht kann man das über die Adresse der Firma in USA laufen lassen. Oder die haben eine andere Möglichkeit.

    Oft haben die schon Erfahrungswerte.
    #29VerfasserFBI30 Aug. 05, 14:31
    Kommentar
    @anhu: (re Nachweis des Wohnsitzes) Da würde ich jetzt gleich im Vorfeld eine E-Mail an das Hotel schreiben und sie fragen, ob sie eine Bescheinigung ausstellen würden für den Fall, daß eine Bank oder eine andere Organisation einen proof of residence verlangt.
    #30VerfasserMarkus <de>30 Aug. 05, 14:40
    Kommentar
    @anhu.

    Danke, habe meine Uhr gleich danch gestellt. :-)))
    #31Verfasserjlh30 Aug. 05, 14:41
    Kommentar
    @anhu: In der Regel verlangen amerikanische Banken bei der Kontoeröffnung entweder eine Sozialversicherungsnummer oder eine Steuernummer. Ohne dürfte es mehr als schwierig werden.
    Am einfachsten ist es, das heimische Konto zu behalten und mit der (ehemals) EC-Karte Geld abzuheben. Die günstigste Variante ist dabei, beim Einkaufen sog. Cash Back zu machen, d.h. beim Einkaufen mit der Karte und PIN bezahlen und sich zusätzlich Geld rausgeben zu lassen. Dann fallen keine Automatengebühren von sämtlichen Banken an. Bargeldlos kannst Du natürlich mit VISA oder Master-Card zahlen, Amex wird in der Tat nicht überall genommen.
    Falls Du in die Verlegenheit kommen solltest, Schecks zu bekommen, kannst Du versuchen, sie entweder bar einzulösen oder über das Konto eines Bekannten.
    Wenn Du allerdings ein Jahr hier bleibst, brauchst Du ein Arbeitsvisum und somit bist Du auch berechtigt eine Sozialversicherungsnummer zu bekommen. Für den Antrag mußt Du Dein Visum, Paß, etc vorlegen. Dann sollte es auch mit einer Kontoeröffnung kein Problem sein, wenn Du Dich dafür entscheidest. In der Regel braucht man (offiziell) auch einen lokalen Führerschein, wenn man länger als eine gewisse Zeit im Land ist (mag von Staat zu Staat unterschiedlich sein). Führerschein ist keine große Sache und nicht teuer, aber es ist ein weiteres Amt...

    Viel Spaß!
    #32VerfasserNite Mite30 Aug. 05, 15:49
    Kommentar
    Ich kann dir nur empfehlen ein Konto bei einer Bank zu eröffnen. Jedoch benötigst du dazu auf jeden Fall einen amerikanischen Führerschein, da du ja keine Sozialversicherungsnummer hast. Ich konnte auf jeden Fall mit meinem internationalen Führerschein kein Konto eröffnen.
    Jeder Arbeitgeber hier bezahlt das Gehalt mit Scheck, also Konto wäre sehr gut und wie schon erwähnt hättest du dann auch Schecks - um eventuell Rechnungen zu bezahlen. Es gibt hier (in California) auf jeden Fall Citibank, ist mit Deutschland verbunden und sehr zu empfehlen. Selbstverständlich wird hier jede Kreditkarte akzeptiert.
    #33Verfasserhomedragonlady (US)30 Aug. 05, 16:31
    Kommentar
    Als ich in die USA kam, musste ich ueber sechs Wochen auf meine Sozialversicherungsnummer warten und waehrend dieser Zeit konnte ich bei keiner Bank ein Konto eroeffnen. Ausserdem war dazu noch der Nachweis des Wohnsitzes (Mietvertrag, Stromrechnung, etc.) notwendig.

    Ich wuerde mir auf alle Faelle eine Kreditkarte (Visa oder Mastercard) besorgen und fuer Abhebungen am Geldautomat die EC Karte (Maestro) benutzen.
    #34VerfasserJulia30 Aug. 05, 16:35
    Kommentar
    OK, my experience is perhaps different because we are neighbours, but even that could potentially be tough. I am Canadian, live in Canada, work in Canada, but we live relatively close to the border and go over very often to see relatives, etc. A few years ago we opened a US bank acct to keep some US funds. The bank had no problem with our foreign address and alien status. They send my monthly statements to Canada. They did not require proof of any particular sort (take a passport though, just as a precaution). They even gave us a free gift for signing up.

