| Kommentar | #3: Das trifft nur auf Substanzen mit einem (ausgeprägten) First-Pass Effekt und entsprechender Anwendung zu. Auch muss berücksichtigt werden, ob ein aktiver Metabolit gebildet wird oder nicht. Soweit ich mich erinnere muss bei oraler Anwendung immer der First-Pass Effekt berücksichtigt werden, bei buccaler, rektaler oder i.v. Anwendung tritt der Wirkstoff unter Umgehung der ersten Leberpassage direkt ins Blut ein.
Zum Thema Wirkeintritt bei Antidepressiva: nur weil es einige Zeit dauert, bis die antidepressive Wirkung einsetzt bedeutet dies nicht, dass Antidepressiva am Anfang "nicht wirken", eine antriebssteigernde Wirkung setzt relativ schnell ein. Allerdings ist diese Wirkung meist nicht die gewünschte (Haupt)wirkung.
#5: So pauschal kann man Deine Aussage, dass eine einzelne Dosis keine Wirkung erzielt, nicht stehenlassen. Für Psychopharmaka ist es sicher zutreffend, dass eine Einzeldosis nicht zur gewünschten Wirkung führt, bei Schmerzmitteln, Diuretika, Antihistaminika, ... beobachtet man eine Wirkung schon nach einer Einzelgabe. |
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