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  • Betreff

    billigend in Kauf nehmen

    Quellen
    Durch die Ausstellung des Blanco-Schecks hat Deutschland einen Krieg mit Russland billigend in Kauf genommen.
    Kommentar
    Mir geht es darum auszudrücken dass um das Risiko gewusst wurde.
    VerfasserTheo29 Mär. 07, 21:54
    Kommentar
    Does this help:

    acquiescence [insur.] = billigende Inkaufnahme
    tacit acceptance [insur.] = billigende Inkaufnahme . . .
    #1VerfasserDaddy29 Mär. 07, 21:59
    Vorschlagto accept tacitly
    Kommentar
    This is just to follow Daddy who did the translation.
    #2VerfasserClaus29 Mär. 07, 22:11
    Kommentar
    Can i use it in that context?
    #3VerfasserTheo30 Mär. 07, 11:05
    Kommentar
    isn't there an element of "recklessness" implied in "billigend in kauf nehmen"? (more than just endorsing, in fact doing so although aware of "dire" consequences"?)
    #4Verfasserdunno30 Mär. 07, 11:30
    Kommentar
    "Billigend in Kauf nehmen" ist ein Konzept aus dem deutschen Strafrecht und dient zur Abgrenzung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Wer den Taterfolg billigend in Kauf nimmt, handelt vorsätzlich. Im "billigend in Kauf nehmen" steckt, das der Täter sich mit dem Taterfolg abfindet, auch wenn er ihn nicht anstrebt (er denkt "egal", "was solls", "und wenn schon").

    Das englische Strafrecht kennt, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die deutsche Zweiteilung zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit, sondern eine Dreiteilung zwischen intent, recklessness und negligence.

    Das Konzept der "recklessness" scheint aber in etwa Umstände zu treffen, die in Deutschland als "billigende Inkaufnahme" gewertet würden.

    Z.B. Wikipedia zu recklessness:
    Recklessness usually arises when an accused is actually aware of the potentially adverse consequences to the planned actions, but has gone ahead anyway, exposing a particular individual or unknown victim to the risk of suffering the foreseen harm but not actually desiring that the victim be hurt.

    Kurz: Ich denke, etwas mit "recklessness" wäre treffender als "to accept tacitly". Letzteres ist eine Idee aus dem Vertragsrecht (stillschweigende Genehmigung).

    #5VerfasserK.30 Mär. 07, 11:47
    Vorschlagwilful / reckless endorsement of
    Quellen


    ....would amount to wilfully / recklessly endorsing a war with ...


    ... would amount to wilful / reckless endorsement of a war...
    Kommentar

    @K.: thanks for the elaborate explanation. Did reckon as much, was hoping someone would confirm this :-o)
    #6Verfasserdunno (do now know)30 Mär. 07, 12:13
    Kommentar

    SUPERCOOLE EXPERTISE ! (vor allem by K.)


    Und wenn es sich um einen Auto-Unfall handelte, oder einen beinahe-Unfall ?

    So wie am Sonntag im Formel-1-Rennen, als Max Verstappen den Lewis Hamilton durch Geschwindigkeitsüberschuß / nicht rechtzeitiges Verlangsamen von der Strecke drängte ? was vermeidbar war

    #7Verfasser sacgo (341181) 16 Nov. 21, 14:37
    Kommentar

    Gerade solche Fahrmanöver sind klassische Beispiele ( zumindest bei Normalfahrern) für


    reckless driving.

    #8Verfasser wienergriessler (925617) 16 Nov. 21, 16:13
    Kommentar

    TOP THX !

    #9Verfasser sacgo (341181) 16 Nov. 21, 16:17
     
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