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  • Betreff

    Niegel Nagel neu

    Quellen
    I understand what Nagel neu is,...brand new... but what is niegel nagel neu? what does niegel mean

    https://www.dict.cc/?s=niegel (kein Treffer)

    Kontext. A mate at work says that, but I don't want to ask him. He keeps saying I speak excellent German, and I don't want to burst his bubble
    Verfasserdesfam (870146) 08 Dez. 15, 18:39
    Quellen
    Kommentar
    Note the spelling.

    Ni(e)gel is not a proper word as such but rather a phonetic element which serves as an emphasis to the "nagelneu" by repetetion of sounds.
    #1Verfasser mad (239053) 08 Dez. 15, 18:40
    Kommentar
    I'd second #1 (knowing and sometimes using the expression), and add that it's just a convenient alliteration...
    #2Verfasser weißnix (236288) 08 Dez. 15, 19:07
    Kommentar
    Fredl Fesel benutzte dieses Wort, wenn ich mich nicht irre in dem Vers:
    Hab a nigelnagelneue Kammer,
    hab a nigelnagelneues Bett.
    Hab a nigelnagelneue Freundin,
    aber eininagel'n derf i's need
    (disclaimer: Der vorgestellte Text gibt nicht die Ansichten des Autors wieder;-)



    #3Verfasser Nik57 (1114834) 08 Dez. 15, 19:43
    Kommentar
    Solche Silbenverdopplungen gibt es oft, mit und ohne Lautvarianz; die verdoppelte Silbe für sich genommen trägt keine Bedeutung, kann aber die Bedeutung des ursprünglichen Wortes (soweit vorhanden) verändern. Bei Vokalvarianz findet sich besonders häufig ein i-a-Wechsel wie beim Ablaut:

    Wirrwarr
    Ticktack
    Singsang
    Klingklang
    Wischiwaschi
    Pillepalle
    Tingeltangel
    Mischmasch

    Töfftöff
    Wauwau
    Heckmeck
    Klimbim

    #4Verfasser Cro-Mignon (751134) 08 Dez. 15, 22:49
    Kommentar
    Niegel ist ein alter / altmodischer Ausdruck für eine Niete. In Englisch rivet.

    Herleitung des Begriffes "Niegel Nagel Neu", ohne Gewähr:

    Im Handwerk verwendet man Nieten / Nietnägel, um Teile zu verbinden. Da in alter Zeit Nieten aus korrodierendem Material bestanden, konnte der Fachmann anhand des Fortschritts der Korrosion auf das Alter des Materials und damit das Alter des Werkstückes rückschließen. Der Niegel war also der Beweis für das Alter. Kein Rost oder Grünspan am Niegel bedeutet, das Werkstück ist neu.

    Tut mir leid, in Englisch bekomme ich das noch nicht hin. Vielleicht übersetzt noch jemand.


    Der Begriff Nietnagel wird auch noch im Bereich der Kosmetik und der Medizin verwendet, als Bezeichnung für einen kleinen Einriss in der Nagelhaut des Fingers. Ist in diesem Fall aber ohne Bedeutung.
    #5Verfasser Ambro (1103165) 08 Dez. 15, 23:16
    Kommentar
    Zu #5:

    Interessante Überlegungen, Ambro. Merkwürdig aber, dass das Grimm-Wörterbuch keinen Eintrag zu Niegel hat; unter Nigel wird auf Nickel (mit verschiedenen Bedeutungen, darunter aber nicht 'Niete') verwiesen:

    http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode...

    Ist Niegel (im Sinne von 'Niete') vielleicht ein Regionalismus?

    Auch schreibt sich nigelnagelneu, wie schon von mad festgestellt, nicht mit ie. Und warum lautet das Wort, wenn Deine Herleitung stimmt, nicht niegelneu?

