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  • Betreff

    helicopter parents

    Quellen
    Es gibt dazu schon einen Land-und-Leute-Faden http://de.wikipedia.org/wiki/Helikopter-Eltern , aber der ist erstens von 2008 und dreht sich zweitens zwar auch, aber nicht hauptsächlich um Übersetzungsfrage.
    Kommentar
    Ende 2011 wurde dieser Wikipediaartikel angelegt: http://de.wikipedia.org/wiki/Helikopter-Eltern :

    Unter Helikopter-Eltern (auch: Helicopter Parents bzw. Hubschrauber-Eltern) versteht man populärsprachlich überfürsorgliche Eltern, die sich (wie ein Beobachtungs-Hubschrauber) ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten, um diese zu überwachen und zu behüten. Der Ausdruck stammt aus dem Englischen und hat sich auch im Deutschen eingebürgert.

    Hat er sich eingebürgert? Kann ich das so übersetzen oder ist das eher merkwürdig? In meinem englischen Originalsatz wird der Begriff auch noch einmal erläutert - Verständnisprobleme gibt es also nicht, und schön bildlich ist der Ausdruck auch. Aber idiomatisch?

    Edit: Na ja, hat schon jemand ein Buch dazu geschrieben. http://www.amazon.de/Helikopter-Eltern-Schlus... War sogar mal ein Spiegelbestseller. Dann schreib ich das einfach.
    Verfasser wupperwolf (411909) 17 Sep. 13, 20:04
    Quellen
    Kommentar
    Nicht nur ein Buch: Der Begriff hat's sogar in die FAZ geschafft. Das dürfte ein Ausweis für die nicht mehr bestreitbare Existenz des deutschen Begriffs "Helikopter-Elstern" sein.
    #1Verfasserhilfesuch (682314) 17 Sep. 13, 20:11
    Kommentar
    Ich hab' den Ausdruck in einem Faden zu einem ganz anderen Thema diese Woche (also irgendwann in den letzten paar Tagen) zum ersten Mal bewusst wahrgenommen ... und gegoogelt ... anscheinend gibt es Leute, die damit besser vertraut sind als ich ...
    #2Verfasser no me bré (700807) 17 Sep. 13, 20:12
    Kommentar
    Danke. Der alte Faden ist natürlich der hier: Siehe auch: Helicopter parents
    #3Verfasser wupperwolf (411909) 17 Sep. 13, 20:21
    Kommentar
    Ich habe das Wort gestern erst im Radio gehört, von einem Pädagogen im Interview benutzt. Er scheint also absolut gängig zu sein.
    #4VerfasserValeriana Ebonstar (894625) 18 Sep. 13, 08:33
    Kommentar
    hilfesuch, "Helikopter-Elstern" ist allerdings besonders hübsch... ;o)
    #5Verfasser virus (343741) 18 Sep. 13, 09:08
    Kommentar
    populärsprachlich ... ist das die Umgangssprache?

    Nein, ich habe den Begriff nie gehört, hätte aber kein Problem damit. Wenn dann noch eine Erklärung dabei ist und das Wort in Gänsefüßchen, dann ist es auf jeden Fall tauglich.
    #6Verfasser Harri Beau (812872) 18 Sep. 13, 09:13
    Kommentar
    Also ich habe inzwischen auch schon ein paar mal helikopter- bzw. Hubschrauber-Eltern gelesen und gehört, der Begriff ist also "gängig".

    Noch gängiger dürfte allerdings "Glucken-Eltern" sein. Den gibts schon länger, dürfte mehr Leuten bekannt sein und drückt das Gleiche aus.
    #7Verfasser Muadib74 (952772) 18 Sep. 13, 09:52
    Kommentar
    An die gluckenhaften Eltern dachte ich auch.

