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  • Betreff

    potassium urate salts

    [Chem.]
    Quellen
    They also excrete potassium urate salts in higher concentration in their urine

    (herbivore Echsen nehmen mit dem Futter viel Kalium auf.)
    Kommentar
    Kaliumuratsalze? Nie gehört. heisst das so?
    Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 03:28
    VorschlagKaliumurat
    Kommentar
    "Urate salts" ist m.E. ein Pleonasmus, Urate sind ja schon Salze der Harnsäure. Und Kaliumurat ist eines davon (Natriumurat scheint häufiger aufzutreten).

    Schleicht Hein -de- zufällig hier herum?
    #1Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 03:36
    Kommentar
    Ja, ich dachte auch, dass Uratsalz irgendwie wie ... weißer Schimmel, schwarzer Rappe, arbeitsloser Diplombiologe und alkoholabhängiger Arzt klingt ;)

    Wenn du sagst, es gibt Kaliumurat reicht mir das ja schon :)))
    Danke
    #2Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 03:38
    Quellen
    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=970...
    Als Urate und Harnsäure wurden Ammonium-, Natriumhydrogen- und Kaliumurat sowie Harnsäure, Harnsäure-Dihydrat und Urate mit nicht genauer zu bestimmenden Ionen zusammengefasst.
    Kommentar
    Wie, bei Euch zu Hause gibt's kein Natriumchloridsalz? Wie Holger schon sagte, Urate sind die Salze der Harnsäure, Kaliumurat gibt es, und Uratzalz ist doppelt gemoppelt.

    Re: wie ... arbeitsloser Diplombiologe und alkoholabhängiger Arzt klingt
    LOL!
    #3VerfasserNorbert Juffa (unplugged)15 Okt. 07, 03:57
    Kommentar
    Wir haben sogar Dressingsauce und Schüttelshakes ;)

    Danke, Norbert Juffa :)
    #4Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 04:03
    Kommentar
    :)..Heyhey.."arbeitsloser Diplombiologe"..das ist aber nicht nett!!
    #5VerfasserUMG2 (328026) 15 Okt. 07, 17:20
    Kommentar
    ;)aber in vielen Fällen leider wahr...
    #6Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 17:27
    Kommentar
    [OT]Promovieren hilft da aber nicht weiter. Nur ein Fachwechsel.
    #7Verfasser Mattes (236368) 15 Okt. 07, 17:31
    Kommentar
    aber wenigsten ist man mindestens drei Jahre von der Straße weg ;)
    #8Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 17:33
    Kommentar
    OT:
    Ein kleine Ratespiel für Zoologen und Herpetologen. Wer findet die meisten Fehler in diesem Satz und wieviel Tiere sind hier drin versteckt?
    The common European lizard (Lacerta fragilis) is viviparous

    Quelle: dasselbe Buch wie immer...
    #9Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 17:35
    Kommentar
    Die Zauneidechse heißt Lacerta agilis, nicht fragilis. Aber die ist m.W. nicht vivipar.
    Wahrscheinlich ist die Wald- oder Bergeidechse gemeint, Zootoca vivipara / Lacerta vivipara.
    #10Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:11
    Kommentar
    Und die dritte enthaltene Eidechsenart wäre die Blindschleiche Anguis fragilis.
    #11Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:12
    Kommentar
    .... lt. Wikipedia ovovivipar.
    #12Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:13
    Kommentar
    Hallo Holger.

    Bingo. Es gibt noch die vivipare Blindschleiche Anguis fragilis
    common European lizard ist auch ein falscher Trivialname, der common lizard ist die Waldeidesche. "Common European L." wird je nach Webseite sowohl für Zaun-, als auch Mauer-, als auch für Waldeidechse verwendet
    Und Zaun- und Mauereidechse sind ovipar...