    Ich denke doch, dass die Reduplikationsthese plausibler ist; auch der Duden leitet das Wort so ab: "verdoppelnde Bildung mit Ablaut zu nagelneu".
    http://www.duden.de/rechtschreibung/nigelnagelneu
    #6Verfasser Cro-Mignon (751134) 08 Dez. 15, 23:53
    Kommentar
    #7Verfasser Ambro (1103165) 09 Dez. 15, 00:13
    Kommentar
    Entschuldige, Ambro, aber irgendwelche Volksetymologien von irgendwelchen nicht sprachbezogenen Internetseiten helfen uns nicht viel weiter. LEO ist ein Sprachforum, und unter den Usern finden sich offensichtliche Experten (Linguisten, Übersetzer), da diskutieren wir doch lieber anhand von deren Wissen und Nachweisen aus echten Wörterbüchern.
    Ich gehe eher davon aus, dass der nächste, der das bei gutefrage.net fragt, einen Link zu LEO bekommt als Antwort, als umgekehrt.
    #8Verfasser tigger (236106) 09 Dez. 15, 09:38
    Kommentar
    sehr interessant.

    ohne Gewähr = without guarantee

    ohne Gewehr = without gun.

    both sound the same, pronounced the same, but very different meanings, how can one know the difference during a conversation?
    #9Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 17:40
    Kommentar
    re #9 : both sound the same, pronounced the same - ich spreche und höre da einen Unterschied ... hör's Dir mal hier an (etwas scrollen) :

    ... auch hier ist der Unterschied zu hören (nicht ganz so gut bei den Linguatec-Aufnahmen) :
    #10Verfasser no me bré (700807) 09 Dez. 15, 17:51
    Kommentar
    Leider höre ich keinen Unterschied. !!!

    You know; German is such a wonderful and powerful language, but it is also extremely complex.

    How in the world does your Government expect to teach 2 million arab refugees the German language in a few months, and put them to work?

    I have been trying to learn German for years. I am now reasonably OK in meetings and presentations, and I can also do pretty decent presentations in meetings, and field questions and answers, but still...... when I go to the Kniepe with my German mates, I still get lost in the conversations. I still have to bury my head in the Schnapps, and pretend I understand.

    And then there is the German Kultur. What would pass off as a perfectly harmless friendly comment in an English pub, makes the locals go completely pear shape.

    Do any of you linguists and experts have a game plan?
    #11Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 18:10
    Kommentar
    Zu #9:

    real eyes
    real lies


    both sound the same, pronounced the same, but very different meanings, how can one know the difference during a conversation?
    ;-)
    #12Verfasser Cro-Mignon (751134) 09 Dez. 15, 18:20
    Kommentar
    This very interesting.
    The south German ear (I am assuming you are south German) cannot differentiate between
    l (ell)
    and

    ll (ell ell)

    to me they are clear as night and day. sort of reallll.....lllies

    and
    real eyes (soft on the l) quite different from realize (verwirklichen)
    #13Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 18:41
    Kommentar
    Sehen wir einmal ab von dem Beispiel, das wohl nicht optimal ist (obwohl ich es extra von der englischsprachigen Wikipedia-Seite zu homophones geholt habe, um sicherzugehen). Mir ging es darum, indirekt Deine Frage in # 9 zu beantworten ("How can one know the difference during a conversation?"). Die Antwort darauf ist das LEO-Zauberwort: "Kontext". In aller Regel macht der Kontext klar, ob man von Gewehr oder Gewähr, von einer Bank als Geldinstitut oder als Sitzgelegenheit usw. spricht.

    Übrigens werden auch Gewehr und Gewähr nicht von allen D-Muttersprachlern gleich ausgesprochen; no me bré hat ja schon darauf hingewiesen. Ich beispielsweise neige dazu, das "ä" in dem einen Wort offener auszusprechen als das "e" in dem anderen.
    #14Verfasser Cro-Mignon (751134) 09 Dez. 15, 18:50
    Kommentar
    Die deutsch Lehrer und Lehrerinen unterrichten...

    a = aaa, just like Hah ohne H

    ä = ay, just like hay ohne H

    aber von den Unterschied zwischen ä und e schweigen sie uberhaupt.... oder?
    #15Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 19:06
    Kommentar
    Nein, eigentlich nicht; zumindest sollten sie es nicht. In Lautschrift sähe der Unterschied zwischen Gewehr und Gewähr in der Standardlautung so aus:

    Gewehr: gə've:ɐ
    Gewähr: gə'vɛ:ɐ

    [e:] ist der betonte Vokal in Beet, [ɛ:] der in wählen.