    Glucke: Mutter, die ihre Kinder übermäßig umsorgt und behütet
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Glucke#Be...
    #8Verfasser Harri Beau (812872) 18 Sep. 13, 09:56
    Kommentar
    Genau. Ich hatte noch nie etwas von Helikoptereltern gehört (was nichts heißen soll) und zuerst an Eltern gedacht, die im Wesentlichen abwesend sind und sich nur ab und zu pädagogisch einmischen, wie ein Helikopter, der kurz landet und gleich wieder abhebt. Also kein selbsterklärendes Bild für mich.
    #9VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 18 Sep. 13, 09:57
    Kommentar
    Der Begriff Helikopter-Eltern ist in Elternkreises eigentlich bekannt. In der letzten Zeit war er auch öfters in der Presse zu finden, ich würde ihn ohne Bedenken verwenden.
    #10Verfasser Silvia(D) (320521) 18 Sep. 13, 10:01
    Kommentar
    Stimme Silvia zu, in Elternkreisen ist der Begriff sicher bekannt. Er geht ziemlich in die Nähe von Sarah Palin's "hockeymum". Hierzulande (Deutschschweiz) wird er speziell zum Schulanfang gerne bemüht, wenn wieder an die Eltern appelliert wird, ihre Kinder doch bitte nicht im Auto zur Schule zu fahren...
    #11Verfasser virus (343741) 18 Sep. 13, 10:08
    Kommentar
    Ich habe Helikopter/Hubschrauber-Eltern in letzter Zeit öfter gelesen, halte es aber wie Mr Chekov für keinen gut gewählten Begriff. Im Deutschen fehlt mir die Assoziation des 'hover' (für das ich schon kein deutsches Wort weiß), um die es ja im Wesentlichen geht. Warum nicht einfach 'Glucke' benutzt wird, ist mir auch ein Rätsel.
    #12Verfasser Gibson (418762) 18 Sep. 13, 10:08
    Kommentar
    Ich habe es noch nicht gehört, das ist in großen Städten vielleicht anders. Das gluckenhafte Umsorgen kenne ich aber schon, komischerweise immer nur von anderen Eltern ;-)

    Ohne Erklärung könnte das wirklich wie vielbeschäftigte Eltern klingen, die ständig unterwegs zu neuen Terminen sind.

    Nur aus Interesse: Wie würde man denn eine Glucke in diesem Sinn übersetzen, verstehen die Engländer diesen Begriff?
    #13Verfasser Puppengesicht (807439) 18 Sep. 13, 10:12
    Kommentar
    Möglicherweise gibt es einen Unterschied zwischen Glucken- und Hubschraubereltern. Beim ersten scheint es mir vor allen Dingen auf das Beschützen, Umsorgen usw. anzukommen, bei den Hubschraubern spielt wohl noch ein übertriebener Ehrgeiz mit rein. Glaube ich.

    #14Verfasser wupperwolf (411909) 18 Sep. 13, 10:15
    Kommentar
    'Glucke' impliziert räumliche Nähe, heute ist aber auch "Fernüberwachung" per Handy möglich.
    Für selbsterklärend halte ich den Begriff auch nicht.
    #15Verfasser corbie (745439) 18 Sep. 13, 10:17
    Kommentar
    Und ich dachte immer, Hubschraubereltern sind Eltern, deren Kinder ein umfassendes Nachmittagsprogramm absolvieren (Musik, Sport, Kunst, Fremdsprachen ...) - so kann man sich offensichtlich irren.
    Ich habe den Begriff allerdings auch nie recherchiert.
    #16Verfasser ciderhouserules (319301) 18 Sep. 13, 10:22
    Kommentar
    @ciderhouserules: So würde ich das auch verstehen (siehe #14). Ich bleibe erst mal bei Helikopter-Eltern.
    #17Verfasser wupperwolf (411909) 18 Sep. 13, 10:28
    Kommentar
    Mal abgesehen davon, dass ich bis gerade eben diesen Begriff noch nie gehört hatte und ihn spontan wie Mr. Chekov in #9 interpretiert hätte:
    Wir haben in diesem Faden schon 3 unterschiedliche Interpretationen (#0, #14, #16). Das hört sich nicht nach einem eingeführten, eindeutigen Begriff an.
    #18Verfasser Lutz B (319260) 18 Sep. 13, 10:41
    Kommentar
    Bei den Helikopter-Eltern geht es explizit nicht nur um Eltern die Ihre Kinder vollständig mit Nachmittagsprogramm versorgen (Sport, Nachhilfe, Musik.-...), sondern um die Glucken.

