Auch "Fertiggerichte" heißen so, obwohl sie noch nicht fertig sind, auch die müssen noch im Backofen oder der Pfanne "zu ende gebraten" werden, oder zumindest in der Mikrowelle fertiggekocht. Dasselbe gilt dann hier für die Eier.
Auf- oder abwertend kann ich da nicht sagen, es hat Vor- und Nachteile. Bei einer Fertigeimasse kann man auch 1,3 Eier abmessen, die sich bei einer Dreisatz-Rezeptanpassung ergäben. Das geht bei frischen Eiern nicht, andererseits hat man nicht mehr die direkte Kontrolle und ein schlechtes Ei kann nicht aussortiert werden sondern "kontaminiert" alle anderen. Aber das liegt dann halt nicht mehr im Begriff "Fertigei". je nachdem ob man die Zubereitungszeit oder die Ernährungsfaktoren eines "Fertiggerichtes" anschaut, hat man ja ebenso auf- oder abwertende Assoziationen.
Ob Rührei, Omelett oder als Backzutat verwendet ist eigentlich egal, ich kann mir bei einem Fertigei aus dem Tetrapack halt nur schwer vorstellen, dass Eiweiß und Eigelb noch getrennt darin vorhanden sind (also als Dotter, der in einer Eiweiß-Masse schwimmt), so dass ein schönes Spiegelei dabei wohl nicht mehr in Frage kommt. 😜