    Viele D-Muttersprachler sprechen freilich Gewehr und Gewähr, Beeren und Bären und ähnliche Wortpaare gleich aus.
    #16Verfasser Cro-Mignon (751134) 09 Dez. 15, 19:24
    Kommentar
    ä = ay, just like hay ohne H

    ? @desfam
    Nein. ä wie ä, ohne ein gesprochenes i dahinter
    #17VerfasserBraunbärin (757733) 09 Dez. 15, 19:32
    Kommentar
    desfam #11:
    "2 Millionen Flüchtlinge" ? Kann es sein, dass Deine Kneipenbesuche dazu geführt haben, dass Du alles doppelt siehst?
    #18Verfasser Analphabet (1034545) 09 Dez. 15, 20:02
    Kommentar
    Naja Herr Analphabet, kann sein. Die Kneipegetränke neigen dazu :)

    Aber es stimmt. 1 Million dieses Jahr, 400,000 nächtes Jahr, und dann die Familienangehörigen. Glauben Sie mir es sind mehr als 2 Mil
    #19Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 21:00
    Kommentar
    Ach liebe Braunbärin, Wilkommen und Guten Abend.

    Bitte erklären Sie ein bißchen weiter.

    ...........Nein. ä wie ä, ohne ein gesprochenes i dahinter..................

    Ich verstehe uberhaupt nicht.
    #20Verfasserdesfam (870146) 09 Dez. 15, 21:07
    Kommentar
    alle seit #9: Ich (Raum Hannover, Ostwestfalen) *könnte* Gewehr und Gewähr unterschiedlich aussprechen, tue es aber nicht. Das geht mir bei fast allen ä-Lauten so, dass ich sie wie 'ee' oder 'e' ausspreche; Keese, Becker. Dafür ist mir bei längeren und kürzeren Aufenthalten in Südeutschland aufgefallen, dass dort nur ä-Laute verwendet werden, ein echtes 'ee' hört man dort eher selten. Dort ist dann eben beides 'Gewähr'.
    #21Verfasser krazy_mom (D) (238333) 09 Dez. 15, 21:23
    Kommentar
    Na, da muss ich jetzt auch einmal einspringen, wenngleich auch wahrscheinlich eher, um noch mehr Verwirrung zu stiften. In meiner Ecke Süddeutschlands (a.k.a. Berchtesgadener Land), heißt das Gewehr nämlich "G'wah(r)," während Gewähr fast richtig ausgesprochen wird ("G'währ"), und zwar, nehme ich an, deswegen, weil das Gewehr ein wohlbekanntes und oft zu sehendes Instrument ist und die Gewähr hingegen relativ selten benutzt oder gehört wird - und wahrscheinlich noch seltener geleistet.

    Ein echtes "ee" gibt es dort allerdings auch, oder zumindest die oberbayrische Variante davon, beispielsweise wenn man an den See fährt oder darin schwimmt, oder wenn man Klee pflückt, etc. Dafür gibt's den "ä"-Laut relativ selten, denn was sich mit einem ä schmückt, muss sich oft (aber nicht immer) mit "ah" aussprechen lassen: Kahs (Käse), Gglahsl (Gläser), wahr (wäre) - wobei hier auch angemerkt sein sollte, dass sich bei "das wäre wahr" beispielsweise die beiden "wahr"-Laute gänzlich anders anhören: dös wah(r) woah(r)".
    #22Verfasser dude (253248) 09 Dez. 15, 21:59
    Kommentar
    re #20: Braunbärin meint, dass 'ä' nicht wie 'hay without h' klingt, nicht annähernd. 'ä' ist kein Diphthong. Wie sie schon sagt, hört man keinerlei i/y am Ende. Dann schon eher wie der Laut in 'care'. Aber man kann die Vokale höchst selten miteinander vergleichen. Meist hilft nur zuhören oder Lautschrift, wenn man sie kann.
    (Ich weiß auch überhaupt nicht, wie man 'Gewayhr' aussprechen soll. Meine Zunge kann das nicht - oder ich muss auch noch ein Schwa hineinquetschen.)

