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  • Betreff

    pavé de boeuf

    [Kochk.]
    Quellen
    Pavé de boeuf "200gr", frites fraîches et beurre Maître d'Hôtel
    Kommentar
    Es handelt sich um ein dickes Stück Rindfleisch. Wie sagt man das noch im Deutschen?
    VerfasserHHR09 Sep. 07, 19:42
    Kommentar
    Typischerweise vom Filet, also "Rindsfilet".
    #1Verfasser citoyen (339345) 09 Sep. 07, 20:53
    Kommentar
    Noch typischer : une semelle, also eine Schuhsohle.
    #2Verfassere-mile (236549) 10 Sep. 07, 08:43
    Kommentar
    "Das Fleisch ist zäh wie eine Schuhsohle". Pauvre pavé de boeuf.



    #3Verfasservéra (314524) 10 Sep. 07, 09:44
    Kommentar
    Spaß beiseite, citoyen hat ja im Prinzip recht. Aber, wenn ein Restaurant ein Rinderfilet serviert, dann wäre es mangelnder Geschäftssinn dies nicht auch auf der Karte zu vermerken. Wenn nur pavé auf der Karte steht, kann man meist davon ausgehen, daß es eben kein Filet ist.
    #4Verfassere-mile (236549) 10 Sep. 07, 09:48
    Kommentar
    Stimmt, also handelt es sich hierbei schlicht und einfach um ein Rindersteak.

    ... und nicht etwas um ein Pflasterstein vom Rindvieh :D
    #5Verfasserderf12810 Sep. 07, 10:08
    Kommentar
    Le pavé est beaucoup plus épais qu'un simple steak, d'où la comparaison avec un Pflasterstein.
    #6Verfassere-mile (236549) 10 Sep. 07, 10:12
    Kommentar
    La langue allemande n'est pas aussi riche que la francaise quand il s'agit de gastronomie (pas étonnant, non? ;)). Par contre, on différencie souvent Hüftsteak, Rückensteak, T-Bone Steak etc... et après on met combien de grammes celui-ci a.
    #7Verfasserderf12810 Sep. 07, 10:29
    Kommentar
    pavé de boeuf -- Rindsgrillade, meist aus dem Filet

    aus dem Forum => http://www.chefkoch.de/forum/2,22,103310/foru...
    #8Verfasserétiennette (236633) 10 Sep. 07, 10:34
    Kommentar
    Le pavé de boeuf est généralement coupé dans le filet.
    Selon le dictionnaire bilingue Harraps universal : großes Rinder(filet)steak
    #9Verfasservéra (314524) 10 Sep. 07, 10:35
    VorschlagPavé de boeuf
    Quellen
    Die Übersetzung von Vera ist korrekt: ein pavé de boeuf ist ein dickes Filetstück. Nur klingt es auf Deutsch ziemlich doof "Rindpflasterstein" :-) Ich würde es etweder auf Französich auf der Karte lassen (mit deutscher Übersetzung und g-Angabe) - Französische Gerichte klingen immer gut oder als xxg Filet bezeichnen.
    Gute Appetit!
    #10VerfasserCathy180610 Sep. 07, 12:02
    Kommentar
    Unter welchem Namen findet man une côte de boeuf in D, oder ein T-Bone Steak in F ?
    Nicht nur werden die Teile eines Rinds von Land zu Land unterschiedlich zerlegt, hinzu kommt, dass z.B. amerikanische Rinder viel mehr Muskelfleisch auf den Schultern haben als ihre europäischen Artgenossen und sich darus ganz andere Steaks ergeben.
    #11Verfassere-mile (236549) 10 Sep. 07, 12:15
    VorschlagT-bone ist ein côte de boeuf
    Quellen
    Bestätigt gerade meine Tochter, die eine ausgesprochene Liebe zum fast rohen Rindfleisch hat ... egal ob Charolais, Argentinisch oder Amerikanisch :-)
    #12VerfasserCathy180610 Sep. 07, 12:42
    Quellen
    Kommentar
    Mach Dir selbst ein Bild.
    #13Verfassere-mile (236549) 10 Sep. 07, 12:48
    Vorschlagvielen Dank e-mile
    Quellen
    Finde ich sowieso sehr erheiternd, dass die Rubrik "pavé de boeuf" offensichtlich die meiste Phantasie beflügelt :-)
    #14VerfasserCathy180610 Sep. 07, 13:03
    Kommentar