    I suggest you open an account with an international bank like Citibank, or any other US/Swiss banking association. Just let them know you already have an acct with one of their branches in Europe. You should have no trouble transferring or withdrawing money from your Swiss acct that way, although you may need to pay a conversion fee for US dollars. You do not even need to make a cash deposit to open an acct - you can open it with a zero balance. Be sure to get everything they offer, debit card, cheques, credit card. No problem using Visa, MC or Amex anywhere. Some really small restaurants might prefer cash. Some smaller vendors do not like Amex as much because they charge a higher service fee to the vendor (not to you the customer). But a credit card is a NECESSITY. Like someone else said, you will have trouble getting a car, hotel or anything else without it - totally CC-based society.
    I can't see you having any hassles opening an acct whatsoever.
    #35VerfasserRES-can30 Aug. 05, 17:54
    Kommentar
    @anhu: Nach meiner Erfahrung vor 25 Jahren braucht man außer einem Reisepass (und selbst da bin ich mir nicht ganz sicher) nichts, um ein Checking Account zu eröffnen, keine Sozialversicherungsnummer, keinen Führerschein und auch keine Gasrechnung. Das mag sich, vielleicht im Zuge der Geldwäschebekämpfungsbestimmungen geändert haben, aber 1980 war das jedenfalls in Michigan so. Der Grund ist klar: Die Bank gibt Dir keinerlei Kredit und geht somit kein Risiko ein, wenn Du nicht Sicherheiten beibringen oder eine jahrelange lupenreine "credit history" vorweisen kannst. Letztere wirst Du nicht haben, da Du mit Deiner Einreise wie ein (geschichtsloser) Neugeborener behandelt wirst. Das gilt auch für die Kfz-Versicherung.

    Es hat übrigens auch Vorteile, einen Führerschein zu machen, selbst wenn Du einen Internationalen Führerschein hast. Dann hat man eine "picture ID" und kann leichter Alkohol kaufen, wenn man das "drinking age" erreicht hat. Es könnte auch weniger Probleme beim Automieten und beim Abschluss einer Autoversicherung geben. Man muss nur anhand einer kleinen Broschüre die Verkehrsregeln zu lernen (das sollte man sowieso!), einen harmlosen Test zu absolvieren, einen Sehtest zu bestehen, einmal um den Block zu fahren und eine kleine Gebühr zu bezahlen.
    #36VerfasserAndreasS30 Aug. 05, 20:56
    Kommentar
    Ein Konto in den USA ist inzwischen schwieriger zu eröffnen. Das ist nach dem 11. September 2001 der Fall. Patriot Act oder so was ähnliches. Ob es jetzt schwieriger ist für Terroristen ist, ein Konto in den USA zu eröffnen, da sie vermutlich über genügend gefälschte Papiere verfügen, weiß ich nicht, aber ich musste ziemlich viele Ausweise vorlegen und Fragen beantworten, als vor etwa zwei Jahren mein Mann etwas mit seinem Konto ändern wollte. Vorher stand mein Name nicht auf dem Konto und wir wollten das korrigieren. Ich habe inzwischen vergessen, was ich alle machen musste, aber ich fand die ganze Situation ziemlich lästig. Ich stelle mir vor, es könnte nicht gerade einfach für jemanden, der keine amerikanische Staatsbürgerschaft usw. hat, sein.
    #37VerfasserAmy30 Aug. 05, 23:25
    Kommentar
    @Amy: das kann ich eigentlich nicht bestätigen. Ich bin kein amerik. Staatsbürger und konnte problemlos im April 2002 ein Konto eröffnen - Reisepass vorlegen, fertig.
    Allerdings habe ich gehört, dass es ziemlich schwierig ist, eine Kreditkarte zu bekommen - aber mit einer Visa-'Debit'-Card kann man so ziemlich alles anstellen, was man braucht.
    #38VerfasserBA31 Aug. 05, 00:20
    Kommentar
    Wolte nur bezüglich AnreasS's Komentar sagen dass man kein Konto braucht, um Schecks einzulösen. Für eine Gebühr von ca $3-§6 kann man das auch bei vielen Läden, z.B. WalMart und vielen convenience Stores machen. Man kriegt dann gegen den Scheck gleich Bargeld. Gibt man den Scheck der Bank, dauert es manchmal Tage bis die Gutschrift auf dem Konto eingeht, was sehr nervig ist da man wie gesagt nicht ins Minus rutschen sollte.
    Das meiste kann man mit Maestro Karte (bei mir ist die Abhebegebühr 3 Euro 50) und Kreditkarte (ich hab MasterCard) ganz gut regeln. Der Vorteil gegenüber Überweisungen ist auch dass man den tatsächlichen Wechselkurs bekommt, (plus bei MC 1% Gebühr für Auslandseinsatz), während man bei Überweisungen viel mehr verliert wegen der ganzen Gebühren. Dann dauert das ganze noch ewig und geht dann auch noch ab und zu schief und man muss nochmal extra Bearbeitungsgebühr bezahlen.
    Das einzige Problem dass ich bisher hatte war die Telefonrechungen, da diese Helden online nur direkten Bankeinzug akzeptieren oder eben Schecks auf dem Postweg. !!Auch hier hat sich aber rausgestellt dass man die Rechnung im Convnience Store um die Ecke für eine Gebühr von einem Dollar oder so bezahlen kann!! Das gleiche gilt für Dinge wie Strom etc. ****Immer erstmal bei WalMart im Servicecenter oder gleich beim Tante Emma Laden fragen. Es ist nämlich nicht immer so einfach, ein Konto zu eröffen, viele Amerikaner haben selber kein Konto. Da die aber auch irgendwie Schecks einlösen müssen und Rechungen zu bezahlen haben, gibt es immer eine Lösung. ****
    Wenn du unbedingt ein Bankkonto möchtest, würde ich mir von der Schweizerischen Bank einen (englischen) Brief ausstellen lassen auf dem steht was für ein toller Kunde du schon immer warst und dass du ganz toll im Plus bist (das beindruckt Amerikaner immer, wenn man mehr als 400 auf dem Konto hat). Hat mir die Sparkasse damals einfach so mitgegeben und das hat schon öfters geholfen um die Kreditwürdigkeit zu unterstreichen.
    Ansonsten natürlich viel Spaß und viel Erfolg!!
    #39Verfasserwp31 Aug. 05, 04:13
    Kommentar
    Hab gerade in paar unterschiedliche Meinungen zum Thema Bankkonto eröffnen überflogen... anscheinend ist es also manchmal einfach und manchmal nicht. Ich glaube da haben verschiedene Staaten unterschiedliche Regelungne und dann kommt es natürlich auch noch auf die Bank an zu der man geht. Manche nehmen nur Kunden mit einwandfreier credit history (wofür man eine SSN braucht), andere nehmen auch den Rest, da braucht man dann aber evtl einen Co-Signer und man zahlt meistens mehr Gebühren...
    Achja und vergiss natürlich nicht, dir eine PIN-Nummer zur Kreditkarte dazu geben zu lassen! :-)
    #40Verfasserwp31 Aug. 05, 04:20
    Kommentar
    Danke für die vielen Antworten

