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  • Betrifft

    split infinitives in German?

    Kommentar
    We all know that there's been a lot of discussion about split infinitives in English. But what about split infinitives in German?

    Normally we would say, "Ich versuche, langsam zu sprechen". Would it ever be possible to say something like "Ich versuche, zu langsam sprechen", or something syntactically similar?

    But is this construction "zu sprechen" even considered an infinitive? I'm not sure exactly how to analyze it.

    I've never seen it, as far as I know. Is this impossible, or just rare? Is it ever used in poetry, for example?
    Verfasser eric (new york) (63613) 28 Aug. 10, 10:42
    Kommentar
    Would it ever be possible to say something like "Ich versuche, zu langsam sprechen"?

    Nein. Das ist synatktisch nicht möglich.
    #1VerfasserMarianne28 Aug. 10, 10:51
    Kommentar
    Edit: syntaktisch
    #2VerfasserMarianne28 Aug. 10, 10:52
    Kommentar
    Möglich wäre allerdings:

    "Ich versuche, zu langsam zu sprechen" aber das bedeutet etwas völlig anderes ("I'm trying to speak too slowly") und würde ja auch hier den Infinitiv nicht auseinanderreißen.
    #3VerfasserMarianne28 Aug. 10, 10:55
    Kommentar
    Can anyone give a syntactical explanation of the construction "zu sprechen"? Is it in fact an infinitive (like the English "to speak")? Or does this construction have a different name?
    #4Verfasser eric (new york) (63613) 28 Aug. 10, 15:04
    Kommentar
    #4 The whole construction is often called an Infinitivsatz, and the zu an Infinitivkonjunktion. The zu fulfils a similar function in a non-finite clause to dass in a finite clause.

    Though traditional English grammar often tries to treat the to as part of the infinitive form (like the -en inflection in German), it is possibly better to call the to an infinitival subordinator or verb phrase subordinator. It can introduce a non-finite clause (like zu in German).

    When the to is merely used to make it clear that one is talking about the infinitive (because this is not apparent from inflection), to is perhaps best called an infinitive marker.

    One should remember that the 'rules' (and terminology) are not God-given but are arrived at by induction, so it is a matter of formulating or choosing rules with adequate explanatory power.
    #5VerfasserMikeE (236602) 28 Aug. 10, 15:32
    Kommentar
    MikeE:

    Thanks for this technical explanation.

    Can you advise me...? In general, is there anywhere I can look for an analytical/grammatical explanation like this - in fact both for English and for German? Normal grammar books may give detailed descriptive explanations, but typically not analytical or historical explanations. (I do have Lederer's "Reference Grammar of the German Language", for example.)

    Where can I look for this sort of explanation? Where should I start? What sort of book or online reference should I I looking for? Do you have any specific suggestions?

    Thank you.
    #6Verfasser eric (new york) (63613) 28 Aug. 10, 17:21
    Kommentar
    @eric: You'll find a lot of these explanations in

    Adolf Lamprecht, Grammatik der englischen Sprache (Cornelsen Verlag).

    I don't know anything about your command of German, but I'll quote from the "Vorwort" the following lines,

    ... in erster Linie Hochschulgrammatik, also insbesondere für den Gebrauch von Studierenden und Lehrenden der englischen Sprache (mit Deutsch als Muttersprache).

    I hope you are not shocked. :-)
    #7Verfasser Reinhard W. (237443) 28 Aug. 10, 18:09
    Kommentar
    Danke Reinhard!

    Ich fahre nächste Woche nach Deutschland. Dieses Buch suche ich.

    Das letzte Mal, wenn ich Deutschland besuchte, habe ich 7 kg Bücher mit mir zurückgebracht! Mein Buch zum Lesen auf dem Flug zurück nach New York war mein neues "Duden 4"!
    #8Verfasser eric (new york) (63613) 28 Aug. 10, 19:07
    Kommentar
    Das letzte Mal, als ich Deutschland besuchte, habe ich 7 kg Bücher mit ___ zurückgebracht! Auf dem Rückflug nach New York habe ich den neuen "Duden 4" gelesen.


    eric, do learn the difference between "wenn" and "als". Unfortunately, it's no easier for non-natives than "when - if" is for non-English speakers.