    Leider ist pavé nicht dabei, aber als Zusatzinfo für die binationalen Fleisch- und Fischleckereien...

    http://www.connexion-francaise.com/articles/l...
    #15VerfasserLeTibo10 Sep. 07, 13:37
    Kommentar
    @e-mile: Deine Schuhsohlen-Bemerkung gibt mir zu denken. Ist das echt so? Kommt das vor? Und falls ja: Aus welchem Stück, wenn nicht dem Filet, nimmst du ein derart dickes Teil, das dann doch - sagen wir mal: saignant gebraten - noch essbar ist? Das ist doch alles viel zu faserig, als dass man es nicht mehr oder weniger dünn tranchieren müsste. Sagt jedenfalls meine eigene Erfahrung in der Küche und als Gast in Restaurants.
    #16Verfasser citoyen (339345) 10 Sep. 07, 22:31
    Kommentar
    Nach Konsultation etlicher online verfügbarer verlockender Rindsfilet-Rezepte, z. B.
    http://www.carnasuisse.ch/deutsch/rezeptsamml...
    http://www.warmekueche.at/f_rezepte/rindsfile...
    muss ich feststellen: Mehr als die Hälfte der Leute, die im Internet dazu Vorschläge bieten, tun das Filet in den Ofen. Das macht es natürlich schon möglich, dass man dafür ein weniger zartes Stück Fleisch nimmt. - Aber: Müsste das "pavé" nicht eine "Grillade" sein? D. h. auf Grill, in Pfanne, gar auf heissem Stein gebraten? Dabei lässt sich mit etwas längerer Garzeit weniger schummeln.

    In meiner gutbürgerlichen Quartierbeiz gibts "Filet auf dem heissen Stein", zur Auswahl stehen Rind oder Pferd. Das ist dann selbstverständlich ein zartes Stück Fleisch, das man selber tranchiert und nach Belieben anbrät. Tatsächlich in Pflasterstein-Format. Es fehlt bloss noch die "kulinarisch" passende Übersetzung dazu.

    Na, egal. Ich habe in Frankreich tatsächlich schon manch teures "Entrecôte" mühsam zerkaut, und mir inzwischen angewöhnt, ein solches zumindest "à point" zu bestellen. Da hat e-mile wohl schon recht.
    #17Verfasser citoyen (339345) 11 Sep. 07, 00:29
    Kommentar
    Liebe Pavé-Gemeinde, erlaubt das ich auch noch meinen
    Senf dazu geben: Also
    zu HHR; "fraiches" kannst du dir sparen !
    2; zu citoyen: sagen wir mal Rinderfilet !
    2. zu e-mile: völliger Blödsinn.
    3. zu véra : nur von schlechten Köchen
    4. zu e-mile: das wäre indirekt Betrug
    5. zu e-mile: völlig richtig
    6. zu derf128: eben typisch deutsch
    7. zu étienne: völliger Schwachsinn vom"Chefkoch.de"
    8. zu véra: dem "Harraps" sagen,: nicht gross aber dick
    9. zu Cathy: Sie sagte gross !!!nein klein + dick !
    10. zu e-mile: sans commentaire !
    11. zu Cathy: Tochter mit Filet-Verstand.. (fast roh)
    Ein Pavé kann praktisch nur "saignant" zubereitet werden
    wenn es essbar sein soll.Sonst siehe unter 2.nurdicker !
    12. zu 16=citoyen:dem kann ich nur voll zustimmen.Bravo.
    #18Verfasser Youssef (363524) 11 Sep. 07, 00:47
    Kommentar
    @citoyen (17) wird ein pavé gegrillt so wird die
    Oberschicht hart und fast ungeniessbar. Daher auch
    das Tranchieren.
    Ansonsten (habe vorhin im Resto noch eines von ca.3 cm
    Dicke verspeist) kann es zart sein wie Butter, natürlich poilé + saignant + von einem erfahrenen
    Koch zubereitet.
    Name gesucht? vielleicht "pavé à trancher" ?
    Dann versteht der deutsche Gast erst mal nichts, da es
    aber franz. klingt wird er es bestellen.
    #19Verfasser Youssef (363524) 11 Sep. 07, 00:57
    Kommentar
    Ja, Youssef, jetzt wollte ich dich gerade schelten für deine #18, die nichts wirklich beiträgt zu dem Thema, da bringst du gleich anschliessend eigene Erfahrung ein: re-bravo. Zur Verteidigung des "Rindsfilets": Wenn du das auf google.ch mit "Seiten aus der Schweiz" eingibst, wirst du sehen, dass das hierzulande doch eher so denn als "Rinderfilet" benannt wird. Meines Erachtens logischerweise: Weil das Filet, das ich da esse, das kommt ja nicht von Rindern, sondern von einem Rind. (Ganz zu schweigen von "viande recomposée", oder wie dies denn heissen mag).