    Für die Statistik: Ich spreche 'Gewehr' und 'Gewähr' auch deutlich anders aus.
    #23Verfasser Gibson (418762) 09 Dez. 15, 22:23
    Kommentar
    Auch ich spreche Gewehr und Garantie aber sowas von unterschiedlich aus :-D
    Will damit sagen, dass der fast nur noch bei den Lottozahlen vorkommenden Gewähr hier zuviel der Ehre (nicht: Ähre) zuteil wird.
    #24Verfasser Analphabet (1034545) 09 Dez. 15, 23:37
    Kommentar
    This is a great opportunity to request LEO to allow us to attach picture files and audio files to our posts. This requires a small modification to their software.
    #25Verfasserdesfam (870146) 10 Dez. 15, 00:11
    Kommentar
    @24: Gewähr mag am Aussterben sein, in der Gewährleistung kommt es aber noch vor.

    Und das gleiche Problem besteht beispielsweise bei Bewährung und Bewehrung (mit letzterer muss ich mich regelmäßig auseinandersetzen) - spreche ich aber auch gleich aus.

    Klar, ich kann das unterschiedlich aussprechen, das würde ich auch, wenn ich einen Text vorlesen müsste, in dem es um den Gegensatz ginge oder wenn ich an einem Vorlesewettbewerb teilnehmen müsste. Aber so, locker daher gesagt, hört sich 'Hat er noch Bewährung?' genauso an wie 'Wieviel Bewehrung ist denn drin?' (im Beton/Kabel)
    #26Verfasser krazy_mom (D) (238333) 10 Dez. 15, 08:41
    Kommentar
    @26: um desfam keine verkehrten Vokabeln zu lehren:
    wieviel -> wie viel (aber war ja auch nur locker gesagt :-) )
    Und weiter oben, von desfam #11:
    Kniepe-> Kneipe
    Schnapps...bleibt Schnaps :-)
    #27Verfasser AMS (247184) 10 Dez. 15, 09:06
    Kommentar
    Den Ausdruck makes the locals go completely pear shape aus desfams Kommentar kannte ich noch nicht. Das klingt irgendwie nett, aber ich habe nur eine vage Ahnung was es bedeuten könnte. Wie genau wäre denn hierfür die Übersetzung?
    #28Verfasser Ulla Pool (889584) 10 Dez. 15, 10:05
    Kommentar
    eigentlich heißt es "to go pear-shaped", und das bedeutet "schiefgehen"

    Der Begriff passt hier also nicht.

    https://www.google.de/search?q=to+go+pear-sha...
    #29Verfasser penguin (236245) 10 Dez. 15, 10:16
    Kommentar
    sth goes pear-shaped: Ich hatte den mir unbekannten aber hier also falsch angewendeten Begriff auch gesehen und stellte mir bildlich vor, wie bei der Person etwas zusammensackt, incl. Kinnlade-Runterfallen, was dann die Birnenförmigkeit erklärt hätte. ;-)
    #30VerfasserBraunbärin (757733) 10 Dez. 15, 11:27
    Kommentar
    Was den Unterschied bei der Lautsprache angeht: Für Töne, die man in der Kindheit nicht hört, wird das menschliche Gehirn "funktional taub". D.h. die können später nicht mehr erkannt und unterschieden werden. Das Gehirn "erkennt" diesen Laut dann als einen "ähnlichen", den es in den während der Kindheit gelernten Sprachen (Muttersprache) gibt.

    Deshalb ist es schwierig bis unmöglich, eine Sprache, die man erst im Erwachsenenalter lernt, akzentfrei zu sprechen, während Kinder beliebig viele Sprachen akzentfrei lernen können.

    Beispiele sind das berühmt-berüchtigte "th" im Englischen, das für einige Deutsche eher wie ein "s" klingt (und das mühsam geübt werden muss) oder auch das "weiche d" im Dänischen, das für Deutsche anfangs meist wie ein "L" klingt (obwohl es tatsächlich viel mehr Ähnlichkeit mit dem englichen "th" hat - Beides stammt vom altnordischen ᚦ). - Ich verweise auf das beliebte "rødgrød med fløde".