    Das war echt bisher der beste Satz im ganzen Buch!!!
    #13Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 18:14
    Kommentar
    oh, ich war zu langsam :)
    #14Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 18:15
    Kommentar
    Mit common European lizard könnte auch einfach "häufige europäische Eidechse" gemeint sein. Aber das ist trotzdem ein Multi-Humbug-Satz.
    #15Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:21
    Kommentar
    Könnte sie "typisch" gemeint haben? Obwohl, ich habe große Zweifel, ob die Dame überhaupt etwas zu wissen meint :-)
    #16Verfasser Carly-AE (237428) 15 Okt. 07, 18:24
    Kommentar
    Oh ja, das wär auf Jersey dann Lacerta bilienalis :)
    Nett, nett...
    #17Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 18:25
    Kommentar
    Jedenfalls würde ich mich bei der Übersetzung für die Waldeidechse entscheiden (warum ist die denn neuerdings in einer eigenen Gattung?). Die Blindschleiche hätte sie wohl nicht als "lizard" bezeichnet.
    #18Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:28
    Kommentar
    hab ich mich ja auch
    (vielleicht wegen der Viviparie...? ich weiss nicht...)
    Aber die Blindschleiche ist doch ne Echse...
    #19Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 18:30
    Kommentar
    Ja, die Blindschleiche (die übrigens relativ gut sehen kann) ist eine Eidechse mit vollkommen rückgebildeten Beinen.
    #20Verfasserholger (236115) 15 Okt. 07, 18:32
    Kommentar
    Schleicht Hein -de- zufällig hier herum?

    Mit Verspaetung ja, aber ausser einem beifaelligen Nicken kann ich nichts mehr hinzufuegen. ;)

    Zum "arbeitslosen Diplombiologen": ich habe letztens den Ausdruck ultimate "How do you want your fries"-degree gelesen... allerdings fuer English in den USA. ;)))))))
    #21VerfasserHein -de- (236231) 15 Okt. 07, 18:47
    Kommentar
    :)
    Da gibts doch schon ewig diesen schlechten Witz

    Was sagt der arbeitslose Arzt zum Biologen, der ne Anstellung hat?
    "Einmal Pommes rot-weiß, bitte."

    Äh, ja.
    #22Verfasser easy (238884) 15 Okt. 07, 18:54
    VorschlagKaliumurate (ist ja schon geklärt)
    Quellen
    Reptilien wie auch Vögel scheiden Harnsäure aus, bzw. besser: Salze der Harnsäure. Das sind diese weißen Batzen.

    Die Engländer haben 'slow worm' für Anguis fragilis, auch nicht netter als unsere Blindschleiche (der Scheltopusik ist glass snake). Common lizard ist die Zootoca vivipara; sie heißt jetzt so (schon länger), weil in der Systematik fleißig revidiert wurde, und beide sind, ganz richtig, ovovivipar.

    Mit dem arbeitslosen Diplombiologen will ich nicht gehört haben; ich habe einen festen Job (dafür bin ich aber kein Mitglied der DGHT mehr), außerdem habe ich gerade eine Einführung in die Biologie geschrieben, für Oberstufenschüler und Studienanfänger - wie könnte ich das vertreten, wenn Diplombiologe = arbeitslos. Außerdem wird gerade das Diplom flächendeckend abgeschafft und durch Bachelor/Master ersetzt.

    @easy: Das Buch fängt an, mich zu interessieren. Wie heißt das denn und wer ist die Zielgruppe. Scheint ja eine Menge Mist drin zu stehen.

    #23Verfasserpereskia16 Okt. 07, 12:42
    Kommentar
    Hallo Pereskia,

    ich GLAUBE, ich bekäm Ärger mit dem Verlag, wenn ich nach all meinem Gemecker hier den Titel und den Namen der Autorin hinschreiben würde...

    Es ist - oh, Du großer Gott! - für TIERÄRZTE gedacht. Wenn selbst Tierarzthelferinnen (und das ist nicht als Seitenhieb gedacht, ich bin auch Tierarzthelferin...) dieses Buch als viel zu oberflächlich und obendrein noch falsch empfinden, will ich gar nicht erst wissen, was passiert, wenn ein Tierarzt nach Lesen dieses Buches (ohne vorher Ahnung von den Tierarten zu haben) tatsächlich auf diese Exoten losgeht...
    Aber so blöd wird hoffentlich keiner sein. Außerdem hab ich ja mein möglichstes getan, echt gravierende Fehler auszubügeln...
    #24Verfasser easy (238884) 16 Okt. 07, 13:05
    Kommentar
    Hallo Easy!