    Jetzt aber noch zu dem Fleisch: Wenn das Stück wirklich zart ist, dann kann man es doch eben auch "bleu" essen. Muss ja nicht gleich noch poilu sein, poêlé reicht ;-)
    #20Verfasser citoyen (339345) 11 Sep. 07, 01:13
    Kommentar
    @citoyen
    Zu Deiner Frage Nr. 16
    Ich esse seit Jahren mittags im Restaurant und versuche möglichst viel Abwechslung in diese Routine zu bringen indem ich die Restaurants wechsle. Was man feststellen kann ist eine inflationäre Entwicklung der Bezeichnungen der Gerichte die umgekehrt proportional zur Qualität ist.
    Mir ist klar, daß ein Wirt an einem "plat du jour" für 8 Euro nicht viel verdient. Um dennoch Kunden anzulocken wird das Roastbeef nicht mehr aus dem Filet oder zur Not dem Rumpsteak genommen sondern aus billigeren Teilen, die dann entsprechend zäh und sehnig sind. Ein Wiener Schnitzel vom Kalb hat Seltensheitwert, da Schweinefleisch billiger ist und bei der Bezeichnung "escaloppe panée" kann heute man davon ausgehen, dass es sich um Pute handelt. Bei Fisch wird die Phantasie grenzenlos. D
    #21Verfassere-mile (236549) 11 Sep. 07, 07:50
    Kommentar
    @citoyen
    Zu Deiner Frage Nr. 16
    Ich esse seit Jahren mittags im Restaurant und versuche möglichst viel Abwechslung in diese Routine zu bringen indem ich die Restaurants wechsle. Was man feststellen kann ist eine inflationäre Entwicklung der Bezeichnungen der Gerichte die umgekehrt proportional zur Qualität ist.
    Mir ist klar, daß ein Wirt an einem "plat du jour" für 8 Euro nicht viel verdient. Um dennoch Kunden anzulocken wird das Roastbeef nicht mehr aus dem Filet oder zur Not dem Rumpsteak genommen sondern aus billigeren Teilen, die dann entsprechend zäh und sehnig sind. Ein Wiener Schnitzel vom Kalb hat Seltensheitwert, da Schweinefleisch billiger ist und bei der Bezeichnung "escaloppe panée" kann heute man davon ausgehen, dass es sich um Pute handelt. Bei Fisch wird die Phantasie grenzenlos. Da sucht der Koch im Larousse nach exotischen Bezeichnungen, die Du noch nie gehört hast und die nicht verifizierbar sind. Aber dies trifft natürlich nicht auf Restaurants zu die Sterne im Michelin haben. Die kann ich mir nicht jeden Tag leisten.
    #22Verfassere-mile (236549) 11 Sep. 07, 07:52
    Kommentar
    Danke, e-mile, für diese Auskünfte. Das lässt einen ja fast zu der Überzeugung kommen, dass die ganze Vorschriften-, Normierungs- und Kontroll-Manie, wie sie Gemeinwesen - seis lokal, kontinental oder global - gemeinhin zu entwickeln neigen, doch ihren Sinn haben könnte. Andererseits braucht man sich ja bloss fleissig auszutauschen über Gebräuche, das beugt Missbräuchen vor.

    Meine Quartierbeiz ist von Michelin-Sternen natürlich meilenweit entfernt und serviert schrecklich eintönige Fertig-Saucen zu den Fleischklötzen, was eigentlich ein Jammer ist. Und das Fleisch selbst kommt ja wohl aus dem Tiefkühler, vermutlich via Mikrowelle, auf den heissen Stein. Aber es ist dann wenigstens zart, und mutmasslich nicht falsch deklariert.
    #23Verfasser citoyen (339345) 11 Sep. 07, 20:31
    Quellen
    Ansonsten (habe vorhin im Resto noch eines von ca. 3 cm Dicke verspeist) kann es zart sein wie Butter,
    natürlich poilé + saignant + von einem erfahrenen Koch zubereitet.
    #19 Autor Youssef
    Kommentar
    #24Verfasser Pachulke (286250) 26 Jul. 11, 13:30
     
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