    Your German is not incomprehensible, by the way. It just contains mistakes.
    #9Verfasser penguin (236245) 28 Aug. 10, 19:10
    Kommentar
    Nicht mehr Fehler als das Deutsch von manchem Übersetzer, möchte ich meinen...

    Ich finde Dein Deutsch ziemlich gut, Eric.
    #10Verfasser DaLi (571983) 28 Aug. 10, 23:12
    Kommentar
    Der Satz
    Mein Buch zum Lesen auf dem Flug zurück nach New York war mein neues "Duden 4"!
    ist bis auf den kleinen Genusfehler (mein neuer Duden) nicht falsch, so etwas sage ich auch.
    penguins Satz unterscheidet sich in der Bedeutung: Das Lesen ist wirklich passiert.
    Dein Satz dagegen lässt es offen, ob du wirklich gelesen hast, er hebt mehr den Zweck (Reiselektüre) hervor. Es sind zwar viele Attribute am Anfang, aber dafür hört der SAtz mit dem Duden auf, was ihm noch mal eine besondere Betonung gibt, wie auch das Ausrufezeichen dazu.
    #11VerfasserIngeborg28 Aug. 10, 23:52
    Kommentar
    @Ingeborg & penguin: Danke für die Korrekturen. Warum "der" Duden?
    #12Verfasser eric (new york) (63613) 29 Aug. 10, 05:43
    Kommentar
    @#12:
    Weil Konrad Duden ein Mann war.

    Das führt natürlich zur Frage, ob ein Kompendium, Wörterbuch, Handbuch, usw., das von einer Frau Schmidt herausgegeben wäre, als "die Schmidt" bezeichnet würde. Ich weiß es nicht, und ich kenne auch keinen solchen Fall. Vielleicht weiß da jemand anderes mehr. Anyone? (Jedenfalls eine sehr interessante Frage.)
    #13VerfasserQDH29 Aug. 10, 06:58
    Kommentar
    #13. Die Bibel.^^

    Eric, for this:
    Mein Buch zum Lesen auf dem Flug zurück nach New York war mein neues "Duden 4"!

    I'd say:
    Das ausgewählte Buch das ich damals in den Flieger zum Lesen (auf dem Heimweg) mitgenommen habe war mein frishgekaufter "Duden 4".

    (Since you chose that book from your baggage to take with you on-board ... to read.)

    Which, is a non-native opinion.
    #14Verfasseropine (680211) 29 Aug. 10, 07:59
    Kommentar
    ... and full of mistakes.
    opine, please stop suggesting German translations. You've been asked this before.
    #15Verfasser penguin (236245) 29 Aug. 10, 09:16
    Kommentar
    #15, Then correct it. I don't think Eric would take offense.
    #16Verfasseropine (680211) 29 Aug. 10, 09:19
    Kommentar
    Ich glaube, alle nach einer Person benannten Bücher sind männlich. Das kommt vor allem im juristischen Bereich häufig vor, wo Kommentare meist nach ihrem ursprünglichen Herausgeber benannt sind, auch wenn der schon Jahrzehnte tot ist: der Palandt, der Schönfelder.

    Hier gibt es auch mal ein Beispiel für einen weiblichen Herausgeber: "Der Anders" war ein sehr beliebtes Lernbuch für Referendare für den zivilrechtlichen Teil des zweiten Staatsexamens, geschrieben von der Richterin Monika Anders. (Inzwischen hat sie einen Ko-Autor und das Buch heißt Anders/Gehle.)

    Mir fällt noch ein der Dietl/Lorenz, begründet von Clara-Erika Dietl.
    #17VerfasserRheiner29 Aug. 10, 19:06
    Kommentar
    @opine: meinst du nicht auch, daß es besser ist, wenn du wenigstens keine deutschen Übersetzungsvorschläge machst? Die Vorschläge machen nur Mehrarbeit, weil sie jemand korrigieren muß.
     
    6 Autor Doris (LEO-Team) (33) 26 Aug 10 09:20


    Siehe auch: turn s.o. against s.o. - #6
    #18Verfasser SD3 (451227) 29 Aug. 10, 22:20
     
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