#3 hat es treffend charakterisiert, es geht um die völlige Gemütsruhe, die das Unbeteiligtsein streift.
Die gegenteilige Gemütsverfassung wird ja mit "heißes Herz" versinnbildlicht. Und wenn man sagt, "etwas geht jemandem zu Herzen", so meint man ja auch nicht, daß es nur bis zum Herzen (und nicht weiter) gehe, d. h. daß die Wirkung an der Außenseite des Herzens - womit eher das Anatomische des Herzmuskels in den Blick rückte - aufhöre, sondern daß es das Innere des Menschen völlig ergreift, er den Emotionen (Mitleid, Trauer, Rührung etc.) vollständig ausgeliefert ist.
Beim Goetheschen Vers haben (noch) keine Gefühle das Herz des Anglers erwärmt, und daher ist nach meinem Empfinden die Wortwahl 'hinan', welches ja eigentlich Richtung und Endpunkt einer aufsteigenden Bewegung ausdrückt, weniger als konkrete Ortsangabe, bis wohin die Kühle reicht - wenn man es nur durch den Reimzwang bedingten Ersatz für 'hinein' verstünde -, gemeint, sondern dadurch motiviert, daß die Gelassenheit des Fischers als (emotionale) Kühle auch das Herz (= ihn) vollständig beherrscht.