Werbung - LEO ohne Werbung? LEO Pur
LEO

Sie scheinen einen AdBlocker zu verwenden.

Wollen Sie LEO unterstützen?

Dann deaktivieren Sie AdBlock für LEO, spenden Sie oder nutzen Sie LEO Pur!

 
  •  
  • Betreff

    etendue

    [Phys.]
    Kontext/ Beispiele
    LASER is assumed to have an etendue corresponding to...
    Verfasserflow19 Mai 06, 06:58
    Kommentar
    Das ist französisch, und bedeutet "Ausbreitung", "Bandbreite", oder dgl.

    Siehe Wörterbuch: [fr-de] etendue

    von étendre:
    Siehe Wörterbuch: [fr-de] etendre
    #1Verfasserweißnix19 Mai 06, 07:45
    VorschlagLichtleitwert
    #2Verfassernickalias25 Mär. 09, 11:28
    Kommentar
    Auszug aus einem Datenblatt eines Power LED von einer amerikanischen Firma

    • High output, Etendue-Limited Lighting applications

    #3VerfasserPhelsuma30 Jun. 10, 16:27
    VorschlagLichtleitwert (Technische Optik, Lichttechnik) [Substantiv][Phys.]
    Kommentar

    Der Thread ist ja schon etwas älter, aber die Frage kann immer wieder auftauchen.


    Der im Englischen gebräuchliche Begriff 'étendue' oder vereinfacht 'etendue' heißt im Deutschen 'Lichtleitwert' (das Französische benutzt exakter 'étendue géometrique', auch 'étendue faisceau' (= 'Ausdehnung des Strahlenbüschels') habe ich schon gehört und gelesen).

    nickalias hat also recht.


    Das ist ein Begriff aus der Lichttechnik (oder im Zusammenhang mit der Helligkeit einer (z.B. photographischen) Abbildung). In der Lichttechnik haben Lichtquellen (gutes Beispiel hier: matte Glüh- oder LED-Birne) eine 'Leuchtdichte', diese gibt an, wieviel Licht von einer bestimmten Stelle der Oberfläche der Lichtquelle in einen bestimmte Richtung abstrahlt wird. Einen Lichtleitwert bestimmt man dann, indem man auf der Lichtquelle eine kleine Fläche F1 auswählt und in einigen Abstand A eine Blende mit der Fläche F2 aufstellt; Der Lichtleitwert ist dann das Produkt der beiden Flächen (F1 · F2) dividiert durch das Quadrat des Abstands (A²). Diese Größe mit der Leuchtdichte multipliziert ergibt dann den Lichtstrom. Beispiel: Die gesamte Fläche der Glühlampe (F1), eine Fläche, die beleuchtet werden soll (ein DINA4-Blatt auf einem Schreibtisch, F2); je weiter die Lampe vom Schreibtisch ist (A), um so dunkler bleibt das Blatt bzw. um so geringer ist der Lichtleitwert (weil durch das Quadrat des Abstands A geteilt wird. Der durch die Leuchtdichte der Lampe und den Lichtleitwert begrenzte Lichtstrom (gemessen in Lumen) bestimmt dann, wie hell das Blatt beleuchtet wird (gemessen in Lux) - dafür gibt es für Büros Mindestwerte, die eingehalten werden müssen. (Wenn man es ganz genau nimmt: ich habe ein paar Mal den 'Cosinus' weggelassen - und solche Begriffe wie parallel und senkrecht).


    @flow:

    Ein Laser ist heller (=besser), wenn der Strahl nicht nur dicht am Laser einen kleinen Durchmesser hat, sondern auch in einem größeren Abstand - was das im angefragten Beispiel bedeutet ... steht in nicht zitierten zweiten Teil des Satzes. Da wird der Hersteller wohl benennen, was er tolles erreicht hat.


    Formel dazu: Beim Laser ergibt sich der Lichtleitwert aus der Querschnittsfläche des Laserstrahls direkt vor dem Ausgang des Lasers (Durchmesser²·𝜋/4) und der Querschnittsfläche des Laserstrahls in einigem Abstand (z.B 10m) - also beide Querschnittsflächen multipliziert und durch 100m² geteilt. Je kleiner diese Zahl 'Lichtleitwert' ist, um so heller beleuchtet der Laser (und indirekt auch: um so besser taugt der Strahl für ein Interferometer oder für ein Hologramm, u.s.w. - evtl. findet man die Angabe 'TEM0,0' als Idealfall).

    #4Verfasser AxelL (1189653) 28 Feb. 25, 15:08
     
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  
 
 
 
 
 ­ automatisch zu ­ ­ umgewandelt