    Sicherlich gibt es im Deutschen auch Laute, die es in anderen Sprachen nicht gibt und für die nicht-Muttersprachler "funktional taub" sind, sprich, die für Leute, die Deutsch nicht von Kindesbeinen an sprechen, von anderen Lauten nicht zu unterscheiden sind.

    ABER: Das ist kein Grund aufzugeben! Auch Deutsche können das "weiche d" noch lernen und nicht-Deutsche können sich unseren Lauten gut annähern. Es dauert nur lange, erfordert Übung und geduldige Lehrer.
    #31Verfasser Lille Ellen (394423) 10 Dez. 15, 12:33
    Kommentar
    Zum OP gibt es noch den folgenden, aus dem Schwäbischen stammenden Abzählvers:

    Nigel, nagel, fingerhut,
    wenn du stirbst, so geht dir's gut,
    gehn drei engel mit der leich,
    tragen dich ins himmelreich.


    Aus dem Alamannischen ist ferner der Abzählvers "Nüggeli, Nägeli, Nüggezapf" bekannt. Eine hübsche, wenn auch abgefahrene Theorie besagt, dass Nigel und Nägel früher dazu gedient hätten, Verwandtschaftsgrade abzuzählen, nämlich bis ins letzte Glied, vom Kopf bis zum Nagel des längsten Fingers. Andererseits ist ein Nigel oder Nickel ein kleiner Mensch, was die Grimms damit erklären, dass Nikolaus, Nickel sozusagen der Kevin ihrer Zeit gewesen sei: ein typischer Proletenname halt. baierisch nickel und nigel kleiner mensch, kleines kindhttp://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode...
    #32Verfasser Cuauhtlehuanitzin (1009442) 10 Dez. 15, 13:12
    Quellen
    @5 Der Begriff Nietnagel wird auch noch im Bereich der Kosmetik und der Medizin verwendet, als Bezeichnung für einen kleinen Einriss in der Nagelhaut des Fingers. Ist in diesem Fall aber ohne Bedeutung.
    Kommentar
    Dieser schreibt sich lt. Duden mit "d": Niednagel
    #33VerfasserB - (D) (897478) 10 Dez. 15, 13:18
    Kommentar
    Is pear shape

    Gone (is) pear shaped.

    This statements originated in the english public schools.

    Our math exam has gone pear shaped.....Math Prüfung schiefgegangen

    The headmaster is pear shape, the old boy is pear shape today...... He is angry, upset, shocked etc. (depends on the context :))

    Internet googling is not much help, because this is a local phenomena, like real beer (served at room temp) rugby scrums, civil service etc. In those days there were no computers or calculators etc. we used slide-rules and we got one pencil per term, and we got striped if we lost it in the quad.

    Perhaps I should also explain that
    Headmaster= Oberlehrer,
    and
    head boy= Oberbursche not to be confused with Prefect
    #34Verfasserdesfam (870146) 10 Dez. 15, 17:16
    Kommentar
    Zu den in mehreren Posts angesprochenen Flüchtlingen:
    Die meisten werden allenfalls radebrechen lernen. Aber das macht nichts: Die meisten sind ja ohnehin höchstens für Hilfsarbeiten qualifiziert.
    Ausserdem haben diverse Politiker (allen voran der Pastor) ja schon angeordnet, dass WIR uns gefälligst auch anzupassen haben.
    Also: Wann wird hier endlich ein Arabisch-Forum aufgemacht?
    #35VerfasserSkeptiker (382463) 10 Dez. 15, 17:28
    Kommentar
    Ach ruhig Blut Herr Skeptiker.
    #36Verfasserdesfam (870146) 10 Dez. 15, 18:13
    Kommentar
    Headmaster= Oberlehrer,
    and
    head boy= Oberbursche


    Äh, nein. Erklären ja, übersetzen vielleicht besser nicht.
    #37Verfasser Gibson (418762) 11 Dez. 15, 20:59
    Kommentar
    Yes I was debating between Oberlehrer and Hauptlehrer, and Bursche is normally the shoeshine boy. so these translations are a little dicey.