    SPON hat ne ganze Themenseite dazu:
    http://www.spiegel.de/thema/helikopter_eltern/
    #19Verfasser Muadib74 (952772) 18 Sep. 13, 11:16
    Kommentar
    Ich sehe das Element Ehrgeiz/Freizeitverplanung nicht automatisch inbegriffen und den Ausdruck Glucken-Eltern als durchaus passende Übersetzung.
    #20Verfasser Lady Grey (235863) 18 Sep. 13, 11:33
    Kommentar
    Helicopter parents must have come into being long after my own children flown the nest - back then, we were either overprotective or a "mother hen; Glucke." :-)

    edit: Though, you weren't supposed to "hover" over them constantly :-)
    #21Verfasser Carly-AE (237428) 18 Sep. 13, 11:46
    Kommentar
    "Glucken-Eltern" geht meines Erachtens nicht, weil ein Glucke per definitionem weiblich ist, Eltern aber normalerweise beide Geschlechter umfassen. Einen gluckenden Vater kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    "Übereifrige Eltern" wie in der Süddeutschen oder "überbehütende Eltern" als Erklärung meinetwegen. Nach wie vor wäre meine Wahlübersetzung die wörtliche, zu Not "Hubschraubereltern" (völlig ohne s natürlich - auch wenn die Vögel in meinem Garten ähnlich allgegenwärtig sind wie Helikopter-Eltern). Ich habe "Helikopter-/Hubschrauber-Eltern" jedenfalls auch schon von aktiven Pädagogen gehört - in Bezug auf Eltern, die stets über ihre Kinder wachen, "immer nur ihr Bestes wollen", sie ständig fördern und ihnen kaum eigene Entwicklung ermöglichen, ihnen alles abnehmen bis hin zur Wahl der Lehrveranstaltungen an der Uni.
    #22Verfasserhilfesuch (682314) 18 Sep. 13, 11:49
    Kommentar
    Der Begriff "Helikopter-Eltern" ist mir auch nicht geläufig. Mein Gedanke ging auch in Richtung "Glucke", aber vielleicht deckt das eben nur den weiblichen Teil der Eltern ab, was ist mit dem Vater?
    Unter "Helikopter-Eltern" könnte man auch verstehen: Sie sind nie da, tauchen kurz auf, wirbeln dabei jede Menge Staub auf und verschwinden dann wieder. Also ziemlich analog zu #9.

    Edith sagt: Hatte 22 noch nicht gelesen beim Schreiben wg. Glucke/weiblich, welche Bezeichnung für die Eltern gesamt. Trotzdem klingt für mich Helikopter-Eltern etwas seltsam und nicht übermäßig behütend.
    #23Verfasser rufus (de) (398798) 18 Sep. 13, 11:53
    Kommentar
    Bin (oder war) selber ein Gluckenvater, also ist das wohl geschlechtsunabhängig...
    #24Verfasser WernR (237214) 18 Sep. 13, 11:56
    Kommentar
    http://www.telegraph.co.uk/education/10277505...
    Parents who “hover” over their offspring, filling every moment with extra lessons and after-school clubs, are creating too much pressure and should take a step back when they reach adolescence, the Good Schools Guide claimed.

    If children do not learn to deal with failure they may be unable to cope with defeats in later life, according to the newsletter.

    http://newsinfo.iu.edu/web/page/normal/6073.html

    Helicopter parenting/parents is apparently NOT "mother hen/Glucke"
    #25Verfasser Carly-AE (237428) 18 Sep. 13, 12:02
    Kommentar
    Zu behaupten, es könne keine Glucken-Väter geben, da Glucken schließlich ausschließlich weiblich sind, ist für mich genauso lächerlich, wie die Redensart "eitel wie ein Pfau" auf Männer zu beschränken.
    #26Verfasser Lady Grey (235863) 18 Sep. 13, 12:10
    Kommentar
    Ich lass jetzt die Helikopter-Eltern stehen, setze einen Kommentar dazu und schreib euch in ein paar Monaten, wie die Lektorin das sieht.

    Edit: Eigentlich wäre ein Neuvorschlag angebracht, aber die Zeit ist vielleicht noch nicht reif dafür.
    #27Verfasser wupperwolf (411909) 18 Sep. 13, 12:13
    Kommentar
    Schreib doch sogenannte "Helikopter-Eltern", dann wird deutlich, daß es um einen nicht alltäglichen Begriff geht.
    #28Verfasser Harri Beau (812872) 18 Sep. 13, 12:50
    Kommentar
    #25 finde ich überraschend - ich dachte, die 'Chinesisch im Kindergarten'-Fraktion wären die soccer mums, und die Eltern, die ihrem 23jährigem Sohn ein WG-Zimmer suchen, wären die helicopter parents. Da gibt es natürlich jede Menge Überschneidung, aber die 'Telegraph'-Definition erfasst für mich nicht die Essenz der Helicopter, wie ich es verstehe.
    #29Verfasser Gibson (418762) 18 Sep. 13, 13:14
    Kommentar
    Gibson, The whole "concept" is new to me, too - personally, I was a "soccer mom," but only because my son played soccer (his wish, not me forcing him). And, I was most likely also a Glucke, at times (scraped knees, comforting them when they had been teased, etc.) - BUT, if they wanted to do something I was totally against, I'd outline my reasons, explain what the consequences could be, discuss pros and cons, and let them make their own decision and face consequences. (naturally, depending on their current age way back when).
    #30Verfasser Carly-AE (237428) 18 Sep. 13, 14:02
    Kommentar
    In Schweden gibt es die "curlingföräldrar" - also Curlingeltern. Kennt man das in Deutschland auch? Das Bild finde ich gut - die Eltern die mit dem Besen vor den Spielsteinen (Kindern) herrennen und alles immer schön wegfegen damit es für die Kleinen problemlos läuft.