    Ich werde heute zu meiner VISA noch eine MasterCard beantragen, nur um sicher zu sein.
    Das mit dem amerikanischen Bankkonto lass ich lieber, die Leute hier sind ziemlich geteilter Meinung darüber.

    Aber noch was ganz anderes. Kann es mit den europäischen Ausweisen nicht Probleme geben bei den Amerikanern, wegen dem verdrehten Datumsformat?
    In all meinen Ausweisen steht beim Geburtsdatum: 12.06.1985
    Wird das dort nicht als 6. Dezember 1985 verstanden?

    #41Verfasseranhu31 Aug. 05, 09:26
    Kommentar
    > Ich werde heute zu meiner VISA noch eine MasterCard beantragen, nur um sicher zu sein.

    Mit Verlaub, ich halte das, zumindest für die USA, für Zeit- und Geldverschwendung. Du wirst vermutlich während deines ganzen Aufenthaltes keine Stelle finden, wo die eine Karte akzeptiert wird und die andere nicht.

    Etwas anders sieht es evtl. in Kanada aus -- da gab es vor 10 Jahren noch ab und zu Unterschiede. Ob das noch so ist, weiß ich nicht.
    #42VerfasserSophil31 Aug. 05, 09:36
    Kommentar
    Eine Bekannte hat mir erzählt, dass sie währed ihrem Aufenthalt in den USA am Anfang Probleme mit ihrer VISA hatte, sodass sie einen Monat lang kein Geld abheben konnte.
    Vermutlich hatte das Problem mit ihrer Bank zu tun aber es ist mir lieber doppelt abgesichert zu sein (ich könnte ja auch mal eine verlieren).
    #43Verfasseranhu31 Aug. 05, 09:51
    Kommentar
    @anhu: Ich stimme vollkommen mit sophil überein. Was das Bankkonto betrifft: Warum gehst Du in den USA nicht einfach in die nächste Bankfiliale und sagst zu der netten Dame hinter dem Schalter: "Excuse me, I'm a Swiss citizen. What does it take for me to open a checking account?" Sie werden es Dir schon sagen. Oder Du rufst einfach eine amerikanische Bank von hier aus an!