    Das hört sich ja übel an. Ja, wir brauchen Fachtierärzte für Amphibien und Reptilien (für Zoos und Praxen), aber ich fürchte fast, dieses Buch wird sie uns nicht bescheren.

    Vielleicht kannst Du einiges verbessern. Ich habe mal in einem Übersetzungsbüro gearbeitet (als ich arbeitslos war). Unsere Maxime damals war: alles genau so übersetzen, wie es im Original steht, aber offensichtliche Fehler durften wir korrigieren. Da denke ich, wenn Du als Fachfrau ganz offensichtliche Fehler entdeckst, wie vivipar/ovovivipar, dann wäre es ein Dienst am Leser und auch am Verlag, diese Sachen richtigzustellen.

    Würd mich aber auch interessieren, wie andere Übersetzer das sehen bzw. handhaben. (Wäre vielleicht einen Faden wert.)
    #25Verfasserpereskia16 Okt. 07, 13:23
    Kommentar
    Hallo Pereskia,

    schau mal hier, das ist zwar noch ein etwas anderes thema, aber es hat doch Parallelen
    Siehe auch: Ethical translation question

    Ich durfte Dinge ingewissem Maße ändern, sie wollten ja einen Übersetzer, der vom Fach ist. Außerdem liest mein Dozent noch mal Korrektur. Aber in dem Buch ist schon gehörig der Wurm drin. Da sind mejr Würmer drin, als man beseitigen kann. Vieles ist nicht wirklich falsch, aber missverständlich, oder so vereinfacht, dass es falsch ist. Oder es wäre nur mit einem zusätzlichen Hinweiswirklich richtig.
    abgesehen davon, dass sie viele Sachen erwähnt hat, die ich als verhältnismäßig unwichtig empfinde, und leider aber sachen weggelassen hat, die ich als essentiell empfinde. Wenn sie zum Beispiel über Calcium unterversorgte Tiere redet und erwähnt, dass in der Nahrung oft ausreichend Calcium fehlt, es an der Stelle aber nicht für nötig erachtet zu erwähnen, dass der Großteil der Tiere Ca-unterversorgt ist, weil sie aufgrund von UVB-Licht-Mangel einfach kein Vitamin D3 bilden können...
    #26Verfasser easy (238884) 16 Okt. 07, 14:08
    Kommentar
    @easy - Even I know that (Vitamine D), which is why American milk at some stage in processing, recieves a "dose" of UV "sunlight." I hope you have informed the "Verlag/Dozent" of all this.
    #27Verfasser Carly-AE (237428) 16 Okt. 07, 14:19
    Kommentar
    Du solltest weder Autor noch Titel hier nennen, easy. LEO wird zu gut von google indiziert, so dass man den Faden leicht fände, wenn man nach dem Buch sucht.

    Die Übersetzung eines Fachtextes ist durchaus etwas anderes als die literarische Übersetzung. Natürlich sollen Flüchtigkeitsfehler des Autors korrigiert werden. Enthält der Text aber mehr als das, z.B. eine größere Häufung fachlich falscher Informationen, die sich nicht nur aus der Zugehörigkeit zu "Schulen" oder Forschungsrichtungen erklären lassen, dann wäre es schon Aufgabe des Lektorats gewesen, das vorher mit dem Autor zu klären bzw. das Buch gar nicht erst übersetzen zu lassen. Falls eine Lektorin oder ein Lektor das nicht beurteilen kann, sollte ein Experte bzw. eine Expertin zu Rate gezogen werden, bevor das Buch zur Übersetzung freigegeben wird.

    Das scheint in diesem Fall nicht passiert zu sein, oder das Zustandekommen des Projekts geht, wie so oft, auf einen angesehen Menschen vom Fach zurück, der nach Querlesen des Originals dem Verlag, mit dem er/sie schon länger zusammenarbeitet, gesagt hat: sowas fehlt uns noch auf deutsch. Gerade dann entfällt oft das Einholen der Expertise.