    Ich habe eben mal im Wikipedia geschaut und wenn ich von schwedisch auf deutsch umschalte wird mir "Helikopter-Eltern" angezeigt. Aber das ist doch nicht das Gleiche, wenn ich mir die Erklärungen oben durchlese?
    #31Verfasser Svenska_1 (668138) 18 Sep. 13, 14:38
    Kommentar
    I think being a soccer mum in Germany, where every other boy plays football, has very different connotations than in the US ;)

    I've never heard 'Curlingeltern' but like the image much better. Let's all use it - maybe we can still beat the Helikoptereltern before the next Duden update ;)
    #32Verfasser Gibson (418762) 18 Sep. 13, 14:41
    Kommentar
    in the deep recesses of time there used to be a word:

    Eislaufmutter/ -mütter
    #33Verfasser her man (774377) 18 Sep. 13, 18:26
    Kommentar
    #31 phantastischer Ausdruck! :-D
    #34Verfasser Lady Grey (235863) 18 Sep. 13, 18:30
    Kommentar
    Im Schweizer Fernseher sah ich vor ein paar Monaten einen Beitrag, in dem sowohl Helikopter- als auch Curlingeltern thematisiert wurden. Das Extrembeispiel für letztere waren jene, die ihr Kind nach der Uni zum Vorstellungsgespräch begleiteten, um die Lohnverhandlung zu übernehmen ...
    Ich habe seither beide Begriffe gelegentlich gehört, Helikoptereltern scheint mir aber häufiger vorzukommen. Ganz synonym sind sie wohl nicht, aber die meisten Eltern verhalten sich ja nicht so extrem, sondern zeigen nur die Tendenz, ihre Kinder zu sehr kontrollieren und ihnen alle Steine aus dem Weg zu räumen, und dafür finde ich beide Begriffe angebracht.
    #35Verfasser senggigi (590817) 18 Sep. 13, 19:12
    Kommentar
    Ich habe bei "Curlingeltern" noch eine zusätzliche Assoziation: Durch das "Wischen" wird der Weg des Steins bestimmt. In der übertragenen Bedeutung: Die Aktionen der Eltern wirken eher indirekt und subtil und geben doch den Weg für das Kind ganz genau vor.

    Ist das nur meine Assoziation oder ist das in Schweden mit dem Begriff ebenfalls gemeint?
    #36Verfasser razorbill (939369) 18 Sep. 13, 19:54
    Kommentar
    Im Jargon aus dem Zusammenhang heraus auch Stressige Eltern

    z. B."Ich hab ziemlich stressige Eltern, da kann ich mir nicht viel heraunehmen/erlauben", etc.
    #37Verfasser hereami (863914) 18 Sep. 13, 20:07
    Kommentar
    Der gestrige Radiointerviewte definierte "Helikoptereltern" anders. Es hatte nichts mit Glucken und Eisläuferinnen zu tun, sondern mit Überwachung. Helikoptereltern rotieren nahezu ständig über dem Hausaufgabentisch, damit auch alles erledigt wird, und greifen unterstützend ein, sobald Schwierigkeiten aufzutreten scheinen.

    Der Begriff wurde übrigens schon 1969 erfunden, von einem israelischen Psychologen.
    #38VerfasserValeriana Ebonstar (894625) 18 Sep. 13, 21:30
    Kommentar
    Im Jargon aus dem Zusammenhang heraus auch Stressige Eltern

    Gibt es auch andere? :-)
    #39VerfasserMr Chekov (DE) (522758) 19 Sep. 13, 07:12
    Kommentar
    Helikoptereltern rotieren nahezu ständig über dem Hausaufgabentisch, damit auch alles erledigt wird, und greifen unterstützend ein, sobald Schwierigkeiten aufzutreten scheinen.