    How would you translate headmaster, and headboy?

    Do the german Internats have corresponding german positions to these?
    #38Verfasserdesfam (870146) 12 Dez. 15, 22:20
    Kommentar
    german --> German

    headmaster (school) - Schuldirektor, Schulleiter

    'Oberlehrer' is a derogatory term and sth. completely different.
    #39VerfasserBraunbärin (757733) 13 Dez. 15, 08:29
    Kommentar
    Zu #39: sth. completely different

    Allerdings war Oberlehrer früher in Deutschland tatsächlich eine Amtsbezeichnung (wenn auch nicht für einen Schulleiter) und ist es, wie Wikipedia weiß, auch heute noch in bestimmten Bereichen (z. B. im Polizei- und Justizdienst) und generell in der Schweiz. In Bayern gibt es auch noch Realschuloberlehrer; in der DDR war es wohl ein Ehrentitel.

    Das ändert nichts daran, dass der Begriff Oberlehrer, wie Braunbärin schreibt, außerhalb dieser Bereiche heute wohl nur noch als Schimpfwort für einen besserwisserischen Zeitgenossen verwendet wird, der gerne andere belehrt.
    #40Verfasser Cro-Mignon (751134) 13 Dez. 15, 09:24
    Kommentar
    Vor allem im Straßenverkehr.
    #41Verfasser Cuauhtlehuanitzin (1009442) 13 Dez. 15, 11:09
    Kommentar
    Wie gut, dass wir hier bei LEO die Lizenz zur Besserwisserei haben, zumindest in sprachlichen Dingen. Hier bin ich Oberlehrer, hier darf ich's sein ...
    :-)
    #42Verfasser Cro-Mignon (751134) 13 Dez. 15, 11:45
    Kommentar
    Wir bitten sogar drum, Cro-Mignon. ;-)
    #43VerfasserBraunbärin (757733) 13 Dez. 15, 11:49
    Kommentar
    Ach du Lieber!
    Ich wußte uberhaupt nicht, daß Oberlehrer ein Schimpfwort ist.

    Ok Gut. Aber mit Schuldirector/Schulleiter = Headmaster bin ich auch nicht zufrieden. Der Schuldirektor paßt besser auf Principal auf; doch der Headmaster ist kein Principal
    #44Verfasserdesfam (870146) 13 Dez. 15, 16:41
    Kommentar
    Zu #44: der Headmaster ist kein Principal

    Hängt das vielleicht vom Schultyp oder der Region ab? An der grammar school in Südengland, an der ich vor vielen Jahren Assistenzlehrer spielen durfte, wurde der Schulleiter jedenfalls als headmaster angesprochen.

    Übrigens: Der Schuldirektor paßt besser auf Principal aufAuf "Schuldirektor" passt besser die Bezeichnung "principal". Oder besser: Dem "Schuldirektor" entspricht eher die Bezeichnung "principal".
    auf jmdn. aufpassen = to keep an eye on sb.
    #45Verfasser Cro-Mignon (751134) 13 Dez. 15, 16:48
    Kommentar
    Hmmm.
    Der passt auf uns auf = He fits in well with us, ,, belongs or can belong to our group ??
    No that's not true?
    #46Verfasserdesfam (870146) 13 Dez. 15, 16:56
    Kommentar
    Der passt gut zu uns.
    #47Verfasser Cro-Mignon (751134) 13 Dez. 15, 16:58
    Kommentar
    Danke CM.

    Did you have a headboy in your grammar school? what is the German equivalent in the Internats?
    #48Verfasserdesfam (870146) 13 Dez. 15, 17:07
    Kommentar
    Vermutlich schon, aber ich kann mich nicht erinnern. Ich meine mich nur zu entsinnen, dass es verschiedene houses gab.

    Ich kenne mich mit Internatsstrukturen in Deutschland leider nicht aus, aber es wird sich sicher jemand finden, der das weiß.
    #49Verfasser Cro-Mignon (751134) 13 Dez. 15, 17:11
     
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