    Für die Fachübersetzung tut sich damit ein Dilemma auf. Es empfiehlt sich in der Tat, um ein fachliches Gegenlesen zu bitten, weil der Text so seine Fragwürdigkeiten enthielte. Dann könnte immer noch die deutsche Übersetzung von X übersetzt und von Y herausgegeben und "auf den neuesten Stand" gebracht sein, ohne dass jemand das Gesicht verliert. Y (die Expertin/der Experte) täte natürlich gut daran, die Korrekturen dann vor Veröffentlichung mit dem Autor bzw. der Autorin zu kommunizieren.
    Vielleicht solltest Du also genau das anstreben, easy, dass Dein Dozent nicht so sehr die Übersetzung, sondern mehr den Informationsgehalt prüft und ggf. korrigiert.

    Gegen Ende meines Studiums (Paul von Hindenburg war schon nicht mehr Reichspräsident ;-) habe ich versucht, von Fachübersetzungen zu leben. Ich bekam einmal von einem Übersetzungsbüro eine Zweitübersetzung eines Buchs angeboten, das von einem Assi vom Fach grauenhaft übersetzt worden war. Im wesentlichen hatte er anlässlich des Originals ein eigenes Buch geschrieben; immerhin war die Hälfte der Veränderungen als AdÜ gekennzeichnet. Andererseits enthielt das Werk einfach eine eklatante Zahl falscher Begriffe und einseitiger Darstellungen, so dass es kein Spaß war, daran zu arbeiten.

    Wie ich später hörte, wurde meine Übersetzung in Fachkreisen wegen ihrer Textnähe und der sehr behutsamen Korrekturen und Anmerkungen (zT nur ergänzende Literaturhinweise) durchaus akzeptiert, leider stand mein Name nirgendwo drin, sondern nur der des Besitzers des Übersetzungsbüros. Und ich blöder Studi habe für die ganzen 250 Seiten damals sage und schreibe 1000 DM bekommen, etwas mehr als ein Fünftel des zeitgenössisch üblichen Tarifs (also: wann wars? - Fachgebiet: Theologie der sog. Dritten Welt).

    ---OT
    Du scheinst also fertig geworden zu sein, easy: Glückwunsch!
    Deine gestrigen Anfragen lasen sich sogar ziemlich entspannt, jedenfalls nicht mehr so nervös wie in der Nacht von Sonntag auf Montag. Schön auch, dass das Telefonat nett war... Wäre vielleicht ein Kontakt für ein postdoc-Projekt ;-)

    @carly (sorry for nitpicking) - i before e except after c :-)
    #28Verfasser reverend (314585) 16 Okt. 07, 14:45
    Kommentar
    @reverend - Just a typo - you're not nitpicking - I just didn't proofread prior to posting :-)
    #29Verfasser Carly-AE (237428) 16 Okt. 07, 14:50
    Kommentar
    ...oh, Mann, und ich seh grad einen sehr, sehr bösen Flüchtigkeitsfehler von mir...
    Die Eidechse auf Jersey heißt natürlich Lacerta bilineata (#17)
    ARGH!


    @ reverend
    Ich hab Dir die Daumen gedrückt. Hats was gebracht?
    (Und jetzt muß ich Deine Worte klauen... Wenn Dir das hier zu öffentlich ist, schreib mir doch einfach ne Mail.
    corvus_corone_corone at gmx Punkt de)
    #30Verfasser easy (238884) 16 Okt. 07, 15:16
    Kommentar
    carrion crow mail delivery warning

    Ich dachte, das wäre Sinn aller LEO-Foren: dass Leute hier Worte (manche auch nur Wörter) einstellen, die die anderen dann klauen dürfen und sogar sollen...

    bilineata/bilinealis: heißt nicht beides "zweilinig", doppelt gestromt o.ä.? Beide existieren in der Linnéschen Nomenklatur, daher wars mir noch gar nicht aufgefallen. :-)

    #31Verfasser reverend (314585) 16 Okt. 07, 16:16
     
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