    Aber das ist doch völlig normal! Wie nennt man denn dann die Eltern, die ihre Kinder einfach so laufen lassen und denen es egal ist ob die Hausaufgaben erledigt werden? Sind das dann die U-Boot-Eltern? Ich glaube, man kann es den Psychologen niemals recht machen. Ich habe noch gelernt, dass ein Kind bis 7 völlige Unterstützung braucht und ab 21 gar keine mehr, das ist natürlich ein langsamer Prozess.
    #40Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Sep. 13, 09:34
    Kommentar
    Meine Eltern haben gesagt: 'Mach dein Hausaufgaben' und gut. Es war nicht nötig, dass sie sich in ständiger Sichtweite meines Schreibtischs aufhielten (dazu hätten sie auch keine Zeit gehabt). Es gibt eine Mitte zwischen ununterbrochener Anwesenheit der Eltern und 'egal'.

    Wie definierst du denn Glucke, VE? Ich fand die Beschreibung in #38 ganz passend.
    #41Verfasser Gibson (418762) 19 Sep. 13, 12:36
    Kommentar
    Gibson, auch schon in der Grundschule? Vielleicht warst Du ja auch so schlau und brauchtest keine Hilfe. Es gibt Kinder, die lassen sich von jeder Fliege am Fenster ablenken oder die haben eine Rechenschwäche. Die Unterstützung der Eltern nimmt langsam ab: Erst brauchen sie beide Händchen um nicht zu fallen und später laufen sie an einer Hand. Irgendwann braucht man gar nicht mehr aufzupassen und sie laufen ganz allein. Das ist doch normal!
    Ich würde jedenfalls nicht mein Kind an die Universität begleiten, soviel muss er schon selber können.
    #42Verfasser Puppengesicht (807439) 19 Sep. 13, 12:56
    Kommentar
    Hausaufgaben sollten eigentlich so gestellt werden, dass das Kind sie selbständig erledigen kann - auf deine Frage also ein 'ja', auch in der Grundschule. (Wahrscheinlich nicht in den ersten 6 Wochen, das weiß ich nicht mehr, aber als klar war, wie das ganze funktioniert, ging das auch in der Grundschule weitgehend allein.) Das hat nichts mit besonders schlau zu tun. Wenn ein Kind regelmäßig an den Hausaufgaben scheitert, stimmt entweder mit dem Kind oder mit den Hausaufgaben etwas nicht.

    Das heißt natürlich nicht, dass das Kind in Isolierhaft sitzt - natürlich kann es Fragen stellen und um Hilfe bitten, wenn's mal hakt. Aber die Grundidee ist schon, dass es ohne Hilfe geht, dachte ich.
    #43Verfasser Gibson (418762) 19 Sep. 13, 13:10
    Kommentar
    Ich als Chef würde (in den meisten Fällen) so jemanden nicht einstellen.

    Wenn er Mami braucht, seine Gehaltsverhandlungen zu führen, dann braucht er sie ja auch, wenn er im Beruf verhandeln muss.
    #44Verfasser BryceS (858421) 19 Sep. 13, 13:11
    Kommentar
    #36 - es stimmt, durch Wischen könnten die Curlingeltern auch die Richtung ihres Kundes steuern, daran habe ich noch nie gedacht, die Schweden wohl aber auch nicht :D Curlingeltern sind hier einfach nur die Eltern, die ihren Kindern alles abnehmen. Und davon gibt es hier viel zu viele... ;)
    #45Verfasser Svenska_1 (668138) 19 Sep. 13, 14:27
    Kommentar
    Hausaufgaben sollten eigentlich so gestellt werden, dass das Kind sie selbständig erledigen kann - auf deine Frage also ein 'ja', auch in der Grundschule.

    Genau darum ging es in dem Interview. Zitierter Pädagoge nannte Hausaufgaben für sinnvoll, wenn sie helfen, das am Morgen gelernte zu festigen. Oft aber würden Hausaufgaben nur gegeben, "weil man halt welche geben MUSS" oder weil man im Unterricht mit dem Stoff nicht fertig geworden sei, und da klaffe dann wieder die soziale Schere des Schulbetriebs auf. Denn besser dran seien da nun die Kinder mit "Helikoptereltern", die tatsächlich den Unterricht daraufhin wohlmeinend begleiten (können), während die, deren Eltern selber keine Ahnung oder keinen Willen haben, zum Scheitern verurteilt werden.
    #46VerfasserValeriana Ebonstar (894625) 19 Sep. 13, 19:37
     
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