    Das Einlösen von Schecks im Supermarkt dürfte nur bei "certified checks" (Bankschecks) funktionieren. Sonst müsste sich der Supermarkt ja mit den ganzen ungedeckten Schecks ("rubber checks") herumärgern, die in Umlauf sind. Ich rate sehr davon ab, *kein* Checking Account zu eröffnen.
    #44VerfasserAndreasS31 Aug. 05, 09:54
    Kommentar
    Du hast doch auch noch eine ec/Maestro-Karte, oder? Damit kommst du auch stets an Bargeld. Und eine zweite karte nützt im Verlustfall nur etwas, wenn du sie auch getrennt aufbewahrst.

    VISA-Karten werden innerhalb einer Woche ersetzt, gegen Gebühr auch per Kurier innert (Ha! Ich kann schweizerisch! (-: ) 24 Stunden.

    Aber klar, wenn dir Sicherheit über alles geht, dann mach's.
    #45VerfasserSophil31 Aug. 05, 10:01
    Kommentar
    Nein, ich hab keine EC/Maestro- Karte da ich mein Geld bei der Post habe.

    Aber dis Schwyzerdütsch isch wirklich guet :-)
    #46Verfasseranhu31 Aug. 05, 10:06
    Kommentar
    anhu - wo gehst du denn genau hin? Da es in den USA (eigentlich) keine landesweit vertretenen Banken gibt, kommt es immer darauf an, wo man landet. In manchen Staaten /bei manchen Banken ist es einfach, ein Konto zu bekommen und manche stellen sich unglaublich an.
    zB. RI - kein Problem wenn regelmässig Geld eingeht (2000)
    NJ - nur bei einer möglich, die sich mit dem Arbeitgeber geeinigt hatte, social security Antrag und Pass genügten. (2004)
    TX - nur mit Hilfe des Arbeitgebers aber dann problemlos
    WA - nur mit Social security und einigen Bescheinigungen

    Da dein arbeitgeber ja aber wahrscheinlich irgendwo ein guter Kunde ist, sollte diese Bank auch zu dir nett sein (-:

    Re Visa/Master Card - ich habe eine MC und hatte noch nie Probleme damit. Es gibt aber schon Läden /Restaurants, in denen man nur mit einer zahlen kann. Da die debit card meiner amerikanischen Konten aber immer ein Visa-Symbol hatte, war auch das kein Problem.
    #47Verfasserdj31 Aug. 05, 10:09
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    Ich gehe nach Cambridge, MA.
    #48Verfasseranhu31 Aug. 05, 10:15
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    Ich habe mit der Citizens Bank ganz gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht aber nur weil ich so ein bequemer Kunde war. Ich habe mein Geld in den USA bekommen und habe für die Bank Direct Deposit ausgefüllt, dh. dass der Scheck jedes Mal direkt an die Bank ging. (War mir ganz recht, dann musste ich das Ding nicht jedes Mal abholen und einlösen.)

    Aber ich stimme Andreas zu - einfach mal in zwei oder drei Banken gehen und nachfragen, nach dem Motto "hallo, ich weiss nicht, wie das bei euch geht aber ich hätte gerne ein Konto"

    Cash back geht, wie irgend jemand schon erwähnt hat, wirklich nur mit der Debit Card.

    PS: Cambridge ist schön! Viel Spass!
    #49Verfasserdj31 Aug. 05, 10:25
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    Jetzt wollte ich es aber wissen!

    Ich habe gerade bei
    -- Citizens Bank
    -- 28 State Street
    -- Boston, Massachusetts 02109
    -- Phone: 800-852-5577
    angerufen und folgende Auskunft erhalten:

    Um ein Checking Account zu eröffnen, musst Du
    -- Deinen Reisepass vorweisen
    -- ein paar Formulare ausfüllen und
    -- 25 USD einzahlen.
    Das würde ich Dir empfehlen zu tun, wenn Du angekommen bist.

    Es gibt sie noch, die guten alten einfachen Verwaltungsvorgänge. Viel Glück!
    #50VerfasserAndreasS31 Aug. 05, 16:21
     
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