| Kommentar | Ein Wendehammer sieht wie ein L (umgedreht) oder wie ein T aus. Der Wendehammer ist dazu da, in einer engen Sackgasse ein Wenden in 3 Zügen (entweder: vorwärts rein, zurück, und wieder vorwärts entgegen der alten Fahrtrichtung; oder: vorwärts am Wendehammer vorbei, rückwärts rein und vorwärts wieder raus) zu ermöglichen. Meist ist der Wendehammer in Form von Parkverboten am Ende der Einbahnstrasse realisiert, dadurch wird der Platz zum Wenden geschaffen. Selten sieht man auch eine enge Sackgasse ohne Parkplätze, die am Ende eine Art Parkbucht (aber mit Parkverbot) hat, die den Wendehammer darstellt. Im Amerika ist so etwas völlig unüblich, da gibt es auf Grund des grossen Platzangebots meist grosse Plätze am Ende der Sackgassen, die teilweise ausreichen, das Wenden in einem Zug zu ermöglichen.
So neu ist der Begriff nicht, mindestens 15 Jahre kenne ich ihn schon. Wahrscheinlich gibt es ihn noch viel länger.
Dead end street ist die Sackgasse aber nicht der Wendehammer am Ende der Sackgasse. Falls es nicht so genau drauf ankommt würde ich mit turning area übersetzen. U-Turn ist es auch nicht, denke ich, denn das ist eine Wendeschleife.
Hein Mück: Das Schild sieht noch genau so aus wie früher, nur dass es inzwischen ein bischen kleiner geworden ist.
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