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Betreff

Muesfrucht

[Geschichte]
3 Antworten    
Quellen
Er (Hafer) war als energiespendende «Muesfrucht», die Abwechslung in den einseitig aus Körnernahrung bestehenden Speisezettel brachte, sehr geschätzt.    
VerfasserAgritranslator (1038076) 13 Sep 17, 14:21
Kommentar
Zur Etymologie bzw. zur den Bestandteilen des schweizerischen "Mues" :

... Andere Muse
Auf Schwäbisch bedeutet Mus auch Brei oder Püree aus Hülsenfrüchten, Kartoffeln oder anderem.
In der Schweiz bezeichnet Mues auch eingeweichte Haferflocken (Habermues), oder roh geriebenes Obst. Zusammen mit weiteren Zutaten ergibt es das Müsli (Müesli in der Schweiz).
Im Tirolisch-Salzburgischen ist Muaß in Schmalz eingebranntes Getreidemehl, eine nahrhafte Speise, die traditionell von Holzfällern während ihrer langen Aufenthalte in Schlägerungsgebieten zubereitet wurde, da die Zutaten im Winter nicht verderben. ...
... Ältere Bedeutungen
Früher war Mus auch ein Synonym für jede gekochte Speise und wurde in der Alltagssprache oft nicht von Brei oder Suppe unterschieden. Außerdem war es eine regionale Bezeichnung für Gemüse, so dass in manchen Regionen der Gemüsegarten auch als Musgarten bezeichnet wurde.[1]
So heißt es im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm: „(…) es ist, nach seinem gebrauch seit den frühesten vergleichbaren zeiten, anzunehmen, das wir es bei mus und bei brei mit zwei ausdrücken einer vorgeschritteneren germanischen kochkunst zu thun haben, die beide zunächst auf eine schwerflüssig hergestellte speise, die letztere aus mehl, die erstere aus kernfrüchten und obst, zielen, als zukost zu fleisch und brot. dabei ist mus die manigfaltigere speise, aus vielerlei darstellbar, und so kann man es verstehen, wenn es den allgemeinern sinn speise, zukost überhaupt erlangt“.[2] ...

... denn mus ist nahrung der armen leute: ich redete noch also, da brumleten etliche hirten, sprechende: ach wie unbillich redet der jenige von der armut, welche er vielleicht noch nit hat erfahren, er vermeint vielleicht, ein muesz essen, seie eben so viel, als den tisch mit einem indianischen hanen zieren. ein wasser oder wenig üblen wein kosten, seie vielleicht so viel, glaubt er, als mit köstlichem oder klingenbergischen wein ein venedisches glasz anfüllen. ...
#1Verfasserno me bré (700807) 13 Sep 17, 17:25
Kommentar
Sehr schön Brelele :)

so vielleicht:

C’était une céréale très apprécié/côté pour préparer des bouillies énergisantes permettant de varier les plats aux graines peu diversifiés. ??
#2VerfasserMoi Gab (456541) 13 Sep 17, 22:01
Kommentar
No me bré et Moi Gab: +2
#3VerfasserAgritranslator (1038076) 14 Sep 17, 02:38
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